Prolixletter
Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Schulen mĂŒssen Orte des Respekts und der Vielfalt werden
LSVD zeichnet offenen Brief an Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle

AnlĂ€sslich der Neufassung der „Richtlinien fĂŒr die Familien- und Sexualerziehung in den bayrischen Schulen“ hat der LSVD Bayern zusammen mit dem LSVD Bundesverband den offenen Brief des AktionsbĂŒndnisses „Vielfalt statt Einfalt“ an den bayrischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle unterzeichnet. Hierzu erklĂ€ren Hannah Lea, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Landesverband Bayern und Axel Hochrein, Sprecher des LSVD-Bundesverbands:

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hĂ€lt es fĂŒr dringend erforderlich, dass das Kultusministerium mit dem neuen Richtlinienentwurf nun endlich auch einen ersten Schritt zu mehr „Respekt und Vielfalt“ in Schulen geht. Der Ansatz, Sexualerziehung als fĂ€cherĂŒbergreifendes Thema in Schule zu begreifen und die Achtung und das VerstĂ€ndnis fĂŒr die Situation junger Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, begrĂŒĂŸen wir ausdrĂŒcklich.

Sexualerziehung im engeren und eine PĂ€dagogik der Vielfalt im weiteren Sinn, sind wichtige Bestandteile der Demokratie- und Menschenrechtsbildung und grundlegende Kernaufgaben von Schulen in Deutschland. Kinder und Jugendliche mĂŒssen darin bestĂ€rkt werden, ein positives und akzeptiertes Selbstbild zu entwickeln - Schule soll sie auch befĂ€higen sich selbstbewusst gegen Diskriminierung und Ausgrenzung behaupten können. Dieses Vorhaben kann jedoch nur gelingen, wenn ĂŒber die Vielfalt sexueller und geschlechtlicher IdentitĂ€ten sachlich und angemessen in Schulen informiert wird. Der neue Richtlinienentwurf leistet hierzu einen entscheidenden ersten Beitrag, er bedarf aber bei den Themen Trans- und Intergeschlechtlichkeit der Vertiefung und ErgĂ€nzung. Hier fordern wir von der Landesregierung und dem Bayrischen Kultusministerium die Richtlinie entsprechend nachzubessern.

Mit Befremdung haben wir von dem ArbeitsgesprĂ€ch zwischen Vertreter_innen der homophoben „Demo fĂŒr Alle“, um Hedwig von Beverfoerde und dem Bayrischen Kultusministerium erfahren. Der unsachliche Umgang mit sexueller Vielfalt und das gefĂ€hrliche Spiel mit Vorurteilen, wie es diese Menschen betreiben, steht im direkten Widerspruch zu einer modernen PĂ€dagogik. Ihnen darf kein Einfluss auf die Richtlinie gewĂ€hrt werden, mit welcher die bayerische Staatsregierung den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Nur durch Implementation einer PĂ€dagogik der Vielfalt in die LehrplĂ€ne wird das bayerische Bildungssystem auch in Zukunft erfolgreich bestehen und zudem dafĂŒr sorgen, dass Homo- und Transphobie schon so frĂŒhzeitig wie möglich bekĂ€mpft werden.

Hintergrund
Rechtlichen Vorgaben fĂŒr den Sexualkundeunterricht (klicke auf "mehr") ...
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Schlossberg Freiburg: Neue Informationstafel
Mit einer neuen Informationstafel am Fuße des GreiffeneggSchlössle stellt die FWTM die Angebote auf dem Schlossberg vor und informiert die Besucher ĂŒber die Geschichte von Freiburgs Hausberg. Die Tafel ist ein Geschenk an den Gastronom Toni Schlegel zum 20jĂ€hrigem JubilĂ€um des GreiffeneggSchlössle Restaurant und ersetzt ein verwittertes, beschmiertes Schild.

„Die Infotafel prĂ€sentiert die Erlebniswelt Schlossberg und veranschaulicht den Besuchern, welche Möglichkeiten sich hier bieten“, freut sich Toni Schlegel.

Die Karte zeigt die Ruinen der Festungsanlage, den Bismarckturm und den Schlossbergturm, den Kanonenplatz sowie die Schlossbergbahn. Zudem sind Sparzierwege und SpielplÀtze, der Minigolfplatz sowie das Greiffenegg-Schlössle Restaurant und das Schlossbergrestaurant Dattler dargestellt.

„Der Freiburger Schlossberg lĂ€dt zum Wandern, Entdecken und Verweilen ein: Den Besucher erwarten eine fantastische Aussicht auf die Stadt, die Spuren einer bewegten Geschichte und eine ausgezeichnete Gastronomie. Genau diese Vielfalt wollen wir auf der neuen Infotafel verdeutlichen“, so FWTM-Abteilungsleiterin Franziska Pankow.

Das Infoschild verrĂ€t dem Besucher einige Eckdaten aus der bewegten Geschichte des Freiburger Schlossberg: Im Jahr 1091 errichteten hier die Herzöge von ZĂ€hringen das Burghaldenschloss, das dem Berg seinen Namen „Schlossberg“ gab. An seinem Fuß entstand gleichzeitig die Siedlung, der Konrad von ZĂ€hringen im Jahr 1120 das Marktrecht verliehen hat. Den ZĂ€hringern folgten 1218 die Grafen von Freiburg, diesen 1368 die Habsburger. Im 17. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Burg in die moderne Befestigung der Stadt einbezogen.

Vom Burghaldenschloss und den ĂŒbrigen Anlagen blieben nach der Schleifung der Festung 1744/45 nur Ruinen, doch der Schlossberg behielt seine Bedeutung im stĂ€dtischen GefĂŒge. Vor 150 Jahren erschlossen die StadtvĂ€ter systematisch Spazierwege und Aussichtspunkte, um den Berg fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Freiburgs ebenso nutzbar zu machen wie fĂŒr die GĂ€ste der Stadt.
 
 

 
E-Mail-Dienste: Sehr guter Schutz nur bei kleinen Anbietern
Wer bei der E-Mail-Kommunikation auf Schutz und PrivatsphĂ€re Wert legt, ist bei zwei kleinen Anbietern am besten aufgehoben. Mailbox.org und Posteo sind die Testsieger der Stiftung Warentest mit sehr gutem QualitĂ€tsurteil. Sie punkten unter anderem mit Datensparsamkeit und umfangreichen VerschlĂŒsselungsfunktionen. Das zeigt der Test von 15 E-Mail-Providern, veröffentlicht in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/email.

Beide Testsieger kosten 1 Euro im Monat. Wer sich um Schutz und PrivatsphĂ€re keine Gedanken machen möchte und es einfach nur bequem haben will, muss fĂŒr seinen E-Mail-Dienst nichts bezahlen. Die beste Handhabung im Test bietet Google Gmail. Unter anderem aufgrund sehr deutlicher MĂ€ngel im Kleingedruckten landet der Anbieter insgesamt aber auf dem letzten Platz. Der beste kostenlose Dienst ist Web.de Freemail mit gerade noch gutem QualitĂ€tsurteil.

Alle Mailserver im Test beherrschen die Transportweg-VerschlĂŒsselung. Auf den Servern selbst liegen die Mails hĂ€ufig jedoch unverschlĂŒsselt. So können sie von Anbietern und Ermittlungsbehörden relativ einfach eingesehen oder fĂŒr Werbeeinblendungen ausgewertet werden.

Wer seine digitale Post ĂŒber den Browser verschickt, bekommt bei sechs Anbietern eine sehr gute UnterstĂŒtzung beim Einrichten einer sicheren Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung.

Der ausfĂŒhrliche Test E-Mail-Provider erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 29.09.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/email abrufbar.
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Freiburger Stadtverwaltung wirbt um Personal und geht dabei neue Wege
Neue Imagekampagne „Wir lieben Freiburg“ unterstreicht die Vorteile und StĂ€rken der Stadtverwaltung als Arbeitgeberin

StÀdtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Markenbotschafter

Die Freiburger Stadtverwaltung steht vor einer besonderen Herausforderung: Wie schafft sie es auch in Zukunft, qualifiziertes Personal zu finden? Schon jetzt konkurriert sie mit anderen öffentlichen Arbeitgebern und der Privatwirtschaft um die besten Köpfe. Das wird sich mit den seit Jahren wachsenden Aufgaben und im Zuge des demografischen Wandels noch weiter verschĂ€rfen: Fast die HĂ€lfte der BeschĂ€ftigten ist heute bereits ĂŒber 50 Jahre alt. Das heißt: In den nĂ€chsten Jahren wird ein enormer Personalwechsel auf die Stadtverwaltung zukommen.

Die Stadt Freiburg geht jetzt neue Wege: Mit einer groß angelegten Image- und Informationskampagne prĂ€sentiert sich die Stadtverwaltung als attraktive und vielfĂ€ltige Arbeitgeberin und möchte dabei auch ihren Bekanntheitsgrad erhöhen. „Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass die Stadt zweitgrĂ¶ĂŸte Arbeitgeberin ist und eine große Berufsvielfalt zu bieten hat“, so OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon. Die Stadt Freiburg bildet junge Menschen in 34 Berufen aus.

Markenbotschafter fĂŒr die Kampagne sind die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ab kommender Woche sind sie mit dem Slogan „Wir lieben Freiburg“ auf öffentlichen PlakatflĂ€chen in Freiburg zu sehen. „Uns war es ein großes Anliegen, stĂ€dtische Mitarbeitende als Botschafter zu gewinnen, um so glaubwĂŒrdig wie möglich zu sein“, so Haupt- und Personalamtsleiter Adrian Hurst. Bei der Auswahl der WerbetrĂ€ger wollte man ein möglichst breites Spektrum der gesamten Belegschaft abbilden.

Neben den Plakatmotiven gibt es ab heute auch eine neue Homepage. Auf www.wirliebenfreiburg.de erfĂ€hrt man alles rund um das Thema „Arbeiten bei der Stadt“. Auch hier treten stĂ€dtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder als Markenbotschafter auf und erzĂ€hlen in verschiedenen Videos authentisch von ihrer TĂ€tigkeit und was sie an der Stadt als Arbeitgeberin schĂ€tzen. Textlich wurde nichts vorgegeben, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten in eigenen Worten von ihrem Berufsalltag.

Grundlage fĂŒr das neue Personalmarketingkonzept waren die Ergebnisse einer Mitarbeitenden-Befragung. Wissenschaftlich begleitet durch Prof. Jörg Lindemeier vom Lehrstuhl fĂŒr Public und Non-Profit Management der Uni Freiburg wurden anonym Arbeitgeberattribute abgefragt. Im Anschluss wurden mit ausgewĂ€hlten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedensten Berufsfeldern und Positionen Interviews gefĂŒhrt. Die meistgenannten Arbeitgeber-Vorteile waren: Aufgabenvielfalt, Fairness, Entwicklungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten, kollegiales Arbeitsklima, Erreichbarkeit und Arbeitsplatzsicherheit. Gleichzeitig wurden aber auch BedĂŒrfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berĂŒcksichtigt: „Bei einer Werbekampagne muss man weg vom Verwaltungsfokus und zeigen, was man hier bewegen kann“ oder „ich wĂŒnsche mir eine frische und auch etwas frechprovokante Personalwerbung mit Witz.“ Diese Ergebnisse sind jetzt in die Kampagne eingeflossen. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit dem Schweizer Personalmarketingexperten Jörg Buckmann und der Agentur MSG Media aus Freiburg.

Neben dieser offensiven Imagekampagne wird die Stadt ihre PrĂ€senz an Hochschulen, auf Berufsmessen und InfomĂ€rkten erhöhen. Der Messestand und die Flyer werden dafĂŒr neu gestaltet. Diese Auftritte haben sich bisher stets gelohnt, denn auf diesem Weg konnte man bereits Ingenieure auch aus dem Ausland fĂŒr die Stadtverwaltung gewinnen.
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Wohnungsbau in Freiburg
Zahl der Baugenehmigungen steigt deutlich

Weitere BebauungsplĂ€ne, neue FlĂ€chen aus dem Perspektivplan und der neue Stadtteil Dietenbach sind in Vorbereitung, preisgĂŒnstiger Wohnraum wird geschaffen

Freiburg braucht Wohnungen. Damit ausreichend gebaut werden kann, sind Gemeinderat und Verwaltung seit einigen Jahren auf dem Weg, alles in ihrer Möglichkeit Stehende dafĂŒr zu tun. Wichtigste Grundlage ist dabei das Handlungsprogramm Wohnen, das der Gemeinderat im Oktober 2013 verabschiedete. Am heutigen Nachmittag wird die Verwaltung das Freiburger BĂŒndnis fĂŒr Wohnen ĂŒber die AktivitĂ€ten informieren. Das BĂŒndnis hatte die Verwaltung gemeinsam mit Vertretungen zahlreicher Organisationen, Parteien, VerbĂ€nden und Institutionen im Dezember 2013 gegrĂŒndet. OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon stellte gemeinsam mit Erstem BĂŒrgermeister Otto Neideck, BĂŒrgermeister Prof. Martin Haag und BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach vorab diese Zusammenfassung auch der Presse vor.

„Wir legen hier eine Bestandsaufnahme der vielen AktivitĂ€ten der Stadtverwaltung vor, damit es mehr Wohnungen und mehr preisgĂŒnstige Wohnungen in Freiburg gibt“, erklĂ€rte OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon. „Selten“, so unterstrich er, „war der Wohnungsmarkt so dynamisch. In der gesamten Stadt wird gebaut. Gleichzeitig versuchen wir alles, was uns möglich ist, um den preisgĂŒnstigen und geförderten Wohnungsbau zu stĂŒtzen.“ Salomon sowie Erster BĂŒrgermeister Otto Neideck appellierte allerdings an Land und Bund, verstĂ€rkt tĂ€tig zu werden und passende Anreize fĂŒr StĂ€dte fĂŒr den geförderten Wohnungsbau mit Förderprogrammen zu schaffen.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzte, dass die Bauverwaltung insgesamt auf allen Ebenen dafĂŒr Sorge trĂ€gt, dass auch in den nĂ€chsten Jahren weiter viele Wohnungen entstehen können: „Neue und im Verfahren befindliche BebauungsplĂ€ne werden voran getrieben, neue BauflĂ€chen gesichtet und weiter entwickelt. Auch das Projekt des neuen Stadtteils Dietenbach liegt gut in der Zeit. Mit all diesem hoffen wir, genĂŒgend Wohnungen fĂŒr alle zur VerfĂŒgung zu stellen.“

BĂŒrgermeister von Kirchbach sagte: „Wir brauchen dringend Wohnraum fĂŒr alle Einkommensschichten und wir mĂŒssen vor allem auch fĂŒr Haushalte mit geringem Einkommen Wohnraum schaffen. Wir sehen jetzt, dass das Handlungsprogramm Wohnen dafĂŒr eine gute Grundlage ist.“

Als sehr wichtig bezeichneten der OberbĂŒrgermeister und die BĂŒrgermeister die große politische UnterstĂŒtzung aus dem Gemeinderat fĂŒr diesen Kurs.

Folgende Punkte wurden im Einzelnen dargestellt:

Bedarf an Wohnungen:
Grundlage fĂŒr die Berechnung, wie viele Wohnungen benötigt werden, sind die Prognosen ĂŒber die weitere Entwicklung der Einwohnerzahlen. Das stĂ€dtische Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung (ABI) errechnete 2014 drei Varianten des Bevölkerungswachstums. Alle Varianten gehen davon aus, dass Freiburg weiter wachsen wird. Einen Teil des Bedarfs an Wohnung fĂŒr diese wachsende Bevölkerung kann der neue Stadtteil Dietenbach decken. Auch nach dem geltenden FlĂ€chennutzungsplan (FNP) und durch Innenentwicklung entstehen weitere Wohnungen. Außerdem sollen die neuen WohnbauflĂ€chen aus dem Perspektivplan eine weitere Entlastung des Wohnungsmarkts bringen.

In den letzten zwei Jahren stieg die Zahl der in Freiburg lebenden Menschen allerdings stĂ€rker an als angenommen. Anstelle der prognostizierten 221.802 Personen leben in diesem Jahr gemĂ€ĂŸ Melderegister bereits 226.393 Einwohnerinnen und Einwohner in Freiburg. Die Prognosedaten mĂŒssen also angepasst werden, wenn das Stadtplanungsamt den FNP bis 2040 fortschreibt und berechnen muss, wie hoch der FlĂ€chenbedarf fĂŒr den Wohnungsbau bis zum Jahr 2040 in Freiburg ist.

WohnbauflÀchen aus dem FlÀchennutzungsplanes 2020
Den aktuellen FNP 2020 beschloss der Gemeinderat 2006. Bis 2015 konnten auf dieser Grundlage ĂŒber abgeschlossene Bebauungsplanverfahren fĂŒr rund 6.000 Wohneinheiten Baurecht geschaffen werden, fĂŒr etwa 2.900 Wohnungen laufen derzeit die Bebauungsplanverfahren. Die FlĂ€chenreserven aus dem FNP sind aber bald aufgebraucht. Langfristig werden weitere WohnbauflĂ€chen benötigt, um die wachsende Freiburger Bevölkerung mit Wohnraum zu versorgen. Das Stadtplanungsamt wird in den nĂ€chsten Jahren den neuen FNP vorbereiten und aufstellen, damit der Bedarf an Wohnungen bis 2040 abdeckt werden kann.

Baugenehmigungen
In diesem Jahr erteilte das Baurechtsamt mit Stand 16. September Genehmigungen fĂŒr den Bau von 1.223 Wohnungen. Bei einem gleichbleibenden Verlauf könnte die amtsintern gefĂŒhrte Statistik fĂŒr das ganze Jahr 1.600 bis 1.700 Wohnungen verzeichnen. Im vergangenen Jahr genehmigte das Baurechtsamt 1.254 Wohnungen. „Damit sind im Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2016 voraussichtlich pro Jahr 1.100 Wohnungen genehmigt worden. Ziel waren 1.000 pro Jahr“, erklĂ€rte Salomon.

Insgesamt hat die BautĂ€tigkeit in Freiburg seit dem letzten Jahr deutlich zugenommen hat. Es stiegen sowohl die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen als auch die Zahl der genehmigten Wohnungen. Außerdem sind jetzt mehr grĂ¶ĂŸere Bauvorhaben mit vielen Wohnungen in den Verfahren. Das ergibt sich daraus, dass die Anzahl der Verfahren nicht in gleichem Maß stieg wie die Anzahl der Wohnungen. Dies deckt sich auch mit den Erfahrungen des Baurechtsamts: Waren es in den vergangenen Jahren oftmals schwierige Erweiterungen, Aufstockungen und Nachverdichtungen, so sind es nun grĂ¶ĂŸere Bauvorhaben mit mehreren Wohneinheiten wie in den Gutleutmatten oder am GĂŒterbahnhof.

Die rege BautĂ€tigkeit und die komplexeren Bauvorhaben fĂŒhren allerdings auch dazu, dass die durchschnittliche Zeitdauer der Baugenehmigungsverfahren nach wie vor um rund 25 Prozent ĂŒber der dreimonatigen-Zielvorgabe der Landesbauordnung liegt. Da aber Bauen in Freiburg hĂ€ufig in einem sehr komplexen rechtlichen und tatsĂ€chlichen Umfeld stattfindet, ist dies aus Sicht der Bauverwaltung unter den gegebenen Rahmenbedingungen immer noch ein gutes Ergebnis.

Perspektivplan und Projektgruppe Wohnen
Aus den jetzt schon vorliegenden Ergebnissen des Perspektivplans, der Ende des Jahres vom Gemeinderat beschlossen werden soll, hat der Gemeinderat vorab fĂŒnf FlĂ€chen fĂŒr die weitere Entwicklung beschlossen. Die Projektgruppe Wohnen (ProWo) ist bereits mit der Umsetzung befasst. Die fĂŒnf FlĂ€chen sind ĂŒber die Stadt verteilt: Im Norden in ZĂ€hringen, im Osten in Littenweiler, im SĂŒden im Vauban, im Westen in Mooswald und im Zentrum im StĂŒhlinger. Die FlĂ€chen sind ĂŒberwiegend im Eigentum der Stadt, Abstimmungen mit EigentĂŒmerinnen und EigentĂŒmern sind nur in wenigen EinzelfĂ€llen notwendig.

Schon im derzeitigen, sehr frĂŒhen Planungsstand kann die ProWo eine mögliche Anzahl von Wohnungen auf den fĂŒnf EntwicklungsflĂ€chen grob abschĂ€tzen. FĂŒr Freiburg wird eine Wohndichte von 150 Personen pro Hektar und eine HaushaltsgrĂ¶ĂŸe von 2,3 Personen angenommen, entsprechend der bestehenden Wohn- und Belegungsdichten in den urbanen Bereichen der Stadt. Wenn alle Kerngebiete der ProWo-FlĂ€chen entwickelt werden, könnten nach dieser Faustformel rund 1.400 Wohnungen entstehen. Auf direkt angrenzenden privaten FlĂ€chen wĂ€ren noch weitere 500 Wohnungen möglich. Nach dem endgĂŒltigen Abschluss des Perspektivplans sollen weitere FlĂ€chen fĂŒr Wohnbebauung identifiziert werden, die in die Neuaufstellung des FlĂ€chennutzungsplans einfließen könnten.

Wohnungsbestand in Freiburg
In Freiburg standen laut FR.ITZ, dem Statistik und Informationsportal der Stadt, zum 31. Dezember 2015 insgesamt 110.323 Wohneinheiten fĂŒr eine Bevölkerung von 224.512 Personen zur VerfĂŒgung. Ein Teil davon sind geförderte, konzeptionelle und gebundene Mietwohnungen. Dies bedeutet, dass ihre Belegung durch das Amt fĂŒr Liegenschaften und Wohnungswesen (ALW) ĂŒberwacht wird. Bei den gebunden Mietwohnungen handelt es sich um den Wohnungsbestand der Freiburger Stadtbau (FSB). Die konzeptionellen Mietwohnungen sind Wohnungen, fĂŒr die die Stadt aufgrund einer privatrechtlichen Vereinbarung mit den EigentĂŒmern oder Vermietern ein Belegungsrecht hat. Diese Wohnungen sind grĂ¶ĂŸtenteils frei finanziert.

Dieser Wohnungsbestand belÀuft sich zum 31. Dezember 2015 auf 12.905 Wohneinheiten und beinhaltet sowohl Mietwohnraum als auch geförderte, selbst genutzte Wohnungen.

Mietwohnraumförderung
Die Konditionen der Förderung sowie die Geltungsdauer der Mietpreis- und Belegungsbindungen werden im jeweiligen Förderungsprogramm fĂŒr Wohnraum des Landes festgelegt. Derzeit kann zwischen einer 10-, 15- und einer 25-jĂ€hrigen Bindungsdauer ausgewĂ€hlt werden. Die Mietwohnungen dĂŒrfen nur an Personen mit einem ausgestellten gĂŒltigen Wohnberechtigungsschein vermietet werden. Der Mietpreis wird im Rahmen des Förderprogramms geregelt und liegt fĂŒr Wohnungen, die ab 2013 gefördert wurden, bei der ortsĂŒblichen Vergleichsmiete abzĂŒglich mindestens 33 Prozent. Zugunsten der Stadt sind an diesen Mietwohnungen Belegungsrechte einzurĂ€umen.

FĂŒr solche Bauvorhaben sind in der Stadt Freiburg 2015 Fördermittel in Form von geförderten Darlehen in Höhe von rund 27,5 Millionen Euro sowie ZuschĂŒsse fĂŒr die VerlĂ€ngerung der Mietpreis- und Belegungsbindungen von bereits bestehenden Wohnraum in Höhe von 6,8 Millionen Euro beantragt und bewilligt worden. Außerdem hat die Stadt seit 2015 ZuschĂŒsse in Höhe von insgesamt 4,1 Millionen Euro aus dem neuen Förderprogramm des Landes „Wohnraum fĂŒr FlĂŒchtling“ beantragt und bekam sie bewilligt.

Durch Vorgaben im Vermarktungskonzept und bei GrundstĂŒcksvergaben werden im Gebiet Gutleutmatten rund 280 geförderte und konzeptionelle Wohnungen mit Belegungsbindung geschaffen.

Um den Bestand an preisgebundenem Wohnraum zu erhalten, beschloss der Gemeinderat im Rahmen des Handlungsprogramms Wohnen die VerlĂ€ngerung von Mietpreis- und Belegungsbindungen. Der Beschluss umfasste, dass zunĂ€chst die Mietpreis- und Belegungsbindungen sĂ€mtlicher Wohnungen der FSB innerhalb der nĂ€chsten fĂŒnf Jahre um fĂŒnf weitere Jahre verlĂ€ngert wurden.

Der Gemeinderat beschloss im Mai 2015, die bis zum 31. Dezember 2024 auslaufenden Bindungen um 15 Jahre unter Inanspruchnahme einer Förderung nach dem Landesprogramm zur Wohnraumförderung zu verlĂ€ngern. Insgesamt wurden in 2015 fĂŒr 240 Wohneinheiten rund 6,8 Millionen Euro Zuschussleistungen des Landes bewilligt.

„Der Erhalt von Belegungsrechten und Belegungsbindungen ist ein zentrales Thema in den nĂ€chsten Jahren“, so Erster BĂŒrgermeister Neideck. Die Freiburger Stadtbau als stĂ€dtisches Tochterunternehmen hat neben den Neubauvorhaben in Gutleutmatten, im GĂŒterbahnhof sowie im Rahmen von stĂ€dtebaulichen Neuordnungen den Bau von rund 2.550 Wohnungen in den nĂ€chsten Jahren im Blick. Davon könnten etwa 60 Prozent als öffentlich geförderte Mietwohnungen entstehen. Dies ist aber unter anderem von der Ausgestaltung des jeweils gĂŒltigen Landesprogrammes zur Wohnraumförderung abhĂ€ngig.

Eigentumsförderung
Von Seiten des Landes können berechtigte Haushalte ein zinsverbilligtes Darlehen zum Erwerb von eigengenutztem Wohnraum erhalten. DafĂŒr wurden 2015 Fördermittel in Form von geförderten Darlehen in Höhe von rund 7,6 Millionen Euro bewilligt. ZusĂ€tzlich gewĂ€hrt die Stadt unter bestimmten Voraussetzungen Haushalten mit geringem oder mittlerem Einkommen eine finanzielle UnterstĂŒtzung beim Erwerb von eigengenutztem Wohnraum. Im letzten Jahr wurden 129 solcher Haushalte mit 167.000 Euro unterstĂŒtzt.

Die Stadt gewĂ€hrt außerdem bei Erbbaurechten fĂŒr eigengenutzte Wohnzwecke auf Antrag einer ErbbauzinsermĂ€ĂŸigung. Voraussetzung hierfĂŒr ist die Einhaltung der Einkommensgrenzen nach dem aktuellen Landesprogramm zur Wohnraumförderung. Im letzten Jahr kamen 159 Erbbauberechtigte mit einem Finanzvolumen von rund 182.000 Euro in den Genuss der Förderung.

Ehemals geflohene Menschen und Wohnungslose
Ende August 2016 wohnten circa 3.500 Schutzsuchende in Freiburg, 2.650 davon in Wohnheimen und 850 in Wohnungen. Um die Versorgung der ehemaligen Geflohenen sicherzustellen, hat die Stadt Freiburg im gesamten Stadtgebiet neue UnterkĂŒnfte errichtet und Liegenschaften angemietet. Auch wurden provisorische NotunterkĂŒnfte eingerichtet, um die Schutzsuchenden zu versorgen und Obdachlosigkeit zu verhindern.

Insgesamt hat die Stadt dreißig unterschiedlich große Standorte fĂŒr die Unterbringung der Geflohenen betrieben. Aktuell werden alle sechs NotunterkĂŒnfte sukzessive aufgelöst. Die UnterkĂŒnfte Im MaierbrĂŒhl (Tiengen), Merzhauser Straße (Wiehre), Gundelfinger Straße (LĂ€ngenloh-Nord) wurden in Holzmodulbauweise errichtet. Auch die Unterkunft in der Wirthstraße (Landwasser) soll in Holzbauweise errichtet werden. Sollten die UnterkĂŒnfte in Zukunft nicht mehr als FlĂŒchtlingsunterkĂŒnfte genutzt werden, könnten sie zum Beispiel als KindertagesstĂ€tte oder Studierendenwohnheim betrieben werden. In der Gundelfinger Straße kooperiert die Stadt bereits mit dem Studierendenwerk. Im Wintersemester werden Studierende und FlĂŒchtlinge zusammen in der Unterkunft wohnen und leben. Dadurch werden Studierende mit Wohnraum versorgt, zugleich dient diese Kooperation dem Miteinander in der Stadt, der Integration der Geflohenen sowie dem sozialen Engagement der Studierenden.

Andere Liegenschaften, wie zum Beispiel die Unterkunft in der Waltershofener Straße, werden in den kommenden Monaten fĂŒr Wohnungslose genutzt. In den vergangenen Jahren konnten fast 200 Wohnungslose mit Wohnraum versorgt werden. Die allgemeine Zunahme von Wohnungslosen und die angespannte Lage auf dem Freiburger Wohnungsmarkt erfordert eine Erweiterung der KapazitĂ€ten bei der Unterbringung. Verglichen mit den Zahlen der Wohnungslosen werden etwa 400 neue UnterkunftsplĂ€tze fĂŒr Wohnungslose benötigt, wobei in den Wintermonaten die UnterkunftsplĂ€tze stĂ€rker genutzt werden.
 
 

 
Girokonto: Preiserhöhungen nicht hinnehmen
Viele Banken und Sparkassen erhöhen gerade die GebĂŒhren fĂŒr die KontofĂŒhrung, Giro- und Kreditkarte oder die Überweisung per Formular. In einer großen Untersuchung hat die Stiftung Warentest die Preise fĂŒr weit ĂŒber 200 Kontomodelle von ĂŒber 100 Banken und Sparkassen geprĂŒft und zeigt Lösungswege, um den Kostenerhöhungen zu entgehen. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Oktober-Ausgabe von Finanztest und online auf www.test.de/girokonto.

Kostenlose Girokonten gibt es noch – wenn auch seltener. Finanztest fand immer noch 25 Gratiskonten ohne Wenn und Aber, bei Direktbanken ohne Filiale, regionalen Banken und zwei ĂŒberregionalen Filialbanken. Doch viele Banken erhöhen ihre Preise oder haben angekĂŒndigt, es noch zu tun. Millionen Kunden der Postbank, zum Beispiel, sollen ab November monatlich 3,90 Euro fĂŒr ihr bisher kostenloses Girokonto bezahlen.

FĂŒr Kunden, die die Erhöhungen nicht hinnehmen wollen, zeigt Finanztest drei Lösungswege auf. Viele Banken fĂŒhren zum Beispiel unterschiedliche Kontomodelle, zu denen man wechseln kann. Bei der ostsĂ€chsischen Sparkasse zahlt der Modellkunde 154,80 Euro im Jahr fĂŒr ein Premiumkonto, ein Onlinekonto bei der gleichen Bank kostet mit 46,80 Euro weniger als ein Drittel – allerdings ohne Kreditkarte. Manchmal reicht es auch, sein Verhalten zu Ă€ndern. Anstatt einen Überweisungsschein auszufĂŒllen, sollte man die Überweisung am PC veranlassen. HĂ€ufig lohnt es sich auch, die Bank zu wechseln. Seit dem 18. September mĂŒssen Banken per Gesetz den Kontowechsel erleichtern. Er darf dann nicht lĂ€nger als zwei Wochen dauern. 41 der Banken im Test bieten bereits einen Wechselservice per App oder Computer an. Bestenfalls erledigt die neue Bank fast den gesamten Schriftverkehr.

Der ausfĂŒhrliche Test Girokonten erscheint in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (seit 21.09.2016 am Kiosk) und ist im Internet abrufbar.
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„Smarter“ Begleiter fĂŒr Freiburgs BĂŒrger
BĂŒrger-App „Wunderfitz“ zum kostenlosen Download

In Alltag und Freizeit soll sie fĂŒr die Freiburger BĂŒrger zum tĂ€glichen „smarten“ Begleiter werden: Die App „Wunderfitz“ (www.wunder-fitz.de) gibt es in den einschlĂ€gigen Stores zum kostenlosen Download.

Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone, um Infos schnell und von unterwegs abzurufen: wann ihr Rathaus öffnet, ein Konzert beginnt, die Straßenbahn fĂ€hrt, wie morgen das Wetter wird u.v.m. Auf diesen Trend reagiert „Wunderfitz“. In der App sind in kompakter Form die Nachrichtenhighlights der Stadt bzw. Region, Wissenswertes rund ums Rathaus, ein Branchenbuch, ein Event- und Veranstaltungskalender, Infos zum Fahrplan (ÖPNV), zum SC Freiburg sowie der lokale Abfallkalender zusammengefasst. DarĂŒber hinaus gibt es Extrarubriken fĂŒr Vereine und Gewerbe, in welche diese auch selbst Informationen und Neuigkeiten (u.a. Kontaktmöglichkeiten, Angebote, Aktionen) einstellen können.

„Wer die App besitzt, muss nicht mehr verschiedenste Internetseiten besuchen, sondern hat alles auf einen Blick in gebĂŒndelter Form.“, so Freiburgs OberbĂŒrgermeister Dr. Dieter Salomon.
Operativer Umsetzer der App ist Badenova. Der regionale Energie- und Umweltdienstleister erstellt fĂŒr und mit den StĂ€dten Freiburg, Breisach, Bad Krozingen und Neuenburg am Rhein die „Wunderfitz“-App. Das Vorhaben, an dem sich die vier Gesellschafterkommunen von Badenova beteiligen, hat „Pilot-Charakter“. Die “Wunderfitz“-App, die es im Apple-App-Store und im Android-App-Store zum kostenlosen Download gibt, wird laufend um neue Inhalte und Funktionen ergĂ€nzt und weiterentwickelt.
Damit der in der App angezeigte Content wirklich relevant fĂŒr den Nutzer ist, setzt das Badenova-Projekt auf intelligente und ausdifferenzierte Filtermöglichkeiten: Nur jene Inhalte sollen eingeblendet werden, die von persönlichem Interesse fĂŒr den Nutzer sind.

Durch die App erhalten die Freiburger erstmals auch einen „digitalen MĂŒllkalender“: Die Leerungszeiten fĂŒr die verschiedenen Tonnen zeigt die App an, außerdem kann man sich am Vorabend der Leerung jeweils benachrichtigen („anpushen“) lassen. „FĂŒr unsere ĂŒber 100.000 Abfallkunden in Freiburg ist das eine große Erleichterung. Wir freuen uns, dass diese Erinnerungsfunktion Teil der Wunderfitz-App ist.“, sagt Michael Broglin, Chef der Freiburger
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF). Auch der nÀchst gelegene Recyclinghöfe sowie Glascontainer werden via App angezeigt.

Neben den beteiligten StĂ€dten sind u.a. örtliche Zeitungen/ VerlagshĂ€user, die Freiburger Verkehrs AG (VAG), die ASF sowie der SC Freiburg Partner. Technisch umgesetzt wird die App vom Hamburger Unternehmen endios (www.endios.de), welches bereits viele Stadtwerke-Apps entwickelt und erfolgreich auf den Markt gebracht hat. „Mit Wunderfitz reagieren wir auf den Trend, dass immer mehr Menschen mit ihrem Smartphone von unterwegs Infos abrufen. Die App ist ein Serviceangebot an die BĂŒrger in unserer Region.“, sagt Dr. Thorsten Radensleben, der Vorstandsvorsitzende von Badenova. Badenova plant, die App aufs gesamte Marktgebiet auszurollen, um somit noch mehr Menschen einen „smarten“ Begleiter im Alltag zu bieten – jedoch nur, wenn die App von den BĂŒrgern angenommen wird und damit erfolgreich ist.

Der App-Name Wunderfitz ist ĂŒbrigens im Badischen eine liebevolle Bezeichnung fĂŒr einen besonders neugierigen, interessierten und immer bestens informierten sympathischen Zeitgenossen.

Infos ĂŒber Wunderfitz liefert www.wunder-fitz.de. Dort gibt es auch Hinweise zum Download. Vereine und Gewerbe können sich „Log in“-Möglichkeiten ordern, um ihre Inhalte kostenfrei einzustellen.
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Karlsruhe: Sicherheit der Kinder geht vor
GerÀte auf einigen Durlacher SpielplÀtzen wegen gravierender MÀngel gesperrt

Einige GerĂ€te auf dem Spielplatz im Durlacher Schlossgarten sowie drei PlĂ€tzen am Geigersberg sind nicht mehr verkehrssicher. Das haben Untersuchungen des stĂ€dtischen Gartenbauamts ergeben. Die GerĂ€te wurden demontiert oder gesperrt. Die MĂ€ngel seien im Vorfeld nicht erkennbar, jedoch so gravierend gewesen, dass zur Sicherheit der Kinder sofort reagiert und der Spielbetrieb eingestellt werden musste, teilt das Amt mit. FĂŒr Ersatz werde gesorgt. Zum Saisonstart 2017 werde auf der ĂŒberwiegenden Zahl der PlĂ€tze alles wieder funktionieren. Entwarnung gibt es hingegen schon jetzt bei der am alten Friedhof gelegenen Spielanlage. Sie wurde rasch repariert und steht den Kindern zur VerfĂŒgung.
 
 



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