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Donnerstag, 9. Juli 2026
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Veranstaltungen

 
Multivisionsvortrag Tauschrausch
Vom Apfel zum Traumhaus

BAD KROZINGEN. Am Freitag, den 22. November 2019 um 19.30 Uhr prĂ€sentiert Michael Wigge seinen Multivisionsvortrag „Im Tauschrausch um die Welt – vom Apfel zum Traumhaus“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe Abenteuer Reisen im Kurhaus Bad Krozingen.

Der vielfach ausgezeichneter Reisejournalist und Bestsellerautor packt wieder der Ehrgeiz. Er will eine weitere unmöglich scheinende Aufgabe lösen. Dieses Mal versucht er sich im Tauschrausch hoch zu tauschen zu einem Haus auf Hawaii! Sein Startkapital: Ein Apfel. Weiterer Einsatz: Dienstleistungen aller Art, von der menschlichen WÀrmedecke bis zum Musizieren mit einem Waldhorn. Sich und seiner Idee gibt er 200 Tage, in denen er versucht, sein Ziel zu erreichen.

Auf dem Mainzer Markt startet die Reise. Doch schon bald ist Michael Wigge in der ganzen Welt unterwegs. Denn Tauschhandel ist so alt wie die Menschheit selbst und aktueller denn je. Boomende Tauschbörsen und Tauschringe im Internet zeugen vom „Tausch-BedĂŒrfnis “ vieler Menschen. Ist es nun der Wunsch UnnĂŒtzes in NĂŒtzliches zu verwandeln oder treibt den Menschen eher der Neid an und der Wunsch, das zu besitzen, was der andere gerade hat? Michael versucht auf seiner kaum planbaren Reise die Antworten zu ïŹnden und begibt sich auf Spurensuche rund um die Welt, bei alten Tauschkulturen in Afrika und Indien, bei deutschen Auswanderern in SĂŒdamerika oder bei den Superreichen in den USA.

Wigge tauscht in Indien einen ganzen Monat lang. Er tauscht Tee, 80 Meter beste Seide und ein echtes Tuk Tuk mit drei RĂ€der in den Bundesstaaten Goa, Kerala, in Bangalore und in Mumbai. Wird es Wigge zum Haus auf Hawaii rund um die Welt allein durch das Tauschen schaffen?

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder online erhÀltlich ...
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Aus der Freiheit kommt die Freundschaft
60 Jahre StĂ€dtepartnerschaft Freiburg – Besançon

Ausstellung im Stadtarchiv Freiburg

Das Stadtarchiv Freiburg zeigt ab dem 25. November eine kleine Studio-Ausstellung zum Thema „60 Jahre StĂ€dtepartnerschaft Freiburg – Besançon. Exponate sind unter anderem die StĂ€dtepartnerschaftsurkunde von 1959, Objekte zum deutsch-französischen FrontkĂ€mpfertreffen 1937, Gastgeschenke, die EhrenbĂŒrgerurkunde der Stadt Besançon, Fotos von gegenseitigen Treffen sowie Objekte vom "Carnaval Besançon".

Freiburgs erste StĂ€dtepartnerschaft geht auf die Initiative von OberbĂŒrgermeister Josef Brandel zurĂŒck, der sich bereits im ersten Jahr nach seiner Wahl im Juli 1957 darum bemĂŒhte, „in der französischen Nachbarschaft eine Patenstadt zu gewinnen“. Dass seine Wahl auf eine französische Stadt fiel, war kein Zufall, sondern historische Konsequenz. SĂŒdbaden gehörte zur französischen Besatzungszone; Freiburg war französische Garnisonsstadt und Bundeskanzler Adenauer propagierte in dieser Phase nach dem 2. Weltkrieg die deutsch-französische Versöhnung.

Die Verbindungen zwischen Freiburg und Besançon reichen allerdings viel weiter zurĂŒck: Bereits 1467 lehrten und studierten zahlreiche Bisontiner – wie man die Bewohner Besançons nennt – als Professoren und Studenten an der Freiburger UniversitĂ€t. Im Juli 1937 fand ein deutschfranzösisches FrontkĂ€mpfertreffen in Freiburg statt, an dem auch Veteranen aus Besançon teilnahmen. Auch ein SchĂŒleraustausch im Jahr 1956 ist ĂŒberliefert.

Am 6. Juni 1959 unterzeichneten OberbĂŒrgermeister Josef Brandel und BĂŒrgermeister Jean Minjoz im Freiburger Rathaus die Partnerschaftsurkunde. 50 Jahre spĂ€ter wurde am 16. Mai in Freiburg bzw. bei einem Gegenbesuch am 19. September 2009 in Besançon die StĂ€dtepartnerschaft nochmals erneuert.

Die Ausstellung ist zu sehen im Stadtarchiv Freiburg, in der GrĂŒnwĂ€lderstr. 15. Geöffnet am Montag, Dienstag und Donnerstag, jeweils von 10 bis 16 Uhr, Mittwoch von 10 bis 18 Uhr. Am Freitag, an Wochenenden und Feiertagen ist geschlossen.
 
 

 
Familiennachmittag: Getanzte Lebensfreude aus Hawaii
Die Tanzgruppe „Hula Me Ke Aloha“ entfĂŒhrt die Besucherinnen und Besucher des Museums Natur und Mensch, Gerberau 32, am Sonntag, 24. November, von 13 bis 17 Uhr in die Welt des Hulas nach Hawaii. Der Tanznachmittag richtet sich an Familien. Mittanzen ist ausdrĂŒcklich erlaubt. An verschiedenen Stationen können SĂŒdsee-Fans außerdem traditionellen Tanzschmuck herstellen. FĂŒr Kinder ist die Teilnahme kostenlos. Erwachsene zahlen den regulĂ€ren Eintritt von 5 Euro, ermĂ€ĂŸigt 3 Euro.
 
 

 
„Social Media Day“ im BADEPARADIES SCHWARZWALD
Einmalige Chance fĂŒr Urlaubsfotos aus dem „Paradies“

Am Freitag, den 22. November steht im BADEPARADIES SCHWARZWALD erstmalig das Handy und Smartphone im ungewohnten Mittelpunkt. FĂŒr gewöhnlich herrscht im Erlebnis- und Erholungsparadies in Titisee eine erholsame Auszeit fernab von Internet, Email und den sozialen Medien. Viele Besucher sind dankbar fĂŒr die „mediale Pause“ und genießen die „handyfreie“ Zeit ganz besonders.

Daneben gibt es aber auch GĂ€ste, die wĂ€hrend ihrer paradiesischen Auszeit nicht auf ihr liebgewonnenes Smartphone verzichten möchten. Und nicht nur das! Die traumhafte, karibische UrlaubsatmosphĂ€re mit anderen Menschen in Form von Postings zu teilen, wird fĂŒr viele GĂ€ste zunehmend wichtiger. Die einmalige Kulisse der Schwarzwaldkaribik mit ihren ĂŒber 300 echten Palmen, tĂŒrkisblauem Wasser und dem fruchtigen Cocktail an der Poolbar ist einmalig und gibt auf Fotos einen authentischen Vorgeschmack auf das, was sie in der RealitĂ€t ihren GĂ€sten bietet: das perfekte GefĂŒhl von Entspannung und Erholung in der tropischen SĂŒdsee.

Mit dem „Social Media Day“ kommen die Verantwortlichen im BADEPARADIES SCHWARZWALD diesem Wunsch nach. Einmalig erhalten alle GĂ€ste des Rutschenuniversums GALAXY sowie des Erholungsparadieses PALMENOASE die Möglichkeit ihre Kamera sowie ihr Smartphone aktiv zu nutzen und somit ihren Urlaubstag bildlich festzuhalten und mit anderen im wahrsten Sinne des Wortes zu teilen. NatĂŒrlich sind die Persönlichkeitsrechte und die PrivatsphĂ€re der anderen Besucher zu respektieren.
In der textilfreien Spa- und Saunawelt PALAIS VITAL bleibt allerdings auch an diesem Tag das Fotografie- und Filmverbot ausnahmslos bestehen und wir durch die Mitarbeiter auch entsprechend kontrolliert.

„GrundsĂ€tzlich sind die WĂŒnsche und Anregungen unserer GĂ€ste fĂŒr uns immer das entscheidende Kriterium, wenn es um die Weiterentwicklung unserer Angebote und Attraktionen geht. Allerdings sind bei der Vielzahl an Besuchern auch deren WĂŒnsche sehr unterschiedlich und so ist es auch bei diesem Thema. Mit dem „Social Media Day“ möchten wir einem Teil der GĂ€ste ihren Wunsch nun erfĂŒllen und demzufolge ermöglichen wir die Nutzung von Handys und Smartphones in 2 unserer Erlebniswelten fĂŒr einen Tag. Die Erinnerungen und das GefĂŒhl an den erholsamen und tollen Aufenthalt bei uns im „Paradies“ auf diese Weise bildlich festzuhalten, mit nach Hause zu nehmen und mit anderen zu teilen, natĂŒrlich unter RĂŒcksichtnahme auf die anderen GĂ€ste, ist auch fĂŒr uns eine Art Experiment und wir sind bereits jetzt gespannt, wie die das konstruktive und ehrliche Feedback unserer GĂ€ste sein wird.“, so Jochen Brugger, Managing Direktor vom BADEPARADIES SCHWARZWALD.

Am „Social Media Day“ gelten die regulĂ€ren Öffnungszeiten und Eintrittspreise des BADEPARADIES SCHWARZWALD. Auf der Webseite der Erholungswelt sowie auf verschiedenen Aufstellern vor Ort, werden die GĂ€ste auf die Besonderheit dieses Tages hingewiesen.
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24. Offenburger Weihnachtscircus
Seit der Übernahme des Offenburger Weihnachtscircus durch den Zirkus Charles Knie, bestimmt in jedem Jahr eine bestimmte inhaltliche Idee die Grundlage fĂŒr das Engagement von Artisten, Clowns und Tierlehrern.

Innovation trifft Tradition

Im vergangenen Jahr waren es die großen Tiernummern und die besten Tierlehrer Europas, die in die Offenburger Manege eingeladen wurden. In diesem Jahr treffen spektakulĂ€re junge Nummern mit dem Faktor „Nervenkitzel“ auf hoch dekorierte Traditionalisten der Circusszene. „Wir wollen einerseits Darbietungen prĂ€sentieren, die so noch nie im Offenburger Weihnachtscircus zu sehen waren, andererseits aber auch bester traditioneller Circus sein, und die berechtigte Erwartungshaltung eines familienorientierten Publikums erfĂŒllen“, so Sascha Melnjak, seit 2012 verantwortlicher Produzent des Offenburger Weihnachtscircus. Ein kleiner Spagat also, von dem sich das Team in diesem Jahr viel erhofft.

Mit dem „Duo Garcia“ und ihrer unter der Zirkuskuppel rotierenden Rakete, sowie der Motorradkugel des brasilianischen „DiorioÂŽs Team“ sind die wohl spektakulĂ€rsten Nummern der Circusbranche in Offenburg vertreten. Die Familie Casselly reist mit fĂŒnf Elefanten nach Offenburg und ist mit ihrer traditionellen und trickreichen Darbietung Gewinner des Goldenen Clowns auf dem „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“.

Viele weitere Top-Acts der Circuswelt werden den Offenburger Weihnachtscircus bereichern – Artisten, Clowns und Tierlehrer des großen Ensembles kommen in diesem Jahr aus Spanien, Ungarn, Italien, Tschechien, Russland, Brasilien, Frankreich, Irland, Ukraine und Deutschland.

RenĂ© Casselly jr. ist eines der grĂ¶ĂŸten Talente der Zirkuswelt, und einem breiten Publikum durch seine Teilnahme an der RTL-Sendung „Ninja Warrior“ bekannt geworden. Auch in seiner Freizeit hat der 22-jĂ€hrige seine Leidenschaft zum Sport perfektioniert. „People are awesome“, auf dem bekannten YouTube-Channel sind seine Videos, in denen er gemeinsam mit seinen Elefanten z.B. beim Basketball zu sehen ist mehrere hunderttausend Male geklickt worden.
Als derzeit einziger Artist weltweit, prĂ€sentiert RenĂ© eine Schleuderbrettnummer mit Elefanten. Ein DickhĂ€uter katapultiert ihn dabei in die Luft, und sicher landet RenĂ© jr. auf dem RĂŒcken eines zweiten Elefanten. Gewagte SprĂŒnge bis hin zum dreifachen Salto-Mortale – atemberaubend. Auch fĂŒr diese Darbietung wurden die CassellyÂŽs mit einem Goldenen Clown auf dem „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ ausgezeichnet.

Aus Brasilien kommt das „Diorio‘s Team“ mit seiner sensationellen Motorradkugel "Splitting Globe". Sie sind wahre Teufelsfahrer mit ihren gewagten und riskanten Überholungs- und Verfolgungsrennen in der Stahlkugel. NatĂŒrlich aber nicht ohne noch einmal einen drauf zu setzen. FĂŒnf (!) todesmutige brasilianische Fahrer befinden sich gleichzeitig im nur 4,20 m großen Globe, wĂ€hrend dieser sich dann bei voller Fahrt auch noch öffnet und teilt!

„The sky is the limit“ – es ist so ziemlich die waghalsigste, spektakulĂ€rste und gefĂ€hrlichste Darbietung, die derzeit in den Circusmanegen der Welt gezeigt wird. Das Duo Garcia rotiert mit seiner Rakete direkt unter der Circuskuppel, bei beeindruckender Geschwindigkeit. Unter ihr, ĂŒber ihr und auf ihr -und ohne jede Sicherung- vollfĂŒhren sie Tricks, die auch ohne Rakete ausreichen wĂŒrden um einen spontanen Blutgerinnungseffekt auszulösen – absolut einmalig, absolut spektakulĂ€r und natĂŒrlich auch prĂ€mierter Act auf dem „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“.

SelbstverstĂ€ndlich gibt es veranstaltungsbegleitend auch in diesem Jahr eine vielfĂ€ltige Gastronomie in der gewohnt gemĂŒtlichen, weihnachtlichen AtmosphĂ€re mit Weihnachtsmarkt, unzĂ€hligen geschmĂŒckten ChristbĂ€umen und CafĂ©garten im großen, beheizten Foyer-Zelt. Ein einzigartiges Ambiente, das zum Verweilen einlĂ€dt.

Ein Besuch auf der neu gestalteten Homepage des Offenburger Weihnachtscircus unter www.offenburger-weihnachtscircus.de lohnt sich doppelt – hier sind alle Highlights des
24. Offenburger Weihnachtscircus bereits veröffentlicht und werden mit Bild und Text beschrieben.

Premiere hat der 24. Offenburger Weihnachtscircus am Mittwoch, 18. Dezember mit einer großen Familienvorstellung zu reduzierten Einheitspreisen um 15.30 Uhr und der festlichen Abend-Gala um 19.30 Uhr.

Die weiteren Vorstellungen sind bis zum 06. Januar tÀglich um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Heiligabend, 24.12. und am Neujahrstag, 01.01. ist spielfrei, und am Montag 06.01. gibt es die letzten beiden Vorstellungen um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr.

Die Eintrittspreise liegen zwischen 17.- € und 37.- € (ermĂ€ĂŸigt zwischen 15.- € und 32.- €).
Karten sind im Vorverkauf u.a. in den GeschÀftsstellen der Mittelbadischen Presse, bei der Messe Offenburg-Ortenau, SchutterwÀlder Str. 3, bei allen weiteren bekannten RESERVIX-Vorverkaufsstellen in Offenburg und der Region sowie im Online-Shop unter www.offenburger-weihnachtscircus.de erhÀltlich.

VERLOSUNG

Wir verlosen 3 x 2 FreiKarten fĂŒr Freitag, den 20. Dezember um 19.30 Uhr! Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte einschreiben bis 16.12.2019. Die Gewinner werden am 17.12. von uns benachrichtigt. Viel GlĂŒck!
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INGO MAURER INTIM. DESIGN OR WHAT?
Die Neue Sammlung – The Design Museum MĂŒnchen
bis 18.10.2020

Mit der Ausstellung „Ingo Maurer intim. Design or what?“ prĂ€sentiert Die Neue Sammlung – The Design Museum das Werk des vielfach ausgezeichneten und international renommierten Lichtgestalters Ingo Maurer und fĂŒhrt in seine faszinierende Welt des Lichts und Schattens ein.

In enger Zusammenarbeit mit Ingo Maurer und seinem Team entstand eine Überblicksschau von frĂŒhen EntwĂŒrfen bis hin zu aktuellen Leuchten anhand von mehr als 80 Objekten sowie Modellen und Fotografien. Wir sind sehr traurig, dass Ingo Maurer kurz vor der Ausstellungseröffnung verstorben ist.

Ingo Maurer (1932 Insel Reichenau, Bodensee – 2019 MĂŒnchen) widmete sich seit 1966 fast ausschließlich dem Licht und gestaltete mit der Leuchte „Bulb“ sein erstes bekanntes Statement in Form einer ikonenhaften GlĂŒhbirne. Seitdem entwickelte er mit seinem Team in seiner MĂŒnchener Firma komplexe, raffinierte und aufwendige Lichtobjekte und Beleuchtungskonzepte fĂŒr private und öffentliche RĂ€ume sowie spektakulĂ€re Unikate.

Seinen internationalen Durchbruch hatte Maurer 1984 mit dem neuartigen Lichtsystem „YaYaHo“, einem der ersten Niedervolt-Seilsysteme fĂŒr Halogenreflektoren. Bekannt sind bis heute viele seiner Leuchten, unter anderem „Zettel’z“ von 1997, die der Nutzer selbst mitgestalten kann. Seine „EL.E.DEE“ aus dem Jahre 2001 gilt als erste LED-Tischlampe. 2008 konzipierten er und das Unternehmen Osram mit „Early Future“ die weltweit erste serienreife OLED-Leuchte.

„Ingo Maurer intim“ spricht die Sicht von Ingo Maurer auf seine Arbeit an. Er entwickelte in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „im Team" jeden Schritt von der Skizze zum Produkt bis zum Verkauf. „Design or what?“ öffnet ein Spannungsfeld zwischen Design, Kunst und Architektur. Denn bei Maurers Objekten stellte sich vielfach die Frage, wie – wenn ĂŒberhaupt – sie sich stilistisch kategorisieren lassen. Das bot Maurer eine große Freiheit, da keine Disziplin eine Erwartungshaltung an ihn hat.

Dieser Freiraum zeigt sich in seiner Beweglichkeit und Unvoreingenommenheit, Materialien wie Porzellan, Plastik, Papier oder Gold ungewöhnlich anzuwenden und technologische Neuheiten wie Halogen oder OLED einzusetzen. Neben Material und Technik sind ihm unspektakulÀre Momente des Alltags Inspirationsquellen, um neue Lichtsituationen entstehen zu lassen.

Experimentierfreude und Verspieltheit zeigen sich im Spektrum von Eleganz, Schlichtheit, Manierismus, Konstruktion und Humor. Letzterer spiegelt sich in feinsinnigen und lautmalerischen Produktnamen aus unterschiedlichen Sprachen, fĂŒr die er eine Vorliebe hatte.

Letztlich aber steht in seinen EntwĂŒrfen nicht die Form im Vordergrund, sondern die QualitĂ€t des Lichts und seine Wirkung auf den Menschen und den Raum. Maurer erzeugt EmotionalitĂ€t und AtmosphĂ€re und strebt eine Symbiose aus Technik und Poesie an.

Mit Ingo Maurer und seinem Team wird – nach Konstantin Grcic, Werner Aisslinger, Hella Jongerius & Louise Schouwenberg und Friedrich von Borries – die Reihe zeitgenössischer Positionen in der Paternoster-Halle fortgesetzt, zu der Die Neue Sammlung – The Design Museum seit 2015 jĂ€hrlich internationale Protagonistinnen und Protagonisten des Designs einlĂ€dt.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation bei Koenig Books, gestaltet von Petra LĂŒer, Wigel.

Im Mai 2019 realisierte Ingo Maurer im Auftrag der Neuen Sammlung mit dem Pendulum eine ortsspezifische Installation fĂŒr die Rotunde der Pinakothek der Moderne, die bis Februar 2020 zu sehen sein wird.

UnterstĂŒtzt von PIN e.V.
Kooperationspartner: MĂŒnchner Volkshochschule
 
 

 
In Frieden leben
Wie viel Wahrheit und Gerechtigkeit braucht Versöhnung?

Wie kann nach Jahren des BĂŒrgerkriegs Versöhnung ermöglicht werden? Diese Frage wird am Samstag, 30. November von 14 bis 17 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, diskutiert. Vor allem in Lateinamerika und Afrika wurden in den letzten Jahrzehnten Wahrheitskommissionen eingerichtet, die Versöhnung ermöglichen sollen, indem sie die vergangenen Untaten aufdecken und so fĂŒr Gerechtigkeit sorgen. Welche Rolle spielt dabei die Kirche? Die Veranstaltung widmet sich dabei vor allem dem Versöhnungsprozess in Peru. Zu Gast ist unter anderem Kardinal Pedro Ricardo Barreto, Erzbischof von Huancayo (Peru), weit ĂŒber die Grenzen des Landes hinaus bekannt unter anderem wegen seines Engagements fĂŒr die Amazonasregion.

Die Diskussionsveranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Referat Weltkirche im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg und Adveniat, dem Lateinamerika Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland statt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung bis zum 22. November wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, unter mail@katholische-akademie-freiburg.de oder 0761 31918-0.
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Mittelosteuropa – Bereicherung oder Überforderung der EU?
In der Reihe „EuropĂ€ische Perspektiven“

Ist die EU-Osterweiterung eine Bereicherung oder Überforderung fĂŒr die EU? Mit dieser Frage befasst sich der Diskussionsabend in der Reihe „EuropĂ€ische Perspektiven“ am Donnerstag, 28. November um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Noch immer besteht ein immenses WohlstandgefĂ€lle zwischen Ost- und WesteuropĂ€ischen Staaten. Zudem entfernen sich einige der sogenannten VisegrĂĄd-Staaten immer weiter vom Grundkonsens der Demokratie und Gewaltenteilung. Diese Problemlage diskutiert Dr. Winfried Veit (Politikwissenschaftler und Publizist, Freiburg/Zagreb) mit Eszter Kovats (UniversitĂ€t ELTE Budapest), Prof. Dr. Gisela MĂŒller-Brandeck-Bocquet (Europaforschung und Internationale Beziehungen, UniversitĂ€t WĂŒrzburg) und Bartosz T. WieliƄski (Gazeta Wyborcza, Warschau). Die Perspektiven der mittelosteuropĂ€ischen Staaten und Gesellschaften werden an diesem Abend stĂ€rker einbezogen, als das in der westlichen Darstellung ĂŒblicherweise geschieht.

Der Eintritt ist frei. Begrenzte Platzzahl. Anmeldung auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.

Vortrag und GesprĂ€ch in der Reihe „EuropĂ€ische Perspektiven“ in Zusammenarbeit mit Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg, Colloquium politicum, Frankreich-Zentrum der UniversitĂ€t Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg e. V., Centro Culturale Italiano Freiburg e. V.
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