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Veranstaltungen
Beispiel eines PikoParks in Berlin. © Thomas Englisch | | | | | Ein PikoPark für Knielingen | Infoveranstaltung am 15. Januar 2026 um 19:30 Uhr
In Knielingen entsteht der erste PikoPark in Karlsruhe – ein grüner Rückzugsort für Mensch und Tier. Auf kleinem Raum wird ein naturnaher Lebensraum geschaffen, der Artenvielfalt fördert, das Mikroklima verbessert und zugleich ein neuer Erholungs- und Aufenthaltsort für Anwohnerinnen und Anwohner ist.
Wer eigene Ideen einbringen und die Entwicklung des PikoParks mitgestalten möchte, erhält bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 15. Januar 2026, um 19:30 Uhr, im Bürger- und Gemeindezentrum Knielingen, Struvestraße 45, Gelegenheit dazu. Eröffnet wird der Abend von Erster Bürgermeisterin Bettina Lisbach sowie Ursula Hellmann, der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Knielingen. Adrian Ballbach, zuständiger Projektleiter des Gartenbauamtes, führt durch die Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.
PikoParks sind kompakte, grüne Rückzugsräume für dicht besiedelte Stadtteile. Auf kleinem Raum entstehen durch vielfältige, heimische Bepflanzung, schattenspendende Bäume und biodiversitätsfördernde Elemente wie Trockenmauern, Totholz oder Sandlinsen artenreiche, naturnahe Lebensräume. Die Flächen tragen damit zur Verbesserung des Mikroklimas bei, speichern Regenwasser und laden Bürgerinnen und Bürger zum Verweilen ein.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Interessierte erhalten die Möglichkeit, Ideen und Wünsche einzubringen und den neuen PikoPark mitzugestalten. | | Mehr | | | |
| | | | | | Holz ersteigern, Stämme stemmen, Suppe löffeln | Bei der Holzversteigerung im Opfinger Wald am Samstag, 17. Januar, findet auch ein Waldfest statt
Der Januar zählt nicht zu den ganz populären Monaten in Freiburgs Freiluft-Festkalender. Ein Termin hält aber seit Jahren das Januar-Fähnchen im Mooswald hoch – und erfreut sich steter Beliebtheit. Am Samstag, 17. Januar, findet im Opfinger Wald wieder die traditionelle Holzversteigerung statt. Um 14 Uhr kommen etwa 100 Ster Brennholz unter den Hammer; das Forstamt und die Ortsverwaltung Opfingen versteigern Scheit- und Rundholz unterschiedlicher Länge. Der Mindestpreis für ein Meter langes Scheitholz liegt bei 75 Euro pro Ster (inkl. Mehrwertsteuer). Für vier bis sieben Meter langes Brennholz, das in Stapeln zu sechs bis zehn Ster am Waldweg liegt, müssen Interessierte mindestens 48 Euro pro Ster bieten.
Rund um die Versteigerung steigt ein Waldfest mit Bewirtung. Ab 12 Uhr bietet die Freiwillige Feuerwehr Opfingen Würste, Brot und Speck, Flammkuchen (klassisch und vegetarisch), Gulaschsuppe und Opfinger Weine an. Für musikalische Unterhaltung sorgt der Musikverein Opfingen. Kinder können Stockbrot backen oder bei den „Timber Games“ um die Wette Nägel reinhauen, Baumstämme stemmen oder Brennholz stapeln. Um 15 Uhr startet in Zusammenarbeit mit dem Waldhaus Freiburg eine Wald-Rallye für Kinder, an der auch interessierte Erwachsene teilnehmen dürfen.
Der Versteigerungs- und Festplatz ist ausgeschildert. Er liegt am Wangener Weg, dem ersten Waldweg nach dem kleinen Opfinger See, wenn man von Opfingen in Richtung Freiburg fährt. Von der Bushaltestelle „Opfinger See“ (Linie 32 und 33) sind es rund 500 Meter Fußweg. Wer mit dem Auto kommt, sollte am kleinen Opfinger See parken und die restlichen 400 Meter zu Fuß zurücklegen. | | | | | |
| | | | | | Filmtipp: SHOPLIFTERS (FAMILIENBANDE) | Japan 2018 / DF / 121 Min.
Regie: Hirokazu Kore-eda
Nach einer erfolgreichen Diebestour durch Lebensmittelgeschäfte entdecken Osamu und sein Sohn Shota im winterlichen Tokio ein verlassenes Mädchen auf einer Terrasse. Offensichtlich wird die Kleine von ihren Eltern stark vernachlässigt, was Osamu dazu veranlasst, sie mitzunehmen. Obwohl seine fünfköpfige Familie in einer kleinen Wohnung am Rande des Existenzminimums lebt, nimmt er das Mädchen bei sich auf, gibt ihr Kleidung und etwas Warmes zu essen. Eine unbeschwert fröhliche Idylle entfaltet sich, bis ein Unfall das Geheimnis dieser Familie ans Tageslicht bringt.
Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda hintefragt in SHOPLIFTERS die Bedeutung von Familie. Auf meisterhafte Weise vermag er die Geborgenheit abzubilden, die eine Familie bestenfalls geben kann. Doch gibt es auch die dunklen Seiten, die Unmengen an Fragen aufwerfen: Was macht eine Familie ĂĽberhaupt zu einer solchen?
Psychoanalytiker*innen stellen Filme vor
Kommunales Kino Freiburg
Fr 09.01., 19:00, EinfĂĽhrung: Cornelie Brena | | | | | |
| | | | | | Filmtipp: KONTINENTAL 25 | Rumänien 2025 / OmU / 109 Min.
Regie: Radu Jude
mit Eszter Tompa, Gabriel Spahiu, Adonis Tanța
Orsolya ist Gerichtsvollzieherin und zu ihren schwersten Aufgaben gehört es, Räumungen zu vollstrecken. Als sie einen Obdachlosen aus einem Keller verweisen muss, begeht dieser Selbstmord. Sie macht sich Vorwürfe, leidet unter der Härte ihrer Aufgabe und der Gesellschaft. In einer für Radu Jude typischen Mischung aus Drama und Komödie seziert er Themen wie Wohnungsnot, postsozialistische Wirtschaft und Nationalismus und fragt: Was hilft unserem Gewissen? Der Film ist eine Hommage an Rossellinis EUROPA `51, doch während 1951 die moralische Krise einer Frau in eine sinnvolle Tätigkeit mündet, trifft die Protagonistin 2025 auf kein Verständnis und sucht immer verzweifelter nach einer Rückversicherung.
Kommunales Kino Freiburg
Mi 08.01., 19:00 / Do 09.09., 21:30 | | | | | |
| | | | | | Filmtipp: MANCHE MĂ–GEN`S FALSCH | D 2025 / 90 Min. / Regie: Stanislaw Muccha
Während in den letzten Jahren gefragt wurde, ob Kunstfälscher*innen auch Künstler*innen sind, stellt uns Stanislaw Mucha augenzwinkernd Dafen vor, wo einzigartige Werke der Kunstgeschichte als Massenprodukte reproduziert werden. In dem chinesischen Ort malen etwa 12.000 Kopist*innen Werke Gerhard Richters, Van Goghs oder Carvaggios (nach). Die Frage nach der Aura des Originals wird ad absurdum geführt, wenn die Familien inmitten der Leinwände leben, Kinder zwischen den Meisterwerken umherrennen und Monets Seerosen für 120 Euro zu haben sind. Ehrlich: Könnten Sie einen Unterschied ausmachen? Der Film fragt aber vor allem die Maler*innen selbst und wie sie sich und ihre Werke sehen.
Kommunales Kino Freiburg
Mi 07.01., 19:00, zu Gast: Filmemacher Stanislaw Mucha / So 18.01., 17:00 | | | | | |
| | | | | | Filmtipp: YUKU UND DIE BLUME DES HIMALAYA | Belgien, Frankreich, Schweiz 2022 / 65 Min.
Regie: Rémi Durin, Arnaud Demuynck / empfohlen ab 6 Jahren
Hoch oben, auf den höchsten Gipfeln der Erde, wächst eine Pflanze im glänzenden Sonnenschein. Ihr Name ist «die Blume des Himalaya». Yuku verlässt ihre Familie, um sich auf die Suche nach dieser Blume mit dem ewigen Licht zu machen. Sie will sie ihrer Großmutter schenken, die angekündigt hat, dass sie bald mit dem kleinen, blinden Maulwurf in die Erde ziehen wird. Doch um die Blume zu finden, muss sie eine lange Reise mit vielen Hindernissen zurücklegen. Aber dank ihrer Musik und ihrer Lieder findet Yuku auf ihrem Weg viele neue Freund*innen. Sie sind das wertvollste Gut, um die Abenteuer des Lebens zu bestehen.
Kinderkino
Kommunales Kino Freiburg
Di 06.01., 15:00 / So 11.01., 15:00 | | | | | |
| | | | | | Filmtipp: Bon Voyage - Bis hierher und noch weiter | Frankreich 2025, 98 Minuten
Regie: Enya Baroux
Darsteller: Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala, Juliette Gasquet
Eine Familie, die sich lange wenig zu sagen hatte, macht sich in einem 40 Jahre alten Wohnmobil auf eine Reise quer durch Frankreich – und noch weiter… Enya Baroux wagt sich an sensible Themen von familiären Beziehungen bis hin zum Recht, sein Lebensende selbst zu bestimmen – und verbindet diese äußerst gelungen mit spritzigen Dialogen, kuriosen Figuren und viel Situationskomik. Eine wundervolle, höchst amüsante Sterbehilfe-Komödie mit starkem französischem Starcast!
Die 80-jährige Marie (Hélène Vincent) hat ihr Leben stets selbst bestimmt – und daran ändert auch ihre schwere Krankheit nichts! Den Termin für die Sterbehilfe in der Schweiz hat sie bereits vereinbart – jetzt muss sie es nur noch ihrer Familie beibringen. Doch im letzten Moment verlässt sie der Mut, und sie rettet sich in die Notlüge einer angeblichen Erbschaft. Sohn Bruno (David Ayala), von Geldsorgen geplagt, will sofort aufbrechen. Auch seine pubertierende Tochter kommt mit. Als Fahrer rekrutiert Marie kurzerhand Rudy (Pierre Lottin), den hilfsbereiten jungen Mann vom Pflegedienst. Sie entstauben das alte Wohnmobil und machen sich – samt Rudys zahmer Ratte – auf den Weg. Marie tut auf der Fahrt vieles, was sie lange nicht mehr getan hat: Sie badet im Meer, tanzt zu Schlagermusik und sitzt spätabends am Lagerfeuer. Ganz nebenbei findet die Familie wieder zueinander. Doch irgendwann nähert sich die Truppe ihrem Reiseziel und Marie steht vor einer Entscheidung… Über ein Thema wie den krankheitsbedingten Freitod eine vergnügliche Komödie zu drehen, erfordert Mut, Einfühlungsvermögen und ein gerüttelt Maß an erzählerischem Geschick. Enya Baroux gelingt dieses Kunststück mit leichter Hand, dank eines originellen Drehbuchs – und dem französischen Bühnenstern Hélène Vincent (ALLES AUSSER GEWÖHNLICH), die in der Hauptrolle der willensstarken Seniorin brilliert! Überhaupt gewinnt der Film besonders durch seine feinfühlige Figurenzeichnung an Tiefe, einen maßgeblichen Anteil daran hat auch Pierre Lottin. Sein Spiel ist nuanciert und präzise, zielt nicht auf große Effekte, sondern lässt innere Konflikte, Zweifel und leise Hoffnungen durch kleine Gesten sichtbar werden. Eine kluge, unterhaltsame Tragikomödie, die ihren Humor aus genauer Beobachtung und pointierten Dialogen schöpft und beweist, dass Komik und Tiefe einander perfekt ergänzen.
Läuft in der Harmonie Freiburg | | | | | |
| | | | | | Filmtipp: KEIN LAND FĂśR NIEMAND | ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES
D 2025 / OF / 112 Min.
Regie: Maik LĂĽdemann, Maximilian Ahrens
Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird im Jahr 2025 ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag angenommen – mit Unterstützung der AfD, die vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtet wird. Die Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung sieht unter anderem eine vollständige Schließung der deutschen Grenzen vor. Ein Paradigmenwechsel kündigt sich an: weg vom Schutz von Geflüchteten, hin zu Abschottung und Abschreckung.
KEIN LAND FÜR NIEMAND – ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES begibt sich auf die Suche nach den Ursachen dieser politischen Zäsur und nimmt die Zuschauer*innen mit auf eine aufrüttelnde Reise.
Best of Koki 2025
Kommunales Kino Freiburg
Sa 03.01., 19:00 | | | | | |
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