Prolixletter
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Veranstaltungen

 
Freiburg: Mondscheinf√ľhrung auf dem Mundenhof
Treffpunkt am Mittwoch, 24. Oktober, um 19.30 Uhr am Steinaffen

‚ÄěDunkel war¬īs, der Mond schien helle / auf des √Ąffchens sch√∂nste Stelle.‚Äú So (oder so √§hnlich) wird es wieder am Mittwoch, 24. Oktober, sein, wenn auf dem Mundenhof die einzige Mondscheinf√ľhrung in diesem Jahr ansteht. Von 19.30 Uhr an k√∂nnen Besucherinnen und Besucher mit dem Leiter des Tiergeheges, Matthias Hiltmann, die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. Erdm√§nnchen, Affe, Kamel und Rind suchen sich ein Nachtlager. Der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt f√ľr dieses au√üergew√∂hnliche Erlebnis ist um 19.30 Uhr am Steinaffen. Die F√ľhrung dauert zwei Stunden und endet beim Parkplatz. F√ľr Erwachsene kostet sie 5 Euro, f√ľr Kinder ist sie frei.
 
 

 
Freiburg-Rieselfeld: Im Abseits von Green City
Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen. Dokumentarfilm

Am Dienstag 23. Oktober 2018 um 20.00 Uhr wird in Freiburg i.Br. in der Freien Waldorfschule im Rieselfeld, Ingeborg-Drewitz-Allee 1, der neue Dokumentarfilm "Im Abseits von Green City. Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen" (47 min.) gezeigt zum klassischen Konflikt deutscher Stadtentwicklung: Ackerbau und Natur oder Bauland - oder Alternativen. Anschlie√üend Diskussion mit den Filmemachern Bodo Kaiser und Georg L√∂ser sowie einer gesetzlichen Vertrauensperson des laufenden B√ľrgerbegehrens. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., das RegioB√ľndnis pro Landwirtschaft, Natur und √∂kosoziales Wohnen und Weitere. . Der Eintritt ist frei.
 
 

 
100 Jahre Frauenwahlrecht
Plakataktion in der Sparkasse und im öffentlichen Raum

Am 19. Januar 1919, also vor knapp hundert Jahren, hatten Frauen in Deutschland erstmals das Recht zu w√§hlen und gew√§hlt zu werden. Den bevorstehenden Jahrestag nutzen die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau und die Ortsgruppe der GEDOK, eines bundesweiten Netzwerks von K√ľnstlerinnen und Kunstf√∂rdernden aller Sparten, f√ľr eine besondere Plakataktion.

Dabei zeigen 20 bildende K√ľnstlerinnen aus Freiburg jeweils in Plakatform eine Arbeit zum Thema Frauenwahlrecht ‚Äď nachdenklich, eindr√ľcklich oder provozierend. Von Freitag, 19. Oktober, bis Freitag, 2. November, werden alle Plakate in der Meckelhalle der Sparkasse ausgestellt (Kaiser-Joseph-Stra√üe 186-190, √Ėffnungszeiten: Mo und Do 9 bis 18 Uhr, Di, Mi und Fr 9 bis 17 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Gleichzeitig werden sie im öffentlichen Raum plakatiert. Eine zweite Plakataktion folgt im Jahr 2019. Weitere Infos stehen im Netz ...
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Karlsruhe: Verleihung des Karlsruher Inklusionspreises
Auszeichnung von Beispielen gelebter Inklusion am 25. Oktober im Rathaus

Gute Beispiele gelebter Inklusion sollen Schule machen. Zum Abbau von Benachteiligungen f√ľr Menschen mit Behinderungen beitragen will der Karlsruher Inklusionspreis, der am Donnerstag, 25. Oktober, um 16 Uhr zum zweiten Mal vergeben wird. 2015 ins Leben gerufen, w√ľrdigt die Auszeichnung im Turnus von drei Jahren vorbildlich agierende soziale Institutionen, Arbeitgeber oder Initiativen.

Unter 30 Vorschl√§gen hat eine Jury das Unternehmen Printor, die Kindertagesst√§tte im Lebenshilfehaus und vier Einzelpersonen des Alpenvereins Sektion Karlsruhe ausgew√§hlt. B√ľrgermeister Martin Lenz h√§lt ein Gru√üwort, Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner spricht zum Thema "Inklusion ist ein Gewinn f√ľr alle!".

W√§hrend der √∂ffentlichen Veranstaltung wird eine Kinderbetreuung angeboten. Anmeldungen zur Preisverleihung sind erw√ľnscht ‚Äď entweder per Telefon unter der Nummer 133-5022 oder per E-Mail unter behindertenkoordinatorin@sjb.karlsruhe.de.
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Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
Dienstag, 16. Oktober 2018
19:30 Uhr: Eröffnungsgala mit anschließendem Eröffnungsfilm RAFIKI ab ca. 20:25 Uhr
Kampnagel, Jarrestraße 20

Kann ein Film die Gesellschaft ver√§ndern, haben die Internationalen Filmfestspiele von Cannes getwittert, als der erste √ľberhaupt nach Cannes eingeladene kenianische Film RAFIKI trotz Verbot im eigenen Produktionsland gezeigt wurde. RAFIKI er√∂ffnet am 16. Oktober die 29. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg auf Kampnagel, die Hauptdarstellerin Samantha Mugatsia wird anwesend sein.

RAFIKI erz√§hlt die Liebesgeschichte zweier Frauen, die gezwungen sind, zwischen pers√∂nlichem Gl√ľck und gesellschaftlicher Akzeptanz zu w√§hlen. Da Homosexualit√§t in Kenia unter Strafe steht, wurde der Film dort verboten (u. a. berichteten CNN und S√ľddeutsche Zeitung). Homosexualit√§t d√ľrfe weder legitimiert noch normalisiert werden. Wanuri Kahiu, die Regisseurin des Films, kritisierte daraufhin, dass die Filmklassifizierungsbeh√∂rde, die das Verbot erlassen hatte, die k√ľnstlerische Freiheit einschr√§nke. Menschenrechtler_innen und Aktivist_innen unterst√ľtzten die RAFIKI-Regisseurin im Streit √ľber die Kunstfreiheit. Ihre Klage hatte Erfolg und konnte kurzfristig das Auff√ľhrungsverbot au√üer Kraft setzen: Damit RAFIKI als kenianischer Film f√ľr die Academy Awards in der Kategorie bester fremdsprachiger Film zul√§ssig w√§re, m√ľsste der Film mindestens eine Woche lang in heimischen Kinos gezeigt werden. Zwar blieb die Nominierung aus, aber die Kinos√§le in Nairobi, Mombasa und Kinshasa waren w√§hrend der sieben Tage Ende September restlos ausverkauft. Ziel sei es nun, ein komplettes Aufheben des Verbots zu erzielen, im November sei der n√§chste Gerichtstermin. Unterdessen tourt der Film auf erfreulich vielen Festivals, am 16. Oktober (19:30 Uhr, Kampnagel) macht er Halt in Hamburg. Bei der Festivaler√∂ffnung wird Hauptdarstellerin Samantha Mugatsia pers√∂nlich berichten.

Die Unterschiedlichkeit der Filme macht nach wie vor das Besondere des Festivals aus. Es gibt alles von experimentellen Kurzfilmen √ľber Klassiker hin zu aktuellen Dokumentarfilmproduktionen. Thematisch geht es in diesem Jahr unter dem Hashtag #mybodyispolitical zum Beispiel um die politische Dimension von K√∂rpern ‚ąí ob transident oder genderfluid ‚ąí K√∂rper au√üerhalb der Norm werden auf der Leinwand zu sehen sein, behinderte ebenso wie dicke. Unter #reelfeminism versammeln sich einerseits Filme von Regisseurinnen, die die Genderungerechtigkeit in der Filmbranche diskutieren und andererseits Filme, die s√§mtliche Facetten feministischer K√§mpfe portr√§tieren, sei es in Burkina Faso oder in Paraguay.
W√§hrend die afrikanischen Filme vor allen von gesellschaftlicher Diskriminierung handeln, verlagern sich die Konflikte in j√ľngsten Produktionen aus Europa und den USA eher auf die eigenen, inneren Schamgef√ľhle (u. a. Belgiens Oscar-Einsendung GIRL und MY DAYS OF MERCY mit Ellen Page).

Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg sind das gr√∂√üte und √§lteste queere Filmfestival Deutschlands und wurden k√ľrzlich f√ľr ihr kulturelles Engagement mit dem Max-Brauer-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet. Zum 29. Mal pr√§sentieren sie vom 16.‚ąí21. Oktober 2018 √ľber 120 internationale wie nationale Kurz- und Langfilme auf Kampnagel, im Metropolis Kino, im Passage Kino, im 3001 Kino, im B-Movie und in der Roten Flora. Der Vorverkauf l√§uft noch bis zum 13. Oktober, ab dem 15. Oktober k√∂nnen Tickets an den Tageskassen der Festivalkinos erworben werden.
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Karlsruhe: Sonntagscaf√© blickt nach 20 Jahren zur√ľck und voraus
Seit 20 Jahren bietet das Sonntagscafé Alleinstehenden eine Möglichkeit der Begegnung und Unterhaltung, inzwischen mehr als 200 Veranstaltungen widmeten sich ganz verschiedenen Themen aus Gesellschaft und Politik, Kunst und Literatur, Medizin und Psychologie sowie Reise und Natur. Der nächste Termin am 21. Oktober ab 11 Uhr gilt dem Jubiläum und wird festlich begangen.

Repr√§sentanten des Internationalen Begegnungszentrums als traditioneller Gastgeber (Kaiserallee 12 d, Gro√üer Saal) und des st√§dtischen Seniorenb√ľros sprechen Gru√üworte, ehe Renate Behrens und Renate Braun-Schmitz einen R√ľckblick, ferner Mitwirkende des Aktionskreises Sonntagscaf√© einen Ausblick geben. Der kostenlos und ohne Anmeldung besuchbare Vormittag (Spenden sind willkommen) wird moderiert von Gisela Kemper und Irene Kuntze, musikalisch untermalt von Violinist Wolfgang Hannemann, Konzertmeister des Seniorenorchesters, und bereichert durch den besonderen Gast Martin Wacker - unter anderem Gesch√§ftsf√ľhrer der Karlsruher Marketing und Event GmbH sowie Stadionsprecher des KSC. Zwei weitere Sonntagscaf√©s in diesem Jahr befassen sich mit der St√§dtischen Galerie und (franz√∂sischen) Weihnachtstraditionen.
 
 

 
Strategien f√ľr den finanziellen Erfolg im Beruf
Vortrag und Workshops am Frauenwirtschaftstag am 18. Oktober 2018

Wie wird eine Gehaltsverhandlung zum Erfolg? Welche Argumente sind hilfreich? Wie erh√§lt frau das, was sie verdient? Wie kann eine Selbst√§ndige eine stringente Preisstrategie aufbauen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es am Donnerstag, 18. Oktober 2018 von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Historischen Kaufhaus, M√ľnsterplatz 24. Veranstalterinnen sind die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg ‚Äď S√ľdlicher Oberrhein und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH co.KG.

Es gibt vielf√§ltige Gr√ľnde, warum Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger verdienen als M√§nner. Sie arbeiten oft in Berufen, in denen geringere Geh√§lter bezahlt werden. Studien belegen, dass Berufe mit steigendem Frauenanteil an Status verlieren und es zu finanziellen Einbu√üen kommt. Auch die Teilzeitarbeit, die h√§ufig von Frauen ausge√ľbt wird, ist meist schlechter verg√ľtet. Hierf√ľr bedarf es gesellschaftlicher und politischer L√∂sungen. Bei einem Thema jedoch, sind die Frauen selbst gefragt: Bei der Gehalts- bzw. Preis- und Honorarverhandlung. Vielen Frauen f√§llt es schwer, zielgerichtet vorzugehen und die eigenen Leistungen gut zu pr√§sentieren. Das liegt auch am historischen Erbe. Schlie√ülich durften Frauen bis 1962 kein eigenes Bankkonto er√∂ffnen und konnten erst ab 1977 ohne Einverst√§ndnis ihres Ehemannes erwerbst√§tig sein.


Verhandeln kann aber auch Spa√ü machen. Beim Frauenwirtschaftstag erhalten Sie hierzu gute Ideen, vielf√§ltige Tipps und praxisnahe Informationen. Die renommierte Trainerin und Coach Claudia Kimich aus M√ľnchen pr√§sentiert in ihrem Vortrag, wie Frauen Schritt f√ľr Schritt zu mehr Geld und Selbstwert kommen. In den anschlie√üenden Workshops - einer f√ľr Wiedereinsteigerinnen und Angestellte und einer f√ľr Gr√ľnderinnen und Selbst√§ndige - werden praxisnahe Strategien besprochen und vielf√§ltige Tipps gegeben. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei Geb√§ck und Getr√§nken.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. F√ľr die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich unter www.frauundberuf.freiburg.de. Infos bei der Kontaktstelle Frau und Beruf, Tel.: 0761/201- 1731, frau_und_beruf@stadt.freiburg.de
 
 

 
Berlin: Solidarität statt Ausgrenzung
F√ľr eine offene und freie Gesellschaft

Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt: Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig. Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt ...

13. OKTOBER 2018 | BERLIN, ALEXANDERPLATZ
AUFTAKT 12 UHR | DEMO AB 13 UHR
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