Prolixletter
Samstag, 6. März 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Dichterer Takt am Megasamstag
Am Mega-Samstag, 7. Oktober, verdichtet die Freiburger Verkehrs AG (VAG) im SpĂ€tverkehr den Takt aller Stadtbahnlinien. Nach 22.30 Uhr wird auf allen Linien bis 0.30 Uhr alle 15 Minuten eine Straßenbahn fahren. Danach folgt dann in weiten Teilen des Stadtbahnnetzes der Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt.
 
 

 
UnterstĂŒtzung fĂŒr Frauen in BedrĂ€ngnis
Luisa ist hier! – ab Oktober auch in Freiburg

Die TanzflĂ€che ist voller Leute, alle tanzen, feiern, haben Spaß. Im GedrĂ€nge wird eine Frau von einem Gast bedrĂ€ngt und weiß sich nicht zu helfen. Im lauten Club fĂ€llt das nicht auf. Solche VorfĂ€lle sind auch im Freiburger Nachtleben keine Seltenheit. Viele Frauen geben an, in Clubs und Diskotheken massiv belĂ€stigt oder bedrĂ€ngt zu werden.

Mit der Frage „Ist Luisa hier“? kann sich die Betroffene an Theken-Personal oder TĂŒrstehende wenden und bekommt UnterstĂŒtzung, um aus der unangenehmen Situation schnell heraus zu kommen, ohne sich groß erklĂ€ren zu mĂŒssen. Das Barpersonal kennt den Code-Satz und weiß dann, dass die Person Hilfe braucht. Die Betroffene wird in einen separaten Raum oder RĂŒckzugsort gebracht, wo in Ruhe besprochen wird, was vorgefallen ist, welche UnterstĂŒtzung gebraucht wird und was als nĂ€chstes passieren soll: eine Freundin oder einen Freund holen, ein Taxi rufen, den BelĂ€stiger des Clubs verweisen, den Frauen-Notruf wĂ€hlen oder die Polizei rufen. Die Frau bekommt Hilfe und wird nicht alleine gelassen.

Wer sich bedrĂ€ngt fĂŒhlt, kann mit „Ist Luisa hier?“ auf einfache Weise nach Hilfe fragen. Die Code-Frage soll nicht den Sachverhalt verschleiern, sondern eine Barriere ĂŒberwinden. Viele Betroffene schĂ€men sich, Opfer einer sexuellen BelĂ€stigung geworden zu sein, und denken, sie mĂŒssten selbst damit klar kommen. Der Code „Ist Luisa hier?“ ist ein zusĂ€tzliches Angebot fĂŒr mehr Sicherheit im Freiburger Nachtleben.

Initiiert wurde die Aktion vom Frauen-Notruf in MĂŒnster. Dort machen mittlerweile 45 Clubs mit. Die Teilnahme ist kostenfrei. In ganz Deutschland gibt es die Aktion in 28 StĂ€dten – und es werden immer mehr. In Freiburg ist die Kampagne an die Beratungsstelle „Frauenhorizonte – Gegen sexuelle Gewalt“ angebunden, dort können sich betroffenen Frauen auch melden. Clubs, die mitmachen und ihr Personal entsprechend schulen, sind an aushĂ€ngenden Plakaten und Aufklebern erkennbar; sie werden bundesweit gelistet.

Im Oktober startet die Aktion auch in Freiburg. „Luisa-ist-hier“ zĂ€hlt zu den Maßnahmen, die aus dem Runden Tisch Sicherheit im Freiburger Nachtleben hervorgegangen sind. Umgesetzt wird die Kampagne von „Frauenhorizonte – Gegen sexuelle Gewalt“, von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, der Kommunalen KriminalprĂ€vention der Stadt, dem PolizeiprĂ€sidium und dem Netzwerk fĂŒr Gleichbehandlung. Finanziell unterstĂŒtzt wird die Kampagne aus dem Programm „Demokratie leben“.
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Kath.Akademie Freiburg unterstĂŒtzt Aufruf zur Enquete-Kommission "Fluchtursache"
100 TrĂ€gerinnen und TrĂ€ger des Bundesverdienstkreuzes fordern gemeinsam den neu gewĂ€hlten Deutschen Bundestag auf, eine Enquete-Kommission „Fluchtursachen“ einzurichten, um Maßnahmen und gesetzliche Initiativen zur Vermeidung von Fluchtursachen zu erarbeiten. Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg unterstĂŒtzt den Aufruf.

„Leider wurde im Wahlkampf hauptsĂ€chlich darĂŒber geredet, wie FlĂŒchtlinge abgewehrt werden können, wĂ€hrend die Ursachen, warum Menschen sich zu uns auf den Weg machen, nicht ernsthaft und systematisch ergrĂŒndet wurden. Wir sollten uns aber dringend damit beschĂ€ftigen, wie unsere Politik, unsere Wirtschaft und unser Ressourcenverbrauch die Lebensbedingungen in Afrika, Asien und SĂŒdamerika verschlechtern – oftmals so sehr, dass Menschen ihre Heimat verlassen mĂŒssen“, so Dr. Karsten Kreutzer, Direktor der Katholischen Akademie in Freiburg. In dem Aufruf der TrĂ€gerinnen und TrĂ€ger des Bundesverdienstkreuzes werden die Aufnahme von FlĂŒchtlingen und die BemĂŒhungen um die Integration der Menschen begrĂŒĂŸt. Allerdings dĂŒrfe sich die Politik jetzt nicht nur darauf konzentrieren, möglichst schnell die FlĂŒchtlingszahlen zu reduzieren. FĂŒr den Leiter der Katholischen Akademie ist klar, dass es vor allem europaweite Initiativen braucht, um diese Probleme lösen zu können. „Wir unterstĂŒtzen den Aufruf, weil wir dafĂŒr eintreten, dass das drĂ€ngende Problem der Fluchtursachen zu einem vorrangigen politischen Thema werden muss, gerade auch in den anstehenden Koalitionsverhandlungen. Umfassende konzeptionelle und parteiĂŒbergreifende Maßnahmen sind erforderlich, um dieser langfristigen Aufgabe gerecht zu werden“, so Karsten Kreutzer.

Auch der deutsche „Caritas-Bischof“, der Freiburger Erzbischof Stephan Burger, hat nach seinem Besuch in Jordanien klar gemacht, dass zu einer europĂ€ischen Strategie dazu gehört, in Entwicklungshilfe zu investieren, um die Situation in den HerkunftslĂ€ndern der FlĂŒchtlinge endlich zu verbessern und Konflikte zu befrieden. „Die Hilfsbereitschaft der Jordanier ist beeindruckend und macht deutlich, dass auch wir EuropĂ€er mehr leisten können und mĂŒssen"(1), so Erzbischof Burger abschließend.
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Freiburg: Kaiser-Joseph-Straße bis 6. Oktober bauzaunfrei
Die Bauarbeiten fĂŒr die Gleiserneuerung in der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße sind soweit fortgeschritten, dass der Bauzaun pĂŒnktlich zum Megasamstag abgebaut werden kann. Voraussichtlich vom 6. Oktober an kann die Straße wieder ĂŒberall gequert werden.

In den vergangenen Monaten sind die alten Gleise herausgenommen worden. Danach wurden im Untergrund neue KanĂ€le und Leitungen verlegt ehe die Freiburger Verkehrs AG (VAG) mit dem Gleisbau beginnen konnte. Zusammen mit den neuen Gleisen entstanden auf Höhe „Starbucks“ neue barrierefreie Haltestellen. Im Bereich Galeria Kaufhof wurde die bestehende Haltestelle auf zwölf Zentimeter erhöht, sodass hier Personen im Rollstuhl kĂŒnftig mittels einer Rampe in die Stadtbahnfahrzeuge ein- und ausfahren können.

An die Gleis- und Pflasterarbeiten schließen sich in den kommenden Wochen und Monaten die elektrotechnischen Gewerke an. Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember werden dann wieder Stadtbahnfahrzeuge durch die nördliche Kaiser-Joseph-Straße rollen.
 
 

 
Alles nur ein MissverstÀndnis
Gedanken ĂŒber Donald Trump

„Amerika First“ – Amerika zuerst – was haben Kommentatoren nicht alles in diesen Slogan hinein interpretiert! Isolationistisch sei das gemeint, Amerika werde sich nur noch auf seine Innenpolitik konzentrieren, Amerika werde sich nicht mehr um internationale Probleme kĂŒmmern, undsoweiter. Historisch vorbelastet ist der Slogan: nationalistisch seit Woodrow Wilson, antisemitisch seit Henry Ford, vereinnamt von den „PalĂ€okonservativen“. Hat Trump ein GeschichtsverstĂ€ndnis? Aber nein: der Slogan spricht fĂŒr sich (fĂŒr Trump) und sagt es doch ganz deutlich: Amerika zuerst! Alles wird nur auf amerikanische Belange zugeschnitten. Ein nordkoreanischer Möchtegern-Diktator will auftrumpfen? Hier kann nur ein Land und ein PrĂ€sident die Grenzen aufzeigen:
Amerika unter Trump!
China verdient mehr Geld an Amerika als Amerika an China? Das muss bestraft werden – von Trump. Mexiko und Canada sind „so unfair“ zu Amerika – da lĂ€sst sich doch bestimmt ein Vertrag einseitig aufkĂŒndigen! Die Umwelt behindert Amerikas wirtschaftlichen Aufstieg? Weg mit ihr, dieser Umwelt!
Der Denkfehler besteht einzig darin, Trump eine tiefere, vielleicht diplomatische, vielleicht strategische Botschaft zu unterstellen. Was wenn es die wirklich nicht gibt? Warum sollte ein PrÀsident, welcher die EinfÀltigkeit quasi zum Staatsziel erhoben hat, mit intelligenten, mit versteckten Signalen arbeiten?
Nehmen wir Trump doch einfach mal Ernst: er meint es so wie er es sagt. Ohne Hintergedanken. Aber eben auch ohne Strategie.

Stellen wir uns doch einmal eine Baubesprechung wĂ€hrend der Errichtung des berĂŒhmten Trump-Towers in Manhattan vor: es ist Montag morgen, 10.00 Uhr, die Bauleiter sind anwesend, die beteiligten Firmen tuscheln nervös und – es erscheint - der Bauherr: da werden Verantwortliche einen Kopf kĂŒrzer gemacht, da werden Handwerker zur Rechenschaft gezogen und – gefeuert – natĂŒrlich. Und wenn etwas finanziell schieflĂ€uft helfen Steuertricks und dubiose Geldgeber. Das war und ist Trumps Welt. Warum unterstellen wir diesem Mann, dass er – seit er PrĂ€sident ist – nun mit Diplomatie, zeitgemĂ€ĂŸem Menschenbild und zukunftsweisender Strategie arbeitet?

Er hat es vorher alles gesagt. Die Frage, ob sich eine Weltmacht so fĂŒhren lĂ€sst ? Muss man das diskutieren? Ernsthaft? Das beantwortet sich dann doch von selbst. Und nehmen wir ein Beispiel bezĂŒglich des Umgangs mit Nordkorea: wenn man Kim Jong Un schon nicht einfach angreifen und ausradieren darf, so ist es doch das Mindeste, dass man China und Russland Ansagen macht: ich, Donald Trump, verbiete euch hiermit, Nordkorea Öl zu liefern.
Oder - ja oder: ich treibe keinen Handel mehr mit euch. Ein wahrhaft genialer Schachzug (?)

Ist es ein lohnendes GeschĂ€ftt, sich ĂŒber die wirtschaftliche Kompetenz des POTUS ĂŒberhaupt Gedanken zu machen? Man kann sich vielleicht darĂŒber unterhalten, welche Entwicklungen Trump mit seinem Handeln beschleunigt: Allianzen im Handel zwischen China und Russland, im weiteren Sinne eine Hinwendung Europas zum fernen Osten, eine erzwungene engere Einflechtung Japans in den asiatischen Kontext, und letztlich: eine Marginalisierung von Amerikas Einfluss
. . .
Aber im Ernst: das wird jetzt recht kompliziert; und warum sollte man sich als PrÀsident einen markigen Spruch verkneifen, nur weil in Zukunft vielleicht was in die falsche Richtung lÀuft . . .

Es ist am Ende ganz einfach: Trump meint, was er sagt. Und die Hoffnung, es möge doch bitte eine versteckte Strategie geben, es mögen ĂŒbergeordnete Ziele hinter diesem tumben Gerede stecken – das ist der Denkfehler.

Wir haben Trump missverstanden: Amerika First, Trump First: - mehr ist da wirklich nicht.

Und nun ?

Erstaunlicher Weise beschrĂ€nken sich praktisch alle Kommentare zu Trump auf Kritik bezĂŒglich seines aktuellen Tuns. Gehen wir doch den Schritt, und unterstellen mal ein erfolgreiches Impeachment oder einfach nur ein missglĂŒckte Wiederwahl in drei Jahren: was kommt nach Trump?

Eines schreit die Persönlichkeit Trumps praktisch in die Welt: „Ich, Donald Trump werde niemals freiwillig gehen“. Wie also kann der Abgang Trumps aussehen? Wird er – damit beginnt er in den letzten Wochen bereits – die radikale Rechte fĂŒr sich instrumentalisieren?
Auch wenn dies fĂŒr einen MitteleuropĂ€er komisch klingen mag: die amerikanische Verfassung erlaubt es, Amerika vor der eigenen Staatsgewalt zu beschĂŒtzen; in zivilem Ungehorsam und der freien Interpretation, dass der Staat der Heimat Amerika schadet. Welche KrĂ€fte wird das freisetzen?
Wir alle sind im Moment derart damit beschĂ€ftigt, jeden Schritt, jede Entgleisung Trumps medial zu begleiten – spöttisch, manchmal schmunzelnd, meist wĂŒtend - dass jeglicher Ausblick auf das „Danach“ im Nebel bleibt. Das hyperaktive Marktgeschrei des derzeitigen PrĂ€sidenten der USA bindet alle medialen KrĂ€fte. Dabei ist doch die Frage, was nach Trump kommt, essentiell und beantwortet erst das Nachdenken ĂŒber die eigentliche Gefahr, die Trump darstellt. Es mag wahrscheinlich sein, dass nach Trump das Pendel wieder umschwingt und wir einen demokratischen Kandidaten vorne sehen, jemand, der versucht zu einen, jemand der zu menschlicher Empathie fĂ€hig ist, jemand der sich seines Einflusses und seines Tuns gegenwĂ€rtig ist.
Aber wie sollen die erweckten radikalen und aggressiven KrÀfte in der amerikanischen Gesellschaft wieder eingefangen werden? Wieviel gesellschaftlicher Wille, wieviel Kraft und Zeit wird dazu nötig sein ?

Trump hat auf internationaler Ebene in kĂŒrzester Zeit so viele Gepflogenheiten, so viele Regeln und so viele VertrĂ€ge gebrochen; und, darĂŒber muss man sich im Klaren sein: es gibt durchaus KrĂ€fte, die dies dankbar zur Kenntnis nehmen. Es sind all jene, die sich ebenso ĂŒber demokratische Regeln, ĂŒber die Achtung der MenschenwĂŒrde, ĂŒber die aufklĂ€rerische Aufgabe der Medien hinwegsetzen.
Welche zerstörerische Wirkung wird der Elefant Trump im feinen Geflecht internationaler Beziehungen entfalten? Wie viel Kraft wird es brauchen Regeltreue, Vertragstreue, Vertrauen in den internationalen Beziehungen wieder neu zu verankern?
Wie lange wird es dauern, die Achtung vor der investigativen Arbeit, vor der demokratischen Notwendigkeit von Journalismus wieder herzustellen?

Eines ist leider offensichtlich: Kaputt machen ist eindeutig einfacher als Aufbauarbeit. Und es geht wesentlich schneller. Kaputt machen kann er, der Trump: ObamaCare, Paris-Abkommen, Dekrete zur (Nicht-)einwanderung, Rechte von Schwulen und Lesben beschneiden, DACA abschaffen – die Liste ist lang. Aber: ĂŒber allem steht nur „kaputt machen“. Trump hat noch nicht eine eigene Initiative auch nur als Gesetz vorgelegt. Noch nicht einmal eine Mauer bauen kann er . . .
Es gibt einen Gutteil WĂ€hler, die im eigentlichen Sinne nicht Trump gewĂ€hlt haben; sie haben die Idee gewĂ€hlt, verkrustete Strukturen aufzubrechen. Sie wollten das Establishment zwingen, sich zu bewegen, sich wieder um Demokratie, um die Nöte der Bevölkerung zu kĂŒmmern. Welch grandiose Verkennung der Figur Trump!
So funktioniert das also, wenn man Gutes will und Böses dabei herauskommt. Auch diejenigen hÀtten zuvorderst eines tun sollen: besser zuhören, Trump ernst nehmen.

Dann wÀre es nicht zu diesem MissverstÀndnis gekommen.
 
Autor: Björn Barbatschi

 
Karlsruhe: Wenn die Eltern sich trennen
Kostenloses UnterstĂŒtzungsangebot fĂŒr Kinder / Sich mit anderen in der Gruppe treffen

Wenn Eltern sich trennen, kommen auf Kinder viele neue Anforderungen und Belastungen zu. Hier können Anregung und UnterstĂŒtzung helfen. Und zusammen mit anderen gelingt es leichter, mit der verĂ€nderten Situation zurechtzukommen. FĂŒr Kinder im Grundschulalter bietet die Stadt deshalb die kostenlose Möglichkeit, sich in einer kleinen Gruppe zu treffen. Weitere Informationen zu diesem Angebot und Anmeldungen ĂŒber das Sekretariat der Psychologischen Beratungsstellen Ost und West fĂŒr Eltern, Kinder und Jugendliche unter Telefon 0721/133-5360.
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Tilo Buchholz wird Popbeauftragter bei der FWTM ab 1. Oktober 2017
Zum 1. Oktober 2017 wird Tilo Buchholz die Stelle des Popbeauftragten bei der FWTM antreten. Bei der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2017/2018 genehmigte der Freiburger Gemeinderat 50.000 Euro fĂŒr eine auf zwei Jahre angelegte 50-Prozent-Stelle bei der FWTM. Der Popbeauftragte ist in der Abteilung Wirtschaftsförderung im derzeit entstehenden Cluster „Kultur- und Kreativwirtschaft“ angesiedelt und wird eine Schnittstelle zwischen Popmusikkultur und Verwaltung, Politik und Wirtschaft darstellen.

In einem Workshop mit 15 Vertreterinnen und Vertretern der Freiburger Musikszene wurden die aktuellen Herausforderungen der Popkulturszene erörtert und das Stellenprofil erstellt sowie definiert, welches Knowhow die Person mitbringen sollte. „Wir hielten es fĂŒr sinnvoll die aktive Popszene gleich zu Beginn einzubeziehen“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann.

FĂŒr die Stelle des Popbeauftragten sind 28 Bewerbungen eingegangen. FĂŒnf Bewerber wurden zu GesprĂ€chen eingeladen. Tilo Buchholz hat durch seinen Lebenslauf ĂŒberzeugt: Als Musiker in der Band The Brothers ist er in der Freiburger Musikszene verortet und hat diese in den letzten Jahren unter anderem als GrĂŒndungsmitglied der Freiburger Musikerinitiative Multicore, Pop FRequenz Freiburg sowie als Mitglied des Kulturausschusses fĂŒr den Schwerpunkt „Rock, Pop, Jazz“ mitgeprĂ€gt. Durch seine TĂ€tigkeit als Stadtrat von 2011 bis 2014 verfĂŒgt Buchholz ĂŒber Erfahrungen in stĂ€dtischer Verwaltung und Politik. FĂŒr die Stelle des Popbeauftragten gibt er seine NachrĂŒcker-Position im Stadtrat auf. Die 50-Prozent-Stelle ermöglicht es Buchholz weiterhin als Musiker tĂ€tig zu sein und in der Musikszene vernetzt zu bleiben.

Zu den zukĂŒnftigen Aufgaben des Popbeauftragten zĂ€hlen unter anderem folgende Aufgabenfelder:

‱ Aufwertung des Pop-Musikstandorts Freiburg durch den Aufbau einer nachhaltigen, branchenĂŒbergreifenden Vernetzung mit dem Ziel, den Belangen der Szenen sichtbare und wirksame Relevanz zu verschaffen.

‱ Akquise, Vermittlung und Bestandspflege von RĂ€umen und SpielstĂ€tten sowie Konzeption von stĂ€dtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten in öffentlichen RĂ€umen am Standort Freiburg.

‱ UnterstĂŒtzung von Musiker auf dem Weg in die ProfessionalitĂ€t (Coaching, Fördermittelakquise, etc.).

‱ Kontaktstelle und Interessensvertretung fĂŒr die Branche und Schnittstelle zur Verwaltung, Politik und Wirtschaft; ggf. auch als neutraler Mittler bei Interessenskonflikten wie z.B. LĂ€rmschutz, Sperrstunde oder AktivitĂ€ten in öffentlichen RĂ€umen.

‱ Akquise von Fördergelder fĂŒr Projekt- und Einzelförderung aus Land-, Bund- und EU-Budgets.

‱ Zusammenarbeit mit den Freiburger Ämtern und mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern Popmusikbzw. Popkultur unter anderem durch regelmĂ€ĂŸige RoundTable.
 
 

 
Vorreiter eines nachhaltigen Tourismus
Auszeichnung fĂŒr Schwarzwaldverein und SchwĂ€bischen Albverein

STUTTGART. FĂŒr ihre Leistungen in ĂŒber 150 Jahren Tourismusgeschichte zeichnete der Tourismus-Verband Baden-WĂŒrttemberg den Schwarzwaldverein und den SchwĂ€bischen Albverein mit seiner Verdienstmedaille aus. VerbandsprĂ€sident Guido Wolf ĂŒbergab am Mittwoch (20.9.) in Stuttgart die Auszeichnung an die beiden traditionsreichen Vereine, die den Tourismus in Deutschlands SĂŒden von seiner FrĂŒhzeit an prĂ€gen und gestalten.

„Die beiden grĂ¶ĂŸten deutschen Wandervereine stehen am Beginn des modernen Tourismus in Baden-WĂŒrttemberg. Lange bevor der Begriff ‚Tourismusmarketing‘ aufkam, setzten sie sich das Ziel, ihre Regionen bei GĂ€sten aus nah und fern bekannter zu machen“, sagte Guido Wolf anlĂ€sslich der Verleihung. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz der Vereine und ihrer vielen Tausend Mitglieder wĂŒrde es heute nicht das beeindruckende Netz von annĂ€hernd 50.000 Kilometern Wanderwegen geben. Wolf betonte, dass auch die seit einigen Jahren zu beobachtende „Renaissance des Wandertourismus“ ohne dieses einzigartige Wegenetz nicht denkbar wĂ€re. Er lobte beide Organisationen fĂŒr ihre erfolgreiche Nachwuchsarbeit und als Vorreiter und Vorbilder einer nachhaltigen Tourismusentwicklung. Das kontinuierliche Engagement des Schwarzwaldvereins und des SchwĂ€bischen Albvereins sei die Voraussetzung dafĂŒr, dass Baden-WĂŒrttemberg heute zu den beliebtesten und erfolgreichsten Wanderdestinationen zĂ€hle.
 
 



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