Prolixletter
Sonntag, 7. März 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Musikpavillon im Stadtgarten geschlossen
Der Musikpavillon im Stadtgarten muss ab sofort wegen einer dringenden Sanierung der Dach-Widerlager geschlossen werden. Das städtische Gebäudemanagement (GMF) stellt Freitag dazu einen Bauzaun auf. Veranstaltungen können hier bis auf Weiteres nicht stattfinden.

Durch eine undichte Stelle in der Dachschale entstand im Lauf der Zeit ein Wasserschaden in der freitragenden Konstruktion. Bei einer routinemäßigen Begehung haben Mitarbeiter des Gebäudemanagements diesen Schaden bemerkt und die Sperrung veranlasst. Nun zieht das GMF unter das freitragende Dach eine provisorische Stütze aus Stahl. Sobald sie in vermutlich drei bis vier Wochen steht, wird der Pavillon wieder freigegeben.

Parallel erkundet das GMF Formen und Kosten der Dachsanierung. Mit einem Ergebnis dieser Erkundung ist nach der Sommerpause zu rechnen.
 
 

 
Freiburg: Neue Zukunft fĂĽr Paulussaal und Pauluskirche
Sanierung wird von Evangelischer Stadtmission, Stadtkirchenbezirk und Landeskirche finanziert

Freiburg. Der traditionsreiche Paulussaal und die Pauluskirche sollen generalsaniert werden. Jetzt hat der Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche Baden den Weg dazu frei gemacht. Das Projekt der Evangelischen Stadtmission mit einem Volumen von 5,25 Millionen Euro wird von der Landeskirche mit 1,5 Mio. Euro bezuschusst. Auch die Evangelische Kirche in Freiburg (Stadtkirchenbezirk) finanziert 600.000 Euro, ihre Stiftung Ortskirchenkasse weitere 200.000 Euro. Für den Paulussaal als traditionsreiche Kultur- und Veranstaltungsstätte mit rund 1000 Plätzen ist die Stadtmission mit weiteren Partnern im Gespräch. Bereits 2017 sollen die Sanierungs-Maßnahmen abgeschlossen sein.

Die 1907 erbaute Pauluskirche samt Paulussaal in der Dreisamstraße 3 ist bis heute die einzige evangelische Kirche in der Freiburger Kernstadt. Das Gebäude samt Areal gehört dem Stadtkirchenbezirk Freiburg, ist aber seit zehn Jahren an die Stadtmission vermietet und soll künftig im Rahmen eines Erbpachtvertrags weiter betrieben werden.
Seit 2004 ist die neu gegründete Profilgemeinde „dreisam3“ in der Pauluskirche zu Hause. Als Gemeinde ohne Gemeindegebiet ist sie zwischenzeitlich auf über 300 Gemeindeglieder angewachsen und erreicht mit ihren beiden Gottesdiensten am Sonntagmorgen oft noch mehr Besucher. Die Gemeinde ist eine Pfarrgemeinde innerhalb der Evangelischen Kirche in Freiburg, wird aber in der Trägerschaft der Stadtmission betrieben. Auch der traditionsreiche Paulussaal mit seinen knapp 1000 Sitzplätzen hat in den letzten 10 Jahren eine Renaissance erlebt und wurde wieder zu einer gefragten Adresse für Konzerte, Kleinkunst, Vorträge, Vereinsveranstaltungen und Feste.

Doch der Zahn der Zeit nagt seit langem an dem Gebäudekomplex und die Generalsanierung wird unumgehbar: „Mit der Gründung der Gemeinde dreisam3 im Oktober 2004 wurde das Gebäude zwar instandgesetzt, aber nicht grundlegend saniert“, erklärt Stadtmissions-Vorstand Ewald Dengler. Inzwischen zeige sich der Sanierungsbedarf nicht nur an abblätternden Farben, sondern auch beim löchrigen Dach, den veralteten technischen und sanitären Anlagen und der nicht vorhandenen Barrierefreiheit des Gebäudes. „Der jetzige Zustand wird den Anforderungen einfach nicht mehr gerecht. Jetzt sind wir froh und dankbar für die Unterstützung, die wir kirchlicherseits erhalten. Sobald die Eckpunkte der Finanzierung vollends feststehen, wollen wir den Startschuss für die Sanierungen geben“, so Dengler.

Auch Stadtdekan Markus Engelhardt freut sich: „Dass die Landeskirche so deutlich in die Mitverantwortung einsteigt, zeigt, wie sehr die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde dreisam3 als Gemeinde neuen Typs auch durch die Landeskirche wahrgenommen und gewürdigt wird“, sagt er. „Aus Sicht der Evangelischen Kirche in Freiburg ist diese Gemeinde, deren Entstehung durch den damaligen Landesbischof Ulrich Fischer nachdrücklich unterstützt und gewollt war, ein echter Leuchtturm in der evangelischen Freiburger Landschaft, auf den wir stolz sind. Da ich mich auch persönlich mit dreisam3 und den Menschen, die dort unterwegs sind, sehr verbunden fühle, freue ich mich über diese Entscheidung besonders. Nun sind die Weichen gestellt, dass wir gemeinsam loslegen können, um durch die Erneuerung des einzigen evangelischen Standortes in der Freiburger City protestantisches Profil in unserer Stadt weiter zu schärfen und eine Gemeinde zu stärken, deren besondere Form etliche Menschen bei der Kirche hält, die ihr sonst verloren gingen.“

Zum Profil dieses „evangelischen Standortes“ gehört ausdrücklich auch der Paulussaal. Er soll – anknüpfend an seine Geschichte als renommierter Veranstaltungs- und Konzertsaal – weiter öffentlich genützt werden. Während der Sanierung des KG II, soll er zusätzlich den Vorlesungsbetrieb des Audimax der Uni Freiburg aufnehmen.

So soll das Paulusareal ein gesellschaftlich und kulturell relevanter Ort mitten in der Innenstadt, mitten in der Gesellschaft werden. Darüber freut sich auch die Gemeinde dreisam3. Norbert Aufrecht, Vorsitzender der Gemeindeleitung: „Der Paulussaal mit seinen Konzerten, Comedians, Vereinsveranstaltungen, Festen und bald auch mit Vorlesungen ist ein total spannender Nachbar für unsere Gemeindearbeit. Wir freuen uns, an einem so weltoffenen Ort den christlichen Glauben in den Dialog bringen zu können.“

Hintergrundinfo: Gebäude mit Geschichte

Die Pauluskirche wurde 1907 als dritte evangelische Kirche in Freiburg und als bis heute einziges evangelisches Gotteshaus in der Kernstadt erbaut. Zunächst wurde offiziell keine Kirche gebaut, sondern ein „evangelisches Gemeindehaus mit Betsaal“. Mit dem Gemeindehaus ist der bis heute für Veranstaltungen genutzte Paulussaal gemeint. Zahlreiche national und international bekannte Künstlerinnen und Künstler sind im Laufe der Jahrzehnte hier mit ihren Vorstellungen aufgetreten. Der „Betsaal“ ist die Kirche im ersten Stock, in der aktuell jeden Sonntag zwei Gottesdienste hintereinander gefeiert werden.
Das ganze Anwesen wurde im 2. Weltkrieg beschädigt und zunächst nur notdürftig repariert. In den 60er Jahren wurden dann Saal und Kirche einer Generalsanierung unterzogen und auf den damaligen Stand der Zeit gebracht. Die Kirche erhielt ihren heutigen Zuschnitt, die Bänke und die Kirchenfenster.
Bis 2002 war sie die Heimat der Evangelischen Paulusgemeinde, die aber immer weniger Gemeindeglieder zählte. Daher beschloss der ehemalige Evangelische Kirchengemeinderat, das Gemeindegebiet der Petrusgemeinde in der Unterwiehre zuzuschlagen und für die Pauluskirche sowie für den Saal eine neue Verwendung zu finden. In dieser Situation sah die Evangelische Stadtmission gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Freiburg die Chance zur Entwicklung einer neuartigen Gemeindearbeit. Der Evangelische Oberkirchenrat stimmte der Gründung einer landeskirchlichen Pfarrgemeinde ohne Gemeindegebiet, einer sogenannten Personalgemeinde, zu. Seit 2003 wird das Gebäude auf Basis eines Mietvertrags von der Evangelischen Stadtmission genutzt.
 
 

 
Karlsruhe: Die persönliche Balance und so zurück in den Beruf finden
Kontaktstelle Frau und Beruf bietet Zukunftswerkstatt fĂĽr Wiedereinsteigerinnen an

Unter dem Titel "Meine Motive - meine Ziele - meine Balance" bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf am 27. August, ein Donnerstag, von 9 bis 15 Uhr in den Räumen des Deutschen Hebammenverbandes, Gartenstraße 26, einen ganztägigen Workshop für Wiedereinsteigerinnen an. Unter Anleitung einer erfahrenen Referentin widmen sich die Teilnehmerinnen in einer Gruppe von maximal acht Personen den Herausforderungen des Alltagsmanagements und der Zielsetzung, den schwierigen Balanceakt zwischen Arbeit, Familie, Partner und den eigenen Bedürfnissen zu meistern beziehungsweise schrittweise besser darin zu werden, dazuzulernen.

Untersuchungen zum Thema Wiedereinstieg belegen die Tendenz, dass sich nach wie vor Rollenverteilungen in der Familie verfestigen. Das macht einen Wiedereinstieg in den Beruf zur besonderen Herausforderung. Aufgaben müssen neu verteilt, andere Zeiten und Abläufe ausgemacht und umgesetzt werden. Gleichzeitig gilt es, sich weiterzuentwickeln, um nach der Auszeit im Beruf wegen der Konzentration auf Erziehung oder auch Pflege wieder Anschluss zu finden. Ein erheblicher Teil von Wiedereinsteigerinnen hegt berechtigterweise Aufstiegs- und Karriereambitionen. Ein realistischer und rationaler Wunsch, da auch meist noch viele Jahre Erwerbsbiografie bevorstehen.

Die Gruppe lotet gemeinsam individuelle Lösungswege aus, sodass jede Teilnehmerin am Ende unterstützt und ermutigt, bestmöglich zudem mit einem klaren Blick auf die berufliche Stoßrichtung, mit einem Wegweiser nach Hause geht. Die Kontaktstelle bietet den Workshop zu einem günstigen Sommerpreis von 59 Euro an. Baldige Anmeldung per E-Mail an info@frauundberuf-karlsruhe.de wird empfohlen. Weitere Infos auf www.frauundberuf-karlsruhe.de.
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Karlsruhe: Ulmenfällung in der Moltkestraße *aktualisiert*
Verkehr muss eingeschränkt werden

Am "Fest-Wochende" Ende Juli wird in der Moltkestraße auf Höhe der Hausnummer 133 eine große Ulme wegen einer Pilzerkrankung gefällt. Da die Straße abgesperrt werden muss und die Straßenbahn in dieser Zeit ebenfalls nicht fahren kann, soll dies zu einer Zeit passieren, in der wenig Verkehr herrscht. Ein genauer Zeitpunkt ist noch nicht bekannt.

An der Ulme ist eine auffällige plötzliche Welke und Gelbfärbung der Blätter festgestellt worden. Dies wird durch den Pilz Ophiostoma ulmi verursacht, der durch den Ulmensplintkäfer übertragen wird. Diese Sporen werden von Jungkäfern, die sich in von dem Pilz befallenen Bäumen entwickeln, weitergetragen, wenn sie sich zum Reifungsfraß in das Splintholz anderer, gesunder Ulmen bohren. Dadurch gelangen die Pilzsporen direkt in das Gefäß und Leitungssystem des Baumes, wodurch er sich ausbreitet. Als Abwehrreaktion kommt es zur Verstopfung der Leitungssysteme, wodurch der Baum seine eigenen Versorgung blockiert, was letztlich zum Absterben des Baumes führt. Da keine Chance besteht, die Krankheit zu stoppen, bleibt nur die Fällung.

Verschiedene Baumschulen bieten seit etwa 20 Jahren Neuzüchtungen an, die eine hohe Resistenz gegen die Ulmenkrankheit aufweisen sollen. Auch die Stadt Karlsruhe pflanzte solche Sorten, wie die Säulenulme in der Koch- und Helmholtzstraße oder Ulmus "New Horizon" in der Akazienstraße. Ob sich diese Sorten aber auch im hohen Alter gegen die Krankheit behaupten können, werden erst die nächsten Jahrzehnte zeigen.

Aktualisierung vom 20. Juli:
Der Zeitpunkt der Ulmenfällung ist Sonntag, 9. August, zwischen 9 und 13 Uhr. Das Gartenbauamt bemüht sich, die Arbeiten schneller abzuschließen.

zum Bild oben:
Die Ulme in der MoltkestraĂźe ist von dem Pilz Ophiostoma ulmi befallen und kann nicht gerettet werden. / Foto: Stadt Karlsruhe
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Freiburg: Baufortschritt am Rotteckring
Kreuzung Werthmann-/Rempart- und BelfortstraĂźe konnte freigegeben werden

Die Kreuzung Werthmann-/Rempart- und Belfortstraße im Zuge des Ausbaus der Stadtbahnlinie Rotteckring ist fertiggestellt. Bei der Freigabe der Kreuzung betonte Baubürgermeister Martin Haag, dass das größte innerstädtische Bauprojekt in Freiburg einen weiteren Schritt vorankomme. Aufatmen können jetzt alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die die Rempart- und Belfortstraße benutzen, so Haag weiter.

Die RempartstraĂźe war seit Ende April ab der Mensa eine Sackgasse. Der Verkehr konnte nur ĂĽber die Kaiser-JosephStraĂźe abflieĂźen, was zu StoĂźzeiten und an Wochenenden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen fĂĽhrte.

Ab Ende Mai wurde dann auch die Belfortstraße ab Milchstraße zur Sackgasse, weil ab diesem Zeitpunkt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) die ersten Schienen über die Kreuzung legte und im Anschluss daran die Straßenoberflächen wieder hergestellt wurden.

Erleichterungen gibt es vor allem auch fĂĽr die Radfahrenden, zumal bedingt durch die Sperrung des Dreisamuferradwegs viele die Strecke am Rotteckring nutzen.

Die Kreuzung ist Teil des ersten Bauabschnitts zum Ausbau der Stadtbahn Rotteckring zwischen Schreiber- und Sedanstraße. Die Bauarbeiten für diesen Abschnitt begannen im März und werden voraussichtlich im November dieses Jahres abgeschlossen. Etwa drei Millionen Euro soll dieser Abschnitt kosten.

Laut Angaben des Garten- und Tiefbauamtes (GuT) gehen die Gleis- und StraĂźenbauarbeiten zĂĽgig voran und liegen exakt im Zeitplan. 170 Meter Doppelgleis der neuen Stadtbahnlinie wurden bereits verlegt. Ein groĂźer Dank gilt daher den beteiligten Baufirmen, dem GuT und der VAG, dass die Bauarbeiten trotz der groĂźen Hitze der letzten Wochen so gut fortgeschritten sind.

Die neue, rund 1,9 Kilometer lange Trasse fĂĽhrt von der KronenstraĂźe kommend ĂĽber Rotteckring, Fahnenbergplatz und Friedrichring bis zum Siegesdenkmal. Das GroĂźprojekt wurde im Februar mit dem Abriss und Neubau der KronenbrĂĽcke begonnen. Zahlreiche Leitungen und weitere Bauwerke mĂĽssen im Vorfeld verlegt und gebaut werden.

Ab Frühjahr 2016 wird die Stadtbahnlinie in der Kronenstraße weiter ausgebaut. Gleichzeitig wird nächstes Jahr der Platz der Alten Synagoge umgebaut. Zug um Zug wird dann auf dem Rotteckring in Richtung Siegesdenkmal gebaut. Ende 2018, so die Planungen, sollen alle Bauarbeiten beendet sein.

Die VAG und das GuT bitten um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Behinderungen.

Gerne können Sie sich über den Neubau der Stadtbahn Rotteckring auch im Info-Container am Platz der Alten Synagoge informieren (Dienstag bis Donnerstag von 12.30 bis 13.30 Uhr).

AuĂźerdem kann der Stand der Bauarbeiten an der KronenbrĂĽcke ebenfalls im Internet ĂĽber eine Webcam betrachtet werden. Die Weitwinkelkamera erfasst die komplette BrĂĽcke und liefert alle 30 Minuten ein Bild. Diese sind abrufbar ĂĽber www.freiburg.de./baustellen oder www.freiburg.de/rotteckring .

Weitere Informationen ĂĽber aktuelle Baustellen in der Stadt Freiburg erhalten Sie im Internet unter www.freiburg.de/baustellen .
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Mundenhof-Gelände Freiburg: 33. Zelt-Musik-Festival
Sonne, Musik und laue Sommernächte
Das 33. Zelt-Musik-Festival war heiß und gut. Dank 14 ausverkaufter Veranstaltungen kann sich das ZMF über rund 41.000 Konzertbesucher freuen. Musikalische Höhepunkte waren im Zirkuszelt unter anderem die Konzerte von Tommy Emmanuel, Orquesta Buena Vista Social Club®, Joan Baez und Tom Odell, der mit einem unerwartet rockigen Set überraschte. Im Spiegelzelt haben Jesper Munk, Les Yeux d’la Tête und Mockemalör besonders beindruckt.
Insgesamt genossen über 130.000 Musik- und Kulturliebhaber die lauen Sommernächte auf dem ZMFGelände. Bei der einmaligen ZMF-Stimmung mit Lichtern, Musik, Kleinkünstlern und JugendkulturAktionen schlenderten die Besucher über die Hügel durch die Zeltstadt und lauschten den Konzerten des Hauptprogrammes.

Sommerhitze
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen mussten leider am ersten Festivalwochenende der Bambinilauf und das Reiten abgesagt werden, die beide unter der prallen Nachmittagssonne stattgefunden hätten.
Am letzten Festivalfreitag wurde leider das Konzert von Lindsey Stirling durch die Künstlerin abgesagt, da laut ihrer Aussage die Temperaturen im Zelt zu hoch für Künstler und Publikum seien – was in 33 Festivaljahren noch nie vorgekommen ist. In den vorangegangenen Festivaltagen mit zum Teil gleich hohen Temperaturen, wurde uns durch unsere Sanitäter der Johanniter Unfallhilfe bestätigt, dass es keinen einzigen Kreislaufzusammenbruch oder eine signifikante Steigerung der Einsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr in einem der Zelte gab. Dies zeigt, dass unser Belüftungskonzept, das auf den Kamineffekt beruht, gut funktioniert: Die heiße Luft zieht nach draußen ab und ständig strömt frische, sauerstoffreiche Luft nach. Sobald die Außentemperaturen niedriger sind als die im Zelt, wird dieser natürliche Effekt mit zusätzlichen Gebläsen verstärkt.
Ein gesundheitliches Risiko für die Konzertgäste aufgrund zu hoher Temperaturen schließen wir daher aus.

Alles in Action 2015
Mit fast 39.000 Besuchern war das eintrittsfreie ZMF-Actionprogramm ein Riesen-Publikumserfolg. Insgesamt gab es 145 Stunden Programm, das sind sage und schreibe sechs Tage Konzerte, Kleinkunst und Mitmachaktionen nonstop!
Besonders gefeierte Konzerte waren die Auftritte der Germein Sisters, von La Petite Rouge, die Premiere von Niko Halfmanns The Nutty Boys und der Auftritt von Tonomat 3000. Die Kleinkunst-Bühne am Anfang des Geländes wurde erstmals auch als Latenight-Stage musikalisch besetzt. Die Auftritte von Peaceful Sins und Buffen & Brezeln begeisterten die Zuschauer. YoungStars in Action, das Programm für Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche im Auftrag des Förderkreises Freiburger Musikfestival e.V. und dank der Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst konnte wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche begeistern. Die jahrelange Zusammenarbeit zwischen Projekten wie der Rockwerkstatt und dem ZMF spiegelt sich nun auch in der Qualität der einzelnen Bands wider, die jedes Jahr ihr Instrument besser spielen. Die Jugendkulturnacht am 17.7. in Zusammenarbeit mit dem JBW war erneut ein großer Erfolg. Auch die Workshop-Projekte (Fotografie- Technik- und Radio-Workshop) wurden sehr gut angenommen. Das neue Projekt Tree of Messages von Deniz Pasaoglu wurde mit großem Interesse von den ZMF Besuchern angenommen. Bei den Schreibwerkstätten, die sie angeboten hat, haben insgesamt 95 Personen teilgenommen.
Der Familientag der Erzbischof Hermann Stiftung wurde leider aufgrund der hohen Nachmittagstemperaturen nicht so rege besucht wie im letzten Jahr. Zum morgendlichen ökumenischen Gottesdienst kamen dennoch 70 Besucher auf das ZMF-Gelände.

Zahlen
• Rund 41.000 Konzertbesucher und fast 130.000 Besucher auf dem Gelände
• Wetter: Hochsommerliche Temperaturen, viel Sonne und ein kleines bisschen Regen am Ende
• 18 Veranstaltungen im Zirkuszelt, 30 im Spiegelzelt (ohne Clubnights)
• 350 Künstler im Haupt- und 830 im Actionprogramm, davon 570 jugendliche Nachwuchstalente
• Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen gab es ein Umsatzplus in allen Getränkebereichen
• Neuer Festivalrestaurantpächter Waldsee Catering GmbH sowie der neu gestaltete Garten und die Mercedes Benz Lounge wurden sehr gut angenommen.
• Wieder über 100 Veranstaltungen mit fast 39.000 Zuschauern im Actionprogramm.
• 5 Clubnights im Spiegelzelt bei freiem Eintritt
• Vierzehn ausverkaufte Veranstaltungen: Im Zirkuszelt waren das die Abende mit Andreas Bourani, Revolverheld, Orquesta Buena Vista Social Club®, Hubert von Goisern, Dieter Thomas Kuhn und Band, Joan Baez sowie Rea Garvey. Im Spiegelzelt waren die Freiburger Puppenbühne, die Orsons, Axel Hacke, Luke Mockridge, Les Yeux d’la Tête, Die Kleine Tierschau und AnnenMayKantereit ausverkauft.

ZMF-Partner News

Förderkreis Freiburger Musikfestival e.V.
Dank des Engagements des Förderkreises Freiburger Musikfestival e.V. konnte auch dieses Jahr wieder die Klassik ihren Platz im ZMF-Programm finden:
• ZMF-Gala "Exil - Asyl - Heimat" mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, Ltg. Juri Gilbo, Manuel Druminski (Vl.), Michel Gershwin (Vl.), Brenda Boykin (Gesang), Enrique Ugarte (Akk.), Marco Mezquida (Kl.), Gerhard Polt (ZMF-Ehrenpreis 2015), Murat Coşkuns "WorldPercussionEnsemble", ZMF-Jazz & Rap-Magnetfamily "Die Heimatlosen" mit Peter Stoecklin, Perry Robinson (USA) & Gerald Achee (Trinidad), Polyphony Quartett (Israel/Palästina), Sprecher: Ullo von Peinen, Moderation: Clemens Salm.
Höhepunkt war gewiss der berührende Auftritt von „Weit vom Auge – Weit vom Herz“, ein Projekt von Barbara Davids, mit Tänzern von Juvenile Maze (Dance Emotion) und unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen u.a. dem ZMF-Preisträger 2015 Jan Mustafa.
• Klassikmatineen:
Jeden Sonntag fanden wieder die Klassikmatineen statt: Klavier-Matinee mit dem Warschauer Chopin-Preisträger Kevin Kenner (5. Juli), Klassik-Jazz-Matinee "Cross Countries" mit dem Spanier Marco Mezquida (Kl), Enrique Ugarte & Murat Coşkun (Akk. und Perk.), Polyphony Quartett (Israel-Palästina), und Nightlosers mit Transsilvanischen Blues aus Rumänien (12. Juli), "Barock 'n' Roll" von Red Priest aus GroĂźbritannien (19. Juli).
Während der Festivalzeit konnte sich der Förderkreis über mehr als 18 neue Mitglieder freuen und nähert sich der Marke von 600 Mitgliedern.

Shuttle-Bus-Linie der Freiburger Verkehrs AG
Sehr großen Zuspruchs erfreute sich wieder der ZMF-Shuttle der Freiburger Verkehrs AG (VAG) der gewohnt reibungslos und mit viel guter Stimmung in den Bussen sehr viele Menschen von der Haid zum ZMF und zurück brachte. Der durchgehende Stadtbahnverkehr an den Wochenendnächten sorgte zudem für eine neue Qualität der Beförderung.

Make some noise!
Die Fans von Revolverheld jubelten am Besten.
Im fünften Jahr der Messungen der Beifall-Lautstärke bei den Konzerten im Zirkuszelt mit dem TestoApplausometer haben sich die Fans von Revolverheld an die Spitze gejubelt (106,6 dB(A)), kurz vor dem Publikum von Dieter Thomas Kuhn (104,4 dB(A)) und Andreas Bourani (102,1 dB(A)).
Das Applausometer wurde extra von Testo-Auszubildenden für das ZMF gebaut und basiert auf einem Schallpegel-Messgerät aus dem Hause Testo. Eine LED-Skala bewegt sich je nach Dezibel-Zahl leuchtend nach oben oder nach unten und spornt das Publikum an, seiner Band lautstark Beifall zu spenden.

Energiewende beim ZMF
Seit 2011 arbeitet das Zelt-Musik-Festival – dank der Initiative badenovas – daran ihre CO2 Bilanz deutlich zu verbessern. Der Umwelt- und Energiedienstleister badenova möchte die „Energiewende für alle“ in der Region verwirklichen. Dieses Ziel erreichen sie mit ihrem Einsatz zum Klimaschutz, einer regionalen regenerativen Energieerzeugung und engagierten Partnern wie dem ZMF. Seit 2011 bezieht das ZMF atomstromfreien „Ökostrom“ der badenova. Eine weitere Verbesserung der Energiebilanz wurde durch die Erweiterung der Eintrittskarte zur Fahrkarte für das gesamte Gebiet des RegioVerkehrsverbunds Freiburg und durch eine Verbesserung des Pendelverkehrs erreicht. Dennoch ist der Anreiseverkehr zum Festival mit rund 60 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes beim ZMF der größte Verursacher von Emissionen. Das Festival arbeitet weiter daran, die Besucher zur Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Fahrrad zu bewegen.

Vormerken
34. Zelt-Musik-Festival: 13. bis 31. Juli 2016
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Freiburg: Neuer Stadtplan Moderne Architektur in Freiburg
Neuer Blick auf die modernen Seiten der Stadt

Nicht nur historisch ist Freiburg interessant, auch an zeitgenössischer Architektur hat die Stadt viel zu bieten. Dies zeigt der Stadtplan „Moderne Architektur in Freiburg – ein Cityguide zu außergewöhnlichen Gebäuden“, den das Architekturforum Freiburg und die FWTM gemeinsam entwickelt und entworfen haben. Auf einem modernen 3-D-Plan weist der Stadtplan den Weg zu 34 Gebäuden und sechs Vierteln im gesamten Stadtgebiet. Bilder, Einzelbeschreibungen und Adress- sowie ÖPNV-Hinweise ergänzen den Plan.

Der Stadtplan soll Freiburgern und Gästen einen neuen Blick auf die Stadt und ihre modernen Seiten eröffnen. FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann betont: „Gässle, Bächle und das Münster prägen das Bild von Freiburg, das jedoch vernachlässigt, dass Freiburg ein wachsender, sich weiterentwickelnder Standort ist, in dem auch in der Neuzeit viel Sehens- und Erlebenswertes entstanden ist.“ Und Ludwig Eith, Vorsitzender des Architekturforums Freiburg ergänzt: „ Die Stadt hat sich seit den 1990er Jahren zu einem Zentrum der modernen, oft ökologisch ausgerichteten Architektur entwickelt. Dies wollen wir unseren Besuchern zeigen.“

Die Auswahl der im Plan enthaltenen Bauten erfolgte durch ein Auswahlgremium bestehend aus dem Bund Deutscher Architekten, der Architektenkammer, dem Architekturforum Freiburg sowie dem Stadtplanungsamt. Auswahlkriterien für die ausgewählten Bauwerke und Bezirke waren die überdurchschnittliche architektonische Qualität im Hinblick auf Gestaltung und städtebauliche Einfügung, eine Vorbildfunktion in der Verwendung regenerativer Energien, die gute Erreichbarkeit innerhalb der Stadt sowie eine interessante bauliche Wirkung auch für auswärtige Besucher, auch wenn eine Innenbesichtigung nicht möglich ist.

Die Datengrundlage für den Plan in 3D-Optik lieferte das Vermessungsamt der Stadt Freiburg. „Die Kolleginnen und Kollegen des Vermessungsamtes haben uns bei der Plangestaltung maßgeblich unterstützt und so entscheidend zum Gelingen des Projektes beigetragen“, betont FWTM-Abteilungsleiterin Sabine Weber-Loewe.

Die Kosten für die Plandaten, Druck und Grafik in Höhe von ca. 6000,-- Euro übernimmt die FWTM. Die übrigen Kosten werden vom Architekturforum sowie den beiden Sponsoren Carparol-Farben und Marc Boehlkau - Die Küche getragen. Der Plan ist gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro erhältlich, derzeit zunächst in der Tourist Information, bei der FWTM und beim Architekturforum. Zukünftig soll er auch in ausgewählten Buchhandlungen verfügbar sein.
 
 

 
Karlsruhe: "Kunst schafft" kreative Werke von Kindern und Jugendlichen
Ausstellung der Sozialpädagogischen Gruppenarbeit im Durlacher Rathaus

Die Welt einmal mit Kinderaugen zu sehen und zu begreifen, ist ein ewig junges Gebot. Gelegenheit, diese Perspektive zu erfahren und einzunehmen, bietet ab Freitag, 17. Juli, zehn Wochen lang, bis zum 25. September, im Rathaus Durlach die Ausstellung "Kunst schafft" mit Werken von Kindern und Jugendlichen der Sozialpädagogischen Gruppenarbeit. Am Donnerstag, 16. Juli, lädt Ortsvorsteherin Alexandra Ries ab 17 Uhr zur Vernissage im Bürgersaal.

Die junge Kunst ist dann jeweils werktags von 8 bis 16, donnerstags sogar bis 18 Uhr besuchbar. Die Sozialpädagogische Gruppenarbeit beim Stadtamt Durlach betreut Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren, will sie auf ihrem oft nicht leichten Weg des Erwachsenwerdens begleiten. Faktoren und Anregungen, um ihn für sich und gemeinsam zu meistern, sind ein positives Selbstverständnis sowie das Kennenlernen der eigenen Gefühlswelten und Potenziale. All dies und mehr dient der Förderung fantasievoller Freizeitgestaltungen, wie die Ausstellung Kreativität und künstlerische Inspiration verkörpert.
 
 



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