Prolixletter
Dienstag, 26. Mai 2020
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Selbst SĂŒdkorea schaut auf den Mundenhof
Alpakas auf dem Mundenhof /c) Stadt Freiburg/ Paul Zimpfer
 
Selbst SĂŒdkorea schaut auf den Mundenhof
Videokonferenzen mit Freiburgs Tieren weiter sehr gefragt

Mundenhof verlÀngert sein weltweit beachtetes Angebot

ErdmĂ€nnchen und Alpakas als Stars in Videokonferenzen: Seit ĂŒber drei Wochen können BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Firmen und Institutionen tierische UnterstĂŒtzung fĂŒr ihre Online-Meetings buchen. Das Projekt hat es inzwischen bis nach SĂŒdkorea geschafft. Nun verlĂ€ngert der Mundenhof die Aktion.

Die Tiere finden als strubblige Teilnehmer in den Konferenzen großen Anklang. Mit dem plötzlichen Ruhm gehen die tierischen Stars unterschiedlich um. WĂ€hrend die ErdmĂ€nnchen noch wacher wirken als sonst, mĂŒmmeln und mampfen die Alpakas sorglos weiter – egal wer ihnen gerade zuschaut.

Heute begeisterten die Alpakas schon frĂŒh am Morgen um 7.30 Uhr eine Klasse von Kunststudenten aus Seoul und Suwon (SĂŒdkorea). Es war zu erwarten, dass wegen der Zeitverschiebung eine der beiden Seiten wohl nicht ihre Tagesform erreichen wĂŒrde. TatsĂ€chlich wirkten die Alpakas noch etwas mĂŒde, waren aber vom Futter ausreichend motiviert, um sich fressend in Pose zu werfen, was in Korea gut ankam. Da Suwon eine Partnerstadt Freiburgs ist, verschenkte der Mundenhof dieses Meeting. Etwa 20 Minuten lang hat Paul Zimpfer, der gerade seinen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) auf dem Mundenhof leistet, auf Englisch ĂŒber die Alpakas und den Mundenhof erzĂ€hlt, nebenbei gefĂŒttert und Fragen beantwortet. Besonders interessiert waren die GĂ€ste an der Wollverarbeitung im KonTiKi (Kontakt Tier-Kind) und am Konzept des Mundenhofs.

Der heiße Draht nach SĂŒdkorea war bereits die achte Videokonferenz. Zuvor hatten sich zwei Schulklassen, eine Firma, eine Versicherung, ein Energiedienstleister und ein Geburtstag die Dienste der Alpakas & Co. gesichert. Das Feedback der menschlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg positiv. Die tierischen Stars gaben sich unbeeindruckt.

Inzwischen nĂ€hert sich die Spendensumme, die der Mundenhof durch seine Video-Idee erzielt, der Vierstelligkeit. Die Einnahmen aus diesem Angebot kommen in voller Höhe dem Mundenhof zugute (siehe unsere Pressemitteilung vom 8. Mai). Sie helfen beim Refinanzieren des Tiergeheges, das wegen der Corona-Krise seit Mitte MĂ€rz fĂŒr die Öffentlichkeit geschlossen war. „Das Projekt ist auf jeden Fall ein Erfolg. Neben viel Arbeit, macht es auch sehr viel Spaß“, sagt Bufdi Paul Zimpfer, der die Aktion gemeinsam mit den FÖJ-lern Finn Reimold und Tom Wohnus betreut.

Wer statt in die mĂŒden Gesichter der Kollegen lieber in die wachen Augen eines ErdmĂ€nnchens blicken möchte, kann auch weiterhin eine Video-Patenschaft ĂŒbernehmen. Da die Corona-Krise noch nicht ĂŒberstanden ist und die Tiere solche Begeisterung auslösen, lĂ€sst der Mundenhof das Angebot weiterlaufen. Interessierte mĂŒssen eine Patenschaft mit dem gewĂŒnschten Tier abschließen. In Zukunft kann man eine Videoschalte fĂŒr weitere 100 Euro zu einer Patenschaft dazu buchen. BetrĂ€gt der Patenschaftsbeitrag 300 oder 500 Euro, ist die Video-Option kostenlos.

Normale Patenschaften sind weiterhin möglich und derzeit ĂŒberdurchschnittlich beliebt. Aktuell gibt es etwa 250 davon. Paten erhalten eine Urkunde und werden zum jĂ€hrlichen Patentag eingeladen. Wer eine Patenschaft abschließen möchte, kann sich per Mail (mundenhof@stadt.freiburg.de) oder telefonisch (201-6580) beraten lassen.

Die Tiere, die fĂŒr Patenschaften und Live-Schaltungen zur VerfĂŒgung stehen, findet man auf der Homepage des Mundenhofs. Hier stehen auch die Preise fĂŒr die Patenschaften: mundenhof-fg.de/unterstuetzen/patenschaft
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: VAG pluspunkt wieder lÀnger offen
Der pluspunkt, das Kundenzentrum der VAG, kehrt von kommendem Montag, 25.Mai, an wieder zu seinen normalen Öffnungszeiten zurĂŒck. Diese sind Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und an Samstagen von 9 bis 15 Uhr.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Zahnzusatzversicherung: Die besten Tarife
Kronen, BrĂŒcken, Implantate – bei teurem Zahnersatz ist eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung nĂŒtzlich, denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt oft nur einen geringen Teil der Kosten. Die Stiftung Warentest hat ï»ż249 private Zahnzusatzversicherungen fĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest untersucht und mehr als zwei Drittel sehr gut oder gut bewertet. Unter ï»żwww.test.de/analyse-zahn zeigt ein Vergleichsrechner fĂŒr 7,50 Euro auch individuelle Angebote.

Vor allem bei sehr aufwendigen Versorgungen wie Implantaten mĂŒssen Patienten den grĂ¶ĂŸten Teil der Kosten selbst finanzieren. Die Leistungsbeispiele im Test zeigen, was auf Patienten zukommen kann, wenn sie vor einer Implantatbehandlung erst einen Knochenaufbau benötigen. Von den Gesamtkosten in Höhe von 4.070 Euro zahlt die gesetzliche Krankenkasse in diesem Beispiel höchstens 487 Euro. Die besten Tarife im Test ĂŒbernehmen den Eigenanteil in diesem Fall von 3.583 Euro vollstĂ€ndig, andere tragen noch 80 bis 90 Prozent der Kosten.

Bei teurem Zahnersatz kommt es laut Finanztest darauf an, einen leistungsstarken Zusatztarif zu haben. Ein 43-jĂ€hriger Modellkunde zahlt hier 34 bis 46 Euro im Monat, die BeitrĂ€ge steigen mit den Jahren auf maximal 61 bis 88 Euro. Bei den besten besonders gĂŒnstigen Tarifen zahlt ein 43-jĂ€hriger Neukunde nur 16 Euro im Monat, ohne altersbedingte Steigerung.

Der Test Zahnzusatzversicherung findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/zahnversicherung abrufbar.
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Verschiedenes 
 
HerrenhÀuser GÀrten: Goldene Figuren im Gartentheater wurden ergÀnzt
Gartentheater(c) Hassan Mahramzadeh
 
HerrenhÀuser GÀrten: Goldene Figuren im Gartentheater wurden ergÀnzt
Frisch sanierte Repliken rahmen goldglÀnzend den Zuschauerraum

Das historische Gartentheater der HerrenhĂ€user GĂ€rten wird mehr als 300 Jahre nach seiner Entstehung in seinen ursprĂŒnglichen Zustand zurĂŒckversetzt. In den Wintermonaten sind bereits der nicht mehr genutzte Orchestergraben verfĂŒllt, BĂ€ume und Hecken gerodet und neu gepflanzt worden. Damit das Theater dem Original so nahe wie möglich kommt, fehlten jedoch noch einige goldene Figuren. 17 von ursprĂŒnglich 27 vergoldeten Bleifiguren sind noch erhalten und zieren seit 2009 wieder die BĂŒhne. Die Wenger-Stiftung fĂŒr Denkmalpflege hatte ihre aufwĂ€ndige Restaurierung finanziert und setzt sich nun erneut fĂŒr das Gartentheater ein: Mit insgesamt 120.000 Euro finanziert sie die Restaurierung der insgesamt zwölf Repliken, die kĂŒnftig den Zuschauerraum und die Balustrade des Theaters schmĂŒcken werden. Acht der in einer Regensburger Spezialwerkstatt restaurierten Bronzerepliken sind jetzt aufgestellt worden. Die ĂŒbrigen folgen im zweiten Bauabschnitt.

„Wir freuen uns sehr darĂŒber, dass wir die Erneuerung der Goldfiguren nochmals unterstĂŒtzen konnten und zur VervollstĂ€ndigung eines Denkmals von herausragender Bedeutung beitragen", sagte Dr.Peter Königfeld, stellvertrender Vorstandsvorsitzender der Wenger-Stiftung, am Donnerstag bei der Aufstellung der Figuren.

So nah am Original wie möglich

Es ist zwar aus PlĂ€nen und Stichen bekannt, dass Figuren im Zuschauerraum gestanden haben, welche genau, weiß man jedoch nicht. Daher werden nun Repliken schon vorhandener Figuren aufgestellt, quasi DoppelgĂ€nger der TĂ€nzerinnen, Knaben und Faune auf der BĂŒhne. Ihre Standorte sind mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem NiedersĂ€chsischen Landesamt fĂŒr Denkmalpflege abgestimmt worden.

Die Bedeutung der Figuren im Gartentheater

„Zum Wesen dieses höfischen Festraumes gehörte es auch, dass die 27 vergoldeten Figuren, die die BĂŒhne und das Amphitheater (= Zuschauerraum) umrundeten, Besucher*innen in ihre Mitte aufnahmen und sinnbildlich in das Goldene Zeitalter entfĂŒhrten,“ erlĂ€uterte Dr. Peter Königfeld. Die Figuren seien nicht als bloße Staffage zu verstehen. Vielmehr sollten sie quasi Mitspielende sein, die sich mit Blicken und Gesten zum BĂŒhnengeschehen mit seinen reich kostĂŒmierten Darsteller*innen hinwendeten.

Bleifiguren waren in der Renaissance und im Barock ein beliebter Ersatz fĂŒr die viel teureren Figuren aus Bronze. Blei war aber auch viel empfindlicher als Bronze, sodass europaweit nur wenige Figuren erhalten geblieben sind. Es gibt sie heute nur noch in Herrenhausen und Lissabon. Die Figuren sind Nachbildungen berĂŒhmter Vorbilder aus der Antike wie der Venus Medici und des Borghesischen Fechters. Umgeben sind sie von tanzenden und musizierenden Faunen, mythischen Naturgeistern aus dem Gefolge des sinnenfrohen griechischen Gottes Dionysos.

Von der FreilichtbĂŒhne zurĂŒck zum Festraum

Das um 1690 errichtete Gartentheater Herrenhausen ist nach derzeitigem Stand der Forschung das erste Heckentheater in Deutschland und von wegweisender Bedeutung fĂŒr die Entstehung weiterer Gartentheater. Es wurde als barocke KulissenbĂŒhne angelegt, aber auch als Festraum, in dem gefeiert wurde. Weltweit einmalig sind seine GrĂ¶ĂŸe, seine reiche Ausstattung, die Verbindung von Zuschauerraum und BĂŒhne sowie die Eingliederung in die gesamte Gartenanlage. „Im 20. Jahrhundert hat man jedoch VerĂ€nderungen vorgenommen, vor allem an der Raumaufteilung und der rĂ€umlichen Wirkung“, erklĂ€rte Ronald Clark, Direktor der HerrenhĂ€user GĂ€rten. Die Sanierung wird in zwei Bauabschnitten den ursprĂŒnglichen Zustand wiederherstellen. JungbĂ€ume ersetzen die alten in Kastenform geschnittenen Linden, Hainbuchenhecken wurden gerodet und an anderer Stelle neu gepflanzt. Der nicht mehr genutzte Orchestergraben ist verschwunden.

Seit Mitte Mai ist das Theater wieder fĂŒr Gartenbesucher*innen zugĂ€nglich, die Fortsetzung der Bauarbeiten erfolgt im kommenden Winterhalbjahr.

Informationen, Bilder und Literaturnachweise zur Bedeutung des Gartentheaters Herrenhausen online ...
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Verschiedenes 
 
 
URLAUB IM EIGENEN LAND
Entdecke Deutschland: Erstmals eine gemeinsame Kampagne aller 16 BundeslÀnder

16 BundeslĂ€nder, ein gemeinsames Ziel: das Reiseland Deutschland entdecken. Die Corona-Pandemie hat der Tourismusbranche in den vergangenen Wochen viel abverlangt. Doch langsam öffnen sich die TĂŒren von Hotels und Restaurants wieder. Und damit kommt die Möglichkeit fĂŒr Reisende, ihr Heimatland ganz neu kennenzulernen. Die Marketing-Organisationen aller deutschen BundeslĂ€nder kooperieren erstmals, um Lust auf Urlaub im eigenen Land zu machen. „Wir haben uns zusammengetan, um das Reiseland Deutschland gemeinsam vorzustellen“, sagt Andreas Braun, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg und Sprecher der Landesmarketingorganisationen. Dies sei eine Zeit der SolidaritĂ€t und des Zusammenhalts. „Jetzt kann es nicht darum gehen, dass ein Bundesland mit dem anderen um GĂ€ste konkurriert.“

STUTTGART/MÜNCHEN, 20. Mai 2020 – „Ich kenne kaum ein Land, das auf dieser FlĂ€che so viel Verschiedenes zu bieten hat“, sagt Tobias Woitendorf, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. und Mit-Initiator von Entdecke Deutschland. Riesig sei Deutschland im Vergleich mit vielen anderen LĂ€ndern nicht, rund 800 Kilometer seien es von der Nordsee bis zur Zugspitze; etwa 600 Kilometer vom Rheinland bis in die Lausitz. „Aber wir haben die Alpen und wir haben das Meer. Wir haben Vulkane und ein ‚GrĂŒnes Band‘, das die Geschichte des Landes auf einzigartige Weise widerspiegelt.“

Entdecke-Deutschland.de ist eine eigens eingerichtete Webseite, auf der die Bundesrepublik mit all ihren spannenden Reiseregionen prĂ€sentiert wird. Von den Königsschlössern in Bayern ĂŒber die stillgelegten Zechen und KulturdenkmĂ€ler im Ruhrgebiet bis hin zu den Inseln im hohen Norden des Landes und den BiosphĂ€renreservaten in der Mitte. Informative Texte gibt es dort und kurzweilige Auflistungen mit den 16 besten Tipps, vor allem aber Fotogalerien, Videos, 360-Grad-Bilder. „Mit der Seite können sich die Nutzer zu ganz besonderen Trips in Deutschland inspirieren lassen und sie planen“, sagt Barbara Radomski, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Bayern Tourismus Marketing GmbH und Mit-Initiatorin von Entdecke Deutschland. „Die zahlreichen Artikel auf der Website machen so richtig Lust auf Urlaub in Deutschland. Die SolidaritĂ€t der Kampagne wird sich auch in der gemeinsamen Bewerbung zeigen, so wird Entdecke Deutschland auch Teil der Social Media-Arbeit der LĂ€nder werden.“

Besucher der neuen Internetseite können sich in nur einem Bundesland virtuell umschauen oder die Republik mit Hilfe verschiedener Kategorien entdecken. Unter „Mein Lieblingsort“ etwa werden besondere StĂ€dte oder PlĂ€tze vorgestellt, die eine ganz eigene Geschichte erzĂ€hlen. Einheimische und Influencer berichten von ihrer persönlichen Bindung zu dem jeweiligen Ort.

Hinter der Rubrik „Kleine Abenteuer“ verstecken sich Ideen fĂŒr Kurztrips vor der eigenen HaustĂŒr, die mit kleinem Budget in die Wirklichkeit umgesetzt werden können. Diese Abenteuer können so lang oder kurz sein, wie die eigene Kondition mitmacht – zum Beispiel auf den Hunderten Kilometern Radwege, die Niedersachsen durchziehen. Von den Bergen an die See kann man dort fahren oder Moorlandschaften erleben. Das ist selbst fĂŒr ungeĂŒbte Radfahrer kein Problem, denn es gibt Routen, die tatsĂ€chlich nicht mehr als drei Meter Höhendifferenz auf Dutzenden Kilometern Strecke ĂŒberwinden.

Bei den „Perfekten Wochenenden“ ist der Name Programm: Dies ist ein detaillierter Vorschlag fĂŒr eine Reise in eine Destination, mit zahlreichen Möglichkeiten vor Ort. Die Neiße in Sachsen zum Beispiel ist so ein Ziel – ein Fluss, viele alte GemĂ€uer, Görlitz, Zittau, Bad Muskau. Der Fluss ist ein Grenzfluss, die Stadt wurde nach ihrer Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1998 mit der polnischen Schwesterstadt zur Europastadt Görlitz/Zgorzelec erklĂ€rt. Sie ist das grĂ¶ĂŸte FlĂ€chendenkmal Deutschlands – und sie blickt auf eine reiche Geschichte zurĂŒck. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Auto lĂ€sst sich die Region innerhalb von ein paar Tagen ausfĂŒhrlich und nicht nur auf ausgetretenen Pfaden erkunden.

Und wer lieber eine „Ruhige Ecke“ als einen Hotspot bereist, findet in dieser Kategorie ebenfalls jede Menge unentdeckter Orte, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Wie gesund zum Beispiel das Waldbaden ist, erfahren die GĂ€ste in Nordrhein-Westfalen oder im bayerischen Heilbad Bad Alexandersbad.

Noch eine ganz besondere Premiere gibt es im Rahmen der Kampagne: Zum ersten Mal kooperieren die 16 BundeslĂ€nder und die Deutsche Bahn. Sie wird exklusiver MobilitĂ€tspartner von Entdecke-Deutschland.de. Aktuell werden GesprĂ€che zu einer Vertiefung der Kooperation gefĂŒhrt.
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Verschiedenes 
 
 
Fonds im Krisencheck: Krisengewinner sind in der Minderzahl
Die meisten gemanagten Fonds bleiben wĂ€hrend der Corona-Krise hinter ihrem Vergleichsindex zurĂŒck. Vor allem flexible Mischfonds enttĂ€uschen. Auch die Fonds der Crash-Propheten haben kaum Erfolg. Das zeigt eine ï»żAuswertung von Finanztest.

Die Experten haben analysiert, wie sich Aktien- und Mischfonds vor und in der Corona-Krise bewĂ€hrten und dafĂŒr die Wertentwicklung von ĂŒber 13.000 Fonds ausgewertet. Insgesamt waren von 570 weltweit anlegenden Aktienfonds zwar knapp die HĂ€lfte im Crash besser als ihre Benchmark. Betrachtet man aber zusĂ€tzlich auch noch das Krisenvorjahr, dann gelang es nur einem Drittel der Fonds, ihre Benchmark zu schlagen.

Besonders enttÀuschend ist das Abschneiden der flexiblen Mischfonds, die Aktien und Anleihen kombinieren. Gerade diese Produkte haben alle Freiheiten, die Aktienquote zu erhöhen oder zu senken, um so Crashs abzumildern. Dennoch gelang es hier nur einem Drittel der Manager, im Crash ihre Benchmark zu schlagen. Bezieht man noch das Krisenvorjahr mit ein, liegt die Quote nur noch bei 14 Prozent.

Nicht besser sieht es bei den Fonds der Crash-Propheten aus. Der Fonds von Dirk MĂŒller etwa lag im April nur 2 Prozent ĂŒber dem Niveau, das er vor fĂŒnf Jahren hatte und brachte damit nicht mehr als spĂ€rlich verzinstes Festgeld. Der Fonds von Krisenwarner Prof. Max Otte liegt in allen untersuchten ZeitrĂ€umen weit hinter dem Index.

Die Zusammenfassung des Tests Fonds im Krisencheck findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Unter ï»żwww.test.de/fonds ist im Fondsfinder der Stiftung Warentest zudem der Krisencheck fĂŒr 13.000 Fonds abrufbar. Tagesaktuelle Marktentwicklungen zeigt Finanztest unter ï»żwww.test.de/finanzmaerkte-corona.
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Verschiedenes 
 
 
RegioBĂŒndnis: Forderungen an Gemeinderat, OB Horn & FinanzbĂŒrgermeister Breiter
Jetzt den Neubaustadteil Dietenbach wegen Finanzchaos stoppen, bevor die Stadt freiwillige Leistungen fĂŒr Soziales, Vereine, Kultur, Umwelt, Klimaschutz stoppen muss

Das RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur & ökosoziales Wohnen mit seinen 17 großen und kleinen Vereinigungen forderte mit Schreiben den Freiburger Gemeinderat, OB Martin Horn und FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter auf, die Riesen-Chance zu nutzen, den umstrittenen Riesen-Neubaustadtteil Dietenbach noch einigermaßen rechtzeitig zu stoppen anl. der Beratungen des Gemeinderats am 26./27. Mai, bevor die Stadt viel zu sehr ins Risiko gerate: Spar-"Giftlisten" der Stadt wie von 1993 und 2004ff wĂŒrden fĂŒr Soziales, Kultur, Sport, Umwelt, Klimaschutz, Vereine usw.in neuem Gewande drohen.* Der BĂŒrgerentscheid vom Febr. 2019 stehe dem Stopp nicht entgegen. Denn er bedeute nicht, dass der Stadtteil gebaut werden „muss“, sondern gemĂ€ĂŸ Fragestellung nur ein „Soll“, das an der stĂ€dtischen Haushaltslage seit „Corona“ scheitern kann. Es bestehe zudem das erhebliche Risiko, dass die Stadt jetzige Klagen gegen den Riesen-Neubaustadtteil verliert.

Das BĂŒndnis warnte vor den auf 850 Mio. Euro extrem gestiegenen Kosten des Neubaustadtteils, deren Finanzierung mit einem Defizit von bereits 100 Mio. Euro zu Lasten der BĂŒrgerschaft gehen wĂŒrde. „Binnen nur rund 1,5 Jahren hat sich der Stadtteil um ĂŒber 20% verteuert. Stuttgart 21 lĂ€sst grĂŒĂŸen!“, so Dr. Georg Löser und weitere Sprecher des BĂŒndnisses. Die Webseite der Stadt nenne bei den Kosten sogar ein „Gesamtvolumen 1,2 Mrd. €“. Dazu kĂ€men jĂ€hrliche Folgekosten u.a. fĂŒr den Unterhalt von kommunalen GebĂ€uden und Straßen, Betriebskosten, Abschreibungen. 50 Prozent bezahlbare Mietwohnungen etwa zum Mietspiegelpreis sei bei GrundstĂŒckskosten von 980 € pro qm und mehr plus Steuern und GebĂŒhren ein MĂ€rchen. Der geplante 30 Mio. Zuschuss der Stadt könne bei der HĂ€lfte des Gebiets um nur rund 100 €/qm senken. Zudem bestĂŒnden zig Millionen Euro schwere finanzielle Differenzen zwischen Sparkasse und Stadt, die zu erheblich höheren GrundstĂŒckskosten fĂŒhren wĂŒrden.

Die Stadt habe fĂŒr bezahlbares Wohnen bei der gesetzlich vorrangigen Innenentwicklung mit den „kleinen Neubaustadtteilen“ StĂŒhlinger-West, ZĂ€hringen-Nord und Zinklern sowie der Innenentwicklung in Haslach, mit dem Rahmenplan Stadtteil Mooswald usw., mit gĂŒnstigem Aufstocken und dem ökologisch-sozialen Umbau der Stadt dermaßen viel zu tun, dass Dietenbach auch aus dieser Sicht völlig ĂŒberflĂŒssig sei. Dietenbach wĂŒrde diese Vorhaben personell und finanziell benachteiligen sowie den Klimaschutz bei Altbauten stark bremsen. Laut Studie des Öko-Instituts fehle es sehr an Bauhandwerk. FĂŒr den Stopp spreche auch, dass das Statistische Landesamt fĂŒr Freiburg von 2026- 2035 nur noch sehr geringen Einwohnerzuwachs von rund 60 Personen jĂ€hrlich sehe.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburger Weinfest findet in diesem Jahr nicht statt
Das vom 1. Juli bis 6. Juli 2020 geplante 49. Freiburger Weinfest wird nicht stattfinden. Die Arbeitsgemeinschaft Weinfest, an der die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) als Veranstalterin sowie Mitorganisatoren aus den Weinbaubereichen und der Gastronomie beteiligt sind, hat sich nach eingehender PrĂŒfung verschiedener Alternativen fĂŒr eine Absage des Freiburger Weinfestes auf dem MĂŒnstermarkt entschieden. Im Jahr 2020 wird es keinen Ersatztermin fĂŒr die Veranstaltung geben. Mit der Absage reagiert die Arbeitsgemeinschaft auf die Verordnung der Landesregierung ĂŒber infektionsschĂŒtzende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 16. Mai 2020 (in der Fassung vom 18. Mai 2020) sowie dem Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der LĂ€nder am 15. April 2020. Der Beschluss der Bundesregierung untersagt Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Cyberversicherungen: Guten Schutz gibt es schon ab 49 Euro im Jahr
Online-Shopping, E-Mail, Facebook, YouTube oder Streaming-Dienste: Ein großer Teil unseres Lebens findet im Internet statt. Neue Versicherungen bieten Hilfe – etwa bei Datendiebstahl, Ärger beim Onlinekauf oder Cybermobbing. FĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest ï»ż19 Cyberversicherungen von 15 Anbietern untersucht. Das Ergebnis: FĂŒr diejenige, die keine Assistance-Leistungen etwa fĂŒr die Rettung von Daten oder dem Löschen beleidigender Inhalte im Netz in Anspruch nehmen wollen, ist so eine Versicherung unnötig. Denn viele Verbraucher sind schon ĂŒber ihre Rechtsschutz- oder Hausratversicherung abgesichert. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Vertragsabschluss erstmal alle schon vorhandenen Policen zu checken.

Cyberversicherungen helfen bei rechtlichem und technischem Ärger im Internet. „Ob sie so eine Police abschließen sollten, hĂ€ngt von ihrem BedĂŒrfnis nach Sicherheit ab und nach UnterstĂŒtzung – auch psychologischer“, so die Finanztest-Expertin EugĂ©nie Zobel. Denn gĂ€ngige Versicherungen, die viele schon haben, decken einen Teil der FĂ€lle ab, fĂŒr die Cyberschutz gedacht ist. Eine Rechtsschutzversicherung ĂŒbernimmt Anwalt und Prozesskosten. Eine private Haftplicht kommt fĂŒr SchĂ€den Dritter auf, falls beispielsweise eine E-Mail unbeabsichtigt einen Computervirus verbreitet. Manche Hausratsversicherung enthĂ€lt Schutz fĂŒr SchĂ€den bei Onlinebanking.

Cyberversicherungen eignen sich deshalb vor allem fĂŒr Internetnutzer, die im Ernstfall schnelle UnterstĂŒtzung benötigen und bisher keine Rechtsschutzversicherung haben. Guten Schutz gibt es dann schon ab 49 Euro im Jahr. Eine Versicherung entbindet aber nicht von der Pflicht, die ĂŒblichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: Dazu gehört ein aktueller Virenschutz genauso wie sichere Passwörter und die Devise, möglichst wenig Privates im Internet preiszugeben.

Der Test Cyberversicherung findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/cyberversicherungen abrufbar.
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Schloss Reinach: Neue Restaurants und aufregende, neue Konzepte
Restaurant Regional / Foto: Artur JĂ€ger
 
Schloss Reinach: Neue Restaurants und aufregende, neue Konzepte
Das „Regional“ ist seit 18. Mai geöffnet, das „Cross-over“ und der Hotelbetrieb folgen ab dem 29. Mai

Hotelier René Gessler und seine Familie haben rund 500.000 Euro in neues Konzept investiert

Die Zeit des Wartens ist vorbei, seit dem 18. Mai nimmt das Hotel Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen Schritt fĂŒr Schritt seinen Betrieb wieder auf. Als erstes haben das neu konzeptionierte Restaurant „Regional“ (ehem. „sÂŽHerrehus“) und die Ferienwohnungen in der „Black Forest Lodge“ am Feldberg ihre Pforten wieder geöffnet. Ab Pfingsten folgen der Hotelbetrieb in Freiburg-Munzingen und das ebenfalls neu aufgestellte Restaurant „Cross-over“ (ehem. „sÂŽBadische Wirtshus“). Das Restaurant „Vivothek“ (ehem. „Limoncello“) im Hotel wird vorerst als Bar weitergefĂŒhrt. Ob und in welchem Maße es in diesem Jahr noch Kulturveranstaltungen wie die Open Air Konzerte der „Queen Revival Band“ (geplant fĂŒr den 31. Juli) oder mit dem Dauerbrenner „Sweet Soul Music Revue“ (geplant fĂŒr den 4. Sep.) geben wird, ist derzeit noch offen.

Nach der Zwangspause kommt schrittweise wieder Leben ins Haus, berichtet Hotelier RenĂ© Gessler: „Wir haben dank der Kurzarbeit bisher alle unsere mehr als 100 ArbeitsplĂ€tze erhalten können. Es gibt derzeit aber mit Blick auf die kommenden Monate noch viele offene Fragen und Ungewissheiten, beispielsweise wann und in welcher GrĂ¶ĂŸenordnung wir wieder Bankette, Tagungen und Hochzeiten anbieten können“. Klar ist aber: FrĂŒhester Anreisetag fĂŒr Privatreisende im Hotel Schloss Reinach wird der 29. Mai sein, berichtet Hoteldirektor Johannes Gessler. „GeschĂ€ftsreisende können wir bereits jetzt beherbergen“.

Und dann ist seit dieser Woche nach mehr als vier Monaten Umbau- und Corona-Pause – endlich – auch in den RĂ€umen des sechs Jahre lang mit einem Michelin-Stern gekrönten ehemaligen Restaurants „sÂŽHerrehus“ das neu gestaltete und inhaltlich neu konzeptionierte Restaurant „Regional“ geöffnet. KĂŒchenchef ist dort weiterhin Oliver Rausch, der mit seinem bewĂ€hrten Team eine feine regionale KĂŒche in modernem Ambiente anbietet: „Von der sonntĂ€glichen Suppenterrine fĂŒr die ganze Familie bis zum RehrĂŒcken wird im „Regional“ ein breites Spektrum abgedeckt“, so RenĂ© Gessler. Mit Giulia Emig in der Restaurantleitung wurde zudem ein weiteres Mitglied der Familie in den Betrieb integriert.

Den inhaltlichen Neuzuschnitt ihrer Restaurants hatten die Hotelbetreiber im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der langfristigen Entwicklung des Hotels Schloss Reinach beschlossen: Das Hotel ist seit 2015 um etwa 20 Prozent KapazitĂ€t gewachsen. Es verfĂŒgt heute ĂŒber rund 100 Zimmer und Suiten, was die Anforderung mit sich bringt, auch ein höheres GĂ€steaufkommen in den Restaurants managen zu können. „Im Normalbetrieb wird jedes der beiden Restaurants kĂŒnftig zwei feste Ruhetage in der Woche einfĂŒhren“, berichtet Johannes Gessler. Das komme den BedĂŒrfnissen des Teams zugute und gebe gleichzeitig dem Gast die Garantie, dass der KĂŒchenchef immer da ist, wenn ein Restaurant geöffnet ist. In die Umgestaltung der beiden Restaurants hat die Familie Gessler rund 500.000 Euro investiert.

Das Restaurant „Cross-over“ mit seinem frischen, internationalen und großstĂ€dtischen Flair geht drei Monate nach der Schließung seines VorgĂ€ngers pĂŒnktlich zu Pfingsten an den Start. Der Fokus wird auf einer internationalen KĂŒche liegen, die vom Fleisch aus dem Beefer bis zu Klassikern wie dem Club Sandwich oder SurfÂŽnÂŽTurf keine WĂŒnsche offen lĂ€sst. Zum neuen Konzept gehört zudem das Angebot, hochwertige internationale Weine im offenen Ausschank verkosten zu können. Auch hier bleibt das bewĂ€hrte Team mit KĂŒchenchef RenĂ© BĂŒscher und Sous-Chef Oliver Fritzsche an Bord. FĂŒr die Serviceleitung steht mit Adriano PersonĂ© zudem ein seit vielen Jahren bewĂ€hrter Schloss Reinach Mitarbeiter am Start.

„Hinter uns liegen, wie hinter allen Kolleginnen und Kollegen in der Hotel- und GaststĂ€ttenbranche, harte Wochen und Monate“, so RenĂ© Gessler. „Es ist gut und auch in hohem Maße wirtschaftlich geboten, nun wieder den Betrieb aufnehmen zu können“. Die Corona-Krise habe die Branche unverschuldet und besonders hart getroffen, ergĂ€nzt Johannes Gessler: „Wir richten den Blick nun aber nach vorn, um allen GĂ€sten auch unter den geltenden einschrĂ€nkenden Bedingungen, die wir vollumfĂ€nglich mittragen und unterstĂŒtzen, die QualitĂ€t und den Service bieten zu können, den sie seit mittlerweile 13 Jahren von unserer Familie kennen und erwarten.“
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Karlsruher Gastronomie sucht den Dialog
Offenen Brief an OberbĂŒrgermeister Mentrup ĂŒbergeben

FĂŒr die Gastronomie geht der Kampf ums Überleben weiter, auch nachdem die Lokale unter strengen Auflagen wieder geöffnet werden dĂŒrfen. "Einige von uns wird es bald nicht mehr geben, wenn Sie als Stadtoberhaupt nicht Partei fĂŒr uns ergreifen", heißt es in einem Schreiben einer Gruppe von rund 40 Karlsruher Betrieben, das Tanja Finck (Beim Schupi), Volker Rath (Gasthaus Gutenberg) und Ingo Zimmermann (Holzhacker) am Dienstag im Rathaus an OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup ĂŒbergaben.

Sorgen bereiten den Gastwirten im aktuellen Betriebsablauf unter anderem Haftungsverpflichtungen fĂŒr VerstĂ¶ĂŸe von GĂ€sten bei der Dokumentationspflicht und die Einhaltung von Abstandsregeln. Außerdem machen sie sich fĂŒr finanzielle Entlastungen bei Steuern, GebĂŒhren, Energie- und Lohnnebenkosten stark. "Wir haben uns Gedanken um die Situation der Branche in Karlsruhe gemacht und stehen gerne als Profis aus dem Gastgewerbe zur Erarbeitung umsetzbarer Konzepte fĂŒr die Individualgastronomie zur VerfĂŒgung", wĂŒnschen sich die Unterzeichner einen "zeitnahen Dialog".

Die Stadt habe bereits einiges fĂŒr das Bewirtungsgewerbe getan, wies OB Mentrup auf das individuelle UnterstĂŒtzungsangebot fĂŒr die Umsetzung der Hygienevorschriften, die Erweiterung der Außengastronomie und den Erlass der SondernutzungsgebĂŒhren hin. Das UnterstĂŒtzungsangebot der Gastronomie nehme er gern auf und wolle unter Einbeziehung des Deutschen Hotel- und GaststĂ€ttenverbandes (Dehoga) zu einem SpitzengesprĂ€ch einladen.
 
 

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Freiburg: 100 Tage E-Busse - Eine erste Bilanz
Elektrobus in Freiburg-Herdern / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Freiburg: 100 Tage E-Busse - Eine erste Bilanz
Sie sind bei den FahrgÀsten und bei den Anwohnenden des Fahrwegs der Linie 27 sehr beliebt, sie versehen zuverlÀssig ihren Dienst, die Werkstattmitarbeitenden kommen ebenso gut mit ihnen zurecht wie die Fahrerinnen und Fahrer und auch das Laden verlÀuft bislang unproblematisch. Nach mittlerweile 100 Einsatztagen, können die Verantwortlichen der Freiburger Verkehrs AG (VAG) eine erste, durchweg positive Bilanz des Einsatzes der ersten beiden Elektrobusse ziehen.
Nach umfangreichen technischen Vorbereitungen und der Einweisung von Teilen der Fahrerinnen und Fahrer auf die neuen Fahrzeuge, hatten am 7. Februar der erste Elektrobuss der VAG seinen Betrieb auf der Linie 27 aufgenommen. Zuvor war das Werkstattpersonal durch die Herstellerfirma in die neue Technik eingearbeitet worden und auch die Mitarbeitenden im Fahrdienst mussten in die neue Technik und den Vorgang des Ladens eingewiesen werden.
Mit Spannung wurde darauf gewartet, wie die E-Busse den Linieneinsatz bewĂ€ltigen, und ob die gewĂ€hlte Technik des Zwischenladens – an der Haltestelle Europaplatz – sich bewĂ€hren wird.

„Die EinfĂŒhrung und die ersten Betriebswochen verliefen vollkommen unproblematisch,“ berichtet VAG Vorstand Stephan Bartosch. „Es gab bisher noch nicht einmal die bei neuen Fahrzeugen gelegentlich auftretenden ‚Kinderkrankheiten‘. Auch die Ladeinfrastruktur und das Zusammenwirken mit den Bussen funktioniert bisher einwandfrei. Und was die LadehĂ€ufigkeiten betrifft, lernen wir immer noch ein wenig dazu.“ Mittlerweile wird im Linieneinsatz am Europaplatz immer dann neuer Strom geladen, wenn die Restladung unter 80 Prozent gefallen ist. Das ist in der Regel nach zwei bis drei UmlĂ€ufen der Fall. Auch an die dortige volle Ladeleistung von 150 kW hat man sich nach und nach herangetastet. „Unsere ersten beiden Elektro-Busse haben mittlerweile zusammen rund 23.000 Kilometer zurĂŒckgelegt und haben damit in Freiburg 24t CO2 gegenĂŒber einem Dieselbus eingespart.“ ergĂ€nzt Bartosch.
Und nicht nur rein technisch gesehen lĂ€uft bei den Standardbussen bisher alles rund: „Unsere Fahrerinnen und Fahrer schĂ€tzen die in jeder Hinsicht ruhige Fahrweise mit den Elektromotoren und das bekommen wir auch immer wieder von den FahrgĂ€sten zu hören,“ weiß VAG Vorstand Oliver Benz und fĂ€hrt fort: „Ein besonders positives Feedback erhalten wir immer wieder von Anliegerinnen und Anliegern des Fahrwegs der Linie 27: Die Busse sind um ein Vielfaches leiser als ihre dieselbetriebenen Pendants.“
Die Zukunft
Derzeit lĂ€uft bei der VAG, aufbauend auf den Erfahrungen der Pilotlinie, die Ausschreibung fĂŒr weitere 15 E-Busse mitsamt der dafĂŒr notwendigen Infrastruktur. Voraussichtlich im FrĂŒhjahr 2022 werden diese dann fĂŒnf Solobusse mit Euro-5-Standard sowie 10 Gelenkbus mit Euro 5 EEV-Antrieben ersetzen. Diese Investition wird durch ein Förderprogramm des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) mit einem Betrag von 6,3 Millionen Euro unterstĂŒtzt.
 
 

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Deportation von Sinti und Roma aus Karlsruhe vor 80 Jahren
StÀdtische Gedenkveranstaltung verschoben / Neues Buch zum Thema erscheint

Am 16. Mai 1940 wurden im nationalsozialistischen Deutschen Reich auf Anweisung von Heinrich Himmler etwa 2.800 "Zigeuner", so die lange benutzte diskriminierende Bezeichnung fĂŒr die Sinti und Roma, verhaftet, in Sammellager gebracht und in das Generalgouvernement Polen gebracht. Dort kamen sie in Arbeitslager oder Ghettos. In Karlsruhe wurden Sinti-Familien aus der Stadt und der Region, etwa 200 Personen, im PolizeiprĂ€sidium am Marktplatz zusammengetrieben und von dort mit Lastwagen in das als Sammellager genutzte Zuchthaus Hohenasperg gebracht.

Etwa die HĂ€lfte der dann in das besetzte Polen Deportierten kam in der Folgezeit um. WĂ€hrend in den von Deutschland besetzten LĂ€ndern Osteuropas ein Völkermord an den Sinti und Roma, dem Hunderttausende zum Opfer fielen, stattfand, wurde im Deutschen Reich diese "Endlösung" Ende 1942 angegangen. Am 16. Dezember 1942 ordnete Heinrich Himmler an, alle noch im Reichsgebiet und den besetzten LĂ€ndern lebenden Sinti und Roma in Vernichtungslager zu schicken. Aufgrund dessen wurden im MĂ€rz 1943 ĂŒber 20.000 Sinti und Roma als "rassisch minderwertig" nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo bis zu dessen Ende 1944 ĂŒber zwei Drittel an Hunger, Misshandlungen, Krankheit oder medizinischen Experimenten ihr Leben verloren. Darunter waren wieder zahlreiche Karlsruherinnen und Karlsruher.

Neue Publikation

"Lange Zeit gehörten sie zu den 'vergessenen Opfern' ", schreibt OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup im Geleitwort zu einer neuen Publikation des Stadtarchivs Karlsruhe, das sich mit der frĂŒhen Verfolgungsgeschichte dieser Gruppe in Karlsruhe befasst. "In der Bundesrepublik Deutschland wurde ihre Verfolgung lange Zeit nicht anerkannt. Erst 1982 erfolgte gegen maßgeblichen Widerstand von immer noch wirkenden sogenannten 'Zigeunerexperten' die formale Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus", bemerkt er weiter.

Das Buch von Johannes Kaiser mit dem Titel Verfolgung von Sinti und Roma in Karlsruhe im Nationalsozialismus. Die stÀdtische und kriminalpolizeiliche Praxis erscheint im Info Verlag und ist ab nÀchste Woche im Buchhandel und im Stadtarchiv zum Preis von 14,90 Euro erhÀltlich.

Gedenkveranstaltung wird nachgeholt

Ausfallen muss hingegen die von der Stadt Karlsruhe am 20. Mai geplante Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Deportation wegen der Covid-EinschrÀnkungen. Die Veranstaltung und eine begleitende Wanderausstellung des Landesverbands der Sinti und Roma werden aber im nÀchsten Jahr nachgeholt.
 
 

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Verbesserungen auf Rad-Vorrang-Route FR3
Garten- und Tiefbauamt baut ab 26. Mai die Eschholzstraße zwischen Lehener und Breisacher Straße um

Zug um Zug wird Freiburgs Netz der Radschnellwege dichter und sicherer. Jetzt kommt ein TeilstĂŒck unter die Walze, das bisher tĂ€glich Tausenden von Radfahrerinnen und Radfahrern wenig Freude bereitet. Am Dienstag, 26. Mai, beginnt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) mit dem Umbau des Eschholzstraßen-Abschnittes zwischen der Lehener und der Breisacher Straße, inklusive der viel befahrenen Kreuzung Breisacher und Hohenzollernstraße. Zuvor hatten GuT und Badenova hier bereits die Kanalisation und weitere Versorgungsleitungen erneuert.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag betont: „Die Rad-Vorrang-Route FR3 ist ein KernstĂŒck des Radkonzeptes Freiburg 2020. Ich freue mich, dass wir jetzt mit diesen Umbauarbeiten einen wichtigen Abschnitt dieses Konzeptes in Angriff nehmen können. Wir kommen damit dem Ziel einer fahrradfreundlichen Stadt ein gutes StĂŒck nĂ€her.“

Die Route FR3 fĂŒhrt von ZĂ€hringen durch den StĂŒhlinger ins Vauban. In ihrem zentralen Teil verlĂ€uft sie ĂŒber die Eschholzstraße. Hier wurden vor Jahren zwischen der OchsenbrĂŒcke und der Lehener Straße bereits gute Radverkehrsanlagen geschaffen.

Nun wird in jenem Abschnitt der Eschholzstraße, der zwischen Lehener Straße und Breisacher Straße liegt, auf der Westseite der bestehende Radweg in einen Radfahrstreifen umgebaut. Dadurch entfĂ€llt fĂŒr Radfahrer das Gehoppel ĂŒber Straßenabsenkungen, Parkplatz-Zufahrten und Hebungen durch Baumwurzeln. KĂŒnftig gibt es breitere FlĂ€chen fĂŒr Radfahrer und FußgĂ€ngerinnen.

Auch in Teilen der Breisacher Straße und in der Hohenzollernstraße wird die RadverkehrsfĂŒhrung verbessert; wiederum werden aus sehr engen Radwege breite Radfahrstreifen auf der Fahrbahn.

Im Zuge des Umbaus wird das GuT zudem die Fahrbahn sanieren, die in schlechtem Zustand ist. DafĂŒr wird der Asphalt vollstĂ€ndig erneuert und seine StĂ€rke der heutigen Verkehrsbelastung angepasst.

Der gesamte Kreuzungsbereich erhĂ€lt barrierefreie Elemente, auch die Bushaltestelle Lehener Straße wird barrierefrei ausgebaut. Die Ampeln werden auf den neuesten Stand gebracht, samt einer Vorrangschaltung fĂŒr die Fahrzeuge der Feuerwehr. Die Ampeln erkennen dann kĂŒnftig, wenn sich ein Einsatzfahrzeug nĂ€hert, und schalten alle Fahrspuren aus seiner Richtung auf GrĂŒn, die ĂŒbrigen Richtungen aber auf Rot.

Der Umbau der Kreuzung erfolgt in vier Bauabschnitten. In jedem Bauabschnitt mĂŒssen einzelne Verkehrsbeziehungen gesperrt werden. Diese werden umgeleitet und entsprechend ausgeschildert.

FĂŒr den ersten Bauabschnitt sind sieben Wochen eingeplant. In dieser Zeit ist das Rechtsabbiegen von der Breisacher Straße stadtauswĂ€rts in die Hohenzollernstraße nicht mehr möglich. Die Umleitung fĂŒhrt ĂŒber die Berliner Allee, Emmy-Noether-Straße und Kaiserstuhlstraße. Über die Einrichtung der folgenden Bauabschnitte informiert die Stadtverwaltung zu gegebener Zeit.

Der Umbau dauert voraussichtlich bis Ende November 2020 und kostet insgesamt 2,1 Millionen Euro. Das Land Baden-WĂŒrtemberg beteiligt sich an diesen Kosten.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr Verkehrsbehinderungen, die mit den Bauarbeiten verbunden sind.
 
 

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NABU: Aktueller Bericht zur Lage der Natur ist alarmierend
KrĂŒger: Bund und LĂ€nder mĂŒssen jetzt handeln

Berlin, 19-05-2020 – AnlĂ€sslich des heute von BfN und BMU veröffentlichten Berichts Die Lage der Natur in Deutschland fordert der NABU Bund und LĂ€nder zu einem konsequenteren Einsatz fĂŒr den Naturschutz auf. Denn mehr als zwei Drittel der nach EU-Naturschutzrichtlinien zu schĂŒtzenden Arten befinden sich in einem ungĂŒnstigen Erhaltungszustand, mehr als ein Drittel dieser Arten und fast die HĂ€lfte der Lebensraumtypen weisen einen negativen Entwicklungstrend auf.

„Die Lage der Natur ist schlecht, und sie verschlechtert sich weiter. Die Vögel der Agrarlandschaft gehen zurĂŒck, in den letzten Jahrzehnten haben wir hier gut zehn Millionen Brutpaare verloren. Das fĂŒr Vögel und Insekten so bedeutende GrĂŒnland steht ebenso unter Druck wie die auch fĂŒr Klimaschutz und Klimawandelanpassung wichtigen GewĂ€sser- und FeuchtlebensrĂ€ume. Bund und LĂ€nder mĂŒssen dringend ihre Hausaufgaben machen und eine Renaturierungsoffensive starten. Wenn nicht endlich ernst gemacht wird, dann bleibt der Bericht nur eine weitere SOS-Meldung im Logbuch der untergehenden Arche Noah.“ so NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger.

In der FlĂ€che besteht weiter dringender Handlungsbedarf, wie die Berichtsdaten zeigen. Vor dem EuropĂ€ischen Gerichtshof steht jetzt eine Anklageerhebung wegen unzureichender Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie kurz bevor. Till Hopf, NABU-Naturschutzexperte, dazu: „Schutzgebiete mĂŒssen wirklich schĂŒtzen, sich also positiv auf die Arten und LebensrĂ€ume auswirken, zu deren Schutz sie eingerichtet wurden. Wir brauchen deshalb den politischen Willen, konkreten Verordnungen mit spezifischen Zielen ein wirksames Management folgen zu lassen. Auch eine bedarfsgerechte Finanzierung fĂŒr die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen ist unabdingbar. Zudem muss die Bundesregierung endlich ernst machen mit ihrem Vorsatz, den Schutz der biologischen Vielfalt als alle Ressorts verpflichtende Querschnittsaufgabe anzugehen“. Der NABU bemĂ€ngelt zum Beispiel ganz konkret, dass die gesetzliche Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz durch die Bundesregierung immer noch nicht umgesetzt wurde. Auch gebe es zuletzt verstĂ€rkt Bestrebungen, die BerĂŒcksichtigung von Naturschutzbelangen in Planungsverfahren auszuhöhlen, rechtliche Standards abzusenken und die Verbandsbeteiligung aufzuweichen.

„Eingriffsregelung, FlĂ€chenverbrauch, Landnutzung, Biotopverbund, Schutzgebietsmanagement, Finanzierung – die Handlungsfelder sind so vielfĂ€ltig wie dringlich, und ĂŒberall liegt etwas im Argen“, mahnt NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger.

Besonders hervorzuhebende Ergebnisse des Berichtes zur Lage der Natur sind:

Massiver RĂŒckgang der Feldvögel seit 1980 (Kiebitz -93%, Rebhuhn -91%, Turteltaube -80%, Feldlerche -55%). Das sind ĂŒber zehn Millionen Brutpaare weniger.
Bei 10 von 24 in der kontinentalen Region vorkommenden Fledermausarten zeigt sich ein verschlechternder Gesamttrend. Die ErhaltungszustĂ€nde sind bereits ausschließlich unzureichend, beim Grauen Langohr sogar schlecht.
Alle Lebensraumtypen der BinnengewĂ€sser und des GrĂŒnlandes in der atlantischen und kontinentalen Region sind in einem ungĂŒnstigen Erhaltungszustand, ebenso die Lebensraumtypen der Ostsee.

Zum Hintergrund:
Die Mitgliedsstaaten mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig zur EU-Kommission nach BrĂŒssel berichten, wie es um den Zustand all jener Arten und LebensrĂ€ume steht, die von den EuropĂ€ischen Naturschutzrichtlinien (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, Vogelschutzrichtlinie) geschĂŒtzt werden. Das Bundesamt fĂŒr Naturschutz hat die aktuellen, Ende 2019 bzw. Anfang 2020 veröffentlichten Berichte nun aufbereitet und die wesentlichen Erkenntnisse in einem Bericht zur Lage der Natur vorgestellt. Bereits seit dem Jahr 2015 lĂ€uft ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, das zuletzt im Februar noch einmal verschĂ€rft wurde. Bis zum
15. Juni hat Deutschland nun Zeit, eine Anklageerhebung vor dem Gerichtshof der EuropÀischen Union noch abzuwenden.
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Weltbienentag: Bienenschutz muss höchste PrioritÀt haben
Sizilien © Slow Food Archiv
 
Weltbienentag: Bienenschutz muss höchste PrioritÀt haben
Slow Food Deutschland nimmt den Weltbienentag am 20. Mai zum Anlass, um auf das gravierende Ausmaß des Bienen- und Insektensterbens hinzuweisen, denn Bienen und andere BestĂ€uber spielen fĂŒr unsere Lebensmittelproduktion, Umwelt und BiodiversitĂ€t eine zentrale Rolle. Ein politischer Richtungswechsel hin zu einem weitgreifenden Bienen- und Insektenschutz ist deshalb unabdingbar. Verbraucher*innen lĂ€dt Slow Food am Weltbienentag zu einer Online-Honigsprechstunde ein, bei der sie neben einem Input von Demeter-Imkermeistern zur Honigherstellung und wesensgemĂ€ĂŸen Bienenhaltung all das erfragen können, was sie schon immer ĂŒber Bienen und Honig wissen wollten.

75% unserer Nutzpflanzen sind von der BestĂ€ubung durch Insekten abhĂ€ngig, doch aktuell geraten ErnĂ€hrungssicherheit und -souverĂ€nitĂ€t sowie die biokulturelle Vielfalt zunehmend ins Schwanken durch den anhaltenden Verlust dieser bedeutenden Tiere. Laut Insektenatlas der Heinrich-Böll Stiftung (2020) ist die Menge der eingesetzten Pestizide weltweit seit 1950 um das FĂŒnfzigfache gestiegen. WĂ€hrend der ökologische Anbau weitestgehend ohne sie auskommt, werden in der konventionellen Landwirtschaft weltweit pro Jahr etwa vier Millionen Tonnen chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Die Zahlen verdeutlichen, dass der von der industriellen Landwirtschaft verfolgte Weg keineswegs im Sinne des Bienenschutzes ist, dass es aber eine zukunftsfĂ€hige Alternative gibt.

Dazu die Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Ursula Hudson: „Statt viel heißer Luft ist auf politischer Ebene die Umsetzung wirksamer Maßnahmen und das Schließen von Schlupflöchern fĂŒr bienenschĂ€dliche Insektizide gefragt, denn vom Bundeslandwirtschaftsministerium und der EU verkĂŒndete Handlungspunkte zum Bienenschutz stellen sich meist als unzureichend heraus. So hatte die EU zum Beispiel im Herbst 2019 entschlossen, das Neonikotinoid Thiacloprid zu verbieten. Die in Deutschland gebrĂ€uchlichen Mittel, Biscaya und Calypso, sind aber deshalb nicht sofort vom Markt verschwunden und es wurde geduldet, dass diese trotz ausgelaufener Genehmigung noch fast ein Jahr lang verwendet werden. So etwas darf es nicht geben! Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ließ 2019, entgegen ihrer Behauptung die Bienen schĂŒtzen zu wollen, weitere bienenschĂ€dliche Ackergifte zu“. Zum Erreichen einer bienenfreundlichen Landwirtschaft und zukunftsfĂ€higen Lebensmittelpolitik ist die Reduktion und ein schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden und Maßnahmen zur Erholung der BiodiversitĂ€t Voraussetzung.

Neben dem politisch forcierten Bienenschutz ist es auch grundlegend wichtig, dass Verbraucher*innen dem Lebensmittel Honig wieder mit mehr WertschĂ€tzung und Wissen um dessen QualitĂ€tsunterschiede begegnen. Gerade beim Honig ist es wichtig, Genuss und Verantwortung zusammenzubringen, denn eine gute, saubere und faire Produktion wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt, den Bestand der Bienenvölker und die faire Entlohnung von Imker*innen aus, sondern auch auf den Geschmack des Produkts, was das Genuss-Erlebnis beim Honig erhöht. Um Verbraucher*innen den Wert von Honig nĂ€herzubringen und ihnen Hilfestellung fĂŒr den Honig-Einkauf zu geben sowie ĂŒber die unterschiedlichen QualitĂ€ten von Honig zu informieren, organisiert Slow Food zum Weltbienentag die Honigsprechstunde.

Veranstaltungshinweis: Einladung zur moderierten Online-Honigsprechstunde von Slow Food Deutschland mit der Demeter Imkerei Summtgart am 20. Mai 2019 von 19:00-20:00

Wie erkenne ich eigentlich guten Honig? Worauf sollte ich beim Einkauf achten? Auf welche Angaben, Siegel, Label und Ă€hnliches kann ich vertrauen? Welche Arten eignen sich fĂŒrs Salatdressing, welche fĂŒrs Brötchen? Wird in Deutschland eigentlich ausreichend Honig fĂŒr den inlĂ€ndischen Verbrauch produziert? Und was können wir fĂŒr den Bienenschutz tun? Diese und andere Fragen werden an diesem Abend behandelt. AnlĂ€sslich des Weltbienentags am 20. Mai bieten wir Ihnen eine Honigsprechstunde an, bei der Sie in die Welt der Bienen und der Honigproduktion eintauchen und erfahren können, welche wichtige Funktion die Bienen fĂŒr Umwelt, BiodiversitĂ€t und Lebensmittelproduktion einnehmen. Nehmen Sie via Zoom an der offenen Fragerunde teil, um all das zu erfahren, was Sie schon immer ĂŒber die Bienen und Honig wissen wollten. Die Imkermeister Tobias Miltenberger und David Gerstmeier von Summtgart stehen Ihnen in einer offenen Fragerunde Rede und Antwort.

Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Leser*innen, Zuhörer*innen und Zuschauer*innen ĂŒber die Veranstaltung informieren.

Mehr Informationen zur Honigsprechstunde unter:
Webseite: https://www.slowfood.de/aktuelles/2020/weltbienentag-ein-hoch-auf-die-bienen-und-andere-bestaeuber
Facebook: https://www.facebook.com/events/239233170730923/

EU-BĂŒrgerinitiative „Bienen und Bauern retten“
Die EU-BĂŒrgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ wurde Ende 2019 ins Leben gerufen, um die EU-Kommission zum schrittweisen Ausstieg der EU-LĂ€nder aus synthetischen Pestiziden bis 2035, zur Erholung der BiodiversitĂ€t und der UnterstĂŒtzung von BĂ€uer*innen aufzufordern. Slow Food unterstĂŒtzt diese aktiv und ruft Verbraucher*innen auf, die Petition zu unterschreiben.
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Weltbienentag: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den 20. Mai als World Bee Day ausgerufen. Mit dem UN-Weltbienentag unterstreicht die Weltgemeinschaft den dringenden Schutz der Bienen. Jeder kann dabei mitmachen.
 
 

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Vorarbeiten zur Stadtbahnlinie Waldkircher Straße
Eigenbetrieb StadtentwÀsserung erneuert ab 2. Juni AbwasserkanÀle

Die Vorarbeiten zum Bau der geplanten Stadtbahnlinie Waldkircher Straße laufen an. Im Vorfeld lĂ€sst der stĂ€dtische Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung (ESE) die bestehenden AbwasserkanĂ€le umbauen und an die geplanten, neuen Gleise anpassen. Hiervon betroffen sind die teilweise ĂŒber 100 Jahre alten AbwasserkanĂ€le in der Waldkircher Straße von der Kreuzung Neunlindenstraße bis zur EinmĂŒndung der Kaiserstuhlstraße.

Der Kanalbau beginnt im Bereich der Kreuzung Neunlindenstraße. Eingebaut werden Stahlbetonrohre mit einem Durchmesser von einem Meter und tonnenschweren KontrollschĂ€chten. Die Baugruben sind ĂŒber 5 Meter tief. Daher kommen große BaugerĂ€te zum Einsatz.

Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 2. Juni, und dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober. Den Durchgangsverkehr an der Kanalbaustelle sichert der ESE mittels Ampelsteuerung. FĂŒr FußgĂ€nger werden sichere WegfĂŒhrungen eingerichtet.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Der Eigenbetrieb StadtentwÀsserung bittet um VerstÀndnis.
 
 

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Cyberversicherungen: Guten Schutz gibt es schon ab 49 Euro im Jahr
Online-Shopping, E-Mail, Facebook, YouTube oder Streaming-Dienste: Ein großer Teil unseres Lebens findet im Internet statt. Neue Versicherungen bieten Hilfe – etwa bei Datendiebstahl, Ärger beim Onlinekauf oder Cybermobbing. FĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest ï»ż19 Cyberversicherungen von 15 Anbietern untersucht. Das Ergebnis: FĂŒr diejenige, die keine Assistance-Leistungen etwa fĂŒr die Rettung von Daten oder dem Löschen beleidigender Inhalte im Netz in Anspruch nehmen wollen, ist so eine Versicherung unnötig. Denn viele Verbraucher sind schon ĂŒber ihre Rechtsschutz- oder Hausratversicherung abgesichert. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Vertragsabschluss erstmal alle schon vorhandenen Policen zu checken.

Cyberversicherungen helfen bei rechtlichem und technischem Ärger im Internet. „Ob sie so eine Police abschließen sollten, hĂ€ngt von ihrem BedĂŒrfnis nach Sicherheit ab und nach UnterstĂŒtzung – auch psychologischer“, so die Finanztest-Expertin EugĂ©nie Zobel. Denn gĂ€ngige Versicherungen, die viele schon haben, decken einen Teil der FĂ€lle ab, fĂŒr die Cyberschutz gedacht ist. Eine Rechtsschutzversicherung ĂŒbernimmt Anwalt und Prozesskosten. Eine private Haftplicht kommt fĂŒr SchĂ€den Dritter auf, falls beispielsweise eine E-Mail unbeabsichtigt einen Computervirus verbreitet. Manche Hausratsversicherung enthĂ€lt Schutz fĂŒr SchĂ€den bei Onlinebanking.

Cyberversicherungen eignen sich deshalb vor allem fĂŒr Internetnutzer, die im Ernstfall schnelle UnterstĂŒtzung benötigen und bisher keine Rechtsschutzversicherung haben. Guten Schutz gibt es dann schon ab 49 Euro im Jahr. Eine Versicherung entbindet aber nicht von der Pflicht, die ĂŒblichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: Dazu gehört ein aktueller Virenschutz genauso wie sichere Passwörter und die Devise, möglichst wenig Privates im Internet preiszugeben.

Der Test Cyberversicherung findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/cyberversicherungen abrufbar.
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900-Jahrfeier im Zeichen der Sonnenenergie
Mikro-PV-Anlage auf dem Dach des JubilÀumscontainers (c) Stadt Freiburg
 
900-Jahrfeier im Zeichen der Sonnenenergie
Mikrosolar-Anlagen auf dem JubilÀumscontainer

Mit der Installation von zwei kleinen Sonnenkraftwerken auf dem JubilĂ€ums-Container am Platz der Alten Synagoge setzt die Green City im JubilĂ€umsjahr ein Zeichen fĂŒr Klima und Umweltschutz. Pro Jahr erzeugen diese Mikrosolaranlagen bis zu 600 kWh Strom. So können die im Container befindlichen elektrischen GerĂ€te, wie Computer, Klimaanlage oder das Beleuchtungssystem, ausreichend mit regenerativ gewonnenem Strom versorgt werden.

Unter dem Motto „Dein Balkon kann mehr“ macht die Stadt Freiburg auf das Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ mit Beratung und ZuschĂŒssen fĂŒr die Stromerzeugung mit Solaranlagen aufmerksam. In Zusammenarbeit mit der badenova hat die Stadt ein Gewinnspiel organisiert, bei dem man eine von 30 Mikro-PV-Anlagen gewinnen kann. Wer Interesse hat, kann bis zum 25. Mai 2020 online am Gewinnspiel unter www.freiburg.de/klimawohnen teilnehmen.
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Banking-Apps: Nicht alle sind komfortabel
Viele BankgeschĂ€fte lassen sich heute per App auf dem Smartphone erledigen. Die Zeitschrift Finanztest hat von ï»ż19 dieser Apps jeweils die Versionen fĂŒr die Betriebssysteme Android und iOS getestet. Jeweils vier der Apps schneiden gut ab, vier sind nur ausreichend, der Rest ist befriedigend.

Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Funktionen und Handhabung. Nutzer sollten zeitnah ĂŒber Transaktionen wie einen Zahlungseingang informiert werden, UmsĂ€tze filtern sowie kategorisieren können. Die Überweisungen sollten zudem einfach ablaufen und komfortabel sein. Drei Apps erhielten in dieser Kategorie die Note Sehr gut. Die Handhabung lag bei den meisten Apps zwischen den Noten Gut und Befriedigend. Das Schlusslicht im Test war die App Revolut mit schwachem Nutzungskomfort und sehr deutlichen MĂ€ngeln bei den AGB und der DatenschutzerklĂ€rung. Diese Dokumente gab es nur auf Englisch.

Entwarnung gab der Test im Punkt Sicherheit. Alle Apps im Test waren umfassend gegen Fremdangriffe geschĂŒtzt. Beim Datensendeverhalten und Werbetracking schnitten die iOS-Apps insgesamt schlechter ab als die Android-Apps. Negativer Spitzenreiter in Sachen Tracking war die iOS-App von N26 mit sechs unterschiedlichen Trackern, die Kundendaten lieferten.

Nur noch ein Drittel der Apps im Test bot Multibanking an. Mit dieser Funktion können die Konten unterschiedlicher Banken ĂŒber eine App verwaltet werden. FĂŒr Kunden, die diese Funktion benötigen und deren bisher genutzte Banking-App sie nicht bietet, sind Finanzblick Onlinebanking und Numbrs eine gute Wahl. Diese beiden Apps können von den Kunden unterschiedlicher Banken genutzt werden und gehören neben den Kunden-Apps der Sparkassen und GLS mBanking zu den Spitzenreitern der Untersuchung.

Der Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/bankingapps abrufbar.
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Hallo aus dem Wunderland
Wir haben lange auf diesen Moment gewartet und gehofft und freuen uns unglaublich, Ihnen die frohe Nachricht vermelden zu können: Ab Mittwoch, 20.05., rollen die ZĂŒge wieder und das Wunderland öffnet seine Tore!

NatĂŒrlich wird nichts so sein wie vorher. Tag und Nacht haben wir an einer Lösung getĂŒftelt, wie es gelingen kann die AusstellungsflĂ€che fĂŒr die GĂ€ste sicher zu machen, ohne dass das Besuchserlebnis darunter zu sehr leiden muss. Herausgekommen ist ein kreatives System fĂŒr die Einhaltung von Abstandsregeln – die sogenannte Wunderland-Straßenverkehrs-Ordnung (WuStVO).

DafĂŒr musste ein eigens kreiertes, kilometerlanges Straßensystem auf den Boden geklebt werden. 5 Kilometer verschiedenfarbiges Klebeband, 500 Meter Großfolie und ĂŒber 600 Verkehrsschilder sorgen fĂŒr ein spielerisches Einhalten der wichtigen und ernsten Regeln. Mit Einbahnstraßen, geregelten Sackgassen, Kreisverkehren, BahnĂŒbergĂ€ngen und vielen anderen Dingen, die im echten Leben auf gelernte Weise fĂŒr den richtigen Abstand sorgen.

In einem großangelegten Stresstest mit etwa 200 Personen haben wir dieses Straßenverkehrsnetz heute auf Herz und Nieren ĂŒberprĂŒft. Der Stresstest wurde genau beobachtet und ausgewertet. Nach diesem nervenaufreibenden Tag steht fest: Das Wunderland kann entsprechend der Hamburger Verordnung mit einer auf ca. 20 % reduzierten KapazitĂ€t mit gutem Gewissen wieder öffnen. Es war uns wichtig, nicht auf Teufel komm raus wieder zu öffnen – wir wollten es nur mit dem guten GefĂŒhl tun, dass wir grĂ¶ĂŸtmöglichen Schutz der Besucher in unserer Ausstellung gewĂ€hrleisten können.

Vor dem Wunderland liegt noch ein sehr langer Weg. Auch durch die Öffnung mit 20 % KapazitĂ€t wird das Wunderland nicht genĂŒgend Einnahmen generieren, um auch nur annĂ€hernd die Kosten fĂŒr einen Minimalbetrieb zu decken. Mit der Öffnung können aber zumindest ein paar der Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurĂŒckgeholt werden. Jedoch wird bis auf Weiteres kein Spielraum fĂŒr ein Weiterbau der wunderbaren Baubabschnitte Monaco, Provence und SĂŒdamerika vorhanden sein, so dass ĂŒber 100 der „schaffenden“ Wunderlandmitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit bleiben mĂŒssen.

Es ist so paradox - unsere WunderlĂ€nder wollen so gerne weiterbauen und wir möchten ihnen so gerne eine Perspektive geben, aber unser extra fĂŒr Ausnahmesituationen gefĂŒllte Notfalltopf soll möglichst noch ins nĂ€chste Jahr reichen. Dabei wĂ€re es in so einer Krise so gut fĂŒr uns und fĂŒr Hamburg, wenn die neuen Bauabschnitte schnell fĂŒr große Begeisterung sorgen. Davon sind wir aber nun meilenweit entfernt, wenn keine Lösungen gefunden werden.

Nun wĂŒrden wir uns aber erst einmal freuen, wenn wir uns bald im Wunderland wiedersehen. Ab sofort sind Tickets ab dem 20.05. buchbar ...
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Gute Nachricht fĂŒr Wohnmobil-Reisende
Wohnmobilstellplatz / Foto: presse
 
Gute Nachricht fĂŒr Wohnmobil-Reisende
Der Wohnmobil-Stellplatz der Kur und BĂ€der GmbH geht am Montag, 18. Mai, unter Auflagen wieder in Betrieb

BAD KROZINGEN. Das Land Baden-WĂŒrttemberg hat nun auch die inlĂ€ndischen touristischen AktivitĂ€ten mit Wohnmobilen und auf CampingplĂ€tzen neu starten lassen. Voraussetzung ist aber, grundsĂ€tzlich Abstand zu halten und die Desinfektionsregeln zu beachten. Auch dĂŒrfen den GĂ€sten keine Toilettenanlagen auf dem WohnmobilStellplatz zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Viele StammgÀste auf dem Wohnmobil-Stellplatz freuen sich auf die Lockerung. Sie bewegen sich innerhalb des Wohnmobils und nutzen das gastronomische Angebot, vor allem die Freiluftterrassen benachbarter Restaurants und die SitzflÀche des Weinbrunnens. Hier sind die AbstÀnde von mindestens 1,50 m bequem einzuhalten.

Die GÀste werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kur und BÀder GmbH betreut. Anmeldungen sind per E-mail möglich und direkt auf dem Platz beim Platzwart.
 
 

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Videochat-Programme: Teams und Skype liegen vorn
Beim ï»żTest von 12 Videochat-Programmen liegt Microsoft doppelt vorn: Testsieger ist das Programm Teams, das im Testzeitraum noch kostenpflichtig war, inzwischen aber kostenlos verfĂŒgbar ist. Fast genauso gut schneidet die ebenfalls von Microsoft vertriebene Gratis-Software Skype ab. Zoom ist insgesamt befriedigend, hier kann die QualitĂ€t von Bild und Ton insbesondere bei langsamen Internet-Verbindungen nicht mit den Siegern mithalten. Die Tester stießen bei den Programmen auch auf zahlreiche juristische MĂ€ngel in den DatenschutzerklĂ€rungen und auf unverschlĂŒsselte Daten.

5 von 12 Videochat-Programmen schnitten gut ab, sie alle sind inzwischen kostenlos. FĂŒr die drei weiterhin kostenpflichtigen Videochat-Programme im Test lohnen sich die Ausgaben kaum, sie landen in der Tabelle recht weit hinten. Die Funktionsvielfalt der meisten geprĂŒften Programme ist groß: Nutzer können unter anderem zwischen Videochat, Audiochat und Textchat wĂ€hlen und Inhalte teilen. Teams unterstĂŒtzt Menschen mit SinneseinschrĂ€nkungen, indem es bei Bedarf Text in Sprache und Sprache in Text umwandelt – letzteres beherrscht auch Skype.

Wer eine relativ langsame Internet-Verbindung hat, setzt am besten auf Jitsi. Zoom ist die ungĂŒnstigste Variante bei Schneckentempo. Gar kein Bild vom GesprĂ€chspartner sahen die Tester bei Mikogo, das deshalb mit „Mangelhaft“ auf dem letzten Platz landet. Bis auf zwei haben alle Anbieter sehr deutliche MĂ€ngel in ihren DatenschutzerklĂ€rungen. Mikogo patzt außerdem bei der Datensicherheit: Hier können unter UmstĂ€nden Chats anderer Nutzer ausspioniert werden.

Der Test Videochat-Programme ist kostenlos online unter ï»żwww.test.de/videochat abrufbar.
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900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete
Baumbeet (c) Garten- und Tiefbauamt Freiburg
 
900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete
Neue Baumpatenschaften gesucht

Die Freiburger Stiftung hat das JubilĂ€umsprojekt „900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete“ angeregt. Das Team von „Freiburg packt an“ des Garten- und Tiefbauamtes und die Ökostation Freiburg unterstĂŒtzen dabei alle Freiwilligen, die GrĂŒnflĂ€chen um die StraßenbĂ€ume bunt zu bepflanzen.

BĂŒrgermeister Martin Haag: „Ich wĂŒnsche mir, dass sich viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger engagieren und eine Baumpatenschaft vor Ihrer HaustĂŒr ĂŒbernehmen. Die kleinen Biotope bieten einen wertvollen Lebensraum fĂŒr die Insekten und die Tiere in der Stadt. Die Baumbeete sind ein blĂŒhendes Geschenk zum StadtjubilĂ€um an alle Freiburgerinnen und Freiburger sowie an die GĂ€ste der Stadt .“

Mit einem kleinen Beitrag zur BegrĂŒnung und Verschönerung der Stadt kann Großes bewirkt werden. Viele sogenannte Baumbeete oder Baumscheiben, können mit blĂŒhenden Samenmischungen und duftenden KrĂ€utern bepflanzt werden. Bereits bestehende Baumscheiben werden aufgefrischt und mit neuen Sorten bereichert. Angemeldet sind in Freiburg etwa 500 Baumscheiben – weitere können noch dazu kommen. Außerdem kĂŒmmern sich unzĂ€hlige Menschen in der ganzen Stadt auch ohne Anmeldung um die GrĂŒnflĂ€che vor ihrer TĂŒr.

Die Übernahme einer Baumpatenschaft ist auch zur Zeit möglich. Allein oder zu zweit kann das Baumbeet unter notwendigen Schutzmaßnahmen bearbeitet und gegossen werden.

Die Anmeldung der Baumscheibe sowie weitere Informationen zu einer Baumpatenschaft bekommt man bei „Freiburg packt an“, unter der Telefonnummer 0761 / 2014712 oder unter fpa@stadt.freiburg.de. Ein Flyer und das Anmeldeblatt befinden sich auf der Homepage unter www.freiburg.de/freiburgpacktan .

Die Ökostation in der Falkenbergstraße 21 b bietet tĂ€glich kostenloses Pflanzmaterial vor dem GebĂ€ude zum Mitnehmen an (Ein Starterset solange der Vorrat reicht). Donnerstags, zwischen 14 und 17 Uhr, gibt es dazu eine Beratungsstunde ĂŒber den Gartenzaun. Der Kontakt erfolgt unter der Telefonnummer 0761/ 89 23 33 oder unter info@oekostation.de. Die Beratung mit einem Foto ist auch per E-Mail möglich.

Die Freiburger BĂŒrgerstiftung lĂ€dt dazu ein, die Fotos von den blĂŒhenden Baumbeeten an die E-Mail Adresse: geschaeftsstelle@freiburger-buergerstiftung.de zu senden. Diese Bilder werden dann virtuell auf der Homepage unter www.freiburger-buergerstiftung.de ausgestellt. Es mĂŒssen auch nicht nur die eigenen Baumscheiben sein. So kann auch von daheim bewundert und neue Ideen gesammelt werden.

Weitere Informationen erteilt das Garten- und Tiefbauamt: „Freiburg packt an“
Monika Borodko-Schmidt
Tel 201-4712
fpa@stadt.freiburg.de
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Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Verdacht auf BlindgÀnger aus dem Zweiten Weltkrieg
Teile der Oststadt und Innenstadt-Ost wĂ€ren von Evakuierungsmaßnahmen betroffen

Bodensondierungen bei der KIT-Baustelle ergaben an vier Stellen Hinweise auf KampfmittelrĂŒckstĂ€nde. Diese Verdachtspunkte werden am Dienstag, 19. Mai, nĂ€her untersucht. Erst dann kann beurteilt werden, ob eine EntschĂ€rfung notwendig wird, wann diese erfolgen mĂŒsste und welcher Bereich konkret betroffen wĂ€re. Bei einer BestĂ€tigung des Verdachts mĂŒsste der betroffene Bereich evakuiert werden, um eine GefĂ€hrdung der Menschen in den umliegenden Gebieten auszuschließen. "Das ist nichts, was man mitten in der Coronakrise auch noch brĂ€uchte", bringt es Dr. Björn Weiße, Leiter des zustĂ€ndigen Ordnungs- und BĂŒrgeramtes auf den Punkt. Das Amt ist als zustĂ€ndige Infektionsschutzbehörde seit Wochen im Dauereinsatz und koordiniert nun noch zusĂ€tzlich die Maßnahmen zur BombenentschĂ€rfung.

Der Evakuierungsbereich wĂŒrde insbesondere Teile der Oststadt, aber auch Teile der Karlsruher Altstadt und der Innenstadt-Ost in einem Radius von voraussichtlich 300 bis 500 Metern rund um die Baustelle am KIT (Adenauerring 4) umfassen.

"FĂŒr diejenigen, die bei einer notwendigen EntschĂ€rfung keine anderen Aufenthaltsmöglichkeiten nutzen könnten, richten wir das SĂŒdwerk als vorĂŒbergehenden Aufenthaltsort ein", so Weiße. Das BĂŒrgerzentrum SĂŒdwerk befindet sich in der Henriette-ObermĂŒller-Straße 10. Dort könnten Bewohnerinnen und Bewohner der Gebiete wĂ€hrend der Evakuierung Quartier finden. Eine Versorgung mit GetrĂ€nken wĂ€re gewĂ€hrleistet, dringend benötigte Medikamente, Verpflegung, Babynahrung oder Ähnliches mĂŒssten die Betroffenen selbst mitbringen. WĂ€hrend des Aufenthalts im SĂŒdwerk wĂ€re eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

BĂŒrgertelefon

Wer seine Wohnung nicht selbststĂ€ndig verlassen kann und auf einen Transport oder Betreuung vor Ort angewiesen ist beziehungsweise unter hĂ€uslicher QuarantĂ€ne steht, sollte sich unter der Rufnummer 0721/133-3333 an die Stadt Karlsruhe wenden, damit erforderliche Maßnahmen im Vorfeld der Evakuierung bereits jetzt abgestimmt werden können. "Neben den Transporten von BettlĂ€gerigen und PflegebedĂŒrften mĂŒssen wir dieses Mal fĂŒr die Menschen in QuarantĂ€ne noch spezielle UnterkĂŒnfte bereitstellen und auf den Infektionsschutz im SĂŒdwerk achten" fasst Weiße die Besonderheiten in Corona-Zeiten zusammen.

Die Service-Hotline zu Fragen rund um Corona bleibt weiterhin unter der gleichen Telefonnummer erreichbar.

Auswirkungen auf den Verkehr

Der Evakuierungsbereich wĂ€re fĂŒr den Verkehr gesperrt. Die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV mĂŒssten auf die Umleitungshinweise achten. Die zustĂ€ndigen Stellen erarbeiten derzeit bereits PlĂ€ne fĂŒr Sperrungen und Umleitungen.

Entwarnung

Wenn sich der BlindgĂ€ngerverdacht nicht bestĂ€tigt, wird das Ordnungs- und BĂŒrgeramt am Dienstag, 19. Mai, auf der Internetseite www.karlsruhe.de/bombenverdacht und ĂŒber die Medien darĂŒber informieren.
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Verschiedenes 
 
Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Gastronomie in der Corona-Krise
Slow Food - Messe 2016 (c) Holger Riegel
 
Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Gastronomie in der Corona-Krise
Corona-Krise: Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Deutschlands Gastronomie und fordert Bund, LĂ€nder und Kommunen zum Handeln auf

Die Gastronomie gehört zu den Branchen, die am stĂ€rksten unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden – auch in Deutschland. Daran wird auch die schrittweise Wiedereröffnung ihrer Betriebe nicht so schnell etwas Ă€ndern. Der Verdienstausfall ist nicht aufzuholen, die Vorschriften fĂŒr Hygiene und Abstand verhindern eine RĂŒckkehr zur NormalitĂ€t. Slow Food fordert von Bund, LĂ€ndern und Kommunen Maßnahmen, die es den Gastronom*innen erlauben, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und ihrem Wert fĂŒr die Vielfalt des Landes gerecht werden.

Die Gastronomie ist in Deutschland ein zentraler Wirtschaftszweig. Sie beschĂ€ftigt laut DEHOGA rund 2,42 Millionen Menschen. Sie ist vor allem auch wichtiger Bestandteil unserer Alltagskultur. Sie prĂ€gt maßgeblich unser Miteinander, unsere Geselligkeit. Die Vielfalt an Kneipen, GaststĂ€tten, Restaurants und CafĂ©s ist Ausdruck vielfĂ€ltiger kultureller und kulinarischer PrĂ€gungen. Doch ist in dieser Branche nach Ende des Corona-Shutdowns nichts mehr so, wie es vorher war: Manche Betriebe werden den Verdienstausfall von ĂŒber zwei Monaten nicht ĂŒberleben. Die ‚Überlebenden‘ wiederum können unter verschĂ€rften Hygiene-Vorschriften und Abstandsregelungen nur mit einem Bruchteil ihres vorherigen Umsatzes kalkulieren. Über 80% der Betriebe haben Tische und StĂŒhle im Freien. Die Einnahmen aus den FreischankflĂ€chen sind besonders in der Sommersaison essentiell und schon jetzt massiv eingeschrĂ€nkt. Die Mieten und die meisten Fixkosten bleiben gleich. Kredite mĂŒssen bedient, gestundete Mietzahlungen zurĂŒckbezahlt werden. Kurzarbeit und Entlassungen von Angestellten werden die Branche lange begleiten.

Die bisherigen Hilfsmaßnahmen von Bund, LĂ€ndern und Kommunen gehen Slow Food nicht weit genug. Der Verein fordert schnelle tragfĂ€hige Lösungen, die verhindern, dass ein gewichtiger Teil der Gastronomie hierzulande wegbricht und das in nicht allzu ferner Zukunft. Treffen wird es besonders die kleinen, zukunftsfĂ€hig arbeitenden Gastronom*innen, von denen viele Teil des Slow-Food-Netzwerkes sind. Denen gebĂŒhrt ein besonderer Schutz: Wirt*innen und Köch*innen, die die Erzeuger*innen ihrer Produkte kennen; die sich nachweislich fĂŒr regionale und ökologische Landwirtschaft und Wertschöpfung verantwortlich zeigen; die mit den vorhandenen Ressourcen sowie mit Tier- und Menschenrechten respektvoll umgehen. Sie leben RegionalitĂ€t und Nachhaltigkeit, statt sie zu vermarkten. Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Diese ‚Netzwerkgastronomie‘ hĂ€lt die Versorgungssicherheit lebendig und trĂ€gt maßgeblich zum Erhalt unserer biokulturellen Vielfalt und zur ErnĂ€hrungswende bei. Ihre Gastronom*innen hatten es schon vor der Krise schwerer als ihre Konkurrenz in der Systemgastronomie oder im Fast-Food-Sektor, allein durch ihre Bereitschaft, fĂŒr gute Erzeugnisse fair zu zahlen. Und nun leiden sie besonders unter den Folgen der Krise.“

FĂŒr alle Gastronom*innen in Deutschland fordert Slow Food folgende Sofort-Maßnahmen:
> Erlass der kommunalen GebĂŒhren fĂŒr die Nutzung der FreischankflĂ€chen fĂŒr 2020 und 2021.
> FĂŒr diejenigen, die ĂŒber keine FreischankflĂ€chen verfĂŒgen: Erlass der GebĂŒhren der öffentlich-rechtlichen VersorgungstrĂ€ger fĂŒr die Dauer der Schließung der Gastronomie.
> Reduzierung und Stundungsmöglichkeiten fĂŒr die GebĂŒhren der öffentlich-rechtlichen VersorgungstrĂ€ger bis Ende 2020.
ZusĂ€tzlich dazu fordert der Verein fĂŒr die Netzwerkgastronomie wie etwa die Chef Alliance sowie die Lokale aus dem Slow-Food-GenussfĂŒhrer:
> Reduzierung des Umsatzsteuersatzes auf 7 % dauerhaft ĂŒber den 31.03.2021 hinaus.
> Ein Subventionsprogramm von Bund, LĂ€ndern und Kommunen.
Jens Witt, Leiter der Chef Alliance, begrĂŒndet dies: „Beim Personentransport wird schon lange zwischen regionalen Anbietern mit einem ermĂ€ĂŸigten Mehrwertsteuersatz von 7 % und ĂŒberregionalen Anbietern mit dem erhöhten Steuersatz von 19 % unterschieden. Aus unserer Sicht ist das auch auf die Gastronomie ĂŒbertragbar. Wir honorieren damit die Menschen, die Produkte aus regionaler und nachhaltiger Landwirtschaft beziehen und damit den Verbraucher*innen die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige KĂŒche von morgen nahe bringen.“
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Veranstaltungen 
 
 
Raus aus der Krise – Psychologische Tipps und mentale Strategien
Kontaktstelle Frau und Beruf bietet Live-Webinar am Dienstag, 26. Mai

Die Kontaktstelle Frau und Beruf bietet am Dienstag, 26. Mai, von 19-19.40 Uhr ein kostenloses Live-Webinar mit der Psychologin Gertraud Kinne an.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verĂ€ndern unsere Lebens- und Arbeitsweise: EinschrĂ€nkung sozialer Kontakte, Home-Office, Online-Konferenzen, fehlende Kinderbetreuung, Kurzarbeit und ReisebeschrĂ€nkungen sind Ausnahmesituationen. Sie fĂŒhren zu Unzufriedenheit, Stress und hĂ€ufig auch zu Existenzangst. Das Live-Webinar bietet Handwerkszeug, um das psychische Wohlbefinden zu verbessern, die Kraftreserven zu wecken und gibt konkrete Tipps: Was kann ich selbst tun? Wie kann ich meinen Alltag besser bewĂ€ltigen? Wo gibt es professionelle UnterstĂŒtzungsangebote?

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis Montag, 25. Mai, um 12 Uhr unter www.frauundberuf.freiburg.de anmelden. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Webinar. Die angemeldeten Teilnehmerinnen erhalten vorab per Mail einen Link sowie weitere Informationen.
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Ein blĂŒhendes JubilĂ€um
Römische Ziffer CM fĂŒr 900 wird im Colombipark gepflanzt

Der FrĂŒhling ist in diesem Jahr aufgrund des milden Winters frĂŒher als gewohnt eingekehrt. In diesen Krisenzeiten möchte das Garten- und Tiefbauamt positive Zeichen setzen und bringt zum StadtjubilĂ€um besonderen Blumenschmuck in die Parkanlagen. So wird im Colombipark ein Schriftzug mit den römischen Ziffern CM fĂŒr 900 mit farblich aufeinander abgestimmten Blumen gestaltet. Im MĂ€rz wurden die Umrisse des Blumenbeets genau eingemessen und in der RasenflĂ€che farblich markiert. Die FlĂ€che wurde anschließend umgebrochen und mit Staudensubstrat fĂŒr die Bepflanzung vorbereitet. Als Erstes wurden Stauden in das Blumenbeet gepflanzt.

Am Montag, den 11. Mai wurden nun die restlichen Blumensetzlinge zur Vollendung des Schriftzugs CM im Colombipark angeliefert und sofort von unseren GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtnern nach der Vorgabe eines Landschaftsarchitekten, der auf Pflanzungen dieser Art spezialisiert ist, eingepflanzt. Nach Fertigstellung ergibt die Pflanzung einen reich blĂŒhenden Schriftzug mit den römischen Lettern CM fĂŒr 900.

Bei der Pflanzenauswahl wurde darauf geachtet, dass die Pflanzung einerseits einen farblich aufeinander abgestimmten, harmonischen BlĂŒhaspekt ergibt und andererseits die Pflanzen fĂŒr (Wild)Bienen und andere Insekten wertvoll sind. WĂ€hrend sich nahe der Innenstadt vor allem FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger und Radfahrende am Blumenschmuck erfreuen können, sind es an den Straßen die Autofahrerinnen und -fahrer, die von dem schönen Anblick profitieren werden. Auch hier wird es an verschiedenen, gut sichtbaren Stellen, auffĂ€llige BlĂŒtenpracht geben.
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Verschiedenes 
 
 
Bedrohter Ostseeschweinswal steht stellvertretend fĂŒr verfehlte Meerespolitik
Internationaler Tag des Ostseeschweinswals: Fischerei neu ausrichten und Fehmarnbelttunnel stoppen

Berlin – zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 17. Mai fordert der NABU mehr politische Verantwortung zum Schutz mariner Arten. Sektorale Interessen verhindern seit Jahren, dass sich der stark bedrohte Ostseeschweinswal erholt. Sein andauernd schlechter Zustand steht laut NABU stellvertretend fĂŒr eine verfehlte Meerespolitik. In der zentralen Ostsee leben nur noch etwa 500 Tiere. „Angesichts von Klimakrise und Artensterben ist es an der Zeit, Schutzgebietsmanagement wirkungsvoll umzusetzen, Stellnetze durch naturvertrĂ€gliche Alternativen zu ersetzen und den Bau des Fehmarntunnels zu stoppen“, fordert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger.

Hohe Beifangzahlen und fehlende Reformen in der KĂŒstenfischerei, Marinesprengungen und Infrastrukturprojekte inmitten von Schutzgebieten – die Liste der Gefahren fĂŒr den Schweinswal ist lang. „LĂ€ngst hat Deutschland seine internationale Vorreiterrolle im Meeresschutz verloren. Es ist traurig, dass heute kilometerlange Stellnetze in Ostseeschutzgebieten stehen und vermutlich Hunderte von Schweinswalen das Leben kosten. Immer wieder erleben wir, dass sogenannte Nutzerressorts den Schutz bedrohter Arten und LebensrĂ€ume verhindern“, kritisiert Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz. So fehlen bis heute Fischereiregulierungen in Schutzgebieten, da sich das federfĂŒhrende Bundeslandwirtschaftsministerium nicht mit dem Bundesumweltministerium auf dessen MaßnahmenvorschlĂ€ge verstĂ€ndigen konnte. Das Bundesverkehrsministerium und die Landesregierung in Schleswig-Holstein halten am Projekt des Fehmarnbelttunels fest, der einen 20 Kilometer langen und 100 Meter breiten Graben in ein fĂŒr den Schweinswal ausgewiesenes Naturschutzgebiet reißen soll. Den Meeren fehlt die Lobby und die Politik denkt viel zu oft in Sektoren anstatt gemeinsam Verantwortung fĂŒr die Meeresnatur vor der HaustĂŒr zu ĂŒbernehmen.

Nur eine Woche bevor die EuropĂ€ische Kommission ihre Strategie zum Schutz der biologischen Vielfalt vorlegen will appelliert der NABU an die deutsche Politik, dem Ostseeschweinswal und damit vielen weiteren marinen Arten Schutz zu geben. Jörg-Andreas KrĂŒger: „Mindestens 50 Prozent der deutschen Meeresschutzgebiete mĂŒssen frei von Fischerei und anderen schĂ€dlichen Nutzungen sein. Die Fischereiforschung muss gestĂ€rkt und Anreize fĂŒr den Einsatz umweltschonender FanggerĂ€te geschaffen werden. Und angesichts gesellschaftspolitischer Transformationsdebatten um die MobilitĂ€t von morgen sollte das Verkehrsprojekt des letzten Jahrhunderts, der Tunnel durch den Fehmarnbelt, neu bewertet und durch das Bundesverkehrsministerium gestoppt werden.“

Hintergrund:
Der Schweinswal ist der einzige Wal, der sich auch an den KĂŒsten Deutschlands fortpflanzt. In der Ostsee werden zwei Populationen unterschieden. In der zentralen Ostsee, dem Gebiet östlich von RĂŒgen, leben nur noch etwa 500 Tiere, sie gelten nach EinschĂ€tzung der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedroht. Die westliche Schweinswalpopulation, deren Verbreitungsgebiet von Fischland-Darß bis in den Kattegat reicht, zĂ€hlt heute etwa 18.500 Individuen. Auch sie leidet unter ungewollten BeifĂ€ngen und zunehmenden Lebensraumverlusten, nimmt zahlenmĂ€ĂŸig ab. ASCOBANS, das von Deutschland ratifizierte Abkommen zum Schutz von Kleinwalen in Nord- und Ostsee hat bereits 2002 einen Rettungsplan fĂŒr die Schweinswale in der Ostsee verabschiedet. Doch wurden die vorgeschlagenen Maßnahmen des sogenannten Jastarnia-Plans bis heute nicht ausreichend umgesetzt.
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Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe startet Tagesticketverkauf
Elefantenkuh Jenny / Foto: Maike Franzen/Zoo Karlsruhe
 
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe startet Tagesticketverkauf
Weiter EinschrĂ€nkungen und Hygienemaßnahmen / Kartenverkauf und Reservierung im Online-Shop

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe kann ab sofort auch wieder mit einer Tageskarte besucht werden. Eine Reservierung ist aber weiterhin wegen der vorgeschriebenen Registrierung notwendig, sowohl fĂŒr Jahreskartenbesitzer als auch fĂŒr die KĂ€ufer der Tagestickets. Beides ist online unter https://zoo-karlsruhe.ticketfritz.de/ möglich. Tagestickets gibt es aufgrund der EinschrĂ€nkungen fĂŒr den halben Preis.

Zoo-GĂ€ste hielten sich an Distanzregeln

In der ersten Woche, in der nur Besitzer von Jahreskarten (Dauerkarten) die Möglichkeit fĂŒr einen Besuch mit Vorab-Reservierung hatten, sei sehr gut verlaufen, die ZoogĂ€ste hĂ€tten sich an die Distanzregeln gehalten, auch fĂŒr die EinschrĂ€nkungen habe es großes VerstĂ€ndnis gegeben, erlĂ€utert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt: "Jetzt sind wir sehr froh, dass auch Besuche mit einem Tagesticket wieder möglich sind." BeschrĂ€nkt ist die Anzahl an Personen weiterhin auf 2.000, die sich gleichzeitig in Zoo und Stadtgarten aufhalten dĂŒrfen.

Um Buchungen zu vermeiden, die spĂ€ter nicht genutzt werden, wird fĂŒr die Reservierungen eine SchutzgebĂŒhr von jeweils einem Euro erhoben. Diesen erhalten die Besucher gegen Vorlage ihres Onlinetickets (ReservierungsbestĂ€tigung) direkt am Einlass zurĂŒck. "Wir hoffen weiterhin jedoch darauf, dass viele Besucher auf die RĂŒckgabe dieser SchutzgebĂŒhr verzichten und den Betrag stattdessen an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe spenden, der aktuell die Einnahmen fĂŒr die wichtigen Artenschutzprojekte fehlen", sagt Reinschmidt. Entsprechende SpendenbehĂ€lter werden an den EingĂ€ngen aufgestellt.

TĂ€glich drei ZeitrĂ€ume fĂŒr Besuche buchbar

FĂŒr die Besuche im Zoologischen Garten können tĂ€glich jeweils drei ZeitrĂ€ume gebucht werden. Entweder von 9 bis 12, von 12 bis 15 oder von 15 bis 18 Uhr stehen Reservierungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. Innerhalb dieser ZeitrĂ€ume muss die Anlage dann betreten werden. Der Aufenthalt im Zoolo­gi­schen Stadtgarten ist dann bis Ein­bruch der Dunkelheit möglich.

Tagestickets und Reservierungen gibt es nur im Online-Shop, da derzeit vom Land eine Registrierung der GÀste verlangt wird. Dies ist nicht an den Kassen umsetzbar, wenn gleichzeitig Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Reservierungen und Tickets können entweder selbst ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert und am Einlass vorgezeigt werden. Im Online-Shop gibt es ab sofort auch wieder Jahreskarten, diese werden nach der Beantragung produziert und mit der Post verschickt. Im Online-Shop ist das Bezahlen mit Giropay (EC-Karte) Visa oder Mastercard möglich.

Tragen einer "Alltagsmaske" im Einlassbereich Pflicht

Im Einlassbereich und an den Kassen ist wie beim Einkauf in einem GeschĂ€ft das Tragen einer sogenannten "Alltagsmaske" Pflicht. Zudem gelten die allgemeinen Abstandsregelungen sowohl am Eingang als auch im gesamten Park. Weiterhin mĂŒssen sich die Besucher aus SicherheitsgrĂŒnden zudem auf einige EinschrĂ€nkungen einstellen. Alle TierhĂ€user bleiben geschlossen, auch das Exotenhaus. Kommentierte TierfĂŒtterungen gibt es ebenso wenig wie FĂŒhrungen. An sehr gut besuchten Punkten, an denen die Menschen sonst gerne in grĂ¶ĂŸerer Anzahl verweilen, wurden Besucherleitsysteme eingerichtet – etwa am Außengehege der Flusspferde oder im Japangarten, was sich in der ersten Woche bereits bewĂ€hrt hat. Der Streichelzoo und Australienanlage sind nur von außen zu sehen, ein Tierkontakt nicht möglich.

Die SpielplÀtze sind geöffnet, es wird aber an die Eigenverantwortung der Eltern appelliert, auf AbstÀnde und Hygiene-Regeln bei ihren Kindern zu achten. Einer Verköstigung im Zoo steht nichts entgegen, die Gastronomen bieten Speisen und GetrÀnke zum Mitnehmen an, auch das Restaurant EXO ist unter neuer Leitung geöffnet. Ab kommendem Montag kann zudem auch wieder bewirtet werden.

zum Bild oben:
Ab sofort können die Tiere im Zoo Karlsruhe, wie hier im Bild Elefantenkuh Jenny, auch wieder mit einem Tagesticket besucht werden.
Foto: Maike Franzen/Zoo Karlsruhe
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