Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Badische Breakdancer gewinnen internationale Meisterschaft
Tänzer des Hip Hop Zentrums "Combo" qualifizieren sich für Festival in Singapur

Die Tänzer der badischen Tanzcrew "Gorilla Legion", Dennis Dressel ("Double D") und Artem Jost ("Flex Holik"), haben Ende November in Saarbrücken "die kontinentale Qualifikation "Ready 2 Rumble" gewonnen. Unter den kritischen Augen der Tanz-Juroren aus Venezuela, Holland und Israel setzten sich die Breakdancer im Finale gegen die Crew "Navi" aus der Ukraine durch. Dieser Sieg ermöglicht ihnen nun die Teilnahme am international bekannten Hip-Hop-Festival "Radikal Forze Jam" im März kommenden Jahres in Singapur.

Beide Tänzer trainieren bereits seit mehreren Jahren im Hip Hop Kulturzentrum "Combo" und engagieren sich ehrenamtlich für die Nachwuchsarbeit in Karlsruhe und der Region. Der gelernte Sportpädagoge Artem Jost vermittelt sein Wissen zudem an Schulen, unter anderem beim Breakdance-Projekt "Break Out", das von der Jugendgewaltprävention der Stadt Karlsruhe gefördert wird. Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Breakdance zum einen als Ausgleich und zum anderen als Ventil bei sozialer Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit zu nutzen.
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Mehr Queeres Kino in Deutschland
Bundesförderung für queere Filmfestivals geplant

Das bundesweite Filmfestivalnetzwerk QueerScope, darunter die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg, hat für das Jahr 2017 eine Zusage von 230.000 € Förderung erhalten.

QueerScope ist ein Netzwerk aus derzeit 13 von insgesamt mehr als 25 unterschiedlich großen, queeren Kinofestivals in Deutschland, die unabhängig, nichtkommerziell und fast ausschließlich ehrenamtlich arbeiten. Erstmals nun hat sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages für eine Förderung queerer Filmfestivals ausgesprochen. Die einzelnen Festivals des Netzwerks sind wichtige Orte queerer (Film-)Kultur und bieten Raum für die Kommunikation der LGBTIQ*- Community und deren Umfeld. Gerade jetzt bieten sie starke Stimmen gegen Nationalismus, Hass auf Minderheiten und repräsentieren eine offene Gesellschaft, in der sichtbare Vielfalt gelebt wird.

„Wir hoffen, dass dieses Zeichen auch auf kommunaler Ebene ankommt und insbesondere die einzelnen queeren Filmfestivals in Deutschland noch mutiger Unterstützung durch ihre Städte und Gemeinden erfahren werden“, meint Anke Bröskamp, Vorstand des Querbild e.V., Trägerverein der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg – eines der 13 Festivals im QueerScope-Verbund.

Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg werden von einem ehrenamtlich arbeitenden Team organisiert. Entstanden sind die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg 1989 im Rahmen eines Filmseminars der Universität Hamburg. Mit 15.500 Besucher_innen sind sie das größte queere Filmfestival Deutschlands.

Bisher konnten die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg wie auch andere queere Filmfestivals über das Netzwerk QueerScope Kosten reduzieren, indem sich bspw. mehrere Städte die Filmmiete geteilt haben oder Untertitel ausgetauscht wurden. Aber auch die gegenseitige Beratung und Unterstützung mit den anderen Festivals hilft bei der Filmtagearbeit hier in Hamburg. Mit den Bundesmitteln besteht die Chance auf eine erhöhte Außenwirkung queerer Filmkultur sowie einen intensiveren Austausch innerhalb des QueerScope-Netzwerks.

Nachdem der Haushaltsausschuss des Bundestages Ende November beschlossen hat, den queeren Festivalverbund grundsätzlich stärken zu wollen, beginnen die 13 beteiligten Filmfestivals nun damit, den formal notwendigen Förderantrag vorzubereiten. Über die genauen Förderbedingungen sowie eine mögliche Perspektive für den Beginn von konkreten Maßnahmen ist aufgrund der kurzfristigen Entscheidung noch nichts bekannt. Aus Hamburger Sicht ist erklärtes Ziel, die queere Filmkultur und die Festivals in ihrer Gesamtheit und Breite zu stärken und mit der angekündigten Förderung einen Mehrwert für alle zu schaffen.
 
 

 
Freiburger Ehrenamtliche: „So lebendig und vielfältig“
BĂĽrgermeister Ulrich von Kirchbach dankt freiwillig EngagiertenfĂĽr ihren gesellschaftlichen Einsatz

Jahr für Jahr würdigt die Stadt Freiburg am Internationalen Tag des „Ehrenamtlichen Engagements“ die Leistungen ehrenamtlich und freiwillig tätiger Bürgerinnen und Bürger. Auf der 16. Festveranstaltung, die heute beim diesjährigen Kooperationspartner, der Tanzschule Gutmann, im Ballhaus Freiburg an der Leo-Wohleb-Straße stattfand, kamen über 350 Vertreterinnen und Vertreter bürgerschaftlicher Gruppierungen zusammen. Dabei ehrte Bürgermeister Ulrich von Kirchbach stellvertretend drei Personen und vier Projekte. Darüber hinaus wurden zum sechsten Mal der AOK-Preis für präventives gesundheitliches Engagement und der Wilhelm-Oberle-Preis für soziales Engagement vergeben.

Ulrich von Kirchbach wies darauf hin, dass das bürgerschaftliche Engagement durch das freiwillige Für- und Miteinander den sozialen und demokratischen Zusammenhalt des Gemeinwesens stärke: „Freiburg bietet dank seiner lebendigen Vielfalt viele Möglichkeiten, um Erfahrungen, Kompetenzen und Vorlieben kreativ einzubringen. Davon profitieren wir alle außerordentlich.“

Eine Jury aus Vertretern wesentlicher Felder des Engagements unter von Kirchbachs Leitung traf eine Auswahl aus rund 30 Personen- und Projektvorschlägen. Stellvertretend für alle Engagierten ehrte der Bürgermeister in diesem Jahr folgende Personen:

Heidemarie Wieber ist seit 17 Jahren in der ökumenischen Bahnhofsmission engagiert. Sie trägt viel Verantwortung im Umgang mit Gästen und deren Problemlagen. Sie berät in Notsituationen, etwa nach Diebstählen, bei drohender Wohnungslosigkeit, Drogensucht, Fahrkartenverlust und vielem mehr. Sie hilft alten oder körperlich beeinträchtigten Menschen in oder aus dem Zug.

Oft aber schenkt sie Freiburgs Gästen auch einfach nur ein offenes Ohr. Als ehemalige Bankangestellte ist sie Fachfrau bei Problemen mit Banken und bringt so Lebens- und Berufserfahrungen in ihr soziales Engagement ein.

Martin Roesen ist seit Oktober 1978 ehrenamtliches Mitglied im Malteser Hilfsdienst und seit zehn Jahren der Vorsitzende der Stadtgliederung Freiburg. Sein großer Verdienst ist der Auf- und Ausbau der ehrenamtlichen Rettungsdienstgruppe in Freiburg zur Unterstützung des Regelrettungsdienstes. Dazu werden jährlich Lehrgänge für Rettungshelfer und -sanitäter durchgeführt. Roesen organisiert auch die Schnelleinsatzgruppen, Rettungsdienste und Betreuungen im Katastrophenfall. Darüber hinaus fördert er die Malteser-Jugend und den Aufbau des Schulsanitätsdienstes in Freiburg.

Juditha Brauer engagiert sich seit 1993 in der Obdachlosenhilfe im Verein „Freunde von der Straße“. Seit elf Jahren ist sie dessen Vorsitzende. Dabei bringt sie in ihrem Ehrenamt für wohnungslose und bedürftige Menschen viel Treue und Herzblut auf. Einer von Brauers Schwerpunkten ist die Organisation des „Sonntagstreffs“, der an verschiedenen Orten in Freiburg kostenlose Mittagessen für Wohnungslose und Bedürftige bereitstellt. Zumeist findet der Treff in Kirchgemeinden statt und geht vom Mittagessen bis zum Kaffeetrinken (13 bis 17 Uhr). Hier geht es um soziale Kontakte, Beratung und Verständnis für Problemlagen.

Der Vorstand des Schülerrats mit Katharina Lang und Klara Heinemann steht für dessen Aktivitäten, aber auch für Vernetzung, Information und Fortbildung des Schülerengagements. Der Freiburger Schülerrat ist das älteste regionale Schülernetzwerk in Baden-Württemberg und offen für alle Schülerinnen und Schüler. Der Vorstand vertritt ihre Interessen in diversen Gremien, etwa dem Kinder- und Jugendausschuss oder der AG Jugendpolitik. Er organisiert Infoveranstaltungen, Tagungen und Podiumsdiskussionen wie die zur Landtagswahl oder die „KOMM-Tagung“, „Jugend im Rathaus“ und „Eine Schule für alle“. Zu den Aktivitäten gehören Kleidersammlungen für Flüchtlinge oder die „Schülerratshütte“ für neue SMV-Mitglieder.

Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee: Gut ein Jahr ist es her, als die alte Stadthalle binnen Wochen mit bis zu 440 Flüchtlingen belegt werden musste. Der Bürgerverein sah es als seine Verpflichtung an, sich für diese Menschen zu engagieren. Das große Engagement beruhte auf dem Interesse, dass nur integrierte Flüchtlinge zu echten Bewohnern Freiburgs werden können. Zentral war daher die Sprachvermittlung. Noch vor dem Einzug der Flüchtlinge wurden Helferkreise mit über 450 Hilfswilligen gebildet, sowie eine Organisationsstruktur, die beispielgebend für viele Helferkreise war. Rund ein Dutzend Kooperationspartner wie Sportvereine, kirchliche, soziale und kulturelle Einrichtungen oder auch Jugendeinrichtungen und natürlich die umliegenden öffentlichen und privaten Schulen wurden nachhaltig gewonnen und mussten koordiniert werden. Bis zum Schluss wurden 160 Akteure über den Lenkungskreis des Bürgervereins koordiniert, auch um möglichst viele ehrenamtliche Helfer beim Wechsel zu den neuen Wohnquartieren zu unterstützen.

Der Verein Mountainbike Freiburg und der Schwarzwaldverein haben sich bei Planung, Pflege und Ausbau von Wanderwegen und Single-Trails engagiert. Beide Vereine haben dafür nicht nur viel Zeit investiert, sondern auch konstruktiv kooperiert, um die Freiburger Wanderwege und das Mountainbike-Streckennetz aufwerten zu können. Dabei wurden Nutzungskonflikte diskutiert und entschärft. Gemeinsam wurden Teilstrecken neu angelegt und beschildert, aber auch bestehende Wege instandgesetzt. Durch konstruktiven Dialog und die breite Beteiligung vieler Akteure wurden Konflikte vermieden und die Anziehungskraft des naturnahen Angebots gesteigert.

Der Slow Club bereichert seit sechs Jahren das Kulturangebot in Haslach. Mit seinen 400 Mitgliedern und einem Team von 20-30 Aktiven organisiert er Verein Konzerte, Lesungen, Theater oder auch Inklusionspartys. Die Bandbreite der qualitativ anspruchsvollen Veranstaltungen fällt ebenso auf wie die Tatsache, dass vom Buchen bis zum Durchführen der Veranstaltung alles ehrenamtlich geleistet wird. Der Verein arbeitet selbstverwaltet, ohne Fördergelder, aber mit viel Herzblut. Besucher wie auch Künstler schätzen das Angebot sehr. Als Veranstaltungsraum dient eine in Eigenleistung umgebaute ehemalige Autowerkstatt. So entstand ein barrierefreier Clubraum mit Tresen und Bühne, der Platz für bis zu 100 Besucher bietet. Im Schnitt finden hier 6 bis 10 Veranstaltungen im Monat statt.

Mit dem AOK-Gesundheitspreis ausgezeichnet wurden die Grünen Damen und Herren. Die Initiative engagiert sich seit 30 Jahren in Freiburger Krankenhäusern. 1986 wurde der Besuchsdienst an der Uniklinik mit elf Damen begonnen. Inzwischen ist die Gruppe gewachsen; neben vielen Damen sind auch Herren dabei, die sich in der christlichen Krankenhaushilfe engagieren. Heute zählen zur Gruppe der Grünen Damen und Herren an der Uniklinik rund 60 Frauen und Männer. Gegründet wurde die Gruppe von Christl Kuper, die den Kreis an der Uniklinik aufgebaut hat und bis heute leitet.

Den Wilhelm-Oberle-Sozialpreis erhielt die AWO-SeniorenBegegnungsstätte Landwasser, eine der 26 Seniorenwohn- und - begegnungsstätten in Freiburg. In Landwasser sind Ehrenamtliche in rund acht Teams aktiv, die die Gemeinschaft mit zahlreichen Angeboten beleben. Insgesamt engagieren sich 15 Bewohner und Besucher der Begegnungsstätte. Ohne ihre ehrenamtliche Mitwirkung wären viele Veranstaltungen im Hause nicht möglich. Zudem fördert das Engagement die sozialen Kontakte, bereichert den Tagesablauf aller Beteiligten und wirkt der Vereinsamung im Alter entgegen. Das Team „Suppen-Tag“ bietet Kochmöglichkeiten, das Team „Garten“ übernimmt die Pflege des Gartens und der Wildblumenwiese; es gibt die Teams „Sport und Begegnung“ sowie „Ausflüge & Touren“, aber auch Public Viewings, Wanderungen, Konzerte und Tanzveranstaltungen. So finden in Zusammenarbeit mit der Tanzschule Gutmann unter dem Titel „Wir tanzen durch die Stadt“ nachmittägliche Tanzveranstaltungen mit kaltem Buffet und Bowle für rund 100 Besucher statt, die die beteiligten Einrichtungen beleben und das Angebot für Externe öffnen.

Im kommenden Jahr startet auch ein Team „Internet-Treff“ mit ehrenamtlichen PC-Kursen und Sprechstunden zu Fragen rund ums Internet, Smartphones- und Tablet-Handhabung für Senioren. Weitere Informationen sind über die Stabsstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Freiburg zu erhalten (Tel. 0761/201-3052, gerhard.rieger@stadt.freiburg.de).
 
 

 
Menschenrechte gelten fĂĽr alle
Auch fĂĽr Lesben, Schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen

Am 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. Dazu erklärt Henny Engels, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ –dieses großartige Versprechen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gilt es tagtäglich zu verteidigen, einzufordern und zu realisieren. Gerade im Hinblick auf gegenwärtige Entwicklungen erinnert der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) daran, dass die Menschenrechte für alle gelten und damit auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI). Sie haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Schutz der Privatsphäre, sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung oder das Recht auf Familiengründung.

Statt sie als Staatsbürger*innen zweiter Klasse zu behandeln, müssen LSBTI endlich auch in Deutschland gleiche Rechte, Anerkennung und Teilhabe gewährt werden. Statt mit Ideologie und Bauchgefühlen die wieder ansteigende Homo- und Transphobie zu legitimieren, muss die Bundesregierung die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen und den versprochenen nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie auf den Weg bringen. Dem Grundrecht intergeschlechtlicher Menschen auf körperliche Unversehrtheit ist endlich Geltung zu verschaffen. Ihr Recht auf Selbstbestimmung ist ebenso wie das von transgeschlechtlichen Menschen durchzusetzen – im Recht, in der Politik, in der Medizin. Es bedarf einer Reform des Personenstandsgesetzes, die diesem Grundrecht Rechnung trägt, unbürokratische Alternativen zum Personenstand „männlich“ bzw. „weiblich“ anbietet und Personenstandsänderungen allein auf Antrag beim Standesamt ermöglicht, d.h. ohne Gutachten, ohne ärztliche Atteste und ohne Gerichtsverfahren.

Doch es geht auch um Akzeptanz und Gleichwertigkeit im Alltag. Homo- und Transphobie sind nicht nur eine Gefahr für Leib und Seele von LSBTI, sondern gefährden wie alle Formen von Diskriminierung den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein angst- und diskriminierungsfreies Zusammenleben im Alltag stärkt die Demokratie. Die schulische Beschäftigung mit LSBTI muss daher ebenfalls ein fundamentaler Bestandteil von Demokratie- und Menschenrechtsbildung sein. Sowohl in Unterrichtsinhalten, Lernmitteln als auch im Schulalltag muss deutlich werden: LSBTI sind Teil der gesellschaftlichen Vielfalt, sie sind gleichwertig und gleichberechtigt. Daher müssen in allen Bundesländern Bildungspläne für eine Pädagogik der Vielfalt verankert werden, die LSBTI ausdrücklich benennen.

Deutschland steht in der Verantwortung bezüglich einer menschenrechtskonformen Flüchtlingspolitik. Vor Verfolgung, vor Gefahr für Freiheit, Leib und Leben fliehen nicht nur LSBTI nach Deutschland. Der LSVD setzt sich für faire Asylverfahren ein, die kultursensibel geführt werden. Er macht sich stark für die menschenwürdige Aufnahme, Unterbringung und Unterstützung von Flüchtlingen. Unsere Gesellschaft und die Behörden müssen alle Anstrengungen unternehmen, damit Menschen, die sich hierher geflüchtet haben, in Deutschland keinerlei rassistischen, homophoben oder transphoben Anfeindungen ausgesetzt sind. Wir setzen uns für eine Unterstützung von Flüchtlingen und Asylsuchenden ein, die adäquate Hilfsangebote und Beratungsstrukturen vor Ort anbietet. Es ist Aufgabe der Behörden, die Sicherheit und Akzeptanz von LSBTI sicherzustellen.
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Merzhausen: Gebäudebrand
10.12.2016. Die Feuerwehr Freiburg war am Samstag gegen 4:26 bei einem Gebäudebrand in Merzhausen im Einsatz. Mehrere Anrufer meldeten ein brennendes Gebäude in Merzhausen. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr Freiburg an der Einsatzstelle ankamen brannte bereits eine Scheune mit Stallungen in voller Ausdehnung. Es waren keine Menschen und keine Tiere im Gefahrenbereich.

Das angebaute Wohnhaus wurde durch das Eingreifen der Feuerwehr gerettet. Die Scheune konnte, wegen Einsturzgefahr, nicht mehr betreten werden und brannte komplett aus. Die Nachlöscharbeiten und Sicherungsarbeiten werden sich noch über den ganzen Tag hinziehen.

Die Feuerwehr Freiburg war mit 72 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen im Einsatz.
 
Autor: Amt fĂĽr Brand- und Katastrophenschutz Freiburg

 
Musikalisches Saisonfinale bei der Freiburger Blues Association ...
... steht für den 12. und den 19. Dezember in den Startlöchern

Eine neue Räumlichkeit für Konzerte im Osten der Stadt, ein erfolgreiches, deutschlandweit bekanntes Festival und jetzt noch ein schwungvolles Saisonfinale: Die Freiburger Blues Association (FBA) kann auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. Mit dem Gasthaus „Schiff“ in der Schwarzwaldstraße 82 und der großen Unterstützung des dortigen Teams ist es dem Verein gelungen, wieder regelmäßig seine Konzertabende am Montag in der Stadt zu etablieren.

Neben zahlreichen lokalen Künstlern kamen auch internationale Größen der Bluesszene wie „Shri“ und Roberto Morbioli in Freiburg auf die Bühne. Die zwei Bands „Barrel of Blues“ und „Blossbluez“ aus dem Umfeld des Vereins haben zudem in den letzten drei Monaten hier ihre aktuellen Plattenproduktionen „On A Rainy Friday“ und „Live@Waldsee“ vorgestellt. Das ausgesprochen erfolgreiche dritte „Blues & Roots“ Festival im Oktober mit großen Blues-Namen wie Angela Brown, Kai Strauss und Abi Wallenstein im Programm sorgte für bundesweite Aufmerksamkeit und Anerkennung für die Arbeit der FBA. Auch beim ZMF war der Verein wieder mit einem Konzert vertreten, und die Badische Zeitung stattete der FBA im Rahmen ihrer Sommeraktion einen ausführlichen Besuch ab, der für den Verein ein großer Erfolg in Sachen Bekanntheit in der Stadt wurde. Die im September gestartete Sendung „Bluesclubradio“ beim Freiburger Sender Radio Dreyeckland geht ebenfalls auf eine Initiative aus dem FBA-Umfeld zurück. Das Fachmagazin „Bluesnews“ hat die Sendung von Journalist und Moderator Arne Bicker in seiner aktuellen Ausgabe als eine der besten Sendungen ihrer Art in ganz Deutschland gelobt.

Zum Ausklang des ereignisreichen Jahres stehen nun noch zweimal lokale Künstler im „Schiff“ auf der Bühne: „Jingle them bells, it´s Rock’n’Roll Christmas time!”, so könnte man sagen, wenn Freiburgs Urgestein des Rock’n’Roll, “Little Walter“ Colczyk mit seinen „Poor Boys" die Bühne betritt. Am 12. Dezember ist es wieder einmal so weit: „Little Walter“ und seine Band spielen authentischen Blues und Rock'n'Roll und sind doch alles andere als eine Coverband. Ohne Allüren, dafür aber mit viel Humor und Selbstironie halten sie den Herzschlag des Blues wie des Rock'n'Roll lebendig. Spontaneität, Experimentierfreude und ein chronisch schlechtes Gedächtnis sorgen dafür, dass kein Auftritt dem anderen gleicht. Immer gleich ist jedoch das Resultat: Gute Laune auf und vor der Bühne!

Eine Woche später lädt die FBA zum letzten Mal vor dem Jahreswechsel zur „Open Club Stage“ mit Freiburger Musikern und Überraschungsgästen. Mit dabei sind dieses Mal unter anderem Schröder am Schlagzeug, Michi Oertel und der Brite Matt Woosey. Es ist aber auch wieder Platz und Zeit für spontane Jam-Sessions und Musikerkombinationen, die es nur für einen Abend geben wird. „Eine feste Band für die Open Club Stage gibt es nicht, dafür aber immer ein paar Überraschungen und natürlich kompetente Mitgliede der FBA, die so eine Session auch leiten“, so FBA-Vorstand Bernd Fahle. „Es lohnt sich also auch für jüngere Musiker, hinzugehen, mitzumachen und Spielpraxis zu sammeln!“

Konzertbeginn am 12. und am 19. Dezember im „Schiff“ in der Schwarzwaldstraße 82 in Freiburg ist jeweils um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, in der Konzertpause geht für die Musiker der Hut um.

Mehr Infos zur Freiburger Blues Association im Netz ...
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Freiburg mit Euro-China Smart & Green City Award ausgezeichnet
Preisverleihung der Euro-China Smart & Green City Awards in Shenzhen

Green City Freiburg in der Kategorie “Energy” ausgezeichnet

Die Green City Freiburg wird mit dem Euro-China Smart & Green City Award in der Kategorie „Solarenergie“ ausgezeichnet. Die Euro-China Smart & Green City Awards werden vom 09. bis 11. Dezember im Rahmen der China International New Energy Vehicle Show (CINEV) in Shenzhen verliehen. Organisatoren der Preisverleihung sind die Fondation Prospective et Innovation und das China Center for Urban Development.

„Wir freuen uns, dass die Green City Freiburg für ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien mit dem Euro-China Smart & Green City Award ausgezeichnet wird“, so Bernd Dallmann, Geschäftsführer der FWTM, die das Cluster Green City Freiburg betreut.

Die Euro-China Smart & Green City Awards werden an 40 europäische und chinesische Städte verliehen, die sich durch ihr Engagement und ihre Initiativen in der nachhaltigen Stadtplanung auszeichnen. Die Preise werden in sieben Bereichen vergeben: Mobility, Connected city/digital, Urban planning, Housing/Building, Energy, Environment/Living, Governance. Jeder dieser Bereiche ist in Kategorien unterteilt: Die Green City Freiburg wird in der Kategorie „Solarenergie“ ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung findet während eines Galaabends unter Vorsitz von Jean-Pierre Raffarin, ehemaliger französischer Premierminister und Präsident der Fondation Prospective et Innovation, und LI Tie, Generaldirektor des China Center for Urban Development, statt.

Für die Green City Freiburg hatte die FWTM als Managementund Marketing-Unternehmen für die Stadt Freiburg den Hut in den Ring geworfen und ist bei der Preisverleihung vertreten. Seit 2009 vernetzt die bei der FWTM angesiedelte regionale Clusterinitiative branchenübergreifend über 145 Clusterakteure aus der Solar- und Umweltwirtschaft. Das Aktivitätsspektrum reicht dabei von der Vernetzung sowie Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit über das Standortmarketing bis hin zur Beteiligung an Fachmessen.

WeiterfĂĽhrende Informationen zum Cluster Green City Freiburg: www.greencity-cluster.de

WeiterfĂĽhrende Informationen zu den Euro-China Smart & Green City Awards und der CINEV-Show: www.cinev.eu
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Privatisierung auf den Standstreifen schicken
Protest gegen geplante Grundgesetzänderung

Berlin, 08.12.2016 - Vor dem Bundesrat protestieren heute Campact-Aktive und die Initiative Gemeingut in BürgerInnenhand gegen die Privatisierung im Bereich der Autobahnen. Mit Warndreiecken und einer überdimensionalen Registrierkasse fordern sie die Ministerpräsidenten der Länder auf, den Plänen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Finanzminister Wolfgang Schäuble einen Riegel vorzuschieben.

„Auch wenn Wirtschaftsminister Gabriel sich die letzten Wochen als Held des Privatisierungs-Stopp hat feiern lassen, ist die Beteiligung von Konzernen und Banken an den Autobahnen nicht vom Tisch”, sagt Lara Dovifat von Campact. “Im Gegenteil: Die vorliegende Grundgesetzänderung sieht vor, die Autobahnverwaltung formell zu privatisieren.” Carl Waßmuth von Gemeingut in BürgerInnenhand fügt hinzu: “Diese Grundgesetzreform ist gigantisch, eine Föderalismusreform im Quadrat. Und alles nur, um einen schmutzigen Deal zu ermöglichen. Die Länder bekommen vom Bund viel, viel Geld dafür, dass sie dem Bund erlauben, auf unseren Autobahnen flächendeckend Öffentlich-Private Partnerschaften einzusetzen”. Zudem könne die geplante Autobahn-Privatisierung die Verkehrswende blockieren, da der Staat mit den vorgesehenen Öffentlich-Privaten Partnerschaften viel Geld in die Autobahnen stecken kann, ohne die Schuldengrenzen zu beachten. Damit wären verheerende Folgen für die Umwelt vorprogrammiert.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten übergaben den Vorsitzenden der Ministerpräsidenten-Konferenz, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) sowie der Präsidentin des Bundesrats Malu Dreyer (SPD) 264.000 Unterschriften von Menschen, die sich in einem Online-Appell gegen die Autobahn-Privatisierung ausgesprochen hatten.

Der Bundesrat muss der Grundgesetzänderung wie auch der Bundestag mit Zweidrittelmehrheit zustimmen. Im März 2017 wird der Bundestag abstimmen, einige Wochen später der Bundesrat. Stimmen z.B. die rot-grün regierten Länder dagegen, scheitert das Projekt.
 
 



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