Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Gemeinderat muss Martin Horn vorsorglich zum Amtsverweser wÀhlen
In zahlreichen Gemeinden gibt es Wahlanfechtungen

Gegen die Wahl zum OberbĂŒrgermeister vom 22. April sowie der Neuwahl am 6. Mai sind zwei Wahlanfechtungen im RegierungsprĂ€sidium (RP) eingegangen. Beide wies das RP als nicht begrĂŒndet ab. Gegen die entsprechenden Bescheide kann innerhalb eines Monats Klage beim Verwaltungsgericht Freiburg eingereicht werden. Innerhalb dieser Frist oder wenn Klage eingereicht werden sollte, kann die Amtszeit eines gewĂ€hlten OberbĂŒrgermeisters nicht beginnen, weil ĂŒber die GĂŒltigkeit der Wahl nicht rechtskrĂ€ftig entschieden ist. FĂŒr diesen Fall sieht die Gemeindeordnung vor, dass ein neu gewĂ€hlter OberbĂŒrgermeister zum Amtsverweser bestellt werden kann. Der Gemeinderat muss dann mit einer Mehrheit der Stimmen aller Mitglieder nach Feststellung der GĂŒltigkeit der Wahl durch das RP den Amtsverweser bestellen. Das RP wird voraussichtlich noch in dieser Woche die GĂŒltigkeit der Wahl feststellen. Der Amtsverweser fĂŒhrt den Titel „OberbĂŒrgermeister“, ist hauptamtlicher Beamter auf Zeit fĂŒr zwei Jahre und er kann wieder bestellt werden. Die Amtszeit als Amtsverweser wird auf die Amtszeit als OberbĂŒrgermeister angerechnet, er erhĂ€lt auch die gleiche Besoldung und AufwandsentschĂ€digung. Der einzige Unterschied ist, dass ein Amtsverweser keine Stimmrechte im Gemeinderat hat.

Da eine Frist gegen die Nichtzulassung der Wahlanfechtung durch das RP erst am 29. Juni ablĂ€uft, wĂ€re eine Wahl zum Amtsverweser im Gemeinderat vor dem Amtsbeginn des neu gewĂ€hlten OberbĂŒrgermeister am 1. Juli nicht mehr möglich. Das RatsbĂŒro hat daher fĂŒr die Sitzung des Gemeinderats am 26. Juni eine Vorlage erstellt, mit der der Gemeinderat den in der Wahl
zum OberbĂŒrgermeister gewĂ€hlten Martin Horn vorsorglich zum Amtsverweser bestellt. Sollte keine Klage vor dem 1. Juli eingehen, wird dieser Beschluss nicht vollzogen und Martin Horn am 1. Juli regulĂ€r seinen Dienst antreten. Sollte geklagt werden, kann Horn am 1. Juli als Amtsverweser mit dem Titel „OberbĂŒrgermeister“ die DienstgeschĂ€fte beginnen.

Ein solcher Vorgang kommt bei OberbĂŒrgermeister- oder BĂŒrgermeister-Wahlen öfter mal vor und ist kein Sonderfall. Daher sind in der Gemeindeordnung Regelungen auch zur Bestellung eines Amtsverwesers enthalten.
 
 

 
Zwischenbilanz des stÀdtischen Projekts Sicherheit und Ordnung
Vollzugsdienst gut angekommen, viele Wege besser beleuchtet, Hecken zurĂŒckgeschnitten und mehr Sicherheit an Schulen und Kitas sowie fĂŒr stĂ€dtische Mitarbeitende

Freiburg. Stadtbahnhaltestellen sind heller, das Frauennachttaxi fĂ€hrt, viel GrĂŒn ist geschnitten worden, mehr Lampen sind aufgestellt, seit Oktober lĂ€uft der Vollzugsdienst in der Stadt Streife - all dies ist aus dem stĂ€dtischen Projekt Sicherheit und Ordnung heraus entstanden. Nach gut einem Jahr war es Zeit, aus stĂ€dtischer Sicht eine kleine Bilanz zu ziehen. Der fĂŒr das Projekt verantwortliche BĂŒrgermeister Stefan Breiter tat dies heute gemeinsam mit dem Leiter des Projekts, Martin Schulz, sowie einigen Teilprojektverantwortlichen.

Das stĂ€dtische Projekt war entstanden, weil die politisch Verantwortlichen nach dem Mordes an der Dreisam das subjektive und objektive SicherheitsgefĂŒhl in der Stadt wieder stĂ€rken wollten. Das Projekt startete im Februar letzten Jahres, im MĂ€rz 2017 kam die Sicherheitspartnerschaft von Stadt und Land hinzu. Seitdem hat auch die Polizei mehr KrĂ€fte vor Ort und kann mit einer positiven Bilanz hinsichtlich gesunkener KriminalitĂ€t sowie erhöhtem SicherheitsgefĂŒhl in der Stadt eine positive Bilanz ziehen. BezĂŒglich der Themen des stĂ€dtischen Projektes konnten heute folgende SachstĂ€nde berichtet werden.

Vollzugsdienst (VD)
Seit dem 12. Oktober sind elf Kollegen in zweier-Teams in der Stadt unterwegs und sind von den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern bisher fast ausnahmslos sehr positiv aufgenommen worden. Kernaufgabe des VD ist die Überwachung und Ahndung von VerstĂ¶ĂŸen gegen die stĂ€dtische Polizeiverordnung zur Sicherung der öffentlichen Ordnung und gegen umweltschĂ€dliches Verhalten. Hierzu zĂ€hlen Verunreinigungen des öffentlichen Raums, die Überwachung der Regeln fĂŒr Straßenmusik, unerlaubte Formen des Bettelns, Überwachung der Regelungen fĂŒr öffentliche Anlagen und zur Nutzung von SpielplĂ€tzen. Weitere Aufgabe des VD sind auch GaststĂ€ttenkontrollen im Auftrag der GaststĂ€ttenbehörde. Der Leiter der Projektgruppe Sicherheit, Martin Schulz, erklĂ€rt dazu: „Es geht dem VD in erster Linie darum, mit den Betroffenen zu reden, zu argumentieren, zu erklĂ€ren oder bei Konflikten zu deeskalieren.“ Erst wenn dies nichts nĂŒtze, kĂ€men Interventionen ins Spiel oder, wenn eine Situation zu stark eskaliert, werden die Kolleginnen und Kollegen der Landespolizei hinzugerufen.

Der Sachgebietsleiter des VD, Ramon Oswald, berichtet, dass die Kollegen vor Ort vielfach Ansprechpartner fĂŒr verschiedenste Themen sind: „Sie werden quasi als stĂ€ndig prĂ€senter Schutzmann positiv wahrgenommen.“ Die RĂŒckmeldungen zeigen, so Oswald, dass es sehr gut ankomme, dass der VD der BĂŒrgerschaft als direkter und persönlicher Ansprechpartner zur VerfĂŒgung steht und bei Bedarf schnell und unkompliziert in direktem Kontakt mit der BĂŒrgerschaft einem Anliegen nachgehe. „Dadurch bekommen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger das GefĂŒhl vermittelt, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und die Stadt sich kĂŒmmert“, so Oswald.

Bis zum 30. April kam es zu rund 11.600 Kontakten mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern wĂ€hrend des Streifendienstes. Davon waren 4.400 reine InformationsgesprĂ€che. In der Zeit zwischen dem 12. Oktober letzten Jahres und dem 30. April gab es 6.972 Vorkommnisse, bei denen es nur in 260 FĂ€llen zu Bußgeldern oder kostenpflichtigen Verwarnungen kam. In der weit ĂŒberwiegenden Zahl der FĂ€lle sprach der VD eine mĂŒndliche Verwarnung aus.

Außerdem beauftragte die GaststĂ€ttenbehörde den VD in der Zeit bis zum 30. April mit rund 450 Kontrollen in 15 Betrieben. Aufgrund von Hinweisen aus dem Amt fĂŒr öffentliche Ordnung oder BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern nimmt der VD auch orientierende LĂ€rmmessungen vor. Damit kann ein objektives Bild ĂŒber den tatsĂ€chlich vorhandenen LĂ€rm erlangt werden, um dann entscheiden zu können, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Beleuchtung und GrĂŒnflĂ€chen
Bei diesem Thema ist mehr Licht und weniger dunkle Ecken das Ziel. HierfĂŒr hat das Garten- und Tiefbauamt (GuT) Bereiche besser ausgeleuchtet, fehlende Beleuchtung an TeilstĂŒcken vervollstĂ€ndig und mit dem ZurĂŒckschneiden von StrĂ€uchern und Hecken fĂŒr mehr Licht und Transparenz gesorgt. Dazu hatte das GuT zunĂ€chst eine Bestandsaufnahme aus den RĂŒckmeldungen von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, Polizei sowie den eigenen Leuten aufgestellt und priorisiert. Diese Liste wurde mit BĂŒrgervereinen und Polizei nochmals rĂŒckgekoppelt, nach Dringlichkeit gestaffelt und umgesetzt. So ist zum Beispiel die Mundenhofer Straße jetzt durchgehend beleuchtet, ist es hell rund um die Johanniskirche, den alten Wiehrebahnhof und den Brunnen in BrĂŒhl-Beurbarung sowie der Treppenabgang am Hauptbahnhof besser beleuchtet. Noch vor der Sommerpause soll eine Beleuchtung des Weges von Betzenhausen durch die Dietenbachanlage zum Rieselfeld und nach Weingarten in Betrieb gehen. „Damit haben wir die zusĂ€tzlich zur VerfĂŒgung gestellten 400.000 Euro zielgerichtet eingesetzt“, erklĂ€rt der Leiter des GuT, Frank Uekermann.

FĂŒr die RĂŒckschnitte an Hecken bekam das GuT einen weiteren GĂ€rtner, der ebenfalls anhand einer PrioritĂ€tenliste mit 109 Bereichen diese erstmalig und in den nĂ€chsten Jahren dauerhaft pflegt.

Sicherheit an Schulen und KindertagesstÀtten (Kitas)
Das neue Amt fĂŒr stĂ€dtische Kindertageseinrichtungen ist beauftragt, ĂŒber seine bereits bestehenden Konzepte hinaus bis Ende des Jahres weitere zu erarbeiten.

Bei den Schulen stehen die Themen Amok sowie Gewalt und Vandalismus im Vordergrund. Hier fanden verschiedene Sicherheitsbegehungen an den Schulen statt. Die baulichen Vorkehrungen bei einem Amok-Fall setzt das GebĂ€udemanagement Freiburg (GMF) im Rahmen der Sanierungen generell um. Gemeinsam mit der Polizei sind Ideen entwickelt worden, wie Gewalt und Vandalismus eingedĂ€mmt werden kann. An den Albert-Schweitzer-Schulen in Landwasser wird bald eine VideoĂŒberwachung als Schutz gegen EinbrĂŒche und SachbeschĂ€digungen ausprobiert. Auf Grundlage dieser einzelnen Maßnahmen sollen Ende des Jahres Empfehlungen fĂŒr alle Schulen verfasst werden. Organisatorische Konzepte zur Sicherheit mĂŒssen immer in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Schulamt erarbeitet werden. Hier ist das stĂ€dtische Amt fĂŒr Schule und Bildung mit dem staatlichen Schulamt in regelmĂ€ĂŸigen Austausch.

Öffentlicher Personennahverkehr
Bei der Freiburger Verkehrs-AG (VAG) sind sĂ€mtliche Busse und 88 Prozent der tagsĂŒber eingesetzten Stadtbahnen sowie nachts alle mit Videoschutzanlagen ausgestattet. Die Haltestellen werden von der VAG laufend auch nach Sicherheitsaspekten erneuert, auch wenn sie von Seiten der Polizei nicht als KriminalitĂ€tsschwerpunkte gelten.

Frauenachttaxi
Seit dem 10. Dezember letzten Jahres fĂ€hrt in Freiburg wieder ein Frauennachttaxi. Vor ausgewĂ€hlten Feiertagen, samstags sowie sonntags können Frauen mit vorab gekauften Tickets ein Taxi fĂŒr die Heimfahrt nehmen, die nur Frauen befördern. Nach dem Ende der Bauarbeiten rund um den Europaplatz soll hier eine feste Haltestelle das momentane Provisorium hinter dem Karlsbau ersetzen. Das Angebot wird momentan noch nicht so stark in Anspruch genommen wie von Stadt, der beteiligten VAG und den Taxi-Unternehmen angenommen, wird aber fortgefĂŒhrt und weiter ausgewertet.

Sicherheit stÀdtische Mitarbeitende
HierfĂŒr hat das federfĂŒhrende Haupt- und Personalamt eine Umfrage unter allen in Frage kommenden Mitarbeitenden gemacht. Daraus sind mit der Polizei aktualisierte Informationen fĂŒr alle Mitarbeitenden zu Gefahrenlagen wie Bombendrohungen, Amok oder Geiselnahme entstanden. Auch werden jetzt Deeskalationstrainings angeboten, die nach Bedarf als Fortbildung in Anspruch genommen werden können. Bisher haben unter anderem das Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie, das Amt fĂŒr Migration und Integration, das Amt fĂŒr Soziales und Senioren, das Kassenpersonal sowie Teile des GebĂ€udemanagement dies in Anspruch genommen. Weitere Ämter sind angemeldet.

BĂŒrgermeister Stefan Breiter zeigte sich zufrieden mit der Vielzahl erfolgreich umgesetzter oder begonnener Projekte. „Egal auf welchen PlĂ€tzen ich mich in der Innenstadt aufhalte, der VD ist prĂ€sent und wird positiv wahrgenommen, angesprochen und spricht, wenn nötig, auch Verwarnungen aus“, erklĂ€rte er. Breiter betont: „Das zeigt mir, wie wichtig die Einrichtung des VD durch den Gemeinderat war.“ Auch habe sich gezeigt, dass die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Polizei auf einem breiten Fundament getragen werde. „Wir wollen, dass sich unserer BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sicher fĂŒhlen und es auch sind“, ist Breiter wichtig.

Das stĂ€dtische Projekt wird noch bis Ende dieses Jahres weiter laufen. Die konkreten Maßnahmen sollen danach in den zustĂ€ndigen Ämtern dauerhaft weiter laufen.
 
 

 
Europa-Park nimmt neue E-LadesÀulen in Betrieb
Deutschlands grĂ¶ĂŸter Freizeitpark und sein regionaler Energie- und Umweltpartner badenova haben am Montag, dem 11. Juni 2018, zehn neue E-Ladepunkte in Betrieb genommen. Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Gesellschafter des Europa-Park, Thomas Mack, und der Vorstandsvorsitzende der badenova, Dr. Thorsten Radensleben, haben die erste symbolische Betankung am neuen Standort beim Camp Resort durchgefĂŒhrt. Durch den schrittweisen Ausbau der LadesĂ€uleninfrastruktur in der Region und dem Europa-Park unterstreichen die beiden sĂŒdbadischen Unternehmen die Wichtigkeit des gemeinsam mit der Raumschaft erarbeiteten E-MobilitĂ€tskonzeptes. Derzeit stehen den GĂ€sten des beliebtesten Freizeitpark Europas zehn E-Ladepunkte an drei unterschiedlichen Orten zur VerfĂŒgung.

zum Bild oben:
Zehn E-Ladepunkte stehen den GĂ€sten des Europa-Park mittlerweile zur VerfĂŒgung: (v.l.n.r.) Thomas Mack, Ed Euromaus, Dr. Thorsten Radensleben und Kai-Achim Klare freut das!
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Premiumwanderweg Seegang – neuer Imagefilm mit Genusswanderern
Digitale Tour mit Melanie und Manuel

Der Premiumwanderweg SeeGang verbindet auf rund 53 Kilometern die StĂ€dte Überlingen und Konstanz miteinander. Direkt am Wasser, vorbei an WeinhĂ€ngen und historischen Bauten, ĂŒber Streuobstwiesen oder durch schattige Waldpfade sowie imposante Tobel und dabei immer wieder traumhafte Ausblicke auf den Bodensee und die Schweizer Berggipfel – das bietet kein zweiter zertifizierter Wanderweg in Deutschland. In dem neuen Video zum SeeGang nehmen die Protagonisten Melanie und Manuel die Zuschauer mit auf eine faszinierende, digitale Tour.
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Freiburg: Neuer, umweltfreundlicher und leiser Hubsteiger fĂŒr die VAG
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) hat ihren 35 Jahre alten Hubsteiger ausgemustert und durch einen neuen ersetzt. Mit diesem kann man nicht nur grĂ¶ĂŸere Höhen erreichen, er arbeitet auch umweltfreundlicher und leiser als das alte GerĂ€t.
„Die Anschaffung war notwendig geworden weil sein VorgĂ€nger– Baujahr 1983 – mittlerweile in die Jahre gekommen ist und auch vermehrt technische Probleme auftraten “, erlĂ€uterte VAG Vorstand Stephan Bartosch bei der Vorstellung des Fahrzeugs. Vor allem die Hydraulik und die Luftanlage bereiteten zunehmend Probleme. Zudem wurde die Ersatzteilbeschaffung immer schwieriger.

Das neue ArbeitsgerÀt basiert auf einem MAN TrÀgerfahrzeug mit 2,35 Metern Breite. Seine 19 Tonnen Gesamtgewicht werden von einem EURO 6 Dieselmotor mit einer Leistung von 265 kW bewegt.

Das Fahrzeug selbst verfĂŒgt ĂŒber ABS, ESP, Abstandswarnsystem, Bluetooth. Eine Besonderheit: Der Arbeitskorb ist bis 1000 V isoliert und erlaubt ein sicheres Arbeiten unter Spannung auch bei Regen. „Was seine Reichweiten anbelangt, so ĂŒbertrifft er seinen VorgĂ€nger sozusagen um LĂ€ngen: Der horizontale Arbeitsbereich betrĂ€gt bei ausgefahrenen StĂŒtzen 19 Meter (14 Meter beim VorgĂ€nger) und 11 Meter dann, wenn die StĂŒtzen nur senkrecht ausgefahren sind. Wer ganz nach oben will kommt, den trĂ€gt das neue GerĂ€t auf bis zu 25 Meter. Beim Alten war bei 18 Metern Schluss“, erlĂ€utert der Unternehmensbereichsleiter Michael Flösch.

Die Beschaffungskosten fĂŒr dieses Sonderfahrzeug mit seinen speziellen technischen Möglichkeiten und Anpassungen belaufen sich auf knapp 400.000 Euro.

Eine Eigenschaft, die alle, in deren NĂ€he der Hubsteiger eingesetzt werden muss, zu schĂ€tzen wissen werden, hob Bartosch ganz besonders hervor: „Dank eines Batteriepaketes kann die BĂŒhne elektrisch und somit deutlich gerĂ€uschreduzierter verfahren werden. Der Motorbetrieb kann damit deutlich verringert werden. Das ist ein großer Vorteil, zumal viele Arbeiten an den Oberleitungen in der Nacht durchgefĂŒhrt werden. “

zum Bild oben:
Bei einer Pressekonferenz wurde der neue Hubsteiger der Öffentlichkeit vorgestellt
 
 

 
VAG kauft weitere fĂŒnf Urbos
Letzte Hochflurfahrzeuge werden 2020 ausgemustert

Ein Kaufvertrag ĂŒber 5 neue Stadtbahnfahrzeuge vom Typ Urbos 100 wurde am Mittwoch, 6. Juni, von den VorstĂ€nden der Freiburger Verkehrs AG (VAG) und Vertretern des spanischen Hersteller „Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles“ (CAF) unterzeichnet. Die neuen Fahrzeuge, die voraussichtlich bis Mitte 2020 ausgeliefert sein werden, werden dann bei der VAG die letzten fĂŒnf verbliebenen reinen Hochflurfahrzeuge vom Typ „GT8K“ ersetzen.

Der Auftrag an CAF erfolgte nach einer europaweiten Ausschreibung. Über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Seitens des Landes Baden-WĂŒrttemberg wird die Anschaffung mit einer Million Euro je Fahrzeug aus dem Schienenfahrzeugförderprogramm bezuschusst.

VAG Vorstand Stephan Bartosch betonte bei der Vertragsunterzeichnung, dass die neuen Fahrzeuge den bisher bei der VAG vorhandenen zwölf Urbos entsprechen. „Im Laufe unserer mittlerweile rund dreijĂ€hrigen Erfahrungen mit diesen Fahrzeugen haben sich jedoch einige Modifizierungen ergeben, die in die Neubauten natĂŒrlich eingeflossen sind.“ Bartosch nannte in diesem Zusammenhang zum Beispiel die Innenbeleuchtung in LED-Technik, technische Modifikation bei der Schienenbremse sowie den Einbau von Radschallabsorbern und einer Schienenkopfkonditionierungsanlage.

VAG Vorstand Oliver Benz unterstrich den Nutzen, den die neuen Fahrzeuge fĂŒr die FahrgĂ€ste bieten: „29 Jahre nach dem Kauf der ersten Fahrzeuge mit Niederflurabteil können wir das Zeitalter der Hochflurfahrzeuge bei der VAG im Jahr 2020 endgĂŒltig beenden. Nur elf der dann eingesetzten Fahrzeuge werden einen begrenzten Niederflureinstieg im Mittelteil haben, der Rest der Stadtbahnflotte wird vollstĂ€ndig niederflurig sein.“

Gemeinsam betonten beide VorstĂ€nde, dass sie mit dem Ergebnis der Ausschreibung zufrieden sind. „Wir haben jetzt seit drei Jahren Erfahrungen mit diesem Fahrzeugtyp und mit der Zusammenarbeit mit CAF sammeln können. Dies bestĂ€rkt uns darin, die richtige Wahl getroffen zu haben.“

Der Vertrag beinhaltet auch eine Optionsmöglichkeit von weiteren 7 Urbos-Fahrzeugen die bis Ende 2020 zusÀtzlich beauftragt werden können.

Koen De Clercq (CAF International Business Area Director) unterstrich zudem, dass man sich ĂŒber diesen Folgeauftrag besonders freut, weil er eine BestĂ€tigung darstellt, fĂŒr die ProduktqualitĂ€t der Urbos 100 Fahrzeuge und die gute Zusammenarbeit zwischen der VAG und CAF. „Es ist immer schön, eine erfolgreiche Partnerschaft fortzusetzen. Dieser Auftrag hilft uns bei der Etablierung auf dem deutschen Markt.“

Die Firma CAF

CAF ist ein spanischer Hersteller von Schienenfahrzeugen mit Sitz in Beasain im Baskenland. Das Unternehmen ging hervor aus einer EisenhĂŒtte, wurde 1917 als Fabrik zur Herstellung von Waggons neu gegrĂŒndet und besteht in seiner jetzigen Form seit 1971. Das Produktportfolio reicht vom Hochgeschwindigkeitszug ĂŒber U- Bahnen und S- Bahnen bis zu den Straßenbahnen. CAF ist international tĂ€tig und hat z.B. auch schon U-Bahnen nach Washington D.C. geliefert. Straßenbahnen der Firma CAF verkehren derzeit vor allem in Spanien, Frankreich, Großbritannien und der TĂŒrkei. Im letzten Jahr konnte CAF unter anderem Straßenbahnen nach Schweden, Estland, Brasilien, Taiwan, USA, Niederlande, Luxemburg, Belgien und Australien verkaufen. In Bezug auf die verkauften Straßenbahnfahrzeuge nimmt CAF derzeit in Europa den 2. Platz ein.

zum Bild oben:
Die VorstÀnde der VAG sowie ReprÀsentanten der CAF unterzeichneten am 6. Juni den Kaufvertrag. Von links: Oliver Benz (VAG), Koen De Clercq und Pasquale Driesman (beide CAF), Stephan Bartosch (VAG)
 
 

 
Freiburg: „Informieren – Kennenlernen – Dabeisein“
Einladung an alle Initiativen zu den Mitmachtagen 2018

Vom 26. bis 29. September finden die 4. Freiburger Mitmachtage statt. Sie sollen fĂŒr freiwilliges, ehrenamtliches Engagement werben, Interessierten die TĂŒren öffnen und Möglichkeiten zum Schnuppern bieten. Um die Vielfalt des bĂŒrgerschaftlichen Engagements zu prĂ€sentieren, sind interessierte Initiativen, Gruppen und Vereine aufgerufen, AktivitĂ€ten bei der Stadt Freiburg anzumelden.

Initiiert werden die Mitmachtage von lokalen VerbÀnden der Wohlfahrt (AWO, Caritas, Diakonisches Werk, DRK, Malteser Hilfsdienst, Der ParitÀtische, Stadtjugendring) und der Stadt Freiburg.

Seit 2015 gibt es jĂ€hrlich Mitmachtage, an denen sich bisher ĂŒber 100 Einrichtungen und Gruppen beteiligten. Unter dem Motto „Informieren – Kennenlernen – Dabeisein“ ließen sich ĂŒber 300 Interessierte motivieren und von den Möglichkeiten im Engagement anstecken. Diesen Erfolg möchten die Veranstalter in diesem Jahr wiederholen. Aus Sicht von SozialbĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach „ermutigt das Angebot öffentlichkeitswirksam und stadtteilorientiert zur Teilhabe an beispielhaften AktivitĂ€ten. Damit wird die Wahrnehmung und Anerkennung des Engagements gestĂ€rkt und das Miteinander in den Stadtteilen gefördert.“

Interessierte Freiburger Einrichtungen, Initiativen und Vereine, die Einsatzmöglichkeiten anbieten und zum Mitmachen einladen wollen, melden sich bitte bis Mittwoch, 27. Juni, bei gerhard.rieger@stadt.freiburg.de oder unter Tel. 0761/201-3052.
 
 

 
20-jĂ€hriges JubilĂ€um der Straßenzeitung DER FREIeBÜRGER e.V.
Im Juni 2018 ist es soweit: DER FREIeBÜRGER e.V. feiert 20-jĂ€hriges JubilĂ€um! Aus diesem Anlass wird es im Juni auf den Straßen von Freiburg eine JubilĂ€umsausgabe mit 8 Extra-Seiten geben.
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