Prolixletter
Samstag, 6. März 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Einkaufen mit Rabatt
Im Internet mehr als zehn Prozent sparen dank Cashback

Millionen Kunden setzen beim Einkauf auf Rabattkarten wie Payback, Deutschlandcard oder Miles & More. Doch wer stattdessen im Internet einkauft, kann deutlich mehr sparen. So genannte Cashback-Portale geben hĂ€ufig 3 bis 6 Prozent Rabatt – manchmal sogar mehr als 10. Die Stiftung Warentest hat in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest acht Cashback-Portale mit den drei großen Rabattkarten verglichen.

Zwar besitzen viele Deutsche eine Rabattkarte, aber die Cashback-Portale im Internet sind vielen noch unbekannt. Wenn sich Kunden dort anmelden, können sie beim Einkauf in hunderten von Online-Shops deutlich höhere Rabatte bekommen. Bei den drei großen Rabattkarten-Anbietern Payback, Deutschlandcard und Miles & More ist das Sparpotenzial deutlich geringer. Hier liegen die Rabatte hĂ€ufig bei höchstens einem Prozent.

Cashback bekommt der KĂ€ufer auf viele unterschiedliche Waren und Dienstleistungen, wie zum Beispiel TelefonvertrĂ€ge und Autoversicherungen. Zwar sind im besten Fall mehr als 10 Prozent Rabatt drin, in der Praxis unterscheidet sich die Höhe der Rabatte aber sehr stark – je nach HĂ€ndler und Cashback-Anbietern gibt es hĂ€ufig zwischen 3 und 6 Prozent.

Bei den meisten Cashback-Anbietern sind zudem deutlich mehr OnlinehÀndler angeschlossen als bei den Rabattkartensystemen. Spitze ist hier der Anbieter Qipu: 72 der 100 umsatzstÀrksten Onlineshops in Deutschland gehören zu seinem Rabattnetzwerk, darunter Zalando, Tchibo, Otto, aber auch ElektronikhÀndler wie notebooksbilliger.de. Bei Payback sind es nur 57 der umsatzstÀrksten Shops, bei Deutschlandcard und Miles & More sogar nur 47 und 42 Shops.

Die Experten der Stiftung Warentest haben auch den Datenschutz und die allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen ĂŒberprĂŒft. Von allen untersuchten Rabattkarten und Cashback-Anbietern haben sieben Regelungen zum Nachteil des Kunden. Nicht alle beachten VerjĂ€hrungsfristen: Zum Beispiel streichen einige das Rabatt-Guthaben ersatzlos nach einer KĂŒndigung.

Der ausfĂŒhrliche Test Rabattkarten und Rabattsysteme erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 16.12.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/cashback-portale abrufbar.
Mehr
 

 
Freiburg: MĂŒllabfuhr ĂŒber Weihnachten
Die Weihnachtsfeiertage bringen auch in diesem Jahr erhebliche Verschiebungen der MĂŒllabfuhrtermine mit sich. Da erster und zweiter Weihnachtstag auf Freitag und Samstag fallen, muss die Freiburger Abfallwirtschaft (ASF) alle Abfuhrtermine um einen Tag vorziehen. Dadurch ergeben sich folgenden VerĂ€nderungen:

Die MĂŒllabfuhr vom Montag, 21. Dezember, wird auf Samstag, 19. Dezember, vorgezogen. Dies betrifft die östlichen Stadtteile von Kappel bis zur Wiehre und GĂŒnterstal.

Auch die MĂŒllabfuhr von Dienstag, 22. Dezember, wird auf Montag, 21. Dezember, vorlegt. Die Stadtteile Unterwiehre, Vauban, St. Georgen, Haslach und Weingarten sind davon betroffen.

Die Abfuhr von Mittwoch, 23. Dezember, wird auf Dienstag, 22. Dezember vorgezogen. Betroffen sind die Innenstadt, Herdern, ZĂ€hringen und das Industriegebiet Nord.

Die MĂŒllabfuhr vom Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, verlegt die ASF auf Mittwoch, 23. Dezember. Betroffen sind der StĂŒhlinger, Freiburg-West, Betzenhausen, Rieselfeld, Landwasser und Lehen.

Die Abfuhr von Freitag, 25. Dezember, wird auf Donnerstag, 24. Dezember, vorgezogen. Die Regelung gilt Hochdorf und die Tuniberggemeinden.

An sÀmtlichen Tagen in der Weihnachtswoche beginnen die Teams der ASF bereits um 6 Uhr.

Am Heiligabend, 24. Dezember, sind zudem die AbfallUmladestation am Eichelbuck, der Recyclinghof in Haslach und die Beratungsstellen der ASF geschlossen.
Mehr
 

 
Freiburg: Perspektivplan - Vorschlag einer Denkrichtung
Leitidee „Starke Verbindungen“ als Hauptgrundlage fĂŒr die weitere Entwicklung der Stadt bei Wohnbebauung und Freiraumgestaltung

Gemeinderat entscheidet heute

Einen Perspektivplan erarbeitet seit FrĂŒhjahr 2014 die Bauverwaltung in Zusammenarbeit mit einem externen Planungsteam. Der Plan soll der strategischen Steuerung fĂŒr die Stadtentwicklung der Stadt in den kommenden fĂŒnfzehn Jahren dienen. Ziel ist es, den gestiegenen Wohnungsbedarf zu decken und gleichzeitig die QualitĂ€ten der Stadtentwicklung zu halten und weiter zu entwickeln. Grundlage des Perspektivplans ist, dass die Planung von neuen BauflĂ€chen und der Entwicklung von FreirĂ€umen immer zusammen gedacht wird. In seiner heutigen Sitzung soll der Gemeinderat die rĂ€umliche Leitidee entscheiden, auf dessen Grundlage der Perspektivplan im Laufe des nĂ€chsten Jahres fertig gestellt und beschlossen werden kann.

Bestandteil der Erarbeitung des Perspektivplans ist eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Schon seit Mitte 2014 wurde der Plan in unterschiedlichen Formaten intensiv innerhalb der Stadtverwaltung, in der Politik und mit der Stadtgesellschaft diskutiert. Es gab vier sehr gut besuchte öffentliche Dialogveranstaltungen, Online-Umfragen, drei Workshops mit sogenannten SchlĂŒsselakteurinnen und -akteuren sowie zahlreiche kleine Termine, zum Beispiel mit der Arbeitsgemeinschaft Freiburger BĂŒrgervereine (AFB), der Vereinigung Freiburger Wohnungs- und Gewerbeunternehmen (VFW) und der Architektenschaft. Dazu kamen bisher zwei zentrale ArbeitsgesprĂ€che mit den OrtschaftsrĂ€ten und sechs Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses. Die Ergebnisse und Hinweise aus der Beteiligung wertete das Team des Perspektivplans aus und nahm es in das Projekt mit auf.

Es waren dann Leitideen fĂŒr die zukĂŒnftige Stadtentwicklung erarbeitet worden. Grundlage war die Frage, welche Stadtstruktur am besten zu Freiburg passt, und an welchen rĂ€umlichen Merkmalen die Stadtentwicklung anknĂŒpfen kann. FĂŒr das weitere Verfahren entwickelte das Perspektivplanteam drei Denkrichtungen und diskutierte sie mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, der Politik sowie den FachĂ€mtern. Die drei Denkrichtungen haben die Titel: „Starke Verbindungen“, „IdentitĂ€tsstiftende Parks“ und „Lebendige RĂ€nder“. Alle drei Denkrichtungen orientieren sich an prĂ€genden Strukturen fĂŒr die FreirĂ€ume, und in allen Denkrichtungen können gleich viele Wohnungen geschaffen werden. Außerdem sind alle drei Denkrichtungen dadurch gekennzeichnet, dass sie mit qualitativer Dichte arbeiten, die als durchaus positiv beurteilt wird, anstelle von orientierungsloser Dichte.

In den Arbeitskreisen kristallisierte sich die erste Denkrichtung „Starke Verbindungen“ als Favorit heraus, ergĂ€nzt um Ideen der anderen beiden Denkrichtungen. Sie knĂŒpft stĂ€dtebaulich an vorhandene Strukturen an und bietet von allen Denkrichtungen die beste Orientierung. Das Modell schont die NaturrĂ€ume, vernetzt Innen mit Außen und bietet die grĂ¶ĂŸten Potenziale bei der Verflechtung mit dem Umland. Außerdem entspricht das Modell dem Ansatz einer Stadt der kurzen Wege. Die Stadtverwaltung schlĂ€gt dem Gemeinderat daher heute die Denkrichtung „Starke Verbindungen“ als Leitmodell fĂŒr die weitere Entwicklung vor. Gleichzeitig sollen AnsĂ€tze aus den anderen Denkrichtungen, vor allem aus der Denkrichtung „IdentitĂ€tsstiftende Parks“, auf Vereinbarkeit mit der Leitidee ĂŒberprĂŒft werden.

OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon dankte bei der Vorstellung des Vorschlags allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, die sich bei der Erarbeitung bislang mit engagiert haben. FĂŒr ihn ist wichtig, dass die weitere Entwicklung der Stadt von den dort Lebenden mit getragen wird. Und dass die Weiterentwicklung sich auf einem guten QualitĂ€tsniveau abspielt: „Der Perspektivplan zeigt neue Möglichkeiten fĂŒr die Stadtentwicklung auf, die in fĂŒnf bis fĂŒnfzehn Jahren realisiert werden sollen. Dabei setzt er QualitĂ€tsstandards und bietet einen Orientierungsrahmen fĂŒr die die weitere Entwicklung.“

Auch fĂŒr BaubĂŒrgermeister Prof. Martin Haag ist die Beteiligung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger an der Entwicklung der Stadt wichtig: „Wir haben uns fĂŒr einen transparenten Beteiligungsprozess entschieden und werden das im nĂ€chsten Jahr weiterfĂŒhren.“ Er informierte, dass vor der Sommerpause des nĂ€chsten Jahres der erste Entwurf des Perspektivplans in einer öffentlichen Dialogveranstaltung prĂ€sentiert werde. Leitlinie solle dabei weiterhin bleiben, so Haag, dass FreiflĂ€chen und bebaute FlĂ€chen zusammen geplant werden: „Wir wollen Stadtentwicklung mit QualitĂ€t, was fĂŒr uns sowohl heißt, dass FreirĂ€ume und GebĂ€ude immer zusammen gedacht werden als auch dass die GebĂ€ude eine QualitĂ€t haben.“ Dies solle auch in die weiteren Schritte der Planung und Umsetzung von FlĂ€chen einfließen.

Der Leiter des Stadtplanungsamtes, Roland Jerusalem, in dessen Amt der Perspektivplan federfĂŒhrend erarbeitet wird, ergĂ€nzt: „Der Perspektivplan dient uns und dem Gemeinderat als strategisches Konzept. Das ist wichtig, weil bei Innenentwicklungsprojekten viele Akteurinnen und Akteure mitgenommen und ĂŒberzeugt werden sollen.“ Es sei klar, so Jerusalem, dass die Projekte arbeitsintensiv sind. „Aber sie sorgen dafĂŒr, dass verfĂŒgbare FlĂ€chen intensiv und sinnvoll genutzt werden können.“ So könne Freiburg seine flĂ€chensparende Stadtentwicklung weiterfĂŒhren.

Ziel des Perspektivplans ist es, deutlich mehr Potenziale fĂŒr WohnbauflĂ€chen heraus zu arbeiten, als bislang schon im FlĂ€chennutzungsplan 2020 enthalten sind. Dies gilt sowohl fĂŒr FlĂ€chen innerhalb bebauter Gebiete als auch fĂŒr AußenflĂ€chen. Aus strategischen GrĂŒnden wie zum Beispiel der Bodenpreisspekulation benennt der Perspektivplan keine grenzgenauen FlĂ€chen, sondern nur mögliche Potenziale.

Die anhaltend starke Nachfrage nach Wohnungen, vor allem im mittleren und unteren Preissegment, kam in den letzten Monaten mit der steil nach oben steigenden Zahl an zugewiesenen ehemaligen FlĂŒchtlingen, die ebenfalls Wohnungen benötigen, zusammen. Deshalb hatte die Verwaltungsspitze im Sommer beschlossen, so schnell wie möglich die ersten FlĂ€chenvorschlĂ€ge zu entwickeln und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorzulegen. Auch dazu soll der Gemeinderat heute entscheiden. Außerdem wurde im Herbst in der Verwaltung eine Ă€mterĂŒbergreifende Projektgruppe neue WohnbauflĂ€chen zur schnellen Umsetzung installiert. Über die Besetzung dieser „ProWo“ entscheidet der Gemeinderat ebenfalls heute.

FĂŒr OB Salomon ist die Einsetzung der ProWo sehr wichtig. Denn sie soll VorschlĂ€ge fĂŒr mögliche FlĂ€chen aus dem Perspektivplan aufgreifen und sie konkretisieren hinsichtlich genauer FlĂ€che, Umfang und Realisierbarkeit. Damit sollen kurzfristig zusĂ€tzliche WohnungsbauflĂ€chen bis zur Realisierung des neuen Stadtteils Dietenbach umgesetzt werden. Salomon unterstreicht: „Das ist wesentlich fĂŒr die weitere gute und stabile Entwicklung der Stadt.“ Im Laufe des nĂ€chsten Jahres soll die ProWo dem Gemeinderat noch weitere FlĂ€chenvorschlĂ€ge vorlegen. Festgeschrieben werden sollen die FlĂ€chen, die durch den Perspektivplan herausgearbeitet wurden, in der Fortschreibung des FlĂ€chennutzungsplans 2040.

FĂŒr den Abschluss des Perspektivplans sind folgende weitere Schritte geplant: In einer öffentliche Dialogveranstaltung noch vor der Sommerpause wird der vollstĂ€ndige Perspektivplan-Entwurf vorgestellt. Der Stadtentwicklungsausschuss wird ebenfalls den Entwurf beraten. Danach soll der Perspektivplan fertig gestellt und dann Ende des Jahres beschlossen werden.
Mehr
 

 
Der neue Tatort kommt aus Freiburg und dem sĂŒdlichen Schwarzwald
Jubel im Schwarzwald: Der neue Tatort kommt aus Freiburg! Christopher Krull, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Schwarzwald Tourismus GmbH: „Das ist eine tolle Nachricht. Wir freuen uns auf die Serie. Der sĂŒdliche Schwarzwald mit seinem Wechsel aus Stadt und Land, Reben und Wald ist eine hervorragende Kulisse fĂŒr eine kraftvolle Serie. Wir erhoffen uns davon einen weiteren starken Imageeffekt fĂŒr die Region.“ Er dankte Bad Wildbads BĂŒrgermeister Mack fĂŒr die Initiative, den Sonntagskrimi in die Region zu holen. „Die UnterstĂŒtzung durch mehr als 100 BĂŒrgermeister aus dem Schwarzwald, eine Facebook-Seite und die Initiativen der Schwarzwald Tourismus GmbH haben Wirkung gezeigt.“

Die Kommissarin Franziska Tobler (Eva Löbau) und ihr Kollege Friedemann Berg (Hans Jochen Wagner) ermitteln von Freiburg aus „in den kleinen Dörfern, dunklen WĂ€ldern und auf abgelegenen Höfen“. Ihr Chef ist Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer alias Harald Schmidt.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH werde alles daran setzen, den positiven Effekt der Serie zu nutzen. „So blutig kann gar kein Krimi sein, dass die Bilder aus dem Schwarzwald nicht das Image der Region im In- und Ausland weiter befördern. „Dieser Tatort kann leicht zum Exportschlager werden, da der Schwarzwald international bekannt ist wie kaum eine andere deutsche Ferienregion und auch bei Urlaubern aus dem Ausland immer beliebter wird.“

zum Bild oben:
Der BĂŒrgermeister von Bad Wildbad Klaus Mack und Christopher Krull, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Schwarzwald Tourismus GmbH, zeigen Initiative. Copyright: Schwarzwald Tourismus
 
 

 
Fair Trade Town Freiburg:
Heute beginnt Plakataktion fĂŒr fairen Handel

Ob Spielzeug oder ElektrogerĂ€te: viele Produkte unseres tĂ€glichen Gebrauchs bergen eine Geschichte, die wir lieber verdrĂ€ngen als hinzuschauen. Oft ist ihr Herstellungsprozess intransparent und von VerstĂ¶ĂŸen gegen Mensch und Umwelt begleitet. Daher hat der UNMenschenrechtsrat vor vier Jahren 31 Leitprinzipien fĂŒr Wirtschaftsund Menschenrechte ins Leben gerufen. Seit 2013 hĂ€lt die EuropĂ€ische Kommission die EU-Mitgliedstaaten an, nationale AktionsplĂ€ne fĂŒr die Umsetzung der UN-Leitprinzipien zu entwickeln und sozialverantwortliches Handeln in Unternehmen zu verankern.

DĂ€nemark, Italien, die Niederlande und Großbritannien haben dies bereits getan. Nun hat auch Deutschland einen Aktionsplan vorgelegt. Im kommenden Jahr geht es darum, ob er nur eine „Empfehlung“ fĂŒr Firmen oder gesetzlich verankert wird. Um letzteres zu erreichen, haben das Forum Fairer Handel und der Dachverband der WeltlĂ€den die Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair“ ins Leben gerufen. Freiburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger unterstĂŒtzen den Aktionsplan mit Aktionen und Maßnahmen.

Heute hat dazu eine Plakataktion im ganzen Stadtgebiet begonnen. Gleichzeitig werden Postkarten zum Weiterversenden verteilt. Informationen zum Fairen Handel gibt es im Agenda 21-BĂŒro (Schwabentorring 2), in den drei WeltlĂ€den und vielen EinzelhandelsgeschĂ€ften.
 
 

 
Freiburg: Neue FlĂŒchtlingsunterkunft in der Merzhauser Straße
FĂŒr FlĂŒchtlinge und Asylbegehrende soll in der Merzhauser Straße eine neue Unterkunft errichtet werden. Die Stiftungsverwaltung hat der Stadtverwaltung hierfĂŒr eine FlĂ€che im Bereich des Unteren Schlierbergs angeboten, die in Richtung Vauban auf der linken Seite vor der BrĂŒcke der Höllentalbahn liegt. Die Unterkunft soll in Holzmodulbauweise errichtet werden, im Juni 2016 bezugsfertig sein und etwa fĂŒnf Jahre genutzt werden. In das GebĂ€ude werden voraussichtlich rund 300 FlĂŒchtlinge unterkommen.

Der BĂŒrgerverein Mittel- und Unterwiehre wurde bereits ĂŒber die neue FlĂŒchtlingsunterkunft informiert. Rechtzeitig vor Einzug der FlĂŒchtlinge wird die Stadt die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Helferkreise in einer Veranstaltung ĂŒber die neue Unterkunft informieren.
 
 

 
10.000. Kita-Platz in der Stadt Freiburg eingerichtet
Ausbau der Kinderbetreuung gelungener Kraftakt fĂŒr die Familienfreundlichkeit der Stadt

Einen echten Platz auf einem echten Stuhl hat heute OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon der Kita der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Norsinger Weg in Weingarten als Symbol fĂŒr den 10.000. Kita-Platz in der Stadt Freiburg geschenkt. „Im Jahr 2010 hatten wir rund 7.000 PlĂ€tze fĂŒr die Kinderbetreuung, in nur fĂŒnf Jahren haben wir nochmals fast fĂŒnfzig Prozent draufgesattelt“, erklĂ€rte OB Salomon bei der Übergabe. „Da ist der Stadt gemeinsam mit den vielen freien TrĂ€gern ein unglaublicher Kraftakt gelungen.“ Aber er war sich mit allen Anwesenden FestgĂ€sten einig, dass dieser Ausbau absolut notwendig und gut investiertes Geld ist. „Freiburg ist eine familienfreundliche Stadt, die VĂ€tern wie MĂŒttern ein Familienleben und BerufstĂ€tigkeit ermöglichen will und den Kindern eine qualitĂ€tsvolle Betreuung“, so Salomon. Die fĂŒnfstelligen Platzzahl feierten mit dem OB der Vorsitzende der AWO, AltbĂŒrgermeister Hansjörg Seeh, BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AWO, Jack Huttmann, die Leiterin des Amts fĂŒr Kinder, Jugend und Familie, Marianne Haardt, die Leiterin der Kita, Gabriele Bernhard-Linke sowie Vertretungen der AWO und des stĂ€dtischen GebĂ€udemangements und anderer Ämter.

Möglich wurde der Platzzuwachs durch ein neues GebĂ€ude auf dem großen, am Bach gelegenen GelĂ€nde der Kita. Hier kommt eine neue Gruppe mit zehn PlĂ€tzen fĂŒr Kinder bis drei Jahre unter. Im bisherigen GebĂ€ude, das 1986 anstelle des abgebrannten Baus aus den 1970er Jahren entstanden war, sind drei Gruppen mit insgesamt 60 PlĂ€tzen fĂŒr Kinder von drei bis sechs Jahren untergebracht.

Die Erweiterung um eine Gruppe fĂŒr Unter-DreijĂ€hrige war schon seit mehreren Jahren angedacht worden. ZunĂ€chst hatte man ĂŒberlegt, das BestandsgebĂ€udes aufzustocken. Dies erwies sich genauso wie ein Anbau als baulich nicht umsetzbar. Daher baute das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement die SolitĂ€rlösung auf dem AußengelĂ€nde.

Um die rĂ€umliche Trennung der Gruppe von den anderen zu ĂŒberwinden, können sich jeden Tag Kinder aus den Gruppen fĂŒr Kinder ab drei Jahren fĂŒr die Unter-DreijĂ€hrigen-Gruppe „anmelden“ und sie zum Spielen und gemeinsamen Erleben besuchen. Das generelle Konzept der Kita sieht außerdem vor, dass im Rahmen des Projekts „Begegnungen“ Kinder der Kita regelmĂ€ĂŸig die Bewohnenden des Altenheims Martha-FacklerHeims besuchen. Das Projekt wurde von der Evangelischen Hochschule drei Jahre lang im Rahmen einer Projektförderung des Bundes wissenschaftlich begleitet und wird nun nach Auslaufen der Förderung weitergefĂŒhrt. Außerdem nimmt die Kita an den Freiburger QualitĂ€tsdialogen und der Werkstatt Inklusion teil.

Die Investitionen fĂŒr den neuen Bau belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Rund 124.000 Euro davon sind aus dem Investitionsprogramm des Bundes gedeckt, den Rest ĂŒbernimmt die Stadt. DarĂŒber hinaus hat die Stadt der AWO einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro fĂŒr die Innenausstattung gewĂ€hrt.

Der Ausbau der PlĂ€tze fĂŒr die Kinderbetreuung geht nun schon zwanzig Jahre. FĂŒr Kindergartenkinder war von der Bundesregierung ab 1996 ein Rechtsanspruch eingefĂŒhrt worden. Seitdem lag das Platzangebot fĂŒr diese Kinder immer bei rund 100 Prozent. Im Jahr 2000 gab es 6.300 PlĂ€tze fĂŒr Kinder ab drei Jahren, aber nur 634 fĂŒr Kinder unter drei Jahren. FĂŒr letztere Gruppe begann wenige Jahre danach der massive Ausbau. So gab es 2010 mit 1.619 PlĂ€tzen fĂŒr 26 Prozent der Kinder dieses Alters einen Platz und zu Ende August 2015 mit 2.961 PlĂ€tzen fĂŒr rund 45 Prozent. Die Stadt wird dieses Angebot in den nĂ€chsten Jahren weiter ausbauen. Die Zahlen fĂŒr die Kinder ab drei Jahren wuchsen ebenfalls: von 6.703 im Jahr 2010 auf 7.048 im letzten Jahr. Insgesamt gibt es in der Stadt Freiburg 207 Einrichtungen unterschiedlichster TrĂ€ger zur Kinderbetreuung. Die Stadt Freiburg unterhĂ€lt davon 19 Einrichtungen.
 
 

 
Kristalliner Weihnachtsbaum
Tausende Swarovski Kristalle lassen einen Weihnachtsbaum im Europa-Park funkeln

Mit abertausenden Kristallen von Swarovski geschmĂŒckt, erstrahlt der Weihnachtsbaum in der Lobby des Hotels Colosseo im Europa-Park in Rust dieses Jahr. Prachtvoll, erlesen und vielseitig – die Einsatzmöglichkeiten von Swarovski Kristallen sind nahezu grenzenlos und ĂŒberraschen immer wieder aufs Neue. Zum ersten Mal geht das Traditionsunternehmen Swarovski eine Kooperation mit Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark ein und schmĂŒckte einen sieben Meter hohen Kristall-Weihnachtsbaum der Extraklasse – passend zum 40. Geburtstag des beliebtesten Freizeitparks der Welt. So wird die Lobby des Hotels Colosseo in diesem Winter zum ersten Mal in eine funkelnde Weihnachtszauberwelt gehĂŒllt, wenn die Lichter auf tausende Swarovski Kristalle treffen. Auf der ganzen Welt zieren Kristalle von Swarovski mondĂ€ne WeihnachtsbĂ€ume – eine jahrzehntelange Tradition.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
jenne_web_dez2015.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger