Prolixletter
Montag, 8. März 2021
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Veranstaltungen

 
DAS LIEBIEGHAUS LÄDT ZUM FAMILIENSONNTAG IM ADVENT
Sonntag, 9. Dezember 2018, ab 14.00 Uhr, Liebieghaus Skulpturensammlung
Eintritt: kostenfrei

(Frankfurt am Main, 22. November 2018) Staunen, gestalten, lauschen – am Sonntag, 9. Dezember ab 14.00 Uhr, sind Familien mit Kindern dazu eingeladen, den zweiten Adventssonntag in der Liebieghaus Skulpturensammlung zu verbringen. Angeboten wird ein vorweihnachtliches Programm fĂŒr Groß und Klein. Auf vielfĂ€ltige Art und Weise entdecken die Besucherinnen und Besucher die bis zu 5.000 Jahre alten SchĂ€tze der hochkarĂ€tigen Skulpturensammlung und die umfangreiche Sonderausstellung „Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies“. Der MĂ€rchenerzĂ€hler Rudi Gerharz macht mit fantastischen Geschichten die Skulpturen hautnah erlebbar. Die FamilienfĂŒhrungen widmen sich weihnachtlichen Themen und Motiven, die zahlreich in der Sammlung zu finden sind. Die FĂŒhrung fĂŒr Erwachsene verspricht Erkenntnisse rund um den Mythos der antiken Medea. In den Ateliers des Liebieghauses entsteht parallel dazu bei den Workshops fĂŒr Familien mit Kindern individueller Weihnachtschmuck. In der Tonwerkstatt können die Kinder mit selbst gestalteten Krippenfiguren ihre ganz eigene Weihnachtsgeschichte formen. Außerdem sorgen der Schulchor der Schillerschule mit einem Konzert und der Nikolaus im Garten fĂŒr eine besinnliche Adventsstimmung fĂŒr die ganze Familie. Im CafĂ© des Liebieghauses gibt es zudem weihnachtliche Leckereien. Der Eintritt fĂŒr die gesamte Familie ist ab 14.00 Uhr frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

PROGRAMM

FĂŒhrungen
14.15 Uhr PfeffernĂŒsse und WeihnachtsgrĂŒĂŸe (MĂ€rchenreise mit Rudi Gerharz)
14.30 Uhr Im engsten Kreise. Familie und Freunde (FamilienfĂŒhrung)
15.30 Uhr Ein außergewöhnliches Kind: Christus im Liebieghaus (FamilienfĂŒhrung)
16.00 Uhr Medeas Liebe und die Jagd nach dem Goldenen Vlies (ÜberblicksfĂŒhrung fĂŒr Erwachsene)
16.30 Uhr Von FlĂŒgeln getragen. Engel im Liebieghaus (FamilienfĂŒhrung)
17.30 Uhr Ein Fest voller Wunder: ErzĂ€hlungen rund um Weihnachten (FamilienfĂŒhrung)

Konzert
17.00 Uhr Chorkonzert der Schillerschule

Workshops
14.00–18.00 Uhr Im goldenen Glanze. Kunstvoller Christbaumschmuck (Workshop fĂŒr Familien mit Kindern ab 6 Jahren)
14.00–18.00 Uhr Volles Haus! Mit Ochs und Esel an der Krippe (Tonworkshop fĂŒr Familien mit Kindern ab 4 Jahren)
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StĂ€dte fĂŒr das Leben - StĂ€dte gegen die Todesstrafe
Aktionstag am Freitag, 30. November, 20 Uhr - Musikalische Lesung im Winterer-Foyer des Theaters

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Freiburg am weltweiten Aktionstag „Cities for Life - Cities against the Death Penalty“ (StĂ€dte fĂŒr das Leben – StĂ€dte gegen die Todesstrafe), der jĂ€hrlich am 30. November begangen wird.

Im Juli 2013 beschloss der Freiburger Gemeinderat auf Initiative der Freiburger Amnesty International Hochschulgruppe, dass sich die Stadt Freiburg an der internationalen StÀdtekampagne zur Abschaffung der Todesstrafe beteiligt. Seither nimmt die Stadt an diesem internationalen Aktionstag teil.

In diesem Jahr haben das Kulturamt und die Freiburger Amnesty International Hochschulgruppe die beiden Schauspieler Renate Obermaier und Heinzl Spagl sowie die beiden Musikerinnen Cordula Sauter (Akkordeon) und Sylvia Oelkrug (Violine) mit einem eigens fĂŒr diesen Aktionstag zusammengestellten Programm ins Winterer-Foyer um 20 Uhr in das Theater eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die musikalische Lesung mit dem Titel „Danton und Mumia Abu-Jamal. Literarisches und Faktisches zur Todesstrafe“ ist ein bewegendes und informatives PlĂ€doyer fĂŒr die Abschaffung der Todesstrafe.

Renate Obermaier und Heinzl Spagl verbinden literarische Texte quer durch die Jahrhunderte, etwa von Georg BĂŒchner, Charles Dickens, Herman Melville oder Ernst Jandl, bis hin
zur Lyrik des chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu, der fĂŒr sein Gedicht „Massaker“ ins GefĂ€ngnis musste und 2011 nach Deutschland geflohen ist. Sie zitieren aus informativen und journalistischen Texten, nennen aktuelle Zahlen und Fakten aus Amnesty International-Reporten zum Thema Todesstrafe. Sie lesen aus dem Buch „Live from Death Row“ des amerikanischen Todeskandidaten Mumia Abu-Jamal, der 35 Jahre um die Wiederaufnahme seines Prozesses kĂ€mpfte und schließlich begnadigt wurde. Sie portrĂ€tieren den amerikanischen Gerichtsreporter Don Rice, der Augenzeuge bei 189 Hinrichtungen war und sich von einem glĂŒhenden BefĂŒrworter der Todesstrafe in einen entschiedenen Gegner verwandelte. Die musikalische Begleitung von Cordula Sauter und Sylvia Oelkrug kommentiert unbequem und stellt sich quer, tröstet aber auch und schafft RĂ€ume zum Innehalten.

Zu Beginn der Veranstaltung spricht Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach fĂŒr die Stadt. Nach der Lesung informieren Vertreterinnen und Vertreter von Amnesty International ĂŒber den aktuellen Stand im Kampf gegen die Todesstrafe. Ein Infostand von Amnesty International mit umfangreichen Informationsmaterialien begleitet und unterstĂŒtzt das Anliegen aller Beteiligten.

Zum ersten Mal veranstaltet wurde der Welttag Cities for life – Cities against the Death Penalty (StĂ€dte fĂŒr das Leben – StĂ€dte gegen die Todesstrafe) von der christlichen Laienbewegung Gemeinschaft Sant‘Egidio am 30. November 2002. Das Datum wurde ausgewĂ€hlt, weil es an die erste Abschaffung der Todesstrafe durch das Großherzogtum Toskana am 30. November 1786 erinnert. Allein in Deutschland haben sich seitdem etwa 250 StĂ€dte am Aktionstag beteiligt, die mit verschieden Gesten und Veranstaltungen ihren Protest gegen die Unmenschlichkeit der Todesstrafe zum Ausdruck bringen wollen.

Veranstalter sind das Kulturamt, die Freiburger Amnesty International Hochschulgruppe in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.freiburg.de/citiesforlife oder beim Kulturamt unter der Telefonnummer: 201-2101 oder per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de

zum Bild oben:
Von rechts: Cordula Sauter, Heinz Spagl, Renate Obermeier und Sylvia Oelkrug (Quelle: Sophia Gödde).
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Simone Regina Adams liest aus ihrer Novelle „Flugfedern“
„Freiburger Andruck“ am Mittwoch, 28. November, in der Stadtbibliothek am MĂŒnsterplatz

In der Reihe „Freiburger Andruck“ stellt Simone Regina Adams am Mittwoch, 28. November, um 20 Uhr ihre Novelle „Flugfedern“ in der Stadtbibliothek am MĂŒnsterplatz 17 vor. Über ihr neues Buch kommt die Autorin ins GesprĂ€ch mit Klaus GĂŒlker vom SWR, der die Lesung moderiert.

Thibaut, Anfang zwanzig, lebt auf einem Bauernhof mit seiner aus Frankreich stammenden Großmutter. Als er eines Abends von einem Sommerfest kommt, wird er Zeuge einer Vergewaltigung. Er steht Sophie bei und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Als die junge Frau ein paar Wochen spĂ€ter verschwindet, sucht er sie ĂŒberall, findet sie nach Monaten schließlich – und erfĂ€hrt, dass sie in der Zwischenzeit von einem anderen Mann schwanger geworden ist. Trotzdem hofft Thibaut auf einen gemeinsamen Neuanfang. Dieser scheitert und fĂŒhrt zur Trennung. Bis Sophie ihn, Jahre spĂ€ter, wiedersehen will.

Simone Regina Adams, 1967 im Saarland geboren, lebt in Freiburg. Sie studierte Literaturwissenschaft und Psychologie und arbeitet seit 1995 als Psychotherapeutin mit eigener Praxis. Sie war mehrfach Stipendiatin des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-WĂŒrttemberg (2006-2013), Stipendiatin des Stuttgarter Schriftstellerhauses (2014) sowie Stipendiatin in Friedrichskoog an der Nordsee (2016). Nach den beiden Romanen „Die Halbruhigen“, 2011 mit dem Werner-BrĂ€unig-Preis ausgezeichnet, und dem 2015
erschienenen „GlĂŒck“ legt Simone Regina Adams mit „Flugfedern“ eine Novelle vor

Seit 2014 stellt die Lesereihe „Freiburger Andruck“ in Premierenlesungen die neuen BĂŒcher von Freiburger Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer vor. Vier bis sechs Lesungen pro Jahr finden abwechselnd im Literaturhaus, im Theater, in der Stadtbibliothek oder im SWR-Studio statt.

Veranstalter sind das Kulturamt, das Literaturhaus, die Stadtbibliothek, das Theater Freiburg, das SWR Studio Freiburg und die Badischen Zeitung.

Der Eintritt kostet 9, ermĂ€ĂŸigt 6 Euro. An der Abendkasse 1 Euro Aufpreis.

Vorverkaufsstellen: Literaturhaus-BĂŒro, Bertoldstraße 17, Mittwoch bis Freitag von 14 bis 16 Uhr, www.literaturhausfreiburg.de oder BZ-Kartenservice, www.reservix.de , Telefon: 01806/700733.
 
 

 
Leitbild Integration und Migration wird aktualisiert
BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich eingeladen

Auftaktveranstaltung mit OB Horn am Montag, 26. November, 17 Uhr, im Historischen Kaufhaus

Die Aktualisierung des Leitbilds Migration und Integration der Stadtgesellschaft nimmt Fahrt auf. Startschuss fĂŒr den groß angelegten Beteiligungsprozess ist die Auftaktveranstaltung am Montag, 26. November ab 17 Uhr im Historischen Kaufhaus Freiburg. OberbĂŒrgermeister Martin Horn wird die Veranstaltung eröffnen.

BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben die Gelegenheit gemeinsam zu diskutieren, welche Themen in dem neuen Leitbild angesprochen werden mĂŒssen. Diese werden dann in mehreren Workshops im kommenden Jahr vertiefend bearbeitet.

Am Ende des Beteiligungsprozesses im November 2019 soll ein Leitbild fĂŒr Migration und Integration der Stadtgesellschaft Freiburg stehen, an dessen Entstehung möglichst viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mitgewirkt haben.

Die Workshopstermine zur inhaltlichen Arbeit am Leitbild stehen bereits: Am 21. Februar, am 2. April und am 22. Mai 2019, jeweils im Paulussaal Freiburg (Anmeldungen hierfĂŒr sind ab 21. Januar 2019 möglich) sowie anschließend eine Onlineumfrage ĂŒber mitmachen.freiburg.de .

Zu den Veranstaltungen sind alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger herzlich eingeladen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wurden einige BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bereits
postalisch durch eine zufÀllige Auswertung aus dem amtlichen Melderegister persönlich eingeladen.

Weitere Informationen ĂŒber den Verlauf des Beteiligungsprozesses, ĂŒber einzelne Veranstaltungen und Termine sowie Anmeldemöglichkeiten sind unter www.freiburg.de/leitbildintegration abrufbar oder per E-Mail unter leitbildintegration@stadt.freiburg.de sowie telefonisch unter der Nummer 201-6341 erhĂ€ltlich.
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Kath.Akademie: »NEIN zu Gewalt an Frauen!« von »TERRES DES FEMMES«
Um ein Zeichen gegen Gewalt an MĂ€dchen und Frauen zu setzen, weht am 25. November, am internationalen Gedenktag »NEIN zu Gewalt an Frauen« am Eingang der Katholischen Akademie in Freiburg ein farbenfroher Banner von TERRES DES FEMMES mit dem Slogan »frei leben – ohne Gewalt« und einer Frauenfigur, die ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von MĂ€dchen und Frauen weltweit symbolisieren soll.

Die Fahnenaktion am Gedenktag ‚Nein zu Gewalt an Frauen‘ soll ein öffentliches Zeichen setzen und die Gesellschaft fĂŒr die Gleichberechtigung der Frau sensibilisieren. Das Schwerpunktthema dieses Jahr lautet: ,Jetzt MĂ€dchen stĂ€rken! #esistnichtallesrosarot.' »Wir unterstĂŒtzen diese Aktion und setzen ein Zeichen fĂŒr den Schutz von MĂ€dchen«, so Karsten Kreutzer, Leiter der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Denn es sind besonders MĂ€dchen, die von FrĂŒhehen, GenitalverstĂŒmmelung, MĂ€dchenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und sexualisierter Gewalt betroffen sind.
»Gewalt an Frauen ist nach wie vor auch in unserer Gesellschaft gegenwĂ€rtig. Wir dĂŒrfen das nicht vergessen oder verdrĂ€ngen, sondern mĂŒssen gemeinsam fĂŒr ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von MĂ€dchen und Frauen weltweit eintreten. Deshalb zeigen wir Flagge«, so Karsten Kreutzer weiter.

Auch im Rahmen ihres Programms setzt sich die Katholische Akademie fĂŒr das Thema ein. »Im kommenden Jahr wird beispielsweise Christiane Florin zu Gast sein, um ĂŒber Mitbestimmung, Mitgestaltung und Partizipation von Frauen innerhalb der katholischen Kirche zu sprechen«, legt Mareike Hartmann, Studienleiterin der Katholischen Akademie dar. Denn neben dem Schutz und der PrĂ€vention vor Gewalt muss auch ĂŒber die Rechte der Betroffenen aufgeklĂ€rt werden. »Im gesellschaftlichen Kontext heißt das fĂŒr die Akademie, dass nur durch ein Empowerment von jungen Frauen und der Schaffung von Aufmerksamkeit fĂŒr die Situation von gewaltbetroffenen MĂ€dchen wir dem Ziel einer gleichberechtigen Welt ein StĂŒck nĂ€her kommen«, so Mareike Hartmann abschließend.

Der von der UNO seit 1990 offiziell anerkannte Gedenktag geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal zurĂŒck, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militĂ€rischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tĂ€tig und beteiligten sich an AktivitĂ€ten gegen den Diktator Trujillo. Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol fĂŒr Frauen weltweit, die nötige Kraft fĂŒr das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.
 
 

 
Theater Freiburg unterstĂŒtzt Freiburger Zonta-Aktion ORANGE YOUR CITY
Ab Samstag, den 24. November 2018, veranstalten die beiden lokalen ZONTA-Clubs eine Aktionswoche in Zusammenarbeit mit dem Theater Freiburg. Mit dem Ziel, ein Ă€ußeres Zeichen gegen Gewalt an Frauen und MĂ€dchen zu setzen, wird der Schriftzug THEATER FREIBURG auf dem TheatergebĂ€ude orange leuchten. Im Theater informieren ZONTA-Mitglieder die Besucherinnen und Besucher am 24. November 2018 ab 18.30 ĂŒber die verschiedenen AktivitĂ€ten des Vereins.

ORANGE YOUR CITY ist eine international angelegte Aktion, bei der ZONTA-Clubs weltweit die GebĂ€ude und Wahrzeichen in ihren StĂ€dten orangefarben erstrahlen lassen. Die Farbe „orange" orientiert sich an der Kampagnenfarbe von UN Women und dokumentiert die Verbundenheit von Zonta International mit den Vereinten Nationen.
 
 

 
Internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“
Freiburger AktionsbĂŒndnis stellt umfangreiches Programm vom 24. November bis 10. Dezember vor

Die weltweite Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ findet diesmal vom 24. November bis zum 10. Dezember statt. Mit vielen Veranstaltungen und Aktionen sensibilisiert das Freiburger AktionsbĂŒndnis aus 40 Frauen- und Menschenrechtsgruppen fĂŒr dieses Thema, das in der Öffentlichkeit noch stark tabuisiert wird.

Der aktuelle Vergewaltigungsfall in Freiburg zeigt einmal mehr, wie sehr Frauen und MĂ€dchen immer noch Bedrohungen, EinschĂŒchterungen und Übergriffen ausgesetzt sind. Sexuelle Gewalt gehört fĂŒr sie weiterhin zum Lebensalltag, nicht nur im öffentlichen Raum: HĂ€usliche Gewalt ist nach wie vor die am weitesten verbreitete Form der Gewalt gegen Frauen.

Die diesjĂ€hrigen Freiburger Aktionstage stehen unter dem Motto „Menschenrechte sind unteilbar – Frauenrechte sind Menschenrechte“. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen stehen die Themen Feminismus, Sexismus und Rassismus sowie die Tatsache, dass sexualisierte Gewalt durch Krieg und Flucht in den letzten Jahren immens angestiegen ist, im Mittelpunkt der Aktionen und Veranstaltungen. Sie werden von den Vereinen eigenstĂ€ndig durchgefĂŒhrt und durch unterschiedliche Geldgeber/innen getragen.

Das Freiburger AktionsbĂŒndnis „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ besteht aus 40 Vereinen, Organisationen und Initiativen, die seit sechs Jahren gemeinsam die Aktionstage tragen. Dies sind: Amica e.V., Amnesty International/Regionalgruppe SĂŒdbaden _ Frauenrechtsgruppe, AnwĂ€ltinnen ohne Grenzen, Bike Bridge, Centre Culturel Français, Deutscher Frauenring, DaMigra(Dachverband der Migrantinnenorganisationen & Mut-Projekt), Eine Welt Forum, Eleleileriye, Feministische Geschichtswerkstatt, Fluss – Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung, Feministisches Zentrum, Frauenhorizonte, Frauen mit Behinderung – UnabhĂ€ngiges Netzwerk Inklusion, Frauenrechtskommission des Migrantinnen- und Migrantenbeirates, Frauenverband Courage, Freiburger Interventionsprojekt gegen HĂ€usliche Gewalt (FRIG), FreiJa – Aktiv gegen Menschenhandel, Indienhilfe – Wasser ist Leben, In Via Katholischer Verband fĂŒr MĂ€dchen- und Frauensozialarbeit, IZ3W und Fernsicht, Kommunales Kino, Frauenlesbenradio LaRadio bei RDL, LebenskĂŒnstlerinnen, Long Ping – Friedlicher Drache, Menschenrechte 3000, MigraZentrum, Vielfalt leben – Netzwerk fĂŒr Gleichbehandlung, P.I.N.K. - Prostitution.Integration.Neustart.KnowHow, Pro Familia, Radio Dreyeckland, Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, SĂŒdnordfunk, Terre des Femmes, Tritta Verein fĂŒr feministische MĂ€dchenarbeit, UnabhĂ€ngige Frauen Freiburg, Volkshochschule, Wildwasser, Zonta-Club Freiburg, Zonta-Club Freiburg-Schauinsland

WĂ€hrend des gesamten Zeitraums gibt es stadtweit Plakate „Nein zu Gewalt an Frauen und MĂ€dchen“; Fahnen „Frei leben ohne Gewalt“ am Innenstadt-Rathaus und in der Basler Straße 8; ein Buch-Schaufenster bei Herder & Thalia (Kaiser-Joseph-Str. 180); und eine Gastro-Aktion in Freiburger CafĂ©s, Kneipen, Restaurants und Clubs. Mehr Informationen stehen online auf www.16days-freiburg.de.

Das Programm 2018

Dienstag, 20. November, bis Mittwoch, 8. Dezember
Ausstellung „Menschenrechte sind Frauenrechte - Frauenrechte sind Menschenrechte“ in der Stadtbibliothek Freiburg Am 10. Dezember 2018 jĂ€hrt sich zum 70. Mal die Proklamation der Allgemeinen ErklĂ€rung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen. In dieser Ausstellung stellen der Verein Menschenrechte 3000, der Frauenverband Courage und AnwĂ€ltinnen ohne Grenzen ausgesuchte Artikel der Allgemeinen ErklĂ€rung der Menschenrechte Beispielen der LebensrealitĂ€t in Deutschland, Europa und der Welt gegenĂŒber. Es wird klar, dass es noch viel zu tun gibt, um die Lage von Frauen menschenrechtswĂŒrdig zu gestalten. Öffnungszeiten der Stadtbibliothek: Di – Fr 10 bis 19 Uhr, Sa 10 bis 15 Uhr.

Freitag, 30. November, 17 Uhr, in der Stadtbibliothek
„Frau und geflĂŒchtet auf Lesbos: die doppelte Isolation“: Vortrag & Diskussion mit Mirjam Herrmann und GaĂ«lle Dietrich Im Rahmen der oben genannten Ausstellung findet diese Midissage statt. Fast 20.000 geflĂŒchtete Menschen sitzen auf den griechischen Inseln fest, allein 10.000 davon auf Lesbos, darunter viele Frauen. Doch ĂŒber Frauen auf der Flucht wird kaum berichtet. Dabei bieten sie mit ihren Fluchtgeschichten, ihren Traumata, TrĂ€umen und ihrer StĂ€rke tĂ€glich miserablen Hygienebedingungen, der geschlechtsspezifischen Gewalt, ewigen Warteschlangen und dem fehlenden Zugang zu Bildung die Stirn. 2018 waren Mirjam Herrmann und GaĂ«lle Dietrich jeweils zwei Monate als Freiwillige im Community Centre One Happy Family und berichten nun aus ihrer Arbeit.

Samstag, 24. November, 14:30 Uhr
Historix-Tour „Liebe, Elend, Henkersbrut“
Das traurige Schicksal der armen SĂŒnderin Gaißerin zu Freiburg,
dargestellt von Schauspielerin Isabel Rothe. Treffpunkt am
Hauptportal der Martinskirche am Rathausplatz. Dauer: ca. 1,5
Stunden. Teilnahme auf Spendenbasis; die Einnahmen gehen an
das Projekt „Ending early child marriage“ von Zonta International.

Samstag, 24. November, 18:30 Uhr
Zonta Says No: Gegen Gewalt an Frauen. „Orange your city“ –
Das Theater Freiburg wird orange
Die beiden örtlichen Zonta-Clubs lassen in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Theater das TheatergebĂ€ude in orange erstrahlen, als sichtbares Zeichen gegen die Gewalt an Frauen. Vor Ort wird ĂŒber lokale Projekte von Zonta Freiburg und weltweite Projekte von Zonta International gegen Gewalt informiert.

Sonntag, 25. November
Tag der UNO zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Montag, 26. November, 19:30 Uhr, im Kommunalen Kino im Alten Wiehre-Bahnhof, Urachstraße 40
Film: „Ich bin kein Opfer mehr“ (D 2017, 73 Min, Regie: Medienprojekt Wuppertal)
Drei Frauen berichten, wie sie trotz langjĂ€hriger sexualisierter Gewalterfahrungen durch TĂ€ter aus dem nahen Familienkreis einen Weg ins Leben gefunden haben. Im Anschluss stehen WildwasserBeraterinnen fĂŒr Fragen und Diskussionen zur VerfĂŒgung.

Dienstag, 27. November, 15 bis 17 Uhr
Gewalt an Frauen als Fluchtgrund
Im Museum Natur und Mensch (Gerberau 32). Dieses Mut-Projekt von DaMigra in Kooperation mit AnwĂ€ltinnen ohne Grenzen soll geflĂŒchteten Frauen eine aktive Rolle geben, um den deutschen Parteien sowie Institutionen, die fĂŒr die Aufnahme und Integration der GeflĂŒchteten zustĂ€ndig sind, ihre BedĂŒrfnisse, WĂŒnsche und Hoffnungen fĂŒr die Zukunft in Deutschland darzulegen.

Dienstag, 27., Mittwoch, 28. und Donnerstag, 29. November
Benefiz-Konzertabende fĂŒr Trompete und Orgel
Immanuel Richter (Trompete) und Hans JĂŒrg BĂ€ttig (Orgel) spielen Werke von Johann Wilhelm Hertel, Luigi Otto, Michael Haydn u.a..
Am 27.11., 20.15 Uhr, in der Martin-Luther-Kirche in Staufen, am 28.11., 20.15 Uhr, in der Ludwigskirche in Freiburg und am 29.11., 20.15 Uhr, in der Kirche St. Gallus in Kirchzarten. Pro Eintrittskarte
gehen 3 Euro an das Zonta-Projekt „Ending early child marriage“. Karten auf www.jak-kuenstleragentur.de und www.reservix.de.

Mittwoch, 28. November, 19:30 Uhr, in der VHS, Rotteckring 12
Kriegsverbrechen an Frauen: HintergrĂŒnde, Strafverfolgung und Auswirkungen. Vortrag & Diskussion von Rita SchĂ€fer
Im Libanon, in Libyen und Ostkongo: in Krisengebieten ist Gewalt gegen Frauen und MĂ€dchen besonders verbreitet. Militarisierte MĂ€nnlichkeit, rechtsfreie RĂ€ume, kriminelle Netzwerke und korrupte staatliche Strukturen bieten die Basis fĂŒr Gewalt-Eskalationen. Die Wissenschaftlerin Rita SchĂ€fer beleuchtet HintergrĂŒnde, juristische und politische Fragen zu Gewalt gegen Frauen in Kriegen. Danach Diskussion. Veranstaltet vom IZ3W und Amica. Eintritt frei.

Freitag, 30. November, 9 bis 17 Uhr, im Feministischen Zentrum GrethergelÀnde, Faulerstr. 20
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
Fremdenfeindlichkeit und Sexismus sind auf dem Vormarsch. Im Alltag erleben Frauen oft Situationen, in denen verletzende Worte fallen und sie OhnmachtsgefĂŒhle erfahren. Gute Argumente fallen ihnen oft erst im Nachhinein ein. Das Argumentationstraining mit Melinda TamĂĄs fördert Zivilcourage und engagiertes Handeln im Alltag. In simulierten GesprĂ€chssituationen werden mögliche Reaktionsweisen eingeĂŒbt. Ein Angebot von Pro Familia, Netzwerk fĂŒr Gleichbehandlung und elele ileriye. Anmeldung auf www.fzfreiburg.de oder Tel. 0761-29062587. Kosten: 5 Euro.

Samstag, 1. Dezember, 11 bis 13:30 Uhr, im Feministischen Zentrum GrethergelĂ€nde, Adlerstraße 12
Das Menschenrecht auf Asyl ist ein Frauenrecht.
Jeden ersten Samstag im Monat treffen sich Frauen mit und ohne Fluchterfahrungen im Polychore-CafĂ©. Im DezembercafĂ© beschĂ€ftigen sie sich mit dem Recht auf ein eigenstĂ€ndiges Asyl fĂŒr Frauen und ihre Familien.

Montag, 3. Dezember, 19 Uhr, im Kommunalen Kino, Urachstraße 40
Film „Monika Hauser – Ein PortrĂ€t“ (D 2016, 82 Min., Regie: Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken)
Ein Portrait der GrĂŒnderin von Medica Mondiale und TrĂ€gerin des Alternativen Nobelpreises Monika Hauser. Seit 26 Jahren kĂ€mpft die FrauenĂ€rztin lokal und international fĂŒr die traumatisierten Opfer, denn jeder Krieg ist auch ein Krieg gegen Frauen. Bei dieser FilmvorfĂŒhrung ist Monika Hauser im Koki zu Gast.

Sonntag, 9. Dezember, 16 bis 18 Uhr, im Familienzentrum Klara, BĂŒggenreuterstraße 12
Das Frauenbild der AfD
Diskussionsveranstaltung des Frauenverbandes Courage.

Montag, 10. Dezember
UN-Tag der Menschenrechte
 
 

 
Karlsruhe: 13. Kinderrechtefest im Tollhaus
Dieses Mal wird am 20. Januar gefeiert / Recht auf Gleichheit

Obwohl das Kinderrechtefest traditionell im Herbst stattfindet, wird beim nÀchsten Termin nicht wie sonst im Herbst, sondern im Januar gefeiert. Am 20. Januar 2019 steigt das Fest von 14 bis 18 Uhr im Tollhaus und erinnert an die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonventionen am 20. November 1989.

Mit der Feier wollen das stĂ€dtische KinderbĂŒro und seine Partnerinnen und Partner auf Kinderrechte in Karlsruhe aufmerksam machen und ĂŒber die Umsetzung der Konventionen informieren. Alle beteiligten Akteure setzen sich in der FĂ€cherstadt fĂŒr Kinder ein. Das Fest steht unter dem Motto des Artikel 2 der UN-Kinderrechtskonvention: Recht auf Gleichheit. Dieses Motto haben Kinder beim 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte im Juli gewĂ€hlt.
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