Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Freiburg: Neue FlĂŒchtlingsunterkunft in der Merzhauser Straße
FĂŒr FlĂŒchtlinge und Asylbegehrende soll in der Merzhauser Straße eine neue Unterkunft errichtet werden. Die Stiftungsverwaltung hat der Stadtverwaltung hierfĂŒr eine FlĂ€che im Bereich des Unteren Schlierbergs angeboten, die in Richtung Vauban auf der linken Seite vor der BrĂŒcke der Höllentalbahn liegt. Die Unterkunft soll in Holzmodulbauweise errichtet werden, im Juni 2016 bezugsfertig sein und etwa fĂŒnf Jahre genutzt werden. In das GebĂ€ude werden voraussichtlich rund 300 FlĂŒchtlinge unterkommen.

Der BĂŒrgerverein Mittel- und Unterwiehre wurde bereits ĂŒber die neue FlĂŒchtlingsunterkunft informiert. Rechtzeitig vor Einzug der FlĂŒchtlinge wird die Stadt die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Helferkreise in einer Veranstaltung ĂŒber die neue Unterkunft informieren.
 
 

 
10.000. Kita-Platz in der Stadt Freiburg eingerichtet
Ausbau der Kinderbetreuung gelungener Kraftakt fĂŒr die Familienfreundlichkeit der Stadt

Einen echten Platz auf einem echten Stuhl hat heute OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon der Kita der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Norsinger Weg in Weingarten als Symbol fĂŒr den 10.000. Kita-Platz in der Stadt Freiburg geschenkt. „Im Jahr 2010 hatten wir rund 7.000 PlĂ€tze fĂŒr die Kinderbetreuung, in nur fĂŒnf Jahren haben wir nochmals fast fĂŒnfzig Prozent draufgesattelt“, erklĂ€rte OB Salomon bei der Übergabe. „Da ist der Stadt gemeinsam mit den vielen freien TrĂ€gern ein unglaublicher Kraftakt gelungen.“ Aber er war sich mit allen Anwesenden FestgĂ€sten einig, dass dieser Ausbau absolut notwendig und gut investiertes Geld ist. „Freiburg ist eine familienfreundliche Stadt, die VĂ€tern wie MĂŒttern ein Familienleben und BerufstĂ€tigkeit ermöglichen will und den Kindern eine qualitĂ€tsvolle Betreuung“, so Salomon. Die fĂŒnfstelligen Platzzahl feierten mit dem OB der Vorsitzende der AWO, AltbĂŒrgermeister Hansjörg Seeh, BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AWO, Jack Huttmann, die Leiterin des Amts fĂŒr Kinder, Jugend und Familie, Marianne Haardt, die Leiterin der Kita, Gabriele Bernhard-Linke sowie Vertretungen der AWO und des stĂ€dtischen GebĂ€udemangements und anderer Ämter.

Möglich wurde der Platzzuwachs durch ein neues GebĂ€ude auf dem großen, am Bach gelegenen GelĂ€nde der Kita. Hier kommt eine neue Gruppe mit zehn PlĂ€tzen fĂŒr Kinder bis drei Jahre unter. Im bisherigen GebĂ€ude, das 1986 anstelle des abgebrannten Baus aus den 1970er Jahren entstanden war, sind drei Gruppen mit insgesamt 60 PlĂ€tzen fĂŒr Kinder von drei bis sechs Jahren untergebracht.

Die Erweiterung um eine Gruppe fĂŒr Unter-DreijĂ€hrige war schon seit mehreren Jahren angedacht worden. ZunĂ€chst hatte man ĂŒberlegt, das BestandsgebĂ€udes aufzustocken. Dies erwies sich genauso wie ein Anbau als baulich nicht umsetzbar. Daher baute das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement die SolitĂ€rlösung auf dem AußengelĂ€nde.

Um die rĂ€umliche Trennung der Gruppe von den anderen zu ĂŒberwinden, können sich jeden Tag Kinder aus den Gruppen fĂŒr Kinder ab drei Jahren fĂŒr die Unter-DreijĂ€hrigen-Gruppe „anmelden“ und sie zum Spielen und gemeinsamen Erleben besuchen. Das generelle Konzept der Kita sieht außerdem vor, dass im Rahmen des Projekts „Begegnungen“ Kinder der Kita regelmĂ€ĂŸig die Bewohnenden des Altenheims Martha-FacklerHeims besuchen. Das Projekt wurde von der Evangelischen Hochschule drei Jahre lang im Rahmen einer Projektförderung des Bundes wissenschaftlich begleitet und wird nun nach Auslaufen der Förderung weitergefĂŒhrt. Außerdem nimmt die Kita an den Freiburger QualitĂ€tsdialogen und der Werkstatt Inklusion teil.

Die Investitionen fĂŒr den neuen Bau belaufen sich auf rund 750.000 Euro. Rund 124.000 Euro davon sind aus dem Investitionsprogramm des Bundes gedeckt, den Rest ĂŒbernimmt die Stadt. DarĂŒber hinaus hat die Stadt der AWO einen Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro fĂŒr die Innenausstattung gewĂ€hrt.

Der Ausbau der PlĂ€tze fĂŒr die Kinderbetreuung geht nun schon zwanzig Jahre. FĂŒr Kindergartenkinder war von der Bundesregierung ab 1996 ein Rechtsanspruch eingefĂŒhrt worden. Seitdem lag das Platzangebot fĂŒr diese Kinder immer bei rund 100 Prozent. Im Jahr 2000 gab es 6.300 PlĂ€tze fĂŒr Kinder ab drei Jahren, aber nur 634 fĂŒr Kinder unter drei Jahren. FĂŒr letztere Gruppe begann wenige Jahre danach der massive Ausbau. So gab es 2010 mit 1.619 PlĂ€tzen fĂŒr 26 Prozent der Kinder dieses Alters einen Platz und zu Ende August 2015 mit 2.961 PlĂ€tzen fĂŒr rund 45 Prozent. Die Stadt wird dieses Angebot in den nĂ€chsten Jahren weiter ausbauen. Die Zahlen fĂŒr die Kinder ab drei Jahren wuchsen ebenfalls: von 6.703 im Jahr 2010 auf 7.048 im letzten Jahr. Insgesamt gibt es in der Stadt Freiburg 207 Einrichtungen unterschiedlichster TrĂ€ger zur Kinderbetreuung. Die Stadt Freiburg unterhĂ€lt davon 19 Einrichtungen.
 
 

 
Kristalliner Weihnachtsbaum
Tausende Swarovski Kristalle lassen einen Weihnachtsbaum im Europa-Park funkeln

Mit abertausenden Kristallen von Swarovski geschmĂŒckt, erstrahlt der Weihnachtsbaum in der Lobby des Hotels Colosseo im Europa-Park in Rust dieses Jahr. Prachtvoll, erlesen und vielseitig – die Einsatzmöglichkeiten von Swarovski Kristallen sind nahezu grenzenlos und ĂŒberraschen immer wieder aufs Neue. Zum ersten Mal geht das Traditionsunternehmen Swarovski eine Kooperation mit Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark ein und schmĂŒckte einen sieben Meter hohen Kristall-Weihnachtsbaum der Extraklasse – passend zum 40. Geburtstag des beliebtesten Freizeitparks der Welt. So wird die Lobby des Hotels Colosseo in diesem Winter zum ersten Mal in eine funkelnde Weihnachtszauberwelt gehĂŒllt, wenn die Lichter auf tausende Swarovski Kristalle treffen. Auf der ganzen Welt zieren Kristalle von Swarovski mondĂ€ne WeihnachtsbĂ€ume – eine jahrzehntelange Tradition.
Mehr
 

 
Karlsruhe: Nikolaus fĂŒr Radler mit Licht
Radsicherheitskampagne/rund 200 vorbildliche Radler in der Erbprinzenstraße belohnt

Sie haben sich sichtbar gemacht, wurden gesehen – und mit einem Nikolaus belohnt. Rund 200 Radfahrerinnen und Radfahrer, die mit Licht unterwegs waren, „fischten“ StadtrĂ€tin Bettina Lisbach und Stadtrat Karl-Heinz Jooß sowie das Radplaner-Team des Stadtplanungsamts am frĂŒhen Freitagmorgen (4. Dezember) in der Erbprinzenstraße aus den Rad-Pendlerströmen heraus. Auf Höhe von St. Stephan wurden so etwa Patrick Dannecker, Ute Stegmann, Petra Fath oder auch Andreas Wirth mit seinen Kindern gestoppt: „Sie fahren auf Nummer sicher“, lobten Lisbach und Jooß und ĂŒberreichte als kleines Dankeschön einen Schokoladennikolaus. "Ich fahre jeden Morgen mit dem Rad von zu Hause zur Uni. Ich habe Licht, damit man mich sieht“, betonte Patrick Dannecker, dass fĂŒr ihn ein Rad-Licht selbstverstĂ€ndlich ist. Gleiches gilt fĂŒr Petra Fath, die das ganze Jahr mit dem Rad von der SĂŒdstadt zur Arbeit in die Innenstadt fĂ€hrt: „Mich Ă€rgert, wenn andere ohne Licht radeln und ich sie nicht rechtzeitig erkenne.“ Die Aktion finde sie gut, denn es wird nicht bestraft, sondern es werden einmal diejenigen belohnt, die es richtig machen. Und Ute Stegmann freut sich: "Ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Und ich bin immer mit dem Rad unterwegs. Gerade gestern habe ich mein Licht reparieren lassen und werde heute schon belohnt.“ Familienvater Andreas Wirth bringt zuerst seine Kinder zur Schule, „denn sie dĂŒrfen noch nicht alleine radeln“. Danach fĂ€hrt er weiter zur Arbeit. „Ich finde die Aktion toll, sie erinnert an das Thema Fahrradlicht. Und sie funktioniert: Letztes Mal bekam ich keinen Nikolaus, weil ich kein Licht hatte, aber diesmal wurde ich belohnt", so Wirth.

FĂŒr die diesjĂ€hrige Aktion im Zuge der Radsicherheitskampagne war unter anderem Stadtrat Karl-Heinz Jooß schon ab 6.30 Uhr zur Stelle: „Ich unterstĂŒtze die Aktion gerne, bin selbst viel als Radfahrer unterwegs und finde es leichtfertig, im Dunkeln ohne Licht zu radeln. Man gefĂ€hrdet sich selbst und andere“, so der passionierte Radfahrer Jooß. Mit gutem Licht, ergĂ€nzt am besten durch eine helle, reflektierende Kleidung investiert jeder Radler in seine eigene Sicherheit.

Und wer momentan gerade ein kaputtes oder fehlendes Licht an seinem Rad zu beklagen hat: Die Aktion „Mach Dich sichtbar“ lĂ€uft noch bis Ende Januar. Wer bis dahin sein Licht auf Vordermann bringt bei einem der beteiligten RadhĂ€ndler, kann an einer Verlosung von 20 GepĂ€cktaschen teilnehmen. Beteiligte HĂ€ndler: Bicibene, Zur Gießerei; Gruner‘s Gute FahrrĂ€der, Pennsylvaniastraße 2; Mike‘s Bike, Sophienstraße 180; MK Bikes, Bahnhofstraße 9; only highend, Veilchenstraße 12; RADLER MARTIN, Steinstraße 23; RAD + TAT, Waldstraße 58; Strebel & Co, Zirkel 27 und Velorep, Auer Straße 10.
 
 

 
Kein Licht am Rad kann teuer werden – Radkontrollen in der Innenstadt Freiburgs
Erhellend waren die Ergebnisse der insgesamt neun Radkontrollen des Amts fĂŒr öffentliche Ordnung im November in der Innenstadt. Denn mit 207 von insgesamt 353 Beanstandungen lag das fehlende Licht an den RĂ€dern mit Abstand vorne. Es gab 91 Beanstandungen wegen Fahrens in die falsche Richtung und 54, weil ĂŒberhaupt keine Lichteinrichtungen am Rad vorhanden war. Nur ein Mal beanstandeten die Beamten, dass mit dem Handy am Ohr geradelt wurde. Den Beanstandungen folgen die Verwarngelder, die sich auf rund 7.000 Euro summieren.

Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung macht regelmĂ€ĂŸig, auch mit der Polizei gemeinsam, Radkontrollen in der Innenstadt. Auf dass den Radlerinnen und Radlern ein Licht aufgehe – nicht nur im Interesse fĂŒr die eigenen Sicherheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmender.
 
 

 
BAWÜ VOR DER WAHL 2016
Wen wÀhle ich und wenn ja wie viele: 3, 4, 5 oder 6 Parteien?

Artikel 26, Absatz 3, Landesverfassung Baden-WĂŒrttemberg: "Die AusĂŒbung des Wahl- und Stimmrechts ist BĂŒrgerpflicht"

Die Wahl in Baden-WĂŒrttemberg am 13. MĂ€rz 2016 verspricht die spannendste der ganzen Landesgeschichte zu werden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland erhofft sich ein grĂŒner MinisterprĂ€sident mit seinem sozialdemokratischen Koalitionspartner eine BestĂ€tigung vom WĂ€hler.

Doch auch wenn außen- und migrationspolitische Fragen nicht auf Landesebene entschieden werden, das Megathema des Wahlkampfes wird wohl vom F-Wort bestimmt werden: FlĂŒchtlinge und nicht wie 2011 Fukushima könnten die Landtagswahl und ĂŒber das politische Schicksal Winfried Kretschmanns entscheiden.

Dabei ist es durchaus möglich, dass die sich selbst als BĂŒrgerregierung bezeichnete grĂŒn-rote Koalition eine zweite Legislaturperiode vom WĂ€hler erhoffen kann. Ein beliebter, nahezu ĂŒber den eigenen Kabinettskollegen schwebender Landesvater und MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann, eine wenig krĂ€ftige Oppositionspolitik der trĂ€gen und behĂ€bigen CDU, die gute Konjunkturlage und eine pragmatisch unideologische Regierungspolitik fĂŒhrten dazu, dass im Land bis zum heutigen Tage keine große Wechselstimmung zu verzeichnen ist.

Die zunehmende Belastung der Kommunen und die von manchen heraufbeschworenen oder erreichten Grenzen der IntegrationsfĂ€higkeit aufgrund der Fluchtbewegungen ließen aber eine Partei mit Namen AFD (Alternative fĂŒr Deutschland) erstarken, deren politisches Ende durch ihre Spaltung eigentlich schon besiegelt schien. Glaubt man jedoch jĂŒngsten Umfragen scheint ihr Einzug in den baden-wĂŒrttembergischen Landtag ziemlich sicher.

Auch die FDP wird im Stammland des Liberalismus alles daran setzen, um weiterhin im Parlament vertreten zu sein und gemeinsam mit der Union wieder die Regierung bilden zu können. Selbst der erstmalige Sprung der Linken ĂŒber die 5%-HĂŒrde ist möglich und damit ist - zwar rein hypothetisch - der Fall einer grĂŒn-rot-roten Koalition sogar denkbar, auch wenn MinisterprĂ€sident Kretschmann und Wirtschaftsminister Schmid dies ausschließen.

Soviel Ungewissheit wie 2016 war also noch nie vor einer Landtagswahl. Auch wenn Koalitionsarithmetiken und –verhandlungen fĂŒr die WĂ€hler somit sehr ungewiss und mögliche ParteienbĂŒndnisse so unvorhersehbar wie noch nie sind, dĂŒrfte es im Interesse jedes Stimmberechtigten liegen zur Wahl zu gehen, unabhĂ€ngig mit welcher Partei und welchem Lager man sympathisiert.

Selbst von der lange gĂŒltigen Theorie eines Lagerwahlkampfes von grĂŒn-rot gegen schwarzgelb muss man sich verabschieden, denn vor allem um die Gunst der Sozialdemokraten buhlen sowohl GrĂŒne als auch die CDU. Insofern ist ein Szenario durchaus realistisch, dass die SPD mit dem schlechtesten Wahlergebnis, das sie in der Landesgeschichte je erzielen wird, weiterhin in der Regierung vertreten sein wird.

Eher auszuschließen ist hingegen eine große Koalition von schwarz-grĂŒn (auch an diesen Namen mit diesen beiden Parteifarben muss man sich erst einmal gewöhnen. Eine solche Koalition hĂ€tte ĂŒbrigens interessanterweise nach aktuellen Umfragen sogar eine 2/3-Mehrheit im Landtag!).

Hingegen scheint eine „umgekehrte Ampelkoalition“ aus GrĂŒnen, FDP und SPD aus staatspolitischer Verantwortung realistischer fĂŒr den Fall, dass die CDU deutlich unter 40% abschneiden wĂŒrde.

Da alle gerade genannten Parteien eine Koalition mit der AFD ausschließen, wird es fĂŒr die Regierungsbeteiligung und die „Farben der Regierung“ von entscheidender Bedeutung sein, wie viele Parteien im kommenden Landtag vertreten sein werden (3, 4, 5 oder gar 6) und wie groß die „prozentuale SperrminoritĂ€t“ der AFD sein wird.

FĂŒr den blass wirkenden Spitzenkandidaten der Union, Guido Wolf, scheint trotz des schlechten Abschneidens im Direktvergleich mit MinisterprĂ€sident Kretschmann der Einzug in die Staatskanzlei in greifbarer NĂ€he. Und dies obwohl die Verantwortung fĂŒr eine als zu offen und liberal bewerteten FlĂŒchtlingspolitik ja ursĂ€chlich seiner Parteifreundin und Kanzlerin Angela Merkel zugeschrieben wird.

Besonders schwer vorherzusagen wird der Stimmenanteil sein, den die AFD bei der Wahl im MĂ€rz bekommen wird. Angesichts der Bewertung der AFD als rechtspopulistisch und fremdenfeindlich, getraut sich bei Befragungen nicht jeder, seine Sympathie fĂŒr diese euro- und zuwanderungskritische Partei zu bekunden, um dann doch die etablierten Parteien am Wahltag abzustrafen. Landtagswahlen gelten bei Politikwissenschaftlern als sogenannte Wahlen zweiter Ordnung, die angesichts ihrer geringeren Bedeutung im Vergleich zur Bundestagswahl gerne von den Stimmberechtigten dazu benutzt werden, den regierenden Parteien - und im diesem Fall der Allparteien-Koalition in Sachen FlĂŒchtlingspolitik - mit Hilfe der AFD einen Denkzettel zu verpassen.

Besonders fĂŒr die als flĂŒchtlingsfreundlich geltenden GrĂŒnen könnte sich diese vom WĂ€hler zu geschriebene Wahrnehmung als Fallstrick erweisen. Besonders tragisch ist dies aus Sicht der GrĂŒnen besonders deshalb, da sie in Baden-WĂŒrttemberg in den Umfragen HöhenflĂŒge und Zuspruch ungeahnten Ausmaßes erfahren und bei noch nie erreichten 27-28% liegen, die vor allem aber zu Lasten des arg schwĂ€chelnden Koalitionspartners, der SPD, gehen.

Von entscheidender Bedeutung wird also sein wie hoch die Wahlbeteiligung sein wird und wen das Thema Zuwanderung besonders motiviert zur Wahl zu gehen. Da Integrationsskepsis eher bei Ă€lteren WĂ€hlerinnen und WĂ€hlern und in lĂ€ndlichen Gemeinden zu vermuten ist und diese und dort hĂ€ufiger CDU wĂ€hlen, wird es vor allem fĂŒr die GrĂŒnen darum gehen, eine Wahlkampagne zu prĂ€sentieren, die jĂŒngere WĂ€hler mobilisieren kann.

Bei all den Überlegungen und Szenarien sollte allerdings nicht vergessen werden, dass bei Landtagswahlen ĂŒber die Bilanz einer Landesregierung abgestimmt wird. Es sollte also auch und vor allem darum gehen, seine Wahlentscheidung davon abhĂ€ngig zu machen, welche Bewertung und Lösungskompetenzen man den Parteien in den typisch landespolitischen Fragen der Bildungs-, Wirtschafts- und Haushalts-, Energie- oder Verkehrspolitik zuweist.

Einen guten Überblick ĂŒber die LösungsansĂ€tze und Programme der zur Wahl antretenden Parteien bietet die Internetseite der ĂŒberparteilichen Landeszentrale fĂŒr politische Bildung www.landtagswahlbw.de und ab 18. Februar das „Parteienvergleichsportal“ www.wahlomat.de.

Bedauerlicherweise steht ein Wahlergebnis trotz aller UnwĂ€gbarkeiten und Unvorhersehbarkeiten bereits fest. Die NichtwĂ€hler werden leider zahlenmĂ€ĂŸig wieder die Wahl gewinnen und die „grĂ¶ĂŸte Partei“ stellen. Sie werden aber im Parlament weder Stimme noch Einfluss haben.
Mehr
 

 
Freiburg: Stadt mietet ehemalige ADAC-GeschĂ€ftsstelle in der Haslacher Straße an
Rund 130 FlĂŒchtlinge sollen bis Ende 2016 untergebracht werden

Die Stadt Freiburg mietet die ehemalige ADACGeschĂ€ftsstelle in der Haslacher Straße an. Dieser Tage werden Stadt und ADAC einen Vertrag dazu unterschrieben. Das GebĂ€ude wird als Notunterkunft genutzt werden. Nach jetziger Planung sollen ab MĂ€rz 2016 nĂ€chsten Jahres etwa 130 FlĂŒchtlinge einziehen und bis Ende 2016 dort bleiben.

Über die PlĂ€ne zur neuen Unterkunft hat BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach bereits den Vorsitzenden des Lokalvereins, Haslach Markus Schupp, und dessen Stellvertreter, Hubert Nixdorf, informiert. Rechtzeitig vor Bezug der neuen Unterkunft wird die Stadt ein Treffen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern organisieren sowie Interessierten, die in Helferkreisen aktiv sein möchten, um ĂŒber die neue Unterkunft zu berichten. BĂŒrgermeister Kirchbach wird zudem beim traditionellen Haslacher Dreikönigstreffen am 6. Januar, 10 Uhr im Melanchthonsaal, unter anderem auch ĂŒber die Unterkunft fĂŒr FlĂŒchtlinge in der Haslacher Straße sprechen.
 
 

 
Freiburgs modernster Car Wash Park geht an den Start
Unternehmer Christian Schulz startet den „Treff Central“ auf dem Freiburger GĂŒterbahnareal

Mit dem hochmodernen Car Wash Park am Freiburger GĂŒterbahnareal startet der Freiburger Unternehmer Christian Schulz ab morgen nicht nur ein besonderes Angebot fĂŒr Auto affine Menschen in der Stadt, die beim Autowaschen gern selbst aktiv werden. Der Car Wash Park ist auch der Auftakt fĂŒr die Entwicklung des attraktiven Praxis-, BĂŒro- und Gewerbezentrums „Treff Central“, welches das GĂŒterbahnareal im Norden der Stadt von der Ostseite her erschließt: „Der Car Wash Park wird Freiburgs modernste SB-Waschanlage sein, mit sieben gerĂ€umigen Waschboxen und der modernsten, innovativsten Technik, die es auf diesem Markt derzeit gibt“, so Schulz im Vorfeld der Eröffnung am morgigen Samstag. Autofahrer, die selbst Hand anlegen wollen und zu einem gĂŒnstigen Preis ein optimales Waschergebnis erzielen, seien hier dank der neuen „3-Lanzen-Technologie“ in den Waschboxen genau an der richtigen Adresse: „Das Auto erhĂ€lt einen bisher im SB-Segment nicht erreichten Glanzeffekt und Reinlichkeitsgrad“, betont Christian Schulz.

Das GelĂ€nde am Ostrand des GĂŒterbahnareals in Freiburg ist ein idealer Standort fĂŒr den Car Wash Park, da es direkt an die B 3 angeschlossen ist. Es handle sich um „ein SahnestĂŒck des GĂŒterbahngelĂ€ndes, den kĂŒnftigen Dreh- und Angelpunkt des Viertels“, so Schulz, der hier als Bauherr auch das Projekt „Treff Central“ realisiert, das bis in einem Jahr bezugsfertig sein wird: Geplant sind BĂŒros und GeschĂ€fte, fĂŒr die eine große Anzahl an ParkplĂ€tzen direkt am Haus vorhanden sind. Die BĂ€ckerei „KaiserÂŽs Gute Backstube“ wird hier mit ihrem Flag-Ship-Store fĂŒr Freiburg, mit Außenterrasse einziehen. Ebenso sind ein Shop, eine Apotheke, ein Frisör, BĂŒros und Praxen im Attikageschoss auf einer GesamtflĂ€che von knapp 1.600 mÂČ auf drei Stockwerken geplant. „Durch drei großzĂŒgige Ein- und Ausfahrten wird das Projekt ideal erschlossen werden“, so Christian Schulz, der sich sicher ist, dass die GeschĂ€ftslage und Erschließung des „Treff Central“, der fĂŒr bis zu 5.000 Kunden am Tag ausgelegt ist, fĂŒr Freiburg einmalig ist: „Solch eine Frequenz mit diesem Parkplatzangebot vor der TĂŒre wird es in Freiburg nicht mehr in vergleichbarer Lage geben.“
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
jenne_web_dez2015.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger