Prolixletter
Samstag, 6. März 2021
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Veranstaltungen

 
40 Jahre TITANIC – Die endgültige Titel-Ausstellung
vom 3. Oktober 2019 bis zum 2. Februar 2020
im Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst

40 Jahre TITANIC! Dieses Jubiläum nimmt das Caricatura Museum zum Anlass, mit einer großen Auswahl „endgültiger“ Titel einen Blick in die Werkstatt der Redaktion zu werfen. Die schonungslosen Frontseiten der TITANIC bilden einen satirischen Gegenentwurf zu vier Jahrzehnten deutscher Geschichte.

Entgegen aller Erwartungen – selbst der der Gründer! – hat sich die TITANIC 40 Jahre lang als größte und bedeutendste Satirezeitschrift Deutschlands behauptet. Die TITANIC ist seit jeher ein von Verlegern, Werbekunden oder Politikern inhaltlich unabhängiges Magazin und mit ihren satirischen Texten, humoristischen, künstlerischen Zeichnungen und Comics unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Presselandschaft. Mit den Waffen der Satire ist die Redaktion stets bereit, mal lustig oder erschreckend, einfach albern oder absurd, im wahrsten Sinne des Wortes „endgültige Satire“ zu betreiben und mit einem klaren „Ja zum Nein“ gegen alles und jeden grenzenlos anzulachen. Dafür stehen auch die zahlreichen Manöver der Redakteure und Mitarbeiter, die für großes, teils internationales Aufsehen sorgten. Angefangen vom Buntstiftlecker Bernd Fritz 1988 in Wetten dass..? über den Bestechungsskandal um die Fußball WM-Vergabe an Deutschland 2006 bis hin zur Falschmeldung der Bildzeitung aufgrund gefälschter Mails (#miomiogate) im vergangenen Jahr. Der verlängerte politische Arm der Redaktion, „Die PARTEI“, gegründet 2004 vom damaligen Chefredakteur Martin Sonneborn, mischt zudem unverfroren den Politikbetrieb auf und sorgt mit satirischen Coups für immer neue Schlagzeilen. Nur zehn Jahre nach der Gründung wurde Sonneborn erstmals zum Mitglied des EU-Parlaments gewählt. 2019 wurde er im Amt bestätigt. Der sensationelle Wahlerfolg mit 2,4 % der Stimmen verhalf auch Kabarettist Nico Semsrott als Vertreter der PARTEI in das EU-Parlament.

Als gesellschaftskritisches Magazin versteht sich die „TITANIC“ nicht vorrangig als Medium des Journalismus, sondern als Periodikum, das satirische Kunstwerke verbreitet. Geschaffen von Künstlern, die sich auf die Kunst- und Meinungsfreiheit berufen. Die 55 Gerichtsverfahren, 38 verbotenen Ausgaben, zahlreichen einstweiligen Verfügungen und Unterlassungserklärungen sowie die kurzweilige Sperrung des Twitter Accounts 2018 wurden und werden in Kauf genommen. Denn die Komikschaffenden der Redaktion bestimmen, wo Satire aufhört und der Spaß erst richtig losgeht.

Gegründet wurde die Titanic 1979 von Vertretern der Neuen Frankfurter Schule, Robert Gernhardt, F. K. Waechter, Peter Knorr, Hans Traxler und Chlodwig Poth. Zuvor hatte man gemeinsam in der Redaktion der Satirezeitschrift Pardon gearbeitet, nach Auseinandersetzungen über die Ausrichtung der Zeitschrift aber beschlossen, ein eigenes Format zu schaffen. Der ursprüngliche Plan, die Zeitschrift „Die Sonne“ zu benennen, der zahlreiche wortspielerische Rubriken wie „Sonne Scheiße“ oder „Sonne Unverschämtheit“ ermöglicht hätte, musste aufgrund eines bereits urheberrechtlich geschützten Titels aufgegeben werden. So erschien pünktlich zur Buchmesse 1979, begleitet von einem bundesweiten Presseecho, die erste Ausgabe der TITANIC mit dem programmatischen Untertitel „Das endgültige Satiremagazin“.

Jeweils 50.000 D-Mark hatten die fünf Gründer und Herausgeber investiert, um mit einer Sperrminorität dem ersten Verleger Gerhard Sondermann (bis 1988) wie auch Erik Weihönig (bis 2005) jedes inhaltliche Mitspracherecht zu verweigern. Ein bundesweit einmaliges Redaktionsstatut, das es der Redaktion zudem erlaubt, das eigene Personal, bis hin zum Chefredakteur, zu bestimmen.

2006 wurde der Gesellschaftervertrag erneut geändert. Aktuell sind Achim Greser, Achim Frenz, Oliver Maria Schmitt, Martin Sonneborn, Hans Zippert und Patric Feest (Geschäftsführer) Herausgeber des Hefts. Die Chefredaktion, seit Ende 2018 besetzt durch Moritz Hürtgen, wechselt turnusgemäß alle 5 Jahre.

Ein wesentlicher Bestandteil des Magazins sind neben festen Kolumnen und Rubriken (u.a. Briefe an die Leser, Humorkritik, Vom Fachmann für Kenner) Karikaturen, humoristische Zeichnungen und Comics. Zunächst gezeichnet von den Mitgliedern der Neuen Frankfurter Schule, Robert Gernhardt, F. K. Waechter, Hans Traxler, Chlodwig Poth und F.W. Bernstein, ebenso wie von Manfred Deix, Gary Larson, John Callahan, Ernst Kahl und Rattelschneck, nach 2000 auch von Katz und Goldt, Greser & Lenz, Kamagurka, Rudi Hurzlmeier, Stephan Rürup, Rattelschneck, Eugen Egner und bis August 2004 Bernd Pfarr.

Insbesondere die bislang erschienenen 480 Titelbilder, die selten auf eine ihnen zugehörige Titelgeschichte verweisen, zeigen, dass sich selbst kaufmännische Interessen dem Anspruch der schonungslosen, endgültigen Satire unterzuordnen haben. Viele Frontseiten sind einem breiten Publikum, das weit über die Stammleserschaft hinausgeht, bekannt und in Erinnerung geblieben.

Mit der nunmehr legendären und fiktionalen „Zonen-Gaby“, die unter Freudentränen eine geschälte Gurke („Meine erste Banane“) präsentiert, erschufen die TITANIC-Redakteure 1989 eine Kult-Karikatur, die zu einem populären Poster- und Postkartenmotiv avancierte und es auch später in Varianten auf den Titel schaffte. Unvergessen auch das lange „bevorzugte Titelmodell“ (Hans Zippert): Helmut Kohl. 1981 erstmalig bezeichnet als „birnenförmiger Humorist“ aus Mainz, mit Stängel und zwei Blättern ins Bild gesetzt von Hans Traxler, schaffte er es seit 1982 regelmäßig auf das Cover.

Während Kohl nie auf die satirischen Einlassungen der TITANIC reagierte, fühlten sich andere in ihren Persönlichkeitsrechten umso mehr verletzt und klagten gegen die TITANIC. So etwa auch Björn Engholm, der anstelle von Uwe Barschel in der Genfer Badewanne abgebildet wurde (April 1993; „Sehr komisch, Herr Engholm!“). Ihm wurde das zu dieser Zeit bislang höchste Schmerzensgeld in der deutschen Pressegeschichte von 40.000 DM zugesprochen, das in Verbindung mit den Prozesskosten die TITANIC fast in den Ruin trieb. Auch andere fühlten sich diffamiert, darunter Kurt Beck, Johannes Rau und Benjamin von Stuckrad-Barre.

Praktisch ständig prozessierte die katholische Kirche gegen das Satiremagazin. Gründe sah man in der angeblichen Religionsbeschimpfung und der Verunglimpfung des Papstes. 2012 ging zum ersten Mal der Papst auch zivilrechtlich gegen das Magazin vor und erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen die Darstellung auf dem Titel und der Rückseite der JuliAusgabe („Halleluja im Vatikan – Die undichte Stelle ist gefunden!“), die später allerdings zurückgenommen wurde.

Zum 40. Jubiläum des endgültigen Satiremagazins und zum 30. Jahrestag von Zonen-Gabys Mauerfall-Glück verfolgt die Ausstellung des Caricatura Museums den satirischen TITANICGegenentwurf zur deutschen Wiedervereinigungsgeschichte und begleitet damit auch den verzweifelten Versuch der Redaktion, die Mauer wieder aufzubauen.

In den Räumen des Caricatura Museums am Weckmarkt in Frankfurt werden rund 220 Titel präsentiert – darunter Originale von F. K. Waechter, Hans Traxler, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, F. W. Bernstein, Hilke Raddatz, Rudi Hurzlmeier, Franziska Becker, Wolfgang Herrndorf, Ernst Kahl, Michael Sowa, Greser & Lenz, Stephan Rürup und Leo Riegel. Gezeigt werden zudem einzigartige Originalrequisiten, wie die berühmte halb geschälte Gurke der Zonen-Gaby sowie eine Selfie-Station, die die Besucher dazu einlädt, Titelmotive nachzustellen.
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Freiburg ist „Fairtrade-Stadt“
Freiburg erhält erneut den Titel als Fairtrade-Stadt im Rahmen der FAIR Freiburg - Messe für fairen Handel - im Historischen Kaufhaus am kommenden Samstag, 5. Oktober

Die Stadt Freiburg erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der FairtradeTown Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde der Stadt Freiburg erstmalig im Jahr 2013 verliehen.

Oberbürgermeisterin Martin Horn freut sich über die Bestätigung der Auszeichnung: „Das ist ein schönes Zeugnis für die Verankerung des fairen Handels in Freiburg. Lokale Akteurinnen und Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich freue mich, dass Freiburg als Fairtrade-Stadt sich für eine gerechtere Welt einsetzt. Wir werden unseren Beitrag zum Fairen Handel auf lokaler Ebene weiterhin fortführen.“

Ein Höhepunkt in diesem Jahr ist die FAIR Freiburg-Messe für fairen Handel, in deren Rahmen die Erneuerung des Titels Fairtrade-Stadt offiziell bekannt gegeben wird. Unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich“ präsentieren sich am Samstag den 5. Oktober von 11 bis19 Uhr regionale Organisationen wie die Eine-Welt-Läden und überregionale Unternehmen mit fairen Produkten aus aller Welt im Historischen Kaufhaus am Münsterplatz. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und Aktionen regt zum Mitdenken und Mitmachen ein. Der Eintritt zur Messe und zu den Vorträgen ist frei. Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen dem Weltladen Herdern und dem FairtradeUnternehmen Nepalaya organsiert und von der Stadt Freiburg unterstützt.

2013 erhielt die Stadt Freiburg von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen muss. In den Freiburgern Rathäusern gibt es ausschließlich fair gehandelten Kaffee. Die Unterstützung des fairen Handels ist in einem Gemeinderatsbeschluss festgehalten. In zahlreichen Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten. Die Stadtgesellschaft informiert über vielfältige Angebote und Möglichkeiten. Derzeit finden beispielsweise im Rahmen der landesweiten Initiative „Meine. Deine. Eine.Welt.“ die Freiburger Eine-Welt Tage statt. Daran beteiligen sich zahlreiche Organisationen mit Aktionstagen an Schulen, Vorträgen rund um gutes Leben und vielen weiteren Veranstaltungen.
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Ausschreibung des 20. Freiburger SchĂĽlerFilmForums
14. bis 16. Mai 2020 im Kommunalen

Filme einreichen können jugendliche Filmemacher*innen bis 22 Jahre (für RVF bis 25 Jahre) sowie Gruppen, Klassen und Video-AGs an Schulen und Jugendeinrichtungen. Die Filme sollten nicht länger als 30 Minuten sein. Als regionales Forum haben bei uns Filmemacher*innen aus dem Südwesten Baden-Württembergs Vorrang.

Zum 11. Mal verleihen wir beim SFF den 'Förderpreis Videoarbeit'. Die Preise im Gesamtwert von 1.000.- € werden wieder von der Stadt Freiburg und der Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau gespendet und von einer Jury vergeben. Der Preis wird zum einen an herausragende Videoprojekte an Schulen verliehen, zum anderen an qualitativ herausragende Filme von Jugendlichen bis 22 Jahre, die sie in der Freizeit oder im Rahmen eines Schulprojektes erstellt haben.

Ein bewährter Anreiz für die filmbegeisterte Jugend ist zudem der RVFKurzFilmWettbewerb des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg (RVF), der 2020 zum 13. Mal in Kooperation mit uns durchgeführt wird und dieses Jahr unter dem Motto ZugKunft steht. Beim RVF-KurzFilmWettbewerb mitmachen können Jugendliche bis 25 Jahre aus der Region Freiburg und Südbaden. Die Filme dürfen maximal 7 Minuten lang sein. RVF vergibt Preise im Gesamtwert von 1.000.- €, ausgewählt von einer Jury. Einsendeschluss für alle Filme ist der 7. März 2020.

Unser Dank gilt unseren Förderern und Sponsoren, die uns seit vielen Jahren unterstützen: die Stadt Freiburg, die MFG Filmförderung Baden-Württemberg und die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), die Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau und dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF).

Zu unserem 20.Jubiläum wollen wir weitere Highlights präsentieren und damit Möglichkeiten für filmbegeisterte Jugendliche bieten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und mit dem Publikum über ihre Filme zu reden.

Weitere Informationen zum 20. SFF bei der Medienwerkstatt Freiburg, tel. 709757 und unter www.schuelerfilmforum.de und facebook.com/FreiburgerSchuelerFilmForum.
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Workshops und Austausch zu Antidiskriminierung
Netzwerktreffen „Bildung und Migration“ am 16. Oktober

Freiburg. Um das Thema Antidiskriminierung dreht sich das nächste Netzwerktreffen „Bildung und Migration“ am Mittwoch, 16. Oktober, von 17.30 Uhr bis 20 Uhr im Bürgerhaus Zähringen, Lameystraße 2. Das Thema lautet „Diversität in Freiburg - …beieinander…miteinander…füreinander“. Das Treffen findet bereits zum 16. Mal statt und richtet sich an das Fachpublikum und an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Organisiert wird die Veranstaltung von der Stabstelle Freiburger Bildungsmanagement im Amt für Schule und Bildung und dem Amt für Migration und Integration.

Das Netzwerktreffen bietet Raum, über die unterschiedlichen Facetten von Diskriminierung zu diskutieren. Auch in Freiburg werden Menschen mit Migrationshintergrund aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Hautfarbe und Kultur benachteiligt und diskriminiert. In sechs parallel laufenden Workshops erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Lösungsansätze. Dabei geht es beispielsweise um das Gleichbehandlungsgesetz oder auch den Anti-Bias-Ansatz, der für Diskriminierung sensibilisiert und hilft, sich aktiv mit Benachteiligung auseinandersetzen. In den Netzwerk-News kann man sich über Angebote und Initiativen zum Thema „Bildung und Migration“ informieren. Zum Abschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, sich bei Getränken und Fingerfood weiter auszutauschen und zu vernetzen.

Dass Menschen mit Migrationshintergrund auch in Freiburg diskriminiert werden, war ein Ergebnis des letzten Netzwerktreffens im Oktober 2018. Durch bewusste aber auch unbewusste Vorurteile und Zuschreibungen werden Menschen ausgeschlossen und ihre Bildungsteilhabe erschwert. „Bildung ist jedoch ein goldener Schlüssel für die Integration“, unterstreicht Bürgermeisterin Gerda Stuchlik. „Daher ist es wichtig, sich solche Schieflagen bewusst zu machen und die Vielfalt der Menschen als Ressource wertzuschätzen.“ Diese Haltung ist auch seit 2010 Leitziel und Vision der Netzwerktreffen „Bildung und Migration“.

Anmeldung zum Netzwerktreffen und Auswahl der Workshops online ...
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Eventnacht: Varieté unter Palmen
Vielfältige Talente gestalten einen unvergesslichen Abend

Am Samstag, den 5. Oktober 2019, öffnet ein absolut einzigartiges Varieté unserer Zeit seine Türen. Im BADEPARADIES SCHWARZWALD erwarten die Gäste an diesem Abend ganze vier Show-Highlights bei der imposanten Eventnacht. Mit dabei sind akrobatische Balance, hypnotisierender Reifen-Tanz, glamouröses Show-Theater und filigrane Seifenblasen-Kunst. Vor der „paradiesischen“ Kulisse echter Palmen, erscheint das Staunen endlos.

Bühne frei für den Meister des Gleichgewichts. Seit frühester Kindheit steht das Leben von Rodolfo Reyes bereits Kopf. Niemand kann als besseres Sinnbild dafür angesehen werden, was „früh übt sich“ bedeutet. Seine Talente führten ihn bereits um die Welt und ermöglichten ihm unter anderem den Titel des amtierenden Weltmeisters im einarmigen Springen.
Auftrittszeit der KĂĽnstler: 18 Uhr | 20 Uhr

Reifen tanzen in faszinierender Harmonie und bunten Farben. Mittendrin befindet sich die talentierte Akrobatin Terisa. Mit ihrer Show „Circles in Motion“ beeindruckt sie mit unvergleichlicher Leichtigkeit und präzisem Körpergefühl immer wieder neu.
Auftrittszeit der KĂĽnstler: 18 Uhr | 20 Uhr

Seifenblasen sind die vielleicht wunderschönste Form der Physik. Scheinbar aus dem Nichts entstehend, schillern die zerbrechlichen Kugeln in allen Farben des Regenbogens. An diesem Abend tritt ihr Schöpfer „Rinaldo“ auf die karibische Bühne. Er lässt die schwebenden Kunstwerke mit Feingefühl entstehen, Überraschungseffekte inklusive.
Auftrittszeit des KĂĽnstlers: 18.15 Uhr

Die Showgruppe des Tanztheaters „Provocation“ überzeugt mit einem raffinierten Mix aus verschiedenen Talenten und Genres. Die Unterhaltungskünstlerinnen zeichnen sich auf ganzer Linie mit ihrer Liebe zum Detail aus. Schon der Anblick überzeugt, das vielfältige Programm begeistert schließlich mit einer perfekt abgestimmten Mischung aus Burlesque, Revue, Cabaret und Gesang.
Auftrittszeit der KĂĽnstler: 18.25 Uhr

Alle Zusatzangebote des Eventtages sind im regulären Eintrittspreis enthalten.
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Karlsruhe: Europäisches Filmfestival der Generationen im Stephanienbad
Zwei Filme zum Thema Leben im Alter mit Publikumsgespräch

Im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen zeigen Seniorenbüro und Pflegstützpunkt der Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Paul Gerhardt-Gemeinde und der Matthäusgemeinde zwei Streifen im Stephanienbad in der Breite Straße in Beiertheim. Zunächst beleuchtet der französische Film "Und wenn wir alle zusammenziehen?" am Mittwoch, 23. Oktober, um 19 Uhr das Thema des gemeinschaftlichen Lebens im Alter. Über Ideen und Wohnformen, die es dazu in Karlsruhe gibt, berichtet Wohncoach Bernhard Baldas nach der Vorführung in einem Publikumsgespräch.

Die amerikanische Produktion "Young@heart" steht am Mittwoch, 30. Oktober, um 18 Uhr im Original mit deutschen Untertiteln auf dem Programm. Die Dokumentation begleitet einen ungewöhnlichen Chor aus Sängerinnen und Sängern im Alter von 75 bis 92 Jahren, der mit Punk, Soul- und Rock-Songs von The Clash über James Brown bis zu Nirwana weltweit die Säle zum Kochen bringt. Im Stil von Young@heart singt auch ein Chor in Karlsruhe. Leiter Steffen Schuhmacher zeigt im Anschluss an den Film im Publikumsgespräch, was der Chor "Rock am Stock" so alles drauf hat. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist kostenfrei.
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„Musik hautnah“ und live am 3. Oktober 2019 mit „Augustinum“ in Schloss Reinach
„Vu allem e wenig – Von allem etwas“, so lautet das Motto, wenn die Staufener Band „Augustinum“ die Bühne betritt: Man hat sie schon als „alemannische Antwort auf den Buena Vista Social Club“ bezeichnet. Und das passt bestens, denn „Augustinum“ ist eine „Boy Group“ mit fünf Herren gesetzteren Alters, die sich selbst schon nicht mehr so genau erinnern können, wann, wie und wo sie vor (reichlich) über 10 Jahren angefangen haben gemeinsam zu musizieren. Ihr Repertoire umfasst humorvoll umgeschriebene Schlager, Ohrwürmer aus alten Zeiten und alemannische Lieder aus dem Elsass und dem Markgräflerland. Mal lustig, mal schwarzhumorig, mal nachdenklich. Damit sind „Augustinum“ ein Garant für einen schönen Abend, was nicht zuletzt zahlreiche Auftritte der Gruppe bei Veranstaltungen wie „Wein & Musik“ in Staufen oder der Staufener Kulturwoche längst bewiesen haben. Auch im „Zehntkeller“ im Hotel Schloss Reinach sind sie längst Stammgäste mit einem treuen Publikum.

Ihre Instrumente funktionieren übrigens auch ohne Strom, und musikalische Perfektion wird nach Angaben der Band weder angestrebt noch vorgegeben. Gut sind sie aber trotzdem! Und so setzt „Augustinum“ auf beste Unterhaltung und immer wieder kleine Anekdoten zum Verschnaufen, die dafür sorgen, dass sich das Gespielte und das Gesungene beim Publikum auch in aller Ruhe „setzen“ kann. Immerhin widmet man sich hier musikalisch den Tücken des Lebens von der Wiege (fast) bis zur Bahre (auch nur fast). Ach ja, und der Name „Augustinum“? Der nimmt ganz eindeutig Bezug auf die bekannte Einrichtung für betagtere Zeitgenossen und steht gleichzeitig für das stolze Bekenntnis der Staufener Musiker zu ihrer beträchtlichen Lebenserfahrung. Singen können sie übrigens alle fünf! Sie sind eben tatsächlich die „alemannische Antwort auf den Buena Vista Social Club“. Und der ist bekanntlich Kult!

„Augustinum“ spielen am 3. Oktober 2018 im Rahmen der Reihe „Musik hautnah“ um 20.00 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) im „Zehntkeller“ in Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen. Der Eintritt kostet 10,- €. Reservierungen unter 07664 4070 sind bereits vorab möglich.

Weitere Daten fĂĽr aktuelle Konzerte und Events in Schloss Reinach sind online zu finden ...
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Durlacher Hochzeitstage am ersten Oktober-Wochenende
Vom Kleid ĂĽber die Frisur bis zu Trauort und Zeremoniell Trends und Tipps

"Der schönste Tag im Leben" will vorbereitet sein: Dabei sollen wieder einmal die Durlacher Hochzeitstage helfen - am Wochenende 5. und 6. Oktober, je von 11 bis 18 Uhr. Das Publikum in der Karlsburg mit dem historischen Festsaal des Schlosses und im Rathaus erwartet Hochzeitsstimmung pur bei freiem Eintritt. Dekorativ präsentieren knapp 40 Aussteller die aktuellen Heirats- und Feier-Trends. Von prachtvollen Hochzeitskleidern über Haarstyling- und Kosmetikberatung sowie Schmuck bis hin zu allerlei (süßen) Köstlichkeiten gibt es alles zu entdecken, was die Vorfreude auf ein ganz besonderes Fest im ganz eigenen Sinne erhöhen kann.

Da eine Hochzeit nicht nur eine Feierlichkeit, sondern auch das ebenso formelle wie romantische Beurkunden der Verbindung zweier Liebenden darstellt, kommt die Information nicht zu kurz. Welche Papiere benötigt werden, wie es um das Zeremoniell bestellt ist, wie das gestaltet werden soll und kann: All das und mehr erklären gern Standesbeamtinnen und -beamte an den jeweiligen Trauorten - samt der außergewöhnlichen und so beliebten Turmbergterrasse mit malerischem Blick auf die Stadt. Auch lässt sich direkt ein Wunschtermin für die Trauung vereinbaren. Wie in den beiden bisherigen Jahren sind auch bei der dritten Auflage der Durlacher Hochzeitstage alle zu vergebenden Standplätze ausgebucht, weitere Interessenten stehen auf der Warteliste ...
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