Prolixletter
Dienstag, 25. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Verkehrsbehinderungen durch Parken auf der Fahrbahn
Verwaltung appelliert an Verkehrsteilnehmende nicht ordnungswidrig auf den Straßenraum auszuweichen – Rettungswege sind fĂŒr Einsatzfahrzeuge freizuhalten

Im Zuge der laufenden Schwerpunktaktionen zum Gehwegparken hat der Gemeindevollzugsdienst (GVD) in einigen Bereichen erhebliche und teils gefĂ€hrliche Verkehrsbehinderungen festgestellt. Einige Verkehrsteilnehmende parken zwar nicht mehr auf dem Gehweg, beachten aber leider nicht, dass das Parken an engen Fahrbahnstellen nicht zulĂ€ssig ist. Zu eng wird eine Fahrbahnstelle, wenn zum Fahrbahnrand beziehungsweise zu gegenĂŒber abgestellten Fahrzeugen keine Fahrbahnbreite von mindestens drei Metern bereits bei geradem Fahrbahnverlauf eingehalten werden kann. Wird die Mindestbreite der Fahrbahn nicht eingehalten, darf an der Stelle nicht mehr geparkt werden.

Der GVD fordert die Verkehrsteilnehmenden dringend auf, die erforderliche Fahrbahnbreite einzuhalten. VerstĂ¶ĂŸe stellen nicht nur eine Ordnungswidrigkeit dar, sie können auch RettungseinsĂ€tze gerade der Feuerwehr behindern, aber auch verhindern, dass die ASF Abfall und Wertstoffe abholen kann.

Konkrete Behinderungen hatte der GVD beispielsweise schon in der Kandelstraße, der Marienmattenweg/Erlenweg, der Johann-Sebastian-Bach-Straße oder der Brandensteinstraße festgestellt und wurden auch von Anwohnerinnen und Anwohnern gemeldet.
 
 

 
Freiburg: Strom vom Balkon
Programm „Klimafreundlich Wohnen“ fördert das 100. Solarstrommodul
Energiewende voranbringen und Geld sparen
ZuschĂŒsse fĂŒr Photovoltaikanlagen weiter möglich

Seit der Neuauflage des Förderprogramms „Klimafreundlich Wohnen“ im September 2019 fördert das Umweltschutzamt auch Balkonmodule. Jetzt wurde das 100. dieser Module gefördert. Die Photovoltaikanlagen fĂŒr den eigenen Balkon werden sehr gut angenommen. Durch die etwa 300 Watt starken Anlagen können auch Mieterinnen und Mieter (in Absprache mit der Vermieterin oder dem Vermieter) ein StĂŒck Energiewende auf dem eigenen Balkon realisieren und dabei Geld sparen.

Die Balkonmodule sind sehr leicht zu installieren und können mit einem Spezial-Stecker mit wenig Aufwand an das Hausnetz angeschlossen werden. An sonnigen Tagen kann man so direkt den selbst produzierten Strom nutzen. Durch die Anlagen können bei guten Bedingungen bis zu 300 Kilowattstunden Strom pro Jahr gespart werden. So lassen sich pro Jahr bis zu 70 Euro einsparen. Die Stadt Freiburg fördert die Balkonanlagen mit 200 Euro. Damit wird die Installation der Anlage bezahlt. So bleiben ausschließlich die Kosten fĂŒr den Wieland-Stecker und das PV-Modul. Die Anlagen kosten in der Regel zwischen 300 und 600 Euro. Durch die Förderung der Installationskosten kann sich eine entsprechende Anlage in fĂŒnf bis sieben Jahren amortisieren.

Die 100 installierten und geförderten Anlagen produzieren in einem Jahr rund 30.000 Kilowattstunden Strom; also rund so viel wie sieben 4-Personen-Haushalte im Jahr verbrauchen. Mit den Anlagen werden rund 22,5 Tonnen CO2- eingespart.

Das Förderprogramm Klimafreundlich Wohnen ist gemeinsam mit den Antragsunterlagen zu finden unter www.freiburg.de/foerderprogramm-klimafreundlich-wohnen und kann online ausgefĂŒllt werden. Ansprechpartner fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ist Timon Fleig: Timon.Fleig@stadt.freiburg.de; 0761/201-6141
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Karlsruhe: Magistrale fĂŒr Europa - NachtzĂŒge haben Zukunft
Vorsitzender Mentrup freut sich ĂŒber Renaissance wichtiger Verbindungen

FĂŒr einen weiteren Ausbau internationaler Nachtzugverbindungen machte sich OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup bei der Hauptversammlung der Initiative "Magistrale fĂŒr Europa" stark, der seit ĂŒber 30 Jahren zehn StĂ€dte, neun Regionen und fĂŒnf Industrie- und Handelskammern von Paris bis Bratislava angehören. "Als Vorsitzendem dieser Initiative liegt mir die Wiederbelebung traditioneller Langstrecken-ReisezĂŒge besonders am Herzen, denn es gibt keine umweltfreundlichere Art zu reisen als mit dem Zug", sagte Mentrup. Zum Klima-Bonus komme außerdem noch der Komfort, insbesondere dann, wenn NachtzĂŒge genutzt werden können.

"Slow Travelling" liegt im Trend
Anlass war die AnkĂŒndigung der Bahn-Managerin Sophie Buyse, dass Ende des Jahres ein Konsortium aus DB, SNCF und ÖBB einen "NightJet"-Nachtzug auf der Strecke Paris-Wien anbieten wolle. Wie Tim Euler vom neu gegrĂŒndeten Online-Portal Nachtzug-Urlaub.de erlĂ€uterte, biete eine Reise mit dem Schlafwagen nicht nur den Vorteil, ausgeruht am Zielort anzukommen, sondern zugleich auch auf Entschleunigung zu setzen. Dies eröffne dem Tourismus entlang der Routen ganz neue Perspektiven. "FĂŒr Bahnreisende ist nicht selten der Weg das Ziel", weiß auch der OB. "Slow-Travelling" bedeute, dass man unterwegs auch einmal innehalten, interessante StĂ€dte entlang des Reisewegs anschauen und kulturelle Angebote erleben könne. Mentrup appellierte daher an die Tourismus-Branche, diese Chance zu ergreifen und neue Formate zu schaffen, welche gezielt die Klientel der Nachtzug-Reisenden ansprechen könnten.

Beseitigung vorhandener EngpÀsse gefordert
Um den Bahnverkehr auf der wichtigen West-Ost-Achse zwischen Paris, Karlsruhe, Wien und Bratislava/Budapest weiter zu stĂ€rken, mĂŒssen noch vorhandene EngpĂ€sse zĂŒgig beseitigt werden. So lautete der Tenor aller rund 80 Teilnehmenden bei der öffentlichen Hauptversammlung der Initiative "Magistrale fĂŒr Europa". Zuvor war in nichtöffentlicher Sitzung entschieden worden, die Initiative in die Rechtsform eines eingetragenen Vereins weiterzuentwickeln. Dadurch können unter anderem zukĂŒnftig europĂ€ische Fördermittel, wie etwa aus dem INTERREG-Programm, beantragt werden. Dr. Frank Mentrup wurde als Vorsitzender der Initiative in seinem Amt bestĂ€tigt.
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Freiburg: Brand im Hochhaus
Freiburg-Landwasser, Auwaldstr.; 27.06.2021, 15:57 Uhr. Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle ĂŒber die europaweite Notrufnummer 112, dass im 13. Stockwerk eines Hochhauses ein Brand ausgebrochen sei. An dem Hochhaus sei an mehreren Fenstern schwarzer Rauch sichtbar. Mehrere Heimrauchmelder hĂ€tten bereits ausgelöst und wĂŒrden die Bewohner warnen. Sofort alarmierte der Disponent den Löschzug der Berufsfeuerwehr, vier Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr, den diensthabenden Direktionsdienst sowie den Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen.

Die EinsatzkrĂ€fte leitenden sofort eine Menschenrettung und BrandbekĂ€mpfung ein. Es wurden zwei Personen verletzt. Eine Person musste in eine umliegende Klinik eingeliefert werden. Die zweite Person wurde durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt. Insgesamt wurden fĂŒnf Personen an den Rettungsdienst ĂŒbergeben.

Nach umfangreichen Löscharbeiten konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Das GebĂ€ude wurde durch die EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr belĂŒftet und danach der Polizei ĂŒbergeben. Durch das Ereignis ist die betroffene Wohneinheit vorĂŒbergehend nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr Freiburg war mit 15 Fahrzeugen und ca. 60 Feuerwehrangehörigen im Einsatz.

WĂ€hrend des Einsatzes kam es zu einem Paralleleinsatz in einer Gemeinschaftsunterkunft in Freiburg-Wiehre. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Hierhin rĂŒckte der zweite Inspektionsdienst (2. FĂŒhrungsdienst der Berufsfeuerwehr), drei Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Drehleiter von Kirchzarten in Überlandhilfe aus. Die Drehleiter aus Kirchzarten war notwendig, da beide Drehleitern der Stadt Freiburg bei dem Hochhausbrand gebunden waren.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

Fahrradhelme: Guten Schutz gibt es fĂŒr kleines Geld
(c) Stiftung Warentest
 
Fahrradhelme: Guten Schutz gibt es fĂŒr kleines Geld
Den besten Unfallschutz bietet ein Fahrradhelm fĂŒr 45 Euro. Seine GrĂ¶ĂŸe lĂ€sst sich aber nur schwer anpassen. Insgesamt schneiden 8 von 14 Fahrradhelmen gut ab, der Rest ist befriedigend. Zu diesem Ergebnis kommt ein ï»żinternationaler Gemeinschaftstest zusammen mit dem ADAC und dem österreichischen Verein fĂŒr Konsumenteninformation (VKI), bei dem Fahrradhelme fĂŒr Erwachsene zu Preisen von 35 bis 160 Euro getestet wurden.

Acht Modelle sind gut, die anderen immerhin befriedigend, auch sie schĂŒtzen wirksam vor Kopfverletzungen. „Jeder Helm ist besser als keiner“, heißt es im Testbericht. Einige Anbieter versprechen Extra-Schutz durch Mips, ein Schutzsystem fĂŒr ZusammenstĂ¶ĂŸe aus verschiedenen Richtungen. Der Test zeigt, dass Mips keine Voraussetzung fĂŒr einen guten Helm ist. Wichtig ist, dass der Helm gut sitzt. Radler sollten daher verschiedene aufprobieren und ein bequemes, leicht einzustellendes Modell kaufen.

Außer Konkurrenz prĂŒften die Tester auch den Hövding 3, einen 350 Euro teuren Airbag fĂŒr Radfahrer. Im Test mit einem Stuntman funktionierte er prima. Doch nicht in allen Situationen öffnet er zur rechten Zeit. Der Tragekomfort ist gewöhnungsbedĂŒrftig: Der 840 Gramm schwere Airbag liegt wie ein schwerer Schal um den Hals, zusĂ€tzlich drĂŒcken der Akku und das Verstellrad im Nacken.

Der Test Fahrradhelme findet sich in der ï»żJuli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/fahrradhelme abrufbar.

zum Bild oben:
Ein Stuntman – mit einem Hövding um den Hals – stĂŒrzt fĂŒr uns vom Fahr­rad ĂŒber eine geöff­nete Auto­tĂŒr.
(c) Stiftung Warentest
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Drei Gewinnerteams wurden gekĂŒrt
Viele kreative Lösungen fĂŒr die lokale Kunst- und Kulturbranche beim 7. Freiburg Hackathon

Im Rahmen des Freiburg Hackathon, der vom 18. bis 20. Juni stattfand, wurden drei Gewinnerteams gekĂŒrt, die mit ihren digitalen Lösungen die Jury ĂŒberzeugt haben. Ziel des diesjĂ€hrigen Freiburg Hackathon war es, die durch die Coronapandemie stark geschwĂ€chte Kunst- und Kulturbranche durch neue digitale Konzepte zu unterstĂŒtzen und KreativitĂ€t, Innovation und Technologie zu vernetzen. Besonders ĂŒberzeugt haben die Konzepte der Teams „Treye“, „Kunst- und Kulturwegweiser“ und „FreiburgArt“. Alle drei Teams erhalten einen Preis, der mit jeweils 1.000 Euro dotiert ist und können sich zudem ĂŒber Gutscheine fĂŒr die MFG Akademie der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg freuen.

Wie bei einem Hackathon ĂŒblich, wurden im Rahmen von Workshops vorab Aufgabenstellungen, sogenannte Challenges, definiert. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Freiburger Kunst- und Kulturszene wurden so AnknĂŒpfungspunkte entwickelt, die den Teilnehmenden eine Basis zur Entwicklung entsprechender Lösungen boten. Arbeitstitel der Challenges waren beispielsweise „Kunst im öffentlichen Raum“, „Verlorene Kunst sichtbar machen“, „Ticketingsystem fĂŒr Kunst- und Kulturschaffende oder „Wegweiser fĂŒr Kulturveranstaltungen auf öffentlichen PlĂ€tzen“. In nur 48 Stunden haben fĂŒnf Teams mit interdisziplinĂ€rer Besetzung vielfĂ€ltige Konzepte und Apps entwickelt, die die lokale Kunst- und Kulturszene unterstĂŒtzen sollen. Zur Vorstellung der Ergebnisse wurden Videos erstellt, diese können unter https://hackathon-freiburg-21.devpost.com/project gallery angesehen werden. Drei Ideen wurden von der Jury, in der das Theater Freiburg, die Hochschule Furtwangen, die Stadt Freiburg, die FWTM, digital.freiburg und BZ.medien vertreten waren, ausgezeichnet.

Einer der drei Gewinner ist das Team Treye, das eine digitale Lösung entwickelt hat, die vorsieht, dass sich das Kunst- und Kulturangebot der Stadt in Echtzeit an persönliche Interessen anpasst und so andere Zielgruppen erreicht werden können.

Mit einem ĂŒber QR-Codes niederschwelligen Zugang zu Hintergrundinfos von Veranstaltungsorten sowie den Kunst- und Kulturschaffenden hat wiederum das Team Kunst- und Kulturwegweiser aufgewartet.

Besonders ĂŒberzeugt hat die Jury, die vom Team FreiburgArt entwickelte App, die sich mit Kunst im öffentlichen Raum beschĂ€ftigt. Über die App können sich die Nutzerinnen und Nutzer umfassend informieren, vorgeschlagene Kunstwerk-Touren ablaufen und auch Spenden fĂŒr die Kunstschaffenden tĂ€tigen. Die App hat zusĂ€tzlich den von BZ.medien gestifteten Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro in Form von Medienleistung gewonnen.

In einer dritten Etappe wird es darum gehen, ein geeignetes, tragfĂ€higes GeschĂ€ftsmodell zu gestalten, damit der entworfene Prototyp zum marktreifen Produkt entwickelt werden kann. Die ausgewĂ€hlten Teams werden hierfĂŒr im Sandbox Accelerator des Generator Startup Center sowie der Hochschule der Medien in Stuttgart weiter betreut.

Über den Hackathon Freiburg:
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der innerhalb kurzer Zeit in kleinen Gruppen kreative, technische Lösungen fĂŒr Probleme gefunden und programmiert werden. Der Hackathon Freiburg wird im Rahmen des Projektes DIGIHUB SĂŒdbaden in Zusammenarbeit mit der bwcon GmbH, dem Carl-Schurz-Haus, der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), dem Kulturamt der Stadt Freiburg, Freiburg.digital (DIGIT), der Hochschule Furtwangen und der Hochschule Offenburg veranstaltet.
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Sonnenschutzmittel: Sehr guter UV-Schutz fĂŒr wenig Geld
14 von ï»ż17 geprĂŒften Sonnenschutzmitteln schĂŒtzen erstklassig vor UV-Strahlung. Vier gĂŒnstige Produkte schneiden im Test der Stiftung Warentest sogar insgesamt sehr gut ab, da sie die Haut zusĂ€tzlich auch sehr gut mit Feuchtigkeit anreichern. Drei teure Sprays versagen im Test und schneiden mangelhaft ab.

Die Spitzenreiter, meist Eigenmarken von Drogerien, sind alle sehr gĂŒnstig und schon ab 1,23 Euro pro 100 Milliliter zu haben. Den letzten Platz im aktuellen Test teilen sich drei deutlich teurere Produkte: Die Naturkosmetik-Sprays von Biosolis und Lavera sowie das Apothekenprodukt der Marke Vichy. Sie kosten bis zu 21 Euro je 100 Milliliter. Biosolis versagt beim Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung. Lavera erreicht den angegebenen Sonnenschutzfaktor 30 nicht. Und bei Vichy fĂ€llt der UVA-Schutz zu gering aus.

Thematisiert wird im Test auch die Kritik am UV-Filter Octocrylen. Dass der Stoff in das Hormonsystem eingreifen könnte, wurde inzwischen entkrĂ€ftet. Im Test finden sich Sonnenschutzmittel mit und ohne Octocrylen, die zuverlĂ€ssig vor UV-Strahlung schĂŒtzen. Mehr dazu in der ï»żJuli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter ï»żwww.test.de/sonnenschutz.
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Freiburg: Keine Toleranz fĂŒr nĂ€chtliche Exzesse
Stadtverwaltung reagiert auf die Vorkommnisse auf dem Platz der Alten Synagoge

Glasverbot von 20 bis 5 Uhr morgens fĂŒr die nĂ€chsten beiden WochenendnĂ€chte, Hinweisschilder und große Abfallcontainer werden aufgestellt

Stadt senkt GebĂŒhren fĂŒr Kulturveranstaltungen auf stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen, um so weitere Angebote zu ermöglichen

OB Horn: „Körperverletzungen, sexuelle Übergriffe, Angriffe auf OrdnungskrĂ€fte sowie massive Ruhestörungen werden wir nicht tolerieren. Daher reagieren wir mit klarer Kante. Mit der GebĂŒhrenbefreiung fĂŒr Kulturveranstaltungen auf stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen werden wir weitere attraktive Angebote starten“

Freiwillige verteilen PapiertĂŒten im Rahmen der Aktion „Chill out and keep clean“ am Wochenende am Platz der Alten Synagoge - Weitere Abfallcontainer werden dort, am Martinstor, rund um den Seepark und am Sandfangweg aufgestellt

Seit Ende Mai lĂ€dt das Wetter zum Verweilen im Freien ein. Auf dem Platz der Alten Synagoge treffen sich seither vor allem am Wochenende abends und nachts Hunderte bis Tausende vorwiegend junge Menschen. Wiederholt kam es wiederholt zu vielen Ordnungsstörungen, der Platz war am Morgen danach vollkommen zugemĂŒllt. Aus diesem Grund waren die Polizei und der stĂ€dtische Vollzugsdienst (VD) die letzten Wochenenden in großer StĂ€rke prĂ€sent.

HauptsĂ€chlich nach Mitternacht gab es verbale Provokationen von stark alkoholisierten jungen Menschen gegenĂŒber der Polizei. Als die Polizei einschritt, wurden Glasflaschen in Richtung der EinsatzkrĂ€fte geworfen. Auch am letzten Wochenende kam es erneut zu Straftaten, zahlreichen Ordnungsstörungen und erneut zu einem völlig vermĂŒllten Platz. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer und steigender Alkoholisierung schlug die zunĂ€chst friedliche Stimmung in eine angespannte Lage um.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn hat hierfĂŒr klare Worte. „Körperverletzungen, sexuelle Übergriffe, Angriffe auf OrdnungskrĂ€fte sowie massive Ruhestörungen werden wir nicht tolerieren. FĂŒr uns steht der Schutz der körperlichen Unversehrtheit an erster Stelle. Ich bin mit meinen BĂŒrgermeisterkollegen und BĂŒrgermeisterkollegin einig, dass wir Gewalt und Aggression untereinander sowie gegen die Sicherheits- und EinsatzkrĂ€fte nicht dulden. An diesem Wochenende werden wir verschiedene Maßnahmen umsetzen, die wir mit der Polizei abgestimmt haben.“

Dieses Konzept sieht zunĂ€chst ein Verbot des MitfĂŒhrens von GetrĂ€nkebehĂ€ltnissen aus Glas von 20 bis 5 Uhr am Platz der Alten Synagoge fĂŒr die nĂ€chsten beiden Wochenenden von Freitag bis Sonntag vor.

OrdnungsbĂŒrgermeister Stefan Breiter: „„Wir sind an einem Punkt angelangt, der es erfordert, dass wir durch klare und unmissverstĂ€ndliche Regelungen die Sicherheit und Ordnung auf dem zentralen Platz wieder herstellen. Das Fehlverhalten einiger Menschen darf nicht dauerhaft die Freiheit und den uneingeschrĂ€nkten Aufenthalt der allermeisten Besucherinnen und Besucher des Platz der Alten Synagoge gefĂ€hrden.“

Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung (AföO) und die Polizei versprechen sich von dem Glasverbot, dass weniger gefahrtrĂ€chtiger MĂŒll entsteht. Besonders das Risiko von FlaschenwĂŒrfen durch Scherben verletzt zu werden, wird deutlich reduziert. Mit diesem temporĂ€ren Glasverbot will die Stadt die dortigen Menschen sowie die Polizei und den VD vor Verletzungen schĂŒtzen.

Zudem werden gut sichtbare Schilder am Platz der Alten Synagoge auf das Glasverbot fĂŒr die nĂ€chsten beiden WochenendnĂ€chte hinweisen ZusĂ€tzlich sollen drei große Container mit großen Einwurf-Öffnungen am Platz der Alten Synagoge, einer am Martinstor, vier große Container rund um den Seepark sowie einer am Sandfangweg vor dem Wochenende aufgestellt werden, damit die Menschen den entstehenden MĂŒll direkt vor Ort entsorgen können.

ZusĂ€tzlich startet die ASF eine Aktion „Chill out and keep clean“ am Freitag- und Samstagabend am Platz der Alten Synagoge. Freiwillige Helferinnen und Helfer werden dort PapiertĂŒten verteilen, die die jungen Menschen mit ihrem Abfall befĂŒllen und direkt in einen der drei bereitgestellten großen MĂŒllcontainern entsorgen können.

Die Stadtverwaltung hat unter FederfĂŒhrung des BĂŒro von BĂŒrgermeister Breiter kurzfristig eine Projektgruppe eingerichtet, in der das Gesamtpaket von Maßnahmen mit der Sozial-, der Kultur- und Jugendverwaltung und in Zusammenarbeit mit der kommunalen KriminalprĂ€vention ausgearbeitet werden soll.

Zu diesem Konzept gehört auch, dass die Stadtverwaltung von Juli bis Dezember 2021 die GebĂŒhren fĂŒr kulturelle Veranstaltungen auf stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen senkt und soweit erforderlich und vertretbar die Rekultivierung der GrĂŒnflĂ€chen ĂŒbernimmt. Dies soll unter anderem auch zu einer Entzerrung der genutzten FlĂ€chen und einer Entlastung des Platzes der Alten Synagoge beitragen.

Die AllgemeinverfĂŒgung fĂŒr das temporĂ€re Glasverbot tritt zunĂ€chst fĂŒr zwei Wochen in Kraft. Anschließend wird die Verwaltung die Erfahrungen zusammen mit dem PolizeiprĂ€sidium Freiburg evaluieren. Auf dieser Grundlage wird die Verwaltung ĂŒber das weitere Vorgehen entscheiden und sofern sich durch das Glasverbot keine Änderung der gefahrtrĂ€chtigen Situationen auf dem Platz der Alten Synagoge ergeben, mit weiteren Maßnahmen nachsteuern.

OB Horn: „Wir freuen uns alle, dass das öffentliche Leben nach den letzten schwierigen Corona-Monaten wieder möglich ist. Umso mehr appelliere ich an alle, die sich in den kommenden WochenendnĂ€chten am Platz der Alten Synagoge und an anderen attraktiven Freiburger PlĂ€tzen aufhalten, sich friedlich und angemessen zu verhalten. Nur so können wir gewĂ€hrleisten, dass PlĂ€tze in diesem Sommer ohne EinschrĂ€nkungen genutzt werden können."
 
 



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