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Samstag, 6. März 2021
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Verschiedenes

 
Stadt Freiburg sucht Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
FĂŒr BĂŒrgerentscheid Dietenbach am 24. Februar und Europa- und Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019

FĂŒr den BĂŒrgerentscheid Dietenbach am 24. Februar sucht die Stadt Freiburg Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Interessierte mĂŒssen fĂŒr den BĂŒrgerentscheid wahlberechtigt sein, also am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen EU-Staates besitzen und seit mindestens 24. November 2018 mit Haupt- oder alleiniger Wohnung in Freiburg wohnen. Wer das Ehrenamt in einem der 108 allgemeinen oder 40 Briefwahlbezirke ĂŒbernehmen möchte, muss wahlberechtigt sein und darf keinem anderen Wahlorgan angehören.

UnterstĂŒtzt von stĂ€dtischen Wahlvorsteher/innen stellen die Beisitzer/innen vormittags oder nachmittags im Wahllokal den reibungslosen Ablauf der Wahl sicher. Sie kontrollieren die Wahlbenachrichtigungen, geben Stimmzettel aus oder dokumentieren die Wahlbeteiligung. Nach 18 Uhr ermitteln alle Mitglieder des Wahlvorstandes gemeinsam das Wahlergebnis.

Wahlhelfer/innen sind zur unparteiischen Wahrnehmung des Amtes und zur Verschwiegenheit verpflichtet. Als AufwandsentschĂ€digung fĂŒr den etwa siebenstĂŒndigen Wahldienst ĂŒberweist die Stadt nach der Wahl ein sogenanntes Erfrischungsgeld in Höhe von 50 Euro.

Auch fĂŒr die Europa- und Gemeinderatswahl am 26. Mai kann man sich schon melden. Abweichend von den o.g. Angaben mĂŒssen Helfer/innen bei dieser Wahl das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Interessenten melden sich ab Samstag, 5., bis Sonntag, 27. Januar, mit dem Antragsformular auf www.freiburg.de/wahlhelfer. Personen ohne Zugang zum Internet melden sich wÀhrend der Kontaktzeiten (Mo-Fr 9 bis 12, Mo-Do auch 13 bis 15 Uhr) unter Tel. 0761/201-5559.
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Bauarbeiten zur Erschließung des neuen SC-Stadions schreiten voran
Auf der Granadaallee wird es ab 8. Januar zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen

Freiburg. Nachdem das RegierungsprĂ€sidium Mitte November die Baugenehmigung fĂŒr das neue SC-Stadion erteilt hat, schreiten die Erschließungsarbeiten am Wolfswinkel weiter voran. Im Mittelpunkt steht dabei der Bau der Planstraße Ost. Sie ist die Verbindung zwischen der Granada- und der Madisonallee und damit die zentrale Erschließungsachse des neuen Stadionareals.
Dabei wird ein Teil des Wolfsbucks angeschnitten und mit aufwendigen StĂŒtzbauwerken abgefangen. FĂŒr den Anschluss der Planstraße Ost an die Granadaallee wird eine Kreuzung angelegt.

Der jetzige Fuß- und Radweg entlang der Granadaallee wird ab 7. Januar zwischen Wolfsbucksteg und Hermann-Mitsch-Straße fĂŒr ca. 18 Monaten gesperrt und ĂŒber eine beleuchtete und ausgeschilderte Umleitung durch den Mooswald gefĂŒhrt. Der in Richtung SĂŒden bis zum Eselswinkel verlaufende Trampelpfad wird ebenfalls gesperrt. Beachten Sie hierzu die beigefĂŒgte Skizze.

Ab 8. Januar wird es zwischen der Hermann-Mitsch-Straße und der ElsĂ€sser Straße – durch den Wegfall einer Fahrspur auf jeder Seite – immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kommen.

SĂ€mtliche Arbeiten werden fachgutachterlich begleitet und alle natur- und artenschutzrechtlichen Belange werden durch eine Umweltbegleitung ĂŒberwacht.
FĂŒr auftretende Behinderungen und EinschrĂ€nkungen bittet das Garten- und Tiefbauamt um VerstĂ€ndnis. Weitere Informationen ĂŒber aktuelle Baustellen in Freiburg finden Sie auch jederzeit im Internet ...
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Gesetzliche Krankenkassen: 24 fĂŒr alle geöffneten Kassen haben Beitrag gesenkt
Das neue Jahr bringt ein Plus fĂŒr gesetzlich Krankenversicherte. Doch einige sparen mehr als andere. Insgesamt 24 der 81 fĂŒr alle geöffneten Kassen haben ihren Beitragssatz gesenkt. Der Krankenkassenvergleich der Stiftung Warentest zeigt: Oft lassen sich mit einem Kassenwechsel einige Hundert Euro im Jahr sparen.

Reduziert haben ihren Beitrag zum Beispiel die TK von 15,5 auf 15,3 Prozent, die AOK Rheinland/Hamburg von 16,0 auf 15,7 Prozent, die AOK Baden-WĂŒrttemberg und die AOK Hessen von 15,6 auf 15,5 Prozent. Am stĂ€rksten gesenkt hat die Securvita BKK von 16,3 auf 15,7 Prozent. Die Ersparnis ist abhĂ€ngig vom Einkommen. Wechselt jemand zu einer Kasse, deren Beitragssatz 1 Prozent gĂŒnstiger ist und verdient 3000 Euro brutto, bringt der Wechsel pro Jahr rund 180 Euro Ersparnis. Sehr gut verdienende Arbeitnehmer sparen sogar rund 270 Euro pro Jahr.

Wer mit seiner Krankenkasse zufrieden ist, sollte allerdings nicht nur auf den Beitrag schauen. Oft lĂ€sst sich auch sparen, wenn die Kasse benötigte Extraleistungen ĂŒbernimmt – etwa fĂŒr Ă€rztlich verordnete Osteopathie oder einen Zuschuss fĂŒr eine professionelle Zahnreinigung. Das Angebot an Zusatzleistungen unterscheidet sich allerdings von Kasse zu Kasse. Ein Krankenkassenvergleich lohnt also auch bei den Extraleistungen, denn oft geht es auch hier um viel Geld. Das ist etwa bei einer Kinderwunschbehandlung (kĂŒnstliche Befruchtung) der Fall.

Welche Krankenkasse welchen Beitragssatz erhebt und welche Extraleistungen von welcher Kasse bezahlt werden kann unter www.test.de/krankenkassen abgerufen werden (kostenpflichtig).
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ZUSATZSHOW: Ehrlich Brothers am 02.02.2019 in Freiburg
Aufgrund der starken Nachfrage kommen die Ehrlich Brothers erneut mit FASZINATION am 02.02.2019 zu einer Zusatzshow nach Freiburg in die SICK-ARENA. Sie verzaubern charmant mit spektakulÀren Illusionen und zukunftsweisender Magie.

Nach dem Riesenerfolg von „Magie – TrĂ€ume erleben“ möchte sich keiner die neue Show der Ehrlich Brothers entgehen lassen: Bereits 500.000 Fans haben FASZINATION gesehen. Aufgrund der starken Nachfrage stehen ĂŒber 100 weitere Shows quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz auf dem Tourplan. Besonders bei Familien sind die beiden ZauberbrĂŒder so beliebt, dass in vielen StĂ€dten zusĂ€tzlich zu den Abendvorstellungen Nachmittagsshows angesetzt wurden.

FASZINATION bietet spektakulĂ€re neue Illusionen und zukunftsweisende Magie, prĂ€sentiert mit dem unvergleichlichen Charme der beiden ZauberbrĂŒder Andreas und Chris Ehrlich. Die Ehrlich Brothers lassen einen echten Monstertruck aus dem Nichts erscheinen, 8 Tonnen schwer und 2000 PS stark! Sie teleportieren SchwiegermĂŒtter aus dem Publikum von der BĂŒhne weg an einen anderen Ort. Einer der beiden BrĂŒder wird auf Miniaturmaße geschrumpft und in der geheimnisvollen Streckbank wieder auf NormalgrĂ¶ĂŸe gebracht. Schaurig wird es, wenn der andere Bruder gefesselt unter der sechs Meter hohen und zehn Meter breiten Sensenmann-SĂ€ge das riesige, rotierende SĂ€geblatt mit einem Durchmesser von 2 Metern auf sich zukommen sieht. Das könnte ins Auge oder besser gesagt durch die Beine gehen! Der Aufwand der Show ist enorm: Allein zehn Trucks sind nötig, um die Showrequisiten und das aufwendige BĂŒhnenbild zu transportieren. Die 70-köpfige Crew verlegt jeden Abend 30 Kilometer Kabel und zĂŒndet 500 Spezialeffekte. Mit FASZINATION prĂ€sentieren die Ehrlich Brothers eine atemberaubende Show mit weltweit einmaligen Illusionen. Egal ob auf der BĂŒhne oder mitten im Publikum: Ihre Lockerheit, ihr Witz und ihr Charme ĂŒbertragen sich auch in den grĂ¶ĂŸten Arenen mĂŒhelos auf Zuschauer von jung bis alt.

Ehrlich Brothers „FASZINATION“
02. Februar 2019 in Freiburg, SICK-ARENA
Beginn: 19.00 /Einlass: 17.30
Preis: 33,65 € - 96,05 € (inkl. VorverkaufsgebĂŒhr)

Kartenvorverkauf:
Tickets per Klick: „Print your Ticket“ das Onlinesystem auf www.s-promotion.de - Tickets bequem zu Hause buchen und sofort ausdrucken!
Tickethotline: 06073 – 722 740

außerdem an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Feuerwehr Freiburg - Einsatzgeschehen Silvester
Die Feuerwehr Freiburg bearbeitete zum JahresĂŒbergang 28 EinsĂ€tze. Neben den klassischen BrĂ€nden von MĂŒllbehĂ€ltern und Papierkörben mussten die Einheiten zu zwei BalkonbrĂ€nden, einem PKW-Brand und einem Zimmerbrand ausrĂŒcken.

Nachdem wĂ€hrend des vergangenen Jahreswechsels EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden, erlebten die Feuerwehrangehörigen dieses Jahr keine Übergriffe.

Bei der Integrierten Leitstelle Freiburg Breisgau Hochschwarzwald gingen zwischen 16:00 Uhr und 03:00 Uhr insgesamt 204 Notrufe ĂŒber die europaweite Notrufnummer 112 ein, insgesamt bewĂ€ltigten die Disponenten 433 Anrufe sowie weitere zahlreiche GesprĂ€che ĂŒber Funk.

Um der Bevölkerung wÀhrend der Silvesternacht schnellstmöglich Hilfe zukommen zu lassen bereitete sich die Feuerwehr Freiburg im Breisgau auf die erhöhte Einsatzwahrscheinlichkeit mit der Einrichtung von mehreren besetzten FeuerwehrhÀusern vor.

Neben den 18 Angehörigen der Berufsfeuerwehr der diensthabenden Wachabteilung auf der Feuerwache in der Eschholzstraße 118 hatten sich zusĂ€tzlich 40 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige bereit erklĂ€rt, in der Silvesternacht einen Bereitschaftsdienst zu ĂŒbernehmen. An den Standorten der Abteilungen Unterstadt, Herdern, Rieselfeld und Hochdorf waren von 20:00 Uhr bis 03:00 Uhr zusĂ€tzlich fĂŒnf Löschfahrzeuge und eine Drehleiter besetzt.

In der Integrierten Leitstelle waren sechs Disponenten an den ArbeitsplĂ€tzen zur Notrufannahme und Disponierung im Dienst. Des Weiteren war zur Koordinierung der EinsĂ€tze eine FĂŒhrungsgruppe bestehend aus dem Amtsleiter vom Dienst, dem Direktionsdienst und dem Stadtbrandmeister eingerichtet.

ZusĂ€tzlich mussten die Abteilungen Oberstadt, Wiehre, Kappel und StĂŒhlinger von zuhause alarmiert werden.

EinsÀtze der Feuerwehr Freiburg

In der Zeit von 16:00 Uhr bis 00:00 Uhr mussten 15 EinsĂ€tze, nach 00:00 Uhr bis 03:00 Uhr mussten weitere 13 EinsĂ€tze abgearbeitet werden. Die Einheiten der Feuerwehr rĂŒckten dabei zu 19 BrandeinsĂ€tzen und 9 Brandmeldealarmen aus.

Besondere EinsĂ€tze fĂŒr die Feuerwehr:

31.12.2018 - 16:02 Uhr Barackenbrand, Aufdingerweg, FR-Mooswald
Im Garten eines Mehrfamilienhauses geriet eine GartenhĂŒtte durch einen Feuerwerkskörper in Brand. Anwohner versuchten noch mit einem Gartenschlauch Löschmaßnahmen durchzufĂŒhren. Ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Garage konnte nicht mehr verhindert werden. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr rĂŒckte zur Einsatzstelle aus. Mit einem C-Löschrohr nahm ein Atemschutztrupp die BrandbekĂ€mpfung auf. Mit einem zweiten C-Löschrohr schĂŒtzte ein weiterer Trupp die angrenzenden GebĂ€ude. Nach einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

31.12.2018 – 23:28 Uhr, Balkonbrand, Mathias-Blank-Str. 22, FR-Haslach
Im 4. Obergeschoss einer Seniorenwohnanlage brannte Unrat auf einem Balkon. Ein Trupp konnte den Brand mit einem KleinlöschgerĂ€t schnell bekĂ€mpfen. Nach Kontrolle mit einer WĂ€rmebildkamera konnte die Einsatzstelle an den Betreiber ĂŒbergeben werden.

01.01.2019 – 00:11 Uhr, Balkonbrand, Auwaldstraße, FR-Landwasser
Im 11. Obergeschoss eines Hochhauses meldeten mehrere Anrufer ĂŒber den europaweiten Notruf 112 einen Balkonbrand. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Abteilung Hochdorf rĂŒckten umgehend aus. Anwohner konnten den Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Ein Trupp kontrollierte mit einem KleinlöschgerĂ€t die Brandstelle. Ein Eingreifen war nicht erforderlich. Die Einsatzstelle wurde der Mieterin ĂŒbergeben.

01.01.2019 – 00:27 Uhr, Heimrauchmelder, Kaiser-Joseph-Straße, FR-Altstadt
In einem Wohn- und GeschĂ€ftshaus meldeten Nachbarn einen ausgelösten Heimrauchmelder mit Wahrnehmung eines Rauchgeruchs. KrĂ€fte der Berufsfeuerwehr und die Abteilung Unterstadt rĂŒckten daraufhin aus. In der betroffenen Wohnung konnte ein bereits verloschener Kleinbrand, vermutlich durch einen Feuerwerkskörper ausgelöst, festgestellt werden. Ein Trupp belĂŒftete die Wohnung maschinell. Die Einsatzstelle wurde der Polizei ĂŒbergeben.

01.01.2019 – 00:44 Uhr, PKW-Brand, Schöneckstraße, FR-Neuburg
Anwohner meldeten einen PKW im Vollbrand in der Schöneckstraße. Das Löschfahrzeug der Abteilung Unterstadt ĂŒbernahm den Einsatz. Die BrandbekĂ€mpfung wurde mit einem C-Löschrohr durchgefĂŒhrt.

EinsÀtze des Rettungsdienstes im Stadtgebiet Freiburg

Die Einheiten des Rettungsdienstes rĂŒckten zu 36 EinsĂ€tzen im Stadtgebiet Freiburg aus. Unter anderem waren Verletzungen, die durch SchlĂ€gereien verursacht wurden, Alkoholintoxikationen, Gesicht- und Schnittverletzungen zu behandeln. Bei 10 EinsĂ€tzen war eine notĂ€rztliche Versorgung erforderlich.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz Freiburg

 
Bauhaus und moderne Kunst im SĂŒden
Baden-WĂŒrttemberg feiert 100 Jahre Bauhaus

STUTTGART, Dezember 2018 – Wenn sich 2019 die GrĂŒndung der legendĂ€ren Kunstschule Bauhaus zum 100. Mal jĂ€hrt, erinnern auch in Baden-WĂŒrttemberg Museen, Ausstellungen und Baudenkmale an die Epoche der Moderne und ihre Protagonisten. Viele Bauhaus-KĂŒnstler haben in Deutschlands SĂŒden gewirkt und dort Spuren hinterlassen. „Wir nehmen daher das Bauhaus-JubilĂ€um zum Anlass, die Zeugnisse der Moderne 2019 in den Mittelpunkt der touristischen Vermarktung Baden-WĂŒrttembergs zu stellen“, sagte Andreas Braun, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW). „Das JubilĂ€um verspricht weltweit hohe Aufmerksamkeit fĂŒr die Themen Bauhaus und moderne Kunst und bietet die Chance, Baden-WĂŒrttembergs Profil als Kulturreiseziel weiter zu schĂ€rfen“, so Braun.

Orte der Moderne
Auf einer Spurensuche zu Bauhaus und moderner Kunst im SĂŒden kann man sich dem Thema auf unterschiedlichen Wegen nĂ€hern. Einer davon ist eine Tour zu den wichtigsten Stationen der Moderne in Baden-WĂŒrttemberg. Dazu gehört etwa die Stuttgarter Weissenhofsiedlung, eines der bekanntesten Wohnexperimente der Klassischen Moderne. Mit HĂ€usern von Ludwig Mies van der Rohe oder Hans Scharoun steht sie beispielhaft fĂŒr das Neue Bauen. Zwei WohnhĂ€user des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier gehören inzwischen gar zum Weltkulturerbe der Unesco. In einem der beiden können heutige Besucher nachvollziehen, wie man sich 1927 die Zukunft des Wohnens vorstellte. Nicht weniger bedeutend ist die Siedlung Dammerstock, die 1929 nach EntwĂŒrfen des Bauhaus-GrĂŒnders Walter Gropius in Karlsruhe errichtet wurde. Beide stehen am Beginn einer einzigartigen Zeitreise durch die Baukunst der Moderne in Baden-WĂŒrttemberg. Nicht fehlen sollte bei dieser Spurensuche auch das „Haus auf der Alb“ bei Bad Urach: Vor grĂŒner Kulisse erstrahlen dort seit 1930 die weißen Fronten des ehemaligen Erholungsheims, das heute von der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung genutzt wird. In Ulm lohnen die von Max Bill entworfenen Bauten der Hochschule fĂŒr Gestaltung (HfG) einen Besuch. Die 1953 gegrĂŒndete Hochschule machte es sich nach dem Zweiten Weltkrieg zur Aufgabe, die Bauhaus-Ideen fortzufĂŒhren. Viele der aus ihr hervorgegangenen Design-Klassiker lassen sich heute im HfG-Archiv bewundern. Neben diesen Stationen gibt es viele weitere Orte der Moderne, die direkt oder indirekt auf die Gestaltungsprinzipien des Bauhauses zurĂŒckgehen. Wer sich mit diesem Erbe beschĂ€ftigt, wird ĂŒberall in Baden-WĂŒrttemberg auf Bauten dieser faszinierende Epoche stoßen.

Museen von Weltrang
Neben den baulichen Zeugnissen der Moderne lohnt auch ein Gang durch die Museen, in denen Kunstwerke von der kulturellen BlĂŒtezeit und vom LebensgefĂŒhl dieser Zeit berichten. In der Stuttgarter Staatsgalerie lassen die Figurinen von Oskar Schlemmers Triadischem Ballett erahnen, wie radikal sie auf seine Zeitgenossen gewirkt haben mĂŒssen. Gleich nebenan im Kunstmuseum zeigt Otto Dix‘ berĂŒhmtes Großstadttriptychon Licht und Schatten der „Roaring Twenties“, vom glamourösen Nachtleben bis zu den KriegskrĂŒppeln auf der Straße. Viele Museen, die Kunst der Moderne zeigen, wurden selber zu ikonischen Bauwerken. Dazu gehören etwa Frank Gehrys Vitra-Museum in Weil am Rhein, Richard Meiers Museum Frieder Burda in Baden-Baden oder die 2017 neu eröffnete Erweiterung der Mannheimer Kunsthalle. Und so manches Museum greift das Bauhaus-JubilĂ€um auf und erzĂ€hlt in Sonderausstellungen von Geschichte und Gegenwart dieser einzigartigen Kunstschule.

Schlemmen im Denkmal
Nach so viel Kunstgenuss ist es Zeit fĂŒr eine Pause. In manchem Kulturdenkmal der Moderne lĂ€sst sich heute stilvoll schlemmen oder bei einer Tasse Kaffee ĂŒber die Ă€sthetischen Errungenschaften jener Epoche nachdenken. Purismus und Reduktion wirken auf den ersten Blick zwar kaum vereinbar mit ausschweifenden Genusserlebnissen. Doch wo moderne Architektur auf raffinierte Kulinarik trifft, entsteht oft Raum fĂŒr besonders geschmackvolle Momente fĂŒr Gaumen und Geist. Wer die Moderne mit allen Sinnen erleben möchte, findet zum Beispiel in der Karlsruher Siedlung Dammerstock ein Restaurant, das bereits 1929 errichtet wurde und heute nach den Prinzipien von Slow-Food gefĂŒhrt wird. Am Bodensee speisen Besucher des Zeppelin Museums in einem Restaurant, das Anfang der 1930er Jahre im damaligen BahnhofsgebĂ€ude in Friedrichshafen entstand. Und auch in den Wartepavillons, die der Bauhaus-SchĂŒler Hermann Blomeier 1951 fĂŒr die FĂ€hrhĂ€fen in Meersburg und Konstanz errichtete, lĂ€sst sich heute in schwerelos wirkender Nachkriegsmoderne schlemmen und genießen – in bester Premiumlage direkt am See.

INFO
WeiterfĂŒhrende Informationen zu den Themen Bauhaus und moderne Kunst sowie zu den aktuellen Bauhaus-Ausstellungen in Baden-WĂŒrttemberg gibt es unter: www.tourismus-bw.de/kultur.
Auch im neuen Urlaubsmagazin „SĂŒden“ gibt es Geschichten ĂŒber Bauhaus-KĂŒnstler, Avantgarde und Architektur in Baden-WĂŒrttemberg. Es kann kostenlos bestellt werden unter prospektservice@tourismus-bw.de.

zum Bild oben:
Baden-Baden: Museum Frieder Burda (c) TMBW / Jochen Tack
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Frikadellen: Nur wenige FertigbĂ€llchen ĂŒberzeugen
Im Test von Fertigfrikadellen kommen zwei TiefkĂŒhlprodukte selbst gemachten FleischbĂ€llchen am nĂ€chsten und sind geschmacklich sehr gut. Sie sind mit 1,24 bzw. 1,31 Euro pro 100 Gramm mit die teuersten HackfleischbĂ€llchen im Test. Die gĂŒnstigen Klopse fĂŒr 40 Cent pro 100 Gramm sind dagegen keine gute Wahl. Zu diesem Ergebnis kommt der Frikadellen-Test der Stiftung Warentest, fĂŒr die 22 FertigbĂ€llchen in SnackgrĂ¶ĂŸe geprĂŒft wurden. 17 bestehen klassisch aus Schwein, Rind oder einer Mischung aus beiden, fĂŒnf aus Pute und Huhn. Nur sechs Produkte sind gut, darunter eine aus GeflĂŒgelfleisch.

Bei Fertigfrikadellen lohnt es sich, etwas mehr zu zahlen. Alle guten im Test kosten mindestens etwa einen Euro pro 100 Gramm. Die sechs ausreichenden Frikadellen sind hingegen fĂŒr 40 oder 46 Cent fĂŒr die gleiche Menge zu haben. Obwohl sie oft mit „Delikatess“ oder „SpitzenqualitĂ€t“ angepriesen werden, enthalten sie zum Teil wenig hochwertiges Muskelfleisch, bei einem bissen die Tester vermehrt auf Knorpel. Billige Buletten schmeckten oft mehr nach Brötchen als nach Fleisch, waren etwa weich oder zĂ€h.

GeflĂŒgelfrikadellen riechen und schmecken meist weniger intensiv nach Fleisch als klassische Frikadellen. Von den fĂŒnf geprĂŒften ĂŒberzeugt nur eine. Die Mini-Frikadellen eines anderen Anbieters waren nicht nur zĂ€h, sondern rochen und schmeckten auch leicht sĂ€uerlich, die mikrobiologische PrĂŒfung offenbarte Verderbniskeime. Sie waren auch als einzige hoch mit Mineralölbestandteilen belastet und schnitten insgesamt mangelhaft ab.

Der Test Frikadellen findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/frikadellen abrufbar.
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Stadt wird Berufung gegen Urteil zu LĂ€rm auf dem Augustinerplatz einlegen
Stadt Freiburg: Anliegen der KlĂ€gerin ist berechtigt Maßnahmen zur LĂ€rmreduzierung werden bis Sommer entwickelt

Berufung vor VGH Mannheim soll kommunalen Verantwortungsbereich prÀzisieren

Die Stadt wird Berufung gegen das am 10. Oktober ergangene Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg in Sachen LĂ€rm auf dem Augustinerplatz einlegen. Die Verwaltung bestreitet dabei nicht, dass es Handlungsbedarf wegen der LĂ€rmbelastung auf dem Platz gibt. Aber aufgrund der relativ unbestimmten AusfĂŒhrungen im Urteil des Gerichtes strebt die Stadtverwaltung vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim eine PrĂ€zisierung des Urteils an, um den Verantwortungsbereich der Kommune klĂ€ren zu lassen.

So ist es beispielsweise ein Anliegen der Stadt, die ZustĂ€ndigkeiten von kommunalem Vollzugsdienst und Landespolizei genauer definieren zu lassen. Wichtig ist es der Stadtverwaltung jedoch zu betonen, dass sie sehr wohl Handlungsbedarf fĂŒr die Situation am Augustinerplatz sieht.

Dazu OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „Aufgrund der UrteilsbegrĂŒndung sehen wir keine andere Möglichkeit, als in Berufung zu gehen. Wir stellen damit aber ausdrĂŒcklich nicht in Frage, dass die Anliegen der KlĂ€gerin berechtigt sind. Daher sehen wir uns in der Pflicht, Maßnahmen zur LĂ€rmreduzierung vorzunehmen. Aus unserer Sicht hat das Urteil in seinem Charakter aber Folgen fĂŒr die Stadt und ĂŒber die Stadt Freiburg hinaus und könnte als PrĂ€zedenzfall gelten.“

Der Stadt sei es ein Anliegen, dass bei der notwendigen Durchsetzung von Recht die VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit gewahrt bleibt. Schließlich liege es nicht im Interesse der Stadt, den Augustinerplatz nach Beschwerden rĂ€umen zu lassen oder ihn bereits im Vorfeld nach 22 Uhr sperren zu mĂŒssen.

„Neben dem juristischen KlĂ€rungsbedarf, den wir sehen, bleibt unser Ziel eine einvernehmliche, praktikable Lösung“, sagte OB Horn. „Deshalb werden wir bis zum Sommer vergleichbare Situationen in anderen StĂ€dten genau prĂŒfen und einen fĂŒr Freiburg passenden Lösungsansatz suchen.“
 
 



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