Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
AbfallgebĂĽhrenbescheide fĂĽr 2019 sind unterwegs
Die jährlichen Gebührenbescheide für die Abfallentsorgung werden ab Montag, dem 4. Februar, verschickt. Im Auftrag der Stadt Freiburg versendet die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) ca. 109.000 Abfallgebührenbescheide an die Freiburger Privathaushalte und Gewerbebetriebe. Mit ihrem Bescheid erhalten alle Empfänger auch die aktuellen Gebührenmarken für ihre Restmüllbehälter.

Für Informationen zu einzelnen Bescheiden stehen die Mitarbeiter/innen der ASF persönlich und am Telefon zur Verfügung. Dennoch ist es möglich, dass nicht alle Anrufe sofort angenommen werden können. Die ASF empfiehlt deshalb, mit Rückfragen ein paar Tage zu warten oder eine E-Mail zu schicken.

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen das Volumen oder den Entleerungsrhythmus ihrer Restmülltonne ändern. Dazu können sie einen formlosen Antrag zusammen mit ihrer Gebührenmarke für 2019 an die ASF senden. Für den damit verbundenen Service berechnet die Stadt Freiburg Verwaltungsgebühren: Der Tausch der Jahresmarke beispielsweise beim Wechsel von der 14-tägliche zur wöchentlichen Restmüllabfuhr kostet pauschal 8,95 Euro, für den Austausch eines Restmüllbehälters werden 25,24 Euro und für die Lieferung einer abschließbaren Mülltonne 57,98 Euro berechnet.

Die AbfallgebĂĽhr muss innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Bescheides bezahlt werden, sonst fallen Mahnkosten an.

Das gilt auch bei Ă„nderungswĂĽnschen, Unstimmigkeiten oder WidersprĂĽchen. Zudem bittet die ASF alle BĂĽrgerinnen und BĂĽrger, die aktuellen GebĂĽhrenmarken bis Ende Februar auf ihre RestmĂĽlltonnen zu kleben.

FĂĽr RĂĽckfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GebĂĽhrenstelle der ASF unter der Telefonnummer: 76707-430, per E-Mail unter info@abfallwirtschaft-freiburg.de von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.30 Uhr in der Hermann-Mitsch-StraĂźe 26 zur VerfĂĽgung.
 
 

 
Amtsblatt informiert ĂĽber FĂĽr und Wider zum BĂĽrgerentscheid Dietenbach
Bei dem Bürgerentscheid am 24. Februar 2019 entscheiden die Freiburgerinnen und Freiburger, ob das Dietenbachgelände unbebaut bleibt oder nicht. Mit einer Sonderpublikation des Amtsblatts informiert die Stadt über das Für und Wider dieser Entscheidung. Dabei kommen die Positionen des Gemeinderats, der Verwaltung und der Initiatoren des Bürgerentscheids gleichberechtigt zu Wort.

Die Broschüre wird am Freitag, dem 1. und Samstag dem 2. Februar in einer Gesamtauflage von 110.000 Exemplaren im ganzen Stadtgebiet und an alle Haushalte verteilt. Die 16-seitige Broschüre ist zudem in den Rathäusern, den städtischen Bibliotheken und den Ortsverwaltungen zu bekommen. Wer keine Broschüre erhalten hat, kann eine Nachlieferung über das Reklamationsformular unter www.freiburg.de/amtsblatt bestellen. Auf dieser Seite findet sich auch ein pdf der Broschüre zum Anschauen oder Herunterladen.
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Freiburger Start-up Szene präsentiert sich beim Start-up BW Summit in Stuttgart
Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM), die Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF), 26 Start-ups, 2 Start-up BW Acceleratoren, 15 Partner sowie 5 Corporate Partners werden gemeinsam die Region Freiburg am 01. Februar beim Start-up BW Summit 2019 auf der Landesmesse Stuttgart vertreten.

Der Start-up BW Summit, organisiert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, bietet Start-up Kultur live auf 25.000 m² in Halle 1 der Landesmesse Stuttgart. Neben der gesamten Vielfalt der baden-württembergischen Gründungslandschaft wird am 1. Februar 2019 beim Start-up BW Summit auch der Standort Freiburg neben neun weiteren Standorten vertreten sein. Der Start-up BW Summit ist angelegt als Plattform, um Vernetzung, Dynamik und Awareness der Start-up- und Gründerszene in ganz BadenWürttemberg voranzutreiben.

FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme: „Der Start-up BW Summit ist eine gute Möglichkeit, um das Start-up Ökosystem Freiburg mit seinen Akteuren und Partnern einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und unsere hiesigen Start-ups können ihre innovativen Geschäftsmodelle vorstellen.“

Das Setting des Start-up BW Summits bilden 4.000 Teilnehmende, 350 Start-ups aus Baden-Württemberg und internationalen Partnerregionen, 200 Netzwerkpartner aus Beratung, Förderung und Technologietransfer, 400 B2B-Partner aus Großunternehmen und Mittelstand sowie Investoren. Der Besuch der eintägigen Messe ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig. Mehr Informationen zum Start-up BW Summit 2019 erhalten Sie unter folgenden Link: summit.startupbw.de.

Die Ausstellerliste der Start-ups und Partner aus der Region Freiburg finden Sie online ...
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Stadtsynode verzichtet auf Positionierung zu Dietenbach
LOKALES EVANGELISCHES KIRCHENPARLAMENT TAGTE MIT SONDERSITZUNG

Freiburg. Die Evangelische Stadtsynode wird sich im Vorfeld des Bürgerentscheids zum geplanten Stadtteil Dietenbach nicht positionieren. Bei einer Sondersitzung des höchsten Gremiums des Stadtkirchenbezirks votierten am Freitagabend (25. 1. 2019) im Gemeindezentrum Matthäus (Bischofslinde/Betzenhausen) zwar 23 delegierte und berufene Synodale aus den Pfarreien und Einrichtungen dafür, eine Aussage zur Frage des Bürgerentscheids zu treffen, doch 22 waren dagegen und es gab eine Enthaltung. Damit gab es keine Mehrheit in dem kirchlichen Gremium, die Frage gesellschaftspolitisch zu bewerten, weil nach der synodalen Geschäftsordnung Enthaltungen als ablehnende Stimmen gezählt werden.

Der Abstimmung vorausgegangen war eine kurze Andacht von Stadtdekan Markus Engelhardt (siehe Downloads hier unten), ein Rückblick zur Entscheidung, eine Sondersynode einzuberufen, von der Synodenvorsitzenden Regina D. Schiewer (Downloads) und eine Einführung in das Thema aus ethischer Sicht von Pfarrer Björn Slenczka (Download). Die dann folgende Podiumsdiskussion mit jeweils zwei Vertretern der Pro- und Contra-Seite vertiefte die Argumentationslinien. Die Podiumsdiskussion wurde von Stadtpfarrerin Gabriele Hartlieb moderiert.

Bei der Podiumsdiskussion wurden im Wesentlichen die bekannten Argumente der Gegner und BefĂĽrworter einer Bebauung der Flurgemarkung Dietenbach vorgetragen.

Michael Nödl, Hauptgeschäftsführer des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV), wies bei der Podiumsdiskussion darauf hin, dass 31,9 Prozent der Fläche im Stadtkreis Freiburg bereits versiegelt seien. Das vorhandene Ackerland sei die Produktionsgrundlage für die landwirtschaftlichen Familienbetriebe, der vorhandene Boden sei nicht vermehrbar.

Demgegenüber erklärte Jochen Pfisterer, Geschäftsführer beim Diakonischen Werk Freiburg, dass das Personal aus den unteren und mittleren Einkommensgruppen schon jetzt über akuten Wohnraummangel klage. Er warnte vor einem „Sylt-Effekt“, wonach die Arbeitnehmer, die in der Stadt arbeiten, die Mieten hier nicht mehr zahlen können. Die hohen Mietpreise in Freiburg würden sich beispielsweise auch in der Schwangerschaftskonfliktberatung bemerkbar machen, die Betroffenen würden die hohen Mieten in ihre Entscheidung mit einbeziehen. Seine Erfahrung sei, dass die Hilfssysteme in Freiburg „verstopft“ sind, weil man keinen Wohnraum vermitteln könne. Von dem neuen Stadtteil erwarte er eine Dynamik auf dem Wohnungsmarkt. Durch die geplante Sozialbindung rechne er mit Mietpreisen von sieben bis neun Euro. Eine Nachverdichtung in den bestehenden Quartieren brächte keine schnellen Lösungen.

Für Freiburgs Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach ist der Bau des neuen Stadtteils mit geplanten 6.000 Wohnungen für 15.000 Einwohner eine „existentielle Entscheidung“. Freiburg habe in Deutschland die zweithöchsten Immobilienpreise und die fünfthöchsten Mietpreise. Der Mittelstand werde so aus der Stadt vertrieben. Immer mehr Menschen würden an den Rand der Obdachlosigkeit gedrängt. Er sei von dieser Situation als Sozialbürgermeister, „als Mensch und Christ“, sehr belastet.
Freiburg sei eine wachsende Stadt, die Alternativen zu einem komplett neuen Stadtteil seien gründlich geprüft worden. Doch „ohne Dietenbach reicht es nicht“. „In den letzten Jahren haben wir uns in die eigene Tasche gelogen, denn bis 2030 brauchen wir 18.000 Wohnungen, Dietenbach deckt nur ein Drittel davon ab“, ist von Kirchbach überzeugt.

Völlig anders sah dies Georg Löser. Der Sprecher von „RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen“ und Mitbegründer von ECOtrinova warf der Stadt Freiburg vor, mit überholten Bevölkerungsprognosen zu arbeiten. In der Vergangenheit hätte die Stadt viele Fehler gemacht, so sei die Mietpreisbindung im jungen Stadtteil Vauban viel zu kurz gewesen. Der neue Stadtteil käme viel zu spät. Er plädierte dafür, den vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen. In den bisherigen Stadtteilen könnte durch „sozial-ökologischen Umbau“, Nachverdichtung und Aufstockung Wohnraum für „Zehntausende“ geschaffen werden.

Vor der Podiumsdiskussion hatte Pfarrer Slenczka, Projektbeauftragter für kirchliche Präsenz in neuen Stadtteilen, eine Einführung in das Thema gegeben. Er legte dabei den Schwerpunkt auf eine ethische Bewertung der Fragestellung. Evangelische Ethik sei Individualethik; die Frage nach dem richtigen Handeln (Ethik) müsse jeder einzelne evangelische Christ vor seinem eigenen Gewissen verantworten. Über ethische Fragen könne zwar auch per Mehrheitsbeschluss entschieden werden, dann sollte aber der Beschluss ein Minderheitenvotum einschließen. Er persönlich bleibe zwar bei seinem bisherigen Votum für den neuen Stadtteil, stelle aber fest: „Je länger und intensiver ich mich mit der Frage beschäftige, umso schwieriger wird es.“ Denn es gebe viele offene Fragen und auf beiden Seiten gute Argumente, die gründlich abgewogen werden müssten.

Dies schien das Empfinden der Synode insgesamt widerzuspiegeln. Denn im Anschluss an der konzentriert und fair geführten Podiumsdiskussion wollte sich niemand zu einer Frage der Positionierung konkret äußern. Die Abstimmung der 46 anwesenden von insgesamt 71 möglichen Synodalen brachte dann das Ergebnis, zur Fragestellung des Bürgerentscheids am 24. Februar nicht Stellung zu beziehen.
 
 

 
Studierendenwerk und Dietenbach
Das Studierendenwerk Freiburg unterstützt die Forderung nach einem neuen sozialverträglichen Stadtteil Dietenbach und will 700 Wohnheimplätze bauen

Freiburg gehört zu den beliebtesten Hochschulorten Deutschlands – und zu den teuersten, zumindest, was das Mietniveau angeht. Der neuer Stadtteil Dietenbach bietet nun die Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen. „Wir begrüßen den neuen Stadtteil und wollen dazu beitragen, dass Dietenbach ein sozialverträglicher Stadtteil wird“, so der Geschäftsführer des Studierendenwerks, Clemens Metz.

In ihrer Vollversammlung am 12. Dezember haben sich bereits die Studierenden der Albert-Ludwigs-Universität zu 90 Prozent für den neuen Stadtteil ausgesprochen. Studentisch, sozial, nachhaltig und urban soll er werden.
In Kooperation mit dem Studierendenwerk soll daher studentisches Wohnen explizit in die Planung aufgenommen werden, so die Studierendenvertretungen. Mit rund 15 Prozent Bevölkerungsanteil tragen die Studierenden nicht unerheblich zur Freiburger Wirtschaftskraft bei. Dennoch sind die Mieten auf dem freien Markt für viele Studierende nahezu unerschwinglich.

Nun spricht sich auch das Studierendenwerk dafür aus, dass im neuen Stadtteil studentisches Wohnen zu fairen Preisen möglich sein muss. Geplant sind rund 700 neue Wohnplätze in studentischen Wohnanlagen. Dabei orientieren sich die Mieten in den Wohnheimen des Studierendenwerks nicht an den Marktpreisen, sondern am BAföG-Satz, der derzeit 325 Euro für Miete vorsieht. „Unsere fairen Mieten tragen dazu bei, dass im Dietenbach soziales Wohnen zu bezahlbaren Preisen möglich wird“, so Clemens Metz.

Zwar konnte das Studierendenwerk in den vergangenen Jahren die Situation auf dem studentischen Wohnungsmarkt durch den Bau neuer Wohnheime etwas entschärfen. Dennoch bleibt das Problem bei steigenden Mieten auf dem privaten Markt weiterhin aktuell und es gibt nur eine Lösung: mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum schaffen.
 
 

 
Karlsruhe: Partnerschaft leben bei Praktikantenprojekt
Ab jetzt fĂĽr Praktikum in Stadtverwaltung von Nancy bewerben

Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Nancy können auch in diesem Jahr vom 5. bis 30. August Karlsruher Studentinnen und Studenten oder Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums im Alter von 18 bis 25 Jahren in die Stadtverwaltung Nancy hineinschnuppern. Bei dem Aufenthalt handelt es sich nicht um ein Fachpraktikum, er dient vielmehr dazu, die französischen Sprachkenntnisse zu verbessern und die Verwaltung der Partnerstadt kennen zu lernen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei Dienststellen der Stadt Nancy eingesetzt. Hierfür gibt es ein Taschengeld in Höhe von 150 Euro, einen Fahrtkostenzuschuss von 52 Euro sowie freie Unterkunft und Verpflegung.

Gegenseitiges Verständnis verbessern

Das Projekt verbessert gegenseitiges Verständnis und interkulturelle Kompetenz, lässt Netzwerke entstehen und verbindet Länder, Städte und vor allem junge Menschen miteinander. Sie kommen aus den Partnerstädten Nancys, also Padua, Newcastle, Lublin, Kanazawa, Kunming und Cincinnati sowie aus Karlsruhes Partnerstädten Temeswar und Krasnodar.

Was ist notwendig fĂĽr die Bewerbung?

Interessierte, die ihren Wohnsitz in Karlsruhe haben, beziehungsweise in Karlsruhe immatrikuliert sind und über gute französische Sprachkenntnisse (mindestens B1-B2 GER) verfügen, können sich beim Hauptamt der Stadt Karlsruhe, Rathaus am Marktplatz, 76124 Karlsruhe, bewerben. An Unterlagen werden ein Motivationsschreiben und ein tabellarischer Lebenslauf, beides in deutscher und französischer Sprache, ein Nachweis der Sprachkenntnisse sowie eine Immatrikulationsbescheinigung und ein Passfoto benötigt.

Für Auskünfte steht Iris Kessler, Telefon 0721/133–1522, E-Mail: iris.kessler@ha.karlsruhe.de, gerne zur Verfügung.

Informationen ĂĽber die Stadt Nancy finden sich online ...
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Studentensiedlung bald nur noch mit erneuerbaren Energien beheizt
Anlieferung und Montage eines 52 Meter hohen Stahlschornsteins in der Studentensiedlung am Seepark

Im Zuge der Erweiterung der Studentensiedlung (StuSie) am Freiburger Seepark wird eine neue Heizanlage notwendig. Bei den neuen Gebäuden stellt das Studierendenwerk Freiburg komplett auf erneuerbare Energien um, geheizt wird ausschließlich mit Holz. Für die neue Heizzentrale wird in der kommenden Woche ein 52 m langer Stahlschornstein geliefert. Das verspricht eine recht spektakuläre Aktion zu werden, die rund zwei Tage in Anspruch nehmen wird. Nachdem am Dienstag, 29. Januar die Baustelle mit Gerüsten und Kränen eingerichtet wird, erfolgt die Anlieferung des Riesenteils in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Am Mittwoch kann man dann den ganzen Tag verfolgen, wie der Riesenschornstein montiert wird.
 
 

 
Tanz: ressing in disguise
Unita Gay Galiluyo + NETZWERK AKS

PREMIERE: Do 31.01. | 18:30 Uhr | Foyer und Kammertheater
Weitere Termine: Fr 01.02. |Sa 02.02. | jeweils 18:30 Uhr | Foyer und Kammertheater im EWERK

Codes bestimmen unser Leben. Ob sie sich nun auf bestimmte Verhaltensweisen, Kleidungsstile, Statussymbole oder Konsumgüter beziehen, sie vereinfachen die Zuordnung und werden geschickt und manipulativ eingesetzt. Bleiben wir an der Oberfläche, verlieren wir die Fähigkeit in die Tiefe zu schauen oder eigene Standpunkte einzunehmen, mangelt es uns an Empathie. Hinter der auf Äußerlichkeit beruhenden Klassifikation steckt ein Menschen und das, was ihn ausmacht: Überzeugung, Glaube, Lebensentwurf und Traum.
Andererseits lässt uns der Wunsch nach Zugehörigkeit Äußerlichkeiten so lange imitieren, bis wir sie für einen Teil unserer Lebensrealität halten. „dressing in disguise“ ist ein intimes Tanzstück rund um die Frage, wie genau wir hinschauen müssen, um hinter einstudierten Verhaltensweisen, Statussymbolen und Konsumgütern das zu entdecken, was übrig bleibt, wenn die Äußerlichkeiten entfernt und der Mensch seiner Masken beraubt ist.
Kooperationspartner: bĂĽro fĂĽr tanz | theater | produktionen, NETZWERK AKS

MIT
Choreografie: Unita Gay Galiluyo + NETZWERK AKS | Platform for Contemporary Dance + Art
Tanz: NETZWERK AKS | Platform for Contemporary Dance + Art, Unita Gay Galiluyo, Simona Piroddi
ouside eye der Wiederaufnahmeproben: Emi Miyoshi
Szenografie: Andrea K. Schlehwein
Abendtechnik: Maayan Reiter, Andrea K. Schlehwein
Grafik & Layout: Eleonore Schäfer
Produktionsleitung: Eleonore Schäfer, Andrea K. Schlehwein
KĂĽnstlerische Leitung: NETZWERK AKS | Platform for Contemporary Dance + Art, Andrea K. Schlehwein
ProduktionsbĂĽro: bĂĽro fĂĽr tanz | theater | produktionen
Photocredits: NH – Nina Hader, JoH – Jo Hermann, MR – Maayan Reiter, aks – Andrea K. Schlehwein
Gefördert von: Kulturamt der Stadt Freiburg, Land Kärnten, büro für tanz | theater | produktionen, NETZWERK AKS

Eintritt 15,00 / 11,00 €
 
 



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