Prolixletter
Samstag, 24. August 2019
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Veranstaltungen 
 
 
NABU: Von wegen gruselig
Batnight zeigt faszinierende FledermÀuse

Die Hauptveranstaltung der Internationalen Fledermausnacht vom 24. bis 25. August findet in Brandenburg statt

Berlin/Julianenhof – Wenn die DĂ€mmerung kommt, segeln sie lautlos ĂŒber den Himmel: FledermĂ€use. Zur 23. Internationalen Batnight am 24. und 25. August kann man die wendigen InsektenjĂ€ger auf zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland erleben. Und erfahren, dass Vorurteile ĂŒber FledermĂ€use völlig aus der Luft gegriffen sind.

25 heimische Fledermausarten gibt es. „Keine einzige Art in Deutschland und Europa ernĂ€hrt sich von Blut“, sagt Sebastian Kolberg, NABU-Artenschutzexperte. „Unsere heimischen FledermĂ€use fressen ausschließlich Insekten.“ Und genau das ist ein Problem fĂŒr die Tiere, denn das Insektensterben könnte sich negativ auf die BestĂ€nde auswirken. „Sie leiden außerdem stark unter Wohnungsnot“, erklĂ€rt Kolberg. „Durch die Sanierung alter GebĂ€ude und das Abholzen von alten BĂ€umen finden FledermĂ€use immer weniger Unterschlupf.“ Von den 25 Arten sind drei akut vom Aussterben bedroht. Vier Arten gelten als stark gefĂ€hrdet und weitere fĂŒnf Arten stehen auf der Vorwarnliste. Umso wichtiger sei es, ĂŒber die Tiere aufzuklĂ€ren und zu vermitteln, wie jeder ihnen helfen kann, so Kolberg. Etwa, indem man seinen Garten fledermausfreundlich gestaltet. Kolberg: „Wer FledermĂ€use in seinen Garten lockt, wird bald feststellen, dass sie kein bisschen gruselig sind, sondern faszinierende FlugkĂŒnstler, die in den Abendstunden ihr Können zeigen.“

Erleben kann man die Tiere auch auf der diesjĂ€hrigen Hauptveranstaltung der Batnight. Der NABU lĂ€dt am 24. August von 17 bis 22 Uhr nach Brandenburg in das Internationale Fledermausmuseum Julianenhof im Naturpark MĂ€rkische Schweiz ein – mit zwölf Fledermausarten eines der artenreichsten Quartiere in Brandenburg. Besucher können dort Fledermaus- und Insektenforschern bei ihrer Arbeit ĂŒber die Schulter schauen, den abendlichen Ausflug aus einem Fledermausquartier beobachten, faszinierende Geschichten ĂŒber die Kobolde der Nacht erfahren, FledermauskĂ€sten zimmern oder einen falter- und fledermausfreundlichen Garten erkunden.

Die internationale Batnight findet traditionell Ende August statt, und das mittlerweile weltweit in ĂŒber 35 LĂ€ndern. In Deutschland wird sie vom NABU organisiert, dabei fanden im Vorjahr rund 250 Batnight-Veranstaltungen statt.
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Veranstaltungen 
 
Kunst auf der BUGA
Anthony Caro, Up Front (2010) © Dietmar Strauss
 
Kunst auf der BUGA
– die „Transformation einer Stadtlandschaft“ mit anderen Sinnen erleben

Die Skulpturenprojekte auf der BUGA Heilbronn 2019 sind eine wichtige ErzĂ€hlebene im Transformationsprozess von einer Bahnbrache zu einem vitalen, lebendigen Stadtquartier Neckarbogen. Vor diesem Hintergrund bietet die BUGA ihren Besuchern zum einen 26 Kunstwerke national und international bekannter KĂŒnstler, darunter acht Leihgaben aus der Sammlung WĂŒrth, die sich mit zum Teil monumentalen Skulpturen international bekannter KĂŒnstler wie Niki de Saint-Phalle und Heinrich Brummack, Eduardo Chillida, Horst Antes, Jaume Plensa und Anthony Caro prĂ€sentiert.

Auch der KĂŒnstlerbund Heilbronn „Zigarre“ und der Hohenloher Kunstverein tragen dazu bei, dass Kunst im urbanen Raum sichtbar wird. Durch wechselnde Ausstellungen im Rahmen der „ContainerArt“ und die Möglichkeit, den KĂŒnstlern bei der Arbeit zuzuschauen, finden sich immer wieder neue AnlĂ€sse zum Dialog und der Auseinandersetzung mit Kunst.

ErgĂ€nzt wird Kunst auf der BUGA durch individuelle Arbeiten sowie Auftragsarbeiten wie der aus SandsĂ€cken gebauten „Capella“von Daniel BrĂ€g, oder dem Werk von Wolfgang Becksteiner, „The Heavy Beauty OF Inner Forms“. Zu den individuelle Arbeiten zĂ€hlen die mystische Sandsteinskulptur aus FundstĂŒcken im Wald des KĂŒnstlers Klaus WaldbĂŒĂŸer im Pilzgarten, LandART ,die Performance-Kunst der Hochschule Pforzheim, oder eine Lichtinstallation mit 6.500 Kerzen, die die Heilbronner Partnerstadt Solothurn auf der BUGA prĂ€sentierte.

Die Kunstwerke verstÀrken den Eindruck der Landschafts- und Stadtarchitektur auf dem GelÀnde der Bundesgartenschau, am Neckarufer, an den EingÀngen Innenstadt und Wohlgelegen, und im Campuspark. Gezeigt werden Skulpturen, Installationen und objektbezogene Arbeiten, die sowohl den Fluss und das Wasser als auch die Wiederbelebung des BrachgelÀndes betonen.

„Wir stellen fest, dass wir mit der Kunst auf der BUGA auch Themen gesetzt haben“, sagt Hanspeter Faas, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. “Die Besucher interagieren mit den Kunstwerken, viele Hobbyfotografen sind begeistert und kreieren unter wechselnden LichtverhĂ€ltnissen ihre eigenen Fotokunstwerke.“

Eines der beliebtesten Fotomotive stellen die Alltagsmenschen „Duscher“ dar, ein Kunstwerk von Christel Lechner, das am denkmalgeschĂŒtzten Wilhelmkanal seinen temporĂ€ren Platz gefunden hat. „Durch die Transformation des urbanen Raums wird Wasser wieder erlebbar“, sagt Oliver Toellner, Prokurist und Leiter der Abteilung Planung und Ausstellungskonzeption. „Der Mensch kehrt ans Wasser zurĂŒck.“

Andere Objekte zeigen eine Akkumulation von AlltagsgegenstĂ€nden, etwa das Werk „Tous Azimuts“ von Arman, der Spitzhacken als Relikte des Arbeitsalltags durch eine kĂŒnstlerische Anordnung Ă€sthetisch ĂŒberformt.

Den „Himmel auf Erden“ zeigt ein Werk von Susanne Egle, das mit dieser bildlichen Transformation den Kosmos in seiner ganzen Dimension erfasst und darauf verweist, dass der Mensch eine Verantwortung fĂŒr dessen Erhalt trĂ€gt.

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Kunst auf der BUGA hat Kuratorin Helga Irion, die mit ihrer Fachkenntnis und ihrem persönlichen Netzwerk den Zugang zu zahlreichen KĂŒnstlern und Agenturen ermöglicht hat. „Es ist der Verdienst von Frau Irion, dass die BUGA Heilbronn 2019 trotz eines vergleichsweise schmalen Budgets fĂŒr Kunst ihren Besuchern außergewöhnliche Kunstwerke zeigen kann.“

Kunst kann auf unterschiedliche Art und Weise aufgenommen werden. Ganz individuell, oder ĂŒber Illustrationsmaterial wie den Katalog zur BUGA mit einem eigenen Kapitel zu Kunst, oder den kostenlosen Flyer mit einem leicht zugĂ€nglichen Lageplan der Kunstwerke auf der BUGA. Daneben ist ein Flyer zur Kunst in der Stadt verfĂŒgbar, denn Kunstwahrnehmung findet nicht nur auf der BUGA, sondern in der ganzen Stadt statt. Digital haben die BUGA-Besucher ĂŒber einen QR-Code Zugang zu Detailinformationen ĂŒber die einzelnen Kunstwerke. ZusĂ€tzlich wird das Thema Kunst bei FĂŒhrungen und durch Veranstaltungen im Rahmen des Bunten Klassenzimmers vermittelt.

„Die BUGA Heilbronn ist in erster Linie eine Garten- und Stadtausstellung. Darin integriert sind aber ganz bewusst auch andere Themen. Kunst gewĂ€hrt dabei einen Zugang mit anderen Sinnen und interagiert als Kontrapunkt mit der Garten- und Stadtausstellung. Sie spielt fĂŒr die Wahrnehmung des Gesamtbildes der Bundesgartenschau eine wichtige Rolle“, sagt Faas.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: KrĂ€uterfĂŒhrung auf dem Mundenhof am Sonntag, 25. August
Eine KrĂ€uterfĂŒhrung fĂŒr die ganze Familie bietet der Mundenhof am Sonntag, 25. August, um 11 Uhr an. Treffpunkt ist der Haupteingang.

In der Regel stehen im Mundenhof die Tiere im Fokus – bei dieser FĂŒhrung dreht sich nun alles um Pflanzen. Die zweistĂŒndige Tour fĂŒhrt vom Eingang zu den Trampeltieren, zur exotischen Mitte und ĂŒber den HĂŒgel wieder zurĂŒck. Dabei verrĂ€t KrĂ€uter-Kennerin Gerlinde Kurzbach Wissenswertes ĂŒber essbare heimische WildkrĂ€uter und ĂŒber Heilpflanzen der nordamerikanischen HochgrasprĂ€rie.

Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person, fĂŒr Kinder ist die FĂŒhrung kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
 

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Freiburg: Bildungspaten fĂŒr das neue Schuljahr 2019/20 gesucht
Infoabend am Dienstag, 17. September

Das Projekt Bildungspatenschaften bringt engagierte Menschen mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen zusammen. Diese besuchen in der Regel die Vorbereitungsklassen der Freiburger Schulen und profitieren vor allem beim Spracherwerb von der zusĂ€tzlichen UnterstĂŒtzung der Patinnen und –paten. Gute Sprachkenntnisse sind wiederum der SchlĂŒssel fĂŒr Erfolge in Schule und Ausbildung und eine gelungene Integration.

Derzeit sind 40 ehrenamtliche Bildungspaten an acht Freiburger Schulen im Einsatz. FĂŒr das bevorstehende Schuljahr 2019/20 sucht das Freiburger Bildungsmanagement nun weitere Interessenten. Der Aufruf richtet sich an alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die Kinder mit Fluchterfahrung auf ihrem Bildungsweg fördern wollen. Sie können sich bei einer Infoveranstaltung am Dienstag, 17. September, von 16.30 bis 18.30 Uhr im Rathaus im StĂŒhlinger, Raum Lorettoberg, informieren (bitte anmelden bei Karin Eble, Tel. 0761 / 201-2347, Mail: karin.eble@stadt.freiburg.de).

Die Begleitung sollte idealerweise ein Schuljahr dauern. Die Patinnen und Paten treffen sich ein bis zwei Mal pro Woche mit ihrem „Patenkind“, um es beim Lernen zu unterstĂŒtzen, zu spielen oder gemeinsam die Welt zu entdecken. Die Treffen finden in der Regel in der Schule, nach Absprache auch direkt im Unterricht oder in der Nachmittagsbetreuung statt. Aber auch in der Freizeit können die Interessen oder Begabungen gezielt gefördert werden.

Die Bildungspatinnen und –paten können an allen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Freiburg eingesetzt werden, die Vorbereitungsklassen anbieten. Welche Schule sich am besten eignet, entscheidet sich nach einem persönlichen GesprĂ€ch. An den beteiligten Schulen gibt es jeweils eine Kontaktperson fĂŒr die Bildungspatenschaften. Ein Begleitprogramm bietet den Patinnen und Paten die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame AktivitĂ€ten zu gestalten und sich fachlich weiterzubilden.

„Die Bildungspatenschaft ermöglicht einem Kind oder Jugendlichen eine persönliche Begleitung, Sicherheit und Orientierung im Schulsystem und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, unterstreicht SchulbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik den Nutzen des Projekts. FĂŒr die Patinnen und Paten bedeutet dies, die Ressourcen der Kinder zu erkennen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, die fĂŒr beide Seiten bereichernd ist.

Koordiniert wird das Projekt von der Stabsstelle Freiburger Bildungsmanagement im Amt fĂŒr Schule und Bildung. Wer eine Patenschaft ĂŒbernehmen möchte, muss ein erweitertes FĂŒhrungszeugnis vorlegen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Bernd Stelter: Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!
Bernd Stelter / Foto: Manfred Esser
 
Bernd Stelter: Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!
Kabarett/Comedy
Mi 11.09. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Sie kennen das. Montag morgen. Man steigt in den Wagen und schaltet das Radio an. SpĂ€testens nach dem dritten Lied brĂŒllt der Radiomann aus den Boxen: „Jaa Freunde, Montag, das ist natĂŒrlich nicht unser Tag! Aber macht euch keine Sorgen! Nur noch fĂŒnf Tage, dann haben wir wieder Wochenende.“ HÀÀ?! Hat der nicht alle Tassen im Schrank? Wenn der keine Lust hat, Radiomoderator zu sein, dann kann er ja Frisör werden, die haben Montags frei.

„Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!“ heißt das neue Programm von Bernd Stelter. Ein Programm fĂŒr alle, die ĂŒber Montage mosern, ĂŒber Dienstage diskutieren, die Mittwoche mies und Donnerstage doof finden. Warum soll man denn bitte sehr viereinhalb Tage pro Woche verschenken, damit endlich wieder Wochenende ist. „Und was machst du am Wochenende?“ - „Party!“ Es geht um Work-Life-Balance. Was fĂŒr ein WortungetĂŒm. Und was fĂŒr ein Blödsinn. Wenn Deine Arbeit nicht zu deinem Leben gehört, dann hast du wirklich verloren. Nein, wir mĂŒssen schon jeden Tag genießen. Und warum können das die DĂ€nen besser als wir, und die Schweden und die Schweizer auch? Das mĂŒssen wir direkt Ă€ndern. Aber wie?

Also erst mal ist ab Montag Wochenende, und wir fangen bei uns selber an. Wir sind jetzt mal zufriedener. Wie man das lernt? Wie lernt man Fahrrad fahren? Man fĂ€hrt einfach los. Und bloß nicht auf die anderen warten. Du musst dir dein Konfetti schon selbst ins Leben pusten.

Übrigens: Auch an Montagen finden AuffĂŒhrungen statt, obwohl Herr Stelter da Wochenende hat.

Eintritt: 28,00 €
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: 58 Hallen, 140 Sportvereine und Institutionen ...
Bilanz des GebÀudemanagements (GMF) zur Hallenvermietung

GMF dankt Vereinen fĂŒr gute und flexible Zusammenarbeit

Die Sommerferien laufen und der Andrang in den stĂ€dtischen Sporthallen hat nachgelassen – diesen Zeitpunkt möchte Andrea Katzer-Hug, Leiterin des GebĂ€udemanagements, dafĂŒr nutzen, um Danke zu sagen: „Im vergangenen Schuljahr haben die Freiburger Vereine uns oft geholfen, Trainingseinheiten, die wegen Hallenschließungen ausfallen mussten, in andere Hallen zu verlegen. DafĂŒr möchten wir uns bedanken.“ Außerdem lobt sie die Bereitschaft der Vereine zusammenzurĂŒcken oder Belegungszeiten zu tauschen: „Das zeigt den starken Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft.“

Zurzeit hat die Hallenvermietung des GMF insgesamt 58 Hallen im Angebot. Dazu zÀhlen 39 Einzelhallen, 12 Doppelhallen und sieben dreiteilige Sporthallen. Diese Hallen sind an rund 140 unterschiedliche Nutzerinnen und Nutzer vermietet.

Ein Großteil der Sportvereine hat einen langfristig geregelten Trainingsbetrieb. Es kommt aber vor, dass eine Halle beispielsweise wegen Sanierung geschlossen ist oder ein Verein mehr Trainingszeiten benötigt. Dann muss ein Weg gefunden werden, um den Nutzerinnen und Nutzern innerhalb kĂŒrzester Zeit eine möglichst standortnahe Ersatzhalle anzubieten – doch das ist kompliziert.

Die Mitarbeiterinnen der Hallenvermietung im GMF prĂŒfen, um welche Sportart es sich handelt, da alle ihre eigenen Spielfeldmarkierungen brauchen, einige auch spezielle LagerrĂ€ume. Wenn die Sportgruppe Kinder umfasst, sollte das Training außerdem vor 20 Uhr stattfinden. Dass sich dann dennoch oft kurzfristige Lösungen finden, ist ein Verdienst der beteiligten Sportvereine, wie das GMF jetzt hervorhebt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Abfallbilanz 2018 fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg
Freiburg ist Vorreiter bei der Abfalltrennung

Freiburg behauptet seine Spitzenposition bei der Restabfallvermeidung und ist zugleich Vorreiter bei der Abfalltrennung. Zum wiederholten Male liegt die Stadt mit 109 Kilogramm Restabfall und SperrmĂŒll pro Person an erster Stelle unter den kreisfreien GroßstĂ€dten Deutschlands. Im Vergleich zum durchschnittlichen pro Kopf Aufkommen in Baden-WĂŒrttemberg (140 Kilogramm pro Person) produzieren die Freiburgerinnen und Freiburger aufgrund ihres guten Sortierverhaltens deutlich weniger Restabfall. Diese Zahlen veröffentlichte das Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg Ende Juli.

UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik zeigte sich erfreut ĂŒber das erneut gute Ergebnis, bestĂ€tigt es doch das zur Getrenntsammlung anregende Entsorgungskonzept der Stadt. Freiburgs haushaltsspezifisches AbfallgebĂŒhrensystem, das die Entsorgung geringer Restabfallmengen finanziell belohnt, wie auch die nutzerfreundlichen Entsorgungswege fĂŒr die einzelnen Wertstofffraktionen, fĂŒhren langfristig zum Erfolg. „Nicht zuletzt ist dies auch ein großer Erfolg der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, denen ich dafĂŒr herzlich danken möchte“, betont Stuchlik.

Auch beim Gesamtabfallaufkommen, das außer Restabfall und SperrmĂŒll die getrennt gesammelten Wertstoffe, wie Bioabfall, Altpapier, Altglas, Leichtverpackungen, Altholz, ElektrogerĂ€te, Altkleider und Metall einbezieht, liegt Freiburg im Landesvergleich der kreisfreien GroßstĂ€dte auf Platz 1.

Eine Abfallmenge von insgesamt 331 Kilogramm pro Person im Jahr 2018 bietet jedoch auch Anlass zum Nachdenken. UmweltbĂŒrgermeisterin Stuchlik möchte daher gemeinsam mit den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, das erfolgreiche Engagement bei der Getrenntsammlung zukĂŒnftig auch auf die Möglichkeiten der Abfallvermeidung ausweiten. „Wir werden im Rahmen sogenannter „Klimaschutz-Quartiere“ - einem Leuchtturmprojekt fĂŒr das JubilĂ€umsjahr 2020 und einer SchlĂŒsselmaßnahme aus dem aktuellen Klimaschutzkonzept - auch Möglichkeiten der Abfallvermeidung gemeinsam mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern in den Stadtteilen umsetzen.“

Zu den mengenrelevanten Systemen der separaten Erfassung und Verwertung von Wertstoffen zĂ€hlen insbesondere jene fĂŒr BioabfĂ€lle, Altpapier, Altglas und Leichtverpackungen. Diese sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil des Freiburger Abfallwirtschaftskonzeptes.

Bereits seit 1997 können in Freiburg organische AbfĂ€lle ĂŒber die Biotonne entsorgt werden. Im Jahr 2018 wurden an der VergĂ€rungsanlage der Reterra 15.545 Tonnen BioabfĂ€lle angeliefert, eine Pro-Kopf-Menge von 68 Kilogramm. Damit rangiert Freiburg ebenfalls auf dem ersten Tabellenplatz unter den kreisfreien GroßstĂ€dten.

Mit insgesamt 19.134 Tonnen Altpapier sammelten die Freiburgerinnen und Freiburger im Jahr 2018 pro Person 83 Kilogramm. Damit lĂ€sst sich ein RĂŒckgang von 10 Prozent innerhalb der letzten fĂŒnf Jahre verzeichnen, ein Ausdruck der zunehmenden Nutzung von Digital- anstelle von Printmedien.

Keine VerĂ€nderungen ließen sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen bei den einwohnerspezifischen Mengen an Altglas und VerpackungsabfĂ€llen verzeichnen. Mit 28 Kilogramm Altglas pro Einwohner liegt Freiburg rund 16 Prozent ĂŒber dem durchschnittlichen Pro-Kopf-Aufkommen BadenWĂŒrttembergs.

Die im gelben Sack erfassten VerpackungsabfĂ€lle beliefen sich im Jahr 2018 auf 5.550 Tonnen. Die Finanzierung der privatwirtschaftlichen Entsorgung dieser Wertstoffmenge erfolgt nicht ĂŒber die kommunale AbfallgebĂŒhr. Stattdessen werden die Entsorgungskosten dieser pro Einwohner gesammelten 24 Kilogramm bereits mit dem Kaufpreis im Handel bezahlt. Der Vergleich mit dem Landesdurchschnitt von 31 Kilogramm pro Person legt nahe, dass die Freiburgerinnen und Freiburger sparsamer im Gebrauch von Einwegverpackungen sind als die Mehrzahl der Konsumenten Baden-WĂŒrttembergs.

Die Abfallbilanz Baden-WĂŒrttembergs zeigt es: Freiburgs Abfallwirtschaftskonzept, bestehend aus einer gezielten haushaltsnahen Erfassung in Kombination mit dezentralen Entsorgungsmöglichkeiten fĂŒr Wertstoffe, das sind die Recyclinghöfe, Wertstoffinseln und GrĂŒnschnittsammelplĂ€tze, ist fĂŒr die Umwelt und das Recycling von Wertstoffen ein absolutes Erfolgsmodell.
 
 

Veranstaltungen 
 
Theatertipp: Ein Sommernachtstraum
Lafrenz: Sommernachtstraum / Foto: Achim KĂ€flein
 
Theatertipp: Ein Sommernachtstraum
Shakespeare-Solo mit Bernd Lafrenz
Fr 06.09. | Sa 07.09. | jew. 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK
Frei nach Shakespeare. Ein Spiel um Liebe, Lust und Leidenschaft.

Mit seinem verwegenen Mix aus Commedia dell‘arte-Elementen und Comic-Gesten, seiner phĂ€nomenalen BĂŒhnenprĂ€senz und seinem schier endlosen Fundus an sprachlichen und pantomimischen Mitteln begeistert Bernd Lafrenz sein Publikum seit 22(!) Jahren. Seine eigensinnigen Shakespeare-Parodien sind leichtfertig-heitere MĂ€rchenstunden fĂŒrs Volk bei gleichzeitiger Verbeugung vor William Shakespeare.

„Ein Sommernachtstraum“ ist sein achtes Shakespeare-Solo. Keine Rolle ist ihm unmöglich, ein „Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse“ (Tagesspiegel Berlin). „Was sich da auf der BĂŒhne tut ist tatsĂ€chlich Theater total, ein Hochgenuss, Theater wie man es selten sieht“. (Stuttgarter Zeitung)

Herzog Theseus von Athen, selbst mit Hochzeitsvorbereitungen beschĂ€ftigt, muss sich mit dem Fall des alten Egeus auseinandersetzen. Der verklagt seine Tochter Hermia, weil sie Lysander den Vorzug vor Papas Wunschkandidat Demetrius gibt. Gefolgt von Demetrius, Hermias Freundin Helena und einer Truppe von Amateurschauspielern fliehen die Liebenden nachts in den Wald, wo ein Liebeszauber des Kobolds Puck dann fĂŒr allerlei Verwirrung sorgt.

Den bekannten Plot inszeniert Bernd Lafrenz in einem köstlichen Ein-Personen-StĂŒck. Blitzschnell wechselt er zwischen den Charakteren hin und her, bastelt mit ein paar Holzgestellen und reichlich Phantasie die engen Gassen von Athen.

Den „Sommernachtstraum“ hat William Shakespeare um 1595 fĂŒr die Hochzeit eines Adligen geschrieben. Bernd Lafrenz gibt das StĂŒck als Spiel um Liebe, Lust und Leidenschaft mit all seinem Zauber – aber auch seinen Irrungen und Wirrungen – in all seinen Facetten.

MIT
Spiel: Bernd Lafrenz
Regie: Abel Aboualiten
Eintritt 16,00 / 12,00 €
 
 



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