Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Jahresbericht 2017 des Amtes fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz
395 Menschen gerettet oder aus lebensbedrohlicher Lage befreit:
Die Feuerwehr Freiburg blickt zufrieden zurĂŒck

Zu 3.090 EinsĂ€tzen ist die Feuerwehr Freiburg im vergangenen Jahr ausgerĂŒckt. Damit bleiben die Einsatzzahlen der Feuerwehr auf einem hohen Niveau. Dies geht aus dem Jahresbericht 2017 hervor, den das Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz jetzt vorlegt. Er ist ab sofort auch unter www.feuerwehr-freiburg.de/jahresberichte.html verfĂŒgbar.

Darin betont Amtsleiter Ralf-Jörg Hohloch: „Besonders erfreulich ist, dass 2017 alle EinsĂ€tze ohne erhebliche Verletzungen eines Feuerwehrangehörigen verlaufen sind. Des Weiteren konnten wir 395 Menschen bei EinsĂ€tzen retten oder aus lebensbedrohlichen Lagen befreien.“

Am Jahresende 2017 waren 1.117 (Vorjahr: 1.095) Personen im Brand- und Katastrophenschutz tÀtig. Davon gehörten 136 (Vorjahr: 132) Personen der Berufsfeuerwehr an, 502 (493) Personen waren in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Die Jugendfeuerwehr konnte die stolze Zahl von 52 (Vorjahr: 50) Jugendlichen neu aufnehmen.

Da Freiburgs Bevölkerung unter anderem dank der Baugebiete Gutleutmatten, GĂŒterbahnhof Nord und im Zinklern stetig wĂ€chst, muss sich auch die Feuerwehr Freiburg stetig weiterentwickeln. Daher wurde auch 2017 ihre LeistungsfĂ€higkeit (Einhaltung der Hilfsfristen) und die Belastung fĂŒr die ehrenamtlichen wie beruflichen EinsatzkrĂ€fte im laufenden TagesgeschĂ€ft intern ĂŒberprĂŒft.

Große Erwartungen setzt die Feuerwehr ins geplante Rettungszentrum in der Eschholzstraße 118, dessen Bau in zwei Jahren beginnen soll. Es sichert im Einsatzfall kurze Wege fĂŒr die Ehrenamtlichen zum EinsatzgerĂ€t und zur Einsatzstelle. Im Rettungszentrum sollen die
ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, der Tauchergruppe „Pinguine“, der Bergwacht und der Abteilungen 17 und 18 der Freiwilligen Feuerwehr zusammengefasst werden, damit die „Blaulichtfamilie“ auch kĂŒnftig gut fĂŒr den Einsatzfall vorbereitet ist.

Jahresbilanz in Stichworten (Stand 31.12.2017)

Dem feuerwehrtechnischen Dienst gehören derzeit 136 KrĂ€fte an. Hinzu kommen 11 Mitarbeiter im nicht-feuerwehrtechnischen Dienst. Derzeit stehen 502 MĂ€nner und Frauen in 18 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr in stĂ€ndiger Bereitschaft, um die Berufswehr bei Groß- und ParalleleinsĂ€tzen zu unterstĂŒtzen. Der Musikzug zĂ€hlt 60, die Jugendwehr 205 und die Ehrenabteilung 198 Mitglieder.

3.090 Mal musste die Feuerwehr zu EinsĂ€tzen ausrĂŒcken, pro Woche also fast 60 Mal. Die Zahl der EinsĂ€tze liegt deutlich ĂŒber den Vorjahren (2016: 2.831, 2015: 2.850, 2014: 2.516, 2013: 2.433, 2012: 2.438) und ĂŒbertrifft sogar den Rekordwert von 1999, als der Orkan Lothar gewĂŒtet hatte. Diesen Rekord erklĂ€rt die Feuerwehr mit den Unwettern im Sommer, mit Freiburgs rasantem Wachstum, aber auch mit der weiterhin hohen Zahl von Fehlalarmen.

2017 lag die Anzahl der BrĂ€nde (2017: 528, 2016: 427, 2015: 542, 2014: 654) und der technischen Hilfeleistungen (2017: 1.044, 2016: 851, 2014: 1160) im Rahmen der Vorjahre. Dagegen sinkt die Zahl der UmwelteinsĂ€tze (2017: 136, 2016: 149, 2015: 193, 2014: 205) seit Jahren kontinuierlich. Dieser RĂŒckgang ist darauf zurĂŒck zu fĂŒhren, dass die Feuerwehr Freiburg immer seltener Ölspuren beseitigen muss (2017: 98, 2016: 113, 2015: 135, 2014: 147).

Weiterhin in kritischer Höhe liegt die Zahl der Fehlalarme. Im Jahr 2014 waren es „nur“ 497, 2015 schon 1.056 und 2016 sogar 1.404 Fehlalarme. Dieser Wert ging 2017 geringfĂŒgig zurĂŒck auf 1.382. Das heißt, dass fast jedes zweite AusrĂŒcken der Feuerwehr umsonst war.

Ein Bruchteil davon (2016: 47, 2017: 48) geht auf missbrĂ€uchliche Alarme zurĂŒck. Der Rest waren Fehlalarme ĂŒber Telefon und Brandmelder – und das macht die Sache fĂŒr die Feuerwehr schwierig. Brandmeldeanlagen finden sich nĂ€mlich vor allem in besonders sensiblen GebĂ€uden, etwa Kliniken. Kommt es in solchen Einrichtungen tatsĂ€chlich zu einem Brand, zĂ€hlt jede Sekunde. Dann kann die Feuerwehr nicht erst abklĂ€ren, ob es sich um einen echten oder falschen Alarm handelt. In jedem Fall rĂŒckt ein kompletter Löschzug zur Einsatzstelle aus.

Zu den besonderen EinsÀtzen 2017 zÀhlte
der Brand in einem Patientenzimmer der Zahnklinik am 25. Januar, bei dem die Feuerwehr mehrere Personen retten konnte;
der Brand im Solar-Info-Center am 24. Februar, der durch einen technischen Defekt in einer nasschemischen Anlage entstand,
innerhalb kĂŒrzester Zeit auf weitere Teile des Labors ĂŒbergriff und durch eine große RauchsĂ€ule ĂŒber der Stadt weithin sichtbar war;
der GebÀudebrand auf dem Flachdach eines achtgeschossigen Wohnhauses (im Bau) in den Gutleutmatten am 3. April, in dessen Folge drei Propangasflaschen explodierten und in weitem Umkreis im Neubaugebiet zu Boden kamen;
und das Unwetter, das am 18. August ĂŒber der Innenstadt niederging und den KrĂ€ften des Garten- und Tiefbauamtes, der Badenova, neun Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr, der diensthabenden Wachabteilung und aus der Freizeit alarmierte EinsatzkrĂ€ften insgesamt 219 EinsĂ€tze bescherte.
 
 

 
Jahresergebnis 2017der Stadtwerke Freiburg GmbH
Das Unternehmensergebnis der Stadtwerke Freiburg GmbH (Stw) wird von der GeschÀftsentwicklung ihrer Tochtergesellschaften Freiburger Verkehrs AG (VAG), Stadtwerke Freiburg BÀder GmbH (StwB), Flugplatz Freiburg-Breisgau GmbH (FFB) und Abwasser Freiburg GmbH (AWF) sowie dem Ergebnis aus der Beteiligung der badenova AG & Co. KG bestimmt.

Neben dem Jahresfehlbetrag der VAG von 19,3 Millionen Euro trĂ€gt die Stw auch die Verluste der StwB (4,5 Millionen Euro) und der FFB (0,2 Million Euro) aus dem Jahr 2017. Dagegen erhĂ€lt sie aus ihrer Beteiligung an der badenova AG & Co. KG fĂŒr diesen Zeitraum ErtrĂ€ge in Höhe von 18,1 Millionen Euro.

Die Stadtwerke schließt somit das GeschĂ€ftsjahr 2017 mit einem Jahresfehlbetrag von 3,5 Millionen Euro ab.

Zur Finanzierung des ÖPNV-Investitionsprogramms der VAG hat die Gesellschafterin Stadt Freiburg im GeschĂ€ftsjahr fĂŒr 2017 sowie vorgezogen fĂŒr 2018 eine Einzahlung in Höhe von insgesamt 10 Millionen Euro in die KapitalrĂŒcklage der Stw getĂ€tigt.

Aufgrund des Stadtbahnausbauprogramms bis 2020 und der fortgesetzten Kosten der BĂ€derbetriebe wird die Stadtwerke Freiburg GmbH auch in den Folgejahren mit JahresfehlbetrĂ€gen abschließen.
 
 

 
FĂŒr Seh-SĂŒchtige: MĂŒllheimer Ballonfestival mit NachtglĂŒhen
FĂŒr Seh-SĂŒchtige: MĂŒllheimer Ballonfestival mit NachtglĂŒhen

Wer nicht genug bekommen und die SchwarzwĂ€lder Landschaft auch einmal aus der Vogelperspektive erleben will, ist hier richtig: Das Ballonfestival in MĂŒllheim am Westrand des sĂŒdlichen Schwarzwaldes bietet bei passendem Wetter am 25. und 26. August 2018 jeweils morgens und spĂ€tnachmittags Gelegenheit fĂŒr Mitfahrten in Heißluftballonen. Daneben gibt es auf dem SegelfluggelĂ€nde auch eine Flugzeugschau und KunstflĂŒge. Ein romantisches Highlight verspricht das „Ballon-NachtglĂŒhen“ am 25. August: Nach Einbruch der Dunkelheit „tanzen“ die von eigener Flamme beleuchteten Ballons im Rhythmus der Musik. Mehr Infos zu den Ballonfahrten und Anmeldung unter Tel. 07631.801500
Mehr
 

 
Jahresbilanz 2017 VAG Freiburg
2017 geprÀgt von hohen Investitionen, einem umfassenden Leistungsangebot und erneutem Fahrgastzuwachs

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurĂŒck. Die VAG ist weiter auf Wachstumskurs, stellte Vorstand Oliver Benz fest: „Nicht nur die statistisch ermittelten Fahrgastzahlen sind in 2017 weiter gestiegen, sondern auch die Erlöse sind 2017 höher als geplant ausgefallen.“ Vorstand Stephan Bartosch hob die anhaltenden AktivitĂ€ten des Unternehmens fĂŒr den Ausbau des Stadtbahnnetzes hervor: „Wir sind noch immer im grĂ¶ĂŸten Stadtbahnausbauprogramm der Unternehmensgeschichte.“

Investitionen, die sich aber auch deutlich auf die Bilanz 2017 auswirken, welche eine Kostenunterdeckung von 19,2 Millionen Euro ausweist.

„Ein lĂ€ngeres Netz benötige mehr Personal, mehr Fahrzeuge und mehr Wartung. Das alles sind wichtige und notwendige Investitionen, die sich aber natĂŒrlich auch auf die Bilanz auswirken“, erlĂ€uterte VAG Vorstand Stephan Bartosch.

„Neben grĂ¶ĂŸtmöglicher Wirtschaftlichkeit ist das höchste Ziel der VAG eine attraktive Verkehrsdienstleistung anzubieten“, ergĂ€nzt VAG Vorstand Oliver Benz: „Das Leistungsangebot unserer Stadtbahnen ist daher in den vergangenen fĂŒnf Jahren um knapp 25 Prozent gestiegen.“

Meilensteine 2017

Der Gemeinderat der Stadt Freiburg hat in seiner Sitzung am 12. Dezember 2017 einstimmig eine fĂŒr die VAG wichtige Entscheidung getroffen: Das stĂ€dtische Unternehmen wird in den kommenden 22,5 Jahren per Direktvergabe den Bus- und Stadtbahnverkehr in der Stadt Freiburg betreiben. Die Stadt macht damit von der nach EU-Recht gegebenen Möglichkeit der Direktvergabe Gebrauch und betraut die VAG weiterhin mit der Erbringung der Verkehrsleistungen.

Der Bau der Stadtbahn Rotteckring ist weiter vorangeschritten. Sichtbare Zeichen waren im vergangenen Jahr die Eröffnung des Platzes der Alten Synagoge und die Wiederaufstellung des Siegesdenkmals an neuer Stelle. Am 18. Oktober wurde offiziell den Baubeginn fĂŒr den „Pavillon am Ring“ eingelĂ€utet.

Neben dem Bau neuer Strecken ist der Unterhalt des bestehenden Netzes eine Daueraufgabe, die aus kleineren und grĂ¶ĂŸeren Projekten besteht. Mit der Gleiserneuerung in der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße stand vom 6. MĂ€rz bis Mitte Dezember 2017 ein besonders aufwĂ€ndiges Projekt im Fokus. Mit der Erneuerung der Gleise wurde zugleich auch die Haltestellensituation am Bertoldsbrunnen verbessert.

Mit der Lieferung sechs weiterer Stadtbahnwagen des Typs Urbos 100 sind nun in der Summe 12 dieser Fahrzeuge im Einsatz. Sie sind lĂ€ngst zum unverzichtbaren Bestandteil eines zuverlĂ€ssigen Stadtbahnbetriebes geworden und legen pro Fahrzeug im Schnitt pro Monat rund 5.300 Kilometer zurĂŒck.

Verbesserungen hat es im Jahr 2017 auch bei der Kundeninformation und der Barrierefreiheit gegeben. So zeigt die elektronische Fahrplanauskunft der VAG jetzt an, ob fĂŒr eine Verbindung ein Fahrzeug mit niederflurigem Einstieg zur VerfĂŒgung steht. FĂŒr die VAG ist die „Echtzeitangabe“ der Niederflurigkeit nur ein Zwischenschritt auf dem Weg die FahrgĂ€ste möglichst umfassend auf Ihrer Fahrt zu informieren und zu begleiten.

Fahrgastzahlen und Erlöse

Die Zahl von rund 80,5 Millionen – statistisch ermittelten – Passagieren erfreut die VAG umso mehr, so war doch der Stadtbahnverkehr von der Innenstadt aus in Richtung Norden durch die zehn Monate dauernde Sanierung der Gleise in der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße deutlich beeintrĂ€chtigt.

Rund 1,7 Millionen (+ 2,2 Prozent) mehr FahrgĂ€ste als im Vorjahr sorgen auch bei den Umsatzerlösen fĂŒr ZuwĂ€chse: So sind die Umsatzerlöse aus Verkehrsdienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,529 Millionen Euro auf 60,6 Millionen Euro gestiegen. Darin enthalten sind eine knappe Million Euro, die durch den Neuverkehr Stadtbahn Messe resultiert.

Investitionen und GeschÀftsergebnis

Neben gestiegenen Aufwendungen fĂŒr Löhne und Material schlugen im Jahr 2017 Investitionen in den Stadtbahnausbau, den Unterhalt des bestehenden Netzes sowie die Lieferung von sechs weiteren Stadtbahnfahrzeugen des Typs Urbos 100 zu Buche. Im Saldo ergibt sich eine Kostenunterdeckung von 19,2 Millionen Euro, was einen Kostendeckungsgrad von rund 78,8 Prozent bedeutet.

Niemals zuvor in der Geschichte des Verkehrsunternehmens hat die VAG so viele AusbildungsplÀtze angeboten, wie im Jahr 2017. Seit nunmehr 70 Jahren werden bei der VAG junge Menschen in unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Spektrum der Ausbildungsberufe bei der VAG immer mehr erweitert.

Schauinlandbahn

Die Beliebtheit der Schauinslandbahn ist seit dem Umbau im Jahr 2012/2013 ungebrochen: Mit 358.019 Berg- und Talfahrten wurde erneut das beste Ergebnis in der ĂŒber 87jĂ€hrigen Geschichte der Schauinslandbahn erzielt und das Vorjahr um 11.192 FahrgĂ€ste ĂŒbertroffen.

Zu dieser weiter steigenden Beliebtheit trĂ€gt sicherlich auch das erweiterte Angebot der Schauinslandbahn bei. So gibt es seit August 2017 unter dem Motto Berg&Bahn-Erlebnis Schauinsland fĂŒr die SeilbahngĂ€ste eine kostenlose Audio-Tour, welche Wissenswertes ĂŒber Natur, Technik und Geschichte von Berg und Bahn auf unterhaltsame Weise vermittelt.

Auch in die Barrierefreiheit wurde bei der Schauinslandbahn im Jahre 2017 investiert. Im April wurde in der Berg- wie auch in der Talstation ist eine ‚Toilette fĂŒr alle‘, eröffnet, bei der auch Menschen mit Mehrfachbehinderungen angemessen versorgt werden können.
 
 

 
Bilanz der landesweiten Waffenamnestie in Freiburg
194 abgegebene Waffen, 104 davon aus illegalem Besitz

Eine Waffenamnestie fĂŒr freiwillig abgelieferte, nicht angemeldete Waffen hatte das Land Baden-WĂŒrttemberg im letzten Jahr erlassen. Wer bis 1.Juli illegale Waffen und Munition bei der örtlichen Waffenbehörde abgegeben hat, bleibt straffrei. Hintergrund war die Änderung des Waffengesetzes im letzten Jahr. Das Freiburger Amt fĂŒr öffentliche Ordnung (AfO), bei dem die Waffenbehörde angesiedelt ist, kann jetzt die Zahlen der abgelieferten Waffen melden:

Insgesamt sind 194 Waffen zusammen gekommen, 104 davon aus illegalem Besitz, 90 aus legalem. Dazu wurden mehrere hundert Kilo Munition abgegeben. An Langwaffen nahm das AfO 28 aus illegalem Besitz und 17 aus legalem Besitz entgegen, an Kurzwaffen 69 illegale und 72 legale sowie 6 illegale und eine legale Hiebwaffe. Auch eine Kriegswaffe kam ins Amt. Das AfO gibt diese Waffen sowie die Munition an den Kampfmittelbeseitigungsdienst beim RegierungsprĂ€sidium Stuttgart, damit sie fachgerecht entsorgt werden können. Die Kosten fĂŒr die Beseitigung trĂ€gt das Land, die Transportkosten die Stadt.

Mit Stand vom 26. Juli gibt es in der Stadt Freiburg insgesamt 1.114 Waffenbesitzerinnen und -besitzer mit 5.571 angemeldeten Schusswaffen.
 
 

 
WIR SIND RAUS
Zelten im Wald ist normalerweise verboten. Spannende Ausnahme: die sechs neuen Trekkingcamps im Schwarzwald

Die Luft ist frisch und klar, der wolkenlose Himmel trĂ€gt zartes Blau – perfektes Wanderwetter. Nur die von den BĂ€umen aufsteigenden Dampfschleier verraten, dass es gerade noch wie aus Eimern gegossen hat, wir schutzsuchend unter dichtes Nadelwerk geflĂŒchtet sind und uns gefragt haben, ob das nun so weitergehen wĂŒrde. Schließlich ist heute erst Tag eins unserer dreitĂ€gigen Trekkingtour durch den Nordschwarzwald. Was wir hier vorhaben, ist eigentlich strikt verboten: Camping mitten im Wald. Doch in sechs Trekkingcamps im Naturpark Schwarzwald darf man seit Kurzem ganz offiziell sein Zelt aufschlagen. Die PlĂ€tze sind ausgestattet mit nicht mehr als einer Feuerstelle und einer Komposttoilette.

Rundherum nur Natur, Wald und Wildnis. Alles, was man braucht, muss in den Rucksack – Zelt, Schlafsack, Proviant, auch Klopapier und Taschenlampe sollten nicht fehlen. Morgens, beim FrĂŒhstĂŒck im Hotel, hatte uns der alte Herr vom Nebentisch noch einen Rat mitgegeben: „Immer dem blauen Fleck am Himmel hinterher“, so verliere man angesichts dunkler Wolken nicht die gute Laune. Wie viel Wanderer-Weisheit in diesem Satz steckt, wird uns erst spĂ€ter bewusst. Der schöne, alte Marktplatz von Freudenstadt und die letzten HĂ€user der Stadt liegen schnell hinter uns, das BlĂ€tterdach des Schwarzwalds breitet sich nun ĂŒber uns aus. Auf die breiten Forstwege zu Beginn folgen schmale und verschlungene Wege, die zu steilen und wurzelbewachsenen Trampelpfaden werden und uns immer tiefer in den Wald hineinfĂŒhren. Der wird mehr und mehr zum undurchdringlichen grĂŒnen Dickicht, stellenweise wuchert mannshoher Farn ĂŒber den Weg. Hier ein BĂ€chlein, dort ein moosiger Hang. Zwischendrin öffnet sich der Blick auf mĂ€chtige Fichten und Tannen und die phantastische Landschaft.

Die Camps findet man nur, wenn man die GPS-Koordinaten kennt

Am frĂŒhen Abend erreichen wir unser erstes Nachtlager. Und stecken erst einmal die FĂŒĂŸe in den eisig kalten Bach, der direkt neben dem Platz verlĂ€uft. Was fĂŒr eine Wohltat! Nachdem das Zelt aufgebaut ist und wir uns auf dem Campingkocher ein paar Nudeln gekocht haben, ist es spĂ€t geworden. Denken wir, dabei ist es gerade erst 21 Uhr. Das kleine Feuer knackt und prasselt, oben funkeln die Sterne. Eine Weile lauschen wir noch dem PlĂ€tschern des Bachs und dem Rauschen des Walds, bis wir selig und erschöpft einschlummern.

Leicht zu finden sind die sechs Camps zwischen Baden-Baden und Freudenstadt nicht – nur wer die GPS-Koordinaten kennt, kommt ans Ziel. Die PlĂ€tze liegen jeweils eine Tageswanderung auseinander, jedes ist fĂŒr drei Zelte ausgelegt.

Am zweiten Tag fĂŒhrt uns der Weg entlang mehrerer toller Naturschauspiele. Schon von Weitem funkelt der Sankenbachsee zwischen den BĂ€umen hervor. Ein schmaler Weg schlĂ€ngelt sich an der steil aufragenden, moosigen Felswand entlang bis zu den SankenbachfĂ€llen. Die entpuppen sich erst als Rinnsal, das sanft am Fels hinunterplĂ€tschert, dann als Highlight: Das Wasser wird aufgestaut, Wanderer können das Wehr öffnen und so den Wasserfall „auslösen“.

Mit der Zeit stellt sich ein GefĂŒhl entspannter Leichtigkeit ein

Die Wegbeschreibungen sind ziemlich detailliert, dennoch stehen wir an jedem Wegweiser mit der Wanderkarte – rechts, links, geradeaus? Nach einem Picknick am Sankenbachsee laufen wir entlang eines Bachlaufs ĂŒber einen wildromantischen Pfad – nur leider in die falsche Richtung. Das hat Zeit gekostet, kurz kippt die Stimmung. Wir beschließen, die zusĂ€tzlichen Kilometer als Bonus zu verbuchen, der Weg war schließlich wunderschön. Von der Panoramakanzel genießen wir den Blick ĂŒber die Ebene und den Ellbachsee, klettern ĂŒber verschlungene, steinige Pfade hinab zu dem GewĂ€sser, das eine beinahe mystische Ausstrahlung hat. Obwohl schönster Sonnenschein herrscht, wirkt es, als lĂ€ge dunstiger Nebel darĂŒber – wir hĂ€tten uns nicht ĂŒber Elfen und Feen gewundert. So geht es von Aussicht zu Aussicht, mal erinnert die Landschaft an Kanada, mal an die Tropen – und ganz oft ist sie einfach nur ganz einzigartig.

Als wir am Camp unser Zelt aufgebaut haben, dĂ€mmert es bereits. Wieder liegen wir zeitig in unseren SchlafsĂ€cken. Irgendwann scheint selbst der letzte Vogel schlafen gegangen zu sein; dann ist es nicht nur sehr dunkel im nĂ€chtlichen Wald, sondern auch sehr still. Umso frĂŒher sind wir auf den Beinen, klatschen uns das klare Wasser des nahen Bergbachs ins Gesicht. Nach dem FrĂŒhstĂŒck brechen wir auf zur letzten Etappe, zum Bahnhof Baiersbronn, um von dort zurĂŒck nach Freudenstadt zu fahren. Am liebsten wĂŒrden wir noch bleiben, denn nach nur drei Tagen hat sich neben einem Robinson-Crusoe-GefĂŒhl eine entspannte Leichtigkeit eingestellt. Wie großartig es sein kann, mal drei Tage kein Internet, Fernsehen und (fast) keinen Handyempfang zu haben.

Die Übernachtungen in den Trekkingcamps können ĂŒber das Onlineportal von Trekking Schwarzwald gebucht werden ...
Mehr
 

 
Chancen fördern
Der EuropĂ€ische Sozialfonds unterstĂŒtzt Ausbildungs- und BeschĂ€ftigungsprojekte

Bewerbungen bis 30. September möglich. Amt fĂŒr Soziales und Senioren hilft beim Antrag

Sie haben eine gute Projektidee, um benachteiligte Menschen in eine Ausbildung oder einen Job zu vermitteln, aber Ihnen fehlt ein Zuschuss? Hier hilft auch im kommenden Jahr der EuropĂ€ische Sozialfonds (ESF). FĂŒr ein- oder zweijĂ€hrige Projekte in Freiburg, die nach dem 1. Januar 2019 beginnen, stehen insgesamt rund 270.000 Euro pro Jahr zur VerfĂŒgung. Je Projekt kann der ESF 35 bis 50 Prozent der Gesamtkosten tragen. AntrĂ€ge sind ab sofort bis 30. September möglich.

Welche Projekte bevorzugt gefördert werden, legt der Regionale Arbeitskreis des ESF jedes Jahr mit Blick auf den Arbeitsmarkt fest. 2019 kommen vor allem Projekte fĂŒr langzeitarbeitslose Migrantinnen und Migranten, fĂŒr Alleinerziehende ohne Ausbildung und fĂŒr benachteiligte Langzeitarbeitslose zum Zuge. Neben der Jobvermittlung geht es auch um die soziale Integration.

VerstĂ€rkt gefördert werden auch Projekte, die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit besonderem UnterstĂŒtzungsbedarf oder junge Migrantinnen in Ausbildung bringen wollen. Interessant sind zudem außerschulische Angebote fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die als „nicht praktikumsreif“ gelten, und Projekte fĂŒr junge GeflĂŒchtete in Ausbildung, die von den Regelsystemen nicht unterstĂŒtzt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf Projekten fĂŒr junge Menschen, deren Ausbildung gefĂ€hrdet ist oder bereits abgebrochen wurde.

Einen Überblick ĂŒber die Förderschwerpunkte gibt es unter www.freiburg.de/esf.

Wer eine Förderung beantragen möchte, sollte sich an die Freiburger GeschĂ€ftsstelle des EuropĂ€ischen Sozialfonds wenden: Tel. 0761/ 201-3875 oder -3876, Fax -3596, frederike.paehler@stadt.freiburg.de oder peter.sand@stadt.freiburg.de. Die Projekte mĂŒssen chancengleich und geschlechtergerecht ausgestaltet sein und einen sozialen Mehrwert aufweisen. Außerdem muss die Ko-Finanzierung gesichert sein.

Antragsformulare und weitere Infos stehen auf www.esf-bw.de. BerĂŒcksichtigt werden nur AntrĂ€ge, die ĂŒber das dort abrufbare Onlineverfahren ELAN eingehen. Der Antrag ist bis zum 30. September zu richten an: L-Bank Baden-WĂŒrttemberg, Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe.

Parallel ist eine Kopie an die GeschĂ€ftsstelle des EuropĂ€ischen Sozialfonds zu senden: Stadt Freiburg, Amt fĂŒr Soziales und Senioren, Peter Sand, Frederike PĂ€hler, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg.

Hintergrund: Der EuropÀische Sozialfonds

Der ESF ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der EuropĂ€ischen Union. Er richtet seine Förderung an der EU-Strategie „Europa 2020“ aus, die die EuropĂ€ische Kommission vorgeschlagen und der EuropĂ€ische Rat verabschiedet hat. Ziel ist ein „intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ und die bessere Koordinierung der nationalen und europĂ€ischen Wirtschaft. In der Förderperiode 2014 bis 2020 stehen 80 Milliarden Euro fĂŒr alle MitgliedslĂ€nder der EU zur VerfĂŒgung. Davon gehen 260 Millionen nach Baden-WĂŒrttemberg. Damit werden Projekte zur BeschĂ€ftigungsförderung zu 35 bis 50 Prozent finanziert. Eine Ko-Finanzierung mit anderen ESF-Mitteln ist nicht möglich. Die Mittel werden ĂŒber das Sozialministerium des Landes an die Stadt- und Landkreise verteilt. Dort schlagen Regionale ESF-Arbeitskreise vor, welche der eingereichten ProjektantrĂ€ge zum Zug kommen.
Mehr
 

 
Freiburg: Hauptfeuerwache an der Eschholzstraße
Das neu errichtete Technikzentrum ist bezugsfertig. Schwierige Bauarbeiten bei laufendem Feuerwehrbetrieb

Sanierung von GebÀude B mit LehrsÀlen, Fahrzeughalle und Schlauchturm wird voraussichtlich im April 2019 abgeschlossen

Eine Stadtverwaltung muss gewĂ€hrleisten, dass ihre Feuerwehr reibungslos arbeiten kann. Hierzu gehört auch eine Werkstatt samt AusrĂŒstung auf dem aktuellen Stand der Technik. Darum zĂ€hlt die Hauptfeuerwache an der Eschholzstraße seit Jahren zu den großen Investitionsprojekten der Stadt Freiburg.

Bis Ende 2014 wurde die Wache in zwei Bauabschnitten umgebaut und um die Integrierte Leitstelle erweitert. Im Mai 2016 begann dann wiederum unter der Regie des stĂ€dtischen GebĂ€udemanagements der dritte Bauabschnitt: Das marode Werkstatt-GebĂ€ude im Hinterhof wurde abgerissen. An seiner Stelle entstand das neue TechnikZentrum, das seit einigen Wochen bezugsfertig ist und heute von BaubĂŒrgermeister Martin Haag auf einem Pressetermin vorgestellt wurde.

Neubau des Technik-Zentrums

Dabei hob Haag eine Besonderheit dieses Bauprojektes hervor: „Auch beim Neubau des Technikzentrums mussten alle Arbeiten bei laufendem Feuerwehrbetrieb stattfinden. Da ist ein hohes Maß an Koordination notwendig, und die Abstimmung und Kooperation zwischen allen Projektbeteiligten muss noch enger sein als bei vergleichbaren Großprojekten. Das war eine echte Herausforderung fĂŒr das GMF, die unser Amt sehr gut hinbekommen hat.“

Der Neubau wurde nötig, weil der Technik-Bestandsbau arg in die Jahre gekommen war. Seine Atemschutzwerkstatt war nicht mehr
zeitgemĂ€ĂŸ, im Arbeits- und Gesundheitsschutz wurden nicht mehr die neuesten Anforderungen erfĂŒllt, das Fehlen einer Durchfahrtspur verursachte Rangierbetrieb und mehr LĂ€rm als nötig, Unterboden- und FahrzeugwĂ€sche waren nicht am selben Ort möglich. Außerdem lag der Waschplatz draußen im Hof, was die Nachbarschaft störte und die Feuerwehrleute bei Wind und Wetter nicht immer erfreute.

Das neue Technikzentrum ist dagegen auf der Höhe der Zeit. Unter einem Dach vereint es die WerkstĂ€tten fĂŒr Atemschutz, fĂŒr Kfz (mit Waschhalle), fĂŒr Feuerlöscher, SchlĂ€uche und fĂŒr Elektro. Es ist solide gegen Erdbeben geschĂŒtzt und folgt den energetischen Leitlinien der Stadt. Der Neubau schließt ans BestandsgebĂ€ude B an, wĂ€hrend ein Übergang (BrĂŒcke) im zweiten Obergeschoss regengeschĂŒtzt ins GebĂ€ude D fĂŒhrt. Beim Abriss des Bestandsbaus wurde auch der außenliegende Schlauchabwurf-Schacht beseitigt; nun findet der Transport im GebĂ€ude statt.

Sanierung von GebÀude B

Mit dem Bezug des Technik-Zentrums hat nun bereits die Sanierung von GebĂ€udeteil B begonnen, der unterschiedlichste RĂ€ume und Nutzungen umfasst. Im Erdgeschoss befindet sich die Fahrzeughalle mit sechs StellplĂ€tzen fĂŒr große Feuerwehr-Fahrzeuge. Oben drĂŒber gibt es kĂŒnftig einen großen Lehrsaal, einen kleinen Lehrsaal und einen neuen speziellen PlanungsĂŒbungsraum, in dem FeuerwehreinsĂ€tze anhand von Modellen simuliert werden können.

Markantester Teil von GebĂ€ude B ist der 28 Meter hohe Schlauchturm, in dem die SchlĂ€uche zum Trocknen aufgehĂ€ngt werden, nachdem sie in der neuen SchlauchwĂ€scheanlage im Keller von GebĂ€ude B gereinigt wurden. Der Transport der SchlĂ€uche erfolgt im Vergleich zu frĂŒher wesentlich gerĂ€uschloser per Aufzug.

An der neuen Durchfahrt wurden Sektionaltore angebracht, um die Einsatzfahrzeuge geschĂŒtzt und auch lĂ€rmschĂŒtzend bestĂŒcken und abladen zu können. Zwei weitere Wohltaten fĂŒr Anwohner: Im neuen Technikzentrum können reparaturbedĂŒrftige Fahrzeuge auf der neuen Durchfahrtspur fahren; damit entfĂ€llt das bisher hĂ€ufige RĂŒckfahren mit piepsendem Warnton. Und in der neuen Waschhalle können Fahrzeuge nach dem Einsatz bei geschlossenem Tor gereinigt werden; bisher geschah dies lĂ€rmintensiver im Innenhof.

Dieses GebĂ€ude ist aller Voraussicht nach im April 2019 saniert. Damit enden dann die Arbeiten an der Hauptfeuerwache. Die Kosten fĂŒr den dritten Bauabschnitt betragen rund 12 Millionen Euro. Insgesamt wird das anno 2009 begonnene Projekt „Neubau und Sanierung Hauptfeuerwache“ dann voraussichtlich 34 Millionen Euro gekostet haben.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
jenne_web_dez2015.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2021 Benjamin Jäger