Prolixletter
Sonntag, 7. März 2021
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Verschiedenes

 
MĂŒllabfuhr am Rosenmontag
Freiburg. Wegen des arbeitsfreien Rosenmontags am 4. MĂ€rz verschiebt sich die MĂŒllabfuhr in der Fastnachtswoche. Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) verlegt alle Abfuhrtermine auf den jeweiligen Folgetag. Dies betrifft die Entleerung der grauen, braunen und grĂŒnen Tonnen sowie die Abholung der gelben SĂ€cke. Die Abfall-Umschlagstation am Eichelbuck, die Warenbörse auf dem Recyclinghof St. Gabriel und die Verwaltung der ASF bleiben am Rosenmontag geschlossen.

NĂ€here Informationen erhĂ€lt man bei der ASF unter der Telefonnummer 0761 – 76 70 70 und online ...
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Freiburg: Wohnungsbrand Bergiselstraße St.Georgen
26.2.19, 18:24 Uhr. Bewohner bemerkten im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses einen lauten Knall und stellten daraufhin Rauch aus einer Wohnung fest. Über den europaweiten Notruf 112 meldete ein Anrufer den Brand der Integrierten Leitstelle Freiburg Breisgau Hochschwarzwald. Der Disponent alarmierte mit dem Einsatzstichwort „GebĂ€udebrand“ umgehend den Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Abteilung St. Georgen.

Nach einer schnellen Erkundung vor Ort setzte der Einsatzleiter einen Atemschutztrupp zur Menschenrettung in der betroffenen Wohnung ein, da nicht auszuschließen war, ob sich noch Personen in den verrauchten RĂ€umen befinden. Ein Trupp der Freiwilligen Feuerwehr sicherte den Treppenraum nach oben. Die anderen Bewohner konnten jedoch in ihren Wohnungen verbleiben. Der Angriffstrupp konnte rasch eine Abluftöffnung in der Brandwohnung schaffen, um die SichtverhĂ€ltnisse zu verbessern. Durch eine maschinelle BelĂŒftung wurde diese Maßnahme unterstĂŒtzt. Nachdem der Trupp alle RĂ€ume durchsucht hatte, stand fest, dass keine Personen mehr in der Wohnung waren. Vermutlich war im Bereich der KĂŒche ein Schwellbrand ausgebrochen. Der Angriffstrupp löschte noch kleine Glutnester ab und rĂ€umte den Schutt aus.

Nach einer Stunde konnte die Feuerwehr Freiburg den Einsatz beenden. Die Feuerwehr Freiburg war mit sieben Fahrzeugen und 33 Feuerwehrangehörigen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung St. Georgen im Einsatz. Die Polizei Freiburg hat die Ermittlung zur Brandursache ĂŒbernommen.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz

 
FahrplÀne am Fasnetswochenende und am Rosenmontag
Freiburg. Damit die NĂ€rrinnen und Narren ausgelassen feiern können und auch sicher wieder nach Hause kommen, hat die Freiburger Verkehrs AG (VAG) ihre Stadtbahnverkehre wieder entsprechend angepasst. Dies gilt fĂŒr die Straßenfastnacht am 2. und 3. MĂ€rz ebenso wie fĂŒr den Rosenmontagsumzug am 4. MĂ€rz.

Straßenfasnet am Samstag und Sonntag, 2. und 3. MĂ€rz:

Zur Straßenfastnacht am Samstag, 2. MĂ€rz, werden die Stadtbahnlinien 2 und 4 miteinander verbunden. In der Zeit von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr fĂ€hrt die Stadtbahnlinie 2 von GĂŒnterstal kommend bis zum Bertoldsbrunnen und wechselt dort die Liniennummer. Vom Bertoldsbrunnen aus fĂ€hrt sie dann als Linie 4 zur Messe. FĂŒr den RĂŒckweg gilt gleiches. Durch diese FahrplanĂ€nderung verĂ€ndern sich die Abfahrtszeiten an den Haltestellen zwischen den Endhaltestellen „Dorfstraße“ und „Technische FakultĂ€t“ etwa eine Minute.

Von Norden kommend enden die Linien 2 und 4 jeweils an der Haltestelle „Siegesdenkmal“.

Am Sonntag, 3. MĂ€rz, gilt dieselbe Regelung wie am Samstag davor, allerdings in der Zeit von 11.00 bis 20.00 Uhr. Durch diese FahrplanĂ€nderung verĂ€ndern sich die Abfahrtszeiten an den Haltestellen „Dorfstraße“ (zwei bis drei Minuten spĂ€ter) und „Technische FakultĂ€t“ (zwei Minuten frĂŒher) ab als sonst ĂŒblich. Von diesen verĂ€nderten Abfahrtszeiten sind natĂŒrlich auch alle folgenden Haltestellen betroffen.

Von Norden kommenden pendelt in dieser Zeit die Stadtbahnlinie 4 zwischen „Gundelfinger Straße“ und „Siegesdenkmal“.

Die Stadtbahnlinien 1,3 und 5 fahren an diesen beiden Tagen unverÀndert.

Rosenmontag, 4. MĂ€rz:

Die Stadtbahnlinien 1, 3 und 5 sind von 13.00 Uhr bis gegen 18.00 Uhr unterbrochen. Die Unterbrechung der Linien 2 und 4 dauert von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr.


Die geĂ€nderten LinienfĂŒhrungen im Einzelnen:

Alle Stadtbahnlinien werden wÀhrend des Umzugs geteilt:

Die Linie 1 pendelt zwischen Littenweiler und Schwabentor sowie zwischen Landwasser und Stadttheater.

Die Linie 2 verkehrt auf ihrem SĂŒdast wĂ€hrend des Umzuges nur von GĂŒnterstal bis Holzmarkt.

Die Linie 3 von Vauban kommend endet ebenfalls am Holzmarkt und von der Munzinger Straße kommend am Stadttheater.

Die Linie 4 fÀhrt von der Messe kommend bis Stadttheater und von ZÀhringen kommend bis Siegesdenkmal, beides im 7,5-Minuten-Takt.

Auch die Linie 5 endet vom Rieselfeld kommend am Holzmarkt. Von der Hornusstraße kommend verkehrt die Straßenbahn bis Rathaus im StĂŒhlinger. Von dort wird sie fĂŒr die Zeit der Sperrung zur Bissierstraße umgeleitet.
 
 

 
Rechtsstellung britischer StaatsbĂŒrger nach Brexit
Stadt Karlsruhe gibt auf Webseite aktuelle Informationen

Nach derzeitigem Stand tritt Großbritannien am 29. MĂ€rz 2019 aus der EuropĂ€ischen Union (EU) aus. Die Rechtsfolgen können fĂŒr die Zeit danach sehr unterschiedlich sein. Im Falle eines geregelten Austritts sind die Rechtsfolgen in einem Austrittsabkommen mit der EU festgelegt. In einer Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2020 gelten die FreizĂŒgigkeitsregeln der EU fort. WĂ€hrend dieser Zeit wird Großbritannien grundsĂ€tzlich weiter wie ein EU-Mitgliedsstaat behandelt und die FreizĂŒgigkeitsrechte fĂŒr betroffene Personen mit britischer Staatsangehörigkeit auf Lebenszeit weitgehend erhalten.

Im Falle eines ungeregelten Austritts aus der EU, also eines Austritts ohne Austrittsabkommen, Ă€ndert sich dauerhaft die Rechtsstellung der betroffenen britischen Staatsangehörigen. Sie verlieren den Status als UnionsbĂŒrger oder Familienangehöriger eines UnionsbĂŒrgers und werden zu Drittstaatsangehörigen. In einer Übergangszeit von zunĂ€chst drei Monaten können bisher freizĂŒgigkeitsberechtigte britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen weiter ohne Aufenthaltstitel in Deutschland leben und arbeiten. Eine Ausreise ist nicht erforderlich.

Bis zum Ablauf der Übergangszeit sind jedoch alle Betroffenen aufgefordert, bei ihrer zustĂ€ndigen AuslĂ€nderbehörde einen Antrag zu stellen, wenn sie ĂŒber diesen Zeitraum hinaus in Deutschland bleiben wollen. Um eine möglichst unkomplizierte Bearbeitung zu gewĂ€hrleisten, hat das Ordnungs- und BĂŒrgeramt der Stadt Karlsruhe hierfĂŒr unter www.karlsruhe.de/brexit ein online Registrierungsportal eingerichtet. SĂ€mtliche betroffenen Personen werden in den nĂ€chsten Tagen vom Ordnungs- und BĂŒrgeramt angeschrieben und ĂŒber das Portal informiert.
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Welcher Stadtbezirk hat die jĂŒngste Bevölkerung?
Der Stadtbezirksatlas 2018 beleuchtet Freiburgs Entwicklung kleinrÀumig

Wohnen, arbeiten, leben, wĂ€hlen: AusgewĂ€hlte Indikatoren, Karten und Daten fĂŒr alle 42 Stadtbezirke

HĂ€tten Sie gewusst, in welchem Freiburger Stadtbezirk das Durchschnittsalter mit 52,7 Jahren gut 12 Jahre ĂŒber dem Wert der Gesamtstadt liegt? Und welcher Bezirk mit 30,7 Jahren die jĂŒngste Bevölkerung aufweist? Wo die private Pkw-Dichte am höchsten und wo am niedrigsten ist? (Auflösung am Ende des Textes)

Wer Freude am Umgang mit Zahlen, Daten, Fakten ĂŒber Freiburg hat oder beruflich damit befasst ist, wird grĂŒndlich mit Informationen versorgt. Im „Statistischen Jahrbuch“ veröffentlicht das Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsmanagement (ABI) auf jeweils ĂŒber 300 Seiten Angaben aus 16 Lebens- und Arbeitsbereichen.

Immer wieder benötigen Verwaltung, BĂŒrgerschaft oder Vereine aber auch Daten nur fĂŒr einzelne der 42 Stadtbezirke. Diesen Bedarf deckt seit 2012 der „Stadtbezirksatlas“, den die stĂ€dtischen Statistiker gewohnt akribisch zusammengetragen hatten. Jetzt legt das ABI dessen dritte, rundum aktualisierte Ausgabe vor.

Auch fĂŒr den Stadtbezirksatlas 2018 hat das Amt ausgewĂ€hlte Indikatoren, Karten, Bevölkerungspyramiden, Haushaltszahlen, Daten zu FlĂ€chennutzung, Kfz-Dichte, Wahlverhalten, Infrastruktur und Sozialdaten zusammengetragen und rĂ€umlich differenziert. So beschreibt der Atlas Freiburgs Vielfalt bis in viele Einzelheiten und macht sie vergleichbar. Jeder Stadtbezirk erhĂ€lt sein eigenes Profil, es werden Entwicklungstendenzen aufgezeigt und mögliche Handlungsfelder. Gerade eine nachhaltige Stadtentwicklung baut auf kleinrĂ€umige Datenanalysen.

Zur Orientierung sind zu Beginn alle Stadtbezirke auf einer Karte abgebildet. FĂŒr den schnellen Überblick sind die Tabellen und Grafiken fĂŒr die Stadt insgesamt und fĂŒr jeden Bezirk einzeln auf vier Seiten zusammengefasst. Zu jedem Bezirk folgen eine kurze Beschreibung, eine Übersichtskarte und eine Typisierung des Wohngebiets. Partei-Hochburgen werden benannt, Tabellen zu Bevölkerung, Wirtschaft und Soziales, Bauen und Wohnen, FlĂ€che, Verkehr und Infrastruktur runden das Bild jedes Bezirkes ab. FĂŒr den Stadtbezirksatlas hat das ABI vor allem auf kommunale Statistiken zurĂŒckgegriffen. Sie wurden aufbereitet und durch Angaben aus anderen Ämtern oder der Bundesagentur fĂŒr Arbeit ergĂ€nzt.

Ab sofort findet sich der Stadtbezirksatlas im Internet unter den aktuellen Veröffentlichungen des ABI (www.freiburg.de/statistik) und steht zum kostenlosen Herunterladen bereit. ZusĂ€tzlich ist das 189 Seiten starke Kompendium in Druckform im Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsmanagement (Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, Fax 0761/201-5598, statistik@stadt.freiburg.de) fĂŒr 15 Euro plus Versandkosten zu beziehen. Die Inhalte der Veröffentlichung sind auch interaktiv in der Online-Statistik „FR.ITZ“ unter dem Sachgebiet Stadtbezirksatlas abrufbar (fritz.freiburg.de).

PS. Die Antworten auf die Eingangsfragen: Im Stadtbezirk BrĂŒhl-Industriegebiet ist das Durchschnittsalter mit 30,7 Jahren am niedrigsten, in St. Georgen-SĂŒd mit 52,7 Jahren. am höchsten. In Tiengen kommen pro 1000 Einwohner 553 Pkw, im Vauban nur 196 Pkw.
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Über 229.600 Einwohner: Freiburg wĂ€chst weiter
Wieder mehr Babies, mehr Pendler, mehr Arbeit, mehr Autos: Das Statistische Jahrbuch 2018 liegt jetzt vor

311 Seiten voller Daten zu Wetter, Bevölkerung, Wirtschaft, Verkehr, Wohnungswesen, Kultur, Umwelt und Wahlen

Alle Jahre wieder liefert die Stadt Freiburg eine pfundschwere Schatzgrube fĂŒr alle Menschen, die sich beruflich oder privat dafĂŒr interessieren, was die kleine Freiburger Welt im Innersten zusammenhĂ€lt. Diese Schatzgrube heißt „Statistisches Jahrbuch“ und wird zuverlĂ€ssig vom Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsmanagement (ABI) herausgegeben.

Nun legt das ABI das aktuelle Statistische Jahrbuch 2018 vor. Es enthĂ€lt auf 311 Seiten alle Zahlen zum 31.12.2017 ĂŒber Entwicklungen und Eckdaten zu Themen wie Demografie, Wohnsituation, Verkehr, Bildungsmöglichkeiten, Arbeitsmarkt, soziale Fragen, Gesundheitswesen, Kultur, Sport, öffentliche Sicherheit, Versorgung, Umwelt, Wirtschaft, Wahlen und Finanzen.

Zeitreihen belegen und quantifizieren die Entwicklungen und VerĂ€nderungen der letzten Jahre. Strukturtabellen schlĂŒsseln einzelne Merkmale und deren Kombinationen systematisch auf. InnerstĂ€dtische Unterschiede, aber auch Ähnlichkeiten werden in Stadtteiltabellen und -karten deutlich. Im 20-seitigen Schlusskapitel „Freiburg im Vergleich“ setzen die Autoren die genannten Aspekte in Relation zu den Nachbar- und den anderen Stadtkreisen in Baden-WĂŒrttemberg.

Dies alles macht das Statistische Jahrbuch 2018 zur umfassenden Informationsquelle, die Fakten zu vielen Lebensbereichen in Freiburg liefert.

Die amtliche Einwohnerzahl fĂŒr Freiburg zum 31.12.2017 betrug 229.636 Personen. Das war ein Anstieg von 2.046 Personen gegenĂŒber dem Vorjahr. Die 220.000-Marke hatte Freiburg 2013 ĂŒberwunden, die 210.000-Marke im Jahr 2002 und die 200.000-Marke im Jahr 1996. Dieses Wachstum ist also kontinuierlich und ungebremst; das letzte Jahr ohne Anstieg der Bevölkerungszahl gegenĂŒber dem Vorjahr war 1979 (174.121 Personen).

Auch der GeburtenĂŒberschuss hat wieder einen historischen Rekordwert erreicht. Im Jahr 2017 wuchs zum ersten Mal seit Beginn der elektronischen Auswertung des Einwohnermelderegisters in den 1970er Jahren die Bevölkerung stĂ€rker durch den Geburten- als durch den WanderungsĂŒberschuss. Der GeburtenĂŒberschuss lag bei 768 Personen und wird errechnet durch die Zahl der Geburten (2.646) abzĂŒglich der SterbefĂ€lle (1.878).

Der Außenwanderungssaldo fiel 2017 auf den niedrigsten Stand seit 1998. Insgesamt waren 21.426 ZuzĂŒge und 20.673 WegzĂŒge zu verzeichnen; somit betrĂ€gt dieser Saldo nur noch 753 Personen. Insbesondere der Außenwanderungssaldo Freiburgs mit der Bundesrepublik (881 Personen gegenĂŒber 1738 Personen im Jahr 2016) ist stark gesunken, wĂ€hrend der Außenwanderungssaldo Freiburgs mit dem Ausland leicht gesunken ist (488 Personen gegenĂŒber 608 Personen im Jahr 2016).

Die BeschÀftigtenzahl steigt weiter an. Am 30. Juni 2017 waren 79.789 Freiburgerinnen und Freiburger sozialversicherungspflichtig beschÀftigt, und es gab 123.082 sozialversicherungspflichtige ArbeitsplÀtze im Stadtgebiet. Dies sind 3,5 bzw. 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Berufseinpendler und -pendlerinnen nahmen in der gleichen Zeit um 3,3 Prozent auf insgesamt 67.551 Personen zu. Gleichzeitig stieg die Zahl der Berufsauspendler und -pendlerinnen um 4 Prozent auf 24.310 Personen. Ein Blick auf die VerÀnderungen seit 2005 zeigt, dass die Zahl der Auspendler am stÀrksten gewachsen ist.

Bei den ArbeitsplĂ€tzen gab es weiterhin den grĂ¶ĂŸten Zuwachs im Dienstleistungsbereich. Die Bereiche „öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Erziehung und Unterrichtung, Gesundheits- und Sozialwesen“ verzeichnen ein Plus von 1967, „freiberufliche, wissenschaftliche, technische Dienstleistung; sonstige wirtschaftliche Dienstleistung“ ein Plus von 851 und „Handel, Verkehr und Gastgewerbe“ ein Plus von 554 BeschĂ€ftigten. Der einzige RĂŒckgang betraf die „Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (minus 36).

Die Zahl der Arbeitslosen (nach SGB III und SGB II) ist in Freiburg erneut deutlich gesunken (minus 446 Personen); zum 31.12.2017 war sie auf dem niedrigsten Stand seit 2011. Dieser RĂŒckgang macht sich auch in der Arbeitslosenquote bemerkbar, die von 5,9 (Jahresdurchschnitt 2016) auf 5,3 (2017) gesunken ist.

Im Jahr 2017 konnte die Stadt Freiburg einen neuen Rekord bei der Zahl der angekommenen GĂ€ste verzeichnen. Insgesamt kamen 813.246 Personen (plus 52.080) und sorgten fĂŒr 1.551.862 Übernachtungen (plus 113.543). Dies fĂŒhrte zu einer Auslastung der angebotenen Schlafgelegenheiten (9.009 im Juli 2017) von 48,5 Prozent; ein leichter RĂŒckgang (minus 0,3 %) gegenĂŒber dem Vorjahr. WĂ€hrend die Zahl der deutschen Touristen um 42.697 Personen stieg, nahm die der auslĂ€ndischen GĂ€ste nur leicht zu (plus 9.383). AuffĂ€llig ist die Entwicklung bei der Aufenthaltsdauer: Die der deutschen GĂ€ste stieg von 1,81 auf 1,95 Tage, die der auslĂ€ndischen GĂ€ste sank derweil von 2,03 auf 1,82 Tage.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist 2017 gegenĂŒber dem Jahr 2016 wieder leicht gesunken (minus 105). Insgesamt weist die Baugenehmigungstatistik 212 GebĂ€ude mit zusammen 640 (neuen) Wohnungen aus, dies sind 1.106 genehmigte Wohnungen weniger als 2016. Die neu zu schaffende WohnflĂ€che summiert sich auf 53.000 qm, was ein deutlicher RĂŒckgang gegenĂŒber dem Rekordjahr 2016 ist (minus 75.200 qm). Die Anzahl fertiggestellter Wohnungen (702) ist gegenĂŒber 2016 (820) gesunken.

Insgesamt gab es zum 31. Dezember 2017 in Freiburg 27.739 bewohnte GebĂ€ude mit 112.462 Wohnungen. Somit leben durchschnittlich 2,0 Personen je Wohnung. Der grĂ¶ĂŸte Anteil der Wohnungen besteht aus vier oder drei RĂ€umen (29 bzw. 24%).

Am 31. Dezember 2017 waren 115.614 Kraftfahrzeuge, darunter 89.867 Personenkraftwagen, angemeldet. Dies ist der höchste Bestand, der je in Freiburg gemessen wurde. „Dieselskandal“ hin oder her: seit 2010 ist ein deutlicher Trend von Benzin- zu Diesel-betriebenen Pkw festzustellen ist. Im Jahr 2010 waren 69% der in Freiburg angemeldeten Pkw mit Benzin und 30% mit Diesel betrieben. Letzterer Wert stieg bis 2016 auf 36,6%, 2017 blieb er dann nahezu unverĂ€ndert. Alternative Antriebsformen spielen bei den Pkw nur eine marginale Rolle. Ihr Anteil ist von 0,9% Ende 2010 nur auf 1,8% Ende 2017 angewachsen.

Tausende weiterer interessanter Zahlen, Daten und Fakten bietet das Statistische Jahrbuch 2018, das ab sofort als Druckversion fĂŒr 10 Euro plus Versandkosten beim Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsmanagement (statistik@stadt.freiburg.de) bestellt werden kann. Umfangreiche statistische Informationen stehen auch im Internet unter www.freiburg.de/statistik.
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Haltestelle „Am LindenwĂ€ldle“ barrierefrei umgebaut
„In den Sommerferien 2018 haben wir parallel zu den stĂ€dtischen Bauarbeiten an der Opfinger Straße die Haltestelle „Am LindenwĂ€ldle“ barrierefrei umgebaut. Neben neuen und vergrĂ¶ĂŸerten FahrgastunterstĂ€nden verfĂŒgt die Haltestelle nun auch ĂŒber ein taktiles Leitsystem und die beiden stadteinwĂ€rtigen Bahnsteige wurde vergrĂ¶ĂŸert und angehoben. Nachdem die Baufirma noch einige Anpassungen vorgenommen hat, können wir nun Vollzug melden,“ verkĂŒndete VAG Vorstand Stephan Bartosch bei der presseöffentlichen Vorstellung der umgebauten Haltestelle und fĂŒgte an: „Das, was an dieser Haltestelle erst nachtrĂ€glich eingebaut worden ist, gehört mittlerweile zum ĂŒblichen VAG Baustandard.“

Sein Kollege Oliver Benz erlĂ€uterte die Bedeutung der Umbauarbeiten: “Die Haltestelle ‘Am LindenwĂ€ldle‘ ist ein wichtiger Umsteigepunkt im Netz der Freiburger Verkehrs AG.“ Vor allem FahrgĂ€ste aus dem Rieselfeld, die in Richtung Seepark, gewerbliche Schulen oder dem Hauptbahnhof unterwegs sind, steigen hier gerne um, um ihre Ziele möglichst schnell zu erreichen. “Der nahezu niveaugleiche Einstieg ist komfortabel fĂŒr alle FahrgĂ€ste, kommt aber insbesondere mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkten Menschen zugute.“ Benz erinnerte daran, dass die VAG seit Jahrzehnten eng mit BehindertenverbĂ€nden zusammenarbeitet, um die Barrierefreiheit im Netz der VAG immer weiter zu verbessern.

Sarah Baumgart, Beauftragte fĂŒr die Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Stadt Freiburg freute sich, dass mit dem Umbau der Bahnsteige wieder ein Baustein fĂŒr mehr Barrierefreiheit in Freiburg umgesetzt wurde. „Die VAG bemĂŒht sich seit Jahren darum den unterschiedlichen Belangen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden und steht dabei in regelmĂ€ĂŸigem Austausch mit dem Behindertenbeirat und der kommunalen Behindertenbeauftragten,“ bestĂ€tigte Frau Baumgart.

Im Rahmen des Ausbaus wurden die Bahnsteige auf 3,50 Meter verbreitert, was insbesondere Personen im Rollstuhl und Eltern mit Kinderwagen das Manövrieren beim Ein- und Ausstieg deutlich erleichtert. Teilweise stehen hier nun 1,20 Meter mehr FlĂ€che zur VerfĂŒgung als vorher. Um den möglichst niveaugleichen Einstieg in Niederflurfahrzeuge zu erreichen weist die neue Bahnsteigkante ĂŒber die gesamte LĂ€nge eine Höhe von 24 Zentimetern auf.

Ein taktiler Streifen im Boden erleichtert Blinden und sehbehinderten Personen die Orientierung im Haltestellenbereich.

Die VAG hat den Umbau genutzt, um neue Verkabelungen einzubauen und die Beleuchtung der Haltestellen auf energiesparende LED umzurĂŒsten. Außerdem erhielt die Haltestelle neue FahrgastunterstĂ€nde.

Die Bauzeit betrug sieben Wochen plus zwei weitere Wochen fĂŒr die Nachjustierungsarbeiten. Insgesamt hat die VAG hier rund 300.000,- Euro investiert.
 
 

 
Baustelleneinrichtung fĂŒr das Projekt „Breisacher Hof“
Ab Montag, 25. Februar 2019: BaumfÀllungsarbeiten erforderlich

Freiburg. Im Gebiet „Breisacher Hof“ in Freiburg-Mooswald wird in den kommenden Monaten ein neues Wohnhaus mit insgesamt 59 geförderten Mietwohnungen sowie einer Gewerbeeinheit entstehen. Aus baulogistischen GrĂŒnden können die 14 BestandsbĂ€ume nicht erhalten werden. Die erforderlichen BaumfĂ€llungsarbeiten werden ab Montag, 25. Februar stattfinden. Die FĂ€llung ist gemĂ€ĂŸ der Freiburger Baumschutzsatzung genehmigt und wird durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen.
 
 



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