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Samstag, 6. März 2021
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Verschiedenes

„Das Djatlow-Massaker“, neunteilige Mystery-Serie nach einem wahren Fall
Bild: SWR/Christian Koch
 
„Das Djatlow-Massaker“, neunteilige Mystery-Serie nach einem wahren Fall
Es ist eine wahre Geschichte: Im Winter 1959 werden im Uralgebirge die verstĂŒmmelten Leichen von neun jungen Frauen und MĂ€nnern gefunden, die zu einer Skitour aufgebrochen waren. Die UmstĂ€nde ihres Todes werden nie geklĂ€rt. Sicher ist nur, dass die Gruppe um den Studenten Igor Djatlow ihr Zelt in der UnglĂŒcksnacht fluchtartig verlassen haben muss. Die Hörspielserie verknĂŒpft die mysteriösen TodesfĂ€lle und die Spekulationen, die sich um sie ranken, mit Ereignissen, die sich 30 Jahre spĂ€ter abspielen. Sie schickt den fiktiven Sohn von Igor Djatlow als Reporter der „Pravda“ zum Schauplatz des UnglĂŒcks. Dort trifft er auf mörderische StaatsanwĂ€lte, grausame ExstrĂ€flinge und die sagenhafte Goldene Frau


Hörspielserie von Robert Weber; Regie: Mark Ginzler; Dramaturgie: Katrin Zipse. Produktion: SWR 2021.

Ab 8. MĂ€rz 2021, alle Folgen exklusiv in der ARD Audiothek (klinke unten auf "mehr").

Von 22. MĂ€rz bis 1. April 2021, Montag bis Freitag, ca. 19:45 Uhr, im Kulturradio SWR2.
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Stadt legt mehrstufiges Konzept fĂŒr eine erweiterte Teststrategie vor
Augustinermuseum und Konzerthaus werden zu Testzentren und starten ab Montag mit Schnelltests
Stadt bietet kostenfreie Tests fĂŒr Lehrerinnen und Lehrer, Erzieher und Pendler an, darĂŒber hinaus auf stĂ€dtische Kosten Schnelltests fĂŒr QuarantĂ€ne-Angehörige
Mobile Testteams in Kitas und Schulen geplant
Ab sofort sind alle Testmöglichkeiten unter www.freiburg.de/schnelltestzentren abrufbar - bereits ĂŒber 60 Angebote im Stadtgebiet
StÀdtische Telefon-Hotline unter 0761-2010 beantwortet Fragen zu Schnelltests
1600 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer erhalten Angebot fĂŒr Schnelltests

Das konsequente und mehrstufige Konzept zur Teststrategie fĂŒr die Stadt Freiburg wird erweitert. Die ErgĂ€nzungen sollen am Montag starten und sind das Ergebnis der kurzfristig anberaumten interdisziplinĂ€ren Arbeitsgruppe unter Leitung von Frank Uekermann, die OberbĂŒrgermeister Martin Horn am Montag ins Leben gerufen hat.

„Innerhalb kĂŒrzester Zeit haben wir unsere bisherige Teststrategie mit vielen externen Akteuren deutlich erweitert. Mit dem Augustinermuseum und dem Konzerthaus haben wir jetzt zwei zusĂ€tzliche Testzentren inmitten der Stadt und damit erweiterte Möglichkeiten fĂŒr zusĂ€tzlich mehr Schnelltests fĂŒr mehr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger“, erlĂ€utert OberbĂŒrgermeister Martin Horn. „Zudem planen wir mobile Testteams fĂŒr Kitas und Schulen, damit sich Kinder, SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowie Erzieherinnen und Erzieher bzw. Lehrerinnen und Lehrer bei einem Verdachtsfall kostenlos testen lassen können. Diese kostenlose Testung soll das Risiko einer unkontrollierten Verbreitung weiter eindĂ€mmen.“

Testzentren am Augustinermuseum und im Konzerthaus
Die beiden Testzentren Augustinermuseum und Konzerthaus öffnen am Montag im Auftrag der Stadt Freiburg ihre Pforten. Das Testzentrum im Augustinermuseum betreibt das Deutsche Rote Kreuz, im Konzerthaus ist die Hexentalapotheke fĂŒr die Organisation und Koordinierung zustĂ€ndig. Beide Testzentren sind sehr gut per Fuß, Rad und Straßenbahn erreichbar, das Konzerthaus ist darĂŒber hinaus auch mit dem Auto ĂŒber die Tiefgarage anfahrbar.

In den beiden Testzentren können sich ab Montag alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger testen lassen. Lehrerinnen und Lehrer sowie SchĂŒlerinnen und SchĂŒler erhalten einen kostenlosen Schnelltest. GrenzgĂ€nger und Pendler erhalten ebenfalls einen kostenlosen Schnelltest, hier ist eine QuarantĂ€nebescheinigung oder Arbeitgeberbescheinigung erforderlich.

DarĂŒber bietet die Stadt ĂŒber die Regelungen der Landesverordnung hinaus und auf stĂ€dtische Kosten Schnelltests fĂŒr alle Haushaltsmitglieder, bei denen eine Person in QuarantĂ€ne ist, einen kostenlosen Schnelltest erhalten. Der Nachweis ĂŒber eine Kopie der QuarantĂ€neanweisung und der gleichen Adresse im Ausweis (Eltern, Partnerinnen und Partner, WG-Mitglieder) genĂŒgt.

ZusĂ€tzlich bieten die beiden Testzentren Augustinermuseum und Konzerthaus Tests fĂŒr Selbstzahler fĂŒr 32,95 Euro an. Diese Tests sind teurer als die Schnelltests, die kĂŒnftig von Discountern und Drogerien angeboten werden, aber die getesteten Personen bekommen ein Zertifikat.

Im Gegensatz zu den anderen Testzentren erfolgt die Terminbuchung beziehungsweise die Registrierung und Zertifikatsaustellung ausschließlich online. Termine fĂŒr die Schnelltests werden ĂŒber das Mobiltelefon vereinbart, der Test selbst dauert fĂŒnf Minuten, das Ergebnis steht nach 15 Minuten fest und wird zusammen mit einem Zertifikat ebenfalls per Mobiltelefon ĂŒbermittelt. Die Anmeldung fĂŒr die beiden Testzentren im Augustinermuseum und im Konzerthaus lĂ€uft ab Sonntag, 7. MĂ€rz, auch unter www.freiburgtestet.de

Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach: „Bei Bedarf können wir weitere Testzentren eröffnen, wenn das angekĂŒndigte Angebot vom Land von einem Schnelltest pro Person pro Woche eintritt und die bestehende Infrastruktur nicht ausreicht. Hierzu sind wir mit lokalen Apotheken und Arztpraxen in guten GesprĂ€chen.“

Geöffnet werden die beiden Testzentren am Montag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 7 bis 16 Uhr.

Mobile Teams in Kitas und Schulen
Bei einem bestĂ€tigten Infektionsfall in einer Kita oder Schule ist geplant, dass auf Empfehlung des Gesundheitsamtes ein mobiles Team in die Einrichtung gesendet werden soll. Das Team kann dort Schnelltests bei Erwachsenen sowie Kindern beziehungsweise Jugendlichen durchfĂŒhren. Die Erwachsenen können die Tests selber durchfĂŒhren. Medizinisches Personal muss den Test aber bei Kindern und Jugendlichen vornehmen.

Mit dieser Schnelltestung können bei einem Ausbruch weitere symptomfreie ÜbertrĂ€ger identifiziert werden. In Kombination mit dem stĂ€dtischen Angebot der kostenlosen Testung fĂŒr Mitglieder einer QuarantĂ€neperson soll das Risiko einer unkontrollierten Verbreitung weiter eingedĂ€mmt werden.

Die Testung bei Kindern und Jugendlichen setzt aber eine EinverstĂ€ndniserklĂ€rung der Eltern voraus, welche vorab vorsorglich ĂŒber die Kitas und Schulen eingeholt werden muss. Die entsprechenden Formulare werden seitens der Stadt zur VerfĂŒgung gestellt.

Alle Testmöglichkeiten auf der stÀdtischen Homepage
Unter www.freiburg.de/schnelltestzentren sind die bekannten FAQs ĂŒbersichtlich aufgelistet. Ab sofort ist zudem eine Stadtkarte mit einer grafischen und tabellarischen Darstellung aller bekannten Testzentren, Apotheken und Arztpraxen abrufbar sein, in denen Schnelltests durchgefĂŒhrt werden können. Über Links können direkte Verbindungen zum Terminbuchungssystem der stĂ€dtischen Testzentren durchgefĂŒhrt werden.

StÀdtische Telefon-Hotline unter 0761-2010
Weiter bietet die Stadt Freiburg ebenfalls ab Montag eine Telefon-Hotline unter der 0761-2010 an. Dort werden die gÀngigen Fragen zu diesem Thema beantwortet.

Schnelltests fĂŒr Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
1600 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden bei der kommenden Landtagswahl vor Ort in den Freiburger Wahllokalen eingesetzt. FĂŒr sie bietet die Stadt vorab einen kostenlosen Schnelltest an, die Testung ist selbstverstĂ€ndlich freiwillig.

OB Horn: „Wir beginnen am Montag mit unserem konsequent strukturierten und mehrstufigen Konzept zur Schnelltestung. Die jetzigen konstruktiven und kreativen Lösungen konnten nur mithilfe dem Engagement von vielen Beteiligten so schnell auf den Weg gebracht werden. DafĂŒr ein herzliches Dankeschön an alle Akteurinnen und Akteure – es liegt weiterhin viel Arbeit vor uns."
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Schon 1000 Tests erfolgreich durchgefĂŒhrt!
Schnelltest-Initiative erfreut sich großen Zuspruchs

Sehr erfolgreich lĂ€uft die Corona-Schnelltest-Kampagne der Initiative „Tests fĂŒr Freiburg – Freiburger Wirtschaft packt an“: Bis zum heutigen Freitag haben sich bereits 1000 Freiburger/-innen testen lassen.

Zu einer richtige Erfolgsgeschichte hat sich die Initiative „Tests fĂŒr Freiburg – Freiburger Wirtschaft packt an“ entwickelt, die seit der letzten Februarwoche BĂŒrger/-innen der Stadt Freiburg kostenlos testet. Die Aktion ist zweigeteilt: WĂ€hrend ein mobiles Team Kitas und Schulen anfĂ€hrt und vor Ort testet, kommen die Freiburger/-innen direkt in das Schnelltestzentrum im Hotel „Rappen“ am Freiburger MĂŒnsterplatz.

Die Aktion hat sich in der Stadt herumgesprochen, denn immer mehr Freiburger/-innen nutzen die Gelegenheit, sich Klarheit in Sachen Corona zu verschaffen. Eine weitere gute Meldung fĂŒr alle Freiburger/-innen: Das Testzentrum im Hotel Rappen auf dem MĂŒnsterplatz steht auch nĂ€chste Woche fĂŒr kostenfreie Corona-Schnelltests zur VerfĂŒgung.

„1000 durchgefĂŒhrte Schnelltests innerhalb von zwei Wochen ist ein ĂŒberwĂ€ltigendes Ergebnis fĂŒr unsere Initiative. Zudem merken wir, dass die Nachfrage der Menschen in der Stadt nach Tests weiter zunimmt“, erlĂ€utert Michael Hafner, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Vereinigung Badischer UnternehmerverbĂ€nde (VBU).
 
 

Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe hofft auf eine baldige Öffnung
Zoochef Dr. Matthias Reinschmidt / Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe
 
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe hofft auf eine baldige Öffnung
Warten auf genaue Vorgaben der Landesverordnung

"Jetzt könnte es sehr schnell gehen, dass wir wieder GĂ€ste im Zoo begrĂŒĂŸen dĂŒrfen. Allerdings mĂŒssen wir die Landesverordnung abwarten", sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. "Wir hoffen aber darauf, dass die Wiedereröffnung sobald als möglich kommt". Gestern hatte es bei einer Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der LĂ€nder eine grundsĂ€tzliche Einigung darĂŒber gegeben, dass auch Zoos unter bestimmten Voraussetzungen und bei der Einhaltung von regionalen Inzidenzwerten wieder ihre Tore öffnen dĂŒrfen. Die LĂ€nder mĂŒssen diese BeschlĂŒsse jetzt in Verordnungen umsetzen. Wie und mit welchen Vorgaben das in Baden-WĂŒrttemberg geschieht, ist noch unklar. Sobald genauere Angaben gemacht werden können, informiert der Zoo auf seiner Internetseite.

Wichtiger Hinweis fĂŒr Jahreskarteninhaber: Sobald ein Öffnungstermin feststeht, werden alle Jahreskarten, die bei Beginn der Schließung gĂŒltig waren, automatisch um die Zeit des Lockdowns verlĂ€ngert.
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Samsung Galaxy S21, S21+ und S21 Ultra
Potent, robust, aber ohne LadegerÀt

Jedes Jahr legt Samsung seine Flagschiffreihe neu auf, in diesem Jahr sind es Samsung Galaxy S21, Galaxy S21+ und Galaxy S21 Ultra. Der ï»żTest der GerĂ€te zu Preisen von 850 bis 1430 Euro zeigt: Samsung offeriert wieder einmal Spitzen-Handys, die robuster als die 20er Serie vom Vorjahr sind. Alle drei bestanden den Falltest, der zwei der drei Vorjahresmodellen arg zusetzte. Aber ein LadegerĂ€t liefert Samsung nicht mehr mit und die Option zur Speichererweiterung entfĂ€llt.

Die Displays aller drei Modelle gehören zu den besten ihrer Art. Sie beeindrucken besonders beim Scrollen, da wirkt die hohe Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Nicht ganz so Spitze: Das leicht gekrĂŒmmte Display des S21 Ultra fĂ€ngt Spiegelungen etwas störend ein. WĂ€hrend das S21 und das S21+ beim Test der Kameras praktisch genauso ordentlich abschneiden wie die VorgĂ€ngermodelle, punktet das Spitzenmodell S21 Ultra mit seinem 10fach Telezoom. An der VideoqualitĂ€t haben die Tester ebenfalls wenig zu beanstanden. In puncto Handhabung lassen die drei Neuen wie ihre VorgĂ€nger kaum WĂŒnsche offen. Dank der schnellen Prozessoren lĂ€sst sich mit allen drei GerĂ€ten mit hohem Tempo arbeiten und daddeln. Auch fĂŒr GPS und Navigation eignen sich alle drei Modelle prima.

Wie die Ende 2020 vorgestellten iPhones kommt auch Samsungs S-Klasse nun ohne mitgeliefertes LadegerĂ€t zum Kunden. Preislich sind die drei GerĂ€te etwas gĂŒnstiger als die Vorjahresmodelle. Der Nachlass betrĂ€gt 49 bis 119 Euro.

Der Test Samsung Galaxy S21 ist online unter ï»żwww.test.de/galaxy-s21 abrufbar.
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Freiburg: Zimmerbrand im 7 Obergeschoss
04.03.2021, 23:26 Uhr; Auwaldstraße 42, Freiburg: Mehrere Anrufer/in meldeten der Integrierten Leitstelle ĂŒber den Notruf 112, dass es im siebten Obergeschoss in einer Wohnung brennen wĂŒrde. Beim Eintreffen der EinsatzkrĂ€fte waren die Bewohnerin und ihr Sohn mit Freunden sowie Hund schon vor dem GebĂ€ude. Diese wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von der Feuerwehr erstversorgt. Unter Atemschutz und einem Löschrohr konnte der Zimmerbrand schnell durch die Feuerwehr gelöscht werden. Weiterhin wurde der Wohnbereich maschinell belĂŒftet und im Anschluss einige Habseligkeiten fĂŒr die Bewohnerin aus der Wohnung geholt. Vier Jugendliche aus der Brandwohnung mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus verbracht werden. FĂŒr die psychische Versorgung der Mutter wurde ein Kriseninterventionsteam (KIT) an die Einsatzstelle geholt. Die aufgrund von Brandrauch kontaminierte Wohnung war nicht mehr bewohnbare und wurde der Polizei ĂŒbergeben. Die betroffene Mutter konnte nach RĂŒcksprache bei einer Angehörigen ihrer Familie vorerst unterkommen. Zur Brandursache kann derzeit noch nichts gesagt werden.

Die Feuerwehr Freiburg war mit 6 Fahrzeugen und 26 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Weiterhin zwei Streifenwagen der Polizei mit 4 Polizisten und der Rettungsdienst mit 2 RTW und 2 KTW sowie einem Notarzt.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

Nachhaltige Ausrichtung der Messe Freiburg
Messe Freiburg: Messefront (c) FWTM
 
Nachhaltige Ausrichtung der Messe Freiburg
MessegebÀude an AbwÀrme des Industriegebiet Nord angeschlossen

Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) trĂ€gt als stĂ€dtische Gesellschaft die Marke „Green City Freiburg“ in die Welt. Daher ist es Anspruch der FWTM, sich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung stetig fortzuentwickeln und einen Beitrag zu den Freiburger Nachhaltigkeitszielen zu leisten sowie explizit auch zur Erreichung des Ziels der KlimaneutralitĂ€t beizutragen. Hierbei verfolgt die FWTM auch das Ziel, ihre eigenen GebĂ€ude energieeffizient und nachhaltig auszurichten. Seit Ende 2020 wird die Messe Freiburg von der badenovaWÄRMEPLUS mit NiedertemperaturwĂ€rme versorgt, die als CO2-neutrale AbwĂ€rme von der Cerdia GmbH im Industriegebiet Nord aus der Zelluloseproduktion stammt. Mit dieser Maßnahme geht die FWTM einen weiteren Schritt in Richtung KlimaneutralitĂ€t.

Die im Rahmen der Projekte Green Industry Park Freiburg (GIP) und des Netzwerkes „Lernendes Energie-Effizienznetzwerk“ (LEEN) bereits erfolgreich auf den Weg gebrachte quartiersbezogene Nutzung der industriellen AbwĂ€rme der Cerdia GmbH, versorgt das VerwaltungsgebĂ€ude der FWTM bereits seit Mitte 2018. Die Leitungen zu den Messehallen wurden verlegt und nun zur neuen Heizperiode Ende 2020 in Betrieb genommen. Die WĂ€rmeleitung, an die schon 2017 das Autohaus MĂ€rtin angeschlossen wurde, verlĂ€uft entlang der Vorderseite (Parkplatz) der Messe, derzeit bis zum FWTM-VerwaltungsgebĂ€ude. Durch wĂ€rmetechnische Optimierungen wird in der Messe und dem FWTMVerwaltungsgebĂ€ude die NiedertemperaturwĂ€rme direkt eingesetzt. Nur selten muss in der Messe mit einer WĂ€rmepumpe die NiedertemperaturwĂ€rme auf ein höheres Temperaturniveau angehoben werden. Durch den Wegfall des Erdgasverbrauchs werden bei der Messe jĂ€hrlich 350 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Das sind 32 Prozent der Umweltentlastung bezogen auf den gesamten Energieverbrauch der Messe. Außerdem wurden umfangreiche Maßnahmen zur Reduktion des elektrischen Energieverbrauchs bei Heizungspumpen und Leuchtmitteln in der Messe umgesetzt.

Die FWTM hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend nachhaltig ausgerichtet und wird diesen Weg in den kommenden Jahren konsequent weiterverfolgen. Die von der FWTM bezogene elektrische Energie, ist zu 100 Prozent Ökostrom des regionalen Versorgers badenova. Bei der Messe wird aktuell ĂŒber die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung fĂŒr die vorhandenen Photovoltaik-Anlagen diskutiert. Mit der CO2-neutralen WĂ€rmeversorgung und einem Repowering der regenerativen ElektrizitĂ€tserzeugung auf den großen MessedachflĂ€chen kann die Messe vollstĂ€ndig klimaneutral werden.

Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement

Neben der Messe Freiburg sind auch die weiteren VeranstaltungshĂ€user der FWTM, das Konzerthaus Freiburg, das Historische Kaufhaus und das ETAGE Tagungscenter im Solar Info Center Austragungsgort zahlreicher Veranstaltungen, die Menschen zu Themen der ökologischen Nachhaltigkeit zusammenbringen. Dazu zĂ€hlen Eigenveranstaltungen wie die Messe GebĂ€ude.Energie.Technik (GETEC), der Kongress Klimaneutrale Kommunen oder auch Gastveranstaltungen, wie die alle zwei Jahre stattfindende „Lokal Renewables“ im historischen Kaufhaus – um nur einige zu nennen.

Bei der Organisation von Veranstaltungen arbeitet die FWTM bevorzugt mit regionalen Partnern und Dienstleistern zusammen, um die regionale Wirtschaft zu unterstĂŒtzen und lange Transportwege auszuschließen. Beispielsweise wird bei Anreise der Teilnehmer eines Kongresses in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn das „MICE-Veranstaltungsticket“ angeboten, das eine gĂŒnstige Anreise mit der Bahn von allen Bahnhöfen Deutschlands mit Ökostrom ermöglicht. Innerhalb Freiburgs arbeitet die FWTM mit dem Kongressticket/RVF-Ticket – diese bieten den Teilnehmern die nachhaltige und kostengĂŒnstige MobilitĂ€t vor Ort. Bei allen Eigenmessen der FWTM sowie den meisten konzertanten Gastveranstaltungen ist das RVF-Ticket im Eintrittspreis enthalten. Finanziert wird dies entweder durch die FWTM oder den jeweiligen Veranstalter.

Die Cateringpartner der FWTM legen großen Wert auf ein regionales und saisonales Angebot. Seit 2003 ist das inhabergefĂŒhrte Business-Catering Freiburg Exklusivpartner der Messe und produziert in Absprache mit den Veranstaltern bevorzugt so, dass die Menge der zubereiteten Speisen möglichst genau dem Bedarf entspricht, so dass nach der Veranstaltung idealerweise nichts entsorgt werden muss. Bei sĂ€mtlichen Veranstaltungen in den HĂ€usern der FWTM wird auf Einweggeschirr verzichtet. Auch bei Gastveranstaltungen ist der Einsatz von Einweggeschirr verboten. Sofern es seitens der Veranstalter gewĂŒnscht ist, unterstĂŒtzt die FWTM die Initiative der Bundesregierung: „restlos genießen“ und stellt Kartonboxen fĂŒr die Mitnahme der Reste kostenfrei zur VerfĂŒgung oder arbeitet mit regionalen Foodsharing-Plattformen zusammen.

Nachhaltigkeitsbericht

Die FWTM und andere stÀdtische Gesellschaften wurden im Jahr 2018 angehalten, einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Die Berichterstattung erfolgte in enger Abstimmung der Gesellschaften untereinander sowie mit der stÀdtischen Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement. Als gemeinsamer Berichtsstandard wurde der von der Bundesregierung empfohlene Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) gewÀhlt. Neben ökologischen Aspekten legt die FWTM im Rahmen des DNK auch soziale, wirtschaftliche, politische und strategische Aspekte zum Thema Nachhaltigkeit offen. Der Nachhaltigkeitsbericht der FWTM ist auf der Webseite des DNK online eingestellt ...
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Tourismus in Freiburg
Auswirkungen von Corona: Übernachtungen im Jahr
2020 fallen auf das Niveau von 2007

Maßnahmen: Neue Restart-Kampagne, FortfĂŒhrung des Tourismuskonzeptes und Erstellung eines Beherbergungskonzeptes

Von Januar bis Dezember 2020 wurden in Freiburg 1,13 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Betten registriert, das entspricht einem Minus von 37,9 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Durch die Coronapandemie und dem damit verbundenen ersten und zweiten Lockdown, in denen eine Beherbergung zum Teil nur fĂŒr GeschĂ€ftsreisende zulĂ€ssig war, sind die Übernachtungszahlen nach dem kontinuierlichen Anstieg in den letzten 13 Jahren auf das Niveau des Jahres 2007 zurĂŒckgefallen. Um die Hotellerie und die Gastronomie in der Corona-Krise zu unterstĂŒtzen und Freiburg noch stĂ€rker als attraktive Reisedestination zu prĂ€sentieren, wird die FWTM nach dem Erfolg der ersten Restart-Kampagne, die rund 71,7 Mio. Impressionen verzeichnen konnte, im FrĂŒhjahr 2021 eine zweite Restart-Kampagne starten. Auch die fortlaufende Umsetzung der Maßnahmen aus dem Tourismuskonzept, wie zum Beispiel der touristische Markenprozess, der Online-Veranstaltungskalender, die Eröffnung der neuen Themenwege und Exponate auf dem Schlossberg sowie die Erneuerung des FußgĂ€nger-Leitsystems werden im laufenden Jahr umgesetzt. Um die rĂ€umliche Entwicklung von touristischen Beherbergungsbetrieben in Freiburg gezielt steuern zu können, wird derzeit ein Beherbergungskonzept entwickelt, das im Sommer 2021 vorgestellt werden soll.

Tourismuskennzahlen im Jahr 2020

Mit insgesamt 1.130.388 Übernachtungen verzeichnet der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, CampingplĂ€tzen und der Jugendherberge, fĂŒr das Jahr 2020 eine drastische Senkung. GegenĂŒber dem Vorjahr entspricht dies laut dem Statistischen Landesamt Baden-WĂŒrttemberg ein Minus von 37,9 Prozent.

Besonders deutlich werden die Auswirkungen der Coronapandemie bei der Zahl der auslĂ€ndischen ÜbernachtungsgĂ€ste: Der Anteil der internationalen GĂ€ste in Freiburg ist im Vergleich zu 2019 um 65,3 Prozent gesunken. Die Top Ten HerkunftslĂ€nder der Freiburger ÜbernachtungsgĂ€ste fĂŒhrt nach wie vor die Schweiz als Spitzenreiter mit insgesamt 62.057 Übernachtungen an (- 57,3 Prozent), gefolgt von den Niederlanden mit 27.352 Übernachtungen (- 26,4 Prozent). Auf Platz drei befindet sich Frankreich mit 19.703 Übernachtungen (-58,1 Prozent). Auf dem vierten Platz ist Italien mit 12.220 Übernachtungen (- 71,3 Prozent), auf Platz 5 befindet sich Belgien mit 8.217 (- 31,5 Prozent), dicht gefolgt von Österreich mit 8.189 Übernachtungen (- 41,9 Prozent). Platz 7 belegt das Vereinigte Königreich mit 7.247 Übernachtungen (- 73,8 Prozent). Platz 8 nehmen die USA mit 5.841 Übernachtungen ein (- 82,0 Prozent). Auf Platz 9 liegt Spanien mit insgesamt 5.643 Übernachtungen (- 88,6 Prozent). Platz 10 belegt DĂ€nemark mit 4.510 Übernachtungen (- 11,2 Prozent).

Die Hotellerie hat bei den Übernachtungszahlen gegenĂŒber dem Vorjahr ein Minus von 43,3 Prozent (751.460 Übernachtungen in 2020) zu verzeichnen. Die Bettenauslastung in der Hotellerie ist mit 35,4 Prozent im Jahr 2020 um 22,2 Prozentpunkte stark gesunken.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Hanna Böhme: „Die Coronapandemie hat bundesweit verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft. In der Krise wird die hohe Bedeutung des Tourismus als wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor fĂŒr Freiburg umso deutlicher. Von den Auswirkungen sind dabei nicht nur die Hotellerie und die Gastronomie betroffen, sondern alle Dienstleister, die vom Tourismus leben. Umso mehr gilt es jetzt, den Standort Freiburg als Reisedestination nachhaltig weiterzuentwickeln und Reisende fĂŒr unsere Stadt zu begeistern.“

Franziska Pankow, FWTM-Abteilungsleiterin Tourismus, Convention Bureau & Events: „Dass im Hinblick auf die Übernachtungszahlen ein RĂŒckgang auf das Niveau des Jahres 2007 verzeichnet werden muss, ist ein harter RĂŒckschlag fĂŒr die gesamte Tourismusbranche in Freiburg. Mit Maßnahmen wie der Restart-Kampagne hat die FWTM im vergangenen Jahr auf die Corona-Krise reagiert und die lokalen Hoteliers und Gastronomen aktiv bei der Gewinnung von GĂ€sten unterstĂŒtzt. Ebenso wurde die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem Tourismuskonzept vorangetrieben. Um verstĂ€rkt potenzielle Reisende anzusprechen, werden wir im FrĂŒhjahr an den Erfolg der ersten Kampagne anknĂŒpfen und eine zweite Restart-Kampagne umsetzen. Ein weiterer wichtiger Punkt fĂŒr den Tourismus in der Stadt stellt die Realisierung eines Beherbergungskonzeptes dar, das wir voraussichtlich im Sommer vorstellen werden.“

„Die Zahlen spiegeln eindrĂŒcklich wider, wie hart das Jahr 2020 fĂŒr die Hotellerie und die Gastronomie war. Bereits im Vorjahr konnte die Hotellerie nur eine geringe Steigung der Übernachtungszahlen verzeichnen. Hinzu kommen sinkende Margen und Zimmerpreise. Durch die Corona-Krise ist nunmehr die Existenz vieler Hoteliers und Gastronomen bedroht“, so Christoph GlĂŒck, 1. Vorsitzender DEHOGA Freiburg-Stadt. „Maßnahmen wie eine weitere Restart-Kampagne oder die kontinuierliche Umsetzung des Tourismuskonzeptes begrĂŒĂŸen wir daher sehr. Ein weiterer wichtiger Punkt fĂŒr die lokalen Hoteliers stellt die Erstellung des Beherbergungskonzeptes dar. Es ist aktuell wichtiger denn je, zu versuchen, den Bau zusĂ€tzlicher ÜbernachtungskapazitĂ€ten zu steuern – dafĂŒr wird das Beherbergungskonzept genau den richtigen Rahmen bieten.“

„Die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Gastgewerbe sind enorm. Den großen Einbußen stehen zwar staatliche Hilfsprogramme gegenĂŒber, diese können die Verluste aber nicht annĂ€hernd ausgleichen. Außerdem kommen die Hilfszahlungen nur zögerlich in der Branche an und sind nur vorlĂ€ufiger Natur. Stand Februar haben bisher 65 Prozent der Unternehmen von der Dezemberhilfe nur Abschlagzahlungen bekommen“, sagt Josef Dold, Vorsitzender FG Tourismus und Hotellerie, DEHOGA Freiburg-Stadt. „In naher und mittlerer Zukunft kommen weitere extreme Belastungen auf die Unternehmen zu. Denn die meisten Betriebe waren bzw. sind ĂŒber die Hilfen hinaus gezwungen, Kredite aufzunehmen, um zu ĂŒberleben. Was bedeutet, dass nun Stundungen zurĂŒckbezahlt und die Kredite ĂŒber Jahre getilgt werden mĂŒssen. Und das bei unsicheren Einnahmeaussichten“, so Josef Dold weiter. „Denn viele Veranstaltungen, Seminare und geschĂ€ftliche Meetings werden kĂŒnftig digital oder zumindest hybrid abgehalten. FĂŒr die Stadthotellerie bedeutet das, dass die UmsĂ€tze aus geschĂ€ftlichen Übernachtungen dauerhaft sinken werden. Laut einer DEHOGA-Umfrage sehen deshalb auch ĂŒber 60 Prozent der befragten Hoteliers ihre Betriebe in existenzieller Gefahr. Deshalb brauchen diese Unternehmer_innen auch weiterhin finanzielle UnterstĂŒtzung, Steuererhöhungen dagegen könnten fĂŒr noch mehr Betriebe das Aus bedeuten.“

Restart-Kampagne

Die Restart-Kampagne „Ab nach Freiburg“ wurde von Mitte Juli bis Mitte September realisiert und hat gezielt Paare ab 40 Jahren mit dem Fokus auf Natur und AktivitĂ€t sowie Paare ab 50 Jahren mit dem Fokus auf Kulinarik und Natur angesprochen. Eine weitere wichtige Zielgruppe waren junge Familien mit dem Fokus auf Natur, AktivitĂ€t und Abenteuer aus Deutschland und der Schweiz. Mit Witz und Charme hat die Kampagne potenziellen GĂ€sten aufgezeigt, warum sich ein Besuch in Freiburg lohnt und auch wĂ€hrend der Coronapandemie ein „Urlaub im SĂŒden“ möglich ist. Im Mittelpunkt der Kampagne standen die Themen „Stadt & Natur“, „Natur & Aktiv“ und „Entschleunigung“. Insgesamt konnte „Ab nach Freiburg“ 71.649.580 Impressionen und

139.415 Interaktionen ĂŒber Social Media, durch Influencer und Online-Werbung verzeichnen. Aufgrund des großen Erfolgs der ersten Kampagne, startet die FWTM im FrĂŒhjahr 2021 eine zweite Restart-Kampagne. Diese hat zum Ziel, die Hotellerie und die Gastronomie bei der Gewinnung zusĂ€tzlicher GĂ€ste aus dem Inland sowie der Nordschweiz und dem Elsass zu unterstĂŒtzen. Die Zielgruppen orientieren sich dabei an der ersten Restart-Kampagne. Die Leitidee der emotionalen Aktion ist, das sogenannte „Freiburg-GefĂŒhl“ zu adressieren. Die Website visit.freiburg.de wird dabei als zentrale Kommunikationsplattform fungieren. Um in der aktuellen Situation flexibel auf die sich verĂ€ndernden Rahmenbedingungen reagieren zu können, werden Bausteine entwickelt, die agil ausgespielt werden können (Social Media, Printmedien, GroßflĂ€chenplakaten etc.). FĂŒr die Umsetzung der Kampagne ist ein Budget in Höhe von 100.000 Euro vorgesehen.

Auch die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) plant die Umsetzung einer Werbekampagne fĂŒr die gesamte Region. Die Schwarzwaldweite Kuck Kuck-Kampagne aus dem Jahr 2020 soll damit in 2021 fortgesetzt werden. Weitere landesweite Maßnahmen sollen durch Sondermittel fĂŒr den TMBW-StĂ€dtekreis realisiert werden. FĂŒr MarketingaktivitĂ€ten wurden dem StĂ€dtekreis Sondermittel im Wert von 200.000
Euro zugesagt.

WeinsĂŒden Weinort

Eine neue Möglichkeit fĂŒr eine noch gezieltere Ansprache von Weinliebhabern bietet jetzt das Siegel „Weinort WeinsĂŒden“. Seit Januar 2021 darf sich Freiburg, neben StĂ€dten wie Stuttgart und Heilbronn, offiziell zu den insgesamt 55 „WeinsĂŒden Weinorten“ zĂ€hlen. Das neue GĂŒtesiegel, das seit Oktober 2020 von der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) verliehen wird, zeichnet StĂ€dte und Gemeinden aus, die ihren GĂ€sten eine vielfĂ€ltige Auswahl an weintouristischen Angeboten zur VerfĂŒgung stellen. Überzeugt hatten die Stadt Freiburg und die FWTM mit einer gemeinsamen Bewerbung, in der Freiburg als „Stadt des Weins“ prĂ€sentiert und die zahlreichen Angebote fĂŒr Weinfreunde aufgezeigt wurden. Damit interessierte GĂ€ste die vielfĂ€ltigen Möglichkeiten rund um das Thema Wein auch online ĂŒbersichtlich abrufen können, hat die FWTM zudem die Webseite www.visit.freiburg.de erweitert und die Rubrik „Badischer Wein“ erstellt.

Tourismuskonzept

Bisher konnten bereits 30 von 82 Maßnahmen aus dem Tourismuskonzept umgesetzt werden oder befinden sich aktuell in der Umsetzung. Dazu gehören zum Beispiel ein touristisches Aufwertungsprogramm fĂŒr den Schlossberg (TAPS), ein Online-Veranstaltungskalender fĂŒr Freiburg, die Weiterentwicklung des Gesundheitstourismus, ein touristischer Markenprozess sowie ĂŒbergreifend die Koordination und Kommunikation des Tourismuskonzeptes. Neben den priorisierten Maßnahmen versteht die FWTM das gesamte Tourismuskonzept als Handlungsauftrag, sodass die bestehenden Projekte und Aufgaben an den Zielen des Tourismuskonzeptes ausgerichtet werden.

Ziel des Touristischen Aufwertungsprogramms Schlossberg (TAPS) ist, den besonderen und stadtnahen Naturraum Schlossberg fĂŒr ortsfremde GĂ€ste, aber auch fĂŒr Einheimische einfacher zugĂ€nglich zu machen und die landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten attraktiv herauszustellen, ohne den naturrĂ€umlichen Charakter zu beintrĂ€chtigen. Das TAPS wird von der FWTM in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt, dem Garten- und Tiefbauamt, dem Umweltschutzamt und unter Einbezug von Vereinen, ortsansĂ€ssiger Gastronomie und anderen bĂŒrgerschaftlichen Akteuren umgesetzt.

Auf Wunsch und in Abstimmung mit vielen Kulturschaffenden und Veranstaltern stellt die FWTM eine Online-Veranstaltungsdatenbank fĂŒr Freiburg auf. Diese wird im Sinne der Digitalisierungsstrategie der Stadt Freiburg als Open Data Datenbank umgesetzt. An den Daten Interessierte, wie zum Beispiel Veranstaltungsmagazine, sollen Daten per Schnittstelle beziehen können. Die Dateneingabe kann ebenfalls automatisiert per Schnittstelle erfolgen oder fĂŒr kleinere Veranstalter oder Vereine auch per Eingabemaske. Die Daten werden an verschiedenen Stellen ausgespielt und dienen so der breiten Öffentlichkeit als Informationsquelle zum Veranstaltungsangebot in Freiburg. GĂ€ste sollen zentrale Veranstaltungsinformationen auf www.visit.freiburg.de erhalten. Ebenfalls können im Tourismusgewerbe tĂ€tige Unternehmen, wie zum Beispiel Hotels, die Veranstaltungsdaten in ihren eigenen Internetauftritt integrieren und so ihren GĂ€sten einen zusĂ€tzlichen Service zur VerfĂŒgung stellen. Der Onlinegang des Online-Veranstaltungskalenders ist fĂŒr das FrĂŒhjahr 2021 geplant.

Eine weitere priorisierte Maßnahme des Tourismuskonzeptes ist ein neuer touristischer Markenauftritt fĂŒr Freiburg im Rahmen eines partizipativen, zielgruppenorientierten Markenprozesses. Der Prozess wird in zwei Teilprojekten, der Entwicklung eines Markenkonzepts sowie der Entwicklung und Implementierung eines Marken-Designs, umgesetzt. Das erste Teilprojekt des Markenprozesses wurde Ende 2020 abgeschlossen. Dabei wurde mit einer Online-Befragung, die im Juli 2020 durchgefĂŒhrt wurde, ein wichtiger Beitrag zur VerstĂ€rkung der Kommunikation mit den BĂŒrger_innen sowie den touristischen LeistungstrĂ€gern geleistet.

Ziel der Erneuerung des bestehenden FußgĂ€nger-Leitsystems ist, die GĂ€ste von den sogenannten „Einfallstoren“, wie dem Hauptbahnhof dem Zentralen Busbahnhof oder den zentralen ParkhĂ€usern, in die Innenstadt zu leiten. Dabei soll in erster Linie ortsfremden Besucher_innen innerhalb der City „Orientierung gegeben und auf die SehenswĂŒrdigkeiten aufmerksam gemacht werden. Aktuell gibt es in der Innenstadt 13 Stelenstandorte mit 36 touristisch relevanten Detailzielen. Das aktuelle Leitsystem weist deutliche SchwĂ€chen in der WegefĂŒhrung im Design auf: Die Stelen sind veraltet und teilweise nicht mehr lesbar, es fehlen die heutzutage ĂŒblichen Entfernungsangaben in Minuten, das acht Jahre alte Design ist nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ und die Stelen sind nicht auffĂ€llig genug. Das im Tourismuskonzept festgeschriebene Ziel der Entzerrung der GĂ€stemenge in der Innenstadt wird durch das aktuelle Leitsystem nicht unterstĂŒtzt. Das Leitsystem besteht nur aus analogen Stelen. KĂŒnftig soll die Wegeleitung der Besucher_innen verbessert, die Standorte der Stelen angepasst, optimiert und die touristischen Detailziele beibehalten werden. Auch eine ErgĂ€nzung der analogen Stelen um neue, digitale Stelen ist geplant. Die Umsetzung der gesamten Maßnahme soll ab dem dritten Quartal 2021 erfolgen.

Beherbergungskonzept

In Freiburg wurden in den letzten Jahren zahlreiche Hotelneubauten realisiert oder befinden sich in der Planung. Hinzu kommt eine steigende Zahl an Ferienwohnungen, unter anderem auch auf dem wachsenden Sharing-Übernachtungsmarkt. Trotz der Zweckentfremdungssatzung geht die FWTM nach einer SchĂ€tzung des Baurechtsamts von ca. 800-900 AirBnB-UnterkĂŒnften in Freiburg aus. Unter Druck stehen dabei insbesondere privat gefĂŒhrte Beherbergungsbetriebe, die – unabhĂ€ngig von Corona – hierdurch möglicherweise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten werden. Die Investitionsnachfrage insbesondere seitens der Kettenhotellerie hĂ€lt bundesweit an. Vor diesem Hintergrund haben eine Reihe deutscher StĂ€dte Beherbergungskonzepte beauftragt, die auf die gezielte rĂ€umliche Steuerung der Entwicklung von touristischer Beherbergung ausgerichtet sind. Eine solch „vertiefte“ Analyse des Beherbergungsstandorts Freiburg beantwortet nicht nur die Frage nach dem Bestand und den Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch die Steuerungsmöglichkeiten der Stadt bei Investoren- und Betreiberanfragen. In die Analyse fließen auch die Situation auf dem Wohn- und Gewerbeimmobilienmarkt, die Entwicklungsziele der Stadt sowie das Tourismuskonzept mit ein. In einem nĂ€chsten Schritt werden mögliche Steuerungsinstrumente bewertet, teilrĂ€umliche Problemschwerpunkte analysiert, Handlungsempfehlungen entwickelt und eine Checkliste zur Beurteilung von Beherbergungsvorhaben sowie Textbausteine fĂŒr B-PlĂ€ne erstellt. Die Fertigstellung des Beherbergungskonzeptes ist im Sommer geplant, der gemeinderĂ€tliche Beschluss im dritten Quartal 2021.
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