Prolixletter
Sonntag, 7. März 2021
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Verschiedenes

 
Mehr denn je gemeinsam fĂŒr freiheitliche Werte einstehen
Anschlag in Straßburg: OB Mentrup bekundet "aufrichtige Anteilnahme und SolidaritĂ€t"

Trauer und MitgefĂŒhl bestimmen die Reaktionen zum Anschlag in Straßburg. Auch Karlsruhes OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup zeigt sich in einem Brief an seinen französischen Amtskollegen Roland Ries angesichts des mutmaßlichen Terrorakts, bei dem unschuldige Menschen ihr Leben verloren und weitere verletzt wurden, "tief bestĂŒrzt" und ĂŒbermittelt "im Namen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger von Karlsruhe wie auch ganz persönlich unsere aufrichtige Anteilnahme und SolidaritĂ€t."

In Deutschland wĂŒrden damit "traurige Erinnerungen an den Anschlag vor zwei Jahren in Berlin geweckt, als ebenfalls ein Weihnachtsmarkt zum Tatort eines verabscheuungswĂŒrdigen Terroraktes wurde." Nicht nur deshalb "fĂŒhlen wir uns Ihnen und den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern von Straßburg ganz nah und in besonderer Weise verbunden." So kurz vor den Feiertagen und dem Jahresende reiße das Attentat "uns alle aus einer friedlichen Stimmung." Wieder fĂŒhle es sich an "wie ein Angriff auf unsere gemeinsamen demokratischen Werte", so Mentrup. Die Europawahlen im kommenden Jahr vor Augen "mĂŒssen wir mehr denn je gemeinsam fĂŒr die freiheitlichen Werte einstehen." Die Gedanken und WĂŒnsche der Karlsruherinnen und Karlsruher „sind beim französischen Volk und ganz besonders bei den Opfern und allen, die ihnen nahestehen“, schreibt Mentrup abschließend.
 
 

 
Freiburger MitgefĂŒhl nach Terroranschlag in Straßburg
Angesichts des mutmaßlichen Terroranschlags mit mehreren Toten in Straßburg hat die Freiburger Stadtverwaltung ihr tiefes MitgefĂŒhl zum Ausdruck gebracht. "Ich bin erschĂŒttert darĂŒber, dass die besinnliche Adventszeit von einem nach jetzigem Erkenntnisstand terroristischen Anschlag ĂŒberschattet wurde", sagte OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

"Unser MitgefĂŒhl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wĂŒnsche allen Betroffenen
viel Kraft in den schweren Stunden." Horn ordnete Trauerbeflaggung am Freiburger Innenstadt-Rathaus an: "Wir möchten damit unsere SolidaritĂ€t mit Straßburg zum Ausdruck bringen."
 
 

 
Bronze fĂŒr St. Alban in Burgrieden
Es darf wieder gelÀutet werden

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz stellte dank der Lotterie GlĂŒcksSpirale vor drei Jahren fĂŒr die Instandsetzung des Turmdachs und des Glockenstuhls sowie die Reparatur und Wiederanbringung der Klöppel in den mittelalterlichen Glocken bei St. Alban in Burgrieden 25.000 Euro fĂŒr VerfĂŒgung. Nun erreicht Pfarrer Stefan Ziellenbach in diesen Tagen eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlĂŒcksSpirale“. Die Tafel soll das Engagement der privaten Förderer der Denkmalstiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten in Erinnerung halten und zu weiterer UnterstĂŒtzung motivieren. St. Alban gehört zu den ĂŒber 310 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlĂŒcksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Baden-WĂŒrttemberg fördern konnte.

Auf einer Anhöhe am östlichen Ortsrand von Burgrieden befindet sich die katholische Pfarrkirche St. Alban. Das barocke Gotteshaus wurde 1739/1740 unter Beibehaltung eines wohl im 14. Jahrhundert errichteten spÀtgotischen Turms erbaut und Mitte des 19. Jahrhunderts verlÀngert.
Die flachgedeckte Saalkirche mit eingezogenem, halbrundem Chor, nördlichem Chorseitenturm und sĂŒdlicher Sakristei besitzt noch spĂ€tmittelalterliche Glocken – die Ă€lteste stammt aus dem Jahr 1546 –, deren Klöppel erneuert werden mussten.

Der Turm wies FeuchtigkeitsschĂ€den in der Dachkonstruktion auf, die dringend behoben werden mussten. DarĂŒber hinaus stand der mittelalterliche Glockenstuhl nicht mehr frei – er lag an der Außenmauer an – und konnte aus diesem Grund nicht mehr frei schwingen. Somit mussten das Turmdach saniert, der Glockenstuhl instandgesetzt und die Klöppel in den mittelalterlichen Glocken repariert werden.
 
 

 
Festveranstaltung zum Ehrenamtlichen Engagement
OB Martin Horn dankt freiwillig engagierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern fĂŒr ihren beispielhaften gesellschaftlichen Einsatz

„BĂŒrgerschaftliches Engagement stĂ€rkt den Zusammenhalt und trĂ€gt enorm zum gegenseitigen VerstĂ€ndnis bei“

Am Internationalen „Tag des Engagements“ wĂŒrdigt die Stadt Freiburg alljĂ€hrlich die Leistungen ehrenamtlich und freiwillig tĂ€tiger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. Zur 18. stĂ€dtischen Festveranstaltung, die heute im BĂŒrgerhaus Seepark stattfand, kamen 400 Vertreterinnen und Vertreter bĂŒrgerschaftlicher Gruppierungen zusammen.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn dankte der Katholischen Hochschule fĂŒr die Ausrichtung der Veranstaltung und ehrte stellvertretend vier Personen und vier Projekte. DarĂŒber hinaus wurden zum achten Mal der AOK-Preis fĂŒr prĂ€ventives gesundheitliches Engagement und der Wilhelm-Oberle-Preis fĂŒr soziales Engagement vergeben.

„BĂŒrgerschaftliches Engagement stĂ€rkt den sozialen und demokratischen Zusammenhalt des Gemeinwesens und ist damit wichtiger denn je“, betonte Horn. Freiburg biete dank seiner lebendigen Vielfalt viele Möglichkeiten, um Erfahrungen, Kompetenzen und Vorlieben zur Förderung des Gemeinwesens kreativ einzubringen. „Davon profitieren wir alle außerordentlich. Es macht unsere Stadt reich und liebenswert.“

Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Engagements unter der Leitung von SozialbĂŒrgermeister Ullrich von Kirchbach traf eine Auswahl aus den eingegangenen 25 Personen- und
ProjektvorschlĂ€gen. Stellvertretend fĂŒr die Gesamtheit der Engagierten ehrte OB Horn in diesem Jahr folgende Personen:

Gabriele Fabri ist seit ĂŒber zehn Jahren in Wohnheimen fĂŒr Menschen mit geistiger und körperlicher BeeintrĂ€chtigungen wie dem Haus Wonnhalde und dem Haus St. Konrad, aber auch im Arbeitskreis Behinderte an der Christuskirche engagiert. Trotz eigener körperlicher EinschrĂ€nkungen betreut sie ein bis zwei Mal pro Woche jeweils 3 Stunden lang Menschen bei SpaziergĂ€ngen, Spiel-, GesprĂ€chs- und NĂ€hangeboten. Fabri ist gelernte Wirtschaftskauffrau und wohnt seit 2015 in Oberried.

Konrad Reich engagiert sich seit 40 Jahren in Hochdorf. Vom Hochdorfer Waldhock ĂŒber die Chorvereinigung bis hin zur Kirchen-Bibliothek ist er mit Tat, Rat und Werkzeugkoffer aktiv. Aber nicht nur dort, vor allem sind es die Hochdorfer Gemeinschaftseinrichtungen, fĂŒr die er sich unermĂŒdlich einsetzt. Durch seine vielfĂ€ltigen praktischen, organisatorischen und technischen Erfahrungen und seine enorme soziale Vernetzung ist er eine wichtige Drehscheibe und Bindeglied fĂŒr und in Hochdorf.

Karl-Heinz Winkler hat vor 13 Jahren einen Engagementaufruf fĂŒr die BegegnungsstĂ€tte der Seniorenwohnanlage KreuzsteinĂ€cker gelesen und ist seitdem bei der Essensausgabe dabei. Mit seinen 82 Jahren muntert er die Heimbewohner auf, regt zu GesprĂ€chen an und bietet den Menschen Abwechslung in ihrem Wohnheim-Alltag. Als Mitglied des Vereins „Freundeskreis Altenhilfe“ tauscht er sich mit anderen Engagierten ĂŒber die Erfahrungen in der Einrichtung aus und sammelt Anregungen fĂŒr seinen Einsatz.

Hanna Wagener war 1994 MitbegrĂŒnderin des kĂŒnstlerischtherapeutischen Vereins „RĂ€ume fĂŒr Kunst und Therapie“ in der Sternwaldstraße. Als das Angebot aus finanziellen GrĂŒnden auf der Kippe stand, hat sie viel unternommen, um es zu sichern und den Verein zu erhalten. DarĂŒber hinaus engagiert sie sich beim Aufbau einer außerstationĂ€ren Begleitung und UnterstĂŒtzung fĂŒr Betroffene gerade auch in Krisensituationen. DafĂŒr grĂŒndete sie 2011 einen Verein, um Betroffene, Angehörige und Interessierte zu informieren und ehrenamtliche Begleiter fĂŒr psychische Krisen zu gewinnen.

Das Kernteam des Zeltlagers Haslach-Rieselfeld-Weingarten ist eine Initiative der katholischen Kirchengemeinde Freiburg SĂŒdwest. Sie steht beispielhaft fĂŒr das Engagement, dass in vielen Jugend-Organisationen landauf und landab geleistet wird, und verknĂŒpft zudem Stadtteile, in denen die kirchliche Jugendarbeit im Umbruch ist. Seit 2006 gibt es das gemeinsame Zeltlager von Jugendlichen aus den drei Stadtteilen. Rund 150 junge Menschen im Alter von 8 bis 16 Jahren kommen dabei jĂ€hrlich zehn Tage zusammen, unabhĂ€ngig von Religion, Bildung und Herkunft. Das selbst organisierte Lager umfasst rund 40 Leiterinnen und Leitern von 17 bis 27 Jahren sowie ein KĂŒchenteam von etwa 5 Personen. Die Gesamtleitung hat jeweils das dreiköpfige „Kernteam“. Mit dem Angebot ĂŒbernehmen junge Erwachsene Verantwortung, lehren Kinder und Jugendliche Sozialkompetenz, Teamarbeit, werden zu Projektmanagern und legen nicht zuletzt Grundsteine fĂŒr die kĂŒnftige Engagement-Bereitschaft in den drei Stadtteilen.

Der Verein „Bildung fĂŒr alle“ hat ĂŒber die letzten vier Jahre eine großartige Entwicklung genommen. Über 70 bĂŒrgerschaftlich Engagierte vermitteln an drei Abenden pro Woche in den RĂ€umen der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule aktuell ĂŒber 240 Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund die deutsche Sprache und Schrift kostenfrei. Sieben Festangestellte kĂŒmmern sich um die Organisation, Koordination und Kinderbetreuung. Letztere bietet Platz fĂŒr 35 Kinder im Alter von 6 Monaten bis zehn Jahren. 18 weitere Ehrenamtliche helfen bei der Betreuung. Dank des Angebots gibt es mittlerweile eine Frauenquote von 30 Prozent in den Deutschkursen, zum anderen schafft es fĂŒr die Kleinen und ihre Eltern einen Raum der Begegnung und Kommunikation.

Das Reparatur-CafĂ© verknĂŒpft Soziales und Umweltschutz. Über Spendenaufrufe und Fördergelder konnten Spezialwerkzeuge, Lötkolben, MessgerĂ€te, Lampen, Kleinteile und vieles mehr angeschafft werden. Nun ist es möglich, auch komplizierte Reparaturen, wie an Notebooks, Bildschirmen oder Smartphones, durchzufĂŒhren. Neben technischen GerĂ€ten werden aber auch KleidungsstĂŒcke repariert, und ĂŒber die Kuchenangebote entsteht ein Treffpunkt. Gemeinsam wurden bisher 1000 GerĂ€te vor dem Elektronikschrott gerettet. Viele wurden damit glĂŒcklich gemacht, einige wurden dadurch zu ehrenamtlichen Helfern.

Im MĂ€rz 2015 entstand die Initiative Kultur-Wunsch. Seither haben sich 1.200 GĂ€ste und 40 Gruppen registrieren lassen, darunter Arbeitslosenprojekte, FlĂŒchtlingswohnheime, Jugendgruppen und Projekte fĂŒr Alleinerziehende. Über 3.800 Karten konnten allein im vergangenen Jahr an „Kultur-GĂ€ste“ vermittelt werden. Zu der Vermittlung der Karten gehört aber auch, dass die GĂ€ste manchmal in einem persönlichen GesprĂ€ch beraten und motiviert werden. Ob Lesungen, Konzerte, Revues oder Ausstellungen – das Angebot erscheint so unerschöpflich wie das Interesse am Engagement.

Mit dem AOK-Gesundheitspreis ausgezeichnet wurde die Telefonseelsorge. Allein 2017 verfassten die ĂŒber 80 Ehrenamtlichen ĂŒber 700 Chats, und aus den 16.270 Anrufen wurden fast 13.000 seelsorgerliche GesprĂ€che. Die Ehrenamtlichen organisieren ihre Dienste rund um die Uhr eigenstĂ€ndig, sie möchten verzweifelten und einsamen Menschen helfen und Mut machen. So begreifen sie ihr Engagement als eine gesellschaftliche Aufgabe – angesichts der Vielen, die sich in der Gesellschaft nicht gehört oder wahrgenommen fĂŒhlen.

Den Wilhelm-Oberle-Sozialpreis erhielt Beate Hauser. Seit ĂŒber 10 Jahren leitet sie die Außenstelle des Weißen Rings. Betreut werden jĂ€hrlich rund 150 Opfer von Straftaten. Sie berĂ€t die Opfer in allen Lebenslagen, vermittelt RechtsanwĂ€lte und Psychotherapeuten, unterstĂŒtzt HilfsantrĂ€ge nach dem OpferentschĂ€digungsgesetz, begleitet zu Gerichtsverfahren und beantragt bei finanziellen Notlagen Mittel bei der BundesgeschĂ€ftsstelle oder bei Stiftungen. Sie engagiert sich mit außergewöhnlichem Einsatz und betreut die Opfer teilweise jahrelang.
 
 

 
Abnehmende ZuverlÀssigkeit, steigende Preise
Statement von Klaus MĂŒller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), zum Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn

Am 9. Dezember hat die Deutsche Bahn ihren neuen Fahrplan veröffentlicht. Die Preise steigen erneut, obwohl die Bahn große Probleme bei der PĂŒnktlichkeit hat. Dazu Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv:

„Abnehmende ZuverlĂ€ssigkeit und steigende Preise – das passt nicht zusammen. Die ZĂŒge der Deutschen Bahn sind unpĂŒnktlich wie lange nicht mehr. Trotzdem dreht das Unternehmen an der alljĂ€hrlichen Preisschraube. Insbesondere FahrgĂ€ste mit Flexpreis und die treuesten Kunden mit BahnCard 100 mĂŒssen kĂŒnftig deutlich mehr zahlen. Solange die Deutsche Bahn ihre eigenen PĂŒnktlichkeitsziele nicht erreicht, dĂŒrfen die Ticketpreise nicht erhöht werden. Die Bahn muss ihre ZuverlĂ€ssigkeit steigern, um verloren gegangenes Vertrauen der Kunden zurĂŒckzugewinnen.“
 
 

 
Friedensprozesse – Give Peace a Chance
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂŒd | Ausgabe 369
(November/Dezember 2018)

Dem Frieden eine Chance geben – aber wie? Seit 2010 hat sich die Anzahl der Gewaltkonflikte verdreifacht. Heute prĂ€gen innerstaatliche Kriege das Gewaltgeschehen. Die Konfliktursachen liegen hĂ€ufig in komplexen inneren Spaltungen, es mĂŒssen nicht ‚nur‘ die Interessen zweier Staaten ausgeglichen werden. FĂŒr Friedensprozesse gibt es daher keine Blaupause, sie mĂŒssen an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden.

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. FĂŒr alle Initiativen des Peacebuildings ist es unabdingbar, die wirtschaftlichen und sozialen Konfliktursachen im Blick zu behalten. In Staaten, in denen es keine Gerechtigkeit und keinen Fortschritt bei sozialen Fragen gibt, ist an wirklichen Frieden nicht zu denken. Trotz all dieser Schwierigkeiten sind Friedensprozesse jedoch erstaunlich oft erfolgreich. Das liefert zwar keinen Stoff fĂŒr Schlagzeilen, aber genĂŒgend Grund fĂŒr die iz3w, genauer hinzusehen.

Im Themenschwerpunkt unserer aktuellen Ausgabe beschĂ€ftigen wir uns mit Friedensprozessen am Beispiel von LĂ€ndern in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Wir fragen unter anderem, wie und durch wen sie angestoßen werden und was ihnen oft im Wege steht.
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Happy-End nach einem sehr schwierigen Jahr
Ab morgen sprudeln Freiburgs BĂ€chle wieder

Freiburg, 11.12.18. Der Eigenbetrieb StadtentwÀsserung nimmt die StadtbÀchle wieder in Betrieb. Seit gestern (Montag) laufen sie schon im Vorbetrieb, ihre vollstÀndige Inbetriebnahme folgt dann morgen, 12. Dezember.

Erstmals werden in diesem Zuge auch die neuen BĂ€chle-Systeme am Friedrichring und am Rotteckring sprudeln. Das BĂ€chle am Weihnachtsmarkt bleibt dagegen trocken.

Mit dieser Inbetriebnahme findet ein fĂŒr Freiburgs BĂ€chle sehr schwieriges Jahr noch ein Happy-End. Generell sind sie auf den Zulauf der Dreisam angewiesen. Und die hatte wegen der langen „DĂŒrre“ in diesem Jahr einen schweren (Wasser)Stand. Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale BW – nachzulesen auf https://hvz.lubw.baden-wuerttemberg.de – lag der Dreisam-Pegel in Ebnet zwischen Ende Juni und dem 1. Dezember fast permanent unter oder auf der Linie der minimalen Werte im Zeitraum 1980 bis 2010. Das heißt: In den vergangenen vier Jahrzehnten waren in Ebnet WasserstĂ€nde um die 20 Zentimeter die Ausnahmen; in diesem Jahr waren sie fĂŒnf Monate lang die Regel.

Prinzipiell werden die StadtbĂ€chle zum Bachabschlag (meist im Oktober), ĂŒber Weihnachten/Neujahr und wĂ€hrend KĂ€lteperioden (Frostgefahr) abgestellt. Wann die BĂ€chle laufen und wann nicht, hĂ€ngt neben dem Dreisam-Pegel also auch von den Temperaturen ab. Zudem drosseln die BĂ€chleputzer bei vorhergesagtem Stark-Regen punktuell den Wasserzulauf, um Überflutungen zu vermeiden. Deshalb ist es nicht möglich, das gesamte System ad hoc hochzufahren: An mehreren Stellen der Altstadt mĂŒssen zuerst einzelne Armaturen justiert werden, um den optimalen Wasserstand in den BĂ€chle zu gewĂ€hrleisten.
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test Jahrbuch 2019: Der perfekte Einkaufsberater
test Jahrbuch 2019: Der perfekte Einkaufsberater

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