Prolixletter
Montag, 1. März 2021
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Verschiedenes

 
Freiburger Schwabentor: Das GerĂŒst ist weg
Sanierung des Schwabentors nach dreieinhalb Jahren beendet

Als Kurzgeschichte war sie gestartet. Dann wurde die Sanierung des Schwabentors unverhofft zum Fortsetzungsroman – und fand nun doch ein Happyend. Heute wurde nach dreieinhalb Bau-Jahren das letzte GerĂŒst entfernt, und der Torturm am oberen Ende der Salzstraße erstrahlt nun frischer denn je.

Bei einem Ortstermin hat BaubĂŒrgermeister Martin Haag heute erlĂ€utert, warum die Oberstadt so lange auf die Freigabe ihres Wahrzeichens warten musste: „Beim Sanieren jahrhundertealter Bauwerke gibt es immer wieder Überraschungen. Selbst bei bester Vorbereitung weiß man nicht, wieviel noch kommt und was das fĂŒr den Zeitplan bedeutet.“ Haag dankte allen Anliegern in der Oberstadt fĂŒr das aufgebrachte VerstĂ€ndnis und betonte, dass durch die Sanierung das Denkmal fĂŒr die nĂ€chsten Jahrzehnte gesichert sei.

Überraschungen hat das Schwabentor dem GebĂ€udemanagement (GMF) reichlich geboten, seit im Sommer 2012 die ersten Handwerker anrĂŒckten. Damals war ihr Auftrag schlicht: Putz ausbessern, Tor neu streichen, nach sechs Monaten einpacken. Doch kaum war das FassadengerĂŒst aufgestellt und hohl liegender Putz entfernt, begannen die Schwierigkeiten, vor denen man bei einem ĂŒber 760 Jahre alten GemĂ€uer nicht gefeit ist. Plötzlich wurden teils durchgĂ€ngige Risse im Mauerwerk sichtbar.

Nun musste das GMF mit den ĂŒbrigen Beteiligten, vor allem Sabine Ott vom BauingenieursbĂŒro Mohnke/Höss, die Vorgehensweise grundlegend ĂŒberdenken. Zur Ursachenforschung begann zunĂ€chst ein „Risse-Monitoring“: Zwischen Dezember 2012 und April 2013 wurden die Risse und ihre Entwicklung systematisch erfasst und ĂŒberwacht. Erst die Beobachtung ĂŒber diesen Zeitraum hinweg lieferte belastbare Erkenntnisse.

Parallel dazu fanden geotechnische Untersuchungen des Baugrundes und Sondierungen an den Holzbalkendecken statt. Durch Kernbohrungen wurden Art und Zustand des historischen Bestandsmauerwerks erkundet. Systematisch nahm das Vermessungsamt Kontrollvermessungen vor, um die Geometrie des gesamten Schwabentor-Ensembles zu beobachten und zu ĂŒberwachen. Zugleich zog das GMF ĂŒber die Denkmalpflege einen Bauhistoriker hinzu, um die historische Konstruktion zu erforschen. Und dann kam der große Augenblick – die Ermittlung der Schadensursache. FĂŒr die tragwerksplanerische Beurteilung fĂŒgten das GMF und das BĂŒro Mohnke/Hoss alle Erkenntnisse aus den genannten Untersuchungen zusammen. Ihre Auswertung ergab, dass dem um 1250 errichteten Torturm anno 1901 ein wuchtiger Treppengiebel aufgesetzt (und erst 1954 wieder abgenommen) wurde. Zudem fĂ€hrt seit Oktober 1901 die Straßenbahn durch das Tor. Das zusĂ€tzliche Gewicht und die regelmĂ€ĂŸigen ErschĂŒtterungen haben wohl zu den Rissen in den Steinen gefĂŒhrt und auch das Fundament destabilisiert. Erschwerend kam hinzu (wie Bohrungen im April 2013 ergaben), dass nur die sĂŒdöstliche Ecke des Turm auf festem Schwarzwaldkies steht. Auf den anderen drei Seiten bestehen die Fundamente dagegen aus mittelalterlichen AufschĂŒttungen, die immer wieder zu leichten Setzungen fĂŒhrten.

UrsprĂŒnglich zum Erneuern des Putzes angetreten, stand das GMF nun vor der großen Aufgabe: Turm stabilisieren. Alle LösungsvorschlĂ€ge wurden mit der Denkmalpflege abgestimmt, ausgeschrieben – und dann ging es im Sommer 2014 los. Um die Fundamente zu hĂ€rten, wurden Stahllanzen unter die Torfundamente geschoben und expandierende Kunstharze in den Untergrund gepresst. Um das Mauerwerk zu stabilisieren, wurden an der Innenseite in fĂŒnf bis sieben Höhenmetern Abstand unsichtbare StahlstĂ€be verlegt. Um die Risse zu beseitigen, wurden HohlrĂ€ume im Mauerwerk geschlossen.

Erst als im Juli 2015 all dies abgehakt war, begann die ursprĂŒnglich geplante Putzsanierung. Dabei wurden auch SchĂ€den am sichtbaren Sandstein und den Mauerfugen repariert, die Turmuhren und der historische Balkon saniert, Blechnerarbeiten am Dach erledigt und die Wandmalereien auf Vordermann gebracht. Und jetzt, rechtzeitig zum Weihnachtsfest, ist das Schwabentor „fertig“.

Gekostet hat die Sanierung insgesamt etwa 2 Millionen Euro. Davon ĂŒbernimmt das Landesamt fĂŒr Denkmalpflege 212.000 Euro, gemĂ€ĂŸ Bescheid vom 16. Dezember 2015.
 
 

 
Freiburg: Ehrenamtlich Engagierte in der FlĂŒchtlingshilfe
- neue Anlaufstelle unterstĂŒtzt und koordiniert -

Das ĂŒberwĂ€ltigende Engagement von einzelnen Personen, Firmen, Initiativen und Organisationen ist in Freiburg eine zentrale Basis fĂŒr die erfolgreiche Integration von FlĂŒchtlingen. Um den ehrenamtlichen Einsatz zu organisieren, hat die Stadtverwaltung nun eine fachliche Koordinierungsstelle eingerichtet. Sie ist dem stĂ€dtischen BĂŒro fĂŒr Migration und Integration angegliedert und mit drei Fachleuten besetzt.

Wer sich in der FlĂŒchtlingshilfe engagiert oder sich dafĂŒr interessiert, erhĂ€lt hier UnterstĂŒtzung und Beratung zu Einsatzmöglichkeiten. Die Anlaufstelle trĂ€gt dazu bei, die vielen, bereits laufenden Projekte in der FlĂŒchtlingshilfe zu stĂ€rken und langfristig zu entwickeln. Ebenso gilt es, neue Herausforderungen und Ideen zur Integration von FlĂŒchtlingen zukunftsorientiert anzupacken.

Mit Philip Bona, Antje Reinhard und Thomas Tritschler steht ein kompetentes und erfahrenes Team bereit, das bei allen Fragen zur FlĂŒchtlingshilfe fachlich informiert, berĂ€t, begleitet und unterstĂŒtzt. Auch bei der Integration in den Arbeitsmarkt helfen die Ansprechpartner weiter. Sie sind ab sofort unter der Mailadresse fluechtlinge@stadt.freiburg.de erreichbar. Die Kontaktaufnahme ist auch per Telefon oder ĂŒber die persönliche Mailadresse möglich:

Philip Bona, Tel. 0761 / 201-3062
Mail: philip.bona@stadt.freiburg.de

Antje Reinhard, Tel. 0761 / 201-3065
Mail: antje.reinhard@stadt.freiburg.de

Thomas Tritschler, Tel. 0761 / 201-3066
Mail: thomas.tritschler@stadt.freiburg.de

zum Bild oben:
Von links nach rechts: Thomas Tritschler, Antje Reinhard, Philip Bona / Bild: BĂŒro fĂŒr Migration und Integration der Stadt Freiburg
 
 

 
Freiburg: Richtfest fĂŒr neues Rathaus im StĂŒhlinger
Handwerkerfest zur Fertigstellung des Rohbaus mit OB Dieter Salomon und BaubĂŒrgermeister Martin Haag

OB Salomon: „Mit Riesenschritten nĂ€hern wir uns der Fertigstellung des neuen Rathauses im StĂŒhlinger. Schon der Rohbau gibt einen ĂŒberwĂ€ltigenden Eindruck des neuen GebĂ€udes.“

Projekt im Zeit- und Kostenplan

Ein traditionelles Handwerker-Richtfest markiert den nĂ€chsten großen Schritt hin zur Fertigstellung des neuen Rathauses im StĂŒhlinger: Mit Richtkrone und einem Richtspruch, der Bauhandwerker, Planer, Architekten, Behörden und die Bauherrin hoch leben ließ, wurde der Rohbau gefeiert. Erst im MĂ€rz 2015 war der Grundstein fĂŒr das Verwaltungszentrum gelegt worden, seitdem haben auf der Baustelle insgesamt rund hundert Bauhandwerker das fĂŒnfstöckige Oval gebaut. Ende nĂ€chsten Jahres werden 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in das neue Haus einziehen. HerzstĂŒck fĂŒr die BĂŒrgerschaft wird das BĂŒrgerservicezentrum im Erdgeschoss unter zwei Glaskuppeln sein.

Bei dem Fest dankte OB Salomon allen am Bau Beteiligten fĂŒr ihre erstklassige Arbeit: „Wenn man hier jetzt im Rohbau steht, merkt man erst, welche Dimensionen das Haus haben wird und wie viel Arbeit dahinter steckt. Dass dieses Großprojekt exakt im Zeit- und Kostenplan ist, freut uns daher umso mehr.“ Rund 50 Firmen sind auf der Baustelle beschĂ€ftigt, in Hochzeiten arbeiten dort tĂ€glich bis zu 200 Personen. Rund 60 Personen sind in der Objekt- und Fachplanung, örtlichen BauĂŒberwachung und Projektsteuerung im Auftrag der Stadt Freiburg tĂ€tig. Bislang sind 14 000 Kubikmeter Beton verbaut worden. Seit Oktober kann man beobachten, wie die 9000 qm2 große Fassade mit integrierten Solarmodulen montiert wird. Parallel dazu wird im Innern schon an der komplexen Haustechnik gearbeitet: Allein 13 LKWs liefern die riesigen LĂŒftungsgerĂ€te an, die im Untergeschoss eingebaut werden. Anfang 2016 werden die Dachabdichtungsarbeiten fertig gestellt und der Innenausbau beginnt.

Der Neubau ist der erste von insgesamt drei Bauabschnitten fĂŒr ein neues Verwaltungszentrum, das an der Fehrenbachallee entstehen soll. Der Entwurf fĂŒr das Rathaus stammt vom ArchitektenbĂŒro ingenhoven architects, das den Ideen- und Realisierungswettbewerb im FrĂŒhjahr 2013 gewonnen hatte.

OB Salomon erinnerte noch einmal an die GrĂŒnde fĂŒr den Neubau an der Stelle des ehemals provisorischen Pavillons an der Fehrenbachallee: Die momentan an 16 Standorten verteilte Verwaltung soll zum Großteil an einem zentralen Standort zusammen arbeiten. Weil dadurch Mietkosten und Sanierungskosten an BestandsgebĂ€uden wegfallen, sowie hohe Energiekosten in Altbauten eingespart werden können, ist ein Neubau auf Dauer wirtschaftlicher als die FortfĂŒhrung des Status Quo.

Insgesamt kostet der Neubau des ersten Bauabschnittes einschließlich Außenanlagen, Einrichtung und Nebenkosten 78,3 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch die Kosten fĂŒr die neue Photovoltaikanlage, eine zentrale IT-Serveranlage zur Sicherung der stĂ€dtischen Daten sowie RĂ€umlichkeiten fĂŒr BĂŒrgerschaftliches Engagement.

Das GebĂ€ude wird außerdem mit seinen großflĂ€chigen Solarmodulen auf dem Dach und in der Fassade als NettoPlusenergiegebĂ€ude baulich und technisch höchsten Anforderungen entsprechen. BaubĂŒrgermeister Martin Haag hob deshalb auch den innovativen Charakter des Neubaus hervor: „In Europa gibt es kaum ein Bauvorhaben dieser GrĂ¶ĂŸe, welches das ambitionierte Ziel eines Plus-Energiehauses erreicht und damit in der Jahresbilanz mehr Energie gewinnt, als es von außen bezieht.“ Energie zum Heizen und KĂŒhlen wird mittels oberflĂ€chennaher Geothermie mit Grundwasser erzeugt und die GebĂ€udehĂŒlle im Passivstandard gebaut. Die wissenschaftliche Begleitung von Errichtung und Betrieb des neuen Rathauses lĂ€uft außerdem als gemeinsames Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts fĂŒr solare Energiesysteme ISE und der Stadt Freiburg und wird vom Bund aus dem Fördertopf „Energieoptimiertes Bauen“ unterstĂŒtzt. Kooperationspartner sind die Badenova AG & Co. KG sowie DSPlan Ingenieurgesellschaft mbH, Stuttgart.

Das neue Rathaus ist fĂŒr die Verwaltung aber nicht nur ein Bauprojekt, sondern vor allem auch ein komplexes Organisationsprojekt mit Auswirkungen in allen Bereichen: Neue BĂŒroformen, ein neues Registraturwesen und neue Formen der Zusammenarbeit der Ämter im Neubau werden die Verwaltung entscheidend verĂ€ndern „Wir schaffen ein Rathaus der kurzen Wege mit mehr Service unter einem Dach fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger“, so OB Salomon. Vor allem das BĂŒrgerservicezentrum wird eine zentrale Anlaufstelle fĂŒr die BĂŒrgerschaft: Rund 70 BeratungsplĂ€tze werden die meisten Dienstleistungen abdecken und eine wichtige Schnittstelle zwischen BĂŒrgerschaft und Fachabteilungen bilden.

Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich ein Konferenzzentrum und das Mitarbeiterrestaurant. Vom 1. bis zum 5. Obergeschoss werden kĂŒnftig folgende stĂ€dtische Ämter und Dienststellen ihre Standorte haben: Amt fĂŒr öffentliche Ordnung, Amt fĂŒr BĂŒrgerservice- und Informationsverarbeitung, Vergabemanagement, GebĂ€udemanagement, Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung, Umweltschutzamt , Garten- und Tiefbauamt, Amt fĂŒr Projektentwicklung und Stadterneuerung, Stadtplanungsamt, BĂŒro des BĂŒrgermeisters Martin Haag. Im Untergeschoss des Neubaus finden sich unter anderem die RĂ€ume des Gemeindevollzugsdienstes, die Registratur, die Poststelle sowie die zentrale Serveranlage.
 
 

 
Freiburg: Kultur bewegt sich
Workshops stießen auf große Resonanz

Über 100 Kultur- und Kreativschaffende aus den unterschiedlichsten Branchen nahmen an der Veranstaltung „Kultur bewegt sich“ am 16. Dezember teil, um Verbesserungsmöglichkeiten der Rahmenbedingungen fĂŒr die Kreativwirtschaft zu erarbeiten. Zu der Veranstaltung eingeladen hatten die FWTM und das Kulturamt der Stadt Freiburg.

Nach einer Auftaktveranstaltung „Kultur erhebt sich“ im Juli mit ĂŒber 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten FWTM und das Kulturamt Freiburg eine Online-Branchenbefragung durchgefĂŒhrt, bei welcher der Ist-Zustand, aber auch die Herausforderungen der Kreativschaffenden erfasst wurden. Gefragt wurde u.a., nach möglichem Handlungsbedarf in Freiburg und welche Rahmenbedingungen geschaffen werden sollen, um die kreativen Branchen zu stĂ€rken. Die Umfrageergebnisse fanden nun Einklang in die Workshopthemen der Veranstaltung „Kultur bewegt sich“ im Konzerthaus Freiburg.

BegrĂŒĂŸt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends von FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann, der sich ĂŒber die positive Resonanz auf die Veranstaltung freute: „Dass die Veranstaltung „Kultur bewegt sich“ einen so großen Anklang findet, zeigt wie wichtig ein Zusammenkommen der Branche ist und dass ein Handlungsbedarf besteht.“

Moderiert wurde der Abend von dem Kulturberater und Coach Frank Lemloh aus Leipzig, der zu Beginn die Ergebnisse der Online-Befragung vorstellte. Anschließend starteten zwei Workshopphasen mit insgesamt sechs Workshops, von den jeweils zwei besucht werden konnten. Über zwei Stunden lang hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich intensiv zu den angebotenen Themen Netzwerken, RĂ€ume und Orte sowie Sichtbarkeit der Branche/Marketing auszutauschen und mögliche Handlungsperspektiven zu diskutieren. Ein Angebot, das unter den jeweiligen Workshopleitern Achim Könneke, Direktor des Kulturamtes der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit Martin Wiedemann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Fabrik e.V. und Vorderhaus, Martina Knittel und Hagen Krohn, Inhaber und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des GrĂŒnhofs sowie Frank Lemloh intensiv und ausgiebig genutzt wurde. Im Anschluss an die Workshops wurde beim „Get together“ dem vorherigen Thema „Netzwerken“ aktiv nachgegangen und die Teilnehmer/innen nutzten die Gelegenheit, andere Akteure der Branche kennen zu lernen und sich auszutauschen.

„Wir haben einen Prozess in die Wege geleitet, in dessen Mittelpunkt der intensive Dialog zwischen den Beteiligten steht, um gemeinsam die kreativen Branchen nachhaltig zu stĂ€rken. Die Ergebnisse der einzelnen Workshops werden nun zusammengetragen und ausgewertet“, so Bernd Dallmann.

Mit mehr als 9.000 BeschĂ€ftigten ist die Kreativwirtschaft Freiburg nicht nur von ökonomischer Relevanz, sondern auch ein wichtiger Standortfaktor, prĂ€gend fĂŒr die Stadtentwicklung und bedeutender Impulsgeber fĂŒr Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist die Kultur- und Kreativwirtschaft deutschlandweit, hinter der Automobilindustrie und dem Maschinenbau, der drittgrĂ¶ĂŸte Wirtschaftsfaktor. Zur elf Teilbereiche umfassenden Kultur- und Kreativbranche gehören der Buch-, Literatur-, Presse-, Werbe-, Architektur- und Kunstmarkt, die Rundfunk-, Film und Musikwirtschaftbsowie der Darstellenden Kunst und die Software- und Gameindustrie.
 
 

 
Lokhallenmittelschiff auf dem Freiburger GĂŒterbahnhof wird zum Kreativpark
Außergewöhnliches Raumangebot fĂŒr die Kreativwirtschaft

In der Lokhalle auf dem Freiburger GĂŒterbahnhof soll ein Kreativpark entstehen. Auf der rund 1.500 Quadratmeter großen FlĂ€che des Mittelschiffs des 1903/1905 erbauten GebĂ€udes soll auf ca. 900 Quadratmeter BĂŒroflĂ€chen in bis zu 50 abgetrennten Einheiten ein Kreativpark entstehen. Ziel ist es, GrĂŒnderinnen und GrĂŒndern sowie jungen kreativen Unternehmern in Freiburg in dem in Freiburg einzigartigen GebĂ€udeensemble der alten Lokhalle mit ihren Backsteinmauern, der imposanten Dachkonstruktion und dem industriellen Charme ein attraktives und zeitgemĂ€ĂŸes Raumangebot zur VerfĂŒgung zu stellen. Geplant ist die Errichtung von Containern mit BĂŒrogrĂ¶ĂŸen zwischen 20 und 65 qm. Zudem werden Gemeinschafts- und KommunikationsflĂ€chen eingerichtet sowie ein Seecontainer zu einer Kantine umgebaut.

Inspiriert wurden FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann und Planwerk-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Lars Bargmann durch die ContainerbĂŒros, die das Aktionstheater Panoptikum bereits in der SĂŒdhalle der Lokhalle realisiert hat. Anschließend hat die FWTM gemeinsam mit Lars Bargmann und Frank Böttinger von der EigentĂŒmergemeinschaft Lokhalle Freiburg/Planwerk Freiburg GmbH ein Konzept entwickelt, das die Installation von verschiedenen ContainerbĂŒroarbeitsplĂ€tzen im Mittelschiff der Lokhalle vorsieht.

Die KreativbĂŒros werden in zweistöckiger Bauweise, teilweise in Stahl-Holzbauweise, teilweise in gebrauchten Übersee-Stahlcontainern angefertigt und positioniert. Es soll eine besondere ArbeitsatmosphĂ€re geschaffen werden, die das gemeinsame Arbeiten und die Nutzung der sich hieraus ergebenden Synergien fördert. Neben der Schaffung von besonderem Arbeitsraum fĂŒr kreative etablierte Unternehmen und UnternehmensgrĂŒnder ist es dabei insbesondere die Möglichkeit zur Begegnung, zur Kommunikation und zum Austausch, die den Mehrwert des Kreativparks bildet. Hierzu wird neben der Kantine mit Sitzmöglichkeiten im Eingangsbereich ein „Marktplatz“ in der Parkmitte angelegt. Auch verfĂŒgt der Park noch ĂŒber ReserveflĂ€chen im hinteren Teil des GebĂ€udes.

Den Bau des Kreativparks ĂŒbernimmt die Planwerk Freiburg GmbH. Die baurechtlich notwendigen Themen wurden mit dem Baurechtsamt abgeklĂ€rt. Der Bauantrag soll durch das BĂŒro Haller Architekten in den nĂ€chsten Wochen eingereicht werden. Die Bauzeit betrĂ€gt nach Genehmigung rund sieben Monate. Um eine fĂŒr die Zielgruppe marktfĂ€hige FlĂ€chenmiete zu realisieren, haben sich die HalleneigentĂŒmer bereit erklĂ€rt, der FWTM die HallenflĂ€che deutlich unter den auf dem Markt erzielbaren Mieteinnahmen fĂŒr LagerflĂ€chen anzubieten. Inhaltlich begleitet wurden die Vorplanungen von Hagen Krohn und Martina Knittel vom Freiburger Co-Workingprojekt GrĂŒnhof.

Die FWTM mietet den Kreativpark fĂŒr die Dauer von 10 Jahren und vermietet die ContainerbĂŒros an einzelne Nutzer der Zielgruppe der Kreativwirtschaft weiter. Damit liegt auch die ZustĂ€ndigkeit fĂŒr die BetriebsfĂŒhrung sowie das Mieter- und Abrechnungsmanagement bei der FWTM. FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann freut sich ĂŒber das Vorhaben: „Innovation und KreativitĂ€t sind heute mehr denn je wichtige Standortfaktoren. Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es deshalb auch, kreative und produktive Menschen in die Stadt zu ziehen, und hier zu halten. Gerade in Freiburg, wo die Wissenschaft und die Ausbildung von jungen Menschen eine große Rolle spielen, in der Innovationen und Patente fĂŒr UniversitĂ€t und Betriebe die wirtschaftliche Zukunft beeinflussen, ist es wichtig gute Rahmenbedingungen und eine attraktive Infrastruktur fĂŒr GrĂŒnderinnen, GrĂŒnder und kreative und innovative Unternehmen zu
schaffen.“

Das Vorhaben greift auch die ursprĂŒngliche Idee des Innovations- und Kreativgewerbegebietes auf dem GĂŒterbahnhof auf. Bereits heute werden zwei sanierte BĂŒroflĂŒgel sowie Teile der Nord- und der SĂŒdhalle in der Lokhalle von Kreativfirmen genutzt. Derzeit sind rund 20 Mieter angesiedelt, darunter u.a. Veranstaltungsfirmen, ein Verlag, ein Ladenbauer, eine Kommunikationsagentur und ein ArchitekturbĂŒro. Auch das renommierte Theater Panoptikum sowie Musikbands mit ProbenrĂ€umen haben ihren Sitz in der Lokhalle. FĂŒr den geplanten Kreativpark bietet die derzeitige Mieterstruktur mit einem Zusammenspiel aus etablierten Unternehmen und GrĂŒndern das passende Umfeld.
 
 

 
Freiburg: Sicherheitskonzept StĂŒhlinger
Stadt veranlasst Verbesserungen fĂŒr mehr öffentliche Sicherheit zwischen StĂŒhlinger Kirchplatz und Berliner Allee

Bessere Beleuchtung, intensivere Reinigung und Sicherheitsdienst fĂŒr Pausenzeiten in Schulhöfen des StĂŒhlinger Kirchplatzes

OB Salomon: „Zum Schutz der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und der BĂŒrgerschaft erhöhen wir den Druck auf die Drogenszene im StĂŒhlinger“

Seit Mai 2015 ist nach Aussage der Polizei wieder eine Zunahme von Straftaten und BelĂ€stigungen vor allem rund um den StĂŒhlinger Kirchplatzes festzustellen - aber auch auf der gesamten Achse entlang der Linie 1 bis zur VAG-Stadtbahnhaltestelle Runzmattenweg. Dies sieht die Stadt auch durch zahlreiche Zuschriften von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, die sich besorgt ĂŒber die öffentliche Sicherheitslage in diesem Teil des Stadtgebiets Ă€ußern, bestĂ€tigt. Schließlich war es dann auch ein Schreiben des Runden Tisches StĂŒhlinger Kirchplatz, das Anlass unter anderem fĂŒr ein GesprĂ€ch von Stadt und PolizeiprĂ€sidium war, bei dem nĂ€chste Schritte fĂŒr Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des StĂŒhlinger Kirchplatzes vereinbart wurden.

Unter FederfĂŒhrung des BĂŒros des OberbĂŒrgermeisters fand daraufhin Ende November ein Ortstermin mit sĂ€mtlichen betroffenen Behörden wie Amt fĂŒr öffentliche Ordnung (AFö), Garten- und Tiefbauamt (GuT), GebĂ€udemanagement Freiburg (GMF), Amt fĂŒr Schule und Bildung (ASB), badenova Netze und Freiburger Verkehrs AG (VAG) sowie mit der Polizei, Vertretern der Kirche und den Schulleitungen von Hebelschule und Hansjakob-Realschule statt. Bei der rund vierstĂŒndigen Begehung waren zahlreiche konkrete VerbesserungsvorschlĂ€ge fĂŒr mehr Sicherheit und Sauberkeit vereinbart worden, von denen einige seit kurzem umgesetzt werden. Weitere werden Anfang nĂ€chsten Jahres folgen.

„Vor allem der Szene auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz wollen wir das Leben so schwer wie möglich machen. Zusammen mit der Polizei werden wir die öffentliche Sicherheitslage konkret verbessern und damit auch das SicherheitsgefĂŒhl der Menschen im StĂŒhlinger wieder stĂ€rken,“ resĂŒmiert OB Salomon, der sich bei allen beteiligten Ämtern, Behörden und Institutionen fĂŒr ihr schnelles Handeln innerhalb von vierzehn Tagen bedankte. Im Mittelpunkt des Maßnahmenpakets steht der StĂŒhlinger Kirchplatz, aber auch weiter entlang der Linie 1 Richtung Westen bis zur Berliner Allee wird es Verbesserungen geben. Hauptbestandteile des Sicherheitskonzepts sind die Beseitigung von dunklen Stellen und schlechten Sichtbeziehungen auf Wegen und PlĂ€tzen, mehr Reinigung und Kontrolle.

Bereits in den vergangenen Tagen ist auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz die Beleuchtung an den AufgĂ€ngen zur Stadtbahn verbessert worden, neue Lichtmasten wurden installiert und im östlichen Teil des Platzes die gelbliche Beleuchtung durch Weißlicht ersetzt. Im Januar wird es unter der StadtbahnbrĂŒcke ergĂ€nzend neue, hellere Leuchten geben. Mit Dompfarrer Gaber, der zustĂ€ndig ist fĂŒr die Herz-Jesu-Kirche, ist die Verwaltung noch im GesprĂ€ch, ob die Beleuchtung an den drei TĂŒren der Kirche möglichst ab Anbruch der DĂ€mmerung bis Mitternacht und im Sommer bis 3 Uhr nachts eingeschaltet bleiben kann. Weiterhin wird es im Böschungsbereich zwischen Herz-Jesu-Kirche und Hebelschule/ HansjakobRealschule Bewegungsmelder fĂŒr Leuchtstrahler bzw. LeuchtbĂ€nder geben.

Die Reinigungsintervalle des GUT und der ASF GmbH am Kirchplatz sind seit 1. Dezember bereits erhöht. An den Wochentagen ist die Reinigung des Platzes spĂ€testens zu Schulbeginn erledigt. Außerdem sammelt der Verein Sprungbrett e.V.am Kirchplatz, aber auch im gesamten Stadtgebiet, gebrauchte Drogenspritzen ein. Die Stadt unterstĂŒtzt den Verein dabei mit Personalmitteln.

Um die Kinder besser vor BelĂ€stigungen von Dealern und Junkies rund um die Hebel- und Hansjakob-Realschule zu schĂŒtzen, werden demnĂ€chst in den Schulpausen und nach Schulschluss Sicherheitsleute zwischen 11 und 13.30 Uhr eingesetzt.

FĂŒr die Wiederinbetriebnahme der Toilettenanlage an der StadtbahnbrĂŒcke (Reinigung und Aufwartung) wird noch nach geeigneten Lösungen gesucht. Schließlich wurden auch bereits die Wertstoffcontainer an der Wannerstraße Ecke StadtbahnbrĂŒcke versetzt, um die Sichtbeziehungen zu den zu den Auf- und AbgĂ€ngen der StadtbahnbrĂŒcke zu verbessern.

Zu dem Sicherheitskonzept gehören auch weitere Orte, an denen es in den vergangenen Monaten immer öfter zu BelĂ€stigungen und Straftaten gekommen ist: In der UnterfĂŒhrung der Berliner Allee zwischen Telekom-GebĂ€ude und RegierungsprĂ€sidium wurde die Beleuchtung wesentlich verbessert. An der Stadtbahnhaltestelle Runzmattenweg werden die drei vorhandenen verschmutzten UnterstĂ€nde durch zwei neue transparente ausgetauscht und die LichtverhĂ€ltnisse verbessert. In den beiden UnterfĂŒhrungen sind bereits jeweils zwei Deckenleuten installiert sowie ein Lichtmast ersetzt. ErgĂ€nzend ist der Bewuchs an der Haltestelle zurĂŒckgeschnitten, um eine bessere Sichtbeziehung zum DienstgebĂ€ude des RegierungsprĂ€sidiums zu schaffen.

Zwischen Stadt und Polizei ist schließlich auch besprochen, dass die Polizei im StĂŒhlinger weiterhin verstĂ€rkt prĂ€sent ist. „Wir sind sicher, dass wir mit dem Gesamtkonzept und mit Hilfe aller Beteiligter die Lage im StĂŒhlinger deutlich verbessern können“, so abschließend OB Salomon.
 
 

 
Einkaufen mit Rabatt
Im Internet mehr als zehn Prozent sparen dank Cashback

Millionen Kunden setzen beim Einkauf auf Rabattkarten wie Payback, Deutschlandcard oder Miles & More. Doch wer stattdessen im Internet einkauft, kann deutlich mehr sparen. So genannte Cashback-Portale geben hĂ€ufig 3 bis 6 Prozent Rabatt – manchmal sogar mehr als 10. Die Stiftung Warentest hat in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest acht Cashback-Portale mit den drei großen Rabattkarten verglichen.

Zwar besitzen viele Deutsche eine Rabattkarte, aber die Cashback-Portale im Internet sind vielen noch unbekannt. Wenn sich Kunden dort anmelden, können sie beim Einkauf in hunderten von Online-Shops deutlich höhere Rabatte bekommen. Bei den drei großen Rabattkarten-Anbietern Payback, Deutschlandcard und Miles & More ist das Sparpotenzial deutlich geringer. Hier liegen die Rabatte hĂ€ufig bei höchstens einem Prozent.

Cashback bekommt der KĂ€ufer auf viele unterschiedliche Waren und Dienstleistungen, wie zum Beispiel TelefonvertrĂ€ge und Autoversicherungen. Zwar sind im besten Fall mehr als 10 Prozent Rabatt drin, in der Praxis unterscheidet sich die Höhe der Rabatte aber sehr stark – je nach HĂ€ndler und Cashback-Anbietern gibt es hĂ€ufig zwischen 3 und 6 Prozent.

Bei den meisten Cashback-Anbietern sind zudem deutlich mehr OnlinehÀndler angeschlossen als bei den Rabattkartensystemen. Spitze ist hier der Anbieter Qipu: 72 der 100 umsatzstÀrksten Onlineshops in Deutschland gehören zu seinem Rabattnetzwerk, darunter Zalando, Tchibo, Otto, aber auch ElektronikhÀndler wie notebooksbilliger.de. Bei Payback sind es nur 57 der umsatzstÀrksten Shops, bei Deutschlandcard und Miles & More sogar nur 47 und 42 Shops.

Die Experten der Stiftung Warentest haben auch den Datenschutz und die allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen ĂŒberprĂŒft. Von allen untersuchten Rabattkarten und Cashback-Anbietern haben sieben Regelungen zum Nachteil des Kunden. Nicht alle beachten VerjĂ€hrungsfristen: Zum Beispiel streichen einige das Rabatt-Guthaben ersatzlos nach einer KĂŒndigung.

Der ausfĂŒhrliche Test Rabattkarten und Rabattsysteme erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 16.12.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/cashback-portale abrufbar.
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Freiburg: MĂŒllabfuhr ĂŒber Weihnachten
Die Weihnachtsfeiertage bringen auch in diesem Jahr erhebliche Verschiebungen der MĂŒllabfuhrtermine mit sich. Da erster und zweiter Weihnachtstag auf Freitag und Samstag fallen, muss die Freiburger Abfallwirtschaft (ASF) alle Abfuhrtermine um einen Tag vorziehen. Dadurch ergeben sich folgenden VerĂ€nderungen:

Die MĂŒllabfuhr vom Montag, 21. Dezember, wird auf Samstag, 19. Dezember, vorgezogen. Dies betrifft die östlichen Stadtteile von Kappel bis zur Wiehre und GĂŒnterstal.

Auch die MĂŒllabfuhr von Dienstag, 22. Dezember, wird auf Montag, 21. Dezember, vorlegt. Die Stadtteile Unterwiehre, Vauban, St. Georgen, Haslach und Weingarten sind davon betroffen.

Die Abfuhr von Mittwoch, 23. Dezember, wird auf Dienstag, 22. Dezember vorgezogen. Betroffen sind die Innenstadt, Herdern, ZĂ€hringen und das Industriegebiet Nord.

Die MĂŒllabfuhr vom Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, verlegt die ASF auf Mittwoch, 23. Dezember. Betroffen sind der StĂŒhlinger, Freiburg-West, Betzenhausen, Rieselfeld, Landwasser und Lehen.

Die Abfuhr von Freitag, 25. Dezember, wird auf Donnerstag, 24. Dezember, vorgezogen. Die Regelung gilt Hochdorf und die Tuniberggemeinden.

An sÀmtlichen Tagen in der Weihnachtswoche beginnen die Teams der ASF bereits um 6 Uhr.

Am Heiligabend, 24. Dezember, sind zudem die AbfallUmladestation am Eichelbuck, der Recyclinghof in Haslach und die Beratungsstellen der ASF geschlossen.
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