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Dienstag, 25. Januar 2022
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Veranstaltungen

Vorverkauf fĂĽr Offenburger Weihnachtscircus ab 1. Februar
Oksana / Foto: Offenburger Weihnachtscircus
 
Vorverkauf fĂĽr Offenburger Weihnachtscircus ab 1. Februar
Einmal die Reset-Taste gedrückt, alles auf Anfang. Wenn die Betreiber des Offenburger Weihnachtscircus in der Corona-Pandemie eins gelernt haben dann dies. Eine Veranstaltung, die jährlich von über 40.000 Menschen besucht, und von 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern realisiert wird durchzuführen ist schwer, sie abzusagen aber noch viel schwerer.

Thorsten Brandstätter, Pressesprecher der veranstaltenden Charles Knie GmbH resümiert das Corona-Jahr 2020 so: „Wir waren in den Planungen, insbesondere in den vertraglich bindenden so weit, dass die Absage des Offenburger Weihnachtscircus sehr teuer wurde“. Und damit nicht genug, denn das Unternehmen zeichnet auch für den Weihnachtscircus in Heilbronn und das Tourneegeschäft, den Zirkus Charles Knie, verantwortlich. Ebenfalls abgesagt.

Für unzählige Offenburgerinnen und Offenburger, sowie für viele Menschen aus der Ortenau gehört der Weihnachtscircus traditionell zum Fest. „Uns erreichten wirklich unzählige Mails, Briefe und Nachrichten als wir offiziell absagen mussten“, so Brandstätter „wir waren überwältigt von so viel Zuspruch und haben noch einmal deutlich gemerkt, wie wichtig diese Veranstaltung für unsere Besucherinnen und Besucher ist“.

Doch das ist nun Geschichte, man schaut nach vorne. Thorsten Brandstätter und sein Team konzentrieren sich auf den Weihnachtscircus 2021/2022. Dass durch die Impfungen bis zum Jahresende wieder große Veranstaltungen in gewohnter Form durchgeführt werden können, da ist sich Brandstätter ganz sicher. „Wir wollen in diesem Jahr besonders früh dran sein und starten den Vorverkauf schon am 1. Februar. Unser Publikum soll sehen, dass wir auf vollen Touren am Weihnachtscircus arbeiten“. Ein Großteil des Programms steht bereits und mit dem Kauf von Tickets hält man etwas Tolles in der Hand, auf das man sich ab jetzt jeden Tag freuen kann“.

25. Offenburger Weihnachtscircus - ausgerechnet das Jubiläum musste verschoben werden. Doch in diesem Jahr wollen es die Macher der Traditionsveranstaltung richtig krachen lassen. „Wir waren im Lockdown nicht untätig und haben uns natürlich auch Gedanken über die künftige inhaltliche Ausrichtung des Weihnachtscircus gemacht“, so Thorsten Brandstätter.

„Wir möchten in den nächsten Jahren mit unseren Weihnachtsinszenierungen moderner werden und gleichzeitig wichtige Werte traditioneller Zirkuskunst bewahren“. Für den Weihnachtscircus 2021/2022 stehen die „Macher“ unter anderem gerade mit dem weltberühmten Nikulin-Circus in Moskau in Verhandlung. „Wir versprechen ein Jubiläumsprogramm, dass es in sich hat, mit vielen neuen Darbietungen, jungen hochbegabten Artisten und großen Truppen“, verspricht der Pressesprecher des Offenburger Weihnachtscircus.

Die ersten „Special Acts“ der kommenden Saison sind bereits auf der Homepage des Offenburger Weihnachtscircus unter www.offenburger-weihnachtscircus.de veröffentlicht.

Tickets ab 1. Februar 2021 im Shop auf www.offenburger-weihnachtscircus.de oder www.reservix.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen (sobald geöffnet).
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LĂĽcken im Lebenslauf: Wie bewerbe ich mich nach Krankheit?
Workshop fĂĽr Frauen am Mittwoch, 24. Februar

Ein längerer krankheitsbedingter Ausfall ist für die Berufsbiografie ein sensibles Thema. Wie Frauen mit solchen „Lücken im Lebenslauf“ gut umgehen können, erfahren sie bei einem Online-Workshop am Mittwoch, 24. Februar, von 17 bis 19 Uhr. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wiedereinstieg kompakt“, zu der die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg - Südlicher Oberrhein regelmäßig einlädt. Die Teilnahme ist kostenfrei und nur nach Anmeldung ab Mittwoch, 3. Februar, unter www.freiburg.de/frauundberuf möglich.

Nicht oder unzureichend erklärte Lücken im Lebenslauf bergen das Risiko, dass die Bewerbung nicht berücksichtigt wird. Oft befürchten Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber dann, dass auch künftig mit Ausfallzeiten zu rechnen ist. Persona- lund Organisationsentwicklerin Petra Flassig gibt in dem Workshop Tipps für gute Formulierungen in der schriftlichen Bewerbung und im Vorstellungsgespräch. Sie stellt klar, wann sich ein Arbeitgeber oder eine Arbeitgeberin für die gesundheitliche Situation der Bewerberin interessieren darf und wie sich Bedenken aus dem Weg räumen lassen.

Die Veranstaltungsreihe „Wiedereinstieg kompakt – Information und Austausch für Frauen“ steht allen Frauen offen, die nach einer Familienphase oder beruflichen Auszeit wieder erwerbstätig werden wollen. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie finden alle Angebote im ersten Halbjahr 2021 online statt. Das Gesamtprogramm gibt es auf der Website der Kontaktstelle Frau und Beruf unter www.freiburg.de/frauundberu
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Absage des MEIN FREIBURG MARATHON 2021
Der 17. MEIN FREIBURG MARATHON kann nicht wie geplant vom 10. bis 11. April 2021 stattfinden. Die Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) und der Badische Leichtathletik-Verband (BLV) reagieren mit der Absage der Laufveranstaltung auf die aktuelle Lage im Hinblick auf die weltweite Coronapandemie.

„Das MEIN FREIBURG MARATHON Projekt-Team hat stetig an einem Corona-konformen Umsetzungskonzept für die Veranstaltung gearbeitet, inklusive Hygienekonzept sowie Veranstaltungsalternativen“, so FWTM- Geschäftsführer Daniel Strowitzki. „Unter den aktuellen Begebenheiten ist eine sichere und verlässliche Veranstaltungsplanung jedoch nicht möglich, daher kann die Durchführung des MEIN FREIBURG MARATHON 2021 diesen April nicht mehr gewährleistet werden. Wir bedauern die Absage sehr, jedoch steht die Sicherheit und Gesundheit der Läufer_innen, Helfer_innen und Mitarbeiter_innen an erster Stelle.“

„Es ist sehr schade, dass die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr keine Austragung des MEIN FREIBURG MARATHON zulässt, dennoch möchten wir alle Läufer_innen ermuntern, gerade in diesen schwierigen Zeiten in Bewegung zu bleiben, trotz allem die Laufschuhe zu schnüren und (allein oder zu zweit) laufen zu gehen.“ BLV-Präsident Philipp Krämer führt weiter aus: „Sicherlich ist dies nicht mit einem Erlebnis bei einem Laufevent vergleichbar, dennoch trägt Bewegung erheblich zum Wohlbefinden und der Gesunderhaltung bei.“

Eine Verlegung des MEIN FREIBURG MARATHON in die zweite Jahreshälfte ist aufgrund von Terminkollisionen mit anderen Laufveranstaltungen sowie Veranstaltungen in der Messe Freiburg leider nicht möglich. Der nächste Termin des MEIN FREIBURG MARATHON ist der 2. bis 3. April 2022.

Bereits für den MEIN FREIBURG MARATHON 2021 angemeldete Läuferinnen und Läufer werden direkt per E-Mail angeschrieben und erhalten hierüber alle Informationen zur Rückabwicklung ihrer Anmeldung. Die für 2021 vorgesehene Streckenplanung wurde bereits mit den Ämtern der Stadt Freiburg final abgestimmt und wird auch für den nächsten Termin des MEIN FREIBURG MARATHON 2022 beibehalten: So können die Läufer_innen sich im nächsten Jahr auf einen neuen Streckenverlauf freuen.

Weitere Informationen zum MEIN FREIBURG MARATHON gibt es online
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Die EU nach dem Brexit
Die Online-Veranstaltung in der Reihe „Europäische Perspektiven“ am Donnerstag, 4. Februar um 19 Uhr nimmt die aktuelle Situation der EU nach dem Brexit in den Blick. Christine Heuer vom Deutschlandfunk, London, David McAllister, Mitglied des Europaparlaments, CDU, Walter Meierjohann, Regisseur aus London, und Kiran Klaus Patel, Professor für Europäische Geschichte an der LMU München, diskutieren unter anderem folgende Fragen: Wie werden sich die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich in Zukunft gestalten? Und wie werden sich die Kräfteverhältnisse zwischen London, Brüssel und Washington neu sortieren?

Das Online-Gespräch in der Reihe »Europäische Perspektiven« veranstaltet die Katholische Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Colloquium politicum, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg e. V., Centro Culturale Italiano Freiburg e. V..

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Jahresprogramm 2021 der DenkmalAkademie erschienen
Seminare, Praxistipps und Aktuelles aus der Denkmalpflege

Am Donnerstag, den 4. Februar 2021 findet von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr das Online-Seminar „Aus alt mach nicht neu: Wiederverwendung statt Erneuerung” der DenkmalAkademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) statt. Dabei soll den Teilnehmern deutlich werden, dass bei der Instandsetzung historischer Bauwerke die Wiederverwendung historischer Baustoffe gleich aus mehreren Gründen sinnvoll ist. Zum einen bleibt die Originalsubstanz bewahrt, dann ist dank der Nachhaltigkeit Geschichte weiterhin erlebbar und schließlich schont die Verwendung historischer Baustoffe langfristig den Geldbeutel. Das Online-Seminar betrachtet verschiedene Materialien und zeigt mögliche Einsatzgebiete von wiederverwendbaren historischen Baustoffen auf.

Die DenkmalAkademie bietet in diesem Jahr zehn kostenlose Online-Seminare an und hat 13 Präsenzseminare an verschiedenen Orten vorbereitet. Themenschwerpunkte sind Basiswissen Denkmalpflege, Praxishilfe und Denkmalpflege aktuell. Das Programm der DSD-Bildungseinrichtung greift aktuelle Trends und Diskussionen in der Denkmalpflege auf, gibt wertvolle Praxistipps und relevante Basisinformationen rund um den Denkmalschutz und wendet sich an Kulturbegeisterte und Denkmalfreunde, Denkmaleigentümer und Fachleute. Viele der Online- und Präsenzseminare für Denkmalexperten sind als Fortbildung anerkannt und werden entsprechend zertifiziert.

Anmeldung zum Online-Seminar unter www.denkmalakademie.de/online-vortraege. Durch eine Bestätigungsmail erhält der Teilnehmer den Link zum Online-Seminarraum sowie eine detaillierte Bedienungsanleitung. Grundsätzlich benötigt wird ein PC oder Smartphone mit stabiler Internetverbindung und Lautsprecherfunktion – alternativ ist auch die Einwahl per Telefon möglich.

Nächste Termine:

Online-Seminare 4. März 2021, 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr Basiswissen Denkmalpflege - Was ist eigentlich Denkmalpflege?, Online-Seminar für Kulturinteressierte, Bauherren und Denkmaleigentümer sowie Baufachleute und Denkmalpfleger und 25. März 2021, 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr Praxishilfe Schaden erkannt – Schaden gebannt: Untersuchung und Dokumentation von Bauschäden, Online-Seminar für Denkmaleigentümer und Bauherren, Architekten sowie Baufachleute und Denkmalpfleger.

Präsenz-Seminare 23. April 2021, 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr in Neu-Anspach Praxishilfe Fenster und Türen an Fachwerkbauten, Werkstattseminar für Denkmaleigentümer und Bauherren und 30. April 2021, 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr in Witzenhausen Denkmalpflege aktuell Nachhaltige energetische Ertüchtigung durch nachwachsende Rohstoffe, Tagesseminar für Baufachleute, Architekten, Denkmalpfleger, Bauherren und Denkmaleigentümer.

Das gesamte Jahresprogramm 2021 ist erhältlich bei: Deutsche Stiftung Denkmalschutz – DenkmalAkademie, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn, Tel. 0228 9091-426. Download unter www.denkmalakademie.de.
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27. Januar ist der Gedenktag fĂĽr alle Opfer des Nationalsozialismus
Mahnmal für die Opfer das Naziregimes / Foto: Daniel Jäger
 
27. Januar ist der Gedenktag fĂĽr alle Opfer des Nationalsozialismus
Veranstaltung zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wird live aus dem Theater Freiburg gestreamt

Thema der Veranstaltung: Aufstehen fĂĽr Menschlichkeit - Zivilcourage gegen Antisemitismus in der NS-Zeit und heute

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Seit 1996 ist dieses Datum der offizielle deutsche Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus. Zu diesem Anlass wird in diesem Jahr zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen, die pandemiebedingt in anderer Form stattfindet. Am Mittwoch, 27. Januar, von 18.30 Uhr an, wird live aus dem Theater Freiburg gestreamt, wo die Veranstaltung ohne Publikum stattfindet. Der Stream ist kostenlos abrufbar auf der Seite www.infreiburgzuhause.de. Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt. Das Video der Gedenkfeier kann auf der Internetseite noch bis zum 10. Februar in der Mediathek abgerufen werden.

Zu Beginn der Veranstaltung wird Freiburgs Erster Bürgermeister, Ulrich von Kirchbach, sprechen. Im Anschluss wird ein 20-minütiger Film gezeigt, den Schülerinnen und Schüler des UWC Robert Bosch Colleges gedreht haben. Der Film zeigt fünf Beispiele für Zivilcourage und Widerstand zur NS-Zeit in Freiburg: eine mutige Hauswirtin, die ihren Mieter vor dem Zugriff der Gestapo schützte, eine Freiburger Familie, die monatelang eine untergetauchte Jüdin versteckte und ein Ehemann, der sich trotz aller Drohungen nicht von seiner Frau trennte. Außerdem wird über einen Kriminalbeamten berichtet, der eine gefährdete jüdische Familie rettete, sowie über ein Ehepaar, das in einer Widerstandsorganisation engagiert war. Die Texte für den Film stammen von Andreas und Marlis Meckel.

Im anschließenden Podiumsgespräch werden vor allem der alltägliche Antisemitismus in unserer heutigen Gesellschaft beleuchtet sowie Möglichkeiten von Zivilcourage. Es diskutieren die Freiburger Historikerin Christina Eckert, Beatrix Kirchhofer vom Freundeskreis Freiburg –Tel Aviv-Yafo und Naomi Bennett vom Bund Jüdischer Studierender Baden. Aus Pirna wird Sebastian Reißig zugeschaltet, Geschäftsführer des Vereins Aktion Zivilcourage. Moderiert wird das Podiumsgespräch von Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des künftigen Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg. Mitglieder des Philharmonischen Orchesters begleiten die Veranstaltung musikalisch.

Veranstalter sind das Kulturamt der Stadt Freiburg und das SWR Studio Freiburg in Zusammenarbeit mit: Israelitische Gemeinde Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Rosa Hilfe Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten sowie Theater Freiburg.

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung gibt es online (klicke auf "mehr")

zum Bild oben:
Freiburg: Das Mahnmal fĂĽr die Opfer das Naziregimes von Walter Schelenz 1975 an der Ecke Rathausgasse/Rotteckring
Foto: Daniel Jäger
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Karlsruhe: Friedensflagge setzt Zeichen
Friedensflagge der "Mayors for Peace" / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Friedensflagge setzt Zeichen
Karlsruhe begrĂĽĂźt das Inkrafttreten des Vertrags gegen Atomwaffen am 22. Januar

Mit dem Hissen der Friedensflagge der "Mayors for Peace" erinnert die Stadt Karlsruhe am Freitag, 22. Januar, daran, dass an diesem Tag der Vertrag gegen Atomwaffen in Kraft tritt. Anlass hierfĂĽr war die Erreichung der Marke von 50 Staaten, die das Vertragswerk bis Ende 2020 ratifiziert hatten.

Der Vertrag geht auf die Aktivitäten der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) zurück, die 2017 den Friedensnobelpreis erhielt. Er verbietet unter anderem die Herstellung, die Weitergabe, den Transfer, die Stationierung und Drohung mit Atomwaffen.

"Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zu Global Zero, einer Welt ohne Atomwaffen. Denn die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen wären katastrophal", verdeutlicht Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die historische Dimension dieses Tags. "Als Unterzeichnerin des ICAN-Städteappells und als Mitglied der Organisation 'Mayors for Peace' begrüßt Karlsruhe ausdrücklich das Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages", so Mentrup weiter.

"Mayors for Peace" wurde 1982 auf Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki gegründet. Durch eine enge Solidarität der Städte untereinander wird dem Wunsch ihrer Stadtbevölkerung nach Abschaffung der Nuklearwaffen eine internationale Dimension verliehen. Die Stadt Karlsruhe trat dem internationalen Städtenetzwerk im Oktober 2014 bei.

zum Bild oben:
Die Friedensflagge der internationalen Organisation "Mayors for Peace" wird am 22. Januar in Karlsruhe gehisst. Anlass ist das Inkrafttreten des Vertrags zum Verbot von Atomwaffen. / Foto: Stadt Karlsruhe
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Freiburg: Beflaggung mit Fahne „Mayors for Peace”
Am Freitag, den 22. Januar, wird das Rathaus mit der Fahne „Mayors for Peace“ beflaggt, um ein Zeichen anlässlich des Inkrafttretens des UN- Atomwaffenverbotsvertrags zu setzen. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags, der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedet wurde, sind Atomwaffen ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten. Bislang haben den Vertrag 51 Staaten ratifiziert, 86 unterzeichnet. Die Atommächte sind dem Vertrag nicht beigetreten, auch Deutschland ist nicht dabei.

Die Stadt Freiburg ist Mitglied im Städtenetzwerk „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden), das im Jahr 1982 gegründet wurde und auf die Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurückgeht. Heute gehören dem Netzwerk 8000 Mitglieder, darunter 700 Städte in Deutschland an. Bürgermeister_innen und Landrät_innen unterstützen mit Ihren Städten, Gemeinden und Landkreisen das Ziel einer atomwaffenfreien Welt durch ihre Mitgliedschaft in Mayors for Peace.

Die Bürgermeister für den Frieden erinnern jedes Jahr am 8. Juli an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 – zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen –, wonach der Einsatz von Atomwaffen gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt.
 
 



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