Prolixletter
Sonntag, 28. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Autoverkauf: Wer hinter den K├Ąrtchen am Auto steckt
Gerade Besitzer ├Ąlterer Pkw finden oft kaum K├Ąufer f├╝r ihr Auto. Da sind H├Ąndler eine Hilfe, die ihre K├Ąrtchen an die Autoscheibe stecken ÔÇô vor allem in Gro├čst├Ądten ein weit verbreitetes Ph├Ąnomen. Die H├Ąndler bieten zun├Ąchst extrem niedrige Ankaufspreise. Doch wer ruhig bleibt und ausdauernd verhandelt, kann einige Hundert Euro mehr erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Stichprobe der Stiftung Warentest, die Verkaufsverhandlungen mit mehreren H├Ąndlern f├╝hrte. Ver├Âffentlicht ist das Ergebnis in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und auf www.test.de/auto-export.
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Freiburg: Amt f├╝r Migration und Integration wird gegr├╝ndet
Das neue Amt b├╝ndelt Aufgaben und Leistungen aus unterschiedlichen ├ämtern ÔÇô k├╝nftig Service aus einer Hand

Zum 1. Juni wird das Amt f├╝r Migration und Integration (AMI) gegr├╝ndet. Das neue Amt b├╝ndelt Aufgaben und Leistungen f├╝r Fl├╝chtlinge und schon l├Ąnger hier lebende Menschen mit Migrationshintergrund, die bislang in unterschiedlichen ├ämtern angesiedelt waren. K├╝nftig werden diese Leistungen innerhalb eines Amtes angeboten. F├╝r die Menschen in Freiburg hei├čt das: Sie erhalten Service aus einer Hand. Es ist im Dezernat von B├╝rgermeister Ulrich von Kirchbach angesiedelt.

Das neue Amt hat folgende Abteilungen:
ÔÇó Verwaltung mit Personal, zentrale Dienste und Finanzen
ÔÇó Integration (B├╝ro f├╝r Migration und Integration)
ÔÇó Betreuung und Versorgung (bisher Sozialbetreuung, technische Dienste und Wohnheimverwaltung im Amt f├╝r Wohnraumversorgung)
ÔÇó Abteilung f├╝r Leistungsgew├Ąhrung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (bisher im Amt f├╝r Soziales und Senioren)
ÔÇó Ausl├Ąnderbeh├Ârde (bisher im Amt f├╝r ├Âffentliche Ordnung).

Die st├Ądtischen Ansprechpersonen sind wie bislang unter den bekannten Adressen erreichbar. Auch die pers├Ânlichen E-Mail-Adressen bleiben unver├Ąndert. Die Telefonnummern der jeweiligen Ansprechpartnerinnen und -partner ├Ąndern sich zum 1. Juni. Sie sind aber f├╝r eine l├Ąngere ├ťbergangsphase auch unter den bisherigen Rufnummern erreichbar.

In den kommenden Wochen werden die Abteilungen auch r├Ąumlich zusammengef├╝hrt. Standort des AMI wird das Telekom-Geb├Ąude in der Berliner Allee 1 sein, in dem derzeit mehrere st├Ądtische Dienststellen bis zur Fertigstellung des neuen Rathauses untergebracht sind. Bis zur Besetzung der Leitung des neuen Amtes ├╝bernimmt der bisherige Leiter des Amtes f├╝r Wohnraumversorgung, Werner Hein, die kommissarische Leitung.

Mit der Gr├╝ndung des AMI wird das Amt f├╝r Wohnraumversorgung aufgel├Âst. Die Oase, Zentrum f├╝r wohnungslose Menschen, und das Sachgebiet Pr├Ąvention und Wohnungssicherung kommen ins Amt f├╝r Soziales und Senioren, das Sachgebiet Wohnen, in dem unter anderem die Wohnraumf├Ârderung, Wohnungssucherdatei, Ausstellung Wohnberechtigungsscheine angesiedelt sind, ├╝bernimmt das Amt f├╝r Liegenschaften und Wohnungswesen.
 
 

 
K├Âlner Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung mit gro├čer Resonanz
Besucher auf K├Âlner Rudolfplatz setzten Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung / Nach Erntetour erfolgte gemeinsame Zubereitung mit Aktionskoch Wam Kat / Bundesweit bereits 13. Aktionstag von Slow Food Deutschland, Bundesverband Deutsche Tafel und Bundesministerium f├╝r Ern├Ąhrung und Landwirtschaft (BMEL)

Unter dem Motto "K├Âln rettet Lebensmittel" kamen am vergangenen Samstag, den 21. Mai, zahlreiche Experten und Besucher zum K├Âlner Rudolfplatz, um gemeinsam auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln hinzuweisen oder sich ├╝ber die Gr├╝nde und die Folgen unserer Verschwendung zu informieren. Denn bundesweit werden j├Ąhrlich mehr als elf Mio. Tonnen Lebensmittel weggeworfen, obwohl ein Gro├čteil davon noch genie├čbar w├Ąre.

"Landwirte bauen m├╝hevoll nahr- und schmackhaftes Gem├╝se an, doch leider landet ein gro├čer Teil davon zusammen mit anderen Lebensmitteln im M├╝ll - und das oftmals nur, weil viele Verbraucher sich zu sehr von ├äu├čerlichkeiten abschrecken lassen", erkl├Ąrte Dr. Dieter Schneider von der Initiative Zu gut f├╝r die Tonne! des BMEL. Diese setzt sich f├╝r mehr Wertsch├Ątzung f├╝r unsere Lebensmittel und gegen die mit dem Wegwerfen von Lebensmitteln verbundene Ressourcenverschwendung ein. Statistisch gesehen wirft jeder Bundesb├╝rger allein in seinem Privathaushalt 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Zwei Drittel davon k├Ânnten vermieden werden. "Gerade deshalb sind Aktionstage wie heute in K├Âln so enorm wichtig, denn sie zeigen, dass man sich wieder mehr auf Kriterien wie die Frische und Geschmack von Gem├╝se besinnen sollte, anstatt sich nur am Aussehen zu orientieren."

Um mehr ├╝ber die Pflanzenzucht und Lebensmittelherstellung zu erfahren, waren die Besucher bereits am Vortag dazu eingeladen, auf umliegenden Landwirtschaftsbetrieben Gem├╝se f├╝r den Aktionstag zu ernten. Dabei erfuhren die G├Ąste, dass es ein Teil der Ernte aus optischen Gr├╝nden gar nicht erst in den Handel schafft und wie unerheblich letztlich die Ma├če von Gem├╝se f├╝r dessen Geschmack sind.

"Leider geht bei vielen Kindern und Erwachsenen das Wissen ├╝ber Gem├╝se und Obst verloren", erkl├Ąrte Dr. Rupert Ebner, Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland. "Das l├Ąuft sogar oft auf die Frage ,Was ist das denn und was kann ich damit machen?' hinaus. Deshalb ist eines unserer Ziele, mit Aktionstagen wie diesem die B├╝rger in Verbindung mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm zu informieren."

So erfuhren die Besucher beispielsweise, dass manche Empfehlung in unserer Esskultur eher einem Mythos entspricht: Gemeinhin gilt, dass zu Spargel beispielsweise besonders die neuen, frisch geernteten Kartoffeln serviert werden sollen. Stattdessen sind aber alte Kartoffeln in der Regel viel aromatischer, indem sie sich sozusagen mit jungem Spargel "verm├Ąhlen", wie Experten beim Aktionstag auf dem K├Âlner Rudolfplatz erkl├Ąrten.

Die Besucher konnten sich davon selbst ├╝berzeugen: Das beim Erntetag gesammelte Gem├╝se wurde in K├Âln gemeinsam geschnippelt, ehe es vom niederl├Ąndischen Aktionskoch Wam Kat und seiner Fl├Ąming Kitchen verarbeitet und zubereitet wurde. So entstand ein kostenloses Men├╝ f├╝r mehr als 1000 Personen, das aus Spargelgem├╝sesuppe, Salat und Erdbeeren bestand.

Viele Interessierte f├╝hrten an diesem Tag an den Info-St├Ąnden der Initiativen, Organisationen und Bio-H├Âfen nicht nur anregende Gespr├Ąche, sondern verkosteten auch regionale Produkte. Wertvolle Tipps sind zudem jederzeit auf der Website der Initiative Zu gut f├╝r die Tonne! zu finden: Neben Info-Materialien f├╝r Schulen, gibt es mittlerweile auch eine App mit ├╝ber 430 Rezepten f├╝r Gerichte aus ├╝briggebliebenen Lebensmitteln.

Die Veranstaltung "K├Âln rettet Lebensmittel!" war eine Aktion der Initiative Zu gut f├╝r die Tonne! des Bundesministeriums f├╝r Ern├Ąhrung und Landwirtschaft (BMEL). Slow Food Deutschland und der Bundesverband Deutsche Tafel veranstalten im Rahmen der Initiative seit 2012 ├Âffentliche Aktionen in deutschen St├Ądten.
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Karlsruhe: Hallenbad Gr├Âtzingen von 23. bis einschlie├člich 28. Mai geschlossen
Vor allem Gr├Âtzingerinnen und Gr├Âtzinger, die in der letzten Maiwoche schwimmen gehen m├Âchten, sollten andere B├Ąder der Stadt einplanen. Zun├Ąchst muss der Schwimmbetrieb im Hallenbad des Stadtteils aufgrund technischer Arbeiten im Zuge des Schulneubaus in Gr├Âtzingen f├╝r drei Tage pausieren. Von Montag, 23. Mai 2016 bis Mittwoch, 25. Mai, bleibt das Bad deshalb f├╝r Schwimmerinnen und Schwimmer sowie Vereine geschlossen.

Am Donnerstag, 26. Mai, folgt der Feiertag Fronleichnam. Da das Hallenbad Gr├Âtzingen Freitag und Samstag generell nicht ge├Âffnet hat, wird das Becken erst wieder am Sonntag, 29. Mai, von 9 bis 12 Uhr freigegeben.
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Karlsruhe: Es kann Sommer werden: Schur bei Alpakas und Schafen
Schafscherer Christian Zill befreite die Streichelzoo-Tiere vom Winterfell

Was f├╝r eine Frisur! Den flotten ÔÇ×Punker-SchnittÔÇť hat den f├╝nf Alpakas im Streichelzoo des Zoologischen Stadtgartens Schafscherer Christian Zill verpasst. Oder, um es korrekt zu sagen: ÔÇ×Einmal ganz kurzÔÇť lautete das Motto f├╝r K├Ârper, Gliedma├če und Hals, die K├Âpfe blieben von der Schur verschont. ÔÇ×An Wangen und Ohren sind die Alpakas recht empfindlich, f├╝r eine Schur am Kopf m├╝ssten die Tiere kr├Ąftig festgehalten werden, was wir nicht wollenÔÇť, erl├Ąutert Robert Scholz vom Streichelzoo-Revier. Weshalb der Kopf unangetastet bleibt, was den Tieren mit ihrem derzeit recht d├╝nnen Hals ein ├Ąu├čerst charaktervolles Aussehen gibt.

Auch die elf erwachsenen Bretonischen Zwergschafe haben Wolle gelassen, die Jungtiere werden im ersten Jahr nicht geschoren. F├╝r die sommerlichen Tage hat Zill, der in seiner Zunft 2013 Deutscher Meister der Junioren war, die Tiere immerhin um insgesamt rund acht Kilogramm erleichtert. Dar├╝ber freuen sich etwa die Raubkatzen, f├╝r deren Besch├Ąftigung die Tierpfleger die ausgesprochen interessant riechende Wolle verwendet wird. Manche Wolle kommt aber auch bei Zoo-Veranstaltungen beim Schau-Spinnen zum Einsatz.
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Freiburg: Unterst├╝tzung durch Mentoren-Team
Mehrsprachiges Mentoren-Team unterst├╝tzt Schulen, Eltern und Familien mit Zuwanderungsgeschichte

14 frisch ausgebildete Mentorinnen und Mentoren haben ihre Vermittlerrolle in Freiburger Schulen aufgenommen. Auf insgesamt elf Sprachen stehen sie dort den Eltern und insbesondere Familien mit Zuwanderungsgeschichte als Unterst├╝tzer und Berater zur Seite.

Ihr konkretes Aufgabengebiet suchen sich die Mentorinnen und Mentoren in Absprache mit den Schulen selbst aus. Dabei k├Ânnen sie zum Beispiel Initiativen anregen, die die Mitwirkung der Eltern in den Schulen st├Ąrkt. Ihre Qualifikation haben die ehrenamtlichen Vermittler in einem Kurs erworben, den die Gemeinn├╝tzige Elternstiftung Baden-W├╝rttemberg gemeinsam mit dem st├Ądtischen Amt f├╝r Schule und Bildung (ASB) angeboten hat.

Weitere Infos zum interkulturellen Elternmentorenprogramm gibt es bei: Derya Bermek-K├╝hn, Gemeinn├╝tzige Elternstiftung Baden-W├╝rttemberg, Tel. 0711 / 50530311, Mail: elternmentoren@elternstiftung.de sowie bei Ruth Hofmann, Amt f├╝r Schule und Bildung der Stadt Freiburg, Tel. 0761 / 201ÔÇô2347, Mail: ruth.hofmann@stadt.freiburg.de.

zum Bild oben:
Das Bild zeigt 13 der 14 Elternmentorinnen und -mentoren nach der feierlichen Zertifikats├╝bergabe. Rechts vorne sind die beiden KursleiterInnen zu sehen, direkt dahinter die Koordinatorin Ruth Hofmann vom ASB. Bei der Veranstaltung waren auch Schulb├╝rgermeisterin Gerda Stuchlik, ASB-Leiter Hermann Maier von der Stadt Freiburg, Schulamtsdirektorin Susanne Link vom Staatlichen Schulamt Freiburg und Ute He├č vom Vorstand der Elternstiftung Baden-W├╝rttemberg anwesend. / Bildquelle: ASB Stadt Freiburg.
 
 

 
Projekte-Fonds Freiburg
Erste Hilfe f├╝r ehrenamtliches Engagement

Wie finanzieren wir die geplanten Veranstaltungen? Woher nehmen wir die Druckkosten f├╝r die Flyer und Plakate? K├Ânnen wir uns B├╝romaterial leisten? Ehrenamtlich engagierte Vereine und Initiativen stehen h├Ąufig vor Finanzierungsfragen. Diese L├╝cke versucht der Projekte-Fonds der Stadt Freiburg zu schlie├čen: J├Ąhrlich stehen 5.000 Euro bereit, um ehrenamtliche Projekte zu bezuschussen. Die Mittel k├Ânnen zum Beispiel bei der ├ľffentlichkeitsarbeit, f├╝r Fortbildungen, Workshops oder Materialkosten zum Einsatz kommen.

Kleinere Vereine, Gruppen und Institutionen, die ehrenamtlich arbeiten, k├Ânnen bis Freitag, 1. Juli, einen Zuschuss aus dem Projekte-Fonds beantragen. Pro Antragsteller sind Zusch├╝sse im dreistelligen Bereich m├Âglich. Ein Formblatt f├╝r den Antrag und weiter Infos gibt es online unter www.agenda21-freiburg.de unter Agenda 21-B├╝ro / F├Ârderm├Âglichkeiten. Ebenso ist ein formloser schriftlicher Antrag beim Agenda 21-B├╝ro m├Âglich:

Agenda 21-B├╝ro Freiburg
Schwarzwaldstr. 78d
79117 Freiburg
oder per Mail an info@agenda21.de

Fragen zum Antrag k├Ânnen folgende Einrichtungen beantworten:
 Agenda 21-B├╝ro Freiburg
 Verein FARBE
 Freiburger Freiwilligen-Agentur
 Koordinationsstelle B├╝rgerschaftliches Engagement der Stadt Freiburg
 Selbsthilfeb├╝ro Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald
 Verein Treffpunkt Freiburg

Im Juli entscheidet ein mehrk├Âpfiges Gremium aus den oben genannten Einrichtungen ├╝ber die Verteilung der Mittel.

Bisher konnten durch den Projekte-Fonds ├╝ber 70 Projekte oder Veranstaltungen unterst├╝tzt werden. Dazu z├Ąhlen etwa das African Kiss Festival, der Verein Freiburger Stra├čen Schule oder das Orient-Netzwerk. Einen Zuschuss erhielt auch der Verein Labyrinth f├╝r eine Fortbildung zum Umgang mit demenzkranken Menschen sowie die Gruppe Sternenkinder mit ihren Hilfen f├╝r fr├╝hverwaiste Eltern.
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Engagement wird begleitet und gest├Ąrkt
Diakonie und Kirche k├╝mmern sich um Ehrenamtliche in der Fl├╝chtlingsarbeit

Freiburg. Hunderte ehrenamtlich t├Ątige Frauen und M├Ąnner sind in den zurzeit rund 16 Fl├╝chtlingsunterk├╝nften in der Stadt t├Ątig. Ein gro├čes Engagement hat sich seit vergangenem Herbst ├╝berall aufgetan. Von Anfang an war klar, die Ehrenamtlichen m├╝ssen unterst├╝tzt und sinnvoll begleitet werden. Seit kurzem gibt es dazu im evangelischen Stadtkirchenbezirk eine ÔÇ×DoppelspitzeÔÇť. Angela B├Âhnisch ist f├╝r das ├ľkumenische Asylforum zust├Ąndig, dessen Mitglieder zahlreiche Fl├╝chtlinge betreuen. Jennifer W├Ągerle hat die Aufgabe Gemeinden und Institutionen zu unterst├╝tzen. Seit April ist sie Bezirksbeauftrage f├╝r Flucht und Migration und steht sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen zu Seite.

Im ├ľkumenischen Asylforum sind aktuell 20 Helferkreise erfasst. Es ist das Vernetzungs- und Interessenforum der Helferkreise aus den verschiedenen Stadtteilen. Da hei├čt es die ├ťbersicht behalten. Angela B├Âhnisch ist dazu da, Kontakte zu kn├╝pfen, Know-how auszutauschen und Ehrenamtliche zu begleiten. Der Asylhelferkreis, den es schon seit den 1990er Jahren gibt, bringt monatlich einen Newsletter heraus, den die studierte ├ľkonomin redaktionell betreut. Da werden Initiativen vorgestellt, die in der Fl├╝chtlingsarbeit t├Ątig sind, ├╝ber Termine, Fortbildungen und Veranstaltungen wird informiert und es gibt hinweise auf aktuelle Materialien und Publikationen. Au├čerdem laden die Beiden regelm├Ą├čig zu Netzwerktreffen ein, bei denen Fachimpulse und Erfahrungsaustausch auf der Tagesordnung stehen. Der umfangreiche aktuelle Newsletter (im Mai sieben dicht beschriebene Seiten) ist bei www.evangelisch-in-freiburg.de als pdf-Dokument abrufbar. B├Âhnisch ist ├Âkumenisch verkn├╝pft und arbeitet eng mit den Stellen bei Caritas und der Stadt zusammen. Tr├Ąger des Asylforums ist neben dem Diakonischen Werk der Stadt auch die Stadtcaritas und die ACK (AG Christlicher Kirchen und Gemeinden).

Als Beauftragte des evangelischen Stadtkirchenbezirks hat Jennifer W├Ągerle vor allem die Pfarreien und Predigtbezirke im Blick. Sie bildet sozusagen eine Br├╝cke zwischen den Gemeinden und der Beratungspraxis. Dabei kann die Sozial- und Religionsp├Ądagogin auf eigene Erfahrungen in der Arbeit mit Migranten und Fl├╝chtlingen zur├╝ckgreifen. Gleichzeitig wei├č sie wie Gemeindearbeit funktioniert. ÔÇ×Was kann man langfristig leistenÔÇť, fr├Ągt sie. Jetzt da ÔÇ×die erste Betroffenheit vor├╝berÔÇť sei, und alle merkten ÔÇ×die Menschen bleibenÔÇť, gehe es darum ÔÇ×zu informieren und in herausfordernden politischen, praktischen und rechtlichen Fragen ansprechbar zu sein, f├╝r Haupt- und EhrenamtlicheÔÇť. Also, bestehendes Engagement und Interesse st├Ąrken und ├ängsten und Zweifeln, auch in kirchlichen Gemeinden, offen begegnen. Miteinander reden, Infos geben, Netzwerke optimieren wo es geht und auch den fachlichen Austausch st├Ąrken, das sieht sie als ihre Aufgabe. J├╝ngster Mini-Erfolg: sie konnte einer bereits aktiven Initiative M├Âglichkeiten f├╝r ein regelm├Ą├čiges Teamtreffen in der Gemeinde Dreisam3 vermitteln.

Dass die Arbeit der beiden notwendig ist, zeigen die vergangenen Erfahrungen. Denn erstes Engagement sei schon ÔÇ×weggebrochenÔÇť und es g├Ąbe ÔÇ×komplizierte kurzfristige EngagementanfragenÔÇť. ÔÇ×Der Bedarf an langfristigem Engagement ist gro├č und das braucht professionelle BegleitungÔÇť, sagt Angela B├Âhnisch. F├╝r ihre Aufgabe hat sie ein knappes halbes Deputat zur Verf├╝gung. Auch Jennifer W├Ągerle hat lediglich eine halbe Stelle. Beide Stellen werden von der Badischen Landeskirche und vom Evangelischen Stadtkirchenbezirk getragen. ÔÇ×Wir wollen auch deutlich machen: Kirche engagiert sich und begleitet EngagementÔÇť, sagen die beiden.


Info-Kasten:
Angela B├Âhnisch, Mail: asylforum@diakonie-freiburg.de
Jennifer W├Ągerle, Mail: jennifer.waegerle@kbz.ekiba.de
Monatlicher Newsletter per eMail bestellen bei:
asylforum@diakonie-freiburg.de
Betreff: Anmeldung Newsletter bestellen
oder bei: www.evangelisch-in-freiburg.de und www.diakonie-freiburg.de

zum Bild oben:
Sie unterst├╝tzen Engagierte in Fl├╝chtlingsarbeit: Angela B├Âhnisch (li) und Jennifer W├Ągerle / Foto: G├╝nter Hammer
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