Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Tel Aviv verzichtet derzeit auf weitere formelle StÀdtepartnerschaften
Kooperations- und Freundschaftsvertrag soll Kontakte und Zusammenarbeit zwischen Tel Aviv und Freiburg gestalten und weiter entwickeln

OB Dieter Salomon: „Konkretes Abkommen fĂŒr definierte Projekte erreicht dasselbe Ziel wie eine formelle Partnerschaft“

Die partnerschaftlichen Verbindungen sollen kĂŒnftig mit einem eigenen „Kooperations- und Freundschaftsvertrag“ ausgestaltet und weiter entwickelt werden. Diesen Vorschlag wird OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon spĂ€testens bis zur Sommerpause in den Gemeinderat einbringen und zur Abstimmung stellen. OB Salomon greift damit eine Anregung von Tel Avivs BĂŒrgermeister Ron Huldai auf. Da die Stadt Tel Aviv derzeit aus grundsĂ€tzlichen ErwĂ€gungen von einer formellen StĂ€dtepartnerschaft absehen möchte, schlĂ€gt Huldai vor, die bereits bestehenden sehr regen Verbindungen zwischen Freiburg und Tel Aviv in einem Vertrag zwischen beiden StĂ€dten zu benennen und Ziele der Zusammenarbeit zu definieren. In seiner Korrespondenz mit OB Salomon weist BĂŒrgermeister Huldai ausdrĂŒcklich darauf hin, dass ein solches Abkommen bei einer Weiterentwicklung flexibel sei und dem Charakter der StĂ€dteverbindung angepasst werden könne. Ähnliche VertrĂ€ge hat die Stadt Tel Aviv bereits in den letzten drei Jahren mit Paris, Barcelona und Moskau abgeschlossen, die jeweils auf konkreten und erfolgreich laufenden Projekten basieren.

Die Entscheidung fĂŒr einen Kooperations- und Freundschaftsvertrag und gegen eine formelle StĂ€dtepartnerschaft zum jetzigen Zeitpunkt sei kein Votum gegen Freiburg, sondern sei seit einiger Zeit ĂŒbliche Praxis in Tel Aviv, betonte BĂŒrgermeister Huldai, der auch in der Vergangenheit immer fĂŒr einen Freundschafts- und Kooperationsvertrag mit Freiburg anstelle einer formellen Partnerschaft plĂ€diert hatte. Der Grund: Weil Tel Aviv bereits Partnerschaften mit rund zwei Dutzend StĂ€dten in aller Welt unterhĂ€lt, verzichtet die Stadtregierung derzeit auf weiteren StĂ€dtepartnerschaften. Deshalb bestehen mit zahlreichen weiteren StĂ€dten Vereinbarungen, die hĂ€ufig erfolgreicher und lebhafter seien als Partnerschaften. In diesen Kreis gehöre auch Freiburg, stellt Huldai klar: „Wir schĂ€tzen die Beziehungen zu Freiburg sehr, und ebenso die sehr extensiven AktivitĂ€ten auf beiden Seiten, die die wahre Bedeutung einer StĂ€dtefreundschaft einschließen!“

OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon begrĂŒĂŸt die Zusage. „Das ist keine Überraschung, sondern bestĂ€tigt die bisherigen Aussagen aus Tel Aviv. Ron Huldai und die Tel Aviver Stadtregierung haben immer deutlich gemacht, wie sehr sie an der Verbindung zu Freiburg und an einem Austausch ĂŒber Umwelt- und Klimaschutzpolitik interessiert sind. Das ‚Memorandum of Understanding‘ von 2012 hat bereits viele Themen und Projekte benannt. Das ist eine gute Grundlage fĂŒr eine nachhaltige Zusammenarbeit.“ Bereits in der Vergangenheit sei Freiburg bei offiziellen Veranstaltungen oder JubilĂ€en in einer Reihe mit den offiziellen PartnerstĂ€dten genannt worden. Der Stadt Freiburg ist daran gelegen, dass die Vereinbarung anlĂ€sslich des 50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland unterzeichnet wird. Dieses Datum bildet auch den Schwerpunkt der Projekte, die fĂŒr das laufende Jahr mit Tel Aviv verabredet worden sind.

Die Verbindungen zwischen der mit 400.000 Einwohnern zweitgrĂ¶ĂŸten Stadt Israels und Freiburg reichen mehrere Jahre zurĂŒck und sind vor allem vom heutigen Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv angestoßen worden, der sich rund einem Jahrzehnt um eine partnerschaftliche Verbindung bemĂŒht. 2009 war OB Dieter Salomon zum 100jĂ€hrigen StadtjubilĂ€um nach Tel Aviv eingeladen worden; ein Jahr spĂ€ter kam BĂŒrgermeister Ron Huldai nach Freiburg, um sich ĂŒber das Klimaschutzkonzept und Stadtentwicklungsprojekte zu informieren.

Im Oktober 2011 nahm eine Delegation aus Israel an dem Kongress „Local Renewables“ teil und hatte dabei erste GesprĂ€che mit dem Freiburger Rathaus gefĂŒhrt. Im Mai 2012 schließlich weilten Stadt- und Verkehrsplaner sowie Wohnungsbaufachleute mit BĂŒrgermeister Martin Haag in Israel, und im Oktober 2012 unterzeichneten BĂŒrgermeister Huldai und OB Salomon in Tel Aviv ein „Memorandum of Understanding“. An der Zeremonie nahmen damals auch der Deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, und Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen teil.
 
 

 
Museumstipp: MAKING AFRICA - A CONTINENT OF CONTEMPORARY DESIGN
bis 13.09.2015
Weil am Rhein, Vitra Design Museum

Es ist Zeit, sich vom Bild des dunklen Kontinents zu verabschieden. In einer großen Ausstellung wirft das Vitra Design Museum im FrĂŒhjahr 2015 ein neues Licht auf das zeitgenössische Design Afrikas. Anhand vielfĂ€ltiger Beispiele zeigt »Making Africa«, wie Design den ökonomischen und politischen Wandel auf dem Kontinent begleitet – oder sogar fördert – und welch enger Dialog dabei mit Kunst, Grafik, Illustration, Film, Fotografie, Architektur und Stadtplanung entsteht. Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang die neuen Medien, die diesen Perspektivenwechsel erst möglich machen. »Making Afrika« wird entwickelt in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Kurator Okwui Enwezor und ist gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Die Ausstellung zeigt Objekte von Cheik Diallo, Brillenskulpturen von Cyrus Kabiru, Fotografien von MĂĄrio Macilau und Okhai Ojeikere, Bauten von Francis KĂ©rĂ©, digitale Animationen von Robin Rhode und Werke vieler anderer Gestalter aus den unterschiedlichsten Disziplinen.

zum Bild oben:
Vigilism, »Idumota Market, Lagos 2081A.D.« aus der »Our Africa 2081A.D.« Serie, Illustration fĂŒr die Heritage Menswear Kollektion von IkirĂ© Jones, 2013, © Olalekan Jeyifous [vigilism.com] & WalĂ© OyĂ©jidĂ© [ikirejones.com]
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Freiburg: Jugendliche lassen sich konfirmieren
Viele Konfirmationsgottesdienste am Sonntag

Freiburg (gh). Etwa 325 Jugendliche im Alter um 14 Jahre lassen sich in diesem Jahr in evangelischen Kirchen im Stadtgebiet konfirmieren und werden gesegnet. Am vergangen Sonntag wurden bereits die ersten Konfirmationen in Tiengen und in der Christuskirche sowie in Merzhausen gefeiert. Am kommenden Sonntag, 26. April, mit dem kirchlichen Namen "Jubilate" wird es die meisten Konfirmationsgottesdienste geben (siehe Infobox).

Auch in einer katholischen Kirche wird Konfirmation gefeiert, weil die evangelische Kirche zu klein ist (MatthĂ€uskirche). Die Konfirmationsgottesdienste werden immer mit viel Liebe aufwĂ€ndig gestaltet. HĂ€ufig wird musikalisch Besonderes geboten. In Opfingen beispielsweise spielt die Jugendkapelle, ein „Elternchor“ tritt auf und es gibt Sologesang einer Solistin.

Im Konfirmationsgottesdienst bestĂ€tigen die Konfirmanden ihr eigenes Ja zum christlichen Glauben. Sie werden durch die Pfarrerin, Pfarrer, Diakonin oder Diakon eingesegnet und ihnen wird ein persönliches Bibelwort zugesprochen (Konfirmandenspruch). Auch die vollgĂŒltige Aufnahme in die Gemeinde wird mit der Konfirmation zugesagt.
Mit der Konfirmation sind die jungen Leute berechtigt das Patenamt auszuĂŒben. Auch die Teilnahme am Heiligen Abendmahl ist jetzt uneingeschrĂ€nkt in allen evangelischen Gemeinden möglich. Viele Konfirmanden hatten ja diese Zulassung, bezogen auf die eigene Gemeinde schon als Kinder oder zu Beginn der Konfirmandenzeit erhalten. So ist auch die gemeinsame Abendmahlfeier der ganzen Gottesdienstgemeinde zusammen mit Konfirmanden, den Eltern und Paten ein weiterer geistlicher Höhepunkt in diesen Tagen und Wochen der Konfirmationen.

Der Konfirmationsgottesdienst schließt auch die Zeit des Konfirmandenunterrichts (KU) ab. In ihm sollten die Jugendlichen einen persönlichen Bezug zum Glauben finden und festigen und die Vielfalt der eigenen Pfarrei bzw. Gemeinde mit ihren Aufgaben kennen lernen. Außerdem wurden sie angehalten regelmĂ€ĂŸig den sonntĂ€glichen Gottesdienst zu besuchen.

Auch beim KU hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vieles geĂ€ndert. Der regelmĂ€ĂŸige, einmal wöchentlich stattfindende Unterricht wird lĂ€ngst ergĂ€nzt, von ganztĂ€gigen Treffen und zahlreichen Wochenenden sowie teilweise mehrtĂ€gigen Freizeiten. Eine Unterrichtsmischform, die in fast allen Gemeinden des evangelischen Kirchenbezirks mit unterschiedlicher AusprĂ€gung praktiziert wird. Damit ist auch der alte „Frontalunterricht“, den manche Ältere noch aus ihrer Konfirmandenzeit kennen, bei zahlreichen Pfarrerinnen und Pfarrer sowie den vielen ehrenamtlich Mithelfenden lĂ€ngst ĂŒberholt.

Den Konfirmationsgottesdiensten schließen sich in der Regel familiĂ€re Feiern an. Dabei wird den Konfirmierten von Familie, Nachbarn und Freunden gratuliert und es werden kleinere und grĂ¶ĂŸere Geschenke ĂŒberreicht.

Die Tradition der Konfirmation geht zurĂŒck bis zu den UrsprĂŒngen der Reformation, auf den in Straßburg wirkenden Reformator Martin Bucer.


Übersicht: Konfirmationen in Freiburg 2015

Wiehre Innenstadt GĂŒnterstal / Pfarrgemeinde (PG)-Ost
Christuskirche 1. Gruppe 19.4.2015, 10:00 23 Konfirmanden
Christuskirche 2.Gruppe 26.4.2015, 10:00 Uhr 16 Konfirmanden

Oberau PG-Ost
Friedenskirche 1. Gruppe 2.5.2015, 11 Uhr 17 Konfirmanden
Friedenskirche 2. Gruppe 03.5.2015, 10 Uhr: 12 Konfirmanden
FĂŒr beide Konfirmandengruppen der Friedenskirche ist am Freitag
1. Mai im 19:00 Uhr der
Abendmahlsgottesdienst mit den Konfirmanden

Littenweiler
Auferstehungskirche 10. Mai 2015, 10 Uhr 24 Konfirmanden

Herdern / ZĂ€hringen/ PG Nord
Ludwigskirche 26.4.2015,
1. Gruppe 9 Uhr
2. Gruppe 11 Uhr zus. 30 Konfirmanden

Haslach / PG SĂŒdwest
Melanchthonkirche 26.4.2015, 10.00 Uhr 7 Konfirmanden

Merzhausen /PG SĂŒdwest
Johanneskirche Sa. 1. Gruppe 18.04 16.00 Uhr
So. 2. Gruppe 19.04 10.00 Uhr zus. 45 Konfirmanden

St. Georgen / PG SĂŒdwest
Lukaskirche Vorabendgottesdienst mit Abendmahl Fr 24.04 18 Uhr
Samstag 1. Gruppe 25.04 14.00 Uhr
Sonntag 2. Gruppe 26.04 10.00 Uhr zus. 22 Konfirmanden

Rieselfeld /PG SĂŒdwest
Maria-Magdalena-Kirche Vorabendgottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl
Fr 08.05., 18.30 Uhr
Sa. 1. Gruppe 09.05 10.30 Uhr
Sa. 2. Gruppe 09.05 14.00 Uhr zus. 37 Konfirmanden

Weingarten / PG SĂŒdwest
Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum
Vorabendgottesdienst mit Abendmahl Sa. 16.05 19 Uhr
So. 17.05 10.00 Uhr 8 Konfirmanden

Opfingen PG Tuniberg
Bergkirche Sonntag 26. 4 10.00 Uhr 16 Konfirmanden

Tiengen PG Tuniberg
Evang. Kirche 19. April 2015 10 Uhr 9 Konfirmanden

Mooswald / PG West
Markuskirche 26.04. (Jubilate) 9.30 Uhr 16 Konfirmanden

Landwasser / PG West
ZachÀuskirche 26.04. (Jubilate) 10 Uhr 15 Konfirmanden

StĂŒhlinger /Hochdorf / PG West
Kreuzkirche 26.04. (Jubilate) 10 Uhr 7 Konfirmanden

Bischofslinde Betzenhausen/ PG West
St. Albertkirche 26.04. (Jubilate) 10 Uhr 21 Konfirmanden
 
 

 
Entgrenzte Herrschaft | Folter im 21. Jahrhundert
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂŒd (MĂ€rz/April 2015)

Folter ist weltweit geĂ€chtet. Jedenfalls könnte man das aufgrund der Tatsache annehmen, dass 155 Staaten die UN-Antifolterkonvention ratifiziert haben. Fakt ist aber auch, dass Amnesty International aus 141 LĂ€ndern Berichte ĂŒber die Anwendung von Folter oder folterĂ€hnlicher Gewalt vorliegen. Folternde Unrechtsstaaten sind dabei nicht auf den Globalen SĂŒden beschrĂ€nkt. Auch im Norden ist folterĂ€hnliche Gewalt (wieder) eine konkrete Handlungsoption bei der Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols und der BekĂ€mpfung des Terrorismus.

Unser Themenschwerpunkt nimmt eine grundsĂ€tzlich herrschaftskritische Sichtweise ein und begreift Folter nicht als bloße Abweichung von der menschenrechtlichen Norm, sondern als Zuspitzung von Herrschaft, als ultimatives Mittel zu ihrer Sicherung. Die Möglichkeit der Folter ist eine Drohung, mit der jedes aufbegehrende oder ‚feindliche’ Individuum dort getroffen werden soll, wo es am verletzlichsten ist: Bei der körperlichen und seelischen IntegritĂ€t. Nie ist die Einsamkeit des Menschen grĂ¶ĂŸer als im Moment der Folter und des absoluten Ausgeliefertseins.
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Freiburg: 100 Dolmetschende, ĂŒber 40 Sprachen, alle Anliegen
Stadt und DRK stellen den neuen zentralen Dolmetscherpool fĂŒr Freiburg vor

Istasyon? Rautatieasema? Stesheni? Wer nur „Bahnhof“ versteht, liegt hier genau richtig. Da man aber nicht davon ausgehen kann, dass jede des TĂŒrkischen, Finnischen oder Kisuahili mĂ€chtig ist, sind Dolmetscher und Dolmetscherinnen als Mittler unverzichtbar. Mit ihrer Hilfe werden kulturelle Barrieren ĂŒberwunden, sprachliche MissverstĂ€ndnisse vermieden und Beratungstermine effizient gestaltet.

In Freiburg hatten bisher mehrere Institutionen ihre eigenen „Dolmetscherpools“. Dieses Nebeneinander fĂŒhrte zu Reibungsverlusten. Daher hat das stĂ€dtische BĂŒro fĂŒr Migration und Integration die Initiative ergriffen und acht bestehende in einen zentralen Dolmetscherpool zusammengefĂŒhrt. Sechs der bisherigen Pools waren bei örtlichen Vereinen und VerbĂ€nden angesiedelt (Aids-Hilfe, Caritas-Fachdienst Migration, DRK-Kreisverband, Pro Familia, Psychoanalytisches Seminar, SĂŒdwind) und zwei bei der Stadt Freiburg (Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie, Amt fĂŒr Schule und Bildung).

SozialbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach hat den zentralen Dolmetscherpool, der von heute an zur VerfĂŒgung steht, auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Dabei betonte von Kirchbach: „Die BĂŒndelung der Dolmetscherressourcen erleichtert allen Beteiligten den Zugang zu einer Dienstleistung, die im Integrationsgeschehen immer wichtiger wird. Der neue Pool senkt den Verwaltungsaufwand fĂŒr alle TrĂ€ger deutlich. Zudem sichert er eine einheitliche Mindestqualifikation der Dolmetschenden und erleichtert anderen Institutionen den Zugriff.“
 
 

 
Freiburger SchĂŒler im GesprĂ€ch mit Roland Mack
Vor ĂŒber 350 GĂ€sten stellte sich Roland Mack am Dienstag, 14. April 2015, den neugierigen Fragen von SchĂŒlern des Rotteck-Gymnasiums. Hannah Ruhland und Julius Faßbinder hatten den Europa-Park Inhaber im Rahmen ihres Seminarkurs „nachgefragt“ zu einer offenen GesprĂ€chsrunde nach Freiburg eingeladen. Perfekt vorbereitet traten die beiden SchĂŒler ihrem Stargast gegenĂŒber und diskutierten mit Roland Mack ĂŒber politische Themen, wie die Erbschaftssteuer, den Mindestlohn oder die Pkw-Maut. WĂ€hrend des unterhaltsamen Abends enthĂŒllte Roland Mack Geschichten aus seiner Schulzeit und erlĂ€uterte seine Gedanken zur Zukunft von Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark. Ein ĂŒberraschender Auftritt des KĂŒnstlerduos A&A aus dem Europa-Park ĂŒbertraf die Erwartungen der GĂ€ste und sorgte fĂŒr tosenden Applaus. Zum Dank erhielt Roland Mack die Original-Handschuhe des SC Freiburg TorhĂŒters Roman BĂŒrki, welche den SchĂŒlern des Rotteck-Gymnasiums exklusiv zur VerfĂŒgung gestellt wurden.
 
 

 
Stadt Freiburg: Zukunftsstadt Wettbewerb
Erste HĂŒrde im dreistufigen Verfahren ist geschafft:

Freiburg im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesbildungsministeriums als Teilnehmerstadt ausgewĂ€hlt

Projektskizze des Nachhaltigkeitsmanagements will vorhandene AnsĂ€tze und Prozesse zu einer Vision einer lebenswerten, zukunftsfĂ€higen und nachhaltigen Stadt des Jahres 2030 bĂŒndeln und weiter entwickeln

UnterstĂŒtzung und wissenschaftliche Begleitung durch neues Leistungszentrum Nachhaltigkeit der UniversitĂ€t und der Fraunhofer-Gesellschaft

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startet. 52 ausgewĂ€hlte StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise entwickeln dafĂŒr gemeinsam mit BĂŒrgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ fĂŒr ihre Kommune. In Dresden gab heute (15.April) Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die Namen der geförderten Kommunen bekannt. Auch Freiburg ist eine von bundesweit 52 Kommunen, die aus 168 Bewerbungen zur Teilnahme an dem Wettbewerb ausgewĂ€hlt worden sind.

Bundesweit konnten sich bis zum 27. MĂ€rz 2015 StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise mit einem Konzept fĂŒr die Entwicklung einer nachhaltigen Vision 2030+ bewerben. In der ersten Phase des Wettbewerbs wĂ€hrend des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt werden die Kommunen im BĂŒrgerbeteiligungsprozess eine Vision mit dem Zeithorizont 2030+ fĂŒr ihre Kommune entwickeln und Handlungs bzw. UmsetzungsvorschlĂ€ge erarbeiten.

1,75 Millionen Euro stellt das Bundesministerium dafĂŒr insgesamt bereit. In der zweiten Phase ab 2016 prĂŒfen bis zu 20 ausgewĂ€hlte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewĂ€hlte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

Die Freiburger Bewerbung war federfĂŒhrend von der stĂ€dtischen Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement in enger Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit entwickelt worden; das erst vor wenigen Wochen eingerichtete Leistungszentrum wird gemeinsam von der UniversitĂ€t und der Fraunhofer-Gesellschaft im Freiburger Ernst-Mach-Institut betrieben.

Die Projektskizze „Freiburg 2030 : Miteinander die Zukunft gestalten!“ will die in der Stadtverwaltung in einem breit angelegten Prozess mit der BĂŒrgerschaft und mit UnterstĂŒtzung der Wissenschaft bereits bestehenden Prozesse in einer Gesamtvision fĂŒr die weitere nachhaltige Entwicklung der Stadt zusammenzufĂŒhren und Themenfelder identifizieren, die insbesondere im Austausch mit dem wissenschaftlichen Partner schließlich in den weiteren Wettbewerbsstufen zu „Reallaboren“ weiterentwickelt und umgesetzt werden können. Das Konzept greift damit das Ziel des Wettbewerbs auf, in der ersten Phase die Zukunftsvision einer zukunftsfĂ€higen, nachhaltigen und lebenswerten Stadt im Jahr 2030 zu entwickeln, und stellt dazu die politisch beschlossenen 60 lokalen Nachhaltigkeitsziele in den Vordergrund, die in 12 unterschiedliche stadtpolitische Handlungsfelder gegliedert sind.

OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon begrĂŒĂŸt die Entscheidung, mit der die erste HĂŒrde in einem dreistufigen Auswahlverfahren geschafft sei. „Wir bauen auf vielen fundierten Erfahrungen auf; Nachhaltigkeit ist seit langem die wichtigste Leitlinie unserer Stadtentwicklung. Der Wettbewerb ‚Zukunftsstadt‘ eröffnet nun die Möglichkeit, diesen Prozess auf eine breitere bĂŒrgerschaftliche Basis zu stellen und wissenschaftlich zu begleiten.“ Dieter Salomon erwartet, dass die Ergebnisse gleichzeitig als Evaluierung der gĂŒltigen Freiburger Nachhaltigkeitsziele dienen werden.

AusdrĂŒcklich dankt Salomon der Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement, Simone Ariane Pflaum, Prorektor Professor Gunther Neuhaus (UniversitĂ€t Freiburg) und Gerhard Stryi Hipp (Fraunhofer ISE) fĂŒr die Erarbeitung der Projektskizze. FĂŒr Freiburg sei es ein GlĂŒcksfall, die wissenschaftlichen

Kompetenzen der UniversitĂ€t und der Fraunhofer-Institute im neuen Leistungszentrum Nachhaltigkeit nutzen zu können. FĂŒr Juli kĂŒndigte OB Salomon eine Auftaktveranstaltung mit allen Akteuren im Rahmen der Sitzung des Freiburger Nachhaltigkeitsrates an.

Info:
Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie BĂŒrger und Forschung schon heute dazu beitragen können, StĂ€dte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. BĂŒrger, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln gemeinsam Visionen fĂŒr die Zukunft ihrer Kommunen und erproben diese vor Ort: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, um Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, MobilitĂ€t und vieles mehr. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ startet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
 
 

 
Freiburg: Öffentliche Versteigerung von FundfahrrĂ€dern ...
... und Fundschmuck sowie Fundsachen

Am Samstag, den 18. April, werden ab 9.00 Uhr im Haus der Begegnung, Habichtweg 48 in 79110 Freiburg, rund 50 FundfahrrÀder sowie Fundschmuck und Fundsachen aller Art öffentlich gegen Barzahlung versteigert.

Die FundfahrrĂ€der können von 8 bis 9 Uhr am Versteigerungsort besichtigt werden. Zum Versteigerungsbetrag wird ein Aufgeld von 10 Prozent erhoben. Weitere AuskĂŒnfte beim Amt fĂŒr öffentliche Ordnung unter der Telefon: 0761 / 201 - 4828.
 
 



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