Prolixletter
Freitag, 19. April 2019
  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?  --- Besuchen Sie uns jetzt auch auf facebook.com/Prolix-Verlag
Uhr
  •  


Veranstaltungen

 
Willy Brandt/ Helmut Schmidt. Partner und Rivalen. Der Briefwechsel (1958-1992)
Trier. Am 9.6.2016 um 19.30 Uhr wird im Karl-Marx-Haus der neu herausgegebene Briefwechsel von Willy Brandt und Helmut Schmidt vorgestellt. Er fĂŒhrt dem Leser das wechselhafte VerhĂ€ltnis der beiden Sozialdemokraten zueinander vor Augen. Gingen Brandt und Schmidt den Weg in die Spitzenpolitik noch gemeinsam, so war die Zeit der Großen Koalition (1966-1969) von ihren gegenlĂ€ufigen Positionen geprĂ€gt. Der Briefwechsel zeigt den professionellen Umgang der Beiden miteinander, auch in Phasen von politischen UnwĂ€gbarkeiten und RivalitĂ€ten. Ihre politischen Differenzen und Kontroversen ĂŒber die eigene Partei und deren Regierungspolitik, ĂŒber die NachrĂŒstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz ihrer jetzt herausgegeben Briefe aus.

Das VerhĂ€ltnis von Willy Brandt (1913–1992) und Helmut Schmidt (1918–2015) gilt als kompliziert und schwierig, weil ihre Sozialisation, ihr Politikstil und PolitikverstĂ€ndnis sich deutlich unterschieden. Dennoch verband die beiden fĂŒhrenden Sozialdemokraten neben ihrer RivalitĂ€t eine jahrzehntelange Partnerschaft, deren Höhen und Tiefen sich in ihrem Briefwechsel facettenreich widerspiegeln.

ZunĂ€chst als enge WeggefĂ€hrten bei ihrem Aufstieg zu sozialdemokratischen Spitzenpolitikern, vertraten sie wĂ€hrend der Großen Koalition und spĂ€ter als Bundeskanzler in der sozial-liberalen Ära nicht selten unterschiedliche Positionen, arbeiteten jedoch immer wieder vertrauensvoll zusammen. Ihre politischen Differenzen und Kontroversen ĂŒber die eigene Partei und deren Regierungspolitik, ĂŒber die NachrĂŒstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz ihrer jetzt herausgegebenen Briefe aus. „Die intellektuelle Höhe, auf der sich die Briefpartner bewegen, fasziniert dabei nicht weniger als die elementare politische Kraft, die bei diesem Aufeinandertreffen freigesetzt wird“ (FAZ).

Im Wechsel mit der Lesung ausgewÀhlter Passagen durch Trierer Schauspieler Klaus-Michael Nix, kommentieren der Herausgeber Meik Woyke und der ZDF-Moderator Ralph Szepanski die historischen ZusammenhÀnge.

Der Herausgeber, Dr. Meik Woyke, wurde an der UniversitĂ€t Hamburg promoviert und leitet seit 2012 das Referat „Public History“ im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der UniversitĂ€t zu Köln. Sein GesprĂ€chspartner Ralph Szepanski studierte Literaturwissenschaften, Linguistik und Psychologie. Seit 2001 arbeitet er beim ZDF als Moderator und Redakteur der heute-Nachrichten. Der Kammerschauspieler Manfred-Paul HĂ€nig ist seit 30 Jahren fester Bestandteil der Trierer Theaterszene.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird aus organisatorischen GrĂŒnden gebeten unter 0651-97068/0 oder info.trier@fes.de
 
 

 
BĂŒrgerreise Freiburg-Qingdao
China-Reise besucht Peking, Shanghai und Qingdao

Der Reiseveranstalter China Tours Hamburg bietet mit der UnterstĂŒtzung des China Forum Freiburg e.V., des Konfuzius-Instituts Freiburg und der FWTM eine BĂŒrgerreise nach China vom 28. Oktober bis 08. November 2016 an.

Die BĂŒrgerreise richtet sich an China-Begeisterte aus Freiburg und der Region. Ein besonderes Highlight wird der Besuch der Stadt Qingdao sein, wo die GĂ€ste offiziell empfangen werden. Im Oktober 2012 unterzeichneten OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon und Hua Yusong, Direktor des historischen Altstadtbezirks Shinan, eine Freundschaftsvereinbarung mit dem gemeinsamen Ziel, vielfĂ€ltigen Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Bildung zu etablieren und die BĂŒrger beider StĂ€dte zusammen zu bringen.

Dieser Innenstadtbezirk Shinan und Freiburg haben auch Ă€ußerlich einiges gemeinsam: Mit ihren roten ZiegeldĂ€chern und den GrĂŒnderzeit-Villen gleicht Shinan sehr dem Freiburger Stadtteil Wiehre. Die als Badeort beliebte KĂŒstenstadt war einst deutscher Kolonial-HandelsstĂŒtzpunkt. Das hat im Stadtbild Spuren hinterlassen: Kopfsteinpflaster, BĂ€chle, ein Kirchenfenster von Freiburg und Architektur im wilhelminischen Stil. Der Name Qingdao, auf Deutsch die „GrĂŒne Insel“, spielt auf die ĂŒppige Vegetation an. Weltweit bekannt ist das hier von der ursprĂŒnglich deutschen „Germania Brauerei“ Bier Tsingtao, die alte Schreibweise des „Neapel am Gelben Meer“.

Ein weiteres Ziel der Reise ist die Hauptstadt des Reiches der Mitte: Peking – kaum eine andere chinesische Stadt weckt solche Erwartungen und bietet mehr SehenswĂŒrdigkeiten wie die Verbotene Stadt, der Tian‘anmen-Platz, der Himmelstempel und die Große Mauer. Neben Peking wird eine weitere weltweit bekannte Metropole besichtigt: Shanghai. Auch Qufu, die Heimatstadt von Konfuzius, und der Tai Shan, der heiligste der fĂŒnf daoistischen Berge Chinas, sind Programmpunkte der BĂŒrgerreise.

Am Dienstag, 5. Juli um 18:00 Uhr findet im Historischen Kaufhaus eine Infoveranstaltung von China Tours statt bei der alle Details zur Reise vorgestellt werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird erbeten an: christine.strecker@fwtm.de.

Die Reise kostet pro Person bei Unterbringung im Doppelzimmer 1.990 Euro (Aufpreis fĂŒr Einzelzimmer: 360,00 Euro). Die Teilnehmerzahl betrĂ€gt mindesten 15 bis maximal 25 Personen. Kontakt zu China Tours:
www.chinatours.de/individualreisen/sondergruppenreisen

Über das China Forum Freiburg:
Das China Forum Freiburg e.V. wurde 2005 gemeinsam auf Initiative verschiedener Institutionen gegrĂŒndet. Seit dem konnte sowohl die Zahl der aktiven Mitglieder als auch der regelmĂ€ĂŸigen Veranstaltungen stets erweitert werden. Heute ist das China Forum Freiburg e.V. ein unverzichtbarer Bestandteil des Austausches von Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft und BĂŒrgerschaft, Kunst und Kultur innerhalb der Region genauso wie zwischen Deutschland und China. Die federfĂŒhrende Organisation liegt bei der FWTM. Weitere Informationen: www.chinaforumfreiburg.de

Über das Konfuzius-Institut an der UniversitĂ€t Freiburg:
Das Konfuzius-Institut an der UniversitĂ€t Freiburg ist ein eingetragener gemeinnĂŒtziger Verein, der im Jahr 2009 in Kooperation mit der Albert-Ludwigs-UniversitĂ€t Freiburg, dem Bildungsministerium Chinas und der Stadt Freiburg (vertreten durch die FWTM) mit dem Ziel gegrĂŒndet wurde, die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft zwischen China und Deutschland zu stĂ€rken, die Entwicklung der chinesischen Sprachausbildung zu unterstĂŒtzen und zu fördern sowie das gegenseitige VerstĂ€ndnis zwischen der Bevölkerung Chinas und Deutschlands zu verbessern. Weitere Informationen: www.ki-freiburg.de
Mehr
 

Die UEFA EUROPAMEISTERSCHAFT 2016ℱ
Frank Buschmann und Christoph Dommisch / © SAT.1/Martin Saumweber
 
Die UEFA EUROPAMEISTERSCHAFT 2016ℱ
live in SAT.1 aus dem Europa-Park

Das Fußballereignis des Jahres rĂŒckt nĂ€her. Auch im Europa-Park heißt es „ran an die UEFA EURO 2016ℱ in Frankreich!“ Frank Buschmann und Netman Christoph "Icke" Dommisch melden sich an den letzten Gruppenspieltagen mit einer Expertenrunde live aus Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark. Vom 19. - 22. Juni werden im Französischen Themenbereich alle Gruppenspiele des finalen Spieltages ĂŒbertragen. Zwei LED-WĂ€nde garantieren Fußballfieber mit packenden Spielen. Hier werden auch die Parallelspiele gezeigt. Im Anschluss an die Spiele findet jeweils der Experten-Talk statt.

Erstmals in der Sendergeschichte zeigt SAT.1 Spiele einer UEFA FußballEuropameisterschaft live. Insgesamt werden sechs Vorrundenspiele zwischen Sonntag, 19., und Mittwoch, 22. Juni 2016, live in SAT.1 und auf ran.de gezeigt. Dabei handelt es sich um Parallelspiele, die am dritten Spieltag der Gruppenphase aus WettbewerbsgrĂŒnden zeitgleich ausgetragen werden. Nach Erstwahlrecht von ARD beziehungsweise ZDF wird die jeweils zeitgleiche Begegnung in SAT.1 ĂŒbertragen. Welches Spiel SAT.1 zeigt, entscheidet sich am zweiten Gruppenspieltag. Spannung ist garantiert, denn am dritten Gruppenspieltag ist jedes Spiel ein Entscheidungsspiel. Erstmals werden bei einer Fußball-Europameisterschaft 24 statt 16 Mannschaften um den Titel kĂ€mpfen. Gespielt wird in sechs Vierergruppen, die Gruppenersten und –zweiten sowie erstmals auch die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich fĂŒr das Achtelfinale. SAT.1-Kommentator Hansi KĂŒpper: „Dank dem neuen Modus wird vor dem letzten Gruppenspieltag so gut wie nichts entschieden sein. Das macht den dritten Spieltag so spannend.“

PrĂ€sentiert wird die UEFA EURO 2016ℱ in SAT.1 von den Moderatoren Frank Buschmann und Matthias Killing, kommentiert von Hansi KĂŒpper und Matthias Stach. Buschmann meldet sich mit Netman Christoph „Icke“ Dommisch live aus dem Europa-Park mit einer Expertenrunde: „Ich freue mich auf große Turniere immer ganz besonders. Ich mag es, mit Fans zu schauen und zu diskutieren. Genau das darf ich in unserer Sendung machen.“ Moderator Matthias Killing und Experte Mirko Slomka sowie die Kommentatoren berichten direkt aus Frankreich.

Termine:
19.06. 18.30 Uhr (Schweiz - Frankreich | RumÀnien - Albanien)
20.06. 18.30 Uhr (Russland - Wales | Slowakei - England)
21.06. 16.00 Uhr (Nordirland - Deutschland | Ukraine - Polen | Kroatien - Spanien | Tschechien - TĂŒrkei)
22.06. 16.00 Uhr (Italien - Irland | Schweden - Belgien | Island - Österreich | Ungarn - Portugal)

Ticketpreis: 7,00 Euro (am 19. und 20.06. Einlass 16:00, Beginn 17:00; am 21. und 22.06. Einlass 18:30; Beginn 19:30)
Tickets und Infos ĂŒber www.europapark.de

Parkbesucher und HotelgÀste haben freien Eintritt.

Einlass ĂŒber den Europa-Park Haupteingang.
Mehr
 

 
Nichts verÀndert und doch alles anders?
Wozu Papst Franziskus in »Amoris Laetitia« ermutigt

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Schreiben »Amoris Laetitia« von Papst Franziskus fĂŒr das pastorale Handeln und die kirchliche Ehe- und Familienarbeit? Mit dieser Frage beschĂ€ftigen sich der Bonner Moraltheologe und -psychologe Prof. Jochen Sautermeister, der Freiburger Domdekan Msgr. Andreas Möhrle sowie die Leiterin von Ehe + Familie Freiburg Sonja Sobotta am Mittwoch, 15. Juni 2016 um 18.30 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Der Eintritt ist frei.

Mit seinem Nachsynodalen Schreiben »Amoris Laetitia« habe Papst Franziskus nichts geĂ€ndert an der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie, sagen die einen. Und doch öffne der Papst mit diesem Schreiben neue Wege, sagen die anderen. So wird die Lebenssituation jedes Einzelnen pastoral und theologisch aufgewertet, das Gewissen der Menschen bekommt endlich auch in der Ehe- und Sexualmoral neues Gewicht. Und wiederverheiratet Geschiedene dĂŒrfen nicht lĂ€nger mit »Felsbrocken der Moral« beworfen werden. FĂŒr den Bonner Moraltheologen und -psychologen stellt »Amoris Laetitia« deshalb keine Revolution dar, sondern eine ermutigende Weiterentwicklung der kirchlichen Lehre.

Nach dem Impulsvortrag von Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister (Moraltheologe, Bonn) wird die Frage diskutiert, welche Konsequenzen sich fĂŒr das pastorale Handeln und die kirchliche Ehe- und Familienarbeit ergeben. Teilnehmer/-innen der Podiumsdiskussion sind der Domdekan Msgr. Andreas Möhrle (im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg verantwortlich fĂŒr die Pastoral) und Sonja Sobotta (Ehe + Familie, Bildungseinrichtung der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Freiburg).
Mehr
 

 
Christsein in Arabien
GesprÀchsabend mit Bischof Dr. Paul Hinder OFMCap

Wie leben Christen in Arabien? Vom Leben einer kleinen christlichen Minderheit in muslimisch geprĂ€gten Staaten berichtet Dr. Paul Hinder, Bischof im sĂŒdlichen Arabien, am Freitag, 17. Juni 2016 von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Der Eintritt betrĂ€gt 6,- €, ermĂ€ĂŸigt 3,- €.

Zuletzt machte das Bistum von Bischof Paul Hinder durch Schlagzeilen wie diese von sich reden: »Ordensfrauen im Jemen bei Attentat durch mutmaßliche Islamisten getötet.« Nicht nur der Jemen, auch die Arabischen Emirate und Oman gehören zum »Apostolischen Vikariat SĂŒdliches Arabien«. Der im schweizerischen Thurgau 1942 geborene Kapuzinerpater Paul Hinder leitet die Diözese seit 2005. Unter den etwa viereinhalb Millionen Katholiken, die in den Golfstaaten leben, befinden sich sehr viele Gastarbeiter aus LĂ€ndern wie Indien, Pakistan, den Philippinen, Sri Lanka.

Der in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, residierende »Bischof von Arabien« kann wie kaum ein anderer berichten vom Leben einer sehr kleinen christlichen Minderheit in durch und durch muslimisch geprĂ€gten Staaten, von der Kluft zwischen Orient und Okzident, aber auch von möglichen BrĂŒckenschlĂ€gen. Um die Interessen seiner GlĂ€ubigen zu vertreten, braucht Paul Hinder großes diplomatisches Geschick ebenso wie ehrliches Interesse am interreligiösen Dialog.
Mehr
 

 
Freiburg: Aktionstag fĂŒr Menschen mit Behinderung
Die Schauinslandbahn beteiligt sich am Sonntag, den 05. Juni 2016 am bundesweiten Aktionstag des Verbandes Deutscher Seilbahnen fĂŒr Menschen mit Behinderung.

Ab einer im Ausweis eingetragenen Behinderung von 60 Prozent werden FahrgÀste der Schauinslandbahn am 05. Juni 2016 kostenlos auf den Berg und wieder ins Tal befördert, eine eingetragene Begleitperson eingeschlossen.

Die Schauinslandbahn legt großen Wert darauf, den Besuch bei der Seilbahn so barrierefrei wie möglich zu gestalten: GroßzĂŒgige Gondeln bieten ausreichend Platz fĂŒr RollstĂŒhle, die Ein- und Ausstiegszeiten können individuell geregelt werden und das Aufsichtspersonal der Schauinslandbahn kann aktive Hilfe leisten. An der Talstation gibt es extra ausgewiesene ParkplĂ€tze und sowohl in der Tal- als auch in Bergstation gibt es barrierefreie WCs. Auch das Restaurant und die Aussichtsplattform sind barrierefrei
zugÀnglich.
 
 

 
Entwestlichung - Ein Beitrag fĂŒr globale Entspannung?
Vortrag und Diskussion mit
Dr. h.c. Hans-Cristof von Sponeck

Donnerstag, 2. Juni 2016, 19.30 Uhr,
Uni Freiburg, KG I, HS 1098, Platz der UniversitĂ€t 3, Eintritt 2,50 €

Hans-Christof von Sponeck gehörte zu den ersten Wehrdienstverweigerern der damals jungen Bundesrepublik Deuschland. Im Anschluss entschied er sich fĂŒr eine Bewerbung bei den Vereinten Nationen. Seit 1968 verbrachte er ĂŒber 30 Jahre im Dienste der UN und war in dieser Zeit neben den Zentralen in New York und Genf unter anderem in Ghana, Pakistan und Botswana im Einsatz.

Seine letzte Station war der Irak. Von Sponeck legte im Jahre 2000 aus Protest gegen die Sanktionspolitik der USA nach 17 Monaten in Bagdad das Amt nieder. 500 000 verhungerte Kinder als „Preis“, um das Land wieder auf „West-Kurs“ zu bringen, widersprachen allem, was er in der Menschenrechtscharta als richtig erkannt hatte.

Hans-Christof von Sponeck ist offiziell im Ruhestand. In der RealitĂ€t ist er so umtriebig wie nie zuvor. So lehrte er beispielsweise bis vor kurzem im Zentrum fĂŒr Konfliktforschung an der UniversitĂ€t Marburg und gibt Seminare an der UniversitĂ€t Basel. Zudem veröffentlicht er Artikel und SachbĂŒcher.

Hans-Christof von Sponeck entstammt der alten MilitĂ€rfamilie von Sponeck. Sein Vater, Hans Emil Otto Graf von Sponeck, 1888 geboren, kĂ€mpfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg fĂŒr Deutschland. Nachdem er seiner Einheit beim Russlandfeldzug 1941 eigenmĂ€chtig den RĂŒckzug befahl, da die Rote Armee seine Truppe sonst aufgerieben hĂ€tte, wurde er am 23. Dezember 1942 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde von Adolf Hitler jedoch in eine lebenslange Haft umgewandelt. Im Zuge des Hitlerattentates vom 20. Juli 1944 jedoch wurde die Haftstrafe durch Himmler erneut in eine Todesstrafe umgewandelt und General von Sponeck hingerichtet.
Hans von Sponeck war damals fĂŒnf Jahre alt.
Der Tod des Vaters und die spÀtere BeschÀftigung mit der deutschen Geschichte haben unseren Referenten tief geprÀgt und eine andere als eine militÀrische Laufbahn einschlagen lassen. Hans Christoph von Sponeck hat sich ohne Wenn und Aber dem Frieden verschrieben, zu dem es seiner Meinung nach keine Alternative gibt.
Mehr
 

 
Konzerttipp: Al & The Black Cats
Walfisch Freiburg
am 07.06.2016, Einlass 20 Uhr, Beginn ca. 21 Uhr

AL AND THE BLACK CATS & HUCK BLUES

Man mag sich fragen, wo denn der Al bei Al & The Black Cats geblieben ist. Schließlich sollte man als Namensgeber doch auch in der Band auftauchen, aber weder SĂ€nger und Kontrabasser Eric Soules, Gitarrist Tony Cozzaglio oder Drummer Hugh Skiffington haben ansatzweise etwas mit Al in ihren Namen.
Die Sache ist relativ einfach: The Black Cats, bestehend aus Eric, Tony und Hugh waren in frĂŒhen Jahren (man munkelt etwas von 1981) die engagierte Band von SĂ€nger Al Krivoy und stammt ursprĂŒnglich aus Lowell in Michigan. Zusammen mit Al nehmen sie 2006 das erste Album "The Fabulous Rockabilly Sounds Of ..." auf, das genau das bietet, was der Titel verspricht. Schneller, sofort in die Beine gehender Rockabilly mit einem guten Schuss Punk Rock.
Nachdem sich Al aus dem MusikgeschĂ€ft zurĂŒck zieht, bleibt der Rest der Band einfach dem Namen treu und schiebt innerhalb kĂŒrzester Zeit das nĂ€chste Album namens "Shakin' At The Knees" hinterher. Mit ihrem Sound sie sie vor allem in Europa sehr erfolgreich, weswegen sie beinahe die HĂ€lfte des Jahres auf dem alten Kontinent unterwegs sind und dabei mehr als 15 LĂ€nder durchqueren.
Das Tempo der Songs behalten sie genauso bei, wie die Geschwindigkeit, in der sie ihre Alben aufnehmen. So erscheint bereits 2008 "Givin' Um Something To Rock & Roll About". Einmal mehr sind Al & The Black Cats, die von vielen bereits als neuen Stray Cats bezeichnet werden, rund um den Globus unterwegs. Doch diesmal scheint es fĂŒr Eric zu viel des Guten zu sein. Im Herbst 2009 sind sie gerade wieder in Europa auf Tour, als Eric die Schnauze voll hat und sich von BrĂŒssel aus einen Flieger in Richtung Heimat schnappt.

Hugh und Tony stehen vor einem Scherbenhaufen. Doch anstatt alles hinzuwerfen, rufen sie einfach ihren alten Kumpel Grischa (Demented Are Go, Ex-Heartbreak Engines) an, der fĂŒr Eric am Bass einspringt. WĂ€hrend Grischa auf der Tour auch mit Drummer Hugh arbeitet und ihm das Kontrabass-Spielen beibringt, ĂŒbernimmt Tony den Hauptteil des Gesangs. Das klappt alles besser als gedacht und als Hugh schließlich an den Kontrabass wechselt, pflanzen sie ihren Tourmanager Arno Stumpf einfach hinters Drumset.
Da sie gerade wieder in Deutschland unterwegs sind, nehmen sie im Berliner Wild At Heart Studio ihr viertes Album "Through Thick'n'Thin" in der neuen Besetzung auf. Als GĂ€ste haben sie auf dem Mitte August 2010 erscheinenden Album SĂ€ngerin Trinity (Kamikaze Queens), den ehemaligen Mad Sin-Gitarristen Tex Morton und auch den Ski-King (Beloved Enemy, Ski's Country Trash) mit dabei.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 
volles_programm_anzeige.jpg
gruenequellen.jpg
VAG_logo_web2.jpg
banner_fabian_web_fertig (1).jpg
2

Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger