Prolixletter
Samstag, 22. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Tram­poline: Im Test ĂŒber­zeugt jedes zweite
Tram­poline machen Spaß und stĂ€rken das KörpergefĂŒhl, fĂŒhren aber immer wieder zu UnfĂ€llen, vor allem wenn mehrere Kinder gleich­zeitig auf dem Tram­polin springen. Schutz bieten Regeln – und ein sicheres Tram­polin. Nur ein Modell im Test ist mangelhaft, jedes zweite ist sicher und gut. Die Stiftung Warentest hat fĂŒr die April-Ausgabe der Zeit­schrift test zehn Gartentrampoline zu Preisen von 150 bis 1.300 Euro geprĂŒft und Noten von gut bis mangelhaft vergeben.

Den Test­springern gefiel vor allem ein Tram­polin: SprĂŒnge gelingen leicht und es ist sehr sicher, auch wegen seiner besonderen Bauart. Mit 1.300 Euro ist es jedoch das teuerste im Test. Deutlich preis­werter und beim Springen fast gleich­wertig sind ein Modell fĂŒr 380 Euro sowie eines fĂŒr nur 190 Euro. Bei dem preis­wertesten guten Tram­polin beein­trĂ€chtigt allerdings UV-Licht die Festig­keit der Sprungmatte. Gartentram­poline stehen meist bei Wind und Wetter draußen. Die Tester untersuchten deshalb auch, ob Netze, Sprungmatten und Rand­abdeckungen durch Sonnenlicht altern und so mit der Zeit leichter reißen können.

Gewagte SprĂŒnge, mehrere Kinder auf der Matte, kaputte oder nicht richtig befestigte Sicher­heits­netze – das sind die hĂ€ufigsten Unfall­ursachen. Deshalb sind Regeln wichtig. Zum Beispiel sollte nicht mehr als ein Kind auf dem Tram­polin springen. Kinder sollten auch erst ab dem sechsten Lebens­jahr auf ein Tram­polin, den Kleinen fehlt oft die notwendige Koor­dination.

Der Test Tram­poline findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/trampoline abruf­bar.
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Ausstellung im Kunsthaus L6: „Mode ist mein Leben“
Vernissage am Freitag, 29. MĂ€rz, 19 Uhr

Die Modezeichnerin Erika Klaphake – kuratiert von Clarissa Schnitzer und Robert Utech

GARAGE L6
Videoinstallation von Clarissa Schnitzer und Robert Utech

Pin-ups, bei den Soldaten sehr beliebt, wurden fĂŒr die junge Erika kurz nach dem Krieg sowohl zu Quellen kĂŒnstlerischer Inspiration als auch zu praktischer Tauschware in Form von ersten Zeichnungen und boten eine Möglichkeit, ihre Familie zu unterstĂŒtzen.

Bald darauf wurde sie vom Kaufhausunternehmen Karstadt entdeckt und als erste weibliche Modezeichnerin eingestellt. Frech, frisch und farbig – so etwas gab es bis dahin noch nicht und Erikas Stil setzte neue MaßstĂ€be in der Modezeichnung. Sie wurde bewundert und beneidet und behauptete sich in einer umkĂ€mpften, mĂ€nnerdominierten Branche.

Die Ausstellung zeigt Zeichnungen, Studien und Layouts aus mehreren Jahrzehnten der Modezeichnerin Erika Klaphake, die heute 95 Jahre alt ist und in Freiburg lebt. Inspiriert von der starken Persönlichkeit Erikas ist dazu 2018 ein filmisches Portrait von Clarissa Schnitzer und Aleksej Nutz entstanden.

Gleichzeitig wird in der GARAGE des Kunsthaus L6 eine Videoinstallation von Clarissa Schnitzer und Robert Utech gezeigt.

Das Kunsthaus L6 befindet sich in der Lameystraße 6 in Freiburg. Das Kunsthaus ist am Donnerstag und Freitag, jeweils von 16 bis 19 Uhr und am Samstag und Sonntag, jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Am 19. April ist die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Smarte Lautsprecher: MĂ€ngel beim Datenschutz
Alexa, Google Assistant und Siri Musik abspielen lassen oder um Auskunft bitten – technisch funktioniert das mit smarten Lautsprechern oft gut. Doch deutliche MĂ€ngel gibt es beim Thema Datenschutz, wie ein Test der Stiftung Warentest zeigt. Amazon, Google und Apple setzen in Ihren DatenschutzerklĂ€rungen grundlegende Prinzipien des europĂ€ischen Datenschutzrechtes nicht angemessen um.

Immerhin: Einen dauerhaften Lauschangriff mĂŒssen Nutzer von Lautsprechern mit Sprachassistenten nicht befĂŒrchten, die GerĂ€te kontaktieren ihre Server erst nach Ansage des passenden Weckrufs. Doch was die Firmen mit den gesammelten Daten machen, bleibt weitgehend unklar.

Das Angebot an GerÀten wird vielfÀltiger, auch Drittanbieter nutzen inzwischen Amazons Alexa und den Google Assistant. Im Test waren 10 Alexa-Boxen, 7 mit Google Assistant und ein HomePod mit Siri von Apple.

Lautsprecher mit Google Assistant lassen sich auf allen GerÀten Àhnlich gut per Sprache bedienen und bieten recht einheitliche Funktionen. Alexa-GerÀte zeigen dagegen deutliche Unterschiede, vor allem bei der Spracherkennung. Bei den Lautsprechern von Amazon und Sonos funktioniert sie zuverlÀssiger als bei anderen. Bei Megablast von Ultimate Ears reagiert Alexa erst nach mehreren AnlÀufen.

Bei der Sprachausgabe hat Amazon die Nase vorn: Alexas Stimme wirkt angenehmer und natĂŒrlicher als die von Google Assistant und Siri.

Insgesamt kann Siri mit den anderen beiden Systemen noch nicht richtig mithalten. Auch der Funktionsumfang von Apples HomePod ist eingeschrÀnkter.

Fazit: Besser als befriedigend ist kein smarter Lautsprecher, der beste und der schlechteste nutzen Amazons Alexa.

Der vollstÀndige Test findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/sprachassistenten abrufbar.
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Bahnhof Littenweiler
Die Neuordnung des Bahnhofsbereiches kann beginnen

Stadt Freiburg einigt sich nach komplexen Verhandlungen mit Land, Bund, Deutscher Bahn und privater Seite

Die Neuordnung und Entwicklung des Bahnhofs Littenweiler und seiner Umgebung kann beginnen. Die Stadt Freiburg hat sich nach langen, komplexen Verhandlungen mit den Inhabern der ĂŒbrigen GrundstĂŒcke vor Ort geeinigt. Konkret wurde Folgendes vereinbart:

Der Standort fĂŒr die BĂ€ckerei Heitzmann ist gesichert; nach Möglichkeit soll sie im alten BahnhofsgebĂ€ude, ansonsten auf der westlichen FlĂ€che des Bahnhofareals untergebracht werden. Das ReisebĂŒro Gleisnost soll am Standort erhalten werden. Die Stadt erwirbt die Vorkaufs- und weitere FlĂ€chen von der Bahn und dazu ergĂ€nzend auch LandesflĂ€chen. Alle Verfahrensbeteiligten haben Vertraulichkeit ĂŒber die Konditionen vereinbart.

Die Verhandlungen zwischen Stadt, Land, Bund, Deutsche Bahn AG und privater Seite hatten ein knappes Jahrzehnt gedauert. Die Voraussetzungen zum Abschluss der folgenden VertrÀge liegen nun vor:
a) der Tauschvertrag der Stadt Freiburg mit dem Land BadenWĂŒrttemberg ĂŒber den flĂ€chen- und wertgleichen Tausch von GrundstĂŒcken sĂŒdlich des Bahnhofs Littenweiler,
b) der gerichtliche Vergleich zur AusĂŒbung des stĂ€dtischen Vorkaufsrechts an einer TeilflĂ€che von FlurstĂŒck 3775/6,
c) der stĂ€dtische Erwerb einer weiteren, 3.015 Quadratmeter großen TeilflĂ€che von FlurstĂŒck 3775/6 am Bahnhof Littenweiler; und
d) ein Optionsvertrag der Stadt mit der BĂ€ckerei Heitzmann.
Der Gemeinderat wird darĂŒber in seiner Sitzung am 26. MĂ€rz beschließen (Drucksache G-19/015).

Aufgrund der inzwischen verĂ€nderten Rahmenbedingungen wird es VerĂ€nderungen zur frĂŒheren Planung geben. Zwischen der Stadt, der PĂ€dagogischen Hochschule und dem Landesbetrieb Vermögen und Bau (Amt Freiburg) wird das weitere Vorgehen abgestimmt. Der stĂ€dtische Bauausschuss und die Presse werden im zweiten Halbjahr ĂŒber das weitere Vorgehen informiert.

Vorgeschichte

FĂŒr das Areal des Bahnhofes Littenweiler ist seit lĂ€ngerer Zeit eine stĂ€dtebauliche Neuordnung vorgesehen. An seiner Entwicklung besteht auch ein großes Interesse der BĂŒrgerschaft. Darum fand im April 2010 in der PĂ€dagogischen Hochschule eine öffentliche Planungswerkstatt unter Leitung des damaligen Leiters des Baureferats statt. Damals haben ĂŒber 70 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zusammen mit BĂŒrgervereinen, Einzelhandel, Ärzteschaft und FachĂ€mtern eine Reihe von VorschlĂ€gen erarbeitet. Unter anderem ging es um die Themen Bebauung, Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistung, Verkehr, Parken und Freiraumgestaltung.

So sollte die Bauverwaltung beim Bahnhof Littenweiler eine attraktive Quartiersmitte schaffen, mit Einzelhandel, Dienstleistungen und einem ReisebĂŒro, das auch Fahrkarten verkauft. Zudem sollte sie den Bahnhofsvorbereich gestalterisch aufwerten, zusĂ€tzlichen Wohnraum fĂŒr den Stadtteil schaffen und einen attraktiven Zugang zum Bahnhof sichern. Auch des BahnhofsgebĂ€udes selbst nahm sich die Planungswerkstatt seinerzeit an: Der denkmalgeschĂŒtzte Bau sollte saniert und danach neu genutzt werden.

Vor diesem Hintergrund beschloss der Gemeinderat im November 2012 den Bebauungsplan „Bahnhof Littenweiler“ und zugleich ein besonderes Vorkaufsrecht fĂŒr seinen Geltungsbereich. Die GrundstĂŒcks-Situation im Gebiet des B-Planes war damals (und ist bis heute) kompliziert. UrsprĂŒnglich standen 5.260 Quadratmeter im Eigentum der Deutschen Bahn (DB Netz AG und DB Station & Service AG), 1.300 qm gehörten dem Immobilien-Entwickler Aurelis Asset und 1.480 qm dem Land Baden-WĂŒrttemberg. Die 3.900 Quadratmeter, die damals bereits im Eigentum der Stadt standen, waren BauflĂ€che (1.550 qm) oder ErschließungsflĂ€che (2.350 qm). Um hier eine stĂ€dtebauliche Neuordnung zu ermöglichen, nahm die Stadt Verhandlungen mit den weiteren GrundstĂŒckseigentĂŒmern auf.

Ein 1.261 qm großes GrundstĂŒck wurde im September 2013 von Aurelis gekauft. Darauf hat die Stadt das FlĂŒchtlingswohnheim Höllentalstraße 1a gebaut und in Betrieb genommen.

FĂŒr eine sinnvolle Umgestaltung des Bahnhofsareals wird aber auch ein Teil des Parkplatzes der PĂ€dagogischen Hochschule benötigt, der sĂŒdlich des Bahnhofes liegt und noch dem Land gehört. Darum hat die Stadt nun mit dem Land einen Tauschvertrag geschlossen, mit dem beide Seiten GrundstĂŒcke mit einer GesamtgrĂ¶ĂŸe von je 1.482 qm flĂ€chen- und wertgleich tauschen.
 
 

 
Suchmaschinen: Eine schlÀgt Google
Mit der QualitÀt von Googles Suchergebnissen kann zwar kein Konkurrent im Suchmaschinen-Test der Stiftung Warentest mithalten. Dennoch holt die Suchmaschine Startpage insgesamt den Testsieg. Der Grund: Das Portal punktet nicht nur mit guten Suchergebnissen und gutem Komfort, sondern auch mit einer datenschutzfreundlichen Arbeitsweise.

Streng genommen gibt es nur zwei große Suchmaschinen: Google und Bing. Viele kleine Anbieter binden die Suchtechnologien der Großen in ihre Portale ein. So verwenden Duckduckgo, Ecosia, Qwant und Yahoo die Suchtechnologie der Microsoft-Suchmaschine Bing. Da Bing insgesamt nur befriedigende Suchergebnisse liefert, gilt das auch fĂŒr die Ableger.

Startpage nutzt – ebenso wie T-Online und Web.de – die gute Suchtechnologie von Google, hat jedoch keine MĂ€ngel in der DatenschutzerklĂ€rung. In den Datenschutzbestimmungen von Google fanden die Tester dagegen sehr deutliche MĂ€ngel. Das fĂŒhrt zur Abwertung. Außerdem haben die Such-Apps von Google ein kritisches Datensendeverhalten. „Fremdgoogeln lohnt sich“, lautet daher das Fazit von Testleiterin Simone Vintz. Die Standard-Suchmaschine im Browser können Nutzer mit wenigen Klicks Ă€ndern.

Bei allgemeinen Anfragen bestehen oft nur geringe Unterschiede zwischen den Suchmaschinen. GrĂ¶ĂŸere QualitĂ€tsunterschiede zeigen sich bei speziellen Suchen, etwa nach Bildern, Videos oder News sowie bei den Möglichkeiten, Treffer zu filtern. Auch die PrĂ€sentation der Ergebnisse und der Umgang mit Werbung unterscheiden sich stark.

Der vollstÀndige Suchmaschinen-Test findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/suchmaschinen abrufbar.
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Immobilienfinanzierung
Wer Angebote vergleicht spart viele Tausend Euro

Teure Immobilienkredite kosten doppelt so viel wie gĂŒnstige. Denn ein kleiner Zinsunterschied macht am Ende der Laufzeit mehrere Zehntausend Euro aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Untersuchung, die in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest erscheint. DafĂŒr hat sie die Angebote zur Immobilienfinanzierung von 90 Banken, Vermittlern, Versicherern und 13 Bausparkassen miteinander verglichen.

Fast 70.000 Euro Zinsersparnis ist der Spitzenwert der aktuellen Finanztest-Untersuchung. In dem Modellfall ging es um einen 450.000-Euro-Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung. Banken boten diesen Kredit zu ZinssĂ€tzen von 1,50 bis 2,66 Prozent an und dieser Zinsunterschied macht am Ende der Laufzeit 70.000 Euro aus. „Preise zu vergleichen lohnt sich in kaum einem Bereich so sehr wie bei der Immobilienfinanzierung“, so die Finanztest-Expertin Heike Nicodemus.

Am gĂŒnstigsten sind die ZinssĂ€tze fĂŒr Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung: Sie liegen unter 1 Prozent. Aber auch fĂŒr Kredite mit festen Zinsen ĂŒber die gesamte Laufzeit von 20 bis 25 Jahren gab es in der aktuellen Finanztest-Untersuchung sehr gĂŒnstige Angebote. „Immer kostet das teuerste Angebot rund doppelt so viel wie das gĂŒnstigste“, so das Fazit der Stiftung Warentest.

Der Test Immobilienfinanzierung findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar.
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Fridays For Future
SchĂŒlerinnen und SchĂŒler pflanzen im Freiburger Stadtwald ĂŒber 1000 BĂ€ume fĂŒr mehr Klimaschutz

Auch nach den „Fridays For Future“-Demonstrationen, an denen Tausende von Freiburger SchĂŒlerinnen und SchĂŒler teilnahmen, besteht in der SchĂŒlerschaft großes Interesse am Klimaschutz. Deshalb pflanzen nun knapp 300 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus neun Freiburger Schulen an vier Aktionstagen vom 25. bis 28. MĂ€rz ĂŒber 1000 Stieleichen und Linden im Mooswald sowie Speierling, Elsbeere und Traubeneiche im Bergwald.

Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit den Freiburger Schulen und dem stĂ€dtischen Forstamt. Damit wollen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zeigen, dass sie sich mit dem Schulstreik nicht gegen die Schule wenden, sondern einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Im Stadtwald leiten die Mitarbeitenden des Forstamtes die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus ĂŒber zehn Schulen an, die BĂ€ume fachgerecht zu pflanzen, sodass die neubegrĂŒndeten BestĂ€nde einen guten Start in ein hoffentlich ĂŒber hundertjĂ€hriges Bestandsleben haben.

Stellvertretend fĂŒr die Vielzahl an gepflanzten jungen BĂ€umen wurde heute von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern auch eine markante SolitĂ€reiche im Mooswald gepflanzt. Sie steht am Rande einer Gruppe Habitat-BĂ€ume und soll noch in vielen Jahren an das Engagement der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und ihre Hoffnungen auf mehr Klimaschutz erinnern. Am Auftakt dieser Baumpflanzaktion haben heute auch OberbĂŒrgermeister Martin Horn und Umwelt- und SchulbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik teilgenommen.

Die Idee zu diesem Projekt stammt von Annika Barden, einer 15-jĂ€hrigen SchĂŒlerin des Wentzinger-Gymnasiums: „Ich war ĂŒberwĂ€ltigt von den Massen an SchĂŒlern, die bei den Fridays-For-Future-Demonstrationen erschienen. Jetzt mĂŒssen wir zeigen, dass wir nicht nur streiken, sondern auch handeln wollen.“ Sie ist begeistert davon, wie offen das Umweltdezernat, das Forstamt und ihre Schulleitung gegenĂŒber der Idee waren: „Alle haben sofort gesagt, dass sie es super finden. Ich musste gar keine Überzeugungsarbeit leisten. Vielen Dank!“

OB Horn betonte vor Ort: „Ich freue mich persönlich ĂŒber dieses coole, starke und aktuell notwendige Zeichen der jungen Generation fĂŒr den Klimaschutz.“

BĂŒrgermeisterin Stuchlik ergĂ€nzte: „Mich freut das Engagement der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler außerordentlich. Ich hoffe, dass ihr Einsatz fĂŒr den Klimaschutz anhĂ€lt, andere ansteckt und sich zum Schluss auch in politischen Entscheidungen niederschlĂ€gt. In einem Brief von Anfang dieses Jahres habe ich mich an alle öffentlichen Freiburger Schulen gewandt mit der Bitte, die aktive Beteiligung von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern am 50:50 Energieeinsparprogramm als eine Möglichkeit des konkreten Klimaschutzes in den Schulen zu bewerben.“

Jesko Treiber, Vorsitzender des SchĂŒlerrates Freiburg und Mit-Organisator der „Fridays For Future“-Demos, sagte: „Wir wollen uns auch in unserer Freizeit fĂŒr den Klimaschutz einsetzen und nicht nur Schule schwĂ€nzen. Die meisten von uns dĂŒrfen zwar noch nicht wĂ€hlen, aber dies ist eine Möglichkeit, sich politisch zu engagieren.“

Die Stieleiche ist im Mooswald eine der wichtigsten Baumarten. Sie ist fĂŒr die in der Region erwarteten KlimaverĂ€nderungen gut gewappnet und fĂŒr viele Tierarten wichtig. Die Stieleichen und einige Linden werden in LĂŒcken und KahlflĂ€chen gepflanzt, die im Stadtwald durch das Eschentriebsterben entstanden sind oder als Ausgleich fĂŒr den Ausbau der Rheintalbahn mit Eichen bepflanzt werden.

Die SchĂŒler hoffen, dass in Zukunft mehr solche Umweltaktionen stattfinden, sodass jeder, der möchte, sich mal beteiligen kann. „Wir fangen schon an, das nĂ€chste Projekt zu planen“, kĂŒndigt Annika Barden an. Auf die „Fridays For Future“-Proteste solle ein Handeln folgen, das symbolisch als Vorbild fĂŒr Politiker stehen soll. Um die Ziele des Pariser Klima-Abkommens zu erreichen und die Zukunft der jungen Generation zu sichern, seien entschiedenere Schritte zum Klimaschutz nötig.

Die Pflanzung von BĂ€ume ist nicht nur ein Symbol sondern hat einen konkreten Klimaschutzeffekt: Denn der Wald und vor allem die Bewirtschaftung des Waldes leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Bei der langfristigen Verwendung von Holz in HĂ€usern, BrĂŒcken, beim Innenausbau oder in Möbeln bleibt der beim Wachstum gebundene Kohlenstoff gespeichert und indem energieintensive Materialien wie Stahl, Aluminium oder Beton ersetzt werden, wird die Energie fĂŒr deren Produktion und damit viel CO2-eingespart. Sofern das Holz nach einer möglichst langen

Nutzungsdauer zur Energieerzeugung verbrannt wird, kann es bei der Verbrennung erneut fossile Energie substituieren. Mit dem Freiburger Stadtwald und seiner Bewirtschaftung werden so bis zum Jahr 2050 so jĂ€hrlich ĂŒber 62.000 to CO2-Äquivalent gebunden, gespeichert und vermieden. Das entspricht einer GrĂ¶ĂŸenordnung von ĂŒber 3% des stĂ€dtischen CO2-Ausstoßes.

Die „Fridays For Future“-Bewegung geht auf die schwedische SchĂŒlerin Greta Thunberg zurĂŒck. Ihrem Beispiel folgend haben am 18. Januar und am 15. MĂ€rz allein in Freiburg Tausende von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern fĂŒr mehr Klimaschutz demonstriert.

Die Baumschule Vonderstrass hat den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern den StieleichensolitĂ€r fĂŒr die heutige Aktion gespendet.
 
 

 
Freiburger Projekte werden im Bundesprogramm „Demokratie leben“ 2019 gefördert
15 Freiburger Projekte, die sich fĂŒr die Förderung von Vielfalt und fĂŒr Demokratie einsetzen, erhalten eine Förderung aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit". Aus 54 eingegangenen ProjektvorschlĂ€gen hat eine Jury unter Vorsitz des Ersten BĂŒrgermeisters Ulrich von Kirchbach die 15 Projekte ausgewĂ€hlt.

Freiburg zĂ€hlt zu den mittlerweile ĂŒber 300 TeilnehmerstĂ€dten des Programms. Das Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt dafĂŒr im Jahr 2019 115,5 Millionen Euro bereit. Das Ministerium hat das Programm, das ursprĂŒnglich nur bis 2019 laufen sollte, inzwischen bis 2020 verlĂ€ngert.

Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden in ganz Deutschland StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise darin unterstĂŒtzt, im Rahmen von lokalen „Partnerschaften fĂŒr Demokratie“, Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Dazu arbeiten Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, Vereinen, VerbĂ€nden, Kirchen und bĂŒrgerschaftlich Engagierte in einer „Partnerschaft fĂŒr Demokratie“ zusammen. Gemeinsam entwickeln sie eine Strategie, die sich an den lokalen Gegebenheiten und Problemlagen vor Ort orientiert.

In Freiburg setzt das Amt fĂŒr Migration und Integration das Programm in Kooperation mit dem Informationszentrum 3. Welt (iz3w) um. Dieses Jahr stehen fĂŒr Einzelprojekte 58.000 Euro und fĂŒr Jugendprojekte weitere 7.000 Euro zur VerfĂŒgung. Insgesamt sind 54 ProjektantrĂ€ge eingegangen, von denen dieses Jahr 15 Projekte gefördert werden können.

Folgende Projekte werden 2019 gefördert:

Allianz fĂŒr werteorientierte Demokratie e.V. (AllWeDo)
Demokratie stÀrken

Verein fĂŒr Interkulturelles Theater Freiburg e.V.
RESPEKT!

A-Team (Awareness Freiburg)
Antirassistische Bildungsarbeit zum Thema Sexismus und persönliche Grenzen

SĂŒdwind Freiburg e.V.
Arbeitstitel "Alle gemeinsam auf einer Seite"

Frauen- und MĂ€dchengesundheitszentrum e.V.
Foto-Ausstellung: I*D- Über die Konstruktion des Weiblichen*/MĂ€nnlichen*

Omas gegen Rechts
Omas gegen Rechts

Radio Dreyeckland
Our Voice - Radio als selbstorganisierter Artikulationsraum von und fĂŒr GeflĂŒchtete

ArTik e.V.
#wtf - WeTalkFreiburg | Das jungpolitische Listengrillen zur Kommunalwahl 2019

Roma BĂŒro Freiburg e.V.
Dokumentation antiziganistischer VorfÀlle und StÀrkung der "Opfer" von Diskriminierung

Bildungs- und Begegnungsverein Freiburg e.V.
Rechsextremismus? Was mache ich?

German Africa Insight
Mittendrin

Kidayo - FĂŒr Schwarze/afrodeutsche Kinder mit ihren Familien in FR via MĂŒtter-u. Familienzentrum Klara e.V.
Workshop: Adultismus und kritisches Erwachsensein

Radio Dreyeckland
Radio Grenzenlos / Radio sans frontiers

samt & sonders e.V. - Initiative fĂŒr soziokulturelle Abenteuer
bauschen & biegen

Hevi: Kurdisches Zentrum Sozialer Arbeit e.V.
Keine Einfalt sondern Vielfalt
 
 



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