Prolixletter
Dienstag, 25. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Handy-Abofallen: Falsche und zu hohe Rechnung bei 41.000 Handykunden
41.000 Kunden der Mobilfunkanbieter Mobilcom-Debitel, Vodafone und Klarmobil wurde per Handyrechnung Geld abgebucht, obwohl sie weder etwas gekauft noch ein Abo abgeschlossen hatten. Zahlen sollten sie dennoch – bis sich Finanztest einschaltete. Bereits im September hatte die Zeitschrift ĂŒber Abofallen im großen Stil berichtet.

Den Kunden wurde per Handyrechnung Geld abgebucht fĂŒr „Sonderdienste“ eines Drittanbieters. Abgerechnet hat sie laut Rechnungstext die Firma Infin. Was die Kunden genau bestellt haben sollen, ging aus den Rechnungen nicht hervor. Als sich Mobilfunkkunden bei Infin beschwerten, bekamen sie von dort die schriftliche Auskunft, Infin stehe „fĂ€lschlicherweise“ auf der Rechnung. Zahlen sollten die Kunden trotzdem – an einen anderen Anbieter. Erst als sich Finanztest einschaltete, bekamen Vodafone-Kunden das Geld erstattet. Auch Kunden von Klarmobil und Mobilcom-Debitel sollen Gutschriften erhalten.

Oft wird Kunden ein Kauf oder ein Abo untergeschoben, weil sie beispielsweise durch das Anklicken eines Werbebanners mit einem Drittanbieter in Verbindung gekommen sind. Doch ein Klick auf Werbung ist kein Kauf. Die Stiftung Warentest rĂ€t, schriftlich beim Mobilfunkanbieter zu reklamieren. AusfĂŒhrliche Informationen gibt es kostenlos online (www.test.de/handy-abofalle). Dort findet sich auch ein Musterbrief fĂŒr die Reklamation. In jedem Fall sollte man nicht bezahlen, wenn man nichts gekauft oder bestellt hat.

Der Artikel erscheint auch in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.
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Energiewende in die StÀdte bringen
VerbĂ€ndebĂŒndnis legt Sieben-Punkte-Plan fĂŒr mehr Mieterstrom vor

Mit dem Mieterstromgesetz sollten Bewohnerinnen und Bewohner von MehrfamilienhĂ€usern kostengĂŒnstig mit Solarstrom versorgt werden. Die Bundesregierung stellte am 18. September 2019 in ihrem Mieterstrombericht jedoch fest, dass das Mieterstrommodell „weit hinter den Erwartungen“ zurĂŒckbleibt. Damit wurde das Ziel, die Solarenergie in die StĂ€dte zu bringen, verfehlt. Ein BĂŒndnis aus zwölf VerbĂ€nden macht VorschlĂ€ge, wie es besser geht.

„Obwohl schon kurz nach Verabschiedung des Mieterstromgesetzes 2017 dessen grundsĂ€tzliche MĂ€ngel deutlich wurden, hat die Bundesregierung bis heute nichts unternommen, um den Mieterstrom attraktiver zu gestalten. Dem Klimakabinett war das Thema Mieterstrom nur eine Randnotiz wert. Nur gemeinsam mit Mietern, Eigennutzern, Vermietern und Dienstleistern kann die Klimawende gelingen. Verbraucher mĂŒssen besser in die Lage versetzt werden, beim Klimaschutz mitzumachen. DafĂŒr brauchen sie klimafreundliche Alternativen. Die Bundesregierung ist jetzt in der Pflicht zu handeln“, sagt Thomas Engelke, Teamleiter Energie und Bauen beim vzbv.
 
 

 
Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte 2019
Über 25.000 Euro fĂŒr Kinder- und Jugendprojekte erlaufen

Beim 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte am 28. und 29. September 2019 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 16.105 Runden ĂŒber 25.000 Euro erlaufen. Die Runden entsprechen dabei insgesamt 6.442 Kilometer. Dieses Jahr fand der 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte bereits zum 15. Mal in Freiburg statt, veranstaltet wurde er zum vierten Mal von der FWTM als Hauptorganisatorin zusammen mit dem Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg sowie dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V.

Ziel des Freiburger 24h-Lauf ist es, auf die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 aufmerksam zu machen und die zentralen Themen Kinderrechte und Kinderschutz in die Öffentlichkeit zu tragen. Daher fließen die in den 24 Stunden „erlaufenen“ Spendengelder zu 100 Prozent in lokale Kinder- und Jugendprojekte. Zusammen mit BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik eröffnete OberbĂŒrgermeister Martin Horn am Samstag, 28. September um 16:00 Uhr den 24h-Lauf. Die 27 Laufteams mit je 10 bis 50 Personen freuten sich ĂŒber perfektes Laufwetter und liefen, walkten oder fuhren in RollstĂŒhlen 24 Stunden lang in frei einteilbaren Staffeln auf der 400m-Bahn im Seepark-Stadion. FĂŒr alle Zuschauerinnen und Zuschauer stellte die Badische Sportjugend als Unterhaltungsprogramm außerdem kostenfrei einen „Bungee Run“ zur VerfĂŒgung.

Am Sonntag ehrte Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach das Team Leistungsdiagnostik, welches insgesamt 937 Runden lief und somit den 24h-Lauf Wanderpokal erhielt. Mit 923 Runden belegte das Albert-Schweitzer-Gymnasium Gundelfingen den zweiten Platz, gefolgt vom PolizeiprĂ€sidium Freiburg mit 853 Runden. Ein besonderes Highlight war wieder einmal der Einsatz von Brigid Wefelnberg, die rund 8 Euro pro Runde von ihren Sponsoren erhielt. In 24 Stunden lief sie 408 Runden und konnte so 3.252 Euro erlaufen.

„Es erfreut mich jedes Jahr aufs Neue, dass das Engagement der Freiburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger wie auch das der Vereine so groß ist. Seitens des Kinderschutzbundes Freiburg, dem KinderbĂŒro Freiburg und dem Spielmobil Freiburg haben wir auch in diesem Jahr tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung erfahren“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki.

„Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die vor Ort zum Gelingen dieses großartigen Events beigetragen haben. Der Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte ist auch im bundesweiten Vergleich ein echtes Highlight. Deshalb unterstĂŒtzt das Deutsche Kinderhilfswerk diese Veranstaltung besonders gerne. Leider sind die Kinderrechte in Deutschland noch immer zu unbekannt, deswegen brauchen wir eine Bildungsoffensive in Sachen Kinderrechte, die Kinder und Erwachsene erreicht“, betont Holger Hofmann, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Ein besonderer Dank gilt wieder den vielen Partnern und Sponsoren der Veranstaltung.
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Freiburger Herbstmess‘ vom 18. bis 28. Oktober 2019
Vom 18. bis 28. Oktober 2019 ist das Freiburger MessegelĂ€nde wieder voll von bunten Lichtern und dem Geruch gebrannter Mandeln: Die Herbstmess' bringt fĂŒr 11 Tage Spaß und Adrenalin nach Freiburg. Dieses Jahr sorgen rund 121 Schausteller und Marktkaufleute fĂŒr ein abwechslungsreiches Angebot. Außerdem gibt es wieder exklusiv Karten fĂŒr ein FrĂŒhstĂŒck im Riesenrad am Sonntag, 20. Oktober zu gewinnen.

Am Eröffnungsabend, 18. Oktober beginnt die Herbstmess' ab 17:00 Uhr mit einer halben Stunde voller Freifahrten, um 19:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung mit dem Fassanstich statt und gegen 22:30 Uhr erhellt das große Eröffnungsfeuerwerk den Himmel. Wer es nostalgisch mag, kann wieder sonntags ab 14:00 Uhr kostenfrei mit der OldtimerStraßenbahn vom Bertoldsbrunnen zur Freiburger Mess‘ fahren.

Ein Highlight bei den FahrgeschĂ€ften der diesjĂ€hrigen Herbstmesse ist die 52 Meter lange „Super Rutsche“. Auch Kettenkarussel-Fans kommen auf ihre Kosten: Mit einer Höhe von 60 Metern bietet das Kettenkarussel „Around the World“ einen tollen Blick ĂŒber das MessegelĂ€nde. Die Freiburger Herbstmess‘ lĂ€dt außerdem wieder am 20. Oktober um 10:00 Uhr 100 Personen zu einem exklusiven FrĂŒhstĂŒck im Riesenrad ein. Ab dem 10. Oktober kann man sich ĂŒber die FacebookSeite der Herbstmess‘ fĂŒr dieses besondere Event bewerben, die Karten werden im Zweierpack verlost.

Mitten im bunten Treiben der Mess‘ gelegen, lĂ€dt der Warenmarkt zum Durchstöbern ein. Mit 30 Marktkaufleuten bietet dieser ein vielseitiges Angebot an Kleidung, Schmuck, Haushaltswaren und vielem mehr. Bunte GewĂŒrze fĂŒr abwechslungsreiche Speisen oder hochwertige Lederwaren wie GĂŒrtel und Taschen finden Besucherinnen und Besucher der Herbstmess‘ ebenfalls auf dem Warenmarkt.

FĂŒr das leibliche Wohl ist dabei bestens gesorgt: Die Auswahl auf der Herbstmess‘ reicht vom traditionellen Imbiss mit Gegrilltem und Gebratenem ĂŒber Pizza bis zu mexikanischen, asiatischen und ungarischen SpezialitĂ€ten. Bei den SĂŒĂŸwaren werden den Besucherinnen und Besuchern Minidonuts, Softeis, Zuckerwatte sowie schokokandierte FrĂŒchte geboten. Nicht zu vergessen sind natĂŒrlich die klassischen Lebkuchenherzen, Magenbrot und gebrannte Mandeln.

Auch die beliebten Aktionstage finden wieder statt: Am 22. Oktober ist Kinder- und Familientag, bei dem alle Fahr- und BelustigungsgeschĂ€fte halbe Fahrpreise anbieten. Am 23. Oktober ist Studententag. Alle Besitzer eines gĂŒltigen Studentenausweises kommen an diesem Tag durch viele Rabatte auf ihre Kosten.

Der SchnĂ€ppchen- und Aktionstag findet am 24. Oktober statt und bietet den ganzen Tag ĂŒber verschiedene Angebote und Aktionen, bei denen auch Aktionslose verteilt werden. Bei der großen Verlosung um 21:00 Uhr am Riesenrad können die Besucherinnen und Besucher mit etwas GlĂŒck unter anderem zwei Reisegutscheine vom ADAC im Wert von je 250,00 Euro und einen Flachbildfernseher gewinnen.

Am 25. Oktober findet der Oma-Opa-Enkel-Tag statt. Auf die ersten 100 Enkel, die mit ihren Großeltern zum Riesenrad kommen, wartet eine bunte ÜberraschungstĂŒte mit Freifahrten. Am selben Tag findet auch der Seniorennachmittag um 14 Uhr in „Kurzes“ Festzelt statt, der von der FWTM gemeinsam mit dem SeniorenbĂŒro der Stadt Freiburg geplant und vorbereitet wird. Die ersten 100 Senioren erhalten zu den bekannten GetrĂ€nke- und Verzehrgutscheinen zusĂ€tzlich ein StĂŒck Kuchen und eine Tasse Kaffee kostenfrei. Ein tolles Unterhaltungsprogramm zum Mitsingen und Mittanzen sorgt ĂŒber den ganzen Nachmittag fĂŒr gute Stimmung. Die Senioren, die am besten beim kniffligen Quiz abschneiden, dĂŒrfen sich ĂŒber hochwertige Sachpreise freuen, wie zum Beispiel Eintrittskarten fĂŒr das VarietĂ© am Seepark oder den Circolo Weihnachtscircus, Gutscheine fĂŒr das Schlossbergrestaurant Dattler, Freikarten fĂŒr die Schauinslandbahn und vieles mehr.

Als Highlight am Ende der Veranstaltung erhellt das große Abschlussfeuerwerk am Montag, 28. Oktober gegen 22:30 Uhr mit bunten Lichtern den Himmel ĂŒber dem MessegelĂ€nde.
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Vollzugsdienst wird verstÀrkt die Dreisam kontrollieren
Glasscherben und achtlos zurĂŒckgelassener Abfall liegen vermehrt im Naherholungsgebiet - Beschwerden auch von freilaufenden Hunden sowie deren Hinterlassenschaften

Der Vollzugsdienst (VD) wird verstĂ€rkt die Dreisam kontrollieren. Nachdem der VD im Juli verstĂ€rkt KinderspielplĂ€tze kontrolliert hatte, findet auf vielfachen Wunsch von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern eine Schwerpunktwoche von Montag, 30. September bis Sonntag, 6. Oktober, an der Dreisam statt.

An diesem Fluss treffen sich viele Menschen unterschiedlichen Alters, um dort zu entspannen, zu baden oder auch zu grillen. Viele Freiburgerinnen und Freiburger, aber auch etliche Besucherinnen und Besucher erfreuen sich entlang der Dreisam von Lehen bis nach Ebnet an der Erholungsmöglichkeit in der Natur.

Leider erreichen das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung (AföO) unter anderem auch immer wieder Beschwerden ĂŒber die zunehmende VermĂŒllung, besonders durch Glasscherben oder durch achtlos zurĂŒckgelassenen Abfall. Gerade Kinder können sich beispielsweise durch die hinterlassenen Glasscherben, die man sogar im Wasser findet, verletzen.

Zudem wurden dem AföO auch gefĂ€hrliche Begegnungen mit frei laufenden Hunden gemeldet. Hunde mĂŒssen aber angeleint werden. Das Anleinen verhindert, dass sie ihr GeschĂ€ft nicht unbemerkt verrichten und ihre Besitzerinnen und Besitzer die Hinterlassenschaften dann nicht beseitigen können. Unter anderem will der VD direkt Hundehalterinnen und -halter wegen der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ansprechen, um langfristig zu verhindern, dass vor allem spielende Kinder mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner in Kontakt geraten und hierdurch gegebenenfalls erkranken können.

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können sich bei Hinweisen beim VD telefonisch unter der 201-4923 melden.
 
 

 
Kinderschutz bei Spiele-AppsNaziparolen und Pornografie in Handyspielen
Keines der 14 geprĂŒften Handyspiele fĂŒr Kinder kann die Stiftung Warentest empfehlen. 13 stuft sie sogar als inakzeptabel ein. Die Tester stießen auf Verweise auf Pornoseiten, Mitspieler mit rechtsextremen Pseudonymen wie „SiegHeil“ und ein Spiel, in dem „böse Juden“ getötet werden sollen. Viele Apps verleiten auch zu teuren In-App-KĂ€ufen, denn nur wer zahlt, kommt schnell voran. Die Untersuchung zum Kinderschutz in Spiele-Apps fĂŒhrten die Tester gemeinsam mit Jugendschutz.net durch, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und LĂ€ndern fĂŒr den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

Die untersuchten Spiele heißen Minecraft, Clash of Clans, Brawl Stars oder Fortnite. GeprĂŒft wurde aus der Perspektive 10-jĂ€hriger Kinder. Die Ergebnisse sind alarmierend. 13 bieten inakzeptablen Kinderschutz, das am wenigsten schlimme, PokĂ©mon Go, stufen die Tester als bedenklich ein. In einer App fĂŒr 6-jĂ€hrige gab es Werbung fĂŒr ein Spiel, in dem unablĂ€ssig Menschen erschossen werden, in anderen Apps fanden sich Naziparolen und Verweise auf Pornoseiten.

In vielen Apps gibt es Anreize zu teuren In-App-KĂ€ufen etwa fĂŒr Rohstoffe oder KostĂŒme fĂŒr Spielfiguren, teilweise werden Nutzer direkt oder indirekt zum Kauf aufgefordert. Bei Angry Birds 2 können Spieler mit einem Kauf rund 110 Euro fĂŒr virtuelle Edelsteine verplempern. Oft sind die Kosten sehr intransparent. Darauf beruht das GeschĂ€ftsmodell, wenn die App selbst gratis ist.

Die allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen der meisten Apps enthalten unzulĂ€ssige Klauseln und lassen sich etwa bestĂ€tigen, dass man einer Überwachung zustimmt und keine PrivatsphĂ€re erwartet. Keine einzige DatenschutzerklĂ€rung erfĂŒllt die gesetzliche Forderung, die Hinweise und Informationen zum Datenschutz in einer einfachen und fĂŒr Kinder verstĂ€ndlichen Sprache zu geben.

Wie Kinder geschĂŒtzt werden können und wie man In-App-KĂ€ufe verhindert, wird in sieben Tipps fĂŒr Eltern aufgelistet. Die Untersuchung Kinderschutz in Spiele-Apps ist kostenfrei online unter www.test.de/spieleapps abrufbar und findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test.
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Leih-E-Tretroller VOI geht in Karlsruhe an den Start
Vereinbarung zwischen Stadt und E-Roller-Anbieter ĂŒber Regeln fĂŒr den Scooterverleih in Karlsruhe

In Karlsruhe geht am 20.September 2019 mit dem schwedischen E-Tretroller-Sharing-Dienst VOI der erste Anbieter von Leih-E-Rollern an den Start. Mit einem LOI (Letter of Intent) einigten sich Stadt und VOI auf die Regeln fĂŒr den Scooterverleih in Karlsruhe. Dabei geht es insbesondere um das Thema Nachhaltigkeit, die Verkehrssicherheit, Parkverbotszonen und die Anzahl der E-Tretroller im Kernbereich der Stadt.

"Unser Ziel ist, mit dieser Vereinbarung ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Raum zu ermöglichen", betont BaubĂŒrgermeister Fluhrer. E-Roller können eine sinnvolle ErgĂ€nzung einer nachhaltigen, urbanen MobilitĂ€tskette sein, so Fluhrer: "Wie bei allen Verkehrsmitteln gilt dabei, dass sich Nutzerinnen und Nutzer an die Regeln halten mĂŒssen." Einig ist er sich dabei mit Claus Unterkircher, General Manger fĂŒr die DACH-Region von VOI: „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe den Grundstein fĂŒr eine moderne umweltfreundliche MobilitĂ€t zu legen und dabei zu helfen, die StĂ€dte von morgen zu gestalten“, betont Claus Unterkircher. Karlsruhe sei fĂŒr VOI ein interessanter Markt, weil hier viel Wert auf einen guten MobilitĂ€ts-Mix mit Fokus auf dem Umweltverbunds gelegt wird .

Neben VOI haben in den letzten Wochen weitere E-Scooter-Verleiher mit der Stadt Karlsruhe Kontakt aufgenommen. Sollten diese ebenfalls in Karlsruhe aktiv werden, strebt die Stadt auch hier an, sich vorab auf entsprechende ModalitĂ€ten zu einigen und möglichst einen LOI abzuschließen. Die Karlsruher "E-Roller-Spielregeln" hat die Stadt fĂŒr interessierte Unternehmen in einem Merkblatt zusammengefasst, welches sie den E-Roller-Anbietern zur Information an die Hand gibt.
 
 

 
Karlsruhe: "Dach Gesucht!"-Kampagne zieht Bilanz
Trotz erfolgreicher Zimmervermittlungen bleibt die Wohnungssituation angespannt

Die Kampagne DACH GESUCHT! konnte auch in diesem Jahr die angespannte Wohnungssituation fĂŒr Studierende etwas entspannen. Innerhalb der ersten vier Wochen nach Kampagnenstart gingen rund 500 Zimmer- und Wohnungsangebote beim Studierendenwerk Karlsruhe ein, die kostenlos an Studierende vermittelt werden. Die Initiatoren der Kampagne, das WissenschaftsbĂŒro der Stadt Karlsruhe und das Studierendenwerk Karlsruhe, zeigen sich mit dem Ergebnis der Kampagne zufrieden, appellieren aber auch weiterhin an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, freien Wohnraum bereitzustellen.

In diesem Jahr tourte die Wohnraumkampagne vom 2. bis 13. September mit dem "DACH GESUCHT!"-Mobil durch Karlsruhe. Auf Karlsruher WochenmĂ€rkten und dem Friedrichsplatz konnten Vermieterinnen und Vermieter mit Studierenden in Kontakt kommen. DarĂŒber hinaus gab es im Info-Bus tagesaktuelle Wohnungsangebote und nĂŒtzliche Tipps rund um die Wohnungssuche. Mit dem "DACH GESUCHT!"-Mobil sollten verstĂ€rkt potenzielle Vermieterinnen und Vermieter in den Karlsruher Stadtteilen erreicht werden.

Wohnraumsituation bleibt zum Semesterstart angespannt

"Wir sind sehr dankbar fĂŒr die zahlreichen Mietangebote, die wir ĂŒber das Internet und telefonisch bekommen haben", kommentiert Michael Postert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Studierendenwerks Karlsruhe. "Durch die PrĂ€senz auf den Karlsruher WochenmĂ€rkten und dem Friedrichsplatz haben wir wieder viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erreicht und konnten den wohnungssuchenden Studierenden eine Ă€hnliche Zahl an Zimmern und Wohnungen vermitteln wie im letzten Jahr", erlĂ€uterte er den Erfolg der Kampagne. Zusammen mit den rund 4.400 Wohnheimzimmern in Karlsruhe konnte man die große Nachfrage zwar nicht komplett auffangen, aber zumindest etwas lindern.

Ein Wohnheimneubau auf dem Campus Ost des KIT wird mit 256 PlĂ€tzen die Situation weiter entlasten. "Hierzu fand bereits im FrĂŒhjahr 2019 ein Architektenwettbewerb statt, die entsprechende Beauftragung wird voraussichtlich noch bis Jahresende erfolgen, danach beginnt die AusfĂŒhrungsplanung", erklĂ€rte Postert.

Stadt appelliert weiterhin an BĂŒrgerinnen und BĂŒrger

"Es freut uns, dass mit der Kampagne zusĂ€tzlicher Wohnraum auf dem rar gesĂ€ten Markt erschlossen wurde. Viele Angebote kommen von Privatvermietenden, die erstmalig ein Zimmer oder eine Wohnung vermieten wollen, oder auch fĂŒr den Übergang ihr GĂ€stezimmer fĂŒr die Erstsemester zur VerfĂŒgung stellen. Das ist ein positives Signal fĂŒr die Hilfsbereitschaft und offene Kultur in Karlsruhe und fĂŒr die Arbeit der Wohnraumkampagne", bilanziert Clas Meyer, Leiter des WissenschaftsbĂŒros der Stadt Karlsruhe. "Die großen Zahlen der kostenlosen Zimmervermittlungs-Hotline 6 90 91 92 sind weiterhin ein Appell an alle Karlsruherinnen und Karlsruher, diesem Problem gemeinsam zu begegnen und freien Wohnraum, seien es leerstehende Kinderzimmer, ungenutzte Arbeitszimmer oder Privatimmobilien, an Studierende und Auszubildende zur Vermietung anzubieten", so Meyer abschließend.
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