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Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Stadt Freiburg legt vierten Bildungsbericht vor
Trend zum Gymnasium, Ausbau der Inklusion und erweiterte Betreuung in Kitas und Grundschulen bestimmen das Bild

Außerschulische Bildung birgt Potenzial

Als eine der bundesweit ersten Kommunen hat die Stadt Freiburg 2008 begonnen, die Bildungssituation in der Stadt systematisch zu erfassen. Die Ergebnisse werden regelmĂ€ĂŸig veröffentlicht und liefern wichtige Impulse fĂŒr bildungspolitische Weichenstellungen. Nun liegt der vierte Freiburger Bildungsbericht vor, der auf 260 Seiten erneut informative Fakten, Trends, StĂ€rken und Herausforderungen zum Thema Bildung in Freiburg benennt.

Ein Team aus externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat dazu die unterschiedlichsten Bildungskontexte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter die Lupe genommen. Die Stabsstelle Freiburger Bildungsmanagement hat die Veröffentlichung federfĂŒhrend geleitet. Neu ist, dass das Kapitel zur non-formalen, außerschulischen Bildung nun auf umfangreichen Daten der BĂŒrgerumfrage aufbaut. Dort gab es erstmals ein eigenes Fragenmodul zum Thema. Der aktuelle und alle bisherigen Bildungsberichte (2008 / 2010 / 2013) sind unter www.freiburg.de/bildungsbericht abrufbar.

„Der Bericht zeigt, dass wir in Sachen faire Bildungschancen auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns ĂŒber das gute Zeugnis fĂŒr die Bildungsregion Freiburg“, so OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon bei der heutigen Vorstellung des Bildungsberichts. SchulbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik unterstreicht: „Die Ergebnisse liefern auch wichtige Hinweise, wo wir uns in Zukunft noch stĂ€rker fĂŒr eine hohe BildungsqualitĂ€t und einen gerechten Zugang zur Bildung fĂŒr alle Freiburgerinnen und Freiburger einsetzen können.“

Besondere Aufmerksamkeit verdient zum Beispiel das berufliche Schulwesen, wie SchulprĂ€sident Thomas Hecht erklĂ€rt: „Der Bericht betont den Stellenwert der beruflichen Schulen in der Integrationsarbeit. Sie ĂŒbernehmen in diesem Kontext eine Vielzahl von Aufgaben, vom Erwerb der Sprache und sozialer Normen bis zur Vermittlung in die Berufswelt. Diesen Einsatz gilt es zu stĂ€rken.“

Dass das bildungspolitische Engagement der letzten Jahre Wirkung zeigt, unterstreichen zahlreiche StÀrken, die der Bericht nennt:

So liegt die Zahl der PlĂ€tze in Krippen, KindergĂ€rten oder der Tagespflege fĂŒr die unter DreijĂ€hrigen in Freiburg deutlich ĂŒber dem Landesdurchschnitt: 2016 nahmen 42 Prozent einen Platz in Anspruch, im Land lag die Quote bei 28 Prozent. Bei den Drei- bis SechsjĂ€hrigen nutzten sogar ĂŒber 95 Prozent einen Platz (Landesschnitt 94,7 Prozent). Auch die Betreuungszeiten sind lĂ€nger als im Landesschnitt: Fast jedes dritte betreute Kind in Freiburg verbringt 45 Stunden und mehr pro Woche in einer Kindertageseinrichtung.

In den Grundschulen haben sich die Betreuungszeiten ebenfalls verlĂ€ngert, da die Stadt die Schulkindbetreuung seit Jahren ausbaut. Im Schuljahr 2016/17 nahm mehr als die HĂ€lfte der Grundschulkinder an der Kernzeitbetreuung zwischen 7 und 13 Uhr teil. 46,3 Prozent nutzten die Übermittagsbetreuung und ein Drittel die erweiterte Nachmittagsbetreuung bis 17 Uhr.

Über 90 Prozent der Freiburger Kinder werden fristgerecht eingeschult, 3 Prozent mehr als zum Schuljahr 2012/13. Immer weniger SchĂŒlerinnen und SchĂŒler besuchen hingegen ein SonderpĂ€dagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ): Seit 2012 hat sich die Zahl der dort eingeschulten Kinder fast halbiert und liegt aktuell bei 2 Prozent.


Der Trend zum Übergang auf das Gymnasium nach der Grundschule hĂ€lt in Freiburg weiter an und liegt nach wie vor zehn Prozent ĂŒber dem Landesschnitt. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern mit Migrationshintergrund: In den letzten vier Jahren wechselten jeweils 38 bis 43 Prozent von ihnen auf das Gymnasium.

Die inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit BeeintrÀchtigungen wurde seit dem letzten Bildungsbericht 2013 deutlich ausgebaut. Im Schuljahr 2015/2016 wurden in Freiburg 439 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Schularten von der Grund- und Hauptschule bis zum Gymnasium inklusiv beschult.

Außerdem haben die Freiburger Schulen in dieser Zeit rund 1.200 neu zugewanderte Kinder und Jugendliche aufgenommen. Die meisten kamen in Klassen unter, die speziell auf ihre BedĂŒrfnisse zugeschnitten sind: Im Schuljahr 2016/17 gab es in Freiburg 46 Vorbereitungsklassen in allgemeinbildenden Schulen. Dazu kamen 15 VABO-Klassen (Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse) an beruflichen Schulen.

Die Erhebungen mit der Umfragemethode SEIS (Selbstevaluation in Schulen) zeigen eine hohe Zufriedenheit mit dem Bildungssystem in Freiburg. Von 2006 bis 2015 nahmen ĂŒber 70 Schulen der Region an insgesamt fĂŒnf Befragungen teil. Beteiligt waren insgesamt knapp 70.000 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, Eltern, LehrkrĂ€fte, Ausbildungsleitungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Erwerb von persönlichen, fachlichen, methodischen und praktischen FĂ€higkeiten wurde dabei durchweg als gut bis sehr gut bewertet. Auch die positiven RĂŒckmeldungen der Eltern unterstreichen die hohe UnterrichtsqualitĂ€t in Freiburg.

Die Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten ist trotz eines leichten RĂŒckgangs deutlich höher als im Landesdurchschnitt. Das trifft sowohl auf deutsche als auch auf auslĂ€ndische SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zu. Bei letzteren dominiert zwar weiterhin der Hauptschulabschluss, ein steigender Anteil erwirbt aber auch die mittlere Reife oder das Abitur.

Vor allem die beruflichen Gymnasien verzeichnen einen starken Anstieg der SchĂŒlerzahlen. Beim Wechsel auf eine berufliche Schulart fĂ€llt auf, dass die Vorbildung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ein „Upgrade“ erlebt hat. Das macht sich besonders in der dualen Ausbildung bemerkbar, wo 76 Prozent der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bereits die mittlere Reife oder das (Fach-)Abitur mitbringen. 2013 waren es 68 Prozent.


Der Blick auf den Übergang ins Studium oder den Beruf zeigt ebenfalls viele positive Entwicklungen: Die Zahl der WerkrealschĂŒler, die nach der zehnten Klasse in eine Ausbildung einsteigen, ist von 16 Prozent (2011) auf 28 Prozent (2015) deutlich gestiegen. Dazu hat vor allem das Programm „Erfolgreich in Ausbildung“ beigetragen, an dem alle achten, neunten und zehnten Klassen der Freiburger Werkreal- und Sonderschulen (SBBZ) teilnehmen. Es unterstĂŒtzt die Jugendlichen mit messbarem Erfolg bei ihrer Berufsplanung und dem Übergang in eine duale Ausbildung.

Auch an den beruflichen Schulen gelingt den meisten SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ein erfolgreicher Wechsel auf weiterfĂŒhrende Schulen oder in eine Ausbildung. Besonderes Augenmerk gilt hierbei dem Modellprojekt „AVdual“, das aktuell in sieben Berufsschulklassen lĂ€uft: Die duale Ausrichtung mit Langzeitpraktika ist fĂŒr viele Jugendliche ein TĂŒröffner, der hĂ€ufig in eine Lehrstelle mĂŒndet. WĂ€hrend des Programms profitieren sie von einer engen Betreuung, die sie unterstĂŒtzt, den jeweils passenden Anschluss zu finden. Im vergangenen Schuljahr gelang 40 Prozent der teilnehmenden SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Sprung in eine Ausbildung.

Unter den Freiburger Abiturienten entscheidet sich die Mehrheit fĂŒr ein Studium. Ein weiterhin hoher Anteil von 45 Prozent schreibt sich in Baden-WĂŒrttemberg ein, 15 Prozent in Freiburg.

Ein positives Feedback gibt der Bildungsbericht 2017 auch in Bezug zur non-formalen Bildung außerhalb des Schulkontextes. Ein entsprechendes Fragemodul in der reprĂ€sentativen BĂŒrgerumfrage 2016 lieferte dazu eine breite Datenbasis. Dabei ging es vor allem um die Fragen, welche außerschulischen Bildungsangebote die Freiburgerinnen und Freiburger nutzen, was die Motive sind und welche GrĂŒnde fĂŒr eine Nichtteilnahme sprechen. Im Ergebnis zeigte die Umfrage eine in hohem Maße bildungsinteressierte BĂŒrgerschaft: Drei Viertel der Befragten stimmten Aussagen zur Lernbegeisterung zu. Ein Migrationshintergrund oder die Stadtteilzugehörigkeit spielten dabei keine Rolle. Laut der Umfrage hatte mehr als jeder dritte Befragte in naher Vergangenheit ein außerschulisches Bildungsangebot genutzt – Frauen deutlich hĂ€ufiger als MĂ€nner und JĂŒngere hĂ€ufiger als Ältere. Hauptmotiv war dabei, die eigenen FĂ€higkeiten zu erweitern. Freiburgerinnen und Freiburger mit Migrationshintergrund gaben hĂ€ufiger als Motiv an, fĂŒr Andere und das Gemeinwohl etwas leisten zu wollen. Dies spricht fĂŒr das Potenzial der non-formalen Bildung bei der Integration. Als Grund fĂŒr die Nichtteilnahme an entsprechenden Angeboten war der Faktor Zeit entscheidend.


Neben diesen positiven Entwicklungen benennt der vierte Bildungsbericht auch konkrete Herausforderungen, die es gilt, noch stÀrker in den Blick zu nehmen:

Von klein auf bis hin zum Beruf weisen Jungen weniger erfolgreiche BildungsverlĂ€ufe auf: Nach der Grundschule wechseln deutlich mehr SchĂŒlerinnen als SchĂŒler auf das Gymnasium. In allen anderen Schularten sind hingegen die Jungen in der Mehrheit. Diese Entwicklung setzt sich bei den SchulabschlĂŒssen fort: Deutlich mehr MĂ€dchen erwerben die Hochschulreife. Und deutlich mehr Jungen verlassen die Schule ohne Abschluss. Zwar hatten MĂ€dchen auch schon frĂŒher bessere Noten, doch seit einiger Zeit besitzen sie mehrheitlich auch die höheren BildungsabschlĂŒsse. Die gezielte Förderung von Jungen sollte daher aufmerksam weiterverfolgt werden.

Sichtbare Unterschiede zeigen sich auch beim Blick auf die Herkunft. Zwar haben sich die BildungsverlĂ€ufe von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund insgesamt verbessert. Dennoch finden sich in allen Bildungsphasen Benachteiligungen: AuslĂ€ndische Kinder wechseln nach der Grundschule seltener auf das Gymnasium, sie erzielen prozentual niedrigere AbschlĂŒsse und verlassen die Schule auch hĂ€ufiger ohne Abschluss. Bei der Frage, wie sich die Situation verbessern lĂ€sst, rĂŒckt die Sprachbildung in den Fokus: Um am gesellschaftlichen Leben außerhalb und innerhalb der Schule teilzunehmen, sind die Kenntnisse der deutschen Sprache unverzichtbar. Der Bedarf an intensiver Sprachförderung vor der Einschulung ist stabil geblieben, obwohl der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund zunahm. Wie bereits im Bildungsbericht 2013 zeigt beim Einschulungstest im vorletzten Kita-Jahr rund ein Viertel der Kinder sprachliche Defizite. Hier gilt es, die bisherigen Angebote in allen Bildungsphasen weiter auszubauen.

Nachteilig wirkt sich fĂŒr auslĂ€ndische Jugendliche auch der Trend zu einem höheren Abschluss aus: Mittlerweile ist der Realschulabschluss hĂ€ufig Voraussetzung fĂŒr eine duale Ausbildung oder Lehrstelle. Eine Anforderung, die viele Jugendliche mit Migrationshintergrund nicht erfĂŒllen. Sie verbleiben daher lĂ€nger in den Schulen, die den Übergang in den Beruf vorbereiten: Ihr Anteil in diesen Klassen ist von 51 Prozent (Schuljahr 2008/09) auf 75 Prozent (2015/16) gestiegen.

Die beruflichen Schulen verdienen in diesem Kontext verstĂ€rkte Aufmerksamkeit. Sie erfĂŒllen fĂŒr eine Vielzahl von auslĂ€ndischen Jugendlichen eine doppelte Integrationsfunktion: Die Eingliederung in das Bildungssystem und anschließend in den Arbeitsmarkt. Dazu kommt die UnterstĂŒtzung der Jugendlichen bei der BewĂ€ltigung immenser Herausforderungen wie dem Spracherwerb, einem unklaren Aufenthaltsstatus oder möglichen Traumatisierungen.

Ambivalent zeigt sich der im letzten Bildungsbericht beschriebene RĂŒckgang der Klassenwiederholungen: In den Freiburger Gymnasien und der Werkrealschulen liegt die Quote seit Jahren unter dem Landesdurchschnitt. In den Realschulen stieg sie hingegen an, geht aber seit 2015 wieder zurĂŒck.

Die Zahl der Privatschulen ist seit dem Bildungsbericht 2013 um drei weitere auf nun 47 gestiegen. Rund ein Viertel der insgesamt rund 24.000 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in Freiburg besucht inzwischen eine solche Schule. Eine nĂ€here Analyse könnte zeigen, was die GrĂŒnde fĂŒr den Anstieg sind und wie sich ein Wechsel zwischen privater und öffentlicher Schule gestaltet.

Nicht zuletzt gilt es, auf den positiven Ergebnissen zur nonformalen Bildung in Freiburg aufzubauen. Wie die Untersuchung zeigt, besteht in Freiburg eine hohe AffinitĂ€t fĂŒr entsprechende Angebote. Vor allem die Befragten mit Migrationshintergrund sind daran interessiert, sich fĂŒr das Gemeinwohl einzubringen. Dieses Potenzial kann in der Integrationsarbeit genutzt werden.

Der Gemeinderat wird die Ergebnisse und Empfehlungen des vierten Freiburger Bildungsberichts diskutieren und voraussichtlich im FrĂŒhjahr ĂŒber die vorgeschlagenen Handlungen entscheiden.
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4. Internationales Greenmotions Filmfestival
9.-12. Nov. 2017 in Freiburg i.Br.

Das gute Leben

Was macht uns glĂŒcklich? Was brauchen wir im Leben? Was ist unsere Lebensgrundlage? Es ist bekannt, dass die Erde physikalische Grenzen hat und die Gier der Menschen zu ihrem eigenen Untergang fĂŒhren könnte. Doch wie können wir Teil der Lösung sein, den Wandel gemeinsam voranbringen und zur Gesundung der Erde beitragen?

Das Greenmotions Filmfestival 2017 zeigt von Do, 9.11. bis So, 12.11. im Kommunalen Kino ausgewĂ€hlte Filme, die neue Ideen fĂŒr den Alltag zeigen, ZusammenhĂ€nge in der Welt verdeutlichen und durch gelebte Visionen inspirieren.

MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann, Schirmherr der Veranstaltung: "Das vierte internationale Greenmotions Filmfestival in Freiburg möchte sein Publikum mit der diesjĂ€hrigen Filmauswahl zu naturvertrĂ€glichem und nachhaltigem Handeln anregen. Angesichts des Klimawandels und seinen Auswirkungen rĂŒckt das Festival damit das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts in den Mittelpunkt."

Festivaleröffnung ist am Do, 9.11. um 18 Uhr mit dem Film "Worauf warten wir?" von Marie-Monique Robin ĂŒber die Gemeinde Ungersheim im Elsass, die neue Wege fĂŒr eine enkeltaugliche Zukunft geht.
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Platz der Alten Synagoge
Provisorische ErlÀuterungstafeln am Wasserspiegel aufgestellt

Die Stadtverwaltung hat am Montag neben dem Brunnen auf dem Platz der Alten Synagoge zwei Informationsstelen montiert, um die Historie des Ortes zu erlĂ€utern. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten die Nazis die Freiburger Synagoge nieder. Auf dem neu gestalteten Platz findet sich als Ort der Erinnerung ein Wasserspiegel, der den Grundriss der ehemaligen Synagoge nachzeichnet. Mit Hilfe der nun aufgestellten Informationstafeln soll fĂŒr die Besucher und Besucherinnen des Platzes die Geschichte des Brunnes verstĂ€ndlicher und dadurch ein angemessenes Verhalten möglich gemacht werden.

ErgĂ€nzende Informationen zum Ort sind notwendig geworden, da die im Brunnen eingelassene historische Gedenkplatte oft ĂŒbersehen wird.
Der ErklĂ€rungstext findet sich in deutscher und englischer Sprache. ZusĂ€tzlich stellt die Stadt Freiburg auf einer Internetseite ergĂ€nzende Informationen zum Thema „Nationalsozialismus in Freiburg“ zur VerfĂŒgung, unter anderem eine umfassende Publikationsliste des Stadtarchivs aber auch graphisch aufbereitete BeitrĂ€ge. Der Link zu dieser Internetseite (www.freiburg.de/altesynagoge) bzw. ein QR-Code stehen ebenfalls auf den Tafeln.

Parallel diskutiert die Stadt derzeit mit den jĂŒdischen Gemeinden in einem Dialogverfahren ĂŒber den endgĂŒltigen Verbleib der Fundamentreste, die im vergangenen Jahr gefunden wurden.

Folgender Text steht auf den Informationstafeln:

Alte Synagoge

Hier stand die 1869/70 erbaute Synagoge der israelitischen Gemeinde Freiburg. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Synagoge von der Freiburger SS in Brand gesetzt. Die SA riegelte die Brandstelle ab. Die herbeigeholte Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf die Umgebung, durfte die brennende Synagoge selbst aber nicht löschen. Die Zerstörung der Synagoge markiert den Übergang von der Entrechtung und Diskriminierung der jĂŒdischen Mitmenschen zur Verfolgung und zum Holocaust.

Mit der Nachbildung des Grundrisses der Alten Synagoge in Form eines Wasserspiegels wird an ihrem Standort an die in der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) verfolgten, deportierten und ermordeten MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger erinnert, die dem NS-Regime von Terror und Gewalt zum Opfer fielen.

Ihr Schicksal verpflichtet uns, gegen Antisemitismus und Rassismus sowie fĂŒr Frieden und Freiheit einzustehen und diese Werte entschlossen zu verteidigen.

Der Wasserspiegel ist ein Ort des Erinnerns. Wir bitten um ein respektvolles und der WĂŒrde des Ortes angemessenes Verhalten
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Freiburg Tourismus
Wachsende Übernachtungszahlen mit neuen Hotels bei konstanter Auslastung

Im Zeitraum von Januar bis August verzeichnete das Statistische Landesamt Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr die Beherbergungsbetriebe mit 10 und mehr Betten insgesamt 1.005.800 Übernachtungen in Freiburg, davon 753.000 in den Sparte Hotels. Das entspricht einem Plus von 5 Prozent bei den Übernachtungen gegenĂŒber dem gleichen Vorjahreszeitraum. In die Statistik fließen bereits die Betten des Wyndham Super 8 Freiburg auf dem GĂŒterbahnhof-Areal und des Holiday Inn Express ein, die einen Zuwachs von 600 Betten bzw.10 Prozent ausmachen. Im Baden-WĂŒrttemberg-Vergleich steht Freiburg sehr gut da: Hier stiegen die Übernachtungszahlen um 1,8 Prozent an, in Freiburg um 5 Prozent.

Die Bettenanzahl hat sich in der Freiburger Hotellerie im Vergleich zum Vorjahr von 5.246 auf 5.867 Betten erhöht. Trotz einer Zunahme der Bettenanzahl um mehr als 10 Prozent war die Bettenauslastung in der Freiburger Hotellerie von Januar bis August 2017 bei 56,3 Prozent fast konstant (Vorjahr 56,4 Prozent).

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann: „Es ist erfreulich, dass die Anzahl die ÜbernachtungsgĂ€ste wĂ€chst und dass die Bettenauslastung trotz der zusĂ€tzlichen Betten stabil geblieben ist. Allerdings rechnen wir damit, dass mit noch weiteren Hotels es zu einem RĂŒckgang der Hotelpreise in verschiedenen Segmenten kommen wird.“
 
 

 
Freiburg: Kinder brauchen Familie
Informationen zu Vollzeitpflege und Adoption am Freitag, den 17. November, um 14 Uhr im Landratsamt

Am Freitag, den 17. November, findet um 14 Uhr im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Stadtstraße 2, Freiburg wieder eine Informationsveranstaltung rund um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege oder Adoption statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familien der Stadt Freiburg organisiert.

Familien, Paare oder Einzelpersonen, die interessiert sind, Kinder oder Jugendliche in ihren Haushalt aufzunehmen, können sich erste Einblicke zu folgenden Themen verschaffen: Rechtliche HintergrĂŒnde, finanzielle Rahmenbedingungen, Bewerbungsverfahren, Vermittlungspraxis, Begleitung und UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten fĂŒr Pflegefamilien, Umgangsgestaltung mit der Herkunftsfamilie und Kooperation mit dem Jugendamt.

Erste Informationen rund um das Thema Pflegekinder sind erhÀltlich im Internet ...
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Erstes Laureus Sport for Good Jugendcamp im Europa-Park
Übernahme von Verantwortung stĂ€rkt Selbstvertrauen bei Jugendlichen

Workshops, Sport und Achterbahnfahren: Rund 50 junge Erwachsene aus den Laureus Förderprojekten kick mit (Wien), Schneetiger (Wien), WIFFZACK (Innsbruck), HIGH FIVE (MĂŒnchen), KICKFORMORE (Offenburg), move&do (Stuttgart), KICK on Ice (Berlin) und Kicking Girls (deutschlandweit) nahmen vom 27. bis 29. Oktober 2017 an dem ersten Laureus Sport for Good Jugendcamp unter dem Motto „Jugendliche fĂŒr Jugendliche“ im Europa-Park in Rust teil.

Das Ziel: Einen konstruktiven Austausch zwischen den einzelnen Förderprojekten zu ermöglichen und noch mehr junge Teilnehmer zu motivieren, in ihren sozialen Sportprojekten Verantwortung zu ĂŒbernehmen, um ihr Selbstbewusstsein zu fördern und persönliche Kompetenzen zu stĂ€rken.

Drei Tage lang nahmen die jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark an einem Kompetenzworkshop teil, lernten den Europa-Park als potentiellen Arbeitgeber kennen, absolvierten die Teamaufgaben des erlebnispĂ€dagogischen Projekts move&do und spielten gemeinsam unter der Anleitung der Projektjugendlichen von KICKFORMORE Straßenfußball mit individuell festgelegten Regeln und ohne Schiedsrichter.

Am Samstagnachmittag besuchte Fredi Bobic, Sportvorstand bei der Eintracht Frankfurt und Laureus Sport for Good Botschafter, das Camp und beteiligte sich gemeinsam mit ausgewĂ€hlten Projektteilnehmern an einer Talkrunde zu dem Thema „Verantwortung“. „Habt keine Angst vor Fehlern. Habt Mut! Wer Verantwortung ĂŒbernimmt, der macht auch Fehler. Aber das ist okay. Sprecht darĂŒber, holt Euch einen Rat und macht es das nĂ€chste Mal besser“, gab er den jungen Erwachsenen mit auf den Weg.

Mittlerweile engagieren sich zahlreiche Jugendliche, die in und mit den Laureus Förderprojekten gewachsen sind, bereits selbst sozial, ĂŒbernehmen Eigenverantwortung, leiten Projektbereiche und unterstĂŒtzen die JĂŒngeren in ihren Lernprozessen. Sie gewinnen Vertrauen in ihre eigenen FĂ€higkeiten, werden selbstbewusster und eignen sich SchlĂŒsselqualifikationen an, die ihnen in der Ausbildung und im Beruf von Nutzen sind.

Deutschlands erfolgreichster Langstrecken-Triathlet und Laureus Sport for Good Botschafter Timo Bracht inspirierte die Camp-Teilnehmer im Rahmen einer Mission Speech: „Gebt 100 Prozent, wenn es darauf ankommt, aber habt auch Geduld mit Euch. Es klappt nicht immer alles sofort. Wichtig ist, nie aufzugeben.“ Bracht weiter: „Oft braucht es nur eine Person, die an einen glaubt. Nur eine Chance, sein eigenes Potential zu erkennen oder zu zeigen – das kann ein Kind oder einen Jugendlichen nachhaltig positiv beeinflussen. Und genau das macht Laureus Sport for Good. Wir vermitteln Jugendlichen Werte und unterstĂŒtzen sie in ihrer persönlichen Entwicklung.“

Im Rahmen der dieses Jahr gestarteten Kooperation richtete der Europa-Park das dreitĂ€gige Laureus Sport for Good Jugendcamp aus und stellte neben den RĂ€umlichkeiten fĂŒr das Event unter anderem die UnterkĂŒnfte und die Verpflegung fĂŒr alle Teilnehmer kostenlos zur VerfĂŒgung.

„Es war mir eine riesengroße Freude, die Teilnehmer zum allerersten Laureus Sport for Good Jugendcamp im Europa-Park begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen“, so Miriam Mack, die Ehefrau des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Gesellschafters des Europa-Park Michael Mack sowie Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerks und Gastgeberin. „Deutschlands grĂ¶ĂŸter Freizeitpark ist ein Ort der Begegnung, der Freude und des Miteinanders – den jungen Erwachsenen wurden drei aufregende Tage und ein lehrreiches Programm geboten. Im weltweit besten Freizeitpark erlebten sie hautnah ein friedliches und grenzenloses Europa und Werte wie Teamgeist, Respekt, Disziplin und Fairplay, die sie, Laureus Sport for Good und den Europa-Park in besonderer Weise verbinden.“

„Ich möchte mich bei dem Europa-Park fĂŒr die großzĂŒgige UnterstĂŒtzung bedanken. FĂŒr die bedĂŒrftigen Teilnehmer des Laureus Sport for Good Camps, die oft aus einem mit Problemen behafteten Umfeld kommen, waren diese drei Tage ein absolutes Highlight, an das sie sich noch lange erinnern werden“, erklĂ€rte Paul Schif, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Laureus Sport for Good Foundation Germany & Austria.

Laureus Sport for Good

Laureus Sport for Good verfolgt mit den drei SĂ€ulen Laureus Sport for Good Foundation, Laureus World Sports Academy und Laureus World Sports Awards ein Ziel: Die Kraft des Sports zu nutzen, um die gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit zu bewĂ€ltigen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen ĂŒber soziale Sportprojekte zu helfen.

Die Laureus Sport for Good Foundation Germany wurde 2001 als erste nationale Laureus Stiftung gegrĂŒndet und nutzt die Kraft des Sports mit dem Ziel, benachteiligte Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstĂŒtzen und dadurch einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Seit 2009 gehört auch Österreich zum Aktionsbereich der Stiftung. Bisher leisteten die deutschen und österreichischen Sport for Good Projekte fĂŒr mehr als 50.000 Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten Hilfe, Beratung und Förderung.

Europa-Park
Seit seiner GrĂŒndung im Jahre 1975 setzt sich der Europa-Park fĂŒr den guten Zweck ein. Mit viel Herzblut und Leidenschaft engagiert sich die Inhaberfamilie Mack fĂŒr benachteiligte Menschen. Seit Mai unterstĂŒtzt Deutschlands grĂ¶ĂŸter Freizeitpark auch bestmöglich die international anerkannte Laureus Sport for Good Foundation sowie ihre wohltĂ€tigen Projekte.

In KĂŒrze startet der Europa-Park in die 17. Wintersaison: Ab dem 25. November erstrahlt Deutschlands grĂ¶ĂŸten Freizeitpark mit tausenden von Lichtern, 2.500 verschneiten TannenbĂ€umen und 10.000 glitzernden Christbaumkugeln in feierlichem Glanz. Neben dem funkelnden Riesenrad „Bellevue“ lassen das faszinierende Showprogramm, viele winterliche Specials wie die einzigartige „Zirkus Revue“ und ein weihnachtliches Gastronomie-Angebot die Herzen im besten Freizeitpark weltweit höher schlagen. In der Mercedes-Benz Hall verzaubert in diesem Jahr zudem die große Kunstausstellung „OTTOs Welt“ mit ĂŒber 100 Kunstwerken – darunter Ottifanten & Co. ‒ die ganze Familie.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2017 bis zum 05. November tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (lĂ€ngere Öffnungszeiten in der Hauptsaison) und in der Wintersaison vom 25. November 2017 bis zum 07. Januar 2018 (außer am 24. und 25. Dezember)tĂ€glich von 11 bis 19 Uhr. Infoline: 07822 / 77 66 88.
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EU-Parlament beschließt ePrivacy-Verordnung
Gute Regeln zu Tracking und Internettelefonie

Mit der ePrivacy-Verordnung sollen Datenschutz und Vertraulichkeit in der elektronischen Kommunikation verbessert werden, unter anderem bei Tracking und Internettelefonie. Das EuropĂ€ische Parlament hat am 26. Oktober 2017 seine Position zur ePrivacy-Verordnung beschlossen. Sobald der EU-Rat eine Entscheidung ĂŒber seine Ausrichtung getroffen hat, können nun die Trilog-Verhandlungen beginnen.

Hierzu Klaus MĂŒller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands:

„FĂŒr Verbraucher ist es eine gute Nachricht, dass ihre PrivatsphĂ€re online und offline kĂŒnftig besser geschĂŒtzt werden soll. Der Datenschutz ist damit endlich im digitalen Zeitalter angekommen. Datenschutz gilt nach der Verordnung fĂŒr Internettelefonie und Chats genauso wie fĂŒr herkömmliche Telefonate und Briefe: Verbraucher mĂŒssen grundsĂ€tzlich einwilligen, bevor ihre Daten verarbeitet werden. Die Verordnung enthĂ€lt außerdem wichtige VorschlĂ€ge zu Tracking, datenschutzfreundlichen Browser-Voreinstellungen, VerschlĂŒsselungspflichten und Klagemöglichkeiten bei VerstĂ¶ĂŸen. Die Details wird der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nun prĂŒfen.

Der vzbv begrĂŒĂŸt, dass das EuropĂ€ische Parlament sich nach langer Debatte dafĂŒr entschieden hat, diesen Ansatz der EU-Kommission fortzufĂŒhren. Die kommende Bundesregierung muss sich nun dafĂŒr einsetzen, dass die verbraucherschutzfreundlichen Regelungen in den Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und EU-Rat erhalten bleiben.“
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Fortbildung in Freiburg - das Freiburger Kursbuch
Der Herbst ist da - Zeit fĂŒr die persönliche und berufliche Weiterbildung. Zahlreiche Kursanbieter hierfĂŒr findet man im Freiburger Kursbuch.

Im grĂ¶ĂŸten Verzeichnis Freiburger Kursanbieter prĂ€sentieren sich zahlreiche kleine und große Kursanbieter, die in Sachen Aus-, Fort- und Weiterbildung interessant sind. Hierbei werden die vielfĂ€ltigsten Lebensbereiche von Arbeit, Beruf, Bildung ĂŒber Sprachen, Gesundheit, Körper, Selbsterfahrung bis hin zu Kunst, Tanz und Theater abgedeckt.

Jetzt beginnen wieder zahlreiche Kurse, die fĂŒr das berufliche Fortkommen oder fĂŒr die persönliche Entwicklung interessant sind. Das Freiburger Kursbuch prĂ€sentiert in seiner Online-Ausgabe laufend aktualisierte Kursangebote, aktuelle Meldungen und moderne Internetfunktionen. Einfacher können Kurssuchende und Kursanbietende kaum zueinander finden. Im Internet findet man es unter www.freiburger-kursbuch.de.

Als Druckausgabe fĂŒr das 1. Halbjahr 2018 erscheint das Freiburger Kursbuch bereits wieder Anfang Dezember.
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