Prolixletter
Freitag, 30. Januar 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Veranstaltungen 
 
VAG-Fasnetsverkehr
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
VAG-Fasnetsverkehr
Bald finden auch in und um Freiburg die ersten Narrenumzüge statt. Los geht’s am 1. Februar in St. Georgen und Gundelfingen. Das betrifft einige unserer Buslinien.

Hier finden Sie zudem schon den Fahrplan für den Fasnetsverkehr in der Freiburger Innenstadt (14. bis 16. Februar)

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Fasnet in Gundelfingen: Umleitung durch Narrenumzug

Am Sonntag, 1. Februar 2026, findet in Gundelfingen ein Narrenumzug statt. Dadurch ist die Ortsmitte von 10.45 bis 19 Uhr gesperrt.

Die Linie 15 kann in Gundelfingen in dieser Zeit dann lediglich die Haltestelle Obermattenbad sowie die Ersatzhaltestelle Feldbergstraße anfahren, die sich auf der Feldbergstraße in Höhe Schönbergstraße befindet.

Nicht bedient werden in dieser Zeit die Haltestellen Rathaus (Ost und West), Vörstetter Straße, Steinackerstraße, Blumenstraße, Klosterweg, Hansjakobstraße, Industriestraße, Auf der Höhe, Sonne-Platz und Rosenstraße.

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Fasnet in Freiburg-St. Georgen: Umleitungen durch Narrenumzug

Am Sonntag, 1. Februar 2026, findet im Freiburger Stadtteil St. Georgen der Kinder- und Narrenumzug statt. Von 12 bis 17 Uhr werden daher die Buslinien 11 und 14 umgeleitet.

Die Linie 11 fährt in dieser Zeit die Haltestellen Gabelsbergerstraße, Schneeburgstraße, Kapellenwinkel, Cardinalweg und Obergasse in beide Richtungen nicht an.

Die Linie 14, die nicht über das Gewerbegebiet fährt, verkehrt bei Fahrten in Richtung Haid von der Haltestelle Wihlerweg direkt zur Endstation Haid-Munzinger Straße. Die Haltestellen St.-Georgen-Schiff, Kalkackerweg, Besançonallee und Moosackerweg werden nicht bedient.

Die Gegenrichtung der Linie 14 Richtung Hauptbahnhof ist nicht betroffen. Ebenso sind die Fahrten der Linie 14, die durch das Gewerbegebiet fahren, nicht betroffen.

Am Donnerstag, 12. Februar 2026, findet in Freiburg-St. Georgen ab 18.30 Uhr der Hemdglunkerumzug statt. Es wird keine Beeinträchtigung des Busverkehrs erwartet.

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So fahren die Bahnen an Fasnet in Freiburg

Samstag und Sonntag ist der Stadtbahnverkehr in der Innenstadt zwischen Bertoldsbrunnen und Europaplatz von 9 bis 22 Uhr gesperrt
Am Fasnetsmendig ist der Stadtbahnverkehr in der Innenstadt zwischen 12 und 19.30 Uhr unterbrochen
Die Busse sind nicht betroffen
Damit die Närrinnen und Narren die Fasnet in der Freiburger Innenstadt ausgelassen feiern können und auch sicher wieder nach Hause kommen, hat die Freiburger Verkehrs AG (VAG) ihre Stadtbahnverkehre während der Fasnetszeit entsprechend angepasst.

Die Buslinien der VAG sind an keinem Tag betroffen.

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Straßenfasnet am Samstag, 14., und Sonntag, 15. Februar

Während der Straßenfasnet am Samstag und Sonntag ist die Kaiser-Joseph-Straße zwischen Bertoldsbrunnen und Europaplatz von 9 Uhr bis 22 Uhr für den Stadtbahnverkehr gesperrt.

In dieser Zeit fährt die Linie 3 von Zähringen kommend ab der Haltestelle Europaplatz weiter als Linie 5 Richtung Rieselfeld und umgekehrt. Von der Munzinger Straße kommend endet die Linie 3 am Bertoldsbrunnen an den Bahnsteigen der Linie 1 in der Salzstraße.

Die Linien 1, 2 und 4 fahren an diesen beiden Tagen unverändert.

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Fasnetsmendig, 16. Februar

Wegen des Rosenmontagsumzugs sind die Stadtbahnlinien in der Innenstadt von 12 Uhr bis etwa 19 Uhr unterbrochen:

Die Linie 1 pendelt zwischen Littenweiler und Schwabentorbrücke sowie zwischen Landwasser und Stadttheater.

Die Linie 2 verkehrt während des Umzuges von Günterstal bis Holzmarkt und von der Hornusstraße kommend bis Stadttheater.

Die Linie 3 endet von der Munzinger Straße kommend am Stadttheater und von Zähringen kommend am Europaplatz.

Die Linie 4 fährt von Vauban kommend bis Holzmarkt und von der Messe kommend bis Stadttheater.

Die Linie 5 endet vom Rieselfeld kommend an der Erbprinzenstraße. Hier dauert die Sperrung voraussichtlich bis 19.30 Uhr.

Das VAG-Kundenzentrum, Salzstraße 3, wie auch das Fundbüro der VAG bleiben am Rosenmontag geschlossen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Warum die Ziele von Paris bislang verfehlt wurden
Reihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt?“

Zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen wird immer deutlicher, dass die internationalen Klimaziele verfehlt werden. Anlässlich dieses Jahrestages findet am Donnerstag, 5. Februar um 18.15 Uhr ein Vortrags- und Diskussionsabend in der Aula der Universität Freiburg statt, auch per Livestream.

Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, inwiefern die in Paris beschlossenen Ziele bislang verfehlt wurden, welche politischen und wirtschaftlichen Ordnungen dem Erreichen der Klimaziele entgegenwirken und welche politischen sowie finanzpolitischen Reformen nötig wären, um den Kurs zu ändern. Diese Fragen diskutieren Jennifer Morgan, Staatssekretärin a.D., bis 2025 Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt, Sabine Schlacke, Direktorin des Instituts für Energie-, Umwelt- und Seerecht, Christoph Bals, politischer Geschäftsführer von Germanwatch, sowie Stefan C. Aykut, Mercator-Stiftungsprofessor für Soziologie.

Die Referierenden analysieren die bisherigen Wirkungen des Pariser Abkommens, benennen Gründe für das absehbare Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels und fragen danach, unter welchen Voraussetzungen internationale Klimaverhandlungen künftig zu mehr Klimagerechtigkeit beitragen können. Im Anschluss diskutieren die vier auf dem Podium unter der Leitung des Journalisten Christoph von Eichhorn (Süddeutsche Zeitung).

Die Veranstaltung ist der dritte Teil der Reihe zum zehnten Jahrestag des Pariser Klimaabkommens. Der nächste Termin findet am 23. April 2026 in der Aula der Universität Freiburg statt.

Die Reihe ist eine Kooperation der Katholischen Akademie mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg, der Stiftung Klimaneutralität Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Der Eintritt ist frei, ein freiwilliger Beitrag ist möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Livestream ist abrufbar unter www.katholische-akademie-freiburg
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Öko plus 
 
Die Waldhaus-Termine im Februar
(c) Markus Klek
 
Die Waldhaus-Termine im Februar
Holzrücken mit dem Pferd, Steinzeit zum Anfassen, Tierwelten zum Eintauchen

Sonntag, 1. Februar, 14 und 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Kamishibai – Japanisches Papiertheater
Leonie Beck-Canzler erzählt und spielt Geschichten von Eintagsfliegen, Bienen und anderen Tieren aus der japanischen Sagenwelt. Teilnahmebeitrag: Erwachsene 3 Euro; Kinder 2 Euro. Ab 6 Jahren

Samstag, 7. Februar, 10 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss 28. Januar
Schnupperkurs Holzrücken mit dem Pferd
Außer Sensibilität im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen Grenzen und einem Gespür für die Besonderheit der Situation sind für diesen Kurs der besonderen Art keine Vorkenntnisse nötig. Als ausgewiesener Experte im einspännigen Holzrücken führt Jürgen Duddek Teilnehmer an diesem Tageskurs in die schonende Waldarbeit mit echter Pferdestärke ein. Teilnahmebeitrag: 119 Euro

Sonntag, 8. Februar, 11 bis 13 Uhr | ohne Anmeldung
Erlebnisvortrag: Steinzeitcamp - Leben wie vor 8000 Jahren
Wie fühlt es sich an, zwei Wochen lang wie in der Steinzeit zu leben? Der Paläotechniker Markus Klek probiert dies immer wieder am eigenen Leib aus. Seit zwei Jahren führt er ganz normale Menschen zurück in die Urgeschichte, um dort gemeinsam als eine Art kleiner „Clan“, ohne moderne Hilfsmittel, zwischen Wildpferden und Auerochsen zurecht zu kommen. Wo und wie so etwas geht, was einen dort mitten in der Natur erwartet, und was passiert, wenn es mal nicht nach Plan läuft, darüber berichtet Markus Klek in seinem Erlebnisvortrag. Wie immer gespickt mit humorvollen Anekdoten und interessanten Fakten über das Leben in der Steinzeit. Auch dieses Mal bringt er selbstgemachte steinzeitliche Ausrüstung zum Begutachten und Anfassen mit. Für Erwachsene, Familien und Kinder ab 8 Jahren. Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder 5 Euro. Weitere Informationen unter www@palaeotechnik.eu.

Sonntag, 22. Februar, 14 und 16 Uhr I ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben: Die Wildkatze und die Schmetterlinge
Das Waldhaus präsentiert das einzige Theater weltweit für heimische bedrohte Tierarten. Um 14 Uhr stellt das Fräulein Felis silvestris, die Wildkatze, vor, eine echte Europäerin. Um 16 Uhr folgt eine Vorführung über Lepidoptera, die Schmetterlinge. Hier nimmt Fräulein Brehm ihr Publikum mit auf eine Reise zu den Gauklern der Lüfte. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wildkatze) bzw. 14 Jahren (Schmetterlinge). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender, an info@waldhaus-freiburg.de oder unter Tel. 0761/896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr).

Öffnungszeiten des Waldhauses im Februar bis Oktober: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit WaldhausCafé).

zum Foto oben:
„Erlebnisvortrag: Steinzeitcamp - Leben wie vor 8000 Jahren“ am 8. Februar.
(c) Markus Klek
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Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: MY PRIVATE IDAHO
USA 1991 / OmU / 104 Min.
Regie: Gus von Sant
mit River Phoenix, Keanu Reeves, Udo Kier

Die Stricher Mike (River Phoenix) und Scott (Keanu Reeves) gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Mike hofft seine verlorene Mutter wiederzufinden; Scott rebelliert gegen den reichen Vater. Mit Hilfe des exzentrischen Freiers Hans (Udo Kier) starten sie eine bizarre Odyssee, auf der Suche nach ihrem Platz in der Welt.
Gus von Sants Film mit den damals angesagtesten Jungstars wurde zum Kult des New Queer Cinema. Udo Kiers Rolle ist dabei typisch, denn er steuert einen atmosphärischen Farbpunkt bei: Glamour, mit einer leichten Überdrehtheit und der Mischung aus Sinnlichkeit und latenter Gefahr. Sein Status als queere Ikone stärkte die Glaubwürdigkeit des Films und machte ihn zugleich im Mainstream bekannt.

In memoriam Udo Kier
Kommunales Kino Freiburg
Fr 30.01., 21:00
 
 

Grüne Quellen 
 
Sanierung der Dächer der Turnhalle Schützenstraße 13 in Pappenheim
Pappenheim: Turnhalle (c) DSD
 
Sanierung der Dächer der Turnhalle Schützenstraße 13 in Pappenheim
Seit mehr als 100 Jahren ein wesentlicher Teil des örtlichen Sportlebens

Bei einem Pressetermin vor Ort am Freitag, den 23. Januar 2026 um 16.00 Uhr überbringt Alexander Ruthardt vom Ortskuratorium Fränkische Stadtbaumeister der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale einen symbolischen Fördervertrag in Höhe von 20.000 Euro für die Sanierung der Dächer der Turnhalle Schützenstraße 13 an Julian Sattler vom Turnverein Pappenheim 1861 e.V. Die Turnhalle gehört nunmehr zu den über 640 Denkmalen, die die DSD aus privaten Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

Zum Objekt:
Die Turnhalle in Pappenheim wurde 1906 bis 1907 vom örtlichen Turnverein errichtet und dient ihm bis heute als Sportstätte. Der längliche Rechteckbau trägt ein Halbwalmdach, das zur Straßenseite von einem leicht versetzten Zwerchhaus durchbrochen wird. Dieses setzt einen deutlichen architektonischen Akzent und markiert den Eingang der Turnhalle. Die Kombination aus Naturstein- und Putzflächen zeigt typische Merkmale des ländlichen Jugendstils.

Prägend für das Gebäude sind die hohen Segmentbogenfenster an den Längsseiten, die größtenteils noch mit ihrer ursprünglichen Holzverglasung erhalten sind. Der Eingang befindet sich in einer großen Rundbogennische, die bis in den Giebel des Zwerchhauses reicht. Darin liegen drei schmale Rundbogenfenster mit fein gearbeiteten Sprossen. Auf der südöstlichen Seite wurde später ein Anbau ergänzt, der sich in Teilen an das historische Erscheinungsbild anlehnt.

Im Inneren wurde die Halle mehrfach modernisiert, ohne dass die historische Substanz verloren ging. Besonders hervorzuheben ist die aufwändig ausgeführte Dachkonstruktion nach dem Polonceau-Prinzip, die den Hallenraum ohne Stützen überspannt. Nahezu alle Türen und Fenster stammen ebenfalls noch aus der Erbauungszeit und prägen den ursprünglichen Charakter der Turnhalle bis heute.
 
 

Öko plus 
 
 
Freiburg: Kostenlose Kurse zum Obstbaumschnitt
Obstbäume erfüllen in der Stadt eine wichtige Funktion. Sie blühen, tragen Früchte und bieten Nahrung sowie Freude für Menschen und Tierwelt. Um die Bäume zu erhalten, müssen sie fachgerecht gepflegt werden.

Die Stadt bietet im Rahmen von „Freiburg packt an“ für alle Interessierten drei kostenlose Einführungskurse zum Obstbaumschnitt an. Sie finden unter fachlicher Anleitung an diesen Terminen statt:

Freitag, 30. Januar, von 14 bis 16 Uhr im Dietenbachpark in Weingarten
Samstag, 28. Februar, von 10 bis 13 Uhr in St. Georgen
Freitag, 06. März, von 14 bis 16 Uhr in Freiburg-Opfingen

Geschnitten wird auf den Flächen mit öffentlichen Obstbaumpatenschaften. Eine Anmeldung per Mail an fpa@freiburg.de ist notwendig. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
 
 

Grüne Quellen 
 
Zoo: Rekordjahr gibt Rückenwind in finanziell herausfordernden Zeiten
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
Zoo: Rekordjahr gibt Rückenwind in finanziell herausfordernden Zeiten
1.125.466 Besuche 2025 im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe vermeldet für 2025 einen neuen Besucherrekord: Mit 1.125.466 Gästen hat die Einrichtung im vergangenen Jahr so viele Menschen wie noch nie zuvor begrüßen dürfen. Damit wurde der bisherige Rekord aus 2024 erneut übertroffen. Einen maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte das im November 2024 geborene Eisbärjungtier MiKa, das sich in kürzester Zeit zu einem echten Publikumsliebling und Besuchermagneten entwickelt hat.

„Es ist für uns sensationell, wie das vergangene Jahr verlaufen ist“, freut sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. „MiKa begeistert nicht nur die Menschen in Karlsruhe. Viele Gäste kamen aus ganz Deutschland, einige sogar aus ganz Europa, um den jungen Eisbären zu sehen. Das ist schön für uns als Zoo, wertet aber auch den touristischen Standort Karlsruhe auf. Gleichzeitig haben wir es mit MiKa geschafft, den Schutz bedrohter Arten und ihrer Lebensräume in den Mittelpunkt zu stellen.“

Durch MiKa viele Spenden für den Eisbärenschutz generiert

Zudem konnte eine große Summe für Polar Bears International (PBI) bereitgestellt werden. Die Kernziele der Organisation sind die Erforschung sowie der Schutz der Eisbären. Der Zoo hat über seine Artenschutzstiftung 50.000 Euro an PBI überwiesen. Neben den Einnahmen aus dem Artenschutz-Euro gab es zahlreiche Groß- und Kleinspenden, mit denen die Summe gestemmt werden konnte. Damit gehört der Zoo Karlsruhe mit seiner Artenschutzstiftung zu den größten Förderern der Organisation.

Dem jetzigen Rekordergebnis kommt dabei vor allem vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen Haushaltslage der Stadt Karlsruhe eine besondere Bedeutung zu: Angesichts knapper kommunaler Haushaltsmittel und steigender Ausgaben sind die hohen Besucherzahlen ein wichtiger Baustein, um die in den vergangenen Jahren gestiegenen Betriebs- und Energiekosten zumindest teilweise zu kompensieren.

Eine der wichtigsten Freizeiteinrichtungen in Baden-Württemberg

Mit konstant hohen Besucherzahlen von mehr als einer Million Gästen zählt der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe zu den wichtigsten Freizeiteinrichtungen in Baden-Württemberg. Im Zoo leben mehr als 6500 Tiere, verteilt auf rund 340 Arten. Der große Zuspruch der Gäste zeigt, dass diese hinter „ihrem“ Zoo und seinen Mitarbeitenden stehen und die Entwicklung hin zum modernen Artenschutzzentrum wahrnehmen und anerkennen.

„Die Zukunft wird nicht einfach für uns. Mit den im Dezember vom Gemeinderat beschlossenen Einsparungen müssen wir nicht nur den Gürtel enger schnallen, sondern bekommen auch in den kommenden Jahren keine Gelder der Stadt für Investitionen in Modernisierung oder Neubau von Anlagen. Aktuell können wir zwar einige Neuerungen wie die Katta-Insel vorantreiben, das geht jedoch nur durch unseren Förderverein, die Zoofreunde Karlsruhe. An anderen Stellen können wir auf noch zur Verfügung stehende Gelder aus Erbschaften zurückgreifen. Investitionen durch das Land erhalten wir – im Gegensatz zu anderen Einrichtungen – leider nicht. Das ist besonders schade, da wir auch ungemein auf die Attraktivität unseres Bundeslands als Freizeiteinrichtung einzahlen“, sagt Reinschmidt.

zum Bild oben:
Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt (auf dem Bild mit Hyazinth Ara Henry) freut sich über das zweite Rekordjahr in Folge.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Waltershofener Holzversteigerung
Im Waltershofener Wald findet am Samstag, 31. Januar, die diesjährige Holzversteigerung statt. Um 14 Uhr kommen unter Leitung des städtischen Forstamtes und der Ortsverwaltung Waltershofen etwa 80 Ster Brennholz unter den Hammer. Die Mindestpreise liegen bei 75 Euro pro Ster für 1m langes Scheitholz sowie bei 48 Euro pro Ster für Brennholz in langer Form, das in Stapeln zu 6-10 Ster am Waldweg liegt.

Die Bewirtung durch die Freiwillige Feuerwehr Waltershofen beginnt um 13 Uhr. Für das leibliche Wohl mit Waltershofener Weinen und Würsten, Brot, Speck und Suppe ist gesorgt. Für die Kinder gibt es Stockbrot und Ponyreiten. Darüber hinaus startet um 15 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Waldhaus Freiburg eine Wald-Rallye für Kinder, an der auch interessierte Erwachsene teilnehmen dürfen.

Besucherinnen und Besucher erreichen die Holzauktion von der Straße zwischen Waltershofen und Umkirch oder an den Waltershofener Sportanlagen vorbei. Der Weg ist ausgeschildert. Zu Fuß oder per Rad gelangen sie auch über den Mundenhof und den Staudenweg zum Auktionsplatz, Busanbindung besteht über die VAG-Linien bis zum Ortseingang Waltershofen.
 
 

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Wilhelma meldet Tod von Koala Borobi
Koala Borobi im Mai 2025 © Wilhelma Stuttgart
 
Wilhelma meldet Tod von Koala Borobi
Koala im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart verstorben

Ende Dezember 2025 ist in der Wilhelma das Koala-Männchen Borobi im Alter von 1,5 Jahren gestorben. Dr. Tobias Knauf-Witzens, leitender Tierarzt in der Wilhelma, erklärt: „Borobi litt schon seit mehreren Monaten an einer langwierigen Lungenentzündung. Es handelt sich dabei um ein Krankheitsbild, das auch aus Australien bekannt ist. Nach dem Eintreten der ersten Symptome hatten wir im engen Dialog mit Koala-Expertinnen und Experten in Australien sowie Lungenspezialisten aus der Humanmedizin verschiedene, teils sehr intensive Therapien durchgeführt. Damit konnten wir Borobi zeitweise stabilisieren. Nachdem sich sein Zustand Ende Dezember wieder deutlich verschlechtert hatte, mussten wir die Entscheidung treffen, den Koala von seinem Leid zu erlösen.“

Volker Grün, zuständiger Kurator und gleichzeitig Co-Zuchtbuchkoordinator des Europäischen Ex Situ-Programms für Koalas, betont: „Der Tod von Borobi hat uns alle, besonders das Team der Terra Australis, emotional sehr berührt. Da Borobi und seine Eltern nicht näher mit den anderen in Europa gehaltenen Koalas verwandt ist, hätte er außerdem einen wichtigen Beitrag für die europäische Reservepopulation leisten können. Auch in dieser Hinsicht ist sein Tod daher ein großer Verlust.“

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin: „Oft verdrängen wir es. Aber der Tod gehört zum Leben dazu – das gilt in zoologischer Haltung genau wie in der Natur. Dennoch führt er zwangsläufig zu Momenten der Trauer. Ein Lichtblick ist daher, dass unser Koala-Weibchen Auburn wieder Nachwuchs bekommen hat. Der Joey schaut mittlerweile immer häufiger aus dem Beutel. Auch für unsere Besucherinnen und Besucher in der Terra Australis steigen damit die Chancen, Mutter und Jungtier mit eigenen Augen zu bewundern.“
 
 

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„Rheintalbahn-Gipfel“
(c) Stadt Freiburg / Michael Spiegelhalter
 
„Rheintalbahn-Gipfel“
Die Stadt Freiburg bringt zentrale Akteure an einen Tisch

Regionale Begleitgruppe soll Dialog rund um den Ausbau konstruktiv und kritisch begleiten – Resolution angekündigt

OB Martin Horn: „Alle wollen eine bessere Bahn. Ein Ausbau der Bahninfrastruktur ist auch bei uns dringend notwendig – entscheidend ist aber, dass er für die Menschen in unserer Region einen Mehrwert bietet und den Nahverkehr stärkt und uns nicht jahrelang vom Bahnverkehr abschneidet. Der regionale Schulterschluss ist geschafft. In einer Begleitgruppe werden die Planungen kritisch hinterfragt und die Stimmen der Region gebündelt. Und zu besprechen gibt es genug. Eine Jahrelange Sperrung der Rheintalbahn sowie des Freiburger Hauptbahnhof können wir nicht akzeptieren.“

Der Ausbau der Bestandsstrecke der Rheintalbahn ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Freiburg und die Region für die kommenden Jahrzehnte. Das Ziel – eine moderne, verlässliche und zukunftsfeste Bahninfrastruktur – ist unbestritten. Doch auf dem Weg dorthin gibt es zahlreiche Fragen zu klären. Die Auswirkungen der Planungen zum Ausbau der Bestandsstrecke der Rheintalbahn auf Natur und Landschaft beschäftigen viele Bürgerinnen und Bürger, die entlang der Strecke leben. Über viele Details wird in den nächsten Jahren intensiv zu diskutieren sein, um tragfähige und ausgewogene Lösungen für die Menschen vor Ort zu entwickeln. Aus diesem Grund hat Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn zu einem hochkarätig besetzten „Rheintalbahn-Gipfel“ ins Freiburger Rathaus eingeladen.

Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Deutscher Bahn, der Bundesund Landesverkehrsministerien, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region sowie südbadische Bundestagsabgeordnete haben sich hier auf Einladung Freiburgs zusammengefunden. Übergeordnetes Ziel des Treffens war der Austausch, aber vor allem die Bündelung der regionalen Stimmen. Außerdem soll ein Begleitprozess auf den Weg gebracht werden.

Der Ausbau der Rheintalbahn wird von der Stadt Freiburg und Region grundsätzlich unterstützt. Zugleich besteht zu den bislang bekannten Planungen der Bahn noch Klärungs- und Gesprächsbedarf vor Ort. Daher ist es aus Sicht der Kommunen wichtig, frühzeitig Einfluss auf die weiteren Planungen zu nehmen. Aus diesem Grund hat die Stadt Freiburg zum Rheintalbahn-Gipfel geladen.

Wichtige Ziele und regionale Begleitgruppe
Im Laufe der kommenden Jahre gilt es viele Punkte zu diskutieren, die mit dem Fortschreiten der Planungen zahlreiche lokale Detailfragen beinhalten werden. Zum Auftakt wurden zunächst erst übergeordnete Themen angesprochen.

Was die Region von der Bahn verlangt, ist ein verlässlicher und klar dargelegter Zeitplan, damit alle Akteure wissen, was der Ausbau wann konkret für sie bedeutet. Die heute vorliegenden Pläne sind dafür noch nicht aussagekräftig genug. In den kommenden Monaten wollen der Verband Region Südlicher Oberrhein (VRSO) und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) zusammen mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden eine gemeinsame regionale Resolution erarbeiten, die detailliertere Forderungen enthält. In der Resolution sollen die zentralen Belange der Region politisch formuliert und gebündelt werden.

Außerdem ist das wichtige gemeinsame Ziel, eine regionale Begleitgruppe mit Vertretern der Bahn, dem Bund sowie Vertreter*innen der Kommunen ins Leben zu rufen, erreicht worden. Das Gremium soll die Belange der Region bei dem Ausbauprozess dauerhaft vertreten.

Konzepte für den Nahverkehr
Ein Kritikpunkt aus der Region ist etwa, dass bislang nur unkonkrete Konzepte für den Schienennahverkehr während der Bauphase vorliegen. Denn längere Streckensperrungen oder massive Einschränkungen hätten entsprechende Auswirkungen auf den regionalen Nahverkehr. Etwa wenn die Breisgau-S-Bahn nicht fahren kann, da an den Gleisen gearbeitet wird. Auch für die Zeit nach dem Ausbau gilt es ÖPNV-Fragen zu klären. Plan der Bahn ist es, die Strecke so auszubauen, dass Fernzüge schneller und in einem Halbstundentakt fahren können. Zugleich besteht in der Region ein großes Interesse, den Nahverkehr weiter zu stärken. Das Land Baden-Württemberg und der ZRF Freiburg wollen hier gemeinsam mit der DB in eine vertiefte Prüfung einsteigen.

Der Deutschland-Takt ist Bestandteil des vom Bund beschlossenen Bundesverkehrswegeplans und bildet die Grundlage für die Ausbauplanungen. Das bedeutet unter anderem, dass das Schienennetz so ertüchtigt werden muss, dass die Züge ihre Ziele und Anschlüsse pünktlich erreichen. Wäre etwa denkbar, dass der Streckenabschnitt nicht auf die absolute Höchstgeschwindigkeit ausgebaut wird? Und: Wären die Eingriffe für den Streckenausbau dann entsprechend geringer? Dieser bringt notwendigerweise hohe Lärmschutzwände mit sich. Die Bahn gab im Gespräch einen Ausblick auf mögliche Spielräume bei der Gestaltung von Lärmschutzwänden.

Keine jahrelange Streckensperrung
Wichtiger Punkt ist außerdem die Auswirkung der jahrelangen Bauarbeiten auf den Anschluss der Region an den Schienenverkehr. Eine jahrelange Streckensperrung darf es aus Sicht Freiburgs und der Region nicht geben. Das ist eine zentrale Frage sowohl für Freiburg, die benachbarten Landkreise und Gemeinden als auch für viele Pendlerinnen und Pendler der Region. Eine der größten Sorgen konnte die DB in der Veranstaltung bereits klarstellen: Die Region und insbesondere der Freiburger Hauptbahnhof wird nicht vom Schienenverkehr abgeschnitten.

Stimmen zum „Rheintalbahn-Gipfel“

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn: „Alle wollen eine bessere Bahn. Ein Ausbau der Bahninfrastruktur ist auch bei uns dringend notwendig – entscheidend ist aber, dass er für die Menschen in unserer Region einen Mehrwert bietet und den Nahverkehr stärkt und uns nicht jahrelang vom Bahnverkehr abschneidet. Der regionale Schulterschluss ist geschafft. In einer Begleitgruppe werden die Planungen kritisch hinterfragt und die Stimmen der Region gebündelt. Und zu besprechen gibt es genug. Eine Jahrelange Sperrung der Rheintalbahn sowie des Freiburger Hauptbahnhof können wir nicht akzeptieren.“

Christian Ante, Landrat des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald: „Was sich nördlich von Freiburg in Emmendingen und der Ortenau abzeichnet, wird mit Zeitversatz auch südlich und damit im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Thema werden. Darum unterstützen wir heute die Forderungen der dortigen Raumschaft aus voller Überzeugung- und im eigenen Interesse. Der Neubau des 3. und 4. Gleises und die Sanierung der Bestandsstrecken sind Jahrhundertprojekte, zu denen wir fraglos stehen. Allerdings ist hierfür ein umfassend funktionierender Nahverkehr unerlässlich. Der ÖPNV darf -sprichwörtlich - nicht unter die Räder des Fernverkehrs kommen."

Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen: „Der Ausbau der Rheintalbahn ist ein Schlüsselprojekt für die Zukunft unserer Region und bietet auch für den Landkreis Emmendingen große Chancen. Unsere Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass die Modernisierung der Strecke nicht nur den Fernverkehr verbessert, sondern vor allem den öffentlichen Nahverkehr nachhaltig stärkt und den Alltag erleichtert. Mit der regionalen Begleitgruppe bringen wir die Interessen und Bedürfnisse unseres Landkreises konstruktiv und kritisch in den Prozess ein und setzen uns dafür ein, die Belastungen während der Bauphase für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die kritische Überprüfung des Vorhabens der Deutschen Bahn, die Bestandsstrecke zwischen Offenburg und Riegel auf 250 km/h auszubauen und dafür jahrelang zu sperren. Der gemeinsame Schulterschluss mit unseren Partnern ist für uns zentral, um die regionale Stimme kraftvoll und wirksam gegen eine jahrelange Streckensperrung einzubringen.“

Berthold Frieß, Ministerialdirektor des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg: „Die Nachfrage im Schienenverkehr in der Region Freiburg ist ungebrochen hoch. Für mehr und zuverlässigere Verkehre auf der Schiene muss die Schieneninfrastruktur in der Region Freiburg dringend modernisiert und ausgebaut werden. Hierbei müssen mehrere Projekte in unterschiedlichen Verantwortlichkeiten wie der Ausbau der Rheintalbahn für den Personen- und Güterverkehr und die Weiterentwicklung der Breisgau-S-Bahn für den Nahverkehr zusammen gedacht werden. Sorge bereitet uns die unklare Finanzierung des Bundes für den Ausbau der Rheintalbahn zumindest in der Freiburger Bucht und damit verbunden die unklare zeitliche Perspektive. Hier muss der Bund ein klares Signal senden und entscheiden, ob er den Hochgeschwindigkeitsverkehr in diesem Umfang noch bezahlen will und kann. Diese Entscheidung muss bald getroffen werden. Denn der Nahverkehr muss wissen, an welchem Ziel er sich ausrichten soll. Von Bund und Bahn erwarten wir außerdem ein mit der Region und dem Land abzustimmendes Konzept, wie mit den Auswirkungen während der Bauzeit in der Freiburger Bucht umgegangen werden soll.“

Dr. Kai-Achim Klare, Vorsitzender des Verbands Region Südlicher Oberrhein: „In der Region sind wir uns einig, dass die Neubaustrecke kommen muss, um die Rheintalbahn und ihre Anrainer vom Güterverkehr zu entlasten. Für die Ausbaustrecke fordern wir ein durchdachtes Gesamtkonzept von Appenweier bis Auggen, das Bauzeiten und Einschränkungen auf ein Minimum reduziert. Auch die Umsetzung des künftigen Ausbaus des Schienenpersonennahverkehrs darf nicht gefährdet werden. Unsere Forderungen werden wir in einem regionalen Begleitgremium unter Leitung des Verbands Region Südlicher Oberrhein gegenüber der Bahn vertreten.“

Dr. Clarissa Freundorfer, DB AG, Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg: „Der Ausbau der Freiburger Bucht ist ein Schlüsselprojekt für Südbaden. Als integraler Bestandteil des BVWP-Vorhabens Karlsruhe-Basel und des Deutschlandtakts kann er seine verkehrliche Wirkung nur bei vollständiger Realisierung des Projektes entfalten. Wir stärken damit die Region nachhaltig, verbessern die internationale Anbindung Freiburgs an den Fernverkehr und schaffen die dringend benötigten Kapazitäten für den stark wachsenden Nahverkehr.“

Philipp Langefeld, DB InfraGO AG, Leiter ABS/NBS Karlsruhe-Basel: „Der Ausbau der Rheintalbahn ist ein wichtiger Schritt für eine leistungsfähige und zukunftssichere Mobilität in der Region. Mit häufigeren Taktverbindungen und einem verlässlichen Fahrplan steigern wir die Erreichbarkeit und erschließen weitere Verkehrspotenziale. Zugleich verbessern wir die regionalen Anbindungen und die Umsteigemöglichkeiten.

Dabei orientieren wir uns bewusst an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort, indem wir Anregungen und Fragestellungen aus der Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung sorgfältig prüfen und, soweit möglich, in die weitere Planung einbeziehen. Denn die Akzeptanz vor Ort ist ein zentraler Erfolgsfaktor für das Projekt.“

Hintergrund: Angemeldet zu dem Termin waren unter anderem: Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn, Baubürgermeister Martin Haag, Landrat Christian Ante (Breisgau-Hochschwarzwald), Landrat Hanno Hurth (Emmendingen), Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der DB AG für das Land Baden-Württemberg, Philipp Langefeld, DB InfraGO AG, Andreas Gehlhaar, Leiter der Abteilung Eisenbahnen im Bundesverkehrsministerium; Berthold Frieß, Ministerialdirektor des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg, Kai Achim Klare, Vorsitzender Verband Region Südlicher Oberrhein, Regierungspräsident Carsten Gabbert, Chantal Kopf (MdB, Die Grünen), Michael Donth (MdB, CDU) Luigi Pantisano (MdB, Die Linke), Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD, MdB Parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN), Yannik Bury (MdB, CDU), Gabi Rolland (MdL, SPD), Rüdiger Tonojan (MdL, Die Grünen), Dieter Salomon (Hauptgeschäftsführer IHK-Südlicher Oberrhein) sowie Vertreter*innen von Bürgerinitiativen und die (Ober)Bürgermeister aus: Bad Krozingen, Schallstadt, Eschbach, Heitersheim, Ebringen, Pfaffenweiler, Gundelfingen, Denzlingen, Riegel, Teningen, Sexau, Kenzingen und Herbolzheim.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Internationale Kulturbörse 2026
vom 26. bis 28. Januar in der Messe Freiburg

Unter dem Motto „Culture Connects People“ lädt die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) vom 26. bis 28. Januar 2026 zur 37. Ausgabe der Internationalen Kulturbörse Freiburg (IKF) ein. Die Messe Freiburg wird erneut zum Treffpunkt für internationale Künstler*innen und Ensembles aus den Bereichen Darstellende Kunst, Musik und Theater im öffentlichen Raum. Das Fachpublikum erhält die Möglichkeit, Live-Ausschnitte aus aktuellen Programmen zu erleben.

Neben Veranstalter*innen, Agent*innen, Eventprofis, Festivalmacher*innen und Produzent*innen sind auch kulturinteressierte Privatpersonen herzlich willkommen. Auf über 2.000 Quadratmetern präsentieren sich 180 Aussteller, die ihre Künstler*innen vertreten und über die neuesten Trends und Entwicklungen der Kulturbranche informieren. Herzstück der Messe ist das abwechslungsreiches Live-Programm mit 260 Künstler*in- nen aus 20 Ländern

Auch 2026 bleibt die IKF der zentrale Branchentreffpunkt für Austausch, Vernetzung und neue Impulse. Die Fachmesse fördert kreative Kooperationen und innovative Bühnenerlebnisse. Das Rahmenprogramm bietet inspirierende Talks, praxisorientierte Workshops, kreative Installationen und unvergessliche Spotlights.

„Ob Darstellende Kunst, Musik oder Theater im öffentlichen Raum – die IKF vereint Vielfalt und Qualität und macht sie für Fachpublikum wie Kulturinteressierte unmittelbar erlebbar. Unser Ziel ist es, Partnerschaften, Tourneen und Formate zu initiieren, deren Wirkung weit über die drei Messetage hinausreicht“, beschreibt Ilka Rossmann, Abteilungsleiterin der FWTM, die Leitidee der Fachmesse.

Showcase-Highlights:
• Darstellende Kunst: Die junge Künstlerin Eva Krause begeistert mit Physical Theatre und bringt innovative Bewegungskunst auf die Bühne.
• Stand-Up Comedy: Julia Steiner sorgt als frischer Wind aus der Schweiz für beste Unterhaltung – sie ist Gewinnerin einer Kooperation mit der Schweizer Künstler*innenbörse.
• Luftartistik: Das Ensemble Cie OneTwoFly fasziniert mit spektakulären Darbietungen an einer Flugmaschine.
• Musik: Max Joseph interpretiert Volksmusik auf moderne und eigene Weise neu; Das weibliche Trio TRËI präsentiert Vocal Folk in 13 verschiedenen Sprachen und überzeugt mit musikalischer Vielfalt.
• Theater im öffentlichen Raum: Toy Toy Toy verwandelt das Spiel mit dem Yo-Yo in eine beeindruckende Kunstform.; STILT-LIFE beeindruckt auf Stelzen mit großen Kostümen, die die fünf Elemente verkörpern.

IKF Award 2026 – Culture Connects People –

Am Montag, 26. Januar 2026 findet von 18:30 bis 21:00 Uhr im Zentralfoyer (Eingang Halle 4) die Preisverleihung des IKF Awards „r Freiburger Leiter“ für eine besondere künstlerische Leistung mit Get-together und Rahmenprogramm statt.:

18:30 Uhr – Einlass mit Walking-Act-Parade und Get-together, Konferenzräumen 6-9, 1. OG

Ab 19:00 Uhr – Auf der Bühne
• Cécile Verny, Christian Gutfleisch und Peter Disch präsentieren ihr Programm „Singalong“
• Verleihung der Freiburger Leiter 2026 mit Showcase aus den drei Nominierungen – TREI (Musik), Jane Mumford (Darstellende Kunst) und Toy Toy Toy (Theater im öffentlichen Raum)
• durch das Programm führt Julica Goldschmidt, Moderation des Radiosenders Baden.fm.
• ab 20:00 Get Together

IKF on Tour – Kultur in der Stadt erleben
Auch außerhalb des Messegeländes bringt die IKF Kultur in die Stadt:
• Dienstag, 27. Januar: Poetry Slam im Kulturraum Freiburg e.V. (Merzhauser Str. 16, 79100 Freiburg), in Kooperation mit Ansgar Hufnagel
• Dienstag, 27. Januar: ALLONS ENFANTS DE LA MUSIQUE – FR/DE FRIENDSHIP EDITION in der MensaBar (Rempartstraße 18, 79098 Freiburg, veranstaltet durch die Strasbourg Music Week
• Mittwoch, 28. Januar: Comedy Flex in der MensaBar (Rempartstraße 18, 79098 Freiburg), ebenfalls gestaltet von Ansgar Hufnagel

Tickets
Tickets sind online unter https://www.kulturboerse-freiburg.de erhältlich.
• Tageskarte: 48 Euro (ermäßigt 40 Euro)
• Dauerticket (für alle drei Messetage): 138 Euro (ermäßigt 115 Euro)
• IKF Award 2026: Die Teilnahme ist kostenfrei aber mit Anmeldung über den Ticketshop.

Öffnungszeiten:

Montag, 26. Januar 2026
Ausstellungshallen 10:00 bis 19:00 Uhr
Showcases 10:30 bis 21.00 Uhr

Dienstag, 27. Januar 2026
Ausstellungshallen 10:00 bis 19:00 Uhr
Showcases 10:30 bis 20:00 Uhr

Mittwoch, 28. Januar 2026
Ausstellungshallen 10:00 bis 17:00 Uhr
Showcases 10:30 bis 17:00 Uhr
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Elfte „Toilette für alle“ fürs Stadtgebiet Freiburg
Wer schwerbehindert, mehrfachbehindert oder pflegebedürftig ist, dem helfen rein barrierefreie WCs oft nicht weiter. Diese Menschen brauchen eine „Toilette für alle“ mit höhenverstellbarer Liege, Deckenlifter und ausreichend Platz für eine Assistenzperson. Nur so können sie vom Rollstuhl auf das WC und zurück umgesetzt werden. Mit der Eröffnung der elften „Toilette für alle“ in der Joseph-Brandel-Anlage baut die Stadt ihr inklusives Angebot weiter aus. Die feierliche Eröffnung mit dem Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach findet am Dienstag, 27. Januar, um 14 Uhr in der Joseph-Brandel-Anlage statt.

Die neue Toilette ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Stadt, die für alle Menschen zugänglich ist – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen. Für viele Betroffene und ihre Familien sind sie eine grundlegende Voraussetzung, um sich länger und selbstbestimmt im öffentlichen Raum aufhalten zu können.

Wer die Toiletten nutzen möchte, benötigt einen Euro-WC-Schlüssel. Dabei handelt es sich um ein europaweites, einheitliches Schließsystem mit mehr als 6700 Toiletten-Standorten. Auf jeden Fall erhält man einen Schlüssel, wenn im Schwerbehindertenausweis eines der Merkzeichen enthalten ist: aG, B, H oder BL; G und mindestens 70 Prozent. Auf www.freiburg.de/afs stehen weitere Infos zum Antrag.

Das Sozialministerium Baden-Württemberg fördert „Toiletten für alle“. In seinem Auftrag begleitet der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung das Projekt und erstellt einen Online-Wegweiser auf www.toiletten-fuer-alle-bw.de.

Seit 2024 gibt es in Freiburg auch eine mobile „Toilette für alle“. Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen können den Anhänger für jede Art von Veranstaltung mieten, auch in den Umlandgemeinden über die Ortsgrenzen von Freiburg hinaus. Weitere Infos dazu gibt es unter www.freiburg.de/mobile-toilette-fuer-alle.
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Für den Vogel des Jahres beginnt die Balz
Rebhuhn (c) Foto: Jan Piecha / NABU
 
Für den Vogel des Jahres beginnt die Balz
Das stark gefährdete Rebhuhn braucht mehr Brachen und Biolandwirtschaft

Berlin, 22.01.2026 – Noch lebt er in „Ketten“ auf kahlen Feldern, doch schon im Februar geht der Vogel des Jahres 2026 auf Brautschau. Das Jahr des Rebhuhns startet. Die schützenden Familienverbände, „Ketten“ genannt, lösen sich auf. Die Balz findet in der Dämmerung statt, damit Greifvögel nicht so leicht zuschnappen können. In den frühen Morgen- oder späten Abendstunden lassen die Rebhähne ihren Revierruf hören, ein raues „kirräck“. Rebhuhnpaare, die sich oft ein Leben lang treu bleiben, legen zunächst eine längere Kennenlernphase ein, erst im Mai folgt die Paarung. Kurz danach legt die Rebhenne Eier – bis zu 20 können es werden. Sie braucht darum mehrere Wochen, bis das Gelege komplett ist. 24 bis 25 Tage wird dann in dichter Vegetation gebrütet – immer auf der Hut vor dem Fuchs.

„Über jede erfolgreiche Brut muss man froh sein, denn mit dem Rebhuhn wurde eine stark gefährdete Art zum Vogel des Jahres gewählt“, sagt NABU-Vogelschutzexpertin Dr. Ute Eggers. Nicht immer war der etwa taubengroße Hühnervogel mit dem orange-braun gefärbtem Gesicht so bedroht. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das Rebhuhn ein häufig zu beobachtender Kulturfolger, doch seit den 1980er Jahren brach der europäische Bestand um 91 Prozent ein. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich die intensive Landwirtschaft. Felder wurden stark ausgeweitet, Feldraine und Büsche verschwanden, dazu kommt ein hoher Pestizideinsatz. In dieser ausgeräumten Agrarlandschaft findet das Rebhuhn zu wenig Nistplätze und kaum Nahrung. Wegen des starken Rückgangs kürte der NABU das Rebhuhn bereits 1991 zum Vogel des Jahres.

Eggers: „Helfen könnte dem Rebhuhn eine strukturreichere Landschaft statt einer Agrarsteppe, wie sie vielerorts zu finden ist.“ Die EU hat im vergangenen Jahr eine Vorgabe zurückgenommen, die die Landwirtschaft verpflichtet hatte, mindestens vier Prozent der Ackerfläche brach liegen zu lassen. „Es muss dringend mehr Lebensraum durch Brach- und Blühflächen und auch durch Gehölze in der Agrarlandschaft geschaffen werden. Dazu müssen vorhandene Förderprogramme ausgebaut und ergänzende geschaffen werden”, fordert Eggers. „Nur so gibt es eine Chance, dass der Rebhuhnbestand sich wieder erholen oder zumindest stabilisieren kann.“

Dazu kann auch jeder und jede selbst etwas tun, damit es dem Jahresvogel 2026 wieder etwas besser geht. Ute Eggers: „Wer Bio-Produkte kauft, unterstützt eine naturverträglichere Landwirtschaft mit weniger Pestizideinsatz. Davon profitieren das Rebhuhn und andere Feldvögel.“ Ab Februar gibt es die Möglichkeit, sich bei den Rebhuhn-Zählungen des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zu beteiligen. Der Verein ruft bundesweit dazu auf, die eigene Umgebung auf Rebhuhn-Vorkommen abzusuchen und diese Daten zentral zu melden. So soll die Entwicklung der gefährdeten Art besser im Blick behalten werden.
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Wehrerfassung: Seit Januar hat sich das Gesetz geändert.
Übermittlungssperre ist nicht mehr möglich

Der Bundestag hat im vergangenen Dezember das Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes (WDModG) beschlossen, der Bundesrat hat ihm wenig später zugestimmt, zum 1. Januar ist es in Kraft getreten. Dadurch ergab sich eine wichtige Änderung im Meldewesen: Für die Wehrerfassung ist nur noch die Bundeswehr zuständig. Die Meldebehörden (in Freiburg das Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement/ABI) sind nicht mehr beteiligt.

Nun weist das ABI darauf hin, dass das bisherige Widerspruchsrecht nach § 36 Absatz 2 Bundesmeldegesetz (BMG) ersatzlos entfällt. Bereits bestehende Sperren im Melderegister wurden gelöscht, ein neuer Widerspruch gegen die Weitergabe der Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr ist nicht mehr möglich.

Andere Widerspruchsrechte gegenüber dem ABI, etwa bei Altersjubiläen oder gegenüber Religionsgesellschaften, bleiben unverändert bestehen. Die Umsetzung erfolgt automatisch durch die Meldebehörden. Für die Bürgerinnen und Bürger besteht kein weiterer Handlungsbedarf.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen am Samstag, 24. Januar, in der Freiburger Innenstadt
Am Samstag, 24. Januar, findet zwischen 14 und 17 Uhr in der Freiburger Innenstadt eine Demonstration mit dem Titel „Hände weg von Rojava“ statt. Nach dem Auftakt auf dem Platz der Alten Synagoge ziehen die erwarteten 2000 Teilnehmer*innen über die Bertold- und Salzstraße zum Augustinerplatz und anschließend durch die Gerberau, Kaiser-Joseph-Straße und Bertoldstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge. Entlang der Aufzugsstrecke könnte der Straßenbahnverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein.

Am gleichen Tag werden etwa zwölf Personen zwischen 12 und 13 Uhr am Bertoldsbrunnen eine Versammlung für Frieden und Abrüstung abhalten. Und von 15 bis 18 Uhr steht auf dem Platz der Alten Synagoge ein Infostand zur Solidarität mit Palästina.
 
 

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Arbeiten am Bergfried von Schloss Kronwinkl in Eching
Eching: Schloss Kronwinkl (c) Guido Siebert / DSD
 
Arbeiten am Bergfried von Schloss Kronwinkl in Eching
Im 12. und 13. Jahrhundert als imposante Vierflügelanlage errichtet

Für die Erneuerung der Holzschindeleindeckung des Bergfrieds von Schloss Kronwinkl in Eching stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro zur Verfügung. Das Schloss gehört nunmehr zu den über 640 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Soziallotterie von Lotto, allein in Bayern gefördert hat.

Zum Objekt:
Schloss Kronwinkl liegt auf einem nach Norden vorspringenden Ausläufer des Hochplateaus rechts der Isar und gilt als Stammsitz einer Linie des bayerischen Adelsgeschlechts Preysing, ursprünglich als Alten-Preysing bezeichnet. Die Anlage entstand im 12. und 13. Jahrhundert als Vierflügelbau mit einem markanten, kegelartig zulaufenden Bergfried.

Die Wohntrakte wurden im 16. und 17. Jahrhundert unter Einbeziehung der gotischen Ringmauer errichtet. Nordöstlich des Hauptgebäudes befindet sich der um 1580 entstandene Lehenstock, der 1860 um ein Geschoss reduziert und mit neugotischen Treppengiebeln versehen wurde. Auch der Torbau zeigt neugotische Elemente. Innerhalb des Bergfrieds wurde 1673 die Schlosskapelle integriert, die bis heute ihre historische Ausstattung bewahrt.

Der Schlosspark, im 19. Jahrhundert als Englischer Landschaftsgarten gestaltet, ergänzt das Ensemble und unterstreicht die Entwicklung vom mittelalterlichen Wehrbau hin zur repräsentativen Schlossanlage.
 
 

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Der erste Meteoritenfall in Baden-Württemberg
Planetarium Spezial am 29. Januar um 19.30 Uhr

Am 10. Juli 2018 leuchtete der Himmel über Süddeutschland für wenige Sekunden hell auf. Nur vier Sekunden dauerte das imposante Lichtspektakel – versetzte aber die astronomische Fachwelt in ganz Europa in Aufregung. Ein fußballgroßer Meteoroid trat in die Erdatmosphäre ein, zerplatzte und ließ Bruchstücke nahe Renchen zu Boden gehen.

Jahrelang suchten Wissenschaftler*innen das Gebiet systematisch ab. Einer von ihnen ist der Astrophysiker Dieter Heinlein vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Er berichtet am Donnerstag, 29. Januar, um 19.30 Uhr im Planetarium über die spannende Suche nach dem ältesten Gestein unseres Sonnensystems. Der Eintritt kostet vier Euro.

Der Meteoritenfall vor acht Jahren war zwar kein Jahrhundertereignis, aber dennoch ein äußerst seltener und glücklicher Zufall. Weltweit sind bislang nur rund 30 vergleichbare Fälle dokumentiert. Zwar treffen immer wieder kosmische Himmelskörper auf die Erde, doch nur die wenigsten werden dabei von professionellen Kameras aufgezeichnet.

Anders am 10. Juli 2018: Meteorkameras des Europäischen Feuerkugel-Beobachtungsnetzwerks erfassten den Meteoroiden und machten eine exakte Berechnung seiner Flugbahn und des Aufschlagsgebiets möglich. Dennoch war die Suche nach den Bruchstücken aufwendig und glich der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Am Ende konnten im Raum Renchen sechs Steinmeteorite mit insgesamt 1,23 Kilogramm Masse gesichert werden – der erste bestätigte und wissenschaftlich untersuchte Meteoritenfall in Baden-Württemberg.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Tunnel der B31 in den Nächten vom 28.01. bis 6.02. mehrfach gesperrt
Das Garten- und Tiefbauamt inspiziert und wartet in den kommenden zwei Wochen die Tunnel der B31 Ost. Deswegen sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel von Mittwoch, 28. Januar, bis Freitag, 6. Februar, nachts mehrfach gesperrt. Die Tunnel sind von 20 bis 6 Uhr nicht oder nur teilweise befahrbar.

Die Sperrungen sind wie folgt geplant:

Inspektion:
• von Mittwoch, 28. Januar, auf Donnerstag, 29. Januar: beide Richtungen

Wartung:
• von Montag, 2. Februar, auf Dienstag, 3. Februar: stadteinwärts
• von Dienstag, 3. Februar, auf Mittwoch, 4. Februar: stadteinwärts
• von Mittwoch, 4. Februar, auf Donnerstag, 5. Februar: stadtauswärts
• von Donnerstag, 5. Februar, auf Freitag, 6. Februar: stadtauswärts

Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis.
 
 

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Biertasting
(c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Biertasting
„Reise durch die Welt der Biertstile“

BAD KROZINGEN. Die KROZINGER Braumanufaktur lädt auch in diesem Jahr wieder zu einer exklusiven Bierverkostungsreihe ein. Von Januar bis Dezember haben Bierliebhaber die Gelegenheit, verschiedene Bierstile aus aller Welt kennenzulernen – von klassischen deutschen Sorten bis hin zu modernen Craft-Bieren. Die nächsten Termine der Reihe sind: „Reise durch die Welt der Bierstile“ am 31. Januar, „Alter Schwede“ am 28. Februar sowie „Von Pilsen und Palen“ am 28. März.

„Reise durch die Welt der Bierstile“ am 31. Januar 2026
Mach dich bereit für eine spannende Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Bierstile. Die Welt des Bieres ist so vielfältig wie nie zuvor. Von den USA bis Belgien, von Deutschland bis Japan – Bier ist ein globales Kulturgut, das in jeder Region seine eigene Geschichte und einzigartige Brautraditionen hat. Über 100 Bierstile sind bekannt und moderne Craft Brewer weltweit bringen jedes Jahr neue, kreative Biere hervor. Bei dieser Verkostung erwarten dich Biere aus allen Ecken der Welt. Lass dich von der Vielfalt der Braukulturen begeistern und entdecke die Unterschiede, die jede Region so besonders machen. Mit jedem Schluck tauchst du tiefer in die Geschichte, Tradition und Innovation der weltweiten Bierkunst ein. Hier gibt es kein eintöniges Supermarkt-Bier – nur echte, handwerklich gebraute Biere, die deinen Gaumen überraschen werden!

Die Tickets sind limitiert. Sichere dir jetzt dein persönliches Ticket und reise durch die spannendsten Bierstile der Welt – ein Genuss für echte Bierliebhaber und Interessierte.

Alle Veranstaltungen finden im einladenden Ambiente des Vita Culinaria in der Herbert-Hellmann-Allee 12, 79189 Bad Krozingen statt. Unter der fachkundigen Leitung von Braumeister Marco Madlener erleben Sie einen Abend voller Geschmacksexplosionen und spannender Aromen. Der Ticketpreis liegt bei 40,- EUR pro Person.

Die Veranstaltungen starten jeweils um 19:30 Uhr und enden um 21:00 Uhr. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Tickets im Vorverkauf bei Reservix. Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen im Kurgebiet, unter Telefon: 07633/4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Verkehrseinschränkungen zum Europa League Spiel des SC Freiburg am Donnerstag
Rund um das Fußballspiel in der Europa League zwischen dem SC Freiburg und Maccabi Tel Aviv am Donnerstag, 22. Januar, ist mit möglichen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und rund um das Europa-Park Stadion zu rechnen. Eine frühzeitige Anreise für alle Fans wird dringend empfohlen. Die Polizei ist mit verstärkten Kräften im Bereich des Stadions und in der Innenstadt unterwegs.

Versammlung in der Innenstadt
Stadt und die Polizei werden die Versammlungsfreiheit auch am 22. Januar gewährleisten. Bislang ist für diesen Tag eine Demonstration mit Bezug zum Spiel von Maccabi Tel Aviv in Freiburg angemeldet. Sie beginnt um 16.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Kundgebung muss einen gebührenden Abstand zum Synagogenbrunnen wahren. Anschließend findet ein Aufzug auf den Stühlinger Kirchplatz statt. Die Veranstalter*innen rechnen mit 200 teilnehmenden Personen. Der Stadtbahn- und Busverkehr ist nicht betroffen.

Sonderzüge der VAG zum Stadion
Die VAG bietet Sonderzüge von und zum Stadion (Haltestelle Europa-ParkStadion) von Bertoldsbrunnen, Paduaallee (P&R) und Bissierstraße (P&R) an. Der Sonderverkehr beginnt dreieinhalb Stunden vor Spielbeginn und endet etwa zweieinhalb Stunden nach Spielende. Weitere Infos gibt es hier:
https://www.vag-freiburg.de/fahrplan/sonderverkehre/zum-sc-freiburg

Servicezeiten Bürgertelefon verlängert
Die Stadt hat anlässlich des Spiels die Servicezeiten des Bürgertelefons verlängert. Der Bürgerservice ist an diesem Tag bis 21 Uhr unter der Rufnummer 0761 201-0 zu erreichen.
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Filmtipp: VIKA!
Polen, D, Finnland 2023 / OmU / 74 Min.
Regie: Agnieszka Zwiefka

Man stelle sich vor, der letzte Tag des Lebens wäre angebrochen. Was hält der Rückschau stand? Was stimmt zufrieden? Was ist zu bereuen? VIKA! ist ein Film über den Wert des Lebens und der Selbstentdeckung. Er inspiriert dazu, den eingeschlagenen Weg samt seiner Gabelungen zu überdenken und sich selbst treu zu bleiben.
Vika, die 84-jährige Hauptfigur, mehrfache Mutter und Großmutter, blickt auf eine schwierige Kindheit und viele Arbeitsjahre in einem „ordentlichen“ Beruf zurück. Mit der Pensionierung ergreift sie die Chance, sich neu zu erfinden. Sie wurde DJ und Star der Nachtclubs in Warschau. Agnieszka Zwiefkas Porträt dekonstruiert die Grenzen zwischen „akzeptablen“ und „nicht akzeptablen“ Rollen einer Frau, die sich weigert, ihr Alter anzuerkennen.

Best of Koki 2025
Kommunales Kino Freiburg
Do 22.01., 21:00
 
 

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Mottenbefall an Kastanienbäumen: Kostenlose Bausätze für Nisthilfen
Die Kastanienminiermotte ist ein großes Problem für Rosskastanien. Denn Jahr für Jahr frisst sie sich durch deren Blattgewebe. Die Bäume werfen die dann braunen Blätter deswegen bereits im Sommer ab. Kohl- und Blaumeisen können einen Befall eindämmen, weil sie die Larven des Schädlings fressen. Damit die Vögel einen Platz am Baum haben, bietet die Stadt kostenlose Bausätze für Nisthilfen aus Holz an. Sie sind ab sofort verfügbar, die Anzahl ist begrenzt. Interessierte können die Bausätze bei „Freiburg packt an“ per Mail an fpa@freiburg.de bestellen. Die Abholtermine ab Anfang Februar und weitere Informationen stehen in der Bestellbestätigung.

Es gibt zwei verschiedene Lochgrößen für Kohl- und Blaumeisen. Die Nistkästen sind ausschließlich für Kastanienbäume auf privaten Grundstücken in Freiburg bestimmt. Bis Mitte Februar sollten sie aufgehängt werden. Zum Anbringen am Baum dürfen nur Nägel aus Aluminium benutzt werden, um größere Schäden am Baum zu vermeiden. Damit die neue Brut im sauberen Nest aufwachsen kann, sollten die Nisthilfen zwischen Oktober und Februar jährlich geleert und ausgefegt werden.

Durch die Nistkästen bekommen Vögel in der Stadt mehr Lebensräume und gleichzeitig werden mehr Bäume erhalten. Neben Meisen sorgen auch regelmäßige Laubsammelaktionen im Herbst dafür, dass Motteneier und -larven rechtzeitig entfernt werden. Bei weiteren Fragen können Interessierte sich an fpa@freiburg.de wenden.
 
 

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Weihnachtscircus-Artisten gewinnen in Monaco
Truppe Kolfe (c) Zirkus Knie
 
Weihnachtscircus-Artisten gewinnen in Monaco
Gerade erfahren wir, dass die neun äthiopischen Artisten der "Truppe Kolfe", welche bis zum 6. Januar die Besucher des Offenburger Weihnachtscircus begeisterten, beim derzeit in Monaco stattfindenden 48. Internationalen Circusfestival von Monte Carlo mit dem "Silbernen Clown" und somit der zweithöchsten Auszeichnung des größten und renommiertesten Zirkusfestivals der Welt sowie der gesamten Zirkusbranche, geehrt wurden. "Ich war mir sicher, dass sie einen Preis gewinnen", so Weihnachtscircus-Produzent Sascha Melnjak, der in Monaco gerade nach neuen und interessanten Darbietungen Ausschau hält. "Den Silbernen Clown haben sich die Äthiopier wirklich verdient, denn ihre Kombination aus Schleuderbrett und sogenannten Ikarischen Spielen ist in dieser Form einmalig und eine außergewöhnliche artistische Leistung." Der begehrte Preis wird am morgigen Dienstagabend im Rahmen einer festlichen Gala-Vorstellung durch die monegassische Fürstenfamilie überreicht.
 
 

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Faszination Wasserwelt
Der Aquarienverein führt am Sonntag, 25. Januar, durch das Schauaquarium auf dem Mundenhof und beantwortet Fragen

Während das Tiergehege auf dem Mundenhof in den vergangenen Jahrzehnten viel Wandel durchlaufen hat, hat sich das Schauaquarium in seinem Ursprung kaum verändert. Wenige Schritte davon entfernt bietet es einen Ruhepool zum aktiven Gewusel im und rund ums Javaneraffengehege. Das Aquarium ist ein ganz besonderer Ort des Staunens und Fragens. Bei Groß und Klein erfreut es sich ungebrochener Beliebtheit und gehört zum Besuch des Mundenhof einfach dazu.

Doch was genau macht das Aquarium auf dem Mundenhof aus? Wie schaut es hinter den Kulissen aus? Wer kümmert sich um die sieben Süß- und fünf Meerwasserbehälter? Welche Pflege brauchen die Fische und Krebstiere?

Mitglieder des Aquarienvereins Freiburg beantworten all diese Fragen traditionell am großen Aquariumstag zu Beginn eines Jahres. Unter dem Motto „Faszination Wasserwelt“ findet er dieses Jahr am Sonntag, 25. Januar, statt. Zwischen 14 und 17 Uhr sind Vereinsmitglieder vor Ort und bieten Führungen im Schauaquarium. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seit 1968 unterhält der Aquarienverein dieses Schauaquarium. Damals haben Mitglieder einen ehemaligen Pferdestall mit bescheidenen Mitteln in ein Aquarium umgebaut. Noch heute kümmert sich der Verein ehrenamtlich um die Schaubecken, berät unabhängig zur Aquarienpflege und verkauft zu gesonderten Termine Nachzuchten aus Süß- und Meerwasser. Er finanziert sich selbst ausschließlich über Spenden und Verkäufe von Nachzuchten und Pflanzen.

Mehr Informationen online
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Extrawurst
 
Filmtipp: Extrawurst
Deutschland 2025 | Ab 12 Jahren | 98 Minuten
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Darsteller: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Friedrich Mücke

Eine scheinbar harmlose Vereinsentscheidung eskaliert zum gesellschaftlichen Schlagabtausch… Eine großartige, perfide, sehr witzige Komödie mit zugleich überraschend viel Haltung von Marcus H. Rosenmüller, der mit scharfem Humor, starken Dialogen und einem glänzenden Duo aus Hape Kerkeling und Fahri Yardım so richtig auftischt – und nicht nur dem Lengenheidener Tennisclub, sondern der ganzen Nation den Spiegel vorhält.

Läuft in der Harmonie Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Historischen Kaufhaus Freiburg. Dienstag, 27. Januar

Zwischen Anpassungsdruck und Verfolgung – Frauenliebende Frauen in der NS-Zeit

Vor über 80 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Aus diesem Anlass laden die Stadt und der SWR am Dienstag, 27. Januar, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) zu einer Gedenkveranstaltung in den Kaisersaal des Historischen Kaufhauses ein.

Bis heute steht das größte Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten für die systematische Vernichtung von Menschen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passten. Mehr als 1,1 Millionen Juden, Sinti und Roma und andere Minderheiten wurden dort ermordet. Seit 1996 ist der Jahrestag der Befreiung der offizielle deutsche Gedenktag für alle Opfer und Verfolgten des Holocaust und des nationalsozialistischen Terrors.

Im Zentrum des Freiburger Gedenkabends stehen in diesem Jahr verfolgte frauenliebende Frauen. Nach einer kurzen Einführung geben Prof. Dr. Sylvia Paletschek und Muriel Lorenz, Historisches Seminar der Universität Freiburg, sowie die freie Historikerin Claudia Weinschenk aus Stuttgart Einblicke in ihre Forschungsarbeiten zu lesbischen Lebenswelten während des Nationalsozialismus. SWR-Journalistin Wera Engelhardt moderiert das Podiumsgespräch.

Zu Beginn der Veranstaltung spricht Oberbürgermeister Martin Horn. Das Percaso String Quartet begleitet den Abend musikalisch

Veranstalter sind das Kulturamt der Stadt Freiburg und das SWR Studio Freiburg. Der Abend findet statt in Zusammenarbeit mit: Israelitische Gemeinde Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher, Chabad Lubawitsch Freiburg, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Freiburg, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Freiburger Hilfsgemeinschaft/Arbeitskreis NS-Euthanasie und Ausgrenzung heute, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv-Yafo, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Nachkommen, Verwandte und Freunde der Mitglieder der ehemaligen israelitischen Gemeinde Freiburg, Roma-Büro Freiburg, Rosa Hilfe Freiburg, Sinti-Verein Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg und Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung auf www.freiburg.de/befreiung-auschwitz ist erforderlich. Hier finden sich auch weitere Veranstaltungen zum Gedenktag.
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Freiburg: Höhere Parkgebühren gelten ab Februar
Parkhäuser nicht betroffen

Zum 1. Februar steigen die Parkgebühren in Freiburg für alle Parkplätze im öffentlichen Straßenraum, für deren Benutzung ein Parkschein erforderlich ist. Den Beschluss hierzu hatte der Gemeinderat am 9. Dezember 2025 gefasst. Künftig kostet das Parken in Zone  1 4,20 Euro pro Stunde statt bislang 3,80 Euro. In Zone  2 werden 3,50 Euro fällig (bislang 3,20), in Zone  3 1,80 Euro (1,60). Neu ist, dass es künftig auch in weiten Teilen der Parkzone  1 eine pauschalierte Tagesgebühr für bis zu 24 Stunden gibt; sie kostet 21 Euro (Zone  2: 17,50 / Zone  3: 9 Euro). Damit können Besuchende ihr Fahrzeug auch für mehrere Stunden oder über Nacht im öffentlichen Parkraum abstellen.

Auch die Parkgebühr auf den Park-and-Ride-Plätzen für alle, die kein Park-and-Ride-Ticket oder eine Park-and-Ride-Berechtigung haben, steigen entsprechend dem Tarif der Zone  3. Die eigentlichen Park-and-Ride-Tickets werden preislich nicht verändert.

Für das Parken mit Bewohnerparkausweis ergeben sich keine Änderungen. Für den Bewohnerparkausweis gilt weiterhin eine Gebühr von 200 Euro im Jahr oder 100 Euro im Halbjahr.

Die städtischen Parkhäuser sind von der Erhöhung ebenfalls nicht betroffen. Mit Stundentarifen zwischen 2,20 und 2,70 Euro (je nach Parkhaus und Wochentag) ist das Parken hier deutlich günstiger als im öffentlichen Straßenraum.

Das Garten- und Tiefbauamt beginnt ab dem 1. Februar mit der Umstellung der Parkscheinautomaten. Da ältere Geräte nicht zentral umgestellt werden können und die Änderungen deshalb vor Ort am Gerät vorgenommen werden müssen, dauert es zwei bis drei Wochen, bis alle Automaten umgestellt sein werden.

Weitere Infos gibt es unter www.freiburg.de/parken. Die dort angegebenen Parkgebühren werden in der letzten Januarwoche aktualisiert.
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Unentbehrliche Wildbiene
Sandbiene © Zoo Basel
 
Unentbehrliche Wildbiene
Wildbienen sind für die Bestäubung zahlreicher Wild- und Nutzpflanzen von zentraler Bedeutung. Doch ihr Lebensraum schwindet: In der Schweiz gilt beinahe die Hälfte der über 600 Arten als gefährdet. Der Zoo Basel zeigt im Winterhalbjahr im neu gestalteten Schaukasten des Etoschahauses, weshalb Wildbienen unverzichtbar sind und vermittelt Einblicke in ihre Lebensweise.

Die Themenanlage Etoscha im Zoo Basel veranschaulicht exemplarisch den natürlichen Nahrungskreislauf. Dabei zeigt der Zolli in einem Schaukasten nahe der Voliere der insektenjagenden Bienenfresser im Etoschahaus ein Bienenvolk. Weil die Honigbienen im Herbst jeweils in ein Winterquartier hinter den Kulissen umziehen und erst im Frühling zurückkehren, entwickelte der Zoo Basel für das Winterhalbjahr ein neues didaktisches Modul. Dieses vermittelt auch in der bienenfreien Zeit anschaulich Wissen über die Welt der Wildbienen, die im Gegensatz zu den Honigbienen nicht domestiziert sind.

Vielfalt im Kleinen
Im neu gestalteten Schaukasten im Etoschahaus entdecken Besucher:innen auf der Vorderseite eine überdimensionierte Wildbiene. Umrahmt von prägnanten Aussagen wie «Ich überwintere» oder «Ich bestäube» lenkt sie den Blick auf die zentralen Lebensweisen und die ökologische Bedeutung der Wildbienen. Auf der Rückseite erwartet die Betrachter:innen ein Landschaftsausschnitt mit zehn ausgewählten Wildbienen in Aktion, darunter eine Ackerhummel, die Pollen für ihre Brut sammelt, eine zweifarbige Schneckenhausbiene, die ihre Eier in ein leeres Schneckenhaus legt, oder eine schwarze Mörtelbiene, die ihre Brutzellen in einer Felsspalte baut.

Wildwuchs willkommen
Der abgebildete Landschaftsausschnitt soll Besucher:innen auch dazu animieren, ihren eigenen Garten bienenfreundlich zu gestalten. Mit wenigen gezielten Massnahmen lässt sich ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten. Neben geeigneten Blütenpflanzen sind für bodenbrütende Wildbienen passende Nistmöglichkeiten wichtig. Sie benötigen beispielsweise offene, besonnte Flächen, während andere Arten von Strukturen wie Totholzhaufen profitieren oder davon, wenn abgestorbene Pflanzenstängel über den Winter stehen gelassen werden.

Gefährdete Wildbienen
Wildbienen bestäuben zahlreiche Wild- und Nutzpflanzen und übernehmen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Dabei ist in der Schweiz fast die Hälfte der über 600 Bienenarten gefährdet. Die Hauptursachen für den Rückgang der Wildbienen sind die abnehmende Vielfalt und Menge an Blütenpflanzen sowie der Verlust von Kleinstrukturen und Lebensräumen, die für ihre Fortpflanzung unerlässlich sind. Der Zoo Basel fördert die Wildbienen auf seinem Areal gezielt mit vielfältigen Strukturelementen und artenreichen Blumenwiesen.
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Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen am Samstag in der Freiburger Innenstadt
Am Samstag, 17. Januar, zieht nachmittags eine Versammlung mit Aufzug zum Thema „Schutz der Minderheiten in Syrien“ durch einen Teil der Freiburger Innenstadt.

Die Demonstration beginnt um 15 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Teilnehmer*innen gehen von dort durch die Bertold- und Salzstraße zum Augustinerplatz und dann über die Gerberau, Kaiser-Joseph-Straße und Bertoldstraße zurück zum Platz der Alten Synagoge. Dort endet die Kundgebung um etwa 18 Uhr. Die Veranstalter*innen der Versammlung rechnen mit rund 150 teilnehmenden Personen. Entlang der Aufzugsstrecke könnte der Straßenbahnverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein.

Außerdem finden am gleichen Tag zwei kleinere, ortsfeste Versammlungen statt: Von 12 bis 16 Uhr halten etwa 10 Personen am Bertoldsbrunnen eine Mahnwache für Tierrecht, Veganismus und Tierschutz ab. Zwischen 14 und 15.30 Uhr demonstrieren rund 15 Personen auf dem Augustinerplatz unter dem Motto „Frieden für die Welt“.
 
 

Grüne Quellen 
 
Magisches Winterzoo-Vergnügen
Spitzmaulnashorn im Schnee (c) Zoo Leipzig
 
Magisches Winterzoo-Vergnügen
Große Resonanz auf Namenssuche für Koalajungtier

Der Winter hat Leipzig im Griff – und die tierischen Beobachtungen im verschneiten Zoo Leipzig faszinieren gegenwärtig kleine und große Entdecker. Während Schneeleoparden und die Sibirischen Tiger ganz in ihrem Element sind, erkunden auch andere Tierarten den Schnee. „Der Winter ist eine spannende Zeit für Besucher ebenso wie für unsere Tiere und bietet seltene Einblicke und neue Erfahrungen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und verspricht unvergessliche Erlebnisse: „Je nach Bodenbeschaffenheit und Wetterlage können auch Tierarten aus wärmeren Gefilden zeitweise die ungewohnten Bedingungen kennenlernen. Es ist faszinierend, ein massig wirkendes Nashorn ganz vorsichtig in den Schnee prusten zu sehen.“ Auch die zahlreichen Warmhäuser, angefangen vom Aquarium und Terrarium über das Menschenaffenhaus bis zum Koala-Haus, in dem Nachwuchs heranwächst, bieten im Winter besondere Anziehungsorte. Für eben jenes Jungtier – die Tochter von Erlinga und Yuma – sucht der Zoo Leipzig gegenwärtig einen Namen. Noch bis zum 19. Januar können Vorschläge über die Website www.zoo-leipzig.de/namensaufruf eingereicht werden. Mehr als 2.000 Ideen sind bereits eingereicht worden – eine Woche läuft der Aufruf noch.

Die winterlichen Bedingungen im Zoo Leipzig bieten zudem für das Magische Tropenleuchten, mit dem der Zoo bis zum 8. Februar jeweils donnerstags bis sonntags in den Zoo lockt, einen faszinierenden Rahmen. So verzaubern leuchtende Projektionen und Lichtspiele den Weg durch den Zoo in die Lichterwelt mitten im Dschungel. Nachdem im Außenbereich Lichtshows und Installationen zum winterlichen Genießen einladen, gehören für die Tropenhalle dann T-Shirt und FlipFlops ins Gepäck. „Wir kombinieren Winterzauber und Tropenfeeling. Eine unvergleichliche Erfahrung für unsere Gäste“, fasst Zoodirektor Junhold zusammen. Das Programm und die Tickets gibt es unter www.zoo-leipzig.de/tropenleuchten. Jeweils für die Donnerstage gibt es erstmal das U25-Ticket für alle unter 25-Jährigen, das den besonderen Wintergenuss kombiniert mit entspanntem Tropenvergnügen zum Preis von 10 Euro ermöglicht. „Mit diesem Angebot möchten wir der jungen Generation und den vielen Studenten und jungen Familien eine unvergessliche gemeinsame Zeit ermöglichen“, verspricht Junhold.
 
 



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