Prolixletter
Dienstag, 2. März 2021
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Veranstaltungen

 
Freiburg: "Dialog mit Russland ..."
ÔÇ×Dialog mit Russland ÔÇô Brauchen wir eine neue Entspannungsstrategie f├╝r Europa?ÔÇť ÔÇô das ist das Motto eines Vortragsabends, zu dem die Joseph-Wirth-Stiftung e.V. gemeinsam mit der Stadt und der Industrie- und Handelskammer (IHK) S├╝dlicher Oberrhein einl├Ądt. Am Dienstag, 12.Mai, spricht um 19 Uhr im Gro├čen Saal der IHK (Schnewlinstra├če 11) der Wirtschaftsmanager Prof. Klaus Mangold, von 2000 bis 2010 Vorsitzender des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft und seit 2005 Honorarkonsul der Russischen F├Ârderation f├╝r Baden-W├╝rttemberg. Die Veranstaltung ist ├Âffentlich.

Klaus Mangold war von 1983 bis 1990 zun├Ąchst stellvertretender Vorsitzender und dann Vorstand der Freiburger Rhodia und danach Vorstandsvorsitzender des Quelle-Versandhauskonzerns in F├╝rth. Von 1995 bis 2003 geh├Ârte er dem Vorstand des Daimler-Konzerns an. Der heute 71j├Ąhrige promovierte Jurist und Volkswirt gilt als ausgewiesener Kenner der russischen Politik und deutsch-russischer Beziehungen. Klaus Mangold ist heute als Berater t├Ątig und lebt im M├╝nstertal.
 
 

 
Theatertipp: "Frau M├╝ller muss weg"
Kom├Âdie von Lutz H├╝bner
Regie J├Ârg Schwahlen
Mit Sybille Denker / Regine Effinger / Peter Haug-Lamersdorf / Petra Hennig / Elisabeth Kre├čler / Burkhard Wein

"Am Elternabend zeigt sich, wie solidarisch eine Gesellschaft wirklich ist und wie sie mit Erfolg und Niederlagen umgeht. Da werden keine Gefangenen gemacht und keine Konzessionen." (Lutz H├╝bner) Die besorgte Elternschaft der Klasse 4 b hat die Klassenlehrerin Frau M├╝ller um einen Termin gebeten. Die Kleinen stehen gerade an einem entscheidenden Punkt ihrer schulischen Karriere: Am Schuljahresende wird sich zeigen, wer den Sprung ins Gymnasium schafft ÔÇô und wer eben nicht. Und so sitzen f├╝nf entschlossene Erwachsene auf Kinderst├╝hlchen, bereit, dem Feind ins Auge zu sehen. Denn f├╝r die Eltern ist l├Ąngst klar, wer die Schuld an der Misere tr├Ągt ÔÇô die junge Lehrerin Sabine M├╝ller scheint den p├Ądagogischen Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Die Fronten in diesem Kampf sind klar.

Premiere Samstag, 09. Mai 2015, 20 Uhr
Wallgrabentheater Freiburg
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Auschwitz - Disneyland of Horror?
Das Zentrum f├╝r verfolgte K├╝nste aus Solingen und das Krakauer Museum f├╝r Gegenwartskunst (MOCAK) entwickeln zusammen eine Ausstellung, die sichtbar macht wie sich Polen, Israelis und Deutsche in der Kunst, der Verantwortung f├╝r die Vergangenheit stellen. Soviel sei vorab verraten: es gibt gro├če Unterschiede.

Zu Beginn des Jahres sorgte J├╝rgen Kaumk├Âtters Buch "Der Tod hat nicht das letzte" Wort f├╝r Aufsehen: Der Kunsthistoriker und Kurator zahlreicher renommierter Ausstellungen setzte sich darin f├╝r eine radikale Neubewertung der zur Zeit des Nationalsozialismus in den Ghettos, Lagern und Verstecken entstandenen Kunst und ihrer Sch├Âpfer ein. Die am 27. Januar 2015, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, im Deutschen Bundestag er├Âffnete und von J├╝rgen Kaumk├Âtter kuratierte Ausstellung folgte diesem Anspruch und versammelte Werke von Peter Kien, Yehuda Bacon, Sigalit Landau und Michel Kichka.

Nun wird dieser Faden erneut aufgegriffen: J├╝rgen Kaumk├Âtter kuratiert zusammen mit seiner polnischen Kollegin Delfina Jałowik die Ausstellung Poland ÔÇô Israel ÔÇô Germany: The Experience of Auschwitz im Krakauer Museum f├╝r Gegenwartskunst (MOCAK). Gezeigt werden viele jener Werke, die bereits im Buch "Der Tod hat nicht das letzte Wort" im deutschsprachigen Raum erstmalig abgedruckt wurden. Ausgehend von J├╝rgen Kaumk├Âtters wegweisenden ├ťberlegungen zur Kunst in der Katastrophe widmet sich das Ausstellungskonzept nun folgenden Fragen:
Wird Auschwitz nach dem Tod des letzten ├ťberlebenden zu einem inhaltsleeren dunklen Motiv der Pop-Kultur, zur blo├čen Provokation, zum Disneyland of Horror? Oder sind die Sorgen ├╝bertrieben? Hat die zweite und dritte Generation l├Ąngst ihre Zeugenschaft ├╝bernommen? Hier setzt die Ausstellung an. Es geht nicht um Holocaust-Kunst, nicht um die Shoa im Allgemeinen, sondern um die St├Ątten des Verbrechens als Thema in der Kunst. Keine Fokussierung auf den Massenmord an den Juden als ein seit vielen Jahren etabliertes und oft ausgestelltes Thema in der Kunst, sondern auf den Ort des massenhaften Verbrechens der Deutschen an der Bev├Âlkerung Europas, besonders an den Juden und an den Polen.

Am 14. Mai wird die Ausstellung "Poland ÔÇô Israel ÔÇô Germany: The Experience of Auschwitz" im MOCAK (Krakau) er├Âffnet; kuratiert von Delfina Jałowik und J├╝rgen Kaumk├Âtter.

Hier ein Link zu unserem Buchtipp ...
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Karlsruhe: Cityflohmarkt verlegt
Am 16. Mai statt am 2. Mai / am 3. Oktober entf├Ąllt der Flohmarkt

Der Cityflohmarkt, der ├╝blicherweise immer am ersten Samstag des Monats auf dem Stephanplatz hinter der Postgalerie abgehalten wird, wird wegen des verl├Ąngerten Wochenendes mit Maifeiertag das n├Ąchste Mal erst am Samstag, 16. Mai, abgehalten. Am Tag der Deutschen Einheit, Samstag, 3. Oktober, entf├Ąllt er komplett.
 
 

 
Karlsruhe: Kons-Konzert zum Auftakt
Seeb├╝hne im Zoologischen Stadtgarten startet in die Saison

Im Herbst und Winter ist es ruhig auf der Seeb├╝hne und um sie herum. Im Fr├╝hling ├Ąndert sich das schlagartig. Mit den warmen Tagen nehmen Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens wieder auf den St├╝hlen im Freien Platz - vor allem dann, wenn auf der B├╝hne Programm geboten wird. Zum musikalischen Saisonstart gibt das Sinfonieorchester des Badischen Konservatoriums am Samstag, 2. Mai, um 16 Uhr ein Konzert. Tags darauf (3. Mai) folgt ab 15 Uhr die ÔÇ×Kirche im Gr├╝nenÔÇť und von 16 bis 18 Uhr der Bl├Ąserchor St. Peter und Paul M├╝hlburg.
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Veranstaltungstipp: the no gos
am 2. Mai im Egon54
21 Uhr
Eintritt frei

Egon 54, Egonstra├če 54, 79106 Freiburg
 
 

 
Filmtipp: FRAUENKARAWANE
VENTS DE SABLE, FEMMES DE ROC

├ľsterreich/Belgien/Frankreich 2009 | OmU | 93 Min.
Regie: Nathalie Borgers

Flirrende Hitze, m├Ąchtige Sandd├╝nen, von Weitem eine Karawane. Vertraute Bilder und doch ganz anders ÔÇô denn diese Karawane besteht aus Frauen.
Zwar haben bei den Teda, die einem Nomadenvolk im s├╝dlichen Niger angeh├Âren, ausschlie├člich die M├Ąnner das Sagen; einmal im Jahr jedoch lassen sie ihre Frauen allein durch die Sahara ziehen. Bewaffnet mit Dolchen und ihre Kinder im Schlepptau machen sie sich mit ihren Kamelen auf zur Dattelernte. Mit den Ertr├Ągen aus dem Verkauf sichern sie das ├ťberleben der ganzen Familie f├╝r ein weiteres Jahr. Und davon kann die Frauen nichts abhalten: Weder der beschwerliche Weg noch Wassermangel oder die Geburt eines Kindes unterwegs.
Die belgische Regisseurin Nathalie Borgers hat in ihrem Film eine Gruppe Nomadinnen auf ihrer langen Reise begleitet und das funktionierende System eines ungew├Âhnlichen weiblichen Lebensraums entdeckt.
Die Gespr├Ąche mit Domagli, der Anf├╝hrerin der Karawane, mit Amina oder Mariama geben Einblick in deren Welt. Zur Sprache kommen ihre pers├Ânlichen Geschichten, ihre Hoffnungen und Tr├Ąume. Borgers einzigartige Sozialstudie zeigt, was ein Leben abseits von Konsumgesellschaft und Luxusg├╝tern bereith├Ąlt.

Kommunales Kino Freiburg
am Mittwoch, 06.05.2015 19:30
und Sonntag, 10.05.2015 17:30
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Karlsruhe: Selbst Hergestelltes aus Holz, Filz und Stoff
Kunsthandwerkermarkt auf dem Stephanplatz l├Ądt zum Schauen und Kaufen

Schauen, St├Âbern und Kaufen sind ausdr├╝cklich erw├╝nscht beim 14. Kunsthandwerkermarkt am Samstag, 9. Mai, auf dem Stephanplatz. Von 10 bis 18 Uhr pr├Ąsentieren 90 Aussteller selbst Gefertigtes. Ob Objekte aus Holz, Au├čergew├Âhnliches aus Malerei und Fotografie, Filz- und Stoffarbeiten, Schmuck, Lederwaren oder B├╝rsten - die Bandbreite ist gro├č. Und w├Ąhrend die Eltern besch├Ąftigt sind, kommen auch Kinder auf ihre Kosten. Von 11 bis 17 Uhr bittet die Kunsthandwerker-Werkstatt der Jugendkunstschule zum kreativen Tun. Jetzt schon bereiten die Organisatoren des st├Ądtischen Marktamts die Folgeveranstaltung vor. Sie findet am 26. September statt und bis Anfang Juni kann man sich daf├╝r bewerben.
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