Prolixletter
Sonntag, 7. März 2021
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Veranstaltungen

 
Ausstellungstipp: DIE ERDE IST BLAU
Off-Space meets Museum III
Das Zeppelin Museum Friedrichshafen teilt mit: die Ausstellung von Awst & Walther wird noch bis zum 11. Mai 2014 verlÀngert.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Off-Space meets Museum“ hat der eingeladene Kurator Heiko Schmid, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ZĂŒrcher Hochschule der KĂŒnste, ein Projekt erarbeitet, das unter dem Titel „ArchĂ€ologie der Zukunft“ Kunst und kulturhistorische Perspektiven miteinander verwebt. Gezeigt wird die Ausstellung, in der das KĂŒnstlerduo Awst & Walther seine Arbeit „Die Erde ist blau“ prĂ€sentiert.

Ausgangspunkt des Projektes war eine Recherche im Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH. Was dieses Archiv auszeichnet, sind die zahlreichen dort zu findenden (Bild-) Dokumente, die zeigen, wie enthusiastisch und optimistisch die Menschen des frĂŒhen 20. Jahrhunderts fĂŒr die damalige Zeit revolutionĂ€re Technologien bejahten, und wie sie diese sogar nutzten, um neue Welt- und Zukunftsbilder zu erzeugen. In zahlreichen der im Archiv bewahrten Dokumente Ă€ußert sich also eine - inzwischen jedoch eher kritisch beurteilte - FortschrittsglĂ€ubigkeit. Und genau dieser „historische“ Fortschrittsbegriff wird in der Ausstellung in den Blick genommen.

So wirft etwa das Berliner KĂŒnstlerduo Awst & Walther mit seiner Rauminstallation „Die Erde ist blau“ die Frage auf, welche Zukunftsmodelle unser technisch geprĂ€gtes Weltbild kennzeichnen. Indem sie ca. 20 grĂŒnleuchtende Notausgangsschilder im Kreis laufend in das ehemalige Grafikkabinett installieren, stellen sie die Nachvollziehbarkeit funktionaler Abstraktionsmodelle in Frage. Sie nutzen die EXIT-Schilder, die im Fall einer Katastrophe den Weg aus der Gefahrenzone hinaus weisen, um installativ eine paradoxe Raumsituation zu produzieren. Es gibt hier keine Wegweisung, die in ein Außen, auf einen jenseits des Innenraums liegenden Ort hindeuten wĂŒrde. Das KĂŒnstlerduo schafft eine Art tragikkomisches GefĂ€ngnis, in welchem es jene fĂŒr unsere technischen Zukunftsvisionen so relevanten Bewegungsvektoren ad absurdum fĂŒhrt. Im Gegensatz zu maschinellen Projektionsmodellen wird die Katastrophe von den KĂŒnstlern also keinesfalls als ein strikt auszuschließender Ausnahmefall behandelt, sondern in einer Weise auf jenen notorischen Trugschluss der technischen Beherrschbarkeit aller „Wirklichkeitsvariablen“ verwiesen. Dass die Technik nie zu 100 Prozent beherrschbar sein kann, ist ein Trugschluss, der sich nirgendwo besser nachvollziehen lĂ€sst, als in einem Museum, in dem die Luftschifffahrtsgeschichte bewahrt und thematisiert wird. Am Ende all unserer AnnĂ€herungen an die Zukunft, so legen die KĂŒnstler mit ihrer Installation damit nahe, mĂŒssen Ausstiegsszenarien etabliert werden, mĂŒssen Vorstellungen entstehen, welche nicht aus gegenwĂ€rtigen (technischen) Gegebenheiten abgeleitet wurden, sondern ĂŒber unsere gĂ€ngigen Perspektiven hinausweisen.

Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH
Seestraße 22
88045 Friedrichshafen
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Filmtipp: BORN THIS WAY
USA 2013, 85 min, OmeU
Regie: Shaun Kadlec und Deb Tullmann

Diese eindrĂŒckliche Dokumentation wurde ohne Genehmigung gedreht und schafft es vielleicht gerade dadurch, ein scharfes Bild der Situation von LGBTs in Kamerun zu zeichnen. In dem westafrikanischen Land wird “homosexuelles Verhalten” mit drei bis fĂŒnf Jahren GefĂ€ngnis bestraft – ein Umstand, der von großen Teilen der Gesellschaft begrĂŒĂŸt wird. Die Kamera begleitet unter anderem Cedric und Gertrude in ihrem Kampf fĂŒr eine Verbesserung der Situation. Beide leben in Douala und arbeiten in dem selbstverwalteten Zentrum “Alternatives Cameroun”, das wegen der dort angebotenen HIV-Hilfe und -PrĂ€vention vom Staat geduldet wird. Neben dem rechtlichen Beistand stellt vor allem die dort erfahrbare SolidaritĂ€t und soziale Entlastung Hilfe fĂŒr Menschen dar, die den tĂ€glichen Balanceakt des Versteckens ihrer IdentitĂ€t bestehen mĂŒssen. UnterstĂŒtzung bekommen sie von VerbĂŒndeten wie Alice Nkom, einer AnwĂ€ltin, die sich immer wieder angeklagter LGBTs annimmt. Gertrudes RĂŒckkehr in das Konvent ihrer Kindheit fĂŒr ein offenes GesprĂ€ch mit ihrer Ziehmutter, einer katholischen Nonne, und Cedrics Vorbereitung auf eine Partynacht sind schöne, zĂ€rtliche Szenen, die trotz der widrigen UmstĂ€nde Hoffnung geben.

Bereits im dritten Jahr laden die Schwule Filmwoche und die Hochschulgruppe von Amnesty International Freiburg zu einem Film mit thematischer EInfĂŒhrung vor und Fragerunde nach der VorfĂŒhrung ein.

Kandelhof in Freiburg am Sonntag, 04. Mai 2014, 15 Uhr

Trailer und Infos zu weiteren Filmen der Schwulen Filmwoche, die noch bis 7. Mai lÀuft, hier:
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Theatertipp: Der Dressierte Mann
Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar

Ausgerechnet am Abend, an dem Bastian Helen mit einem Candle-Light-Dinner und einem Verlobungsring zu Hause ĂŒberraschen möchte, wird es bei seiner Freundin etwas spĂ€ter. Der Chef hat ihr den Job als Chief Executive Officer angeboten, auf den Bastian allerdings selbst insgeheim spekuliert hatte. Statt Romantik gibt es nun eine handfeste Beziehungskrise, denn welcher Mann ertrĂ€gt es schon, wenn ihn seine Partnerin auf der Karriereleiter ĂŒberholt?
WĂ€hrend Helen darum ringt, eigene Ambitionen, die gekrĂ€nkte Eitelkeit ihres Freundes und Familienplanung miteinander zu vereinen, treten ungebeten Mutter und Schwiegermutter auf den Plan. Gnadenlos pragmatisch entwickeln die beiden die weibliche Strategie fĂŒrs 21. Jahrhundert: Denn wenn die Frau selbst fĂŒr Wohlstand und Sicherheit sorgen kann, wozu braucht sie dann noch einen Mann...?

Regie Hans Poeschl
Mit Otto Beckmann / Regine Effinger / Petra Hennig / Elisabeth Kreßler
UrauffĂŒhrung 2011, DĂŒsseldorf, Theater an der Kö

Wallgrabentheater Freiburg
Premiere am 10. Mai 2014
weitere Termine siehe Spielplan des Theaters ...
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Freiburg: DAS HABSFEST !
Die Habsburger laden ein: Willkommen Freiburg und Umgebung auf Freiburgs lÀngster Partymeile

Die GeschĂ€ftsstraße mit den wahrscheinlich meisten Einzelhandelsbetrieben in Freiburg lĂ€dt am 28. Juni ein zum großen Habsfest mit Flohmarkt. Schon seit Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, schließlich gehört das Habsfest mit seinen durchschnittlich zwölf - bis fĂŒnfzehntausend Besuchern schon zu Freiburgs grĂ¶ĂŸeren Veranstaltungen. Die Organisatoren des Fests, die Mitglieder der Interessengemeinschaft Habsburgerstraße e. V. um die Vorsitzenden Andreas Wölfle und Andreas Viesel, freuen sich schon sehr auf den zu erwartenden Besucheransturm.

Von 10.00 - 17.00 Uhr verwandelt sich die Habsburgerstraße wieder zur FußgĂ€ngerzone. Parallel mit dem großen Flohmarkt, (Anmeldeformulare gibt es auf der Internetseite www.habsburgerstrasse.de) erwarten die GeschĂ€fte und auch die Anwohner der Habsburgerstr. die Besucher zum Flanieren, Entdecken, zum gemĂŒtlichen Treffen mit Leuten, die man schon lange nicht mehr gesehen hat, zum Bummeln und Verweilen.

Die GeschĂ€fte offerieren natĂŒrlich ihre attraktiven Angebote, deren komplette Vielfalt aufzulisten den hier vorhandenen Rahmen bei Weitem sprengen wĂŒrde. Einen Überblick ĂŒber das reichhaltige Angebot erhĂ€lt man, wie auch Informationen ĂŒber Veranstaltungen oder Aktionen der einzelnen GeschĂ€fte, ebenfalls auf der o.g. Internetseite.

DarĂŒberhinaus wird am Festsamstag von Wein-, Sekt-, Bier- und CocktailstĂ€nden, Eis, bis hin zu diversen Köstlichkeiten wie Fruchtcocktails, Crepes und vielem mehr eine breite Palette an kulinarischen Versuchungen geboten. NatĂŒrlich gehören auch WĂŒrstchen und die mittlerweile schon legendĂ€ren "Habsburger" genauso mit dazu wie Kaffee und Kuchen und nicht-alkoholische GetrĂ€nke.

Auch ein Platz fĂŒr Kleinkunst jeglicher Couleur wurde eingeplant, Interessenten, egal ob Musikbands, SolokĂŒnstler, Feuerspucker, Akrobaten, Komödianten, bitte einfach wegen Terminabsprache melden.

Der eigentliche Habs-Hock- Bereich befindet sich, wie in den Jahren vorher schon, auf Höhe Rennweg/Hauptstraße. Hier laden Tische und BĂ€nke zum Entspannen ein, wenn man nach der Entdeckungstour durch die GeschĂ€fte, die StĂ€nde und natĂŒrlich auch den Flohmarkt ein wenig ausruhen möchte, Hunger oder Durst hat oder einfach mit Freunden oder Nachbarn zusammensitzen mag.
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Lörrach: Hubert von Goisern am 27. Oktober 2014 im Burghof
Das erste Konzert der neuen Saison 2014/15 steht fest. Am 27. Oktober 2014 wird Hubert von Goisern im Burghof Lörrach gastieren. Der Vorverkauf lÀuft bereits.

Hubert von Goisern ist sein eigener roter Faden. Mit Konsequenz hat er sich bisher jeder GefĂ€lligkeitsströmung verweigert und ist musikalisch unbeirrbar seinen Weg gegangen – seit mehr als 25 Jahren. Der Österreicher galt zu Anfang der 1990er Jahre als Erfinder des Alpenrock. Sein „Hiatamadl“ durchbrach die Konventionen alpenlĂ€ndischer Volksmusik und holte die Tradition in die Moderne. Popmusik wurde wieder das, was sie sein sollte: Musik fĂŒr das Volk. Musik aus dem Volk. Angetan hat es ihm die weite Welt. Es zog ihn zu Reisen nach Asien und Afrika, er befuhr mit einem zur BĂŒhne umgebauten Frachtschiff die Donau bis ins Schwarze Meer. Kam mit einem Rucksack an Ideen und KlĂ€ngen wieder, zog sich zurĂŒck und ließ neue Lieder entstehen. 2012 gelang ihm mit „Brenna tuats guat“ sein erster Nummer Eins−Hit, was er mit gelassenem Stolz zur Kenntnis nahm – schließlich hatte er musikalisch nichts anders gemacht als zuvor. Was dann kam, war die erfolgreichste Tournee seiner Karriere. Gefolgt von einer Pause: seit Dezember 2012 stand Hubert von Goisern nicht mehr live auf der BĂŒhne. Und jetzt? Alles auf Anfang. Hubert von Goisern wiederholt sich ungern. Gerade das ist das spannende an Österreichs vielfĂ€ltigstem Klangbotschafter. Bluegrass- und Countryrhythmen haben es ihm angetan. Die neue CD erscheint im Herbst 2014.
 
 

 
Jazz im Foyer: Vocals meet Reeds
Julia Pellegrini - Vocals
Matthias Stich - Altsax, Baritonsax, Bassklarinette

Ein Jazzkonzert in der Ă€ußerst seltenen Duo-Besetzung Gesang plus Saxophon bzw. Bassklarinette stellt nicht nur fĂŒr die Musiker eine echte Herausforderung in Sachen Konzentration, Kondition und Konzeption dar, sondern auch fĂŒr das Publikum.

Es gilt, sich von gewohnten Klangvorstellungen zu lösen, um sich auf einen minimalistischen, reduzierten, polyphonen, kammermusikalischen Sound der beiden Melodie-"Instrumente" einzulassen. Julia und Matthias Stich haben eigene Songs komplett neu fĂŒr Stimme und Sax arrangiert, um diese in dieser ungewöhnlichen Besetzung so gut und interessant wie möglich zur Geltung zu bringen. Das Ergebnis ertönt jedenfalls definitiv anders als erwartet. Klingt spannend? Klingt spannend! Versprochen.

Freitag, 9. Mai 2014, 20 Uhr
Eintritt: 12,- /8,-

SPRACHENKOLLEG FÜR AUSLÄNDISCHE STUDIERENDE
Kappler Str. 57a (neben der Thomas-Morus-Burse)
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STIMMEN Lörrach: Weiteres Marktplatzkonzert bestÀtigt
The Hives am 26. Juli auf dem Marktplatz

STIMMEN bestÀtigt mit der schwedischen Alternative-Rockband The Hives am Samstag, 26. Juli das vierte Marktplatzkonzert 2014. The Hives zÀhlen zu legendÀrsten Rock-Bands aus Skandinavien der letzten Jahrzehnte. Der Kartenverkauf startete bereits vor zwei Wochen

Sie ist die wahrscheinlich am elegantesten gekleidete Alternative-Rockband der Geschichte: The Hives. Maßgeschneiderte AnzĂŒge gehören zu den Markenzeichen der Band, die mit Hits wie „Main Offender" oder „Hate To Say I Told You So" und vor allem einer grandiosen Live-Show ihren furiosen Siegeszug durch ganz Europa antraten. The Hives gehören zu den Rock-Sensationen der vergangenen Jahre. Sie bieten RockÂŽnÂŽRoll in Reinform. Mit ihren maßgeschneiderten AnzĂŒgen, die immer besonders ordentlich gebĂŒgelt und gestĂ€rkt sind, erinnern die Jungs an die in den 1950er Jahren aufkommende Mod-Bewegung. Wie die einstigen Modernists, verkörpern die Musiker der The Hives Style und exzessive Performance zugleich. Das Spin Magazin ernannte die Hives 2006 zur „best live band in the world“ und setzte gleichzeitig den SĂ€nger Pelle Almqvist auf die Liste der „50 Greatest Frontmen Of All Time“.

Die BrĂŒder Pelle und Niklas Almqvist grĂŒndeten zusammen mit Mikael Karlsson und Mattias Bernvall 1993 The Hives und wurden zu einer der bekanntesten schwedischen Alternative-Rockbands des 21. Jahrhunderts. Mit dem Album „Vene Vidi Vicious“ spielten sich die fĂŒnf Schweden in das kollektive MusikgedĂ€chtnis. Ihre Live-QualitĂ€ten ĂŒberzeugen Experten und Fans gleichermaßen, was nicht zuletzt an dem charismatischen und mitreißenden Frontmann Pelle Almqvist liegt.

Kartenvorverkauf: www.stimmen.com, Ticket-Hotline: +49 (0)7621 - 940 89 - 11/12
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JubilÀum "600 Jahre Konstanzer Konzil 1414-1418"
Von 2014 bis 2018 erinnert Konstanz mit dem JubilĂ€um 600 Jahre Konstanzer Konzil unter dem Motto "Europa zu Gast" an dieses Weltereignis der damaligen Zeit, als ein neuer Papst gefunden werden sollte und Konstanz in den Blickpunkt der christlichen Welt rĂŒckte. Eine große Landesausstellung, Konzilfestspiele, die grenzĂŒberschreitende "Sigismundtafel", Themenrouten und inszenierte FĂŒhrungen lassen Mittelalter und Konzilszeit in Konstanz und am Bodensee frisch aufleben. Dabei geht es immer wieder um die Frage, was uns die Themen von gestern fĂŒr unser heutiges VerstĂ€ndnis von Europa sagen können.
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