Prolixletter
Dienstag, 25. Januar 2022
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Theater: Love & Error
Love and Error (c) Foto: Leander Creutzburg
 
Theater: Love & Error
Freiburger Theater Compagnie
PREMIERE: Mi 23.02. | 20:00 Uhr | SĂŒdufer Freiburg
Weitere Termine: Do 24.02. - Sa 26.02. | jew. 20:00 Uhr | SĂŒdufer

Eine illustre Gruppe von Figuren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte, scheint vor der Welt, der Gesellschaft und den Gefahren, die in dieser lauern, zu fliehen. Es sind aber keine Einsiedler*innen, die sich so vor der Welt verschließen und sich in Askese ĂŒben.

Nein, die Lebenslust quillt aus all ihren Sinnen und Poren. Durch Liebeslieder und Geschichten, Aphorismen sowie erotischen Spielereien will die Gruppe einen inneren Frieden finden, eine Gefahr aussitzen und sich inspirieren in Humor, Fabulierkunst und Liebeleien. Ist in diesem Ansinnen nicht bereits der Fehler vorprogrammiert? Wird sie die RealitĂ€t nicht erbarmungslos einholen? Egal wohin man flieht, trĂ€gt man nicht stets den KĂ€fig der eignen UnzulĂ€nglichkeit und Unfreiheit mit sich? Werden sich unsere Held*innen auf der Flucht sich selbst ĂŒberlisten, oder kann ihr Ansinnen gelingen? Das heraus zu finden wird Aufgabe der interessierten Zuschauer*innen 


Eintritt: 17,00 / 13,00 €
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Was können wir, aber was wollen wir nicht aus der Pandemie lernen?
Online-Vortrag in der Reihe „Konturen der nĂ€chsten Gesellschaft“

Selten war ein Titel der Reihe „Konturen der nĂ€chsten Gesellschaft“ aktueller: Verantwortliche Politiker haben bereits im Jahr 2020 gegen die Expertise ihrer wissenschaftlichen Berater die Lage falsch eingeschĂ€tzt. Dass sich dieses „Nicht-Lernen-Wollen“ im dritten Jahr der Pandemie wiederholt, ist schockierend. Unter der Fragestellung „Was können wir, aber was wollen wir nicht aus der Pandemie lernen?“ befasst sich der Kassler Makrosoziologe Heinz Bude in seinem Online-Vortrag am Dienstag, 25. Januar um 19.30 Uhr mit den Folgen der Corona-Pandemie fĂŒr Politik und Gesellschaft.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Veranstaltungen 
 
 
Verschiebung der BBQ Lifestyle Messe Rauch&Glut
Die BBQ Lifestyle Messe Rauch&Glut bietet fĂŒr Grill- und BBQ-Begeisterte ein umfangreiches Angebot und Inspiration rund um das Thema Grillen. Aufgrund der Auswirkungen der Coronapandemie kann der nĂ€chste geplante Termin der Rauch&Glut vom 11. bis 13. Februar 2022 nicht stattfinden. In enger Abstimmung und mit RĂŒckhalt der beteiligten Aussteller_innen und Branchenplayer hat sich die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) dazu entschieden, die Rauch&Glut in diesem Jahr einmalig auf den 29. April bis 1. Mai 2022 zu verschieben.

„Wir beobachten die aktuelle Lage im Hinblick auf das Coronavirus und nehmen die Situation sehr ernst. Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der Corona-Verordnung der Landesregierung ist eine DurchfĂŒhrung der Rauch&Glut zum geplanten Termin Anfang Februar leider nicht möglich. Daher verschieben wir den ursprĂŒnglichen Termin im Februar auf den 29. April bis 1. Mai 2022 und freuen uns auf eine erfolgreiche DurchfĂŒhrung zum spĂ€teren Termin“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki.

Angefangen beim GrillgerĂ€t und dem dazugehörigen Equipment ĂŒber Grillgut, GewĂŒrze und Saucen bis hin zu besonderen Drinks bietet die Rauch&Glut drei Tage lang Inspiration fĂŒr Grill- und BBQ-Begeisterte. Dabei legt die Messe den Fokus auf regionale HĂ€ndler und Metzgereien sowie ein breites Markenangebot bei GrillgerĂ€ten und Zubehör. So werden die Besucherinnen und Besucher der Rauch&Glut umfassend beraten und können vor Ort vergleichen, testen und probieren. Die Food Rockerz Area bietet wie schon bei der Plaza Culinaria Startups und Manufakturen mit Grill- & BBQ-Bezug die Möglichkeit, ihre innovativen Ideen und Produkte zu prĂ€sentieren und zu verkaufen. Ein Highlight der Messe ist auch 2022 die Grillarena, die ein kulinarisches Programm mit informativen VortrĂ€gen, Shows und Wettbewerben auf der BĂŒhne bietet. Auch die beliebten Grill- & BBQ-Workshops, in Kooperation mit Grill-On-Fire, finden auf der Rauch&Glut 2022 statt. Bereits erworbene Tickets fĂŒr die Workshops bleiben auch fĂŒr den neuen Termin der Messe Ende April bestehen. Diejenigen Messebesucher_innen, die bereits ein Ticket fĂŒr einen der Workshops erworben haben, wurden mit der Möglichkeit kontaktiert, sich fĂŒr das neue Veranstaltungsdatum eine Wunschuhrzeit fĂŒr einen gleichwertigen Workshop auszusuchen. Tickets zu den Grill- & BBQ-Workshops der Rauch&Glut 2022 gibt es online unter www.rauchglut-freiburg.de und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen. FĂŒr die Rauch&Glut wird in Abstimmung mit den zustĂ€ndigen Behörden ein umfassendes Hygienekonzept auf Basis der gĂŒltigen Corona-Landesverordnung erstellt, welches einen sicheren Messebesuch gewĂ€hrleistet. Weitere Informationen zur Rauch&Glut 2022 gibt es unter www.rauchglut-freiburg.de.
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Veranstaltungen 
 
 
Großdemonstration gegen die Corona-Regeln in Freiburg
GeĂ€nderte StreckenfĂŒhrung – B31 und Tunnel nicht betroffen Verkehrsbehinderungen bis etwa 18 Uhr

FĂŒr kommenden Samstag, 22. Januar, ist von 14 bis etwa 18 Uhr erneut eine Demonstration gegen die geltenden Corona-Regeln angemeldet. Erwartet werden rund 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wie bereits am vergangenen Samstag sind der Beginn und das Ende der Versammlung auf der Friedrichstraße. Die Strecke fĂŒhrt jedoch nicht mehr durch den Innenstadtring. Folgender Streckenverlauf ist fĂŒr den Demonstrationszug geplant: Friedrichstraße – Friedrichring - Europaplatz - Habsburger Straße - Karlsruher Straße - Komturstraße – Rennweg – Friedhofstraße – Heiliggeiststraße – Hohenzollernstraße - Breisacher Straße - Zur UnterfĂŒhrung -Friedrichstraße.

Es ist mit Verkehrsbehinderungen in den genannten Straßen zu rechnen. Die B31 und der Tunnel sind nicht betroffen.

FĂŒr die Versammlung gelten Auflagen, wie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung. Außerdem wird der Demonstrationszug in einzelnen Abschnitten laufen. Der Veranstalter muss zudem fĂŒr eine ausreichende Anzahl an OrdnungskrĂ€ften sorgen.
 
 

Verschiedenes 
 
AUF ZEITREISE DURCH BADEN-WÜRTTEMBERG
Hohenstaufen: Stammburg (c)TMBW / Lengler
 
AUF ZEITREISE DURCH BADEN-WÜRTTEMBERG
Mit AusflĂŒgen in die Geschichte wirbt Deutschlands SĂŒden 2022 um UrlaubsgĂ€ste

STUTTGART, Januar 2022 – Zum 70. Geburtstag des Bundeslandes in diesem Jahr rĂŒckt die Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) den Themenschwerpunkt „Zeitreisen im SĂŒden“ in den Fokus der touristischen Vermarktung. Geschichten aus verschiedenen Epochen sowie erlebbare Angebote aus allen Landesteilen sollen im neuen Jahr Lust auf einen Urlaub in Deutschlands SĂŒden wecken.

„Wir nehmen das JubilĂ€um zum Anlass und blicken das ganze Jahr ĂŒber in die reich gefĂŒllte Geschichte unserer Regionen zurĂŒck. Wir zeigen auf, wo unsere GĂ€ste spannende Kapitel der Landeshistorie neu entdecken können, wo bis heute Zeugnisse der Vergangenheit einen Besuch lohnen und wie Geschichte lebendig erzĂ€hlt wird“, sagt TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Braun zum Start des neuen Jahresthemas.

Mehr als 40.000 Jahre Baden-WĂŒrttemberg warten darauf, von Einheimischen wie UrlaubsgĂ€sten neu entdeckt zu werden. Das Spektrum der vorgestellten Themen reicht von der Steinzeit bis in die Gegenwart, von den Ă€ltesten Zeugnissen menschlicher Kunst bis zu den drĂ€ngenden Fragen der Jetztzeit. „Baden-WĂŒrttemberg war schon immer ein Ort der Ideen, der KreativitĂ€t und der Schaffenskraft. Schon lange, bevor das Bundesland 1952 aus der Taufe gehoben wurde“, so Braun.

Unter den zahlreichen VorschlĂ€gen fĂŒr AusflĂŒge in die Vergangenheit befinden sich nicht nur die inzwischen sieben UNESCO-WelterbestĂ€tten oder diverse Burgen, Klöster und Orte von historischem Rang. Auch fĂŒr Genussmenschen, Aktivurlauber oder Erholungssuchende gibt es Angebote, die einen spielerischen Zugang zur Geschichte ermöglichen. Wer in vergangene Zeiten eintauchen und dabei seinen Gaumen verwöhnen lassen möchte, findet zum Beispiel in mancher Schloss- oder Gartenanlage eine kulinarische Gelegenheit. Wer sich per pedes oder Pedal auf Zeitreise begeben möchte, kann etwa die Stauferburgen der SchwĂ€bischen Alb erkunden oder die OberschwĂ€bische Barockstraße entdecken. Und Entspannung wie in der Antike versprechen BĂ€der und Kurorte im Schwarzwald, deren Quellen bereits die alten Römer fĂŒr ihre Thermen entdeckten.

Dass eine Zeitreise nicht nur in die Vergangenheit fĂŒhren kann, beweisen Angebote wie die neue Klima-Arena in Sinsheim. Dort geht es auch um die Zukunft und vor allem darum, wie jede und jeder Einzelne etwas gegen den Klimawandel tun kann. Die interaktive Ausstellung geht auf eine private Initiative zurĂŒck uns ist keineswegs nur fĂŒr Familien mit Kindern spannend. „Auch das ist typisch fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg“, sagt Andreas Braun, „Kultur ist hier nicht nur eine Aufgabe der öffentlichen Hand, private MĂ€zene und Förderer ergĂ€nzen das staatliche Angebot wie in kaum einer anderen Region.“

INFO

Zahlreiche Inspirationen fĂŒr „Zeitreisen“ durch Baden-WĂŒrttemberg bietet das frisch erschienene Urlaubsmagazin „SĂŒden“, das unter prospektservice@tourismus-bw.de kostenlos bestellt werden kann. Alle Informationen gibt es außerdem online: tourismus-bw.de.

zum Bild oben:
Stammburg der Staufer: Hohenstaufen, Kulturdenkmal und Zeugenberg der SchwÀbischen Alb;
(c) TMBW / Lengler
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Donnerstag, 27. Januar, 19.30 Uhr, BĂŒrgerhaus Seepark Freiburg
Anmeldung erforderlich

Thema: „Asozial“: Verfolgung von Unangepassten und „Gemeinschaftsfremden“ im NS-Staat

Die Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz findet in diesem Jahr wieder als PrĂ€senzveranstaltung statt. Am Donnerstag, 27. Januar, 19.30 Uhr, wird in das BĂŒrgerhaus Seepark geladen. Vergangenes Jahr gab es pandemiebedingt einen Livestream aus dem Freiburger Theater. Im BĂŒrgerhaus Seepark gibt es ausreichend Platz, damit die Veranstaltung gemĂ€ĂŸ den Vorgaben der aktuellen Corona-Verordnung stattfinden kann. Allerdings ist dieses Mal eine Voranmeldung beim Kulturamt per Mail oder Telefon nötig.

Im Zentrum der Veranstaltung steht das Schicksal von Menschen, die von den Nazis willkĂŒrlich als „Asoziale“ verfolgt wurden und deren Geschichte bislang öffentlich kaum wahrgenommen und gewĂŒrdigt wurde. „Asoziale“ waren fĂŒr die Nazis unter anderem – die Liste ist lang – Bettler, Obdachlose, Wanderarbeiter; Sinti und Roma waren „geborene fremdrassige Asoziale“.

FĂŒr die Stadt spricht eingangs der Erste BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach. In zwei VortrĂ€gen wird dann das Thema beleuchtet. Tomas Wald vom Roma BĂŒro Freiburg wird ĂŒber die NS-Verfolgung der „Asozialen“ und „Gewohnheitsverbrecher“ in Freiburg – Arbeitslager, Asozialensiedlung, Arbeitshaus, Sterilisierung und mehr – berichten; dazu werden Ausschnitte aus Dokumentarfilmen gezeigt. Der Historiker Heiko Haumann wird vor allem ĂŒber die Verfolgung von Sinti und Roma sprechen. Der Titel seines Vortrags lautet: „UnfĂ€hig, ein brauchbares Glied der menschlichen Gesellschaft zu sein.“ Die Behandlung der Sinti und Roma als „Asoziale“ in Freiburg und Umgebung. Sinti- und RomaMusikerinnen und -Musiker werden verschiedene MusikstĂŒcke beitragen.

Das Thema wurde vom großen Veranstalterkreis ausgewĂ€hlt. Seit diesem Jahr neu dabei sind die Freiburger Hilfsgemeinschaft/Arbeitskreis NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute, der Verein Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen israelitischen Gemeinde Freiburg, das Roma BĂŒro Freiburg und der Sinti-Verein Freiburg.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung bis zum 24. Januar ist erforderlich, per Mail: kulturamt@stadt.freiburg.de oder per Telefon: 0761-201 2115.

FĂŒr den Einlass gelten die Vorgaben der aktuellen Coronaverordnung: 2G+ Regel und FFP2-Maskenpflicht. Einlasskontrolle am BĂŒrgerhaus Seepark beginnen ab 18.30 Uhr, Einlass in den Veranstaltungssaal ab 19 Uhr

Veranstalter sind das Kulturamt der Stadt Freiburg und SWR Studio Freiburg. Der Abend findet statt in Zusammenarbeit mit: Israelitische Gemeinde Freiburg, EgalitĂ€re JĂŒdische Chawurah Gescher, Aktion SĂŒhnezeichen Friedensdienste, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Freiburger Hilfsgemeinschaft/Arbeitskreis NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo, Gegen Vergessen – FĂŒr Demokratie, Gesellschaft fĂŒr Christlich-JĂŒdische Zusammenarbeit, Verein Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen israelitischen Gemeinde Freiburg, Roma BĂŒro Freiburg, Rosa Hilfe Freiburg, Sinti-Verein Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
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Veranstaltungen 
 
 
BĂŒrgerbeteiligung: KlimamobilitĂ€tsplan fĂŒr Freiburg
Informationsveranstaltung am 15. Februar im Konzerthaus – Anmeldung möglich
Teilnahme vor Ort oder im Netz

OberbĂŒrgermeister Martin Horn und MobilitĂ€tsbĂŒrgermeister Martin Haag stellen Projekt vor

Bis 2038 will Freiburg klimaneutral sein – und großes Potential um CO2 einzusparen, liegt im Bereich Verkehr. Hier soll ein neues Instrument des Landes helfen: Der KlimamobilitĂ€tsplan. Was es damit auf sich hat, wie er entsteht und welche Projekte der Freiburger Plan enthalten könnte, darĂŒber informieren OberbĂŒrgermeister Martin Horn und MobilitĂ€tsbĂŒrgermeister Martin Haag am 15. Februar im Konzerthaus.

Freiburg ist eine von fĂŒnf Pilotkommunen, die mit UnterstĂŒtzung des Landes Baden-WĂŒrttemberg einen KlimamobilitĂ€tsplan erstellt. Er soll konkrete Projekte enthalten, bei denen vorab ermittelt wird, welchen Beitrag sie zum Klimaschutz leisten, was sie kosten und wie schnell sie realisierbar sind. Welche Projekte das sein können, wird derzeit von einem VerkehrsplanungsbĂŒro untersucht. Am 15. Februar werden erste Erkenntnisse dazu öffentlich prĂ€sentiert. Der Plan wird einerseits bekannte und bereits beschlossene Maßnahmen wie den Ausbau des Stadtbahn- und Radverkehrsnetzes enthalten. Es geht aber auch um neue Ideen, wie die EinfĂŒhrung eines MobilitĂ€tspasses oder regionaler MobilitĂ€tsstationen.

„Der KlimamobilitĂ€tsplan ist ein wichtiges Instrument, das uns hilft klimaneutral zu werden", sagt OberbĂŒrgermeister Martin Horn. Er wĂŒrde sich freuen, wenn möglichst viele Menschen der Einladung zur Beteiligung folgen, denn das Thema geht alle an: „Wir sind alle in unserer Stadt unterwegs – zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus und Bahn oder mit dem Auto.“ BĂŒrgermeister Martin Haag fĂŒgt hinzu: „Das Programm ermöglicht klimafreundliche Infrastrukturmaßnahmen. Das passt gut zu dem, was in der Stadt bereits passiert, etwa zum Ausbau der Stadtbahn und dem großen Investitionsprogramm beim Fuß- und Radverkehr.“

Die Veranstaltung am Dienstagabend, 15. Februar, ab 18.30 Uhr im Konzerthaus ist der öffentliche Auftakt zur Beteiligung. Neben Informationen zum Ablauf erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Informationen zu den untersuchten Maßnahmen. Außerdem ist eine Live-Schalte zu Landesverkehrsminister Winfried Hermann geplant. Es wird auch möglich sein, Fragen zu stellen. Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch per Livestream im Internet möglich.

Wichtig: Wer ins Konzerthaus kommen möchte, muss sich bis zum 7. Februar verbindlich anmelden. Aufgrund der Corona-Verordnung ist die Platzzahl aber stark begrenzt und vor Ort gilt 2Gplus, Masken und Abstand sind zudem Pflicht. Es ist ebenso möglich, sich die Veranstaltung am Bildschirm von zuhause aus anzuschauen. Eine Anmeldung ist hierfĂŒr nicht notwendig – einfach rechtzeitig auf www.freiburg.de/kmp klicken genĂŒgt. Über eine Chat-Funktion können online Fragen gestellt werden.

Um die Beteiligung möglichst breit aufzustellen, wird die Stadtverwaltung zusĂ€tzlich in den kommenden Tagen 1.000 zufĂ€llig aus dem Einwohnermelderegister ausgewĂ€hlte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger anschreiben und sie zur Teilnahme an der Veranstaltung und zur Mitwirkung am Gesamtprozess einladen.

Direkt nach der Veranstaltung beginnt die Online-Beteiligung auf der stĂ€dtischen Beteiligungsplattform www.mitmachen.freiburg.de, die fĂŒr alle offen ist. Neben Informationen zu möglichen Projekten, die kommentiert werden können, besteht hier auch die Möglichkeit, eigene Ideen zur Diskussion zu stellen. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden in den weiteren Prozess eingehen. Das beauftragte VerkehrsplanungsbĂŒro erstellt den Entwurf des KlimamobilitĂ€tsplans, der im Sommer 2022 öffentlich ausgelegt wird und zu dem alle Interessierten Stellung nehmen können. Voraussichtlich Ende 2022 entscheidet dann der Gemeinderat ĂŒber den Plan.

Hintergrund
Der Anteil des Verkehrssektors an den CO2 -Emissionen in Freiburg ist in den letzten Jahren gestiegen und betrĂ€gt inzwischen 28 Prozent. Dies liegt vor allem daran, dass die Zahl der Fahrzeuge deutschlandweit kontinuierlich zunimmt und diese Fahrzeuge auch immer grĂ¶ĂŸer, schwerer und leistungsstĂ€rker werden. Obwohl Freiburg aufgrund der BemĂŒhungen der letzten Jahre insgesamt besser dasteht als viele andere StĂ€dte, besteht hier eine große Herausforderung.

Die Entwicklung des KlimamobilitĂ€tsplans kostet rund 280.000 Euro, davon kommen 80 Prozent aus Fördermitteln des Landes. Weitere Details und HintergrĂŒnde finden sich in der Pressemitteilung vom 7. Juli 2021: https://www.freiburg.de/pb/1733244.html

Weitere Infos zum KlimamobilitÀtsplan unter: www.freiburg.de/kmp
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Verschiedenes 
 
 
Strom- und Gastarife
Was in turbulenten Zeiten hilft

Lieferstopps, Preiserhöhungen, rĂŒckwirkende KĂŒndigungen und gebrochene Preisversprechen der Energieversorger machen zurzeit vielen Haushalten zu schaffen. In der Februar-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest ï»żerklĂ€rt die Stiftung Warentest, was jetzt zu tun ist und wie betroffene Kunden und Kundinnen einen neuen Tarif finden.

Auf keinen Fall vorschnell kĂŒndigen, nachdem der Preis erhöht wurde. Die alte Regel, dass Neukundenpreise gĂŒnstiger sind als die Tarife der Bestandskunden, gilt oft nicht mehr. Haushalte mĂŒssen prĂŒfen, ob es sich lohnt, trotz einer Erhöhung beim alten Anbieter zu bleiben.

Auch im Fall der Insolvenz eines Anbieters wird ein Haushalt durchgĂ€ngig mit Strom oder Gas versorgt. Er rutscht dann in die Ersatzversorgung des örtlichen Grundversorgers. Das ist der Energieversorger, der im Netzgebiet die meisten Haushalte mit Strom versorgt – meist das örtliche Stadtwerk. Die Ersatzversorgung dauert lĂ€ngstens drei Monate. Dann beginnt die Grundversorgung. Einzige Änderung ist die KĂŒndigungsfrist. Haushalte können in der Ersatzversorgung fristlos kĂŒndigen, in der Grundversorgung gilt eine Frist von 14 Tagen.

Im Fall einer Insolvenz sollte umgehend der ZĂ€hlerstand fotografiert werden. Das ist wichtig, um spĂ€ter die Schlussrechnung beim insolventen Anbieter prĂŒfen zu können. Außerdem wird so dokumentiert, mit welchem ZĂ€hlerstand die Ersatzversorgung startet. Nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mĂŒssen ausstehende Guthaben und Boni ĂŒber den Insolvenzverwalter angemeldet werden.

Wie Haushalte am besten auf gebrochene Preisgarantien, Lieferstopps oder rĂŒckwirkende KĂŒndigungen reagieren und wie sie ĂŒber die Vergleichsportale den besten Tarif finden, wird in der Februar-Ausgabe von Finanztest erklĂ€rt. Der Artikel ist online unter ï»żwww.test.de/strom-und-gaspreise abrufbar.
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Verschiedenes 
 
 
Kulturprojekt #inFreiburgzuhause wird fortgefĂŒhrt
Sparkasse unterstĂŒtzt mit 30.000 Euro

Die lokale Online-Kulturplattform #inFreiburgzuhause wird in diesem Jahr fortgefĂŒhrt. Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau unterstĂŒtzt das von ihr initiierte Projekt erneut mit einer Fördersumme in Höhe von 30.000 Euro und ruft gemeinsam mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) und dem Kulturaggregat e.V. Kulturschaffende aus Freiburg dazu auf, kreativ zu werden, Veranstaltungen zu planen und sich fĂŒr eine Förderung fĂŒr ein Livestreaming ĂŒber #inFreiburgzuhause zu bewerben. Nach der aktuellen Coronaverordnung des Landes können auch hybride Formate mit einer kleinen Anzahl an Zuschauern vor Ort entwickelt werden. Antragsformulare sind online unter www.infreiburgzuhause.de zu finden. Auch die ersten Veranstaltungstermine können bereits auf der Webseite eingesehen werden.

„Aufgrund der erneuten BeschrĂ€nkungen im Hinblick auf die DurchfĂŒhrung von Veranstaltungen haben wir uns dazu entschlossen, das Streaming-Angebot in diesem Jahr fortzufĂŒhren, um die lokale Kulturund Veranstaltungsbranche in dieser andauernden schwierigen Zeit weiterhin zu unterstĂŒtzen“, so Thomas Walz von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

„Die Plattform hat eine ĂŒberaus erfolgreiche Bilanz zu verzeichnen“, ergĂ€nzt Tilo Buchholz vom Popsupport bei der FWTM. „Mit Fördermitteln in Höhe von circa 360.000 Euro hat #inFreiburgzuhause im vergangenen Jahr rund 60 lokale SpielstĂ€tten sowie KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, Technikerinnen und Techniker, Kulturschaffende und weitere Gewerke unterstĂŒtzt und ĂŒber 150 Livestreaming-Sendungen ĂŒbertragen.“

Hintergrund:
Die GrĂŒndung von #inFreiburgzuhause geht auf die Initiative der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau zurĂŒck. Gemeinsam mit der FWTM hat diese wĂ€hrend des ersten Lockdowns eine Online-Kulturplattform aufgebaut, um den von den Folgen der Coronapandemie gebeutelten Freiburger Kultureinrichtungen eine Übertragung ihrer Veranstaltungen und Konzerte in die Freiburger Wohnzimmer zu ermöglichen.

ZusĂ€tzlich zu den BeitrĂ€gen der UnterstĂŒtzer, zu denen neben der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, die FWTM, die HaufeLexware GmbH & Co. KG, die Falk Pharma GmbH, der SC Freiburg und der Rotary Club Freiburg gehören, stellt die Bereitschaft des Publikums eine weitere wichtige SĂ€ule dar. Anstelle eines Eintrittsgeldes können die Zuschauerinnen und Zuschauer die Leistung der KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler durch freiwillige BeitrĂ€ge honorieren und so ihren Anteil zum Erhalt der lokalen Kultur leisten.
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Veranstaltungen 
 
REGIO-Messe 2022 wird vom MĂ€rz auf September verschoben!
Veranstalterteam (c) REGIO-Messe Lörrach
 
REGIO-Messe 2022 wird vom MĂ€rz auf September verschoben!
Ziemlich genau 2 Monate vor der REGIO-Messe muss der Veranstalter zum wiederholten Mal eine Hiobsbotschaft verkĂŒnden. Die REGIO-Messe 2022 findet nicht wie geplant statt!

Nach der neuesten Entscheidung des Landes Baden-WĂŒrttemberg die Alarmstufe II bis zum 01. Februar zu verlĂ€ngern, haben die Veranstalter alle FĂŒr und Wider gegeneinander abgewogen und sich fĂŒr die Verschiebung der fĂŒr den MĂ€rz (12-20.03.22) geplanten Messe entschieden. Die Regeln der Alarmstufe II verbieten neuerdings ausdrĂŒcklich die DurchfĂŒhrung von Messen und Ausstellungen. Die Entwicklung der Infizierten-Zahlen lĂ€sst die Experten vermuten, dass auch nach dem 01. Februar die VerlĂ€ngerung der Alarmstufe II denkbar ist.

Im Gegensatz zu einigen anderen Institutionen können weder Veranstalter noch Aussteller „auf Sicht“ fahren. Die Gefahr kurzfristig abgesagt zu werden ist fĂŒr die Messe Lörrach GmbH zu groß geworden. Deshalb haben sich die Veranstalter entschieden, die REGIO-Messe 2022 auf den Zeitraum vom 10. bis 18. September 2022 zu verschieben.

In den kommenden Tagen werden alle bereits angemeldeten Aussteller telefonisch kontaktiert um die Details der Umbuchung auf den September-Termin besprechen zu können.

Getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ hofft Messe Lörrach GmbH, dass die erneute Verschiebung endgĂŒltig erfolgreich sein wird und die REGIO-Messe endlich durchgefĂŒhrt werden kann. Die Erfahrung der letzten zwei Jahre hat gezeigt, dass im frĂŒhen Herbst angesetzte Messen stattfinden konnten. Die Veranstalter wĂŒrden sich freuen, alle alten und neuen Aussteller auch zum ungewohnten September-Termin begrĂŒĂŸen zu können.

zum Bild oben:
Veranstalterteam, von links nach rechts: M. Grimmer. T. Platzer, N. Golovina und R. Ismail
 
 

Verschiedenes 
 
 
Einlass-Stempel erleichtert den Einkauf im Freiburger Innenstadteinzelhandel
Ab Donnerstag, 20. Januar 2022 wird es im Freiburger Innenstadteinzelhandel einen sogenannten Einlass-Stempel geben. Der Stempel dient als 2G-Nachweis, der fĂŒr den Zutritt zu den meisten GeschĂ€ften erforderlich ist. Wer das Angebot in Anspruch nehmen möchte, muss den erforderlichen 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) lediglich einmal pro Einkaufstag in einem der teilnehmenden GeschĂ€fte, die den Einlass-Stempel vergeben, vorzeigen. Nach Vorlage des entsprechenden Nachweises sowie eines Ausweisdokumentes erhalten die Kundinnen und Kunden den Stempel, der in anderen GeschĂ€ften nur kurz vorgezeigt werden muss.

Mit der Aktion knĂŒpfen die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) und die Aktionsgemeinschaft z’ Friburg in der Stadt e.V. an den Erfolg der vom 18. bis 31. Dezember 2021 angebotenen Einlass-BĂ€nder an und möchten den lokalen Innenstadteinzelhandel damit weiterhin bei der Kontrolle der Nachweise entlasten sowie mögliche Wartezeiten vor den GeschĂ€ften verkĂŒrzen.

Eine Übersicht der EinzelhĂ€ndlerinnen und EinzelhĂ€ndler, bei denen interessierte Kundinnen und Kunden den Stempel erhalten, wird online unter www.shopping.freiburg.de/2g-kontrolle zu finden sein. Die Liste wird laufend aktualisiert. HĂ€ndlerinnen und HĂ€ndler der Freiburger Innenstadt, die sich gerne beteiligen möchten, können sich unter www.freiburgtourismus-partnerportal.de/aktuelles/2g-kontrolle informieren.
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Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Lichterkette als Appell an BĂŒrgerinnen und BĂŒrger
Mitarbeitende aus dem Gesundheitswesen machen auf hohe Belastung aufmerksam und rufen zum Impfen auf

Am kommenden Wochenende appellieren die Karlsruher Rettungs- und SanitĂ€tsdienst-Organisationen mit einer gemeinsamen Aktion an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten und weisen auf die Wichtigkeit des Impfens hin. Die Stadt Karlsruhe begrĂŒĂŸt diese Initiative und begreift sie als Zeichen der WertschĂ€tzung und Betonung der hohen Belastung, welcher die Mitarbeitenden des Gesundheitswesens in der Corona-Pandemie ausgesetzt waren und immer noch sind. Um das zu unterstreichen, wird auch Gesundheitsdezernentin BĂŒrgermeisterin Bettina Lisbach als Vertreterin der Stadt anwesend sein.

Lichterkette in der Kaiserstraße
Auf Initiative des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) formen Mitarbeitende aus der Ärzteschaft Karlsruhe, den hiesigen Apotheken, PflegekrĂ€fte aus Kliniken und Heimen, Praxis- und Labormitarbeitende, Therapeutinnen und Therapeuten und weitere medizinische FachkrĂ€fte am Samstag, 15. Januar, in der Zeit von 17:45 bis 18:15 Uhr eine Lichterkette in der Kaiserstraße.

Die Veranstaltung ist als stille Aktion geplant, die Teilnahme soll KrÀften aus dem Gesundheitswesen vorbehalten sein.

GlockengelĂ€ut als Einladung zum Gebet fĂŒr eine solidarische Gesellschaft

Christuskirche, Stadtkirche, Lutherkirche und weitere evangelische Kirchen in Karlsruhe werden jedoch aus diesem Anlass am Samstag um 18 Uhr mit GlockengelĂ€ut zum Gebet fĂŒr eine solidarische Gesellschaft einladen. Auch in den katholischen Kirchen werden die Anliegen aufgegriffen.
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Verschiedenes 
 
 
„Herr Scholz, das Ziel heißt ‚Impfpflicht fĂŒr alle‘!“
SĂŒdbadische Betriebe haben das Zaudern satt – Entscheidungen mĂŒssen her

In Sachen Impfpflicht tritt die neue Bundesregierung seit Wochen auf der Stelle. Die beschlossene Impfpflicht im Medizin- und Pflegebereich ist nur ein Anfang – nur eine Impfpflicht fĂŒr alle fĂŒhrt zu einer Beruhigung der Lage. Das ewige Hin und Her belastet alle – insbesondere die Wirtschaft.

Die EinfĂŒhrung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Bundeskanzler Scholz soll endlich FĂŒhrungsstĂ€rke zeigen und alle Koalitionsparteien auf eine Linie bringen. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung bislang keinen Gesetzesentwurf zur EinfĂŒhrung der allgemeinen Impfpflicht vorgelegt hat. Fatal ist zudem der Plan, den Fraktionszwang bei einer geplanten Abstimmung im Bundestag aufzuheben. Die beschlossene EinfĂŒhrung einer Impfpflicht fĂŒr BeschĂ€ftigte im Medizin- und Pflegebereich ist ein erster Schritt, fĂŒhrt aber nur zu einer Stigmatisierung der dort BeschĂ€ftigten. Problem sind die ungeimpften Patienten / PflegebedĂŒrftigen – sie sorgen fĂŒr ĂŒberlastete KrankenhĂ€user und Pflegeeinrichtungen und tragen oft das Virus weiter. Eine allgemeine Impfpflicht schiebt dem einen Riegel vor.

Nur eine allgemeine Impfpflicht nimmt auch den sĂŒdbadischen Betrieben die Sorge, dass Teile der Belegschaft lange Zeit ausfallen könnten und schlimmstenfalls der Betrieb corona-bedingt schließen muss. Dies gilt insbesondere fĂŒr Betriebe mit viel Kundenkontakt, etwa in der Gastronomie, im Einzelhandel oder im Handwerk. Sie profitieren massiv von einer allgemeinen Impfpflicht – damit gĂ€be es weniger HĂŒrden fĂŒr die Kunden, gastronomische Betriebe oder EinzelhandelsgeschĂ€fte zu besuchen und Handwerker ins Haus kommen zu lassen.

„Es muss endlich richtig vorwĂ€rts gehen in unseren sĂŒdbadischen Unternehmen“, erklĂ€rt Cornelia Rupp-Hafner, VBUHauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin und geschĂ€ftsfĂŒhrendes PrĂ€sidiumsmitglied: „Jede weitere Verzögerung bei der EinfĂŒhrung der allgemeinen Impfpflicht gefĂ€hrdet die Gesundheit vieler BeschĂ€ftigter und Unternehmer/-innen hier in SĂŒdbaden – sie fĂŒhrt auch zum wirtschaftlichen Kollaps. Schließlich mĂŒssen Rechnungen beglichen und GehĂ€lter gezahlt werden.“ Sie fĂŒgt hinzu: „Herr Scholz, fĂŒhren Sie endlich das Land! Nur entschiedenes Handeln in der Corona-Frage entzieht der weiteren Spaltung des Landes die Grundlagen.“
 
 

Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Erneuerung der HĂ€ndelstraße beginnt
HĂ€ndelstraße (c) Foto: Monika MĂŒller-Gmelin, Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Erneuerung der HĂ€ndelstraße beginnt
Umleitung ab Montag, 17. Januar

Am Montag, 17. Januar, beginnen die Umbauarbeiten in der HĂ€ndelstraße zwischen Kaiserallee und Ludwig-Marum-Straße. Bis voraussichtlich Ende September 2022 sollen dort die Fahrbahn sowie der östliche Gehweg in mehreren Abschnitten saniert werden. ZusĂ€tzlich werden am östlichen Fahrbahnrand Parkbuchten hergestellt und die bisherige SeilhĂ€ngebeleuchtung durch moderne LED-Beleuchtungsmasten ersetzt.

Der erste Bauabschnitt umfasst den Kreuzungsbereich HĂ€ndelstraße und Ludwig-Marum-Straße. WĂ€hrend der Baumaßnahme ist die HĂ€ndelstraße im jeweiligen Bauabschnitt fĂŒr den Verkehr gesperrt. Umleitungen werden ĂŒber die BlĂŒcherstraße sowie kleinrĂ€umig um das jeweilige Baufeld ausgeschildert.
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Karlsruhe: Wohnwerkstatt legt neues Programm vor
Reihe startet am 17. Februar mit Online-Angebot

Die Wohnwerkstatt Karlsruhe bietet Seminare, Onlineangebote und Workshops rund um die Themen Wohnen und Wohnzukunft an. Von der Frage, ob ein Leben und Ruhestand im Ausland realisierbar ist bis hin zur pflegerischen Versorgung im Quartier ist das neue Programm gefĂŒllt mit innovativen, spannenden und inspirierenden Themen. Ziel ist es, individuell und kreativ zu durchdenken, wie das eigene Lebens- und Wohnmodell in Zukunft aussehen soll. Die Wohnwerkstatt Karlsruhe startet am Donnerstag, 17. Februar, um 18 Uhr mit dem Online-Angebot "Die HĂ€user denen, die drin wohnen" und der Frage an das MietshĂ€usersyndikat, wie man ohne viel Eigenkapital gemeinschaftliche Wohnprojekte realisieren kann.

Alle weiteren Termine erfahren Interessierte im Internet unter www.wohnwerkstatt-karlsruhe.de oder www.karlsruhe.de/senioren sowie telefonisch bei Katrin Hardt vom SeniorenbĂŒro und PflegestĂŒtzpunkt der Stadt Karlsruhe unter der Rufnummer 0721 133 5420.
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Freiburg: Schwerpunktkontrollen zum Gehwegparken beginnen
Kontrolliert wird im Institutsviertel und in Herdern-West - Behinderungen von FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€ngern und Menschen mit Handicap werden minimiert

Ab Montag, 17. Januar, beginnt der Gemeindevollzugsdienst (GVD) das Gehwegparken in dafĂŒr ausgewiesenen Bereichen von Herdern-West und Neuburg zu kontrollieren und kostenpflichtig zu beanstanden.

Bereits Mitte Dezember wurden die Beschilderung des ruhenden Verkehrs geÀndert. Die Parkscheinpflicht wurde ausgedehnt und die Bewohnerparkgebiete neu gefasst und ausgeweitet.

Das neue Bewohnerparkgebiet Institutsviertel umfasst nun den Bereich zwischen der Friedrichstraße und der HermannHerder-Straße und zwischen der Habsburger Straße und der Hauptbahnlinie. Das Bewohnerparkgebiet Herdern-West reicht von der Hermann-Herder-Straße und der Bahnstrecke bis zur Okenstraße im Norden und SchĂ€nzlestraße – Habsburgerstraße im Osten.

In beiden Gebieten ist das Parken nur noch mit Parkschein (auch elektronischer Parkschein – „Handy-Parkschein“ möglich) oder mit Bewohnerparkausweis zulĂ€ssig.

Ebenfalls ĂŒberarbeitet und klar geregelt wurde das Parken auf Gehwegen. Das Parken auf Gehwegen ist nur dort zulĂ€ssig, wo es durch Markierung und/oder Beschilderung ausdrĂŒcklich zugelassen ist. So besteht zum Beispiel in der Stefan-Meier-Straße in einigen Bereichen keine Möglichkeit mehr, auf dem Gehweg zu parken.

Das unzulĂ€ssige Parken auf Gehwegen schrĂ€nkt den Bewegungsraum fĂŒr FußgĂ€nger und Menschen mit Handicap unangemessen ein und kann zu konkreten Behinderungen oder GefĂ€hrdungen fĂŒhren. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden deshalb aufgefordert, sich an die Vorschriften zum ruhenden Verkehr zu halten.
 
 

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Unheimliche Ewigkeit der Schuld?
Einen aktuellen Blick auf die Versöhnungsprozesse in Europa werfen der Hamburger Theologe und Leiter des Instituts fĂŒr Theologie und Frieden Heinz-Gerhard Justenhoven und der Bonner Historiker Friedhelm Boll am Donnerstag, 20. Januar um 19 Uhr in der Online-Veranstaltung „Unheimliche Ewigkeit der Schuld?“.

Historische Versöhnungsprozesse gewĂ€hrleisten den Frieden in Europa, so heißt es oft. Aktuell zeigt sich das VerhĂ€ltnis zwischen einigen europĂ€ischen LĂ€ndern dagegen oft reichlich unversöhnt. Spielen etwa historische Verletzungen und Verwundungen immer noch eine große Rolle? Wie ist Versöhnung möglich, wenn Schuld nicht ungeschehen gemacht werden kann?

Der Online-Abend findet in Zusammenarbeit mit pax christi – Diözesanverband Freiburg – statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Konzert mit dem Landespolizeiorchester Baden-WĂŒrttemberg abgesagt
BAD KROZINGEN. Aufgrund der aktuell notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zur EindĂ€mmung der Corona-Pandemie wird das Konzert mit dem Landespolizeiorchester Baden-WĂŒrttemberg am Sonntag, den 06. Februar 2022 nicht stattfinden.

Das fĂŒr Sonntag, den 06. Februar 2022 um 19.00 Uhr, angekĂŒndigte Konzert mit dem Landespolizeiorchester Baden-WĂŒrttemberg findet aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht statt. Des Weiteren sind auch die folgenden Veranstaltungen im Kurhaus abgesagt: Wiener Neujahrskonzert mit dem Franz LehĂĄr Quartett, am 21. Januar 2022 um 15.30 Uhr, Tanzparty „The Beat Goes On“ mit dem Duo Captain Morgan, am 12. Februar 2022 um 20.00 Uhr, Operettenzauber mit dem SĂ€ngerpaar "Leona & Stefan Kellerbauer", am 18. Februar 2022 um 20.00 Uhr sowie die Black-Forest-Jazz-Band, am 20. Februar 2022 um 16.00 Uhr.

Bereits gekaufte Karten können bei der Vorverkaufsstelle zurĂŒckgegeben werden, bei der die Tickets gekauft wurden. Weitere Informationen sind an der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder unter www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.
 
 

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Großdemonstration gegen die Corona-Regeln am Samstag mit tausenden Teilnehmenden
Verkehrsbehinderungen bis etwa 18 Uhr Tunnelsperrung auf der B31 stadteinwÀrts

FĂŒr kommenden Samstag, 15. Januar, ist von 14 bis etwa 18 Uhr erneut eine Demonstration gegen die geltenden Corona-Regeln durch die Freiburger Innenstadt angemeldet. Erwartet werden rund 7.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Angemeldet ist auch eine Gegendemonstration, zu der etwa 2.000 Teilnehmende erwartet werden.

Wie bereits am vergangenen Samstag fĂŒhrt die Versammlung durch den Innenstadtring mit Beginn und Ende auf der Friedrichstraße. Folgender Streckenverlauf ist fĂŒr den Demonstrationszug geplant: Friedrichstraße – Friedrichring – Europaplatz – Leopoldring – Schlossbergring – Greiffeneggring – Dreisamstraße – Schreiberstraße – B31 – Schnewlinstraße – Bismarckallee – Friedrichstraße.

Es ist mit Verkehrsbehinderungen in den genannten Straßen sowie auf der B31 zu rechnen. Der Tunnel auf der B31 ist stadteinwĂ€rts gesperrt.

FĂŒr die Versammlung gelten Auflagen, wie die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung. Außerdem wird der Demonstrationszug in einzelnen Abschnitten laufen. Der Veranstalter muss zudem fĂŒr eine ausreichende Anzahl an OrdnungskrĂ€ften sorgen.
 
 

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MĂŒnstermarkt endet aufgrund einer Demo am Samstag eine halbe Stunde frĂŒher
Aufgrund einer fĂŒr Samstag, 15. Januar 2022 angekĂŒndigten Demonstration in der Freiburger Innenstadt wird der Freiburger MĂŒnstermarkt bereits um 13:30 Uhr enden. Da erneut mit starken BeeintrĂ€chtigungen im Straßenverkehr zu rechnen ist, hat die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) als Veranstalterin den MĂŒnstermarktbetrieben angeboten, ihre StĂ€nde frĂŒher abzubauen, um ungehindert den MĂŒnsterplatz verlassen zu können.

Die FWTM bittet die Besucherinnen und Besucher des MĂŒnstermarktes um VerstĂ€ndnis.

RegulĂ€r hat der Freiburger MĂŒnstermarkt von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:30 bis 13:30 Uhr und Samstag von 7:30 bis 14:00 Uhr geöffnet.
 
 

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Karlsruhe: FĂŒhrungen durch Landshoff-Ausstellung
© MĂŒnchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Landshoff
 
Karlsruhe: FĂŒhrungen durch Landshoff-Ausstellung
StÀdtische Galerie beleuchtet Werk des deutsch-amerikanischen Fotografen

Die StĂ€dtische Galerie bietet zahlreiche FĂŒhrungen durch aktuelle Ausstellungen. Den deutsch-amerikanischen Fotografen Hermann Landshoff stellt am Mittwoch, 12. Januar, um 15 Uhr Dr. Martina Wehlte vor und beleuchtet die europĂ€ische Emigrantenszene im New York der 40er-Jahre. In weiteren RundgĂ€ngen widmen sich Simone Maria Dietz am Donnerstag, 13. Januar, um 17 Uhr, Dr. Claudia Pohl am Freitag, 14. Januar, um 16 Uhr sowie Kiriakoula Damoulakis am Sonntag, 16. Januar, um 15 Uhr dem Werk eines der bedeutendsten LichtbildkĂŒnstler des 20. Jahrhunderts. Die sonntĂ€gliche Kinderwerkstatt steht kleinen GĂ€sten von 15 bis 16.30 Uhr unter dem Motto "Vor dem Green Screen - Fotografieren wie die Profis" offen.

Die StĂ€dtische Galerie ist aktuell ohne Terminbuchung geöffnet. FĂŒr den Besuch ist die 2G-Plus-Regel vorgeschrieben. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die entsprechenden Nachweise geimpft, genesen, getestet (PCR-Test) mitzubringen. FĂŒr alle gilt weiterhin die Pflicht zur Hinterlegung der Kontaktdaten und zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Um die geltenden Abstandsregeln einhalten zu können, ist außerdem die Anzahl der Personen begrenzt.

zum Bild oben:
Hermann Landshoff, Mode in Bewegung, Modell Ruth Seller, 1960
© MĂŒnchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Landshoff
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FĂŒr alle berufstĂ€tigen Frauen
Das Mentorinnen-Programm der Kontaktstelle Frau und Beruf geht in die sechste Runde

Frauen mit Berufserfahrung unterstĂŒtzen Frauen mit Migrationsgeschichte auf ihrem beruflichen Weg: Diese Idee steckt hinter dem Mentorinnen-Programm der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – SĂŒdlicher Oberrhein.

Nun geht das Mentorinnen-Programm in die sechste Runde. Das erfolgreiche und zertifizierte Programm wird von allen Kontaktstellen Frau und Beruf in Baden-WĂŒrttemberg angeboten und vom Landesministerium fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert. Ziel ist es, Frauen mit Migrationsgeschichte, also die Mentees, beim Berufseinstieg zu begleiten und zu unterstĂŒtzen. Als Mentorinnen sind berufstĂ€tige Frauen gefragt, die bereit sind, ihre beruflichen Erfahrungen weiterzugeben und sich regelmĂ€ĂŸig mit ihrer Mentee zu treffen. Die Kontaktstelle Frau und Beruf vermittelt die Tandems und begleitet den Prozess. Mentorinnen und Mentees können durch die Teilnahme an Workshops wertvolle Erfahrungen sammeln und sich mit anderen austauschen.

Weitere Informationen fĂŒr interessierte Mentorinnen oder Mentees gibt es bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg: Tel. 0761/201-1731, frau_und_beruf@stadt.freiburg.de.
 
 

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Digitaler Neujahrsauftakt, 16. Januar
auf www.freiburg.de/neujahrsauftakt2022 sowie auf stÀdtischem youtube-Kanal abrufbar

Kurzweiliges Format mit politischem Neujahrsgruß
Kabarettist Florian Schroeder zu Gast

Kaum jemand hĂ€tte vor einem Jahr gedacht, dass die Pandemie unser Leben immer noch derart im Griff hat. Eine der Folgen ist auch, dass grĂ¶ĂŸere Veranstaltungen wie große NeujahrsempfĂ€nge aufgrund der KontaktbeschrĂ€nkungen ausfallen. Und wie 2021 gibt es auch in diesem Jahr einen digitalen Ersatz: Diesmal wird es einen online Jahresauftakt geben, der ab 16. Januar auf www.freiburg.de/neujahrsauftakt2022 und dem stĂ€dtischen youtube-Kanal ab 12 Uhr abrufbar ist. Alle interessierten Freiburgerinnen und Freiburger können also beim stĂ€dtischen Jahresauftakt digital dabei sein.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn hat in dem virtuellen Format einen besonderen Gast, nĂ€mlich den Kabarettisten Florian Schroeder. Neben einer GesprĂ€chsrunde wird Schroeder auf seine Art diesen speziellen Jahresanfang interpretieren. OB Horn wird auf das vergangene Jahr zurĂŒckblicken sowie stadtpolitisch einen Ausblick auf 2022 wagen. Kulturelle BeitrĂ€ge der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Jugendjazzchor sowie der Hip Hop Teens von Dance Emotion stehen auf dem Programm. Johann Sundermeier von der Musikhochschule liefert ebenfalls einen musikalischen Programmpunkt. Die Musikhochschule wurde im vergangenen Jahr 75 Jahre alt.

OB Martin Horn: „Noch einmal mĂŒssen wir als Stadtgesellschaft zusammenhalten, damit wir die Pandemie bald ĂŒberwinden können. Der digitale Jahresauftakt 2022 soll das Jahr in dieser Hinsicht mit einem kulturellen Freiburger Programm hoffnungsvoll begrĂŒĂŸen. Denn kein Wunsch ist derzeit grĂ¶ĂŸer als endlich wieder zur NormalitĂ€t zurĂŒckkehren zu können.“
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Hörspieltipp: Die Gefangene
Hörspiel nach dem Roman "La PrisonniÚre" von Marcel Proust
Aus dem Französischen von Bernd-JĂŒrgen Fischer
Mit: Michael Rotschopf, Lilith Stangenberg, Gerd Wameling, Leslie Malton u. a.
Komposition: Hermann Kretzschmar
Musik: Ensemble Modern
Hörspielbearbeitung: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
Regie: Iris Drögekamp und Hermann Kretzschmar
(Produktion: SWR/Dlf 2019)

Teil 1 - Leben mit Albertine in Paris
Teil 2 - Die Soiree bei den Verdurin
Teil 3 - Albertines Verschwinden

anschließend ca. 3.10 Uhr:
Die Welt des Marcel Proust
Essay von Ingeborg Bachmann

Das JubilĂ€umsjahr zum 100. Geburtstag von Marcel Proust leitet SWR2 mit der Adaption seines Buches „Die Gefangene“ ein, der Fortsetzung von „Sodom und Gomorrha“. Proust erweist sich als Servicedienstleister zu Fragen bei Trennungsschmerz, Geschlechtervorlieben oder Angst vor Endlichkeit und Tod. ErzĂ€hlt wird die Geschichte von Marcel und seiner lebenslustigen Geliebten Albertine, die gleich einer Gefangenen seiner Eifersucht und jenseits aller Konventionen in seinem Elternhaus wohnt. Aber wer ist Sklave, wer Herr(in) in diesem Liebesspiel, dessen Voraussetzung die Lust an der LĂŒge ist?

Samstag, 15. Januar 2022, 23:03 Uhr
SWR2 Ohne Limit (bis 6 Uhr)
 
 

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Veranstaltungen zum Winterfestival im Kurhaus Bad Krozingen abgesagt
Operettenzauber (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Veranstaltungen zum Winterfestival im Kurhaus Bad Krozingen abgesagt
BAD KROZINGEN. Aufgrund der aktuell notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zur EindÀmmung der Corona-Pandemie werden die geplanten Veranstaltungen zum Winterfestival 2022 nicht stattfinden.

Die Kur und BĂ€der GmbH bedauert zutiefst, dass das alljĂ€hrliche Winterfestival aufgrund der aktuellen Corona-Situation in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Folgende Veranstaltungen sind bereits endgĂŒltig abgesagt: Wiener Neujahrskonzert mit dem Franz LehĂĄr Quartett, am 21. Januar 2022 um 15.30 Uhr, Tanzparty „The Beat Goes On“ mit dem Duo Captain Morgan, am 12. Februar 2022 um 20.00 Uhr, Operettenzauber mit dem SĂ€ngerpaar "Leona & Stefan Kellerbauer", am 18. Februar 2022 um 20.00 Uhr sowie die Black-Forest-Jazz-Band, am 20. Februar 2022 um 16.00 Uhr.

Bereits gekaufte Karten können bei der Vorverkaufsstelle zurĂŒckgegeben werden, bei der die Tickets gekauft wurden. Weitere Informationen sind an der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder unter www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.
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Akademieprogramm 2022 startet
Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg veröffentlicht ihr neues Veranstaltungsprogramm fĂŒr Januar bis Juli 2022 und rĂŒckt den Fokus auf das Thema „verletzlich“.

Menschliches Leben und menschliche Gesellschaft sind verletzlich. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Die Corona-Pandemie in ihren persönlichen, gesellschaftlichen und globalen Dimensionen hat sie uns aber wieder deutlich vor Augen gefĂŒhrt. VulnerabilitĂ€t macht den Menschen angreifbar im Sinne von verletzbar, sie macht ihn aber auch sensibel, berĂŒhrbar fĂŒr seine Mitmenschen und die Ein- und Auswirkungen dieser Welt, kĂŒnstlerisch ansprechbar und in diesem Sinne verletzlich. Verletzlichkeit ist auch eine zentrale christliche Kategorie: Gott hat sich in seiner Menschwerdung verletzlich gemacht. Andererseits bestimmen Verletzungen, von Menschen wie auch natĂŒrlich verursachte, unser Leben in Gesellschaft und Kirche und fordern uns heraus, damit umzugehen. All diese Dimensionen greift das Akademieprogramm 2022 mit dem Fokus „verletzlich“ auf.

Wegen der Corona-Pandemie bietet die Katholische Akademie im Januar und Februar wieder reine Online-Veranstaltungen an. Unter dem Fokus „verletzlich“ finden unter anderem diese Veranstaltungen statt: Der Online-Vortrag „Und am Sonntag gehen wir alle in den Zoo“ am 19. Januar fragt, inwiefern die Haltung von Tieren zu Unterhaltungszwecken ethisch gerechtfertigt werden könnte. Einen aktuellen Blick auf die Versöhnungsprozesse in Europa wirft der Hamburger Theologe Heinz-Gerhard Justenhoven am 20. Januar in seinem Online-Vortrag „Unheimliche Ewigkeit der Schuld?“ Drei Online-Abende, beginnend am 1. Februar, widmen sich dem Thema Demenz: Der erste Abend beschĂ€ftigt sich mit der Frage, wie Begegnung und Kommunikation mit Menschen mit Demenz gelingen können. Trauerbegleitung ist das Thema der Veranstaltungsreihe „Wenn alles anders ist ...“, die am 11. Februar startet.

GemĂ€lde und Zeichnungen von Toni Mauersberg sind vom 24. Januar bis 13. April 2022 in der Katholischen Akademie Freiburg, Winterstr. 1, zu sehen. Unter dem Titel „In Dubio Pro Deo“ reflektiert die Berliner KĂŒnstlerin immer wieder die existenzielle Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Heil und Erlösung. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Das aktuelle Programm mit allen Veranstaltungen ist auf der Homepage der Katholischen Akademie Freiburg unter www.katholische-akademie-freiburg.de zu finden. Das gedruckte Programm ist erhÀltlich bei der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1, 79104 Freiburg, Tel. 0761 31918-0, mail@katholische-akademie-freiburg.de.
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Freiburg: AusgangsbeschrĂ€nkungen fĂŒr nicht-immunisierte Menschen
Sieben-Tage-Inzidenz in Freiburg an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ĂŒber 500

Freiburg, 10.1.22. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Freiburg liegt seit zwei aufeinanderfolgenden Tag ĂŒber 500. Das hat das zustĂ€ndige Gesundheitsamt Breisgau-Hochschwarzwald heute festgestellt. Laut § 17a der aktuellen Corona-Verordnung des Landes gelten deshalb ab morgen, 11. Januar, AusgangsbeschrĂ€nkungen fĂŒr Menschen, die nicht immunisiert sind. Als immunisiert gilt, wer gegen Covid-19 geimpft oder von Covid-19 genesen ist. Einer Auffrischungsimpfung (Booster) bedarf es nicht.

Nicht-immunisierte Menschen ist gemĂ€ĂŸ § 17a Abs. 2 der Corona-Verordnung des Landes ab morgen der Aufenthalt außerhalb ihrer Wohnung oder sonstigen Unterkunft zwischen 21 und 5 Uhr nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet.

Als triftiger Grund werden in der Corona-Verordnung des Landes beispielsweise folgende GrĂŒnde genannt: Die Abwendung einer konkreten Gefahr fĂŒr Leib, Leben und Eigentum, der Besuch von bestimmten Veranstaltungen (z.B. Gremiensitzungen), Versammlungen, Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, die AusĂŒbung beruflicher und dienstlicher TĂ€tigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung sowie der Teilnahme ehrenamtlich tĂ€tiger Personen an Übungen und EinsĂ€tzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst. Als Ausnahme ist auch der Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft aufgefĂŒhrt. Außerdem die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinĂ€rmedizinischer Leistungen, die Begleitung und Betreuung von unterstĂŒtzungsbedĂŒrftigen Personen und MinderjĂ€hrigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich. Zudem ist als triftiger Grund die Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen sowie die allein ausgeĂŒbte körperliche Bewegung im Freien, nicht jedoch in Sportanlagen, festgelegt. Triftiger Grund sind auch unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren und sonstige vergleichbar gewichtige GrĂŒnde.

Ausgenommen von den AusgangsbeschrĂ€nkungen sind schließlich insbesondere Personen unter sechs Jahren sowie SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die an den regelmĂ€ĂŸigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die lokalen AusgangsbeschrĂ€nkungen werden laut der aktuellen Corona-Verordnung aufgehoben, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in Freiburg an fĂŒnf Tagen unter 500 liegt.
 
 

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Wie kann die nÀchste Gesellschaft beginnen?
Online-Vortrag in der Reihe „Konturen der nĂ€chsten Gesellschaft“

Maren Lehmann, Professorin fĂŒr Soziologie in Friedrichshafen, befasst sich in ihrem Online-Vortrag „Wie kann die nĂ€chste Gesellschaft beginnen?“ am Donnerstag, 13. Januar um 19.30 Uhr mit dem digitalen Wandel und geht unter anderem folgenden Fragen nach: Welche Formen der Gegenwartsgesellschaft mĂŒssten aufgegeben werden, um der nĂ€chsten Gesellschaft Platz zu machen. Muss die nĂ€chste Gesellschaft eine ihr vorausgehende letzte Gesellschaft hinter sich lassen, um neu beginnen zu können? Wie leicht (und wie schwer) ist es, Gesellschaft zu erneuern?

Die Online-Veranstaltung in der Reihe „Konturen der nĂ€chsten Gesellschaft“ ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Freiburg: Fuß- und Radoffensive 2021/2022
Mehr Platz fĂŒr den Radverkehr auf dem FR2 in der Badenweilerstraße in Weingarten

Der Radverkehr auf der Rad-Vorrang-Route FR 2 hat in den vergangenen Jahren um mehr als 40 Prozent zugenommen. Nördlich der Dreisam werden an der dortigen DauerzĂ€hlstelle meist ĂŒber 2000 Radfahrende pro Tag erfasst, zu Spitzenzeiten sind es mehr als 4000. Dass immer mehr Freiburgerinnen und Freiburger den FR2 nutzen, hat wohl auch mit dem bestĂ€ndigen Ausbau der Route zu tun.

Im Stadtteil Weingarten verlĂ€uft der FR2 durch die Badenweilerstraße. Im Jahr 2019 hatte das Garten- und Tiefbauamt hier eine Fahrradstraße eingerichtet und den FR2 mit Vorfahrt versehen. Bei einer VerkehrszĂ€hlung wurde ermittelt, dass rund drei Viertel des Verkehrs in der Straße Radverkehr ist. Allerdings geht es in der Badenweilerstraße vergleichsweise eng zu. Bisher konnte an der Straße beidseitig geparkt werden. Nun werden die insgesamt 15 ParkplĂ€tze an der Ostseite der Straße entfernt, so entsteht eine wesentlich breitere Fahrbahn. Damit wird dem vielen Radverkehr in der Straße Rechnung getragen, ebenso wie neuen Empfehlungen zur Breite von Fahrradstraßen. Die Markierungen der ParkplĂ€tze werden entfernt, sobald es die Witterung zulĂ€sst, Parkverbotsschilder werden angebracht.

Die breitere Fahrbahn sorgt fĂŒr deutlich mehr Verkehrssicherheit. So soll etwa vermieden werden, dass unbedacht geöffnete AutotĂŒren zur Gefahr fĂŒr Radfahrende werden. Bislang war im Begegnungsverkehr von Autos und FahrrĂ€dern kaum Platz, um angemessenen Abstand zu halten. Auch fĂŒr die Feuerwehr oder andere Rettungsfahrten wird die Straße besser befahrbar. Die Rad-Vorrang-Route wird aber nicht nur sicherer, sondern auch attraktiver. Mehr Platz bedeutet mehr Komfort bei der Fahrt, so gibt es keine Wartezeiten mehr, da nicht mehr angehalten werden muss, wenn ein Auto entgegenkommt.

Die Maßnahme ist Teil des großen Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr. Die Stadt investiert in nur zwei Jahren 16 Millionen Euro, es ist das grĂ¶ĂŸte Ausbau-Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Schon bald werden weitere Arbeiten folgen. Weitere Informationen zu allen Projekten der Freiburger Fuß- und Radoffensive online ...
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"DauergrĂŒn" fĂŒr Fuß- und Radverkehr / Foto: Stadt Karlsruhe
 
"DauergrĂŒn"-Ampel in Karlsruhe: Erste Erkenntnisse liegen vor
Pilotprojekt von Stadt und Hochschule Karlsruhe an zwei Anlagen

In dem bundesweit beachteten Pilotprojekt "GrĂŒnes Licht" fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer hat nun das Institut fĂŒr Verkehr und Infrastruktur der Hochschule Karlsruhe erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung vorgelegt. Danach haben sich die Wartezeiten fĂŒr den Autoverkehr erwartungsgemĂ€ĂŸ erhöht. Überraschender ist dagegen die gleiche Entwicklung fĂŒr den Fuß- und Radverkehr. ZurĂŒckzufĂŒhren ist das Ergebnis auf die vorherige sogenannte "Dunkel-Dunkel-Schaltung" der beiden Anlagen: Bei diesen fordert der Fuß- und Radverkehr nur im Bedarfsfall per Knopfdruck "GrĂŒn" an, kann ansonsten bei ausreichender LĂŒcke im Autoverkehr auch ohne Signalsteuerung und damit in vielen FĂ€llen ohne Wartezeit queren.

Die wissenschaftliche Auswertung deutet darauf hin, dass der bestmögliche Effekt von Anlagen mit "DauergrĂŒn" stark von den jeweils vorhandenen Verkehrsmengen abhĂ€ngt. Die Aspekte sollen nun nĂ€her mit Hilfe eines Simulationsmodells untersucht werden. Ergebnisse fĂŒr eine möglichst passgenaue Signalsteuerung mit dem Fokus auf der Förderung des Fuß- und Radverkehrs werden im Laufe des FrĂŒhjahrs 2022 erwartet.

Umgekehrtes Anforderungsprinzip
FĂŒr das Pilotprojekt hatte die Stadt Karlsruhe im Oktober 2021 die beiden Ampelanlagen an der Querung Franz-Lust-Straße/Knielinger Allee und am Abzweig Kaiserallee/SĂŒdliche Hildapromenade versuchsweise umgerĂŒstet. WĂ€hrend an ampelgeregelten Querungen der Autoverkehr normalerweise "GrĂŒn" hat und der Fuß- und Radverkehr dies erst mittels Taster anfordern muss, wird bei dem Verkehrsversuch dieses Prinzip umgekehrt. Dort hat jetzt der Fuß- und Radverkehr "DauergrĂŒn". Der Autoverkehr wird mittels Sensoren erfasst und erhĂ€lt nur im Bedarfsfall "GrĂŒn".

Die Schaltung an den beiden Anlagen wird nach Abschluss des Verkehrsversuchs voraussichtlich in den nĂ€chsten Monaten wieder in den bisherigen Zustand zurĂŒck versetzt.
 
 



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