Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Karlsruhe: Turmbergturm geschlossen
Witterungsbedingt bleibt der Durlacher Turmbergturm bis auf Weiteres fĂŒr Besucherinnen und Besucher geschlossen. Das teilt das Stadtamt Durlach mit und verweist auf die bei frostigen Temperaturen bestehende Unfallgefahr.
 
 

 
Über 226.000 Einwohner: Freiburg ist so groß wie nie zuvor
Wiederum mehr Babies, mehr AuslÀnder, mehr Arbeit, mehr Sonne: Das Statistische Jahrbuch 2016 liegt jetzt vor

317 Seiten voller Daten zu Wetter, Bevölkerung, Wirtschaft, Verkehr, Wohnungswesen, Kultur, Umwelt und Wahlen

Jahr fĂŒr Jahr ist es ein SchatzkĂ€stlein an Geschichten und Daten, lĂ€ngst hat es den Umfang des Freiburger Telefonbuchs erreicht: Die Rede ist vom Statistischen Jahrbuch, das vom Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung (ABI) herausgegeben wird. Jetzt legt das ABI das Jahrbuch 2016 vor, das wiederum auf 290 Seiten – plus 27 Seiten Einleitung – alle wichtigen Statistiken der Stadt enthĂ€lt.

BewĂ€hrt grĂŒndlich haben die Autoren viele Aspekte des öffentlichen Lebens unter die Lupe genommen. In 15 Kapiteln skizzieren sie demografische, wirtschaftliche, soziale, ökologische und kulturelle Aspekte. Das letzte dieser Kapitel, „Wahlen“, enthĂ€lt die Ergebnisse aller Europa-, Bundestags-, Landtags-, Gemeinderats- und OB-Wahlen seit 1945. AusfĂŒhrlich aufbereitet ist diesmal die Landtagswahl vom 13. MĂ€rz 2016. Aber auch der BĂŒrgerentscheid zum SC-Stadion am 1. Februar 2015 und die Migrantenbeiratswahl am 19. Juli 2015 finden noch reichen Raum.

Im 20-seitigen Schlusskapitel „Freiburg im Vergleich“ setzen die Autoren die genannten Aspekte in Relation zu den Nachbar- und den anderen Stadtkreisen in Baden-WĂŒrttemberg. Zeitreihen zeigen Entwicklungen der letzten Jahre auf, Stadtbezirks-Tabellen fĂŒhren innerstĂ€dtische Unterschiede vor Augen.

Eine Auswahl der Themen:

Am 1. Januar 2016 hatte Freiburg nach amtlicher ZĂ€hlung 226.393 Einwohner; das sind 2 Prozent mehr als am 1. Januar 2015 (damals waren es 222.203 gewesen). Die amtliche Einwohnerzahl basiert auf dem Zensus zum Stichtag 9. Mai 2011. Ihre Fortschreibung nach Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Familienstand erfolgt auf Grundlage des Bevölkerungsstatistikgesetzes nach dem Begriff der „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Dieses Verfahren ist bundesweit fĂŒr alle Gemeinden einheitlich und wird von den Statistischen LandesĂ€mtern angewendet. Die danach ermittelte Einwohnerzahl dient fĂŒr interkommunale Vergleiche und zur Anwendung von Rechtsvorschriften mit Bezug zur Einwohnerzahl einer Gemeinde (z.B. im Wahlrecht oder bei Finanzzuweisungen).

Wie gewohnt liegt die amtliche Einwohnerzahl deutlich (hier: plus 4.311) ĂŒber der Einwohnerzahl des stĂ€dtischen Melderegisters, das am 1. Januar 2016 insgesamt 222.082 Personen und ein Jahr zuvor 218.041 Personen verzeichnet hat. Dieses Register beruht auf allen melderechtlichen VorgĂ€ngen (wie Zu- und WegzĂŒgen). Es wird laufend aktualisiert und ist maßgeblich fĂŒr statistische Auswertungen auf örtlicher Ebene. Damit wird die Struktur der Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit in der Stadt insgesamt und in ihren Bezirken festgestellt.

Der Anstieg der Bevölkerungszahl hĂ€ngt mit dem unvermindert sehr hohen GeburtenĂŒberschuss zusammen. Mit einem Überschuss von 481 Personen wurde 2015 der dritthöchste Wert seit vielen Jahrzehnten erreicht. Noch höher war der Überschuss nur 2014 (plus 550) und 2010 (plus 583). Den 1.967 Freiburgern, die 2015 verstarben, stehen 2.448 Lebendgeburten von ortsansĂ€ssigen MĂŒttern gegenĂŒber. Dennoch trug der „natĂŒrliche Saldo“, wie der GeburtenĂŒberschuss auch genannt wird, 2015 nur noch ein Achtel zum erwĂ€hnten Bevölkerungszuwachs bei.

StĂ€rker als der natĂŒrliche hat nĂ€mlich der Wanderungssaldo die VerĂ€nderung der Bevölkerungszahl bestimmt. Im Jahr 2015 konnte Freiburg 24.858 ZuzĂŒge und 21.333 WegzĂŒge verzeichnen (hier Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnsitz). Daraus resultiert ein Außenwanderungssaldo von 3.525 Personen. Dies ist der höchste Wert, der je in Freiburg gemessen wurde. (Im Jahr 2011 lag der Wert noch höher, wurde aber durch die EinfĂŒhrung der Zweitwohnsitzsteuer verfĂ€lscht.)

Die GrĂŒnde fĂŒr diesen Rekord finden sich, wenn man schaut, woher die ZuzĂŒge kommen und wohin die WegzĂŒge gehen. Die Außenzu- und -wegzĂŒge werden durch drei AußenrĂ€ume geprĂ€gt: das Umland, die Bundesrepublik (inkl. dem grĂ¶ĂŸten Teil Baden-WĂŒrttembergs) und das Ausland. WĂ€hrend alleinstehende Studierende und BerufsanfĂ€nger die Wanderungsströme mit dem Außenraum BRD prĂ€gen, war die Auslandswanderung bislang eine klassische Arbeitsmigration: AuslĂ€nder kommen zum Arbeiten oder Studieren nach Freiburg, Deutsche wandern zum Arbeiten ins Ausland ab.

Im Jahr 2015 kam noch die Fluchtmigration hinzu. Sie ist aber nicht allein fĂŒr die hohen Zuzugszahlen aus dem Ausland verantwortlich. Die Umlandwanderung ist zweigeteilt: die ZuzĂŒge Ă€hnelt den ZuzĂŒgen aus der Bundesrepublik (junge Menschen kommen zwecks Bildung und Ausbildung nach Freiburg), die WegzĂŒge ins Umland sind jedoch weiterhin stark durch junge Familien geprĂ€gt.

Anno 2015 fanden drei Entwicklungen in der Außenwanderung ihre Fortsetzung. So erreichten die Wanderungsverluste mit dem Umland mit 1.124 den höchsten Wert seit Beginn der elektronischen MelderegisterauszĂŒge 1988. WĂ€hrend die ZuzĂŒge mit 3.022 konstant blieben, stieg die Zahl der WegzĂŒge auf 4.146 Personen. Gerade fĂŒr junge Familien ist es schwierig, in Freiburg entsprechenden Wohnraum zu finden. Also ziehen sie ins Umland.

Der positive Außenwanderungssaldo mit der Bundesrepublik hat sich, teils wegen der zugewiesenen FlĂŒchtlingskontingente, gegenĂŒber 2014 nahezu verdoppelt. Die Zahl der ZuzĂŒge ist um 1.500 Personen gestiegen, nun betrĂ€gt der Wanderungssaldo 2.869 Personen.

Ebenso ist der Saldo mit dem Ausland gestiegen. Mit 1.936 Personen liegt er nun auf dem höchsten Stand seit 2001. Dabei stieg die Zahl der ZuzĂŒge von 6.900 (2014) auf 8.301 (2015), den höchsten je gemessenen Wert. Aber auch die Zahl der WegzĂŒge erreichte mit 6.365 Personen den Höchststand seit 1988.

Unvermindert steigen indes die BeschÀftigtenzahlen und die Zahl der Berufsauspendler. Am 31.12.2015 waren 74.441 Freiburger sozialversicherungspflichtig beschÀftigt, und es gab 116.976 sozialversicherungspflichtige ArbeitsplÀtze im Stadtgebiet. Dies ist eine Steigerung um 3 bzw. 2 Prozent zum Vorjahr. Die Berufseinpendler nahmen in der gleichen Zeit um 2,5 Prozent auf 64.127 Personen zu, und die Zahl der Berufsauspendler stieg um 5 Prozent auf 21.629 Personen an. Ein Blick auf die VerÀnderungen seit 2005 zeigt, dass die Zahl der Auspendler am stÀrksten gewachsen ist (41 Prozent seit 2005).

Ein Blick auf die Wirtschaftszweige offenbart, dass es den grĂ¶ĂŸten Zuwachs der ArbeitsplĂ€tze im Dienstleistungsbereich gab, genauer in den Bereichen „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Erziehung und Unterrichtung, Gesundheits- und Sozialwesen“ (plus 1.232) und „Handel, Verkehr und Gastgewerbe“ (plus 937 BeschĂ€ftigte). Erstmals seit vielen Jahren konnte auch das verarbeitende Gewerbe einen Anstieg der ArbeitsplĂ€tze verzeichnen (plus 166). ZurĂŒck gegangen ist die Zahl der ArbeitsplĂ€tze nur bei den „freiberuflichen, wissenschaftlichen, technischen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ (minus 221).

Bei den Gewerbebetrieben verzeichnet das neueste Jahrbuch des ABI einen negativen Saldo. Konnten im Jahr zuvor noch mehr Gewerbeanmeldungen als -abmeldungen verzeichnet werden, gab es im Jahr 2015 1918 Gewerbeanmeldungen (minus 144 gegenĂŒber 2014) und 2327 Gewerbeabmeldungen (plus 440 gegenĂŒber 2014). Stark angestiegen ist insbesondere die Zahl der Abmeldungen im Bereich „freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“ (von 259 im Jahr 2014 auf 480 im Jahr 2015).

Die Zahl der Arbeitslosen (nach SGB III und SGB II) ist in Freiburg zum 31. Dezember 2015 wieder deutlich gestiegen (+413 Personen), nachdem sie im Jahr 2014 erstmals seit 2011 abgenommen hatte. Dabei ist die Zahl der arbeitslosen Frauen (+226) stĂ€rker gestiegen als die der MĂ€nner (+187). Absolut gesehen ist die Zahl der deutschen Arbeitslosen zwar stĂ€rker gestiegen (+251) als bei den Nicht-Deutschen (+161). Bezogen auf den Bestand im Jahr 2014 ist die Zahl der deutschen Arbeitslosen aber „nur“ um 5,5, die der auslĂ€ndischen Arbeitslosen um 8,8 Prozent gestiegen. Der Anstieg macht sich auch in der Arbeitslosenquote (bezogen auf die abhĂ€ngig zivilen Erwerbspersonen) bemerkbar, die von 6,2 im Dezember 2014 auf 6,4 im Dezember 2015 angestiegen ist. Die zuverlĂ€ssigere Kennziffer, die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, liegt seit Jahren unverĂ€ndert bei 6,0.

Im Jahr 2015 konnte Freiburg Rekorde bei der Zahl angekommener GĂ€ste und der Zahl der Übernachtungen verzeichnen. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 755.174 Personen (+43.121) und sorgten fĂŒr 1.448.470 Übernachtungen (+90.505). Dies fĂŒhrte zu einer Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten (8521 im Juli 2015) von 49,2 Prozent. Das sind 1,9 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Mehr als die HĂ€lfte des Anstiegs machen auslĂ€ndische GĂ€ste und Übernachtungen aus. Deren Anteil liegt mittlerweile bei 38,2 Prozent; in den letzten fĂŒnf Jahren ist er um ĂŒber 7 Prozentpunkte gestiegen. Mit großem Abstand werden die Listen der hĂ€ufigsten AnkĂŒnfte und der hĂ€ufigsten Übernachtungen von GĂ€sten aus der Schweiz angefĂŒhrt, gefolgt von Frankreich. Schweizer StaatsbĂŒrger haben insgesamt 122.453 Übernachtungen gebucht (+17.676), GĂ€ste aus Frankreich 41.315 (+1.493). Auf Platz drei folgen bei den AnkĂŒnften die GĂ€ste aus den Niederlanden (19.543), bei der Zahl der Übernachtungen aber GĂ€ste aus Spanien (37.898).

Deutliche ZuwĂ€chse gegenĂŒber dem Vorjahr sind außerdem bei Übernachtungen von GĂ€sten aus Spanien (+7.622), den arabischen Golfstaaten (+6.767), China (+5.954), Großbritannien (+4.692) und den USA (+4.316) zu verzeichnen. RĂŒckgĂ€nge gab es bei Übernachtungen von GĂ€sten aus Russland (-8.670), SĂŒdamerika (insgesamt -1.926), Luxemburg (-1.100) und Italien (-478).

Die meteorologischen Daten fĂŒr Freiburg werden an der Messstelle des Deutschen Wetterdienstes auf dem Flugplatz gewonnen. Die Durchschnittstemperatur im Jahr 2015 lag mit 11,8 Grad Celsius nahe am langjĂ€hrigen Durchschnitt (1981 bis 2010) von 11,4 Grad. Bemerkenswert am Wetterjahr 2015 war die außergewöhnlich hohe Zahl von 69 „Sommertagen“ (25 bis 30 Grad) und 32 „heißen Tagen“ (ĂŒber 30 Grad). Auch die Verteilung der monatlichen Durchschnittstemperaturen war 2015 fast deckungsgleich mit dem langjĂ€hrigen Durchschnitt. Nur der Februar war kĂ€lter als ĂŒblich, wĂ€hrend im Januar, Juli, November und vor allem im Dezember ĂŒberdurchschnittliche Temperaturen herrschten.

Dass die durchschnittliche Sonnenscheindauer 2015 höher war als im langjĂ€hrigen Durchschnitt, lag an den Monaten MĂ€rz, April, Juli, November und Dezember. Bei den NiederschlĂ€gen verlief das Wetterjahr 2015 indes eher untypisch. Nur der Februar und der Mai waren annĂ€hernd so feucht wie der langjĂ€hrige Durchschnitt, in allen anderen Monaten wich die Menge des Niederschlags zum Teil deutlich davon ab. So war es nach einem relativ feuchten FrĂŒhjahr von Juli bis Oktober extrem trocken. Der November lag dann wieder ĂŒber dem langjĂ€hrigen Vergleichswert, und der Dezember, traditionell ein 75-mm-Monat, war dann mit 15 Millimetern Niederschlag der trockenste Monat des gesamten Jahres. „Von wegen Weiße Weihnacht“ galt also auch 2015 wieder.

Das Statistische Jahrbuch 2016 kann ab sofort als Druckversion fĂŒr 10 Euro plus Versandkosten beim Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung (Fax 201-5598, statistik@stadt.freiburg.de) bestellt werden. Umfangreiche statistische Informationen sind auch im Internet unter www.freiburg.de/statistik verfĂŒgbar.
Mehr
 

 
Freiburg: Provisorischer Erfrierungsschutz fĂŒr Obdachlose
Stadt wird das ehemalige ADAC-GebĂ€ude in der Haslacher Straße 199 bis Ende MĂ€rz fĂŒr Wohnungslose nutzen

Vom kommenden Mittwoch, 11. Januar, an wird die Stadtverwaltung das ehemalige ADAC-GebĂ€ude in der Haslacher Straße 199 bis Ende MĂ€rz als provisorischen Erfrierungsschutz fĂŒr wohnungslose Personen nutzen. Diese vorĂŒbergehende Nutzung soll die Erstanlaufstelle „Oase“ entlasten. Sie wurde in Abstimmung mit SozialbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach, dem Amt fĂŒr Soziales und Senioren und dem ADAC in Anbetracht des KĂ€lteeinbruches kurzfristig beschlossen.

Bis zu zehn wohnungslose Personen können dann im Erdgeschoss des GebĂ€udes von 20 Uhr bis 9 Uhr morgens nĂ€chtigen. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort und sorgt dafĂŒr, dass das GebĂ€ude morgens gerĂ€umt wird und tagsĂŒber verschlossen bleibt. Zudem soll er BelĂ€stigungen der Anwohnerschaft unterbinden.

FĂŒr die neue Nutzung ist kein Umbau des GebĂ€udes nötig. Kosten (in knapp fĂŒnfstelliger Höhe) entstehen der Stadtkasse nur durch den privaten Sicherheitsdienst. Falls der Platzbedarf kurzfristig steigen sollte, könnten auch die Obergeschosse im GebĂ€ude belegt werden.

Damit sieht sich die Sozialverwaltung fĂŒr den Wintereinbruch gut gerĂŒstet. Zuvor wurden bereits ein GebĂ€ude in der Bötzinger Straße fĂŒr Familien, denen die Obdachlosigkeit droht, geöffnet und das bisherige FlĂŒchtlingsheim an der Waltershofener Straße, ebenfalls im Gewerbegebiet Haid, fĂŒr Obdachlose eingerichtet.

Die Erstanlaufstelle „Oase“ in der Haslacher Straße 11 ist aktuell stark, aber nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig belegt. Nacht fĂŒr Nacht kommen derzeit rund 50 Obdachlose hierher – Platz wĂ€re im Ă€ußersten Notfall fĂŒr ĂŒber 70 Personen. Die Sozialverwaltung geht davon aus, dass wie in den vergangenen Wintern niemand abgewiesen werden muss.

SozialbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach betont: „Wir haben den Auftrag, Gefahr von Leib und Leben unserer BĂŒrger abzuwenden, immer sehr ernst genommen und tun das auch weiterhin. Wer bei uns anklopft, wird nicht abgewiesen.“

Ende MĂ€rz endet der stĂ€dtische Mietvertrag fĂŒr das ADAC-GebĂ€ude. Dann will sein EigentĂŒmer, der Automobilclub, es abreißen und an dieser Stelle einen Neubau mit Wohnungen errichten.

Bis zum Dezember 2016 waren in der Haslacher Straße 199 bis zu 145 GeflĂŒchtete untergebracht. Die GesamtflĂ€che des bestehenden GebĂ€udes liegt bei 1450 Quadratmetern: 500 im Erdgeschoss, 950 in den Obergeschossen.
 
 

 
Freiburg: Kurze Bilanz einer aus VAG Sicht sehr ruhigen Silvesternacht
Ruhig, sehr geordnet und fahrplanmĂ€ĂŸig liefen die Bus- und Stadtbahnverkehre in der Silvesternacht in Freiburg. Außer ein paar wenigen kleineren Rangeleien und eher geringfĂŒgigen Vandalismus-SchĂ€den waren im Bereich der Freiburger Verkehrs AG (VAG) kaum negative Ereignisse zu vermelden.

Viele FahrgĂ€ste nutzen die Straßenbahnen aus allen Himmelsrichtungen, die um 23.30 am Bertoldsbrunnen eintrafen, um zum Feiern in die Stadt zu fahren. Im Stadtzentrum selbst hielten sich jedoch nach den Beobachtungen des zahlreich vor Ort anwesenden VAGAufsichtspersonals deutlich weniger Menschen auf, als in den vergangenen Jahren. Auch das Fahrgastaufkommen nach ein Uhr war geringer, als in frĂŒheren SilvesternĂ€chten.

Gegen acht Uhr am Neujahrsmorgen trafen die Trupps der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) und der VAG ein, um den zentralen Stadtbahnknotenpunkt vom ĂŒblichen SilvestermĂŒll zu reinigen. Gegen neun Uhr konnten die Bahnen aller fĂŒnf Linien diesen Punkt dann wieder gefahrlos passieren.
 
 

 
GrĂŒner Tee aus der Green City Freiburg: Teeplantage am Tuniberg
Seit 2014 wird in Freiburg GrĂŒntee angebaut: Was mit 75 Kilogramm Samen des berĂŒhmten „Laoshan“-Tees begann, ist zu einer Teeplantage mit 10.000 einzelnen Pflanzen in derzeit 2500 Töpfen herangewachsen. Die Idee fĂŒr den „green tea in the green city“ entstand bei einem GesprĂ€ch anlĂ€sslich des Besuchs von Hua Yusong, Direktor des Stadtbezirks Shinan von Qingdao, mit FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann. Hua Yusong selbst stammt aus einer Familie, die eine Teeplantage betreibt. Zwischen Freiburg und Qingdao besteht seit Oktober 2012 eine StĂ€dtefreundschaft.

Die Teepflanzen sind im Sommer sehr gut gediehen und ĂŒberdauern den Winter in einer GĂ€rtnerei. Im FrĂŒhjahr werden die BlĂ€tter geerntet und eine Verkostung durch mehrere Teeexperten durchgefĂŒhrt, um in Erfahrung zu bringen, wie der Tee sich qualitativ entwickelt, wie er am besten verarbeitet wird und ob der Geschmack des Tees Potential zur Vermarktung hat.

„Es gilt nun herauszufinden, ob es bei dem „Green tea from the Green City“ bei einem Liebhaberprojekt bleibt oder ob die Pflanzen auf Dauer hier angesiedelt werden und wirtschaftlich erfolgreich werden wie zuletzt die Soja-Pflanzen der Firma Taifun“, so Bernd Dallmann, Vorstandsvorsitzender des China Forum Freiburg e.V., das die StĂ€dtefreundschaft Freiburg – Qingdao betreut. Im Gegenzug fĂŒr die Teesamen hat das China Forum Freiburg badische Muskateller-Reben in Form von Hochstammen nach Qingdao geschickt, die dort mittlerweile ebenfalls bestens gedeihen.

Über das China Forum Freiburg:
Das China Forum Freiburg e.V. wurde 2005 gemeinsam auf Initiative der FWTM und der Sparkasse Freiburg gegrĂŒndet. Seitdem konnte sowohl die Zahl der aktiven Mitglieder als auch der regelmĂ€ĂŸigen Veranstaltungen stets erweitert werden. Heute ist das China Forum Freiburg ein unverzichtbarer Bestandteil des Austausches von Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft und BĂŒrgerschaft, Kunst und Kultur innerhalb der Region genauso wie zwischen Deutschland und China. Die federfĂŒhrende Organisation liegt bei der FWTM. Vorstandsvorsitzender des China Forums Freiburg ist Bernd Dallmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der FWTM. UnterstĂŒtzt wird er von sechs VorstĂ€nden und vier BeirĂ€ten, Deutschen und Chinesen, die sich alle ehrenamtlich engagieren.
Mehr
 

 
Freiburg: Brandeinsatz im Stadtteil BrĂŒhl
Die Feuerwehr Freiburg war am 31.12.2016 gegen 7:50 bei einem Wohnungsbrand im Freiburger Stadtteil BrĂŒhl im Einsatz. Anrufer meldeten eine brennende Wohnung im 4. Stock. Beim Eintreffen der EinsatzkrĂ€fte an der Einsatzstelle schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster. Durch das Brandereignis wurden GebĂ€udeteile aus der Fassade gerissen. Die herabfallenden Bauteile beschĂ€digten parkende Fahrzeuge welche auf der gegenĂŒberliegenden Straßenseite abgestellt waren. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr im Innenangriff und einem C-Rohr ĂŒber die Drehleiter von außen bekĂ€mpft. Ein Ausbreiten des Feuers auf benachbarte GebĂ€udeteile und auf das Dach konnte mit einem B-Rohr im Außenangriff verhindert werden. 13 gefĂ€hrdete Bewohner wurden durch die EinsatzkrĂ€fte unverletzt evakuiert und wĂ€hrend der Löscharbeiten warm untergebracht. Eine Person wurde dem Rettungsdienst ĂŒbergeben. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz Freiburg

 
Karlsruhe: SilvestermĂŒll selbst wegrĂ€umen
Ausgebrannte BehÀltnisse von Batterien gefÀhrden Andere

Traditionell lassen es die Menschen in der Silvesternacht so richtig krachen, wird das neue Jahr lautstark mit Böllern und Raketen begrĂŒĂŸt. Doch in den letzten Jahren wurden immer grĂ¶ĂŸere und stabilere Feuerwerksbatterien auf den öffentlichen PlĂ€tzen und Straßen der Stadt gezĂŒndet. Oft blieben die ausgebrannten BehĂ€ltnisse dann dort stehen und brachten andere Verkehrsteilnehmende, die am frĂŒhen Morgen unterwegs waren, in Gefahr.

Das Amt fĂŒr Abfallwirtschaft (AfA) bittet daher alle, die Feuerwerk abbrennen, ihre leeren BehĂ€ltnisse und Hinterlassenschaften wieder mitzunehmen und fachgerecht zu Hause zu entsorgen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das AfA am Sonntag ab 6 Uhr mit doppelt so vielen KrĂ€ften im Einsatz, da die Reinigung der PlĂ€tze und Straßen nun wesentlich zeitintensiver geworden ist. GrundsĂ€tzlich jedoch haben alle, die Straßen und öffentliche PlĂ€tze verschmutzen, auch selbst fĂŒr deren Reinigung zu sorgen.
 
 

 
Karlsruhe: EingeschrÀnkter Zugang zur Turmbergterrasse an Silvester
Zufahrtswege ab 22 Uhr aus SicherheitsgrĂŒnden gesperrt / Turmbergbahn fĂ€hrt

Die Aussicht ist traumhaft, der Andrang groß – die Turmbergterrasse gehört zu den beliebtesten Adressen, um auf das neue Jahr anzustoßen und das Silvesterfeuerwerk von oben zu genießen. Um die Sicherheit der Feiernden zu gewĂ€hrleisten und die Besucherströme zu lenken, wird der direkte Zugang zur Turmbergterrasse am 31. Dezember begrenzt. Es gibt Einlasskontrollen. Von 22 bis 1 Uhr kommen auch Autofahrer nicht weiter. Zur Sicherung der Anfahrtswege fĂŒr RettungskrĂ€fte ist die Zufahrt zum Turmberg ĂŒber die Reichardtstraße (ab Neßlerstraße) wie auch ĂŒber die Jean-Ritzert-Straße (ab den ParkplĂ€tzen nach dem SchĂŒtzenhaus) gesperrt. Ganz bequem und stressfrei erreicht man den Durlacher Hausberg in dieser Nacht mit der Turmbergbahn. Sie ist von 22 bis 1 Uhr in Betrieb.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger