Prolixletter
Dienstag, 26. Mai 2020
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Verschiedenes

 
Lahr: Neu gestalteter Bereich im BĂŒrgerpark
40 farbenfroh bepflanzte BalkonkĂ€sten sind seit Mitte Mai ein weiterer Blickfang auf dem GelĂ€nde der Landesgartenschau und lassen den weitrĂ€umigen Bereich zwischen Großgastronomie und JugendcafĂ© aufblĂŒhen. Bepflanzt wurden sie von Auszubildenden im Lehr- und Versuchsbetrieb der Staatsschule fĂŒr Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim. „Eine Kooperation, die sich ĂŒber viele Gartenschauen weiterentwickelt und bewĂ€hrt hat“ so Wolfgang Henle, der technische Leiter des Versuchsbetriebs. Die ausgewĂ€hlten Pflanzen greifen die Logofarben Blau, GrĂŒn und Gelb auf und sind in Wellen gepflanzt. DarĂŒber hinaus sind die Blumen so gewĂ€hlt, dass von Mai bis im Herbst BlĂŒhendes zu sehen ist. Unter anderem wechseln sich Strohblumen, Petunien und Salbei mit Vanilleblumen, Aztekengold und MĂ€nnertreu ab und zeigen den Besuchern Beispiele fĂŒr empfehlenswerte Sommerbalkonkastenbepflanzungen. „DarĂŒber hinaus achten wir auch darauf, bienenfreundliche Pflanzen mit einzubinden“ so Henle. Die BalkonkĂ€sten bleiben von Mitte Mai bis Ende der Gartenschau als fester Ausstellungsbestandteil auf dem GelĂ€nde. WĂ€hrend Eltern oder Großeltern die bunte Blumenpracht bestaunen, bietet gleich daneben seit dem 18.Mai ein großes Sechs-Feld-Trampolin ein neues Bewegungsangebot fĂŒr Kinder und Jugendliche. Bis Ende der Gartenschau darf hier zu den bekannten Öffnungszeiten nach Herzenslust gehĂŒpft werden.
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Fördermittel fĂŒr den barrierefreien Ausbau der Bergstation der Schauinslandbahn
Tourismusminister Guido Wolf ĂŒbereichte Freiburgs FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter und den VorstĂ€nden der Freiburger Verkehrs AG (VAG), Stephan Bartosch und Oliver Benz, am Montag, 14. Mai, einen Förderbescheid in Höhe von 72.580,- Euro fĂŒr die barrierefreie Modernisierung der Aussichtsanlage an der Bergstation der Schauinslandbahn. Die Fördermittel stammen aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes Baden-WĂŒrttemberg 2018.

Tourismusminister Guido Wolf sagte anlĂ€sslich der Übergabe des Förderbescheides: „Wir wollen einen Tourismus, der allen offen steht. Die Barrierefreiheit touristischer Attraktionen spielt dabei eine wichtige Rolle. Daher freut es mich, dass wir die barrierefreie Neugestaltung der Aussichtsplattform an der Schauinslandbahn aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes fördern können. Die herausragende Aussicht von Freiburger Hausberg in den Schwarzwald wird kĂŒnftig ideal zu erreichen sein.“

Freiburgs FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter dankte dem Minister fĂŒr die Aufnahme des Projektes in das Förderprogramm. Breiter, der die Schauinslandbahn als „Bindeglied zwischen Stadt und Schwarzwald“ bezeichnete fĂŒhrte weiter aus: „Vor rund einer Woche haben wir den Aktionstag Inklusion mit viel Begeisterung der Akteure und tollen Anregungen gestaltet. Dank der Förderung durch das Land Baden-WĂŒrttemberg kann nun auch noch das i-TĂŒpfelchen zur Barrierefreiheit der Schauinslandbahn aufgesetzt werden.“

Breiter fĂŒhrte weiter aus, dass es neben der Schauinslandbahn weitere Maßnahmen innerhalb der Stadt gibt, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Als Großprojekt steht der weitere barrierefreie Ausbau des Hauptbahnhofes an. DafĂŒr soll die nördliche UnterfĂŒhrung nach Westen bis zum Bahnsteig an Gleis 8 verlĂ€ngert werden. An allen Bahnsteigen sollen neue AufzĂŒge gebaut werden. Auf Grundlage dieser Ergebnisse hat die DB AG in der Zwischenzeit auch eine Vorplanung mit einer KostenschĂ€tzung erstellt. Diese geht fĂŒr die genannten Maßnahmen von einem Kostenrahmen von rund 9,5 Millionen Euro aus.

Der Förderantrag war seitens der zur VAG gehörigen Schauinslandbahn fĂŒr die barrierefreie Neugestaltung des Aussichtsbereichs an der Bergstation gestellt worden. Der Umbau umfasst neben der Errichtung einer Aussichtsplattform mit Sitzgelegenheiten auch die Sicherung des Berghangs: „Der Ausgangsbereich, die Aussichtsplattform und der Zugang zum Hof werden komplett barrierefrei gestaltet. Dies kommt in erster Linie unseren mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkten FahrgĂ€sten zugute“, erklĂ€rt VAG Vorstand Stephan Bartosch. Letztlich, so Bartosch weiter, sei eine Außenanlage ohne Stufen und Schwellen aber fĂŒr alle Besucherinnen und Besucher sehr angenehm. HierfĂŒr wird insgesamt ein Betrag 484.00 Euro investiert. Die Bauarbeiten sollen im Winterhalbjahr 2018/2019 erfolgen.

Sein Vorstandskollege, Oliver Benz, erinnerte an all das, was bei der Schauinslandbahn bereits fĂŒr MobilitĂ€tseingeschrĂ€nkte getan worden ist: Angefangen bei den ausgewiesenen ParkplĂ€tzen an der Talstation, ĂŒber den ausreichenden Platz fĂŒr RollstĂŒhle in den Kabinen sowie die individuell regelbaren Ein- und Ausstiegszeiten bis hin zuFreiburgs erste "Toiletten fĂŒr alle, die auch fĂŒr Menschen mit schweren Behinderungen geeignet sind, wurde bereits einiges umgesetzt. Benz ergĂ€nzt: „Die barrierefreie Neugestaltung des Aussichtsbereichs an der Bergstation ist logische WeiterfĂŒhrung der Maßnahmen zur Barrierefreiheit bei der Schauinslandbahn. Die Fördermittel des Landes sind hierbei gut investiertes Geld.“

Die Schauinslandbahn ĂŒberwindet auf 3600 m LĂ€nge einen Höhenunterschied von 746 m und hat 2017 ĂŒber 350.000 FahrgĂ€sten befördert. Zur Zeit ihrer Eröffnung im Jahr 1930 galt die erste Großkabinen-Umlaufseilbahn der Welt als technisches Wunderwerk. Die Anlage, die 2012 und 2013 umfangreich modernisiert wurde, steht lĂ€ngst unter Denkmalschutz und konnte seit dem Umbau die Fahrgastzahlen um 40 Prozent steigern.

Das Tourismusinfrastrukturprogramm

Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) des Landes werden wirtschafts- und strukturverbessernde Investitionen unterstĂŒtzt. Damit sollen die Rahmenbedingungen fĂŒr eine weiterhin positive Tourismusentwicklung verbessert und ArbeitsplĂ€tze – ĂŒberwiegend im lĂ€ndlichen Raum – gesichert oder geschaffen werden. Durch die im vergangenen Jahr von 5 auf 7 Millionen Euro jĂ€hrlich erhöhte Fördersumme des Tourismusinfrastrukturprogramms werden in diesem Jahr mehr als 30 kommunale Projekte gefördert. Insgesamt werden damit Investitionen in Höhe von mehr als 25 Millionen Euro angestoßen
 
 

 
Stayfriends verstĂ¶ĂŸt gegen Datenschutzrecht
vzbv klagt erfolgreich gegen Schulfreunde-Portal

Das Schulfreunde-Portal StayFriends darf im Profil neuangemeldeter Nutzerinnen und Nutzer nicht voreinstellen, dass Profilbilder automatisch auf Suchmaschinen und Partnerwebseiten angezeigt werden. FĂŒr eine Veröffentlichung außerhalb des Netzwerks fehlte die erforderliche Einwilligung der Verbraucher. Das hat das Landgericht NĂŒrnberg-FĂŒrth nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen den Betreiber des Dienstes entschieden.

„Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Suchmaschinen und damit an Personen außerhalb des Netzwerkes ist nur mit Einwilligung der Betroffenen erlaubt“, sagt Heiko DĂŒnkel, Rechtsreferent beim vzbv. „Eine im Nutzerprofil versteckte Voreinstellung reicht hierfĂŒr nicht aus. Denn diese mĂŒssen Nutzer erst umstĂ€ndlich deaktivieren, wenn sie ihre Daten schĂŒtzen wollen.“
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WRF BUSINESS TALK: Innovationen neu denken
WRF Business Talk: Innovationen neu denken (c) WRF
 
WRF BUSINESS TALK: Innovationen neu denken
50 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trafen sich beim BUSINESS TALK zum Thema „Innovationen neu denken“, der von der Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF) in Kooperation mit der IHK SĂŒdlicher Oberrhein und badenova am Mittwoch 09. Mai 2018 veranstaltet wurde.

Erfolgreiche Unternehmen sind innovationsgetrieben, schneller als ihre Mitbewerber, vor allem, weil sie sich und ihre Prozesse und Routinen immer wieder auf den PrĂŒfstand stellen und diese neu ausrichten. „Dies ist auch der Grund, warum mittelstĂ€ndische und große Unternehmen immer wieder intern und extern neue Innovationsimpulse suchen und sich auch mit Start-ups vernetzen, kooperieren oder einfach von der neu aufkommenden „Start-up Kultur“ und des sogenannten „kreativen Milieus“ inspirieren lassen“, stellte WRF-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Hanna Böhme bei der BegrĂŒĂŸung der GĂ€ste fest. Es kann sich daher fĂŒr etablierte Unternehmen durchaus lohnen, sich mit AnsĂ€tzen zu beschĂ€ftigen, die sich in der „Start-up-Szene“ bereits bewĂ€hrt haben, wie z.B. Co-Working-Spaces, Ecosystems, Design-ThinkingProzesse, Open-Innovation-Konzepte, digitale Work-Space oder Community-Space.

Dazu stellte Herr Markus Köster den vom Land Baden-WĂŒrttemberg geförderten Start-up BW Accelerator „BadenCampus“ vor. Der Baden-Campus (BC) versteht sich als Enabler fĂŒr wissens- und technologiebasierte GrĂŒndungen und Innovationen. Durch die intelligente Verbindung von Innovation, Raum und Vernetzung wurde ein einzigartiges Innovationsökosystem geschaffen an dem GrĂŒndungsinteressierte, Unternehmen, Kommunen sowie Investoren partizipieren können. Die GrĂŒndungsideen von 16 Start-up Teams werden derzeit im BC-Accelerator Programm gefördert.

In einer von, Michael Bertram, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IHK SĂŒdlicher Oberrhein, moderierten Talk-Runde tauschten sich anschließend Andreas Seltmann (Mitglied der GeschĂ€ftsleitung Hekatron), Frank Steinhoff (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Knoll Gruppe), Gökhan Balkis (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Franz Morat Group) und Dieter Franki (Senior Director QARA, Stryker Leibinger) zu Innovationen und ihren EinschĂ€tzungen und Erfahrungen mit Start-Ups aus. So erklĂ€rte Dieter Franki von Stryker, z.B., wie durch „Open Innovation“ Entwicklungszyklen verkĂŒrzt und grĂ¶ĂŸere Realisierungschancen erzielt werden. Bei der Planung des im Bau befindlichen neuen Innovationszentrums von Stryker wird Raum fĂŒr Konzentration, Kollaboration und Kooperation geschaffen, um so KreativitĂ€t und Innovation zu fördern.

„Wir betrachten Innovationen ganzheitlich – nicht nur unsere Produkte und Dienstleistungen mĂŒssen innovativ sein, sondern auch unsere Prozesse. Nur so können wir die Kunden- und Marktanforderungen erfĂŒllen und unseren Erfolg nachhaltig sichern.“, erlĂ€utert Gökhan Balkis, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Framo Morat deren Innovationsprozess

„Startups und Mittelstand können beide voneinander lernen. Im Kern geht es heute in Zeiten des Umbruchs darum, das eigene GeschĂ€ftsmodell permanent auf den PrĂŒfstand zu stellen und weiterzuentwickeln“ ist das Schlusszitat von Moderator Bertram.

Über die Wirtschaftsförderung Region Freiburg (WRF):
Die im Jahr 1994 gegrĂŒndete WRF zĂ€hlt 57 Mitglieder, darunter neben der Stadt Freiburg und den beiden angrenzenden Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen, 32 StĂ€dte und Gemeinden sowie Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken aus den beiden Landkreisen und Kammern, VerbĂ€nde, Institutionen. Das Hauptanliegen der WRF ist die Vernetzung von Politik und Wirtschaft, die Entwicklung der regionalwirtschaftlichen Potenziale, das nationale und internationale Standortmarketing und die Förderung regionaler StĂ€rken wie Biotechnologie, Umweltwirtschaft, Mikrosystem- und Elektrotechnik, Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft und Tourismus.

zum Bild oben:
Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen: Frank Steinhoff (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Knoll Gruppe), Andreas Seltmann (Mitglied der GeschĂ€ftsleitung Hekatron), Hanna Böhme (GeschĂ€ftsfĂŒhrerin WRF und FWTM), Michael Bertram (GeschĂ€ftsfĂŒhrer der IHK SĂŒdlicher Oberrhein), Dieter Franki (Senior Director QARA, Stryker Leibinger) und Gökhan Balkis (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Franz Morat Group) / Foto: FWTM
 
 

 
Karlsruhe: Wasserspiele auf dem Marktplatz - Gastronomie am Werderplatz
Planungsausschuss beschÀftigte sich mit öffentlichem Raum

Wasserspiele auf dem Marktplatz

Nach Abschluss der Kombilösungsarbeiten auf dem Marktplatz soll das HerzstĂŒck der Karlsruher Innenstadt neu gestaltet werden. Angedacht sind auch Wasserspiele, deren Planung und Gestaltung bereits Ende 2017 in einigen gemeinderĂ€tlichen Gremien vorgestellt und erörtert wurden. Am 9. Mai befasste sich erneut der Planungsausschuss unter Vorsitz von BĂŒrgermeister Michael Obert mit einer detaillierteren ErlĂ€uterung des Konzepts. Vorgesehen haben die Stadtplaner 31 in den Bodenbelag integrierte DĂŒsen, die sich auf einer GesamtflĂ€che von 180 Quadratmetern regelmĂ€ĂŸig verteilen und einen Wasserstrahl etwa 1,20 bis 1,50 Meter hoch in die Luft schießen. Diese Höhe ist fĂŒr besondere AnlĂ€sse technisch modifizierbar. Nach lĂ€ngerer Diskussion und vertieften Nachfragen sprach sich der Ausschuss mit großer Mehrheit und einer Gegenstimme fĂŒr die Realisierung der Wasserspiele aus. "Der Wunsch nach solchen Wasserspielen ist auch aus einer BĂŒrgerbeteiligung hervorgegangen", betonte Baudezernent Obert. Das Gesamtkonzept zur Neugestaltung des Marktplatzes wird im Sommer im Rahmen des gemeinderĂ€tlichen Kostenkontrollverfahrens vorgestellt.

Werderplatz attraktivieren

Mit einem Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion zum Werderplatz beschĂ€ftigte sich der Planungsausschuss ebenfalls am 9. Mai. Im "Bebauungsplan SĂŒdstadt" von 1986 ist fĂŒr den Werderplatz ein Mischgebiet festgesetzt und lĂ€sst Schank- und Speisewirtschaften sowie Hotels nur ausnahmsweise zu. Hierdurch sollte in den 1980er Jahren eine ĂŒberhandnehmende und weitere Ausbreitung von GaststĂ€tten in der SĂŒdstadt verhindert werden. Der Bebauungsplan diene auch heute noch als Steuerungsmöglichkeit, um ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis zwischen Gastronomie und Wohnen zu ermöglichen und somit fĂŒr WohnqualitĂ€t zu sorgen, erlĂ€uterte BaubĂŒrgermeister Michael Obert. Den Vorschlag der CDU, die BeschrĂ€nkungen fĂŒr GaststĂ€tten aufzuheben, lehnt die Stadtverwaltung daher ab. Der Ausschuss einigte sich dennoch darauf, dass gemeinsam mit der BĂŒrgergesellschaft der SĂŒdstadt eine verwaltungsinterne Richtlinie erarbeitet wird, die die neue Situation des Stadtteils – starkes Wachstum und Mangel an attraktivem Raum – berĂŒcksichtigt. Diese Richtlinie wird dann dem Planungsausschuss vorgestellt.
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SchĂŒlerwettbewerb „Junior.ING“ im Europa-Park
Sieger-BrĂŒcken „The Glassbridge“ und „The bridge over troubled water“
 
SchĂŒlerwettbewerb „Junior.ING“ im Europa-Park
Clevere BrĂŒckenmodelle von Nachwuchsingenieuren

Am 09. Mai 2018 wurden die Sieger des SchĂŒlerwettbewerbs „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Baden-WĂŒrttemberg im Europa-Park gekĂŒrt. Aufgabe war es, eine Fuß- und RadwegbrĂŒcke als Modell zu bauen, die vorgegebene Bedingungen erfĂŒllt. Die beiden besten BrĂŒckennachbauten von 977 eingereichten Modellen stammen aus Vaihingen (Enz) und Ochsenhausen. Rund 2.500 Nachwuchsingenieure haben sich insgesamt am 13. SchĂŒlerwettbewerb beteiligt. Nach der Preisverleihung waren die rund 1.300 SchĂŒler von der Familie Mack eingeladen, einen erlebnisreichen Tag im Europa-Park zu verbringen.

2.500 Teilnehmer aus ĂŒber 100 Schulen haben sich am 13. SchĂŒlerwettbewerb der Ingenieurkammer Baden-WĂŒrttemberg unter Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann beteiligt. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr in insgesamt zwölf BundeslĂ€ndern ausgelobt. Unter dem Motto „Junior.ING“ sollten die SchĂŒler eine Fuß- und RadwegbrĂŒcke als Modell bauen, die eine Strecke von 60 cm ĂŒberbrĂŒckt und mit einem Kilogramm belastet werden kann. Als Werkstoffe durften lediglich Papier, Folie, Klebstoff und Schnur sowie Stecknadeln verwendet werden.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Neugierde auf die naturwissenschaftlichen und technischen FĂ€cher zu wecken. Mit dem Wettbewerb können SchĂŒlerinnen und SchĂŒler fĂŒr den Beruf begeistert und möglicherweise sogar zum Bauingenieurstudium bewegt werden. Daniel Sander, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Ingenieurkammer Baden-WĂŒrttemberg, erklĂ€rte: „Der SchĂŒlerwettbewerb ist eines unserer erfolgreichsten und wichtigsten Projekte der letzten Jahre. Wir möchten den SchĂŒlern vermitteln, wie spannend und interessant der Beruf des Bauingenieurs ist.“ Auch Dr. Volker Klaiber, Direktor Operation & Service des Europa-Park, war von der Ingenieurskunst des Nachwuchses sehr angetan: „Gerade uns als Freizeitpark, der von seinen Attraktionen lebt und die Ingenieurskunst schĂ€tzt, macht es Spaß, die KreativitĂ€t und das Engagement junger Leute mitzuerleben. Daher freuen wir uns, den SchĂŒlerwettbewerb bereits zum fĂŒnften Mal unterstĂŒtzen zu dĂŒrfen.“

In der Alterskategorie bis Klassenstufe 8 belegten Timo Engel, Anna-Leonie Fleischer, Marc Kuehlbrey Leo Matuschowitz und Henrik Neibig vom Friedrich-Abel-Gymnasium in Vaihingen an der Enz den 1. Platz. Der Juror und Ingenieurkammer-Vorstand Dipl.-Ing. Andreas Nußbaum beschrieb die Wahl zum Siegermodell „The Glassbridge“ mit folgenden Worten: „Das Siegerteam hat mit dem Modell eine gelungene Symbiose aus Leichtigkeit und StabilitĂ€t erreicht. Ganz nach dem Motto: form follows function. Die Konstruktion aus Querbalken fĂŒr die Geh- und FahrflĂ€che mit der Verbindung durch farbige BĂ€nder wurde fĂŒr den Betrachter durch einen transparenten Belag noch speziell hervorgehoben.“
Platz 1 bei den Ă€lteren SchĂŒlern ab Klassenstufe 9 belegten Achim Bock, Daniel Poduschnick, Selina Schmid und Niklas Stallbaumer der Gesamtschule Ochsenhausen-Reinstetten. Auch hier lobte die Jury die intelligente Baukonstruktion des Modells. „Die Erbauer haben sich bei der „bridge over troubled water“ an organischen Formen orientiert, wie sie auch im Bereich der Bionik vorkommen. Der Entwurf besticht durch die sehr fein ausgearbeiteten Details und die perfekte Verarbeitung des Werkstoffs Papier“, lobte Dr.-Ing. Frank Breinlinger das Siegermodell.

Die Siegermodelle der beiden Alterskategorien treten beim Bundeswettbewerb der zwölf Ingenieurkammern am 08. Juni im Deutschen Technikmuseum Berlin an. Nach der Preisverleihung machten die SchĂŒler auf Einladung des Europa-Park eine Entdeckungstour durch Deutschlands grĂ¶ĂŸten Freizeitpark.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie zu den vollstÀndigen Gewinnerlisten unter: www.ingbw.de/ingenieurkammer/aktuell-presse/

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2018 noch bis zum 04. November tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (lĂ€ngere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen auch unter www.europapark.de

zum Bild oben:
Die Sieger-BrĂŒcken „The Glassbridge“ aus Vaihingen an der Enz (vorne) und „The bridge over troubled water“ aus Ochsenhausen-Reinstetten
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Französische Rechenkönige bei „Mathematik ohne Grenzen“ im Europa-Park
Daniel Bach (li) und Quentin Meon vom Lycée Jean Jacques Henner
 
Französische Rechenkönige bei „Mathematik ohne Grenzen“ im Europa-Park
Das LycĂ©e Jean Jacques Henner aus dem elsĂ€ssischen Altkirch hat am Mittwoch, 09. Mai 2018, das Finale von „Mathematik ohne Grenzen“ im Europa-Park gewonnen und damit erstmals den Titel nach Frankreich geholt. Insgesamt qualifizierten sich zwölf Klassen fĂŒr den entscheidenden Wettbewerb in Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark. Im Ballsaal Berlin mussten die Nachwuchsmathematiker neun knifflige Rechenaufgaben unter Zeitdruck lösen. Platz zwei belegte das CollĂšge Mentel aus dem französischen SĂ©lestat. Das Lörracher Hebel-Gymnasium erreichte als Titelverteidiger in diesem Jahr Rang drei.

Gemeinsam unter Zeitdruck mathematische Höchstleistungen vollbringen – dieser Herausforderung stellten sich am 09. Mai 2018 rund 350 Teilnehmer beim „Mathematik ohne Grenzen“-Finale im Ballsaal Berlin des Europa-Park. Insgesamt versuchten die SchĂŒler möglichst schnell, neun Aufgaben zu lösen. Komplexe Gleichungen bis hin zu kniffeligen Fragen der Geometrie zĂ€hlten zum Aufgabenspektrum. Schlussendlich erreichten die SchĂŒler der Seconde M des LycĂ©e Jean Jacques Henner aus Altkirch die höchste Punktzahl aller zwölf teilnehmenden Klassen.

Im Anschluss an die Siegerehrung freuten sich die qualmenden SchĂŒlerköpfe auf die AbkĂŒhlung in den 15 europĂ€ischen Themenbereichen des Europa-Park. Neben dem Schulen der mathematischen FĂ€higkeiten, soll der Wettbewerb auch die KreativitĂ€t und den Teamgeist der Teilnehmer stĂ€rken. Die Begeisterung fĂŒr die Mathematik zu fördern und trinationale Grenzen zu ĂŒberbrĂŒcken, zĂ€hlen außerdem zu den Zielen der Veranstaltung.

„Mathematik ohne Grenzen“ begeistert seit fast 30 Jahren Jugendliche weltweit. Der Wettbewerb wurde von der Akademie Straßburg unter dem Namen „MathĂ©matiques sans FrontiĂšres“ ins Leben gerufen und 1989 erstmalig durchgefĂŒhrt. Seit 1990 nehmen deutsche SchĂŒler daran teil. Der Europa-Park ist bereits zum 18. Mal Gastgeber des Mathematikwettbewerbs fĂŒr Schulen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Die Organisation im sĂŒdbadischen Raum und die Korrektur der eingesandten Lösungen ĂŒbernahm wieder das Hans-Furler-Gymnasiums Oberkirch. Weltweit wetteifern jedes Jahr 260.000 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in 9.000 Schulkassen aus 30 LĂ€ndern im Abschlusswettbewerb von „Mathematik ohne Grenzen“.

Zum Bild oben:
Im Rechenfieber: Die SchĂŒler Daniel Bach (links) und Quentin Meon lösten knifflige Rechenaufgaben fĂŒr das LycĂ©e Jean Jacques Henner aus Altkirch
 
 

 
Freistatt statt Polizeistaat
18-jĂ€hriger ĂŒbergibt 110.000 Unterschriften an Joachim Herrmann

FĂŒrth, 11. Mai 2018. Heute hat Nicolai Wilke aus Heroldsberg Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in FĂŒrth 110.000 Unterschriften gegen das Polizeiaufgabengesetz (PAG) ĂŒbergeben. Einen Tag nach der Großdemonstration gegen das Gesetz in MĂŒnchen geht damit der Protest weiter. Nicolai Wilke hat auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, dazu aufgerufen, gegen das geplante Gesetz zu protestieren, das schon nĂ€chste Woche durch den Landtag gehen soll. Der 18-JĂ€hrige traf den Staatsminister am Rande der Eröffnung des Landesamtes fĂŒr Statistik.

“Ich habe Minister Herrmann klar gemacht, dass wir einen Freistaat und keinen Polizeistaat wollen”, sagt Wilke. Die Kritik am Gesetzentwurf richtet sich vor allem gegen die EinschrĂ€nkung der BĂŒrgerrechte, etwa der Unschuldsvermutung und der freien Bestimmung des Aufenthaltsortes. Eine angenommene “drohende Gefahr” wĂŒrde die Polizei berechtigen, BĂŒrgerinnen und BĂŒrger abzuhören oder vorzuladen. Auch den Vorbeugewahrsam, der bis auf drei Monate ausgeweitet werden soll, beklagt er. Nicolai Wilke: “Es gibt immer weniger KriminalitĂ€t, aber wir sollen stĂ€rker ĂŒberwacht werden - das ist unlogisch."

Nicolai Wilke ist Fach-Abiturient aus Heroldsberg bei NĂŒrnberg. FĂŒr ihn ist der Widerstand gegen das PAG deshalb wesentlich, weil Demokratie, freie MeinungsĂ€ußerung und das Demonstrationsrecht “wichtiger sind als Überwachungswahn und EinschrĂ€nkung der BĂŒrgerrechte." Viele der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Online-Petition, die vor allem aus Bayern kommen, machen deutlich, dass sich mit der Protest nicht gegen die Polizei im allgemeinen richtet, sondern dass die bisherigen Befugnisse als Exekutiv-Organ ausreichten. Man dĂŒrfe nicht die Bevölkerung in Bayern unter Allgemeinverdacht stellen - nur um der AfD WĂ€hlerinnen und WĂ€hler abzujagen.
 
 



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