Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Girokonto: Preiserhöhungen nicht hinnehmen
Viele Banken und Sparkassen erhöhen gerade die GebĂŒhren fĂŒr die KontofĂŒhrung, Giro- und Kreditkarte oder die Überweisung per Formular. In einer großen Untersuchung hat die Stiftung Warentest die Preise fĂŒr weit ĂŒber 200 Kontomodelle von ĂŒber 100 Banken und Sparkassen geprĂŒft und zeigt Lösungswege, um den Kostenerhöhungen zu entgehen. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Oktober-Ausgabe von Finanztest und online auf www.test.de/girokonto.

Kostenlose Girokonten gibt es noch – wenn auch seltener. Finanztest fand immer noch 25 Gratiskonten ohne Wenn und Aber, bei Direktbanken ohne Filiale, regionalen Banken und zwei ĂŒberregionalen Filialbanken. Doch viele Banken erhöhen ihre Preise oder haben angekĂŒndigt, es noch zu tun. Millionen Kunden der Postbank, zum Beispiel, sollen ab November monatlich 3,90 Euro fĂŒr ihr bisher kostenloses Girokonto bezahlen.

FĂŒr Kunden, die die Erhöhungen nicht hinnehmen wollen, zeigt Finanztest drei Lösungswege auf. Viele Banken fĂŒhren zum Beispiel unterschiedliche Kontomodelle, zu denen man wechseln kann. Bei der ostsĂ€chsischen Sparkasse zahlt der Modellkunde 154,80 Euro im Jahr fĂŒr ein Premiumkonto, ein Onlinekonto bei der gleichen Bank kostet mit 46,80 Euro weniger als ein Drittel – allerdings ohne Kreditkarte. Manchmal reicht es auch, sein Verhalten zu Ă€ndern. Anstatt einen Überweisungsschein auszufĂŒllen, sollte man die Überweisung am PC veranlassen. HĂ€ufig lohnt es sich auch, die Bank zu wechseln. Seit dem 18. September mĂŒssen Banken per Gesetz den Kontowechsel erleichtern. Er darf dann nicht lĂ€nger als zwei Wochen dauern. 41 der Banken im Test bieten bereits einen Wechselservice per App oder Computer an. Bestenfalls erledigt die neue Bank fast den gesamten Schriftverkehr.

Der ausfĂŒhrliche Test Girokonten erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (seit 21.09.2016 am Kiosk) und ist im Internet abrufbar.
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„Smarter“ Begleiter fĂŒr Freiburgs BĂŒrger
BĂŒrger-App „Wunderfitz“ zum kostenlosen Download

In Alltag und Freizeit soll sie fĂŒr die Freiburger BĂŒrger zum tĂ€glichen „smarten“ Begleiter werden: Die App „Wunderfitz“ (www.wunder-fitz.de) gibt es in den einschlĂ€gigen Stores zum kostenlosen Download.

Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone, um Infos schnell und von unterwegs abzurufen: wann ihr Rathaus öffnet, ein Konzert beginnt, die Straßenbahn fĂ€hrt, wie morgen das Wetter wird u.v.m. Auf diesen Trend reagiert „Wunderfitz“. In der App sind in kompakter Form die Nachrichtenhighlights der Stadt bzw. Region, Wissenswertes rund ums Rathaus, ein Branchenbuch, ein Event- und Veranstaltungskalender, Infos zum Fahrplan (ÖPNV), zum SC Freiburg sowie der lokale Abfallkalender zusammengefasst. DarĂŒber hinaus gibt es Extrarubriken fĂŒr Vereine und Gewerbe, in welche diese auch selbst Informationen und Neuigkeiten (u.a. Kontaktmöglichkeiten, Angebote, Aktionen) einstellen können.

„Wer die App besitzt, muss nicht mehr verschiedenste Internetseiten besuchen, sondern hat alles auf einen Blick in gebĂŒndelter Form.“, so Freiburgs OberbĂŒrgermeister Dr. Dieter Salomon.
Operativer Umsetzer der App ist Badenova. Der regionale Energie- und Umweltdienstleister erstellt fĂŒr und mit den StĂ€dten Freiburg, Breisach, Bad Krozingen und Neuenburg am Rhein die „Wunderfitz“-App. Das Vorhaben, an dem sich die vier Gesellschafterkommunen von Badenova beteiligen, hat „Pilot-Charakter“. Die “Wunderfitz“-App, die es im Apple-App-Store und im Android-App-Store zum kostenlosen Download gibt, wird laufend um neue Inhalte und Funktionen ergĂ€nzt und weiterentwickelt.
Damit der in der App angezeigte Content wirklich relevant fĂŒr den Nutzer ist, setzt das Badenova-Projekt auf intelligente und ausdifferenzierte Filtermöglichkeiten: Nur jene Inhalte sollen eingeblendet werden, die von persönlichem Interesse fĂŒr den Nutzer sind.

Durch die App erhalten die Freiburger erstmals auch einen „digitalen MĂŒllkalender“: Die Leerungszeiten fĂŒr die verschiedenen Tonnen zeigt die App an, außerdem kann man sich am Vorabend der Leerung jeweils benachrichtigen („anpushen“) lassen. „FĂŒr unsere ĂŒber 100.000 Abfallkunden in Freiburg ist das eine große Erleichterung. Wir freuen uns, dass diese Erinnerungsfunktion Teil der Wunderfitz-App ist.“, sagt Michael Broglin, Chef der Freiburger
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF). Auch der nÀchst gelegene Recyclinghöfe sowie Glascontainer werden via App angezeigt.

Neben den beteiligten StĂ€dten sind u.a. örtliche Zeitungen/ VerlagshĂ€user, die Freiburger Verkehrs AG (VAG), die ASF sowie der SC Freiburg Partner. Technisch umgesetzt wird die App vom Hamburger Unternehmen endios (www.endios.de), welches bereits viele Stadtwerke-Apps entwickelt und erfolgreich auf den Markt gebracht hat. „Mit Wunderfitz reagieren wir auf den Trend, dass immer mehr Menschen mit ihrem Smartphone von unterwegs Infos abrufen. Die App ist ein Serviceangebot an die BĂŒrger in unserer Region.“, sagt Dr. Thorsten Radensleben, der Vorstandsvorsitzende von Badenova. Badenova plant, die App aufs gesamte Marktgebiet auszurollen, um somit noch mehr Menschen einen „smarten“ Begleiter im Alltag zu bieten – jedoch nur, wenn die App von den BĂŒrgern angenommen wird und damit erfolgreich ist.

Der App-Name Wunderfitz ist ĂŒbrigens im Badischen eine liebevolle Bezeichnung fĂŒr einen besonders neugierigen, interessierten und immer bestens informierten sympathischen Zeitgenossen.

Infos ĂŒber Wunderfitz liefert www.wunder-fitz.de. Dort gibt es auch Hinweise zum Download. Vereine und Gewerbe können sich „Log in“-Möglichkeiten ordern, um ihre Inhalte kostenfrei einzustellen.
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Karlsruhe: Sicherheit der Kinder geht vor
GerÀte auf einigen Durlacher SpielplÀtzen wegen gravierender MÀngel gesperrt

Einige GerĂ€te auf dem Spielplatz im Durlacher Schlossgarten sowie drei PlĂ€tzen am Geigersberg sind nicht mehr verkehrssicher. Das haben Untersuchungen des stĂ€dtischen Gartenbauamts ergeben. Die GerĂ€te wurden demontiert oder gesperrt. Die MĂ€ngel seien im Vorfeld nicht erkennbar, jedoch so gravierend gewesen, dass zur Sicherheit der Kinder sofort reagiert und der Spielbetrieb eingestellt werden musste, teilt das Amt mit. FĂŒr Ersatz werde gesorgt. Zum Saisonstart 2017 werde auf der ĂŒberwiegenden Zahl der PlĂ€tze alles wieder funktionieren. Entwarnung gibt es hingegen schon jetzt bei der am alten Friedhof gelegenen Spielanlage. Sie wurde rasch repariert und steht den Kindern zur VerfĂŒgung.
 
 

 
Freiburg: Konzept fĂŒr Neubau des Einkaufszentrums Landwasser steht
Umsetzung rĂŒckt in greifbare NĂ€he:

Sicherstellung einer zeitgemĂ€ĂŸen Nahversorgung in Landwasser mit rd. 7.000 Bewohnerinnen und Bewohnern

Siebengeschossiger Neubau mit fĂŒnf zusĂ€tzlichen Wohnungsetagen

Bisherige EigentĂŒmerin TAG Immobilien AG verkauft das GebĂ€ude an Projektentwickler UnmĂŒssig

Das Einkaufszentrum (EKZ) Landwasser weist zahlreiche bauliche MĂ€ngel auf und entspricht lĂ€ngst nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸen Anforderungen. Das EKZ wurde vor rund 50 Jahren zusammen mit dem neuen Stadtteil Landwasser gebaut und sichert die Nahversorgung der Einwohnerschaft mit Lebensmitteln und örtlichen Dienstleistungen. Aufgrund nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸer Zuschnitte der GewerbeflĂ€chen und funktionaler MĂ€ngel waren allerdings mehrere GeschĂ€fte und Einrichtungen bereits abgewandert, eine Sanierung der Immobilie wĂŒrde die Probleme nicht beseitigen.

Zwei entscheidende Schritte lassen jetzt einen Neubau in greifbare NĂ€he rĂŒcken: Die TAG Immobilien AG verkauft die Immobilie an einen Projektentwickler vor Ort, die UnmĂŒssig BautrĂ€gergesellschaft Baden mbH. Und die Stadt Freiburg als Inhaberin des mit Erbbaurechten belegten GrundstĂŒcks wird dem Gemeinderat den Verkauf der FlĂ€che an den renommierten Entwickler vorschlagen. Der geplante, maximal siebengeschossige Neubau soll zu einer Belebung des Stadtzentrums in Landwasser mit rd. 7.000 Bewohnerinnen und Bewohnern beitragen und das Angebot an Dienstleitungen, Praxen, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten aufwerten. Mit dem Bau von Wohnungen in den oberen Stockwerken wird viel zusĂ€tzlicher Wohnraum entstehen. DarĂŒber hinaus sollen die Park- und Anliefermöglichkeiten fĂŒr die GeschĂ€fte vereinfacht und die bisher unzureichende Barrierefreiheit erheblich verbessert werden.

Bauverwaltung und TAG haben bereits 2014 mit der Projektentwicklung fĂŒr ein neues Einkaufszentrum begonnen. Der Bauausschuss des Gemeinderates beauftragte die Stadtverwaltung im Juli 2015, die Änderung des Bebauungsplanes vorzubereiten hinsichtlich eines möglichen Neubaus. Nach der BĂŒrgerinformation im Oktober letztes Jahr wurde das Projekt weiter vorangetrieben. Der Aufstellungsbeschluss fĂŒr einen Bebauungsplan wurde vom Bauausschuss am 20.01.2016 gefasst. „Ziel der Stadtverwaltung ist es,“ betont OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon, „das Zentrum von Landwasser aufzuwerten. Hier soll ein lebendiger Treffpunkt entstehen, mit einem zeitgemĂ€ĂŸen Einkaufszentrum, das die Nahversorgung im Stadtteil sichert.“

Auch BaubĂŒrgermeister Martin Haag hebt hervor, dass „bei dem Ende 2012 gestarteten Prozess zur Entwicklung von Stadtteilleitlinien von der BĂŒrgerschaft in Landwasser sehr deutlich zum Ausdruck gebracht wurde, welchen hohen Stellenwert die StĂ€rkung des Stadtteilzentrums hat. Um dem Rechnung zu tragen, soll es unter anderem einen Platz wie auch eine Passage zum Haus der Begegnung geben.“ Auch soll die Höhe der neuen GebĂ€ude den bisher gesteckten Rahmen der achtgeschossigen Nachbarbebauung nicht ĂŒbersteigen. Diese Leitlinien fließen ein in die Aufgabenstellung der Mehrfachbeauftragung. Hierbei sollen fĂŒnf PlanungsbĂŒros im Wettbewerb EntwĂŒrfe fĂŒr die gestalterische und bauliche Umsetzung erarbeiten. Eine Jury wird dann unter Einbeziehung des BĂŒrgervereins Landwasser die ĂŒberzeugendste Lösung auswĂ€hlen.

Eine weitere unerlĂ€ssliche und bereits mit dem neuen Projektentwickler vereinbarte Rahmenbedingung ist die Sicherung der Nahversorgung des Stadtteils wĂ€hrend der voraussichtlich zweijĂ€hrigen Abbruch- und Bauphase. Als provisorischer Ersatzstandort werden derzeit mehrere Optionen geprĂŒft, die maßgeblichen Kriterien sind VerfĂŒgbarkeit, gute Erreichbarkeit und ein FlĂ€chenangebot. Hier wird in den nĂ€chsten Monaten die Gesamtbewertung der möglichen Standorte abgeschlossen sein und eine Entscheidung getroffen.

FinanzbĂŒrgermeister Otto Neideck begrĂŒĂŸt ausdrĂŒcklich die jetzt getroffene Vereinbarung, nach der die Firma UnmĂŒssig neben den ErbbaugrundstĂŒcken mit einer FlĂ€che von etwa 9270 m2 noch eine rund 850 m2 große, stĂ€dtische TeilflĂ€che hinzu erwirbt. So kommt fĂŒr dieses, fĂŒr den Stadtteil enorm wertvolle Projekt unterm Strich eine BauflĂ€che von rund 10.120 m2 zusammen. „Die Verhandlungen in den letzten beiden Jahren mit der TAG waren sehr lösungsorientiert und haben gezeigt, dass mit einem örtlich erfahrenen Projektentwickler an der Seite der TAG auch unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen eine fĂŒr den Stadtteil bestmögliche Versorgung sichergestellt werden kann“, so Erster BĂŒrgermeister Neideck.

Der Schwerpunkt der TAG Immobilien AG, ein im MDAX gelistetes, börsennotiertes Unternehmen, liegt vor allem im Bereich der Akquisition und Verwaltung von Wohnimmobilien und nur nachrangig in der Projektentwicklung von Gewerbeimmobilien. Daher hat sich die TAG, deren Hauptstandorte im Norden und Osten Deutschlands liegen, im Interesse des Stadtteils fĂŒr den Verkauf des Objekts an einen renommierten und regionalen Projektentwickler entschieden. Mit der UnmĂŒssig BautrĂ€gergesellschaft Baden mbH wurde ein Partner gefunden, der vor Ort unschĂ€tzbare Erfahrung besitzt und zugleich ĂŒber die Möglichkeiten einer kurzfristigen Umsetzung des Projekts verfĂŒgt.
 
 

 
Freiburger Stadtbau investiert rund 19 Mio. Euro in Weingarten-West
176 mietpreisgeförderte Wohnungen auf Neubaustandard modernisiert

Freiburg, 21. September 2016. Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) hat die Modernisierung von insgesamt 176 geförderten Mietwohnungen fĂŒr ca. 440 Menschen im Stadtteil Weingarten-West abgeschlossen. Die Modernisierung der WohngebĂ€ude aus den 1960er Jahren erfolgte im Rahmen des Sanierungsprogrammes „Soziale Stadt Weingarten West“ von Februar 2014 bis September 2016. Insgesamt hat die FSB rund 19 Mio. Euro in die Modernisierung investiert. Die neue Durchschnittsmiete der Wohnungen liegt nach der Modernisierung bei 6,19 Euro sowie 7,18 Euro und damit immer noch ca. 30 Prozent unter dem Freiburger Mietspiegel. Mit den Modernisierungen in der Sulzburger Straße verfolgt die FSB das Ziel, ihre BestandsgebĂ€ude im Rahmen des Sanierungsgebietes „Soziale Stadt“ sukzessive auf Neubaustandard zu modernisieren, um den Bestand langfristig zu erhalten und ihren Mieterinnen und Mietern weiterhin eine hohe WohnqualitĂ€t bieten zu können. Wichtiges Anliegen bei allen Modernisierungen ist, dass die Wohnungen anschließend fĂŒr die Bewohnerinnen und Bewohner bezahlbar bleiben. Die neue Durchschnittsmiete liegt nach der Modernisierung bei 6,19 Euro fĂŒr die Wohnungen in den viergeschossigen GebĂ€uden und 7,18 Euro in dem achtgeschossigen GebĂ€ude.

Die Modernisierung der Wohnungen in der Sulzburger Straße erfolgte in zwei Bauabschnitten: Die Bauarbeiten an den zwei viergeschossigen GebĂ€uden mit den Hausnummern 27-33 und 41-45 wurden im Rahmen einer Teilmodernisierung in bewohntem Zustand durchgefĂŒhrt. Die Mieterinnen und Mieter blieben wĂ€hrend der gesamten Modernisierung in ihren Wohnungen. Im zweiten Bauabschnitt wurde das achtgeschossige GebĂ€ude mit den Hausnummern 35-39 modernisiert. Da hier umfangreichere Arbeiten durchgefĂŒhrt wurden, mussten die Bewohnerinnen und Bewohner vor Beginn der Baumaßnahmen umziehen. Dabei kam das Umzugsmanagement der FSB zum Einsatz, das von den erfolgreich durchgefĂŒhrten Modernisierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre profitiert und so die UmzĂŒge gemeinsam mit den Bewohnern in, von der FSB zur VerfĂŒgung gestellte, Ersatzwohnungen unkompliziert durchfĂŒhren konnte.

Insbesondere das achtgeschossige GebĂ€ude bietet einen nachhaltigen Vorteil: Jeder Hauseingang verfĂŒgt nun ĂŒber einen Aufzug mit zusĂ€tzlichem Halt im Eingangsbereich, der einen barrierefreien Zugang zu allen Wohnungen ermöglicht.

Alle drei GebĂ€ude wurden energetisch aufgewertet und entsprechen jetzt dem Standard Effizienzhaus 70 nach der Energieeinsparverordnung von 2009. Dieser zeichnet sich u.a. durch die DĂ€mmung der GebĂ€udehĂŒlle, eine kontrollierte Abluftanlage sowie neue
Fenster mit Dreifachverglasung, welche den heutzutage geforderten WĂ€rmeschutz gewĂ€hrleisten, aus. Insgesamt hat die FSB ca. 19 Millionen Euro in die Modernisierung investiert. Finanziert wurde das Vorhaben neben einer Förderung des Landes Baden-WĂŒrttemberg durch eingesetztes Eigenkapital der FSB. „Die Bewohnerinnen und Bewohner sind vom Ergebnis begeistert. Dies zeigt uns umso mehr, das sich die Anstrengungen und die hohe Investition fĂŒr beide Seiten gelohnt haben“, so FSB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Ralf Klausmann. „Um auch in Zukunft Maßnahmen wie diese durchfĂŒhren zu können, ist es einmal mehr wichtig, dass die FSB auch in den kommenden Jahren ĂŒber ausreichendes Eigenkapital verfĂŒgt.“

Anders als bei anderen Modernisierungen bemerkt die FSB eine sehr hohe RĂŒckzugsquote der Mieterinnen und Mieter. „Diese liegt ĂŒblicherweise nur bei ca. 2-3 Prozent, in der Sulzburger Straße aber bei 10 Prozent“, sagt Dennis Voss, Prokurist und Abteilungsleiter Wohnen & Vermieten bei der FSB. „Dies zeigt wie gern die Menschen in der Sulzburger Straße und damit in Weingarten wohnen.“
In den letzten Jahren hat die FSB insgesamt ca. 130 Mio. Euro in Weingarten-West fĂŒr Modernisierungen und Neubau von bezahlbarem Wohnraum investiert. Bei der Modernisierung profitiert die FSB deutlich von gewonnen Erfahrungen wie zum Beispiel aus der Modernisierung der Badenweiler Straße oder den drei PassivhochhĂ€usern.

Besonderes Highlight bei dieser Modernisierung ist, dass in Kooperation mit der Sozialstation Dreisam und dem Forum Weingarten in der Sulzburger Straße 35 ein neuer Quartierstreff entsteht. FĂŒr diese BegegnungsstĂ€tte wurden zwei Wohnungen im Erdgeschoss zusammengelegt. Die RĂ€umlichkeiten bieten auf einer FlĂ€che von ca. 160 mÂČ einen großen Gemeinschaftsraum, BĂŒros, eine KĂŒche und ein behindertengerechtes WC. DarĂŒber hinaus ist der Bewohnertreff per Aufzug vollstĂ€ndig barrierefrei erreichbar.

Leitgedanke des Kooperationsprojektes ist die Idee eines „generationengerechten Quartiers“: mit Beratungsangeboten fĂŒr Ältere, Begegnungsmöglichkeiten und dem Aufbau eines Hilfenetzwerkes von Jung und Alt. Die Sozialstation bietet dabei kompetente Beratung im Stadtteil, gerade wenn es darum geht, selbststĂ€ndiges Wohnen zu fördern und zu unterstĂŒtzen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Realisierung von Versorgungssituationen gelegt, so dass die Menschen möglichst lange in ihren Wohnungen leben können. „Insbesondere Ă€ltere Bewohner können zum Beispiel durch kleine Maßnahmen lange eigenstĂ€ndig in ihren Wohnungen bleiben“, so Antje Kössl-Janssen, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Sozialstation Dreisam. „Oft reichen schon kleine VerĂ€nderungen in der Wohnung, um den Alltag zu vereinfachen. Wir beraten in allen Fragen rund um das Thema Wohnen im Alter.“

„Wir möchten die Menschen dabei unterstĂŒtzen, in Kontakt zu treten. RĂŒckzug und Isolation soll es hier im Quartier nicht geben! Mit unserem Quartierstreff bieten wir den Bewohnern die Möglichkeit, eine soziale Gemeinschaft entstehen zu lassen“, sagt Martin Lörcher, Prokurist und Abteilungsleiter Pflege der Sozialstation Dreisam.

Die Quartiersarbeit entwickelt gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern ein nachbarschaftliches Hilfenetzwerk fĂŒr Jung und Alt, das die Vielfalt im Stadtteil wiederspiegeln soll: Junge und Alte, Alleinstehende und Familien, deutsche und auslĂ€ndische Bewohnerinnen und Bewohner – alle sind angesprochen.

„Dabei wollen wir zu einem guten Miteinander und einer lebendigen Nachbarschaft im Quartier beitragen“, ergĂ€nzt Annette Brox vom Forum Weingarten. „Mit verschiedenen Begegnungsmöglichkeiten und verschiedenen Angeboten im Quartierstreff möchten wir Nachbarn zusammenbringen und gemeinsam ein Hilfenetzwerk fĂŒr die Menschen im Quartier aufbauen.“ DarĂŒber hinaus soll eine Plattform „Wohnen fĂŒr Hilfe“ aufgebaut werden. Gefördert wird das Projekt vom Deutschen Hilfenetzwerk.

Mit den Fördergeldern kann eine Koordinierungsstelle finanziert werden, die sich zwei Mitarbeiterinnen teilen: Birgit Gunzenhauser von der Sozialstation Dreisam und Katharina Gruber von der Quartiersarbeit des Forum Weingarten.
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In Freiburg bleibt keiner allein
Infosite bei Facebook soll zum unkommerziellen Online-Treffpunkt werden

Freiburg (mr). In Freiburg bleibt keiner allein - zumindest wenn er will. Egal ob als Tourist, NeubĂŒrger oder frisch getrennter Single. Das Thema ist nicht neu und doch nicht einfach zu lösen: Wer allein in einer Stadt unterwegs ist will es (oft) nicht bleiben. Also was tun? KĂŒnftig soll eine nicht kommerzielle Site bei Facebook hier möglichst Abhilfe schaffen. Egal ob zum Museumsbesuch, zur Laufgruppe oder zum Abendessen. Hier kann man sich verabreden um zweisam oder in der Gruppe unterwegs zu sein. Eben ein Treffpunkt um in Freiburg nicht allein zu sein. Ob es funktioniert ist offen und liegt an den EintrĂ€gen der kĂŒnftigen Teilnehmer erlĂ€utert der Macher von "freiburgallein" Matthias Reinbold. Er selbst hat seit Jahren immer wieder von Touristen oder auch Einheimischen gehört, dass sie nicht allein unterwegs sein wollen aber auch nicht gleich eine Partnerbörse suchen. Eben sich einfach um sich unverbindlich treffen und gemeinsam in Freiburg unterwegs zu sein - egal ob zu zweit oder in der Gruppe alles ist möglich bei facebook.com/freiburgallein.
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NEUES Evangelisches Jugendwerk Freiburg
Eröffnung am 22. September im Obergeschoss der MatthÀuskirche

Freiburg. Das Evangelische Jugendwerk ist umgezogen. Am Donnerstag, den 22. September lĂ€dt die Evangelische Jugend Freiburg um 17 Uhr zur offiziellen Einweihung der neuen RĂ€umlichkeiten mit Andacht und anschließendem Empfang in die Sundgauallee 31 ein. Nachdem einige Monate zwischen und aus Kisten gearbeitet wurde, um den Umzug zum großen Teil bei laufendem Betrieb bewĂ€ltigen zu können, erstrahlt das Evangelische Jugendwerk Freiburg nun an seinem neuen Standort im Stadtteil Bischofslinde/Betzenhausen in neuem Glanz.

Dabei ist der Standortwechsel von Herdern in den Freiburger Westen auch eine „Wieder-Erweiterung“ des Jugendwerks. Der letzte Umzug vor sechs Jahren ins Evangelische Forum/Ernst-Lange-Haus in der Habsburgerstraße hatte damals eine deutliche Reduktion der RĂ€umlichkeiten mit sich gebracht. Da nun wieder eine gut ausgestattete eigene KĂŒche und gute SanitĂ€rrĂ€ume, sowie ein grĂ¶ĂŸerer und freundlicherer Gruppenraum hinzukommen, ist jetzt auch mehr praktische Jugendarbeit direkt vor Ort möglich – von Abendveranstaltungen bis zu mehrtĂ€gigen Seminaren. Zudem soll der Neustart genutzt werden, um Bibliothek und Leihmaterial-Sammlung zu ĂŒberarbeiten, damit sie wieder leicht zugĂ€nglich und attraktiv werden. Absehbare zukĂŒnftige Kooperationsmöglichkeiten mit der stark auf Familien ausgerichteten MatthĂ€usgemeinde und dem Jugendtreff „Chummy“ im Keller des GebĂ€udes, sind schließlich das „SahnehĂ€ubchen“ zu den neuen RĂ€umen.

„Das erreichte, nahezu optimale Ergebnis des Prozesses wĂ€re ohne die gute und von allen Seiten engagierte Zusammenarbeit mit der Kirchenleitung und der Gemeinde vor Ort nicht möglich gewesen.“, so Bezirksjugendreferent Christian Markl. „Hier wurden Jugend mit ihren BedĂŒrfnissen und Kompetenzen so ernst genommen, wie man sich das ĂŒberall wĂŒnschen wĂŒrde.“

Kontakt:
Christian Markl , Bezirksjugendreferent
Evangelisches Jugendwerk Freiburg, MatthÀuskirche
Sundgauallee 31, 79114 Freiburg (neue Adresse!!!)
Tel.: 0761 156 516 – 71 (neue Nummern!!!)

Öffnungszeiten: Di. 10 - 12 Uhr, Mi. 10 - 12 Uhr & 14 - 17 Uhr, Do. 10 - 12 Uhr, und nach Vereinbarung
 
 

 
PresseerklĂ€rung zum Endinger BĂŒrgerentscheid am 18.9.
Die Endinger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger entscheiden am 18. September 2016 ĂŒber die im Norden der Stadt geplanten GewerbeflĂ€chen. Die Frage lautet: "Sind Sie fĂŒr eine Ausweisung weiterer GewerbeflĂ€chen östlich des Gewerbegebiets Holderacker?" Ein deutliches "NEIN" auf dem Stimmzettel zum FlĂ€chenverbrauch ist nach BUND-Ansicht ein "JA" zu einer verantwortlichen, ökologisch und sozial sinnvollen Weiterentwicklung der kleinen, (noch) liebenswerten Stadt am Kaiserstuhl.

Es gibt nach BUND-Ansicht wenige Gemeinden, die in den letzten Jahrzehnten flĂ€chenmĂ€ĂŸig so explodiert sind wie Endingen. Alleine in den letzten 25 Jahren wurden auf der Endinger Gemarkung fast 10% der gesamten landwirtschaftlichen FlĂ€che in Straßen, Bau- und Gewerbegebiete verwandelt – ein weitgehend irreversibler Prozess. Besonders erschreckend ist dabei, dass sich der FlĂ€chenverbrauch in diesem Zeitraum von der Bevölkerungsentwicklung fast vollstĂ€ndig abgekoppelt hat.
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