Prolixletter
Dienstag, 25. Januar 2022
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Veranstaltungen

 
Freier Eintritt für alle, die sich das Wunderland ansonsten nicht leisten können
Hamburg, 3. Januar 2019. Im fünften Jahr in Folge wird heute um 16.00 Uhr der Start der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ bekannt gegeben. An 22 Terminen im Januar kommen alle, ganz egal ob Hartz IV Empfänger, alleinerziehende Eltern, Rentner, Flüchtlinge oder Großfamilien, die sich aus ihrem eigenen Empfinden heraus den Eintritt nicht leisten können, umsonst ins Wunderland. Es reicht den Satz „Ich kann es mir nicht leisten“ an der Kasse zu sagen oder geschrieben vorzuzeigen.

Seitdem die Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ im Januar 2015 zum ersten Mal ausgerufen wurde, sind der Einladung schon mehr als 60.000 Menschen gefolgt. Die Reaktionen waren zum allergrößten Teil positiv. Mittlerweile gibt es dutzende Dankesbriefe und fast jeden Tag konnte man Zeuge emotionaler Momente werden.

„Ich habe mich in den letzten Jahren während der Aktion selber häufig in den Shop gestellt und beim Einlass geholfen. Es hat mich sehr bewegt, was ich dort erleben durfte. So erinnere ich mich beispielsweise noch ganz genau an eine Großmutter, die mit ihren Enkelkindern da war, sich unter Tränen dafür bedankte und sagte, sie würde gerne trotzdem 5 Euro zahlen. Mehr kann sie sich einfach nicht leisten. Daher haben wir keine Sekunde daran gezweifelt, ob wir die Aktion in diesem Jahr wiederholen. Leider gibt es in Deutschland, trotz Vollbeschäftigung in einigen Regionen, immer noch sehr viele Menschen, die unter prekären Verhältnissen leben. Für uns ist es eine große Freude, dass wir in der glücklichen Lage sind, diesen Menschen einen schönen Moment zu bereiten“, berichtet Frederik Braun.

In den vergangen Jahren hat sich das Einladungsvideo in den sozialen Medien millionenfach verbreitet. Heute um 16.00 Uhr wird über Facebook, Youtube und Instagram ein neues Video veröffentlicht, das diese Aktion erklärt und alle Menschen, die sich den Eintritt nicht leisten können, einlädt.

„Ich freue mich über jeden einzelnen, der von dieser Aktion erfährt und sie für sich nutzt. Vielleicht nutzt auch einer von tausend die Aktion aus, aber das ist mir unterm Strich egal. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es sich lohnt, zu vertrauen und an das Gute in uns Menschen zu glauben. Ich bin sehr gespannt, wie viele Menschen wir in diesem Jahr mit der Aktion erreichen und hoffentlich glücklich machen werden“, erklärt Gerrit Braun.

Die Aktion läuft bis Ende Januar.

Alle Termine und weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite: www.miniatur-wunderland.de/leisten
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Konzert: Strom & Wasser
Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Rock

Mi 16.01. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Seit Jahren das Extremste, was man unter der Bezeichnung „Liedermacher“ finden kann, halten die Damen und Herren von Strom & Wasser nicht nur durch ihre brillante Musik, ihren hohen Gute-Laune-Faktor und der wilden Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten das Konzertpublikum im Bann – auch ihre politischen Aktionen sind spektakulär. 1.000 Kilometer sind sie für Obdachlose durch die Republik gelaufen, 800 Kilometer für den Artenschutz durch deutsche Flüsse geschwommen fast 7.000 Kilometer für Flüchtlinge durch die Lande geradelt – um dann mit Weltklasse-Musikern auf Tour zu gehen, die in deutschen Flüchtlingslagern ohne Auftrittsmöglichkeiten leben.

Mehr als 100.000 Euro Spenden für die Betroffenen konnten Heinz Ratz und seine Band dabei sammeln. Und auch nach zwölfjähriger Bandgeschichte präsentiert sich Strom & Wasser angriffslustiger, spielfreudiger und bunter denn je: Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Walzer-Rock mit stark kabarettistischer Schlagseite. Ein unbedingtes Muss für jeden, der mehr als nur den üblichen Mainstream sucht.

Heinz Ratz hat gemeinsam mit Konstantin Wecker das „BOK“ gegründet – das Büro für Offensivkultur – das sich zu einer musikalischen schnellen Eingreifgruppe und einem wirkungsvollen Netzwerk gegen den europaweit aufkeimenden Faschismus und überhaupt jede Form von Unrecht entwickeln soll. Vor und nach den Veranstaltungen und auch während des Konzertes zwischen den Songs informiert Heinz Ratz über die stattfindende Vernetzung, über seine Erfahrungen in politisch schwierigen Gegenden, in denen eigentlich nur noch braune Strukturen nennenswert funktionieren, bzw. die Demokratie schon in der Defensive ist, vor allem aber auch von der erfolgreichen Zusammenarbeit mit geflüchteten Musikern und den Besuchen von über 200 Flüchtlingslagern. Gleichzeitig findet eine weitere Vernetzung mit den politisch relevanten Gruppen vor Ort statt, mit den lokalen Musiker*innen und mit Einzelpersonen, die daran interessiert sind, sich gegen Rechts und für Demokratie zu positionieren.
Aktuelle Aktion: „Eine Million gegen Rechts“ www.offensivbuero.de/eine-million-gegen-rechts
Band-Projekt: kulturelle „Eingreiftruppe“ gegen Rechts

Eintritt frei, um Spenden fĂĽr Band-Projekte wird gebeten!
 
 

 
Abholtermine der Weihnachtsbäume in Freiburg
Vom 7. bis 18. Januar sammelt die Abfallwirtschaft Freiburg (ASF) die ausgemusterten Weihnachtsbäume ein. Am Montag nach Dreikönig beginnt die Christbaumabfuhr in den Stadtteilen Ebnet, Kappel, Littenweiler, Waldsee und Oberau. Die Abholtermine für alle Freiburger Straßen stehen im Abfallkalender 2019 oder können unter www.abfallwirtschaftfreiburg.de (Stichwort „Abfuhrtermine“) aufgerufen werden.

Die Weihnachtsbäume sollen bis 6 Uhr morgens abholbereit auf dem Gehweg liegen. Die Bäume werden später gehäckselt und kompostiert, deshalb müssen sie frei von Christbaumschmuck sein. Die Fahrzeuge der ASF können Christbäume bis zu einer Länge von zwei Metern aufnehmen, längere Stämme müssen vorher gekürzt werden.

Die Abfallwirtschaft Freiburg GmbH ist unter der Telefonnummer 0761 / 76707-0 zu erreichen. Nähere Informationen auch im Internet ...
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Wild geblieben: die schwäbisch-alemannische Fasnet
Die schwäbisch-alemannische Fasnet ist gelebtes Brauchtum im Schwarzwald. Farbenprächtig sind ab dem 6. Januar viele Schwarzwalddörfer geschmückt: Die bunten Narrenwimpel signalisieren den Auftakt der Vereinsfasnet. Vom „Schmutzige Dunschtig“ am 28. Februar bis Aschermittwoch am 6. März 2019 wird dann auch mit Straßenumzügen und närrischen Festen gefeiert. Wer am Aschermittwoch noch nicht genug von der schwäbisch-alemannischen Fasnacht hat, kann nach Weil am Rhein weiterziehen: Dort geht es mit der „Buurefasnet“ am Sonntag nach Aschermittwoch mit „Hästrägern“ und „Guggemusikern“ erst so richtig zur Sache. Wem das immer noch nicht reicht: Am Montag nach Aschermittwoch beginnt um 4 Uhr morgens im benachbarten Basel mit dem „Morgenstreich“ die 72 Stunden lange „Basler Fasnacht“. Den „Narrenfahrplan“ der „Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte“ mit Terminen und Infos zur Fastnacht im Schwarzwald gibt es ab Ende November zum Herunterladen im Internet ...

zum Bild oben:
Hexen und Spättle: Hauptfiguren der Gengenbacher Fasnet im Kinzigtal © Gengenbach Kultur-und Tourismus GmbH
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Konzerttipp: Das Tak und die fliegende Trommel
Familienkonzert mit "Die Traumausstatter"
So 06.01. | 11:00 & 16:00 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

Die Traumausstatter begeistern Klein und Groß mit der Geschichte des kleinen Tak, das auf Reisen geht, um Klänge zu sammeln. Dabei trifft es Menschen, die seinen Reisesack mit ihrer Musik und wundersamen Rhythmen füllen. Dieses Mal landet es auf dem oberen Rand einer singenden Rahmentrommel …
Das Publikum begleitet das Tak auf seiner musikalischen Reise durch lebhaftes Mitwirken, Mitklopfen und Mitklatschen. So gestaltet sich sein Abenteuer zu einem musikalischen Lehrspiel zum Hören der Klangfarben und zum Erleben des eigenen Rhythmusgefühls.

„Das Tak und die fliegende Trommel“ ist eine phantasievolle Reise rund um die Welt der Rhythmen und der Musik.
Reinsetzen, anschnallen und Propeller an!

MIT
Die Traumausstatter:
Susanne Lotz – Erzählerin, Akkordeon
Ingrid Kloos – Perkussion, Steeldrum
Ekkehard Seeger – Gitarre
Gast: Christine Hübner – Rahmentrommel und Gesang

Eintritt: 8,00 / 6,00 € (für Kinder ab 3 Jahren)
 
 

 
Konzerttipp: BeatBop Schlagzeugduo | InBetween
Jonas Völker und Timo Gerstner

Sa 05.01. | 19:00 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

Ein Schlagzeugduo? Viel zu lautes und eintöniges Getrommel ohne musikalische Form und Idee? NEIN! BeatBop hat sich zur Aufgabe gemacht, die große Welt der Percussion und deren Möglichkeiten in einem faszinierenden und spannenden Set zu beleuchten. Die Reise führt aus der Küche bis nach Kuba …
BeatBop verbinden Klassik und Weltmusik – Pop und Salsa: Ihre kreativen, teils witzigen Arrangements und Kompositionen basieren auf unterschiedlichsten Trommelkulturen, Musikstilen und Einflüssen. Das Ergebnis ist ein bunter Mix aus begeisternden Rhythmen und faszinierenden Instrumenten, gepaart mit Spielwitz und großem Spaß am gemeinsamen Musizieren.

Im Rahmen des InBetween Festivals 2019

MIT
Jonas Völker (Percussion)
Timo Gerstner (Percussion)

Eintritt 14,00 / 12,00 €
 
 

 
Konzerttipp: Erika Stucky – TUBA KONG
feat. F.M. Einheit, Jon Sass, Ian Gordon-Lennox
Do 03.01. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Nach der Wurst und dem Fleisch, ERIKA STUCKYS (musikalisch) starker Schnaps: TUBA KONG!

Die Kreaturen in Stuckys Welt kriechen dieses Mal aus dem Boden: King Kong, Godzilla, Dracula und Frankensteins Monster stehen als tiefe, verdichtete Töne Paten zu Erika Stuckys neuem Programm. Aber auch Johnny Cash, Suzi Quatro oder Screaming Jay Hawkins.
Und wer sich jetzt fürchten sollte, nimmt gleich eine Knoblauchkette mit …

MIT
Erika Stucky: voc, accord, film
FM Einheit: sounds (EinstĂĽrzende Neubauten)
Jon Sass: tuba
Ian Gordon-Lennox: tuba, tp

Eintritt 29,00 / 26,00 €
 
 

 
Theatertipp: ICH WEISS, WAS DU '68 GETAN HAST
Schauspiel
FREITAG, 11. Januar 2019 / Freiburger Theater, Kleines Haus / 20.00 Uhr
die methusalems / UrauffĂĽhrung
EinfĂĽhrung um 19.30 Uhr

Vietnam, Mexico, Prag, Berlin. Freiburg Stadthalle, Januar 1968: Rudi Dutschke sitzt auf einem Lautsprecherwagen in einem Wortduell mit dem FDP­-Vertreter Ralf Dahrendorf. Bertoldsbrunnen, Februar 1968: Tagelang demonstrieren tausende Menschen gegen die Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr. Fabrikneue Wasserwerfer kommen zum Einsatz, wenn auch noch ungeübt. Mal verweigert ein Polizist den Beschuss der Demonstranten, ein andermal landet das Wasser ziellos in den Handtaschen Unbeteiligter oder in den eigenen Reihen der Polizisten. Ein paar Jahre später formt sich der Widerstand gegen den geplanten Bau der Atomkraftwerke Wyhl und Fessenheim.

Wilde Zeiten, welche die methusalems als Zeitzeugen miterlebt haben. Wobei die Sichtweisen auf jene Zeit der Utopien durchaus ambivalent sind: Einer von ihnen wurde eher zufällig beim Brötchenholen von besagtem Wasserwerfer getroffen. Eine andere wollte nicht Häuser besetzen, sondern besitzen. Und ein Weiterer gründete im tiefsten Schwarzwald einen SPD­- Parteiableger und wurde von der lokalen CDU als „roter Kommunist“ begrüßt.

Die methusalems berufen 50 Jahre später ein Sonderplenum ein, um sich erneut heftige Debatten zu liefern. Was ist aus der linken Bewegung in Freiburg geworden, aus demokratischer Emanzipation, der Frauenbewegung, der Energiepolitik und den energetischen Feldern im Dreiländereck? Wie ist es um das spirituelle und evolutionäre Potential der Region bestellt? Ein Happening, eine Séance der methusalems, um mit den politischen Untoten jener Zeit in Kontakt zu treten.

Seit ĂĽber fĂĽnfzehn Jahren gibt es die Seniorentheatergruppe die methusalems am Theater Freiburg. Verschiedene Generationen von Mitgliedern haben im Lauf der Jahre in den unterschiedlichsten Konstellationen leidenschaftlich und professionell miteinander gearbeitet und mit verschiedensten kĂĽnstlerischen Methoden experimentiert.

Veit Balthasar Arlt ist Mitbegründer des Berliner Theater­ und Performancekollektivs Turbo Pascal. Er entwickelt seit über zehn Jahren als Regisseur und Dramaturg Rechercheprojekte und interdisziplinäre Performances, bis 2017 als Dramaturg am Theater Freiburg.

Regie Veit Balthasar Arlt BĂĽhne und KostĂĽme Judith Pix, Jens Burde Dramaturgie Tamina TheiĂź
Mit methusalems

Weitere Termine:
Mittwoch, 25.01.2019 / Kleines Haus / 20.00
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