Prolixletter
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Veranstaltungen

 
Verwundetes Leben
Das (Un-)Menschliche der Verletzlichkeit

In welcher Weise greift die Kunst das Thema Verletzlichkeit auf und zeigt in Bildern, Aktionen und Texten die Wirkung der Verwundbarkeit? Kann der Verletzlichkeit auch ein positiver Aspekt abgewonnen werden? Mit diesen Fragen befasst sich der Studientag am Samstag, 8. April von 10.00 bis 16.30 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Anmeldung bis zum 24. März.

Der Studientag findet in Zusammenhang mit der Ausstellung Carola Faller-Barris „Anders als man denkt“ statt. Die Ausstellung wird am Vorabend des Studientages, am Freitag, 7. April um 20.00 Uhr eröffnet.

Menschliches Leben ist verletzbar, Menschen werden verwundet und geben alles daran, sich vor potentiellen Verletzungen – sowohl inneren als auch äußeren – zu schützen. Dabei hat „Vulnerabilität“ viele Dimensionen und ist Thema in Politik und Gesellschaft, in Sozial- und Geschlechterdebatten, in medizinischen und psychologischen Diskursen, in Ökologie und Klimaforschung, in Religion, Kunst und Kultur. Was hat es mit der Verletzlichkeit als conditio humana auf sich? In welcher Weise greift die Kunst das Thema auf und zeigt in (selbst-) verletzenden Bildern, Aktionen und Texten die Spannbreite und Tiefenwirkung der Verwundbarkeit? Schließlich: Kann der christliche Glaube, der darauf setzt, dass selbst Gott sich in seiner bewusst gewollten Körperlichkeit hat verwunden lassen, der Verletzlichkeit auch einen positiven Aspekt abgewinnen?

Die Objekte und Zeichnungen der KĂĽnstlerin Carola Faller-Barris sind vom 8. April bis 14. Juli 2017 in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.30 Uhr zu sehen.
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3. Freiburger FrĂĽhlingsfest
29. April – 1. Mai 2017, Gelände der Stadtgärtnerei

Aussteller können sich noch bewerben

Unter dem Motto „Freiburg blüht auf!“ findet von Samstag, 29. April bis Montag, 1. Mai auf dem Gelände der Stadtgärtnerei und dem Mundenhof das 3. Freiburger Frühlingsfest statt. Gemeinsam mit dem traditionellen „Tag der offenen Tür“ der Stadtgärtnerei und erstmals auch mit dem jährlich organisierten Reitturnier des Reitclub 99, bieten die drei Tage eine Menge Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie.

Wer als Aussteller mit Produkten oder Dienstleistungen in den Bereichen Garten und Zubehör, Pflanzen und Kräuter, Dekoration und Selbstgemachtes, Kreative Ideen, Kunsthandwerk, Accessoires oder Kinderartikel mitwirken möchte, kann sich aktuell noch beim Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG per E-Mail bewerben über: freiburger-fruehlingsfest@fwtm.de
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Unverzichtbar bei einem Berlin-Besuch...
Rudolph Herzogs literarisches Debüt »Truggestalten«

Vor Kurzem erst ist Rudolph Herzogs Erstlingswerk erschienen und heimst schon ordentlich Lob von allen Seiten ein: »Man hält mit Truggestalten nicht nur eine Sammlung mitreißender Berlin-Geschichten in der Hand, sondern eben auch eine fantastische Berlin-Geschichte, die die historischen Dramen der Stadt und ihrer Menschen vor Augen führt«, schreibt Thomas Hummitzsch im Freitag. Burkhard Müller hebt in der Zeit hervor, »dass Herzog es sehr gut versteht, knapp ein Milieu und dessen Figuren zu umreißen, und so ist man neugierig, wie sie auf das Inkommensurable reagieren. Hier unterscheiden sie sich nämlich durchaus voneinander; einige kriegen Angst, andere verdrängen, solange es geht, in wieder anderen weckt es den Forschertrieb«. »Gänsehautträchtig«, bescheinigt auch rbb kulturradio und im Deutschlandfunk heißt es: »Herzogs Gespenstergeschichten sind eine gleichermaßen adäquate wie realistische Beschreibung der Gegenwart: überall lauert versteckt ... der blanke Horror.«

In mehreren, sich gegenseitig kommentierenden und vervollständigenden Episoden werden Menschen im neuen Berlin – internationale Neuankömmlinge, Investoren, Künstler – mit der vielfältigen Geschichte, in der die Stadt im Zentrum großer historischer Bewegungen stand, konfrontiert. Truggestalten erweckt das hierzulande unterschätzte Genre der Schauergeschichte zum Leben und kontrastiert mit diesen Genre-Trick auf eingängige und verstörende Weise Vergangenheit und Gegenwart der deutschen Geschichte von der Kaiserzeit über den Zweiten Weltkrieg bis in die jüngste Vergangenheit.

Rudolph Herzog ist von Do-Sa auf der Buchmesse in Leipzig und liest:
Sa., 25. März, 20 Uhr
Krimikeller, Centralkabarett
Markt 9, Innenstadt, 04109 Leipzig
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Stadtsynode: Kirche und Religion in (neuen) Quartieren
Freiburg. Bei der Frühjahrstagung der Evangelischen Stadtsynode am Samstag, 18. März ab 10 Uhr in der Matthäuskirche, Sundgauallee 31, steht das Thema "Kirche und Religiosität in den Stadtquartieren" im Mittelpunkt.

Im ersten Teil wird Erwachsenenbildnerin Annegret Trübenbach-Klie gemeinsam mit ihrer Kollegin Ingrid Knöll-Herde einen zweistündigen Workshop unter der Perspektive „Kirche im Quartier“ für die Synodalen anbieten. Nach der Mittagpause wird der Theologe und Physiker Thorsten Moos, der bei der FEST (Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft) in Heidelberg den Arbeitsbereich "Religion, Recht und Kultur" leitet das Thema „Religiosität in neuen Stadtquartieren“ ausführlich beleuchten.

Am Ende der Tagung der Delegierten aus den Freiburger Pfarreien informiert der Finanzausschuss zum Vorgehen zur Erstellung des Haushaltsplans 2018/19 mit den entsprechenden Leistungsbeschreibungen. Und schließlich steht noch neben einigen Formalien die Beschlussfassung bezüglich der Gemeinnützigkeit des Diakonischen Werk auf der Tagesordnung. Das Ende der öffentlichen Synodentagung wird geben 15.40 Uhr erwartet.
 
 

 
Ausstellungstipp: Fix und Foxi
Rolf Kaukas groĂźer Welterfolg

im Wilhelm Busch Museum Hannover
bis 26.03.2017

Bunt und lustig, gleichermaßen lehrreich und bildend – das sind die Geschichten rund um die beiden abenteuerlustigen Füchse Fix und Foxi. In den 1950er-Jahren entwickelte der Münchener Verleger Rolf Kauka (1917–2000) sie als deutschsprachiges Gegenstück zur amerikanischen Comic-Welt Walt Disneys. In kurzer Zeit eroberten Fix und Foxi ein breites Publikum; die bald nach ihnen benannten Hefte trugen wesentlich dazu bei, die Comic-Kultur in Deutschland aus der Schmuddelecke zu holen. Bis zur Einstellung der Serie 1994 wurden 750 Millionen Hefte verkauft: Fix, Foxi, Lupo, Oma Eusebia, Onkel Fax, Lupinchen oder der Maulwurf Pauli bevölkerten die Kinderzimmer.

In den ersten Heften, noch unter dem Namen »Till Eulenspiegel«, spielte Rolf Kauka thematisch mit bekannten deutschen Fabeln und Charakteren wie »Isegrim« oder »Reineke Fuchs«. Dabei erschienen die beiden Füchse zunächst sehr naturalistisch und erhielten erst später ihr vertrautes, comichaftes Aussehen. Auf die enorme Nachfrage reagierte Kauka mit immer neuen Zeitschriftenreihen, ab 1965 hielten frankobelgische Lizenzserien wie »Gaston« oder »Die Schlümpfe«, »Lucky Luke« oder »Spirou und Fantasio« über die Fix-und-Foxi-Hefte Einzug im deutschen Markt.

Die Ausstellung »Fix und Foxi« bietet erstmals in Deutschland einen Einblick in das zeichnerische, gestalterische und unternehmerische Universum des Fix-und-Foxi-Erfinders Rolf Kauka. Die ausgewählten Originalzeichnungen der Geschichten und die farbigen Titelentwürfe stammen von verschiedenen Künstlern wie Dorul van der Heide, Ludwig Fischer oder Walter Neugebauer. Zusammen mit Dokumenten und historischem Material ermöglichen sie, die Entwicklung des Comics rund um die beiden Füchse zu verfolgen – von den Anfängen bis zur heutigen Etablierung als Comic-Kultfiguren im Fernsehen.

Zur Ausstellung erscheint das Begleitbuch »Fix und Foxi – Rolf Kaukas großer Welterfolg« bei Edition Alfons mit Beiträgen von Stefan Piëch, Gottfried Gusenbauer, Gisela Vetter-Liebenow, Roland Mietz, Martin Budde und Volker Hamann. 132 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, 29,00 Euro, ISBN 978-3-946266-05-1.
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Ausstellungstipp: Greser & Lenz "Witze fĂĽr Deutschland"
im Wilhelm Busch Museum Hannover
bis 26.03.2017

Seit 1996 zeichnen Achim Greser (* 1961) und Heribert Lenz (* 1958) gemeinsam Karikaturen für große deutsche Zeitungen wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung oder den Focus und haben damit selbst ein Stück Pressegeschichte geprägt. Sie bewegen sich an der Schnittstelle von Karikatur, Illustration und Comic, denn den unverwechselbaren Stil erhalten ihre Zeichnungen durch die Zugabe von Texten, platziert in Sprechblasen, Texttafeln und Bildunterschriften. Dabei ist ihre Handschrift nicht voneinander zu unterscheiden. Mit Wortwitz und List bringen Greser & Lenz die brennenden politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse in ihren kritischen Darstellungen auf den Punkt.

Aus Anlass der Verleihung des zehnten Karikaturpreises der deutschen Anwaltschaft zeigt das Museum in der Kabinettausstellung "Greser & Lenz: Witze für Deutschland" rund 50 Zeichnungen des Karikaturistenduos, darunter aktuelle Zeichnungen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung oder den Focus sowie einzelne Episoden aus ihrer frühen Folge »Die roten Strolche« und die ab 2008 erscheinenden Tierzeichnungen »Staat und Recht«.

Beide KĂĽnstler leben und arbeiten in Aschaffenburg.
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Karlsruhe: Futterpflanzen fĂĽr Reptilien
Vortrag am 17. März im Zoologischen Stadtgarten

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe lädt für kommenden Freitag, 17. März, um 18.15 Uhr zu einem Vortrag von Marion Minch über das Thema "Futterpflanzen für Reptilien" ein. Heimische Wildkräuter eignen sich zum Beispiel sehr gut zum Verfüttern. Es wird die Vielfalt der Pflanzen aufgezeigt, die etwa Schildkröten oder Echsen angeboten werden können. Der Einlass in das Exotenhaus zum Vortrag erfolgt über die Ettlinger Straße 4b. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe willkommen.

zum Bild oben:
Manche Echsenarten wie diese Bartagame fressen nicht nur tierische, sondern auch pflanzliche Kost. Der Vortrag erklärt, welche Arten geeignet sind. / Foto Stadt Karlsruhe
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Karlsruhe: "Unser Wald tut Dir gut"
Spaziergang anlässlich des internationalen Tags der Wälder

"Unser Wald tut Dir gut", unter diesem Motto steht am 21. März der diesjährige internationale Tag der Wälder. Aus diesem Anlass laden Forstdezernent Klaus Stapf und Forstamtsleiter Ulrich Kienzler für Montag, 20. März, um 14 Uhr zu einem Waldspaziergang ein. Er führt an eindrucksvollen Baumdenkmalen und seltenen Baumarten zur Wohnburg von Familie Dachs. Treffpunkt ist am Ende der Edgar-Heller-Straße beim Oberwaldsee auf Höhe des Polizeischießstands.

Der internationale Tag der Wälder wird seit 1971 jährlich begangen. Während weltweit viele Wälder bedroht sind, werden die heimischen nachhaltig bewirtschaftet. Sie sind Kraftorte, Rückzugsgebiete, Erholungsräume, Lebensstätten und Produktionsort von Holz. Im Umfeld der Stadt tun sie in vielerlei Hinsicht gut. In ihrer täglichen Arbeit balancieren die Forstleute unterschiedliche Ansprüche an den Wald aus und zeigen welche Vielfalt an Leistungen die Wälder vor Ort bieten.
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