Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg-Tourismus stabilisiert sich auf Rekordniveau
Voraussichtlich 1,45 Millionen ├ťbernachtungen im Jahr 2016

Veranstaltungshighlights 2017

F├╝r den Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasth├Âfen, Pensionen, Campingpl├Ątzen und der Jugendherberge, liegen zwar die ├ťbernachtungszahlen f├╝r Dezember 2016 noch nicht vor, doch kann Aufgrund der Erhebung von Januar bis November davon ausgegangen werden, dass das Rekordniveau an ├ťbernachtungen von 2015 leicht ├╝bertroffen wird. In 2015 wurden in Freiburg 1.448.500 ├ťbernachtungen verzeichnet.

FWTM-Gesch├Ąftsf├╝hrer Bernd Dallmann: ÔÇ×Wir erwarten einen kleinen Anstieg gegen├╝ber dem Rekordjahr 2015: Basierend auf dem Novemberzahlen rechnen wir aktuell mit 1,45 Millionen ├ťbernachtungen in 2016. Mit diesem Ergebnis des Vorjahresrekordniveaus sind wir zufrieden, zumal das Jahr 2016 durch politisch unruhige Zeiten und schlechte Wetterverh├Ąltnisse gekennzeichnet war.

Anders als in den Vorjahren war das Ausland nicht Wachstumsmotor: Der Ausl├Ąnderanteil an ├ťbernachtungsg├Ąsten ist wohl aufgrund der Sicherheitslage um 2,1 Prozent zur├╝ckgegangen, was aber durch einen steigenden G├Ąsteanteil aus Deutschland ausgeglichen werden konnte. Neben dem Aspekt der Sicherheit wurde der Freiburger Tourismus in den ersten sechs Monaten stark durch Wetterkapriolen gepr├Ągt. So wechselten sich Unwetter mit Starkregen und Hitzewellen ab. Im Endspurt legten die Zahlen dann nochmals zu: Im Dezember wartete der 44. Freiburger Weihnachtsmarkt mit ├╝ber 720.000 Besuchern auf ÔÇô ein neuer Besucherrekord.

Auch bei der Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie l├Ąsst sich mit einem Zuwachs von rund einem Prozent im Zeitraum Januar bis November 2016 gegen├╝ber dem Vorjahr eine positive Bilanz ziehen. So ist die bereits sehr hohe Bettenauslastung von 56,6 auf 57,5 Prozent angestiegen. In der Bettenauslastung sind im Vergleich zu den letzten Jahren nur noch geringe Zuw├Ąchse m├Âglich, da hier nahezu der H├Âchststand erreicht ist. In der Statistik des Landesamtes Baden-W├╝rttemberg sind nur Betriebe mit mindestens zehn Betten erfasst. Kleinere H├Ąuser sowie Privatzimmer gehen nicht in die Statistik ein. Die Zahl der ├ťbernachtungen in diesen Einrichtungen sowie bei Verwandten, Bekannten und Freunden in Freiburg ist erfahrungsgem├Ą├č mit knapp 1,4 Millionen nochmals ebenso hoch, wie die Zahl der statistisch erfassten ├ťbernachtungen, sodass sich f├╝r Freiburg insgesamt 2,85 Millionen ├ťbernachtungen ergeben.

In 2016 konnte erfolgreich der Freiburger Buchungsservice f├╝r Hotelzimmer und Ferienwohnungen etabliert werden, den die FWTM mit der Freiburger Hotellerie ins Leben gerufen hat. Hierzu geh├Ârt unter anderem die Vermittlung von Unterk├╝nften bei telefonischen Buchungsanfragen, bei Onlinebuchungen ├╝ber www.freiburg.de und auch bei Kongress- und Gruppenreservierungen. Von den vier neuen Hotels, die in 2017 in Freiburg er├Âffnet werden, sind bereits Wyndham Super 8-Hotel Freiburg und Hampton by Hilton die Vertragspartnerschaft mit dem Freiburger Buchungsservice eingegangen.

ÔÇ×Wir sind gespannt auf die Wirkung der vier neuen Hotels, die in diesem Jahr an den Markt kommen werden. Wir gehen davon aus, dass die ├ťbernachtungszahlen mit den neuen Kapazit├Ąten weiter ansteigen werdenÔÇť, so FWTM-Gesch├Ąftsf├╝hrer Bernd Dallmann. ÔÇ×Zudem soll in 2017 das neue Tourismuskonzept fertiggestellt werden.ÔÇť

Veranstaltungshighlights im Jahr 2017
Auch f├╝r das Jahr 2017 rechnet die FWTM aufgrund der guten, konjunkturellen Wirtschaftslage und gut gebuchter Kongressund Messehallen sowie eines vollen Veranstaltungskalenders mit einem hohen Besucheraufkommen. Besondere Highlights sind unter anderen die 10. Geb├Ąude.Energie.Technik Messe (GETEC) vom 17. bis 19. Februar unter der Schirmherrschaft von Umweltminister Franz Untersteller. An die 1.200 Teilnehmer werden zum 120. Deutschen ├ärztetag vom 23. bis 26. Mai 2017 in Freiburg erwartet. Auch mit dem European Resuscitation Council Cogress (1.000 Teilnehmern), dem 125. Jubil├Ąumskongress der IUFRO - the International Union of Forest Research Organizations (900 Teilnehmer) sowie dem 28. Ordentlicher Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (800 Teilnehmer) kommen drei weitere gro├če Veranstaltungen an den Kongressstandort Freiburg. In der SICK-ARENA werden mitunter internationale Stars wie David Garrett am 26. April oder Udo Lindenberg am 14. Juni auftreten und auch das Konzerthaus wartet mit hochkar├Ątigen Konzerten ÔÇô wie zum Beispiel mit dem Klavierabend des weltbekannten Pianisten Lang Lang am 19. M├Ąrz ÔÇô auf.
 
 

 
Karlsruhe: Unbezahlbare Beitr├Ąge f├╝r die Gemeinschaft
Vorstellung und Auszeichnung unternehmerischen Engagements im Rathaus
Anmeldung bis 27. Januar

Karlsruher Unternehmen engagieren sich wie B├╝rgerinnen und B├╝rger f├╝r gemeinn├╝tzige Zwecke. Sie bieten Sachspenden, Fachwissen oder Teameins├Ątze ihrer Besch├Ąftigten und leisten damit unbezahlbare Beitr├Ąge f├╝r die Gemeinschaft. Dieses Engagement verdient Dank und Anerkennung. Erster B├╝rgermeister Wolfram J├Ąger l├Ądt f├╝r Freitag, 3. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr in den B├╝rgersaal des Rathauses am Marktplatz ein, um ├╝ber die gesellschaftlichen Aktivit├Ąten von Unternehmen zu informieren und sie f├╝r ihr Engagement auszuzeichnen. Der Vorsitzende der Kreishandwerkerschaft, Frank Z├Âller, spricht zu Beginn ├╝ber das unternehmerische Engagement im Wandel der Zeit.

Was bewegt Handwerker, H├Ąndler, Gastwirte und Industrielle dazu, gemeinn├╝tzig aktiv zu werden? Wie finden Unternehmen geeignete Engagementfelder und Partner aus Wohlfahrt, Verb├Ąnden und Vereinen? Was k├Ânnen Gemeinn├╝tzige und Unternehmen gemeinsam erreichen? Dar├╝ber sprechen Kreishandwerkermeister Frank Z├Âller, Wirtschaftsjunior Andreas S├╝tterlin und Rotary-Club-Pr├Ąsident Prof. Dr. Josef Kloppenburg mit Ulrike Sinner, Gesch├Ąftsf├╝hrerin des Parit├Ątischen Wohlfahrtsverbandes Karlsruhe, und Dick Doodeman, Verein f├╝r Jugendhilfe Karlsruhe e.V. Das Gespr├Ąch moderiert Andrea Sauermost. Erster B├╝rgermeister Wolfram J├Ąger ehrt danach Karlsruher Unternehmen, die sich herausragend gemeinn├╝tzig engagiert haben, nach den st├Ądtischen Richtlinien zur Zertifizierung des unternehmerischen b├╝rgerschaftlichen Engagements.

Die Veranstaltung ist auf 200 Teilnehmende begrenzt. Anmeldungen nimmt das B├╝ro f├╝r Mitwirkung und Engagement des Amtes f├╝r Stadtentwicklung bis zum 27. Januar unter Telefon 0721/133-1212 oder per E-Mail an bme@asta.karlsruhe.de entgegen. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.karlsruhe.de/bme.

zum Bild oben:
Gesellschaftliches Engagement von Firmen: Karlsruher Unternehmen engagieren sich f├╝r gemeinn├╝tzige Zwecke / Foto Stadt Karlsruhe
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Welttag der Migranten und Fl├╝chtlinge 2017
Schutz, Partizipation und Integration

Anl├Ąsslich des Welttags der Migranten und Fl├╝chtlinge am 15. Januar 2017 erkl├Ąrt Benjamin Rottmann, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

"Unter den vielen Gefl├╝chteten gibt es nat├╝rlich auch lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und/oder intergeschlechtliche (LSBTI) Fl├╝chtlinge, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung Schutz in Deutschland suchen. Die Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung bzw. Geschlechtsidentit├Ąt ist ein anerkannter Asylgrund und kann ein zus├Ątzliches Motiv oder der Hauptgrund f├╝r die Flucht sein. In Deutschland ist das gesellschaftliche Klima gespalten. Neben weiterhin gro├čer Hilfsbereitschaft artikuliert sich offener Hass und es gibt ein erschreckendes Ausma├č rassistischer Angriffe auf Fl├╝chtlingseinrichtungen und Gefl├╝chtete. Dem sind auch LSBTI-Fl├╝chtlinge erlebenausgesetzt. Zus├Ątzlich machen sie spezifische homo- und transphobe Erfahrungen in den Unterk├╝nften, im ├Âffentlichen Raum oder im Asylverfahren. Weiterhin gibt es einen Antragsstau und oft lange Wartezeiten beim Bundesamt f├╝r Migration und Fl├╝chtlinge (BAMF). Zudem ist die Qualit├Ąt der BAMF-Entscheidungen oft mangelhaft, sodass Gefl├╝chtete oftmals den Rechtsweg beschreiten m├╝ssen.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) setzt sich f├╝r kultursensibel gef├╝hrte und qualifizierte Asylverfahren ein. Alle am Asylverfahren Beteiligten sollten ├╝ber die Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentit├Ąt als anerkannten Asylgrund im Bilde sein und die spezifischen Schwierigkeiten und die Rechtsprechung kennen. Neben qualifizierter Ausbildung fordert der LSVD eine LSBTI-inklusive Erstinformationsbrosch├╝re, die online verf├╝gbar sein sowie in Erstaufnahmeeinrichtungen, im BAMF und den Unterk├╝nften ausliegen sollte.

Die Beh├Ârden m├╝ssen zudem alle Anstrengungen unternehmen, damit Gefl├╝chtete keine Gewalt erfahren, ob au├čer- oder innerhalb der Unterk├╝nfte. Menschenw├╝rdige Unterk├╝nfte mit einem ausreichenden Betreuungsschl├╝ssel w├╝rden zudem allen Fl├╝chtlingen zu gute kommen und zu einem weniger angespannten Umfeld f├╝hren. F├╝r die Aufnahmeeinrichtungen m├╝ssen Gewaltschutzkonzepte umgesetzt werden, um den negativen Folgen des beengten Lebens ohne Privatsph├Ąre entgegenzuwirken. Diese m├╝ssen Gruppen mit erh├Âhtem Diskriminierungsrisiko wie LSBTI besser ber├╝cksichtigen. Sie m├╝ssen als besonders schutzbed├╝rftige Gruppe anerkannt werden.

Alle Tr├Ąger der Einrichtungen m├╝ssen verbindliche Mindeststandards einhalten, etwa verbindliche und kommunizierte Hausordnungen in mehreren Sprachen, die ein r├╝cksichtsvolles und diskriminierungsfreies Zusammenleben einfordern. Als Orientierung sollten dabei die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz genannten Merkmale dienen. Zu einem LSBTI-inklusiven Gewaltschutzkonzept geh├Ârt sensibilisiertes Personal. Bei einer Gef├Ąhrdungslage oder Gewaltvorf├Ąllen m├╝ssen Schutzr├Ąume zur Verf├╝gung stehen und eine z├╝gige Verlegung in Einzelzimmer oder andere Unterk├╝nfte erm├Âglicht werden. Straftaten m├╝ssen geahndet werden. Auch um Gef├Ąhrdungen vorzubeugen, vor allem aber um soziale Kontakte zu st├Ąrken, Integration und freie Entfaltung zu f├Ârdern, fordert der LSVD die Aufhebung der Residenzpflichten f├╝r Fl├╝chtlinge.

Viele Fl├╝chtlinge kommen aus L├Ąndern, in denen sich demokratische Traditionen kaum entfalten konnten, in denen gleichgeschlechtliche Beziehungen strafrechtlich verboten sind und LSBTI staatlich und gesellschaftlich massiv verfolgt werden. Auch wenn die Menschen vor Unterdr├╝ckung, vor undemokratischen Zust├Ąnden oder Krieg in ihrer Heimat fl├╝chten, haben viele von ihnen gesellschaftliche Pr├Ągungen ihrer Herkunftsl├Ąnder mit im kulturellen Gep├Ąck, z.B. hinsichtlich Geschlechterrollen oder Einstellungen zu unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identit├Ąten. Das schm├Ąlert nicht ihren Anspruch auf menschenw├╝rdige Aufnahme und ihr Recht, Asyl zu beantragen und bei Vorliegen der Voraussetzungen Schutz zu erhalten. Es bedeutet aber, dass es eine Politik des Hinsehens und gezielte Integrationsangebote geben muss.

Zus├Ątzlich zur Integrationsunterst├╝tzung bei Bildung, Arbeitsmarkt und Wohnen ist ein unabdingbarer Aspekt von Integration auch das gesellschaftliche Miteinander und das Sichern eines dem Grundgesetz verpflichteten Zusammenlebens. S├Ąmtliche Programme zur Integration sowie Materialien zum Spracherwerb sind auch darauf auszurichten, dass sie f├╝r Demokratie, Vielfalt und individuelle Freiheitsrechte einschlie├člich des Respekts f├╝r LSBTI werben. Die Rechte und die Situation von LSBTI m├╝ssen verpflichtendes Thema in den Integrationskursen sein und dort angemessen breit thematisiert werden. Das st├Ąrkt auch LSBTI unter den Fl├╝chtlingen dabei, sich in unserer Gesellschaft zu entfalten. Es ist sicherzustellen, dass Sprach- und Orientierungskurse ausreichend und ├╝berall angeboten sowie von interkulturell qualifiziertem, f├╝r LSBTI sensibilisiertem Personal durchgef├╝hrt werden. Integrationskurse m├╝ssen zudem von Anfang an allen Schutzsuchenden offenstehen, sonst geht wertvolle Zeit verloren."
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Fortbildung in Freiburg
22. Ausgabe des Freiburger Kursbuches neu erschienen.

Der Winter ist da - Zeit f├╝r die pers├Ânliche und berufliche Weiterbildung. Zahlreiche Kursanbieter hierf├╝r findet man im Freiburger Kursbuch.

Seit 11 Jahren pr├Ąsentieren sich in der bew├Ąhrten Kombination von Druck- und Online-Ausgabe zahlreiche gro├če und kleine Kursanbieter, die in Sachen Aus-, Fort- und Weiterbildung interessant sind. Hierbei werden die vielf├Ąltigsten Lebensbereiche von Arbeit, Beruf, Bildung ├╝ber Sprachen, Gesundheit, K├Ârper, Selbsterfahrung bis hin zu Kunst, Tanz und Theater abgedeckt. Einfacher k├Ânnen Kurssuchende und Kursanbietende nicht zueinander finden.

Die 22. Ausgabe f├╝r das erste Halbjahr 2017 liegt wieder gratis an ├╝ber 100 Stellen im gesamten Stadtgebiet zur Mitnahme aus. Zuverl├Ąssig erh├Ąlt man es in der Rathausinformation und im B├╝rgerinformationsamt.

Wer kein Exemplar ergattern kann, findet alle Informationen auch bequem in der Online-Ausgabe unter freiburger-kursbuch.de, in der zudem alle enthaltenen Kursangebote laufend aktualisiert und durch aktuelle Meldungen erg├Ąnzt werden.
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├ťberw├Ąltigende Mehrheit f├╝r Ehe├Âffnung und Akzeptanzf├Ârderung an Schulen
Bundesregierung mit Kanzlerin Merkel m├╝ssen die bestehende Ungleichbehandlung beenden

Zum Auftakt ihres Themenjahres ÔÇ×Gleiches Recht f├╝r jede LiebeÔÇť hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes heute erste Ergebnisse einer Studie ├╝ber die Einstellungen der Bev├Âlkerung gegen├╝ber Lesben, Schwulen und Bisexuellen vorgestellt. Dazu erkl├Ąrt Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

"Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) freut sich sehr, dass eine ├╝berw├Ąltigende Mehrheit die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare ablehnt. Das bestehende Eheverbot und das Verbot der gemeinschaftlichen Adoption stehen im Widerspruch zum Gleichbehandlungsgrundsatz unserer Verfassung. Es geht nicht um Sonderrechte, sondern um l├Ąngst ├╝berf├Ąllige Gleichstellung. Die Union ist die einzige Bundestagspartei, die aus ideologischen Gr├╝nden und substanzlosen Scheinargumenten daf├╝r sorgt, dass sich Deutschland bei der #EheF├╝rAlle immer weiter von der demokratischen Wertegemeinschaft isoliert. Der LSVD fordert die Bundesregierung mit Kanzlerin Merkel dazu auf, die Ehe durch die Erg├Ąnzung von ┬ž1353 im B├╝rgerlichen Gesetzbuch f├╝r gleichgeschlechtliche Paare endlich zu ├Âffnen. Dies w├Ąre mit ihrem Koalitionspartner SPD noch in dieser Legislatur m├Âglich.

Es stimmt hoffnungsvoll, dass sich 90% der Bev├Âlkerung von zahlreichen faktenfreien und diffamierenden Kampagnen unbeeindruckt zeigen und eine die Akzeptanzf├Ârderung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt an Schulen bef├╝rworten. Landesregierungen und Lehrkr├Ąfte sollten sich von rhetorischen Scharfsch├╝tzen und schrillen Allianzen aus rechtspopulistischen, religi├Âs fundamentalistischen und antifeministischen Hardlinern nicht verunsichern lassen. Lesben, Schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) sind Teil der gesellschaftlichen Vielfalt, sie sind gleichwertig und gleichberechtigt. Diese Botschaft gilt es aktiv zu vermitteln.

Die Schule, als Ort der Wertevermittlung, ist umso wichtiger, da die Studie auch zeigt, dass es 40% der Befragten unangenehm w├Ąre, wenn die eigenen Kinder lesbisch oder schwul w├Ąren. Der LSVD ist davon ├╝berzeugt, dass Kindergarten und Schule wichtige Orte sind, gesellschaftliche Vielfalt und individuelle Wertsch├Ątzung aktiv zu lernen und zu leben. Es entsteht somit eine Generation mit einem offenen und demokratischen Wertebild, dar├╝ber hinaus w├╝rde es auch Kinder und Jugendliche bei einem famili├Ąren Coming-out st├Ąrken.

Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse auch, dass Alltagshomophobie noch weit verbreitet ist. So finden es 38% eklig, wenn zwei M├Ąnner sich k├╝ssen, 28% wenn zwei Frauen sich k├╝ssen. Das zeigt, wie weit die Bev├Âlkerung in Deutschland doch noch von selbstverst├Ąndlicher Akzeptanz von vielf├Ąltigen Lebensweisen entfernt sind.

Diskriminierungserfahrungen von LSBTI sind zudem vielf├Ąltig und ersch├Âpfen sich nicht in Homo- und Transphobie. LSBTI sind keine homogene Gruppe. Es hat zum Beispiel Auswirkungen auf ihren Alltag und ihre Erfahrungen, welche Hautfarbe sie haben, welche Religion sie leben, ob sie die deutsche Staatsb├╝rgerschaft haben oder um Asyl und Aufenthalt k├Ąmpfen, ob sie mit Kinder oder ohne leben, in der Gro├čstadt oder auf dem Land. Eine freie Gesellschaft muss allen Menschen garantieren, jederzeit an jedem Ort ohne Angst und Anfeindung verschieden sein zu k├Ânnen. An dieser Garantie gilt es intensiv zu arbeiten."
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Freiburg: Zweite H├╝rde geschafft
Freiburg im Wettbewerb ÔÇ×ZukunftsstadtÔÇť des Bundesbildungsministeriums als Teilnehmerstadt ausgew├Ąhlt

Das Projekt f├Ârdert die Entwicklung konkreter Konzepte f├╝r eine lebenswerte, zukunftsf├Ąhige und nachhaltige Stadt Freiburg 2030

Wie soll die Stadt von morgen aussehen? Um diese Frage geht es im Wettbewerb ÔÇ×ZukunftsstadtÔÇť, den das Bundesministerium f├╝r Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startete. 51 ausgew├Ąhlte St├Ądte, Gemeinden und Landkreise entwickelten in der ersten Phase gemeinsam mit B├╝rgerinnen und B├╝rgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ÔÇ×Vision 2030ÔÇť f├╝r ihre Stadt. Nun wurde Freiburg als eine von bundesweit 20 St├Ądten und Gemeinden auch f├╝r die zweite Phase des Wettbewerbs ausgew├Ąhlt.

In der jetzigen zweiten Phase wird wissenschaftlich erarbeitet, wie die Vision 2030 erreicht und gemeinsam mit den B├╝rgerinnen und B├╝rgern Konzepte f├╝r die Umsetzung vor Ort entwickelt. In der dritten Phase, die 2018 beginnen soll, werden schlie├člich bis zu acht ausgew├Ąhlte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten ÔÇ×ReallaborenÔÇť in die Praxis umsetzen. Reallabore bezeichnen dabei eine neue Form der Kooperation zwischen Wissenschaft und B├╝rgerschaft. In ihnen sollen auf Ebene von Stadtteilen innovative Ans├Ątze erprobt und ├╝berpr├╝ft werden.

Die Freiburger Bewerbung war federf├╝hrend von der st├Ądtischen Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement in enger Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit, das von der Universit├Ąt Freiburg und den Freiburger FraunhoferInstituten getragen wird, entwickelt worden. Als Ergebnis der ersten Phase wurden in einem Zukunftsdialog 30 Ideen aus der B├╝rgerschaft f├╝r die k├╝nftige Entwicklung der Stadt in den Themenschwerpunkten lokale Ern├Ąhrung, neue Wirtschaftsformen und nachhaltige Energieversorgung geb├╝ndelt. Diese Ideen bilden die Grundbausteine f├╝r die weiteren Arbeitsphasen hin zur Vision Freiburg 2030.

Oberb├╝rgermeister Dieter Salomon begr├╝├čt, dass die Arbeit im Zukunftsstadt-Projekt fortgesetzt wird. ÔÇ×Die zweite Phase des Wettbewerbs ÔÇÜZukunftsstadtÔÇś er├Âffnet die M├Âglichkeit, auf Basis einer breiten b├╝rgerschaftlichen Beteiligung und mit Unterst├╝tzung der Wissenschaft ein konkretes Umsetzungskonzept f├╝r die Freiburger Vision 2030 zu erarbeiten.ÔÇť

Alle weiteren Informationen zum Projekt im Internet ...
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Freiburger Jugendsurvey startet
Bis Ende Januar werden Jugendliche zu au├čerschulischen Aktivit├Ąten befragt

Was bewegt Jugendliche in Freiburg? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Wo engagieren sie sich und bei welchem Themen w├╝rden sie gerne mehr mitreden? Der erste Freiburger Jugendsurvey sucht die Antworten auf diese Fragen. Bis Ende Januar wird dazu eine repr├Ąsentative Stichprobe von 12- bis 18-J├Ąhrigen aus Freiburg schriftlich befragt. Die im Amt f├╝r Schule und Bildung angesiedelte Stabstelle Freiburger Bildungsmanagement versendet die Frageb├Âgen ab kommender Woche. Die Beantwortung ist auch online m├Âglich. Aufbauend auf der Umfrage sind Interviews mit Jugendlichen geplant.

Seit 2008 ver├Âffentlicht die Stadtverwaltung regelm├Ą├čig einen umfassenden Bildungsbericht, dessen Fokus auf dem schulischen Lernen liegt. Der Jugendsurvey liefert nun eine erg├Ąnzende Analyse der au├čerschulischen, non-formalen Bildung. Der 2013 erschienene Bildungsbericht hatte das Thema bereits aufgegriffen. Denn womit Kinder und Jugendliche ihre Freizeit verbringen und was sie dort lernen, beeinflusst ihren Bildungsweg erheblich: In der Regel sind diese Aktivit├Ąten aus eigener Motivation gew├Ąhlt, f├Ârdern die pers├Ânlichen Neigungen und erm├Âglichen das Erleben von Selbstwirksamkeit. Dennoch gibt es bislang weder auf kommunaler noch auf Landesebene eine aussagekr├Ąftige Statistik zur au├čerschulischen Bildung.

In Freiburg schlie├čt der Jugendsurvey nun diese L├╝cke. Ziel der Umfrage ist es, ein umfassendes Meinungsbild junger Menschen in der Stadt zu erhalten: Was brauchen sie, was w├╝nschen sie sich und was w├╝rden sie tun, wenn sie in der Stadtverwaltung entscheiden k├Ânnten? Anhand der Antworten lassen sich Programme und Angebote f├╝r Jugendliche zielgerichtet erg├Ąnzen und verbessern. Mit der Analyse tr├Ągt die Stadtverwaltung auch ihren Nachhaltigkeitszielen Rechnung. Ebenso reagiert sie auf den neuen Bildungsplan und die ver├Ąnderte Gemeindeordnung, die eine st├Ąrkere Jugendbeteiligung fordert.

Der Fragebogen ist in drei Themenfelder unterteilt: Zum einen geht es darum, was die Jugendlichen wann und wo in ihrer Freizeit tun und was sie gerne tun w├╝rden, wenn es m├Âglich w├Ąre. Danach wird abgefragt, ob und wie sie sich ehrenamtlich engagieren und was diesen Einsatz erleichtert oder auch verhindert. Ein dritter Schwerpunkt liegt darauf, wie die Schule die Jugendlichen zum demokratischen Handeln anregt.

Angeschrieben werden 3.838 von insgesamt rund 13.000 Jugendlichen, die im betreffenden Alter in Freiburg leben. Die Teilnahme ist freiwillig, die Daten werden anonymisiert ausgewertet. Der Lehrstuhl f├╝r Empirische Bildungsforschung an der Universit├Ąt W├╝rzburg begleitet die Erhebung wissenschaftlich. Sie erfolgt sozialraumbezogen, das hei├čt sie gibt Aufschluss ├╝ber die unterschiedlichen Rahmenbedingungen f├╝r Jugendliche in den einzelnen Quartieren. Diese Erkenntnisse sind eine wichtige Basis, um dem vielfach kritisierten Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu begegnen, wie auch Schulb├╝rgermeisterin Gerda Stuchlik betont: ÔÇ×Die Studie erm├Âglicht einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Bildungswelten der Freiburger Jugend. Sie er├Âffnet demokratische Entwicklungsr├Ąume, die zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen.ÔÇť

Zahlreiche Gruppen und Organisationen unterst├╝tzen den Jugendsurvey als Kooperationspartner. Zu ihnen z├Ąhlen die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), der Stadtjugendring, das Jugendb├╝ro, die Badische Sportjugend, der Sch├╝lerrat, der SC Freiburg und die Freiburger Schulleitungen. Von st├Ądtischer Seite beteiligen sich das Amt f├╝r Kinder, Jugend und Familien, das Amt f├╝r B├╝rgerservice und Informationsverarbeitung, das Amt f├╝r Soziales und Senioren sowie die Stabsstellen Soziale Stadtplanung und B├╝rgerschaftliches Engagement an der Erhebung.

Die quantitativen Erkenntnisse aus der Umfrage flie├čen in den vierten Freiburger Bildungsbericht ein, der im Herbst 2017 ver├Âffentlicht wird. Darauf aufbauend folgt dann die vertiefende, qualitative Befragung in Form von Einzel- und Gruppeninterviews. Die gesammelten Ergebnisse des Jugendsurveys liegen voraussichtlich Anfang 2018 vor. Erg├Ąnzende Informationen zur au├čerschulischen Bildung in Freiburg liefert die B├╝rgerumfrage von 2016.
 
 

 
Weiterbildung: Der richtige Weg zur passenden Weiterbildung
Wer im Job am Ball bleiben m├Âchte, sollte sich regelm├Ą├čig weiterbilden. Der neue kostenlose und interaktive Weiterbildungsguide der Stiftung Warentest gibt Tipps f├╝r den richtigen Kurs, zeigt, wo es passende Angebote gibt und erl├Ąutert, wann es Zusch├╝sse vom Staat gibt. Unter www.weiterbildungsguide.de beantworten die Experten die wichtigsten Fragen zum Thema und geben zahlreiche nutzwertige Tipps.

In Deutschland werden pro Jahr mehrere hunderttausend Weiterbildungen angeboten. Die Themenpalette reicht vom Sprachkurs bis zum Betriebswirt IHK und vom Ein-Tages-Seminar bis zum mehrj├Ąhrigen Fernstudium. Der Weiterbildungsguide hilft, diesen Dschungel zu lichten und zeigt, welche Fragen jeder Verbraucher f├╝r sich gekl├Ąrt haben sollte, bevor er sich f├╝r ein konkretes Angebot entscheidet: Dazu geh├Âren die Fragen nach Kompetenzen und Qualifikationen, die man bereits besitzt, nach L├╝cken, die man noch hat und welches Ziel mit der Weiterbildung verbunden ist. Welche Inhalte die Weiterbildung erhalten sollte ist genauso wichtig wie die Frage nach der Art, wie man lernen m├Âchte und wo man Angebote findet, die zu einem passen.

Zu einigen Schritten laden interaktive Tools den User zum Mitmachen ein. So kann er mit dem Tool ÔÇ×Soft SkillsÔÇť die f├╝r ihn richtigen Seminarthemen finden, mit Hilfe des Tool ÔÇ×SpracheÔÇť seine Fremdsprachenkenntnisse einsch├Ątzen oder sich ├╝ber die Checkliste ÔÇ×Kursangebote pr├╝fenÔÇť die Auswahl des richtigen Kurses erleichtern. Die Ergebnisse des aktuellen Tests Weiterbildungsdatenbanken k├Ânnen im Tool ÔÇ×WeiterbildungsdatenbankenÔÇť abgerufen und nach Kriterien wie Bundesland und Schwerpunkt der Datenbank gefiltert werden. Der Weiterbildungsguide bietet auch umfangreiche Informationen zu F├Ârdermitteln und anderen Wegen der Weiterbildungsfinanzierung.

Der Weiterbildungsguide ist im Internet abrufbar.
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