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Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

Fahrradhelme: Guten Schutz gibt es fĂŒr kleines Geld
(c) Stiftung Warentest
 
Fahrradhelme: Guten Schutz gibt es fĂŒr kleines Geld
Den besten Unfallschutz bietet ein Fahrradhelm fĂŒr 45 Euro. Seine GrĂ¶ĂŸe lĂ€sst sich aber nur schwer anpassen. Insgesamt schneiden 8 von 14 Fahrradhelmen gut ab, der Rest ist befriedigend. Zu diesem Ergebnis kommt ein ï»żinternationaler Gemeinschaftstest zusammen mit dem ADAC und dem österreichischen Verein fĂŒr Konsumenteninformation (VKI), bei dem Fahrradhelme fĂŒr Erwachsene zu Preisen von 35 bis 160 Euro getestet wurden.

Acht Modelle sind gut, die anderen immerhin befriedigend, auch sie schĂŒtzen wirksam vor Kopfverletzungen. „Jeder Helm ist besser als keiner“, heißt es im Testbericht. Einige Anbieter versprechen Extra-Schutz durch Mips, ein Schutzsystem fĂŒr ZusammenstĂ¶ĂŸe aus verschiedenen Richtungen. Der Test zeigt, dass Mips keine Voraussetzung fĂŒr einen guten Helm ist. Wichtig ist, dass der Helm gut sitzt. Radler sollten daher verschiedene aufprobieren und ein bequemes, leicht einzustellendes Modell kaufen.

Außer Konkurrenz prĂŒften die Tester auch den Hövding 3, einen 350 Euro teuren Airbag fĂŒr Radfahrer. Im Test mit einem Stuntman funktionierte er prima. Doch nicht in allen Situationen öffnet er zur rechten Zeit. Der Tragekomfort ist gewöhnungsbedĂŒrftig: Der 840 Gramm schwere Airbag liegt wie ein schwerer Schal um den Hals, zusĂ€tzlich drĂŒcken der Akku und das Verstellrad im Nacken.

Der Test Fahrradhelme findet sich in der ï»żJuli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/fahrradhelme abrufbar.

zum Bild oben:
Ein Stuntman – mit einem Hövding um den Hals – stĂŒrzt fĂŒr uns vom Fahr­rad ĂŒber eine geöff­nete Auto­tĂŒr.
(c) Stiftung Warentest
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Drei Gewinnerteams wurden gekĂŒrt
Viele kreative Lösungen fĂŒr die lokale Kunst- und Kulturbranche beim 7. Freiburg Hackathon

Im Rahmen des Freiburg Hackathon, der vom 18. bis 20. Juni stattfand, wurden drei Gewinnerteams gekĂŒrt, die mit ihren digitalen Lösungen die Jury ĂŒberzeugt haben. Ziel des diesjĂ€hrigen Freiburg Hackathon war es, die durch die Coronapandemie stark geschwĂ€chte Kunst- und Kulturbranche durch neue digitale Konzepte zu unterstĂŒtzen und KreativitĂ€t, Innovation und Technologie zu vernetzen. Besonders ĂŒberzeugt haben die Konzepte der Teams „Treye“, „Kunst- und Kulturwegweiser“ und „FreiburgArt“. Alle drei Teams erhalten einen Preis, der mit jeweils 1.000 Euro dotiert ist und können sich zudem ĂŒber Gutscheine fĂŒr die MFG Akademie der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-WĂŒrttemberg freuen.

Wie bei einem Hackathon ĂŒblich, wurden im Rahmen von Workshops vorab Aufgabenstellungen, sogenannte Challenges, definiert. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Freiburger Kunst- und Kulturszene wurden so AnknĂŒpfungspunkte entwickelt, die den Teilnehmenden eine Basis zur Entwicklung entsprechender Lösungen boten. Arbeitstitel der Challenges waren beispielsweise „Kunst im öffentlichen Raum“, „Verlorene Kunst sichtbar machen“, „Ticketingsystem fĂŒr Kunst- und Kulturschaffende oder „Wegweiser fĂŒr Kulturveranstaltungen auf öffentlichen PlĂ€tzen“. In nur 48 Stunden haben fĂŒnf Teams mit interdisziplinĂ€rer Besetzung vielfĂ€ltige Konzepte und Apps entwickelt, die die lokale Kunst- und Kulturszene unterstĂŒtzen sollen. Zur Vorstellung der Ergebnisse wurden Videos erstellt, diese können unter https://hackathon-freiburg-21.devpost.com/project gallery angesehen werden. Drei Ideen wurden von der Jury, in der das Theater Freiburg, die Hochschule Furtwangen, die Stadt Freiburg, die FWTM, digital.freiburg und BZ.medien vertreten waren, ausgezeichnet.

Einer der drei Gewinner ist das Team Treye, das eine digitale Lösung entwickelt hat, die vorsieht, dass sich das Kunst- und Kulturangebot der Stadt in Echtzeit an persönliche Interessen anpasst und so andere Zielgruppen erreicht werden können.

Mit einem ĂŒber QR-Codes niederschwelligen Zugang zu Hintergrundinfos von Veranstaltungsorten sowie den Kunst- und Kulturschaffenden hat wiederum das Team Kunst- und Kulturwegweiser aufgewartet.

Besonders ĂŒberzeugt hat die Jury, die vom Team FreiburgArt entwickelte App, die sich mit Kunst im öffentlichen Raum beschĂ€ftigt. Über die App können sich die Nutzerinnen und Nutzer umfassend informieren, vorgeschlagene Kunstwerk-Touren ablaufen und auch Spenden fĂŒr die Kunstschaffenden tĂ€tigen. Die App hat zusĂ€tzlich den von BZ.medien gestifteten Sonderpreis in Höhe von 1000 Euro in Form von Medienleistung gewonnen.

In einer dritten Etappe wird es darum gehen, ein geeignetes, tragfĂ€higes GeschĂ€ftsmodell zu gestalten, damit der entworfene Prototyp zum marktreifen Produkt entwickelt werden kann. Die ausgewĂ€hlten Teams werden hierfĂŒr im Sandbox Accelerator des Generator Startup Center sowie der Hochschule der Medien in Stuttgart weiter betreut.

Über den Hackathon Freiburg:
Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, bei der innerhalb kurzer Zeit in kleinen Gruppen kreative, technische Lösungen fĂŒr Probleme gefunden und programmiert werden. Der Hackathon Freiburg wird im Rahmen des Projektes DIGIHUB SĂŒdbaden in Zusammenarbeit mit der bwcon GmbH, dem Carl-Schurz-Haus, der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), dem Kulturamt der Stadt Freiburg, Freiburg.digital (DIGIT), der Hochschule Furtwangen und der Hochschule Offenburg veranstaltet.
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Sonnenschutzmittel: Sehr guter UV-Schutz fĂŒr wenig Geld
14 von ï»ż17 geprĂŒften Sonnenschutzmitteln schĂŒtzen erstklassig vor UV-Strahlung. Vier gĂŒnstige Produkte schneiden im Test der Stiftung Warentest sogar insgesamt sehr gut ab, da sie die Haut zusĂ€tzlich auch sehr gut mit Feuchtigkeit anreichern. Drei teure Sprays versagen im Test und schneiden mangelhaft ab.

Die Spitzenreiter, meist Eigenmarken von Drogerien, sind alle sehr gĂŒnstig und schon ab 1,23 Euro pro 100 Milliliter zu haben. Den letzten Platz im aktuellen Test teilen sich drei deutlich teurere Produkte: Die Naturkosmetik-Sprays von Biosolis und Lavera sowie das Apothekenprodukt der Marke Vichy. Sie kosten bis zu 21 Euro je 100 Milliliter. Biosolis versagt beim Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung. Lavera erreicht den angegebenen Sonnenschutzfaktor 30 nicht. Und bei Vichy fĂ€llt der UVA-Schutz zu gering aus.

Thematisiert wird im Test auch die Kritik am UV-Filter Octocrylen. Dass der Stoff in das Hormonsystem eingreifen könnte, wurde inzwischen entkrĂ€ftet. Im Test finden sich Sonnenschutzmittel mit und ohne Octocrylen, die zuverlĂ€ssig vor UV-Strahlung schĂŒtzen. Mehr dazu in der ï»żJuli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter ï»żwww.test.de/sonnenschutz.
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Freiburg: Keine Toleranz fĂŒr nĂ€chtliche Exzesse
Stadtverwaltung reagiert auf die Vorkommnisse auf dem Platz der Alten Synagoge

Glasverbot von 20 bis 5 Uhr morgens fĂŒr die nĂ€chsten beiden WochenendnĂ€chte, Hinweisschilder und große Abfallcontainer werden aufgestellt

Stadt senkt GebĂŒhren fĂŒr Kulturveranstaltungen auf stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen, um so weitere Angebote zu ermöglichen

OB Horn: „Körperverletzungen, sexuelle Übergriffe, Angriffe auf OrdnungskrĂ€fte sowie massive Ruhestörungen werden wir nicht tolerieren. Daher reagieren wir mit klarer Kante. Mit der GebĂŒhrenbefreiung fĂŒr Kulturveranstaltungen auf stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen werden wir weitere attraktive Angebote starten“

Freiwillige verteilen PapiertĂŒten im Rahmen der Aktion „Chill out and keep clean“ am Wochenende am Platz der Alten Synagoge - Weitere Abfallcontainer werden dort, am Martinstor, rund um den Seepark und am Sandfangweg aufgestellt

Seit Ende Mai lĂ€dt das Wetter zum Verweilen im Freien ein. Auf dem Platz der Alten Synagoge treffen sich seither vor allem am Wochenende abends und nachts Hunderte bis Tausende vorwiegend junge Menschen. Wiederholt kam es wiederholt zu vielen Ordnungsstörungen, der Platz war am Morgen danach vollkommen zugemĂŒllt. Aus diesem Grund waren die Polizei und der stĂ€dtische Vollzugsdienst (VD) die letzten Wochenenden in großer StĂ€rke prĂ€sent.

HauptsĂ€chlich nach Mitternacht gab es verbale Provokationen von stark alkoholisierten jungen Menschen gegenĂŒber der Polizei. Als die Polizei einschritt, wurden Glasflaschen in Richtung der EinsatzkrĂ€fte geworfen. Auch am letzten Wochenende kam es erneut zu Straftaten, zahlreichen Ordnungsstörungen und erneut zu einem völlig vermĂŒllten Platz. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer und steigender Alkoholisierung schlug die zunĂ€chst friedliche Stimmung in eine angespannte Lage um.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn hat hierfĂŒr klare Worte. „Körperverletzungen, sexuelle Übergriffe, Angriffe auf OrdnungskrĂ€fte sowie massive Ruhestörungen werden wir nicht tolerieren. FĂŒr uns steht der Schutz der körperlichen Unversehrtheit an erster Stelle. Ich bin mit meinen BĂŒrgermeisterkollegen und BĂŒrgermeisterkollegin einig, dass wir Gewalt und Aggression untereinander sowie gegen die Sicherheits- und EinsatzkrĂ€fte nicht dulden. An diesem Wochenende werden wir verschiedene Maßnahmen umsetzen, die wir mit der Polizei abgestimmt haben.“

Dieses Konzept sieht zunĂ€chst ein Verbot des MitfĂŒhrens von GetrĂ€nkebehĂ€ltnissen aus Glas von 20 bis 5 Uhr am Platz der Alten Synagoge fĂŒr die nĂ€chsten beiden Wochenenden von Freitag bis Sonntag vor.

OrdnungsbĂŒrgermeister Stefan Breiter: „„Wir sind an einem Punkt angelangt, der es erfordert, dass wir durch klare und unmissverstĂ€ndliche Regelungen die Sicherheit und Ordnung auf dem zentralen Platz wieder herstellen. Das Fehlverhalten einiger Menschen darf nicht dauerhaft die Freiheit und den uneingeschrĂ€nkten Aufenthalt der allermeisten Besucherinnen und Besucher des Platz der Alten Synagoge gefĂ€hrden.“

Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung (AföO) und die Polizei versprechen sich von dem Glasverbot, dass weniger gefahrtrĂ€chtiger MĂŒll entsteht. Besonders das Risiko von FlaschenwĂŒrfen durch Scherben verletzt zu werden, wird deutlich reduziert. Mit diesem temporĂ€ren Glasverbot will die Stadt die dortigen Menschen sowie die Polizei und den VD vor Verletzungen schĂŒtzen.

Zudem werden gut sichtbare Schilder am Platz der Alten Synagoge auf das Glasverbot fĂŒr die nĂ€chsten beiden WochenendnĂ€chte hinweisen ZusĂ€tzlich sollen drei große Container mit großen Einwurf-Öffnungen am Platz der Alten Synagoge, einer am Martinstor, vier große Container rund um den Seepark sowie einer am Sandfangweg vor dem Wochenende aufgestellt werden, damit die Menschen den entstehenden MĂŒll direkt vor Ort entsorgen können.

ZusĂ€tzlich startet die ASF eine Aktion „Chill out and keep clean“ am Freitag- und Samstagabend am Platz der Alten Synagoge. Freiwillige Helferinnen und Helfer werden dort PapiertĂŒten verteilen, die die jungen Menschen mit ihrem Abfall befĂŒllen und direkt in einen der drei bereitgestellten großen MĂŒllcontainern entsorgen können.

Die Stadtverwaltung hat unter FederfĂŒhrung des BĂŒro von BĂŒrgermeister Breiter kurzfristig eine Projektgruppe eingerichtet, in der das Gesamtpaket von Maßnahmen mit der Sozial-, der Kultur- und Jugendverwaltung und in Zusammenarbeit mit der kommunalen KriminalprĂ€vention ausgearbeitet werden soll.

Zu diesem Konzept gehört auch, dass die Stadtverwaltung von Juli bis Dezember 2021 die GebĂŒhren fĂŒr kulturelle Veranstaltungen auf stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen senkt und soweit erforderlich und vertretbar die Rekultivierung der GrĂŒnflĂ€chen ĂŒbernimmt. Dies soll unter anderem auch zu einer Entzerrung der genutzten FlĂ€chen und einer Entlastung des Platzes der Alten Synagoge beitragen.

Die AllgemeinverfĂŒgung fĂŒr das temporĂ€re Glasverbot tritt zunĂ€chst fĂŒr zwei Wochen in Kraft. Anschließend wird die Verwaltung die Erfahrungen zusammen mit dem PolizeiprĂ€sidium Freiburg evaluieren. Auf dieser Grundlage wird die Verwaltung ĂŒber das weitere Vorgehen entscheiden und sofern sich durch das Glasverbot keine Änderung der gefahrtrĂ€chtigen Situationen auf dem Platz der Alten Synagoge ergeben, mit weiteren Maßnahmen nachsteuern.

OB Horn: „Wir freuen uns alle, dass das öffentliche Leben nach den letzten schwierigen Corona-Monaten wieder möglich ist. Umso mehr appelliere ich an alle, die sich in den kommenden WochenendnĂ€chten am Platz der Alten Synagoge und an anderen attraktiven Freiburger PlĂ€tzen aufhalten, sich friedlich und angemessen zu verhalten. Nur so können wir gewĂ€hrleisten, dass PlĂ€tze in diesem Sommer ohne EinschrĂ€nkungen genutzt werden können."
 
 

Karlsruhe bekennt sich mit Regenbogenfahne zu Gleichberechtigung
Zeichen der SolidaritĂ€t und fĂŒr Gleichberechtigung (c) Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe bekennt sich mit Regenbogenfahne zu Gleichberechtigung
ErklĂ€rung im Zusammenhang mit aktueller Fußball- und LSBTTIQ-Debatte

WĂ€hrend eine gesellschaftspolitische Debatte um Sport und dessen Strahlkraft, Toleranz und Gleichberechtigung aktuell die Berichterstattung zur Fußball-Europameisterschaft prĂ€gt, setzt die Stadt Karlsruhe mit ihrer Regenbogen-Fahne am Rathaus am Marktplatz im Pride-Monat Juni ohnehin ein Zeichen. Das Thema der Gleichstellung nicht-heterosexueller Menschen hatte dieser Tage Auftrieb erhalten. Der europĂ€ische Fußball-Dachverband UEFA hatte der Stadt MĂŒnchen untersagt, das dortige Stadion am Mittwochabend zur EM-Partie Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben zu beleuchten: ein Symbol der LSBTTIQ-Gemeinschaft. Die Aktion war als Antwort auf das EU-weit kritisierte neue ungarische Gesetz geplant, das unter anderem ein Verbot von Jugendlichen zugĂ€nglichen Medien oder auch Werbung vorsieht, welche etwa homo- oder transsexuelle Inhalte aufweisen.

Die UEFA sieht im MĂŒnchner Plan eine zu starke Durchmischung von Sport und Politik, hieß es zur BegrĂŒndung. Daraufhin kĂŒndigten beispielsweise Frankfurt am Main, Köln und Berlin an, Stadien in ihren StĂ€dten regenbogenfarben illuminieren zu wollen. Da das Beleuchten des im Umbau befindlichen Fußballstadions im Wildpark nicht möglich ist, steht unter anderem die Regenbogenfahne im Herzen der Stadt fĂŒr das Karlsruher SelbstverstĂ€ndnis: eine offene Gesellschaft und Gleichberechtigung aller Menschen. LSBTTIQ steht fĂŒr lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell und queer, um - betont noch immer nicht umfassend - verschiedene sexuelle IdentitĂ€ten und deren Rechte in das allgemeine Bewusstsein zu rĂŒcken.
 
 

 
Internationaler „Cradle to Cradle Congress“ in Freiburg
Mit dem Leitthema „Urban Future“ findet am 14. Juli 2021 in der Messe Freiburg die erste Etappe des Cradle to Cradle Congress statt. Der internationale Fachkongress ist die weltweit grĂ¶ĂŸte Plattform fĂŒr Cradle to Cradle und Circular Economy. Cradle to Cradle (C2C) ist ein Ansatz fĂŒr eine konsequente Kreislaufwirtschaft, die bereits beim Design und der Herstellung von Produkten beginnt. Diese sollen so gestaltet werden, dass sie entweder biologisch abbaubar sind oder ihre Bestandteile unendlich recycelt und wiederverwendet werden können. Der jĂ€hrlich stattfindende Kongress, der bereits zum siebten Mal veranstaltet wird, bringt Entscheider_innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in unterschiedlichen Formaten zusammen. In diesem Jahr gliedert sich die Veranstaltung Corona-bedingt in drei Etappen – weitere Stationen sind Mainz und Mönchengladbach. Die Teilnahme ist in PrĂ€senz vor Ort oder digital via Live-Stream unter www.c2c-congress.org möglich.

Die Wirtschaft kann Klima und Umwelt aktiv positiv beeinflussen. Im Rahmen der ersten Etappe in Freiburg wird thematisiert, wie C2C diese Entwicklung als Innovationstreiber beschleunigt. Renommierte Referent_innen diskutieren, wie die Gesellschaft kĂŒnftig leben will und welche Rolle C2C in der Gestaltung dieser Zukunft einnimmt. Dabei werden auch neue Produkt-Service-Modelle, geschlossene KreislĂ€ufe in Konzernen oder erfolgreiche C2C-AnsĂ€tze am Standort Freiburg beleuchtet. Ein zentraler Baustein des von der gemeinnĂŒtzigen C2C NGO veranstalteten Fachkongresses ist zudem die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung.

„Um Klima und Ressourcenkrise langfristig zu lösen, reicht es nicht aus, weniger CO2 zu emittieren oder weniger MĂŒll zu verursachen. Wir mĂŒssen als Gesellschaft komplett umdenken und Produkte von Beginn an so entwickeln, dass ihre Ressourcen in unendlichen KreislĂ€ufen zirkulieren können. Cradle to Cradle ist der richtige Ansatz, um eine klimapositive Zukunft zu gestalten. Wir möchten herzlich einladen, beim C2CC21 in Freiburg ĂŒber C2C-Beispiele aus der Praxis zu diskutieren und darĂŒber, wie wir Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen können“, sagen Nora Sophie Griefahn und Tim Janßen, Co-GrĂŒnder_innen und geschĂ€ftsfĂŒhrender Vorstand von Cradle to Cradle
NGO.

Gesponsert wird die erste Etappe der hybriden Veranstaltung von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM): „Mit einem einzigartigen Mix aus bĂŒrgerschaftlichem Engagement, innovativem und unternehmerischem Denken sowie gezielter politischer PrioritĂ€tensetzung ist die Green City Freiburg prĂ€destiniert dafĂŒr, auch beim Thema Cradle to Cradle eine Vorreiterrolle zu spielen. Wir freuen uns daher sehr, dass Freiburg in diesem Jahr einer der drei Gastgeber sein wird, und nutzen den Kongress gerne als Impuls, um uns weiter fĂŒr eine nachhaltige Zukunft einzusetzen“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Hanna Böhme.

Informationen zum C2C Congress und zum Erwerb von Tickets sind online unter www.c2c-congress.org zu finden.
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Fuß- und Nagelpilz: Alle 32 rezeptfreien Mittel im Test sind geeignet
Pilzinfektionen sind hartnĂ€ckig. Werden sie frĂŒhzeitig erkannt, lassen sie sich mit rezeptfreien Mitteln jedoch gut behandeln. Die Stiftung Warentest hat 32 preiswerte ï»żCremes und Nagellacke gegen Fuß- und Nagelpilz bewertet. FĂŒr Erwachsene sind alle geeignet.

Mindestens jede zehnte erwachsene Person leidet Studien zufolge an Fuß- oder Nagelpilz – oder an beidem gleichzeitig. Über direkten Hautkontakt, infizierte Hautschuppen oder feuchte HandtĂŒcher verbreiten sich Pilze weiter. Mit rezeptfreien Mitteln lassen sich Hautpilze gut behandeln – vorausgesetzt, sie werden konsequent und langfristig angewendet.

Gegen Fußpilz wirken vor allem Cremes. Lacke helfen in der Regel bei Nagelpilz. Die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest haben 20 Cremes und 12 Lacke gegen Fuß- und Nagelpilz getestet. Sie enthalten Breitband-Antimykotika, die das Wachstum der Pilze hemmen oder sie abtöten. FĂŒr Personen ab 18 Jahren sind alle Mittel geeignet. FĂŒr Schwangere und Kinder kommen in erster Linie zwei Wirkstoffe gegen Fußpilz infrage. Geeignete Mittel gegen Nagelpilz gibt es fĂŒr Kinder nicht. Auch Schwangere und Stillende sollten auf eine Behandlung sicherheitshalber verzichten.

Wichtig bei der Behandlung von Pilzen ist vor allem eines: Geduld. „Die Behandlung von Fußpilz dauert oft Wochen, von Nagelpilz bis zu zwölf Monate. Um zu wirken, muss sich der Wirkstoff tief im Nagel anreichern. Das braucht Zeit“, so die Expertin Anke Kapels. Bessern sich die Beschwerden auch nach konsequenter Anwendung der Mittel nicht, muss die Infektion möglicherweise mit rezeptpflichtigen Mitteln bekĂ€mpft werden.

Der Test findet sich in der ï»żJuli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/fusspilz-nagelpilz abrufbar.
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Stadt Freiburg hisst am morgigen Mittwoch Regenbogenflagge am Rathaus
Regenbogenflagge in Freiburg / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Stadt Freiburg hisst am morgigen Mittwoch Regenbogenflagge am Rathaus
Um ein Zeichen gegen Diskriminierung und Intoleranz zu setzen, wird die Stadt Freiburg am morgigen Mittwoch die Regenbogenflagge am Rathaus hissen. Anlass ist das EM-Spiel in MĂŒnchen der deutschen Nationalelf gegen Ungarn, bei dem die UEFA untersagt hat, das Stadion in den Regenbogenfarben zu erleuchten. Deshalb werden deutschlandweit verschiedene Stadien und andere GebĂ€ude mit den Farben des Regenbogens beleuchtet. Freiburg wird die Flagge am Rathaus wehen lassen, um sich ebenfalls fĂŒr eine offene freiheitliche Gesellschaft und ein respektvolles Miteinander auszusprechen. OB Martin Horn: "Freiburg ist vielfĂ€ltig, weltoffen und bunt – das zeigen wir morgen mit der Regenbogenflagge am Rathaus. Diese steht fĂŒr Toleranz, Respekt, Freiheit und Frieden. Sie ist ein Zeichen dafĂŒr, dass wir uns fĂŒr die Rechte von LSBTTIQ-Menschen einsetzen und die Diskriminierung von bestimmten Gruppen und Minderheiten nicht hinnehmen."
 
 



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