Prolixletter
Sonntag, 28. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Zeitgenössisches Bauen zum Anschauen
Das Rathaus in Aschaffenburg erhÀlt die Bronzeplakette der DSD

Vor zwei Jahren beteiligte sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) an der Dachinstandsetzung des Rathauses in Aschaffenburg mit 100.000 Euro. In diesen Tagen nun erreicht OberbĂŒrgermeister Klaus Herzog eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlĂŒcksSpirale“. Die Tafel soll das Engagement der privaten Förderer der Denkmalstiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung halten und zu weiterer UnterstĂŒtzung motivieren. Das nicht zuletzt wegen der Anschaulichkeit der charakteristischen Merkmale des zeitgenössischen Bauens bedeutende Aschaffenburger Rathaus ist eines von ĂŒber 440 Objekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden und Mittel der GlĂŒcksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Bayern fördern konnte.

Das Rathaus im historischen Zentrum der Oberstadt von Aschaffenburg befindet sich in unmittelbarer NĂ€he zur Stiftskirche, dem Schloss Johannisberg, dem Stadttheater, der Steinmetzschule, Museen und historischen Fachwerkbauten. Den preisgekrönten Wettbewerbsentwurf schuf der Göttinger Architekt Diez Brandi 1949, gebaut wurde das Rathaus von 1954 bis 1957. Die dreiteilige, siebengeschossige Baugruppe besteht aus einem wĂŒrfelförmigen Hauptbau mit glasĂŒberdachter piazettaartiger Halle, einem dreigeschossigen Mitteltrakt mit Innenhof und einem Sitzungssaalbau mit dem rekonstruierten SĂ€ulenportikus aus dem Jahr 1790.

Das Rathaus wurde als Beispiel der "konservativen Moderne" 1991 als eines der ersten NachkriegsgebĂ€ude als Einzeldenkmal eingestuft und unter Schutz gestellt. In seiner BestandskomplexitĂ€t dĂŒrfte es sich um eines der bedeutendsten RathĂ€user Bayerns aus den 1950er Jahren handeln.

SĂ€mtliche charakteristischen Merkmale des zeitgenössischen Bauens sind erhalten, so die reprĂ€sentative vorgehĂ€ngte rote Sandsteinverkleidung, fassadenbĂŒndige eloxierte Drehfenster, "sprechende Architektur" durch die aufgestelzte dritte Etage als ausgezeichneter Direktionsebene samt vorgelegtem Trauzimmererker und BĂŒrgermeisterbalkon auf der Seite zum Stiftsplatz hin, die FlachdĂ€cher und die Bauzier.

Im Inneren findet sich ein reprĂ€sentativer Treppenaufgang vom Haupteingang in der Straßenebene hinauf zur ĂŒberkuppelten Piazetta im ersten Obergeschoss, intarsierte TĂŒren in der Direktionsetage, zeitgenössische Beleuchtungskörper aus Alpaca und eine FĂŒlle von vollstĂ€ndigen originalen Raumausstattungen.
 
 

 
Baustelleneinrichtung fĂŒr das Projekt Rennwegdreieck
Ab Montag, 5. November 2018: Verbindungsstraße nur einseitig befahrbar
BaumfÀllungsarbeiten erforderlich

Freiburg, 31. Oktober 2018. Auf dem sogenannten Rennwegdreieck an der Kreuzung Stefan-Meier-Straße / Rennweg im Stadtteil Herdern wird in den kommenden Monaten ein neues achtgeschossiges Wohnhaus mit insgesamt 49 Wohnungen sowie einer Gewerbeeinheit entstehen. Ab Montag, 5. November 2018 beginnen die vorbereitenden Arbeiten fĂŒr die Baumaßnahme, wobei unter anderem die Baustellenzufahrt eingerichtet wird. Die Verbindungsstraße zwischen Rennweg und Stefan-Meier-Straße wird in Richtung Stefan-Meier-Straße fĂŒr die Dauer der Baumaßnahme voraussichtlich bis Anfang 2020 fĂŒr den öffentlichen Verkehr einseitig gesperrt. Die Durchfahrt ist in dieser Zeit ausschließlich von der Stefan-Meier-Straße aus in Richtung Rennweg möglich. Auch der umlaufende Fußweg wird wĂ€hrend der Baumaßnahme nicht genutzt werden können. Die gegenĂŒberliegenden Fußwege stehen weiterhin zur VerfĂŒgung.

Aus baulogistischen GrĂŒnden sowie aus GrĂŒnden der ZugĂ€nglichkeit fĂŒr die Feuerwehr können die 16 BestandsbĂ€ume am Rennwegdreieck nicht erhalten werden. Die erforderlichen BaumfĂ€llungsarbeiten werden in der Zeit von Montag, 5. November bis Freitag, 9. November 2018 stattfinden. Die FĂ€llung ist gemĂ€ĂŸ der Freiburger Baumschutzsatzung genehmigt und wird durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen. Die zukĂŒnftige FreiflĂ€chengestaltung am Rennwegdreieck sieht nach Abschluss der Baumaßnahme vor, dass fĂŒr alle 16 BĂ€ume Ersatzpflanzungen im direkten Umfeld des neuen Wohnhauses vorgenommen werden.
 
 

 
176.000 Besucher auf der Freiburger Herbstmess’ 2018
An den insgesamt 11 Messetagen vom 19. bis 29. Oktober strömten rund 176.000 Besucher auf die 39. Freiburger Mess’. Die Veranstalterin FWTM und die Schausteller sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki: „Das abwechslungsreiche Angebot an FahrgeschĂ€ften, Spiel- und ImbissstĂ€nden sowie der Warenmarkt hat die Besucher wieder in Scharen auf die Freiburger Herbstmess‘ gelockt.“ Und Lorenz Faller vom Landesverband Schausteller und Marktkaufleute Baden-WĂŒrttemberg ergĂ€nzt: „Die Freiburger MessÂŽ ist mit ihrer familienfreundlichen Ausrichtung immer wieder ein Erfolg und zieht insbesondere bei schönem Wetter viele tausende Besucher auf das MessegelĂ€nde.“

Der Kinder- und Familientag (Dienstag) mit halben Fahrpreisen ist einer der Publikumsmagnete und zog insgesamt 24.000 kleine und große Besucher an. Am stĂ€rksten besucht war der erste Veranstaltungssonntag mit 28.000 Besuchern, wovon 100 Besucher die glĂŒcklichen Gewinner eines FrĂŒhstĂŒcks im Riesenrad waren.
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Montag, 5. November: Linie 1 kurzzeitig unterbrochen
Wegen Arbeiten an der Oberleitung zwischen der Paduaallee und dem Betzenhauser Torplatz verkehrt die Linie 1 am Montag, den 5. November, von 22 Uhr bis zum Betriebsschluss nur zwischen „Laßbergstraße“ und „Bissierstraße“.

Zwischen den Haltestellen „Bissierstraße“ und ‚Moosweiher‘ verkehrt in dieser Zeit ein Ersatzverkehr. Dieser bedient die Haltestellen „Moosweiher“, „Diakoniekrankenhaus“, “Paduaallee“, „Betzenhauser Torplatz“, „Am Bischofskreuz“ und „Bissierstraße“.

Die Fahrten der Linie 36 sind mit dem SEV-Verkehr verknĂŒpft, sodass ab der Haltestelle „Bissierstraße“ ohne Umstieg bis Hochdorf gefahren werden kann.

Die Linien 31 und 32 werden im betroffenen Zeitraum direkt zur Haltestelle „Bissierstraße“ gefĂŒhrt.
 
 

 
CDU sagt "Ja zum neuen Stadtteil Dietenbach"
CDU-Fraktion steht weiterhin hinter ihrem einstimmigen Votum.
Carolin Jenkner (Vorsitzende): „Freiburg braucht Dietenbach.“

Die CDU-Fraktion wird bis zum BĂŒrgerentscheid mit aller Kraft fĂŒr den neuen Stadtteil kĂ€mpfen. „Gemeinsam mit der Verwaltung wollen wir die Freiburgerinnen und Freiburger davon ĂŒberzeugen, dass die Entwicklung im Dietenbach nicht nur dringend notwendig, sondern eine große Bereicherung fĂŒr die Zukunft unserer gesamten Stadt sein wird“, so Jenkner.

Viele verschiedene Bausteine werden dabei helfen, die rasanten Preisanstiege auf dem Wohnungsmarkt zu bremsen. 15.000 Wohnungen, so die Prognosen, werden bis zum Jahr 2030 fehlen. „Das A und O bleiben neue FlĂ€chen“, betont Wendelin Graf von Kageneck, der baupolitische Sprecher der Fraktion. Nur mit der Ausweisung weiterer Wohngebiete lĂ€sst sich ein spĂŒrbarer Effekt auch auf die Preise erreichen. „Alles andere ist ein Irrglaube.“ Auch die Breitenwirkung eines symbolischen vorĂŒbergehenden Mietpreisstopps bei der Stadtbau wird sich, realistisch betrachtet, sehr in Grenzen halten. Der Bauexperte ist ĂŒberzeugt: „Ohne Dietenbach wird das Gegenteil von dem eintreffen, was wir erreichen möchten.“ Die Preise werden noch schneller steigen, die VerdrĂ€ngung und mit ihr die soziale Segregation weiter zunehmen. Denn der Wohnungsmarkt ist in allererster Linie ein privater Markt. „Und egal, was wir tun: Er wird auch ein grĂ¶ĂŸtenteils privater Markt bleiben.“

2012 hatten die Fraktionen von SPD, FDP, Freie WĂ€hler und CDU gemeinsam die Entwicklung des Dietenbachareals beantragt. Im Juli dieses Jahres fiel dann der Beschluss des Gemeinderats, das Areal zu entwickeln.
 
 

 
100 % Jugendsprache
Das Buch zum Jugendwort des Jahres

„Sheeeesh“ (Echt jetzt?!): Mit dem neuen Wörterbuch „100 % Jugendsprache 2019“ „bimst du voll infotaint“. FĂŒr alle ĂŒber 18jĂ€hrigen: Auch in diesem Jahr hat Langenscheidt ĂŒber 700 Wörter und Wendungen von Jugendlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gesammelt und fĂŒr Nicht-Insider in der Jugendsprache zusammengestellt. Eine echte VerstĂ€ndigungshilfe auf dem Planet Teenager. Im quadratischen Format passt das Buch in jede Tasche und ist ein Muss fĂŒr alle Sprachbegeisterten.

Ein Buch fĂŒr „Bestis“ (beste Freundinnen), die beim „chinning“ (Doppelkinnfoto-Challenge) mitmachen wollen und dabei „ian“ (krass) die „lituation“ (coole Situation) auskosten wollen. Erwachsenensprache ist einfach „wack“ (voll langweilig). Ehrenmann/-frau ist, wer sich das Buch reinzieht.
Nichts verstanden? Das neue Wörterbuch „100 % Jugendsprache 2019“ hilft weiter. Das Nachschlagewerk ist nicht nur fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, Sprachjongleure und Junggebliebene geeignet, sondern fĂŒr alle, die Spaß an neuen Wortschöpfungen haben. Witzige Extra-Seiten sowie Übersetzungen ins amerikanische und britische Englisch ergĂ€nzen die „Navigationshilfe“ durch den Dschungel der Jugendsprache.
Im „Realtalk“: Voller Bilder und komplett in Farbe finden sich wieder ĂŒber 700 aktuelle Wörter und Wendungen aus erster Hand. Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sie via Facebook oder per E-Mail an Langenscheidt geschickt und zeigen, wie kreativ sie mit Sprache umgehen. Von „Snackosaurus“ (verfressen sein) bis „Screenitus“ (das GefĂŒhl, wenn man zu lange auf den Bildschirm gestarrt hat) – Jugendsprache ist witzig, schrĂ€g und immer kreativ. Das Beste vom Besten bietet „100 % Jugendsprache 2019“.

Unsere Kooperationspartner:

BRAVO – das bekannteste deutsche Jugendmagazin. Seit 60 Jahren informiert das Magazin ĂŒber Stars und Sternchen, bringt aktuelle Reportagen zu den Themen, die Jugendliche bewegen, und leistet mit der beliebten
Dr. Sommer-Rubrik AufklÀrungsarbeit. www.bravo.de

YAEZ – das Jugendmagazin mit Köpfchen. YAEZ berichtet ĂŒber gesellschaftliche und politische Themen, ĂŒber Freundschaft, die erste Liebe, ĂŒber Perspektiven in Studium und Ausbildung, ĂŒber Stars und SchĂŒler, die etwas Besonderes geleistet haben. www.yaez.de

Die Arche – eine Initiative fĂŒr Kinder aus sozial benachteiligtem Lebensumfeld. Das Projekt unterstĂŒtzt Kinder, Jugendliche und Familien seit 20 Jahren erfolgreich mit Angeboten aus den Bereichen Freizeit, Essen, Lernen, Freunde, Ferien und Familie. www.kinderprojekt-arche.eu

RTL II – der deutschsprachige Reality-Sender Nr. 1. Do-ku-Soaps, Daily Soaps, Dokumentationen und Reporta-gen zeigen faszinierende Menschen und bewegende Schicksale. DarĂŒber hinaus unterhĂ€lt RTL II mit spannen-den Serien und Spielfilmen. www.rtl2.de

Taff – das Lifestyle-Magazin ĂŒber Stars, Trends und mehr. Annemarie Carpendale, Daniel Aminati, Rebecca Mir, Thore Schölermann, Christian DĂŒren und Bonnie Strange berichten in der ProSieben-Sendung, was in der Welt passiert. www.prosieben.de/tv/taff

Langenscheidt ist ein bekennender Entdecker, wenn es um Sprache, Menschen und Kultur geht. Der MarktfĂŒhrer im Bereich Sprachen fördert bereits seit ĂŒber 160 Jahren den Austausch untereinander mit geballter Kompetenz und anhaltender Begeisterung. Diese große Leidenschaft offenbart sich in einem weitgefĂ€cherten Portfolio mit innovativen Produkten fĂŒr unterschiedlichste BedĂŒrfnisse. Von Lernen ĂŒber Wissen bis hin zu Lifestyle ist alles dabei - immer in bewĂ€hrter Langenscheidt-QualitĂ€t.

100 % Jugendsprache 2019
Langenscheidt Verlag 2018, 160 Seiten, € 5,00 (D), 7,20 (A)
ISBN: 978-3-468-29884-4
 
 

 
GÀssle, BÀchle, PrÀrie
Freiburg hat eine neue grĂŒne Attraktion

1200 Quadratmeter Grasland beim Bisongehege auf dem Mundenhof stellen Verbindung zur Partnerstadt Madison her

GĂ€ssle, BĂ€chle, PrĂ€rie: Freiburg freut sich ĂŒber eine neue grĂŒne Attraktion auf dem Mundenhof. Im Bisongehege und auf der benachbarten FreiflĂ€che drumrum wurde in den vergangenen Monaten eine 1200 Quadratmeter große PrĂ€rie angelegt, die auch die Verbindung zur amerikanischen Partnerstadt Madison im US-Bundesstaat Wisconsin herstellen soll.

Sichtbare Zeichen fĂŒr gelebte StĂ€dtepartnerschaften gibt es im Stadtgebiet bereits mehrfach. Zum Beispiel im Seepark: Seiner japanischen Partnerstadt Matsuyama verdankt Freiburg unter anderem den Japanischen Garten, der bereits 1986 entstand, und den Bambuswald samt schönem Pavillon, der 2001 auf dem Mundenhof eingeweiht wurde. Nun folgt auf dem Mundenhof ein weiterer Beleg lebendiger Freundschaft ĂŒber Weltmeere hinweg. Zum 30-jĂ€hrigen JubilĂ€um der Partnerschaft mit Madison wurden beim und im Bisongehege mehrere FlĂ€chen angelegt, die der nordamerikanischen PrĂ€rie, der Heimat der Bisons, entsprechen.

PrĂ€riepflanzen wie SonnenhĂŒte, SonnenbrĂ€ute und Phloxe sind in Europa seit langem als Gartenstauden beliebt. Mit dem Klimawandel gehen nun immer lĂ€ngere Trockenperioden einher. So sind GĂ€rtner und Landschaftsarchitekten hierzulande auf der Suche nach Pflanzen, die diese Perioden nicht nur ĂŒberleben, sondern möglichst noch ansehnlich bleiben. Und da kommen PrĂ€riepflanzen ins Spiel, die extrem tiefe Wurzeln ausbilden.

Deswegen prĂ€sentieren Gartenschauen und Botanische GĂ€rten PrĂ€riestauden und -grĂ€ser in verschiedenen Kombinationen. Was diese PrĂ€sentationen aber nicht haben, sind jene Tiere, durch die PrĂ€rien erst entstehen: die Bisons! Diese zotteligen Wildrinder mit den markanten Stirnwaffen zogen einst in großen Herden durch Amerikas Mittleren Westen. Dort beweideten sie die je nach Bodenart und Niederschlagsreichtum vorhandenen Hoch- und Kurzgras-PrĂ€rien. 2016 hat der damalige US-PrĂ€sident Barack Obama den Bison zum zweiten Nationaltier der Vereinigten Staaten gekĂŒrt, neben dem Weißkopf-Seeadler.

Auf einer VersuchsflĂ€che fand die Mundenhof-Leitung 2011 heraus, dass PrĂ€riepflanzen sich fĂŒr unsere Breiten hervorragend eignen, weil sie den immer lĂ€nger werdenden Trockenperioden auf den durchlĂ€ssigen mitteleuropĂ€ischen Böden gut widerstehen. Obwohl sie auch in diesem Extremsommer nie gegossen wurde, sieht diese Pflanzung immer noch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schön aus.

So war die Idee geboren, die FlĂ€chen auszudehnen und sie auch fĂŒr Besucher und Bisons erlebbar zu machen. Dank eines neu angelegten Weges können die Besucher kĂŒnftig in eine 600 Quadratmeter große Hochgras-PrĂ€rie eintauchen. Und auf der Bisonkoppel entwickelt sich eine ebenso große FlĂ€che, die zeitweise auch von den Bisons beweidet werden darf.

Das stĂ€dtische Referat fĂŒr Internationale Kontakte und Vertreter der beiden Partnerschaftsvereine, der Freiburg-Madison-Gesellschaft und des Sister City Commitee aus Madison, waren von der Idee angetan, die PrĂ€rieflĂ€chen auf dem Mundenhof als Partnerschafts-Projekt anzulegen. Seine Finanzierung teilen sich das Referat fĂŒr Internationale Kontakte, die Volksbank Freiburg, die Sparkasse Freiburg und der Mundenhof.

Obwohl die Pflanzen zum Teil erst im Juni gepflanzt wurden, machen sie schon viel her und werden rege bewundert. BlĂŒh-Höhepunkt dieser FlĂ€chen ist im Sommer, Herbst und sogar auch im Winter.
 
 

 
Martin Haag fĂŒr weitere acht Jahre zum BaubĂŒrgermeister gewĂ€hlt
Viele große und kleine Projekte fĂŒr eine nachhaltige Stadtentwicklung umgesetzt

Freiburg, 23.10. Der Gemeinderat der Stadt Freiburg hat heute Martin Haag fĂŒr weitere acht Jahre zum BaubĂŒrgermeister gewĂ€hlt. Die neue Amtszeit beginnt am 1. Januar 2019. Zum Baudezernat gehören das Amt fĂŒr Projektsteuerung und Stadterneuerung, das Baurechtsamt, das Garten- und Tiefbauamt, das GebĂ€udemanagement Freiburg, die Projektgruppe Dietenbach, das Stadtplanungsamt sowie der Eigenbetrieb Neubau Verwaltungszentraum. Mit der Wiederwahl Haags gibt es fĂŒr das vor acht Jahren aus dem Zusammenschluss verschiedener Ämter neu eingerichtete Baudezernat eine gute KontinuitĂ€t.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn attestiert seinem Namensvetter, dass der 53-jĂ€hrige Haag auf eine erfolgreiche erste Amtszeit zurĂŒckblicken kann - und noch viele Aufgaben und Herausforderungen vor sich hat. Zu Beginn der ersten Amtszeit galt es, die Ämter des Kernbereichs Planung und Bauen, die vorher als Baureferat im Dezernat des OberbĂŒrgermeisters angesiedelt waren, mit anderen Dienststellen zusammen zu fĂŒgen und ihre Kooperation zu verbessern. Dazu gehörten auch Organisationsuntersuchungen, Evaluationen und Umorganisationen. Ergebnisse daraus waren unter anderem die VerkĂŒrzung der Genehmigungszeiten im Baurechtsamt und die Verbesserung der BĂŒrgerbeteiligung durch die Einrichtung einer Stabstelle BĂŒrgerbeteiligung.

Im Baudezernat laufen derzeit viele Projekte fĂŒr eine nachhaltige Stadtentwicklung. Das sind zum Beispiel die
Vorbereitungen und Planungen fĂŒr den neuen Stadtteil Dietenbach, die Neu- und Umgestaltung des Rotteckrings, den Bau des SC-Stadion die Planungen fĂŒr die Stadtbahnen, die OberflĂ€chenplanungen des Stadttunnels, die Entwicklung fĂŒr das GĂŒterbahnhof-GelĂ€ndes und die weiteren Planungen fĂŒr das Rathaus im StĂŒhlinger. Radelnde Menschen profitieren vom umfangreichen Ausbau der Fahrradwege, vor allem der vom Land geförderten Rad-Vorrangrouten. Wichtiges Ziel fĂŒr die Verkehrsplanung war und ist in Freiburg, dass die Menschen in der Stadt möglichst umweltfreundlich unterwegs sind. Hier hat Freiburg seinen Spitzenplatz in Deutschland weiter behaupten können.

Im Baudezernat liefen umfangreiche Investitionen in den letzten acht Jahren. Die grĂ¶ĂŸten waren die Sanierungen und Neubauten der zahlreichen Schulen im Stadtgebiet. So sanierte das GebĂ€udemanagement umfassend das TheodorHeus-Gymnasium, die Pestalozzi- und die Anne-FrankSchule. GrĂ¶ĂŸtes Projekt wird der Neubau der Staudingerschule. Hier hat der Gemeinderat in der gleichen Sitzung wie der Wiederwahl den Baubeschluss gefasst.

Dazu kommen in den Ämtern des Baudezernats ungezĂ€hlte kleinere Projekte wie Verkehrsberuhigung und -lenkung, SpielplĂ€tze, Initiierung und Betreuung von Sanierungsgebieten und -projekten wie Augustinermuseum oder die Erneuerung von HĂ€usern in Haslach und Weingarten.

Seit vielen Jahren steht der Wohnungsmarkt in Freiburg unter hohem Druck. Der Gemeinderat beauftragte 2011 die Verwaltung, ein Handlungsprogramm Wohnen zu erarbeiten, das aufzeigt, welche kommunalen Instrumente und AktivitĂ€ten möglich sind, um den Wohnungsmarkt zu entspannen. Dies legte die Verwaltung ein Jahr spĂ€ter unter FederfĂŒhrung des Baudezernats vor. Viele der dort aufgezeigten Maßnahmen sind inzwischen umgesetzt. Dazu gehörte auch die Verabschiedung einer Zweckentfremdungssatzung als erste Stadt in Baden-WĂŒrttemberg im Januar 2014, gleich nachdem das Land diese Möglichkeit wieder eröffnet hatte. Aus dem Handlungsprogramm Wohnen resultierte auch die Einrichtung der Projektgruppe Wohnen, deren Aufgabe es ist, neue Baugebiete ausfindig zu machen und die planungsrechtlichen Verfahren schnellstmöglich in die Wege zu leiten und umzusetzen.

Neben der Ausweisung von Neubaugebieten war es ebenso wichtig, die baurechtlichen Verfahren fĂŒr zusĂ€tzliche Wohnungen zu beschleunigen. Dies gelang vor allem durch Personalaufstockungen und organisatorische Verbesserungen, so dass seit ein paar Jahren regelmĂ€ĂŸig die
Marke von 1.000 genehmigten Wohneinheiten pro Jahr ĂŒberschritten wird. Wo diese Wohnungen entstehen können, dafĂŒr hat der Perspektivplan entscheidende Hinweise gegeben, der zwischen 2014 und 2017 mit sehr guten Ergebnissen erarbeitet wurde. Neu in der Amtszeit von BaubĂŒrgermeister Haag ist auch die Einrichtung eines Gestaltungsbeirats, damit die neuen GebĂ€ude trotz hohem Realisierungsdruck eine architektonische und stadtplanerische QualitĂ€t zeigen. Der Gestaltungsbeirat arbeitet als ĂŒbergeordnetes Fachgremium mit Fachexpertinnen und -experten von außerhalb seit 2014.

Die nĂ€chsten acht Jahre werden fĂŒr den BaubĂŒrgermeister sicherlich nicht weniger spannend. Es gilt, weitere grĂ¶ĂŸere und kleinere Baugebiete zu entwickeln, weil die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner Freiburgs ungebrochen wĂ€chst. Dazu gehören neben Dietenbach die Gebiete ZĂ€hringen Nord und StĂŒhlinger-West, aber auch AusbauflĂ€chen in der Kernstadt wie in den Ortschaften, so zum Beispiel Zinklern in Lehen. Damit die Entwicklung geregelt verlĂ€uft, muss auch der FlĂ€chennutzungsplan weiter entwickelt werden. Dies steht fĂŒr 2020 an und wird bereits jetzt vorbereitet.

Vor seiner ersten Amtszeit ab 2011 lehrte Haag als Professor an der Technischen UniversitĂ€t Kaiserslautern Verkehrswesen und leitete „imove – Institut fĂŒr MobilitĂ€t und Verkehr. Von 1995 bis 2007 war der promovierte DiplomIngenieur Leiter des Freiburger Tiefbauamts und GeschĂ€ftsfĂŒhrer der REGIO VERBUND GmbH. Letztere Position hatte er auch in seiner Zeit an der TU Kaiserslautern beibehalten und so die Verbindung zu Freiburg behalten. Von 1997 bis 1999 hatte Haag die Projektgruppe „Integriertes regionales Nahverkehrskonzept Breisgau-S-Bahn 2005“ geleitet.
 
 



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