Prolixletter
Montag, 25. Juni 2018
  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?  --- Besuchen Sie uns jetzt auch auf facebook.com/Prolix-Verlag
Uhr
  •  


Veranstaltungen

 
Carola Faller-Barris: Anders als man denkt
Objekte und Zeichnungen

Aufgrund der großen Nachfrage verlängert sich die derzeitig in der Katholischen Akademie Freiburg laufende Ausstellung von Carola Faller-Barris: „Anders als man denkt. Objekte und Zeichnungen zu Wandel und Verwandlung“ bis zum 1. August 2017.
Wir freuen uns ĂĽber Ihr Interesse und laden herzlich ein, die Werke zu unseren Ă–ffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.15 Uhr) zu besuchen.
Mehr
 

 
»Problemfall Paulus«
Offene Fragen zu Wirken und Wirkung des Völkerapostels

Am Samstag den 15.07.2017, 13:30 - 18:00 findet in der Katholischen Akademie Freiburg ein Studientag anlässlich des 75. Geburtstages von Professor Dr. Lorenz Oberlinner in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Neutestamentliche Literatur und Exegese der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg zum Thema Problemfall Paulus, offene Fragen zu wirken und Wirkung des Völkerapostels statt. Der Tagungsbeitrag beträgt 30,00 €, ermäßigt (Ausbildung, Sozialhilfe) 15,00 €.

Die Tagung widmet sich verschiedenen Konflikten, in denen der Völkerapostel Paulus stand, und fragt nach der Rolle, die er in ihnen gespielt hat. Es geht aber auch um ausgewählte Aspekte der Rezeption des Paulus im frühen Christentum: um die Sammlung und theologische Einordnung seiner Briefe sowie um die Besonderheiten der Nachgeschichte des Paulus im 2. Thessalonicherbrief.

Den Anlass zu diesem Studientag gibt der 75. Geburtstag von Professor Dr. Lorenz Oberlinner. Von 1984 bis 2008 war er Lehrstuhlinhaber und Leiter des Arbeitsbereichs Neutestamentliche Literatur und Exegese an der Albert- Ludwigs-Universität Freiburg. In zahlreichen exegetischen Arbeiten hat Professor Oberlinner der neutestamentlichen Exegese wichtige Impulse gegeben: zu den synoptischen Evangelien (Markus, Matthäus und Lukas), und hier vor allem zu den Passionsberichten, zur Rückfrage nach dem historischen Jesus sowie mit Untersuchungen zur paulinischen Tradition.

Referenten:
Prof. Dr. Gerd Häfner (München)
Prof. Dr. Rudolf Hoppe (Bonn)
Prof. Dr. Thomas Schumacher (Fribourg)
Prof. Dr. Michael Theobald (TĂĽbingen)
Mehr
 

 
Stadt Freiburg: Ausschreibung Creole Festival
FĂĽr das bundesweite Creole Festival im November werden Bands, Musikerinnen und Musiker gesucht

Bewerbung bis zum 15. Juli unter www.creoleglobalemusik.de möglich

Creole, das bundesweite Netzwerk für globale Musik aus Deutschland startet in eine neue Runde. Mehr als 5.000 Musikerinnen und Musiker, viele davon mit einem Migrationshintergrund, haben sich seit 2006 an den vier bisherigen Wettbewerbsrunden beteiligt und damit eindrucksvoll demonstriert, welche kulturelle Vielfalt im heutigen Musikleben Deutschlands auf höchster Qualität existiert.

2017 geht die Creole-Bewegung neue Wege. Im November findet das erste Creole Festival in Hannover statt, zu dem acht Regionalverbände Gruppen entsenden. Zu gewinnen sind unter andrem Preise, die Auftritte im ganzen Bundesgebiet ermöglichen.

Insgesamt zwei Gruppen wird der Trägerkreis Creole Südwest für einen Auftritt beim Creole Festival im Pavillon in Hannover nominieren. Stilistisch sind keinerlei Grenzen gesetzt, egal ob gerockt, gerappt oder gejazzt wird und ob es sich bei den Bewerberinnen und Bewerber um Elektronikmusiker oder Songwriter handelt. Wichtiges Kriterium ist, dass ein Kulturen übergreifender Gedanke in der Musik zum Tragen kommt.

Musikerinnen und Musiker aus dem SĂĽdwesten sind aufgerufen, ihre Bewerbung bis zum 15. Juli unter info@creole-suedwest.de einzureichen. Die

Bewerbungsunterlagen finden sich unter www.freiburg.de/creole-suedwest

Ansprechpartner im städtischen Kulturamt ist Wolfgang Herbert, telefonisch unter 0171/1949180 erreichbar.
Mehr
 

Karlsruhe: Großes Jubiläumswochenende im Zoologischen Stadtgarten
BuGa 1967: Die Gondolettas begeistern die Besucher / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Großes Jubiläumswochenende im Zoologischen Stadtgarten
Veranstaltungen zu 50 Jahre Bundesgartenschau / Erster Nacht-Zoo in Karlsruhe

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe wird ein Jubiläum begangen: Die Bundesgartenschau begeisterte 1967 die Menschen in und um Karlsruhe. Dies wird am Samstag, 8. Juli, mit einem abwechslungsreichen Programm gefeiert.

Zusätzlich gibt es am Freitag und Samstag, 7. und 8. Juli, ein besonderes Erlebnis. Der Karlsruher Nacht-Zoo öffnet seine Pforten. "Die besondere Stimmung eines Zoobesuchs am Abend verbunden mit zusätzlichen Informationen durch Tierpfleger und Zoopädagogik, stimmungsvolle Live-Musik und kulinarische Zusatzangebote", umreißt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt den Nacht-Zoo, der seine Premiere feiert: "Wir wollen unseren Gästen an diesen zwei Tagen einen Zoobesuch ermöglichen, der ganz anders ist."

Der Eintritt ist ab 17 Uhr zum Abendtarif möglich. An beiden Tagen werden jeweils um 19.45 Uhr zwei Führungen zum Thema "Tiere in der Nacht" angeboten. Treffpunkt ist vor dem Elefanten-Außengehege, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führungen sind kostenlos und dauern rund eine Stunde.

Die Tierpfleger aus dem Dickhäuterhaus informieren zwischen 18.30 und 21.30 Uhr auf der Außenanlage der Elefanten stündlich über ihre Tiere. Auch im Exotenhaus werden regelmäßig am Abend interessante Infos direkt von den Tierpflegern geboten. Generell haben alle Tierhäuser an beiden Abenden bis 22 Uhr geöffnet.

Live-Musik mit der Band "Hertzsprung" gibt es Freitag und Samstag jeweils von 20 bis 22 Uhr im Garten Baden-Baden unweit des Eingangs Süd. Rock'n'Roll- und Blues-Klassiker, Rock- und Pop der 1960er bis heute, Deutsche Lieder der "Hamburger Schule" und Kabarett-Songs stehen auf dem Programm. Über den Park verteilt stehen an den Tagen zusätzliche gastronomische Angebote bereit. Die Gondolettas werden bis zur Dämmerung in Betrieb sein, so lässt sich die besondere Atmosphäre des abendlichen Zoologischen Stadtgartens auch vom Wasser aus genießen.

Zusatzprogramm auf der SeebĂĽhne

Das Gartenbauamt hat anlässlich des Jubiläums der Gartenschau ein Zusatzprogramm für Samstag zusammengestellt. Um 14 Uhr startet auf der Seebühne „Karneval der Tiere“, ein Konzert des Kammerorchesters der Volkshochschule Karlsruhe unter der Leitung des Dirigenten Jasper Lecon. Begleitet werden die Musiker von Robert Besta als Sprecher und einer jungen Gruppe der Tanzschule "Extra Dance". Im Anschluss ist der Taipei Philharmonic Youth & Chilren's Choir mit Dirigent Xiang-yun Fu zu hören. Die "Lachende Seebühne" von und mit Dieter Farrenkopf ist ab 15 Uhr zu erleben. Es wirken mit: Schlagersänger Jan-Dirk, Helmut Seidel (Gesang) und Sandra Nagel am Klavier.

Eine besondere Gesprächsrunde erwartet die Seebühnenbesucher danach: Dr. Robert Mürb (Gartenoberbaudirektor a. D.), Hans Gass (Zooterrassen) und Helmut Kern (Leiter des Gartenbauamts) tauchen mit den Zuhörern in die Vergangenheit ein und lassen die Bundesgartenschau von vor 50 Jahren wieder lebendig werden.

Zudem ist noch die Jugendtanzgarde "Grünschnäbel" auf der Seebühne zu sehen: Tanzmariechen und Showtanzpaare der Mühlburger Carnevalsgesellschaft und das "Wasen-Trio Plus". Es spielt das Karlsruher Terzett, Conférencier ist Dieter Farrenkopf.

Um 18 Uhr wird eine SonderfĂĽhrung mit Helmut Kern angeboten: Wissenswertes und Interessantes zum Wandel des Stadtgartens im Zuge und nach der Bundesgartenschau 1967. Treffpunkt ist am Eingang Nord (Festplatz), Die FĂĽhrung wird etwa eineinhalb Stunden dauern und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
 

 
Freiburg: Drei Freiluftkonzerte
Am Sonntag, 9. Juli, gibt es drei Freiluftkonzerte. Um 11 Uhr spielt das Kinder- und Jugendorchester des Freiburger Blasorchesters im Musikpavillon im Stadtgarten. Dirigent ist Jakob Scherzinger. Ebenfalls um 11 Uhr spielt der Musikverein Opfingen am Waldsee. Dirigent ist Martin Jegle. Und um 15 Uhr spielt die Orchestergemeinschaft auf der Seebühne im Seepark. Dirigent ist Michael Schönstein.

Informationen zu den einzelnen Terminen und auftretenden Musikvereinen im Internet ...
Mehr
 

 
Freiburg: StraĂźenfest HabsburgerstraĂźe
Stadtbahnlinie 4 zeitweise unterbrochen

Am Samstag, den 01. Juli findet auf der Habsburgerstraße ein Straßenfest statt. Die Stadtbahnlinie 4 kann deshalb auf dem Abschnitt Zähringen ( Gundelfinger Straße) – Siegesdenkmal nicht ganztägig betrieben werden. Die letzte Fahrt der Linie 4 von Zähringen in Richtung Siegesdenkmal beginnt um 07:42. Am Siegesdenkmal fährt die letzte Bahn Richtung Zähringen um 08:03 ab. Nach der Sperrung startet die erste Fahrt von Zähringen Richtung Siegesdenkmal um 19:44. Der erste Anschluss am Siegesdenkmal in Richtung Zähringen besteht um 20:03. Während des gesamten Zeitraums der Unterbrechung der Linie 4 fährt die Linie 5 dafür über die Hornusstraße hinaus bis zur Haltestelle „Gundelfinger Straße“.
 
 

 
Freiburg: Kinder brauchen Familie
Informationen zu Vollzeitpflege und Adoption am Freitag, den 7. Juli, um 14 Uhr im Landratsamt

Am Freitag, den 7. Juli, um 14 Uhr im Amt fĂĽr Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg, Kaiser-Joseph-Str. 143, 79098 Freiburg wieder eine Informationsveranstaltung rund um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege oder Adoption statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Amt fĂĽr Kinder, Jugend und Familien der Stadt Freiburg organisiert.

Familien, Paare oder Einzelpersonen, die interessiert sind, Kinder oder Jugendliche in ihren Haushalt aufzunehmen, können sich erste Einblicke zu folgenden Themen verschaffen: Rechtliche Hintergründe, finanzielle Rahmenbedingungen, Bewerbungsverfahren, Vermittlungspraxis, Begleitung und Unterstützungsmöglichkeiten für Pflegefamilien, Umgangsgestaltung mit der Herkunftsfamilie und Kooperation mit dem Jugendamt.

Erste Informationen rund um das Thema Pflegekinder sind erhältlich im Internet ...

Mehr
 

Ausstellungstipp: Eindeutig bis zweifelhaft
Ausstellungsansicht „Eindeutig bis zweifelhaft ...“ / Foto: Liebieghaus
 
Ausstellungstipp: Eindeutig bis zweifelhaft
Skulpturen und ihre Geschichten (Erworben 1933–1945)

bis 27. August 2017
Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt a.M.

Im Frühjahr blickt die Liebieghaus Skulpturensammlung auf ein bislang kaum beachtetes Kapitel ihrer Sammlungs- und Museumsgeschichte zurück: die Zeit des Nationalsozialismus und die während dieser Jahre getätigten Erwerbungen. Die Ausstellung „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten (Erworben 1933–1945)“ gewährt bis 27. August 2017 anhand von zwölf ausgewählten Objekten Einblicke in die Historie des Museums in den Jahren 1933 bis 1945 und erzählt von den Menschen, die mit diesen Kunstwerken aufs Engste verbunden waren und sind. Als eines der ersten Museen Deutschlands untersucht das Städel Museum bereits seit dem Jahr 2001 seine Sammlungen auf verfolgungsbedingt entzogene Kunstwerke. Im Frühjahr 2015 wurde die Provenienzforschung um ein umfassendes Projekt zur systematischen Untersuchung der Bestände der Liebieghaus Skulpturensammlung erweitert, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste und der Stadt Frankfurt am Main unterstützt wird. In der Sonderausstellung werden nun die aktuellen Forschungsergebnisse dieser Initiative vorgestellt und mittels eines Parcours durch die drei Hauptabteilungen der Skulpturensammlung – Antike, Mittelalter und Renaissance bis Klassizismus – präsentiert.

Die Ausstellung erzählt die bewegten Geschichten von Sammlern wie Harry Fuld, Maximilian von Goldschmidt-Rothschild oder Carl von Weinberg, die dem Liebieghaus über Jahrzehnte hinweg eng verbunden waren, sowie von heute fast vergessenen Sammlerpersönlichkeiten wie dem Ehepaar Oswald und Alice Feis. Auch das mitunter widersprüchliche Handeln der Museumsmitarbeiter während der Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere des Direktors Alfred Wolters, ist Teil der Präsentation. Als Einführung dient ein konzentrierter Überblick über die Geschichte des Liebieghauses unter besonderer Berücksichtigung der Zeit von 1933 bis 1945. Thematisiert werden rechtmäßige und unrechtmäßige Erwerbungen im In- und Ausland, aber auch Personalpolitik, kriegsbedingte Museumsschließung, Auslagerung und Kriegsverluste sowie Restitutionsvereinbarungen der Nachkriegszeit. Die zwölf ausgewählten Objektbeispiele stehen stellvertretend für bestimmte Erwerbungsarten und damit verbundene Handlungsweisen. Dabei werden der Öffentlichkeit auch jüngste, noch unveröffentlichte Erkenntnisse vorgestellt.

Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt wird gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und die Stadt Frankfurt am Main.

„Provenzienforschung ist eine moralische Pflicht und ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Museumsarbeit. Mit der ebenso offenen wie transparenten Aufarbeitung und Präsentation aktueller Forschungsergebnisse in diesem Bereich stellt sich die Liebieghaus Skulpturensammlung ihrer historischen und gesellschaftlichen Verantwortung als Museum“, kommentiert Dr. Philipp Demandt, Direktor des Liebieghauses, die von ihm initiierte Ausstellung.

„Mit der Geschichte der Objekte aufs Engste verknüpft sind die Geschichten von Menschen. Die Erinnerung an ehemalige Vorbesitzer und das Bewusstsein, dass jedes Objekt, das heute in einem Museum, einer Galerie oder im Privaten zu sehen ist, eine Vorgeschichte besitzt, bilden die Grundlage der Ausstellung und die Grundlage unserer Provenienzforschung“, ergänzt Dr. Eva Mongi-Vollmer, die Kuratorin der Ausstellung.

Insofern versteht sich „Eindeutig bis zweifelhaft. Skulpturen und ihre Geschichten (Erworben 1933–1945)“ auf vielen Ebenen auch als ein Beitrag zum kulturellen Gedächtnis. Dies umfasst sowohl die Rekonstruktion und nachvollziehbare Vermittlung geschichtlicher Vorgänge als auch das Aufwerfen bzw. Aufzeigen weiterhin offener Fragen sowie die Interpretation und Bewertung von Forschungsergebnissen. Seit Mai 2015 untersucht die Liebieghaus Skulpturensammlung systematisch die Herkunft aller nach 1933 erworbenen Objekte aus ihrem Bestand. Es wird geprüft, ob sich darunter Stücke befinden, die verfolgungsbedingt aus jüdischem Besitz in die Sammlung kamen. Das Liebieghaus erwarb in den Jahren 1933 bis 1945 insgesamt 471 Objekte. Heute befinden sich davon noch 152 im Bestand, da die restlichen Stücke unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der alliierten Rückerstattungsgesetzgebung restituiert wurden. Von 1945 bis heute gelangten ungefähr 230 weitere Objekte in die Sammlung des Liebieghauses hinzu. Ein zentrales Anliegen des von Dr. Iris Schmeisser (Projektleiterin) und Anna Heckötter (wissenschaftliche Mitarbeiterin) durchgeführten Forschungsprojekts ist darüber hinaus die Aufarbeitung der Geschichte der Institution und deren Ankaufspolitik in den Jahren 1933 bis 1945 sowie der kulturpolitische Kontext der unmittelbaren Nachkriegszeit und der damals erfolgten Rückerstattungen. Des Weiteren sollen insbesondere die Biografien der jüdischen Privatsammler bzw. Vorbesitzer und deren Beziehungen zum Liebieghaus rekonstruiert werden, die in der bisherigen Forschung zur Sammlungsgeschichte nur sehr wenig oder gar keine Berücksichtigung gefunden haben.

Die Ausstellung wird von einem umfassenden Vermittlungsprogramm begleitet: Neben einem Digitorial zur Online-Vorbereitung findet unter anderem am 29. Juni eine Veranstaltung zu „Alfred Wolters. Direktor des Liebieghauses 1928–1949“ (Arbeitstitel) statt.

Provenienzforschung am Liebieghaus
Die Provenienzforschung an Museen beschäftigt sich mit der Identifizierung von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Objekten. Damit folgt sie der moralischen Verantwortung, die Bestände öffentlicher Institutionen auf NS-Raubgut zu untersuchen, welche sich aus den am 3. Dezember 1998 verabschiedeten Washingtoner Prinzipien sowie einer Gemeinsamen Erklärung von Bund, Ländern und Kommunen des Folgejahres ableitet.
Ein Objekt auf seine Provenienz zu prüfen, bedeutet jedoch nicht notwendigerweise, dass diese sich in jedem Fall und zum jeweiligen Zeitpunkt der Untersuchungen lückenlos und endgültig klären lässt. Daher kommt Provenienzforschung häufig nicht zu einem eindeutigen Abschluss, liefert in der Regel keine einfachen Antworten und hinterlässt oft zahlreiche offene Fragen. Überdies handelt es sich bei jeder Objektrecherche um eine Einzelfallanalyse, so dass kein standardisiertes Untersuchungsmuster existieren kann. Aus diesen Gründen kann sich der Forschungsstand zu einem Objekt kontinuierlich verändern. Doch Provenienzforschung umfasst weit mehr als die bloße Rekonstruktion und Klärung der Eigentumsverhältnisse von Werken. Sie betrifft zugleich und ganz wesentlich immer auch Fragen des kulturellen Gedächtnisses – sowohl im Hinblick auf die mit den jeweiligen Objekten verknüpften Personen und Einzelschicksale als auch auf die Rolle von Institutionen in diesem spezifischen Kontext.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 
volles_programm_anzeige.jpg
gruenequellen.jpg
VAG_logo_web2.jpg
banner_fabian_web_fertig (1).jpg
2

Copyright 2010 - 2018 Benjamin Jäger