Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Freiburg: Im Breisacher Hof entsteht ein markantes GebÀudeensemble
Zwei ArchitekturbĂŒros gewinnen Mehrfachbeauftragung

Breisacher Hof: markantes GebÀudeensemble mit ca. 60 neuen geförderten Mietwohnungen und sozialen Einrichtungen geplant

Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) und die Stadtverwaltung haben Mitte MĂ€rz den Siegerentwurf fĂŒr die stĂ€dtebauliche Entwicklung des „Breisacher Hofs“ vorgestellt. Die EntwĂŒrfe der ArchitekturbĂŒros „bhk Architekten“ fĂŒr die Wohnbebauung und „dörr & irrgang“ fĂŒr die sozialen Einrichtungen sind als Sieger aus einer Mehrfachbeauftragung hervorgegangen. Überzeugt hat die Jury unter Vorsitz von Prof. Sebastian Zoeppritz die stĂ€dtebauliche PrĂ€senz, die gebĂ€udeplanerische QualitĂ€t sowie die hohe FunktionalitĂ€t beider EntwĂŒrfe. Gemeinsam mit BaubĂŒrgermeister Prof. Dr. Martin Haag und Prof. Sebastian Zoeppritz hat FSB-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Magdalena Szablewska die markanten GebĂ€ude prĂ€sentiert.

Um zusĂ€tzlichen, dringend benötigten Wohnraum schaffen zu können, hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit der FSB zunĂ€chst im Rahmen einer Machbarkeitsstudie eine mögliche Bebauung des bestehenden Bolzplatzes sowie der benachbarten FreiflĂ€che im „Breisacher Hof“ untersuchen lassen. Diese FlĂ€chen eignen sich fĂŒr eine Wohnbebauung mit ca. 60 geförderten Mietwohnungen, verteilt auf einer WohnflĂ€che von ca. 4.400 mÂČ.

Das neue GebĂ€ude wird im KfW-Effizienzhaus-Standard 55 errichtet. DarĂŒber hinaus wurde geprĂŒft, ob die Neuentwicklung des GebĂ€udes Breisacher Straße 76, welches eine Kita und das Jugend- und Familienzentrum „Flash“ beheimatet, in einem weiteren Bauabschnitt möglich ist. Das GebĂ€ude bildet derzeit das soziale Zentrum des Quartiers, das von den Bewohnerinnen und Bewohnern gern angenommen wird. Hinsichtlich der Neuplanung ist eine Erweiterung bzw. ein Neubau der RĂ€umlichkeiten sowohl fĂŒr die Kita als auch fĂŒr das Jugend- und Familienzentrum vorgesehen. Da die bisher als Bolzplatz genutzte FlĂ€che die Möglichkeit fĂŒr die Realisierung von dringend erforderlichem Wohnraum bietet, wird kĂŒnftig ein Bereich der verbleibenden großzĂŒgigen GrĂŒnflĂ€che Platz fĂŒr einen Ballspielplatz bieten. Im Rahmen einer, mit dem Stadtplanungsamt vorbereiteten, Mehrfachbeauftragung haben sich fĂŒnf ArchitekturbĂŒros aus Baden-WĂŒrttemberg und dem Saarland mit kreativen EntwĂŒrfen um den Zuschlag der Planung beworben. Der Siegerentwurf fĂŒr die Wohnbebauung stammt vom BĂŒro „bhk Architekten“ aus Saarlouis.

Dessen Entwurf sieht einen markanten Baukörper entlang der ElsĂ€sser Straße mit einem höheren Kopfbau an der Breisacher Straße vor. Das GebĂ€ude wird voraussichtlich Ein- bis FĂŒnf-Zimmerwohnungen umfassen, die sich ĂŒber drei, fĂŒnf und acht Geschosse verteilen und allesamt barrierefrei erreichbar sein werden.

FĂŒr die sozialen Einrichtungen sieht das Konzept des BĂŒros „dörr & irrgang“ aus Au bei Freiburg den Erhalt des BestandsgebĂ€udes mit einem geschickt konzipierten Erweiterungsbau vor. Die geplante zweigeschossige Erweiterung wird mit dem BestandsgebĂ€ude einen eigenen Innenhof bilden, dessen Mitte sich Kita und Familienzentrum teilen werden. Aufgrund des angespannten Wohnungsmarktes wird die FSB mit dem Bau der WohngebĂ€ude beginnen, die Realisierung der neuen RĂ€umlichkeiten fĂŒr Kita und Familienzentrum ist in einem spĂ€teren Bauabschnitt geplant. Beide BĂŒros wurden von der Jury mit der weiteren Ausarbeitung der EntwĂŒrfe beauftragt.

„Ziel der Mehrfachbeauftragung war, an dieser Stelle ein Wohnungsbauprojekt zu entwickeln, das ein harmonisches Zusammenspiel von moderner Architektur und BestandsgebĂ€uden berĂŒcksichtigt“, so BaubĂŒrgermeister Prof. Dr. Martin Haag. „Der Breisacher Hof hat eine historische stĂ€dtebauliche Bedeutung und erfordert eine sensible Nachentwicklung. Es freut mich sehr, dass wir mit den Konzepten der BĂŒros „bhk Architekten“ und „dörr & irrgang“ EntwĂŒrfe erhalten haben, die innerstĂ€dtisches Wohnen in hoher QualitĂ€t mit zusĂ€tzlichen sozialen Angeboten fĂŒr die Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier verbinden.“

„Dabei stellen wir hohe Anforderungen an die QualitĂ€t der kĂŒnftigen FreiflĂ€chen“, ergĂ€nzt FSB-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Magdalena Szablewska. „Im Breisacher Hof sollen attraktive Spiel-, Freizeit-, und AufenthaltsflĂ€chen fĂŒr Kinder und Jugendliche sowie fĂŒr Ă€ltere Menschen entstehen, die vielfĂ€ltige lĂ€rmvertrĂ€gliche AktivitĂ€ten und Begegnungen ermöglichen und zu einem harmonischen Miteinander beitragen werden.“

Weitere EntwĂŒrfe wurden von den Freiburger BĂŒros „Archimedes Architekten GmbH“, „Böwer Eith Murken Vogelsang PartG mbB“ sowie von „LEHEN drei“ prĂ€sentiert. Interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben von Montagmittag, 20.03 bis Freitag, 25.03.2017 die Möglichkeit, alle eingereichten EntwĂŒrfe im Foyer (2.OG) des Technischen Rathauses anzusehen.

Die vorgestellten EntwĂŒrfe berĂŒcksichtigen ausschließlich die im Breisacher Hof neu zu bebauenden FlĂ€chen. Das bestehende historische GebĂ€udeensemble aus ehemaligen Kasernen und OffiziersunterkĂŒnften wird die FSB in den nĂ€chsten Jahren umfangreich sanieren.

Der Baubeginn fĂŒr die neuen WohngebĂ€ude ist fĂŒr Ende 2018 geplant, die Fertigstellung fĂŒr Mitte 2020.
 
 

 
Luther und die Reformation(en) in und fĂŒr Kitas
Fachtag mit rund 200 Erzieherinnen und Erziehern aus Kitas

Freiburg. Rund 200 Erzieherinnen und Erzieher aus evangelischen KindertagesstĂ€tten (Kitas) konnte die Vorsitzende der Stadtsynode, Regina D. Schiewer, am Montag zu einem Fachtag begrĂŒĂŸen. Bei dem Fachtag ging es um "eine SchĂ€rfung des Evangelischen Profils in unseren KindertagesstĂ€tten". Im Mittelpunkt stand der Einfluss der Reformation fĂŒr die Entwicklung der Kita-PĂ€dagogik. Kein Wunder, dass auch "Martin Luther und Philipp Melanchthon" mitwirkten.

Die beiden historischen Figuren wurden kongenial gespielt von Pfarrer Dieter Habel (Luther) und Diakon Joost Wejwer (Melanchthon mit Feder). Spielerisch und spielend wurden die Grundlagen der Reformation vermittelt: Der Mensch kann seine innere Angst ĂŒberwinden, denn durch Gottes Gnade werde er frei.

In einem Referat erklĂ€rte der PrĂ€lat von Nordbaden und ehemalige Dekan von Freiburg, Traugott SchĂ€chtele, "Was es heißt heute evangelisch zu sein". Er machte unter anderem deutlich, dass die Entwicklung der Reformation nicht nur auf den einen Thesenanschlag von Martin Luther 1517 zurĂŒck zu fĂŒhren sei. "Reformation gibt es nur im Plural, als Reformationen", so SchĂ€chtele. Denn im Grunde habe es im ausgehenden Mittelalter eine große Zahl von Reformationen geben. Sogar auch innerhalb der katholischen Kirche. SchĂ€chtele machte den FachkrĂ€ften aus den Kitas Mut sich als Theologin und Theologe zu verstehen, denn sich so zu sehen zu dĂŒrfen sei auch eine Frucht der Reformation.

Zum "Evangelischen Profil in Kindertageseinrichtungen" machte der ehemalige Direktor des ReligionspĂ€dagogischen Instituts (RPI), Hartmut Rupp in seinem Vortrag deutlich, dass "Kinder ein Recht auf Religion haben". Dabei brauchten die Kinder auch ein KohĂ€renzgefĂŒhl, das ihnen einen Sinn fĂŒr die ZusammenhĂ€nge in der Welt ermögliche. Er ermutigte zu einer PĂ€dagogik der Anerkennung. Kitas sollten auch ein spiritueller Ort sein, so Rupp.

Schließlich stellte Pfarrerin Christine Wolf (RPI, Karlsruhe) noch die "Reformationsschatzkiste" vor. Dies ist eine Holzkiste mit Materialien und Anregungen fĂŒr die praktisch-methodische Arbeit in den Kitas. Der Inhalt reicht vom Kaleidoskop ĂŒber Backrezepte fĂŒr Lutherbrötchen bis zur Luther-Handpuppe.
Nach intensiven VortrÀgen samt hervorragendem Catering dankte Abteilungsleiterin Heidrun Jansen-Czaja allen Beteiligten und Teilnehmenden. Die feierten zum Abschluss des Tages einen gemeinsamen Gottesdienst in der Melanchthonkirche den Stadtdekan Markus Engelhardt gestaltete.

zum Bild oben: Martin Luther (gepielt von Pfarrrer Dieter Habel, links) und Philipp Melanchthon (gespielt vom Diakon Joost Wewjer) traten beim Fachtag fĂŒr Kita-FachkrĂ€fte auf. Die entsprechenden Melanchthon- und Luther-Handpuppen "schauten zu".
 
 

 
Internet-Rechtsschutz: Was Internet-Rechtsschutzversicherungen taugen
Gemobbte Schulkinder, bloßgestellte Arbeitskollegen, InternetkĂ€ufe, die sich als Mogelpackung herausstellen – so etwas kommt im Internet tĂ€glich vor. Internet-Rechtsschutzversicherungen versprechen, bei Ärger im Netz einzuspringen. Aber helfen sie wirklich? Die Stiftung Warentest hat sich drei in Deutschland verfĂŒgbare Spezialpolicen angesehen und empfiehlt den ganz normalen Rechtsschutz fĂŒr on- und offline, nachzulesen in der April-Ausgabe von Finanztest und auf www.test.de/internetrechtsschutz.

Wer im Internet surft, kann sich schnell Ärger einhandeln. Was, wenn man wegen eines Facebook-Eintrags den Job verliert? Wenn der Sohn Tausende von Musiktiteln illegal runterlĂ€dt („Filesharing“)? Oder wenn man von rassistischen Beschimpfungen oder Verleumdung betroffen ist? Internet-Rechtsschutz verspricht Hilfe. Die Stiftung Warentest hat sich die drei zurzeit verfĂŒgbaren Versicherungen angesehen, die pro Jahr zwischen 60 und 240 Euro kosten und unterschiedliche Leistungen anbieten: DEVK IdentitĂ€tsschutz plus, Arag Web@aktiv Plus und BNP Paribas Cardif Digital Life Protect. Sie ĂŒbernehmen zum Beispiel bei Abmahnungen wegen Filesharing bis zu 1.000 Euro fĂŒr anwaltliche Hilfe. Landet der Fall aber vor Gericht, reichen die Versicherungssummen oft nicht aus, um die Anwaltskosten des Mandanten zu decken.

Eine spezielle Internet-Rechtsschutzversicherung ist nicht nötig, so das Fazit von Finanztest. Eine ganz normale Rechtsschutzversicherung mit Privat- und Berufsrechtsschutz deckt die meisten FĂ€lle ab (mehr unter www.test.de/rechtsschutz). Wer beim Filesharing erwischt wird, hat aber oft keinen oder nur wenig Schutz durch seine Rechtsschutzversicherung, schreibt Finanztest. Der Premium-Rechtsschutz von DAS ĂŒbernimmt bis zu 1.000 Euro und gehörte im letzten Test zu den besten, mit einer JahresgebĂŒhr von rund 290 Euro.

Mehr unter www.test.de/internetrechtsschutz und im April-Heft von Finanztest (ab 22.03.2017 am Kiosk).
Mehr
 

 
Freiburg: Rundgang durch die Ausstellung von Susanne KĂŒhn
Eine FĂŒhrung durch die Ausstellung „Susanne KĂŒhn. SpaziergĂ€nge und andere Storys“ findet am Samstag, 25. MĂ€rz, um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro; dazu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermĂ€ĂŸigt 3 Euro.

zum Bild oben:
Das Foto gibt einen Einblick in die Ausstellung. / Quelle: Bernhard Strauss
 
 

 
Drei neue Passagiere an Bord der Arche des Geschmacks
Mangold Sennfelder Stiel, Bamberger Rauchbier traditioneller Herstellungsart und Ismaninger Kraut - so heißen die drei neuen Passagiere der Slow Food Arche des Geschmacks. Das internationale Projekt von Slow Food schĂŒtzt die biokulturelle Vielfalt regional wertvoller Nutztierarten und Kulturpflanzen. In Deutschland sind insgesamt 61 Passagiere gelistet, die von den SpeiseplĂ€nen zu verschwinden drohen.

Unter dem Motto "Essen, was man retten will!" bewahrt die Arche des Geschmacks Nutztierrassen und Nutzpflanzenarten vor dem Vergessen und Verschwinden. "Die große Mehrheit der Arche-Passagiere ist aus der "Mode" gekommen, weil deren Anbau oder Verarbeitung oft arbeitsintensiver sind. Die Lebensmittelindustrie findet fĂŒr solche Sorten und Tierrassen schlichtweg keine Verwendung, weil sie nach dem Motto des Wachse oder Weiche so schnell wie möglich hohe ErtrĂ€ge erzielen will," so Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V. Slow Food möchte die Produkte wieder bekannter machen, damit sie nachgefragt und entsprechend hergestellt und verkauft werden können.

Die drei neuen Arche-Passagiere kommen aus dem SĂŒden Deutschlands. Das Bamberger Rauchbier traditioneller Herstellungsartist ein handwerklich gebrautes Bier, welches mit Rauchmalz produziert wird und sich durch ein entsprechend rauchiges Aroma auszeichnet. Es wird nur noch in zwei Brauereien in Bamberg hergestellt, die aus dem ehemaligen Traditionsbier so eine lokale SpezialitĂ€t und Liebhaber Bier machten. Auch der Mangold Sennfelder Stielblickt auf eine lange Tradition zurĂŒck: Das seltene GemĂŒse ist bereits 100 Jahre alt und eine lokale VarietĂ€t des Stielmangolds aus dem unterfrĂ€nkischen GĂ€rtnerdorf Sennfeld bei Schweinfurt. Er wurde einst durch traditionelle Auslese vorhandener Mangoldpflanzen gezĂŒchtet und war ein typisches Produkt fĂŒr die Sennfelder GemĂŒsebauern. Durch seinen milden und leicht sĂŒĂŸlichen Geschmack unterscheidet er sich deutlich von den handelsĂŒblichen Sorten Stielmangold. Doch ist dieser kulinarische Leckerbissen auf dem RĂŒckzug: Seit dem RĂŒckgang der regionalen Vermarktung wird er nur noch in fĂŒnf GĂ€rtnereien in Sennfeld produziert.

Die zweite GemĂŒseraritĂ€t an Bord der Arche ist das Ismaninger Kraut. Diese botanische Weißkraut-Variante wird seit Jahrhunderten in Ismaning angebaut und gepflegt. Der arbeitsintensive Anbau jedoch machen das Kraut aus wirtschaftlicher Sicht kaum noch konkurrenzfĂ€hig und die ungleichmĂ€ĂŸige Erntezeitpunkt eine maschinelle Ernte nicht möglich. Aufgrund der lockereren Köpfe und der besonderen regionalen Bodenbeschaffenheit schmeckt das Ismaninger Kraut mild, weich und sĂŒĂŸ sowie wesentlich intensiver als andere rundköpfige Krautsorten. Es eignet sich gut fĂŒr Sauerkraut, Krautsalat, Kohlrouladen und Bairisch Kraut, eine traditionelle Zubereitung mit Speck und Schmalz.

Im folgenden detaillierte Informationen zu den drei Arche-Passagieren:

Bamberger Rauchbier traditioneller Herstellungsart

Der Geschmack des Bamberger Rauchbieres traditioneller Herstellungsart wird bestimmt von der Herstellung des Rauchmalzes, die in der Stadt Bamberg eine lange und durchgĂ€ngige Tradition hat. Dabei wird das sogenannte grĂŒne, also noch feuchte Malz nicht in den heute allgemein ĂŒblichen rauchfreien Trocknungsanlagen, den Darren, sondern durch den heißen Rauch offenen Holzfeuers in brauereieigenen Rauchdarren getrocknet. Erst seit der EinfĂŒhrung der rauchfreien Trocknungstechnik in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts wurde Rauchbier zu einer Besonderheit, die sich nur in Bamberg eine treue AnhĂ€ngerschaft bewahren konnte. Ab ca. 1935 waren die Bamberger Brauereien Schlenkerla und Spezial die einzigen, die dem Rauchbier traditioneller Herstellungsart treu blieben, ihre Rauchdarren modernisierten und auf eine je eigene Art weiterentwickelten. Aus dem Traditionsbier machten sie so eine lokale SpezialitĂ€t.

Mangold Sennfelder Stiel

Der Mangold Sennfelder Stiel ist eine lokale VarietĂ€t des Stielmangolds aus dem unterfrĂ€nkischen GĂ€rtnerdorf Sennfeld bei Schweinfurt und ist ca. 100 Jahre alt. Diese VarietĂ€t wurde gegen Ende des 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts von der Sennfelder GemĂŒsebĂ€uerin Maria Bandorf durch traditionelle Auslese vorhandener Mangoldpflanzen, die breitere Stiele bildeten, gezĂŒchtet. Die Sennfelder Bauern lieferten vor dem zweiten Weltkrieg nicht nur nach Schweinfurt, sondern bis ins ThĂŒringische hinein GemĂŒse. Der Sennfelder Stiel war ein typisches Produkt fĂŒr die Sennfelder GemĂŒsebauern. Er wurde gerne gekauft, weil er sehr gut schmeckte und den Speisezettel bereicherte. Mit dem RĂŒckgang der regionalen Vermarktung ist auch die Anzahl der GĂ€rtnereien in Sennfeld gesunken. Von den einst etwa 20 Sennfelder Gartenbaubetrieben existieren noch fĂŒnf.

Ismaninger Kraut

Beim Ismaninger Kraut handelt es sich um eine eigene botanische Weißkraut-Variante, die seit Jahrhunderten in Ismaning angebaut und gepflegt wird. Die Vermehrung der Samen erfolgt durch die Anbauer in Eigenregie. Die Wuchsform, das Gewicht und ein ungleicher Erntezeitpunkt der einzelnen Krautköpfe auf einem Feld bedingen einen arbeitsintensiven Anbau des Ismaninger Krautes, der es aus wirtschaftlicher Sicht kaum noch konkurrenzfĂ€hig macht. ZunĂ€chst braucht es spezielle Maschinen zum AnhĂ€ufeln des jungen Krautes, damit der lange Strunk genĂŒgend Halt hat und der Krautkopf im Laufe des Wachstums nicht aus der Pflanzreihe fĂ€llt. Zum anderen ist der ungleichmĂ€ĂŸige Erntezeitpunkt einer maschinellen Ernte nicht förderlich. Es muss hĂ€ufiger durch die Reihen gegangen werden, um die einzelnen reifen Krautköpfe mit der Hand zu ernten.
Mehr
 

 
Freiburg: Revision bei der Schauinslandbahn
Seilbahnen gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln. DafĂŒr sorgen modernste Technik, gut ausgebildete Mitarbeiter/innen und strenge Auflagen der Gesetzgeber. Diese Auflagen werden durch verschiedene Kontroll-, PrĂŒfungs- und Wartungsmaßnahmen erfĂŒllt. Hierzu wird auch die Schauinslandbahn halbjĂ€hrlich einer technischen ÜberprĂŒfung unterzogen. Die Abnahme erfolgt durch das Landesbergamt fĂŒr Geologie, Rohstoffe und Bergbau.

Vom 20.03. - 07.04.2017 bleibt die Schauinslandbahn aus diesem Grund geschlossen. WÀhrend dieser Zeit ist der Seilbahnbetrieb eingestellt. Das Café und Restaurant Die Bergstation ist in dieser Zeit ebenfalls geschlossen.

Ab Samstag, den 08. April 2017, bringt Sie die Schauinslandbahn wieder tÀglich hoch und runter.
Mehr
 

 
Slow Food macht bei Initiative Transparente Zivilgesellschaft mit
Slow Food Deutschland hat die SelbstverpflichtungserklĂ€rung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) unterzeichnet. Der Verein spricht sich damit deutlich gegen Korruption in jeder Form aus und verpflichtet sich zu hohen ethischen Standards im GeschĂ€ftsverkehr, zur Rechenschaft sowie Offenlegung von Informationen und Verantwortung fĂŒr das Gemeinwohl. Slow Food nimmt die Verantwortung ernst, Mitgliedern, UnterstĂŒtzern und Partnern gegenĂŒber transparent zu sein.

Transparency International Deutschland e.V. arbeitet gemeinnĂŒtzig und ist politisch unabhĂ€ngig. Transparency International Deutschland e.V. ist TrĂ€ger der Initiative Transparente Zivilgesellschaft, die ein Plus an Informationen fördert, welches die Organisationen, die sich der ITZ angeschlossen haben, freiwillig anbieten und das ĂŒber die gesetzlichen Veröffentlichungspflichten fĂŒr gemeinnĂŒtzige Organisationen in Deutschland hinausgeht. HierfĂŒr liefert die ITZ einen Rahmen fĂŒr grundlegende Transparenz in gemeinnĂŒtzigen Organisationen. Als Unterzeichner der SelbstverpflichtungserklĂ€rung sagt Slow Food Deutschland verbindlich zu, die von der ITZ festgelegten, grundlegenden zehn Punkte ĂŒber den Verein der Öffentlichkeit leicht zugĂ€nglich zu machen. Der ITZ-Eintrag zu Slow Food Deutschland ist ĂŒber die Webseite des Vereins abrufbar. Er gibt Auskunft darĂŒber, woher die finanziellen Mittel stammen und wofĂŒr sie verwendet werden, wer die EntscheidungstrĂ€ger des Vereins sind und welche Ziele Slow Food Deutschland verfolgt.

Slow Food Deutschland wurde nach PrĂŒfung der Daten von Seiten der ITZ Anfang des Jahres in die ITZ-Liste der Unterzeichner aufgenommen. Von den rund 590.00 Vereinen und 17.400 Stiftungen, die es laut dem Bundesverband Deutscher Stiftungen in Deutschland gibt, haben sich bislang 818 der ITZ Deutschland angeschlossen.

Slow Food Deutschland möchte sich durch die Teilnahme als Vorbild fĂŒr weitere Organisationen der Zivilgesellschaft engagieren und dazu aufrufen die von der Initiative Transparente Zivilgesellschaft zur VerfĂŒgung gestellte Selbstverpflichtung verbindlich zu erklĂ€ren, einzuhalten und zu verbessern. So kann das öffentliche Bewusstsein ĂŒber die negativen Folgen von Korruption geschĂ€rft werden.
Mehr
 

 
Freiburg: Neubau KronenbrĂŒcke
SpektakulĂ€re nĂ€chtliche Arbeiten - Stahlbauteile werden mit ĂŒberbreiten Schwerlasttransportern angeliefert und eingebaut

SĂŒdliche B31-Fahrbahn in Höhe KronenbrĂŒcke ist nur einspurig befahrbar

SpektakulĂ€re nĂ€chtliche Arbeiten an der neuen KronenbrĂŒcke. An zwei NĂ€chten, von Donnerstag, 9. auf Freitag, 10. MĂ€rz, und Dienstag, 21. auf Mittwoch, 22. MĂ€rz, liefern ĂŒberbreite Schwerlasttransporter Stahlbauteile fĂŒr die Unterspannungen der neuen KronenbrĂŒcke an; diese werden mit mobilen KrĂ€nen entladen und ĂŒber die Dreisam in ihre zukĂŒnftigen Lagen eingehoben.

Einige der Schwerlasttransporter werden in der Lessingstraße auf Höhe der Baustelle KronenbrĂŒcke entladen, weitere fahren ĂŒber KaiserbrĂŒcke und Schreiberstraße auf die Nordseite der KronenbrĂŒcke zur Entladung.

Da diese ĂŒberbreiten Schwerlasttransporte erst nach 22 Uhr fahren dĂŒrfen und die Entladung der Stahlbauteile auf Grund der beengten PlatzverhĂ€ltnisse einen zusĂ€tzlichen Fahrstreifen der sĂŒdlichen B31 benötigt, mĂŒssen diese Arbeiten in der Nacht durchgefĂŒhrt werden.

FĂŒr diese Arbeiten muss die Lessingstraße (stadteinwĂ€rts fĂŒhrende Fahrbahn B31) auf Höhe der Baustelle KronenbrĂŒcke in beiden NĂ€chten jeweils ab 20 Uhr bis spĂ€testens 5 Uhr morgens auf einen Fahrstreifen reduziert werden.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) sowie das Garten- und Tiefbauamt (GuT) bedanken sich bei den Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden fĂŒr das VerstĂ€ndnis fĂŒr die mit den Bauarbeiten verbundenen Behinderungen und BeeintrĂ€chtigungen.

Weitere Informationen ĂŒber aktuelle Baustellen in der Stadt Freiburg erhalten Sie im Internet ...
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger