Prolixletter
Dienstag, 20. Oktober 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Veranstaltungen 
 
Ausstellung im Waldhaus
Kunst trifft Natur (c) Lucia Menz
 
Ausstellung im Waldhaus
Kunst trifft Natur – von und mit der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage

Öffentliche Vernissage am Freitag, 23. Oktober, um 18 Uhr

Zum fünften Mal veranstaltet das Waldhaus Freiburg in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage eine Werkschau besonderer Art. Auf unterschiedlichste Weise haben sich Künstlerinnen und Künstler mit der Natur auseinandergesetzt und sich von ihr inspirieren lassen. Das Spektrum der Werke reicht von Öl- und Acrylbildern und Zeichnungen über Drucke und Mixed Media bis hin zu Drahtskulpturen und Holzplastiken.

Beteiligt an der Schau sind mehr als 20 Künstlerinnen. Einige von ihnen sind Mitarbeitende und Referentinnen der „Bagage-Familie“, die aus den drei Arbeitsbereichen Pädagogische Ideenwerkstatt, Bagage-Art und Bagage Plan besteht. Außerdem haben Absolvent*innen der Weiterbildung Atelier- und Werkstattpädagogik die Gelegenheit, ihre künstlerischen Arbeiten zu präsentieren. Unter den ausgestellten Werken sind aber auch Arbeiten der Freiburger Künstler Eberhard Brügel und Thomas Stadelmann.

Verantwortlich für die Planung und Kuration sind Birgit Lüdtke-Brucker als künstlerische Leitung der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage und Margret Hansen als stellvertretende Leitung und Ausstellungskuratorin der Stiftung Waldhaus. Zu sehen ist die Ausstellung im Waldhaus Freiburg bis zum 21. März 2027. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Eine öffentliche Vernissage findet am Freitag, 23. Oktober um 18 Uhr statt.

Öffnungszeiten des Waldhauses: Februar bis Oktober: Di – Fr 10 – 17 Uhr, Sonn- u. Feiertag mit Café 12 – 17 Uhr; November und Dezember: Di – Fr 10 – 16.30 Uhr, Sonn- u. Feiertag mit Café 11 – 16 Uhr. Im Januar ist das Haus für Publikum geschlossen.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Sicher und barrierefrei
Stadt modernisiert Ampeln an der Kreuzung Bismarckallee / Wilhelmstraße

Aktuell erneuert die Stadt in ganz Freiburg alte Ampeln und stellt sie auf moderne LED-Technik um. Als Nächstes ist die Anlage an der Kreuzung Bismarckallee / Wilhelmstraße beim Busbahnhof dran. Die Arbeiten starten zum Beginn der Herbstferien am Montag, 26. Oktober, und dauern voraussichtlich zwei Wochen.

Die neue Anlage leuchtet künftig mit LED – das spart Strom, senkt den CO₂-Ausstoß und macht die Ampeln heller und damit sichtbarer. Die längere Lebensdauer der LED-Technik führt zu deutlich weniger Ausfällen. Das wirkt sich positiv auf die Verkehrssicherheit, die Wartung und die Unterhaltungskosten aus. Außerdem wird die Kreuzung barrierefreier: Menschen mit Sehbehinderung und blinde Personen werden künftig durch akustische Signale und einen vibrierenden Taster darüber informiert, wann die Ampel Grün zeigt.

Während der Bauzeit sorgt eine Ersatz-Ampel für einen flüssigen Verkehr. Die neue Ampelanlage kostet rund 90.000 Euro, der Bund fördert den Umbau mit 21.000 Euro.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Gleisarbeiten am Bertoldsbrunnen und Stadttheater – Stadtbahnverkehr unterbroche
Instandhaltungsarbeiten an den am stärksten frequentierten Gleiskreuzen in der Innenstadt
Linie 1 bis 4 werden unterbrochen

Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, und Donnerstag, 29. Oktober 2026, finden am Bertoldsbrunnen und in der Bertoldsstraße am Stadttheater Gleisarbeiten statt. Die Arbeiten dauern von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss. Der Stadtbahnverkehr ist in diesem Zeitraum in der Innenstadt unterbrochen. Davor und danach werden weitere Arbeiten im laufenden Betrieb durchgeführt.

Die Knotenpunkte Stadttheater und Bertoldsbrunnen zählen zu den am stärksten belasteten Abschnitten im Freiburger Stadtbahnnetz. Täglich fahren mehr als 1000 Stadtbahnen dort über die Gleise. Eine regelmäßige Instandhaltung ist daher unerlässlich, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten.

Linien werden geteilt

Die Stadtbahnlinien 1 bis 4 pendeln jeweils zwischen der Endhaltestelle bis zur Innenstadt.

Linie 1: Die Bahnen pendeln zwischen Littenweiler und Bertoldsbrunnen (Steig 6 vor der Nordsee) und Landwasser und Stadttheater (Steig 2 vor dem Eiscafé).

Linie 2: Die Bahnen fahren von Günterstal bis Holzmarkt (Steig 2, vor dem Friedrichsbau) und Brühl und Stadttheater (Steig 1, vor Schaub).

Linie 3 und 5: Die Linien 3 und 5 werden miteinander verknüpft, die Linie 3 geteilt: Die Linie 3 fährt von Zähringen zum Europaplatz und von dort als Linie 5 weiter Richtung Rieselfeld. Halt ist an Steig 13 (Friedrichsring) bzw. in Gegenrichtung am Steig 12 (Pavillon).
Die restliche Linie 3 pendelt zwischen Haid und Stadttheater (Steig 2, vor dem Eiscafé). Die Linie 5 ist darüber hinaus nicht betroffen.

Linie 4: Die Bahnen pendeln zwischen Vauban und Holzmarkt (Steig 1, vor dem Amtsgericht) sowie Messe und Stadttheater (Steig 1, vor Schaub).

Hinweise für Fahrgäste

Fahrgäste von Littenweiler und der Wiehre können alternativ zum Hauptbahnhof die Züge der Höllentalbahn (S1/(S10/S11) nutzen.

Alle Fahrzeiten sind in Echtzeit in der VAG-App sowie auf der Website www.vag-freiburg.de hinterlegt. Dort werden auch die jeweils besten Verbindungen angezeigt.
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Grüne Quellen 
 
Zum Welt-Gorilla-Tag: Geburt bei den Gorillas
Gorillas im Zoo Basel © Zoo Basel
 
Zum Welt-Gorilla-Tag: Geburt bei den Gorillas
Am 24. September 2026, dem Welt-Gorilla-Tag, hat Gorilla-Weibchen Makala (11) ein Junges zur Welt gebracht. Die Mutter kümmert sich aufmerksam um ihren Nachwuchs und trägt ihn eng bei sich. Vater ist der 14-jährige Silberrücken Yeba. Das Jungtier heisst Xola und ist ein Männchen. Westliche Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) sind in der Natur vom Aussterben bedroht.

Im Zoo Basel ist ein Jungtier bei den Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla) zur Welt gekommen. In den frühen Morgenstunden des 24. September 2026, passend zum Welt-Gorilla-Tag, brachte das Gorilla-Weibchen Makala (11) ihr erstes Junges zur Welt. Vater ist der Silberrücken Yeba (14). Das Jungtier, ein Männchen, heisst Xola. Die Geburt folgt auf eine schwierige Zeit für die Gorillagruppe: Im Juli 2026 waren das Männchen Mobali und das wenige Tage alte Jungtier von Joas (37) gestorben.

Enge Mutter-Kind-Beziehung
In den kommenden Monaten wird Xola eng bei seiner Mutter bleiben. Makala säugt ihn regelmässig und trägt ihn dicht an ihren Bauch geschmiegt. Gorillamütter säugen ihre Jungen über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Mit zunehmendem Alter wird das Jungtier seine Umgebung selbstständiger erkunden und sich schrittweise weiter von seiner Mutter entfernen, stets unter ihrem wachsamen Auge.

Erstes Beschnuppern
Die sozialen Interaktionen innerhalb der Gorillagruppe verlaufen bislang geordnet. Besonders das Weibchen Qaziba (7) zeigt reges Interesse am Jungtier. Sie bringt dies durch vorsichtiges Annähern und behutsame Berührungen zum Ausdruck. Der Umgang mit Jungtieren innerhalb der Gruppe ermöglicht jungen Gorilla-Weibchen wichtige soziale Erfahrungen, die ihnen später bei der Aufzucht des eigenen Nachwuchses zugutekommen können. Noch hält die Mutter die anderen Gruppenmitglieder auf Abstand. Wird ihr deren Neugier zu viel, zieht sie sich an einen ruhigen Ort zurück. Mit der Zeit dürfte sie den anderen Gorillas mehr Kontakt erlauben, sodass sie das Jungtier aus der Nähe betrachten, an ihm schnuppern und es berühren können.

Bedrohter Lebensraum
Westliche Flachlandgorillas sind in ihrem natürlichen Lebensraum stark gefährdet. Die Weltnaturschutzunion IUCN führt sie auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten als «vom Aussterben bedroht». Vor allem die Bejagung und die Zerstörung ihres Lebensraums setzen den Tieren zu. Der Bestand nimmt weiter ab.

Das Affenhaus ist geöffnet. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher das Jungtier beobachten.
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Verschiedenes 
 
 
Fahrbahnsanierung im Bereich Kronenbrücke/Lessingstraße
Vom 25. Oktober bis 30. Oktober 2026 führt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) Instandhaltungsarbeiten durch. Im Kreuzungsbereich Kronenbrücke/Lessingstraße wird die Fahrbahn saniert, da sich dort Spurrillen gebildet haben.

Die Lessingstraße (B31a) ist Richtung Kirchzarten an der Kreuzung Kronenbrücke/Lessingstraße für den Geradeausverkehr nur noch einspurig befahrbar. Links- und Rechtsabbiegende sind davon nicht betroffen. Während der Arbeiten kann es im Bereich der Baustelle zeitweise zu Rückstaus kommen.

Der Fußverkehr wird umgeleitet. Der Dreisamradweg sowie die Stadtbahnlinie 5 sind von den Einschränkungen nicht betroffen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Bauarbeiten in der Tullastraße
Ab kommenden Donnerstag ist die Durchfahrt von Zähringen ins Industriegebiet Nord für Autos voll gesperrt

Ab Donnerstag, 22. Oktober, laufen im Bereich der Unterführung in der Tullastraße umfassende Bauarbeiten. Dafür muss der Straßenabschnitt für Autos voll gesperrt werden. Das Baufeld wandert: Zunächst betrifft die Sperrung die Kreuzung mit der Siemensstraße, später auch die Einmündung Karlsruher Straße und die Unterführung. Entscheidend ist aber: Autofahrer*innen müssen die ausgeschilderte Umleitung nutzen; eine Durchfahrt ist nicht möglich. Wer zu Fuß unterwegs ist oder sein Fahrrad schiebt, kommt jedoch immer durch.

Auf Höhe der Siemensstraße müssen mit den Arbeiten zwei Roteichen gefällt werden. Als Ersatz pflanzt die Stadt zwei weniger wuchsstarke Linden, die besser mit den beengten Verhältnissen im Untergrund zurechtkommen.

Die Baustelle ist zeitlich so abgestimmt, dass sie nicht zeitgleich zu den Gleisarbeiten der VAG in der Zähringer Straße läuft. Zunächst arbeitet Badenova Netze an einer Gasleitung, dann erneuert der Eigenbetrieb Stadtentwässerung einen Mischwasserkanal und im Anschluss verlegt Badenova Wärmeplus Fernwärmeleitungen. Bis Mai 2027 betrifft die Vollsperrung in der Tullastraße den Bereich der Unterführung. Ab Juni wandert die Vollsperrung dann in Abschnitten in Richtung Kreisverkehr zur Engesser Straße.

Die Arbeiten sind Teil des umfassenden Umbaus der Tullastraße, der seit August läuft. Wenn alle Leitungen im Untergrund verlegt sind, gestaltet das Garten- und Tiefbauamt voraussichtlich noch bis Herbst 2028 den gesamten Straßenraum grundlegend um. Dabei stehen mehr Sicherheit, Klimaanpassung und Barrierefreiheit im Fokus. Wer mehr erfahren möchte, findet auf der städtischen Internetseite ausführliche Informationen: www.freiburg.de/tullastrasse
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Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: „Campus trifft Kultur“ feiert Semesterstart
© Jürgen Rösner
 
Karlsruhe: „Campus trifft Kultur“ feiert Semesterstart
Open-Air-Konzert zum Start ins Wintersemester am 23. Oktober 2026 mit regionalen Bands, Punsch und freiem Eintritt

Zum Start des Wintersemesters 2026 lädt die Veranstaltung „Campus trifft Kultur“ erneut dazu ein, die Kulturszene der Fächerstadt zu entdecken. Am Freitag, 23. Oktober 2026, verwandelt sich der Kronenplatz von 16:30 bis 23:00 Uhr in eine Open-Air-Bühne für regionale Musikacts. Das Wissenschaftsbüro der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe und das TRIANGEL des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) veranstalten das Event gemeinsam mit zahlreichen lokalen Partnern. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung richtet sich an Erstsemester, Studierende und alle Kulturinteressierten.

Klang der Fächerstadt: Live-Musik auf dem Kronenplatz
Im Mittelpunkt der diesjährigen Auftaktveranstaltung steht die Musikszene Karlsruhes. Nach der Eröffnung um 16:45 Uhr erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit sechs Acts aus unterschiedlichen Genres.

Den Auftakt macht die Band Lehner, präsentiert vom KOHI Kulturraum e. V. Mit deutschsprachigem Indie-Rock und Einflüssen aus Punk und Hamburger Schule eröffnet sie den musikalischen Abend. Anschließend übernimmt Felber auf Initiative des Kulturzentrums Tempel die Bühne. Das Ensemble verbindet eingängigen Indie-Pop mit treibenden Gitarren und persönlichen Texten über Verletzlichkeit und Selbstironie.

Mit einer Mischung aus Chanson, Folk und Pop bringt Miri in the Green, präsentiert von Die neue Fledermaus, anschließend melancholische und zugleich leichte Klänge auf den Kronenplatz. Südamerikanische Rhythmen stehen danach bei Sudaka im Mittelpunkt. Das Ensemble wird präsentiert vom Verein KlangKunst in der Hemingway Lounge e. V. und lädt mit moderner New Cumbia zum Tanzen und Mitfeiern ein.

Im weiteren Verlauf des Abends tritt die Rapperin BEX auf, die erneut vom KOHI Kulturraum e. V. präsentiert wird. In ihren Songs setzt sie sich mit Themen wie Selbstfindung und gesellschaftlichen Fragen auseinander und überzeugt mit klarer Haltung und starker Bühnenpräsenz.

Den Abschluss gestalten Haphazard, die Jurypreisträger des New Bands Festivals 2025. Die Rockband wird in Kooperation von der Alten Hackerei, dem Substage Karlsruhe e. V., dem jubez, Subculture And Underground e.V. und POPNETZ Karlsruhe präsentiert. Ihr Sound bewegt sich zwischen Progressive-, Heavy- und Krautrock und bildet den energiegeladenen Abschluss des Konzertprogramms.

Kultur entdecken und Kontakte knüpfen
Eine eigens eingerichtete Kulturecke bietet Gelegenheit, mit lokalen Kulturakteurinnen und Kulturakteuren ins Gespräch zu kommen und sich über das Karlsruher Kulturangebot zu informieren. Gerade für Erstsemester bietet die Veranstaltung damit eine unkomplizierte Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und das kulturelle Leben der Stadt kennenzulernen.

Für herbstliche Atmosphäre sorgen kostenloser Glühwein und Punsch, solange der Vorrat reicht.

„Campus trifft Kultur“ ist ein städtisches Gemeinschaftsprojekt des Wissenschaftsbüros der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe in Kooperation mit dem Triangel des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Karlsruher Kultureinrichtungen. Das Wissenschaftsbüro vernetzt Stadtgesellschaft und Wissenschaft miteinander und fördert insbesondere auch den wissenschaftlichen Nachwuchs in Karlsruhe. Hierfür werden immer wieder Projekte ins Leben gerufen, die den Studierenden beim Ankommen in der Fächerstadt helfen und sie während ihrer Studienzeit unterstützen.

zum Bild oben:
Eine frühere „Campus trifft Kultur“-Eröffnungsparty auf dem Kronenplatz
© Jürgen Rösner
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Verschiedenes 
 
 
Kanalsanierung an der B3
Linke Fahrspuren der Isfahanallee ab Mittwoch, 21. Oktober, gesperrt

Längere Fahrzeiten im Berufsverkehr

Die Stadt erneuert ab Mittwoch, 21. Oktober, die in die Jahre gekommenen Regenwasserkanäle entlang der B3. Die Bauarbeiten laufen im Abschnitt zwischen der Zinkmattenstraße und der Hans-Bunte-Straße und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember.

Um die Kanäle auf die spätere Sanierung vorzubereiten, bessert die Stadt zunächst Schächte aus und baut neue. Stark beschädigte Kanalabschnitte müssen zudem geöffnet und ersetzt werden. Während der Bauarbeiten sind abschnittsweise die jeweils linken Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr wird auf den verbleibenden Fahrspuren an den Baustellen vorbeigeführt. Insbesondere im Berufsverkehr ist mit längeren Fahrzeiten zu rechnen.

Die Stadt hat die Kanalsanierung zeitlich so geplant, dass sie sich nicht mit der VAG-Baustelle in der Zähringer Straße überschneidet. Der Berufsverkehr ist so zwar eingeschränkt, kommt jedoch nicht zwei Mal auf kurzer Strecke ins Stocken.
 
 

Grüne Quellen 
 
 
Lebensräume bewahren, Aussterben verhindern
Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe fördert in zehn Jahren 48 Vorhaben mit 4,5 Millionen Euro

Vom Nebelwald in Ecuador über die Masai Mara in Kenia bis zum Luchsprojekt in Baden-Württemberg reicht das Engagement der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe. Sie wurde 2016 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. 19 Vorhaben haben einen internationalen, 24 einen lokalen oder regionalen Schwerpunkt und fünf sind überregional. Insgesamt kamen bislang mehr als 4,5 Millionen Euro für den Artenschutz zusammen.

„Es macht mich stolz und dankbar, wenn aus dem Engagement so vieler Unterstützer konkrete Hilfe für bedrohte Tierarten und ihre Lebensräume entsteht“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Mit der Stiftung können wir unsere Arbeit im Zoo über dessen Grenzen hinaus gemeinsam mit starken Partnern fortsetzen. Das bewegt mich sehr.“

Zoo und Stiftung ergänzen sich in ihren Aufgaben. Die Fachleute im Zoo engagieren sich unter anderem in zahlreichen Erhaltungszuchtprogrammen der europäischen Zoovereinigung EAZA. Die Stiftung fördert Maßnahmen in den natürlichen Lebensräumen bedrohter Tierarten. So verbindet sie Ex-situ-Artenschutz, also den Schutz außerhalb des natürlichen Lebensraums im Zoo, mit In-situ-Artenschutz, dem Schutz in der Natur.

Ein Schwerpunkt der Stiftung liegt in Ecuador. In der Nebelwaldregion bei Mindo hat die Stiftung Flächen erworben, um erhaltenen Wald zu bewahren und gerodete Bereiche wieder aufzuforsten. Mit rund 1.103.000 Euro ist Ecuador das größte Einzelprojekt. Bei den Aufforstungen arbeitete die Stiftung mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) zusammen. „Das Projekt in Ecuador zeigt, wie wir mit langfristigem Engagement wertvolle Nebelwaldflächen sichern und gerodete Bereiche wiederherstellen können“, sagt Dr. Clemens Becker, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung.

In der Masai Mara in Kenia setzt die Stiftung ebenfalls auf eine langfristige Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem WWF unterstützt sie dort Gemeindeschutzgebiete, die wichtige Wanderwege für Wildtiere sichern und zugleich die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung berücksichtigen. In dieses Vorhaben flossen bisher rund 893.000 Euro. In Bangladesch fördert die Stiftung zusammen mit dem Verein Plumploris unter anderem eine Auffang- und Auswilderungsstation für die gefährdeten Bengalischen Plumploris. Dafür wurden bislang 134.000 Euro bereitgestellt.

„Tiere im Zoo sind Botschafter für die bedrohten Artgenossen in der Natur“

„Viele der im Zoo gehaltenen Arten sind mit Partnerprojekten in der Natur verbunden. Die Afrikasavanne etwa steht in enger Verbindung mit dem Schutz der Masai Mara“, sagt Artenschutzkuratorin Sandra Dollhäupl. „So wird für Zoogäste sichtbar, wie die Haltung der Tiere und der Erhalt ihrer Lebensräume zusammengehören. Diese Verbindung ist für uns ganz entscheidend. Die Tiere im Zoo sind Botschafter für die bedrohten Artgenossen in der Natur.“

Wie eng Erhaltungszucht und Maßnahmen vor Ort verzahnt sein können, zeigt der Vietnamfasan. In der Natur gilt die Art als ausgestorben. Ihr Fortbestand ist dem jahrzehntelangen Engagement von Zoos und privaten Haltern zu verdanken. Aus wenigen Tieren entstand eine Reservepopulation, die in Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen gezielt vermehrt wird – auch im Zoo Karlsruhe. Einzelne Vögel wurden inzwischen über den Zoo Berlin nach Vietnam gebracht, darunter eines aus Karlsruhe. Mit starker Unterstützung der Artenschutzstiftung entstand dort eine Zuchtstation. Dort gezüchtete Jungtiere sollen künftig die Grundlage für eine Wiederansiedlung in der Heimat der Art bilden. Für das Vorhaben hat die Stiftung bislang rund 147.000 Euro bereitgestellt.

Auch das Luchsprojekt in Baden-Württemberg zeigt, was durch die Zusammenarbeit verschiedener Partner erreicht werden kann. Im Koordinationsgehege im Tierpark Oberwald, der Dependance des Zoos mitten im Wald, werden junge Luchse mit möglichst wenig Kontakt zu Menschen auf ein selbstständiges Leben in der Natur vorbereitet. Die Stiftung hat den Bau der Anlage mit rund 210.000 Euro mitfinanziert. Das Gesamtprojekt setzen das Land Baden-Württemberg, die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt, der Landesjagdverband, der WWF Deutschland, die Luchs-Initiative und der Zoo Karlsruhe gemeinsam um. Geeignete Tiere aus Erhaltungszuchtprogrammen werden vorbereitet und im Schwarzwald ausgewildert. Das Vorhaben veranschaulicht den One Plan Approach der Weltnaturschutzunion IUCN: Maßnahmen innerhalb und außerhalb des natürlichen Lebensraums werden gemeinsam geplant und verwirklicht.

„Es bewegt mich, zu sehen, wie viele Menschen und Organisationen sich für ein Ziel einsetzen: dem Luchs in Baden-Württemberg wieder eine Zukunft zu geben“, sagt Reinschmidt. „Wir sind stolz, mit dem Koordinationsgehege und unserer Stiftung einen wichtigen Beitrag zu leisten. Wenn alle an einem Strang ziehen, kann daraus eine Zukunft für den Luchs bei uns im Schwarzwald entstehen.“

Auch in der Region unterstützt die Stiftung zahlreiche Vorhaben. Dazu zählen Projekte für Moorfrösche, Mehlschwalben und Wiesenbrüter, die Saalbachniederung sowie Nisthilfen für verschiedene Vogelarten. Im Moorfroschprojekt werden Tiere im Zoo aufgezogen und anschließend in geeigneten Lebensräumen ausgewildert. Das Engagement reicht damit von internationalen Schutzgebieten bis zu Maßnahmen direkt vor der eigenen Haustür.

„Die Stiftung zeigt, dass Karlsruhe Verantwortung für den Erhalt der biologischen Vielfalt übernehmen kann – in der Region und weltweit“, sagt Michael Obert, ehemaliger Bürgermeister und langjähriger Vorsitzender des Stiftungsrats. „Dass so viele Unterstützer diese Arbeit tragen, ist ein großer Erfolg.“

Bei einem Festakt im Zoo Karlsruhe sind rund 100 Gäste zusammengekommen, darunter der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Unterstützer der Stiftung und Vertreter verschiedener Artenschutzprojekte. Sie blickten dabei gemeinsam auf zehn Jahre erfolgreiches Engagement für bedrohte Arten und ihre Lebensräume zurück.
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Verschiedenes 
 
Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beginnt
Bad Feilnbach: Ehem. Baderanwesen Abachstraße 4 (c) DAD / Guido Siebert
 
Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beginnt
Hundertjährige Tradition an Heilberufen im Haus

An der Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale mit einem Fördervertrag über 60.000 Euro. lm Zuge der aktuellen Planung soll das Gebäude, das jahrzehntelang leer stand, als Wohnhaus für eine junge Familie mit kleiner Einliegerwohnung im früheren Heuboden revitalisiert werden.

Spätestens um 1720 entstand das Gebäude als zweigeschossiger Massivbau. 1759 war das Mittelflurhaus mit rückwärtigem Wirtschaftsteil in kirchlichem Besitz und diente als Kramerladen. Möglicherweise stehen die vermauerten, ungewöhnlich großzügigen Fensternischen in der nördlichen Außenwand des späteren Stallteils in Zusammenhang mit dieser Nutzung. 1811 wurde der Wohnteil umgebaut und mit zahlreichen Putz- und Stuckdetails versehen, etwa mit den bereits erwähnten Fensterumrahmungen oder den verzierten Mauerecken im Inneren.

Die Westwand des Wohnteils zeigt eine Putzlisene, die bereits 1815 durch Anbau bzw. Erneuerung des Wirtschaftsteils verdeckt wurde. Als Bauherr dieser zweiten Hauptbauphase gilt Vitus Hackl, der das Baderhandwerk in das Haus brachte und damit eine bis 1926 fortgesetzte Tradition von Heilberuflern im Haus – später meist promovierte Mediziner – begründete. Aus dieser Zeit sind einige geschnitzte Türstöcke an Wohn- und Wirtschaftsteil erhalten, die in den Datierungsinschriften Verweise auf die Heilkunde „verstecken“. Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch verschiedene eher bürgerlich wirkende Elemente wie eine neugotische Hausmadonna, ein Vordach über dem Haupteingang, gesägte Pfettenköpfe und dekorative Bleiverglasung im Wirtschaftsteil bereichert.

Ungewöhnlich sind vor allem Befunde im Bereich des ehemaligen Wirtschaftsteils, die sich möglicherweise durch Bezüge zur Nutzung erklären lassen: Die bereits erwähnten bleiverglasten Fenster und der geschnitzte Türstock an einem Raum mit hölzerner Stalldecke, ein annähernd quadratischer Raum mit profiliertem Deckenspiegel und besonders aufwändig geschnitztem Türstock, der nur vom Stall aus zugänglich war, oder zahlreiche Nischen rund um die Zugangstür dieses Gebäudeteils, die vielleicht auf eine frühere Pforten- bzw. Durchreiche-Situation hinweisen könnte.

Das ehemalige Baderanwesen gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Jahrestag der Deportation von Freiburger Jüdinnen und Juden nach Gurs
Gedenkfeier am Donnerstag, 22. Oktober

Eine Gedenkfeier erinnert am Donnerstag, 22. Oktober, um 16 Uhr an die Deportation von Freiburger Jüdinnen und Juden in das südfranzösische Internierungslager Gurs. Die Veranstaltung findet auf dem Platz der Alten Synagoge statt. Anschließend folgt ein Schweigemarsch zum Mantel-Mahnmal auf der Wiwili-Brücke, wo zum Gedenken an die Opfer Kränze niedergelegt werden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der 22. Oktober 1940 war der letzte Tag des jüdischen Laubhüttenfestes (hebräisch: Sukkot). In einer konzertierten Aktion der nationalsozialistischen Gauleiter Robert Wagner („Gau Baden“) und Josef Bürckel („Gau Saarpfalz“) wurden an diesem Tag über 6500 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt. Vom Freiburger Bahnhof aus wurden mindestens 379 Freiburger Jüdinnen und Juden deportiert.

Viele der in Gurs Internierten starben aufgrund völlig unzureichender Nahrung, katastrophaler hygienischer Zustände und fehlender medizinischer Versorgung an Entkräftung, Hunger und Krankheit. Ab August 1942 wurden die noch Lebenden über das Sammellager Drancy bei Paris in die Vernichtungslager im Osten, vor allem nach Auschwitz-Birkenau, deportiert und dort ermordet.

Die Gedenkfeier beginnt mit einem Beitrag von Bürgermeisterin Christine Buchheit für die Stadt Freiburg. Anschließend sprechen Nicole Elias, Zweite Vorsitzende der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher, sowie François Blum im Namen des Vereins „Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen Israelitischen Gemeinde Freiburg“.

Ein besonderer Teil der diesjährigen Gedenkfeier ist die Lesung aus den Briefen von Siegfried und Marie Nelson: Ihr Enkel Joachim S. Nelson liest aus den Briefen seiner Großeltern, die im Oktober 1940 gemeinsam mit mehreren Familienmitgliedern nach Gurs deportiert wurden. Marie Nelson arbeitete dort in der Krankenbaracke und starb am 6. Februar 1942 im Alter von 53 Jahren im Lager. Wenige Tage vor seiner Deportation von Gurs nach Auschwitz schrieb Siegfried Nelson am 29. Juli 1942 an seine in Zürich lebende Schwester: „Wir leben hier in der großen Hoffnung, dass wir die längste Zeit hier waren und hoffe, dass wir uns dann alle mal treffen, wenn es nur schon so weit wäre.“ Am 8. August 1942 wurde Siegfried Nelson nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort am 12. August 1942 ermordet. Er wurde 55 Jahre alt.

Im Anschluss spricht Moshe Haas, Kantor der Israelitischen Gemeinde Freiburg, die Gebete El Male Rachamim und Kaddisch zum Gedenken an die Opfer des Holocaust. Abschließend folgt der Schweigemarsch zum Mantel-Mahnmal auf der Wiwili-Brücke.

Der Synagogenbrunnen, der zuletzt wegen Störungen trocken lag, wird anlässlich des Gedenkens an Gurs aktiviert und voraussichtlich bis 22. Oktober mit Wasser gefüllt sein. Anschließend wird er wieder trockengelegt, damit Anfang November die Sanierungsarbeiten für den dauerhaften störungsfreien Betrieb beginnen können.

Veranstalter der Gedenkfeier ist das Kulturamt der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit: Israelitische Gemeinde Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher, Chabad Lubawitsch Freiburg, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Freiburg, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Freiburger Hilfsgemeinschaft/Arbeitskreis NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen israelitischen Gemeinde Freiburg, Roma-Büro Freiburg, Rosa Hilfe Freiburg, Sinti-Verein Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg, SWR Studio Freiburg und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Standesamt am Mittwoch, 21. Oktober, geschlossen
Aufgrund einer landesweiten Fortbildungsveranstaltung für Standesbeamte ist das Standesamt am Mittwoch, 21. Oktober, geschlossen. Für Bestattungsunternehmen ist von 8.30 bis 12 Uhr ein Bereitschaftsdienst eingerichtet.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Nach der Tigermückensaison ist vor der Tigermückensaison
Ab jetzt wichtig: Regentonnen ausbürsten, um Eier der Tigermücke zu entfernen

Das Ende des Sommers hat auch sein Gutes – die Tigermückensaison geht bald zu Ende. Doch gerade jetzt gilt es, aktiv zu werden, um die erste Generation des nächsten Jahres in Schach zu halten. Aktuell sind zwar schon weniger Mücken unterwegs – die verbliebenen Weibchen legen im Herbst aber spezielle Eier ab, die gegen Kälte und Trockenheit resistent sind. So können sie den Winter unbeschadet überstehen. Und wenn es ab Mitte April wieder wärmer wird, schlüpfen die Larven.

Wer sich den nächsten Sommer nicht durch die Tigermücke verderben lassen will, sollte deswegen jetzt Folgendes tun: Regentonnen leeren und mit einer Bürste oder einem Schwamm ausschrubben, um die Eier zu entfernen; im Anschluss mit Wasser nachspülen. Ideal ist heißes Wasser, denn bei 80 Grad werden auch verbliebene Eier abgetötet. Das Wasser dann auf keinen Fall im Gully entsorgen, sondern besser im Garten versickern lassen. Auch alle anderen nicht mehr benötigte Gefäße, Behälter und Untersetzer sollten geleert, gründlich gereinigt und über den Herbst und Winter trocken gelagert werden.

Die Stadt hatte gemeinsam mit der Firma Icybac Mitte April mit der Bekämpfung der Tigermücke begonnen und Bürger*innen aufgerufen, aktiv gegen Brutstätten im eigenen Garten vorzugehen und Vorkommen zu melden. Über den Sommer sind etwa 700 Fundmeldungen bei Icybac eingegangen.

„Die meisten Brutstätten befinden sich auf privaten Flächen. Daher ist mein dringender Appell an alle Freiburgerinnen und Freiburger: Werden Sie schon jetzt aktiv, machen Sie es der nächsten Mückengeneration schwer. Wenn alle Nachbarn an einem Strang ziehen, wird sich das im nächsten Sommer auszahlen“, so Bürgermeisterin Carolin Jenkner.

Weitere Infos gibt es online
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Verschiedenes 
 
Burg Teck: Muttersorgen
Sybillenloch unterhalb der Burg Teck (c) TMBW / Andreas Weise --
 
Burg Teck: Muttersorgen
Unterhalb der Burg Teck führt ein Pfad zum „Sybillenloch“. Der Name der Höhle geht auf die weise Sybille zurück, die dort einst gelebt und Wunder vollbracht haben soll. Mit ihren seherischen Fähigkeiten und verborgenen Schätzen half sie den Menschen. Von anderem Schlag waren ihre drei räuberischen Söhne, die im Tal Angst und Schrecken verbreiteten. Aus Scham kehrte Sybille ihnen den Rücken und fuhr mit flammendem Haar in einem Feuerwagen, gezogen von Wildkatzen, durch die Lüfte davon. Wohin, weiß niemand. Doch wo ihr Wagen die Erde berührte, wächst das Korn bis heute besonders üppig. Davon kann man sich beim Besuch der Burg überzeugen.
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Verschiedenes 
 
 
Arbeiten an den Hochspannungsleitungen für Dietenbach
Ausfahrten der B31 nachts gesperrt

Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Um für die Arbeiten Schutznetze aufzubauen, sind wieder Sperrungen notwendig:

- In der Nacht von Dienstag, 20. Oktober, auf Mittwoch, 21. Oktober, ist dafür zwischen 22 und 4 Uhr die Ausfahrt von der B31 stadtauswärts auf die Tel-Aviv-Yafo Allee Richtung Lörrach / Rieselfeld voll gesperrt.
- In der Nacht von Mittwoch, 21. Oktober, auf Donnerstag, 22. Oktober, ist dann die Ausfahrt von der B31 stadteinwärts fahrend auf die Tel-Aviv Yafo-Allee Richtung Landwasser / Betzenhausen voll gesperrt. Die Sperrung dauert auch in dieser Nacht von 22 bis 4 Uhr.

Eine Umleitung ist eingerichtet.

Hintergrund: Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils und werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo Allee sowie der B31 verläuft. Die Arbeiten hierfür haben bereits Anfang März begonnen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Film-Konzert: WE STOOD LIKE KINGS: Ô PINOCCHIO (PINOCCHIO)
Belgien 2025, 70 Min.
Regie und Illustrationen: Carll Cneut, Animation: Cartoonbase Studio, Live-Musik: We Stood Like Kings

Die belgische Post-Rock Band mit Klavier, WE STOOD LIKE KINGS, bringt ihre atmosphärische und dynamische Musik zum dritten Mal mit einem Film zu uns. Doch diesmal kehrten sie ihr gewohntes Verfahren um: Ihre Musik folgt nicht bestehenden Bildern, sondern ein Film wurde zum von ihnen komponierten Konzeptalbum erschaffen. Vielleicht gilt es deshalb vielen, einschließlich ihrer selbst, als ihr bestes.

Die Inspiration war die Neuerzählung von Carlo Collodis fast 150 Jahre alter Geschichte von Pinocchio. Die 90-jährige, mehrfach ausgezeichnete, niederländische Schriftstellerin Imme Dros erzählt die abenteuerliche Entwicklung von der Holzmarionette zum Menschen in einer fantastischen Welt neu. Pinocchio sehnt sich nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft, doch auf sein Vertrauen folgt oft Verrat. Der ebenso vielfach preisgekrönte belgische Illustrator Carll Cneut zeichnete diese Märchenwelt in kraftvollen, surrealen Bildern. Das Brüsseler Cartoonbase Studio animierte schließlich, gemeinsam mit WE STOOD LIKE KINGS, Cneuts Illustrationen und so entstand der einstündige Film.

Im Mai hat WE STOOD LIKE KINGS im Slow Club gespielt. In Kooperation mit dem Slow Club gibt es nun die Möglichkeit, das neue Werk in seiner Gesamtheit zu erleben, die Band live und den Film auf großer Leinwand.

Kommunales Kino Freiburg
Mo 19.10., 20:00
 
 

Verschiedenes 
 
VAG Freiburg: Linie 3 fährt bald wieder wie gewohnt
Baustelle im Sommer / c) VAG Freiburg / Foto: Anja Thölking
 
VAG Freiburg: Linie 3 fährt bald wieder wie gewohnt
VAG schließt Gleissanierung in Brühl und Zähringen erfolgreich ab

- Fahrgäste profitieren von mehr Komfort, barrierefreien Haltestellen und kürzeren Fahrzeiten
- Arbeiten werden pünktlich abgeschlossen
- Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben, Schwankungen der Bahnen beseitigt

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird die umfassende Gleissanierung in Brühl und Zähringen planmäßig abschließen. Ab Montag, 19. Oktober, verkehren die Stadtbahnen der Linie 3 wieder ohne Einschränkungen und nach dem regulären Fahrplan. Auch die während der Bauzeit notwendigen Fahrplananpassungen auf weiteren Linien entfallen.

Für die Fahrgäste bringt die Modernisierung spürbare Verbesserungen: Die Stadtbahnen fahren komfortabler, die zuvor aus Sicherheitsgründen eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzung ist aufgehoben und die modernisierten Haltestellen bieten mehr Barrierefreiheit. Zudem profitiert die Strecke von einer leistungsfähigeren Infrastruktur.

Mit der Baumaßnahme erneuerte die VAG einen stark genutzten Streckenabschnitt grundlegend. Modernisiert wurden die Gleisanlagen, die Haltestellen Hornusstraße und Tullastraße, die Entwässerung sowie die Signaltechnik. Darüber hinaus baute die VAG zusätzliches Grüngleis ein.

Mehr Rasengleis für weniger Verkehrsgeräusche

Die Baumaßnahme verbessert nicht nur die Infrastruktur, sondern stärkt auch die Klimaanpassung entlang der Strecke. Wo es möglich war, hat die VAG Rasengleis angelegt oder Flächen mit Fugengittersteinen teilentsiegelt. So sind inzwischen rund 50 Prozent des Abschnitts entsiegelt oder teilentsiegelt. Die Maßnahmen wurden mit 40.000 Euro Fördermittel des Bundes und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Grüngleis kann Regenwasser besser aufnehmen, trägt zur Kühlung der Umgebung bei und mindert die Verkehrsgeräusche.

„Hitzewellen und Starkregen werden künftig häufiger auftreten. Begrünte Gleise leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unsere Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen“, erläuterte VAG-Vorstand Oliver Benz.

Mehr Komfort auf der Linie 3

Die neuen Gleise sorgen für ein ruhigeres Fahrverhalten der Stadtbahnen. Das bislang bekannte Schwanken der Fahrzeuge zwischen den Haltestellen „Hornusstraße“ und „Reutebachgasse“ gehört der Vergangenheit an.

Die Sanierungsarbeiten waren notwendig, da Teile der Gleisanlage bereits mehrere Jahrzehnte alt waren. Mit der Erneuerung verbessert die VAG die Zuverlässigkeit der Strecke und verringert zugleich den künftigen Wartungsaufwand. Zudem trägt die neue Infrastruktur dazu bei, die Lärmbelastung für Anwohnende zu reduzieren.

Großes Projekt bleibt im Zeitrahmen

Während der Bauarbeiten führten unter anderem mehrere starke Hitzephasen und zusätzlich nötige Bodenarbeiten zu zusätzlichem Aufwand. Die VAG schloss die Baumaßnahme dennoch innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens ab. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf rund sieben Millionen Euro. Die finale Abschlussrechnung steht noch aus. Das Projekt wird im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) mit rund vier Millionen Euro gefördert.

VAG-Vorstand Stephan Bartosch betonte: „Große Infrastrukturprojekte sind für Fahrgäste und Anwohnende immer mit Einschränkungen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass wir die Arbeiten wie geplant abschließen konnten. Das zeigt, dass die intensive Vorbereitung und die enge Abstimmung mit sehr vielen Beteiligten erfolgreich waren.“

Dank für Geduld und Verständnis

Während der Bauarbeiten hatte die VAG einen umfassenden Schienenersatzverkehr angeboten. Gleichzeitig war es aufgrund verschiedener Baumaßnahmen unterschiedlicher Akteure über mehrere Monate hinweg zu Einschränkungen gekommen für Fahrgäste, Anwohnende und den Straßenverkehr. Die VAG bedankte sich deshalb ausdrücklich für das Verständnis und die Geduld der Anwohnenden, der Gewerbetreibenden sowie ihrer Fahrgäste.

„Die Investition kommt unseren Fahrgästen unmittelbar zugute. Mit den erneuerten Gleisen und Haltestellen schaffen wir die Grundlage für einen zuverlässigen und leistungsfähigen Stadtbahnverkehr im Freiburger Norden“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Baustart für neuen Gehweg in der Heiliggeiststraße
Das Garten- und Tiefbauamt startet am Montag, 19. Oktober, mit dem Lückenschluss des Gehweges in der Heiliggeiststraße entlang der ehemaligen Kinderklinik. Die Arbeiten laufen voraussichtlich bis Mitte November. Der Kfz- und Radverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen, Fußgänger*innen werden an der Baustelle vorbeigeführt.

In den Jahren 2022 und 2023 wurden bereits die Radwege in der Friedhof- und der Heiliggeiststraße ausgebaut. Nun folgen Verbesserungen für den Fußverkehr. Für den neuen Gehweg auf der östlichen Seite muss die Heiliggeiststraße verbreitert werden. Die Stadt hat dafür den Grundstücksstreifen entlang der Baumallee von der Uniklinik erworben. Die dortigen Stellplätze werden durch den Umzug der Kinderklinik nicht mehr in voller Anzahl benötigt. Stattdessen kann hier nun ein 2,5 Meter breiter, baulich getrennter Gehweg entstehen.

Während der Bauphase bleibt der angrenzende Parkplatz der Uniklinik weiterhin befahrbar, da die Arbeiten lediglich einen Teil der Stellplätze betreffen. Die Zufahrt erfolgt per Einbahnregelung weiterhin über die Heiliggeiststraße. Die Ausfahrt ist über die Mathildenstraße möglich.

Fußgänger*innen werden über den Parkplatz an der Baustelle vorbeigeführt. Für eine kurze Zeit von rund einer Woche ist der Überweg in der Heiliggeiststraße auf Höhe der Mathildenstraße gesperrt. Die Fahrbahn lässt sich aber weiterhin auf dem etwa 80 Meter entfernten Überweg in der Friedhofstraße auf Höhe der Lortzingstraße queren.

Die Kosten für die Bauarbeiten liegen bei rund 80.000 Euro.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen durch die Arbeiten. Informationen zu weiteren städtischen Baustellen in Freiburg gibt es unter www.freiburg.de/baustellen.
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Verschiedenes 
 
Nordrach: Geist des Waldes
Klosterruine Allerheiligen in Oppenau (c) Renchtal Tourismus GmbH / Florian Orth
 
Nordrach: Geist des Waldes
Im Walgebiet Moos bei Nordrach im Schwarzwald streift bei Nacht der „Moospfaff“ umher, um den sich viele Geschichten ranken. Eine besagt, er sei ein Mönch im Kloster Gengenbach gewesen, der den Freitod wählte und daher keine Ruhe findet. Eine andere beschreibt ihn als Gengenbacher Abt, der das irdische wie das himmlische Gericht zu täuschen suchte und bis heute dafür büßt. Eine weitere Legende verortet ihn im Kloster Allerheiligen und berichtet, er habe auf dem Weg zur Heilung eines Kranken in einem entlegenen Dorf versehentlich eine heilige Hostie verloren, nach der er noch immer suche. Im „Moospfaffmonat“ Oktober dreht sich in Nordrach alles um die geheimnisvolle Sagengestalt. Das ganze Jahr genießen kann man dort Moospfafftorte, Moospfaffkugeln und Moospfafflikör.
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Verschiedenes 
 
 
Wichtiger Knotenpunkt wird sicherer für den Fuß- und Radverkehr
Bauarbeiten an der Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße beginnen

Sperrungen und Einschränkungen in den kommenden Monaten

Das städtische Garten- und Tiefbauamt beginnt am Montag, 19. Oktober, mit der Umgestaltung des Knotenpunkts Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße. Die Kreuzung soll übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmer*innen werden. Der Umbau ist besonders wichtig, da sich im Umfeld mehrere Schulen und das Studierendenwohnheim Händelstraße befinden. Dort sind also viele Menschen zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Ziel der Verwaltung ist es, dass diese bald sicherer über die Habsburgerstraße kommen.

Damit das gelingt, ordnet die Stadt den heute sehr komplexen Knotenpunkt neu. Zwischen Okenstraße und Händelstraße entsteht eine neue Fläche mit Ampeln für den Fuß- und Radverkehr. Fußgänger*innen können dort die Habsburgerstraße künftig in beide Richtungen queren. Für den Radverkehr schafft die Stadt damit eine direkte Verbindung von der Händel- und Okenstraße in Richtung Stefan-Meier-Straße.

Die neue Verkehrsführung bringt auch Veränderungen für den Kfz-Verkehr
mit sich. Eine direkte Einfahrt von der Habsburgerstraße in die Händelstraße ist künftig nicht mehr möglich; die Ausfahrt aus der Händelstraße in die Zähringer Straße aber weiterhin. Die Zufahrt zur Händelstraße erfolgt künftig über die Okenstraße und die Haydnstraße. Außerdem wird die Okenstraße in Richtung Habsburgerstraße zur Sackgasse für den Autoverkehr. Dadurch entfällt das bisher mögliche, aber gefährliche Linkseinbiegen aus der Okenstraße in die Habsburgerstraße. Die Einfahrt von der Habsburgerstraße in die Okenstraße bleibt weiterhin möglich. Für den Rad- und Fußverkehr bleibt die Verbindung in beide Richtungen offen.

Auch die Kreuzung Habsburgerstraße / Stefan-Meier-Straße wird sicherer. Eine neue Ampel ermöglicht künftig ein gesichertes Einbiegen aus der Stefan-Meier-Straße in die Habsburgerstraße. Für den Fußverkehr sichert eine Ampel das Queren am nördlichen Ende der Stefan-Meier-Straße.

Die Arbeiten laufen in vier Bauabschnitten; die Habsburgerstraße bleibt jederzeit frei:

- Der erste Bauabschnitt betrifft die Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße. Die Ein- und Ausfahrt aus Okenstraße und Händelstraße ist dann nicht möglich. Für alle, die mit dem Auto oder dem Fahrrad unterwegs sind, gibt es eine ausgeschilderte Umleitung. Fußgänger*innen werden an der Baustelle entlanggeführt.

- Im zweiten Bauabschnitt werden die Gehwege im Kreuzungsbereich gebaut. Die Fußgänger*innen werden über die bereits fertige Fahrbahn geführt. Die Ein- und Ausfahrt aus Oken- und Händelstraße ist weiterhin nicht möglich.

- Im dritten Bauabschnitt folgt der Umbau der Kreuzung Habsburgerstraße / Stefan-Meier-Straße. Während der Arbeiten ist der Einmündungsbereich der Stefan-Meier-Straße voll gesperrt. Die Umleitung führt über die Habsburgerstraße und den Rennweg. Die Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße ist dann bereits mit den neuen Verkehrsrichtungen offen.

- Im vierten und letzten Bauabschnitt werden die neuen Fahrbahnmarkierungen auf der Habsburgerstraße aufgebracht. Das klappt ohne größere Verkehrseinschränkungen.

Auch der öffentliche Nahverkehr ist von den Arbeiten betroffen. Die Haltestelle Nordstraße entfällt während der Bauzeit. Die Haltestelle Sonnenstraße bleibt regulär in Betrieb. Die Buslinien X1, X4 und 200 sowie die Direktfahrten zwischen dem Landkreis Emmendingen und Freiburg werden über Engesserstraße, Kaiserstuhlstraße und Rennweg umgeleitet. Die Straßenbahnlinie 5 bleibt von den Bauarbeiten unberührt.

Der Umbau dauert voraussichtlich sechs Monate. Mitte April 2027 soll alles fertig sein. Informationen zu weiteren Baustellen im Stadtgebiet gibt es online: www.freiburg.de/baustellen.
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Grüne Quellen 
 
Karlsruhe: Botanische Führung stellt Bäume in den Mittelpunkt
© Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger
 
Karlsruhe: Botanische Führung stellt Bäume in den Mittelpunkt
Fachleute erläutern im Stadtgarten Artenvielfalt, Herbstfärbung und Pflege

Nahezu 700 große, teilweise sehr alte Bäume prägen den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Bei einer botanischen Führung des Gartenbauamts am kommenden Sonntag, 18. Oktober 2026, erfahren Interessierte mehr über die verschiedenen Baumarten und die Aufgaben der Baumpflege. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Fachleute erläutern unter anderem Herkunft und Verbreitungsgebiete sowie Merkmale wie Holz, Blatt, Blüte und Frucht. Das Spektrum reicht vom Amberbaum aus Amerika bis zum Kuchenbaum aus Japan. Auch die unterschiedlichen Baumgestalten und ihre herbstliche Färbung werden Thema sein.

Die Führung ist kostenfrei. Für den Zoobesuch ist eine gültige Eintrittskarte erforderlich. Diese ist online unter www.zoo-karlsruhe.de oder vor Ort an den Kassen erhältlich.

zum Bild oben:
Herbstlich leuchten die Blätter eines Amberbaums im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe.
© Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger
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Verschiedenes 
 
 
Neue Mitte Littenweiler-Waldsee: Dritter Bürgerschaftsdialog
Wie geht es weiter mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie für die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee? Beim dritten Bürgerschaftsdialog stellt die Stadt am Mittwoch, 21. Oktober, um 18 Uhr die nächsten Schritte für die Entwicklung der Teilflächen vor. Im Bürgersaal Littenweiler, Ebneter Straße 12, haben alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Gedanken und Ideen einzubringen. Der Einlass ist um 17.30 Uhr, eine Anmeldung bis Montag, 19. Oktober, unter www.freiburg.de/littenweiler-waldsee ist nötig.

Die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee fokussiert sich auf die Bereiche rund um den Bahnhof Littenweiler und die heutige Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 1, die sogenannte Laßbergschleife. Ziel ist es, beide Bereiche zeitgemäß und funktional zu gestalten und so eine attraktive neue Mitte für die Menschen in beiden Stadtteilen zu schaffen.

Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Alternativen auf, wie die Gebäude und Freiräume genutzt und gestaltet werden können. Die Ergebnisse der vorangegangenen Bürgerschaftsdialoge sind dabei mit eingeflossen. Die Studie ist der erste Schritt bei der Entwicklung der Laßbergschleife und des Bahnhofsareals und bildet die Grundlage für die anschließende Planung. Sie wurde im September direkt vor Ort vor- und ausgestellt. Mehr Informationen rund um das Projekt gibt es online
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Verschiedenes 
 
 
Tunnel der B31 Ost in den Nächten vom 19. bis 23. Oktober voll gesperrt
Das Garten- und Tiefbauamt kontrolliert und wartet die Tunnel der B31 Ost. Während der Arbeiten sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel nachts von 20 bis 6 Uhr voll gesperrt.

Die Sperrungen sind wie folgt geplant:

• von Montag, 19. Oktober, auf Dienstag, 20. Oktober: stadtauswärts
• von Dienstag, 20. Oktober, auf Mittwoch, 21. Oktober: stadteinwärts
• von Mittwoch, 21. Oktober, auf Donnerstag, 22. Oktober: beide Röhren
• von Donnerstag, 22. Oktober, auf Freitag, 23. Oktober: beide Röhren

Die Nacht vom 22. auf den 23. Oktober ist dabei als Reservenacht eingeplant wird nur bei Bedarf genutzt.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen
Jetzt bewerben für das Förderprogramm „Demokratie leben!“

Die Partnerschaft für Demokratie Freiburg fördert auch im nächsten Jahr wieder zivilgesellschaftliches Engagement für Vielfalt und Demokratie – gegen Radikalisierung und Polarisierung in der Gesellschaft. Ermöglicht wird das durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ab sofort können Anträge für das Jahr 2027 gestellt werden. In diesem Jahr gibt es bei zwei Terminen die Möglichkeit, beim Antrag unterstützt zu werden und sich zu vernetzen.

Für das kommende Jahr liegt der Förderschwerpunkt auf Projekten, die Menschen im Alltag dort zusammenbringen, wo sie ohnehin sind: in der Nachbarschaft, in Schulen, Vereinen, beim Einkaufen oder bei der Arbeit. Gefragt sind niedrigschwellige, einladende Formate, die Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven ins Gespräch und in gemeinsame Aktionen bringen. Durch direkte Begegnungen entstehen Vertrauen und neue Netzwerke. Vorurteile und Berührungsängste können abgebaut werden und das demokratische Miteinander wird praktisch erfahrbar.

Besonders willkommen sind Anträge, die von mehreren Kooperationspartner*innen gemeinsam entwickelt werden und neue Zielgruppen erreichen. Bevorzugte Kriterien sind außerdem Vernetzung und Kooperation auf Augenhöhe, Förderung von Eigeninitiative und Selbstorganisation der Zielgruppen und Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement.

Die Frist für Anträge läuft bis Montag, 2. November. Die Höchstfördersumme liegt bei 5000 Euro. Im Einzelfall können Projekte mit größerer Reichweite, die von mehreren Kooperationspartner*innen umgesetzt werden, nach einem Beratungsgespräch mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Die Projekte müssen im Jahr 2027 stattfinden.

Bewerben können sich nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen, Träger oder Vereine. Wichtig ist, dass die Projekte als solche erkennbar und in sich abgeschlossen sind – eine strukturelle Förderung ist nicht möglich.

Zur Unterstützung bei der Antragstellung und zum Austausch über erste Projektideen finden in diesem Jahr zwei Antragswerkstätten statt: Am Montag, 19. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Rathaus im Stühlinger, Raum Kaiserstuhl.

Interessierte können sich unter demokratie-leben@freiburg.de für die Antragswerkstatt anmelden. Über diese Adresse kann auch der Link zum Antragsformular angefordert werden. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es auf der Website der Partnerschaft für Demokratie www.pfd-freiburg.de.
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Die Freiburger Verpackungssteuer und ihre Feinde
(c) mitwelt.org
 
Die Freiburger Verpackungssteuer und ihre Feinde
Unsere Städte und auch Freiburg ersticken im Müll der egoistischen Ichlinge und Müllidioten. Nach einer Studie des WWF wurden 2023 bundesweit etwa 14,6 Milliarden Einwegverpackungen vertrieben, eine Milliarde mehr als 2022. Im selben Zeitraum ist die Mehrwegquote nur geringfügig gestiegen: von 0,7 Prozent 2022 auf 1,6 Prozent 2023. Bei Getränken stieg die Quote von 4,1 auf 7 Prozent und bei Speisen von 0,1 auf 0,3 Prozent.

Die Freiburger Verpackungssteuer steht erneut unter massivem Beschuss. Bürgermeister Martin Horn, die Fraktionen "Eine Stadt für alle (ESFA), CDU, FDP/BfF, Freie Wähler und peinlicherweise auch SPD+JF" wollen die bestehende Regelung durch eine putzige „Alibi-Bechersteuer“ ersetzen. Die politische "Zeitenwende Rückwärts" ist auch in Freiburg angekommen.

- Wo sind da bei der "wertebewahrenden" CDU die Sorgen ums Stadtbild, um wachsende Müllberge und um die Vermüllung von Stadt, Land, Fluss?

- Wo bleibt bei einer zunehmend verzweifelten SPD die Ökologie und warum diese Zusammenarbeit mit den Marktradikalen?

- Hat der "wendige" Bürgermeister Horn nicht die Sorge, als Totengräber der Green City in die Annalen der Stadt einzugehen?

Im Boot, das gegen die Verpackungssteuer rudert, sitzen nicht nur die stets in den Medien erwähnten, oben genannten Parteien. Auch die libertäre AfD in Freiburg und auf Landes-/Bundesebene lehnt die zum 1. Januar 2026 in Freiburg eingeführte kommunale Verpackungssteuer strikt ab. Dieser "Mitruderer" wird von den anderen Parteien und den Medien eher ungern erwähnt ...

Mit der Kampagne gegen die Steuer werden in Freiburg nicht nur die Müllberge wachsen – im schlimmsten Fall könnte auch der winzige, verbliebene Rest der Verpackungssteuer rechtlich zu Fall gebracht werden.

Hier zeigt sich im kleinen Freiburg auch ein weltweites Phänomen, das massiv die Demokratie gefährdet. Die Regeln werden zunehmend nicht mehr von Staat und Stadt gemacht, sondern von Konzernen und Oligarchen.

Die perfekte Kampagne der Freiburger Mülllobby lief nach dem bekannten Muster. In jeder guten Regelung gibt es in einer kleinen Ecke Unstimmigkeiten und Probleme. Und diese Nischenprobleme wurden von den Lobbyisten zu gigantischen Problemen aufgeblasen. Hier sollten die wenigen verbliebenen Qualitätsmedien ihre Berichterstattung (nicht nur bei dieser Steuer) einmal gründlich überprüfen. Selbstverständlich sind Optimierungen der aktuellen Steuer sinnvoll und notwendig. Aber darum geht es den Kritikern nicht. CDU, AfD, FDP und Freie Wähler hätten am liebsten gar keine Steuer. Auch die klugen Stellungnahmen der Freiburger Umweltverbände sind häufig unter den Redaktions-Tisch gefallen.

Das Prinzip der Verpackungssteuer ist einfach: Wer Einwegverpackungen in Umlauf bringt, soll auch einen Teil der dadurch entstehenden Kosten tragen. Eine reine Bechersteuer würde dagegen große Teile des Einwegmülls aus der Verantwortung nehmen. Doch marktradikale Kräfte wollen auch in Freiburg weniger Steuern, weniger Staat und lieber mehr Vermüllung.

Der Protest gegen die Verpackungssteuer erinnert stark an den Widerstand gegen das Dosenpfand. Das Einwegpfand wurde am 1. Januar 2003 unter dem damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin eingeführt. Er und die Umweltverbände waren damals einer regelrechten Hasskampagne der BILD-Zeitung ausgesetzt. Das Dosenpfand hat die Einwegflasche zwar nicht ersetzt, aber zu einem massiven Rückgang von Getränkedosen in der Natur und in Städten und Dörfern geführt.

Die entscheidende Frage lautet: Will Freiburg Einwegmüll tatsächlich reduzieren – oder soll die Verantwortung wieder stärker bei der Allgemeinheit liegen? Wer sich „Green City“ nennt, sollte beim Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft nicht zurückrudern.

Wird die Verpackungssteuer in Freiburg abgeschafft, dann kann sich die Stadt den Titel Green City endgültig abschminken.

Axel Mayer, war 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer in Freiburg
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Öko plus 
 
 
Waldherbst im Waldhaus Freiburg
Aktionstag am Sonntag, 18. Oktober, rund um die Holzernte mit Pferden und Maschine

Holzwerkstatt, Kochschule, Insektenbestimmung, Exkursion ins Arboretum, Waldmobil, Flechtenschau, Pilzexkursionen und mehr

Eintritt frei

Am Sonntag, 18. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet am Waldhaus wieder der über die Stadtgrenzen bekannte Freiburger Waldherbst statt. Eingeladen sind neben Pferde- und Maschinenfreunden vor allem Familien und alle, denen der Wald und die Natur am Herzen liegen. Zur Eröffnung spielen um 11 Uhr die Freiburger Jagdhornbläser.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Holzernte. Unter der Regie von Jürgen Duddek, ehemaliger Europameister im Holzrücken mit Pferden, zeigen acht Gespanne aus Baden-Württemberg und dem Elsass den traditionellen Holztransport im Wald. Die Rückearbeit mit Pferden schont Boden und Bestand; als historisches Arbeitsfeld war sie insbesondere auch im Schwarzwald über Jahrhunderte typisch.

Nicht minder beeindruckend ist es, einem modernen Holzvollernter bei der Arbeit zuzuschauen und die Späne fliegen zu sehen. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch selbst mit einer Zwei-Mann-Schrotsäge Baumscheiben absägen. Wer lieber mit kleinerem Gerät arbeitet, nutzt die Gelegenheit zum Schnitzen oder beim Handholzen. Vor der Holzwerkstatt stehen die Schneidesel bereit zum Schnefeln mit dem Ziehmesser. Oder man schaut einem Profi beim Schindelmachen zu.

Der Naturpark Südschwarzwald fördert die Veranstaltung und ist mit seiner Kochschule und einem Infostand auch selbst vertreten. Und wer nicht nur Fuchs und Hase, sondern auch weniger bekannte heimische Wildtiere bestaunen möchte, hat am Präparatewagen der Freiburger Jägervereinigung Gelegenheit dazu.

Mit einem Infostand und Spielen ist auch das Observatoire de la Nature dabei, die Partnereinrichtung des Waldhauses aus Colmar. Ebenso der Verein „Freunde des Stadtwaldarboretums Günterstal“, dessen Vorsitzender Winfried Meier um 15 Uhr eine Exkursion durch die Welt der Baumexoten anbietet.

Der NABU-Arbeitskreis Wildbienen am Tuniberg und eine Insektenforschungsstation laden zum Entdecken und Bestimmen fliegender und krabbelnder Sechsbeiner ein.

Die Faszination und Vielfalt von Mooren und Gewässern vermittelt der Gewässerbiologe Heinz-Michael Peter mit Anschauungsobjekten aus diesen wichtigen Lebensräumen. Außerdem gibt’s eine Flechten- und eine Frischpilzschau. Bei Pilzexkursionen um 14 und 16 Uhr lässt sich das Wissen noch vertiefen. Vogelfreunde erwartet um 15 Uhr ein spannender Vortrag.

Im Waldgarten gibt es um 12.30 Uhr eine Führung zum Thema Permakultur und zudem Aktivitäten der Waldgartengruppe. Außerdem kann man dort Stockbrot backen. Im WaldKlimaRaum gibt es interaktive Stationen zu Wald und Klimawandel sowie zu Wald und Windkraft. Kinder können dort selbst Windräder basteln.

Das Waldhaus-Café und weitere Anbieter versorgen hungrige Mäuler mit regionalen herbstlichen Speisen, Getränken sowie Kaffee und Kuchen. Am Waldhaus stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Es wird um Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten.

Dank der Förderung durch den Naturpark Südschwarzwald ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen und unterstützen die Umweltbildung im Waldhaus.

Weitere Infos online.
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Öko plus 
 
 
Infoabend „Wärmepumpen im Fokus“ in der Weiherhof-Schule in Herdern
Wärmepumpen-Experte Marek Miara kommt nach Freiburg am Dienstag, 20. Oktober,

Effizient, klimafreundlich und unabhängig heizen: Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Wärmepumpe. Auch in Mehrfamilienhäusern kommt sie mittlerweile zum Einsatz. Wie Wärmepumpen in kleinen und großen Wohngebäuden genutzt werden können, erfahren Interessierte beim Infoabend „Wärmepumpen im Fokus“ am Dienstag, 20. Oktober, um 18 Uhr in der Weiherhof-Schule in Herdern. Mit dabei ist auch Wärmepumpen-Experte Marek Miara.

Miara gilt deutschlandweit als führender Wärmepumpen-Experte, der lange wissenschaftlich in diesem Bereich tätig war. In seinem Vortrag geht er auf Vorbehalte und Mythen rund um den Einsatz von Wärmepumpen ein. Die Besucher*innen erfahren, wie sich Wärmepumpen auch in wenig oder nicht sanierten Gebäuden genauso wie in großen Mehrparteienhäusern effizient einsetzen lassen. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen stellt Miara auch Beispiele aus der Praxis vor.

Anschließend gibt Julian Götz von der Energieagentur Regio Freiburg einen Überblick zu Förder- und Beratungsmöglichkeiten und zeigt die nächsten Schritte zur eigenen Wärmepumpe. Danach können Teilnehmende mit Energieberatenden und regionalen Handwerksbetrieben ins Gespräch kommen.

Den Anmeldelink zur Veranstaltung sowie viele Infos rund um das klimaneutrale Heizen insbesondere mit Wärmepumpe und Fernwärme gibt es online.
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Öko plus 
 
 
"So riskieren wir Europas Zukunftsfähigkeit"
Neuer EU-Haushaltsentwurf schwächt Klima und Natur weiter und setzt stärker auf ineffiziente Direktzahlungen

Berlin/Brüssel. Der neue Kompromissvorschlag der irischen EU-Ratspräsidentschaft für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028 bis 2034 droht die Finanzierung von Klima und Umwelt weiter zu schwächen. Zwar soll das Ausgabenziel für Klima und Umwelt von 35 Prozent bestehen bleiben. Da der EU-Haushalt insgesamt schrumpfen soll, würden jedoch rechnerisch rund 30 Milliarden Euro weniger für Klima und Umwelt zur Verfügung stehen. Der NABU appelliert an die Bundesregierung, sich beim anstehenden Europäischen Rat Ende dieser Woche für eine eigenständige Finanzierung von Natur, Umwelt und Klima einzusetzen.

Annalena Herrmann, EU-Haushaltsexpertin, erklärt: „Der neue Kompromissvorschlag setzt die falschen Prioritäten. Wer beim Schutz unserer Lebensgrundlagen spart, riskiert Europas Zukunftsfähigkeit. Ein gleichbleibendes prozentuales Ausgabenziel hilft wenig, wenn der Haushalt insgesamt schrumpft und dadurch rund 30 Milliarden Euro weniger für Klima und Umwelt mobilisiert werden. Dieser Sommer muss ein Weckruf sein. Europa braucht mehr Investitionen in intakte Ökosysteme und nicht weniger.“

Auch bei der Gemeinsamen Agrarpolitik bleibt der Vorschlag aus Sicht des NABU deutlich hinter den Erfordernissen zurück. Besonders problematisch ist die vorgesehene nationale Kofinanzierung von 30 Prozent. Sie betrifft auch Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen und fällt höher aus als bisher. Damit drohen wichtige Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen um knappe nationale Haushaltsmittel konkurrieren zu müssen. Ihre Umsetzung darf jedoch nicht davon abhängen, ob einzelne Mitgliedstaaten die erforderliche Aufstockung der EU-Mittel finanzieren können. Zugleich soll die Obergrenze für Direktzahlungen von 100.000 auf 300.000 Euro angehoben werden und für die Mitgliedstaaten freiwillig bleiben. Auch die Degression hoher Direktzahlungen wird erheblich geschwächt.

„Während nahezu alle anderen Bereiche mit Kürzungen rechnen müssen, werden in der Landwirtschaft weiterhin pauschale Flächenzahlungen begünstigt. Entscheidend darf jedoch nicht die Größe eines Betriebs sein, sondern welche Leistungen er für Natur, Klima und Böden erbringt. Öffentliche Gelder müssen gezielt öffentliche Leistungen honorieren. Die Bundesregierung muss sich deshalb dringend für Nachbesserungen einsetzen. Dazu gehören mindestens ein verbindliches Mindestbudget für Umweltleistungen und eine Absenkung der dafür erforderlichen nationalen Kofinanzierung“, so Herrmann.

Mit mehr als 980.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert für die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse für ein aktives Naturerleben.
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Veranstaltungen 
 
Taktverdichtung für die Freiburger Herbstmess‘
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
Taktverdichtung für die Freiburger Herbstmess‘
Vom 16. bis 26. Oktober 2026 findet auf dem Gelände der Messe Freiburg die jährliche Herbstmess‘ statt. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) verdichtet dafür den Takt der Straßenbahnlinie 4 in den Abendstunden: Zwischen 21 Uhr und Schließung des Messegeländes fahren die Bahnen im 15-Minuten-Takt.

Am 25. Oktober findet abends gleichzeitig ein Heimspiel des SC Freiburgs im Europa Park Stadion statt. Die VAG bietet wie gewohnt einen Stadion-Sonderverkehr an. Die Stadion-Sonderzüge der VAG fa hren nach Spielende ab der Haltestelle Europa-Park Stadion.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Ende der Vogelschutzzeit
Grundstückseigentümer*innen müssen ihre Pflanzen zurückschneiden

Wenn üppiges Geäst Gehwege einengt oder Pflanzen Verkehrsschilder verdecken, kann das gefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, dass Grundstückseigentümer*innen ihre Pflanzen zurückschneiden. Das ist auch gesetzlich vorgeschrieben.

Mit dem Ende der Vegetationsperiode ist das Beschneiden der Pflanzen seit dem 1. Oktober, wieder zulässig. Nach Bundesnaturschutzgesetz sind starke Rückschnitte nur von Oktober bis einschließlich Februar erlaubt. Von März bis Ende September dürfen Hecken und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Dieses Verbot gilt jedoch nicht, wenn der Rückschnitt wegen der Verkehrssicherungspflicht notwendig ist. Falls sich in den Hecken oder Bäumen aber Nester mit Eiern oder Jungvögel befinden, gilt: Schere oder Säge beiseitelegen und das weitere Vorgehen mit der unteren Naturschutzbehörde abstimmen (0761/ 201 – 6125, -6126, - 6127, - 6157). Formschnitte sind ganzjährig möglich und zum Teil auch nötig, um den Verkehrsraum freizuhalten.

Das baden-württembergische Straßengesetz schreibt vor, dass Anpflanzungen die Verkehrssicherheit nicht gefährden dürfen. Der Luftraum über Fahrbahnen muss bis 4,50 Meter und jener über Geh- und Radwegen bis 2,50 Meter freigehalten werden. Auch dürfen Büsche und Bäume nicht in den Straßenraum ragen. Das Garten- und Tiefbauamt fordert daher alle Grundstückseigentümer*innen oder deren Beauftragte auf, die Pflanzen auf ihren Grundstücken jetzt außerhalb der Vogelschutzzeit bis an die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Andernfalls können sie haftbar gemacht werden, wenn beispielsweise jemand durch überhängende Bepflanzung oder herabfallende Äste zu Schaden kommt.
 
 



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