Prolixletter
Sonntag, 28. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Notunterk├╝nfte f├╝r Fl├╝chtlinge werden nach und nach geschlossen
Momentan keine weiteren festen Unterk├╝nfte geplant

Das Ende der Notunterk├╝nfte f├╝r geflohene Menschen ist in Sicht. Denn nach knapp f├╝nf Monaten Bauzeit nimmt die st├Ądtische Unterkunft in der Ingeborg-Drewitz-Allee im Rieselfeld demn├Ąchst die ersten Menschen auf. Hinzu kommen in den n├Ąchsten Wochen die neuen Wohnheime in der Merzhauser Stra├če, am Kappler Knoten, in der Zinkmattenstra├če und der B├Âtzinger Stra├če 50a. Sie erm├Âglichen es, schrittweise die Notunterk├╝nfte zu schlie├čen. Nach und nach werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Notunterk├╝nfte in der Waltershofener Stra├če, das Erdgeschoss in der L├Ârracher Stra├če, der Haslacher Stra├če und der Stadthalle in die neuen Unterk├╝nfte umziehen. Die Stadthalle soll als Reserveunterkunft vorgehalten werden.

Beim Umzug ber├╝cksichtigt die Stadtverwaltung unter anderem, dass Kinder, die bereits die Schule besuchen, m├Âglichst nicht ihre Schule wechseln m├╝ssen. Auch sollen wie bisher die Wohnheime gemischt mit Familien und Einzelpersonen sowie unterschiedlicher Herkunft belegt werden. Die neuen Wohnheime erm├Âglichen auch, dass aus anderen, r├Ąumlich beengten Unterk├╝nften Schutzsuchende umziehen k├Ânnen.

Die Einrichtung von Notunterk├╝nften war notwendig gewesen, weil im Laufe des letzten Jahres dringend Kapazit├Ąten f├╝r die Versorgung von Fl├╝chtlingen notwendig gewesen waren. Sie waren schnell und einfach zu errichten, aber nur provisorisch ausgestattet. Dies geht zu Lasten der Privatsph├Ąre der Bewohnerinnen und Bewohner. Denn meistens sind nur Gemeinschaftsr├Ąume ohne R├╝ckzugsorte vorhanden. Au├čerdem sind Notunterk├╝nfte im Vergleich zu regul├Ąren Wohnheimen im Betrieb deutlich teurer. So gibt es zum Beispiel in den Notunterk├╝nften keine K├╝chen f├╝r die Bewohnerinnen und Bewohner, so dass sie nicht selbst kochen, sondern nur zentral ├╝ber Kantinen versorgt werden k├Ânnen.

An weiteren Unterk├╝nften ist jetzt nur noch diejenige in der Wirthstra├če in der Planung. Sie war wie die anderen Holzbauten in der Gundelfinger Stra├če, der Merzhauser Stra├če und in Tiengen konzipiert worden und sollte mit einer schnell zu installierenden Stromheizung ausgestattet werden. Da aktuell weniger Schutzsuchende nach Freiburg kommen und damit etwas mehr Zeit f├╝r die Planung vorhanden ist, wird gepr├╝ft, ob das Energiekonzept ver├Ąndert werden kann. So k├Ânnte die W├Ąrmeversorgung aus dem direkt in der Nachbarschaft stehenden Blockheizkraftwerk kommen. Diese Plan├Ąnderung verschiebt die Fertigstellung des Baus um etwa drei bis vier Monate. Vor Oktober werden daher auf dem Grundst├╝ck voraussichtlich auch keine Arbeiten stattfinden. Weitere Unterk├╝nfte sind momentan nicht in Planung.

Derzeit sind in Freiburg circa 3.500 Schutzsuchende in st├Ądtischen Einrichtungen und Wohnungen untergebracht. Die Planung der Stadt geht ab Oktober dieses Jahres bis Ende 2017 von einer Zuweisung vom Land von monatlich 50 Personen aus. Ab 2018 wird mit 25 zugewiesenen Fl├╝chtlingen pro Monat gerechnet. Bleibt es bei diesen Zahlen, ist die Stadt in der Lage, die Unterbringung der Fl├╝chtlinge bis in die zweite Jahresh├Ąlfte 2017 sicherzustellen, ohne weitere Wohnheime bauen zu m├╝ssen. Dabei sind die Pl├Ątze in der Notunterkunft in der Stadthalle eingerechnet.

Die Planung ist allerdings abh├Ąngig von der weiteren Entwicklung der Fl├╝chtlingssituation, die Stadtverwaltung passt sie regelm├Ą├čig an. Bereits im Mai dieses Jahres hatte die Stadt auf die sinkenden Fl├╝chtlingszahlen reagiert und den geplanten Bau der Unterk├╝nfte im Ranckackerweg, in Waltershofen und am Friedhofsparkplatz in St. Georgen nicht mehr verfolgt.
 
 

 
Freiburger Abfallbilanz: Am wenigsten M├╝ll im Land
Freiburg ist Spitze. Zumindest wenn es um die M├╝llvermeidung geht. Mit einer Abfallmenge von 110 Kilogramm Rest- und Sperrm├╝ll pro Person liegt die Stadt an erster Stelle unter den kreisfreien Gro├čst├Ądten in BadenW├╝rttemberg. Damit produzieren die Freiburgerinnen und Freiburger 33 Kilogramm weniger Abfall als sonst die Menschen im Land. Der Mittelwert liegt bei 143 Kilogramm pro Person und somit um 23 Prozent h├Âher. Diese Zahlen ver├Âffentlichte das Umweltministerium Baden-W├╝rttemberg Ende Juli. B├╝rgermeisterin Gerda Stuchlik zeigt sich erfreut ├╝ber das wiederholt gute Ergebnis. Sie sieht darin eine Best├Ątigung des Freiburger Abfallgeb├╝hrensystems, bei dem sich die Kosten nach Haushaltsgr├Â├če und Restm├╝llmenge richten und Abfalltrennung und ÔÇôvermeidung belohnt werden. ÔÇ×Nicht zuletzt ist dies auch ein gro├čer Erfolg der B├╝rgerinnen und B├╝rger, denen ich daf├╝r danken m├Âchte,ÔÇť betont Stuchlik.

Doppelt so viele Problemstoffe wie im Landesdurchschnitt sammelten die mobilen Schadstoffsammlungen und die Recyclingh├Âfe. Hierzu z├Ąhlen unter anderem Altfarben, Chemikalien, Altbatterien und Alt├Âle. Auch beim Sammeln von Bioabfall konnte seit 2000 eine enorme Steigerung von 48 Prozent erzielt werden. Die Menge der in der Biotonne gesammelten Abf├Ąlle stieg von damals 10.200 Tonnen auf 15.100 Tonnen im letzten Jahr. Freiburg liegt damit im Vergleich auf einem Spitzenplatz und ├╝bertrifft den Landesdurchschnitt um 51 Prozent.

Gute Ergebnisse erzielte die Stadt auch bei der Sammlung von Altpapier und Altglas. Mit 91 Kilogramm Altpapier pro Einwohner liegt die Stadt um 14 Prozent h├Âher als der Landesdurchschnitt. Die Menge an erfasstem Altglas liegt mit 30 Kilogramm pro Person ebenfalls deutlich ├╝ber dem Landesmittel.

Lediglich die Pro-Kopf-Menge an Elektroschrott liegt unter dem Landesdurchschnitt. In ganz Freiburg wurden 1.641 Tonnen Elektro- und Elektronikkaltger├Ąte gesammelt. Dies bedeutet einen Anteil von 7 Kilogramm pro Person und damit einen Kilogramm weniger als der Durchschnitt.

Die Stadt erreicht eine ├╝berdurchschnittliche Recyclingquote von 69 Prozent. Sie ergibt sich aus dem Verh├Ąltnis von Abf├Ąllen zur Beseitigung wie Rest- und Sperrm├╝ll und dem recycelbaren Abf├Ąllen. Die Bandbreite der Abfallverwertung reicht dabei von der Kompostierung von Kartoffelschalen bis zur Nutzung der Einzelteile zerlegter Computern.
 
 

 
Bodensee: Badespa├č rund um den See
Zwischen Palmen und Hibiskus glitzert das Wasser in der Sonne an Deutschlands gr├Â├čtem Binnensee. Rund um den Bodensee gibt es unz├Ąhlige M├Âglichkeiten, den Sommer am Wasser zu genie├čen. Etwa am Naturstrand Friedrichshafen-Manzell, wo man echten Bodenseesand unter den F├╝├čen sp├╝rt. Besonders sch├Ân ist der Ausblick vom Strandbad Reichenau, vor allem wenn die untergehende Sonne den See in Rot- und Lilat├Âne taucht. Au├čergew├Âhnlich ist auch das Strandbad in Unteruhldingen ÔÇô dort badet man in n├Ąchster N├Ąhe zum UNESCO-Weltkulturerbe Pfahlbauten. Aber am besten findet jeder seinen pers├Ânlichen Lieblingsplatz am ÔÇ×SeeÔÇť, wie der Bodensee von den Einheimischen kurz genannt wird.
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Ebnisee: Baden auf den Spuren der Fl├Â├čerei
Mitten im Schw├Ąbischen Wald und nicht weit von Stuttgart liegt der Ebnisee. Der See l├Ądt im Sommer nicht nur zum Baden oder Boot fahren ein, er erz├Ąhlt auch von der Bedeutung des Waldes und der Fl├Â├čerei in vergangenen Zeiten. Bereits im 18. Jahrhundert als Stausee angelegt, diente der Ebnisee urspr├╝nglich als Sammelpunkt f├╝r die geschlagenen B├Ąume aus dem Wald. Von hier wurden die St├Ąmme ├╝ber die Fl├╝sse Rems und Neckar bis in die Residenzst├Ądte Stuttgart und Ludwigsburg gefl├Â├čt.
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Karlsruhe: Info-Kanal f├╝r Jenny und Co.
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe hat eigene Facebook-Seite

Elefanten, Eisb├Ąren und Papageien k├Ânnen ab sofort geliked werden: Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe startet mit einer eigenen Seite beim sozialen Netzwerk Facebook. Ein Klick auf den Gef├Ąllt-mir-Button und Nutzer erhalten Meldungen aus dem Zoologischen Stadtgarten. Zu finden ist die Seite auf Facebook unter www.facebook.com/zoo.stadtgarten.karlsruhe.

"Wir m├Âchten so noch ein St├╝ck n├Ąher zu den Menschen kommen. Unsere Facebook-Freunde werden wir kontinuierlich ├╝ber Neues informieren und unterhalten", erl├Ąutert Zoo-Direktor Dr. Matthias Reinschmidt. "Wir freuen uns sehr dar├╝ber, dass die Gesamtanlage mit Zoo und Stadtgarten nun bei Facebook vertreten ist und damit viele Menschen zus├Ątzlich erreicht", betont Gartenbauamtsleiter Helmut Kern. "Die sozialen Netzwerke sind ein wichtiger Medien-Kanal in allen Altersgruppen geworden. Wir m├Âchten uns dieser M├Âglichkeit ├Âffnen, f├╝r den Zoo Begeisterung wecken und den G├Ąsten neben den ├╝blichen Kommunikationswegen einen neuen er├Âffnen", erg├Ąnzt Reinschmidt. Die Inhalte k├Ânnen dabei sehr verschieden sein. Aktuelle Tier-Bilder, Videos, Hinweise auf Sonderveranstaltungen oder interessante Fakten rund um den Zoo sollen die Facebook-Seite mit Leben f├╝llen.

Was sich im Zoologischen Stadtgarten tut, wird sich wie bisher zudem auf der Facebook-Seite der Stadt (www.facebook.com/stadtverwaltung.karlsruhe) finden, etwa wichtige Etappen im Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten, ein Blick in die Kinderstube des Zoos oder auch Veranstaltungen in der Anlage. Gut informiert sein werden die Nutzer beider Facebook-Seiten. Auf den neuen Seiten werden alle Meldungen zum Zoologischen Stadtgarten geteilt.
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Gemeinsame Vormundschaft von zwei Pflegem├╝ttern
LSVD begr├╝├čt St├Ąrkung des Kindeswohls

Zu der jetzt bekannt gewordenen Entscheidung des Amtsgerichts M├╝nchen vom 18.05.2016 zur gemeinsamen Wahrnehmung der Vormundschaft durch eingetragene Lebenspartnerinnen erkl├Ąrt Sandro Wiggerich, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

"Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begr├╝├čt die Entscheidung des Amtsgerichts M├╝nchen, das zwei Partnerinnen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gemeinsam als Vorm├╝nder bestellt hat. Indem das Gericht den beiden Pflegem├╝ttern die rechtliche Sorge f├╝r das Kind ├╝bertr├Ągt, erkennt es die gesellschaftliche Normalit├Ąt von Regenbogenfamilien an. Gleichzeitig verwirklicht es die st├Ąndige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, wonach die beh├╝teten Verh├Ąltnisse einer eingetragenen Lebenspartnerschaft das Aufwachsen von Kindern ebenso f├Ârdern k├Ânnen wie die einer Ehe.

Der LSVD fordert den Gesetzgeber auf, die gesellschaftliche Realit├Ąt von Regenbogenfamilien anzuerkennen und durch ├ľffnung der Ehe die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare zu beenden. Es ist unw├╝rdig, wenn sich Lebenspartnerinnen und Lebenspartner die Achtung der Grundrechte f├╝r ihre Familien stets aufs Neue gerichtlich erk├Ąmpfen m├╝ssen.

Bisher konnten in der Regel nur Ehegatten gemeinschaftlich zu Vorm├╝ndern bestellt werden. Hierin lag eine Diskriminierung von eingetragenen Lebenspartnern, die bereits in vielen F├Ąllen die soziale Elternrolle auch f├╝r Pflegekinder ├╝bernehmen. Die Bestellung beider Pflegem├╝tter verwirklicht in besonderem Ma├če das Kindeswohl, da sich beide gleichwertig um ihr Pflegekind k├╝mmern. Dies zeigt sich auch daran, dass es in diesem Fall ausdr├╝cklicher Wunsch des Kindes war, dass seine beiden Pflegem├╝tter f├╝r ihn Entscheidungen treffen k├Ânnen.

In dem in M├╝nchen entschiedenen Fall lebt das Kind bereits seit acht Jahren bei den Pflegem├╝ttern; die Vormundschaft hatte bislang ein katholischer Verein. Pflegeeltern k├Ânnen nur in Angelegenheiten des t├Ąglichen Lebens des Kindes von untergeordneter Bedeutung selbst entscheiden, w├Ąhrend das Sorgerecht in allen bedeutenderen Fragen ÔÇô etwa bei der Wahl der Schulform oder notwendigen medizinischen Behandlungen ÔÇô vom Vormund ausge├╝bt wird."

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein B├╝rgerrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt ÔÇô wir wollen, dass LSBTI als selbstverst├Ąndlicher Teil gesellschaftlicher Normalit├Ąt akzeptiert und anerkannt werden.
 
 

 
Freiburg: Besichtigung einer Fl├╝chtlingsunterkunft
Am Mittwoch, 10. August, k├Ânnen B├╝rgerinnen und B├╝rger um 17 Uhr die Fl├╝chtlingsunterkunft in der Merzhauser Stra├če 39, besichtigen.

Werner Hein, kommissarischer Leiter des Amts f├╝r Migration und Integration, Michael Miorin-Bellermann, Projektleiter beim Geb├Ąudemanagement, der Architekt Wolfgang Stocker, Antje Reinhard, Koordinatorin des ehrenamtlichen Engagements, Angelika H├Ągele, stellvertretende Gesch├Ąftsf├╝hrerin des Diakonischen Werks, Justus Kampp, Vorsitzender des B├╝rgervereins Mittel- und Unterwiehre sowie der ├Ârtliche Helferkreis stehen f├╝r Fragen zur Verf├╝gung.

Alle interessierten B├╝rgerinnen und B├╝rger sind herzlich eingeladen.
 
 

 
Freiburg: Neuer Z├Ąhl-Rekord an der Wiwilibr├╝cke
388.000 Radlerinnen und Radler nur im Juli und neuer Wochenrekord mit 97.271 Radelnden

Rad-Vorrang-Routen insgesamt sehr gut befahren

Neue Rad-Rekorde an der Wiwilibr├╝cke: Der Juli stellte mit ├╝ber 388.000 Radlerinnen und Radlern nicht nur den Monatsrekord, sondern mit 97.271 Radelnden in der ersten Juliwoche auch einen neuen Wochenrekord auf. Seit Beginn der Z├Ąhlungen im April 2012 fuhren ├╝ber 12 Millionen Menschen auf dem Rad ├╝ber die Wiwilibr├╝cke, im Durchschnitt 7.883 jeden Tag.

Und es gibt noch weitere Spitzenzahlen: Schon der 21. April stellte in diesem Jahr mit 17.586 Radfahrenden den bisherigen Tagesrekord vom 15. Juli letzten Jahres mit 15.259 gez├Ąhlten Radelnden deutlich in den Schatten. Es gab allerdings auch einen triftigen Grund: den Streik bei der VAG. Weiterer H├Âhepunkt zumindest in Sachen Radfahrende war der Tag des Halbfinales der Fu├čballeuropameisterschaft mit der deutschen Mannschaft am 7. Juli. Hier schlug die Z├Ąhlschleife 16.854 Mal an.

Doch auch ohne Streik, Sommer und Fu├čball ist die Bilanz des ersten Halbjahres 2016 sehr positiv: Gegen├╝ber dem ersten Halbjahr 2015 fuhren auf der Wiwilibr├╝cke 5,5 Prozent mehr Menschen mit dem Rad. Am Wetter kann es nicht liegen ÔÇô das war ja zeitweise durchaus durchwachsen. Schaut man sich die letzten drei Jahre an, kann das f├╝r die Z├Ąhlstelle zust├Ąndige Garten- und Tiefbauamt (GuT) noch pr├Ąchtigere Zuw├Ąchse liefern. Denn 39,4 Prozent mehr Radelnde gab es, vergleicht man das erste Halbjahr von 2013 mit dem von 2016. Zwischen den einzelnen Jahren sahen die Zuw├Ąchse wie folgt aus: Von 2013 auf 2014 ein Plus von 16,8 Prozent, von 2014 auf 2015 fuhren 12,7 Prozent mehr.

Der Leiter des GuT, Frank Uekermann, zeigt sich angesichts dieser Zahlen optimistisch: ÔÇ×Die Freiburgerinnen und Freiburger werden auch die Marke der 100.000 Fahrten in einer Woche schaffen. Es steigen ja immer mehr Menschen auf das schnelle und flexible Verkehrsmittel Rad umÔÇť.

Bei den drei anderen Z├Ąhlstellen, die das GuT seit August und Dezember 2014 auf den drei Rad-Vorrang-Routen eingerichtet hat, sieht die Entwicklung recht unterschiedlich aus: Auf der Rad-Vorrang-Route FR1 entlang der Dreisam fahren an der Z├Ąhlstelle Hindenburgstra├če fast so viele Menschen Rad wie auf der Wiwilibr├╝cke, im Durchschnitt 7.172 am Tag. Aufgrund der Sperrungen zum Ausbau Mariensteg und zum Neubau der Kronenbr├╝cke nahm die Zahl in den letzten beiden Jahren aber eher ab. Zwischen 2014 und 2015 (2. Halbjahr) um 12,9 Prozent, zwischen 2015 und 2016 (1. Halbjahr) um 4,3 Prozent. In den letzten Wochen liegen die Werte wieder ├╝ber denen des Vorjahres. Am Mariensteg gibt es dank des gro├čz├╝gigen Ausbaus ja viel mehr Platz f├╝r den Radverkehr als je zuvor.

Die Rad-Vorrang-Route FR2 entlang der G├╝terbahn legte dank des Ausbaus deutlich zu. Hier wird auf H├Âhe Ferdinand-Wei├č-Stra├če gez├Ąhlt. Diese Route wurde mit den Durchstichen am Unteren M├╝hlenweg und Opfinger Stra├če, der Br├╝cke Ferdinand-Wei├č-Stra├če sowie Vorfahrtregelungen bereits erheblich ausgebaut. Hier nahm der Radverkehr von 2014 auf 2015 (2. Halbjahr) um fast 10 Prozent zu, von 2015 auf 2016 (1. Halbjahr) um 6 Prozent. Momentan fahren hier im Durchschnitt 1.700 Menschen am Tag mit dem Rad. Die Route soll in den n├Ąchsten Jahren vor allem Richtung Norden weiter ausgebaut werden. Uekermann rechnet daher hier noch mit weiteren Steigerungen der Zahlen.

Die Z├Ąhlstelle auf der dritten geplanten Vorrang-Route FR3 in der Eschholzstra├če wurde erst Ende 2014 in H├Âhe der Egonstra├če installiert. Von 2015 auf 2016 (1. Halbjahr) radelten hier allerdings 5,7 Prozent weniger Menschen entlang. Im Durchschnitt z├Ąhlt die Schleife aber immer noch rund 2.700 Radelnde am Tag, an Spitzentagen bis zu 5.000. Das GuT will den Ausbau dieser Vorrang-Route in den n├Ąchsten Jahren forcieren. Dabei stehen auch die Kennzeichnung als Rad-Vorrang-Route und eine weitere radfreundliche Optimierung der Ampelschaltungen auf dem Programm.
 
 



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