Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Brandstiftung zerstört Campact-Lager in Verden
Verden, 19. Januar 2018. In der Nacht zum 9. Januar hat ein Großfeuer in einer angemieteten Lagerhalle die Aktionsmaterialien der BĂŒrgerbewegung Campact vollstĂ€ndig zerstört. 150 Feuerleuten gelang es, das Übergreifen der Flammen auf den benachbarten Supermarkt zu verhindern. Zuletzt musste das Dach des Lager-GebĂ€udes entfernt werden, um die Flammen zu bekĂ€mpfen. Einige EinsatzkrĂ€fte wurden verletzt.

Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen ĂŒbernommen. Über mögliche TĂ€terinnen oder TĂ€ter ist bisher nichts bekannt. Nach SchĂ€tzungen der Polizei dĂŒrfte der Schaden im fĂŒnfstelligen Bereich liegen.

In der Halle lagerten ĂŒber 2.500 Aktionsmaterialien auf ĂŒber 200 Quadratmetern, die Campact fĂŒr Protest-Aktionen und Großdemonstrationen nutzte. Darunter vieles, das sich immer wieder in den Abendnachrichten oder auf den Titelseiten von Tageszeitungen und Online-Portalen fand: Vom Fracking-Bohrturm und Kohleschlot im Kleinformat ĂŒber Chlorhuhn, ĂŒbergroße Glyphosat-Flaschen und aufblasbare KettensĂ€ge bis zu Politiker-Köpfen im Großformat. Zudem fielen auch unzĂ€hlige Banner, KostĂŒme, Masken, Fahnen, Megafone und Werkzeug den Flammen zum Opfer.

„Ein Teil unserer Geschichte und der allergrĂ¶ĂŸte Teil unserer Aktionsmaterialien ist in Flammen aufgegangen. Aber dies hĂ€lt uns nicht davon ab, weiter kraftvoll fĂŒr progressive VerĂ€nderung zu streiten“, sagt Felix Kolb, GeschĂ€ftsfĂŒhrung Campact.

Das Material fĂŒr die Demonstration gegen die Agrarindustrie „Wir haben es satt!“ am kommenden Samstag, 20. Januar, lagerte glĂŒcklicherweise schon in Berlin. Darunter befindet sich auch eine etwa acht Meter große tote Biene. Sie weist auf das Insektensterben hin, das im Zusammenhang mit dem Pestizid Glyphosat stehen soll, weil es Futterpflanzen der Insekten vernichtet.
 
 

 
Karlsruhe: Karlsruhes Silhouette gesamtstÀdtisch steuern
Planungsausschuss befĂŒrwortet die Erarbeitung eines Höhenkonzepts

Sind HochhĂ€user sinnvoll und wenn ja: Wo könnten Hochpunkte gesamtstĂ€dtische Vorteile bieten? Welche Kriterien bedarf es, damit HochhĂ€user zu Karlsruhe passen? Angesichts der innerstĂ€dtisch gebotenen Nachverdichtung möchte die Stadt mit einem Höhenentwicklungskonzept das Verdichtungspotenzial fĂŒr die Innenentwicklung konkretisieren und das Bauen in die Höhe planerisch steuern. In nichtöffentlicher Sitzung sprach sich der Planungsausschuss am Mittwoch (17. Januar) unter Vorsitz von BĂŒrgermeister Michael Obert daher einstimmig fĂŒr einen gesamtstĂ€dtischen Blick auf die verschiedenen Aspekte einer vertikalen Innenentwicklung aus. Hierzu wird die Verwaltung eine Planungsgemeinschaft beauftragen, welche das strategische Grundsatzpapier im Dialog mit der Öffentlichkeit erarbeiten soll. Der Prozess wird durch ein Expertengremium aus stĂ€dtischen Fachleuten sowie externen SachverstĂ€ndigen begleitet.

Welches der vier nach einem Vor-Auswahlverfahren bereits in die engere Wahl gekommenen BĂŒros zum Zuge kommt, entscheidet im Februar das Expertengremium. Erste Ergebnisse zu Analyse und Konzeptplan werden dann in einem öffentlichen Workshop im Sommer dieses Jahres vorgestellt.

PotenzialflĂ€chen fĂŒr eine höhere stĂ€dtebauliche Ausnutzung aufzeigen

Das Konzept zur Stadt-Silhouette soll schon vorhandene Leitbilder und Entwicklungskonzepte unterfĂŒttern. Denn Klimaanpassungsplan, Verkehrsentwicklungsplan, Dichtekonzept und nicht zuletzt das historische Erbe der FĂ€cherstadt legen nahe, sich in einem umfassenden Prozess mit den Aspekten einer höheren stĂ€dtebaulichen Ausnutzung und VertrĂ€glichkeit auseinanderzusetzen. So enthĂ€lt etwa das RĂ€umliche Leitbild den Auftrag, ein Hochhauskonzept „zur Inszenierung der StadteingĂ€nge“ zu erarbeiten. Auszuloten sei zudem, wie ĂŒber eine hohe Bebauung ein Mehrwert fĂŒr die Allgemeinheit generiert werden kann.

Die Studie soll PotenzialflĂ€chen fĂŒr eine höhere stĂ€dtebauliche Ausnutzung durch Aufstockung, höhere GebĂ€ude oder HochhĂ€user aufzeigen. Dabei gelte es, den Hochhausbegriff - laut baurechtlicher Definition GebĂ€ude ab 22 Meter - fĂŒr verschiedene Standorte zu prĂ€zisieren. Das Konzept soll aber auch Tabubereiche definieren. Unter anderem durch das Herunterbrechen auf TeilrĂ€ume sollen wesentliche klimatische, soziale, freiraumplanerische und wirtschaftliche sowie verkehrliche Aspekte und deren Zusammenwirken veranschaulicht werden. FĂŒr die Entwicklung des strategischen Planwerks ist ein Zeitraum von rund eineinhalb Jahren vorgesehen. Der Höhenentwicklungsplan wird vom Gemeinderat als Rahmenplan beschlossen und ist dann Zielvorgabe fĂŒr alle folgenden BebauungsplĂ€ne. Gerade auch fĂŒr InvestorengesprĂ€che gibt er vor Schaffung eines Baurechts die Richtschnur vor.

Die Tage der „Elefantenhalle“ auf dem Kronenplatz sind gezĂ€hlt

Weiteres Thema im Planungsausschuss war das vorgesehene Sanierungsgebiet Innenstadt-Ost und hier die Überdachung des sĂŒdlichen Teils des Kronenplatzes. Das Gremium war sich mit BĂŒrgermeister Obert darin einig, dass die Beseitigung der sogenannten „Elefantenhalle“ dem öffentlichen Raum gut tĂ€te. Die Stahlkonstruktion war ursprĂŒnglich als Markthalle gedacht, hat diese Funktion aber nie wahrgenommen. BĂŒrgermeister Obert sicherte zu, dass die Verwaltung vor einem Abriss nach eventuellen Interessenten Ausschau halte.

Die Wegnahme der Überdachung markiert den Auftakt der im Sanierungskonzept fĂŒr die Innenstadt-Ost vorgesehenen Neugestaltung des sĂŒdlichen Kronenplatzes. Über ein Sanierungsprogramm möchte die Stadt stĂ€dtebauliche und freiraumplanerische MissstĂ€nde angehen, die sich unter anderem am Kronenplatz festmachen lassen. Aktuell wird der Kronenplatz aufgrund seiner Struktur seiner zentralen Rolle fĂŒr die östliche Innenstadt im Hinblick auf die Adressbildung und seiner Funktion als Frequenzbringer fĂŒr die Kaiserstraße und seine AufenthaltsqualitĂ€t nicht gerecht. Die Neuordnung der beiden PlatzrĂ€ume des Kronenplatzes zielt auf eine Belebung des nördlichen Platzteils durch eine entsprechend öffentliche Nutzung. FĂŒr den sĂŒdlichen Teil wird eine bessere Bespielung des Platzraumes bei stĂ€dtebaulicher Optimierung angestrebt. Den Weg bereiten soll hier in einem ersten Schritt die Beseitigung der Überdachung am SĂŒdrand des Platzraumes.

Querungshilfe ĂŒber Rintheimer Querallee hat sich bewĂ€hrt

Eine Ampel an der Kreuzung Hagsfelder Allee – Rintheimer Querallee/Hirtenweg bringt fĂŒr Radfahrer im Vergleich zur heutigen Situation keine Verbesserung. Darin waren sich im Ausschuss alle einig. Auch die SPD, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatte, sah diesen nach ErlĂ€uterungen des Tiefbauamts als erledigt an. Da die Fahrradachse aufgrund Ausbaus des Technologieparks weiter an Bedeutung gewinnen könnte, sicherte Obert zu, die Situation im Auge zu behalten.

Die SPD hatte sich fĂŒr eine Bedarfsampel oder „schlafende Ampel“ eingesetzt, da Radler auf der Strecke zwischen Hagsfelder Allee und Technologiepark am Hirtenweg oft lange auf eine sichere Querung warten mĂŒssten. Aufgrund einer Ă€hnlich lautenden Anfrage aus der BĂŒrgerschaft hatte die Verwaltung die Verkehrsbeziehungen bereits vor einigen Monaten vor Ort ĂŒberprĂŒft. Ergebnis: Bei der vorhandenen Verkehrsbelastung von rund 7.000 Fahrzeugen tĂ€glich im Querschnitt ist sowohl fĂŒr Radfahrende als auch fĂŒr den Kfz-Verkehr keine Ampel erforderlich. Der in den Hirtenweg eingebaute Fahrbahnteiler erlaubt es Radlern, bei stĂ€rkerem Verkehrsaufkommen zumindest die HĂ€lfte der Fahrbahn zu queren, um dann nach kurzem Zwischenhalt die zweite FahrbahnhĂ€lfte zu queren. Nur sehr selten komme es zu Wartezeiten lĂ€nger als zehn Sekunden. Die Sichtbeziehungen fĂŒr und auf die Radfahrenden seien sehr gut. Es handle sich nicht um einen Unfallschwerpunkt. Der Aufwand fĂŒr die Installation und den Betrieb einer Signalanlage stĂŒnde in einem MissverhĂ€ltnis zum tatsĂ€chlichen Nutzen, die die Ampel fĂŒr Radfahrende hĂ€tte, hatte die Verwaltung ausgefĂŒhrt. Zu sehen sei auch, dass querende Radfahrer bei einer Signalisierung mindestens sieben Sekunden auf das angeforderte GrĂŒn warten mĂŒssten.
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Neue Zahlen fĂŒr den Wohnungsbau
Die CDU-Fraktion Freiburg beantragt eine Aktualisierung der Wohnbedarfsanalyse und der Wohnungsnachfrageprognose.
Graf von Kageneck (Vorsitzender): „Verantwortliche Stadtpolitik benötigt Klarheit ĂŒber den aktuellen und zukĂŒnftigen WohnflĂ€chenbedarf.“

Die wesentliche Frage lautet: Wie hat sich der Bedarf an WohnflĂ€chen in den letzten Jahren durch abgeschlossene bauliche Entwicklungsmaßnahmen und die Bevölkerungsentwicklung verĂ€ndert, und welche Entwicklungspotentiale stehen dem durch begonnene und geplante Maßnahmen gegenĂŒber?
„Wir möchten von der Verwaltung wissen, wie sich Nachfrage und Angebot in den vergangenen Jahren entwickelt haben“, so der Fraktionsvorsitzende.

Nur mithilfe aktualisierter Zahlen kann ĂŒber die weitere Stadtentwicklung unter BerĂŒcksichtigung der sozialen und ökologischen Belange sachgerecht entschieden und ausreichend bezahlbarer Wohnraum sichergestellt werden. Und auch die vorbereitenden Maßnahmen fĂŒr den FlĂ€chennutzungsplan 2040 sollen in diesem Jahr beginnen. Aktuelle Prognosen und Daten sind auch hier unerlĂ€sslich.

Die CDU-Fraktion hat daher eine Aktualisierung der Wohnungsbedarfsanalyse und der Wohnungsnachfrageprognose beantragt. Die Verwaltung soll darstellen, wie viele Wohneinheiten wo realisiert wurden und werden, und wie sich dadurch der Bedarf bis 2030 verÀndert.

Die Analyse der empirica wurde 2014 erstellt. Mittlerweile haben Gemeinderat und Verwaltung viele Maßnahmen in Angriff genommen und teilweise bereits umgesetzt. Dadurch sind die ermittelten Zahlen der Analysen teilweise ĂŒberholt.
 
 

 
Leitfaden fĂŒr Jugend- und Vermittlungsarbeit an GedenkstĂ€tten
„Erinnern – Erfahren – Erlernen. PĂ€dagogische AnsĂ€tze und Konzepte fĂŒr Jugend- und Vermittlungsarbeit an GedenkstĂ€tten“ – so lautet der Titel des Leitfadens, der gemeinsam von der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung (LpB) und dem Arbeitskreis Jugendarbeit der Landesarbeitsgemeinschaft der GedenkstĂ€tten und GedenkstĂ€tteninitiativen Baden-WĂŒrttemberg (LAGG) herausgegeben wird. Er stellt grundsĂ€tzliche Erkenntnisse aus der Jugend- und Vermittlungsarbeit an GedenkstĂ€tten vor, erlĂ€utert didaktische Methoden und prĂ€sentiert erprobte Einzelbeispiele aus der praktischen Arbeit an baden-wĂŒrttembergischen GedenkstĂ€tten.

Die 52 Seiten starke Publikation entstand unter Mitwirkung zahlreicher GedenkstĂ€ttenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern aus Baden-WĂŒrttemberg und weiterer Expertinnen und Experten aus der Jugendarbeit. Der Leitfaden gibt allen, die an GedenkstĂ€tten tĂ€tig sind, einen Überblick ĂŒber Jugend- und Vermittlungsarbeit am historischen Ort. Er bietet die Möglichkeit, pĂ€dagogisch-didaktische Kenntnisse zu vertiefen. HierfĂŒr hĂ€lt er eine Sammlung an weiterfĂŒhrender Literatur bereit.

Der Leitfaden gliedert sich in Texte zu theoretischen Grundlagen der Jugendarbeit im Allgemeinen und zu solchen der spezifischen GedenkstĂ€ttenpĂ€dagogik. Dabei werden didaktische Methoden der Vermittlungsarbeit an GedenkstĂ€tten vorgestellt und durch Fragen ergĂ€nzt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort dabei unterstĂŒtzen sollen, diese und Ă€hnliche Methoden in die Praxis umzusetzen. Schließlich zeigen Praxisberichte exemplarisch Vorgehensweisen, Erfahrungen, aber auch Probleme bei der Umsetzung von konkreten Konzepten auf.

Das Heft „Erinnern – Erfahren – Erlernen. PĂ€dagogische AnsĂ€tze und Konzepte fĂŒr Jugend- und Vermittlungsarbeit an GedenkstĂ€tten“ ist kostenlos und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt werden ...
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Ladies Only Festival im Europa-Park
Trainieren mit den Let's Dance-Profis Motsi Mabuse und Christian Polanc

Bereits zum fĂŒnften Mal verwandelt sich das Europa-Park Confertainment Center in eine gigantische Erlebniswelt fĂŒr Damen. Vom 09. bis zum 12. Februar 2018 bietet das beliebte Ladies Only Festival ĂŒber 200 Workshops aus den Bereichen Fitness, Tanz, Gesundheit, Beauty und Wellness. Die Teilnehmerinnen können ihren ganz persönlichen Tagesplan erstellen – perfekt abgestimmt auf die eigenen Interessen und das eigene Trainingslevel. Zu den Trainern zĂ€hlen auch die beliebten Let's Dance-Profis Motsi Mabuse, Christian Polanc und Melissa Ortiz-Gomez. Ein Marktplatz mit zahlreichen Informations- und VerkaufsstĂ€nden, eine Kreativ-Welt und abendliche Shows sowie Partys runden das in Europa einmalige Festival ab.

Beim Ladies Only Festival vom 09. bis zum 12. Februar können sich die Damen einen individuellen Stundenplan aus ĂŒber 200 Workshops und Seminaren zusammenstellen. Das Programm verspricht eine gelungene Mischung aus WohlfĂŒhl-Momenten, Trendsportarten, Fitness-Kursen, Beauty-Tipps und Wellness-Angeboten. Unter den Kursen finden sich unter anderem 4STREATZ, Dance Yoga, Fit&Funky, Hot Hula, KamiBo, World Jumping sowie ein Vocal Coaching, ein Kochworkshop, eine Teereise und vieles mehr. Unter den Kursen finden sich auch exklusive Angebote der Europa-Park Talent Academy. Neben den beliebten ProfitĂ€nzern Motsi Mabuse, Christian Polanc und Melissa Ortiz-Gomez stehen weitere 80 hochqualifizierten Trainern den Damen zur Seite. Der Marktplatz in der neuen Europa-Park Arena hĂ€lt ein buntes Shopping-Erlebnis mit hochwertigen Produkten bereit. Erholung bieten ein Ruhebereich, eine Lounge sowie ein kleines Bistro mit Kaffee-SpezialitĂ€ten, ErfrischungsgetrĂ€nken und ausgewĂ€hlten Snacks.
Bei den Abendveranstaltungen am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend erwartet die Damen ein spannendes Unterhaltungsprogramm in den prachtvollen SĂ€len „La Scala“ und „Teatro dell’Arte“. Anschließend lassen sich die Festivalabende in der Hotelbar des 4-Sterne Superior Hotels „Colosseo“ bei leckeren Cocktails und guten GesprĂ€chen ausklingen.
Eintrittskarten fĂŒr das Ladies Only Festival stehen als Ein-, Zwei- oder Vier-Tages-Varianten inklusive Abendprogramm zur VerfĂŒgung. Ein Hotelzimmer kann unabhĂ€ngig vom Festival-Ticket telefonisch unter +49 (0) 7822 / 8600 oder unter hotel@europapark.de zum Festival-Sonderpreis gebucht werden.

Weitere Informationen unter www.europapark.de und www.ladies-only-festival.com

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2018 vom 24. MĂ€rz bis zum 04. November tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (lĂ€ngere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

zum Bild oben:
BODEGA moves kombiniert Elemente aus Bodyshaping mit Asanas aus dem Vinyasa Power Yoga. (Foto: Veranstalter / V. Behringer)
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Mikrozensus 2018
Einzelne Freiburger Haushalte erhalten demnÀchst Post vom Statistischen Landesamt

Wie in den Vorjahren findet auch 2018 die Mikrozensus-Befragung bei einem Prozent der Haushalte in Deutschland statt. Der Mikrozensus ist eine amtliche Befragung, mit der seit 1957 wichtige Daten ĂŒber die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung ermittelt werden.

Mit dieser Befragung sind die Statistischen LandesĂ€mter und von ihnen beauftragte und geschulte Erhebungsbeauftragte betraut. Die Daten des Mikrozensus werden kontinuierlich ĂŒber das ganze Jahr erhoben. Rund 1000 Haushalte werden pro Woche in BadenWĂŒrttemberg befragt, darunter sind regelmĂ€ĂŸig auch zufĂ€llig ausgewĂ€hlte Haushalte in Freiburg. GemĂ€ĂŸ Mikrozensusgesetz sind sie zur Auskunft verpflichtet.

Es kommt immer wieder vor, dass sich Betroffene an die Gemeinde
oder die Polizei wenden, mit der Frage, ob diese Befragung rechtmĂ€ĂŸig ist. Oft irritiert die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, dass Namen und Anschrift in den Anschreiben handgeschrieben sind. Dies ist durch die Stichprobe bedingt, in der zunĂ€chst GebĂ€ude gezogen werden. Die Namen der betroffenen Haushalte werden erst von den Erhebungsbeauftragten vor Ort ermittelt und aus DatenschutzgrĂŒnden handschriftlich auf dem Anschreiben ergĂ€nzt.

Bei Fragen können sich betroffene Haushalte direkt mit dem Statistischen Landesamt (Tel. 0711/641-2513) in Verbindung setzen.
Weitere Informationen zum Mikrozensus stehen auf der Homepage des Landesamtes: www.statistik-bw.de/DatenMelden/Mikrozensus.

Vier Fragen zum Mikrozensus 2018

Worum geht es?
Neben den ĂŒblichen Fragen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung werden 2018 auch Fragen zur Wohnsituation gestellt. Dabei geht es um die Versorgung mit schnellem Internet, die Barrierefreiheit der Wohnung und um die verwendeten Energien fĂŒr Heizung und Warmwasser. In Mieter-Haushalten wird auch die Mietbelastung erhoben. Diese Zahlen sind fĂŒr die Planung von Politik und Verwaltung von großer Bedeutung.

Wer wird fĂŒr die Erhebung ausgewĂ€hlt?
In einem mathematischen Zufallsverfahren werden zunĂ€chst GebĂ€ude oder GebĂ€udeteile gezogen. Erhebungsbeauftragte ermitteln vor Ort, welche Haushalte in den ausgewĂ€hlten GebĂ€uden wohnen und kĂŒndigen sich bei diesen mit einem handschriftlich ergĂ€nzten AnkĂŒndigungsschreiben mit Terminvorschlag an. FĂŒr die ausgewĂ€hlten Haushalte besteht Auskunftspflicht. Sie werden in fĂŒnf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal im Rahmen des Mikrozensus befragt.

Wie lÀuft die Befragung ab?
Erhebungsbeauftragte des Statistischen Landesamtes suchen die Haushalte zum vorgeschlagenen Termin auf und bitten sie um die AuskĂŒnfte. Sie können sich mittels eines Interviewer-Ausweises als Beauftragte des Landesamtes ausweisen. Die AuskĂŒnfte können fĂŒr alle Haushaltsmitglieder von einer volljĂ€hrigen Person erteilt werden. Die Erhebungsbeauftragten verwenden einen Laptop und geben Ihre Antworten direkt ein.

Wie steht es um den Datenschutz?
Die beschriebene Art der Befragung durch Erhebungsbeauftragte ist fĂŒr die Haushalte die einfachste und zeitsparendste Form der Auskunftserteilung. Alternativ können sie den Fragebogen in Papierform auch selbst ausfĂŒllen. Alle erhobenen Angaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach PrĂŒfung der Daten im Statistischen Landesamt werden sie anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.
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„Jugendgemeinde - WAS?“
Leitfaden JugendgemeinderĂ€te Baden-WĂŒrttemberg -
Aktualisiert bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung erhĂ€ltlich

Bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) ist der Leitfaden fĂŒr JugendgemeinderĂ€te in dritter und aktualisierter Auflage ab sofort erhĂ€ltlich. Unter dem Titel „Jugendgemeinde – WAS?“ liegt er als BroschĂŒre vor und kann auch online unter www.lpb-bw.de abgerufen werden. Wer einen Jugendgemeinderat grĂŒnden will oder Anregungen fĂŒr einen bestehenden Jugendgemeinderat sucht, findet hier Grundlageninformationen, Tipps und Erfahrungsberichte. Von der Wahl eines Jugendgemeinderats ĂŒber die Erstellung einer GeschĂ€ftsordnung bis hin zum Projektmanagement – der Leitfaden thematisiert alles Wichtige rund um die politische Beteiligung im Jugendgemeinderat. Neun Kapitel umreißen auf 120 Seiten die wesentlichen Aspekte der Arbeit. Jedem Kapitel ist eine „Materialkiste“ zugeordnet, die Gesetzestexte und Informationen ĂŒber rechtlichen Grundlagen, Statistiken, Moderationsregeln, BeispielantrĂ€ge und vieles mehr enthĂ€lt.
Der Leitfaden versteht sich als Ratgeber und Orientierungsangebot. Er richtet sich an Kommunen, an die Betreuenden von JugendgemeinderĂ€ten, an die Jugendlichen selbst und an alle, die sich fĂŒr diese Form der politischen Beteiligung interessieren. Er ist kostenlos und kann im Webshop der Landeszentrale bestellt oder herunter geladen werden (www.lpb-bw.de/shop).
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Freiburg: Brandstiftung mit schwerwiegenden Folgen ...
Albert-Schweitzer-Schule II in Landwasser muss voraussichtlich fĂŒr 8 Wochen geschlossen werden

200 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler betroffen

Dank exzellenter Kooperation in Freiburgs Schullandschaft gibt es bereits rÀumliche Ersatzlösungen

Die Brandstiftung am vergangenen Sonntag an der Albert-Schweitzer-Werkrealschule (ASS II) in Landwasser hat deutlich schwerwiegendere Folgen als zunĂ€chst erhofft. Nach einem Ortstermin mit einem Brandschadensgutachter des Instituts fĂŒr Schadensvorsorge und SchadensverhĂŒtung aus Stuttgart steht fest: Das betroffene SchulgebĂ€ude muss voraussichtlich fĂŒr 8 Wochen geschlossen werden.

Von der Schließung betroffen sind 200 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in 10 Klassen. VorĂŒbergehend werden sie in anderen GebĂ€uden auf dem ASS-Campus unterrichtet. Ab Mitte kommender Woche greifen dann rĂ€umliche Ersatzlösungen, die die ASS-Leitung in Windeseile mit der Wentzinger-Realschule und der Adolf-Reichwein-Schule in Weingarten vereinbaren konnte. Unter UmstĂ€nden wird ein weiterer Standort benötigt. Da die Ersatzlösungen lĂ€ngere FußmĂ€rsche von Landwasser entfernt sind, wird die Frage des SchĂŒlertransports vom Fachamt situativ gelöst.

In diesem Zusammenhang lobten BildungsbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik und BaubĂŒrgermeister Martin Haag die beeindruckende FĂ€higkeit der Schulen, schulĂŒbergreifend sehr kurzfristig und unbĂŒrokratisch Lösungen fĂŒr solch einen Notfall zu finden. In Freiburgs Schullandschaft sind dieser Brandfall und seine Folgen zumindest in den vergangenen Jahrzehnten einzigartig.

Nach einem Ortstermin am Mittwoch hatten Vertretern des stĂ€dtischen GebĂ€udemanagements (GMF) und des Amtes fĂŒr Schule und Bildung (ASB) noch gehofft, die Folgen des Brandes vom Sonntag durch Abkleben der abgehĂ€ngten Decken in drei Klassenzimmern im Erdgeschoss sowie in den drei RĂ€umen darĂŒber auffangen zu können. Entsprechend hatte diese Woche außer in den gesperrten RĂ€umen noch „normaler“ Unterricht stattgefunden. Nach EinschĂ€tzung des Gutachters bestand keine GesundheitsgefĂ€hrdung fĂŒr SchĂŒler oder LehrkrĂ€fte.

Da der Brandgeruch aber im gesamten GebĂ€ude nicht vollstĂ€ndig weichen wollte, haben GMF und ASB bei einem erneuten Treffen heute vor Ort entschieden, das GebĂ€ude fĂŒr voraussichtlich acht Wochen komplett zu schließen und den Schulbetrieb auszulagern. Unterrichtet werden die 200 betroffenen SchĂŒler in den nĂ€chsten zwei Wochen vorerst weiterhin auf dem Schul-Campus, in den GebĂ€uden ASS I, ASS III und im GanztagsgebĂ€ude. Ab Ende Januar greifen dann die Hilfsangebote der erwĂ€hnten anderen Schulen.

Nach Angaben des GMF sollen die abgehÀngten Decken in den nÀchsten acht Wochen im gesamten SchulgebÀude, also auch in den Fluren und im Treppenhaus, vollstÀndig und ersatzlos demontiert werden. Diese Arbeiten erlauben keinen Schulbetrieb. Die drei vom Brand betroffenen RÀume werden lÀngerfristig nicht zu nutzen sein.

Alle ASS-SchĂŒler können am kommenden Montag, 15. Januar, wie gewohnt ihre Schule besuchen und werden dann vor Ort den verschiedenen AusweichrĂ€umen zugewiesen.

Den Brand am Sonntagabend hatte die Freiburger Feuerwehr zwar gegen 20 Uhr gelöscht. Bis dahin hatte er aber bereits die Holzwand des erdgeschossig in das SchulgebĂ€ude eingeschobenen Holzbaus zerstört, ein ca. 1 Quadratmeter großes Loch in dieser Wand fĂŒhrte zu BeschĂ€digungen in den dahinter liegenden Klassenzimmern.Im erwĂ€hnten Holzbau, hinter einem 2,60 Meter hohen Zaun, sind die vier MĂŒllcontainer der Schule untergebracht. In zweien dieser Container hatten bislang unbekannte TĂ€ter ein Feuer entfacht, das auf die Fassade dahinter ĂŒbersprang.

Beim Brand entstand Sachschaden im sechsstelligen Euro-Bereich; genauer lĂ€sst sich die Schadenshöhe erst in etwa zwei Wochen beziffern. Die SchĂ€den umfassen neben dem MĂŒllcontainer und der Holzwand auch das auskragende Holzdach. Zudem haben die TĂ€ter durch ein aufgedrĂŒcktes Fenster Böller in den Bio/Chemieraum geworfen, was zu Verschmutzungen fĂŒhrte, und die Oberlichtkuppeln der Turnhalle beschĂ€digt. Die Polizei hat den Schaden aufgenommen und kriminaltechnische Untersuchungen angestellt.
 
 



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