Prolixletter
Sonntag, 7. März 2021
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Veranstaltungen

 
Konzerttipp: 6. Sinfoniekonzert
Am Dienstag, den 15. Mai 2018, findet um 20.00 Uhr im Konzerthaus das 6. SINFONIEKONZERT des Philharmonischen Orchester Freiburg mit Werken von Yevhen Stankowytsch, Arild Plau und Jean Sibelius unter der Leitung von Dirigentin Oksana Lyniv statt:

Der ukrainische Komponist Yevhen Stankowytsch, seit 1976 Professor fĂŒr Komposition an der Musikhochschule in Kiew, schrieb bisher zwölf Sinfonien, sechs Ballette, drei Opern sowie Instrumentalkonzerte und vieles mehr. Seine zweite Sinfonie aus dem Jahr 1975 trĂ€gt den Untertitel „Heroische“ und ist ein Protest gegen den Krieg. In der jungen ukrainischen Dirigentin Oksana Lyniv, neue Generalmusikdirektorin der Oper Graz, findet ihr Landsmann eine kongeniale Interpretin.

Der Norweger Arild Plau war eigentlich Unterhaltungs-Pianist, der nach dem Zweiten Weltkrieg auf Fagott umschulte. Seit 1958 war er Fagottist im Orchester der neugegrĂŒndeten norwegischen Oper in Oslo, dem er bis zum Alter von 70 Jahren angehörte. In diesem Alter schrieb er 1990 das Konzert fĂŒr Tuba und Streichorchester, das dem im Orchester unĂŒbersehbaren, aber meist nicht solistisch zu hörenden Instrument zu neuer Geltung verhalf. Seit der UrauffĂŒhrung wird das Tubakonzert bei Konzerten und Wettbewerben auf der ganzen Welt gespielt, zumal Plaus schlichter, ehrlicher Kompositionsstil dem Tubisten grĂ¶ĂŸtmögliche Freiheit zur Entfaltung seines Könnens ermöglicht. Eine hervorragende Chance fĂŒr Hellmut Karg, den Solotubisten des Philharmonischen Orchesters Freiburg, einmal statt in der hintersten Reihe zu sitzen, vor dem Orchester dem Publikum sein Können zu prĂ€sentieren.

Den Abschluss des Sinfoniekonzerts bildet die 3. Sinfonie von Jean Sibelius, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Wende in seinem Schaffen einlĂ€utete. Aus heutiger Sicht könnte man die Dritte neoklassizistisch nennen, denn ihre Klarheit und die schlanke Instrumentierung orientieren sich an der Wiener Klassik und manifestieren somit Sibelius‘ Rolle als Mittler zwischen SpĂ€tromantik und Moderne.
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Konzerttipp: 6. Kammerkonzert
Am Sonntag, den 13. Mai 2018, findet im Theater Freiburg, Winterer-Foyer, um 11.00 Uhr das 6. Kammerkonzert AUSTRALIA DREAMLAND mit Werken von Sculthorpe, Westlkae, Kats-Chernin, Munro und Hindson statt.

Der Traum vom Auswandern ist einer, der in Deutschland hĂ€ufig getrĂ€umt wird. Australien als Sehnsuchtsort dieser TrĂ€ume ist Thema des 6. Kammerkonzerts, in dem die Musiken australischer Komponisten erklingen werden. Gleichzeitig begeben sich die Musiker_innen ins australische „Dreamland“ der Ureinwohner, in das Reich der Legenden und Volkslieder. Stillen Sie Ihr Fernweh und begeben Sie sich mit dem Klaviertrio auf eine Reise!

Peter Sculthorpe: From Irkanda III
Nigel Westlake: Klavier Trio
Elena Kats-Chernin: Gypsy Ramble / Eliza Aria
Ian Munro: Klavier Trio nr. 1
Matthew Hindson: Klavier Trio

Mit Catherine Bottomley (Violine), Barry Luo (Violoncello), Daniel Carter (Klavier)
 
 

 
Lahr: Ein Zuhause fĂŒr Schwalben
Bei der Landesgartenschau geht es auch um den Naturschutz – dafĂŒr sorgt die NABU-Gruppe Lahr mit Beteiligung der NABU-Gruppen Offenburg und Ettenheim

Von weitem sichtbar ist das etwas sechs Meter hohe Schwalbenhaus im Seepark, das in Zukunft mit 30 kĂŒnstlichen Nisthilfen den Mehlschwalben ein Zuhause geben soll. Rund um Thema Schwalben sind passend dazu drei Veranstaltungen im Laufe der Landesgartenschau direkt auf dem GelĂ€nde geplant. Am kommenden Samstag, 12. Mai sowie am 16. und 30. Juni, jeweils um 14 Uhr, können Besucherinnen und Besucher die Schwalbennester fertig modellieren, die ein NABU-Aktiver vorbereitet hat. DarĂŒber hinaus bieten weitere Infotafeln auf dem Gartenschau-GelĂ€nde Wissenswertes zu vier LebensrĂ€umen: Auwald, Blumenwiese, Röhricht und Streuobstwiese. Die Tafeln sind auch Stationen bei den ökologischen FĂŒhrungen, die von NABU-Ehrenamtlichen angeboten werden und alle zwei Wochen fester Bestandteil des Gartenschau-Programms sind (jeweils am 2. Dienstag und am 4. Donnerstag im Monat, Dauer ca. eine Stunde) also auch am kommenden Dienstag, 8.Mai von 14 bis 15 Uhr.
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Keine BĂŒhne fĂŒr Hass
In den kommenden Tagen sind in Deutschland mehrere Konzerte des Dancehall-Acts Bounty Killer geplant. In mehreren seiner Songs ruft dieser zu Mord und Gewalt an Homosexuellen auf. LSVD protestiert in Berlin ...
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Mit Esel und Rollstuhl unterwegs
Esel haben ein ruhiges und herzliches Wesen, davon ist Andreas Harr ĂŒberzeugt. Mit seiner Familie und seinen Vierbeinern lebt er in GrĂŒntal, einem Ortsteil von Freudenstadt im Nordschwarzwald. RegelmĂ€ĂŸig veranstaltet er SpaziergĂ€nge, bei denen Urlauber seine Esel fĂŒhren dĂŒrfen. Auch Kinder und Erwachsene mit Behinderungen sind dabei willkommen. Ihnen tut der Umgang mit den freundlichen Eseln besonders gut, wie Andreas Harr oft schon erlebt hat. Gerne erinnert er sich an einen 13-JĂ€hrigen mit Down-Syndrom: „Zu Beginn hat sich der Junge noch Ă€ngstlich versteckt“, erzĂ€hlt Harr, „doch am Ende der Tour hat er den Esel selbst gefĂŒhrt – und es dabei besser gemacht als viele andere.“ Normalerweise fĂŒhrt Harrs Tour querfeldein durch die Natur, aber wenn sich GĂ€ste im Rollstuhl, mit Gehhilfe oder Kinderwagen anmelden, bietet er eine Alternativroute auf asphaltierten Wegen an.
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OberbĂŒrgermeisterwahl – Neuwahl am 6. Mai:
Keine Wahlbenachrichtung mehr? Ausweis vorzeigen reicht zum WĂ€hlen

Am Sonntag entscheidet die relative Mehrheit, bei Stimmengleichheit folgt ein Losentscheid

Das Wahlamt prĂ€sentiert die Ergebnisse am Sonntag ab 18 Uhr wieder auf der BĂŒhne auf dem Rathausplatz

Rund 171.000 Wahlberechtigte sind am Sonntag, 6. Mai, erneut aufgerufen, fĂŒr acht Jahre einen neuen OberbĂŒrgermeister oder eine neue OberbĂŒrgermeisterin zu wĂ€hlen. Im ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag, 22. April, hat keine der sechs kandidierenden Personen die absolute Mehrheit von 50 Prozent erreicht. Daher ist eine Neuwahl nötig. Zu dieser treten an: Monika Stein, Martin Horn, Dieter Salomon und Anton Behringer.

In der Neuwahl am Sonntag reicht gemĂ€ĂŸ Gemeindeordnung BadenWĂŒrttemberg die einfache Mehrheit der Stimmen zum Wahlsieg. Bei Stimmengleichheit folgt ein Losentscheid.

Briefwahl

Da die Stimmzettel erst am Freitag, 27. April, in der WahlscheinAusgabe vorlagen, konnte das Wahlamt die Briefwahlunterlagen erst am Freitag postalisch aufgeben. Die Deutsche Post hatte zugesagt, die ca. 22.000 Briefe bis zum Montag zuzustellen, da am Dienstag bekanntermaßen ein Feiertag war. In FĂ€llen, wo dies nicht gelang und die Post die Briefwahlunterlagen bis heute nicht zugestellt hat, gilt folgendes:
Die Betroffenen können mit einer eidesstattlichen ErklÀrung versichern, dass sie die Unterlagen nicht erhalten haben und sich einen Ersatzwahlschein ausstellen lassen. Dies muss schriftlich erfolgen. Aus
ZeitgrĂŒnden wird empfohlen, persönlich im Wahlamt (Fehrenbachallee 12, Erdgeschoss, Raum Schauinsland) zu erscheinen.

Am Mittwoch, 2. Mai, hatte das kommunale Rechenzentrum KIVBF vormittags technische Probleme mit dem elektronischen Einwohnermeldeverfahren. Davon war auch das Freiburger Wahlamt betroffen, das dieses Verfahren zur Bearbeitung der Wahlschein-AntrĂ€ge verwendet. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die in dieser Zeit persönlich erschienen sind, hatten bedauerlicherweise eine lĂ€ngere Wartezeit. Das Wahlamt bittet, dies zu entschuldigen.

Die Ausgabe der Wahlscheine befindet sich im neuen Rathaus im StĂŒhlinger (Fehrenbachallee 12, Erdgeschoss, Raum Schauinsland). Die Öffnungszeiten sind bis zum Wahltag: Donnerstag und Freitag 7.30 bis 18 Uhr, Samstag 8 bis 12Uhr. Am Samstag wird jedoch nur noch ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen ausgestellt, wenn bereits bis Freitag, 18 Uhr ein solcher beantragt worden ist und die Briefwahlunterlagen nicht zugegangen sind. Verlorene Wahlscheine werden nicht ersetzt.

Neue AntrÀge sind nur noch in AusnahmefÀllen bis Sonntag, 15 Uhr, möglich, wenn das Recht auf die Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der Antragsfrist (nach Freitag, 4. Mai, 18 Uhr) entstanden ist oder wenn bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung der Wahlraum nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann.

Alle diejenigen, die innerhalb der 14 Tage zwischen dem ersten und dem zweiten Wahldurchgang das Wahlrecht erhalten (weil sie das 16. Lebensjahr erreicht haben oder dann mindestens drei Monate in Freiburg mit Haupt- oder alleiniger Wohnung gemeldet sind), wurden vom Wahlamt darĂŒber informiert, dass sie wahlberechtigt sind und einen Wahlschein beantragen können. In diesem Fall kann nur mit dem beantragten Wahlschein gewĂ€hlt werden.

Wahlsonntag

Die Wahllokale sind am Sonntag, 6. Mai, von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das jeweils zustĂ€ndige Wahllokal steht auf den Wahlbenachrichtigungen, die die Stadt drei Wochen vor dem ersten Wahlgang an alle Wahlberechtigten verschickt hat. Wie ĂŒblich muss man zur Wahl ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, FĂŒhrerschein mit Lichtbild) mitbringen. Liegt zusĂ€tzlich noch die Wahlbenachrichtigung vor, erleichtert dies den Ablauf im Wahllokal.

Wer seine Benachrichtigung verlegt, verloren oder nach dem ersten Wahlgang entsorgt hat, kann auch ohne Benachrichtigung wÀhlen, muss aber wie erwÀhnt ein amtliches Ausweisdokument vorlegen.


Im Gegensatz zur Kommunalwahl ist bei der OB-Wahl nur je eine Stimme zu vergeben. Deshalb lĂ€uft die StimmauszĂ€hlung schneller als bei anderen Wahlen. Nach SchĂ€tzung des Amtes fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung liegt das endgĂŒltige Ergebnis am Sonntag gegen 19.30 Uhr vor. Das Ergebnis und alle ZwischenstĂ€nde können ab 18 Uhr im Internet unter www.freiburg.de abgerufen werden.

Wer bei der AuszÀhlung live dabei sein möchte, ist am 6. Mai (wie schon am 22. April) herzlich eingeladen, zur Informationsveranstaltung auf den Rathausplatz zu kommen. Ab 18 Uhr werden dort auf einer Videoleinwand stÀndig die aktuellen AuszÀhlungsergebnisse prÀsentiert. Diese Veranstaltung ist öffentlich und wird wiederum von Redakteuren der Badischen Zeitung moderiert.

Lokalwahl

Zwei GebĂ€ude der PĂ€dagogischen Hochschule (PH) in Littenweiler sind mit Schadstoffen belastet. Schwangere und Stillende dĂŒrfen sich nicht in den betroffenen RĂ€umen aufhalten. In der PH werden insgesamt sieben WahlrĂ€ume eingerichtet. Die fĂŒnf WahlrĂ€ume, die ursprĂŒnglich im schadstoffbelasteten KollegiengebĂ€ude (KG) 4 vorgesehen waren, werden in das nicht schadstoffbelastete KG 5 und in die Aula der PH verlegt. Die ZugĂ€nge zu den WahlrĂ€umen ĂŒber die Lindenmattenstraße werden ausgeschildert. Im KG 5 befinden sich die WahlrĂ€ume fĂŒr die Wahlbezirke 310-04, 310-05, 320-01 und 320-02, in der Aula die der Wahlbezirke 320-03, 320-04 und 320-05.

Damit ist gewÀhrleistet, dass auch Schwangere und Stillende in ihrem Wahllokal wÀhlen können. Alternativ kann bis Freitag, 4. Mai, um 18 Uhr ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragt werden. Mit dem Wahlschein kann in jedem beliebigen Freiburger Wahllokal oder per Briefwahl gewÀhlt werden.
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Kurhaus und Kurpark als Forscherraum
9. „Forschertage“ in Bad Krozingen

Bereits zum neunten Mal organisiert der Verein „wo wissen wĂ€chst“ e.V.in Kooperation mit der Kur und BĂ€der GmbH die „Forschertage“ in Bad Krozingen. Dieses Mal findet die Veranstaltung am 8. und 9. Mai 2018 im und ums Kurhaus herum statt.

Unter der Schirmherrschaft von RegierungsprĂ€sidentin BĂ€rbel SchĂ€fer können die kleinen Forscherinnen und Forscher in vielen attraktiven Workshops selbst handeln und aktiv werden. Bei den Mitmachaktionen im Foyer, im großen Kursaal und im Kurpark dreht sich alles um Chemie, Biologie, Physik, Geografie, Technik und Handwerk.

33 Institutionen aus Wirtschaft, Handwerk, Hochschulen und Schulen bieten kindgerecht in abwechslungsreichen Workshops Einblick in die Naturwissenschaften, das Handwerk und die Technik.

Zielgruppe sind Kindergartenkinder und GrundschĂŒlerinnen und GrundschĂŒler der 1. und 2. Klassen.

Über 1800 Kinder mit 300 begleitende Erzieherinnen und LehrkrĂ€ften von der Grenzecke bis zum MarkgrĂ€flerland, vom Hochschwarzwald bis zum Kaiserstuhl werden an beiden Tagen das Kurhaus in einen großen Forscherraum verwandeln.

Exotische Tiere und Fossilien, ein Rettungswagen des DRK, das THW, Mitmachaktionen mit dem Ball und jede Menge Experimente aus Chemie, Biologie, Mathematik, Physik, den sogenannten MINT-FĂ€chern - das alles gibt es unter anderem in drei Workshop - Staffeln an beiden Tagen zwischen 8.30 und 15.45 Uhr.

Zum Abschluss ihrer Staffel bekommen alle Kinder eine mitreißende Show geboten.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit dem Besuch der Clownin Joa Magnolia sowie ein kleiner Streichelzoo von Zoo Burkart ergÀnzt den Besuch. Der nahegelegene Spielplatz kann vor und nach der Veranstaltung genutzt werden.

Kinder und Erwachsene können ihr mitgebrachtes Vesper an einem eigens eingerichteten Vesperplatz im Kurpark einnehmen.

Das Einzugsgebiet der Veranstaltung erstreckt sich auf KindergĂ€rten und Grundschulen aus Bad Krozingen, MĂŒllheim, Heitersheim und Umgebung. Es gibt aber zahlreiche Anmeldungen aus der Grenzecke, z.B. aus Lörrach, Weil und Rheinfelden. Darunter sind viele Institutionen, die die „Forschertage“ schon zum wiederholten Mal besuchen und dieses FrĂŒhjahrsevent bereits in ihrem Jahresprogramm als festen Termin einplanen.

Wichtig ist dem Verein „wo wissen wĂ€chst“ zum einen das Tutoren-Prinzip, bei dem Ă€ltere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus Gymnasien, Berufsschulen und Realschulen die Workshops fĂŒr die Kleinen durchfĂŒhren. Auch Studierende verschiedener pĂ€dagogischer Hochschulen sind beteiligt und bieten altersgemĂ€ĂŸe Workshops fĂŒr die kleinen Forscherinnen und Forscher an.

Andererseits legt der Verein großen Wert darauf, dass die teilnehmenden Gruppen jeweils möglichst aus nicht mehr als 10 Kindern bestehen. Nur so ist pĂ€dagogisch sinnvolles Handeln möglich.

UnterstĂŒtzt wird die Veranstaltung u.a. von zahlreichen Sponsoren. Sie stammen aus Industrie, Handwerk und Gewerbe und ermöglichen dem Verein „wo wissen wĂ€chst“ das Ausrichten der Veranstaltung.

Dass die „Forschertage“ inzwischen in Bad Krozingen lĂ€ngst etabliert sind, zeigt die Tatsache, dass die Veranstaltung fast wieder ausgebucht ist. Am Dienstag- und Mittwochnachmittag (08. und 09. Mai 2018) können sich noch wenige Einzelpersonen mit ihren Kindern im Alter von fĂŒnf bis acht Jahren unter 07643/1880 anmelden.
 
 

 
Kinder, Jugendliche und Erwachsene singen gemeinsam anspruchsvolle Werke
Kantorin wird Kirchenmusikpreis ĂŒberreicht

Freiburg. Zwei Gruppen der Kinderkantorei (50 Kinder zwischen sieben und zehn Jahren), die Jugendkantorei (15 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren) und die Christuskantorei (ca. 60 Erwachsene) laden am Sonntag, 6. Mai um 18 Uhr zusammen mit einer kammermusikalischen Orchesterbesetzung zu einer gemeinsamen ChorauffĂŒhrung in die Christuskirche (Zasiusstraße) ein. Der Schwerpunkt des ungewöhnlichen Projekts mit ĂŒber 125 Musizierenden ist „Mass of the Children“ des englischen Komponisten John Rutter, das in Deutschland im Jahr 2004 erstmals aufgefĂŒhrt wurde. Zu Beginn des Konzerts wird Bezirkskantorin Hae-Kyung Jung der diesjĂ€hrige Kirchenmusikpreis der Evangelischen Landeskirche Baden ĂŒberreicht.

Weitere StĂŒcke sind die Kantate „Rejoice in the Lamb“ op. 30 von Benjamin Britten und die „Chichester Psalms“ von Leonard Bernstein.

„Mass of the Children“ spiegelt einen Tagesablauf vom Erwachen bis zum Einschlafen und schildert Ereignisse eines Tages und Wendepunkt eines Lebens. Der Komponist arbeitet Elemente des Musicals genauso ein wie sĂŒdamerikanische TĂ€nze und klassische Satztechniken.

Das Lob der Gegenwart Gottes in den Lebewesen und Dingen der Welt feiert „Rejoice in the Lamb“. Das Werk von Benjamin Britten, 1943 als Auftragskomposition entstanden, ist inspiriert von der Musik Gustav Mahlers und Igor Strawinskis und beschĂ€ftigt sich mit Arnold Sternbergs Zwölftontechnik.

Den Abschluss des Konzertabends bilden die „Chichester Psalms“ fĂŒr gemischten Chor, Knabensolo und Orchester. Das Knabensolo ĂŒbernehmen an diesem Abend zehn Jungen der Kinderkantorei.

Vor Beginn des Konzertes wird der Leiterin der Christuskantorei Hae-Kyung Jung der Kirchenmusikpreis der Badischen Landeskirche verliehen. Die Bezirkskantorin wird damit fĂŒr ihre langjĂ€hrige qualitĂ€tsvolle, musikalische und pĂ€dagogische Aufbauarbeit gewĂŒrdigt. „Neben ihrer maßgeblichen Arbeit als Organistin und Leitung der Kantorei an der Christuskirche mit AuffĂŒhrung zahlreicher großer Oratorien hat Hae-Kyung Jung besonders in der Kinder- und Jugendarbeit eine hohe Bindekraft entwickelt“, begrĂŒndet Landeskirchenmusikdirektor Kord Michaelis (Karlsruhe) die Wahl der PreistrĂ€gerin.

Besonders die Kinderchorarbeit an der Christuskirche ist sehr lebendig und umfangreich. Momentan singen fast 100 Kinder zwischen 4 und 12 Jahren in vier nach Alter orientierten Gruppen. Bei den Proben wird den Kindern durch Bewegungs- und Aktionslieder, Spiele und Auftritte Freude am Singen vermittelt. RegelmĂ€ĂŸig werden Kindermusicals einstudiert, in denen die Kinder auch schauspielerisch aktiv werden.

Die Jugendkantorei brachte bisher zahlreiche und vielbeachtete AuffĂŒhrungen auf die BĂŒhne, sowohl im klassischen Bereich ‒ beispielsweise mit „Zauberflöte“ von Mozart, „Dido und Aeneas“ von Purcell oder „Stabat Mater“ von Pergolesi ‒ als auch im Pop- und Gospelbereich. Alle Kinder und Jugendliche erhalten fundierte und professionelle Stimmbildung von zwei Stimmbildnerinnen, die als Chor-Assistenz der Kantorin Hae-Kyung Jung zur Seite stehen.

Eintrittskarten fĂŒr das Konzert sind ab 12 bis 25 Euro auf der Website der Christuskantorei (www.christuskantorei.de) sowie bei BZ-Ticketservice oder direkt im Evang. Stadtkantorat (Tel.: 0761-70 789 321) erhĂ€ltlich. Die Abendkasse wird eine Stunde vor dem Beginn des Konzertes eröffnet.
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