Prolixletter
Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Hochwasser in Rheinland-Pfalz und NRW
Auch Freiburger Einheiten helfen

Das Regierungspr├Ąsidium Freiburg hat ├╝ber das Amt f├╝r Brand- und Katastrophenschutz bei der Stadt Freiburg mehrere Einheiten des Katastrophenschutzes f├╝r die Hochwasserhilfe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen angefordert. In Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Freiburg Breisgau-Hochschwarzwald, dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und den ├Ârtlichen Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Malteser Hilfsdienst (MHD), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und den Feuerwehren wurden aus dem Leitstellengebiet insgesamt elf Fahrzeuge in die betroffene Gebiete entsandt.

Aus Freiburg sind die Einsatzeinheit 1 und die Einsatzeinheit 2 des DRK bzw. MHD und JUH beteiligt. Die Einheiten des Katastrophenschutzes der Stadt Freiburg unterst├╝tzen vor Ort je nach Bedarf den Regelrettungsdienst bei der Klinikevakuierung oder der Verlegung von Einheiten mit Rollstuhlfahrern. Alle angeforderten Einheiten fahren gesammelt in das Einsatzgebiet.

Bei einer solchen Einsatzlage ist ein gut koordinierter und organisierter Einsatz der Rettungskr├Ąfte n├Âtig. Aufgrund der gro├čen Zerst├Ârung im Einsatzgebiet werden sich die Hilfskr├Ąfte selbst├Ąndig versorgen m├╝ssen. Die Einsatzdauer ist bisher noch nicht absehbar. Die im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen sind vorbereitet, um bei Bedarf weitere Hilfskr├Ąfte zu stellen.

ÔÇ×Wir sind alle tief betroffen von der Einsatzlage und den Zerst├Ârungen, die die Wassermassen in Rheinland-Pfalz und NRW angerichtet haben. Gerade in diesen Situationen zeigt sich die Bedeutung der Hilfsorganisationen, die von jetzt auf gleich einsatzbereit sind und vor Ort professionelle Unterst├╝tzung leisten k├ÂnnenÔÇť, betont Freiburgs Feuerwehrdezernent Stefan Breiter.
 
 

 
Neuer Stadtteil Dietenbach
Breit angelegter Beteiligungsprozess zur Vorbereitung der Vermarktung ist abgeschlossen:

Dialogb├╝rgerinnen und Dialogb├╝rger w├╝nschen sich ein Vermarktungskonzept, das einen nachhaltigen, inklusiven und sozialen Stadtteil mit erschwinglichen Mieten unterst├╝tzt

Die Planungen f├╝r den neuen Stadtteil Dietenbach gehen mit gro├čen Schritten voran und werden immer konkreter. Dazu geh├Ârt auch die Vorbereitung eines Vermarktungskonzeptes, das regelt, wer Grundst├╝cke zum Bauen von Wohnungen bekommt. Dazu m├╝ssen Antworten auf die Frage: ÔÇ×Wer baut Dietenbach f├╝r wen?ÔÇť gefunden werden. Hierf├╝r wurde vor eineinhalb Jahren ein breit angelegter Dialogprozess mit zuf├Ąllig ausgew├Ąhlten B├╝rgerinnen und B├╝rgern gestartet. Die sogenannten Dialogb├╝rgerinnen und Dialogb├╝rger sollten Ideen f├╝r ein Erwerberkonzept sowie Quoten in Bezug auf den Anteil gef├Ârderter und preisgebundener Wohneinheiten vorschlagen.

Dieser Dialogprozess soll die vielf├Ąltigen Sichtweisen der Freiburger Bev├Âlkerung abbilden. Durch das gew├Ąhlte Zufallsprinzip wird verhindert, dass einzelne Interessen ├╝berproportional vertreten sind.
Zudem bietet sich so die M├Âglichkeit, Menschen, die sich sonst kommunalpolitisch wenig engagieren, thematisch eng einzubinden. Und der Bedarf ist da: Von insgesamt 400 angeschriebenen Einwohnerinnen und Einwohnern haben sich ├╝ber 20 % zur├╝ckgemeldet und ihr Interesse an der Teilnahme bekundet ÔÇô das ist ein extremer hoher Wert. Bei ├Ąhnlichen Projekten im bundesweiten Vergleich gibt es meist nur eine R├╝cklaufquote von ca. vier Prozent. F├╝r den Dialogprozess wurden letztendlich 37 B├╝rgerinnen und B├╝rger ausgew├Ąhlt, wovon 20 den Prozess aktiv begleitet haben.

Auftakt war die Einwohnerversammlung im November 2019. Danach folgten sechs weitere Veranstaltungen und Workshops ÔÇô bei den ersten Treffen ging es um den n├Âtigen theoretischen sowie praktischen Wissensinput anhand von Vortr├Ągen und Exkursionen in die Stadtteile Rieselfeld und Gutleutmatten. Ab Herbst 2020 haben sich die Dialogb├╝rgerinnen und Dialogb├╝rger dann ganz konkret mit der Frage: ÔÇ×Wer baut was f├╝r wen?ÔÇť besch├Ąftigt. In Kleingruppen wurden an Baublock-Modellen Vorschl├Ąge zur Verteilung von Bauherren, Geb├Ąudetypologien und Marktsegmenten erarbeitet.
Die letzte Veranstaltung hat in der vergangenen Woche auf dem Dietenbachgel├Ąnde stattgefunden ÔÇô hier haben die Dialogb├╝rgerinnen und Dialogb├╝rger ihren Baublock-Modellen den letzten Schliff gegeben.

W├Ąhrend des eineinhalbj├Ąhrigen Prozesses hat die Dialoggruppe folgendes Leitbild f├╝r das Vermarktungskonzept des neuen Stadtteils entwickelt: ÔÇ×Dietenbach ├╝bernimmt Verantwortung: nachhaltig.inklusiv.sozial.ÔÇť

Dabei stehen unter anderem folgende Grundgedanken im Vordergrund:

o Die Vermarktung sollte in Form einer konzeptorientierten Vergabe erfolgen
o Erschwingliche Mieten f├╝r alle, statt maximale Rendite f├╝r wenige
o Es wird eine Vielzahl an Bauherrenkonzepten bevorzugt, mit dem Schwerpunkt auf sogenannte Bestandshalter, um Spekulationen mit dem Gut Wohnen zu vermeiden
o Die Parzellierung der Bl├Âcke und Grundst├╝cksvergabe soll f├╝r eine bauliche und soziale Vielfalt und eher kleinteilig erfolgen
o Wunsch einer sozialen Durchmischung, die unter anderem ein Nebeneinander von Eigentum und gef├Ârdertem
Mietwohnungsbau bedingt
o Architektonische Vielfalt f├╝r lebendiges Wohnen

Baub├╝rgermeister Martin Haag: ÔÇ×Diese Form der Beteiligung war auch f├╝r die Stadt Freiburg ÔÇ×NeulandÔÇť und ist ein weiterer Baustein der bisherigen Beteiligungskultur. Noch nie wurde mit einer Gruppe Freiburgerinnen und Freiburger so intensiv ├╝ber einen so langen Zeitraum an einem Thema gearbeitet. Es ist beeindruckend, wie sehr sich die Dialogb├╝rgerinnen und Dialogb├╝rger f├╝r den neuen Stadtteil Dietenbach - und damit f├╝r die Stadt Freiburg - engagiert haben. Daf├╝r m├Âchte ich mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.ÔÇť

Ingo Breuker, stellvertretender Leiter der Projektgruppe Dietenbach, hat den Prozess gemeinsam mit dem B├╝ro ÔÇ×ContractÔÇť betreut: ÔÇ×Die Dialoggruppe kannte sich nicht und hatte kein spezielles Vorwissen ÔÇô Alter, Wohnsituation und die eigene Lebensbiographie waren sehr unterschiedlich. Trotzdem oder gerade deswegen haben sie mit Leidenschaft eineinhalb Jahre diskutiert, ausprobiert und an realistischen Baufeldern in Dietenbach eigene Vermarktungsideen entwickelt sowie ein Leitbild mit klaren Botschaften an Politik und Verwaltung formuliert.ÔÇť

Die Empfehlungen bzw. Diskussionsergebnisse der Dialoggruppe werden jetzt von der Projektgruppe Dietenbach aufbereitet und dem Gemeinderat Ende 2021 in Form einer Drucksache vorgelegt. ÔÇ×Ich bin den Dialogb├╝rgerinnen und Dialogb├╝rgern f├╝r dieses au├čerordentliche Engagement sehr dankbar. Es ist erstaunlich, wie schnell und tief sich die Gruppe in die Themen eingearbeitet hat. F├╝r die sp├Ątere Entscheidung ├╝ber das Vermarktungskonzept, liefert dies ein ganz wichtiges Meinungsbild der Freiburger EinwohnerschaftÔÇť, so R├╝diger Engel, der Leiter der Projektgruppe Dietenbach.

Zum weiteren Verfahren:

o 2022 soll das Vermarktungskonzept erstellt werden,
o ab 2023 beginnt die Grundst├╝cksvergabe
o Mitte 2023 beschlie├čt der Gemeinderat den 1.Bebauungsplan und es beginnen die Stra├čen- und Kanalbauarbeiten
o Ende 2025 beginnt der Bau der ersten Wohngeb├Ąude (insgesamt gibt es sechs Bauabschnitte
o Fertigstellung des Stadtteils: 2042

Weitere Informationen und Anmeldung f├╝r den Dietenbach-Newsletter unter: www.freiburg.de/dietenbach
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Ahndung des Gehwegparkens schafft teils gef├Ąhrliches Chaos
Auch edle Ziele m├╝ssen vern├╝nftig umgesetzt werden

Freiburg, Juli 2021. Es zeigt sich, was vorab schon zu bef├╝rchten war: Das konsequente Umsetzen des Gehwegparkverbots ohne Kommunikation und Beteiligung der B├╝rgerinnen und B├╝rger geht an der Realit├Ąt vorbei. Chaotische Verkehrsverh├Ąltnisse, R├╝ckstau und gef├Ąhrlicher Ausweichverkehr ÔÇô das erste Zwischenergebnis der Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses vom vergangenen Dezember l├Ąsst sich vielfach h├Âchstens als Verschlimmbesserung bezeichnen. Denn wenn weder M├╝llabfuhr noch Feuerwehr durchkommen, dann kann von Fortschritt keine Rede sein. Kurzum: Es braucht einen besseren Weg.

Selbstverst├Ąndlich muss Gehwegparken, dort, wo es eine Gef├Ąhrdung oder Behinderung darstellt, unterbunden werden.

Man kann sich die Stadt jedoch nun mal nicht einfach so zurechtw├╝nschen, wie man m├Âchte. Es gibt tats├Ąchliche Umst├Ąnde, die es zu beachten gilt: Stra├čenbreiten, Gehwegbreiten, Parkm├Âglichkeiten, gewachsene Strukturen oder auch auf ihnen basierende kleinr├Ąumige, ├╝ber Jahrzehnte akzeptierte Agreements, die bislang von niemandem als Problem gesehen wurden.

Die Fraktionen von SPD-Kulturliste, CDU, FDP&BfF, FW und Stadtrat Dr. Winkler von FL haben daher beantragt, dass die Verwaltung im Herbst das Thema ÔÇ×GehwegparkenÔÇť auf die Sitzung des Mobilit├Ątsausschusses setzt. Hier sollen auch Vertreter_innen von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und ASF zu Wort kommen. Getragen ist dieser Antrag von der ├ťberzeugung, dass es f├╝r das unbestritten richtige Ziel ÔÇô Vermeiden von Behinderungen und Gef├Ąhrdungen ÔÇô auch einen vern├╝nftigen und funktionierenden dialogorientierten Weg gibt. Dazu geh├Ârt die Durchsetzung des Parkverbots, wo es gef├Ąhrlich und behindernd, aber auch das Legalisieren des Parkens, wo es m├Âglich und sinnvoll ist. Als Beispiel kann hier das Konzept ÔÇ×Faires Parken in KarlsruheÔÇť herangezogen werden.

Es braucht also auch hier keinen allgemeing├╝ltigen Durchsetzungszwang mit Scheuklappen, sondern die konkrete Betrachtung und L├Âsungssuche in den Einzelf├Ąllen.
 
 

 
Engelbergerstra├če wird umfassend saniert
Breitere Gehwege, barrierefreie Bushaltestellen und neue Fahrbahndecke
Stra├če wird zur Fahrradstra├če, Netz f├╝r Radfahrende wird damit weiter ausgebaut
Von 19. Juli bis Fr├╝hjahr 2022 keine Durchfahrt m├Âglich
Zwei Haltestellen der VAG werden w├Ąhrend der Bauzeit verlegt

Die Engelbergerstra├če wird ab dem 5. Juli zwischen der Fehrenbachallee und der Eschholzstra├če umfassend saniert. Hier entstehen breitere Gehwege und barrierefreie Bushaltestellen, eine neue Oberfl├Ąche f├╝r die Stra├če und die Parkpl├Ątze werden neu hergestellt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Fr├╝hjahr 2022. In dieser Zeit kann nicht von der Fehrenbachalle durch die Engelbergerstra├če zur Eschholzstra├če gefahren werden (und andersrum). Die Arbeiten finden in f├╝nf Bauabschnitten statt, der jeweilige Bauabschnitt ist dann voll gesperrt. Die Passagen, in denen nicht gearbeitet wird, k├Ânnen befahren werden.

Au├čerdem wird auch dieser Teil der Engelbergerstra├če zur Fahrradstra├če. Auf der anderen Seite, zwischen Eschholzstra├če und Wentzingerstra├če, ist das bereits der Fall. Auf Fahrradstra├čen hat der Radverkehr Vorfahrt, Autos sind zugelassen, es gilt ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern. Die Engelbergerstra├če ist ein Teil eines Netzwerks neuer Fahrradstra├čen, die vom St├╝hlinger quer durch die Innenstadt f├╝hren. Diese Achse wird jetzt mit dem zweiten Teil der Engelbergerstra├če deutlich verl├Ąngert. Sie f├╝hrt auf den Eschholzpark, auch die Bissierstra├če, die auf der anderen Seite an den Park grenzt ist eine Fahrradstra├če. Der Radverkehr wird hier weiter gest├Ąrkt: an der Kreuzung Fehrenbachallee / Engelbergerstra├če haben Radfahrende in Zukunft Vorfahrt. Dieser Bereich wird gepflastert, um die Verkehrssituation zu verdeutlichen.

Zudem gibt es eine Reihe von barrierefreien Umbauten in der Engelbergerstra├če. Bei den Einm├╝ndungsbereichen der Draisstra├če und St├╝rtzelstra├če werden bei den Fahrbahn├╝berg├Ąnge Blindenleitplatten verlegt und die Fahrbahn├╝berg├Ąnge abgesenkt. S├Ąmtliche Gehwege werden gepflastert und werden zudem in gro├čen Teilen breiter, als sie das bisher sind.

ÔÇ×Die Sanierung der Engelbergerstra├če ist ein Gewinn f├╝r alle B├╝rgerinnen und B├╝rger. Und durch den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen und die St├Ąrkung des Radverkehrs wird die Verkehrswende in Freiburg wieder ein St├╝ck vorangebracht. Hier wird nachhaltig in die Zukunft investiertÔÇť, so Baub├╝rgermeister Martin Haag. Insgesamt nimmt die Stadt f├╝r die Sanierung rund 1,3 Millionen Euro in die Hand.

Die VAG wird w├Ąhrend der gesamten Bauzeit nicht mehr durch die Fehrenbachallee und Engelbergerstra├če fahren k├Ânnen. Das bedeutet, die Haltestellen Draisstra├če und Vogesenstra├če entfallen, die Haltestelle Ferdinand-Wei├č-Stra├če wird auf die Eschholzstra├če verlegt. Die VAG hat wegen der Baustelle und den Auswirkungen einen Abholservice eingerichtet. Wer in einem gewissen Umkreis rund um die Baustelle wohnt, kann sich abholen lassen und zur n├Ąchsten Haltestelle bringen lassen. Ebenso ist die Abholung von Haltestellen m├Âglich. Der Service kostet einen Euro und ist nur mit g├╝ltigem Fahrschein zu nutzen. Kontakt: 0761/4511451
 
 

 
Influencer: Auch Social-Media-Akteure m├╝ssen Steuern zahlen
Das Bloggen und Posten von Fotos und Videos auf Social-Media-Kan├Ąlen kann durch Produktplatzierungen und Werbung zur Einkommensquelle werden. Dieses Geld muss versteuert werden. Die Zeitschrift Finanztest erkl├Ąrt in ihrer aktuellen Ausgabe, auf ´╗┐welche Steuerregeln Influencer achten m├╝ssen.

Je mehr Follower und Abonnenten Influencer haben, desto lukrativer werden sie f├╝r Unternehmen. Sie lassen ihre Produkte, Dienstleistungen oder Werbebotschaften ├╝ber Influencer an relevante Zielgruppen verbreiten.

Steuern m├╝ssen Influencer genauso zahlen wie Arbeitnehmer, sobald ihr Jahreseinkommen den Grundfreibetrag von aktuell 9.744 Euro ├╝bersteigt. Aufgrund der gewerblichen T├Ątigkeit sind sie in der Regel verpflichtet, eine Einkommenssteuererkl├Ąrung abzugeben. Selbst wenn es sich nur um einen Nebenjob handelt, m├╝ssen Influencer die Eink├╝nfte versteuern, sobald sie damit mehr als 410 Euro im Jahr verdient haben. Auch Zusendungen von Unternehmen, wie Kosmetik, Reisegutscheine, Luxusmode etc. sind nicht etwa Geschenke, sondern gelten als steuerliche Betriebseinnahme.

Finanztest r├Ąt Influencern alle Einnahmen ÔÇô ob Gratisprodukte oder gesponserte Beitr├Ąge ÔÇô detailliert zu dokumentieren. Der ├ťbergang zum Gewerbebetrieb ist nicht eindeutig: Doch wer regelm├Ą├čig als Influencer t├Ątig ist und steigende Follower-Zahlen sowie Kooperationsanfragen verzeichnen kann, sollte ein Gewerbe anmelden.

Der ausf├╝hrliche Beitrag zum Thema Influencer findet sich in der ´╗┐August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist unter ´╗┐www.test.de/influencer online abrufbar.
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B├╝chertauschregal in Freiburgs Gartenstadt
B├╝cherlaube / Foto: Daniel J├Ąger
 
B├╝chertauschregal in Freiburgs Gartenstadt
Das ├Âffentliche B├╝cherregal an der Ecke Fichte-/Arndtstra├če der ÔÇ×Arbeitsgemeinschaft Gartenstadt 100 plusÔÇť wurde in einem offenen Holzh├Ąuschen am Englerplatz untergebracht; hier k├Ânnen Kinder und Erwachsene kostenfrei B├╝cher ausleihen oder einstellen. Neue B├╝cher sollen rechts unten eingestellt werden, damit sie gestempelt und einsortiert werden k├Ânnen. Dabei wird kontrolliert, dass keine rechtsradikalen oder anderweitig anst├Â├čigen Inhalte dabei sind. B├╝cher mit bedenklichem Inhalt werden aussortiert!
 
 

 
#RausAusDemHaus: gemeinsame Aktion von VAG und innerst├Ądtischem Einzelhandel
Ohne Parkplatzsuche entspannt in der Innenstadt bummeln und shoppen, das geht am besten, wenn man mit Bus und Bahn anreist ÔÇô und damit ganz nebenbei auch noch das Klima sch├╝tzt und sich die Parkgeb├╝hr spart!

Unter dem Motto #RausAusDemHaus macht die Freiburger Verkehrs AG in Zusammenarbeit mit der FWTM und der H├Ąndlergemeinschaft zÔÇÖFriburg in der Stadt genau darauf aufmerksam und will ihre Fahrg├Ąste in ihren Fahrzeugen und der Freiburger Innenstadt wieder willkommen hei├čen.

Wer vom 15. Juli an in einem der teilnehmenden Gesch├Ąfte des Freiburger Einzelhandels einkauft erh├Ąlt ab einem Einkaufswerkt von 25 Euro einen Gutschein f├╝r ein MobilTicket (RVF Einzelfahrschein, 1 Erwachsener, Preisstufe 1, g├╝ltig bis 31.12.2021), bereitgestellt von der VAG. Die Gutscheincodes k├Ânnen dann in der App VAG mobil eingel├Âst werden.

ÔÇ×Angesichts der Lockerungen der Corona-Ma├čnahmen tr├Ągt diese Aktion der VAG mit dazu bei, den Einzelhandel zu beleben ÔÇô nat├╝rlich mit nachhaltiger Mobilit├Ąt,ÔÇť sagt Thorsten Sch├Ąfers, Innenstadtkoordinator der FWTM.

Dies ist schon die zweite Aktion dieser Art des innerst├Ądtischen Einzelhandels und der VAG. Die VAG sieht darin einen Akt der Solidarit├Ąt, zumal sehr viele Kundinnen und Kunden den Weg in die Innenstadt mit Bussen und der Stadtbahn finden.

Die App VAG mobil bietet eine bequeme und schnelle M├Âglichkeit, per Smartphone digitale Fahrscheine zu kaufen, und das sogar teilweise g├╝nstiger als am Automaten. Und dazu gibt es dann auch noch Fahrplanausk├╝nfte in Echtzeit und erg├Ąnzende Mobilit├Ątsangebote wie Frelo, Carsharing und den Belegstatus der Freiburger Parkh├Ąuser.
 
 

 
Neuer Stadtteil Dietenbach wird klimaneutral
Das Energiekonzept setzt auf energieeffiziente Geb├Ąude, Solarstrom, erneuerbare Nahw├Ąrme und gr├╝nen Wasserstoff

Dietenbach wird der erste klimaneutrale Stadtteil Freiburgs. Das hat der Gemeinderat am 24. Juli 2018 entschieden. Nun schl├Ągt die Stadtverwaltung dem Gemeinderat ein Energiekonzept vor, das eine klimagerechte Treibhausgasbilanz erm├Âglicht. In diesem Fall hei├čt das: Der Neubau des Stadtteils darf die Klimabilanz der Stadt nicht negativ beeinflussen. Dietenbach erzeugt, verbraucht und speichert Energie vor Ort.

Umweltb├╝rgermeisterin Christine Buchheit betont: ÔÇ×Unser Ziel ist es den Klimawandel zu begrenzen. Daf├╝r ist es entscheidend, wie wir f├╝r die Zukunft planen und bauen. Wir haben uns verpflichtet, einen klimaneutralen Stadtteil zu realisieren. Das ist f├╝r die Stadt eine enorme Herausforderung. Es ist aber auch eine gro├če Chance zu zeigen, wie eine zukunftsf├Ąhige Stadt aussehen kann.ÔÇť

Baub├╝rgermeister Martin Haag erg├Ąnzt: ÔÇ×Das Energiekonzept ist an den Stadtteil angepasst und f├╝hrt viele Innovationen zusammen. Bei einer Gr├Â├čenordnung von geplant 16.000 Einwohnern k├Ânnen wir nicht auf L├Âsungen von der Stange zur├╝ckgreifen. Die Stadt Freiburg hat schon bei fr├╝heren Projekten eine Vorreiterrolle eingenommen und das tun wir nun wieder. Ich bin mir sicher, dass wir im Stadtteil Dietenbach einen gro├čen Beitrag zum Klimaschutz leisten, diesen dabei gleichzeitig mit bezahlbarem Wohnen vereinen und zudem zeigen, was baulich m├Âglich ist.ÔÇť

Das Ingenieurb├╝ro EGS Plan aus Stuttgart hat verschiedene Varianten der Energieversorgung entwickelt und untersucht. ├ťber die nun favorisierte Variante wird der Gemeinderat am Dienstag, 27. Juli abstimmen.

Die meisten CO2-Emissionen entstehen beim Wohnen, im Verkehr und in der Industrie. Sie lassen sich reduzieren, indem man Strom, W├Ąrme und Kraftstoffe klimafreundlich erzeugt und effizient nutzt. Das gelingt mit erneuerbaren Energien und moderner Technik. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Energieversorgung des neuen Stadtteils zuverl├Ąssig und bezahlbar ist.

Energieeffiziente Geb├Ąude
Zur geplanten Energieversorgung des Stadtteils geh├Âren Geb├Ąude, die sehr wenig Energie ben├Âtigen. Sie sollen mindestens den Freiburger Effizienzhaus-Standard 55 erf├╝llen. F├╝r neue B├╝ro- und Dienstleistungsgeb├Ąude ist der Freiburger Effizienzhaus-Standard 70 vorgesehen. Das stellt hohe Anspr├╝che an die W├Ąrmed├Ąmmung, Fenster und L├╝ftungsanlagen sowie die Strom- und W├Ąrmeversorgung in Geb├Ąuden.

Erneuerbare Energien
Den verbleibenden Energieverbrauch decken dann erneuerbare Energien: Die Gro├čw├Ąrmepumpen, die W├Ąrme aus dem Abwasser der Stadt und dem Grundwasser nutzen, Abw├Ąrme aus einer Wasserstofferzeugung sowie viel Solarstrom. Im neuen Stadtteil wird es eine neuartige Energiezentrale geben. Hier stehen die Gro├čw├Ąrmepumpen mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt. F├╝r Dietenbach setzt die Stadtverwaltung auf die gr├Â├čte Energiequelle ├╝berhaupt: die Sonne. Geplant sind Photovoltaikmodule auf nahezu allen D├Ąchern, einer L├Ąrmschutzwand und teilweise an Fassaden. Ein Beispiel zeigt: Eine Anlage mit 180 Kilowatt installierter Leistung ÔÇô sie ben├Âtigt rund 1.000 Quadratmeter Dachfl├Ąche, also zehn mal hundert Meter ÔÇô vermeidet jedes Jahr rund 70 Tonnen CO2. Das j├Ąhrliche CO2-Vermeidungspotenzial durch die PV-Nutzung in Dietenbach entspricht heute der Menge, die rund 2.100 Freiburgerinnen und Freiburger im Jahr verursachen.

Einer der modernsten Stadtteile Europas: Allein die Abw├Ąrme, die bei der Herstellung von gr├╝nem Wasserstoff entsteht, deckt rund 20 Prozent des W├Ąrmebedarfs in Dietenbach. Weitere W├Ąrmequellen sind das Abwasser aus Freiburg und das Grundwasser vor Ort. Heizw├Ąrme und Warmwasser erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner Dietenbachs ├╝ber ein robustes, erneuerbar gespeistes Nahw├Ąrmenetz. Die Nahw├Ąrme wird von der Energiezentrale am neu entstehenden Parkhaus Mundenhof ├╝ber kurze Leitungswege zu den H├Ąusern im Quartier geliefert. Fossile Energietr├Ąger sind in den Geb├Ąuden nicht notwendig, Heizkessel, Tanks und Schornsteine ebenfalls nicht.

Eine wichtige S├Ąule f├╝r ein klimaneutrales Dietenbach ist gr├╝ner Wasserstoff. Er wird aus Wasser, ├ľkostrom und ├ťbersch├╝ssen aus vor Ort erzeugtem PV Strom gewonnen. Dieses Verfahren wird Elektrolyse genannt. In Dietenbach werden neben der Energiezentrale zwei Elektrolyseure mit jeweils f├╝nf Megawatt Leistung errichtet, die in Zukunft erneuerbaren Strom in gr├╝nen Wasserstoff umwandeln. Die Abw├Ąrme aus der Herstellung des Wasserstoffs dient der W├Ąrmeversorgung des neuen Stadtteils. Damit wird gew├Ąhrleistet, dass gr├╝ner Wasserstoff mit einem gro├čen Wirkungsgrad erzeugt werden kann. Insgesamt ben├Âtigen Energiezentrale und Elektrolyseure f├╝r den gesamten Stadtteil rund 2.300 Quadratmeter Fl├Ąche. Die dadurch entfallenden Parkpl├Ątze f├╝r den Mundenhof werden in der neuen Hochgarage untergebracht, die ebenfalls mit Solarmodulen best├╝ckt wird. In der Energiezentrale entstehen pro Jahr 700 Tonnen gr├╝ner Wasserstoff.

Unter der Erde verlaufende Leitungen transportieren den Wasserstoff zu Abnehmerinnen und Abnehmern aus der Region. Damit stellt der Stadtteil auch ├╝ber seine Grenzen hinaus Energie bereit. Zus├Ątzlicher Verkehr mit Tankfahrzeugen in dem Stadtteil entsteht nicht. Als Abnehmerinnen haben die Freiburger Verkehrsbetriebe (VAG) und die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) gro├čes Interesse gezeigt. Auch Wasserstofftankstellen und Speditionen k├Ânnten das gr├╝ne Gas abnehmen. So speichert das Gas ├ťbersch├╝sse aus der Solarstromerzeugung vor Ort und erneuerbarem Strom aus dem Netz und stellt sie Mobilit├Ąt und Industrie zur Verf├╝gung.
 
 



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