Prolixletter
Mittwoch, 21. Oktober 2020
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
 
Stadt fördert zwölf Clubs und MusikspielstÀtten
Kulturamt und Popsupport Freiburg vergeben ZuschĂŒsse in Höhe von 68.000 Euro

100.000 Euro hat der Gemeinderat der Stadt Freiburg zur UnterstĂŒtzung von Clubs und MusikspielstĂ€tten in der Corona-Zeit bereitgestellt. Über das Förderprogramm werden Live-Veranstaltungen und Mietkosten bezuschusst. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist zeigt sich, dass die Mittel nicht in voller Höhe ausgezahlt werden können.

Bis zur Abgabefrist am 11.September sind im Kulturamt 15 AntrĂ€ge in Höhe von insgesamt 115.000 Euro eingegangen. Davon entfielen drei Antragssteller aus formalen GrĂŒnden, da sie der Minimalanforderung nicht entsprachen, sie fallen nicht unter die Definition von Musikclub oder MusikspielstĂ€tte. BerĂŒcksichtigt wurden dagegen solche Clubs und MusikspielstĂ€tten, die nicht allein auf Veranstaltungen angewiesen sind und die ĂŒber Einnahmequellen aus anderen GeschĂ€ftszweigen verfĂŒgen, etwa Gastronomie oder öffentliche ZuschĂŒsse.

Das Kulturamt und der Popsupport der FWTM haben die Ausschreibung mit detaillierten Hinweisen zu Anforderungen und Voraussetzungen fĂŒr die AntrĂ€ge bereitgestellt. Einige der verbleibenden 12 AntrĂ€ge entsprachen nicht den Anforderungen. Das fĂŒhrte dazu, dass das Förderbudget nur zu zwei Dritteln ausgeschöpft werden konnte.

FĂŒnf Clubs und MusikspielstĂ€tten stellten einen Antrag auf die Bezuschussung von Live-Veranstaltungen. Der Zuschuss soll darin unterstĂŒtzen, Live-Veranstaltungen auch unter Corona-Auflagen möglich zu machen. FĂŒr diese fĂŒnf AntrĂ€ge wurden ZuschĂŒsse in Höhe von insgesamt 33.000 Euro vergeben.

Bei den anderen AntrĂ€gen ging es um ZuschĂŒsse zu den Mietkosten. Dieser Zuschuss soll die finanzielle Belastung von Clubs und MusikspielstĂ€tten mindern, vor allem wenn derzeit keine Veranstaltungen stattfinden können. FĂŒr diesen Zweck wurden an acht Clubs und MusikspielstĂ€tten insgesamt 35.000 Euro vergeben. Überraschend war die insgesamt relativ geringe Anzahl an AntrĂ€gen.

Die Vergabeentscheidungen im Einzelnen sind auf der Seite der Stadt Freiburg veröffentlicht. www.freiburg.de/kulturamt
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Verschiedenes 
 
caravan live 2020
caravan live 2020 / Foto: Doris Helle-Fichtner
 
caravan live 2020
1. bis 4. Oktober 2020, Messe Freiburg

Rund 13.000 Besucher_innen: Aussteller sind sehr zufrieden mit der DurchfĂŒhrung der caravan live in Corona-Zeiten.

Die viertĂ€gige Fachausstellung fĂŒr Reisemobile und Caravans in der Messe Freiburg war die erste Messe nach rund 7 Monaten Pause.

Der Trend zum individuellen Urlaub war auch auf der caravan live zu spĂŒren. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich verschiedene Fahrzeugtypen und Marken anzusehen und sich umfassend beraten zu lassen. In diesem Jahr kamen besonders viele Campingeinsteiger auf die caravan live. So waren dann auch insbesondere die kompakten Campingbusse und auch Kastenwagen sowie Dachzelte und Klappcaravans beliebter denn je bei den Messebesuchern. Auch die Aussteller in den Bereichen Campingzubehör, technische AusrĂŒstung und „MobilitĂ€t beim Campen“ registrierten ein reges Interesse. Die 80 Aussteller zeigten sich sehr zufrieden mit der ersten Messe, die in Freiburg unter Corona-Bedingungen durchgefĂŒhrt wurde. Neben BeratungsgesprĂ€chen konnten sie auch etliche KaufabschlĂŒsse tĂ€tigen. „Unser Hygienekonzept hat sich bewĂ€hrt – die caravan live war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Es war schön zu sehen, wie diszipliniert sich Besucher und Austeller an die zurzeit geltenden Bestimmungen gehalten haben. 59 Prozent der befragten Besucher gaben an, sich im Vorfeld ĂŒber das Hygienekonzept informiert zu haben - die Umsetzung des Konzeptes vor Ort bewerteten 94 Prozent mit sehr gut oder gut und gaben an, sich sehr sicher gefĂŒhlt zu haben. Dies bestĂ€tigt uns, dass Messen in Corona-Zeiten – wenn auch mit EinschrĂ€nkungen, wie zum Beispiel einer geringeren Besucherzahl – erfolgreich und sicher durchgefĂŒhrt werden können“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki. „Mit den rund 13.000 Besuchern haben wir eine Auslastung von nahezu 90% der maximal zugelassenen 14.800 Besuchern erreicht, was ein großartiges Ergebnis ist.“

Dies können auch die Aussteller bestĂ€tigen. Raimund Graner, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von SĂŒdcamper Fahrzeugtechnik Graner aus Malterdingen ist zum ersten Mal als Aussteller auf der caravan live dabei und mit eher geringen Erwartungen nach Freiburg gefahren. Doch er zeigt sich am letzten Tag der Fachausstellung insgesamt sehr zufrieden: „Durch die Online Vorregistrierung war genau die richtige Zielgruppe vor Ort, wir konnten sehr viele gute GesprĂ€che fĂŒhren“, so Graner. Auch Oliver Offenburger von holzmobil.de zieht ein absolut positives Ergebnis und freut sich bereits auf die nĂ€chste Ausgabe im Jahr 2021: „Als regionaler Hersteller ist die caravan live 2021 bereits gesetzt. Wir sind vom großen Zuspruch der Besucher ĂŒberwĂ€ltigt, welche teilweise mehrere Stunden hergefahren sind, nur um unser Holzmobil live zu besichtigen“, berichtet Offenburger am letzten Messetag. „Das Einzugsgebiet der caravan live ist grĂ¶ĂŸer als wir erwartet haben!“, so Offenburger.

Dass die Camping- und Reisebranche boomt hat auch Arno Devilee von Arno’s Campingshop gemerkt, da er „jede Menge Zubehör direkt vor Ort verkauft“ hat und auch insgesamt „sehr zufrieden“ mit der Messe ist, sogar unter Pandemiebedingungen. „Anfangs waren wir sehr skeptisch, ĂŒberhaupt an der caravan live 2020 teilzunehmen“, so Sabine Schmid, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von Autohaus Schmid Waldkirch. „Wir sind jedoch sehr positiv ĂŒberrascht worden, das Konzept der Messe wurde sehr gut umgesetzt, die Besucher und auch die Aussteller haben sich sehr verantwortungsbewusst an die Auflagen gehalten. Auch mit den VerkaufsabschlĂŒssen sind wir in diesem Jahr sehr zufrieden.“

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Ausstellern und Besuchern fĂŒr das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns, dass sie dadurch zum Erfolg der caravan live 2020 beigetragen haben“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki.

Im kommenden Jahr findet die caravan live vom 30. September bis 3. Oktober 2021 in der Messe Freiburg statt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Mehr Sicherheit fĂŒr den Fuß- und Radverkehr
Umbau an Ampeln der Kreuzung Eschholz-/Carl-Kistner-Straße
Anlage wird von Montag bis Mittwoch abgeschaltet

Der Straßenanschluss fĂŒr das Neubaugebiet Gutleutmatten-Ost wird endgĂŒltig fertiggestellt. DafĂŒr muss auch die Ampelanlage an der Kreuzung Eschholz-/Carl-Kistner-Straße angepasst werden. Das Garten- und Tiefbauamt nutzt die Gelegenheit, um die Kreuzung fĂŒr den Fuß- und Radverkehr sicherer zu machen.

Wer kĂŒnftig zu Fuß oder mit dem Rad die Abbiegespur von der Eschholzstraße auf die Carl-Kistner-Straße queren will, kann dies sicherer tun, denn hier werden zusĂ€tzliche Ampelsignale aufgebaut. Das besondere an diesen Ampeln ist: sie stehen immer auf GrĂŒn. Erst wenn ein Fahrzeug auf die Abbiegespur fĂ€hrt, wird ein Detektor aktiviert und beantragt grĂŒnes Licht fĂŒr den Abbiegeverkehr. Zudem werden zusĂ€tzliche Signale fĂŒr den Fuß-und Radverkehr angebracht, die auf den Straßenbahnverkehr hinweisen.

WĂ€hrend des Umbaus muss die gesamte Ampelanlage abgeschaltet werden. Der Umbau findet statt von Montag, 5. Oktober, bis voraussichtlich Mittwoch, 7. Oktober. WĂ€hrend die Ampel abgeschaltet ist, gilt auf der Eschholzstraße dort aus SicherheitsgrĂŒnden eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer. ZusĂ€tzlich muss das Linkseinbiegen, von der Carl-Kistner-Straße in die Eschholzstraße untersagt werden. Eine sichere und nahe Querungsmöglichkeit fĂŒr den Fuß- und Radverkehr ĂŒber die Eschholzstraße besteht an der Kreuzung Arne-Torgensen-Straße/Eschholzstraße. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr die EinschrĂ€nkungen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Neues SC-Stadion: Erschließungsarbeiten sind abgeschlossen
Suwonallee jetzt offiziell fĂŒr den Verkehr freigegeben

Freiburg, 02.10.2020. Nach gut 18 Monaten Bauzeit sind die Erschließungsarbeiten fĂŒr das neue SC-Stadion nun vollstĂ€ndig abgeschlossen. Dazu gehören die Suwonallee als wichtigste Zufahrtsstraße zum Stadion und gleichzeitig Verbindungsachse zwischen der Madison- und Granadaallee, ein Geh- und Radweg entlang der Suwonallee, der Boulevard zum Stadion, zahlreiche ParkplĂ€tze sowie ein großer Busbahnhof.

Bei der heutigen offiziellen Freigabe der Suwonallee machte OberbĂŒrgermeister Martin Horn deutlich: „Die Freigabe dieser wichtigen Erschließungsstraße ist einer der letzten Meilensteine der stĂ€dtischen Infrastruktur hier am neuen SC-Stadion. Profitieren werden davon auch der Uni-Campus, das Industriegebiet Nord und auch die Stadtteile BrĂŒhl und Mooswald. Außerdem ist die Straße auch ein Symbol fĂŒr die Verbundenheit der Stadt und des Sport-Clubs mit unserer Partnerstadt Suwon.“

Auch die das Stadion umgebende Achim-Stocker-Straße ist bereits fertig, da sie derzeit aber noch als Zufahrtsweg fĂŒr die anliegenden UniversitĂ€tsbaumaßnahmen dient, wird sie erst zu einem spĂ€teren Zeitpunkt offiziell freigegeben und eingeweiht.

An den beiden AnschlĂŒssen von der Suwonallee in die Madison- sowie in die Granadallee wurden jeweils Ampelkreuzungen errichtet. Vor allem fĂŒr die Kreuzung an der Granadaallee waren umfangreiche und zum Teil schwierige Arbeiten notwendig: Bereits Ende 2018 wurde der Wolfsbuck auf einer LĂ€nge von 600 Metern angeschnitten und mit StĂŒtzwĂ€nden abgefangen. Um Platz fĂŒr die neuen Abbiegespuren zu schaffen, wurde auch der alte Deponiekörper abgetragen und ebenfalls mit StĂŒtzwerken abgefangen. Der allergrĂ¶ĂŸte Teil des abgetragenen Materials konnte aufbereitet und wieder eingebaut werden, so dass nur 10 Prozent der Erdmasse abtransportiert werden mussten. Auf diese Weise konnten auch kalkulierte Entsorgungskosten eingespart werden.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Das ist ein hervorragendes Beispiel fĂŒr nachhaltiges Baustellen- und Bodenmanagement. Dadurch haben wir ĂŒberflĂŒssigen Verkehr verhindert und die Kosten deutlich unterschritten. Es ist toll, was hier auf der Baustelle in den letzten eineinhalb Jahren geleistet wurde. DafĂŒr möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken.“

Der alte Fuß- und Radweg entlang der Granadaallee wurde in seiner alten Lage belassen – damit die FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger sowie die Radfahrenden die neue Zufahrtsstraße aber kreuzungsfrei ĂŒberqueren können, wurde hier eine neue BrĂŒcke errichtet, die bereits Ende letztes Jahres eröffnet wurde.

Neben den Erschließungsstraßen wurden auch der FußgĂ€ngerboulevard zum Stadion, zahlreiche Fahrrad- und PKW-ParkplĂ€tze und ein großer Busbahnhof gebaut. Bis Ende November werden hier noch BĂ€ume gepflanzt und GrĂŒnflĂ€chen angelegt. Ein Teil der ParkplĂ€tze im SĂŒden des Stadionareals soll an spielfreien Tagen als Wohnmobilstellplatz genutzt werden.

DarĂŒber hinaus wurde auf dem benachbarten Uni-Campus mit einer FußgĂ€ngerrampe der Anschluss an die Breisgau-S-Bahn hergestellt.

Das Garten- und Tiefbauamt dankt an dieser Stelle nochmals den ausfĂŒhrenden Firmen vor Ort fĂŒr ihren unermĂŒdlichen Einsatz.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: 171 neue RadparkplÀtze in der Innenstadt
Das Garten- und Tiefbauamt erweitert ab Montag, 5. Oktober, die Radabstellanlagen im Innenstadtbereich. Der Ausbau ist Teil der vom Gemeinderat beschlossenen Fortschreibung des Fahrradparkkonzeptes. Zu den jetzt schon mehr als 7000 RadparkplĂ€tzen kommen 171 neue dazu. Diese werden aufgebaut in der Bertoldstraße, Gauchstraße, Schiffstraße, Raustraße, Weberstraße, Conrad-Gröber-Straße, am Augustinerplatz und am Holzmarkt.

Die Arbeiten werden als Tagesbaustellen von Montag an in den kommenden zwei Monaten ausgefĂŒhrt, Anfang Dezember soll der letzte der neuen StellplĂ€tze fertig sein. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr die damit verbundenen BeeintrĂ€chtigungen.

Weitere Informationen zu aktuellen Baustellen in Freiburg i. Br. erhalten Sie im Internet unter www.freiburg.de/baustellen.
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Veranstaltungen 
 
Die Mauerbrecher Impro-Show
Die Mauerbrecher © Bernd Schuhmacher
 
Die Mauerbrecher Impro-Show
Die Mauerbrecher prĂ€sentieren ihre einzigartige Impro-Show. Improvisation heißt spontan die Vorgaben des Publikums auf der BĂŒhne zu inszenieren. Das gelingt am besten mit einem eingespielten Team. Keine Schnörkel, kein Barock. Stichwörter aus dem Leben liefern Inputs - und schon beginnt eine Geschichte mit unbekanntem Ausgang. Lustvoll Risiken eingehen, aus dem Moment agieren, mit spielerischem, humorvollem und zuweilen auch kritischem Blick auf das AlltĂ€gliche. Erwarten Sie das Unerwartbare - auch das was hinter jeder Maske steckt 
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Fr. 23.10. 2020
Theater am Kastelberg
Bergstr. 8, Waldkirch-Kollnau
Beginn: 20:00 Uhr VVK: ReserviX / Badische Zeitung

und Sa. 24.10. 2020
E-Werk, Kammertheater Eschholzstr. 77, Freiburg
Beginn: 20:30 Uhr VVK: ReserviX / Badische Zeitung

jeweils 14.-/10.-€ zzgl. GebĂŒhr
Abendkasse: 16.- / 12.-€ Infos: 0178-3083546
 
 

Verschiedenes 
 
 
DRK lÀdt dringend zur Blutspende in Stegen ein!
Teilnahme nur mit Anmeldung möglich - Bedarf an Blutspenden weiter hoch-

Stegen (drk). Noch immer gibt es in der Region einen hohen Blutbedarf. Der DRK-Blutspendedienst und der DRK Ortsverein Stegen bitten daher jetzt dringend um eine Blutspende am:

Mittwoch, 21.10.2020
von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Kageneckhalle, Dorfplatz 4
79252 Stegen

Nur mit Terminreservierung!

Flexibel auf verÀnderte Rahmenbedingungen zu reagieren ist in Zeiten des Coronavirus in allen Lebensbereichen unabdingbar. Damit Abstandsregeln eingehalten werden können, ist eine effektive Steuerung des Besucherstroms erforderlich. Hierzu wurde ein Terminreservierungssystem installiert. Das DRK bittet unter:

https://terminreservierung.blutspende.de/m/Stegen-kageneckhalle

eine persönliche Terminreservierung vorzunehmen. Dieser Service hat laut DRK gleichzeitig zur Reduzierung von Wartezeiten - auch in Stegen - gefĂŒhrt.

FĂŒr Blutspender besteht kein erhöhtes Risiko, sich auf Blutspendeterminen mit dem Coronavirus anzustecken. Bereits seit geraumer Zeit werden Maßnahmen ergriffen, die eine grĂ¶ĂŸtmögliche Sicherheit aller Anwesenden auf den Spendeterminen gewĂ€hrleisten. Hierzu zĂ€hlt eine Temperaturmessung bereits am Eingang, die kontrollierte Aufforderung zur Handdesinfektion sowie die RĂŒckstellung von Spendern, die sich in den letzten vier Wochen im Ausland aufgehalten haben oder Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Menschen hatten. Blutspender erhalten bei der Blutspende eine Schutzmaske (MNS-Maske).
Menschen mit grippalen oder ErkÀltungs-Symptomen oder Durchfall werden generell nicht zur Blutspende zugelassen. Bereits am Eingang wird nach diesen Symptomen gefragt und und deshalb womöglich der Einlass in das Spendelokal verwehrt.
Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft wird das Virus nicht ĂŒber eine Blutspende ĂŒbertragen. Deshalb wird auf den Blutspendeaktionen keine SARS-CoV-2 -Testung des gespendeten Blutes durchgefĂŒhrt.

Weitere Blutspendetermine oder Informationen erhalten Sie unter www.blutspende.de oder unter der gebĂŒhrenfreien Service-Hotline 0800-1149411.

Wer darf Blut spenden?

Blutspender mĂŒssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht ĂŒberschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lĂ€sst dies zu. Bei einer Ă€rztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprĂŒft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dĂŒrfen gesunde MĂ€nner spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. In der Bundesrepublik Deutschland werden jĂ€hrlich von den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3 Millionen Vollblutspenden fĂŒr die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen -freiwillig, gemeinnĂŒtzig und unentgeltlich- rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.
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Veranstaltungen 
 
caravan live 2020
caravan live 2019 (c) FWTM - MotorMarketing.de / Michael Peschel
 
caravan live 2020
1. bis 4. Oktober 2020, Messe Freiburg

Fachausstellung fĂŒr Reisemobile, Caravans und Zubehör zeigt Produktneuheiten, bewĂ€hrte Modelle und Inspirationen fĂŒr die Reisesaison 2021.

Bis einschließlich Sonntag, 4. Oktober 2020 können sich Camping-Begeisterte an insgesamt vier Messetagen bei rund 80 Ausstellern ĂŒber neue und etablierte Produkte rund um das Thema Camping informieren. In allen vier Messehallen, im Zentralfoyer und Foyer sowie auf dem FreigelĂ€nde und dem Messeboulevard gibt es zahlreiche Reisemobile und Caravans sowie vielseitiges Zubehör zu entdecken. Der Schwerpunkt der Fachausstellung liegt auf Fahrzeugen wie Reisemobilen, Caravans, Campingbussen, Kastenwagen sowie Pick-up-Aufbauten, Klapp-, Falt- und Zeltcaravans. Die Traditionsmarke BĂŒrstner wird in diesem Jahr erstmals auf der caravan live vertreten sein und im Zentralfoyer prĂ€sentiert. Auch die nachhaltige Fortbewegung kommt nicht zu kurz: Im Themenbereich „MobilitĂ€t beim Camping“ können sich Interessierte ĂŒber E-Bikes, E-Scooter und E-Roller informieren und diese direkt auf der Messe Probe fahren. Ein vielseitiges Angebot verspricht zudem der Bereich mit Campingequipment, Vorzelten, technischem Zubehör wie Alarmanlagen, Kameras, NavigationsgerĂ€ten, Audiotechnik und Satellitenanlagen in Halle 4. CampingplĂ€tze, Vereine und VerbĂ€nde werden sich im Foyer prĂ€sentieren. „Die Messe ist sehr vielseitig aufgestellt, es wird fĂŒr jeden camping-begeisterten Besucher etwas dabei sein“, so Daniel Strowitzki, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der FWTM. „Auch mit einigen Highlights kann die caravan live in diesem Jahr wieder aufwarten: So werden zum Beispiel in Handarbeit gefertigte Wohnmobile mit filigranen Holzaufbauten aus zertifizierten Hölzern und HolzdĂ€mmstoffen in moderner Leichtbautechnik, personalisierbare und maßgefertigte SitzbezĂŒge, Matratzen fĂŒr den optimalen Schlafkomfort oder innovative mobile Batterie-Speicherlösungen prĂ€sentiert.”

Messe? Aber sicher!
Um die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher und Aussteller sowie Dienstleister gewĂ€hrleisten zu können, hat die Messe Freiburg ein umfassendes Hygienekonzept mit den Behörden abgestimmt und umgesetzt. Hierzu zĂ€hlt unter anderem eine maximale Besucherzahl von 3.700 Besuchern pro Tag, um ausreichend Platz pro Person sicherstellen zu können. Weiterhin wurde fĂŒr breite GĂ€nge, eine hĂ€ufige Reinigung der KontaktflĂ€chen, Desinfektionsspender auf dem GelĂ€nde und eine gute Klimatisierung der Halle durch Außenluft gesorgt. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im MessegebĂ€ude ist verpflichtend (außer in den Gastronomiebereichen oder im VerkaufsgesprĂ€ch auf den StandflĂ€chen der Aussteller, sofern der Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden kann).

Ticketverkauf:
FĂŒr das Wochenende sind noch wenige Besuchertickets verfĂŒgbar. Die Tickets fĂŒr den Besuch der caravan live 2020 können ausschließlich online und nur unter Registrierung der persönlichen Daten erworben werden. Da die Besucherzahl begrenzt ist, mĂŒssen sich die Besucherinnen und Besucher bereits wĂ€hrend des Registrierungsprozesses fĂŒr einen festen Besuchstag entscheiden. Der Verkauf erfolgt ĂŒber die Website, die verschiedenen Tarife mit entsprechenden ErmĂ€ĂŸigungen sind unter www.caravanlive.de zu finden. Das Online-Ticket ist gleichzeitig RVF-Ticket. Wer mit dem PKW anreist, kann in diesem Jahr kostenfrei auf dem MessegelĂ€nde parken.

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 1. Oktober bis Sonntag, 4. Oktober 2020 jeweils von 10 bis 18 Uhr
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Veranstaltungen 
 
Vier fĂŒrs Klima
(c) hasskarl.de
 
Vier fĂŒrs Klima
In der Reihe „Mensch und Schöpfung“

Der Berliner Journalist und Schriftsteller GĂŒnter Wessel stellt am Mittwoch, 07. Oktober um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, die Erfahrungen und Ergebnisse seines Familienprojekts vor: Die vierköpfige Familie hat ein Jahr lang versucht, ihren CO2-Ausstoß radikal zu senken - ohne aus dem normalen Alltag auszusteigen. Sie stellten sich Fragen und suchten Antworten, bei Studien, Fachleuten und Freunden. Die Antworten waren manchmal ernĂŒchternd, oft aber ĂŒberraschend und manchmal sogar ziemlich lustig.

Die Veranstaltung „Vier fĂŒrs Klima“ wird zugleich per Livestream ĂŒbertragen. Sie findet in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung fĂŒr eine sozial-ökologische Zukunft statt. Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um vorherige Anmeldung zu dieser Veranstaltung, da die Anzahl an PlĂ€tzen Corona-bedingt stark begrenzt ist. Auch fĂŒr die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung nötig, beides gerne ĂŒber unsere Website www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Verschiedenes 
 
 
EMS-Training: Fitness unter Strom – Chancen und Risiken
Elektrische Muskelstimulation verspricht vieles, was das Training aktuell noch nicht ausreichend hĂ€lt, kritisiert die Oktober-Ausgabe von test. Sie hat sechs der grĂ¶ĂŸten ï»żEMS-Ketten in Deutschland untersucht. Bis auf eine gute waren alle befriedigend. Diese junge Sportart kommt aus dem Reha-Bereich und soll mit Elektro-Impulsen in kĂŒrzester Zeit maximale Erfolge bringen.

„Da muss sich noch was bewegen“, so Katrin Andruschow, die den Test geleitet hat. Kein Anbieter sei in Topform, keine Kette setze das Konzept konsequent genug um. So hapert es manchmal an der Kompetenz der Trainer, an der Erfassung des Gesundheitszustands der Trainierenden und am Abfragen des Schmerzempfindens, denn die kleinen elektrischen Impulse können nicht nur kribbeln oder recht unangenehm werden, sondern bei unsachgemĂ€ĂŸer Anwendung auch Muskulatur schĂ€digen. „Auch nicht akzeptabel: In manchen Studios fanden Trainings zu dritt statt“, ergĂ€nzt die Projektleiterin, „dabei sollte ein Trainer maximal nur zwei Personen gleichzeitig betreuen.“

Beim EMS sitzen auf angefeuchteten Funktionswesten Elektroden, die Strom an die Muskulatur weiterleiten, wĂ€hrend der oder die Übende unter Muskelanspannung Positionen einnimmt oder bestimmte Bewegungen ausfĂŒhrt. Das dauert 4 Sekunden, auf die 4 Sekunden Pause folgen. Der elektrische Reiz löst eine Muskelkontraktion aus. Anders als beim konventionellen Krafttraining werden viele große Muskelgruppen gleichzeitig stimuliert und auch tiefliegende Muskulatur erreicht. Es sind insgesamt pro Session nur 20 Minuten Training nötig, und das kostet zwischen 20 und 40 Euro.

Auch Sportwissenschaftler, die das Konzept befĂŒrworten, weil es effektiv und gelenkschonend ist, kommen in der aktuellen test-Ausgabe zu Wort. Sie empfehlen das Training unter anderem fĂŒr Ältere, die dadurch Kraft und FunktionalitĂ€t erhalten und aufbauen können. Allerdings eignet sich EMS nicht fĂŒr jeden. Krebskranke, Menschen mit hochgradigem Diabetes, Schwangere oder alle mit Herzproblemen etwa sollten auf das Training verzichten. Und noch ein DĂ€mpfer: EMS ist auch keine Wunderwaffe gegen ĂŒberflĂŒssige Pfunde.

Der Test EMS-Studios findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abrufbar unter ï»żwww.test.de/ems-studios (kostenpflichtig).
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Veranstaltungen 
 
DIE SCHÖNEN: Musiktheater im E-Werk
Starke Stücke (c) Doree Eich
 
DIE SCHÖNEN: Musiktheater im E-Werk
MIT ABSTAND – DAS BESTE
Die Spielzeit mit Highlights

Unter diesem Motto ist das „Musiktheater im E-Werk“ in die neue Spielzeit gestartet. Mit einer reduzierten Zuschauerzahl bieten sie dem Publikum sowohl die notwendige Sicherheit, als auch ein exklusives Theatererlebnis.

Das Programm im Oktober:

bis 3. Oktober, jeweils Freitag und Samstag 20:00 Uhr
FROM ITALY WITH LOVE
Die Fernweh-Revue / konzertant

Ein Abend mit Liedern, welche die Italienklischees auf die Schippe nehmen. Und eine tiefe Verbeugung vor dem großen Federico Fellini darf natĂŒrlich auch nicht fehlen.
Das ist „Bella Italia“ - mal solo, mal tutti, adagio, furioso oder molto piano - ob mit Cappuccino oder mit Spaghetti – auf jeden Fall gnadenlos gut.
www.italy-with-love.de

Freitag 16. und Samstag 17. Oktober
NOCHE LATINO
Salsa y mas

Ein authentischer Latino Abend mit drei leidenschaftlichen Musikern aus Chile, Peru und Kolumbien und jeder Menge Salsa und Boleros. Auf dem Programm steht eine Mischung aus traditioneller lateinamerikanischer Musik und selbstkomponierten Liedern. Auch die magischen KlĂ€nge des „Buena Vista Social Club“ fehlen nicht an diesem Abend.
Mit Charme und Lebensfreude singt sich der chilenische Tenor RubĂ©n Olivares in die Herzen seines Publikums. Eine „Noche Latino“ die gute Laune und Lust auf mehr macht!

Ab Freitag 30. Oktober
STARKE STÜCKE
Musikalische Herzens-StĂŒcke

„Es liegt in der Luft was Hypnotisches, LiebeserklĂ€rungen schmachten in Dur und Moll, KrĂŒppelgarden marschieren und Musiker gehen auf den Strich...“
Unter dem Motto "Das sind wir!" lassen Leopold Kern und Herbert Wolfgang Revue passieren, was ihre unverwechselbare Handschrift ausmacht: Ein lustvolles Spiel mit der leichten und ernsten Muse, wo Ironie, Kitsch, Poesie und Ernsthaftigkeit gleichermaßen ihren Platz haben.
Ein Abend randvoll mit starken StĂŒcken von Kurt Weill bis Georg Kreisler, von Hanns Eisler bis Lou Reed. Am Klavier begleitet von Claudia Corona, garniert mit Highlights aus ihrem Konzertrepertoire. Dabei sind u.a. Werke von Francis Poulenc und Georg Gershwin.
"Eine Zeitreise mit großem Unterhaltungswert" Badische Zeitung

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Veranstaltungskalender:

DIE SCHÖNEN / Musiktheater im E-WERK
Ferdinand Weiß Str. 6a, 79106 Freiburg

Mit Abstand das Beste: FROM ITALY WITH LOVE - Die Fernweh-Revue konzertant
Vorstellungstermine:
Oktober Fr 2. / Sa 3. / Fr 9. / Sa 10.
Jeweils 20:00 Uhr

Mit Abstand Das Beste: NOCHE LATINO – Salsa y mas
Vorstellungstermine:
Fr 16. / Sa 17. Oktober, 20:00 Uhr
20:00 Uhr

Mit Abstand das Beste: STARKE STÜCKE
Vorstellungstermine:
Oktober: Fr 30. / Sa 31.
November: Fr 6. / Sa 7. / Fr 13. / Sa 14.
Jeweils 20:00 Uhr

VVK bei allen GeschÀftsstellen der Badischen Zeitung und im Internet:
www.dieschoenen.com
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: Online-Vortrag zum Thema Depression im Alter
Veranstaltung im Rahmen des Welttags der seelischen Gesundheit

Depressionen gehören zu den hĂ€ufigsten psychischen Erkrankungen im Alter. Dennoch bleiben sie oft unerkannt und werden dementsprechend nicht ausreichend behandelt. Bei Ă€lteren Menschen sind die Hauptsymptome anfĂ€nglich oft von körperlichen Beschwerden ĂŒberlagert. Prof. Dr. Michael Berner, Direktor der Klinik fĂŒr Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin des StĂ€dtischen Klinikums Karlsruhe, spricht am Dienstag, 6. Oktober in einem Online-Vortrag von 17 bis 18.15 Uhr ĂŒber die Ursachen, Symptome, Therapie- und PrĂ€ventionsmöglichkeiten sowie den Umgang mit dem erkrankten Menschen.

Anmelden dazu können sich Interessierte im Internet ĂŒber www.karlsruhe.de/senioren. Fragen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schriftlich im Chat stellen. Der Vortrag im Rahmen des Welttags der seelischen Gesundheit ist eine Kooperationsveranstaltung von Karlsruher Initiative gegen Depression, Stadtbibliothek sowie SeniorenbĂŒro und PflegestĂŒtzpunkt.
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Verschiedenes 
 
 
Kinder­desserts: Einige sind eher SĂŒĂŸig­keiten, andere ĂŒber­raschend gut
Bei einem Test von ï»ż25 FrischkĂ€sezubereitungen, Joghurts und Puddings fĂŒr Kinder fanden die Tester viel Zucker, Fett und Kalorien; einige Produkte sind eher SĂŒĂŸig­keiten. Kein Wunder: Sie enthalten teils noch Butterkekse oder Schokolinsen als sĂŒĂŸes Topping. Doch es gibt auch Empfehlungen: Zwölf Produkte schneiden gut ab.

Von den 25 Kinder­desserts schneiden vier ausreichend und eins mangelhaft ab. Schluss­licht ist das Schoko-Milchdessert Angry Birds von Zott, das bis zu sechs­mal so viele Kalorien enthÀlt wie die besten Produkte im Test, viermal so viel Zucker und 14 mal so viel Fett. Aber auch in den anderen vier Produkten am Tabellen­ende ballen sich so viel Kalorien wie in einem Drittel einer Tafel Milch­schokolade.

Positiv ĂŒber­rascht waren die Tester von den vielen guten Produkten. Zu empfehlen sind acht Frisch­kĂ€sezubereitungen sowie ein Joghurt und drei Puddings. Es gibt sie als Marken­produkte ab 26 Cent pro 100 Gramm oder als preis­werte Handels­marken vom Discounter ab 17 Cent fĂŒr 100 Gramm. Ein Vergleich mit einem Test von Kinder­molkerei­produkten aus dem Jahr 2000 zeigt, dass einige Anbieter die Rezepturen ihrer Kinder­desserts im Laufe der Jahre verschlankt haben. Sie enthalten heute deutlich weniger Zucker, Fett und Kalorien. Am besten fahren Eltern jedoch mit selbst­gemachtem Nachtisch aus Naturjogurt oder Quark mit Obst – sie liefern weniger Zucker und eine Extraportion Vitamine.

Der Test Kinder­desserts findet sich in der ï»żOktober-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/kinderdesserts abruf­bar.
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Verschiedenes 
 
Miniatur Wunderland wird erneut zur beliebtesten SehenswĂŒrdigkeit gewĂ€hlt
Bayern: Nneuschwanstein (c) Miniatur Wunderland
 
Miniatur Wunderland wird erneut zur beliebtesten SehenswĂŒrdigkeit gewĂ€hlt
Und zieht in der ewigen Bestenliste mit Schloss Neuschwanstein gleich.

Seit 2012 fragt die Deutsche Zentrale fĂŒr Tourismus alle auslĂ€ndischen Besuchernach den beliebtesten SehenswĂŒrdigkeiten Deutschlands. Zum dritten Mal in Folge wurde das Miniatur Wunderland zur beliebtesten SehenswĂŒrdigkeit gewĂ€hlt und ist nun mit drei Auszeichnungen mit dem Schloss Neuschwanstein gleichgezogen, das 2012, 2013 und 2014 den Titel gewann. „FĂŒr mich fĂŒhlt sich dieser Titel ein bisschen unwirklich an. Uns gibt es noch keine 20 Jahre und dass wir jetzt schon im Ausland Ă€hnlich bekannt und beliebt sind wie Schloss Neuschwanstein, der Kölner Dom oder der Europapark, macht mich unglaublich stolz und dankbar. Das hĂ€tte ich heute vor fast genau 20 Jahren, als wir den Mietvertrag unterschrieben haben, fĂŒr schier unmöglich gehalten,“ erklĂ€rt Wunderland-GrĂŒnder Frederik Braun.

Modelleisenbahnen galten gerade in den Anfangsjahren als ein deutsches Hobby und in den ersten Jahren kamen die GĂ€ste dementsprechend auch zu ĂŒber 90% aus Deutschland. Gerade in den letzten 10 Jahren hat sich das aber fundamental geĂ€ndert. Videos und Reportagen wurden rund um den Globus hundertmillionenfach verbreitet und mehrere hunderttausend Menschen kommen extra wegen des Wunderlandes Jahr fĂŒr Jahr nach Hamburg. „Wir hatten das große GlĂŒck, in den letzten Jahren einige Preise und Ehrungen gewinnen zu dĂŒrfen. Dieser Preis ist fĂŒr uns aber fraglos der wichtigste, weil er uns zeigt, dass unsere Modellbauer etwas unmöglich Geglaubtes geschafft haben. Wir hĂ€tten es nicht fĂŒr möglich gehalten, dass Menschen von Korea bis Australien extra wegen einer Modelleisenbahnanlage nach Hamburg kommen. Ich glaube wir haben das GlĂŒck, noch ĂŒberraschen zu können, in einer Welt, in der fast alles digital perfekt inszeniert erlebbar ist und die RealitĂ€t kaum noch Erwartungen ĂŒbertreffen kann. Was unsere Modellbauer in fast 1.000.000 Arbeitsstunden erschaffen haben, grenzt hin und wieder an Wahnsinn, ist rational nicht immer zu erklĂ€ren und schafft es Menschen immer wieder zu ĂŒberraschen und zu verzaubern“, versucht Gerrit Braun den Erfolg zu erklĂ€ren.

Auch in diesem Krisenjahr empfinden rund 98% der GĂ€ste ihren Wunderlandbesuch als positiv und wollen das Wunderland weiterempfehlen. Vielen Besuchern aus dem Ausland ist durch Corona derzeit kein Besuch möglich. Das spiegelt sich beispielsweise auch bei YouTube wieder. Hier wurden in 2020 schon knapp 1.000.000 Stunden Videos vom Wunderland angeschaut. Im ganzen Jahr 2019 waren es „nur“ 691.000 Stunden. Daher wird auch trotz des massiven Corona-Einbruchs mit Hochdruck an der Zukunft gearbeitet. 2021 wird der Monaco/Provence Abschnitt eröffnet und ab 2022 kommen 3.000 Quadratmeter auf der anderen Seite des Fleets hinzu. „Der Preis der Deutschen Zentrale fĂŒr Tourismus ist psychologisch fĂŒr uns extrem wichtig. Wir haben uns dafĂŒr entschieden, trotz Corona-Verlusten und unklarer Zukunft den Ausbau zu riskieren. Das hat uns in den letzten Wochen manch schlaflose Nacht bereitet. Dieser Preis gibt mir aber die Hoffnung und den Optimismus, dass das Interesse ungebrochen ist und dass die Menschen auch nach Corona zu uns und nach Hamburg kommen werden“, schließt Frederik Braun optimistisch.
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Kommentar: GemeinnĂŒtzigkeit - “Endlich bewegt sich was”
Campact bewertet Kompromiss der LĂ€nderfinanzminister als ersten Schritt in die richtige Richtung / Doch viele Herausforderungen wĂŒrden nicht angegangen

Berlin, 25. September 2020. Die BĂŒrgerbewegung Campact sieht den Kompromiss der LĂ€nderfinanzminister zu einer Reform des GemeinnĂŒtzigkeitsrechts als “ersten Schritt in die richtige Richtung”. Die Finanzministerkonferenz einigte sich am Donnerstag laut einem Tweet des Hamburger Finanzsenators Andreas Dressel (SPD) auf die Empfehlung klarzustellen, dass sich gemeinnĂŒtzige Organisationen politisch betĂ€tigen dĂŒrfen: “Die SteuervergĂŒnstigung wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass eine steuerbegĂŒnstigte Körperschaft bei der Verfolgung ihrer steuerbegĂŒnstigten satzungsmĂ€ĂŸigen Zwecke politisch tĂ€tig wird, wenn ihre steuerbegĂŒnstigte TĂ€tigkeit mit einer politischen Zielsetzung verbunden ist.”

“Endlich bewegt sich etwas”, sagt Damian Ludewig, Kampagnendirektor von Campact. “Nach widersprĂŒchlichen Urteilen des Bundesfinanzhofs wĂ€re der LĂ€nder-Vorstoß eine hilfreiche Klarstellung. Gut, dass nun die LĂ€nder aktiv werden, nachdem der von Bundesfinanzminister Olaf Scholz bereits vor einem Jahr angekĂŒndigte Gesetzentwurf nach wie vor auf sich warten lĂ€sst.”

Allerdings sei der LĂ€nder-Vorstoß völlig unzureichend: “Wenn mehr von den LĂ€ndern nicht kommt, dann schafft das nicht die nötige Rechtssicherheit fĂŒr die Breite der Zivilgesellschaft,” so Ludewig. DafĂŒr sei entscheidend die ErgĂ€nzung von fĂŒr das Gemeinwohl elementaren Zwecken wie Menschenrechte oder sozialer Gerechtigkeit und die Aufnahme einer “Demokratie-Klausel”, die in AusnahmefĂ€llen auch die BetĂ€tigung zu anderen gemeinnĂŒtzigen Zwecken jenseits der eigenen Satzung erlaube: “Ein Sportverein muss auch mal zu einer Anti-Rassismus-Demo aufrufen können, ohne damit gleich seine GemeinnĂŒtzigkeit zu riskieren.”

Ludewig fordert: “Nun muss der Bundesfinanzminister endlich aktiv werden, damit gemeinnĂŒtzige Vereine nach dem Attac-Urteil des Bundesfinanzhofes die nötige Rechtssicherheit fĂŒr ihre wichtige Arbeit erhalten.”
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Kabarett/Comedy: Obacht Miller
OBACHT: Rolf-Miller / Foto: Sandra Schuck
 
Kabarett/Comedy: Obacht Miller
Das neue Programm von Rolf Miller

Di 06.10. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Hier der auslĂ€nderfeindliche Syrer, da der vegane JĂ€ger, dort Achim, JĂŒrgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten Ă€ndern sich, Miller bleibt – trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen SelbstgefĂ€lligkeit. „Me, myself and I“ – wo ist das Problem, ich bin mir genug – aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht: „OBACHT MILLER“ – das neue Programm von Rolf Miller. Das Halbsatz-PhĂ€nomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dĂŒrfen, was wir denken ... „Ball flach halten, kein Problem ... ganz ruhig, alles schlimmer Ă€h ... wie sich‘s anhört ...“, wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen mĂŒnden, wer erliegt da nicht Millers Charme. Eben.

Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt. Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei einzigartig wie sie ist, versprochen. Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings, lehnen Sie sich einfach zurĂŒck, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug, und atmen Sie locker aus der Hose – in die TĂŒte. Und der Satiriker lĂ€sst wie immer nichts aus: die Notwendigkeit eines Atomkrieges, das unerlĂ€ssliche Selfie beim Autobahngaffen, „Àh, jaaaa, wieso denn nicht?“ – oder Jogis Jungs nach der Putin-WM. Und natĂŒrlich wie immer die „fleischfressende Freisprechanlage“ (so nennt Achim vorsichtig Millers Ex). Sie: „Und was ist, wenn ich morgen sterbe?“ Er: „Freitag.“ Dabei fĂ€hrt er weiter Cabrio durch die Welt, ĂŒberzeugt im Diesel, denn Diesel ist LebensgefĂŒhl. Trefflicher als ein Fan auf Facebook („Was fĂŒr ein sinnfreies Gestammel, krank, genial“) kann man es nicht formulieren.

Millers Humor geht nach wie vor von hinten durch die Brust, nach dem Prinzip des großen Philosophen Bobby Robbson: „Wir haben den Gegner nicht unterschĂ€tzt, wie haben nur nicht geglaubt, dass er so gut ist.“ Mit „OBACHT MILLER“ gelingt es Miller im vierten Programm seiner namenlosen Figur endlich einen Namen zu geben. Sie haben dafĂŒr freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert in ihrem Umfeld einen solchen Freelancer der Ignoranz, und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: eiwanfrei.

Eintritt: 25,00 €
 
 

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29. September: ver.di bestreikt die VAG in Freiburg
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird am kommenden Dienstag, 29. September, von Betriebsbeginn bis Betriebsende durch die Gewerkschaft ver.di bestreikt. Betroffen vom Streik sind auch die Schauinslandbahn sowie der pluspunkt (Salzstraße 3) und das Kundenzentrum in der Radstation, das VAG-FundbĂŒro und die Abteilung fĂŒr das erhöhte Beförderungsentgelt im VAG-Zentrum.

WĂ€hrend des Streiks wird es keine Stadtbahnverkehre in Freiburg geben. Im Omnibusbusbereich fahren nur die Linien 15 und 16 in Gundelfingen sowie die Linie 31 (Paduaallee – Niederrimsingen – GĂŒndlingen – Breisach) nach dem ĂŒblichen Fahrplan. Bei der Linie 32 (Haid – Rieselfeld – Opfingen – Waltershofen – Paduaallee) entfallen einzelne Fahrten. Es werden auf dieser Linie all jene Fahrten durchgefĂŒhrt, die im Auftrag der VAG durch private Subunternehmer gefahren werden.

Die VAG weist darauf hin, dass die trotz des Streiks verkehrenden Buslinien keinen Anschluss an andere Stadtbahn- oder Buslinien der VAG bieten.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit den Linien der Breisgau-S-Bahn sowie ĂŒber die innerstĂ€dtischen Haltepunkte des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn und mit einigen Linien der im Umland verkehrenden Busgesellschaften Ziele in der Stadt Freiburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
 
 

Veranstaltungen 
 
Interkultur: Cordiale – von Herzen
Cordiale: Exil / Foto: Arsenal
 
Interkultur: Cordiale – von Herzen
Was uns bewegt, was uns verbindet!

Do 01.10. – So 04.10. im EWERK Freiburg
Ein experimentelles Kulturprogramm kuratiert von Hend Ammann, Barbara Peron, Cezar Mohammed Gholam, Claudia Garibaldi und Mikel Njie. Angetreten ist die CORDIALE, um DiversitÀt in unserer Stadtgesellschaft aktiv erlebbar zu machen.
Die dritte Ausgabe des Festivals startet am 1. Oktober mit der japanisch-französischen Filmproduktion „Exil“ von Tony Gatlif und einem FilmgesprĂ€ch mit Hend Ammann aus der CORDIALE-Jury. Der Film erzĂ€hlt eine Geschichte der RĂŒckkehr und der Suche nach Verbindung innerhalb der eigenen Biographie, aber auch zwischen den Menschen und Kulturen. Die Musik ist die universelle Sprache, die diese Verbindung herzustellen hilft.
Am 2. Oktober gibt es Oriental-Rock mit der Band Fityan aus Berlin. In deren Zentrum steht Mohammed Fityan mit seinem magischen Instrument Nay, der arabischen Bambusflöte. FĂŒr Erdung sorgen die elektrische Gitarre (Jörg Teichert) und der holzige Klang des Kontrabasses (Jonathan Sell). Sie breiten zusammen mit dem Schlagzeug (Konrad Wiemann) einen Teppich fĂŒr virtuose, komponierte Passagen aus.
Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass das E-WERK am 3. Oktober zu einer politisch-philosophischen Podiumsdiskussion lĂ€dt. In diesem Jahr wird das Jury-Team der CORDIALE mit der Feministin, Autorin, Performerin und Philosophin Furat Abdulle aus Mainz ĂŒber Rassismus, Werte und Eurozentrismus in der Philosophie ins GesprĂ€ch kommen. Am Abend sorgt die Freiburger Punk-Band Das blanke Extrem fĂŒr beste Stimmung trotz coronabedingten AbstĂ€nden und Maskenpflicht am „Tag der Deutschen Vielfalt“.
Das Finale am 4. Oktober beginnt mit einem musikalisch-interkulturellen Spaziergang mit dem SÜDUFER-Chor und schließt mit der dynamischen Performance „Tanz bewegt“ von NEO DanceCompany & DanceEmotion Academy.

Projektleitung: Laila Koller
Produktionsleitung: Olena Lytvynenko

Info & Karten: www.ewerk-freiburg.de
Restkarten auch ĂŒber www.kulturwunsch-freiburg.de
Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2020. FĂŒr GeflĂŒchtete ist der Eintritt bei allen Veranstaltungen der CORDIALE frei!
Ein Projekt von E-WERK Freiburg in Kooperation mit dem Kommunalen Kino. Gefördert von: Kulturamt der Stadt Freiburg; Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-WĂŒrttemberg.

PROGRAMM:

Do 01.10.
19:00 Uhr: Eröffnung | Saal
19:30 Uhr: Film "Exil" von Tony Gatlif und FilmgesprÀch mit Hend Ammann | Saal
In Kooperation mit dem Kommunalen Kino

Fr 02.10.
20:00 Uhr: Oriental Rock mit Fityan | Saal

Sa 03.10.
11:00 Uhr: Politisch-philosophische Podiumsdiskussion "Rassismus und Werte" mit Furat Abdulle | Saal
21:00 Uhr: Postpunk-Band Das blanke Extrem | Saal

So 04.10.
11:00 Uhr: 20Songs | Musikalisch-interkultureller Spaziergang | Treffpunkt: SÜDUFER, Haslacher Str. 41
16:00 Uhr: „Tanz bewegt“ mit NEO Dance Company & DanceEmotion Academy | Saal

CORDIALE-Eröffnung | Das Cordiale-Team stellt sich vor: Do 01.10. | 19.00 Uhr | Saal
Im Anschluss (19:30 Uhr):
Exil | Film von Tony Gatlif | FilmgesprÀch mit Hend Ammann
Der Film ist inspiriert von Tony Gatlifs RĂŒckkehr in sein Heimatland Algerien, 43 Jahre nachdem er es verlassen hat. „Exil“ ist der persönlichste seiner Spielfilme, fĂŒr den der Regisseur neben dem Drehbuch auch noch gemeinsam mit Delphine Mantoulet die Musik erstellt hat. Seine eigene Jugend im französischen Exil war geprĂ€gt von KriminalitĂ€t und Erziehungsanstalten. „Dem Film liegt nicht eine besondere Idee zugrunde, sondern mein Verlangen, meine Wunden zu betrachten. Ich habe 43 Jahre gebraucht, um zum Land meiner Kindheit, Algerien, zurĂŒckzukehren. Fast 7.000 Kilometer auf der Straße, mit dem Zug, mit dem Auto, dem Boot und zu Fuß“, so Gatlif. Und die Musik, von deren heilender Wirkung Gatlif ĂŒberzeugt ist, legt sich wie Balsam ĂŒber diese Wunden: „Sie ist die einzig wahre Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten, sie vermittelt Freude, Schmerz, Melancholie und Liebe auf den Gipfeln des GefĂŒhls.“
Tony Gatlif setzt dabei fast vollstĂ€ndig auf die Momentaufnahme, die Beobachtung von Situationen, die sich schließlich collagenartig zu einem Reisefilm zusammenfĂŒgen.
Regie: Toni Gatlif | Produktion: Japan, Frankreich 2004 | 103 Minuten | Darsteller: Romain Duris, Lubna Azabal, LeĂŻla Makhlouf, Habib Cheik, Zouhir Gacem
In Kooperation mit Kommunalem Kino Freiburg. FilmgesprÀch mit Hend Ammann (Cordiale-Jury)
Eintritt 7,00 / 5,00 €


Fr 02.10. | 20:00 Uhr | Saal
Fityan | Oriental-Rock
Das unscheinbare Instrument Nay, die arabische Bambusflöte, offenbart eine ĂŒberraschende und beeindruckende Klangvielfalt. Mohamad Fityan lĂ€sst seine Flöte sĂ€useln, flĂŒstern, schreien, stottern und singen und erzĂ€hlt Geschichten aus Orient und Okzident. Virtuose Passagen wechseln mit romantischen und gefĂŒhlvollen Melodien.
FĂŒr Erdung sorgt die elektrische Gitarre, die mit Effekten oder auch pur den entsprechenden Gegenpol schafft. Der holzige Klang des Kontrabasses ergĂ€nzt die entstandene Mischung und breitet zusammen mit dem Schlagzeug einen Teppich fĂŒr virtuose, komponierte Passagen.
Fityans Musik entsteht aber auch im Moment und die Musiker lassen bewusst Platz fĂŒr Interaktion und Improvisation. Die Band spielt leichtfĂŒĂŸig mit abwechslungsreichen, komplexen Grooves und entwickelt einen luftigen Bandsound mit RockattitĂŒde. Immer wieder ergĂ€nzt Fityan diesen Klangkosmos mit weiteren arabischen Flöten, z.B. Kawala und perkussiven Elementen.
Das Programm besteht aus Eigenkompositionen der Bandmitglieder und folkloristischen Elementen. SpÀtestens, wenn der Syrer Fityan den bayrischen Zwiefacher singt, ist klar, dass diese Band keine Grenzen kennt.
MIT
Mohamad Fityan: Nay & Kawala | Jörg Teichert: Acoustic & Electric Guitar | Jonathan Sell: Double- & E-Bass | Konrad Wiemann: Percussion, Schlagzeug

Eintritt 16,00 / 14,00 €

Sa 03.10. | 11:00 Uhr | Saal
Rassismus und Werte | Über die Rolle der Philosophie im politischen Diskurs mit Furat Abdulle
Zu der mittlerweile traditionellen Podiumsdiskussion zum Tag der Deutschen Vielfalt erarbeiteten Cordiale-Juror*innen Dr. Barbara Peron und Cezar Mohammed Gholam die Fragen an Furat Abdulle zur Rolle der Philosophie in den derzeitigen rassistischen politischen Ideologien und laden dazu ein, ĂŒber den Tellerrand des Eurozentrismus in der Philosophie zu schauen. Welche Kontroversen beinhaltet die aktuelle arabische Philosophie? Welche philosophischen Konzepte können fĂŒr die Entstehung einer von Rassismus freien Kultur nutzbar sein?
DarĂŒber hinaus bietet das Format Raum fĂŒr einen Einblick in die Erfahrungswelt mit Rassismus von Furat Abdulle sowie fĂŒr das GesprĂ€ch mit dem Publikum.
MIT
Furat Abdulle | Spoken Word KĂŒnstlerin, Autorin & Rednerin
Eintritt frei

Sa 03.10. | 21:00 Uhr | Saal
Das Blanke Extrem | Postpunk
Die Freiburger Band hat mit ihrem Konzert eine ganz besondere Botschaft zu ĂŒberbringen: „Die Leuchtraketen fliegen! Wir winken nur zurĂŒck. Wir haben zu tun und davon genug. Und wem die Ödnis der Borniertheit nicht aus jeder Pore tropft, reiht sich ein in die uniformierte Monotonie endlos großer Massen. Es ist alles in schönster Ordnung.“
Das Blanke Extrem sucht nach Atempausen irgendwo zwischen dem Dickicht der Wohnzimmergardinen und dem Viervierteltakt. Mit Post-Punk auf deutschen Texten, der zuweilen "die gute alte Zeit" um den frĂŒhen Peter Hein heraufbeschwört, um direkt im Anschluss wieder den Schwenk ins Hier und Jetzt zu finden. Ein Strohhalm, ein PrĂŒfstein, ein Gegenpol. Macht euch keine Sorgen!
Eintritt: 8,00 €

So 04.10. | 11:00 Uhr | Treffpunkt: SĂŒdufer, Haslacher Str. 41
20Songs | Musikalisch-interkultureller Spaziergang
Das Finale am 4. Oktober beginnt um 11:00 Uhr mit einem musikalisch-interkulturellen Spaziergang mit dem SÜDUFER-Chor. Freiburg hat eine reiche wechselvolle Migrationsgeschichte. Zu allen Zeiten sind Menschen nach Freiburg gekommen, um Schutz, Arbeit oder ein neues Leben zu finden. Diese brachten auch immer ihre Lieder mit. Diese Lieder sind durch die App „20Songs“ in einem Audiowalk ins Stadtbild eingefĂŒgt und mit Orten, die fĂŒr die Migrationsgeschichte oder die aktuelle Migration wichtig sind, verknĂŒpft. Sie wurden vom Chor an den jeweiligen Orten gesungen und aufgenommen. Bei dem Spaziergang wird der SÜDUFER-Chor einige fĂŒr die Migrationsgeschichte wichtige Orte sowie Lieder unterschiedlicher Kulturen und Zeiten sichtbar und hörbar machen. (Dauer: ca. 1,5 Std.)

Eintritt frei (auf Spendenbasis)

Sa 04.10. | 16:00 Uhr | Saal
Tanz bewegt | HipHop, Jazz, Contemporary
In der Show „Tanz bewegt“ setzen TĂ€nzer*innen auf authentische gefĂŒhlsmĂ€ĂŸige Erfahrungen, die sie mittels ihres tĂ€nzerisches Elan dem Publikum vermitteln möchten. So behandeln die Choreographien eine breite Palette an Themen, zu denen jedeR und in jedem Alter Zugang finden kann, denn sie wollen auf eine unmittelbare Weise das Publikum begeistern und emotional bewegen. Durch die Verschmelzung von Musik, Bewegung und tĂ€nzerischem Ausdruck können sich die KrĂ€fte potenzieren und die Zuschauer*innen jenseits von Sprache und Denken zum Schwingen bringen. Im Programm sind Choreographien aus Contemporary, Jazz und HipHop auf aktuelle Pop-Musik sowie zeitgenössische Musik fĂŒr ein junges und jung gebliebenes Publikum.
Es tanzen sowohl professionelle TĂ€nzerinnen der NEO DanceCompany Freiburg, angehende Profis der DanceEmotion Academy (staatlich anerkannte Berufsfachschule), sowie Talente der DanceEmotion Company.
MIT:
NEO DanceCompany & DanceEmotion Academy & DanceEmotion Company
Eintritt 10,00 €/ 8,00 €
 
 

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Willkomme bim alemannische Wiktionary!
Es alemannische Wiktionary isch e Wörterbuech in de DialĂ€kt vom alemannische Schprochruum. Des bedĂŒtet, dass a dĂ€m Projekt alli us em SĂŒdweschte vom dytschschprachige Ruum chönned teilnĂ€h: us SĂŒd-Dytschland, us de Schwiiz, us em Elsass, us Wescht-Öschtriich und us Liechtaschtai.

D'Inhalte vom Wiktionary dörfe frei kopiert un verbreitet wÀrde. Jeder isch herzlich yglade mitz'mache. Bringed öiren Wortschatz y und hÀlfed eso mit, s Alemannische z'pflege, ufz'wÀrte un z'erhalte. Di erschte Schritt sy ganz eifach!
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Freiburgs grĂ¶ĂŸtes Kunstwerk ist fertig
(c) VAG
 
Freiburgs grĂ¶ĂŸtes Kunstwerk ist fertig
320 Meter Graffiti mitten aus dem Freiburger Leben

Freiburgs vermutlich grĂ¶ĂŸtes Kunstwerk ist in mehr als dreimonatiger Arbeit entlang der neuen Trasse der Stadtbahn Messe entstanden. Der Freiburger Graffiti-KĂŒnstler Tom Brane hat im Auftrag der Freiburger Verkehrs AG (VAG) das AufsichtsgebĂ€ude bei der kĂŒnftigen Stadionhaltestelle sowie die rund 320 Meter lange Beton-StĂŒtzwand entlang dem Fuß- und Radweg von der Wendeschleife Messe bis zur Stadionhaltestelle gestaltet und dabei geschĂ€tzt zwischen 300 und 400 Spraydosen verbraucht.

Stadt- und Naturlandschaften, SehenswĂŒrdigkeiten und Alltagsszenen, Menschen, Tiere und GegenstĂ€nde, Stimmungen und GefĂŒhle – kurzum, alles, was man beim Blick aus dem Straßenbahnfenster sehen kann, ist jetzt auf der zwischen 50 Zentimeter und 1,8 Metern hohen Mauer abgebildet. Beim AufsichtsgebĂ€ude an der Stadionhaltestelle ĂŒberwiegen Fußballmotive.

Die Idee des KĂŒnstlers die Farbkodierungen der Freiburger Stadtbahnlinien Linien aufzugreifen und in diesen Farben dann die entlang des Weges liegenden großen und kleinen SehenswĂŒrdigkeiten abzubilden, stieß bei den Auftraggebern der VAG sofort auf große Zustimmung. Den Betrachterinnen und Betrachtern wird also auffallen, dass einzelne Bereiche, in denen nur eine Linie verkehrt, fast komplett einfarbig sind. Je mehr Linien in einen bestimmten Abschnitt parallel verkehren, desto bunter wird die Szenerie. „Die Inspiration fĂŒr die Motivauswahl stammt aus meinem Leben in Freiburg. Mit fast allen Locations verbinde ich Erinnerungen und habe diese in die Bilder einfließen lassen,“ erklĂ€rt der KĂŒnstler.

FĂŒr Tom Brane war es das bislang grĂ¶ĂŸte und detailreichste Projekt, an dem er tĂ€glich bis zu sechs Stunden gearbeitet hat, und das bei Temperaturen von bis zu 37 Grad! Dabei, so sagt er, „musste ich immer wieder ĂŒber meine Grenzen gehen und mich neu finden. Ich liebe Herausforderungen, mit denen ich wachsen kann. FĂŒr mich hat sich das Projekt wie eine Dissertation meiner bisherigen Arbeiten angefĂŒhlt.“

Die Idee fĂŒr die Gestaltung von AufsichtsgebĂ€ude und StĂŒtzmauer entwickelten Andreas Blaudszun von der Neubauabteilung der VAG und Susanne Herzog, die Marketingleiterin des Unternehmens, gemeinsam. Ziel der Aktion war es, die große BetonflĂ€che von Anfang nach den VAG eigenen Vorstellungen zu gestalten: Die Freiburgerinnen und Freiburger will man beim neuen Stadion willkommen heißen und die ganze Vielfalt unserer Stadt und der VAG-Angebote darstellen.

In einer beschrĂ€nkten Ausschreibung, bei der die Erfahrung im Umgang mit großen FlĂ€chen und die ersten Gestaltungsideen des KĂŒnstlers entscheidende Auswahlkriterien waren, entschied man sich schließlich fĂŒr den in Freiburg ansĂ€ssigen KĂŒnstler Tom Brane.

zum Foto oben:
Im Hintergrund die RĂŒckseite des AufsichtsgebĂ€udes an der kĂŒnftigen Stadionhaltestelle mit (v.l.:) Andreas Blaudszun, Bauabteilung VAG, Susanne Herzog, Marketingleiterin VAG und dem KĂŒnstler Tom Brane.
(c) VAG
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Pop-Up-Kunst am Rande von ZĂ€hringen
Drei Tage Ausstellungen und Tanzperformances

Die Karlsruher Straße am Rande von ZĂ€hringen beherbergt WohnhĂ€user, Lagerhallen, Fitnessstudios und Garagen. Im Keller der Karlsruher Straße 52 sollen neue ProberĂ€ume entstehen. Doch bis die Bauarbeiten beginnen, soll der Raum nicht leer stehen: Von Freitag, 25. September bis Sonntag, 27. September veranstaltet das Kulturamt zusammen mit dem Kulturaggregat unter dem Namen „Tex“ drei Tage lang Kunstveranstaltungen.

Eine Pop-Up Ausstellung zeigt Arbeiten von Marco Spitz und Rahel Zahlten, Studierende der Hochschule Macromedia. Das Kulturaggregat inszeniert in Zusammenarbeit mit der IG Subkultur eine begehbare Installation „FULL HOUSE“, die auf Situation der Clubs in der Stadt in der Coronazeit aufmerksam macht. Außerdem laden Julia Klockow und Zina Vaessen zu TanzPerformances ein. Der Außenbereich wird durch eine sitzbare Architektur von Jonathan Mink gestaltet, Student an der Akademie Karlsruhe.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung:
Freitag, 25. September, von 16 bis 22 Uhr. Samstag, 26. September, von 14 bis 22 Uhr und Sonntag, 27. September, von 14 bis 18 Uhr.

Zudem gibt es mehrere Performances zu sehen. ZunĂ€chst von Choreografin & TĂ€nzerin Julia Klockow. Sie lĂ€dt ein, in einem 19 Quadratmeter großen Raum in einer eins zu eins Performance Handlungsmöglichkeiten anhand einer verbindenden Aufgabe zu erforschen. Dabei interessiert sie sich besonders fĂŒr hierarchische Momente sowie Rollen- und Machtzuweisungen zwischen Publikum und Performenden. Die VorfĂŒhrungen dauern jeweils 10 Minuten, Anmeldung vor Ort. Freitag, 25. September zwischen 19 und 21 Uhr Samstag, 26. September zwischen 17 und 19 Uhr Sonntag, 27. September zwischen 16 und 18 Uhr

In KnX zeigen Simon Wenger und Zina Vaessen Ausschnitte ihrer aktuellen Recherche, in der sie sich mit Knochen und mit Körpern außer Form befassen. Außerdem bringt der Schriftsteller und freie Improvisations-Musiker Luke Wilkins in einer Solo Improvisation die alte Halle mit Stimme und Geige zum Erwachen. Das ist zu sehen am Samstag, 26. September, um 20 Uhr und Sonntag, 27. September, um 20 Uhr. Dauer, jeweils 45 Minuten. Anmeldung unter samuel.dangel@stadt.freiburg.de
 
 

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Freiburg: Ehrung fĂŒr bĂŒrgerschaftliches Engagement
StĂ€dtische Festveranstaltung wird auf FrĂŒhjahr 2021 verschoben

Ob freiwillig oder im Ehrenamt: BĂŒrgerschaftliches Engagement ist eine zentrale Grundlage fĂŒr das gesellschaftliche Miteinander. Die LebensqualitĂ€t und LiebenswĂŒrdigkeit jeder Kommune ist eng verknĂŒpft mit AktivitĂ€ten von Nachbarschaftsinitiativen, Vereinen, Selbsthilfegruppen oder Stiftungen. Um deren Leistung und Einsatzbereitschaft zu wĂŒrdigen und ihre Wahrnehmung zu fördern, zeichnet die Stadt Freiburg alljĂ€hrlich beispielgebende Projekte und engagierte Personen aus.

Aufgrund der aktuellen Corona-Restriktionen wird die Stadt die 20. stĂ€dtische Festveranstaltung zur Ehrung des bĂŒrgerschaftlichen Engagements, die fĂŒr Dezember geplant war, auf das kommende FrĂŒhjahr verschieben. Als Partner fĂŒr die gemeinsame Ehrung bĂŒrgerschaftlichen Engagements wurde der Sport-Club Freiburg gewonnen.

Der genaue Termin der Veranstaltung wird Anfang 2021 bekannt gegeben. VorschlĂ€ge von Personen oder Projekten fĂŒr die Ehrung nimmt die stĂ€dtische Stabsstelle BĂŒrgerschaftliches Engagement (Gerhard Rieger, Fax 0761/201-3099, gerhard.rieger@stadt.freiburg.de) gerne schon jetzt entgegen. Es genĂŒgt eine Kurzbeschreibung der zu ehrenden Personen und des Projektes mit Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Im Rahmen der Festveranstaltung werden auch der Wilhelm-Oberle-Preis fĂŒr herausragendes soziales Engagement und der Sonderpreis der AOK fĂŒr gesundheitliches Engagement verliehen.
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Freiburg: Sicherer Schulweg fĂŒr Kinder
Gemeindevollzugsdienst kontrolliert zum Schuljahresbeginn – Wenige Beanstandungen

Sicherer Schulweg fĂŒr Kinder. Zum Schuljahresbeginn kontrolliert der stĂ€dtische Gemeindevollzugsdienst verstĂ€rkt im Umfeld von Schulen die Einhaltung der zulĂ€ssigen Höchstgeschwindigkeit. In der ersten Schulwoche wurden 10 Kontrollen durchgefĂŒhrt, die ĂŒberwiegend erfreuliche Ergebnisse erbrachten. Bei 3 Messungen waren keine Beanstandungen festzustellen, bei 5 weiteren Kontrollen waren bei niedrigen Beanstandungsquoten bis zu 6 Prozent der Fahrzeuge zu beanstanden. Die allermeisten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer respektierten aber die zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit.

AuffĂ€llig waren lediglich zwei Messungen. Eine Messung in der Falkenbergerstraße in der NĂ€he der Wentzingerschulen. Hier mussten 13 von 83 Fahrzeugen beanstandet werden. Bei einer weiteren Messung im verkehrsberuhigten Bereich an der Lortzingschule waren sogar 47 von 121 Verkehrsteilnehmern mit mehr als Schrittgeschwindigkeit unterwegs, davon allerdings auch 27 Fahrradfahrer.

Weiterhin mĂŒssen Autofahrerinnen und Autorfahrer verstĂ€rkt mit Geschwindigkeitskontrollen im Umfeld von Schulen rechnen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Gala-Konzert Johann-Strauß-Ensemble
Tibor SzĂŒtz / Foto: Veranstalter
 
Gala-Konzert Johann-Strauß-Ensemble
BAD KROZINGEN. Mit einem festlichen Gala-Konzert am Sonntag, den 27. September 2020 um 19.00 Uhr werden Musikerinnen und Musiker sowie Kapellmeister Tibor SzĂŒts im Kurhaus gefeiert. Seit vielen Jahren spielt das Ensemble mehrmals in der Woche im Kurhaus und bereichert so das kulturelle Leben in Bad Krozingen.

Mit einem hochkarĂ€tigen Programm sind Kapellmeister Tibor SzĂŒts (1. Violine), Zsolt NĂ©meth (Klavier), Edina LuczĂł (Violine), Markus Lechner (Kontrabass), Alexander Ziemann (Schlagzeug/Percussion), Claire Garde (Flöte), Kazuyo Inada (Klarinette) sowie Marie Viard (Violoncello) und Lorenzo Salva-Peralta (Klarinette) zu hören. Es werden StĂŒcke gespielt wie z. B. „Egmont Overture, Op. 84“ und „FĂŒr Elise“ von Ludwig van Beethoven, „Ave Maria“ von Johann Sebastian Bach / Charles Gounod, „Faust-Walzer aus der Oper Margarethe“ von Charles Gounod, „Leichte Kavallerie“ von Franz von SuppĂš, „Das Land des LĂ€chelns“ von Emmerich KĂĄlmĂĄn sowie „Japansicher Laternentanz“ von Yoshitomo (Karl Zimmer).

Das Johann-Strauß-Orchester besteht aus ausgebildeten Musikerinnen und Musikern unterschiedlicher Nationen, aus Deutschland, Ungarn, Spanien und Frankreich. Sie bilden eine engagierte und junge Gruppierung.

Tibor SzĂŒts ist der DienstĂ€lteste. Er spielt im 32. Jahr in Bad Krozingen. Bereits mit fĂŒnf Jahren begann er, Geige zu spielen. Nach dem Abitur absolvierte er an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Budapest sein Musikstudium. Anschließend war er als Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters in Györ tĂ€tig und gab Geigenunterricht an verschiedenen Musikschulen. Im Jahr 1988 kam Tibor SzĂŒts nach Bad Krozingen.

Seit 1980 ist Tibor SzĂŒts ausgebildeter Geigenbauer. Bei einem Arbeitseinsatz von ca. 300 Stunden pro Instrument hat er bereits ĂŒber 50 Geigen angefertigt. Er selbst und seine Ensemble-Mitglieder spielen auf original SzĂŒts-Geigen. Etliche davon werden an diesem Abend zum Einsatz kommen. Es ist eine Einmaligkeit in ganz Deutschland, dass das Orchester die Geigen seines Kapellmeisters spielt.

Seit vielen Jahren ist Tibor SzĂŒts außerdem Leiter des 50-köpfigen Wiener Johann-Strauß-Walzerorchesters. Einmal jĂ€hrlich tourt er mit dem Orchester durch China und begeistert bei Konzerten bis zu 3.000 Besucher.

Bei der Veranstaltung liegt der gastronomische Teil mit ausgewÀhlten Speisen und GetrÀnken beim Kurhaus-PÀchter Michael Graubener.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008 - 164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Bergwaldprojekt am Schauinsland in der 20. Auflage
Über 30 Freiwillige setzen sich von Sonntag an zwei Wochen lang fĂŒr die Artenvielfalt im Stadtwald ein

Von Sonntag, 27. September, bis Samstag, 10. Oktober, ist das Bergwaldprojekt im 20. Jahr im Einsatz im Stadtwald Freiburg. Über 30 Freiwillige aus ganz Deutschland ĂŒbernehmen Arbeiten in den WĂ€ldern rund um den Schauinsland. Ziele der Einsatzwochen sind, einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation am Projektstandort zu leisten und die Teilnehmenden auch ĂŒber die Projektwoche hinaus fĂŒr eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren. Auf die Einhaltung der Abstands- und HygieneRegeln wegen der Corona-Pandemie wird dabei selbstverstĂ€ndlich geachtet.

Unter der Anleitung von Jan Köhl und MatthĂ€us Holleschovsky vom Bergwaldprojekt und unter der Regie von Revierleiter Philipp Schell vom stĂ€dtischen Forstamt werden die Freiwilligen Wege instandsetzen und Waldbiotope pflegen. Außerdem richten sie einen alten Bergwerkweg her und pflanzen, je nach Wetterlage, auch BĂ€ume. Daneben ist pro Woche ein Exkursionsnachmittag vorgesehen, um die dynamischen AblĂ€ufe im Bergwald nĂ€her zu beleuchten und die vielfĂ€ltigen Aspekte dieses Ökosystems besser zu verstehen.

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen die wichtigen Funktionen des Waldes und seine Artenvielfalt aktiv kennen und leisten einen persönlichen Beitrag zu seinem Erhalt“, sagt Philipp Schell vom Forstamt. MatthĂ€us Holleschovsky, Förster beim Bergwaldprojekt, fĂŒgt hinzu: „Indem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich fĂŒr ihre Umgebung engagieren, entwickeln sie oftmals auch neue Beziehungen zum Wald und zur Natur. Die freudvollen Erfahrungen bestĂ€rken sie in ihrer Selbstwirksamkeit, naturvertrĂ€glicher und ressourcenschonender zu leben. Somit tragen sie zu einem gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Welt bei, die dann vielleicht auch widerstandsfĂ€higer gegenĂŒber zukĂŒnftigen Krisensituationen ist.“

Das Unternehmen Andreas Stihl AG, WeltmarktfĂŒhrer in der Herstellung von MotorsĂ€gen, ĂŒbernimmt auch in diesem Jahr die Patenschaft fĂŒr eine Waldschulwoche fĂŒr die BergwaldprojektWaldschule und eine Freiwilligen-Einsatzwoche mit Erwachsenen, die dieses Jahr in Rottenburg am Neckar und in Freiburg stattfinden. DafĂŒr spendet die Firma insgesamt 20.000 Euro. Zudem unterstĂŒtzt sie den Verein Bergwaldprojekt jĂ€hrlich mit Sachspenden im Wert von 5.000 Euro fĂŒr die umfangreiche Ausstattung mit Forstwerkzeugen. Damit leistet Stihl entsprechend der Bestrebungen der Nationalen BiodiversitĂ€tsstrategie ĂŒber die betrieblichen Grenzen hinaus einen wirksamen Beitrag zum Naturschutz und unterstĂŒtzt die Bildungsarbeit fĂŒr nachhaltige Entwicklung.

Der Verein Bergwaldprojekt (www.bergwaldprojekt.de) mit Sitz in WĂŒrzburg organisiert deutschlandweit ĂŒber 100 Projektwochen, an denen jĂ€hrlich rund 3.000 Freiwillige teilnehmen. Ziele der ArbeitseinsĂ€tze sind, die vielfĂ€ltigen Funktionen der Ökosysteme zu erhalten, den Teilnehmer/innen die Bedeutung und GefĂ€hrdung unserer natĂŒrlichen Lebensgrundlagen bewusst zu machen und die Öffentlichkeit zum vertrĂ€glichen Umgang mit den natĂŒrlichen Ressourcen zu bewegen. Der Verein finanziert sich grĂ¶ĂŸtenteils durch Spenden.
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Freiburg: Neuer Weg fĂŒr Wohnraum in Weingarten
47 Wohnungen in Holzbauweise auf dem Parkdeck

In Weingarten wird ein neuer Weg eingeschlagen, um Wohnraum zu schaffen, das Quartier aufzuwerten und die Nahversorgung zu sichern: Auf dem Parkdeck des Einkaufzentrums Weingarten, dem Markt CarrĂ©, sollen rund 47 neue Wohnungen entstehen, und das ĂŒberwiegend in Holzbauweise.

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Denn Teile der Immobilie standen lange leer, das ehemalige EKZ wurde nicht gepflegt. Ladenbesitzer gaben in der Folge ihre GeschĂ€fte auf. Es bestand die Gefahr des sogenannten Trading-Down-Effekts, einer AbwĂ€rtsspirale, die weiteren Leerstand bedeutet hĂ€tte. Die Nahversorgung fĂŒr Weingarten war zeitweise akut gefĂ€hrdet. Hier wird von der Stadt und der neuen EigentĂŒmerin des Komplexes, der EGK Projektentwicklungs- & Beteiligungs-GmbH aus Köln, gegengesteuert.

„Ich bin sehr erfreut ĂŒber diese Entwicklung in Weingarten. Es ist eine Win-Win-Win-Situation. Die Immobilie wird aufgewertet, das hat positive Auswirkungen auf das Viertel und fĂŒr die Menschen. Gleichzeitig entstehen neue Wohnungen ohne GrundstĂŒcksflĂ€chen zu verbrauchen“, so BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Bei dem Vorhaben fĂŒr die Entwicklung im Zentrum Weingartens wird ein ganzheitlicher Ansatz gewĂ€hlt. Dazu zĂ€hlt, dass die LadenflĂ€chen modernisiert werden und die Betreiber gezielt gesucht wurden. Als nĂ€chster Schritt steht der Bau der etwa 47 Wohnungen auf dem Parkdeck an. Die EigentĂŒmer und die Stadt Freiburg haben gleichermaßen ein großes Interesse an der kĂŒnftigen Erscheinung dieses HerzstĂŒcks in Weingarten, das Vorhaben wurde im Gestaltungsbeirat beraten und weiterentwickelt. Das nun vorliegende Konzept ermöglicht Mietwohnungen in unterschiedlicher Typologie und GrĂ¶ĂŸe.

Christian Gernandt, GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Pressesprecher der EGK Gruppe aus Köln: „Wir sind sehr erfreut und stolz einen so innovativen Weg der Schaffung von neuen Wohnraum auf dem Parkdeck gemeinsam mit der Stadt Freiburg erarbeitet zu haben. Es ist ein Meilenstein fĂŒr uns und fĂŒr das Markt CarrĂ© Weingarten (MCW).“

Die Wohnungen sollen in Holzbauweise im KFW Standard 40 Plus errichtet werden. Der nachhaltige Baustoff schafft ein gesundes angenehmes Wohnklima und die Wohnungen werden unter anderem ĂŒber Sonnenenergie mit Strom und WĂ€rme versorgt. Obwohl Holzbauweise im Vergleich zur Massivbauweise teurer ist, erhĂ€lt diese aus gestalterischen und aus GrĂŒnden des geringeren Gewichts den Vorzug.

Großen Wert wird beim Projekt auch auf die FreiraumqualitĂ€t gelegt. Zu einem frĂŒhen Zeitpunkt holten sich die Projektentwickler Fachleute aus Architektur, Freiraumplanung und Statiker hinzu. Die neuen Wohnungen gruppieren sich auf dem Dach um eine gemeinsame FreiflĂ€che, die sogar mit BĂ€umen bepflanzt werden kann. Das ist statisch möglich, weil diese genau ĂŒber den StĂŒtzen angeordnet werden.

Mit der Aufstockung wird in Weingarten ein erstes Pilotprojekt der Potentialstudie Dach umgesetzt, die von der Projektgruppe Neue WohnbauflĂ€chen erstellt wurde. Es entsteht neuer Wohnraum, ohne dass zusĂ€tzliche FlĂ€che versiegelt werden muss. FĂŒr die Aufstockung in Form von zwei Vollgeschossen muss der bestehende Bebauungsplan geĂ€ndert werden. Eine BĂŒrgerinformationsveranstaltung ist noch fĂŒr dieses Jahr vorgesehen.
 
 

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Öffentliche Podiumsdiskussion: Vom Industriegebiet zum Green Industry Park
„Transformation vom Industriegebiet zum Green Industry Park“ ist der Titel einer Podiumsdiskussion, die am Freitag, 25. September, von 18.30 Uhr an, in der Messe Freiburg stattfindet. Teilnehmen an dem GesprĂ€ch werden unter anderem Freiburgs BaubĂŒrgermeister Martin Haag sowie die stĂ€dtische Frauenbeauftragte Simone Thomas, Hanna Böhme von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) und Gerhard Bronner vom Landesnaturschutzverband Stuttgart (LNV).

Mit der Erkenntnis, dass im Industriegebiet Nord 20 Prozent von Freiburgs Strombedarf genutzt wird und 10 Prozent der CO2-Emissionen entstehen, wurde in Zusammenarbeit mit ansĂ€ssigen Unternehmen im Jahr 2014 der Green Industry Park (GIP) ins Leben gerufen. Bei der Podiumsdiskussion soll darĂŒber gesprochen werden, was die Ziele des GIPs sind und was bisher erreicht werden konnte. Welche weiteren Maßnahmen könnten angesichts der fortschreitenden KlimaverĂ€nderungen geboten sein? Diesen und weiteren Fragen sollen auf dem Podium und mit dem Publikum nachgegangen werden.

Die Diskussion ist auch der Abschluss des Projekts „BlĂŒhende Industriegebiete“, der Innovation Academy. Seit 2018 arbeiten in dem Projekt 58 Auszubildende und dual Studierende auf ihrem BetriebsgelĂ€nde an der Verbesserung der biologischen Vielfalt und der Außenraumgestaltung im Freiburger Industriegebiet Nord. Mittlerweile wurden zahlreiche Projekte umgesetzt und von einer externen Jury bewertet. Am Projekt haben sich viele Unternehmen beteiligt, etwa die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF), die Badenova, die FWTM sowie die TDK Micronas GmbH. Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Stiftung Naturschutzfonds Baden-WĂŒrttemberg, den Innovationsfonds der Badenova, die Stadt Freiburg und die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 25. September, von 18.30 Uhr an in der Messe Freiburg. Bereits ab 16 Uhr werden dort Projekte vorgestellt und Preise vergeben. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ein Anmeldeformular und weitere Informationen finden sich unter: www.bluehende-industriegebiete.de/big-event/
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Verschiedenes 
 
 
BĂŒrgerbegehren zum Fuß- und Radentscheid rechtlich unzulĂ€ssig
Keine politische, sondern rein juristische Entscheidung
Stadt setzt weiter auf Dialog mit den Initiatoren und erneuert Kooperationsangebot
Klimaschutz und nachhaltige Verkehrspolitik wird weiterentwickelt

Die Stadtverwaltung sieht gemeinsame Ziele in der stĂ€dtischen MobilitĂ€ts- und Klimapolitik mit den Initiatoren der BĂŒrgerbegehren zum Fuß- und Radentscheid. Doch stuft die Stadt Freiburg die beiden BĂŒrgerbegehren nach eingehender PrĂŒfung als rechtlich unzulĂ€ssig ein. Dabei handelt es sich um eine juristische und nicht um eine politische Bewertung. Insbesondere bedeutet die EinschĂ€tzung keine Ablehnung der grundsĂ€tzlichen Zielsetzung der BĂŒrgerbegehren. „Wir sind keine Gegner sondern VerbĂŒndete in der Sache. Die juristische Einstufung soll uns nicht vom Dialog und einer konkreten Kooperation abhalten“, so Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

Die Initiatoren der BĂŒrgerbegehren wurden am Montag in einem persönlichen GesprĂ€ch ĂŒber die Einstufung informiert. Bereits im Vorfeld gab es mehrere Treffen, dieser Austausch soll fortgefĂŒhrt und intensiviert werden. So wird den Initiatoren eine Beteiligung an der Fortschreibung der stĂ€dtischen MobilitĂ€tsstrategie vorgeschlagen, die noch stĂ€rker als bisher auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzt.

Die Stadtverwaltung sieht gemeinsame Ziele mit den Initiatoren der Entscheide: nĂ€mlich im Willen, den Klimaschutz und die MobilitĂ€tswende voranzutreiben. Freiburg engagiert sich seit mehr als 40 Jahren in einer stadtvertrĂ€glichen Verkehrsplanung und damit auch fĂŒr Klima- und Umweltschutz. Das zeigt Wirkung: 79 Prozent aller innerstĂ€dtischen Wege werden mit dem Rad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurĂŒckgelegt - nur 21 Prozent mit dem Auto. Das ist ein Spitzenwert in Deutschland. Die Stadt verfĂŒgt ĂŒber ein Radwegenetz von 470 Kilometern, das laufend konsequent erweitert wird. Es fließen Millionen in den Öffentlichen Nahverkehr, etwa in den Ausbau der Stadtbahn oder die Modernisierung der Breisgau-S-Bahn. Allein im laufenden Doppelhaushalt wurden jeweils siebenstellige BetrĂ€ge pro Jahr in eine Vielzahl von Fuß- und Radmaßnahmen im Stadtgebiet investiert. Auch vor EinschrĂ€nkungen fĂŒr den Motorisierten Individualverkehr schreckt die Stadt nicht zurĂŒck: Es wurden Fahrstreifen verschmĂ€lert, rund 200 ParkplĂ€tze entfernt und die ParkgebĂŒhren im Stadtgebiet wurden zum Jahresbeginn deutlich erhöht.

Und die Stadt hat in Sachen MobilitĂ€tswende noch viel vor. Im November soll dem Gemeinderat die „Projektgruppe MobilitĂ€t“ mit zusĂ€tzlichen Personalstellen vorgeschlagen werden. „Wir werden die Verkehrspolitik Freiburgs weiter stĂ€rken und die Strategie fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t fortentwickeln“, so BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Das Rechtsamt der Stadtverwaltung hat die BĂŒrgerbegehren geprĂŒft und die rechtliche Bewertung aufgrund mehrerer Faktoren getroffen. So weisen die BĂŒrgerbegehren an verschiedenen Punkten nicht die fĂŒr einen BĂŒrgerentscheid erforderliche Bestimmtheit auf, sind also nicht konkret genug formuliert. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mĂŒssen etwa schon aus der Fragestellung heraus erkennen, fĂŒr oder gegen was sie ihre Unterschrift oder Stimme abgeben. Dies kann bei den vorgelegten Formulierungen nicht gewĂ€hrleistet werden. So ist nicht ausreichend erkennbar, auf welche Straßen im Stadtgebiet sich die Forderungen beziehen oder beziehen können. Auch ist fĂŒr Unterzeichnende nicht erkennbar, welche Forderungen in den ZustĂ€ndigkeitsbereich des Gemeinderats fallen und daher ĂŒberhaupt nur zum Gegenstand eines BĂŒrgerbegehrens gemacht werden können. Ebenso fehlt es Formulierungen wie „bessere Übersicht fĂŒr Radfahrende“ oder „soweit möglich werden StraßenbĂ€ume gepflanzt“ an der notwendigen Genauigkeit.

Ausschlusskriterium ist außerdem, wenn es sich um eine objektiv unmögliche Maßnahme handelt, etwa, wenn die verkehrspolitischen Ziele zwangslĂ€ufig mit Planungsverfahren einhergehen wĂŒrden. Einem solchen Verfahren kann nicht durch einen BĂŒrgerentscheid vorgegriffen werden. Zudem ist die Kostendeckung nicht ausreichend dargestellt, da die angegebenen Kosten von der Verwaltung als wesentlich zu niedrig bewertet werden. Zusammenfassend kommt das Rechtsamt deshalb zu der Bewertung, dass die beiden BĂŒrgerbegehren unzulĂ€ssig sind.

Es ist davon auszugehen, dass das notwendige Quorum fĂŒr die BĂŒrgerbegehren erreicht wird. Die Stadtverwaltung wird dem Gemeinderat eine Beschlussvorlage zum weiteren Vorgehen mit dem „Radentscheid“ und zum zukĂŒnftigen Umgang mit den vielen Forderungen der Initiative vorlegen.

In Deutschland gab es bereits eine Reihe von Radentscheiden, die alle nicht in einen BĂŒrgerentscheid mĂŒndeten, obwohl das erforderliche Quorum erreicht wurde. Auch in MĂŒnchen, Stuttgart, Hamburg, DĂŒsseldorf oder Frankfurt lag das daran, dass die BĂŒrgerbegehren nicht den rechtlichen Voraussetzungen entsprochen haben.
 
 

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Das StadtjubilÀum startet nach der Sommerpause mit seinem Programm
„Dance Week“ / Foto: Valentin Behringer/Gutmann Media
 
Das StadtjubilÀum startet nach der Sommerpause mit seinem Programm
Aktionstag in der Innenstadt am 26. September, ab 13 Uhr

Es geht wieder los: nachdem zahlreiche Veranstaltungen im Sommer infolge der Corona-Krise nicht stattfinden konnten, startet das StadtjubilĂ€um jetzt in eine neue Runde. Am 19. September erscheint die aktuelle ProgrammĂŒbersicht fĂŒr den Zeitraum September bis Dezember 2020. Die Freiburgerinnen und Freiburger dĂŒrfen sich auf ĂŒber 100 Veranstaltungen freuen, viele davon waren ursprĂŒnglich noch fĂŒr diesen Sommer geplant und können nun nachgeholt werden.

Um die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger auf den Neustart einzustimmen, findet in der Innenstadt am Samstag, 26. September von 13 bis 17 Uhr, ein Aktionstag statt. Zahlreiche Projektteilnehmerinnen und –teilnehmer zeigen auf den PlĂ€tzen in der Freiburger Innenstadt Ausschnitte aus ihrem Programm. Mit dabei sind u.a. die Tanzschule Gutmann, SchĂŒlerinnen des St. Ursula Gymnasiums, CĂ©cile Verny, die Israelitische Gemeinde, das Stadtarchiv, Sound City, das Theater Freiburg und viele andere mehr. Zentrale Infostelle ist der JubilĂ€umscontainer auf dem Platz der Alten Synagoge.

Im kommenden Jahr geht das JubilĂ€um auf Beschluss des Gemeinderats in die VerlĂ€ngerung: bis 14. Juli erwartet die Freiburgerinnen und Freiburger ein umfangreiches Programm und auch die vielen Highlights wie das MĂŒnstermapping und der Mittsommernachtstisch sollen, so Corona es zulĂ€sst, im FrĂŒhling und Sommer noch stattfinden. Die Feierlichkeiten sollen dann in einer Festwoche, vom 8. bis 14. Juli 2021, ihren glanzvollen Abschluss finden.

Die ProgrammĂŒbersicht des StadtjubilĂ€ums erscheint am 19. September als Beilage in der Badischen Zeitung. Das Programm ist dann auch im JubilĂ€umscontainer, in der Tourismuszentrale und an vielen anderen ausgewĂ€hlten Orten in der Stadt erhĂ€ltlich.

Der Aktionstag am Samstag, 26. September, wird um 9 Uhr von der Freiburger Ranzengarde akustisch angekĂŒndigt. Von 13 Uhr bis 17 Uhr finden dann die verschiedenen Aktionen in der Innenstadt von Freiburg statt.

Weitere Infos zum StadtjubilÀum:
www.2020.freiburg.de.
facebook.com/2020.freiburg
instagram.com/2020_freiburg

Der JubilĂ€umscontainer auf dem Platz der Alten Synagoge ist von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen), von 12 bis 16 Uhr geöffnet!
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Testament fĂŒr behinderte Menschen: So kommt das Erbe beim Kind an
Mit dem Erbe wollen Eltern fĂŒr die Zukunft ihrer Kinder vorsorgen. Das gilt erst recht, wenn das Kind – egal, ob minderjĂ€hrig oder volljĂ€hrig – eine Behinderung hat und nicht nur emotional, sondern auch in vielerlei anderer Hinsicht von den Eltern abhĂ€ngig ist. Mit ï»żeinem klugen Testament sorgen Eltern dafĂŒr, dass ihr Vermögen ihrem Kind zugute kommt und nicht dem Staat. Wie das Testament dafĂŒr aussehen muss, erklĂ€rt die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest.

Menschen mit Behinderung sind oft auf staatliche Hilfen angewiesen. Doch wer erbt, verliert seinen Anspruch auf Sozialhilfe, bis das Vermögen auf das sogenannte Schonvermögen geschrumpft ist. Die Erbschaft wird dann fĂŒr die Kosten der Hilfe aufgebraucht. Mit einem sogenannten Behindertentestament können Eltern das verhindern: Ihr Kind erbt Vermögen, ohne dass sein Anspruch auf öffentliche Hilfe verloren geht.

DafĂŒr wird das Kind als Vorerbe eingesetzt und eine Testamentsvollstreckung angeordnet. „Damit bei der Gestaltung des Testaments nichts schiefgeht, sollte unbedingt ein Fachanwalt fĂŒr Erbrecht oder ein Notar um Rat gefragt werden,“ so die Finanztest-Redakteurin Sophie Mecchia.

Keine Lösung ist es, das Kind zu enterben, damit es weiterhin Sozialhilfe beziehen kann. Dem Kind steht nÀmlich immer noch der Pflichtteil zu, der die HÀlfte des gesetzlichen Erbteils ausmacht. Auf den Pflichtteil kann der SozialhilfetrÀger zugreifen.

Alles Infos zum Testament fĂŒr Menschen mit Behinderungen gibt es in der Oktober-Ausgabe von Finanztest oder online ĂŒber ï»żwww.test.de.
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