Prolixletter
Mittwoch, 1. Juli 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Bronzeplakette für Burg Rothenfels
Rothenfels: Burg Rothenfels (c) DSD / Peter Schabe
 
Bronzeplakette für Burg Rothenfels
Zur Erinnerung an die private Förderung

Reinhold Schöpf, Ortskurator Fränkische Stadtbaumeister der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Samstag, den 27. Juni 2026 um 12.00 Uhr eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“ an Claudia Hamelbeck, Vorständin der Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels e.V. Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren. Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Fassadeninstandsetzung des Süd- und Ostturms sowie des Ostpalas und des südlichen Verbindungsbaus der Burg Rothenfels mit 100.000 Euro unterstützen. Zuvor hatte die DSD bereits die Dachinstandsetzung und die Fassadensanierung gefördert.

Die noch gut erhaltene unterfränkische Höhenburg mit dem gewaltigen Bergfried liegt hoch über dem Maintal. Über die Grenzen hinaus bekannt wurde die Burg durch das Wirken des Theologen Romano Guardini, der von 1927 bis 1939 Burgleiter war. Die Kapelle der Burg wurde damals zum Herz der Liturgischen Bewegung. Der Architekt Rudolf Schwarz, inspiriert vom Dessauer Bauhaus und seiner Studienzeit unter dem Baumeister Hans Poelzig in Berlin, gestaltete sowohl die Innenräume neu wie auch viele der Einrichtungsgegenstände. Träger der Burg ist heute die „Vereinigung der Freunde von Burg Rothenfels“, die Mitglied im Bayerischen Volkshochschulverband ist. Sowohl die Räume der Innenburg als auch die der vorgelagerten Außenburg wurden in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend erneuert und modernisiert.

Die weitläufige Burg geht auf die Staufer zurück und ist somit gut 850 Jahre alt. Sie erstreckt sich auf einem Bergrücken oberhalb des Mains und besteht aus der Außenburg und der Hauptburg. Die vom Bergfried beherrschte Hauptburg umfasst eine Ringmauer. West- und Südflügel sowie der Ostpalas stammen aus dem frühen 16. Jahrhundert. Den Ostpalas rahmen zwei Türme, die beide in das frühe 12. Jahrhundert zurückreichen, jedoch wie der Ostpalas im beginnenden 16. Jahrhundert umgebaut wurden. Der Ostpalas birgt den Rittersaal und die Burgkapelle. Beide Räume wurden in der Zusammenarbeit zwischen dem Architekten Rudolf Schwarz und dem Theologen Romano Guardini als richtungsweisende Raumkunstwerke gestaltet.

Die Burg gehört zu den über 680 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
VAG: Ebneter Kunsthandwerksmarkt und Bauarbeiten auf der Möbelmeile
Zwei Fahrplanänderungen stehen an:

Linie 18: Zusatzhalt für Ebneter Kunsthandwerkermarkt

Am Samstag, 4. Juli 2026, und Sonntag, 5. Juli 2026, findet am Ebneter Schloss ein Kunsthandwerkermarkt statt. In dieser Zeit wird die zusätzliche Haltstelle Ebneter Schloss für die Buslinie 18 eingerichtet. Sie befindet sich auf Höhe des Schlosses und wird am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr bedient.

Kanalarbeiten: Einschränkungen auf der Buslinie 22

Hermann-Mitsch-Straße teilweise einseitig gesperrt
Hinweise für Fahrgäste mit Zielen auf der „Möbelmeile“
Aufgrund von Kanalarbeiten wird die Hermann-Mitsch-Straße auf Höhe des Einrichtungshauses Ikea zeitweise einseitig gesperrt. Die Arbeiten beginnen am Donnerstag, 3. Juli, und dauern voraussichtlich bis Sonntag, 20. Juli. Betroffen sind zahlreiche Fahrten der Buslinie 22 aus Richtung Messe Freiburg. Mehrere Haltestellen entlang der sogenannten Möbelmeile können nicht angefahren werden.

Haltestellenausfälle in Richtung Zähringen

In Fahrtrichtung Zähringen entfallen die Haltestellen „Am Flughafen“, „Ikea“, „Schlachthof“ und „Badenova“ ersatzlos. Wegen der Sperrung fährt Linie 22 von der „Messe Freiburg“ weiter über „Industriepark Ost“, Engesserstraße und „Max-Planck-Institut“.

Fahrgäste erreichen die einseitig ausfallenden Haltestellen montags bis freitags über einen Umstieg an der Haltestelle „Max-Planck-Institut“. Von dort geht es in die Gegenrichtung mit der reguläre Linie 22 in Richtung Messe.

Samstags setzt die VAG Busse mit direktem Fahrtziel IKEA ein. Diese fahren im Abstand von etwa 30 bis 40 Minuten ab der Messe Freiburg direkt zum Einrichtungshaus.

Fahrgäste aus Richtung Schlachthof/Badenova nutzen montags bis freitags die Busse der Linie 24 und 25.

Weitere Änderungen auf Linie 25

Die Fahrten der Linie 25 in Richtung Haid zwischen Messe Freiburg und Paduaallee werden enbenfalls ohne Halt an den erwähnten Haltestellen umgeleitet. Die Haltestellen „Am Flughafen“ und „IKEA“ entfallen.

Hinweis für Fahrgäste

Die VAG empfiehlt Fahrgästen mehr Zeit undzuplanen und die Nutzung der Fahrplanauskunft in der VAG-App oder auf der Webseite www.vag-freiburg.de. Dort werden die Verbindungen in Echtzeit angezeigt, und es wird der beste Fahrtweg berechnet.
 
 

Verschiedenes 
 
Wasserrettung: Badeunfall am Flückiger See
(c) Amt für Brand- und Katastrophenschutz Freiburg
 
Wasserrettung: Badeunfall am Flückiger See
Freiburg, 30. Juni. Personensuche nach Badeunfall / Wasserrettung mit Tauchereinsatz

Um kurz nach 10 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Badeunfall am Flückiger See alarmiert. Ein Zeuge meldete sich direkt bei Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr vor Ort, die sich zeitgleich zu Ausbildungszwecken am dortigen Badesee aufhielten.

Nach ersten Erkenntnissen war eine weibliche Person beim Baden untergegangen und nicht mehr an der Wasseroberfläche erschienen. Umgehend wurden durch die Integrierte Leitstelle weitere Einheiten der Feuerwehr mit deren Rettungstauchern, der DLRG und des THW – beide ebenfalls mit Tauchern und Rettungsschwimmern, alarmiert. Die großangelegten Suchmaßnahmen wurden sowohl vom Wasser mit Boot und Sonar als auch unter Wasser durchgeführt. Zusätzlich unterstützte der Freiburger Rettungshubschrauber aus der Luft mit einem Überflug des Gewässers.

Die vermisste Person konnte auch nach einer intensiven Suche nicht aufgefunden werden. Gegen 13:30 Uhr wurde die ergebnislose Suche eingestellt und die Maßnahmen beendet. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte an der Suchaktion beteiligt.

Die gute Zusammenarbeit unter den beteiligten Hilfsorganisationen und der Polizei soll hier nicht unerwähnt bleiben.

Neben dem hier geschilderten Einsatz beschäftigten die Feuerwehr Freiburg seit dem heutigen Dienstbeginn um 7 Uhr bis jetzt insgesamt zehn weitere Einsätze. Das Spektrum reichte hier von ausgelösten Brandmeldeanlagen, einer Rauchentwicklung im Gebäude, einer Gasausströmung in einem Wohnhaus bis hin zu mehreren Wohnungsöffnungen bei den Personen in Not vermutet wurden.
 
 

Grüne Quellen 
 
 
Historische Hitzerekorde
NABU-Präsident fordert Bundeskanzler zum Handeln auf

In einem offenen Brief dringt Krüger auf ein ambitionierteres Klimaschutzprogramm, konsequente Naturwiederherstellung und eine Zukunftskommission Klimaanpassung

Berlin - Nach dem heißesten Wochenende seit Beginn der Wetteraufzeichnungen fordert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in einem offenen Brief auf, Natur- und Klimaschutz zur Chefsache zu machen. Die Rekordtemperaturen und ihre Folgen für Menschen, Infrastruktur und Wirtschaft zeigten eindrücklich, dass Deutschland beim Klimaschutz und bei der Anpassung an die Klimakrise deutlich entschlossener handeln müsse.

„Die Natur ist unser wichtigster Verbündeter im Kampf gegen die Klimakrise. Intakte Wälder, Moore, Flüsse und Grünflächen schützen vor Hitze, Dürre und Hochwasser. Dieses Potenzial muss endlich zum festen Bestandteil der Politik werden“, sagt Krüger.

Der NABU fordert die Bundesregierung auf, das Klimaschutzprogramm 2026 ambitioniert zu überarbeiten, die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (WVO) konsequent umzusetzen, das Natürliche-Infrastruktur-Gesetz wirksam auszugestalten und eine Zukunftskommission Klimaanpassung einzusetzen. Mit dem offenen Brief appelliert der NABU stellvertretend für seine mehr als 980.000 Mitglieder an den Bundeskanzler, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen zur politischen Priorität zu machen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Geschlechtsspezifische Gewalt
Freiburg startet Kampagne „Nicht okay. Nicht egal. Nicht deine Schuld.“

Stadt setzt gemeinsam mit großem Netzwerk Istanbul-Konvention um

Neue Kampagne macht auf Gewalt aufmerksam und zeigt Hilfsangebote auf

Acht Maßnahmen des Freiburger Aktionsplans bereits auf den Weg gebracht

Die Stadt Freiburg verstärkt ihr Engagement gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Gemeinsam mit einem breiten Netzwerk aus Fachstellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen setzt sie die Istanbul-Konvention auf kommunaler Ebene um. Mit der Kampagne „Nicht okay. Nicht egal. Nicht deine Schuld.“ wird diese Arbeit nun auch im öffentlichen Raum sichtbar.

Gewalt gegen Frauen, Kinder und queere Menschen gehört auch in Freiburg für viele Betroffene zum Alltag. Häusliche Gewalt, sexuelle Belästigung, digitale Gewalt oder Übergriffe im öffentlichen Raum sind keine Einzelfälle. Mit der Istanbul-Konvention haben sich Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, geschlechtsspezifische Gewalt konsequent zu bekämpfen und Betroffene besser zu schützen.

Die Stadt Freiburg setzt diese Verpflichtung gemeinsam mit Fachstellen, sozialen Einrichtungen, Vereinen, Bildungsträgern, Beratungsstellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen um. Mehr als 70 Akteur*innen arbeiten inzwischen an der Umsetzung des Freiburger Aktionsplans zur Istanbul-Konvention mit.

Ein sichtbarer Baustein dieser Arbeit startet nun im öffentlichen Raum und auf Social Media: Mit der Kampagne „Nicht okay. Nicht egal. Nicht deine Schuld.“ macht Freiburg auf verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt aufmerksam, informiert über Hilfsangebote und möchte Menschen ermutigen hinzuschauen, Unterstützung anzunehmen und Betroffene nicht allein zu lassen.

Die Kampagne zeigt Alltagssituationen, die viele Menschen kennen. Zahlen und Fakten machen deutlich, wie verbreitet Gewalt und Diskriminierung noch immer sind und wie wichtig es ist, Gewaltschutz voranzubringen. Die Motive greifen unterschiedliche Themen auf – von Gewalt gegen Frauen oder gegen trans* Personen und queere Menschen über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz bis hin zu sexualisierter Gewalt im digitalen Raum. Auch Partnerschaftsgewalt, Bedrohungen von Frauen im öffentlichen Raum oder sexualisierte Gewalt im Nachtleben sind Themen. Alle Motive verweisen auf konkrete Hilfsangebote für Betroffene sowie deren Angehörige und Umfeld.

Die Kampagne wird in den kommenden Monaten mit Plakaten, digitalen Formaten auf Social Media und weiteren Aktionen im Stadtgebiet sichtbar sein. Start der Kampagne ist jetzt, sie wird über mehrere Monate laufen und unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Auch die vielen Netzwerkpartner*innen werden ihre Social-Media-Kanäle für die Kampagne nutzen. Möglich wird die Kampagne auch durch die Unterstützung der Mekriba Stiftung. Die Stiftung fördert in Freiburg die Umsetzung der Istanbul-Konvention und engagiert sich insbesondere für Prävention, Aufklärung und den Schutz von Betroffenen.

OB Martin Horn: „Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein Thema, dass leider noch immer sehr viele Menschen betrifft. Mit der Kampagne wollen wir Sichtbarkeit schaffen, Betroffenen Mut machen und deutlich zeigen: Freiburg schaut nicht weg. Gleichzeitig ist die Kampagne nur ein Baustein einer umfassenden Strategie, die wir gemeinsam mit vielen engagierten Partnerinnen und Partnern in unserer Stadt umsetzen.“

Frauenbeauftragte Simone Thomas: „Gewalt beginnt nicht erst bei körperlichen Übergriffen. Sie zeigt sich in vielen Formen – im privaten Umfeld, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum oder im Internet. Die Kampagne soll sensibilisieren, informieren und dazu beitragen, dass Betroffene schneller Unterstützung finden. Gleichzeitig wollen wir alle Menschen ermutigen, hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen.“

Friederike Holland, Gründerin und Stifterin der Mekriba Stiftung: „Ein gewaltfreies und geschlechtergerechtes Miteinander gehört zu den zentralen Anliegen der Mekriba Stiftung. Ich unterstütze die Kampagne und die Umsetzung der Istanbul-Konvention, weil sie das Thema Gewalt in seinen unterschiedlichen Aspekten adressiert und die Menschen motiviert, über diese schweren Themen ins Gespräch zu kommen. Sexualisierte Gewalt hat schwere und langfristige Folgen für die Betroffenen und für unsere Gesellschaft. Die Initiative der Stadt Freiburg ist ein starkes Zeichen mit Vorbildcharakter. Sie macht Mut und zeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn engagierte Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Die Kampagne ist Teil des Freiburger Aktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, den der Gemeinderat im Februar 2025 beschlossen hat. Ziel ist es, Gewalt vorzubeugen, Betroffene besser zu schützen und bestehende Hilfsstrukturen weiter auszubauen.

Bereits heute laufen alle acht priorisierten Maßnahmen des Aktionsplans:

- Mit „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ engagieren sich Ehrenamtliche in Freiburg-Weingarten gegen häusliche Gewalt und informieren über Hilfsangebote.

- Die sozialpädagogische Arbeit mit Jungen* und jungen Männern wird ausgebaut, um Geschlechterrollen zu reflektieren und Gewaltprävention zu stärken.

- Das Präventionsprogramm Pugs+ wird in Kindertageseinrichtungen eingesetzt, um Kinder, Eltern und Fachkräfte für häusliche und sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren.

- Bei der Fachstelle Intervention gegen häusliche Gewalt (FRIG) entsteht eine Kompetenz- und Fortbildungsstelle für Fachkräfte und Multiplikator*innen die auch öffentliche Veranstaltungen und Fortbildungen anbietet.

- Fachtage und Dialogveranstaltungen stärken die Zusammenarbeit zwischen Fachstellen, Gesundheitswesen, Polizei, Justiz und Zivilgesellschaft.

- Gemeinsam mit dem SC Freiburg findet am 21. Juli ein großer Schulaktionstag gegen Gewalt für Freiburger Schüler*innen statt.

- Die Täter*innenarbeit wird durch neue Angebote zu Stalking und sexualisierter Gewalt erweitert. Zudem wird die Zusammenarbeit mit Polizei und Beratungsstellen ausgebaut.

- Die Kampagne, die den dringenden Handlungsbedarf für mehr Gewaltschutz öffentlich macht und Hilfsangebote kommuniziert.

Die Maßnahmen wurden in einem umfangreichen Beteiligungsprozess gemeinsam mit Fachstellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt. Die Koordinierungsstelle Istanbul-Konvention im Referat für Chancengerechtigkeit begleitet die Umsetzung und wird die Fortschritte regelmäßig evaluieren.

Weitere Informationen zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Freiburg gibt es online.
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Veranstaltungen 
 
36. Freiburger Keramiktage
(c) Keramiktage
 
36. Freiburger Keramiktage
Töpfermarkt am Alten Wiehrebahnhof Freiburg

Zum 36. Mal lädt das Keramikforum Freiburg am ersten Juliwochenende zu den Freiburger Keramiktagen am Alten Wiehrebahnhof ein – in diesem Jahr mit einem besonderen Hintergrund: 2025 nahm die UNESCO das Töpfer- und Keramikhandwerk in das immaterielle Kulturerbe der Menschheit auf.

Fast fünfzig Werkstätten aus der Region, aus Deutschland und aus mehreren europäischen Ländern zeigen Gebrauchsgeschirr, Skulpturen, Gartenobjekte, Kachelöfen, Schmuck und Unikate. Jedes Stück handgemacht, jedes mit einer Geschichte.

Begleitet wird der Markt von Kindertöpfern, kulinarischen Angeboten und am Samstag vom benachbarten Bauernmarkt.

Eintritt frei.

36. Freiburger Keramiktage · Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße / Ecke Hildastraße
Sa 4. Juli 10–18 Uhr · So 5. Juli 11–18 Uhr ·
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Veranstaltungen 
 
 
Die Waldhaus-Termine im Juli
Kreativ aktiv im sommerlichen Wald(garten)

Sonntag, 5. Juli, 11.30 bis 12 Uhr (Führung) und 12 bis 15 Uhr
(Mitmachaktion) | ohne Anmeldung
Waldgarten: Offene Gartentür
Nahe dem Waldhaus Freiburg entsteht ein Waldgarten, der nach Permakultur-Prinzipien geplant und gestaltet wird. Durch die Auswahl bestimmter Bäume, Sträucher und Pflanzenarten entsteht ein experimentelles Agroforstsystem. Um 11.30 Uhr führt Angie Schmidt als Naturpädagogin und Fachfrau für Permakultur durch den Garten und informiert über das Projekt. Danach sind Interessierte eingeladen, gemeinsam mit der Projektgruppe aktiv zu werden. Wer es einrichten kann, kommt am besten in wetterangepasster und zur Gartenarbeit tauglicher Kleidung. Bitte an Sonnenschutz, Getränke und bei Bedarf Verpflegung denken. Teilnahme frei, Spenden sind willkommen.

Sonntag, 5. Juli, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: Donnerstag, 2. Juli
Sonntagswerkstatt: Wald – Kunst – Druck
Im Wald finden die Teilnehmenden Holz- und Rindenstücke und bearbeiten sie mit Säge, Feile, Messer und Bürste. Die Fundstücke werden unter Anleitung von Grafik-Designer und Illustrator Ulrich Birtel auf Karten gedruckt. Dazu noch ein Signierstempel und fertig ist der Wald – Kunst – Druck. Teilnahmebeitrag: 13 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen: 5 Euro, Familien: 30 Euro.

Mittwoch, 8. Juli, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Die Teilnehmenden erleben auf dieser Tour rund um das Waldhaus den Wald im Sommer. Von Forstdirektor a.D. Albrecht Franke erfahren sie viel über nachhaltige Waldbewirtschaftung, wie der Wald als Erholungsort funktioniert und was er für den Natur-, Arten- und Klimaschutz bedeutet. Ab 12 Jahren, Teilnahme frei.


Sonntag, 12. Juli, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: Donnerstag, 2. Juli
Sonntagswerkstatt: Buchbinden mit Recyclingmaterialien
Gemeinsam mit Buchbindemeisterin Susanne Natterer stellen die Teilnehmer*innen ein kleines Fotoalbum her, das Platz bietet für eine Auswahl ihrer schönsten Erinnerungsfotos. Die Einzelblätter des Albums werden mit einem festen Einband und mit einem bunten Band zusammengehalten. Zum Beziehen des Einbandes bitte soweit vorhanden mitbringen: z.B. Geschenkpapier, Buntpapaiere, Kalenderblätter, Landkarten. Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen: 17 Euro, Familien: 65 Euro, mit Freiburger FamilienCard ist die Teilnahme gratis.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr)

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr,
Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-Café)
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Verschiedenes 
 
Benediktinerklosterkirche in Auhausen
Auhausen. St.Maria-und- Godehard (c) DSD / Schabe
 
Benediktinerklosterkirche in Auhausen
Natursteinarbeiten am Langhaus

Manfred Kiesel, Ortskurator Dinkelsbühl der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überbringt bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch, den 24. Juni 2026 um 10.00 Uhr an Pfarrer Wolfgang Layh dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale einen Fördervertrag in Höhe von 30.000 Euro für die Natursteinarbeiten am Langhaus der Benediktinerklosterkirche in Auhausen.

Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Maria und St. Godehard in Auhausen, einer Gemeinde im Landkreis Donau-Ries im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben, gehörte ehemals zu einem Benediktinerkloster. Mit dem Bau der Kirche wurde vermutlich um 1120 begonnen. Es entstand der Kern der Kirche und des Nordturmes, dessen drei oberste Geschosse um 1230 aufgebaut wurden. Der Südturm wurde 1334 errichtet, wie eine Inschrift an der Westseite belegt. 1513 ließ der letzte Abt, Georg Truchseß von Wetzhausen, im Norden und Süden an das Langhaus zwei Seitenkapellen anfügen. 1519 ließ er an der Stelle der abgebrochenen nördlichen und mittleren Apsis den Chor errichten. Im gleichen Jahr gab Truchseß von Wetzhausen bei dem Schreiner Melchior Schabert aus Donauwörth ein neues Chorgestühl in Auftrag.

Während des Bauernkrieges von 1525 wurden Kirche und Kloster geplündert. Die Glasfenster wurden zerschlagen, das Chorgestühl und die in der Kirche aufgestellten Grabmäler schwer beschädigt. Dennoch sind aus dem frühen 16. Jahrhundert ein Flügelaltar, Fragmente von Bleiglasfenstern im Chor und das Chorgestühl erhalten. 1531 gelangte das Kloster in den Besitz der Markgrafen von Ansbach, die die Reformation durchführten. Seither dient die ehemalige Klosterkirche der evangelischen Gemeinde als Pfarrkirche. Unter den Markgrafen von Ansbach wurde im Kirchenschiff ein Getreidekasten eingebaut. Die Mittelschiffwände wurden um 2,30 Meter abgebrochen, die Außenmauern der Seitenschiffe auf deren Höhe aufgemauert und das gesamte Langhaus mit dem heute noch erhaltenen Satteldach gedeckt. Zwischen 1537 und 1758 folgten mehrere Einbauten von Emporen.

Bei einer Renovierung in den Jahren 1969 bis 1978 entfernte man die Männerempore und den Getreidekasten und stellte die ursprüngliche Höhe des Hauptschiffs wieder her. Dabei entdeckte man unter einer Kalkschicht die bemalte Holzdecke von 1542.

Die Kirche ist eine querhauslose, dreischiffige Pfeilerbasilika. Von den ursprünglichen drei Apsiden ist nur noch die Apsis des südlichen Seitenschiffs erhalten. An der Stelle der mittleren und nördlichen Apsis öffnet sich der um drei Stufen erhöhte spätgotische Chor, der von einem Sterngewölbe gedeckt wird. Die Schlusssteine des Gewölbes sind mit den Wappen des Klosters und des Abtes Georg Truchseß von Wetzhausen verziert.

Die Auhausener Klosterkirche gehört zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Sportabzeichen-Tour macht am 3. Juli in Freiburg halt
Bürgermeisterin Jenkner: „Das ist ein Highlight im Freiburger Sportkalender.“

Laufen, springen, schwimmen: Es ist so weit – die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) kommt am Freitag, 3. Juli, nach Freiburg ins Seeparkstadion. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben die Gelegenheit, das Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold abzulegen – oder einfach beim inklusiven „Sportfest für alle“ am Nachmittag mitmachen.

Sportbürgermeisterin Carolin Jenkner freut sich auf den abwechslungsreichen Sporttag für Groß und Klein: „Die Sportabzeichen-Tour ist ein Highlight im Freiburger Sportkalender. Wir erwarten über 1200 Sportbegeisterte und hoffen, dass sie einen wunderbaren Tag haben und unvergessliche Momente mit nach Hause nehmen. Kommen Sie vorbei und machen Sie mit.“

Die Sportabzeichen-Tour macht jährlich in bis zu sechs Städten halt. Freiburg hatte sich für 2026 erfolgreich beworben. Das Sportreferat der Stadt bereitet gemeinsam mit dem Badischen Sportbund Freiburg und über 100 ehrenamtlichen Helfer*innen das lokale Event im Seepark vor.

Schüler*innen versuchen sich vormittags an den Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens, Kita-Kinder am Mini-Sportabzeichen. Am Nachmittag gibt es ein inklusives „Sportfest für alle“ mit Team-Wettbewerb. Darüber hinaus sorgen lokale Sportvereine und Sponsoren für ein buntes Mitmach- und Rahmenprogramm sowie für die Bewirtung rund um das Seeparkstadion.

Mit dem Deutschen Sportabzeichen können auch Hobbysportler*innen mit und ohne Behinderung für vielseitige und überdurchschnittliche sportliche Leistungen ausgezeichnet werden. Wer Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination beweist, bekommt einen Anstecker in den klassischen Medaillenfarben und eine Urkunde.

Für den 3. Juli sind in Freiburg hohe Temperaturen angekündigt. Deshalb ist rund um die Sportabzeichen-Tour für Schattenplätze, kostenloses Wasser, Wassersprenkler, Sonnenmilch und flexible Pausenmöglichkeiten gesorgt. Sollten die Temperaturen jedoch zu hoch werden, kann die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Die Gesundheit der Teilnehmer*innen und Helfer*innen hat höchste Priorität.
 
 

Veranstaltungen 
 
Hitzefrei im Kunstmuseum Karlsruhe
© Anne-Sophie Stolz
 
Hitzefrei im Kunstmuseum Karlsruhe
Als direkte Reaktion auf die aktuelle Hitzewelle schaltet das Kunstmuseum Karlsruhe von Donnerstag, den 25., bis Sonntag, den 28. Juni 2026, auf „Hitzefrei": In diesen Tagen ist der Besuch des Museums für alle kostenlos und bietet als klimatisiertes Haus mit rund 21 Grad eine erholsame „Kälteinsel“.

Hier können Besucherinnen und Besucher nicht nur Kunst genießen, sondern auch aktiv werden: Die Kid’s Zone lädt zum Malen, Lego bauen und Entspannen ein. In der neuen Sonderausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“ warten neben öffentlichen Führungen am Freitag und Sonntag, ein Kinderaudioguide sowie ein Origamitisch, an dem die eigene Faltkunst erprobt werden kann. Die Kinderwerkstatt am Sonntag dreht sich rund um die Sonne, wenn es heißt „Einfach magisch! Fotogramme mit der Cyanotypie“.

Ein ideales Programm, um der Sommerhitze zu entkommen und Kultur zu erleben.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Leistungswettbewerbe der Freiwilligen Feuerwehr am Samstag, 27. Juni, abgesagt
Die Hitzewelle macht auch vor Freiburg nicht Halt. Am Wochenende sind bis zu 40 Grad angesagt. Deshalb hat die Stadt gemeinsam mit dem Organisationsteam der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg und den Feuerwehren des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald entschieden, die Leistungswettbewerbe am Samstag, 27. Juni, abzusagen. Aktuell wird über einen Ersatztermin beraten. Ein großer Dank geht an alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich im Vorfeld engagiert haben.

Auch der Bevölkerungsschutztag, der am selben Tag stattfinden sollte, wird verschoben. Hierzu informiert das Landesinnenministerium.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Strandbad am Wochenende bis 21 Uhr geöffnet
- Verlängerte Öffnungszeit am Samstag, 27. Juni, und Sonntag, 28. Juni
- Strandbad schließt erst um 21 Uhr
- Der Abendtarif gilt entsprechend eine Stunde länger

Die Regio Bäder GmbH verlängert am kommenden Wochenende die Öffnungszeiten im Strandbad. Am Samstag, 27. Juni, und Sonntag, 28. Juni, bleibt das Freibad jeweils eine Stunde länger geöffnet und schließt erst um 21 Uhr. Auch der Abendtarif gilt an beiden Tagen entsprechend eine Stunde länger.

Die verlängerte Öffnungszeit gilt zunächst für das kommende Wochenende. „Wir testen die verlängerte Öffnungszeit für extreme Hitzetage bewusst in unserem am stärksten besuchten Freibad. Danach schauen wir, wie das Angebot angenommen wurde und ob wir es an weiteren besonders heißen Tagen mit unserem engagierten Team vor Ort ermöglichen können“, sagt Oliver Heintz, Geschäftsleiter Freizeit- und Bäderanlagen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Extreme Hitze: 24h-Lauf für Kinderrechte findet nicht statt
Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle wird der 24h-Lauf für Kinderrechte vom 27. bis 28. Juni 2026 nicht stattfinden. Die angemeldeten Teams wurden bereits informiert. Ein Ersatztermin wird zeitnah bekanntgegeben, aktuell wird mit September oder Oktober geplant. Die Startplätze behalten dann ihre Gültigkeit.

„Als Veranstalter haben wir eine Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmenden, Helferinnen und Helfer sowie der Gäste. Deshalb haben wir uns entschieden, den Spendenlauf zu verschieben und bitten um Verständnis“, erklärt FWTM-Geschäftsführerin Katharina Schirmbeck.

Weitere Informationen folgen, sobald der Ersatztermin feststeht.
 
 

Verschiedenes 
 
Hitzesommer 2026 - Klima - Klimawandel Oberrhein, Südbaden & Freiburg
(c) mitwelt.org
 
Hitzesommer 2026 - Klima - Klimawandel Oberrhein, Südbaden & Freiburg

Im Hitzesommer 2022 gab es in Deutschland 8.173 und in Europa 61.672 hitzebedingte Todesfälle. Quelle: Studie Nature Medicine. Das Hitze-Jahr 2026 könnte noch verheerender werden.
Warum gibt es keine Debatte zu den Tätern, warum werden die Umweltverbrechen der Fossilisten, Klimawandelleugner, der Kohle-, Öl- und Gasindustrie und ihrer Lobbyisten nicht bestraft?
Während in Deutschland Umwelt-Aktive nach Protesten im Gefängnis sitzen, verdient die Öl- und Gasindustrie Milliarden am (beendeten) Iran-Krieg.


Die Hitzesommer und das Wetter der letzten Jahre brachten eine Vorahnung des Klimawandels am Oberrhein, in Südbaden & Freiburg und waren geprägt von vielen Extremwetterereignissen. Große Hitze, drückende Schwüle, heftige Gewitter, Starkregen,lange Trockenphasen, trocken fallende Gewässer, Temperaturschwankungen ... brachten Mensch und Natur in Stress und Einbußen in der Landwirtschaft. Der Oberrhein und Südbaden gelten als Deutschlands Hitzeregion Nummer eins. Zwischen Vogesen und Schwarzwald staut sich die Wärme, was die Region zum Hotspot für extreme Sommertemperaturen, zahlreiche "Heiße Tage" und anhaltende Trockenheit macht.
Gleichzeitig bekämpfen Klimawandelleugner, Rechtspopulisten und industrienahe Bürgerinitiativen auch in Südbaden die dringend notwendige Energiewende und die zukunftsfähigen umweltfreundlichen Energien.
Aus Südbaden, der ehemals wärmsten Region Deutschlands, wird die heißeste Region und ein Klima-Krisengebiet. Es ist ein massiver Unterschied ob man in der "wärmsten" oder in der "heißesten" Region Deutschlands lebt.
Der bundesweite, langfristige, lineare Temperaturanstieg im Sommer entspricht für den Zeitraum 1881-2023 mit 1,8 °C in etwa dem jährlichen linearen Trend. Während der Temperaturanstieg für den deutschen Frühling bei 1,6 °C liegt, erreicht der Temperaturanstieg im Herbst 1,7 °C. Die Temperaturen im Winter sind um 1,9 °C gestiegen. Am Oberrhein ist die Durchschnittstemperatur wesentlich stärker gestiegen.

Ein Drittel der Menschheit könnte in 50 Jahren in Regionen leben, die dann so heiß sind, wie heute die heißesten Teile der Sahara. Das geht aus einer Analyse von europäischen, amerikanischen und chinesischen Wissenschaftlern hervor, die im Mai 2020 im Fachblatt der amerikanischen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht wurde. Darin heißt es: Wenn global immer mehr Treibhausgase erzeugt werden, müssten 2070 dreieinhalb Milliarden Menschen mit Temperaturen leben, die nur schwer auszuhalten sind.

Das Zwei-Grad-Ziel ist der verzweifelte Versuch, die globale Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Am Oberrhein wurde diese Zwei-Grad-Marke schon überschritten.

Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass aus zukünftigen globalen zwei Grad mehr, vier Grad zusätzlich am Oberrhein werden. Die Hoffnung auf ein Erreichen des gewünschten globalen Zwei-Grad-Ziels ist in einer Welt die auf "unbegrenztes Wachstum" setzt und in der selbst in der "Ökoregion Oberrhein" die Autobahn sechsspurig ausgebaut werden soll, äußerst unwahrscheinlich.

In der schwül-heißen Rheinebene hat sich die Anzahl der Sommertage, also der Tage mit über 25 Grad, etwa in Karlsruhe von rund 30 auf heute 60 verdoppelt und wird weiter ansteigen.

"Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Oberrheingebiet in bioklimatischer Hinsicht (schon jetzt!) eines der ausgeprägtesten Belastungsklimate Deutschlands und Mitteleuropas aufweist. Bestimmend ist hierbei vor allem die hohe sommerliche Wärmebelastung sowie die große Häufigkeit austauscharmer und damit lufthygienisch kritischer Wetterlagen. Diese bioklimatischen Belastungsfaktoren sind in besonderem Maße in den Tieflagen ausgebildet, d. h. in der Oberrheinniederung und in den großen Schwarzwaldtälern. Dabei handelt es sich gerade um jene Räume, in denen die Mehrzahl der Menschen in unserer Region leben und arbeiten." steht in der Klimaanalyse Südlicher Oberrhein
Wissenschaftler wie Eberhard Parlow, Klimaexperte der Universität Basel, gehen davon aus, dass in den nächsten 80 Jahren die Jahresdurchschnittstemperatur im Oberrheingraben im Vergleich zu heute noch mal um 3,5 bis vier, in den Städten sogar um bis zu fünf Grad Celsius steigen wird.

Es gab auch früher heiße und trockene Phasen am Oberrhein. Und selbstverständlich wird es auch in der Zukunft wieder nasse, kalte und verregnete Jahre geben. Ein einzelner Regensommer, ein einzelner Hitzesommer ist Wetter. Doch der langfristige Trend geht Richtung Erwärmung und Trockenheit. "Klima" beschreibt, wie das Wetter über einen langen Zeitraum aussieht.

Der jetzt schon heiße Oberrhein, die Stadt Freiburg und die Landkreise Emmendingen und Ortenau werden zum Klima-Krisengebiet!
Am 13. August 2003 wurden in Freiburg, Mannheim, Karlsruhe sowie in der March laut Wikipedia 40,2 Grad gemessen. Damit war der Jahrhundertsommer 2003 eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der Geschichte Europas und in Deutschland war der Brutofen Oberrhein am stärksten betroffen.

Der Klimawandel wird nach Mitwelt-Ansicht in der zunehmend "tropischen" Hitzeregion Oberrhein massive Veränderungen bringen:

Die Lebensqualität für die hier lebenden Menschen wird sich verschlechtern
(Gesundheitsrisiken nehmen mit zunehmender Wärmebelastung überproportional zu)
Die negativen Auswirkungen auf die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und den Tourismus (Wintersport) werden sich verschärfen
Die Zunahme von Extremereignissen (Hochwasser, Stürme, Hitzewellen) wird zu einer verstärkten unmittelbaren Gefährdung von Leben und Gesundheit der Bevölkerung führen
Das regionale Artensterben wird sich durch den Temperaturanstieg verstärken
Aus bisherigen Standortvorteilen (Toskana Deutschlands...) werden Standortnachteile
Der Zuzug an den Oberrhein und nach Freiburg könnte enden oder sich umdrehen mit vielfältigen Folgen
Ein "Rentnerparadies" ist der Oberrhein in Zeiten der Erwärmung auf jeden Fall nicht mehr
Dies könnte durchaus auch zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und beim Flächenverbrauch, aber auch zu sinkenden Immobilienpreisen führen

Klimawandel und Waldsterben in Südbaden und im Schwarzwald
Hitze und Trockenheit machen nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch dem Wald in Südbaden und im Schwarzwald massiv zu schaffen. Je nach Standort sind manche Bäume extrem geschädigt. Viele Bäume sterben ab.


Der Klimawandel muss global angegangen werden
und dafür braucht es auch Druck und Initiativen aus Südbaden. In der "Öko-Region" am Oberrhein gibt es noch viel zu tun und es gibt auch eine Vielzahl von erfreulichen Entwicklungen und Initiativen. Doch auch in Südbaden wird der Ausbau der alternativen Energien massiv ausgebremst und südbadische PolitikerInnen fordern den klimaschädlichen Autobahnausbau. Da wird von den Menschen individuelles, klimafreundliches Verhalten gefordert (was von wenigen Ausnahmen abgesehen noch nie funktioniert hat) und gleichzeitig werden klimafeindliche Strukturen geschaffen. Die Menschen bauen energiefressende Klimaanlagen in ihre Häuser, kaufen vermehrt SUVs, die Bitcoin-Gier frisst unglaubliche Energiemengen und der badische Bauernverband will die Hitzefolgen mit mehr Gifteinsatz bekämpfen. Dazu kommt das energiefressende hitzerzeugende Rechenzentrum in Petit-Landau.
Der zentrale Wissenssatz im Zeitalter des Anthropozän hat sich immer noch nicht herumgesprochen:
Unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme und auch das Klima.
Die nächsten Jahrzehnte in Südbaden, Freiburg und Oberrhein werden spannend und heiß.

Weitere Ursachen der Klimakatastrophe
Die Welt erlebt und erleidet den menschengemachten Klimawandel. Dürren, Wüstenbildung, Extremwetterereignisse und extreme Hitze sind noch schneller gekommen, als es die Umweltbewegung und die Wissenschaft prognostiziert haben. Die zentrale Ursache unserer Krisen ist das Phänomen, das als "Große Beschleunigung" beschrieben wird. Öl-, Gas-, Kohle- und Energiekonzerne haben auf eine verbrecherische Art und Weise das Thema heruntergespielt und mit atomar-fossilen Seilschaften die Klimawandelleugner und die Energiewendegegner finanziert. Jetzt werden die Täter nicht etwa bestraft, sondern mit Milliardenprofiten belohnt. Alle großen Energiekonzerne treiben die Öl- und Gaspreise infolge des Ukraine-Krieges und fördern mit ihren unglaublichen Profiten die Inflation. Und die liberalen Schutzheiligen der Konzerne in der Regierung verhindern eine Übergewinnsteuer. Die neoliberale Umverteilung von unten nach oben beschleunigt sich parallel zur Klimakatastrophe und untergräbt die Demokratie.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
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Öko plus 
 
 
Nachwuchs im Storchenparadies: 69 Küken auf dem Mundenhof
Führung gibt spannende Einblicke in das Leben der Störche am Dienstag, 30. Juni

Sie sind fester Bestandteil des Mundenhofs und bauen fröhlich ihre Nester auf Dächern, Bäumen und sogar dem Rosen-Pavillon. Auch in diesem Sommer machen es sich die Störche mit ihrem Nachwuchs auf dem Mundenhof bequem. Der Naturschutzbund (NABU) gibt allen Interessierten am Dienstag, 30. Juni, ab 19 Uhr Einblicke in das Leben der Störche. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 26. Juni, bei christine.hercher@nabu-bw.de möglich. Die Plätze sind begrenzt, die Teilnehmer*innen sind gebeten, ein eigenes Fernglas mitzubringen.

Die Störche haben ihre symbolische „Aufgabe“ als Baby-Bringer*innen offensichtlich ernst genommen, denn auf dem Mundenhof gibt es aktuell überall Nachwuchs, unter anderem bei den Erdmännchen, den Bisons und den Kamelen. Auch die Störche waren fleißig: Mittlerweile gibt es mit 41 Storchennestern und 69 Küken so viele Störche wie nie auf dem Hof.

Um die Störche auf dem Mundenhof kümmert sich der Freiburger Verein Weissstorch Breisgau. Die Ehrenamtlichen haben alle Nester auf dem Mundenhof im Blick, beringen die kleinen Störche, um ihre Routen zu verfolgen und stehen dem Team vom Mundenhof beratend zur Seite. Mit einer eigenen Auffangstation kümmert sich der Verein außerdem um verletzte, kranke und zurückgelassene Tiere. Weitere Informationen gibt es unter www.weissstorch-breisgau.de.
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Verschiedenes 
 
Restaurierungen im Weingärtnerhaus in der Mühlenstraße 19 in Wertheim
Wertheim: Wohnhaus Mühlenstr.19 (c) DSD / Cornelia Sachs
 
Restaurierungen im Weingärtnerhaus in der Mühlenstraße 19 in Wertheim
Treppenhaus, Türen und Lambrien

Für Restaurierungsmaßnahmen im Treppenhaus, an den Türen und der Lambrien – einer dekorativen Wandverkleidung bzw. einem Wandsockel – im ehemaligen Weingärtnerhaus in der Mühlenstraße 19 in Wertheim stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Altstadtstiftung Wertheim 20.000 Euro zur Verfügung.

Das ehemalige Weingärtnerhaus befindet sich in der Mühlenvorstadt von Wertheim. Die Mühlenstraße führt die Tauber entlang bis nach Tauberbischhofsheim und stellt einen der wichtigen historischen Zufahrtswege nach Wertheim dar.

Das dreigeschossige verputzte Gebäude zeichnet ein Mansardgiebeldach mit Aufschiebling und Satteldach aus, ein massives Hanggeschoss mit darüberliegendem Fachwerk über einer starken Vorkragung. In der nördlichen Hälfte findet sich eine dreiteilige Fenstergruppe und im Giebeldreieck eine Aufzugsluke.

Das zweite Obergeschoss und das Dachwerk stammen aus dem Jahr 1812. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der rückwärtige Gebäudeteil mit dem Satteldach umgebaut. Die Fachwerkkonstruktion lässt sich im Kern jedoch auf 1341 datieren.

Das Wohnhaus in Wertheim gehört zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Flohmarkt in der Habsburgerstraße führt zu Fahrplanänderungen
Freiburg. Am 27. Juni 2025 findet in der Habsburgerstraße das „habsolute Flohmarktfest“ statt. Zwischen 8.05 und 19.55 Uhr ist deshalb der Stadtbahnbetrieb der Linie 3 zwischen Okenstraße und Europaplatz eingestellt. Diese verkehrt dann nur zwischen Munzinger Straße und der Haltestelle Europaplatz.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Infoabend zu Pflegekindern
Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich dafür interessieren, Kinder oder Jugendliche in ihrem Zuhause aufzunehmen, können sich am Mittwoch, 1. Juli, von 18 bis 20 Uhr informieren. Die Veranstaltung findet im Amt für Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, statt.

Der Infoabend dreht sich um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege oder Adoption. Dabei geht es um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, das Bewerbungsverfahren und die Vermittlungspraxis. Außerdem erfahren die Teilnehmer*innen mehr über die Begleitung und Unterstützung von Pflegefamilien, den Umgang mit der Herkunftsfamilie und die Kooperation mit dem Jugendamt. Interessierte werden gebeten, sich anzumelden: per Mail an pflegekinderdienst@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-8687.

Informationen rund um das Thema Pflegekinder gibt es auch online
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Filmtipp: Das Sommerbuch
(c) Veranstalter
 
Filmtipp: Das Sommerbuch
Finnland, UK 2024 | Drama | Ab 6 Jahren | 95 Minuten
Regie: Charlie McDowell
Darsteller: Glenn Close, Anders Danielsen Lie, Emily Matthews |

Ein Sommerhaus auf einer kleinen, finnischen Insel. Hier spielt die Geschichte von Sophia, einem neunjährigen Mädchen, das schnell erwachsen wird, ihrem verwitweten Vater und ihrer Großmutter, die sich dem Ende ihres Lebens nähert… Hervorragende Verfilmung des skandinavischen Literaturklassikers, die in eindrucksvollen, sonnendurchfluteten Bildern grundlegende Themen des Lebens bespricht. Ein ruhiges Drama, das einen Sog besitzt, der mitunter vergessen lässt, dass jeder Sommer einmal endet. Glenn Close ist wahnsinnig gut!

Zusammen mit Sophias Vater verbringen Sophia und ihre Großmutter Zeit im Sommerhaus der Familie auf einer winzigen, unberührten Schäreninsel im Finnischen Meerbusen. Sie erkunden die Insel, sprechen über das Leben, die Natur und alles andere – nur nicht über ihre Gefühle bezüglich des Todes von Sophias Mutter und ihre Liebe zueinander. Ein aufziehender Sommersturm wird emotionale Wunden heilen und Bindungen vertiefen… Mit etwas Verspätung findet diese finnisch-britische Romanverfilmung mit Starbesetzung – glücklicherweise – den Weg auf die hiesigen Leinwände. Die Vorlage stammt von Tove Jansson, die mit ihren "Mumins"-Büchern sehr populär wurde. Ihre Familienaufstellung findet auf einer einsamen kleinen Insel statt. Durch die sonnendurchflutete Idylle weht ein wenig der Wind von Bullerbü. Geplaudert wird über Gott und die Welt und die letzten Fragen der Menschheit. Es geht auch um Trauer und Tod. Das alles gelingt sehr bewegend und ganz ohne Kitsch. Und die Besetzung ist exzellent. Kann eine achtfach für den Oscar nominierte Schauspielerin sich noch steigern? Glenn Close gelingt dieses Kunststück mit Leichtigkeit. Ein ziemlicher Glücksfall fürs Arthaus-Kino.

Läuft im Kandelhof Freiburg
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Veranstaltungen 
 
 
Zuschauer*innen herzlich willkommen
Die Freiwilligen Feuerwehren der Region stellen sich am Samstag, 27. Juni, den Leistungsprüfungen in Bronze, Silber und Gold

Innenminister Manuel Hagel überreicht mit Oberbürgermeister Martin Horn und Bürgermeisterin Carolin Jenkner die Abzeichen

Rund 750 Feuerwehrmänner und -frauen stellen sich am Samstag, 27. Juni, den Leistungswettbewerben der Freiwilligen Feuerwehr in Bronze, Silber und Gold. Die Übungen sollen dafür sorgen, dass bei Einsätzen alles rund läuft und die allgemeine Einsatzbereitschaft steigt. Die Prüfungen finden ab 7 Uhr rund um den Colombipark und den Platz der Alten Synagoge statt. Zuschauer*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Insgesamt treten 46 Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg und Emmendingen in Freiburg zu den Wettbewerben an. Unter den Teilnehmenden sind Feuerwehren von Bad Krozingen und Breisach bis Löffingen, Titisee-Neustadt und Schluchsee. Die Leistungswettbewerbe finden jeweils nur einmal im Jahr im jeweiligen Land- oder Stadtkreis statt. In Freiburg fanden sie das letzte Mal vor knapp 20 Jahren statt.

Um die Prüfungen erfolgreich zu bestehen, müssen die Feuerwehrkräfte bestimmte Übungen innerhalb einer vorgegebenen Zeit schaffen. Beim Abzeichen in Bronze wird ein Brand im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses simuliert. Die Prüflinge müssen eine Menschenrettung über eine Steckleiter einleiten, die Wasserversorgung aufbauen und das „Feuer“ löschen, indem sie mit dem Wasserstrahl eine Fallklappe treffen und dadurch umkippen lassen. Bei der Prüfung in Silber wird zusätzlich ein Autounfall simuliert, bei dem eine Person aus dem Fahrzeug gerettet werden muss. Für das Abzeichen in Gold ist darüber hinaus eine schriftliche Prüfung erforderlich.

Die erfolgreichen Teilnehmer*innen erhalten bei den Siegerehrungen ihre Leistungsabzeichen. Bei einer der Ehrungen gegen 13.45 Uhr überreichen Oberbürgermeister Martin Horn, Bürgermeisterin Carolin Jenkner und Landesinnenminister Manuel Hagel die Auszeichnungen persönlich.

Die Freiwillige Feuerwehr Freiburg ist am Samstag mit 170 Helfer*innen eingespannt. Hinzu kommen noch rund 30 Schiedsrichter*innen und Mitglieder*innen der Orga-Teams aus dem Landkreis. Teilnehmen werden über 400 Aktive.

Für das leibliche Wohl der Zuschauer*innen ist bestens gesorgt: Im Colombipark stehen Getränke sowie der Grillcontainer der Abteilungen Oberstadt und Wiehre bereit. Während der Prüfungen ist die Rosastraße für den Verkehr gesperrt, Anwohner*innen werden gebeten, ihre Autos umzuparken.

Nicht nur in der Freiburger Innenstadt dreht sich an diesem Tag alles um Blaulicht und Sicherheit. Auf der Messe findet zeitgleich der bundesweite Bevölkerungsschutztag statt. Besucher*innen können unter anderem Rettungshunde in Aktion erleben, virtuell Feuer löschen und einen Blick in den Rettungshubschrauber werfen. Der Aktionstag startet um 10 Uhr, der Eintritt ist frei.

Aufgrund der aktuellen Hitzewelle bittet die Stadt alle Zuschauer*innen, auf sich und andere zu achten, ausreichend zu trinken und Sonnenschutz zu verwenden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Waldbrandgefahr in den nächsten Tagen auf höchster Gefahrenstufe
Offenes Feuer und Rauchen im Wald sind verboten. Ebenso ist jegliches Grillen – auch an den offiziellen Grillstellen – verboten

Wer einen Waldbrand bemerkt, soll sofort die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) informieren

In den nächsten Tagen steigt die Waldbrandgefahr in Freiburg weiter an. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst für Donnerstag und Samstag die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe 5 voraus. Auch wenn die Waldbrandgefahr zwischenzeitlich auf die zweithöchste Stufe 4 sinkt, bleibt die Lage extrem angespannt. Daher ist bis auf Weiteres das Grillen an den Grillstellen im Stadtwald und an den durchs Forstamt vermieteten Hütten sowie in der Grillzone am Opfinger See verboten.

Dank des besonnenen Verhaltens der Freiburger Bevölkerung sind bisher noch keine Vegetationsbrände entstanden. Damit das so bleibt bitten das Forstamt Freiburg und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz alle Waldbesucher*innen weiterhin eindringlich um größte Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und in einem Abstand von 100 Metern zum Wald außerhalb eingerichteter Grillstellen grundsätzlich verboten (§ 41 Landeswaldgesetz). Beides stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann von Förstern, Polizei und Vollzugsdienst geahndet werden. Dafür können Verwarnungs- und Bußgelder erhoben werden. Waldbrandgefahr geht auch von achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen aus.

Grill-Regelungen
Bei einem Waldbrandgefahrenindex von 5 ist im Stadtwald jegliches offenes Feuer verboten. Das gilt neben dem obligatorischen Rauchverbot auch und besonders für das Grillen an den offiziellen Grillstellen und für die Nutzung von Kerzen oder Fackeln bzw. Lampen mit offener Flamme. In den Grün- und Parkanlagen sind Feuermachen und Grillen an den offiziellen Grill- und Feuerstellen sowie in den Grillzonen bereits ab Waldbrand- oder Graslandfeuergefahr von Stufe 4 verboten. Außerhalb der offiziellen Grill- und Feuerstellen bzw. Grillzonen ist Feuermachen in Grünanlagen und im Wald generell nicht erlaubt. Auf der Grundlage des Polizeigesetzes können Polizei und Vollzugsdienst bei einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit auch an den eingerichteten Grillstellen einschreiten. Infos gibt es auch unter www.freiburg.de/grillen.

Regeln für Autos
Waldbesuchende sollen Zufahrtswege in die Wälder nicht mit ihrem Fahrzeug blockieren. Pkw dürfen nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Sie sollen nicht auf trockenem Bodenbewuchs, laubbedeckten Flächen oder trockenem Gras stehen, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzünden können.

Hinweise der Feuerwehr Freiburg
Waldbrände sind meist von Menschen verursacht. Die strikte Einhaltung der Waldregeln hilft, Brände zu verhindern. Zunehmend stellen aber Feuerwehr, Forst- und Umweltbehörden fest, dass Freizeitflächen in der Natur, auch im Wald, vermüllen. Dies erhöht die Brandlast und erschwert die Bekämpfung eines Brandes – in einer Zeit, da nach langer Trockenheit die Wasserressourcen ohnehin knapp sind.

Wer einen Waldbrand bemerkt, soll sofort die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) informieren. Nichts hilft besser, das Ausmaß eines Brandes einzuschränken, als die schnelle Information über den Brandherd und seine sofort eingeleitete Bekämpfung. Nur so lassen sich Gefahren für Natur und Mensch vermeiden.

Um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen, ist eine präzise Ortsbeschreibung wichtig. Zur Beschreibung bieten sich die Rettungspunkte des Forstamtes an, allgemein bekannte Parkplätze, Namen von Waldwegen und die Wegweiser von Wanderwegen oder Mountainbikestrecken.

Die Feuerwehr Freiburg befasst sich seit 2012 intensiv mit dem Thema
Vegetationsbrände und hat mit dem Forstamt einen Einsatzplan abgestimmt.
Große Unterstützung kam dabei vom renommierten Waldbrandexperten
Johann Georg Goldammer von der Universität Freiburg. In den vergangenen
Jahren hat die Feuerwehr Freiburg viel in die waldbrandgemäße Ausbildung
und Ausstattung investiert. Die Abteilungen Waltershofen und Kappel der
Freiwilligen Feuerwehr sind als Sondereinheiten speziell trainiert.

Die Vorhersage des Waldbrandgefahrenindexes des Deutschen Wetterdienst für Baden-Württemberg ist online zu finden.
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Verschiedenes 
 
Im Bauch der Alb
Hinter jeder Ecke warten neue Entdeckungen (c) TMBW / Gert Krautbauer
 
Im Bauch der Alb
55 Meter unter der Erde, Tiefenhöhle Laichingen: Höhlenforscher Alexander Schneider steigt mit uns hinab in die Tiefenhöhle Laichingen.

Die Helmlampe zaubert Schatten auf die feuchten Wände, der Haken sitzt fest, das Seil ist gesichert. Jetzt geht es wieder in die Schächte der Tiefenhöhle Laichingen. Mit einer Mischung aus freudiger Spannung und Respekt schaut Alexander Schneider hinab und beginnt dann mit dem Abstieg. Schon als Kind kam er über seine Familie zur Höhlenforschung. Die Lust am Abenteuer und die Gemeinschaft mit anderen Forschenden lassen ihn bis heute immer wieder in die Tiefe klettern. Und an Höhlen mangelt es auf der Schwäbischen Alb ja wahrlich nicht. Etwa 2.800 Höhlen hat das Wasser hier in den Kalk gegraben. Ein absolutes Höhlenhighlight der Region ist die Tiefenhöhle Laichingen, Deutschlands tiefste Schauhöhle. Ihre Besucher können sich natürlich nicht einfach abseilen wie Alexander. Dafür erleben sie die Unterwelt auf einem Besucherpfad mit Eisentreppen und festen, beleuchteten Wegen. Über 600 Stufen geht es bis zu 55 Meter tief unter die Erde. Durch schmale Gänge, die sich unvermittelt zu großen Hallen öffnen, und vorbei an eigenartigen Formationen, die das Wasser hier aus dem Gestein geschliffen hat. verbindet.
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Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe beteiligt sich am Aktionstag „Kommunen am Limit“
Bund und Länder müssen angesichts der kommunalen Finanzkrise endlich handeln

Die Stadt Karlsruhe beteiligt sich am heutigen Montag, 22. Juni, am Aktionstag „Kommunen am Limit“, um auf die dramatische kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen. Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte und Gemeindebund – haben gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
Dramatische Finanzlage

Die Finanzlage der Städte, Landkreise und Gemeinden ist dramatisch: Das kommunale Defizit lag 2025 bei rund 30 Milliarden Euro – ein historischer Höchststand, Tendenz steigend. Neben der Unterfinanzierung des ÖPNV und des Städtischen Klinikums tragen auch davongaloppierende Sozialausgaben in Karlsruhe dazu bei, dass sich der kommunale Haushalt in einer strukturellen Schieflage befindet. Ein Grund hierfür ist, dass die von Bund und Ländern an die Kommunen delegierten Aufgaben nicht auskömmlich gegenfinanziert werden.

So konnte noch im Jahr 2023 ein Überschuss in Höhe von rund 20 Millionen Euro erreicht werden. Davon ist Karlsruhe inzwischen weit entfernt: Nachdem für den Haushalt 2026/2027 jährlich rund 80 Millionen in einem gemeinsamen Kraftakt eingespart werden mussten, war bereits im März 2026 eine erneute Haushaltsperre in Höhe von 60 Millionen Euro notwendig geworden, weil die Gewerbesteuereinnahmen unvorhergesehen eingebrochen sind. Allein bis Ende 2026 wird mit Kreditverbindlichkeiten in Höhe von über einer Milliarde Euro gerechnet, obwohl Karlsruhe seit 2021 durch einschneidende Maßnahmen insgesamt rund 300 Millionen Euro eingespart hat. Betroffen sind hiervon alle Bereiche: der Wegfall des Geschwisterkindzuschusses in Kitas, Kürzungen bei Bauunterhaltung, Straßen und Gebäuden sowie im Kultur- und Sozialbereich und bei Zuschüssen für Vereine und Institutionen.
Appell an Bundesregierung und die Ministerpräsidentenkonferenz

„Die Kommunen sind finanziell am Limit“, sagt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. „Eigentlich müsste man sagen, sie befinden sich im freien Fall. Daher werden viele Aktionen gestartet, um an die Bundesregierung und die Ministerpräsidentenkonferenz zu appellieren, sich noch intensiver und vor allem verantwortungsvoller um die kommunale Finanzsituation zu kümmern.“

Gemeinsam mit den Kommunen und ihren drei kommunalen Spitzenverbände fordert die Stadt Karlsruhe deshalb von Bund und Ländern:
• Das kommunale Finanzierungsdefizit muss strukturell beseitigt werden. Dies kann über eine deutliche Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern sowie notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen geschehen.
• Der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt auch“ muss sofort für jede Aufgabenübertragung oder -ausweitung von Bund und Ländern gelten – mit einem vollständigen finanziellen und dynamisierten Ausgleich für alle Aufgaben, die den Kommunen von Bund und Ländern übertragen werden.

Die kommunale Finanzkrise ist nicht abstrakt. Sie ist sehr konkret vor Ort spürbar. Bund und Länder müssen handeln, damit der Staat vor Ort für seine Bürgerinnen und Bürger handlungsfähig bleibt.
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Verschiedenes 
 
Gesamtinstandsetzung der Holzbrücke in Forbach
Holzbrücke in Forbach (c) DSD / Foto: Stefan Zachmann
 
Gesamtinstandsetzung der Holzbrücke in Forbach
Seitlich verschalte Fachwerkkonstruktion und Schindeldach dienen dem Witterungsschutz

Im Rahmen der Gesamtinstandsetzung der Holzbrücke in Forbach stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) für die Schindeldachdeckung dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der GlücksSpirale 70.000 Euro zur Verfügung. Die Holzbrücke verbindet den Siedlungsbereich Forbachs über die Murg in Ost-West Richtung. Sie ist das Wahrzeichen der kleinen Gemeinde und zählt zu den am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten des Murgtals, zumal Wanderwege wie die "Murgleiter" oder der "Westweg" über die Brücke führen.

Der Brückenstandort lässt sich bis ins Spätmittelalter zurückverfolgen. Die heutige Brücke wurde 1954/1955 nach dem Vorbild der Brücke aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Konzipiert hat sie der Karlsruher Bauingenieur Gerhard Hempel.

Die 40 Meter lange Fachwerkbrücke wurde größtenteils aus Nadelholz errichtet, vereinzelt wurden Eichenbalken eingesetzt. Zum Witterungsschutz wurde die komplette Fachwerkkonstruktion seitlich verschalt und mit einem Schindeldach eingedeckt.

Die Holzbrücke in Forbach gehört zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: 24h-Lauf für Kinderrechte
Gemeinsam Runden drehen für den guten Zweck

Von Samstag, 27. Juni 2026 bis Sonntag, 28. Juni 2026 findet der 24hLauf für Kinderrechte im Seeparkstadion Freiburg statt. Der Spendenlauf setzt ein Zeichen für die UN-Kinderrechtskonvention und sammelt Geld für lokale Kinder- und Jugendprojekte. Der Startschuss fällt am Samstag um 16 Uhr, 24 Stunden später ist Schluss. Noch bis zum 21. Juni können sich Teams unter www.24hlauf-freiburg.de kostenlos anmelden.

Beim 24h-Lauf für Kinderrechte engagieren sich Teams aus Freiburg und der Region für den guten Zweck: Sie laufen innerhalb von 24 Stunden so viele Runden auf der 400-Meter-Bahn wie möglich – laufend, walkend, gehend oder auch im Rollstuhl. Die Runden können einzeln oder gemeinsam absolviert werden, eine Person hält dabei den Staffelstab ununterbrochen in Bewegung. Die Teilnahme ist kostenfrei, denn die Teams gewinnen im Vorfeld eigene Unterstützerinnen und Unterstützer, die ihre Leistung finanziell honorieren und einen Pauschalbetrag oder pro Runde in den Spendentopf einzahlen.

Vor dem Lauf konnten Projekte Förderanträge einreichen. Über die Vergabe der Spendengelder entscheidet eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Badischen Sportjugend, des Kinderbüros, des Stadtjugendrings sowie des Jugendbeirats des Deutschen Kinderhilfswerks. Die gesamte Antragsabwicklung und Verwaltung der Spendengelder erfolgt durch das Deutsche Kinderhilfswerk e.V.

Ein besonderes Highlight ist die Teilnahme von Extremläuferin Brigid Wefelnberg, die als Patin des Laufs mit gutem Beispiel vorangeht und zum Mitmachen motiviert.

Engagement an der frischen Luft
43 Teams im Jahr 2025 haben in insgesamt 25.580 Runden stolze 10.232 Kilometer zurückgelegt und damit rund 37.800 Euro gesammelt. Mit Restgeldern aus dem Vorjahr konnten 45.000 Euro an 14 Projekte verteilt werden. Den Verantwortlichen ist das Ziel für 2026 klar: den Erfolg aus dem Vorjahr mit noch mehr Teams, noch mehr Engagement und einem neuen Rekordergebnis zu toppen.

FWTM-Geschäftsführerin Katharina Schirmbeck wirbt dafür, sich für den Lauf anzumelden: „Das Besondere am 24h-Lauf ist, dass wirklich jede und jeder im eigenen Tempo mitmachen und damit Kinder- und Jugendrechte stärken kann. Bewegung an der frischen Luft und soziales Engagement lassen sich hier auf schöne Weise verbinden.“

So kann auch ohne Teilnahme gespendet werden
Wer nicht mitlaufen kann, hat dennoch die Möglichkeit, für Kinder- und Jugendprojekte zu spenden. Bis zum 05. Juli ist das Spendenkonto geöffnet:

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
IBAN: DE65 3702 0500 0003 3311 06
BIC: BFSWDE33XXX
Bank: Sozialbank

Spenden können bis 28. Juni unter www.24hlauf-freiburg.de registriert werden, um nach Zahlungseingang eine Spendenquittung zu erhalten (ab 300 Euro, bei niedrigeren Beträgen reicht der Kontoauszug als Spendennachweis).

Der Freiburger 24h-Lauf für Kinderrechte wird zum neunten Mal von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) in Kooperation mit der Stadt Freiburg und dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. organisiert. Weitere Informationen zu Sponsoren und Förderern gibt es online.
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Veranstaltungen 
 
Welt-Giraffen-Tag am 21. Juni 2026
Am 21. Juni wird in der Wilhelma der Welt-Giraffen-Tag gefeiert © Wilhelma
 
Welt-Giraffen-Tag am 21. Juni 2026
Die höchsten Landtiere der Erde im Fokus der Wilhelma Stuttgart

Am Sonntag, 21. Juni 2026, dem internationalen Welt-Giraffen-Tag, steht in der Wilhelma alles im Zeichen der Giraffen. Von 11 bis 17 Uhr vermittelt das Team der Wilhelmaschule direkt an der Giraffenanlage Wissenswertes über die beeindruckenden Savannenbewohner und ihre Verwandten. Die Teilnahme an allen Aktionen ist im regulären Eintrittspreis enthalten.

Dass der Welt-Giraffen-Tag ausgerechnet auf den längsten Tag des Jahres fällt, ist kein Zufall: Schließlich besitzen Giraffen den längsten Hals im Tierreich. Doch die eleganten Paarhufer beeindrucken nicht nur durch ihre Größe. An verschiedenen Stationen erfahren große und kleine Gäste, welche besonderen Anpassungen ihnen das Leben in den afrikanischen Savannen ermöglichen. So können Giraffen mit ihrer kräftigen, bis zu 50 Zentimeter langen Zunge selbst zwischen Dornenblättern nach Nahrung greifen. Auch ihr Kreislaufsystem ist außergewöhnlich: Damit das Blut bis in den mehrere Meter hoch gelegenen Kopf gepumpt werden kann, verfügt eine Giraffe über ein enorm leistungsfähiges Herz. An einer Mitmachstation können Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren, welche Kraft dafür nötig ist. Für Kinder gibt es zahlreiche Angebote zum Mitmachen. Sie können Giraffenmasken gestalten, ihr Wissen bei einem Quiz testen oder beim Giraffen-Memory auf Entdeckungstour gehen.

In der Wilhelma leben die in der Natur in Kenia sowie angrenzenden Regionen Äthiopiens und Somalias vorkommenden Netzgiraffen. Trotz ihrer Bekanntheit zählen Netzgiraffen inzwischen zu den bedrohten Tierarten Afrikas. Ihre Bestände sind in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen; vielerorts finden sich die Tiere nur noch innerhalb geschützter Gebiete. Zoologische Gärten leisten deshalb einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Art. Die Wilhelma beteiligt sich seit vielen Jahren am Europäischen Ex-situ-Programm für Netzgiraffen und konnte seit 1970 bereits zahlreiche Jungtiere erfolgreich aufziehen.

Der Aktionstag informiert zudem über das Engagement der Wilhelma für den Schutz von Giraffen in ihrem natürlichen Lebensraum. Mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro unterstützt der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart die Arbeit der Giraffe Conservation Foundation (GCF) in Namibia. Dort werden unter anderem Umweltbildungsprogramme durchgeführt, die das Bewusstsein für den Schutz der Tiere stärken und die lokale Bevölkerung in Naturschutzmaßnahmen einbeziehen.

Zur Familie der Giraffenartigen gehören auch die Okapis. Die seltenen Waldgiraffen aus dem Kongobecken sind aufgrund von Lebensraumverlust und Wilderei stark gefährdet. Gemeinsam mit weiteren zoologischen Einrichtungen unterstützt die Wilhelma daher das „Okapi Conservation Project“ in der Demokratischen Republik Kongo und engagiert sich auch für den Erhalt dieser außergewöhnlichen Tierart.
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Ausschreibung Projektförderung Chöre 2027
Freiburger Chöre können ab sofort und bis Mittwoch, 15. Juli, Anträge einreichen

Auch 2027 unterstützt das Kulturamt wieder Freiburger Chöre – mit insgesamt 43.000 Euro für besonders gute Projekte. Wer mitmachen will, muss sich bis Dienstag, 15. Juli, bewerben.

Die Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel richtet sich nach den Förderkriterien, die der Gemeinderat beschlossen hat: Voraussetzung ist, dass der Chor seinen zentralen Wirkungsort in Freiburg hat, seit mindestens drei Jahren regelmäßig unter professioneller Leitung probt und einen Finanzplan einreicht.

Auch Chöre, die schon eine vierjährige Basisförderung vom Kulturamt bekommen, können einen Antrag stellen. Nicht antragsberechtigt sind dagegen Chöre, die nach den Richtlinien für Musik- und Gesangsvereine gefördert werden. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz des Kulturamts.

Die aktuellen Formulare, Hinweise zur Antragstellung sowie die Richtlinien zur Chorförderung der Stadt Freiburg gibt es im Internet unter www.freiburg.de/kulturamt. Das Kulturamt informiert die Chöre im Anschluss an die Sitzung so bald wie möglich über die Entscheidungen. Für Fragen steht Sonja Kiefer-Blickensdorfer Sonja.Kiefer-Blickensdorfer@freiburg.de, Tel. 0761/201-2111 zur Verfügung.
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Freiburg: Umleitung der Buslinie 27 am Stadtgarten
Wegen Bauarbeiten im Bereich der Bushaltestelle „Stadtgarten“ ändert sich die Linienführung der Buslinie 27 ab Montag, 22. Juni, für etwa 13 Wochen. Die Haltestellen „Stadtgarten“ und „Hochmeisterstraße“ entfallen. Busse ab Europaplatzen halten an einer Ersatzhaltestelle in der Karlstraße gegenüber der Karlschule. Busse aus Herdern halten an einer Ersatzhaltestelle an der Ecke Starkestraße/Mozartstraße sowie an einem Ersatzhalt im Leopoldring auf Höhe der Schlossbergbahn.
 
 

Verschiedenes 
 
Hart an der Kante: Klettern an Neckar und Donau
Klettern in den Hessigheimer Felsengärten (c) TMBW / Gregor Lengler
 
Hart an der Kante: Klettern an Neckar und Donau
In den Hessigheimer Felsengärten wächst nicht nur erstklassiger Wein, das Naturschutzgebiet am Neckar ist auch ein reizvolles Kletter- und Boulder-Revier. Bis zu 18 Meter ragen die schroffen Muschelkalkfelsen in den Himmel. Bezwungen werden können sie auf etwa 130 Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Auch weiter südlich, im Naturpark Obere Donau, bietet die Felslandschaft beste Kletterbedingungen. Aushänge und Beschilderungen informieren darüber, welche Felsen freigegeben sind. Wer seinen Besuch vorab planen möchte, informiert sich beim DAV-Landesverband.
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CSD verkürzt Marktzeit: Münstermarkt endet früher
Der Münstermarkt endet am Samstag, den 20. Juni 2026, eine Stunde früher.

Aufgrund des Christopher Street Day (CSD) endet der Freiburger Münstermarkt am Samstag, den 20. Juni 2026, bereits um 13 Uhr und damit eine Stunde früher als üblich. Die Anpassung erfolgt in Abstimmung mit den Behörden.

Da im Zusammenhang mit der Versammlung und den damit verbundenen Verkehrseinschränkungen mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist, bauen die Marktbeschicker*innen ihre Stände früher ab. Damit sollen ein sicherer Abbau sowie eine reibungslose Abfahrt gewährleistet werden. Die FWTM bittet die Besucher*innen des Münstermarktes um Verständnis.

Regulär ist der Freiburger Münstermarkt montags bis freitags von 7.30 bis 13.30 Uhr sowie samstags von 7.30 bis 14 Uhr geöffnet.
 
 



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