Prolixletter
Dienstag, 25. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Dritte Sitzung des Nachbarschaftsforums zum neuen SCStadion
Erschließungsarbeiten sind in vollem Gange – auch der Stadionbau geht gut voran

Anlieger, Betriebe und BĂŒrgervereine werden regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den Stand der Bauarbeiten informiert

Freiburg, 20. November. In der gestrigen Sitzung des Nachbarschaftsforums haben Vertreter der Stadtverwaltung, des Sportclubs und des Bauunternehmens Köster ĂŒber den aktuellen Projektstand der Stadionbaustelle informiert.

Die Erschließungsarbeiten fĂŒr das neue Stadionareal schreiten planmĂ€ĂŸig voran. Die StĂŒtzwĂ€nde entlang der Granadaallee und der Planstraße Ost (zukĂŒnftig Suwonallee) sind bereits fertiggestellt, die Arbeiten fĂŒr die Planstraße Nord/West (zukĂŒnftig Achim-Stocker-Straße) laufen noch bis Ende des Jahres. Die Fertigstellung der Suwonallee ist bis Juli 2020 geplant. Bereits Mitte Dezember soll die die neue Fuß- und RadwegbrĂŒcke entlang der Granadaallee fĂŒr den Verkehr freigegeben werden. Parallel werden die ersten ParkplĂ€tze errichtet und Fahrradabstellanlagen aufgestellt.

Auch die Arbeiten fĂŒr den Stadionkörper gehen gut voran. Die Roharbeiten am HauptgebĂ€ude sind inzwischen weitgehend abgeschlossen – hier findet bereits der Innenausbau (unter anderem Estrich, Innenputz und haustechnische Installationen) statt. Die mĂ€chtigen StĂŒtzen fĂŒr die TribĂŒnen sind vollstĂ€ndig errichtet und die TribĂŒnensitzstufen sind bereits grĂ¶ĂŸtenteils eingebaut. Jetzt im Dezember beginnt die Dachabdichtung des HauptgebĂ€udes und Anfang des nĂ€chsten Jahres wird dann das Stahldachtragwerk ĂŒber den TribĂŒnen errichtet. Daneben schreiten auch die Arbeiten auf den Außenanlagen rund um das neue Stadion zĂŒgig voran. Neben den Arbeiten fĂŒr die ParkplĂ€tze wird auch der Bau der TrainingsplĂ€tze bereits vorbereitet.

DarĂŒber hinaus wurde der aktuelle Stand des geplanten Anliegerverkehrskonzeptes vorgestellt. Unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner und auch Gewerbetreibenden des Mooswaldes wird derzeit ein Konzept erarbeitet, um die verkehrliche Belastung im Mooswald so gering wie möglich zu halten, sogenannte „Fremdparker“ zu vermeiden und gleichzeitig die Erreichbarkeit von Gewerbe und Wohnungen auch wĂ€hrend der Fußballspiele sicherzustellen. Neben Anregungen aus dem Mooswald fließen auch die Erfahrungen am bisherigen StadionStandort an der Schwarzwaldstraße, anderen Bundesligastandorten und von Großkonzerten auf dem MessegelĂ€nde in das Konzept ein. Im FrĂŒhjahr nĂ€chsten Jahres soll das Anliegerverkehrskonzept stehen und wird dann auch öffentlich gemacht.


Hintergrund des Nachbarschaftsforums:

Nachdem in den vergangenen drei Jahren regelmĂ€ĂŸig ein „Begleitforum“ zum neuen SC Stadion getagt hat, um Vertreterinnen und Vertreter der gesamten Stadtgesellschaft (Anlieger, BĂŒrgervereine, BĂŒrgerinitiativen, VerbĂ€nde und verschiedene Interessensgruppen wie z.B. Vertreterinnen und Vertreter der Jugend, der Senioren, der Behinderten, der Fans usw.) ĂŒber die Stadionplanungen zu informieren, tagt seit Anfang des Jahres – wĂ€hrend der Bauphase – regelmĂ€ĂŸig ein sogenanntes „Nachbarschaftsforum“. Dazu gehören die unmittelbaren Nachbarn des Stadionstandortes, insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtteile Mooswald, Landwasser, BrĂŒhl-Beurbarung und Betzenhausen-Bischofslinde sowie der im Industriegebiet Nord ansĂ€ssigen Betriebe, der UniversitĂ€t, der Bauverwaltung des Landes sowie der Messe Freiburg. Informiert wird ĂŒber den Bau des Stadions selbst sowie ĂŒber die in dessen Umfeld laufenden Großbaustellen wie z.B. UniversitĂ€tserweiterung, Breisacher Bahn und Stadtbahn Messe.

Neben einem gezielten Informationsaustausch und der ErlĂ€uterung anstehender BauablĂ€ufe geht es im Nachbarschaftsforum insbesondere darum, einen direkten Kontakt zwischen der betroffenen Nachbarschaft und den fĂŒr den Bau verantwortlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zu ermöglichen.
 
 

 
Kaffeevollautomaten und KaffeemĂŒhlen
Die besten Maschinen und MĂŒhlen fĂŒr Kaffeefans

Ein Preisunterschied von 730 Euro liegt zwischen teuerstem und gĂŒnstigstem Kaffeevollautomaten im aktuellen Test der Stiftung Warentest. Zehn der elf geprĂŒften Modelle brĂŒhen leckeren Espresso und schneiden insgesamt gut ab. Deutlich grĂ¶ĂŸer ist der QualitĂ€tsunterschied bei den 15 geprĂŒften KaffeemĂŒhlen. Hier reichen die Urteile von gut bis mangelhaft.

„FĂŒr guten Kaffee mĂŒssen Sie nicht viel Geld ausgeben“, sagt test-Redakteurin Claudia Till. Zwei GerĂ€te ohne MilchaufschĂ€umer sind schon fĂŒr 269 und 310 Euro zu haben. Gute GerĂ€te mit DĂŒse fĂŒr manuelles MilchaufschĂ€umen kosten 315 bzw. 535 Euro. Empfehlenswerte Kaffeevollautomaten mit Milchschaumautomatik kosten hingegen zwischen 710 und 1000 Euro, der Testsieger liegt bei 900 Euro.

Unter den 15 KaffeemĂŒhlen im Test waren einfache SchlagmessermĂŒhlen ab 20 Euro sowie GerĂ€te mit Kegel- oder Scheibenmahlwerk fĂŒr bis zu 335 Euro. Testsieger ist eine MĂŒhle mit Kegelmahlwerk fĂŒr 146 Euro, es gibt aber auch eine gute gĂŒnstige mit Scheibenmahlwerk fĂŒr 41 Euro. Bei SchlagmessermĂŒhlen fĂ€llt es schwer, den richtigen Mahlgrad zu finden, weshalb am Ende von allen getesteten nur vier MĂŒhlen gut sind. Zwei MĂŒhlen fielen durch – wegen MĂ€ngeln in der Sicherheit beziehungsweise in der Haltbarkeit.

Die Tests Kaffeevollautomaten und KaffeemĂŒhlen finden sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/kaffeevollautomaten und www.test.de/kaffeemuehlen.
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Alexa und Amazon Echo
Alle Funktionen verstehen, einrichten und Daten schĂŒtzen

Alexa, wie ist das Wetter heute? Alexa, mach das Licht aus! Alexa, spiel Musik! Die Einsatzmöglichkeiten digitaler Sprachassistenten sind vielfĂ€ltig und sie erobern unsere Haushalte immer mehr. Der Sprachbefehl ersetzt den Fingertipp und die App. Der neue Ratgeber der Stiftung Warentest zeigt in leicht verstĂ€ndlichen Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitungen den Umgang mit Alexa & Co.

Von Aufstellen und Anschluss ĂŒber alle nĂŒtzlichen und interessanten Alltagsanwendungen bis hin zur Problembehandlung zeigt der Ratgeber, wie es richtig geht. Amazon-Echo-GerĂ€te haben sehr viele Funktionen. Sie eignen sich zum Telefonieren und Versenden von Nachrichten ebenso wie zum Abspielen von Musik, Radiosendern oder HörbĂŒchern.

Eine weitere beliebte Aufgabe der Sprachassistenten ist die Steuerung des Smart Home. Mit zusÀtzlicher Hardware können beispielsweise per Sprachbefehl das Licht ein- und ausgeschaltet, Steckdosen gesteuert und Heizkörper eingestellt werden.

Trotzdem muss einiges im Umgang mit Amazon Echo und Alexa beachtet werden. Weil die Angst vor einem Spion im Wohnzimmer weit verbreitet ist, wird in einem großen Kapitel zu Sicherheit und Datenschutz erklĂ€rt, welche Sicherheitseinstellungen empfehlenswert sind. Das neue Buch hilft dabei, Amazon Echo und Alexa in den Haushalt zu integrieren – sinnvoll und sicher.

Alexa und Amazon Echo hat 175 Seiten und ist seit dem 19. November 2019 im Handel erhÀltlich oder kann online bestellt werden ...
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SteuererklĂ€rung 2019/2020 fĂŒr Arbeitnehmer und Beamte
Im Schnitt gibt es 900 Euro zurĂŒck

Die meisten bekommen Geld zurĂŒck, wenn sie eine SteuererklĂ€rung abgeben. Die Stiftung Warentest erklĂ€rt in ihrem neuen Steuerratgeber 2019/2020 fĂŒr Arbeitnehmer und Beamte, welche Steuertipps man unbedingt beherzigen sollte.

Die MĂŒhe lohnt sich vor allem fĂŒr Eltern, Vermieter und Pendler. FĂŒr diejenigen, die bei den Werbungskosten fĂŒr BĂŒromaterial, Fortbildungen und Bewerbungen ĂŒber den Pauschalbetrag von 1.000 Euro kommen, zahlt sich auch das Sammeln von Belegen aus.

Die wichtigsten ZusammenhĂ€nge werden fĂŒr Steuerlaien verstĂ€ndlich erklĂ€rt. Zeile fĂŒr Zeile fĂŒhrt der Ratgeber durch die aktuellen Formulare. So geht das AusfĂŒllen leicht von der Hand – ob auf Papier oder online mit ELSTER. Wer seine SteuererklĂ€rung zum ersten Mal elektronisch macht, findet in diesem Buch alle nötigen Informationen zur Anmeldung und Navigation.

SteuererklĂ€rung 2019/2020 fĂŒr Arbeitnehmer und Beamte kostet 14,90 Euro und ist ab dem 19. November im Handel erhĂ€ltlich oder kann online bestellt werden ...
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„Galaxy for Charity“ beeindruckt erneut mit eindrucksvoller Spendensumme
Im BADEPARADIES SCHWARZWALD wurde am vergangenen Samstag wieder einmal eindrucksvolle Geschichte geschrieben. Das atemberaubende Spendenrutschen „Galaxy for Charity“ brachte am 16. November 2019 erneut motivierte und engagierte Rutschen-Helden, zahlreiche Sponsoren und bedeutende Spendenorganisationen zusammen, um mit gesammelter StĂ€rke ein positives Zeichen fĂŒr soziales Engagement zu setzen.

Zu den namenhaften Sponsoren des wohltĂ€tigen Events zĂ€hlten mit Schöller, der Brauerei Ganter, der Binkert - Heizung LĂŒftung SanitĂ€r GmbH, der FĂŒrstenberg Brauerei, der BĂŒche GebĂ€udereinigung GmbH und Radio Regenbogen langjĂ€hrige Kooperationspartner der Erlebnis- und Erholungswelt in Titisee. Unter den Teilnehmern wiederum befanden sich auch zahlreiche ReprĂ€sentanten von regionalen Hilfs- und Rettungsorganisationen, die zum Abschluss der „Woche der WertschĂ€tzung“ im Rutschenuniversum ihr Bestes gaben. Im Rahmen dieser vorangegangenen Aktion, welche auch durch das BADEPARADIES SCHWARZWALD und die Gemeinden des Hochschwarzwaldes unterstĂŒtzt wurde, sollten ehrenamtliche Helfer der Hilfs- und Rettungsorganisationen aus der Region einen besonderen Dank fĂŒr ihren unermĂŒdlichen und tatkrĂ€ftigen Einsatz erhalten. Erholt von ihrer Auszeit im „Paradies“ und gestĂ€rkt durch die neu getankte Energie, waren die Vertreter des Ehrenamtes auch bei „Galaxy for Charity“ in der Lage vollen Einsatz zu zeigen.

Ab 15.30 Uhr, als sich die ersten zehn Teams vor dem Treppenaufgang versammelt hatten, ging es fĂŒr die nachfolgende Stunde um alles. Unterteilt in zwei Gruppen, bezwangen die motivierten Rutscher gemeinsam mit ihren Reifen unermĂŒdlich die Stufen des Rutschen-Turmes, den Eingang der imposanten „X-Tube“ fest im Blick. Nach schließlich 2 x 30 aufregenden Minuten voller Adrenalin, standen die Gewinner fest und durften sich durch ihr tatkrĂ€ftiges Engagement und ihren beispiellosen Einsatz nicht nur der Anerkennung der Zuschauer und dem Dank der bedachten Spendenorganisationen sicher sein.
Die drei erstplatzierten Teams erhielten durch das BADEPARADIES SCHWARZWALD zudem eine Urkunde als Zeichen ihrer beeindruckenden Leistung, sowie großartige Preise als Souvenir. In die HĂ€nde des Gewinner-Teams der Freiwilligen Feuerwehr Breitnau, wanderte ebenfalls der eindrucksvoll geschnitzte Holz-Pokal, welcher im vergangenen Jahr erstmalig verliehen wurde.

Die Ehre der besten Rutscher dieses Jahres wurde schließlich nur noch ĂŒbertroffen durch den gemeinsam erzielten Sieg. Denn jeder zurĂŒckgelegte Meter verwandelte sich am Ende dieses Wettbewerbes in bares Geld und bestimmte die GrĂ¶ĂŸe des Spendentopfes. Insgesamt 180.000 Meter wurden in nur einer Stunde in der „X-Tube“ zurĂŒckgelegt. Ein unvergleichlicher Einsatz der in einem enormen Betrag in Höhe von 9.050 € resultierte.

Über diese Summe dĂŒrfen sich nun die sozialen Organisationen „ProKids-Stiftung“ aus Villingen-Schwenningen sowie die „Matthias Ginter Stiftung“ aus Freiburg freuen. Durch diese UnterstĂŒtzung können ihre individuellen Herzens-Projekte und mit ihnen die Zukunft des regionalen Nachwuchses weiter gefördert werden.

Stellvertretend fĂŒr die SpendenempfĂ€nger hat Herr Joachim Spitz, als Stiftungsratsvorsitzender der ProKids-Stiftung, den großen Scheck dankend entgegengenommen. „Wir sind ebenfalls unglaublich dankbar fĂŒr dieses tolle Event und die herausragende Beteiligung. Es ist eine außerordentliche Spendensumme zusammengekommen, die wir mit Dankbarkeit, Freude und Herzblut in unsere sozialen Projekte investieren werden. Ich möchte noch einmal von Herzen „Danke“ sagen, auch im Namen aller Kinder und Jugendlichen“ so Joachim Spitz. Matthias Ginter konnte aufgrund eines wichtigen EM-Qualifikationsspieles am gleichen Abend leider nicht persönlich an der Siegerehrung und der SpendenĂŒbergabe teilnehmen. Er sendete den Rutschern im Vorfeld der Veranstaltung aber bereits eine motivierende Video-Botschaft, verbunden mit seinem tiefen Dank.

„Wieder einmal hat „Galaxy for Charity“ das bewirkt, was wir uns alle erhofft haben. Es hat gezeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können. Hand in Hand haben erneut zahlreiche Helfer auf ihre Weise ihr Bestes gegeben, um dieses Event zu dem zu machen, was es ist. Eine beeindruckende Leistung und ein wichtiger Beitrag, nicht nur in finanzieller Hinsicht. Soziale Benachteiligung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, ist ein Thema, das uns alle beschĂ€ftigen sollte und bei dem wir nicht wegschauen dĂŒrfen; jede kleine UnterstĂŒtzung und jeder Beitrag zĂ€hlen. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr mit „Galaxy for Charity“ zeigen konnten, was Zusammenhalt und gemeinsames Engagement bewirken kann. Ich möchte jedem Teilnehmer, jedem UnterstĂŒtzer und jedem Sponsor fĂŒr seinen heutigen Beitrag zu diesem eindrucksvollen Ergebnis meinen herzlichen Dank aussprechen“, so Jochen Brugger, GeschĂ€ftsleiter des BADEPARADIES SCHWARZWALD.

Neben dem actiongeladenen Kopf-an-Kopf-Rennen auf der „X-Tube“ und seinem spektakulĂ€ren Ergebnis, begeisterte das Publikum an diesem Tag ein mitreißendes Animationsprogramm sowie unterhaltsame, aber auch fordernde Aqua & Fit-Einheiten durchgefĂŒhrt von „moviviendo“. Gekrönt wurde zudem die höchste Wasser-FontĂ€ne beim spritzigen Arschbomben-Wettbewerb aus 3 Metern Höhe. Und als wĂ€re das nicht genug, hat an diesem Tag außerdem die dritte Ausgabe der Event-Reihe „Kinder-Kino“ im großen Pool des GALAXY stattgefunden. Rundum sicherlich ein denkwĂŒrdiger Tag im Rutschenuniversum.
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GĂŒtesiegel fĂŒr Onlineshops
Nur zwei bieten halbwegs Orientierung

GĂŒtesiegel fĂŒr Onlineshops sollen das Einkaufen im Internet sicherer machen. Dass sie jedoch aus Verbrauchersicht nur begrenzt aussagekrĂ€ftig sind, stellt die Stiftung Warentest nach ihrer Untersuchung der Siegel in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test fest. Sie prĂ€parierte einen bereits existierenden Webshop und baute technische SicherheitslĂŒcken, MĂ€ngel im Bestellvorgang und verbraucherunfreundliche Klauseln in die AGB und die DatenschutzerklĂ€rung ein. Keiner der Siegel-Anbieter, die Webshops zertifizieren, fand alle MĂ€ngel.

Der Siegelanbieter „GeprĂŒfter Webshop“ stellte zwar einige MĂ€ngel fest. Trotzdem vergab er sein GĂŒtesiegel, ohne dass diese MĂ€ngel abgestellt werden mussten. Nur ein Siegelanbieter im Test, der TÜV SĂŒd mit seinem Siegel „Safer Shopping“, prĂŒfte auch die technische Sicherheit des Webshops, d. h. ob die DatenĂŒbertragung vor Hacker-Angriffen geschĂŒtzt ist. Von den anderen GĂŒtesiegel-Anbietern wurde die technische Sicherheit des Shops nicht geprĂŒft.

Trotzdem können sich OnlinekĂ€ufer an zwei Siegeln, dem Safer-Shopping des TÜV SĂŒd sowie dem Trusted Shops-Siegel, durchaus orientieren. Die Stiftung Warentest rĂ€t allerdings zu zusĂ€tzlichen Vorsichtsmaßnahmen fĂŒr sicheres Online-Shopping.

Eines mĂŒssen sich alle OnlinekĂ€ufer bewusst machen: GĂŒtesiegel fĂŒr Onlineshops sind keine unabhĂ€ngigen PrĂŒfzeichen, sondern ein GeschĂ€ft. Unternehmen, die Siegel verleihen, wollen damit Geld verdienen. Je nach Siegelgeber musste der Test-Shop bis zu 4.000 Euro im Jahr fĂŒr das Siegel bezahlen. Shops mit höherem Umsatz zahlen oft mehr.

Der Test GĂŒtesiegel fĂŒr Onlineshops findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abrufbar ...
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Stadt Freiburg kooperiert mit der Deutschen Schulakademie
Gemeinsame Fortbildung „PĂ€dagogische Werkstatt“ fĂŒr neue Unterrichtskonzepte an Schulen

Die stĂ€dtische Stabstelle Freiburger Bildungsmanagement und die Deutsche Schulakademie bieten ab Februar eine gemeinsame Fortbildung fĂŒr LehrkrĂ€fte an. Diese hat sich bereits unter dem Titel „PĂ€dagogische Werkstatt Lernen – individuell und gemeinsam“ einen Namen gemacht. Die Schulakademie hat das Programm bundesweit schon ĂŒber 40 Mal erfolgreich mit verschiedenen Partnern angeboten. Heute haben Stadtverwaltung und Schulakademie den Vertrag fĂŒr die zweijĂ€hrige Kooperation offiziell unterzeichnet.

Das Freiburger Bildungsmanagement, bei dem das Projekt angesiedelt ist, ist eine Stabsstelle im stĂ€dtischen Amt fĂŒr Schule und Bildung. Es unterstĂŒtzt die Freiburger Schulen seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen: Unter anderem stellt es den Schulen die Onlineplattform „Instrumente fĂŒr die QualitĂ€tsentwicklung und Evaluation in Schulen“ (IQES online) bereit oder ermöglicht „Boxenstopps“, bei denen Teams verschiedener Schulen mehrmals im Jahr an ihren Schulentwicklungsthemen arbeiten. Außerdem bietet das Bildungsmanagement qualitĂ€tsvolle Fortbildungen wie „FĂŒhrung und neue Lernkultur“ fĂŒr Schulleitungen oder „Freiburger neue Lernkultur“ fĂŒr LehrkrĂ€fte an. An genau diese Weiterbildungen knĂŒpft nun das neue Angebot der PĂ€dagogischen Werkstatt an: Es schließt an die bestehenden Kurse fĂŒr LehrkrĂ€fte an und ist inhaltlich eng verzahnt mit denen fĂŒr Schulleitungen.

Die Deutsche Schulakademie ist eine bundesweit aktive und unabhĂ€ngige Institution fĂŒr Schulentwicklung und Lehrerfortbildung mit Sitz in Berlin. TrĂ€ger sind die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung. Die Akademie wendet sich mit ihren Angeboten an alle Schulen in Deutschland sowie an Ministerien, Lehrerfortbildungsinstitute, Kommunen und private SchultrĂ€ger. Ziel ist es, ausgezeichnete Praxismodelle aus mehr als zehn Jahren Deutscher Schulpreis in die Breite zu tragen. Dazu organisiert die Akademie Fortbildungen und Vernetzungstreffen, gestaltet Schulentwicklungsprogramme und stellt Materialien fĂŒr die Schulpraxis bereit.

In Freiburg können sich dank der Kooperation nun zwölf Schulen aller Schularten um eine Teilnahme an der PĂ€dagogischen Werkstatt bewerben. Das Interesse ist bereits groß, sowohl im Primar- als auch im Sekundarbereich. Pro Schule können je drei bis fĂŒnf LehrkrĂ€fte an der Fortbildung teilnehmen. Die Entscheidung fĂŒr das Projekt trifft aber das ganze Kollegium. Denn die teilnehmenden LehrkrĂ€fte erhalten nicht nur theoretischen Input sondern setzen das Gelernte auch in der eigenen Schule um – und zwar mit Blick auf die Situation vor Ort. Indem sie ihre Ideen und Erkenntnisse an die Kolleginnen und Kollegen weitergeben, können sie einen Entwicklungsprozess an der eigenen Schule anstoßen.

PĂ€dagogisches Ziel der Werkstatt ist es, dass die Lehrerinnen und Lehrer mit der zunehmenden DiversitĂ€t der Kinder und Jugendlichen im Unterricht besser zurechtkommen. Jeder SchĂŒler und jede SchĂŒlerin soll im Unterricht mitkommen und mit Freude lernen. DafĂŒr brauchen die LehrkrĂ€fte eine Haltung, die die Unterschiedlichkeit der Kinder als produktive Herausforderung sieht. In der Werkstattarbeit werden darauf aufbauend Unterrichtseinheiten entwickelt, die diese Vielfalt gezielt nutzen: Die Aufgaben sollen so gestellt sein, dass alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zu guten und individuellen Lösungen gelangen können.

SchulbĂŒrgermeisterin Stuchlik ist von dem Konzept ĂŒberzeugt: „Die Freiburger Schulen erhalten fachliche UnterstĂŒtzung auf hohem Niveau, um die Herausforderung zu meistern, die die HeterogenitĂ€t ihrer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler mit sich bringt.“ Dr. Roman Rösch, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Deutschen Schulakademie, betont den Effekt fĂŒr die tĂ€gliche Schulpraxis: „In der PĂ€dagogischen Werkstatt Lernen entwickeln die Teilnehmenden konkrete, neue Aufgabenformate und Unterrichtseinheiten. Dies initiiert und befördert einen gemeinsamen Unterrichts- und Schulentwicklungsprozess.“

In Freiburg wird die Werkstatt von den Trainerinnen Christina Beilharz, Marion Messerschmidt und StĂ©phanie Schick umgesetzt. Alle drei stammen aus der Region und haben die Werkstatt schon mehrfach betreut. Außerdem sind sie auch selbst im Schulbetrieb tĂ€tig und mit der Berufspraxis bestens vertraut. Die Trainingsblöcke finden zwischen MĂ€rz 2020 und Oktober 2021 insgesamt fĂŒnf Mal freitags und samstags statt. Dazwischen gilt es, das Gelernte in der Praxis zu erproben. Dazu erhalten die beteiligten Schulen auch vor Ort UnterstĂŒtzung durch fachlich geschulte Prozessbegleiterinnen und –begleiter.
 
 

 
Aktionstag „Gemeinsam fĂŒr Akzeptanz in Freiburg“
Workshops, VortrÀge und Diskussion mit Vertreterinnen aus Gesellschaft, Wissenschaft und Politik

Gemeinsam fĂŒr Akzeptanz in Freiburg. Der Aktionstag unter diesem Motto findet am Freitag, 29. November, von 16.30 bis 21 Uhr im Winterer-Foyer im Theater Freiburg statt. Diesen Tag wird von der Stadt Freiburg, der Stabsstelle Gender & Diversity in Kooperation mit dem badenwĂŒrttembergischen Ministerium fĂŒr Soziales und Integration sowie mit dem Theater Freiburg veranstaltet.

Eingeladen sind zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Gesellschaft, Wissenschaft und Politik, der LSBTTIQ Community und Stadtverwaltung.

Um 16.30 Uhr beginnt der Aktionstag „Gemeinsam fĂŒr Akzeptanz in Freiburg“ mit KlĂ€ngen des Bad Mouse Orchestra und der Vorstellung der vier Workshops durch die Referentinnen und Referenten. In vier verschiedenen Workshops werden ab 17 Uhr aktuelle gesellschaftspolitische Themen fokussiert, die zum einem interaktiv gestaltet sind und zum anderen zu Diskussion einladen.

Zudem sind zahlreiche Akteurinnen und Akteure, die in Freiburg unterschiedliche Beratungs- und Informationsangebote fĂŒr LSBTTIQ Menschen anbieten, mit InformationsstĂ€nden vertreten: Kommunale TrĂ€ger und Vereine sowie Institutionen aus Freiburg und verschiedene Dienststellen der Stadt Freiburg.

Um 19 Uhr wird OberbĂŒrgermeister Martin Horn und StaatssekretĂ€rin BĂ€rbl Mielich vom baden-wĂŒrttembergischen Ministerium fĂŒr Soziales und Integration ein Grußwort halten.

Danach gibt es zwei VortrĂ€ge: Zum einem wird Ralf Lottmann, Alice Salomon Hochschule Berlin, die Erkenntnisse aus Studie „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Pflege im Alter - GLEPA-vorstellen. Zum anderen wird Alexander Arnold Wissenswertes ĂŒber den Sinn und Zweck von Queeren Zentren - am Beispiel der Stadt Darmstadt - vermitteln. Letztlich werden die Ergebnisse aus den Workshops zur Vielfalt in unterschiedlichen Lebenswelten aus verschiedenen Praxis-Perspektiven in einer Abschlussrunde zusammengefasst. Auch ist Zeit fĂŒr Gedankenaustausch, Unterhaltung und Netz-werken - nebst musikalischem Ohrenschmaus mit Bad Mouse Orchestra und kleinen Leckerbissen und GetrĂ€nken.

Das gesamte Programm sowie der Online-Anmeldebogen zum Aktionstag sind unter www.freiburg.de/gender-diversity zu finden.
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