Prolixletter
Montag, 26. Januar 2026
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf unserer Startseite !  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf unserer Startseite !
Uhr

Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Grüne Quellen 
 
Wilhelma meldet Tod von Koala Borobi
Koala Borobi im Mai 2025 © Wilhelma Stuttgart
 
Wilhelma meldet Tod von Koala Borobi
Koala im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart verstorben

Ende Dezember 2025 ist in der Wilhelma das Koala-Männchen Borobi im Alter von 1,5 Jahren gestorben. Dr. Tobias Knauf-Witzens, leitender Tierarzt in der Wilhelma, erklärt: „Borobi litt schon seit mehreren Monaten an einer langwierigen Lungenentzündung. Es handelt sich dabei um ein Krankheitsbild, das auch aus Australien bekannt ist. Nach dem Eintreten der ersten Symptome hatten wir im engen Dialog mit Koala-Expertinnen und Experten in Australien sowie Lungenspezialisten aus der Humanmedizin verschiedene, teils sehr intensive Therapien durchgeführt. Damit konnten wir Borobi zeitweise stabilisieren. Nachdem sich sein Zustand Ende Dezember wieder deutlich verschlechtert hatte, mussten wir die Entscheidung treffen, den Koala von seinem Leid zu erlösen.“

Volker Grün, zuständiger Kurator und gleichzeitig Co-Zuchtbuchkoordinator des Europäischen Ex Situ-Programms für Koalas, betont: „Der Tod von Borobi hat uns alle, besonders das Team der Terra Australis, emotional sehr berührt. Da Borobi und seine Eltern nicht näher mit den anderen in Europa gehaltenen Koalas verwandt ist, hätte er außerdem einen wichtigen Beitrag für die europäische Reservepopulation leisten können. Auch in dieser Hinsicht ist sein Tod daher ein großer Verlust.“

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin: „Oft verdrängen wir es. Aber der Tod gehört zum Leben dazu – das gilt in zoologischer Haltung genau wie in der Natur. Dennoch führt er zwangsläufig zu Momenten der Trauer. Ein Lichtblick ist daher, dass unser Koala-Weibchen Auburn wieder Nachwuchs bekommen hat. Der Joey schaut mittlerweile immer häufiger aus dem Beutel. Auch für unsere Besucherinnen und Besucher in der Terra Australis steigen damit die Chancen, Mutter und Jungtier mit eigenen Augen zu bewundern.“
 
 

Öko plus 
 
„Rheintalbahn-Gipfel“
(c) Stadt Freiburg / Michael Spiegelhalter
 
„Rheintalbahn-Gipfel“
Die Stadt Freiburg bringt zentrale Akteure an einen Tisch

Regionale Begleitgruppe soll Dialog rund um den Ausbau konstruktiv und kritisch begleiten – Resolution angekündigt

OB Martin Horn: „Alle wollen eine bessere Bahn. Ein Ausbau der Bahninfrastruktur ist auch bei uns dringend notwendig – entscheidend ist aber, dass er für die Menschen in unserer Region einen Mehrwert bietet und den Nahverkehr stärkt und uns nicht jahrelang vom Bahnverkehr abschneidet. Der regionale Schulterschluss ist geschafft. In einer Begleitgruppe werden die Planungen kritisch hinterfragt und die Stimmen der Region gebündelt. Und zu besprechen gibt es genug. Eine Jahrelange Sperrung der Rheintalbahn sowie des Freiburger Hauptbahnhof können wir nicht akzeptieren.“

Der Ausbau der Bestandsstrecke der Rheintalbahn ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Freiburg und die Region für die kommenden Jahrzehnte. Das Ziel – eine moderne, verlässliche und zukunftsfeste Bahninfrastruktur – ist unbestritten. Doch auf dem Weg dorthin gibt es zahlreiche Fragen zu klären. Die Auswirkungen der Planungen zum Ausbau der Bestandsstrecke der Rheintalbahn auf Natur und Landschaft beschäftigen viele Bürgerinnen und Bürger, die entlang der Strecke leben. Über viele Details wird in den nächsten Jahren intensiv zu diskutieren sein, um tragfähige und ausgewogene Lösungen für die Menschen vor Ort zu entwickeln. Aus diesem Grund hat Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn zu einem hochkarätig besetzten „Rheintalbahn-Gipfel“ ins Freiburger Rathaus eingeladen.

Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Deutscher Bahn, der Bundesund Landesverkehrsministerien, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region sowie südbadische Bundestagsabgeordnete haben sich hier auf Einladung Freiburgs zusammengefunden. Übergeordnetes Ziel des Treffens war der Austausch, aber vor allem die Bündelung der regionalen Stimmen. Außerdem soll ein Begleitprozess auf den Weg gebracht werden.

Der Ausbau der Rheintalbahn wird von der Stadt Freiburg und Region grundsätzlich unterstützt. Zugleich besteht zu den bislang bekannten Planungen der Bahn noch Klärungs- und Gesprächsbedarf vor Ort. Daher ist es aus Sicht der Kommunen wichtig, frühzeitig Einfluss auf die weiteren Planungen zu nehmen. Aus diesem Grund hat die Stadt Freiburg zum Rheintalbahn-Gipfel geladen.

Wichtige Ziele und regionale Begleitgruppe
Im Laufe der kommenden Jahre gilt es viele Punkte zu diskutieren, die mit dem Fortschreiten der Planungen zahlreiche lokale Detailfragen beinhalten werden. Zum Auftakt wurden zunächst erst übergeordnete Themen angesprochen.

Was die Region von der Bahn verlangt, ist ein verlässlicher und klar dargelegter Zeitplan, damit alle Akteure wissen, was der Ausbau wann konkret für sie bedeutet. Die heute vorliegenden Pläne sind dafür noch nicht aussagekräftig genug. In den kommenden Monaten wollen der Verband Region Südlicher Oberrhein (VRSO) und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) zusammen mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden eine gemeinsame regionale Resolution erarbeiten, die detailliertere Forderungen enthält. In der Resolution sollen die zentralen Belange der Region politisch formuliert und gebündelt werden.

Außerdem ist das wichtige gemeinsame Ziel, eine regionale Begleitgruppe mit Vertretern der Bahn, dem Bund sowie Vertreter*innen der Kommunen ins Leben zu rufen, erreicht worden. Das Gremium soll die Belange der Region bei dem Ausbauprozess dauerhaft vertreten.

Konzepte für den Nahverkehr
Ein Kritikpunkt aus der Region ist etwa, dass bislang nur unkonkrete Konzepte für den Schienennahverkehr während der Bauphase vorliegen. Denn längere Streckensperrungen oder massive Einschränkungen hätten entsprechende Auswirkungen auf den regionalen Nahverkehr. Etwa wenn die Breisgau-S-Bahn nicht fahren kann, da an den Gleisen gearbeitet wird. Auch für die Zeit nach dem Ausbau gilt es ÖPNV-Fragen zu klären. Plan der Bahn ist es, die Strecke so auszubauen, dass Fernzüge schneller und in einem Halbstundentakt fahren können. Zugleich besteht in der Region ein großes Interesse, den Nahverkehr weiter zu stärken. Das Land Baden-Württemberg und der ZRF Freiburg wollen hier gemeinsam mit der DB in eine vertiefte Prüfung einsteigen.

Der Deutschland-Takt ist Bestandteil des vom Bund beschlossenen Bundesverkehrswegeplans und bildet die Grundlage für die Ausbauplanungen. Das bedeutet unter anderem, dass das Schienennetz so ertüchtigt werden muss, dass die Züge ihre Ziele und Anschlüsse pünktlich erreichen. Wäre etwa denkbar, dass der Streckenabschnitt nicht auf die absolute Höchstgeschwindigkeit ausgebaut wird? Und: Wären die Eingriffe für den Streckenausbau dann entsprechend geringer? Dieser bringt notwendigerweise hohe Lärmschutzwände mit sich. Die Bahn gab im Gespräch einen Ausblick auf mögliche Spielräume bei der Gestaltung von Lärmschutzwänden.

Keine jahrelange Streckensperrung
Wichtiger Punkt ist außerdem die Auswirkung der jahrelangen Bauarbeiten auf den Anschluss der Region an den Schienenverkehr. Eine jahrelange Streckensperrung darf es aus Sicht Freiburgs und der Region nicht geben. Das ist eine zentrale Frage sowohl für Freiburg, die benachbarten Landkreise und Gemeinden als auch für viele Pendlerinnen und Pendler der Region. Eine der größten Sorgen konnte die DB in der Veranstaltung bereits klarstellen: Die Region und insbesondere der Freiburger Hauptbahnhof wird nicht vom Schienenverkehr abgeschnitten.

Stimmen zum „Rheintalbahn-Gipfel“

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn: „Alle wollen eine bessere Bahn. Ein Ausbau der Bahninfrastruktur ist auch bei uns dringend notwendig – entscheidend ist aber, dass er für die Menschen in unserer Region einen Mehrwert bietet und den Nahverkehr stärkt und uns nicht jahrelang vom Bahnverkehr abschneidet. Der regionale Schulterschluss ist geschafft. In einer Begleitgruppe werden die Planungen kritisch hinterfragt und die Stimmen der Region gebündelt. Und zu besprechen gibt es genug. Eine Jahrelange Sperrung der Rheintalbahn sowie des Freiburger Hauptbahnhof können wir nicht akzeptieren.“

Christian Ante, Landrat des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald: „Was sich nördlich von Freiburg in Emmendingen und der Ortenau abzeichnet, wird mit Zeitversatz auch südlich und damit im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Thema werden. Darum unterstützen wir heute die Forderungen der dortigen Raumschaft aus voller Überzeugung- und im eigenen Interesse. Der Neubau des 3. und 4. Gleises und die Sanierung der Bestandsstrecken sind Jahrhundertprojekte, zu denen wir fraglos stehen. Allerdings ist hierfür ein umfassend funktionierender Nahverkehr unerlässlich. Der ÖPNV darf -sprichwörtlich - nicht unter die Räder des Fernverkehrs kommen."

Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen: „Der Ausbau der Rheintalbahn ist ein Schlüsselprojekt für die Zukunft unserer Region und bietet auch für den Landkreis Emmendingen große Chancen. Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die Modernisierung der Strecke nicht nur den Fernverkehr verbessert, sondern vor allem den öffentlichen Nahverkehr nachhaltig stärkt und den Alltag erleichtert. Mit der regionalen Begleitgruppe bringen wir die Interessen und Bedürfnisse unseres Landkreises konstruktiv und kritisch in den Prozess ein und setzen uns dafür ein, die Belastungen während der Bauphase für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die kritische Überprüfung des Vorhabens der Deutschen Bahn, die Bestandsstrecke zwischen Offenburg und Riegel auf 250 km/h auszubauen und dafür jahrelang zu sperren. Der gemeinsame Schulterschluss mit unseren Partnern ist für uns zentral, um die regionale Stimme kraftvoll und wirksam gegen eine jahrelange Streckensperrung einzubringen.“

Berthold Frieß, Ministerialdirektor des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg: „Die Nachfrage im Schienenverkehr in der Region Freiburg ist ungebrochen hoch. Für mehr und zuverlässigere Verkehre auf der Schiene muss die Schieneninfrastruktur in der Region Freiburg dringend modernisiert und ausgebaut werden. Hierbei müssen mehrere Projekte in unterschiedlichen Verantwortlichkeiten wie der Ausbau der Rheintalbahn für den Personen- und Güterverkehr und die Weiterentwicklung der Breisgau-S-Bahn für den Nahverkehr zusammen gedacht werden. Sorge bereitet uns die unklare Finanzierung des Bundes für den Ausbau der Rheintalbahn zumindest in der Freiburger Bucht und damit verbunden die unklare zeitliche Perspektive. Hier muss der Bund ein klares Signal senden und entscheiden, ob er den Hochgeschwindigkeitsverkehr in diesem Umfang noch bezahlen will und kann. Diese Entscheidung muss bald getroffen werden. Denn der Nahverkehr muss wissen, an welchem Ziel er sich ausrichten soll. Von Bund und Bahn erwarten wir außerdem ein mit der Region und dem Land abzustimmendes Konzept, wie mit den Auswirkungen während der Bauzeit in der Freiburger Bucht umgegangen werden soll.“

Dr. Kai-Achim Klare, Vorsitzender des Verbands Region Südlicher Oberrhein: „In der Region sind wir uns einig, dass die Neubaustrecke kommen muss, um die Rheintalbahn und ihre Anrainer vom Güterverkehr zu entlasten. Für die Ausbaustrecke fordern wir ein durchdachtes Gesamtkonzept von Appenweier bis Auggen, das Bauzeiten und Einschränkungen auf ein Minimum reduziert. Auch die Umsetzung des künftigen Ausbaus des Schienenpersonennahverkehrs darf nicht gefährdet werden. Unsere Forderungen werden wir in einem regionalen Begleitgremium unter Leitung des Verbands Region Südlicher Oberrhein gegenüber der Bahn vertreten.“

Dr. Clarissa Freundorfer, DB AG, Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg: „Der Ausbau der Freiburger Bucht ist ein Schlüsselprojekt für Südbaden. Als integraler Bestandteil des BVWP-Vorhabens Karlsruhe-Basel und des Deutschlandtakts kann er seine verkehrliche Wirkung nur bei vollständiger Realisierung des Projektes entfalten. Wir stärken damit die Region nachhaltig, verbessern die internationale Anbindung Freiburgs an den Fernverkehr und schaffen die dringend benötigten Kapazitäten für den stark wachsenden Nahverkehr.“

Philipp Langefeld, DB InfraGO AG, Leiter ABS/NBS Karlsruhe-Basel: „Der Ausbau der Rheintalbahn ist ein wichtiger Schritt für eine leistungsfähige und zukunftssichere Mobilität in der Region. Mit häufigeren Taktverbindungen und einem verlässlichen Fahrplan steigern wir die Erreichbarkeit und erschließen weitere Verkehrspotenziale. Zugleich verbessern wir die regionalen Anbindungen und die Umsteigemöglichkeiten.

Dabei orientieren wir uns bewusst an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort, indem wir Anregungen und Fragestellungen aus der Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung sorgfältig prüfen und, soweit möglich, in die weitere Planung einbeziehen. Denn die Akzeptanz vor Ort ist ein zentraler Erfolgsfaktor für das Projekt.“

Hintergrund: Angemeldet zu dem Termin waren unter anderem: Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn, Baubürgermeister Martin Haag, Landrat Christian Ante (Breisgau-Hochschwarzwald), Landrat Hanno Hurth (Emmendingen), Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der DB AG für das Land Baden-Württemberg, Philipp Langefeld, DB InfraGO AG, Andreas Gehlhaar, Leiter der Abteilung Eisenbahnen im Bundesverkehrsministerium; Berthold Frieß, Ministerialdirektor des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg, Kai Achim Klare, Vorsitzender Verband Region Südlicher Oberrhein, Regierungspräsident Carsten Gabbert, Chantal Kopf (MdB, Die Grünen), Michael Donth (MdB, CDU) Luigi Pantisano (MdB, Die Linke), Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD, MdB Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN), Yannik Bury (MdB, CDU), Gabi Rolland (MdL, SPD), Rüdiger Tonojan (MdL, Die Grünen), Dieter Salomon (Hauptgeschäftsführer IHK-Südlicher Oberrhein) sowie Vertreter*innen von Bürgerinitiativen und die (Ober)Bürgermeister aus: Bad Krozingen, Schallstadt, Eschbach, Heitersheim, Ebringen, Pfaffenweiler, Gundelfingen, Denzlingen, Riegel, Teningen, Sexau, Kenzingen und Herbolzheim.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Internationale Kulturbörse 2026
vom 26. bis 28. Januar in der Messe Freiburg

Unter dem Motto „Culture Connects People“ lädt die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) vom 26. bis 28. Januar 2026 zur 37. Ausgabe der Internationalen Kulturbörse Freiburg (IKF) ein. Die Messe Freiburg wird erneut zum Treffpunkt für internationale Künstler*innen und Ensembles aus den Bereichen Darstellende Kunst, Musik und Theater im öffentlichen Raum. Das Fachpublikum erhält die Möglichkeit, Live-Ausschnitte aus aktuellen Programmen zu erleben.

Neben Veranstalter*innen, Agent*innen, Eventprofis, Festivalmacher*innen und Produzent*innen sind auch kulturinteressierte Privatpersonen herzlich willkommen. Auf über 2.000 Quadratmetern präsentieren sich 180 Aussteller, die ihre Künstler*innen vertreten und über die neuesten Trends und Entwicklungen der Kulturbranche informieren. Herzstück der Messe ist das abwechslungsreiches Live-Programm mit 260 Künstler*in- nen aus 20 Ländern

Auch 2026 bleibt die IKF der zentrale Branchentreffpunkt für Austausch, Vernetzung und neue Impulse. Die Fachmesse fördert kreative Kooperationen und innovative Bühnenerlebnisse. Das Rahmenprogramm bietet inspirierende Talks, praxisorientierte Workshops, kreative Installationen und unvergessliche Spotlights.

„Ob Darstellende Kunst, Musik oder Theater im öffentlichen Raum – die IKF vereint Vielfalt und Qualität und macht sie für Fachpublikum wie Kulturinteressierte unmittelbar erlebbar. Unser Ziel ist es, Partnerschaften, Tourneen und Formate zu initiieren, deren Wirkung weit über die drei Messetage hinausreicht“, beschreibt Ilka Rossmann, Abteilungsleiterin der FWTM, die Leitidee der Fachmesse.

Showcase-Highlights:
• Darstellende Kunst: Die junge Künstlerin Eva Krause begeistert mit Physical Theatre und bringt innovative Bewegungskunst auf die Bühne.
• Stand-Up Comedy: Julia Steiner sorgt als frischer Wind aus der Schweiz für beste Unterhaltung – sie ist Gewinnerin einer Kooperation mit der Schweizer Künstler*innenbörse.
• Luftartistik: Das Ensemble Cie OneTwoFly fasziniert mit spektakulären Darbietungen an einer Flugmaschine.
• Musik: Max Joseph interpretiert Volksmusik auf moderne und eigene Weise neu; Das weibliche Trio TRËI präsentiert Vocal Folk in 13 verschiedenen Sprachen und überzeugt mit musikalischer Vielfalt.
• Theater im öffentlichen Raum: Toy Toy Toy verwandelt das Spiel mit dem Yo-Yo in eine beeindruckende Kunstform.; STILT-LIFE beeindruckt auf Stelzen mit großen Kostümen, die die fünf Elemente verkörpern.

IKF Award 2026 – Culture Connects People –

Am Montag, 26. Januar 2026 findet von 18:30 bis 21:00 Uhr im Zentralfoyer (Eingang Halle 4) die Preisverleihung des IKF Awards „r Freiburger Leiter“ für eine besondere künstlerische Leistung mit Get-together und Rahmenprogramm statt.:

18:30 Uhr – Einlass mit Walking-Act-Parade und Get-together, Konferenzräumen 6-9, 1. OG

Ab 19:00 Uhr – Auf der Bühne
• Cécile Verny, Christian Gutfleisch und Peter Disch präsentieren ihr Programm „Singalong“
• Verleihung der Freiburger Leiter 2026 mit Showcase aus den drei Nominierungen – TREI (Musik), Jane Mumford (Darstellende Kunst) und Toy Toy Toy (Theater im öffentlichen Raum)
• durch das Programm führt Julica Goldschmidt, Moderation des Radiosenders Baden.fm.
• ab 20:00 Get Together

IKF on Tour – Kultur in der Stadt erleben
Auch außerhalb des Messegeländes bringt die IKF Kultur in die Stadt:
• Dienstag, 27. Januar: Poetry Slam im Kulturraum Freiburg e.V. (Merzhauser Str. 16, 79100 Freiburg), in Kooperation mit Ansgar Hufnagel
• Dienstag, 27. Januar: ALLONS ENFANTS DE LA MUSIQUE – FR/DE FRIENDSHIP EDITION in der MensaBar (Rempartstraße 18, 79098 Freiburg, veranstaltet durch die Strasbourg Music Week
• Mittwoch, 28. Januar: Comedy Flex in der MensaBar (Rempartstraße 18, 79098 Freiburg), ebenfalls gestaltet von Ansgar Hufnagel

Tickets
Tickets sind online unter https://www.kulturboerse-freiburg.de erhältlich.
• Tageskarte: 48 Euro (ermäßigt 40 Euro)
• Dauerticket (für alle drei Messetage): 138 Euro (ermäßigt 115 Euro)
• IKF Award 2026: Die Teilnahme ist kostenfrei aber mit Anmeldung über den Ticketshop.

Öffnungszeiten:

Montag, 26. Januar 2026
Ausstellungshallen 10:00 bis 19:00 Uhr
Showcases 10:30 bis 21.00 Uhr

Dienstag, 27. Januar 2026
Ausstellungshallen 10:00 bis 19:00 Uhr
Showcases 10:30 bis 20:00 Uhr

Mittwoch, 28. Januar 2026
Ausstellungshallen 10:00 bis 17:00 Uhr
Showcases 10:30 bis 17:00 Uhr
Mehr
 

Öko plus 
 
 
Elfte „Toilette für alle“ fürs Stadtgebiet Freiburg
Wer schwerbehindert, mehrfachbehindert oder pflegebedürftig ist, dem helfen rein barrierefreie WCs oft nicht weiter. Diese Menschen brauchen eine „Toilette für alle“ mit höhenverstellbarer Liege, Deckenlifter und ausreichend Platz für eine Assistenzperson. Nur so können sie vom Rollstuhl auf das WC und zurück umgesetzt werden. Mit der Eröffnung der elften „Toilette für alle“ in der Joseph-Brandel-Anlage baut die Stadt ihr inklusives Angebot weiter aus. Die feierliche Eröffnung mit dem Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach findet am Dienstag, 27. Januar, um 14 Uhr in der Joseph-Brandel-Anlage statt.

Die neue Toilette ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Stadt, die für alle Menschen zugänglich ist – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen. Für viele Betroffene und ihre Familien sind sie eine grundlegende Voraussetzung, um sich länger und selbstbestimmt im öffentlichen Raum aufhalten zu können.

Wer die Toiletten nutzen möchte, benötigt einen Euro-WC-Schlüssel. Dabei handelt es sich um ein europaweites, einheitliches Schließsystem mit mehr als 6700 Toiletten-Standorten. Auf jeden Fall erhält man einen Schlüssel, wenn im Schwerbehindertenausweis eines der Merkzeichen enthalten ist: aG, B, H oder BL; G und mindestens 70 Prozent. Auf www.freiburg.de/afs stehen weitere Infos zum Antrag.

Das Sozialministerium Baden-Württemberg fördert „Toiletten für alle“. In seinem Auftrag begleitet der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung das Projekt und erstellt einen Online-Wegweiser auf www.toiletten-fuer-alle-bw.de.

Seit 2024 gibt es in Freiburg auch eine mobile „Toilette für alle“. Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen können den Anhänger für jede Art von Veranstaltung mieten, auch in den Umlandgemeinden über die Ortsgrenzen von Freiburg hinaus. Weitere Infos dazu gibt es unter www.freiburg.de/mobile-toilette-fuer-alle.
Mehr
 

Grüne Quellen 
 
Für den Vogel des Jahres beginnt die Balz
Rebhuhn (c) Foto: Jan Piecha / NABU
 
Für den Vogel des Jahres beginnt die Balz
Das stark gefährdete Rebhuhn braucht mehr Brachen und Biolandwirtschaft

Berlin, 22.01.2026 – Noch lebt er in „Ketten“ auf kahlen Feldern, doch schon im Februar geht der Vogel des Jahres 2026 auf Brautschau. Das Jahr des Rebhuhns startet. Die schützenden Familienverbände, „Ketten“ genannt, lösen sich auf. Die Balz findet in der Dämmerung statt, damit Greifvögel nicht so leicht zuschnappen können. In den frühen Morgen- oder späten Abendstunden lassen die Rebhähne ihren Revierruf hören, ein raues „kirräck“. Rebhuhnpaare, die sich oft ein Leben lang treu bleiben, legen zunächst eine längere Kennenlernphase ein, erst im Mai folgt die Paarung. Kurz danach legt die Rebhenne Eier – bis zu 20 können es werden. Sie braucht darum mehrere Wochen, bis das Gelege komplett ist. 24 bis 25 Tage wird dann in dichter Vegetation gebrütet – immer auf der Hut vor dem Fuchs.

„Über jede erfolgreiche Brut muss man froh sein, denn mit dem Rebhuhn wurde eine stark gefährdete Art zum Vogel des Jahres gewählt“, sagt NABU-Vogelschutzexpertin Dr. Ute Eggers. Nicht immer war der etwa taubengroße Hühnervogel mit dem orange-braun gefärbtem Gesicht so bedroht. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das Rebhuhn ein häufig zu beobachtender Kulturfolger, doch seit den 1980er Jahren brach der europäische Bestand um 91 Prozent ein. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich die intensive Landwirtschaft. Felder wurden stark ausgeweitet, Feldraine und Büsche verschwanden, dazu kommt ein hoher Pestizideinsatz. In dieser ausgeräumten Agrarlandschaft findet das Rebhuhn zu wenig Nistplätze und kaum Nahrung. Wegen des starken Rückgangs kürte der NABU das Rebhuhn bereits 1991 zum Vogel des Jahres.

Eggers: „Helfen könnte dem Rebhuhn eine strukturreichere Landschaft statt einer Agrarsteppe, wie sie vielerorts zu finden ist.“ Die EU hat im vergangenen Jahr eine Vorgabe zurückgenommen, die die Landwirtschaft verpflichtet hatte, mindestens vier Prozent der Ackerfläche brach liegen zu lassen. „Es muss dringend mehr Lebensraum durch Brach- und Blühflächen und auch durch Gehölze in der Agrarlandschaft geschaffen werden. Dazu müssen vorhandene Förderprogramme ausgebaut und ergänzende geschaffen werden”, fordert Eggers. „Nur so gibt es eine Chance, dass der Rebhuhnbestand sich wieder erholen oder zumindest stabilisieren kann.“

Dazu kann auch jeder und jede selbst etwas tun, damit es dem Jahresvogel 2026 wieder etwas besser geht. Ute Eggers: „Wer Bio-Produkte kauft, unterstützt eine naturverträglichere Landwirtschaft mit weniger Pestizideinsatz. Davon profitieren das Rebhuhn und andere Feldvögel.“ Ab Februar gibt es die Möglichkeit, sich bei den Rebhuhn-Zählungen des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zu beteiligen. Der Verein ruft bundesweit dazu auf, die eigene Umgebung auf Rebhuhn-Vorkommen abzusuchen und diese Daten zentral zu melden. So soll die Entwicklung der gefährdeten Art besser im Blick behalten werden.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Wehrerfassung: Seit Januar hat sich das Gesetz geändert.
Übermittlungssperre ist nicht mehr möglich

Der Bundestag hat im vergangenen Dezember das Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes (WDModG) beschlossen, der Bundesrat hat ihm wenig später zugestimmt, zum 1. Januar ist es in Kraft getreten. Dadurch ergab sich eine wichtige Änderung im Meldewesen: Für die Wehrerfassung ist nur noch die Bundeswehr zuständig. Die Meldebehörden (in Freiburg das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement/ABI) sind nicht mehr beteiligt.

Nun weist das ABI darauf hin, dass das bisherige Widerspruchsrecht nach § 36 Absatz 2 Bundesmeldegesetz (BMG) ersatzlos entfällt. Bereits bestehende Sperren im Melderegister wurden gelöscht, ein neuer Widerspruch gegen die Weitergabe der Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr ist nicht mehr möglich.

Andere Widerspruchsrechte gegenüber dem ABI, etwa bei Altersjubiläen oder gegenüber Religionsgesellschaften, bleiben unverändert bestehen. Die Umsetzung erfolgt automatisch durch die Meldebehörden. Für die Bürgerinnen und Bürger besteht kein weiterer Handlungsbedarf.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen am Samstag, 24. Januar, in der Freiburger Innenstadt
Am Samstag, 24. Januar, findet zwischen 14 und 17 Uhr in der Freiburger Innenstadt eine Demonstration mit dem Titel „Hände weg von Rojava“ statt. Nach dem Auftakt auf dem Platz der Alten Synagoge ziehen die erwarteten 2000 Teilnehmer*innen über die Bertold- und Salzstraße zum Augustinerplatz und anschließend durch die Gerberau, Kaiser-Joseph-Straße und Bertoldstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge. Entlang der Aufzugsstrecke könnte der Straßenbahnverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein.

Am gleichen Tag werden etwa zwölf Personen zwischen 12 und 13 Uhr am Bertoldsbrunnen eine Versammlung für Frieden und Abrüstung abhalten. Und von 15 bis 18 Uhr steht auf dem Platz der Alten Synagoge ein Infostand zur Solidarität mit Palästina.
 
 

Grüne Quellen 
 
Arbeiten am Bergfried von Schloss Kronwinkl in Eching
Eching: Schloss Kronwinkl (c) Guido Siebert / DSD
 
Arbeiten am Bergfried von Schloss Kronwinkl in Eching
Im 12. und 13. Jahrhundert als imposante Vierflügelanlage errichtet

Für die Erneuerung der Holzschindeleindeckung des Bergfrieds von Schloss Kronwinkl in Eching stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro zur Verfügung. Das Schloss gehört nunmehr zu den über 640 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.

Zum Objekt:
Schloss Kronwinkl liegt auf einem nach Norden vorspringenden Ausläufer des Hochplateaus rechts der Isar und gilt als Stammsitz einer Linie des bayerischen Adelsgeschlechts Preysing, ursprünglich als Alten-Preysing bezeichnet. Die Anlage entstand im 12. und 13. Jahrhundert als Vierflügelbau mit einem markanten, kegelartig zulaufenden Bergfried.

Die Wohntrakte wurden im 16. und 17. Jahrhundert unter Einbeziehung der gotischen Ringmauer errichtet. Nordöstlich des Hauptgebäudes befindet sich der um 1580 entstandene Lehenstock, der 1860 um ein Geschoss reduziert und mit neugotischen Treppengiebeln versehen wurde. Auch der Torbau zeigt neugotische Elemente. Innerhalb des Bergfrieds wurde 1673 die Schlosskapelle integriert, die bis heute ihre historische Ausstattung bewahrt.

Der Schlosspark, im 19. Jahrhundert als Englischer Landschaftsgarten gestaltet, ergänzt das Ensemble und unterstreicht die Entwicklung vom mittelalterlichen Wehrbau hin zur repräsentativen Schlossanlage.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Der erste Meteoritenfall in Baden-Württemberg
Planetarium Spezial am 29. Januar um 19.30 Uhr

Am 10. Juli 2018 leuchtete der Himmel über Süddeutschland für wenige Sekunden hell auf. Nur vier Sekunden dauerte das imposante Lichtspektakel – versetzte aber die astronomische Fachwelt in ganz Europa in Aufregung. Ein fußballgroßer Meteoroid trat in die Erdatmosphäre ein, zerplatzte und ließ Bruchstücke nahe Renchen zu Boden gehen.

Jahrelang suchten Wissenschaftler*innen das Gebiet systematisch ab. Einer von ihnen ist der Astrophysiker Dieter Heinlein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Er berichtet am Donnerstag, 29. Januar, um 19.30 Uhr im Planetarium über die spannende Suche nach dem ältesten Gestein unseres Sonnensystems. Der Eintritt kostet vier Euro.

Der Meteoritenfall vor acht Jahren war zwar kein Jahrhundertereignis, aber dennoch ein äußerst seltener und glücklicher Zufall. Weltweit sind bislang nur rund 30 vergleichbare Fälle dokumentiert. Zwar treffen immer wieder kosmische Himmelskörper auf die Erde, doch nur die wenigsten werden dabei von professionellen Kameras aufgezeichnet.

Anders am 10. Juli 2018: Meteorkameras des Europäischen Feuerkugel-Beobachtungsnetzwerks erfassten den Meteoroiden und machten eine exakte Berechnung seiner Flugbahn und des Aufschlagsgebiets möglich. Dennoch war die Suche nach den Bruchstücken aufwendig und glich der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Am Ende konnten im Raum Renchen sechs Steinmeteorite mit insgesamt 1,23 Kilogramm Masse gesichert werden – der erste bestätigte und wissenschaftlich untersuchte Meteoritenfall in Baden-Württemberg.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Tunnel der B31 in den Nächten vom 28.01. bis 6.02. mehrfach gesperrt
Das Garten- und Tiefbauamt inspiziert und wartet in den kommenden zwei Wochen die Tunnel der B31 Ost. Deswegen sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel von Mittwoch, 28. Januar, bis Freitag, 6. Februar, nachts mehrfach gesperrt. Die Tunnel sind von 20 bis 6 Uhr nicht oder nur teilweise befahrbar.

Die Sperrungen sind wie folgt geplant:

Inspektion:
• von Mittwoch, 28. Januar, auf Donnerstag, 29. Januar: beide Richtungen

Wartung:
• von Montag, 2. Februar, auf Dienstag, 3. Februar: stadteinwärts
• von Dienstag, 3. Februar, auf Mittwoch, 4. Februar: stadteinwärts
• von Mittwoch, 4. Februar, auf Donnerstag, 5. Februar: stadtauswärts
• von Donnerstag, 5. Februar, auf Freitag, 6. Februar: stadtauswärts

Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.
 
 

Veranstaltungen 
 
Biertasting
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Biertasting
„Reise durch die Welt der Biertstile“

BAD KROZINGEN. Die KROZINGER Braumanufaktur lädt auch in diesem Jahr wieder zu einer exklusiven Bierverkostungsreihe ein. Von Januar bis Dezember haben Bierliebhaber die Gelegenheit, verschiedene Bierstile aus aller Welt kennenzulernen – von klassischen deutschen Sorten bis hin zu modernen Craft-Bieren. Die nächsten Termine der Reihe sind: „Reise durch die Welt der Bierstile“ am 31. Januar, „Alter Schwede“ am 28. Februar sowie „Von Pilsen und Palen“ am 28. März.

„Reise durch die Welt der Bierstile“ am 31. Januar 2026
Mach dich bereit für eine spannende Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Bierstile. Die Welt des Bieres ist so vielfältig wie nie zuvor. Von den USA bis Belgien, von Deutschland bis Japan – Bier ist ein globales Kulturgut, das in jeder Region seine eigene Geschichte und einzigartige Brautraditionen hat. Über 100 Bierstile sind bekannt und moderne Craft Brewer weltweit bringen jedes Jahr neue, kreative Biere hervor. Bei dieser Verkostung erwarten dich Biere aus allen Ecken der Welt. Lass dich von der Vielfalt der Braukulturen begeistern und entdecke die Unterschiede, die jede Region so besonders machen. Mit jedem Schluck tauchst du tiefer in die Geschichte, Tradition und Innovation der weltweiten Bierkunst ein. Hier gibt es kein eintöniges Supermarkt-Bier – nur echte, handwerklich gebraute Biere, die deinen Gaumen überraschen werden!

Die Tickets sind limitiert. Sichere dir jetzt dein persönliches Ticket und reise durch die spannendsten Bierstile der Welt – ein Genuss für echte Bierliebhaber und Interessierte.

Alle Veranstaltungen finden im einladenden Ambiente des Vita Culinaria in der Herbert-Hellmann-Allee 12, 79189 Bad Krozingen statt. Unter der fachkundigen Leitung von Braumeister Marco Madlener erleben Sie einen Abend voller Geschmacksexplosionen und spannender Aromen. Der Ticketpreis liegt bei 40,- EUR pro Person.

Die Veranstaltungen starten jeweils um 19:30 Uhr und enden um 21:00 Uhr. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Tickets im Vorverkauf bei Reservix. Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen im Kurgebiet, unter Telefon: 07633/4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Verkehrseinschränkungen zum Europa League Spiel des SC Freiburg am Donnerstag
Rund um das Fußballspiel in der Europa League zwischen dem SC Freiburg und Maccabi Tel Aviv am Donnerstag, 22. Januar, ist mit möglichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und rund um das Europa-Park Stadion zu rechnen. Eine frühzeitige Anreise für alle Fans wird dringend empfohlen. Die Polizei ist mit verstärkten Kräften im Bereich des Stadions und in der Innenstadt unterwegs.

Versammlung in der Innenstadt
Stadt und die Polizei werden die Versammlungsfreiheit auch am 22. Januar gewährleisten. Bislang ist für diesen Tag eine Demonstration mit Bezug zum Spiel von Maccabi Tel Aviv in Freiburg angemeldet. Sie beginnt um 16.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Kundgebung muss einen gebührenden Abstand zum Synagogenbrunnen wahren. Anschließend findet ein Aufzug auf den Stühlinger Kirchplatz statt. Die Veranstalter*innen rechnen mit 200 teilnehmenden Personen. Der Stadtbahn- und Busverkehr ist nicht betroffen.

Sonderzüge der VAG zum Stadion
Die VAG bietet Sonderzüge von und zum Stadion (Haltestelle Europa-ParkStadion) von Bertoldsbrunnen, Paduaallee (P&R) und Bissierstraße (P&R) an. Der Sonderverkehr beginnt dreieinhalb Stunden vor Spielbeginn und endet etwa zweieinhalb Stunden nach Spielende. Weitere Infos gibt es hier:
https://www.vag-freiburg.de/fahrplan/sonderverkehre/zum-sc-freiburg

Servicezeiten Bürgertelefon verlängert
Die Stadt hat anlässlich des Spiels die Servicezeiten des Bürgertelefons verlängert. Der Bürgerservice ist an diesem Tag bis 21 Uhr unter der Rufnummer 0761 201-0 zu erreichen.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: VIKA!
Polen, D, Finnland 2023 / OmU / 74 Min.
Regie: Agnieszka Zwiefka

Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentdeckung. Er inspiriert dazu, den eingeschlagenen Weg samt seiner Gabelungen zu überdenken und sich selbst treu zu bleiben.
Vika, die 84-jährige Hauptfigur, mehrfache Mutter und Großmutter, blickt auf eine schwierige Kindheit und viele Arbeitsjahre in einem „ordentlichen“ Beruf zurück. Mit der Pensionierung ergreift sie die Chance, sich neu zu erfinden. Sie wurde DJ und Star der Nachtclubs in Warschau. Agnieszka Zwiefkas Porträt dekonstruiert die Grenzen zwischen „akzeptablen“ und „nicht akzeptablen“ Rollen einer Frau, die sich weigert, ihr Alter anzuerkennen.

Best of Koki 2025
Kommunales Kino Freiburg
Do 22.01., 21:00
 
 

Öko plus 
 
 
Mottenbefall an Kastanienbäumen: Kostenlose Bausätze für Nisthilfen
Die Kastanienminiermotte ist ein großes Problem für Rosskastanien. Denn Jahr für Jahr frisst sie sich durch deren Blattgewebe. Die Bäume werfen die dann braunen Blätter deswegen bereits im Sommer ab. Kohl- und Blaumeisen können einen Befall eindämmen, weil sie die Larven des Schädlings fressen. Damit die Vögel einen Platz am Baum haben, bietet die Stadt kostenlose Bausätze für Nisthilfen aus Holz an. Sie sind ab sofort verfügbar, die Anzahl ist begrenzt. Interessierte können die Bausätze bei „Freiburg packt an“ per Mail an fpa@freiburg.de bestellen. Die Abholtermine ab Anfang Februar und weitere Informationen stehen in der Bestellbestätigung.

Es gibt zwei verschiedene Lochgrößen für Kohl- und Blaumeisen. Die Nistkästen sind ausschließlich für Kastanienbäume auf privaten Grundstücken in Freiburg bestimmt. Bis Mitte Februar sollten sie aufgehängt werden. Zum Anbringen am Baum dürfen nur Nägel aus Aluminium benutzt werden, um größere Schäden am Baum zu vermeiden. Damit die neue Brut im sauberen Nest aufwachsen kann, sollten die Nisthilfen zwischen Oktober und Februar jährlich geleert und ausgefegt werden.

Durch die Nistkästen bekommen Vögel in der Stadt mehr Lebensräume und gleichzeitig werden mehr Bäume erhalten. Neben Meisen sorgen auch regelmäßige Laubsammelaktionen im Herbst dafür, dass Motteneier und -larven rechtzeitig entfernt werden. Bei weiteren Fragen können Interessierte sich an fpa@freiburg.de wenden.
 
 

Verschiedenes 
 
Weihnachtscircus-Artisten gewinnen in Monaco
Truppe Kolfe (c) Zirkus Knie
 
Weihnachtscircus-Artisten gewinnen in Monaco
Gerade erfahren wir, dass die neun äthiopischen Artisten der "Truppe Kolfe", welche bis zum 6. Januar die Besucher des Offenburger Weihnachtscircus begeisterten, beim derzeit in Monaco stattfindenden 48. Internationalen Circusfestival von Monte Carlo mit dem "Silbernen Clown" und somit der zweithöchsten Auszeichnung des größten und renommiertesten Zirkusfestivals der Welt sowie der gesamten Zirkusbranche, geehrt wurden. "Ich war mir sicher, dass sie einen Preis gewinnen", so Weihnachtscircus-Produzent Sascha Melnjak, der in Monaco gerade nach neuen und interessanten Darbietungen Ausschau hält. "Den Silbernen Clown haben sich die Äthiopier wirklich verdient, denn ihre Kombination aus Schleuderbrett und sogenannten Ikarischen Spielen ist in dieser Form einmalig und eine außergewöhnliche artistische Leistung." Der begehrte Preis wird am morgigen Dienstagabend im Rahmen einer festlichen Gala-Vorstellung durch die monegassische Fürstenfamilie überreicht.
 
 

Öko plus 
 
 
Faszination Wasserwelt
Der Aquarienverein führt am Sonntag, 25. Januar, durch das Schauaquarium auf dem Mundenhof und beantwortet Fragen

Während das Tiergehege auf dem Mundenhof in den vergangenen Jahrzehnten viel Wandel durchlaufen hat, hat sich das Schauaquarium in seinem Ursprung kaum verändert. Wenige Schritte davon entfernt bietet es einen Ruhepool zum aktiven Gewusel im und rund ums Javaneraffengehege. Das Aquarium ist ein ganz besonderer Ort des Staunens und Fragens. Bei Groß und Klein erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit und gehört zum Besuch des Mundenhof einfach dazu.

Doch was genau macht das Aquarium auf dem Mundenhof aus? Wie schaut es hinter den Kulissen aus? Wer kümmert sich um die sieben Süß- und fünf Meerwasserbehälter? Welche Pflege brauchen die Fische und Krebstiere?

Mitglieder des Aquarienvereins Freiburg beantworten all diese Fragen traditionell am großen Aquariumstag zu Beginn eines Jahres. Unter dem Motto „Faszination Wasserwelt“ findet er dieses Jahr am Sonntag, 25. Januar, statt. Zwischen 14 und 17 Uhr sind Vereinsmitglieder vor Ort und bieten Führungen im Schauaquarium. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seit 1968 unterhält der Aquarienverein dieses Schauaquarium. Damals haben Mitglieder einen ehemaligen Pferdestall mit bescheidenen Mitteln in ein Aquarium umgebaut. Noch heute kümmert sich der Verein ehrenamtlich um die Schaubecken, berät unabhängig zur Aquarienpflege und verkauft zu gesonderten Termine Nachzuchten aus Süß- und Meerwasser. Er finanziert sich selbst ausschließlich über Spenden und Verkäufe von Nachzuchten und Pflanzen.

Mehr Informationen online
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Extrawurst
 
Filmtipp: Extrawurst
Deutschland 2025 | Ab 12 Jahren | 98 Minuten
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Darsteller: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Friedrich Mücke

Eine scheinbar harmlose Vereinsentscheidung eskaliert zum gesellschaftlichen Schlagabtausch… Eine großartige, perfide, sehr witzige Komödie mit zugleich überraschend viel Haltung von Marcus H. Rosenmüller, der mit scharfem Humor, starken Dialogen und einem glänzenden Duo aus Hape Kerkeling und Fahri Yardım so richtig auftischt – und nicht nur dem Lengenheidener Tennisclub, sondern der ganzen Nation den Spiegel vorhält.

Läuft in der Harmonie Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Historischen Kaufhaus Freiburg. Dienstag, 27. Januar

Zwischen Anpassungsdruck und Verfolgung – Frauenliebende Frauen in der NS-Zeit

Vor über 80 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Aus diesem Anlass laden die Stadt und der SWR am Dienstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) zu einer Gedenkveranstaltung in den Kaisersaal des Historischen Kaufhauses ein.

Bis heute steht das größte Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten für die systematische Vernichtung von Menschen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten. Mehr als 1,1 Millionen Juden, Sinti und Roma und andere Minderheiten wurden dort ermordet. Seit 1996 ist der Jahrestag der Befreiung der offizielle deutsche Gedenktag für alle Opfer und Verfolgten des Holocaust und des nationalsozialistischen Terrors.

Im Zentrum des Freiburger Gedenkabends stehen in diesem Jahr verfolgte frauenliebende Frauen. Nach einer kurzen Einführung geben Prof. Dr. Sylvia Paletschek und Muriel Lorenz, Historisches Seminar der Universität Freiburg, sowie die freie Historikerin Claudia Weinschenk aus Stuttgart Einblicke in ihre Forschungsarbeiten zu lesbischen Lebenswelten während des Nationalsozialismus. SWR-Journalistin Wera Engelhardt moderiert das Podiumsgespräch.

Zu Beginn der Veranstaltung spricht Oberbürgermeister Martin Horn. Das Percaso String Quartet begleitet den Abend musikalisch

Veranstalter sind das Kulturamt der Stadt Freiburg und das SWR Studio Freiburg. Der Abend findet statt in Zusammenarbeit mit: Israelitische Gemeinde Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher, Chabad Lubawitsch Freiburg, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Freiburg, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Freiburger Hilfsgemeinschaft/Arbeitskreis NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen israelitischen Gemeinde Freiburg, Roma-Büro Freiburg, Rosa Hilfe Freiburg, Sinti-Verein Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung auf www.freiburg.de/befreiung-auschwitz ist erforderlich. Hier finden sich auch weitere Veranstaltungen zum Gedenktag.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Höhere Parkgebühren gelten ab Februar
Parkhäuser nicht betroffen

Zum 1. Februar steigen die Parkgebühren in Freiburg für alle Parkplätze im öffentlichen Straßenraum, für deren Benutzung ein Parkschein erforderlich ist. Den Beschluss hierzu hatte der Gemeinderat am 9. Dezember 2025 gefasst. Künftig kostet das Parken in Zone  1 4,20 Euro pro Stunde statt bislang 3,80 Euro. In Zone  2 werden 3,50 Euro fällig (bislang 3,20), in Zone  3 1,80 Euro (1,60). Neu ist, dass es künftig auch in weiten Teilen der Parkzone  1 eine pauschalierte Tagesgebühr für bis zu 24 Stunden gibt; sie kostet 21 Euro (Zone  2: 17,50 / Zone  3: 9 Euro). Damit können Besuchende ihr Fahrzeug auch für mehrere Stunden oder über Nacht im öffentlichen Parkraum abstellen.

Auch die Parkgebühr auf den Park-and-Ride-Plätzen für alle, die kein Park-and-Ride-Ticket oder eine Park-and-Ride-Berechtigung haben, steigen entsprechend dem Tarif der Zone  3. Die eigentlichen Park-and-Ride-Tickets werden preislich nicht verändert.

Für das Parken mit Bewohnerparkausweis ergeben sich keine Änderungen. Für den Bewohnerparkausweis gilt weiterhin eine Gebühr von 200 Euro im Jahr oder 100 Euro im Halbjahr.

Die städtischen Parkhäuser sind von der Erhöhung ebenfalls nicht betroffen. Mit Stundentarifen zwischen 2,20 und 2,70 Euro (je nach Parkhaus und Wochentag) ist das Parken hier deutlich günstiger als im öffentlichen Straßenraum.

Das Garten- und Tiefbauamt beginnt ab dem 1. Februar mit der Umstellung der Parkscheinautomaten. Da ältere Geräte nicht zentral umgestellt werden können und die Änderungen deshalb vor Ort am Gerät vorgenommen werden müssen, dauert es zwei bis drei Wochen, bis alle Automaten umgestellt sein werden.

Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/parken. Die dort angegebenen Parkgebühren werden in der letzten Januarwoche aktualisiert.
Mehr
 

Öko plus 
 
Unentbehrliche Wildbiene
Sandbiene © Zoo Basel
 
Unentbehrliche Wildbiene
Wildbienen sind für die Bestäubung zahlreicher Wild- und Nutzpflanzen von zentraler Bedeutung. Doch ihr Lebensraum schwindet: In der Schweiz gilt beinahe die Hälfte der über 600 Arten als gefährdet. Der Zoo Basel zeigt im Winterhalbjahr im neu gestalteten Schaukasten des Etoschahauses, weshalb Wildbienen unverzichtbar sind und vermittelt Einblicke in ihre Lebensweise.

Die Themenanlage Etoscha im Zoo Basel veranschaulicht exemplarisch den natürlichen Nahrungskreislauf. Dabei zeigt der Zolli in einem Schaukasten nahe der Voliere der insektenjagenden Bienenfresser im Etoschahaus ein Bienenvolk. Weil die Honigbienen im Herbst jeweils in ein Winterquartier hinter den Kulissen umziehen und erst im Frühling zurückkehren, entwickelte der Zoo Basel für das Winterhalbjahr ein neues didaktisches Modul. Dieses vermittelt auch in der bienenfreien Zeit anschaulich Wissen über die Welt der Wildbienen, die im Gegensatz zu den Honigbienen nicht domestiziert sind.

Vielfalt im Kleinen
Im neu gestalteten Schaukasten im Etoschahaus entdecken Besucher:innen auf der Vorderseite eine überdimensionierte Wildbiene. Umrahmt von prägnanten Aussagen wie «Ich überwintere» oder «Ich bestäube» lenkt sie den Blick auf die zentralen Lebensweisen und die ökologische Bedeutung der Wildbienen. Auf der Rückseite erwartet die Betrachter:innen ein Landschaftsausschnitt mit zehn ausgewählten Wildbienen in Aktion, darunter eine Ackerhummel, die Pollen für ihre Brut sammelt, eine zweifarbige Schneckenhausbiene, die ihre Eier in ein leeres Schneckenhaus legt, oder eine schwarze Mörtelbiene, die ihre Brutzellen in einer Felsspalte baut.

Wildwuchs willkommen
Der abgebildete Landschaftsausschnitt soll Besucher:innen auch dazu animieren, ihren eigenen Garten bienenfreundlich zu gestalten. Mit wenigen gezielten Massnahmen lässt sich ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten. Neben geeigneten Blütenpflanzen sind für bodenbrütende Wildbienen passende Nistmöglichkeiten wichtig. Sie benötigen beispielsweise offene, besonnte Flächen, während andere Arten von Strukturen wie Totholzhaufen profitieren oder davon, wenn abgestorbene Pflanzenstängel über den Winter stehen gelassen werden.

Gefährdete Wildbienen
Wildbienen bestäuben zahlreiche Wild- und Nutzpflanzen und übernehmen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Dabei ist in der Schweiz fast die Hälfte der über 600 Bienenarten gefährdet. Die Hauptursachen für den Rückgang der Wildbienen sind die abnehmende Vielfalt und Menge an Blütenpflanzen sowie der Verlust von Kleinstrukturen und Lebensräumen, die für ihre Fortpflanzung unerlässlich sind. Der Zoo Basel fördert die Wildbienen auf seinem Areal gezielt mit vielfältigen Strukturelementen und artenreichen Blumenwiesen.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen am Samstag in der Freiburger Innenstadt
Am Samstag, 17. Januar, zieht nachmittags eine Versammlung mit Aufzug zum Thema „Schutz der Minderheiten in Syrien“ durch einen Teil der Freiburger Innenstadt.

Die Demonstration beginnt um 15 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Teilnehmer*innen gehen von dort durch die Bertold- und Salzstraße zum Augustinerplatz und dann über die Gerberau, Kaiser-Joseph-Straße und Bertoldstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge. Dort endet die Kundgebung um etwa 18 Uhr. Die Veranstalter*innen der Versammlung rechnen mit rund 150 teilnehmenden Personen. Entlang der Aufzugsstrecke könnte der Straßenbahnverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein.

Außerdem finden am gleichen Tag zwei kleinere, ortsfeste Versammlungen statt: Von 12 bis 16 Uhr halten etwa 10 Personen am Bertoldsbrunnen eine Mahnwache für Tierrecht, Veganismus und Tierschutz ab. Zwischen 14 und 15.30 Uhr demonstrieren rund 15 Personen auf dem Augustinerplatz unter dem Motto „Frieden für die Welt“.
 
 

Grüne Quellen 
 
Magisches Winterzoo-Vergnügen
Spitzmaulnashorn im Schnee (c) Zoo Leipzig
 
Magisches Winterzoo-Vergnügen
Große Resonanz auf Namenssuche für Koalajungtier

Der Winter hat Leipzig im Griff – und die tierischen Beobachtungen im verschneiten Zoo Leipzig faszinieren gegenwärtig kleine und große Entdecker. Während Schneeleoparden und die Sibirischen Tiger ganz in ihrem Element sind, erkunden auch andere Tierarten den Schnee. „Der Winter ist eine spannende Zeit für Besucher ebenso wie für unsere Tiere und bietet seltene Einblicke und neue Erfahrungen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und verspricht unvergessliche Erlebnisse: „Je nach Bodenbeschaffenheit und Wetterlage können auch Tierarten aus wärmeren Gefilden zeitweise die ungewohnten Bedingungen kennenlernen. Es ist faszinierend, ein massig wirkendes Nashorn ganz vorsichtig in den Schnee prusten zu sehen.“ Auch die zahlreichen Warmhäuser, angefangen vom Aquarium und Terrarium über das Menschenaffenhaus bis zum Koala-Haus, in dem Nachwuchs heranwächst, bieten im Winter besondere Anziehungsorte. Für eben jenes Jungtier – die Tochter von Erlinga und Yuma – sucht der Zoo Leipzig gegenwärtig einen Namen. Noch bis zum 19. Januar können Vorschläge über die Website www.zoo-leipzig.de/namensaufruf eingereicht werden. Mehr als 2.000 Ideen sind bereits eingereicht worden – eine Woche läuft der Aufruf noch.

Die winterlichen Bedingungen im Zoo Leipzig bieten zudem für das Magische Tropenleuchten, mit dem der Zoo bis zum 8. Februar jeweils donnerstags bis sonntags in den Zoo lockt, einen faszinierenden Rahmen. So verzaubern leuchtende Projektionen und Lichtspiele den Weg durch den Zoo in die Lichterwelt mitten im Dschungel. Nachdem im Außenbereich Lichtshows und Installationen zum winterlichen Genießen einladen, gehören für die Tropenhalle dann T-Shirt und FlipFlops ins Gepäck. „Wir kombinieren Winterzauber und Tropenfeeling. Eine unvergleichliche Erfahrung für unsere Gäste“, fasst Zoodirektor Junhold zusammen. Das Programm und die Tickets gibt es unter www.zoo-leipzig.de/tropenleuchten. Jeweils für die Donnerstage gibt es erstmal das U25-Ticket für alle unter 25-Jährigen, das den besonderen Wintergenuss kombiniert mit entspanntem Tropenvergnügen zum Preis von 10 Euro ermöglicht. „Mit diesem Angebot möchten wir der jungen Generation und den vielen Studenten und jungen Familien eine unvergessliche gemeinsame Zeit ermöglichen“, verspricht Junhold.
 
 

Grüne Quellen 
 
 
20.000 Euro Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe
Geld kommt der Organisation Polar Bears International zum Schutz der Eisbären zugute

Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe erhält 20.000 Euro von der Volksbank pur. Das Geld geht komplett an die Organisation Polar Bears International, deren Kernziele die Erforschung sowie der Schutz der Eisbären sind. Die Art wird von der Weltnaturschutzunion IUCN auf der Roten Liste als „gefährdet“ geführt, der Bestand in der Natur auf lediglich 20.000 bis 25.000 Tiere geschätzt. Das Vorkommen ist fragmentiert und verteilt sich auf unterschiedliche Gebiete des Nordpolargebiets.

„Der Eisbär steht wie kaum eine andere Art für das Artensterben und die Problematik des Klimawandels. Deshalb beteiligen wir uns am Erhaltungszuchtprogramm der Europäischen Zoovereinigung EAZA, unterstützen gleichzeitig Polar Bears International bei deren wichtiger Arbeit in der Natur und versuchen, eine größtmögliche Aufmerksamkeit für die Gefährdung der Art zu schaffen“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.

„Als langjährigen Partner des Zoos ist es uns ein Herzensanliegen, das großartige Engagement der Artenschutzstiftung zu unterstützen“, betont Andreas Thorwarth, Vorstandsmitglied der Volksbank pur. „Der Zoo hat durch Eisbärjungtier Mika viele Menschen erreicht und somit die Bedrohung der Art in den Mittelpunkt stellen können. Erforschung sowie Schutz der Eisbären sollen mit dieser Spende entscheidend unterstützt werden.“ Volksbank und Zoo leben bereits seit 2016 eine intensive Kooperation, bei der der Zoo jährlich mit 100.000 Euro unterstützt wird. Die jetzige Summe gibt es zusätzlich zur bestehenden Kooperation.

Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe

Der Zoo Karlsruhe hat mit der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe seit 2016 mehr als vier Millionen Euro für Artenschutzmaßnahmen ausgegeben. Dabei gibt es eigene Projekte wie jenes in Ecuador zur Sicherung der Biodiversität, es werden aber auch gemeinsame Pläne mit großen Organisationen wie dem WWF oder Polar Bears International in Angriff genommen. Neben weltweiten Projekten gibt es auch einige in der Region wie die Kooperation mit dem NABU in der Saalbachniederung.

„Moderne Zoos verbinden den Artenschutz durch zahlreiche Erhaltungszuchtprojekte mit dem direkt in den Lebensräumen der bedrohten Arten. Wir wollen uns immer mehr zu einem Artenschutz-Zentrum entwickeln“, berichtet die Artenschutz-Kuratorin des Zoos, Sandra Dollhäupl. Dabei sei gerade die externe finanzielle Unterstützung unabdingbar.
Mehr
 

Grüne Quellen 
 
Jahresrückblick in der Wilhelma
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Jahresrückblick in der Wilhelma
Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart zieht eine Bilanz des vergangenen Jahres

In der Wilhelma blickt man stolz und zufrieden auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Direktor Dr. Thomas Kölpin gibt bekannt: „Auch 2025 haben wir wieder die Marke von 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern geknackt. Das unterstreicht nicht nur die herausragende Rolle der Wilhelma als Ausflugsziel und Bildungsort: Dank des Artenschutz-Euros, den fast alle unsere Besuchenden über den Eintritt zahlen, konnten wir erhebliche Mittel für den Schutz bedrohter Tiere und Pflanzen in aller Welt aufbringen.“

Bereits früh zeigte sich, dass mit 2025 ein ereignisreiches Jahr bevorstünde: Am 13. Januar 2025 wurde in der Wilhelma in Zusammenarbeit mit der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) das Zootier des Jahres verkündet – das Gürteltier. Die Kampagne, deren Auftakt jedes Jahr in einem anderen Zoo stattfindet, macht seit 2016 auf bedrohte Tierarten aufmerksam, die oft im Schatten anderer Tiere und damit weniger im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit stehen.

Für die Wilhelma war 2025 aber auch ein Jahr der Katzen. Volker Grün, Leiter des Fachbereichs Zoologie, zeigt sich begeistert: „Wir konnten gleich zwei bemerkenswerte Zuchterfolge verzeichnen: Am 20. April kam bei unseren Schneeleoparden ein Jungtier zur Welt. Nur zehn Tage später wurden die Sechslinge bei den Geparden geboren.“ Höhepunkt des „Katzenjahres“ war die Einweihung der neuen Anlage für Amurtiger am 16. Juli. Das Land Baden-Württemberg hatte rund 5,5 Millionen Euro in die Anlage investiert. Eine weitere Million wurde vom Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma zugeschossen. Finanzminister Danyal Bayaz betonte im Rahmen der Eröffnung: „Für die Wilhelma ist die neue Amur-Tiger-Anlage ein wichtiger Meilenstein, sie ist eine der modernsten Anlagen für Großkatzen in Europa.“

Auch auf botanischer Seite gab es Neues: So entstand beispielsweise an der Südseite des Aquarium-Gebäudes ein im japanischen Stil gestalteter Bonsai-Garten. Inmitten einer mit Seerosen bepflanzten Teichlandschaft haben hier einige der schönsten Bonsais der Wilhelma einen neuen Platz gefunden. Die botanischen Sonderschauen, z. B. zur Pflanzenwelt am 34. Breitengrad oder zur Vielfalt der Bromelien, sorgten ebenfalls für Aufsehen.

Zum dritten Mal in Folge konnte die Wilhelma mehr als 40 Artenschutzprojekte in aller Welt mit insgesamt über einer Million Euro unterstützen, die mit Hilfe des Artenschutz-Euros, über Spenden von Einzelpersonen und Firmen und über den Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma zusammenkamen. Stefanie Reska, Leiterin der Stabsstelle für Artenschutz in der Wilhelma, erklärt: „Wir haben zusammen wieder viel bewirkt – vom Kampf gegen invasive Pflanzen auf den Galapagosinseln über Nothilfe für vergiftete Geier in Südafrika und die Mithilfe bei der Rettung der letzten Sumatranashörner in Indonesien bis hin zum Kauf von Regenwaldflächen in Ecuador. Dank der Hilfe von uns und unserem Förderverein ist eine der seltensten Magnolienarten der Welt nicht mehr vom Aussterben bedroht.“

Dr. Björn Schäfer, Leiter des Fachbereichs Botanik in der Wilhelma, ergänzt: „Uns beschäftigt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt auf anderen Kontinenten. Unsere Gärtnerinnen und Gärtner haben mit viel Herzblut persönlich dazu beigetragen, die Borstige Glockenblume auf der Schwäbischen Alb vor dem lokalen Aussterben zu bewahren. In Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Stuttgart haben wir nun im zweiten Jahr in Folge bei uns angezogene Exemplare in ihrem natürlichen Lebensraum ausgepflanzt.“

Ein Meilenstein war für Wilhelma-Direktor Dr. Kölpin die Gründung des Center for Species Survival für Orchideen und Reptilien in Zusammenarbeit mit der IUCN, der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur: „Mit dem Center for Species Survival haben wir einen strategischen Meilenstein gesetzt. Seine Aufgabe besteht darin, den Bedrohungsstatus unterschiedlicher Orchideen und Reptilien zu erfassen. Auf dieser Basis können zusammen mit internationalen Partnern Schutzstrategien für die betreffenden Arten entwickelt und umgesetzt werden. Damit erhält die Wilhelma eine ganz neue Lenkungsfunktion im internationalen Artenschutz.“

Tagtäglich im Einsatz für die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür ist der Fachbereich Parkpflege, der nicht nur die Wilhelma selbst, sondern sämtliche landeseigenen Grünflächen in Stuttgart betreut. Fachbereichsleiterin Katja Siegmann erläutert: „Unsere Parks entwickeln sich immer weiter zu Hotspots der Artenvielfalt mitten in der Stadt. Wir haben die Verantwortung für die nachhaltige Pflege ökologisch wertvoller Mähwiesen und sage und schreibe 12.000 Bäume. Unsere Erfahrungen möchten wir auch an die nächste Generation weitergeben. Zusammen mit dem Naturkundemuseum Stuttgart hatten wir darum am 30. September mehrere Schulklassen dazu eingeladen, gemeinsam eine 320 Quadratmeter große Biodiversitätsfläche mit einem artenreichen Wildstaudenbeet, einer mageren Kräuterwiese und einem Steingarten vor dem Museum am Löwentor anzulegen.“

Bildung hat für den gesamten Zoologisch-Botanischen Garten mitsamt seinen Außenstellen einen hohen Stellenwert. Am 24. November wurde der Wilhelma daher im Rahmen des diesjährigen BNE-Netzwerkforums in Stuttgart von Umweltministerin Thekla Walker und Kultus-Staatssekretärin Sandra Boser das BNE-Zertifikat verliehen. Miriam Wüst, Leiterin der Stabsstelle Umweltbildung & Veranstaltungen in der Wilhelma, verrät, was dahintersteckt: „BNE steht für ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘. Die Zertifizierung würdigt Einrichtungen, welches dieses Prinzip leben und in ihren Angeboten verankern. Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der Menschen mit Bewusstsein, Empathie und Verantwortung gegenüber Natur, Umwelt und zukünftigen Generationen handeln. Die BNE-Zertifizierung bestärkt uns auf unserem Weg.“

Bereits im Frühjahr wurde die Wilhelma außerdem mit dem Fair Family-Gütesiegel ausgezeichnet. Dorothee Spengler, die Landesvorsitzende des Verbands kinderreicher Familien Deutschland e.V., erklärt: „Die Wilhelma setzt ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit in Baden-Württemberg. Mit dem Fair Family-Siegel würdigen wir ihr vorbildliches Engagement, das gerade für Familien mit mehreren Kindern echte Teilhabe ermöglicht. Solche Orte machen unsere Gesellschaft lebenswerter – für alle Generationen.“

Eine Anerkennung der besonderen Art erhielt die Wilhelma im November 2025: In der Stuttgarter Prägestätte der Staatlichen Münze Baden-Württemberg wurde im Beisein von Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin die erste von vorläufig 500 Exemplaren der neuen Wilhelma-Medaille aus Feinsilber mit Koala-Motiv geprägt. Kurz vor den Feiertagen wagte dann auch bei den echten Koalas in der Terra Australis ein Jungtier die ersten Blicke aus dem Beutel. Dr. Thomas Kölpin bekräftigt: „Dass wieder Nachwuchs bei den Koalas zu sehen ist, war für uns wie ein Weihnachtsgeschenk. Mit dieser guten Nachricht starten wir voller Motivation ins neue Jahr.“

zum Bild oben:
Ein liebevoll gestalteter Bonsai-Garten entstand an der Südseite des Aquarium-Gebäudes
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
 

Verschiedenes 
 
 
„Fiori Musicali“ – Kammermusik auf historischen Flöten
Das Ortskuratorium Stuttgart lädt zum Benefizkonzert ein

Das Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 8. Februar 2026 um 16.00 Uhr zu einem Benefizkonzert des Ensembles Forum Alte Musik der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart unter der künstlerischen Leitung von Hans-Joachim Fuss in die Martinskirche Neustadt, Im Unterdorf 16 in 71336 Waiblingen ein. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Das Ensemble mit den Solisten Hajo Fuss, Jiaxi Huo, Cassio Rafael Caponi, Yi Hao und Cheng Wang spielt und interpretiert alte Musik auf historischen Flöten. Mit Werken von Georg Philipp Telemann (1681-1767), Pietro Locatelli (1695-1764), Raphael Dressler (1784-1835) und anderen schlägt das Ensemble mit virtuoser Kammermusik eine Brücke vom Barock bis in die Romantik. Zum Auftakt gibt Dr. Fritz Fischer, Ortskurator Stuttgart der DSD, eine Einführung zur Martinskirche, die um 1300 erbaut wurde. Die Kirche ist berühmt für ihre bedeutenden Wand- und Gewölbemalereien, deren Restaurierung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt wurde.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: DIE ÜBERGLÜCKLICHEN (LA PAZZA GIOIA)
Italien, Frankreich 2016 / OmU / 118 Min.
Regie: Paolo Virzì / mit Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti

Beatrice plappert ohne Punkt und Komma und auf Wahrheiten legt sie auch keinen besonderen Wert. Sie wird angeblich aus unlauteren Gründen in der luxuriösen Nervenheilanstalt „Villa Biondi“ festgehalten. Dass sie gern mal flunkert, merkt die junge Donatella – auffällige Tattoos und introvertiert – schon gleich nach ihrer Einweisung in die Psychiatrie: Die neugierige Beatrice gibt sich nämlich kurzerhand als Ärztin aus und befragt die Neue über ihren seelischen Zustand. Zwischen Gartenarbeit und Gruppentherapie entdecken die Frauen aber ihre große Sympathie füreinander, büxen aus und begeben sich auf einen verrückten Road-Trip durch die blühende Landschaft der Toskana …

Kommunales Kino Freiburg
So 18.01., 19:00
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Playdate Freiburg
Spielen verbindet – erster zentraler Spieletreff am 19. Januar in der Markthalle

Kostenloses Angebot für Erwachsene
Begegnung, Spaß und Austausch gegen Einsamkeit und Isolation

Unter dem Motto „Spielen verbindet” findet am Montag, 19. Januar, von 18 bis 22 Uhr in der Markthalle Freiburg der erste zentrale Spieletreff „Playdate” statt. Inspiriert vom erfolgreichen Playdate-Format in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg testet Freiburg nun dieses neue Format für Austausch und gegen Einsamkeit und Isolation. Das Angebot ist kostenlos und für alle erwachsenen Menschen, die Lust auf Begegnung, Spaß und gemeinsames Ausprobieren haben. Dabei ist es egal, ob sie erfahrene Spieler*innen sind oder nicht. Während des Abends kann der Tisch immer wieder gewechselt werden, um verschiedene Spiele auszuprobieren.

Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen ins Gespräch zu bringen und Gemeinschaft zu fördern – insbesondere auch für diejenigen, die sich allein fühlen oder neue Kontakte knüpfen möchten. Spielen schafft Nähe, baut Barrieren ab und verbindet unterschiedlichste Menschen ganz natürlich. Vor Ort erwarten die Besucher*innen vielfältige Gesellschaftsspiele, erfahrene Spieleenthusiast*innen („Erklärbären“) sowie Möglichkeiten zum zwanglosen Austausch bei Speisen und Getränken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Das Projekt ist eine Kooperation zahlreicher ehrenamtlicher Spieletreffs aus den Stadtteilen, der Markthalle Freiburg, des Spieleladens FreiSpiel und dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg. Bei Erfolg sind weitere Termine über das Jahr verteilt angedacht. Weitere Infos gibt es online
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Der Fremde
 
Filmtipp: Der Fremde
Frankreich 2025 | 122 Minuten
Regie: François Ozon
Darsteller: Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin, Denis Lavant, Swann Arlaud

Nachdem er seine Mutter beerdigt hat, nimmt Meursault, sein Leben wieder auf, als wäre nichts geschehen. Doch sein Nachbar Raymond stört seinen Alltag, indem er ihn in zwielichtige Geschichten verwickelt – bis es an einem glühend heißen Tag am Strand zu einem tödlichen Drama kommt… Der existentialistische Klassiker von Camus – nun ein in Venedig gefeiertes Meisterwerk in elegantem Schwarz-Weiß von Francois Ozon!

Läuft in der Harmonie Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Pilze - Das verborgene Leben im Untergrund
Vortrag und Diskussion in der Reihe „Mensch und Schöpfung"

Pilze als unsichtbares Netzwerk im Boden stehen im Mittelpunkt eines Vortrags von Bernhard Otto von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie am Mittwoch, 21. Januar, um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1, Freiburg, sowie online. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Mensch und Schöpfung“ der Katholischen Akademie Freiburg in Kooperation mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft.

Pilze sind weder Tier noch Pflanze, sondern ein eigenes Reich von Lebewesen, die Nährstoffe im Boden recyceln, Pflanzen versorgen und als „Wood Wide Web“ ganze Ökosysteme vernetzen. Der Vortrag mit anschließender Diskussion zeigt, warum diese verborgenen Organismen für eine sozial-ökologische Zukunft unverzichtbar sind.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Gala gegen Rechts
Vorderhaus Freiburg
Mittwoch, 21.01.26 // 19.00 Uhr

Mit einem vielfältigen Kulturprogramm setzt die Initiative Gesichter gegen Rechts ein deutliches Zeichen für Demokratie und Zivilcourage.

Gemeinsam mit zahlreichen lokalen Künstlerinnen wurde ein hochwertiges und abwechslungsreiches Bühnenprogramm zusammengestellt. Besucherinnen erwartet ein Abend mit Livemusik, Gesang, Tanz, Magie, Drag, Burlesque und Comedy, der unterhält und gleichzeitig Haltung zeigt.
Mehr
 



Seite 1 2 

ProlixLetter Bestellen/Abbestellen

bestellen
abbestellen
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere sie.
kieser_banner3.jpg
sr_reinach_logo_2019_rgb.jpg

 

Werbung

Mittagstisch-in-Freiburg




Copyright 2010 - 2026 B. Jäger