Prolixletter
Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Brandeinsatz im StĂŒhlinger
25. Januar 2017. Um 20:46 Uhr wurde ĂŒber die automatische Brandmeldeanlage der UniversitĂ€tsklinik ein Brand gemeldet. Daraufhin wurden EinsatzkrĂ€fte von Feuerwehr, Rettungsdienst, SanitĂ€tsdienst und Polizei nach der Alarm- und AusrĂŒckeordnung durch die Integrierte Leitstelle entsendet.

Nach jetzigem Kenntnisstand war der Brandausbruch in einem Patientenzimmer im 4. OG, welches vollstÀndig ausbrannte. Durch den Brand wurden insgesamt 6 Personen verletzt, welche im UniversitÀtsnotfallzentrum mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt wurden. Im betroffenen Brandgeschoss war der Flur aufgrund des Brandes verraucht, welches auch schnellstmöglich evakuiert wurde. Die weiteren Stationen des Hauses wurden im Anschluss vorsorglich gerÀumt.

Es befanden sich KrÀfte des Polizeireviers Nord, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des SanitÀtsdienstes sowie der klinikinterne Krisenstab im Einsatz.

WĂ€hrend des Einsatzes besetzte die Freiwillige Feuerwehr Abteilung 02-Unterstadt und dienstfreie KrĂ€fte der Berufsfeuerwehr die Feuerwache fĂŒr eventuelle ParalleleinsĂ€tze.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz Freiburg

 
Bewerbertage in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark
Europa-Park stellt 250 neue Mitarbeiter ein

Vom 26. bis 28. Januar 2017 finden in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark in Zusammenarbeit mit der Agentur fĂŒr Arbeit Offenburg, dem elsĂ€ssischen PĂŽle Emploi SĂ©lestat und der kommunalen Arbeitsförderung in Lahr bereits zum fĂŒnften Mal die Bewerbertage statt. Dabei sucht der Europa-Park fĂŒr die anstehende Saison 250 neue Mitarbeiter. Ob an der Achterbahn, in den Hotels oder am Zuckerwattestand – Interessenten haben in der kommenden Woche die einmalige Gelegenheit, in einem JobSpeed-Dating schnell zu der erhofften Arbeitsstelle zu gelangen.

Mit ĂŒber 5,5 Millionen GĂ€sten ist der Europa-Park als Tourismusmagnet in ganz Europa bekannt und zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Arbeitgebern der Region. JĂ€hrlich wird in die Attraktionen und in den Ausbau des grĂ¶ĂŸten deutschen Freizeitparks investiert. Hinter dem Erfolg stehen die rund 3.600 Mitarbeiter. Ihre Qualifikation, Freundlichkeit und Motivation tragen entscheidend zum Erfolg des Familienbetriebs bei.

Die Vorbereitungen der neuen Saison 2017 laufen bereits auf Hochtouren: Der Europa-Park sucht 250 neue Mitarbeiter fĂŒr die Bereiche Attraktionen, Gastronomie, Verkauf, Service, KĂŒche und Reinigung. Bei den Bewerbertagen im Foyer des Confertainment Centers vom 26. bis 28. Januar 2017 haben Arbeitssuchende in einem Job-Speed-Dating die Chance auf einen neuen Arbeitsplatz. „Durch die Vielzahl an freien Stellen bei uns im Europa-Park haben die Bewerber gute Chancen, erfolgreich aus den GesprĂ€chen zu gehen“, sagte Marcus Beck, Leiter Personal und Administration des Hotel Resorts. Um sich einen GesprĂ€chstermin zu sichern, mĂŒssen Bewerber sich vorab online unter www.europapark.de/jobs oder telefonisch unter der Nummer 078 22/77- 15 444 anmelden. In diesem Jahr finden die Bewerbertage von Donnerstag bis Samstag jeweils von 9 bis 20 Uhr statt.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2017 vom 01. April bis zum 05. November tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (lĂ€ngere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen auch im Internet.
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Karlsruhe: Durlach ist attraktiver Ort fĂŒr Hochzeiten
Heiraten auf der Turmbergterrasse jetzt auch unter der Woche möglich

Die AttraktivitĂ€t Durlachs als beliebter Ort fĂŒr Heiratswillige bleibt ungebrochen. Dies belegen die neuesten Zahlen. Wie das Stadtamt Durlach mitteilt, verzeichnete das Standesamt Karlsruhe-Durlach nach dem bisherigen Rekordjahr 2015 mit 424 Eheschließungen und sechs Lebenspartnerschaften 2016 einen neuen Rekordwert von insgesamt 450 Eheschließungen und Lebenspartnerschaften.

Sechs in GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung unterschiedliche Trauorte, verbunden mit einer hohen FlexibilitĂ€t fĂŒr die WĂŒnsche der kĂŒnftigen Ehepartner, sind fĂŒr Ortsvorsteherin Alexandra Ries der SchlĂŒssel der Erfolgsgeschichte. Auf seinen Lorbeeren will sich das Standesamt Karlsruhe-Durlach aber keinesfalls ausruhen, sondern vor allem mit dem Veranstaltungsraum auf der Turmbergterrasse als jĂŒngstem Magneten unter den Trauorten noch stĂ€rker auf die WĂŒnsche der Kundinnen und Kunden eingehen. So sind jetzt Trauungen ĂŒber den DĂ€chern von Durlach mit weitem Blick ĂŒber die Rheinebene auch unter der Woche - falls der Raum nicht anderweitig vermietet ist - ergĂ€nzend zu den fest reservierten Terminen an einem Samstag pro Monat möglich. Ob ihr Wunschtermin realisierbar ist, erfahren Interessierte beim Stadtamt Durlach unter der Telefonnummer 0721/133-1903 oder per E-Mail an: vermietung@durlach.karlsruhe.de.

Diejenigen, die ihr Ja-Wort planen, können sich bereits heute den 7. und 8. Oktober 2017 im Kalender reservieren. An diesen beiden Tagen können sich Heiratswillige auf der Ausstellung „Heiraten und Feste feiern in Durlach“ in der Karlsburg und im Rathausgewölbe informieren. Modeschauen und Tipps zu Gastro und Catering, Floristik, Beauty oder Hochzeitsschmuck ergĂ€nzen die PrĂ€sentation.
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Freiburg bietet jungen Menschen gute Zukunftsperspektiven
Jugendarbeitslosigkeit von 2,3 Prozent ist niedrigste Quote unter allen 76 deutschen StĂ€dten ĂŒber 100.000 Einwohnern

Die Wirtschaft in der Region boomt, der Arbeitsmarkt zieht mit, die Betriebe bilden auf hohem Niveau aus, teilweise sogar ĂŒber Bedarf. Das alles sind gute Perspektiven fĂŒr Jugendliche in Freiburg – und sie schlagen sich auch in der Statistik nieder:

Im Durchschnitt 2016 betrug nach Angaben der Bundesagentur fĂŒr Arbeit die Jugendarbeitslosigkeit in der Stadt Freiburg 2,3 Prozent. Das ist die niedrigste Quote unter allen GroßstĂ€dten in Deutschland. Mannheim (2,4 Prozent) und Heidelberg (2,6 Prozent) folgen auf den PlĂ€tzen zwei und drei. WĂŒrzburg auf Platz vier (2,7 Prozent) ist die erste Stadt, die nicht aus Baden-WĂŒrttemberg kommt. Auf den ersten zehn PlĂ€tzen sind ausschließlich GroßstĂ€dte aus BadenWĂŒrttemberg und Bayern. Die Stadt Bremerhaven bildet mit 13,9 Prozent das Schlusslicht. Landesweit betrĂ€gt die Quote 2,9 Prozent und im Bund 5,3 Prozent.

Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit in Freiburg ist mit 2,2 Prozent im Dezember 2016 um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum November 2016 und um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Dezember 2015 gestiegen. Das liegt daran, dass sich die Agentur fĂŒr Arbeit, das örtliche Jobcenter und die Stadtverwaltung in Freiburg nicht mit der niedrigen Arbeitslosenquote zufrieden geben. Vielmehr bemĂŒhen sie sich verstĂ€rkt darum, den Kontakt zu allen Jugendlichen zu intensivieren – also auch zu denen, die von den Regelsystemen bislang nicht erreicht werden.

Seit vielen Jahren arbeitet die Stadt intensiv mit der Agentur fĂŒr Arbeit und dem Jobcenter Freiburg zusammen, um allen Jugendlichen eine gute Perspektive und einen Anschluss an die schulische Ausbildung zu ermöglichen. Keiner soll verloren gehen.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die gute Kooperation aller Partner im Gleis 25, die als erste Jugendberufsagentur in BadenWĂŒrttemberg im August 2015 in der Bismarckallee eröffnet wurde und allen Jugendlichen eine gemeinsame Anlaufstelle zu beruflichen Fragen bietet. Arbeitsagentur, Jobcenter, Amt fĂŒr Soziales und Senioren (ASS) und TrĂ€ger der freien Jugendhilfe arbeiten hier intensiv und kooperativ zusammen, damit jeder Jugendliche geeignete Ansprechpartner findet und auf kurzen Wegen an die richtige Stelle weitergeleitet werden kann.

„Die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur fĂŒr Arbeit und dem Jobcenter ist sehr gut. Wir wollen nicht, dass Jugendliche in das Berufsleben mit der Erfahrung von Arbeitslosigkeit starten. Deswegen arbeiten wir seit Jahren mit höchster PrioritĂ€t daran, dass Jugendliche nach der Schule eine Chance in Ausbildung, Beruf, Qualifizierung oder zumindest eine BeschĂ€ftigungsmöglichkeit erhalten. Die geringe Arbeitslosenquote bei den jungen Menschen ist BestĂ€tigung fĂŒr unser Handeln und zugleich Motivation, uns weiterhin intensiv fĂŒr die jungen Menschen einzusetzen“, sagt BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach, Dezernat fĂŒr Kultur, Integration, Soziales und Senioren der Stadt Freiburg.

„Freiburg ist in vielerlei Hinsicht attraktiv. Das gilt auch fĂŒr die Beratung und Betreuung Jugendlicher zum Start in den Beruf. Ich freue mich, dass es dank der guten Zusammenarbeit der Partner in der Jugendberufsagentur „Gleis 25“ mit ihren engen Kontakten zur Wirtschaft immer öfters gelingt, auch schwĂ€chere Jugendliche in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Das ist nicht selbstverstĂ€ndlich in einer Zeit, in der die Arbeitswelt sich mit atemberaubender Geschwindigkeit entwickelt. Jetzt gilt es, mit viel Einsatz, KreativitĂ€t und neuen Ideen fĂŒr jene, die es noch nicht geschafft haben, Lösungen zu finden“, sagt Christian Ramm, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Agentur fĂŒr Arbeit Freiburg.

Neben der Jugendagentur des Jobcenters und der Berufsberatung der Agentur finden sich im Gleis 25 auch die Jugendhilfeberatung des Vereins Jugendberatung und die Aufsuchende Jugendsozialarbeit des Caritasverbandes, die ĂŒber das ESFBundesprogramm „Jugend stĂ€rken im Quartier“ finanziert werden, die das ASS koordiniert. Die jungen Menschen werden aufgesucht, beraten und wo immer möglich in Maßnahmen vermittelt, die eine erfolgreiche berufliche Integration unterstĂŒtzen.

VorĂŒbergehend steigt dadurch die Quote der Jugendarbeitslosigkeit. Mittel- und langfristig wird so aber allen jungen Menschen in Freiburg eine Perspektive geboten.

DarĂŒber hinaus vernetzt die Stadt Freiburg durch das Regionale Übergangsmanagement die Akteure des Übergangs von der Schule in den Beruf und unterstĂŒtzt auf diese Weise Jugendliche, die den Weg in Ausbildung oder weiterfĂŒhrende Angebote nicht direkt finden, bei der Suche nach Anschlussmöglichkeiten.
 
 

 
Freiburg: Opfer, Zeitzeugen und ihre Nachfahren als EhrengÀste eingeladen
50 Menschen aus Freiburg und aus vielen LĂ€ndern werden vom 28. bis 30 Januar in Freiburg erwartet

AnlÀsslich des Jahrestags der Befreiung von Auschwitz wird ein anspruchsvolles Programm im Sinne von Begegnung und Aussöhnung angeboten

AnlĂ€sslich des Jahresgedenktages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar - dieses Jahr wurde die Veranstaltung aufgrund des Sabbats auf den Abend des 29. Januars verlegt - sowie der aktuellen Sonderausstellung "Nationalsozialismus in Freiburg" hat die Stadt Opfer, Zeitzeugen und ihre Nachfahren als EhrengĂ€ste nach Freiburg eingeladen. Die Resonanz ist ĂŒberwĂ€ltigend, rund 30 Menschen aus vielen LĂ€ndern, wie Israel, Schweden, Großbritannien und Uruguay, sowie rund 20 GĂ€ste aus Freiburg und Umgebung, sind der Einladung gefolgt und werden mit ihren Ehepartnern, Kindern, Enkeln und Urenkeln drei Tage lang, vom 28. bis 30. Januar, in Freiburg erwartet.

„Es war mir schon lange ein Herzensanliegen, Zeitzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus in Freiburg willkommen zu heißen und ich freue mich sehr, dass so viele unserer Einladung folgen. Dank vieler engagierter Menschen pflegen wir in unserer Stadt eine wertvolle Erinnerungs- und Gedenkkultur. Mein besonderer Dank gilt allen voran Marlis und Andreas Meckel! Ohne ihr beeindruckendes Engagement wĂ€ren diese außergewöhnlichen drei Veranstaltungstage nicht zustande gekommen“, so OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon.

Und KulturbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach: „Weil aus der historischen Vergangenheit eine Verantwortung erwachsen ist, freue ich mich sehr darĂŒber, dass wir die Betroffenen nach Freiburg eingeladen haben, quasi an jenen schicksalhaften Ort, der ihre persönlichen Schicksale und die der Familien geprĂ€gt hat.“

Dank der AktivitÀten im Rahmen des Stolpersteinprojekts und ihrer persönlichen Beziehungen zu Opfern des Holocaust konnte das Ehepaar Marlis und Andreas Meckel die weltweiten Kontakte zu den EhrengÀsten der Stadt Freiburg herstellen. Die EhrengÀste erwartet ein anspruchsvolles Programm im Sinne von Begegnung und Versöhnung, das die Stadt gemeinsam mit dem Ehepaar Meckel organisiert hat.

Die EhrengĂ€ste treffen am Freitag, 27. und Samstag, 28. Januar, in Freiburg ein. Ab Samstag startet dann das offizielle Besuchsprogramm mit einer traditionellen StadtfĂŒhrung und einer FĂŒhrung zu den Stolpersteinen. Am Sonntag, 29. Januar, findet um 11 Uhr ein offizieller Empfang der Stadt Freiburg statt. Am Sonntagabend findet um 19.30 Uhr eine außergewöhnliche Gedenkfeier zum Jahresgedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Historischen Kaufhaus statt. Die Gedenkveranstaltung hat das Thema „Befragte Erinnerung“. Andreas Meckel und die SchĂŒlerin Deborah Krzyzowski werden mit vier EhrengĂ€sten - Sara Kuflik aus ZĂŒrich, Benjamin BrĂŒckel aus Dresden, Ernesto Adler aus Uruguay und Ursula Giessler aus Freiburg - ĂŒber ihr Schicksal und das ihrer Familien 72 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz sprechen.

Mit einer exklusiven SonderfĂŒhrung durch die Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ im Augustinermuseum am Montag, 30. Januar, endet das offizielle Besuchsprogramm. Die Ausstellung ist die erste umfassende Darstellung der NSZeit in Freiburg. Mehr als 250 Objekte erzĂ€hlen Geschichten von Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus. Zeitungsartikel, Fotografien, Briefe, Zeichnungen, KleidungsstĂŒcke und persönliche GegenstĂ€nde berichten von Opfern, TĂ€tern, WiderstĂ€ndlern und MitlĂ€ufern.

Einige GÀste wollen ihren Besuch in Freiburg verlÀngern, um unter anderem auch Schulen besuchen zu können.
 
 

 
Freiburg-Tourismus stabilisiert sich auf Rekordniveau
Voraussichtlich 1,45 Millionen Übernachtungen im Jahr 2016

Veranstaltungshighlights 2017

FĂŒr den Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, CampingplĂ€tzen und der Jugendherberge, liegen zwar die Übernachtungszahlen fĂŒr Dezember 2016 noch nicht vor, doch kann Aufgrund der Erhebung von Januar bis November davon ausgegangen werden, dass das Rekordniveau an Übernachtungen von 2015 leicht ĂŒbertroffen wird. In 2015 wurden in Freiburg 1.448.500 Übernachtungen verzeichnet.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann: „Wir erwarten einen kleinen Anstieg gegenĂŒber dem Rekordjahr 2015: Basierend auf dem Novemberzahlen rechnen wir aktuell mit 1,45 Millionen Übernachtungen in 2016. Mit diesem Ergebnis des Vorjahresrekordniveaus sind wir zufrieden, zumal das Jahr 2016 durch politisch unruhige Zeiten und schlechte WetterverhĂ€ltnisse gekennzeichnet war.

Anders als in den Vorjahren war das Ausland nicht Wachstumsmotor: Der AuslĂ€nderanteil an ÜbernachtungsgĂ€sten ist wohl aufgrund der Sicherheitslage um 2,1 Prozent zurĂŒckgegangen, was aber durch einen steigenden GĂ€steanteil aus Deutschland ausgeglichen werden konnte. Neben dem Aspekt der Sicherheit wurde der Freiburger Tourismus in den ersten sechs Monaten stark durch Wetterkapriolen geprĂ€gt. So wechselten sich Unwetter mit Starkregen und Hitzewellen ab. Im Endspurt legten die Zahlen dann nochmals zu: Im Dezember wartete der 44. Freiburger Weihnachtsmarkt mit ĂŒber 720.000 Besuchern auf – ein neuer Besucherrekord.

Auch bei der Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie lĂ€sst sich mit einem Zuwachs von rund einem Prozent im Zeitraum Januar bis November 2016 gegenĂŒber dem Vorjahr eine positive Bilanz ziehen. So ist die bereits sehr hohe Bettenauslastung von 56,6 auf 57,5 Prozent angestiegen. In der Bettenauslastung sind im Vergleich zu den letzten Jahren nur noch geringe ZuwĂ€chse möglich, da hier nahezu der Höchststand erreicht ist. In der Statistik des Landesamtes Baden-WĂŒrttemberg sind nur Betriebe mit mindestens zehn Betten erfasst. Kleinere HĂ€user sowie Privatzimmer gehen nicht in die Statistik ein. Die Zahl der Übernachtungen in diesen Einrichtungen sowie bei Verwandten, Bekannten und Freunden in Freiburg ist erfahrungsgemĂ€ĂŸ mit knapp 1,4 Millionen nochmals ebenso hoch, wie die Zahl der statistisch erfassten Übernachtungen, sodass sich fĂŒr Freiburg insgesamt 2,85 Millionen Übernachtungen ergeben.

In 2016 konnte erfolgreich der Freiburger Buchungsservice fĂŒr Hotelzimmer und Ferienwohnungen etabliert werden, den die FWTM mit der Freiburger Hotellerie ins Leben gerufen hat. Hierzu gehört unter anderem die Vermittlung von UnterkĂŒnften bei telefonischen Buchungsanfragen, bei Onlinebuchungen ĂŒber www.freiburg.de und auch bei Kongress- und Gruppenreservierungen. Von den vier neuen Hotels, die in 2017 in Freiburg eröffnet werden, sind bereits Wyndham Super 8-Hotel Freiburg und Hampton by Hilton die Vertragspartnerschaft mit dem Freiburger Buchungsservice eingegangen.

„Wir sind gespannt auf die Wirkung der vier neuen Hotels, die in diesem Jahr an den Markt kommen werden. Wir gehen davon aus, dass die Übernachtungszahlen mit den neuen KapazitĂ€ten weiter ansteigen werden“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann. „Zudem soll in 2017 das neue Tourismuskonzept fertiggestellt werden.“

Veranstaltungshighlights im Jahr 2017
Auch fĂŒr das Jahr 2017 rechnet die FWTM aufgrund der guten, konjunkturellen Wirtschaftslage und gut gebuchter Kongressund Messehallen sowie eines vollen Veranstaltungskalenders mit einem hohen Besucheraufkommen. Besondere Highlights sind unter anderen die 10. GebĂ€ude.Energie.Technik Messe (GETEC) vom 17. bis 19. Februar unter der Schirmherrschaft von Umweltminister Franz Untersteller. An die 1.200 Teilnehmer werden zum 120. Deutschen Ärztetag vom 23. bis 26. Mai 2017 in Freiburg erwartet. Auch mit dem European Resuscitation Council Cogress (1.000 Teilnehmern), dem 125. JubilĂ€umskongress der IUFRO - the International Union of Forest Research Organizations (900 Teilnehmer) sowie dem 28. Ordentlicher Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (800 Teilnehmer) kommen drei weitere große Veranstaltungen an den Kongressstandort Freiburg. In der SICK-ARENA werden mitunter internationale Stars wie David Garrett am 26. April oder Udo Lindenberg am 14. Juni auftreten und auch das Konzerthaus wartet mit hochkarĂ€tigen Konzerten – wie zum Beispiel mit dem Klavierabend des weltbekannten Pianisten Lang Lang am 19. MĂ€rz – auf.
 
 

 
Karlsruhe: Unbezahlbare BeitrĂ€ge fĂŒr die Gemeinschaft
Vorstellung und Auszeichnung unternehmerischen Engagements im Rathaus
Anmeldung bis 27. Januar

Karlsruher Unternehmen engagieren sich wie BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke. Sie bieten Sachspenden, Fachwissen oder TeameinsĂ€tze ihrer BeschĂ€ftigten und leisten damit unbezahlbare BeitrĂ€ge fĂŒr die Gemeinschaft. Dieses Engagement verdient Dank und Anerkennung. Erster BĂŒrgermeister Wolfram JĂ€ger lĂ€dt fĂŒr Freitag, 3. Februar, von 14 bis 16.30 Uhr in den BĂŒrgersaal des Rathauses am Marktplatz ein, um ĂŒber die gesellschaftlichen AktivitĂ€ten von Unternehmen zu informieren und sie fĂŒr ihr Engagement auszuzeichnen. Der Vorsitzende der Kreishandwerkerschaft, Frank Zöller, spricht zu Beginn ĂŒber das unternehmerische Engagement im Wandel der Zeit.

Was bewegt Handwerker, HĂ€ndler, Gastwirte und Industrielle dazu, gemeinnĂŒtzig aktiv zu werden? Wie finden Unternehmen geeignete Engagementfelder und Partner aus Wohlfahrt, VerbĂ€nden und Vereinen? Was können GemeinnĂŒtzige und Unternehmen gemeinsam erreichen? DarĂŒber sprechen Kreishandwerkermeister Frank Zöller, Wirtschaftsjunior Andreas SĂŒtterlin und Rotary-Club-PrĂ€sident Prof. Dr. Josef Kloppenburg mit Ulrike Sinner, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverbandes Karlsruhe, und Dick Doodeman, Verein fĂŒr Jugendhilfe Karlsruhe e.V. Das GesprĂ€ch moderiert Andrea Sauermost. Erster BĂŒrgermeister Wolfram JĂ€ger ehrt danach Karlsruher Unternehmen, die sich herausragend gemeinnĂŒtzig engagiert haben, nach den stĂ€dtischen Richtlinien zur Zertifizierung des unternehmerischen bĂŒrgerschaftlichen Engagements.

Die Veranstaltung ist auf 200 Teilnehmende begrenzt. Anmeldungen nimmt das BĂŒro fĂŒr Mitwirkung und Engagement des Amtes fĂŒr Stadtentwicklung bis zum 27. Januar unter Telefon 0721/133-1212 oder per E-Mail an bme@asta.karlsruhe.de entgegen. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.karlsruhe.de/bme.

zum Bild oben:
Gesellschaftliches Engagement von Firmen: Karlsruher Unternehmen engagieren sich fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke / Foto Stadt Karlsruhe
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Welttag der Migranten und FlĂŒchtlinge 2017
Schutz, Partizipation und Integration

AnlĂ€sslich des Welttags der Migranten und FlĂŒchtlinge am 15. Januar 2017 erklĂ€rt Benjamin Rottmann, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

"Unter den vielen GeflĂŒchteten gibt es natĂŒrlich auch lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und/oder intergeschlechtliche (LSBTI) FlĂŒchtlinge, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung Schutz in Deutschland suchen. Die Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung bzw. GeschlechtsidentitĂ€t ist ein anerkannter Asylgrund und kann ein zusĂ€tzliches Motiv oder der Hauptgrund fĂŒr die Flucht sein. In Deutschland ist das gesellschaftliche Klima gespalten. Neben weiterhin großer Hilfsbereitschaft artikuliert sich offener Hass und es gibt ein erschreckendes Ausmaß rassistischer Angriffe auf FlĂŒchtlingseinrichtungen und GeflĂŒchtete. Dem sind auch LSBTI-FlĂŒchtlinge erlebenausgesetzt. ZusĂ€tzlich machen sie spezifische homo- und transphobe Erfahrungen in den UnterkĂŒnften, im öffentlichen Raum oder im Asylverfahren. Weiterhin gibt es einen Antragsstau und oft lange Wartezeiten beim Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (BAMF). Zudem ist die QualitĂ€t der BAMF-Entscheidungen oft mangelhaft, sodass GeflĂŒchtete oftmals den Rechtsweg beschreiten mĂŒssen.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) setzt sich fĂŒr kultursensibel gefĂŒhrte und qualifizierte Asylverfahren ein. Alle am Asylverfahren Beteiligten sollten ĂŒber die Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung und GeschlechtsidentitĂ€t als anerkannten Asylgrund im Bilde sein und die spezifischen Schwierigkeiten und die Rechtsprechung kennen. Neben qualifizierter Ausbildung fordert der LSVD eine LSBTI-inklusive ErstinformationsbroschĂŒre, die online verfĂŒgbar sein sowie in Erstaufnahmeeinrichtungen, im BAMF und den UnterkĂŒnften ausliegen sollte.

Die Behörden mĂŒssen zudem alle Anstrengungen unternehmen, damit GeflĂŒchtete keine Gewalt erfahren, ob außer- oder innerhalb der UnterkĂŒnfte. MenschenwĂŒrdige UnterkĂŒnfte mit einem ausreichenden BetreuungsschlĂŒssel wĂŒrden zudem allen FlĂŒchtlingen zu gute kommen und zu einem weniger angespannten Umfeld fĂŒhren. FĂŒr die Aufnahmeeinrichtungen mĂŒssen Gewaltschutzkonzepte umgesetzt werden, um den negativen Folgen des beengten Lebens ohne PrivatsphĂ€re entgegenzuwirken. Diese mĂŒssen Gruppen mit erhöhtem Diskriminierungsrisiko wie LSBTI besser berĂŒcksichtigen. Sie mĂŒssen als besonders schutzbedĂŒrftige Gruppe anerkannt werden.

Alle TrĂ€ger der Einrichtungen mĂŒssen verbindliche Mindeststandards einhalten, etwa verbindliche und kommunizierte Hausordnungen in mehreren Sprachen, die ein rĂŒcksichtsvolles und diskriminierungsfreies Zusammenleben einfordern. Als Orientierung sollten dabei die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz genannten Merkmale dienen. Zu einem LSBTI-inklusiven Gewaltschutzkonzept gehört sensibilisiertes Personal. Bei einer GefĂ€hrdungslage oder GewaltvorfĂ€llen mĂŒssen SchutzrĂ€ume zur VerfĂŒgung stehen und eine zĂŒgige Verlegung in Einzelzimmer oder andere UnterkĂŒnfte ermöglicht werden. Straftaten mĂŒssen geahndet werden. Auch um GefĂ€hrdungen vorzubeugen, vor allem aber um soziale Kontakte zu stĂ€rken, Integration und freie Entfaltung zu fördern, fordert der LSVD die Aufhebung der Residenzpflichten fĂŒr FlĂŒchtlinge.

Viele FlĂŒchtlinge kommen aus LĂ€ndern, in denen sich demokratische Traditionen kaum entfalten konnten, in denen gleichgeschlechtliche Beziehungen strafrechtlich verboten sind und LSBTI staatlich und gesellschaftlich massiv verfolgt werden. Auch wenn die Menschen vor UnterdrĂŒckung, vor undemokratischen ZustĂ€nden oder Krieg in ihrer Heimat flĂŒchten, haben viele von ihnen gesellschaftliche PrĂ€gungen ihrer HerkunftslĂ€nder mit im kulturellen GepĂ€ck, z.B. hinsichtlich Geschlechterrollen oder Einstellungen zu unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen IdentitĂ€ten. Das schmĂ€lert nicht ihren Anspruch auf menschenwĂŒrdige Aufnahme und ihr Recht, Asyl zu beantragen und bei Vorliegen der Voraussetzungen Schutz zu erhalten. Es bedeutet aber, dass es eine Politik des Hinsehens und gezielte Integrationsangebote geben muss.

ZusĂ€tzlich zur IntegrationsunterstĂŒtzung bei Bildung, Arbeitsmarkt und Wohnen ist ein unabdingbarer Aspekt von Integration auch das gesellschaftliche Miteinander und das Sichern eines dem Grundgesetz verpflichteten Zusammenlebens. SĂ€mtliche Programme zur Integration sowie Materialien zum Spracherwerb sind auch darauf auszurichten, dass sie fĂŒr Demokratie, Vielfalt und individuelle Freiheitsrechte einschließlich des Respekts fĂŒr LSBTI werben. Die Rechte und die Situation von LSBTI mĂŒssen verpflichtendes Thema in den Integrationskursen sein und dort angemessen breit thematisiert werden. Das stĂ€rkt auch LSBTI unter den FlĂŒchtlingen dabei, sich in unserer Gesellschaft zu entfalten. Es ist sicherzustellen, dass Sprach- und Orientierungskurse ausreichend und ĂŒberall angeboten sowie von interkulturell qualifiziertem, fĂŒr LSBTI sensibilisiertem Personal durchgefĂŒhrt werden. Integrationskurse mĂŒssen zudem von Anfang an allen Schutzsuchenden offenstehen, sonst geht wertvolle Zeit verloren."
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