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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 Veranstaltungen
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Entspannen. Floaten. Durchatmen. | Neues Angebot "Deine Wasserauszeit" in der Vita Classica
BAD KROZINGEN. Berufliche und private Herausforderungen lassen im Alltag oft wenig Raum für echte Regeneration. Um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben und Körper und Geist in Balance zu halten, bedarf es ablenkungsfreier Auszeiten. Die Vita Classica Bad Krozingen freut sich deshalb über neue Impulse im Gesundheitsbereich: Ab Freitag, den 8. Mai, bietet die selbstständige Kursleiterin Sandra Megahed in Kooperation mit der Vita Classica das neue Format „Deine Wasserauszeit“ an.
Das rund dreieinhalbstündige Mini-Retreat, das von 14:30 bis 18:00 Uhr stattfindet, nutzt die besonderen Eigenschaften des 33°C warmen, mineralienreichen Heilwassers.
Der Auftakt erfolgt in der einladenden Lobby des Nouri Hotels. Fernab vom Alltag ermöglicht dieser Ort einen Moment des bewussten Ankommens und einen sanften Übergang in die persönliche Auszeit. Anschließend dienen einfache Entspannungsübungen und Stretching im lichtdurchfluteten Yoga-Studio der Vita Classica dazu, den Körper behutsam einzustimmen. Für den zweiten Teil des Workshops findet ein Wechsel in die Dünenhalle statt: Dort eröffnen gezielte Floating- und Atemübungen die Möglichkeit, in eine tiefe Entspannung einzutauchen.
Zum Einsatz kommt dabei die Methode Relaqua®, welche Techniken aus dem Freediving, Yoga und der Achtsamkeit kombiniert. Diese speziellen Tools zur Stressbewältigung sollen den Teilnehmenden helfen, auch nach dem Workshop im Alltag Anspannung loszulassen und neue Leichtigkeit zu finden.
Sandra Megahed, ist Relaqua® Trainerin und Coach und Journalistin. Sie bietet Entspannungsworkshops und Retreats im Raum Freiburg, Bad Krozingen sowie online an. Infos und Podcast: https://changeyourbrain.de/
Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt 69,00€ pro Person und beinhaltet bereits den Thermeneintritt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine frühzeitige Anmeldung gebeten. Informationen zum Kurs sowie die Möglichkeit zur Buchung finden Interessierte online über das Portal Eventbrite unter dem Suchbegriff „Deine Wasserauszeit“ (klicke auf "mehr"). Dort finden Sie auch weitere wichtige Informationen zur Teilnahme und zum Ablauf. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Auftakt von „Freiburg blüht auf“ | Für mehr Biodiversität vor der Haustür
Rund 500 Baumpat*innen kümmern sich im Rahmen von „Freiburg packt an“ um die artenreiche Bepflanzung der Flächen um die Stadtbäume. Das schafft Lebensraum für Insekten, hilft den Bäumen und sieht schön aus. Die Stadtverwaltung und die Ökostation beraten die Aktiven und statten sie mit kostenlosen Pflanzen aus.
Am Dienstag, 5. Mai, um 16 Uhr sind alle Baumpat*innen und Interessierte zum Auftakt „Freiburg blüht auf 2026“ herzlich eingeladen. Der Treffpunkt ist an der Ecke Neumattenstraße 31 / Gottfriedstraße. Das Team der Ökostation sowie vom Garten- und Tiefbauamt wird eine Baumscheibe – so heißen die Grünflächen rings um die Straßenbäume – bepflanzen und ökologisch aufwerten. Außerdem gibt es kostenloses Pflanzmaterial und Samen für die Baumscheiben.
Das Team stellt bei der Gelegenheit zudem das neue Baumscheibenmobil vor. Das ist ein Transportfahrrad mit Dach und Gepäckbox, mit dem die Mitarbeitenden von „Freiburg packt an“ ab sofort umweltfreundlich zu ihren Einsatzorten kommen und tatkräftig bei der Anlage der Beete helfen.
„Freiburg packt an“ unterstütz engagiere Anwohner*innen, die ihre Baumscheiben gestalten wollen. Interessierte können sich bei fpa@freiburg.de anmelden. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | VAG: Umleitung im Gewerbegebiet Haid | | Von Montag, 4. Mai 2026, bis Montag, 11. Mai 2026, werden die Busse der Linien 14 und 34 wegen Straßenarbeiten umgeleitet. In Fahrtrichtung Munzinger Straße wird die Haltestelle Burkheimer Straße einige Meter weiter in die Burkheimer Straße verlegt. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | VAG: Weitreichende Fahrplanänderungen der Buslinien im Freiburger Westen | Vom 4. Mai 2026 bis 14. Juni 2026 ist die Zufahrt zur Buswendeschleife Paduaallee aufgrund von Straßenbauarbeiten gesperrt. Das hat Auswirkungen auf den gesamten Busverkehr im Westen Freiburgs: die Buslinien 10, 19, 24, 32 der VAG Freiburg sowie Linie 700 des TunibergExpress‘.
Busse in Richtung Süden (Lehen, Mundenhof und Haid) fahren am Außensteig an der Paduaallee (Steig 6) ab. Busse in Richtung Norden (Bissierstraße, Gundelfingen) fahren ab der Ersatzhaltestelle Paduaallee auf der Sundgauallee.
Linie 10:
Busse mit Fahrtziel Paduaallee halten weiterhin an der Außenhaltestelle Paduaallee (Steig 6) direkt neben der Straßenbahnhaltestelle. Von dort fahren sie als Linie 19 weiter Richtung Mundenhof/Lehen.
In Richtung Bissierstraße fahren die Busse an der Ersatzhaltestelle Paduaallee auf der Sundgauallee ab. Nach dem dortigen Halt geht es über einen weiteren Ersatzhalt für den Betzenhauser Torplatz (kurz nach Einmündung Sundgauallee/Hofackerstraße) zur Haltestelle Hofackerstraße und weiter der reguläre Linienweg zur Bissierstraße.
Linie 19:
Die Haltestellen Gescheidstraße, Kirchbergstraße und Ziegelhofstraße entfallen. Die Busse fahren in beiden Richtungen eine Umleitung über die B31a.
An der Paduaallee fahren die Busse an der Außenhaltestelle (Steig 6) Richtung Mundenhof oder Lehen Ziegelei/Lehen Gewerbegebiet Nord ab. Busse mit der Zielanzeige Mundenhof fahren nicht über Lehen, sondern direkt zum Mundenhof.
Aus der Gegenrichtung halten die Busse an der Ersatzhaltestelle Paduaallee in der Sundgauallee. Die meisten Busse werden dort zur Linie 10 Richtung Bissierstraße – wenn nicht, halten die Busse an der Außenhaltestelle (Steig 6) an der Paduaallee.
Linie 24:
Richtung Haid fahren an der Paduaallee alle Busse vom Außensteig 6 ab. Richtung Gundelfingen fahren die Busse an der Ersatzhaltestelle in der Sundgauallee ab. Nach dem dortigen Halt geht es über einen weiteren Ersatzhalt für den Betzenhauser Torplatz (kurz nach Einmündung Sundgauallee/Hofackerstraße) zur Ersatzhaltestelle Hofackerstraße in der Hofackerstraße und folgt dann dem regulären Linienweg.
Linie 32:
Die Haltestellen Paduaallee, Gescheidstraße, Kirchbergstraße und Ziegelhofstraße entfallen. Die Busse werden von Umkirch kommend zur Bissierstraße umgeleitet, und fahren von dort zurück nach Umkirch.
Die Schülerbusse von und zu den Wentzingerschulen bleiben hiervon unberührt und fahren weiterhin über die Paduaallee.
Linie 700:
Busse der Linie 700 halten von Umkirch kommend nach wie vor an der Paduaallee. Durch die Baustelle brauchen sie zwei Minuten länger.
Umsteigetipps:
In Fahrtrichtung Norden: Wer vom Bus auf die Stadtbahnlinie 1 umsteigen möchte, nutzt die Haltestelle Betzenhauser Torplatz. Dort sind die Laufwege kürzer als an der Paduaallee. Zwischen den Buslinien 10 und 24 können mobilitätseingeschränkte Fahrgäste bei Hofackerstraße umsteigen. | | | | | |
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Verschiedenes
BARTIGGERZ (c) Zirkus Charles Knie | | | | | VVK-Start für Offenburger Weihnachtscircus | Kartenverkauf für die 29. Spielzeit des Offenburger Weihnachtscircus, welcher vom 18. Dezember 2026 bis 06. Januar 2027 auf dem Messeplatz stattfindet.
Über 60 junge Talente – ein echtes Welt-Ensemble kommt zusammen. Mehr als 45.000 kleine und große Zirkusfans fiebern, staunen, lachen und jubeln bei der schönsten Show zum Fest. Das Neue, das wirklich Außergewöhnliche, das Experimentelle – all das ist in den letzten Jahren zum Markenkern des Offenburger Weihnachtscircus geworden und hat die Ortenau zum Zentrum des modernen Circus gemacht. Am 1. Mai startet der Vorverkauf und der Run auf die besten Tickets kann beginnen. Parallel sickern bereits die ersten Fakten zum Programm durch – und eines ist sicher: Es wird gigantisch. Die besten Nummern des neuen, modernen Circus setzen den Maßstab – und genau diese kommen nach Offenburg. Sagenhafte Monocycle-Artisten aus Japan, die Weltmeister des Salsa-Dance aus Kolumbien, atemberaubende Ikarier aus Chile sowie Yahav Adar, die weltweit gefeierte Cyr-Wheel-Artistin aus Israel.
„Wir schaffen eine komplette Erlebniswelt, in der Visualität, Akustik und Performance eine untrennbare Symbiose bilden“, erklärt Sascha Melnjak, seit 2012 Inhaber und Geschäftsführer des Offenburger Circusspektakels. Lag früher der Fokus allein auf den Artisten, sind in den heutigen, auf den modernen Circus ausgerichteten Produktionen die Bereiche Musik, Tanz, Licht und Sound mindestens ebenso bedeutend. Diese Entwicklung hat in den vergangenen Jahren zu erheblichen Veränderungen und Neuerungen geführt. Standards, Qualitätsmanagement und Professionalisierung in allen Bereichen sichern den anhaltenden Erfolg der Traditionsveranstaltung und bescheren dem Offenburger Weihnachtscircus auch im 29. Jahr seines Bestehens stetig steigende Besucherzahlen.
Vor allem die Internationalität verleiht dem Weihnachtscircus seine besondere Atmosphäre. „Wir wollen hier nur die Besten“, sagt Melnjak. „Und für die Besten ist der globale Blick auf das, was in der Circuswelt gerade passiert, Grundvoraussetzung.“ Chile, Kolumbien und neuerdings auch Japan – das sind laut Melnjak die Länder, in denen derzeit die innovativsten Acts entstehen und sich die Circuskunst rasant weiterentwickelt.
So zum Beispiel die acht Artisten der Truppe MANRIQUE to the WORLD. Hier hat der Offenburger Weihnachtscircus keine Geringeren als die Weltmeister dieser mitreißenden südamerikanischen Tanzdisziplin engagiert. Kaum zu glauben, wie viel Artistik im Salsa steckt. Die vier tanzverrückten Paare begeisterten bereits das Publikum in Las Vegas und auf großen Showbühnen weltweit.
Oder die sechs Einradfahrerinnen der japanischen Truppe UniCircle Flow. „Amazing, unbelievable, fantastic“, urteilte Heidi Klum und votete sie als Jurorin bei „America’s Got Talent“ direkt ins Finale. Die auf dem Einrad tanzenden Japanerinnen gelten derzeit als absoluter Geheimtipp und als artistisches Highlight aus dem Land der aufgehenden Sonne. Mit ihrer einzigartigen Performance sind sie aktuell in Theatern und Manegen auf der ganzen Welt unterwegs.
Doch für Melnjak und sein Team zählt vor allem die Gesamtinszenierung – nicht die einzelne Darbietung. „Wir wollen mit dieser in Deutschland einmaligen und hochkarätigen Produktion Momente schaffen, die in bester Erinnerung bleiben. Es soll ein Höhepunkt sein, ohne den die Weihnachtszeit nicht komplett wäre“, so Melnjak. Für Offenburg, die Ortenau und die gesamte Region ist der Weihnachtscircus untrennbar mit dem schönsten Fest des Jahres verbunden. Die Show soll keine Grenzen kennen. Jahr für Jahr die hohen Erwartungen des Publikums zu übertreffen – das ist der Anspruch der Macher. Und dass dies auch mit der neuen, 29. Ausgabe gelingt, daran hat Sascha Melnjak keinen Zweifel. Auch in puncto „Food & Drinks“ setzt der Offenburger Weihnachtscircus neue Akzente. Bereits im vergangenen Jahr wurde das gastronomische Angebot deutlich erweitert und auf Schlemmerkurs gebracht. Gesund und lecker, traditionell und modern – ergänzt durch die klassischen Circus-Spezialitäten. Täglich wollen rund 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauer nicht nur mit einem erstklassigen Programm, sondern auch kulinarisch verwöhnt werden.
Premiere hat der 29. Offenburger Weihnachtscircus am Freitag, 18. Dezember mit einer großen Familienvorstellung um 15.30 Uhr, zu der Sonderpreise von 20, 25 und 30 Euro gelten. Die weiteren Vorstellungen sind bis zum 6. Januar täglich um 15.30 Uhr und 20.00 Uhr, Heiligabend gibt es nur eine Vorstellung um 14.00 Uhr. Am Neujahrstag ist spielfrei und am Mittwoch, 06.01. sind die Vorstellungen um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr. Die Eintrittspreise liegen zwischen 28,- und 54,-€ (ermäßigt zwischen 24,- und 50,-€). Eintrittskarten sind im Vorverkauf ab dem 1. Mai bei der Messe Offenburg-Ortenau und bei allen weiteren bekannten RESERVIX-Vorverkaufsstellen in Offenburg und der Region sowie im Online-Shop des Offenburger Weihnachtscircus auf www.offenburger-weihnachtscircus.de erhältlich. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Freiburg: Wohlfühlen im Wald | Die Waldhaus-Termine im Mai
Mittwoch, 6. Mai, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Auf dieser Tour mit Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., erleben die Teilnehmenden rund um das Waldhaus den Wald im späten Frühling. Sie erfahren Wissenswertes über nachhaltige Waldbewirtschaftung, über das Management der Erholungsfunktion des Waldes sowie die Bedeutung für den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren. Teilnahme frei
Sonntag, 10. Mai, 11 Uhr | Ohne Anmeldung
Feelings in Trees: Konzertmatinee mit AnChora
AnChora unter der Leitung von Martina Freytag (www.martina-freytag.com) präsentiert in seinem Programm einen frechen Mix aus Rock, Pop, Jazz & Soul. Vom Publikum gezogene Baumkarten legen die Liedfolge der Matinee spontan fest. Bei schönem Wetter draußen im Atrium. Der Eintritt von 11 Euro und freundliche Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute.
Mittwoch, 13. Mai, 18 bis ca. 19.30 Uhr | ohne Anmeldung
Exkursion: Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Erholungswald
Bei einer Wanderung durch den Mooswald erläutert Revierförster Ernst Krämer die Waldbewirtschaftung inklusive Holznutzung in einem stark frequentierten Erholungsraum. Bitte an festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung, ggfs. Sonnenschutz und etwas zu trinken denken. Treffpunkt: Spielplatz im Wolfswinkel. Ab 13 Jahren. Teilnahme frei. In Kooperation mit dem städtischen Forstamt
Sonntag, 17. Mai, 11.30 bis 15 Uhr | ohne Anmeldung
Waldgarten: Offene Gartentür, mit Führung und Mitmachaktion
Nahe dem Waldhaus entsteht ein Waldgarten, der nach Permakultur-Prinzipien geplant und gestaltet wird. Durch die Auswahl bestimmter Bäume, Sträucher und Pflanzenarten entsteht ein experimentelles Agroforstsystem. Von 11.30 bis 12 Uhr führt Angie Schmidt als Naturpädagogin und Fachfrau für Permakultur durch den Garten und informiert über das Projekt. Danach sind Interessierte eingeladen, von 12 bis 15 Uhr mit der Projektgruppe aktiv zu werden. Wer es einrichten kann, kommt am besten in wetterangepasster, zur Gartenarbeit tauglicher Kleidung und bringt sich je nach Bedarf etwas Verpflegung mit. Teilnahme frei, Spenden willkommen
Sonntag, 17. Mai, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben: 14 Uhr Lynx lynx – Der Luchs, 16 Uhr Hirundo Rustica – die Rauchschwalbe
Fräulein Brehms Tierleben, das einzige Theater für heimische gefährdete Tierarten und Sprachrohr der Wissenschaft, gastiert an ausgewählten Sonntagen im Waldhaus. Um 14 Uhr präsentiert sie den „kleinen Löwen“ Europas: Lynx lynx, den Luchs. Um 16 Uhr bringt das Fräulein Hirundo Rustica, die Rauchschwalbe, auf die Waldhaus-Bühne. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren (Luchs) bzw. 10 Jahren (Rauchschwalbe) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.
Donnerstag, 21. Mai, 17 bis 18.30 Uhr | Anmeldeschluss: 11. Mai
Stress lass nach: Entspannen im Grünen durch Shinrin Yoku (Waldbaden)
„Shinrin Yoku“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet „Baden in der Waldluft“. Zum Herunterkommen und Durchatmen nach einem Arbeitstag tauchen die Teilnehmenden mit Kristin Vollmar, Referentin für Waldpolitik und zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden, ein in die heilende Wirkung des Waldes und genießen bewusst die Natur mit allen Sinnen. Entspannung, Achtsamkeitsübungen im Wald und Wohlfühlen stehen im Vordergrund. Das Schlendern ist gespickt mit einer Prise Wissen über den Ursprung des Waldbadens und die verblüffenden gesundheitlichen Wirkungen des Waldes. Teilnahmebeitrag: 13 Euro
Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr)
Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-Café) | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Brillenbärin Cashu © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Abschied und neue Perspektiven bei den Brillenbären | Bärin Cashu verlässt die Wilhelma – Fokus liegt künftig auf der Zucht mit ihrer Tochter Suyana
Stuttgart, 29. April 2026 – Die Brillenbärin Cashu ist heute in den italienischen Parco Natura Viva in Bussolengo umgezogen. Die am 20. Dezember 2002 im Zoo Zürich geborene Bärin lebte seit März 2021 gemeinsam mit ihrer Tochter Suyana in der Wilhelma. Mit ihrem Weggang werden nun die Voraussetzungen geschaffen, um künftig einen männlichen Brillenbär dauerhaft im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart zu halten und die Zucht gezielt voranzubringen. Der Fokus liegt dabei auf der mittlerweile achtjährigen Suyana, die sich in einem optimalen Alter für die Fortpflanzung befindet.
Mutter und Tochter waren im März 2021 gemeinsam in die Wilhelma eingezogen. In den vergangenen Jahren wurden beide Tiere zunächst bewusst nicht zur Zucht eingesetzt. Diese Entscheidung erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), das die Fortpflanzung der Tiere gezielt steuert. In der modernen Zoohaltung ist es üblich, nicht alle Individuen gleichzeitig zur Zucht zuzulassen, um eine möglichst hohe genetische Vielfalt innerhalb der Population zu erhalten.
Sichere Sozialstruktur für eine erfolgreiche Zucht
Mit Blick auf ihre biologische Entwicklung befindet sich Suyana nun in einem Alter, in dem eine erfolgreiche Fortpflanzung wahrscheinlich wird. „Um eine langfristig stabile und genetisch vielfältige Population zu sichern, ist es entscheidend, dass zuchtfähige Tiere zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden“, erläutert Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Mit Suyana haben wir eine Bärin im besten Zuchtalter, für die nun ein geeigneter Partner vorgesehen ist.“
Ein erster Versuch, Suyana mit dem männlichen Brillenbär Hubärt aus dem österreichischen Tierpark Herberstein zu verpaaren, blieb im Jahr 2025 erfolglos. Trotz mehrfacher Paarungen kam es zu keiner Trächtigkeit, was unter anderem mit der vergleichsweise kurzen Aufenthaltsdauer von Hubärt von etwas mehr als zwei Monaten zusammenhängen könnte. Für die kommende Zeit ist daher geplant, einen männlichen Brillenbär dauerhaft in der Wilhelma zu halten, um stabile soziale Bedingungen für eine erfolgreiche Zucht zu schaffen.
Bedeutung für den Artenschutz
Die koordinierten Erhaltungszuchtprogramme der EAZA (EEP) verfolgen das Ziel, eine gesunde Reservepopulation bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut aufzubauen und zu erhalten. Auch die Zucht von Brillenbären erfolgt im Rahmen des EEP. Ziel ist der Aufbau einer genetisch vielfältigen Reservepopulation. In der Natur steht die Art unter Druck. Lebensraumverlust und die Zerschneidung von Habitaten gefährden die Bestände. Wissenschaftlich geführte Zoos wie die Wilhelma leisten in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag: Sie sichern nicht nur das Überleben einzelner Arten in menschlicher Obhut, sondern generieren auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verhalten, Fortpflanzung und Haltung. Gleichzeitig fungieren sie als Bildungsorte, die Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung intakter Ökosysteme sensibilisieren und konkrete Zusammenhänge zwischen Artenschutz und menschlichem Handeln vermitteln.
Mit der geplanten Integration eines männlichen Tiers ergeben sich künftig spannende Einblicke in das Sozial- und Fortpflanzungsverhalten dieser faszinierenden Andenbewohner – ein weiterer Schritt im Engagement der Wilhelma für den globalen Artenschutz.
Biologie und Lebensweise der Brillenbären
Der Brillenbär (Tremarctos ornatus) ist die einzige heute noch lebende Bärenart Südamerikas. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Anden von Venezuela bis Bolivien, wo er vor allem in Nebelwäldern und hochgelegenen Bergregionen lebt. Charakteristisch sind die hellen, individuell Fellzeichnungen im Gesichtsbereich, die an eine Brille erinnern und jedem Tier ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. Brillenbären ernähren sich hauptsächlich von pflanzlicher Kost wie Früchten, Beeren, Nüssen und Samen sowie gelegentlich von tierischer Nahrung wie Insekten oder Kleintieren. Brillenbären sind auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Arbeiten für die Hochspannungsleitungen Dietenbach | Tel-Aviv-Yafo Allee für zwölf Wochen einspurig
Für den Bau eines neuen Hochspannungsmasts ist von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 24. Juli, ein Teil der Tel-Aviv-Yafo Allee gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Adelheid-Steinmann-Straße und der Opfinger Straße. Während der gesamten Bauzeit ist die Straße in beide Fahrtrichtungen einspurig.
Die aufwändigen Arbeiten laufen auf den zwei Fahrspuren, die normalerweise Richtung Norden führen. Der Verkehr bleibt jedoch in beide Richtungen einspurig möglich: Dafür wird in der ersten Woche der Mittelstreifen asphaltiert, damit der Verkehr in Richtung Norden auf die Gegenfahrbahn wechseln kann.
Hintergrund: Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils und werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo Allee sowie der B31a verläuft. Die Arbeiten hierfür haben bereits Anfang März begonnen. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Weltacker auf dem Mundenhof eröffnet neue Saison mit buntem Programm | Freiburg. Der Weltacker auf dem Mundenhof lädt am Sonntag, 3. Mai, von 11 bis 16 Uhr zur Saisoneröffnung mit Führungen, Mitmach-Workshops und Infoständen ein. Führungen über den Weltacker finden um 11 und 14.15 Uhr statt. Zudem werden neue Lernstationen zu Boden, Klima und Ernährung vorgestellt.
Der Eintritt ist frei. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Samba-Percussion-Gruppe Brasilikum um 13.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist mit Linsensuppe sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Weitere Infos zum Weltacker gibt es onlline. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Seehund Gina lebte seit 1993 im Zoo © Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger | | | | | Seehund Gina im Zoo Karlsruhe gestorben | Tier aufgrund altersbedingter Beschwerden erlöst
Im Zoo Karlsruhe ist der weibliche Seehund Gina gestorben. Sie wurde am 13. Juli 1992 im Tierpark Bern in der Schweiz geboren und lebte seit dem 3. November 1993 in Karlsruhe. Mit einem Alter von 33 Jahren zählte sie zu den ältesten Seehunden im europäischen Zoobestand. Die Lebenserwartung von Seehunden liegt in der Regel bei etwa 30 bis 35 Jahren.
In den vergangenen Wochen hatte sich der Zustand des Tieres zunehmend verschlechtert. Gina stand unter enger Beobachtung des Tierpflege-Teams sowie der Zootierärzte. Ihr Allgemeinzustand baute sichtbar ab, auch das Sehvermögen ließ deutlich nach. Zuletzt kam sie kaum noch aus dem Wasser und nahm seit einigen Tagen nahezu keine Nahrung mehr auf. Nach sorgfältiger Abwägung wurde das Tier von den Veterinären erlöst.
„Wenn solche Charaktertiere sterben, ist es immer ein trauriger Moment. Viele Generationen von Zoogästen haben sie kennenlernen dürfen. Es ist aber auch sehr schön, dass sie ein solch hohes Alter erreichen durfte“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Der Körper wird nun im Rahmen der üblichen veterinärmedizinischen Routine in der Pathologie untersucht, um weitere Erkenntnisse über den Zustand des Tieres zu gewinnen.
„Mit dem Tod von Gina endet eine jahrzehntelange Tradition der Seehundhaltung im Zoo Karlsruhe. Wir werden mittelfristig den Bereich etwas umbauen und ihn den Seelöwen zusätzlich zur Verfügung stellen. Damit werden diese mehr Platz bekommen“, erläutert Reinschmidt. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Mehr Grün für den Platz der Alten Synagoge | Drei Bäume in Kübeln bringen bald zusätzlichen Schatten
Zentral und urban gelegen ist der Platz der Alten Synagoge nicht nur wichtig für Veranstaltungen und Demonstrationen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort. An heißen Sommertagen konzentriert sich das Leben vor allem an den Rändern im Schatten der Platanen oder in der Nähe des Wasserspiels. Der Wunsch nach zusätzlichen Bäumen und mehr Schatten ist groß.
Kommende Woche stellt eine Fachfirma aus der Region im Auftrag der Verwaltung drei große Baumkübel mit Rundbänken auf, die über die Sommermonate hinweg zusätzlichen Schatten spenden und neue Aufenthaltsorte schaffen. Die Maßnahme ist Teil der Freiburger Grünoasen und läuft zunächst für sechs Monate. Wenn sich die Lösung in der Testphase bewährt, soll sie bleiben.
Zum Einsatz kommen Kübel, die zwei Kubikmeter Substrat fassen. Darin fühlen sich auch große Bäume, die viel Schatten werfen, lange wohl. Durch einen integrierten Wasserspeicher und ein Bewässerungssystem bekommen die Bäume auch im Sommer ausreichend Wasser. Die Rundbänke um die Bäume laden zum Treffen, Ausruhen und Verweilen im Schatten ein.
Auf dem Platz der Alten Synagoge sind zusätzliche Bäume, die im Boden wurzeln, nicht möglich: Unter der Oberfläche befindet sich ein komplexer Aufbau aus speziellem Beton mit einem ausgeklügelten Entwässerungssystem. Zudem befinden sich zahlreiche Schächte und Leitungen im Boden. Deshalb hat die Verwaltung nach einer alternativen Lösung gesucht.
Die Miete der drei Baumkübel inklusive Lieferung, Pflege und Wartung kostet für die sechs Monate insgesamt rund 28.000 Euro. Bei einer späteren Übernahme wird der Mietbetrag vollständig auf den Kaufpreis angerechnet. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Antisemitischer Vandalismus an Foodtruck im Colombipark Freiburg | Gemeinsames Statement mit Oberbürgermeister Martin Horn: Jede Form von Hass und Diskriminierung wird scharf verurteilt
An dem im Colombipark aufgestellten Foodtruck ist es zu antisemitischem Vandalismus gekommen. Die Stadt Freiburg sowie Vertrer*innen von zahlreichen Gemeinden und Institutionen verurteilen das entschieden. Der aktuelle Vorfall steht nicht für sich allein. Bereits Ende Februar kam es im Seepark zu Sachbeschädigungen an der dort erstmals eingerichteten Ramadan-Beleuchtung. Beide Fälle zeigen: Angriffe, die sich gegen Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Herkunft richten, treffen das friedliche Miteinander in der Stadtgesellschaft.
Der betroffene Foodtruck ist Teil eines neuen städtischen Probelaufs: Seit diesem Frühjahr testet die Stadt erstmals Standorte für mobile Gastronomie auf öffentlichen Grünflächen. Der Standort im Colombipark gehört zu den zentralen und gut sichtbaren Flächen.
Oberbürgermeister Martin Horn sagt: „Wir haben in Freiburg gestern einen antisemitischen Vorfall erlebt – und leider ist das nicht das erste Mal, dass sich Hass gegen Religionen richtet. Erst vor wenigen Monaten wurde unsere Ramadan-Beleuchtung gezielt beschädigt. Jetzt trifft es jüdisches Leben im öffentlichen Raum. Das ist inakzeptabel. Die antisemitischen Schmierereien verurteile ich aufs Schärfste. Für Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus oder jede andere Form von Hass und Hetze ist in Freiburg kein Platz. Wer Einrichtungen beschädigt und Menschen aufgrund ihrer Religion angreift, stellt sich gegen unsere Werte des respektvollen Miteinanders. Dem treten wir gemeinsam klar entgegen.“
Nikita Nikischin, Israelitische Gemeinde Freiburg: „Nicht mal eine Woche stand die erste koschere Einrichtung in Freiburg seit dem Holocaust und der Zerschlagung jeglicher jüdischen Infrastruktur in der Stadt vor über 80 Jahren ohne einen Fall von antisemitisch motivierter massiver Sachbeschädigung. Und das auch noch beinahe direkt gegenüber und keine 100 Meter entfernt vom NS-Dokumentationszentrum Freiburg. Ob die Täter sich dessen bewusst waren? Wir, als jüdische Gemeinde, fühlen uns jedenfalls an ältere und jüngere Geschichte erinnert. Wir bedanken uns bei Herrn Aloge und seiner Familie, dass sie dieses wunderbare und einzigartige Projekt realisierten und trotz aller Angriffe standhaft bleiben und weiter betreiben. Wir stehen bei jedem Schritt an ihrer Seite. Wir bedanken uns ebenfalls bei der Polizei für die schnelle Reaktion und umgehende Aufnahme der Ermittlungen und der Stadtgesellschaft für die Solidarität und den Zusammenhalt. All das ist gerade für uns weit mehr als nur Bekenntnis.“
Egalitäre Jüdische Gescher Gemeinde: „Wir, die Egalitäre Jüdische Gemeinde Gescher Freiburg, verurteilen den Vandalismus durch Graffiti und dem Bekleben von antizionistischen Stickern am Jaffa-Foodtruck. Wir sind sehr besorgt über die immer weiter voranschreitende Dekontextualisierung des Begriffes Zionismus. Zionismus bedeutet das Streben nach einem unabhängigen Jüdischen Staat. Zionist ist somit jeder, der sich für das Existenzrecht eines jüdischen Staates ausspricht – ob jüdisch, oder nicht. Israelbezogener Antisemitismus ist eine Gefahr für uns alle.“
Yakov Gitler, Chabad Lubawitsch Freiburg e.V: „Die Beschädigung des koscheren Foodtrucks in Freiburg ist ein Angriff auf jüdisches Leben und erfüllt uns mit großer Bestürzung. Wir danken Oberbürgermeister Martin Horn für seine fortlaufende Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft und sein klares Engagement für ein respektvolles Miteinander in Freiburg. Wir stehen für eine Stadt, in der jüdisches Leben – wie alle Gemeinschaften – willkommen ist und sich zuhause fühlen kann.“
Ahmadiyya Muslim Jamaat Freiburg: „Wir verurteilen jede Form von Gewalt und Hass entschieden und lehnen insbesondere religiös oder rassistisch motivierten Hass in aller Deutlichkeit ab. Dies widersprecht den Werten des friedlichen Zusammenlebens und steht im klaren Widerspruch zum Islam – ganz im Sinne unseres Gründers, des Verheißenen Messias Mirza Ghulam Ahmad, der dazu aufforderte: ‚Verbreitet Frieden auf Erden.‘“
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit: „Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist empört über den neuerlichen antisemitischen Vorfall und bedauert sehr, dass Bilal Aloge in existenzielle Schwierigkeiten kommt. Wir erklären uns solidarisch mit ihm und sind bereit, ihn zu unterstützen.“
Angela Heidler, Dekanin der Evangelischen Kirche Freiburg: „Der Angriff auf den Foodtruck mit koscherem Essen ist viel mehr als die Sachbeschädigung eines Gegenstands. Es ist ein Zeichen von Hass. Diesen erschütternden Angriff auf jüdisches Leben und Religion in Freiburg verurteile ich zutiefst. Jüdisches Leben hat einen festen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. Bedrohung von Menschen und Missachtung von Religion und Lebensform haben keinen Platz. Solche Anschläge wollen Spalten und auseinandertreiben. Sie sind der Nährboden für Hass und Hetze. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir stehen für ein friedliches, respektvolles Miteinander, für Nächstenliebe und Offenheit, für Toleranz und Vielfalt. Diese Haltung schafft Raum für Zusammenhalt und lässt uns miteinander Menschen sein.“
Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg: „Wir stehen ganz klar solidarisch an der Seite aller Menschen jüdischen Glaubens – sie sind „unsere älteren Geschwister im Glauben“ (Johannes Paul II.)“, so Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg i.Br. „Politischer Dissens darf niemals mit Gewalt oder Hetzereien ausgetragen werden. Gewalt beginnt nicht erst dort, wo Menschen verletzt werden, sondern sie findet auch schon in Einschüchterung und Sachbeschädigung statt.“
Jörg Gräfingholt, Evangelische Allianz: „Wie sollen wir reagieren? Zuerst lasst uns für diese Menschen, die so etwas tun, beten. Und selber Gottes Liebe in unserer Stadt sichtbar machen. Sein Licht wird die Finsternis überwinden. Und unseren Freunden vom Jaffa werden wir umso mehr zur Seite stehen.“
Thomas Richter, Vorstand Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen: „Ich bin zutiefst betroffen, dass es in unserer Stadt Gewalt gegen jüdische Einrichtungen gibt. Menschen jüdischen Glaubens sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen jeglichen Respekt. Zufällig war gestern die Vollversammlung der ACK; die Versammlung hat sich eindeutig und unmissverständlich gegen jeglichen Antisemitismus in Freiburg ausgesprochen. Die ACK steht für ein friedliches Freiburg und wird sich immer dafür einsetzen. | | | | | |
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Grüne Quellen
Täglich 10.15 Uhr geht's in den Innenpool @ Zoo Leipzig | | | | | Wonnemonat Mai im Zoo Leipzig | Täglich 10 Stunden tierische Abenteuer erleben
Ab dem 1. Mai hat der Zoo Leipzig wieder täglich zehn Stunden am Tag seine Pforten für tierische Abenteuer geöffnet. Denn der Mai hat es in sich – und hält mit dem 1.-Mai-Wochenende, Himmelfahrt und Pfingsten gleich drei Wochenenden für eine tierisch ausgiebige Familien- und Freunde-Zeit bereit. Zudem gesellen sich auch der Vater- und Muttertag in diesen Reigen ein. Bereits ab 9 Uhr morgens bis 19 Uhr am Abend locken tierische Erlebnisse in der spannenden Tierwelt. Schon um 10.15 Uhr tauchen die Elefanten in ihren Innenpool im Elefantentempel Ganesha Mandir ein. Die neuen Vogelwelten Amazonien und Loriversum sind ganztägig geöffnet und werden im Rahmen der neuen Kommentierungen durch die Tierpfleger vorgestellt. Die Aras und Sittiche leben sich gut in den neuen Flugvolieren ein, neue Arten kommen dazu und versprechen farbenfrohe, lautstarke Erlebnisse. Zudem geben zahlreiche weitere Fütterungen und Kommentierungen in allen Erlebniswelten Einblick in den zoologischen Alltag, tierisches Wissen und überraschende Fakten. Wer seinen Tag vorab planen möchte, findet hier die Übersicht.
Wer auf der Suche nach einem Muttertagsgeschenk ein tierisches Abenteuer im Blick hat, kann aus zahlreichen Tourenangeboten im Mai wählen. Einen besonderen Schwerpunkt auf die Mütter der Tierwelt legt die Frühtour am 10. Mai um 8 Uhr. Aber auch Liebhaber der Pflanzenwelt in Gondwanaland und Technikinteressierte kommen bei Spezialtouren im Aquarium oder der Tropenhalle auf ihre Kosten. Wer bei seinem Lieblingstier gern hinter die Kulissen schauen möchte, findet ebenso ein vielfältiges Angebot, um gemeinsam mit den erfahrenen Zoolotsen auf Expedition zu gehen.
Das Himmelfahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai. und Pfingsten vom 23. bis 25. Mai stehen im Zeichen tierischer Abenteuer und Mitmachaktionen. Mit dem Onlineticket ist nicht nur die Anreise mit den Leipziger Verkehrsbetrieben, sondern auch der direkte Weg durchs Drehkreuz enthalten. Hier geht’s zum Ticketshop: www.zooleipzig.de/tickets. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Versammlungen in der Freiburger Innenstadt | Im Rahmen der alljährlichen internationalen Demonstrationen für die Legalisierung von Cannabis ist auch in Freiburg eine Kundgebung mit dem Titel „Global Marijuana March“ angekündigt. Die 300 Teilnehmer*innen treffen sich am Samstag, 2. Mai, ab 12 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Gegen 15.30 Uhr beginnt ein Aufzug, der über die Route Platz der Universität, Belfortstraße, Wilhelmstraße, Bismarckallee, Friedrichstraße, Friedrichring, Kaiser-Joseph-Straße, Rempartstraße und Platz der Universität zurück zum Platz der Alten Synagoge verläuft. Um 17.30 Uhr soll die Versammlung abgeschlossen sein.
Ab 14 Uhr ist eine Demonstration für Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und Vernunft angemeldet, zu der etwa 40 Personen erwartet werden. Sie beginnt auf dem Konrad-Adenauer-Platz vor dem Konzerthaus und führt in einem Aufzug über Bertoldstraße, Niemens-/Universitäts-/Löwenstraße, Kaiser-Joseph-Straße, Gerberau, Augustinerplatz, Salzstraße und Kaiser-Joseph-Straße zum Europaplatz. Von dort geht es über Kaiser-JosephStraße, Salzstraße, Grünwälderstraße, Kaiser-Joseph-Straße, Rathausgasse, Eisenbahnstraße und Bismarckallee zurück zum Konrad-Adenauer-Platz. Das Ende ist für 17 Uhr vorgesehen.
Außerdem ist von 14 bis 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz eine Versammlung für Frieden auf der Welt mit 10 Personen vorgesehen.
Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstrationen können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar. | | | | | |
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Öko plus
Foto: Veranstalter | | | | | Garten Herrenmühle Bleichheim im Mai | Im Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses ist der Frühling in vollem Gange.
Glyzinien und erste Rosen betören mit ihrem Duft, Schwertlilien begleiten mit ihrer Blütenfülle die Kletterer. Im romantischen Garten von Hansjörg Haas zeigt sich nun die Fülle des ausklingenden Frühjahrs und beginnenden Frühsommers. Die großen Staudenbeete beeindrucken mit Blüten und frischen Grüntönen, unzählige Funkien und Farne bezaubern mit Blattfarben und –formen. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern für Fragen zur Verfügung.
Geöffnet: Sonntag, 10. Mai von 13 bis 18 Uhr, Freitag 8. und 22. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr.
Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
Für Rückfragen: Hansjörg Haas, Tel. 07643 40137 | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Verwaltung legt Gestaltungskonzept für Dietenbachaue vor | Seit Beschluss des Rahmenplans im Dezember 2020 werden bedeutsame Teilbereiche des neuen Stadtteils Dietenbach weiter konkretisiert. Für den Landschaftspark „Dietenbachaue“ legt die Stadtverwaltung nun ein zukunftsweisendes Gestaltungskonzept vor. Es geht darum, einen der zentralen Freiräume des neuen Stadtteils zu einer naturnahen Parklandschaft unter Beachtung ökologischer Aspekte zu gestalten.
Dietenbach ist geprägt von drei großen Grünzügen, die den neuen Stadtteil gliedern. Neben dem Sport- und Bewegungspark, an der Schnittstelle zum Stadtteil Rieselfeld und dem zentral gelegenen Käserbachpark, entsteht noch der 9,5 ha großen Stadteilpark „Dietenbachaue“. Die Dietenbachaue ist etwa drei Mal so groß wie der Stadtgarten und wird ein wichtiger Naherholungsraum für die 16.000 Menschen im neuen Stadtteil. Der, von Auen- und Wiesenflächen geprägte Freiraum, verbindet den alten bestehenden Dietenbachpark im Südosten mit der offenen Wald- und Wiesenlandschaft im Nordwesten und dient damit gleichzeitig als wichtiger Frischluftkorridor zur Klimaanpassung.
Um Hochwasserschutz zu sichern, musste der Dietenbach im Vorfeld durch den Bau von Dämmen und Retentionsflächen ausgebaut werden, dabei wurde der Gewässerlauf durch begleitende Maßnahmen zudem ökologisch aufgewertet.
Beim Gestaltungskonzept für die neue Dietenbachaue standen die Stadtplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen vor der Herausforderung den zu erwartenden Besucherandrang im zukünftigen Park mit den sensiblen Naturbereichen in Einklang zu bringen. Hierfür werden unterschiedliche Gestaltungsbereiche angelegt, die in der Nähe des Bachlaufes dem Naturschutz gerecht werden, in der Nähe der Bebauung dagegen den Fokus auf die Freizeitnutzung legen.
Um den Dietenbach und den unmittelbaren Ufersaum zu schützen, werden Bäume, Sträucher und Wildstauden gepflanzt. Hier soll der respektvolle Umgang mit der Natur im Vordergrund stehen – nur an wenigen Uferstellen werden Besucher*innen gezielt an den Bach herangeführt.
Neben dem ufernahen Auenbereich und von diesem durch arten-blütenreichen Langgraswiesen als Puffer getrennt, laden Parkwegen zum
Spazieren oder Joggen ein, dazu gibt es auch etliche Sitzgelegenheiten. Im Zentrum des Parks befinden sich dann große Rasenflächen für Freizeitnutzungen wie Ballspiel, Yoga, Picknicken, Drachen steigen lassen und vieles mehr. An den Parkrändern – direkt an den Wohngebäuden – werden ausgedehnte Promenaden, Rasen-Terrassen mit vielen Sitzgelegenheiten sowie Spiel- und Sportmöglichkeiten angeboten, die barrierefrei über Rampen und Wege zugänglich sein werden. Hier ist auch Außengastronomie geplant.
Die beigefügten Visualisierungen stellen den Charakter des Landschaftsparks in etwa 15 Jahren dar. Der erste Abschnitt des Parks soll allerdings mit Bezug der ersten Bewohner*innen zur Naherholung bereitgestellt werden. Zur genaueren Ausgestaltung der Freizeit- und Spielangebote wird es noch ein Beteiligungsverfahren geben. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Änderung der Müllabfuhr wegen dem 1. Mai | Wegen dem Tag der Arbeit am Freitag, 1. Mai, verschiebt sich die Müllabfuhr am Freitag auf den Folgetag, also auf Samstag. Dies betrifft die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfallbehälter und die Abholung der gelben Säcke.
Das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck, der Recyclinghof Carl-Mez-Straße und die Verwaltung bleiben am 1. Mai geschlossen.
Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch in der Abfall-App oder auf unserer Homepage | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
Minigolfanlage © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen | | | | | Freizeitspaß im Kurpark | Minigolfanlage in Bad Krozingen lädt zum Spiel ein
BAD KROZINGEN. Wenn die Tage länger werden, lockt der Kurpark Bad Krozingen mit einem besonderen Freizeitangebot für Groß und Klein: Die Minigolfanlage, idyllisch direkt neben dem Kinderspielplatz gelegen, hat ihre Tore für die aktuelle Saison geöffnet. Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen eröffnet den Saisonstart der Minigolfanlage, am 1. Mai. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr kann hier wieder, passend zum Frühlingsstart, Minigolf gespielt werden. Interessierte Spielerinnen und Spieler sollten beachten, dass die letzte Schlägerausgabe um 17:15 Uhr erfolgt, um einen geregelten Spielablauf bis zum Ende der Öffnungszeit zu ermöglichen.
Auch für Gäste, die nicht selbst zum Schläger greifen möchten, bietet die Anlage einen Mehrwert: Der Eis- und Getränkeverkauf ist während der Spielzeiten ebenfalls für externe Besucherinnen und Besucher geöffnet.
Da das Spielvergnügen im Freien stattfindet, sind die Öffnungszeiten maßgeblich von der Witterung abhängig. Die Kur und Bäder GmbH weist daher darauf hin, dass Änderungen in Abhängigkeit zur Wetterlage ausdrücklich vorbehalten bleiben.
Für weitere Informationen steht die Website www.bad-krozingen.info zur Verfügung. Telefonische Auskünfte erteilt die Tourist-Information unter der Nummer 07633/4008-163. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Freiburg: Maihock in Ebnet führt zur Umleitung der Buslinie 18 | | Am Freitag, 1. Mai 2026, findet in Freiburg-Ebnet der jährliche Maihock der Feuerwehr statt. Dafür wird die Straße „Unteres Grün“ zwischen 10 und 22 Uhr gesperrt. In dieser Zeit wird die Linie 18 umgeleitet. Die Haltestelle Unteres Grün wird an die Kreuzung der Bruggastraße/Unteres Grün verlegt | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Filmtipp: LA RESERVA | Mexiko, Katar 2025, OmeU, 92 Min.
Regie: Pablo Pérez Lombardini
In einem Naturschutzgebiet im mexikanischen Hochland von Monte Virgen entdeckt Försterin Julia, dass eine Gruppe illegaler Holzfäller immer weiter ins Reservat vordringt. Fest entschlossen, die Bande aufzuhalten, meldet sie den unerlaubten Holzeinschlag bei den Behörden. Doch von Seiten des Staates folgt keine Hilfe. Unterdessen haben die Einwohner*innen von Monte Virgen mit schlechten Kaffeeernten zu kämpfen. Auch sie äußern wenig Interesse daran, die Holzfäller zu vertreiben, als Julia sie um Unterstützung bittet. Die Försterin bleibt standhaft in ihrem Einsatz um den Erhalt des Waldes und wird plötzlich vor eine Entscheidung gestellt. Wie viel kann sie im Kampf gegen die fortschreitende Abholzung opfern?
Kommunales Kino Freiburg, CineLatino
Di 28.04., 19:00 | | | | | |
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Veranstaltungen
(c) VAG / Anja Thölking | | | | | Kostenlose Fahrt mit der Schauinslandbahn für Menschen mit Behinderung | Aktionstag am Sonntag, 3. Mai
App unterstützt mobilitätseingeschränkte Personen
Die Schauinslandbahn lädt am Sonntag, 3. Mai, zu einem Aktionstag für mehr Teilhabe ein. Menschen mit Behinderung können den Freiburger Hausberg an diesem Tag kostenfrei und barrierearm erleben. Voraussetzung für die Gratisfahrt: Ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 Prozent. Eine Begleitperson fährt ebenfalls kostenfrei mit, wenn im Ausweis das Merkzeichen B eingetragen ist. Die Schauinslandbahn ist an dem Tag von 9 bis 17 Uhr in Betrieb.
Direkt unterhalb der Bergstation beginnt ein barrierefreier Weg. Er führt bis zum Institut für Sonnenphysik und Strahlenforschung. Nutzende können die Strecke selbstständig und im eigenen Tempo erkunden. Für mobilitätseingeschränkte Menschen bietet die App „Schauinslandbahn barrierefrei“ Unterstützung beim Besuch. Sie bietet Orientierung und Informationen entlang des Weges. Inhalte stehen in der App in leichter Sprache, Gebärdensprache und als Audio zur Verfügung.
Initiiert hat den Aktionstag der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V.. Neben der Schauinslandbahn beteiligen sich bundesweit weitere Bergbahnen an der Aktion. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Feiern wie Götz von Berlichingen: Burg Hornberg | | Ihre malerische Lage auf einem Bergsporn über dem Neckartal, die vielen Türme und wehrhaften Mauern machen die Burg Hornberg bei Neckarzimmern zum Inbegriff einer mittelalterlichen Adelsburg. Bewohnt und betrieben wird sie von der Baronsfamilie von Gemmingen-Hornberg. Als berühmtester Bewohner gilt aber der Ritter Götz von Berlichingen. Das historische Vorbild für Goethes gleichnamiges Drama lebte und starb auf der Burg im Odenwald, in der man nicht nur seine Originalrüstung bestaunen, sondern auch fürstlich schlemmen, feiern und übernachten kann. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Restabfallanalyse 2025 | Freiburg ist auf einem guten Weg und belegt bundesweit Spitzenposition
Trockene Wertstoffe werden gut getrennt – bei Bioabfällen ist noch Luft nach oben
Windeln, Zigaretten oder Katzenstreu: In den Restmüll gehören nur Abfälle, die nicht weiter verwertbar sind. So lassen sich Biomüll, Kunststoffe und Metalle besser recyceln. Das spart Energie, senkt Treibhausgase und schont Ressourcen. Mülltrennung schützt also direkt das Klima. Um zu prüfen, wie gut gelingt, hat die Stadt 2025 den Freiburger Restmüll genauer untersucht. Die Analyse zeigt, wie sich der Restmüll zusammensetzt, welche Wertstoffe noch darin landen und wie nah Freiburg den Zielen des neuen Abfallwirtschaftsplans Baden-Württemberg kommt. Das Ergebnis: Freiburg ist auf einem guten Weg – hat aber noch Luft nach oben.
2024 hat jede*r Freiburger*in durchschnittlich 93 Kilogramm Restmüll produziert. Bei vergleichbaren Städten liegt die Menge bei 151,1 Kilogramm. Damit schneidet Freiburg deutschlandweit nicht nur besonders gut ab, sondern ist unter allen Städten in der Republik sogar Spitzenreiterin beim Restmüllvermeiden. Die Restabfallanalyse wurde 2025 ausschließlich in Privathaushalten durchgeführt. Dort fielen hochgerechnet 84,4 Kilogramm Restmüll pro Kopf an. Der Unterschied erklärt sich durch zusätzliche Restabfallmengen aus Gewerbebetrieben.
Die Analyse zeigt aber auch: Noch immer landen zu viele organische Abfälle im Restmüll – insgesamt 42 Prozent. Von diesen 42 Prozent könnten vier Fünftel über die Biotonne entsorgt werden. Bei dem verbleiben Fünftel handelt es sich um verpackte Lebensmittel, die zwar in den Restmüll gehören aber entpackt auch in der Biotonne besser aufgehoben wären. Dabei ist Biomüll ein echtes Recyclingwunder: In Freiburgs Vergärungsanlagen entstehen daraus Biogas für Strom und Wärme sowie Kompost für die Landwirtschaft. Landen organische Abfälle stattdessen im Restmüll, werden sie verbrannt – so gehen wertvolle Ressourcen verloren.
Den organischen Anteil dominieren vor allem Küchenabfälle. Gartenabfälle spielen dagegen kaum eine Rolle. Das zeigt, dass die bestehenden Sammelangebote gut funktionieren. Die Freiburger*innen nutzen Grünschnittannahmestellen, Schnittgutsammlung, Laubsäcke und Recyclinghöfe sehr zuverlässig.
Besonders erfreulich ist, dass neben organischen Abfällen nur rund zwölf Prozent weitere recyclingfähige Wertstoffe im Restmüll landen. Fünf Prozent entfallen auf Papier und Pappe, drei Prozent auf Glasverpackungen, drei Prozent auf Kunststoffverpackungen, weniger als ein Prozent auf Metallverpackungen und ein Prozent auf Verbundverpackungen. Diese könnten jeweils über etablierte Sammelsysteme erfasst werden.
Die Analyse zeigt, dass das Restabfallaufkommen stark von der Bebauungsstruktur abhängt. In Ein- und Zweifamilienhäusern liegt es bei 63,6 Kilogramm pro Einwohner*in und Jahr, in geschlossenen Mehrfamilienhausbebauungen (Grundstücke ohne beziehungsweise mit geringem Garten- oder Grünflächenanteil) bei 65,9 Kilogramm, in offenen Mehrfamilienhausbebauungen (Grundstücke mit Garten- oder Grünflächenanteil) bei 73,3 Kilogramm und in Großwohnanlagen ab acht Haushalten bei 106,3 Kilogramm. Größere Wohnanlagen weisen damit im Vergleich ein überdurchschnittliches Restabfallaufkommen auf. Hier gibt es bei der Abfalltrennung noch das größte Verbesserungspotenzial.
Auch bei den organischen Abfällen zeigen sich deutliche Unterschiede je nach Wohnform: In Ein- und Zweifamilienhäusern liegt der Anteil im Restmüll bei 35 Prozent – ein Hinweis darauf, dass die Biotonne dort gut genutzt wird. In offenen Mehrfamilienhäusern steigt der Anteil auf 38 Prozent, in geschlossenen Mehrfamilienhäusern auf 40 Prozent und in Großwohnanlagen auf 46 Prozent.
Erstaunlich ist: Nur 32 Prozent der durchschnittlichen 84,4 Kilogramm Restabfall pro Einwohner*in sind tatsächlich „echter“ Restmüll – also Abfälle, die nicht weiter verwertet werden können und in die Restmülltonne gehören.
Diese Ergebnisse sind auch im Hinblick auf die Ziele des Abfallwirtschaftsplans Baden-Württemberg wichtig. Dazu gehören unter anderem eine bessere Abfalltrennung und die Förderung des Recyclings. Bis 2030 sollen maximal 25 Kilogramm verwertbare Bioabfälle pro Einwohner*in und Jahr im Restabfall enthalten sein. Freiburg liegt aktuell noch rund drei Kilogramm darüber. Bei den trockenen Wertstoffen beträgt der Zielwert maximal zehn Kilogramm pro Einwohner und Jahr, wobei Freiburg diesen mit 10,3 Kilogramm nur knapp überschreitet.
Damit zeigt die Restabfallanalyse ein insgesamt positives Bild, macht aber gleichzeitig deutlich: Das größte verbleibende Potenzial, um den Restabfall weiter zu reduzieren – dem zentralen Ziel des Freiburger Abfallwirtschaftskonzepts – liegt weiter beim Bioabfall. Die getrennte Sammlung trockener Wertstoffe ist dagegen bereits auf einem sehr hohen Niveau.
Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit betont: „Wir sind bereits auf einem guten Weg. Trotzdem müssen wir unseren Müll noch besser trennen – also noch mehr richtig sortierten Bioabfall in die Biotonne werfen. Mein großer Dank geht an die vielen Freiburger*innen, die das bereits machen.“
Mit der Kampagne #wirfuerbio hat die Stadt 2025 den Fokus auf bessere Bioabfallqualität gelegt. Ziel ist es, Störstoffe in der Biotonne zu reduzieren. Aufkleber an den Tonnen erklären in einfacher Symbolsprache, was hineingehört und was nicht. Bei falsch befüllten Tonnen wurde direkt vor Ort informiert. Diese Kampagne wird 2026 fortgesetzt und um das Thema Wertstoffe erweitert. So sollen noch mehr organische Abfälle aus dem Restmüll in die Biotonne gelangen – dorthin, wo sie hingehören. | | | | | |
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Verschiedenes
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Start der Pfingstrosen-Blüte in der Wilhelma | Üppiger Blütenzauber mit historischen Wurzeln
In der Wilhelma nimmt der Frühling seinen Lauf: Nachdem die Blüte der Magnolien im Maurischen Garten mittlerweile beendet ist, entfalten nun die Pfingstrosen, auch Päonien genannt, ihre ganze Pracht. Zahlreiche Exemplare stehen dieses Jahr bereits in der zweiten Aprilhälfte in voller Blüte.
Besonders markant sind die Strauch-Pfingstrosen mit ihren üppig gefüllten und angenehm duftenden Blüten, die einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen können. Ihr Farbspektrum reicht von zarten Weiß- und Rosatönen bis hin zu kräftigem Purpur. Bei einigen Hybriden kommen sogar gelbe Blüten vor. Die Pflanzen wachsen als verholzende Halbsträucher und können ein Alter von mehr als 60 Jahren erreichen.
Ein Teil der heute in der Wilhelma gezeigten Päonien hat eine besondere kulturhistorische Bedeutung: Die rosa blühenden Sträucher entlang der Böschung des oberen Blumengartens gehen vermutlich direkt auf Pflanzungen aus der Zeit König Wilhelms I. zurück, der Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals Pfingstrosen an dieser Stelle etablieren ließ. Durch Ableger, also genetisch identische Klone der Mutterpflanzen, konnte dieser historische Bestand bis in die Gegenwart erhalten werden.
Botanisch gehören Pfingstrosen zu einer vergleichsweise kleinen Pflanzengruppe mit rund 33 Arten, die in gemäßigten Klimazonen Eurasiens und Nordamerikas verbreitet sind. Ihre ursprünglichen Lebensräume reichen von offenen Graslandschaften bis in sonnige Gebirgslagen. In Ostasien wurden Pfingstrosen bereits vor über 1.000 Jahren kultiviert. Von dort aus gelangten sie im 18. Jahrhundert nach Europa und wurden rasch zu geschätzten Zierpflanzen in fürstlichen Gärten.
Die Blütezeit der Pfingstrosen hat sich in den vergangenen Jahren, sicherlich in Zusammenhang mit dem Klimawandel, zunehmend nach vorne verlagert. Ursprünglich, wie ihr Name nahelegt, erst um das Pfingstfest herum blühend, öffnen sich viele Exemplare inzwischen bereits Ende April oder Anfang Mai. Späte Frosteinbrüche können dann allerdings auch die empfindlichen Blüten gefährden.
zum Bild oben:
In der Wilhelma hat die Blüte der Pfingstrosen begonnen.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Nostalgischer Sehnsuchtsort: Schloss Heidelberg | | Baden-Württembergs wohl berühmteste Schlossanlage ging aus einer ehemaligen Burg hervor und erhielt ihre spätere Gestaltung während der Renaissance. Bereits am Ende des 17. Jahrhunderts fiel das Heidelberger Schloss den Zerstörungen des Pfälzischen Erbfolgekriegs zum Opfer. Während der Romantik wurde die Ruine schließlich wiederentdeckt und machte Heidelberg zum Sehnsuchtsort vieler Maler und Dichter. Heute gehört das Schloss zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Land. Launige Kostüm- und Dialektführungen offenbaren seine Geheimnisse. | | Mehr | | | |
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Veranstaltungen
(c) Veranstalter | | | | | Filmtipp: Michael | USA 2026 | Ab 12 Jahren | 127 Minuten
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Jaafar Jackson, Colman Domingo, Nia Long, Juliano Krue Valdi
Er war und ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – Michael Jackson. Antoine Fuqua erzählt das Leben des „King of Pop“, vom Kinderstar bei „The Jackson 5“ bis zum größten Popstar der Welt. In der Hauptrolle überzeugt Jaafar Jackson, der reale NeffÂe des Sängers, der seinem Onkel erstaunlich ähnlich sieht und viele seiner berühmten Bühnenmomente authentisch nachstellt. Das Porträt eines Ausnahmetalents, dessen Musik und Geschichte die Welt bewegte.
Der junge Michael Jackson (Juliano Krue Valdi) wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen Führung seines Vaters Joe (Colman Domingo) schon früh auf eine Musikkarriere getrimmt. Mit der Familienband „Jackson Five“ feiert er erste Erfolge, bereits im Alter von 13 Jahren startet er seine Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter (Jaafar Jackson) wird sein Leben von der Musik bestimmt, wenn diese sich auch verändert. Ende der 1970er Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross und den Produzenten Quincy Jones kennen. Das von Jones produzierte Album "On the Wall" (1979) wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte Platte "Thriller" noch übertroffÂen wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es zum Bruch mit seinem Vater, den Jackson als Manager entlässt und durch den Anwalt John Branca ersetzt… Der Film erzählt die Geschichte des großen Musikers Michael Jackson – weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden. Von einigen seiner legendären Auftritte aus seiner frühen Solokarriere bis zum Leben abseits der Bühne – ein aufwändig inszenierten Musik-Biopic mit starken Darbietungen und viel Nostalgie, das vor allem das musikalische Vermächtnis von Michael Jackson feiert.
Läuft in der Harmonie Freiburg | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Schadenskartierung am Martinstor Freiburg | Nach Drohnenkamera und Fassadenkletterer kommt im Mai das Baugerüst
Das Martinstor ist schön, alt und (was nicht allgemein bekannt ist) unter ständiger Beobachtung. Zuständig für das turnusmäßige Kartieren der Schäden am Tor ist das städtische Immobilienmanagement (IMF). In dessen Auftrag wurden im Herbst 2024 die Oberflächen des Martinstors mit einer Drohnenkamera hochauflösend fotografiert. Im Mai 2025 folgten dann Fassadenkletterer, die in mehreren Nachtschichten die kartierten Schäden genauer untersuchten. Mit Laser-Scans wurden anschließend 3D-Daten generiert und Bestandspläne erstellt – wie bei allen Schritten in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Die Anneliese-Müller-Stiftung unterstützt die Schadenskartierung mit 40.000 Euro.
Nun stehen die nächsten Etappen der Bestandsaufnahme an. Im Innenbereich geht es ums Erfassen vorhandener Schäden. Für die Fassade ist ein restauratorisches Putzgutachten nötig. Weitere Untersuchungen nehmen die vorliegenden bauschädlichen Salze und das unterschiedliche Fugenmaterial im Naturstein ins Visier. Danach wird eine Musterfläche für die spätere Sanierung von Putz und Naturstein angelegt. Parallel prüfen Statiker im Innenbereich das konstruktive Gefüge.
All diese Arbeiten finden fern des Rampenlichts statt. Was die Öffentlichkeit aber mitbekommen wird, ist das Arbeitsgerüst, das Anfang Mai an die Ostfassade gestellt wird. Es soll dem Zugang ins Obergeschoss des Martinstors mit Arbeitsgeräten dienen und wird bis Juli stehen.
Die Ergebnisse aller Untersuchungen liegen voraussichtlich in diesem Sommer vor und bilden die Grundlage für die weiterführende Planung. Danach wird die Finanzierung geklärt und können Zuschussanträge gestellt werden. Wenn alles gut geht, kann die Sanierung der Schäden im Jahr 2028 beginnen. | | | | | |
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Öko plus
Zwergotter-Jungtiere entdecken die Aussenanlage © Zoo Basel | | | | | Zwergotter-Jungtiere entdecken die Aussenanlage | Am 19. Januar 2026 sind im Zoo Basel zwei gefährdete Zwergotter (Aonyx cinereus) geboren. Nach ihren ersten Lebenswochen in der Wurfbox erkunden die Geschwister nun erstmals die Aussenanlage. Dabei liefern sie sich verspielte Raufereien – ein typisches Zeichen für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Für Mutter Riya (8) und Vater Ramu (3) sind es die ersten Jungen, die sie erfolgreich aufziehen, für den Zoo Basel die ersten jungen Otter seit 13 Jahren.
Zwergotter (Aonyx cinereus) sind die kleinsten Otter der Welt. Sie leben an Flüssen und Seen, in Sümpfen, küstennahen Feuchtgebieten, Mangrovenwäldern und Reisfeldern in Süd- und Südostasien. Dort jagen sie im Wasser nach Krebsen, Muscheln, Schnecken und weiteren Wasserlebewesen.
Lange erwartet
Seit dem 27. Juni 2023 bewohnen Zwergotter-Weibchen Riya (8) und das Männchen Ramu (3) die Aussenanlage vor dem Vogelhaus. Nachdem ein erster Wurf im Jahr 2025 erfolglos blieb, kamen am 19. Januar 2026 zwei Jungtiere zur Welt. Für den Zoo Basel sind es die ersten jungen Otter seit 13 Jahren. Da Otter während der Aufzucht sehr störungsempfindlich sind, wurde die Familie zunächst nicht gestört. Erst bei der ersten tierärztlichen Kontrolle am 6. März 2026 zeigte sich, dass es sich um zwei Jungtiere handelt. Die Nesthocker kommen nackt und blind zur Welt, weshalb die beiden Jungtiere, ein Männchen und ein Weibchen, ihre ersten Lebenswochen geschützt in der Wurfbox verbrachten. Mit den steigenden Temperaturen erkunden sie nun erstmals die Aussenanlage.
Verspieltes Verhalten
Auf der Aussenanlage sind derzeit wilde Raufereien und Spasskämpfe der jungen Zwergotter zu beobachten. Otter sind gesellige und verspielte Tiere. Oft sind sie in Familienverbänden von bis zu zwölf Tieren auf Nahrungssuche unterwegs. Sie verfügen über ein vielfältiges Stimmrepertoire, das mindestens zwölf verschiedene Laute wie Begrüssungs-, Alarm- oder Paarungsrufe umfasst.
Bestand abnehmend
Der Bestand der Art ist rückläufig. Die Ursachen sind Lebensraumveränderungen durch Strassen- und Dammbau, Wasserverschmutzung und Bejagung. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Zwergotter auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten als gefährdet (vulnerable) ein. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Feuerwehr Freiburg: Entschärfung Pikrinsäure | Fehrenbachallee, Freiburg, 23. April, 12:13 Uhr. In einem Wohngebäude wurde eine Wohnung entrümpelt, in dessen Keller vor vielen Jahren durch den Wohnungsinhaber Chemikalien gesammelt wurden. Darunter war auch Pikrinsäure, die aufgrund Austrocknung ein explosives Potential entwickelt hatte. Die Beurteilung der Gefährlichkeit wurde durch eine Entschärfergruppe der Bundespolizei vorgenommen, die die Notwendigkeit einer kontrollierten Sprengung feststellte.
Die Feuerwehr unterstütze in Amtshilfe bei der Grabung eines Erdlochs, um die Detonationsenergie zielgerichtet abzuleiten. Weiter wurde die Lage, zusammen mit dem Amt für öffentliche Ordnung, als Vertreter der Stadtverwaltung vor Ort begleitet. In enger Abstimmung mit der Polizei wurde auch ein Hinweis an die Bevölkerung über die Warn-App NINA verbreitet, um vor dem entstehenden Knall zu warnen und dessen Ursache zu erklären.
Nach erfolgreicher Entschärfung wurde die Absperrung durch die Polizei aufgehoben. | | | | | | | Autor: Amt für Brand u.Katastrophenschutz der Stadt FR |
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Veranstaltungen
| | | | | Versammlungen mit Aufzug am Samstag in der Freiburger Innenstadt | Am Samstag, 25. April, findet in Freiburg eine Kundgebung unter dem Motto „Freiheit für Libanon“ statt. Sie beginnt um 15 Uhr auf dem Augustinerplatz. Die erwarteten 300 Teilnehmer*innen ziehen über Gerberau, Kaiser-Joseph-Straße, Rempartstraße, Platz der Alten Synagoge, Rotteckring, Gauchstraße, Kaiser-Joseph Straße und Salzstraße zurück zum Augustinerplatz verläuft. Die Versammlung endet um 17.30 Uhr.
Außerdem ist von 16 bis 18.30 Uhr eine Demonstration zum Thema „Psychotherapie retten – gegen Kürzungen im Gesundheitswesen“ mit etwa 200 Personen angemeldet. Treffpunkt ist der Stühlinger Kirchplatz. Um 16.45 Uhr startet ein Fahrradkorso über die WiwilÃ-Brücke, die Schnewlinund Heinrich-von-Stephan-Straße zur Basler Straße, dann weiter über die Kronen-, Werthmann-, Rempart- und Wallstraße. Nach der Fahrt auf dem Schlossberg- und Leopoldring setzt sich der Aufzug über Habsburgerstraße, Rennweg, Stefan-Meier-Straße und Bismarckallee fort. Über die WiwilÃ-Brücke gelangt der Fahrradkorso zurück auf den Stühlinger Kirchplatz.
Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstrationen können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.
Zudem finden im Wahlkampf zur Oberbürgermeisterwahl stationäre Versammlungen von Kandidierenden ohne Auswirkungen auf den Verkehr statt. | | | | | |
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