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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 Verschiedenes
Bad Feilnbach: Ehem. Baderanwesen Abachstraße 4 (c) DAD / Guido Siebert | | | | | Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beginnt | Hundertjährige Tradition an Heilberufen im Haus
An der Gesamtsanierung des ehemaligen Baderanwesens in Bad Feilnbach beteiligt sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Lotterie GlücksSpirale mit einem Fördervertrag über 60.000 Euro. lm Zuge der aktuellen Planung soll das Gebäude, das jahrzehntelang leer stand, als Wohnhaus für eine junge Familie mit kleiner Einliegerwohnung im früheren Heuboden revitalisiert werden.
Spätestens um 1720 entstand das Gebäude als zweigeschossiger Massivbau. 1759 war das Mittelflurhaus mit rückwärtigem Wirtschaftsteil in kirchlichem Besitz und diente als Kramerladen. Möglicherweise stehen die vermauerten, ungewöhnlich großzügigen Fensternischen in der nördlichen Außenwand des späteren Stallteils in Zusammenhang mit dieser Nutzung. 1811 wurde der Wohnteil umgebaut und mit zahlreichen Putz- und Stuckdetails versehen, etwa mit den bereits erwähnten Fensterumrahmungen oder den verzierten Mauerecken im Inneren.
Die Westwand des Wohnteils zeigt eine Putzlisene, die bereits 1815 durch Anbau bzw. Erneuerung des Wirtschaftsteils verdeckt wurde. Als Bauherr dieser zweiten Hauptbauphase gilt Vitus Hackl, der das Baderhandwerk in das Haus brachte und damit eine bis 1926 fortgesetzte Tradition von Heilberuflern im Haus – später meist promovierte Mediziner – begründete. Aus dieser Zeit sind einige geschnitzte Türstöcke an Wohn- und Wirtschaftsteil erhalten, die in den Datierungsinschriften Verweise auf die Heilkunde „verstecken“. Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch verschiedene eher bürgerlich wirkende Elemente wie eine neugotische Hausmadonna, ein Vordach über dem Haupteingang, gesägte Pfettenköpfe und dekorative Bleiverglasung im Wirtschaftsteil bereichert.
Ungewöhnlich sind vor allem Befunde im Bereich des ehemaligen Wirtschaftsteils, die sich möglicherweise durch Bezüge zur Nutzung erklären lassen: Die bereits erwähnten bleiverglasten Fenster und der geschnitzte Türstock an einem Raum mit hölzerner Stalldecke, ein annähernd quadratischer Raum mit profiliertem Deckenspiegel und besonders aufwändig geschnitztem Türstock, der nur vom Stall aus zugänglich war, oder zahlreiche Nischen rund um die Zugangstür dieses Gebäudeteils, die vielleicht auf eine frühere Pforten- bzw. Durchreiche-Situation hinweisen könnte.
Das ehemalige Baderanwesen gehört nunmehr zu den über 680 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Jahrestag der Deportation von Freiburger Jüdinnen und Juden nach Gurs | Gedenkfeier am Donnerstag, 22. Oktober
Eine Gedenkfeier erinnert am Donnerstag, 22. Oktober, um 16 Uhr an die Deportation von Freiburger Jüdinnen und Juden in das südfranzösische Internierungslager Gurs. Die Veranstaltung findet auf dem Platz der Alten Synagoge statt. Anschließend folgt ein Schweigemarsch zum Mantel-Mahnmal auf der Wiwili-Brücke, wo zum Gedenken an die Opfer Kränze niedergelegt werden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Der 22. Oktober 1940 war der letzte Tag des jüdischen Laubhüttenfestes (hebräisch: Sukkot). In einer konzertierten Aktion der nationalsozialistischen Gauleiter Robert Wagner („Gau Baden“) und Josef Bürckel („Gau Saarpfalz“) wurden an diesem Tag über 6500 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Baden, der Pfalz und dem Saarland in das Lager Gurs in Südfrankreich verschleppt. Vom Freiburger Bahnhof aus wurden mindestens 379 Freiburger Jüdinnen und Juden deportiert.
Viele der in Gurs Internierten starben aufgrund völlig unzureichender Nahrung, katastrophaler hygienischer Zustände und fehlender medizinischer Versorgung an Entkräftung, Hunger und Krankheit. Ab August 1942 wurden die noch Lebenden über das Sammellager Drancy bei Paris in die Vernichtungslager im Osten, vor allem nach Auschwitz-Birkenau, deportiert und dort ermordet.
Die Gedenkfeier beginnt mit einem Beitrag von Bürgermeisterin Christine Buchheit für die Stadt Freiburg. Anschließend sprechen Nicole Elias, Zweite Vorsitzende der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher, sowie François Blum im Namen des Vereins „Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen Israelitischen Gemeinde Freiburg“.
Ein besonderer Teil der diesjährigen Gedenkfeier ist die Lesung aus den Briefen von Siegfried und Marie Nelson: Ihr Enkel Joachim S. Nelson liest aus den Briefen seiner Großeltern, die im Oktober 1940 gemeinsam mit mehreren Familienmitgliedern nach Gurs deportiert wurden. Marie Nelson arbeitete dort in der Krankenbaracke und starb am 6. Februar 1942 im Alter von 53 Jahren im Lager. Wenige Tage vor seiner Deportation von Gurs nach Auschwitz schrieb Siegfried Nelson am 29. Juli 1942 an seine in Zürich lebende Schwester: „Wir leben hier in der großen Hoffnung, dass wir die längste Zeit hier waren und hoffe, dass wir uns dann alle mal treffen, wenn es nur schon so weit wäre.“ Am 8. August 1942 wurde Siegfried Nelson nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort am 12. August 1942 ermordet. Er wurde 55 Jahre alt.
Im Anschluss spricht Moshe Haas, Kantor der Israelitischen Gemeinde Freiburg, die Gebete El Male Rachamim und Kaddisch zum Gedenken an die Opfer des Holocaust. Abschließend folgt der Schweigemarsch zum Mantel-Mahnmal auf der Wiwili-Brücke.
Der Synagogenbrunnen, der zuletzt wegen Störungen trocken lag, wird anlässlich des Gedenkens an Gurs aktiviert und voraussichtlich bis 22. Oktober mit Wasser gefüllt sein. Anschließend wird er wieder trockengelegt, damit Anfang November die Sanierungsarbeiten für den dauerhaften störungsfreien Betrieb beginnen können.
Veranstalter der Gedenkfeier ist das Kulturamt der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit: Israelitische Gemeinde Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher, Chabad Lubawitsch Freiburg, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Freiburg, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Freiburger Hilfsgemeinschaft/Arbeitskreis NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen israelitischen Gemeinde Freiburg, Roma-Büro Freiburg, Rosa Hilfe Freiburg, Sinti-Verein Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg, SWR Studio Freiburg und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Standesamt am Mittwoch, 21. Oktober, geschlossen | | Aufgrund einer landesweiten Fortbildungsveranstaltung für Standesbeamte ist das Standesamt am Mittwoch, 21. Oktober, geschlossen. Für Bestattungsunternehmen ist von 8.30 bis 12 Uhr ein Bereitschaftsdienst eingerichtet. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Nach der Tigermückensaison ist vor der Tigermückensaison | Ab jetzt wichtig: Regentonnen ausbürsten, um Eier der Tigermücke zu entfernen
Das Ende des Sommers hat auch sein Gutes – die Tigermückensaison geht bald zu Ende. Doch gerade jetzt gilt es, aktiv zu werden, um die erste Generation des nächsten Jahres in Schach zu halten. Aktuell sind zwar schon weniger Mücken unterwegs – die verbliebenen Weibchen legen im Herbst aber spezielle Eier ab, die gegen Kälte und Trockenheit resistent sind. So können sie den Winter unbeschadet überstehen. Und wenn es ab Mitte April wieder wärmer wird, schlüpfen die Larven.
Wer sich den nächsten Sommer nicht durch die Tigermücke verderben lassen will, sollte deswegen jetzt Folgendes tun: Regentonnen leeren und mit einer Bürste oder einem Schwamm ausschrubben, um die Eier zu entfernen; im Anschluss mit Wasser nachspülen. Ideal ist heißes Wasser, denn bei 80 Grad werden auch verbliebene Eier abgetötet. Das Wasser dann auf keinen Fall im Gully entsorgen, sondern besser im Garten versickern lassen. Auch alle anderen nicht mehr benötigte Gefäße, Behälter und Untersetzer sollten geleert, gründlich gereinigt und über den Herbst und Winter trocken gelagert werden.
Die Stadt hatte gemeinsam mit der Firma Icybac Mitte April mit der Bekämpfung der Tigermücke begonnen und Bürger*innen aufgerufen, aktiv gegen Brutstätten im eigenen Garten vorzugehen und Vorkommen zu melden. Über den Sommer sind etwa 700 Fundmeldungen bei Icybac eingegangen.
„Die meisten Brutstätten befinden sich auf privaten Flächen. Daher ist mein dringender Appell an alle Freiburgerinnen und Freiburger: Werden Sie schon jetzt aktiv, machen Sie es der nächsten Mückengeneration schwer. Wenn alle Nachbarn an einem Strang ziehen, wird sich das im nächsten Sommer auszahlen“, so Bürgermeisterin Carolin Jenkner.
Weitere Infos gibt es online | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Sybillenloch unterhalb der Burg Teck (c) TMBW / Andreas Weise -- | | | | | Burg Teck: Muttersorgen | | Unterhalb der Burg Teck führt ein Pfad zum „Sybillenloch“. Der Name der Höhle geht auf die weise Sybille zurück, die dort einst gelebt und Wunder vollbracht haben soll. Mit ihren seherischen Fähigkeiten und verborgenen Schätzen half sie den Menschen. Von anderem Schlag waren ihre drei räuberischen Söhne, die im Tal Angst und Schrecken verbreiteten. Aus Scham kehrte Sybille ihnen den Rücken und fuhr mit flammendem Haar in einem Feuerwagen, gezogen von Wildkatzen, durch die Lüfte davon. Wohin, weiß niemand. Doch wo ihr Wagen die Erde berührte, wächst das Korn bis heute besonders üppig. Davon kann man sich beim Besuch der Burg überzeugen. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Arbeiten an den Hochspannungsleitungen für Dietenbach | Ausfahrten der B31 nachts gesperrt
Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Um für die Arbeiten Schutznetze aufzubauen, sind wieder Sperrungen notwendig:
- In der Nacht von Dienstag, 20. Oktober, auf Mittwoch, 21. Oktober, ist dafür zwischen 22 und 4 Uhr die Ausfahrt von der B31 stadtauswärts auf die Tel-Aviv-Yafo Allee Richtung Lörrach / Rieselfeld voll gesperrt.
- In der Nacht von Mittwoch, 21. Oktober, auf Donnerstag, 22. Oktober, ist dann die Ausfahrt von der B31 stadteinwärts fahrend auf die Tel-Aviv Yafo-Allee Richtung Landwasser / Betzenhausen voll gesperrt. Die Sperrung dauert auch in dieser Nacht von 22 bis 4 Uhr.
Eine Umleitung ist eingerichtet.
Hintergrund: Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils und werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo Allee sowie der B31 verläuft. Die Arbeiten hierfür haben bereits Anfang März begonnen. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Film-Konzert: WE STOOD LIKE KINGS: Ô PINOCCHIO (PINOCCHIO) | Belgien 2025, 70 Min.
Regie und Illustrationen: Carll Cneut, Animation: Cartoonbase Studio, Live-Musik: We Stood Like Kings
Die belgische Post-Rock Band mit Klavier, WE STOOD LIKE KINGS, bringt ihre atmosphärische und dynamische Musik zum dritten Mal mit einem Film zu uns. Doch diesmal kehrten sie ihr gewohntes Verfahren um: Ihre Musik folgt nicht bestehenden Bildern, sondern ein Film wurde zum von ihnen komponierten Konzeptalbum erschaffen. Vielleicht gilt es deshalb vielen, einschließlich ihrer selbst, als ihr bestes.
Die Inspiration war die Neuerzählung von Carlo Collodis fast 150 Jahre alter Geschichte von Pinocchio. Die 90-jährige, mehrfach ausgezeichnete, niederländische Schriftstellerin Imme Dros erzählt die abenteuerliche Entwicklung von der Holzmarionette zum Menschen in einer fantastischen Welt neu. Pinocchio sehnt sich nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft, doch auf sein Vertrauen folgt oft Verrat. Der ebenso vielfach preisgekrönte belgische Illustrator Carll Cneut zeichnete diese Märchenwelt in kraftvollen, surrealen Bildern. Das Brüsseler Cartoonbase Studio animierte schließlich, gemeinsam mit WE STOOD LIKE KINGS, Cneuts Illustrationen und so entstand der einstündige Film.
Im Mai hat WE STOOD LIKE KINGS im Slow Club gespielt. In Kooperation mit dem Slow Club gibt es nun die Möglichkeit, das neue Werk in seiner Gesamtheit zu erleben, die Band live und den Film auf großer Leinwand.
Kommunales Kino Freiburg
Mo 19.10., 20:00 | | | | | |
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Verschiedenes
Baustelle im Sommer / c) VAG Freiburg / Foto: Anja Thölking | | | | | VAG Freiburg: Linie 3 fährt bald wieder wie gewohnt | VAG schließt Gleissanierung in Brühl und Zähringen erfolgreich ab
- Fahrgäste profitieren von mehr Komfort, barrierefreien Haltestellen und kürzeren Fahrzeiten
- Arbeiten werden pünktlich abgeschlossen
- Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben, Schwankungen der Bahnen beseitigt
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird die umfassende Gleissanierung in Brühl und Zähringen planmäßig abschließen. Ab Montag, 19. Oktober, verkehren die Stadtbahnen der Linie 3 wieder ohne Einschränkungen und nach dem regulären Fahrplan. Auch die während der Bauzeit notwendigen Fahrplananpassungen auf weiteren Linien entfallen.
Für die Fahrgäste bringt die Modernisierung spürbare Verbesserungen: Die Stadtbahnen fahren komfortabler, die zuvor aus Sicherheitsgründen eingeführte Geschwindigkeitsbegrenzung ist aufgehoben und die modernisierten Haltestellen bieten mehr Barrierefreiheit. Zudem profitiert die Strecke von einer leistungsfähigeren Infrastruktur.
Mit der Baumaßnahme erneuerte die VAG einen stark genutzten Streckenabschnitt grundlegend. Modernisiert wurden die Gleisanlagen, die Haltestellen Hornusstraße und Tullastraße, die Entwässerung sowie die Signaltechnik. Darüber hinaus baute die VAG zusätzliches Grüngleis ein.
Mehr Rasengleis für weniger Verkehrsgeräusche
Die Baumaßnahme verbessert nicht nur die Infrastruktur, sondern stärkt auch die Klimaanpassung entlang der Strecke. Wo es möglich war, hat die VAG Rasengleis angelegt oder Flächen mit Fugengittersteinen teilentsiegelt. So sind inzwischen rund 50 Prozent des Abschnitts entsiegelt oder teilentsiegelt. Die Maßnahmen wurden mit 40.000 Euro Fördermittel des Bundes und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Grüngleis kann Regenwasser besser aufnehmen, trägt zur Kühlung der Umgebung bei und mindert die Verkehrsgeräusche.
„Hitzewellen und Starkregen werden künftig häufiger auftreten. Begrünte Gleise leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unsere Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen“, erläuterte VAG-Vorstand Oliver Benz.
Mehr Komfort auf der Linie 3
Die neuen Gleise sorgen für ein ruhigeres Fahrverhalten der Stadtbahnen. Das bislang bekannte Schwanken der Fahrzeuge zwischen den Haltestellen „Hornusstraße“ und „Reutebachgasse“ gehört der Vergangenheit an.
Die Sanierungsarbeiten waren notwendig, da Teile der Gleisanlage bereits mehrere Jahrzehnte alt waren. Mit der Erneuerung verbessert die VAG die Zuverlässigkeit der Strecke und verringert zugleich den künftigen Wartungsaufwand. Zudem trägt die neue Infrastruktur dazu bei, die Lärmbelastung für Anwohnende zu reduzieren.
Großes Projekt bleibt im Zeitrahmen
Während der Bauarbeiten führten unter anderem mehrere starke Hitzephasen und zusätzlich nötige Bodenarbeiten zu zusätzlichem Aufwand. Die VAG schloss die Baumaßnahme dennoch innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens ab. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf rund sieben Millionen Euro. Die finale Abschlussrechnung steht noch aus. Das Projekt wird im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) mit rund vier Millionen Euro gefördert.
VAG-Vorstand Stephan Bartosch betonte: „Große Infrastrukturprojekte sind für Fahrgäste und Anwohnende immer mit Einschränkungen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass wir die Arbeiten wie geplant abschließen konnten. Das zeigt, dass die intensive Vorbereitung und die enge Abstimmung mit sehr vielen Beteiligten erfolgreich waren.“
Dank für Geduld und Verständnis
Während der Bauarbeiten hatte die VAG einen umfassenden Schienenersatzverkehr angeboten. Gleichzeitig war es aufgrund verschiedener Baumaßnahmen unterschiedlicher Akteure über mehrere Monate hinweg zu Einschränkungen gekommen für Fahrgäste, Anwohnende und den Straßenverkehr. Die VAG bedankte sich deshalb ausdrücklich für das Verständnis und die Geduld der Anwohnenden, der Gewerbetreibenden sowie ihrer Fahrgäste.
„Die Investition kommt unseren Fahrgästen unmittelbar zugute. Mit den erneuerten Gleisen und Haltestellen schaffen wir die Grundlage für einen zuverlässigen und leistungsfähigen Stadtbahnverkehr im Freiburger Norden“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Baustart für neuen Gehweg in der Heiliggeiststraße | Das Garten- und Tiefbauamt startet am Montag, 19. Oktober, mit dem Lückenschluss des Gehweges in der Heiliggeiststraße entlang der ehemaligen Kinderklinik. Die Arbeiten laufen voraussichtlich bis Mitte November. Der Kfz- und Radverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen, Fußgänger*innen werden an der Baustelle vorbeigeführt.
In den Jahren 2022 und 2023 wurden bereits die Radwege in der Friedhof- und der Heiliggeiststraße ausgebaut. Nun folgen Verbesserungen für den Fußverkehr. Für den neuen Gehweg auf der östlichen Seite muss die Heiliggeiststraße verbreitert werden. Die Stadt hat dafür den Grundstücksstreifen entlang der Baumallee von der Uniklinik erworben. Die dortigen Stellplätze werden durch den Umzug der Kinderklinik nicht mehr in voller Anzahl benötigt. Stattdessen kann hier nun ein 2,5 Meter breiter, baulich getrennter Gehweg entstehen.
Während der Bauphase bleibt der angrenzende Parkplatz der Uniklinik weiterhin befahrbar, da die Arbeiten lediglich einen Teil der Stellplätze betreffen. Die Zufahrt erfolgt per Einbahnregelung weiterhin über die Heiliggeiststraße. Die Ausfahrt ist über die Mathildenstraße möglich.
Fußgänger*innen werden über den Parkplatz an der Baustelle vorbeigeführt. Für eine kurze Zeit von rund einer Woche ist der Überweg in der Heiliggeiststraße auf Höhe der Mathildenstraße gesperrt. Die Fahrbahn lässt sich aber weiterhin auf dem etwa 80 Meter entfernten Überweg in der Friedhofstraße auf Höhe der Lortzingstraße queren.
Die Kosten für die Bauarbeiten liegen bei rund 80.000 Euro.
Das Garten- und Tiefbauamt bittet um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen durch die Arbeiten. Informationen zu weiteren städtischen Baustellen in Freiburg gibt es unter www.freiburg.de/baustellen. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Klosterruine Allerheiligen in Oppenau (c) Renchtal Tourismus GmbH / Florian Orth | | | | | Nordrach: Geist des Waldes | | Im Walgebiet Moos bei Nordrach im Schwarzwald streift bei Nacht der „Moospfaff“ umher, um den sich viele Geschichten ranken. Eine besagt, er sei ein Mönch im Kloster Gengenbach gewesen, der den Freitod wählte und daher keine Ruhe findet. Eine andere beschreibt ihn als Gengenbacher Abt, der das irdische wie das himmlische Gericht zu täuschen suchte und bis heute dafür büßt. Eine weitere Legende verortet ihn im Kloster Allerheiligen und berichtet, er habe auf dem Weg zur Heilung eines Kranken in einem entlegenen Dorf versehentlich eine heilige Hostie verloren, nach der er noch immer suche. Im „Moospfaffmonat“ Oktober dreht sich in Nordrach alles um die geheimnisvolle Sagengestalt. Das ganze Jahr genießen kann man dort Moospfafftorte, Moospfaffkugeln und Moospfafflikör. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Wichtiger Knotenpunkt wird sicherer für den Fuß- und Radverkehr | Bauarbeiten an der Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße beginnen
Sperrungen und Einschränkungen in den kommenden Monaten
Das städtische Garten- und Tiefbauamt beginnt am Montag, 19. Oktober, mit der Umgestaltung des Knotenpunkts Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße. Die Kreuzung soll übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmer*innen werden. Der Umbau ist besonders wichtig, da sich im Umfeld mehrere Schulen und das Studierendenwohnheim Händelstraße befinden. Dort sind also viele Menschen zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Ziel der Verwaltung ist es, dass diese bald sicherer über die Habsburgerstraße kommen.
Damit das gelingt, ordnet die Stadt den heute sehr komplexen Knotenpunkt neu. Zwischen Okenstraße und Händelstraße entsteht eine neue Fläche mit Ampeln für den Fuß- und Radverkehr. Fußgänger*innen können dort die Habsburgerstraße künftig in beide Richtungen queren. Für den Radverkehr schafft die Stadt damit eine direkte Verbindung von der Händel- und Okenstraße in Richtung Stefan-Meier-Straße.
Die neue Verkehrsführung bringt auch Veränderungen für den Kfz-Verkehr
mit sich. Eine direkte Einfahrt von der Habsburgerstraße in die Händelstraße ist künftig nicht mehr möglich; die Ausfahrt aus der Händelstraße in die Zähringer Straße aber weiterhin. Die Zufahrt zur Händelstraße erfolgt künftig über die Okenstraße und die Haydnstraße. Außerdem wird die Okenstraße in Richtung Habsburgerstraße zur Sackgasse für den Autoverkehr. Dadurch entfällt das bisher mögliche, aber gefährliche Linkseinbiegen aus der Okenstraße in die Habsburgerstraße. Die Einfahrt von der Habsburgerstraße in die Okenstraße bleibt weiterhin möglich. Für den Rad- und Fußverkehr bleibt die Verbindung in beide Richtungen offen.
Auch die Kreuzung Habsburgerstraße / Stefan-Meier-Straße wird sicherer. Eine neue Ampel ermöglicht künftig ein gesichertes Einbiegen aus der Stefan-Meier-Straße in die Habsburgerstraße. Für den Fußverkehr sichert eine Ampel das Queren am nördlichen Ende der Stefan-Meier-Straße.
Die Arbeiten laufen in vier Bauabschnitten; die Habsburgerstraße bleibt jederzeit frei:
- Der erste Bauabschnitt betrifft die Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße. Die Ein- und Ausfahrt aus Okenstraße und Händelstraße ist dann nicht möglich. Für alle, die mit dem Auto oder dem Fahrrad unterwegs sind, gibt es eine ausgeschilderte Umleitung. Fußgänger*innen werden an der Baustelle entlanggeführt.
- Im zweiten Bauabschnitt werden die Gehwege im Kreuzungsbereich gebaut. Die Fußgänger*innen werden über die bereits fertige Fahrbahn geführt. Die Ein- und Ausfahrt aus Oken- und Händelstraße ist weiterhin nicht möglich.
- Im dritten Bauabschnitt folgt der Umbau der Kreuzung Habsburgerstraße / Stefan-Meier-Straße. Während der Arbeiten ist der Einmündungsbereich der Stefan-Meier-Straße voll gesperrt. Die Umleitung führt über die Habsburgerstraße und den Rennweg. Die Kreuzung Habsburgerstraße / Okenstraße / Händelstraße ist dann bereits mit den neuen Verkehrsrichtungen offen.
- Im vierten und letzten Bauabschnitt werden die neuen Fahrbahnmarkierungen auf der Habsburgerstraße aufgebracht. Das klappt ohne größere Verkehrseinschränkungen.
Auch der öffentliche Nahverkehr ist von den Arbeiten betroffen. Die Haltestelle Nordstraße entfällt während der Bauzeit. Die Haltestelle Sonnenstraße bleibt regulär in Betrieb. Die Buslinien X1, X4 und 200 sowie die Direktfahrten zwischen dem Landkreis Emmendingen und Freiburg werden über Engesserstraße, Kaiserstuhlstraße und Rennweg umgeleitet. Die Straßenbahnlinie 5 bleibt von den Bauarbeiten unberührt.
Der Umbau dauert voraussichtlich sechs Monate. Mitte April 2027 soll alles fertig sein. Informationen zu weiteren Baustellen im Stadtgebiet gibt es online: www.freiburg.de/baustellen. | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
© Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger | | | | | Karlsruhe: Botanische Führung stellt Bäume in den Mittelpunkt | Fachleute erläutern im Stadtgarten Artenvielfalt, Herbstfärbung und Pflege
Nahezu 700 große, teilweise sehr alte Bäume prägen den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Bei einer botanischen Führung des Gartenbauamts am kommenden Sonntag, 18. Oktober 2026, erfahren Interessierte mehr über die verschiedenen Baumarten und die Aufgaben der Baumpflege. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Fachleute erläutern unter anderem Herkunft und Verbreitungsgebiete sowie Merkmale wie Holz, Blatt, Blüte und Frucht. Das Spektrum reicht vom Amberbaum aus Amerika bis zum Kuchenbaum aus Japan. Auch die unterschiedlichen Baumgestalten und ihre herbstliche Färbung werden Thema sein.
Die Führung ist kostenfrei. Für den Zoobesuch ist eine gültige Eintrittskarte erforderlich. Diese ist online unter www.zoo-karlsruhe.de oder vor Ort an den Kassen erhältlich.
zum Bild oben:
Herbstlich leuchten die Blätter eines Amberbaums im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe.
© Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Neue Mitte Littenweiler-Waldsee: Dritter Bürgerschaftsdialog | Wie geht es weiter mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie für die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee? Beim dritten Bürgerschaftsdialog stellt die Stadt am Mittwoch, 21. Oktober, um 18 Uhr die nächsten Schritte für die Entwicklung der Teilflächen vor. Im Bürgersaal Littenweiler, Ebneter Straße 12, haben alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Gedanken und Ideen einzubringen. Der Einlass ist um 17.30 Uhr, eine Anmeldung bis Montag, 19. Oktober, unter www.freiburg.de/littenweiler-waldsee ist nötig.
Die Neue Mitte Littenweiler-Waldsee fokussiert sich auf die Bereiche rund um den Bahnhof Littenweiler und die heutige Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 1, die sogenannte Laßbergschleife. Ziel ist es, beide Bereiche zeitgemäß und funktional zu gestalten und so eine attraktive neue Mitte für die Menschen in beiden Stadtteilen zu schaffen.
Die Machbarkeitsstudie zeigt Möglichkeiten und Alternativen auf, wie die Gebäude und Freiräume genutzt und gestaltet werden können. Die Ergebnisse der vorangegangenen Bürgerschaftsdialoge sind dabei mit eingeflossen. Die Studie ist der erste Schritt bei der Entwicklung der Laßbergschleife und des Bahnhofsareals und bildet die Grundlage für die anschließende Planung. Sie wurde im September direkt vor Ort vor- und ausgestellt. Mehr Informationen rund um das Projekt gibt es online | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Tunnel der B31 Ost in den Nächten vom 19. bis 23. Oktober voll gesperrt | Das Garten- und Tiefbauamt kontrolliert und wartet die Tunnel der B31 Ost. Während der Arbeiten sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel nachts von 20 bis 6 Uhr voll gesperrt.
Die Sperrungen sind wie folgt geplant:
• von Montag, 19. Oktober, auf Dienstag, 20. Oktober: stadtauswärts
• von Dienstag, 20. Oktober, auf Mittwoch, 21. Oktober: stadteinwärts
• von Mittwoch, 21. Oktober, auf Donnerstag, 22. Oktober: beide Röhren
• von Donnerstag, 22. Oktober, auf Freitag, 23. Oktober: beide Röhren
Die Nacht vom 22. auf den 23. Oktober ist dabei als Reservenacht eingeplant wird nur bei Bedarf genutzt.
Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen | Jetzt bewerben für das Förderprogramm „Demokratie leben!“
Die Partnerschaft für Demokratie Freiburg fördert auch im nächsten Jahr wieder zivilgesellschaftliches Engagement für Vielfalt und Demokratie – gegen Radikalisierung und Polarisierung in der Gesellschaft. Ermöglicht wird das durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ab sofort können Anträge für das Jahr 2027 gestellt werden. In diesem Jahr gibt es bei zwei Terminen die Möglichkeit, beim Antrag unterstützt zu werden und sich zu vernetzen.
Für das kommende Jahr liegt der Förderschwerpunkt auf Projekten, die Menschen im Alltag dort zusammenbringen, wo sie ohnehin sind: in der Nachbarschaft, in Schulen, Vereinen, beim Einkaufen oder bei der Arbeit. Gefragt sind niedrigschwellige, einladende Formate, die Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Perspektiven ins Gespräch und in gemeinsame Aktionen bringen. Durch direkte Begegnungen entstehen Vertrauen und neue Netzwerke. Vorurteile und Berührungsängste können abgebaut werden und das demokratische Miteinander wird praktisch erfahrbar.
Besonders willkommen sind Anträge, die von mehreren Kooperationspartner*innen gemeinsam entwickelt werden und neue Zielgruppen erreichen. Bevorzugte Kriterien sind außerdem Vernetzung und Kooperation auf Augenhöhe, Förderung von Eigeninitiative und Selbstorganisation der Zielgruppen und Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement.
Die Frist für Anträge läuft bis Montag, 2. November. Die Höchstfördersumme liegt bei 5000 Euro. Im Einzelfall können Projekte mit größerer Reichweite, die von mehreren Kooperationspartner*innen umgesetzt werden, nach einem Beratungsgespräch mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Die Projekte müssen im Jahr 2027 stattfinden.
Bewerben können sich nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen, Träger oder Vereine. Wichtig ist, dass die Projekte als solche erkennbar und in sich abgeschlossen sind – eine strukturelle Förderung ist nicht möglich.
Zur Unterstützung bei der Antragstellung und zum Austausch über erste Projektideen finden in diesem Jahr zwei Antragswerkstätten statt: Am Montag, 19. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Rathaus im Stühlinger, Raum Kaiserstuhl.
Interessierte können sich unter demokratie-leben@freiburg.de für die Antragswerkstatt anmelden. Über diese Adresse kann auch der Link zum Antragsformular angefordert werden. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es auf der Website der Partnerschaft für Demokratie www.pfd-freiburg.de. | | Mehr | | | |
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Öko plus
(c) mitwelt.org | | | | | Die Freiburger Verpackungssteuer und ihre Feinde | Unsere Städte und auch Freiburg ersticken im Müll der egoistischen Ichlinge und Müllidioten. Nach einer Studie des WWF wurden 2023 bundesweit etwa 14,6 Milliarden Einwegverpackungen vertrieben, eine Milliarde mehr als 2022. Im selben Zeitraum ist die Mehrwegquote nur geringfügig gestiegen: von 0,7 Prozent 2022 auf 1,6 Prozent 2023. Bei Getränken stieg die Quote von 4,1 auf 7 Prozent und bei Speisen von 0,1 auf 0,3 Prozent.
Die Freiburger Verpackungssteuer steht erneut unter massivem Beschuss. Bürgermeister Martin Horn, die Fraktionen "Eine Stadt für alle (ESFA), CDU, FDP/BfF, Freie Wähler und peinlicherweise auch SPD+JF" wollen die bestehende Regelung durch eine putzige „Alibi-Bechersteuer“ ersetzen. Die politische "Zeitenwende Rückwärts" ist auch in Freiburg angekommen.
- Wo sind da bei der "wertebewahrenden" CDU die Sorgen ums Stadtbild, um wachsende Müllberge und um die Vermüllung von Stadt, Land, Fluss?
- Wo bleibt bei einer zunehmend verzweifelten SPD die Ökologie und warum diese Zusammenarbeit mit den Marktradikalen?
- Hat der "wendige" Bürgermeister Horn nicht die Sorge, als Totengräber der Green City in die Annalen der Stadt einzugehen?
Im Boot, das gegen die Verpackungssteuer rudert, sitzen nicht nur die stets in den Medien erwähnten, oben genannten Parteien. Auch die libertäre AfD in Freiburg und auf Landes-/Bundesebene lehnt die zum 1. Januar 2026 in Freiburg eingeführte kommunale Verpackungssteuer strikt ab. Dieser "Mitruderer" wird von den anderen Parteien und den Medien eher ungern erwähnt ...
Mit der Kampagne gegen die Steuer werden in Freiburg nicht nur die Müllberge wachsen – im schlimmsten Fall könnte auch der winzige, verbliebene Rest der Verpackungssteuer rechtlich zu Fall gebracht werden.
Hier zeigt sich im kleinen Freiburg auch ein weltweites Phänomen, das massiv die Demokratie gefährdet. Die Regeln werden zunehmend nicht mehr von Staat und Stadt gemacht, sondern von Konzernen und Oligarchen.
Die perfekte Kampagne der Freiburger Mülllobby lief nach dem bekannten Muster. In jeder guten Regelung gibt es in einer kleinen Ecke Unstimmigkeiten und Probleme. Und diese Nischenprobleme wurden von den Lobbyisten zu gigantischen Problemen aufgeblasen. Hier sollten die wenigen verbliebenen Qualitätsmedien ihre Berichterstattung (nicht nur bei dieser Steuer) einmal gründlich überprüfen. Selbstverständlich sind Optimierungen der aktuellen Steuer sinnvoll und notwendig. Aber darum geht es den Kritikern nicht. CDU, AfD, FDP und Freie Wähler hätten am liebsten gar keine Steuer. Auch die klugen Stellungnahmen der Freiburger Umweltverbände sind häufig unter den Redaktions-Tisch gefallen.
Das Prinzip der Verpackungssteuer ist einfach: Wer Einwegverpackungen in Umlauf bringt, soll auch einen Teil der dadurch entstehenden Kosten tragen. Eine reine Bechersteuer würde dagegen große Teile des Einwegmülls aus der Verantwortung nehmen. Doch marktradikale Kräfte wollen auch in Freiburg weniger Steuern, weniger Staat und lieber mehr Vermüllung.
Der Protest gegen die Verpackungssteuer erinnert stark an den Widerstand gegen das Dosenpfand. Das Einwegpfand wurde am 1. Januar 2003 unter dem damaligen Bundesumweltminister Jürgen Trittin eingeführt. Er und die Umweltverbände waren damals einer regelrechten Hasskampagne der BILD-Zeitung ausgesetzt. Das Dosenpfand hat die Einwegflasche zwar nicht ersetzt, aber zu einem massiven Rückgang von Getränkedosen in der Natur und in Städten und Dörfern geführt.
Die entscheidende Frage lautet: Will Freiburg Einwegmüll tatsächlich reduzieren – oder soll die Verantwortung wieder stärker bei der Allgemeinheit liegen? Wer sich „Green City“ nennt, sollte beim Kampf gegen die Wegwerfgesellschaft nicht zurückrudern.
Wird die Verpackungssteuer in Freiburg abgeschafft, dann kann sich die Stadt den Titel Green City endgültig abschminken.
Axel Mayer, war 30 Jahre lang BUND-Geschäftsführer in Freiburg | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Waldherbst im Waldhaus Freiburg | Aktionstag am Sonntag, 18. Oktober, rund um die Holzernte mit Pferden und Maschine
Holzwerkstatt, Kochschule, Insektenbestimmung, Exkursion ins Arboretum, Waldmobil, Flechtenschau, Pilzexkursionen und mehr
Eintritt frei
Am Sonntag, 18. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet am Waldhaus wieder der über die Stadtgrenzen bekannte Freiburger Waldherbst statt. Eingeladen sind neben Pferde- und Maschinenfreunden vor allem Familien und alle, denen der Wald und die Natur am Herzen liegen. Zur Eröffnung spielen um 11 Uhr die Freiburger Jagdhornbläser.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Holzernte. Unter der Regie von Jürgen Duddek, ehemaliger Europameister im Holzrücken mit Pferden, zeigen acht Gespanne aus Baden-Württemberg und dem Elsass den traditionellen Holztransport im Wald. Die Rückearbeit mit Pferden schont Boden und Bestand; als historisches Arbeitsfeld war sie insbesondere auch im Schwarzwald über Jahrhunderte typisch.
Nicht minder beeindruckend ist es, einem modernen Holzvollernter bei der Arbeit zuzuschauen und die Späne fliegen zu sehen. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch selbst mit einer Zwei-Mann-Schrotsäge Baumscheiben absägen. Wer lieber mit kleinerem Gerät arbeitet, nutzt die Gelegenheit zum Schnitzen oder beim Handholzen. Vor der Holzwerkstatt stehen die Schneidesel bereit zum Schnefeln mit dem Ziehmesser. Oder man schaut einem Profi beim Schindelmachen zu.
Der Naturpark Südschwarzwald fördert die Veranstaltung und ist mit seiner Kochschule und einem Infostand auch selbst vertreten. Und wer nicht nur Fuchs und Hase, sondern auch weniger bekannte heimische Wildtiere bestaunen möchte, hat am Präparatewagen der Freiburger Jägervereinigung Gelegenheit dazu.
Mit einem Infostand und Spielen ist auch das Observatoire de la Nature dabei, die Partnereinrichtung des Waldhauses aus Colmar. Ebenso der Verein „Freunde des Stadtwaldarboretums Günterstal“, dessen Vorsitzender Winfried Meier um 15 Uhr eine Exkursion durch die Welt der Baumexoten anbietet.
Der NABU-Arbeitskreis Wildbienen am Tuniberg und eine Insektenforschungsstation laden zum Entdecken und Bestimmen fliegender und krabbelnder Sechsbeiner ein.
Die Faszination und Vielfalt von Mooren und Gewässern vermittelt der Gewässerbiologe Heinz-Michael Peter mit Anschauungsobjekten aus diesen wichtigen Lebensräumen. Außerdem gibt’s eine Flechten- und eine Frischpilzschau. Bei Pilzexkursionen um 14 und 16 Uhr lässt sich das Wissen noch vertiefen. Vogelfreunde erwartet um 15 Uhr ein spannender Vortrag.
Im Waldgarten gibt es um 12.30 Uhr eine Führung zum Thema Permakultur und zudem Aktivitäten der Waldgartengruppe. Außerdem kann man dort Stockbrot backen. Im WaldKlimaRaum gibt es interaktive Stationen zu Wald und Klimawandel sowie zu Wald und Windkraft. Kinder können dort selbst Windräder basteln.
Das Waldhaus-Café und weitere Anbieter versorgen hungrige Mäuler mit regionalen herbstlichen Speisen, Getränken sowie Kaffee und Kuchen. Am Waldhaus stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Es wird um Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten.
Dank der Förderung durch den Naturpark Südschwarzwald ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen und unterstützen die Umweltbildung im Waldhaus.
Weitere Infos online. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Infoabend „Wärmepumpen im Fokus“ in der Weiherhof-Schule in Herdern | Wärmepumpen-Experte Marek Miara kommt nach Freiburg am Dienstag, 20. Oktober,
Effizient, klimafreundlich und unabhängig heizen: Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine Wärmepumpe. Auch in Mehrfamilienhäusern kommt sie mittlerweile zum Einsatz. Wie Wärmepumpen in kleinen und großen Wohngebäuden genutzt werden können, erfahren Interessierte beim Infoabend „Wärmepumpen im Fokus“ am Dienstag, 20. Oktober, um 18 Uhr in der Weiherhof-Schule in Herdern. Mit dabei ist auch Wärmepumpen-Experte Marek Miara.
Miara gilt deutschlandweit als führender Wärmepumpen-Experte, der lange wissenschaftlich in diesem Bereich tätig war. In seinem Vortrag geht er auf Vorbehalte und Mythen rund um den Einsatz von Wärmepumpen ein. Die Besucher*innen erfahren, wie sich Wärmepumpen auch in wenig oder nicht sanierten Gebäuden genauso wie in großen Mehrparteienhäusern effizient einsetzen lassen. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen stellt Miara auch Beispiele aus der Praxis vor.
Anschließend gibt Julian Götz von der Energieagentur Regio Freiburg einen Überblick zu Förder- und Beratungsmöglichkeiten und zeigt die nächsten Schritte zur eigenen Wärmepumpe. Danach können Teilnehmende mit Energieberatenden und regionalen Handwerksbetrieben ins Gespräch kommen.
Den Anmeldelink zur Veranstaltung sowie viele Infos rund um das klimaneutrale Heizen insbesondere mit Wärmepumpe und Fernwärme gibt es online. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | "So riskieren wir Europas Zukunftsfähigkeit" | Neuer EU-Haushaltsentwurf schwächt Klima und Natur weiter und setzt stärker auf ineffiziente Direktzahlungen
Berlin/Brüssel. Der neue Kompromissvorschlag der irischen EU-Ratspräsidentschaft für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028 bis 2034 droht die Finanzierung von Klima und Umwelt weiter zu schwächen. Zwar soll das Ausgabenziel für Klima und Umwelt von 35 Prozent bestehen bleiben. Da der EU-Haushalt insgesamt schrumpfen soll, würden jedoch rechnerisch rund 30 Milliarden Euro weniger für Klima und Umwelt zur Verfügung stehen. Der NABU appelliert an die Bundesregierung, sich beim anstehenden Europäischen Rat Ende dieser Woche für eine eigenständige Finanzierung von Natur, Umwelt und Klima einzusetzen.
Annalena Herrmann, EU-Haushaltsexpertin, erklärt: „Der neue Kompromissvorschlag setzt die falschen Prioritäten. Wer beim Schutz unserer Lebensgrundlagen spart, riskiert Europas Zukunftsfähigkeit. Ein gleichbleibendes prozentuales Ausgabenziel hilft wenig, wenn der Haushalt insgesamt schrumpft und dadurch rund 30 Milliarden Euro weniger für Klima und Umwelt mobilisiert werden. Dieser Sommer muss ein Weckruf sein. Europa braucht mehr Investitionen in intakte Ökosysteme und nicht weniger.“
Auch bei der Gemeinsamen Agrarpolitik bleibt der Vorschlag aus Sicht des NABU deutlich hinter den Erfordernissen zurück. Besonders problematisch ist die vorgesehene nationale Kofinanzierung von 30 Prozent. Sie betrifft auch Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen und fällt höher aus als bisher. Damit drohen wichtige Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen um knappe nationale Haushaltsmittel konkurrieren zu müssen. Ihre Umsetzung darf jedoch nicht davon abhängen, ob einzelne Mitgliedstaaten die erforderliche Aufstockung der EU-Mittel finanzieren können. Zugleich soll die Obergrenze für Direktzahlungen von 100.000 auf 300.000 Euro angehoben werden und für die Mitgliedstaaten freiwillig bleiben. Auch die Degression hoher Direktzahlungen wird erheblich geschwächt.
„Während nahezu alle anderen Bereiche mit Kürzungen rechnen müssen, werden in der Landwirtschaft weiterhin pauschale Flächenzahlungen begünstigt. Entscheidend darf jedoch nicht die Größe eines Betriebs sein, sondern welche Leistungen er für Natur, Klima und Böden erbringt. Öffentliche Gelder müssen gezielt öffentliche Leistungen honorieren. Die Bundesregierung muss sich deshalb dringend für Nachbesserungen einsetzen. Dazu gehören mindestens ein verbindliches Mindestbudget für Umweltleistungen und eine Absenkung der dafür erforderlichen nationalen Kofinanzierung“, so Herrmann.
Mit mehr als 980.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Der NABU begeistert für die Natur und fördert naturkundliche Kenntnisse für ein aktives Naturerleben. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking | | | | | Taktverdichtung für die Freiburger Herbstmess‘ | Vom 16. bis 26. Oktober 2026 findet auf dem Gelände der Messe Freiburg die jährliche Herbstmess‘ statt. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) verdichtet dafür den Takt der Straßenbahnlinie 4 in den Abendstunden: Zwischen 21 Uhr und Schließung des Messegeländes fahren die Bahnen im 15-Minuten-Takt.
Am 25. Oktober findet abends gleichzeitig ein Heimspiel des SC Freiburgs im Europa Park Stadion statt. Die VAG bietet wie gewohnt einen Stadion-Sonderverkehr an. Die Stadion-Sonderzüge der VAG fa hren nach Spielende ab der Haltestelle Europa-Park Stadion. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Ende der Vogelschutzzeit | Grundstückseigentümer*innen müssen ihre Pflanzen zurückschneiden
Wenn üppiges Geäst Gehwege einengt oder Pflanzen Verkehrsschilder verdecken, kann das gefährlich werden. Deshalb ist es wichtig, dass Grundstückseigentümer*innen ihre Pflanzen zurückschneiden. Das ist auch gesetzlich vorgeschrieben.
Mit dem Ende der Vegetationsperiode ist das Beschneiden der Pflanzen seit dem 1. Oktober, wieder zulässig. Nach Bundesnaturschutzgesetz sind starke Rückschnitte nur von Oktober bis einschließlich Februar erlaubt. Von März bis Ende September dürfen Hecken und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Dieses Verbot gilt jedoch nicht, wenn der Rückschnitt wegen der Verkehrssicherungspflicht notwendig ist. Falls sich in den Hecken oder Bäumen aber Nester mit Eiern oder Jungvögel befinden, gilt: Schere oder Säge beiseitelegen und das weitere Vorgehen mit der unteren Naturschutzbehörde abstimmen (0761/ 201 – 6125, -6126, - 6127, - 6157). Formschnitte sind ganzjährig möglich und zum Teil auch nötig, um den Verkehrsraum freizuhalten.
Das baden-württembergische Straßengesetz schreibt vor, dass Anpflanzungen die Verkehrssicherheit nicht gefährden dürfen. Der Luftraum über Fahrbahnen muss bis 4,50 Meter und jener über Geh- und Radwegen bis 2,50 Meter freigehalten werden. Auch dürfen Büsche und Bäume nicht in den Straßenraum ragen. Das Garten- und Tiefbauamt fordert daher alle Grundstückseigentümer*innen oder deren Beauftragte auf, die Pflanzen auf ihren Grundstücken jetzt außerhalb der Vogelschutzzeit bis an die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Andernfalls können sie haftbar gemacht werden, wenn beispielsweise jemand durch überhängende Bepflanzung oder herabfallende Äste zu Schaden kommt. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Breisacher Hof | Freiburg, 13.10. Heute war Richtfest für den großen Quartiers- und Jugendtreff mit viergruppiger Kita
Von den Kleinsten bis zu Senioren: Das 16,5-Millionen-Euro-Projekt kommt allen Generationen zugute
Das Bestandsgebäude Breisacher Straße 76 gehört zum Ensemble der ehemaligen Kasernenanlage „Breisacher Hof“, die heute überwiegend als Wohngebäude genutzt wird. Die Anlage stammt aus der Zeit um 1900 und ist das letzte Militärensemble in Freiburg, das im äußeren Erscheinungsbild noch nahezu vollständig erhalten und erlebbar ist.
Seit Herbst 2025 baut die Stadt gemäß dem gemeinderätlichen Beschluss (G-24/174) für den Breisacher Hof einen großen Quartiers- und Jugendtreffs neu und um. Heute nun stand das Richtfest für das 16,5-Millionen-Euro-Projekt an. Dabei betonte der Erste Bürgermeister Martin Haag: „Was wir als Ausgangspunkt hatten, war eine 125 Jahre alte Kaserne. Die Kolleg*innen bei der Stadt schaffen zusammen mit den Planungsbüros, den Trägern der Einrichtungen, den Handwerker*innen und den Menschen im Quartier daraus einen Ort, an dem Nachbarschaft wirklich gelebt werden kann. Wir freuen uns, dass wir mit dem heutigen Richtfest einen großen Meilenstein feiern können.“
Bürgermeisterin Christine Buchheit: „Hier am Breisacher Hof bekommen 60 Kinder eine neue Kita, Jugendliche Platz für ihre eigenen Ideen und die Nachbarschaft einen gemeinsamen Treffpunkt. Dass all das unter einem Dach zusammenkommt, finde ich besonders schön. So können sich Menschen verschiedener Generationen auch im Alltag begegnen.“ Das bisherige Sozial- und Jugendzentrum hatte eine Kita, die zuletzt und in der Bauzeit zwei U3-Gruppen mit 20 Kindern umfasst, dazu das Jugendzentrum Flash, den Quartierstreff und eine Schulkindbetreuung.
Das städtische Immobilienmanagement (IMF) wird den vom Baubeschluss im Oktober 2024 vorgegebenen Kostenrahmen von 16,5 Millionen Euro voraussichtlich einhalten. Der eingeplante Zuschuss aus dem Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes beträgt dank einer Anpassung der Förderrichtlinien inzwischen 8,7 Millionen Euro; das ist knapp mehr als die Hälfte der Gesamtkosten.
Aufgabe des IMF war (und ist) es, ein Gebäude zu planen und zu bauen, das alle Erfordernisse einer modernen Kita erfüllt, aber genauso Raum bietet für ein Jugendzentrum, einen Senioren- und Quartierstreff sowie einen öffentlich nutzbaren Versammlungsraum – und all diese Nutzungen unter einem Dach unterzubringen, ohne dass sie sich gegenseitig stören.
Bei einer Baustellenführung vor Ort war zu erkennen, wie das gelingen soll: Die Kita ist mit allen wichtigen Bereichen im Erdgeschoss organisiert. Dabei waren zum einen die Zugänglichkeit aus den Gruppenräumen direkt in den geschützten Hof und die Lärmbelastung von der Breisacher Straße zu beachten. Der Jugend vorbehalten ist ein großer zusammenhängender Bereich, der flexibel nutzbar und mit wenig Personal zu betreiben ist.
Aktuell werden noch Restarbeiten am Rohbau erledigt. Die Dacheindeckung des Altbaus hat begonnen, der Anbau erhält sein Dach gerade. Seit vergangener Woche wird die Baustelle mit den neuen Fenstern beliefert. Die Grabarbeiten für den Fernwärmeanschluss sind hergestellt, das Lüftungsgerät im Dachspitz ist eingebaut. Der Küchenanbau wird Anfang November geliefert, dann wird auch die Gefälledämmung im Neubau eingebaut. Diese Woche beginnen die Innenputzarbeiten, derweil wird der Außenputz abgeschlagen. Die Haustechnik geht Anfang November an den Start. Die Inbetriebnahme des Gebäudes ist für September 2027 anvisiert, die Freianlagen werden bis Ende 2027 fertig gestellt.
Derweil saniert die Freiburger Stadtbau (FSB) seit Jahren und auch weiterhin die umliegenden Wohngebäude im Breisacher Hof, ebenfalls mit Fördermitteln aus dem Städtebauprogramm „Sozialer Zusammenhalt“, so dass das historische Quartier immer besser an aktuelle Standards angepasst wird und bald eine moderne, stadtnahe Wohn- und Lebensqualität bietet. | | | | | |
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Veranstaltungen
56er Triebwagen (c) VAG Freiburg, Anja Thölking | | | | | Historische Sonderfahrten zum Geburtstag der Freiburger Straßenbahn | • 125 Jahre Straßenbahn: Historische Fahrzeuge von 1927 und 1983 fahren kostenlos für Bürger*innen durch Freiburg
Am 14. Oktober 1901 begann das Straßenbahn-Zeitalter in Freiburg. Zum Jahrestag der Eröffnungsfahrt vor 125 Jahren lädt die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) zu einer Sonderfahrt mit zwei historischen Straßenbahnen ein.
Am Mittwochabend, 14. Oktober, fahren der Triebwagen 56 aus dem Jahr 1927 sowie die als „Pepsi-Bahn“ bekannte Tram vom Typ GT8K kostenlos für Bürger*innen hintereinander durch Freiburg. Die Tour startet um 17.04 Uhr an der Lorettostraße in Richtung Europaplatz. Mit Musik an Bord und kleinen Geschenken für die Fahrgäste fahren die Straßenbahnen kreuz und quer durch Freiburg – über das Rieselfeld, Brühl, Vauban, die Musikhochschule, Messe und Moosweiher.
Bitte beachten Sie: Im Triebwagen 56 findet zunächst eine Stadtführung für angemeldete Gäste statt. Die Mitfahrt ist in der Zeit von 17.04 Uhr bis 18.27 ist ausschließlich in der Pepsi-Tram möglich. Danach ist auch die Mitfahrt im Wagen 56 möglich. Die Fahrten enden gegen 20.35 Uhr in der Lorettostraße.
Geplante Abfahrtzeiten der historischen Fahrzeuge
17.04 Uhr: Lorettostraße
17.06 Uhr: Johanneskirche
17.09 Uhr: Bertoldsbrunnen
17.17 Uhr: Europaplatz
17.20 Uhr: Stadttheater
17.25 Uhr: Pressehaus
17.33 Uhr: Am Lindenwäldle
17.44 Uhr: Bollerstaudenstr.
17.49 Uhr: Am Lindenwäldle
17.53 Uhr: Bissierstraße
17.55 Uhr: Rathaus im Stühlinger
18.03 Uhr: Zollhallenplatz
18.14 Uhr: Hornusstraße
18.16 Uhr: Okenstraße
18.21 Uhr: Europaplatz
18.23 Uhr: Bertoldsbrunnen
18.27 Uhr: Johanneskirche
18.30 Uhr: Heinrich-v.-Stephan-Straße
18.35 Uhr: Paula-Modersohn-Platz
18.48 Uhr: Innsbrucker Straße
18.55 Uhr: Heinrich-v.-Stephan-Straße
18.58 Uhr: Erbprinzenstraße
19.02 Uhr: Bertoldsbrunnen
19.05 Uhr: Schwabentorbrücke
19.15 Uhr: Musikhochschule
19.20 Uhr: Schwabentorbrücke
19.23 Uhr: Bertoldsbrunnen
19.30 Uhr: Rathaus im Stühlinger
19.36 Uhr: Elsässer Straße
19.45 Uhr: Messe
19.48 Uhr: Elsässer Straße
19.53 Uhr: Rathaus im Stühlinger
20.00 Uhr: Paduaallee
20.15 Uhr: Moosweiher
20.19 Uhr: Paduaallee
20.25 Uhr: Rathaus im Stühlinger
20.28 Uhr: Hauptbahnhof
20.30 Uhr: Bertoldsbrunnen
20.34 Uhr: Johanneskirche
20.35 Uhr: Lorettostraße | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Schnäppchenjagd trifft Herbstmesse | Zwischen Fundstücken und Kirmesflair erwartet Besucher ein Wochenende voller Entdeckungen.
- Zeitgleich zur Freiburger Herbstmesse
- Über 200 Aussteller
- Von Alltagsgegenständen bis zu echten Sammlerstücken
Die Freiburger Riesenflohmärkte gehören seit Jahrzehnten zu den festen Terminen im Veranstaltungskalender der Region. Wenn sich die Messehallen parallel zur Herbstmesse wieder mit Flohmarktständen füllen, dürfen sich Besucher auf ein vielfältiges Angebot und zahlreiche außergewöhnliche Fundstücke freuen.
Zwischen Haushaltswaren, Kleidung, Büchern und Schallplatten finden sich immer wieder Antiquitäten, Sammlerobjekte und kuriose Einzelstücke. Die Mischung aus privaten Anbietern und erfahrenen Händlern macht dabei den besonderen Reiz des Marktes aus. Regelmäßig lockt das abwechslungsreiche Angebot zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Dreiländereck in die Messe Freiburg.
Der Termin im Herbst bietet dabei einen besonderen Mehrwert: Parallel zum Flohmarkt findet auf dem Messegelände die Freiburger Herbstmesse statt. Besucher können somit zwei beliebte Veranstaltungen miteinander verbinden und einen abwechslungsreichen Tag auf dem Messegelände verbringen. Während draußen Fahrgeschäfte, Marktstände und Volksfestatmosphäre warten, lädt der Riesenflohmarkt in den Hallen zum entspannten Stöbern und Entdecken ein.
„Flohmärkte sind weit mehr als reine Verkaufsveranstaltungen. Sie bringen Menschen zusammen, geben gut erhaltenen Gegenständen ein zweites Leben und sorgen immer wieder für überraschende Entdeckungen“, sagt Veranstalter Dieter Maier. Gerade in Zeiten von Nachhaltigkeit und bewusstem Konsum erfreuen sich Flohmärkte großer Beliebtheit.
Die moderne Infrastruktur der Messe Freiburg mit großzügigen Parkflächen, kurzen Wegen und einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sorgt zudem für einen angenehmen Besuch. Wer auf der Suche nach einem Schnäppchen, einem seltenen Sammlerstück oder einfach nach einem besonderen Ausflugserlebnis ist, wird hier garantiert fündig.
INFO:
Riesenflohmarkt parallel zur Freiburger Herbstmesse
Samstag, 17. Oktober 2026, von 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 18. Oktober 2026, von 11 bis 18 Uhr
Veranstaltungsort:
Messe Freiburg, Neuer Messplatz 1, Freiburg
Eintritt:
4 Euro
Kinder bis 12 Jahre frei in Begleitung eines Erwachsenen. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
Humboldtpinguine in Feuerland @ Zoo Leipzig | | | | | Einmal um die Welt – an einem Tag | Tierische Herbstferien im Zoo Leipzig
In den Herbstferien wird der Zoo Leipzig zum Reiseziel für eine ganz besondere Weltreise: Ferienkinder, Familien, Urlauber und Leipziger können täglich auf Entdeckungstour gehen – von den Tiefen der Weltmeere über den tropischen Regenwald bis in die Hochgebirgslandschaft des Himalaya, in die afrikanische Savanne und weiter durch das Pantanal bis an die Südspitze Südamerikas nach Feuerland. Auf der Reise rund um den Globus liegen die tierischen Begegnungen dicht beieinander. Badende Elefanten, galoppierende Zebras und ruhende Capybaras. Am jüngsten Reiseziel – der neuen Küsten- und Meereswelt Feuerland – führt ein mehr als 100 Meter langer Unterwassertunnel mitten durch den Leipziger Pazifik. Humboldtpinguine und Robben lassen sich hier aus einzigartiger Perspektive beobachten.
Auch sonst gibt es in diesem Herbst viel Neues zu entdecken. Die vier Monate alten Roten-Panda-Zwillinge Maya und Tashi sind inzwischen täglich auf Erkundungstour. Wer statt wie die Pandas hoch hinaus möchte, kann bei verschiedenen Entdeckertouren tiefer in das Zoogeschehen eintauchen oder am Virtual Reality-Trek beim 360-Grad-Filmerlebnis mitten in die Welt der Mantarochen, Berggorillas oder Savannentiere reisen. Eine Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss im tropischen Regenwald Gondwanalands sorgt zudem für Dschungelfeeling und die neuen Vogelwelten Amazonien und Loriversum laden ein, bedrohten Vogelarten unmittelbar zu begegnen und aus der Nähe zu beobachten.
Wer nach seiner Weltreise noch lange nicht genug hat, kann mit der Jahreskarte jederzeit wiederkommen – 365 Tage am Stück. Denn im Zoo Leipzig lässt sich die Reiseroute ganz flexibel gestalten: Heute Asien, morgen Afrika und übermorgen Südamerika. Dabei geht es nicht nur ums Beobachten. Die Reise durch die Lebensräume der Erde macht auch auf die Bedeutung von Arten- und Naturschutz aufmerksam. Aktuell engagiert sich der Zoo unter anderem im EU-LIFE-Projekt zum Schutz des Feldhamsters in Sachsen und nimmt seine Gäste per Leinwand mit auf eine Reise in die Artenschutzarbeit des Zoo Leipzig in Chile und in Vietnam.
Ob Ferienkind, Urlauber oder Leipziger: Für die bevorstehenden Herbstferien gilt damit ein einfacher Reiseplan – anziehen, losgehen und einmal um die Welt staunen. Ganz ohne Koffer und Flugticket. Weitere Informationen auf der Website des Zoo Leipzig.
Prof. Jörg Junhold
Zoodirektor | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
Fohlen mit seiner Mutter © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Nachwuchs bei den afrikanischen Huftieren in der Wilhelma | Fohlen bei hoch bedrohten Somali-Wildeseln geboren
Mit ihren langen Ohren, den auffällig schwarz-weiß gestreiften Beinen und noch etwas vorsichtigen Schritten ist die jüngste Bewohnerin der Somali-Wildesel-Anlage in der Wilhelma ein neuer Publikumsliebling: Am 19. September 2026 ist im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart ein weibliches Fohlen zur Welt gekommen, das mittlerweile den Namen „Shakira“ erhalten hat.
Daniel Wenning, Leiter des Reviers für Afrikanische Huftiere in der Wilhelma, erklärt: „Unsere Stute Sina hat ihr Fohlen im Beisein ihrer Artgenossinnen auf der Außenanlage zur Welt gebracht. Die Geburt verlief problemlos und die Kleine stand schon bald auf ihren Beinen. Zunächst haben wir Mutter und Jungtier für einige Tage einen geschützten Bereich hinter den Kulissen zur Verfügung gestellt. Dort konnten sie ungestört eine enge Mutter-Kind-Bindung aufbauen. Inzwischen sind beide wieder bei der Gruppe.“
Neben der 17 Jahre alten Stute Sina und ihrem Fohlen Shakira sind in der Wilhelma die 30 Jahre alte Shebili, die 24 Jahre alte Sarina und die neun Jahre alte Afia zuhause. Vater des Fohlens ist der sieben Jahre alte Hengst Norbert. Er verbringt einen Großteil des Jahres auf dem Tennhof, der nicht öffentlichen Außenstelle der Wilhelma. Diese räumliche Trennung entspricht der Sozialstruktur der Wildesel in ihrem natürlichen Lebensraum. Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher erläutert: „Somali-Wildesel bilden keine dauerhaft geschlossenen Herden. Weibchen können sich mit ihren Jungtieren zu kleinen Gruppen zusammenschließen, wobei die engste und stabilste soziale Bindung zwischen Mutter und Nachwuchs besteht. Erwachsene Hengste leben dagegen überwiegend einzelgängerisch, besetzen zum Teil eigene Territorien und suchen den Kontakt zu den Weibchen vor allem zur Fortpflanzung.“
Der in der Natur nur noch in Teilen Äthiopiens und Eritreas vorkommende Somali-Wildesel (Equus africanus somaliensis) ist eine Unterart des Afrikanischen Wildesels (Equus africanus) – dem Vorfahren des Hausesels – und gehört zu den seltensten Pferdeartigen der Erde. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Wildbestand des Somali-Wildesels als „Critically Endangered“, also hochgradig vom Aussterben bedroht ein. Als wesentliche Bedrohungen nennt die IUCN neben der Wilderei vor allem die Konkurrenz mit dem Menschen und ihren Nutztieren um Nahrung und Wasser, was durch den Klimawandel weiter verschärft wird.
Umso wichtiger ist neben dem Schutz der letzten Bestände in der Natur eine genetisch und demografisch stabile Population in menschlicher Obhut. Der europäische Zooverband EAZA koordiniert daher die Haltung des Somali-Wildesels im Rahmen eines EAZA Ex situ Programme (EEP). Die Wilhelma beteiligt sich bereits seit 1980 an der koordinierten Erhaltungszucht des Somali-Wildesels. Jede erfolgreiche Nachzucht trägt damit dazu bei, eines der seltensten Huftiere der Welt auch außerhalb seines natürlichen Lebensraums langfristig zu erhalten. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Grillzone am Opfinger See (c) Lea Dieminger | | | | | Freiburg: Herbstzeit ist Grillzeit | Die neue Grillzone am Opfinger See ist eröffnet
Dieser Sommer war speziell: Die Temperaturen durchgängig hoch, das Grillen am und im Stadtwald durchgängig verboten, wegen der hohen Waldbrandgefahr. Nun können sich Grillfans auf einen goldenen Herbst mit milden Temperaturen freuen – und die neue Grillzone am Opfinger See ausprobieren.
Bisher war am großen Opfinger See das Grillen nur in den vier offiziellen Grillstellen erlaubt. Nun darf auch mit selbst mitgebrachten Grills in einer ausgewiesenen Grillzone am südwestlichen Seeufer gegrillt werden. Außerhalb der Grillzone und den offiziellen Grillstellen bleibt das Grillen und Feuermachen weiterhin verboten.
Schilder vor Ort veranschaulichen die genaue Abgrenzung der Grillzone und erinnern an die Grillregeln. Demnach dürfen Grills nicht unter Baumkronen aufgestellt werden und müssen einen Mindestabstand von 30 cm vom Boden haben. Feuer müssen immer beaufsichtigt und vor dem Gehen gelöscht werden. Die Grillkohle wird im Anschluss in einem Grillkohlebehälter entsorgt.
Das Forstamt, das auch für den Opfinger See zuständig ist, erinnert daran, dass Grillwillige vor dem Anfeuern unbedingt die Waldbrandgefahr prüfen müssen. Das geht tagesaktuell über die Internetseite des Deutschen Wetterdienstes. Bei Stufe 4 oder 5 auf dem Waldbrandindex ist Feuermachen und Grillen verboten. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Stadt lädt zur nächsten Sitzung der Begleitwerkstatt Seepark ein | Wie lief die Sommersaison im Seepark? Was hat sich seit dem Einsatz der Nachtmediator*innen verändert? Wo muss die Stadt noch nachbessern? Diesen Fragen widmet sich das Team der Begleitwerkstatt Seepark am Donnerstag, 22. Oktober, von 18 bis 20 Uhr in der Mensa der Hebelschule. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen, Ideen und Hinweise einzubringen und ihre Anliegen für das kommende Jahr vorzutragen.
Eine Anmeldung bis Freitag, 16. Oktober, per Mail an konfliktmanagement@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-4891 ist erforderlich. | | | | | |
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Veranstaltungen
Mittendrin beim Mädeslflohmarkt (c) Fetzer GmbH | | | | | Mädels-Flohmarkt in Freiburg mit über 350 Ausstellerinnen | Stöbern, Entdecken und gemeinsam einen besonderen Tag verbringen: Der Mädels-Flohmarkt verwandelt die Messe Freiburg am Samstag, 10. Oktober, von 11 bis 16 Uhr wieder in ein Paradies für Modebegeisterte. Mit über 350 Ausstellerinnen erwartet die Besucherinnen eine riesige Auswahl an Kleidung, Accessoires und einzigartigen Fundstücken.
Der Mädels-Flohmarkt in der Messehalle 2 bietet alles, was das Herz von Fashion-Fans höherschlagen lässt. Ob trendige Kleidung, hochwertige Marken- und Designerstücke, Schuhe, Handtaschen, Schmuck, Brillen oder liebevoll Selbstgemachtes – an den zahlreichen Verkaufsständen gibt es viel zu entdecken. Auch Liebhaberinnen von Vintage- und Retro-Schätzen kommen auf ihre Kosten und können nach besonderen Einzelstücken stöbern.
Die Veranstaltung hat sich längst als beliebter Treffpunkt für Frauen und Mädchen etabliert. Neben dem Einkaufserlebnis steht vor allem die besondere Atmosphäre im Mittelpunkt. Besucherinnen können in entspannter Umgebung nach neuen Lieblingsstücken suchen, sich mit Gleichgesinnten austauschen und gemeinsam mit Freundinnen einen abwechslungsreichen Tag verbringen.
Ob Modeverrückte, Schnäppchenjägerinnen, Designerinnen oder einfach neugierige Besucherinnen – der Mädels-Flohmarkt bietet für jede etwas. Die über 350 Ausstellerinnen sorgen für eine außergewöhnliche Vielfalt und machen den Flohmarkt zu einem der größten Events seiner Art in der Region. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
Lennart Schilgen (c) Foto: Marvin Ruppert | | | | | Lennart Schilgen "…macht nichts! Lieder vom Schleifen und Schleifen lassen" | Freiburg-Premiere am 15. Oktober 2026 im Vorderhaus (Musikkabarett)
Die Wohnung versinkt im Chaos, die Welt geht mal wieder unter – und Lennart Schilgen macht … nichts! Na gut – Fast nichts. Er macht sich zum Beispiel sehr viele Gedanken über all die Dinge, die er nicht macht. Dass sowas „unproduktiv“ sei, haben bei Feldmaus Frederick auch erst alle gesagt – und plötzlich: Bäm! Sonnenstrahlen, Farben, Worte! Oder eben in Schilgens Fall: Fein geschliffene Lieder über die Schleifen und Kreisläufe in denen wir uns alle bewegen.
Der Berliner Liedermacher, der unter anderem mit seiner „Reinhard Mey-Parodie zum Niederknien“ (Mannheimer Morgen) und der doppelbödigen Mitsing-Hymne "Dafür hab ich ein Leben" Social Media erobert hat, bleibt auch in seinem vierten Programm ein Meister der Zwischentöne und Widersprüche: Mal verwandelt er sein gesammeltes Unvermögen in Self-Empowerment, mal simon-and-garfunkelt er sich staunend durch den Zauber eines Wutanfalls.
Wie immer mit dabei: der Schalk im Nacken. Die Metaebene. Und Gedichte, die phonetisch so ungestüm durch die Sprache pflügen, dass man sich verzückt jedwedem Unsinn hingibt – vom unrasierten Tiger bis zur masochistischen Fichte. Auf radioeins beliefert er inzwischen als "Verseflüsterer" unermüdlich seine eigene Lyrik-Kolumne – wenn es also heißt: "Lennart Schilgen macht nichts!", meint das: genug davon, um einen ganzen Abend zu füllen. Ist das nichts? Na und ob!
Mit dem brandneuen Live-Programm "…macht nichts! Lieder vom Schleifen und Schleifen lassen" gastiert Lennart Schilgen am 15. Oktober erstmalig in Freiburg (Vorderhaus | Freiburg-Premiere).
Termin: Donnerstag, 15. Oktober 2026
Ort: Vorderhaus, Habsburgerstr. 9, 79104 Freiburg im Breisgau
Beginn: 20.00 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 0761 88849999 (Reservix Tickethotline) | www.vorderhaus.de, https://vorderhaus.reservix.de & www.reservix.de
Eintrittspreis: AK 28,00 € / erm. 23,00 € | VVK 26,90 € / erm. 21,40 € inkl. MwSt., zzgl. 1,00 € Servicegebühr und Versandkosten pro Bestellung | | Mehr | | | |
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