Prolixletter
Freitag, 23. August 2019
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
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Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
 
Stadt Freiburg: Kontrollmaßnahmen im Freiburger Stadtgebiet
Im Rahmen der Partnerschaft „Sicherer Alltag“: Gemeinsame Aktion der Stadt Freiburg und des PolizeiprĂ€sidiums Freiburg zu Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen im Freiburger Stadtgebiet

Im MĂ€rz 2017 wurde die Partnerschaft "Sicherer Alltag" zwischen dem Ministerium fĂŒr Inneres, Digitalisierung und Migration und der Stadt Freiburg zur BekĂ€mpfung der GewaltkriminalitĂ€t, der StraßenkriminalitĂ€t und der Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum ins Leben gerufen.

Die Stadt Freiburg und das PolizeiprĂ€sidium Freiburg arbeiten dabei im engen Schulterschluss daran, die Sicherheitslage kontinuierlich zu verbessern, das SicherheitsgefĂŒhl der Bevölkerung zu stĂ€rken und öffentlichen AngstrĂ€umen entgegenzuwirken.

Um diese Ziele zu erreichen, hat das PolizeiprĂ€sidium Freiburg mit starker UnterstĂŒtzung des PolizeiprĂ€sidiums, die PrĂ€senz im öffentlichen Raum seit der Einrichtung der Partnerschaft "Sicherer Alltag" deutlich intensiviert. Im Zuge dessen, wurde auch die DurchfĂŒhrung von konzentrierten Fahndungs- und Kontrollaktionen als ein Maßnahmenbaustein entwickelt.

Zum nunmehr vierten Mal stand daher das gesamte Freiburger Stadtgebiet in der Fahndungs- und Kontrollnacht von Donnerstag, 8. August, auf Freitag, 9. August im verstÀrkten Fokus der Polizei und der Stadt Freiburg.

Die eingesetzten KrĂ€fte hatten hierbei ganz gezielt Personen im Visier, die nach wie vor ihren Beitrag leisten, das SicherheitsgefĂŒhl der Bevölkerung negativ zu beeinflussen, beispielsweise indem sie sich bewusst ĂŒber die geltende Rechtslage hinwegsetzen.

Zum Auftakt wurden am Donnerstagabend Kontrollmaßnahmen auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz durchgefĂŒhrt. Die sich dort aufhaltenden Personen ergriffen bei Eintreffen der PolizeikrĂ€fte die Flucht in verschiedene Richtungen, sie konnten jedoch angehalten und kontrolliert werden. Nachdem sich der Platz nach Eintreffen der Polizei deutlich geleert hatte, wurde mit einem RauschgiftspĂŒrhund Nachschau nach Rauschgiftverstecken (sog. Bunkern) gehalten. Der vierbeinige Kollege konnte insgesamt zehn solcher Bunker auffinden, die jeweils mit mehreren Verkaufseinheiten Marihuana gefĂŒllt waren.

Insgesamt wurden auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz 16 Straftaten erkannt und Ermittlungen gegen fĂŒnf TatverdĂ€chtige eingeleitet.

Über die Nachtstunden hinweg wurden im Anschluss fortwĂ€hrend Kontrollen im gesamten Freiburger Stadtgebiet durchgefĂŒhrt. Ziel war es dabei auch, Personengruppen, die durch starken Alkoholkonsum oder aggressives Verhalten auffielen, frĂŒhzeitig die Konsequenzen aufzuzeigen und damit GesetzesĂŒbertritte zu verhindern. Bei den Kontrollen konnten weitere acht Straftaten erkannt werden, die sich ĂŒberwiegend dem Deliktsfeld der BetĂ€ubungsmittelkriminalitĂ€t zuordnen lassen. Zu diesen FĂ€llen zĂ€hlt auch ein auslĂ€nderrechtlicher Verstoß gegen einen 28-jĂ€hrigen algerischen Staatsangehörigen. Er wurde festgenommen, weil eine AusweisungsverfĂŒgung gegen ihn vorlag. Zwei MĂ€dchen im Alter von 16 und 17 Jahren wurden wegen Missbrauchs von Ausweispapieren angezeigt, weil sie sich bei einer Jugendschutzkontrolle mit den Ausweisen ihrer Schwestern auswiesen.

Der stĂ€dtische Vollzugsdienst hat zudem verschiedene bestehenden rechtlichen Vorgaben und behördlichen Auflagen eingehalten wurden. Schwerpunkte des Einsatzes waren fĂŒr die Stadt u.a. die Kontrolle von Auflagen der GaststĂ€ttenerlaubnis und die Kontrolle der Einhaltung von allgemeinen Regelungen zum Landesnichtraucherschutzgesetz und zum Jugendschutz.

In fĂŒnf FĂ€llen wurden in den kontrollierten GaststĂ€tten VerstĂ¶ĂŸe gegen GaststĂ€ttenauflagen erkannt, die in Folge ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich ziehen werden. Ebenfalls nicht folgenlos bleiben werden insgesamt zwölf FĂ€lle von Ruhestörungen, die der Vollzugsdienst im Rahmen seiner KontrolltĂ€tigkeit feststellen konnte. Auf dem Lederleplatz mussten gegen 3.00 Uhr morgens sechs lautstarke Personen des Platzes verwiesen werden. Ein Mann war dabei so uneinsichtig, dass er mit Zwang von der Örtlichkeit weggebracht werden musste.

Da die Kontroll- und Fahndungsaktionen zwischenzeitlich zu einem festen Aktionsfeld im Rahmen der PrÀsenz im und um das Freiburger Stadtgebiet geworden sind, werden diese auch in den kommenden Monaten ihre Fortsetzung finden.
 
 

Verschiedenes 
 
Freiburg: Neue Piktogramme am Synagogenbrunnen
Foto: Daniel JĂ€ger
 
Freiburg: Neue Piktogramme am Synagogenbrunnen
Hinweise fĂŒr respektvolles Verhalten

Die Stadt Freiburg hat heute beim Synagogenbrunnen auf dem Platz der Alten Synagoge neue Tafeln mit Piktogrammen aufgestellt. Diese sollen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger dazu aufrufen, die Geschichte und damit die WĂŒrde des Ortes zu achten.

Das Areal rund um den Synagogenbrunnen gehörte ursprĂŒnglich der JĂŒdischen Gemeinde. Dort stand, neben der Synagoge, auch das Gemeindehaus. Dieses GrundstĂŒck wurde der JĂŒdischen Gemeinde im Jahr 1939 durch das damalige Naziregime unrechtmĂ€ĂŸig entzogen. Eine RĂŒckĂŒbertragung fand nach dem II. Weltkrieg nicht statt. Vielmehr einigten sich 1948 die Stadt Freiburg sowie die JĂŒdische Gemeinde vor der Restitutionskammer darauf, dass das GrundstĂŒck bei der Stadt verbleibt unter der Maßgabe, dass dort keine Profanierung, sprich keine Entweihung oder EntwĂŒrdigung des sakralen Ortes erfolgen dĂŒrfe.

Konzipiert war das Wasserbecken daher als Ort der Erinnerung an die jĂŒdischen Opfer des Nationalsozialismus. Da der Brunnen jedoch, insbesondere an heißen Tagen, als Planschbecken genutzt wurde, hat der Gemeinderat am 7. Mai eine Reihe weiterer Maßnahmen beschlossen, um die Geschichte des Ortes besser wahrnehmbar zu machen.

Eine erste Maßnahme im Bereich des Brunnens nun ist die Installation der Piktogrammtafeln. Mit den darauf abgebildeten Verhaltenshinweisen macht die Stadt Freiburg deutlich, was sie sich unter einem respekt- und wĂŒrdevollen Verhalten vorstellt und welches Verhalten dem Ort angemessen ist.

Die Tafeln haben heute Mitarbeitende des Garten- und Tiefbauamts an insgesamt 8 Stellen rund um den Synagogenbrunnen installiert.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Keine Gesundheitsgefahr im Sandfangweg
Im Sandfangweg 5 wird derzeit ein Hort zu einer 5-gruppigen Kita umgebaut. Dabei wird das Dach samt der aufgesetzten SheddĂ€cher saniert. In diesem Zuge werden auch die dort befindlichen alten und asbesthaltigen Fassadenplatten demontiert. Die erforderlichen Sicherheitsstandards werden wie vorgeschrieben eingehalten und durch einen Sicherheits- und Gesundheitskoordinator ĂŒberwacht.

Aufgrund von Anfragen wurde die Baustelle heute Morgen von Vertreterinnen und Vertretern der Kita, der Caritas (TrĂ€ger), dem Gewerbeaufsichtsamt, der Polizei, der Baufirma, dem ArchitekturbĂŒro und dem GebĂ€udemanagement ĂŒberprĂŒft. Dabei hat sich bestĂ€tigt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr fĂŒr die Nachbarschaft oder fĂŒr die Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung bestand.

Die Arbeiten werden von einer Fachfirma ausgefĂŒhrt. Diese hat die notwendigen Nachweise, die fĂŒr das Arbeiten mit Asbest gefordert sind, erbracht. Das Verpacken und die Entsorgung der asbesthaltigen Fassadenplatten erfolgen vorschriftsmĂ€ĂŸig entsprechend der geltenden Sicherheitsstandards. Das Gewerbeaufsichtsamt ist ĂŒber die Baumaßnahmen, wie vorgeschrieben, informiert und eingebunden. Zum Schutz vor herabfallenden BruchstĂŒcken ist die DachflĂ€che vorsorglich mit Folien abgedeckt. Zur Bindung anfallender StĂ€ube wurden und werden die FlĂ€chen sauber abgesaugt und mit Restfaserbindemittel behandelt.

Insgesamt ließ sich feststellen, dass die Sicherheitsvorkehrungen und die Sauberkeit auf der Baustelle vorbildlich sind. Es gibt es daher keinen Anlass zur Beunruhigung wegen irgendwelchen gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigungen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Radverkehr in Freiburg
Bilanz der letzten fĂŒnf Jahre Radverkehrsförderung

BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Der nun scheidende Gemeinderat hat viele Maßnahmen des Radkonzeptes 2020 auf den Weg gebracht, erfolgreich umgesetzt und damit viel Positives erreicht. Aber auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt von morgen gibt es noch einiges zu tun.“

Im April 2013 hat der Gemeinderat das Freiburger Radkonzept 2020 beschlossen. Ziel war es zum einen, den Anteil des Radverkehrs in Freiburg auf ĂŒber 30 Prozent der Wege zu erhöhen und zum anderen, die Anzahl der RadunfĂ€lle deutlich zu reduzieren. Das erste Ziel wurde mit 34 Prozent sogar ĂŒbertroffen, die Unfallzahlen jedoch stagnieren weiterhin auf hohem Niveau. Das Garten- und Tiefbaumamt hatte das umfangreiche Konzept zusammen mit einer Arbeitsgruppe von GemeinderĂ€ten und VerkehrsverbĂ€nden erarbeitet. Insgesamt wurden ĂŒber 170 Maßnahmen und MaßnahmenbĂŒndel, von Rad-Vorrang-Routen ĂŒber RadabstellplĂ€tze bis zum Marketing, beschrieben und priorisiert.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag betont: „In der letzten Legislaturperiode hat der nun scheidende Gemeinderat viele Maßnahmen und MaßnahmenbĂŒndel auf den Weg gebracht und viel erreicht: Die Rad-Vorrang-Routen boomen, das Radparken wurde deutlich ausgebaut und das Fahrradverleihsystem Frelo kommt super an. Aber auf dem Weg zur fahrradfreundlichen und klimaneutralen Stadt von morgen, gibt es noch einiges zu tun.“

Rad-Vorrang-Routen:
Im Radkonzept wurde ein Netz fahrradfreundlicher Wege festgelegt, vor allem 13 Rad-Vorrang-Routen, auf denen zĂŒgig und besonders komfortabel und sicher gefahren werden kann. Dieser Streckentyp - zwischen den noch grĂ¶ĂŸeren und lĂ€ngeren Radschnellwegen und den normalen Radwegen - wurde in Freiburg erfunden und wird gerade in die bundesweiten Regelwerke aufgenommen. Von den 13 Vorrang-Routen sollten nach dem Willen des Gemeinderates zunĂ€chst drei Pilotrouten umgesetzt werden: FR1 entlang der Dreisam, FR2 entlang der GĂŒterbahn und FR3 auf der Achse Lörracher – Eschholz - Waldkircher Straße. Von diesen drei Pilotrouten wurden der FR1 und der FR2 zu großen Teilen fertig gestellt, mit dem Ausbau des FR3 wurde begonnen. Dabei sind aufwĂ€ndige Bauwerke wie der Durchstich des FR2 unter der Opfinger Straße entstanden - mit 2,8 Millionen Baukosten das mit Abstand teuerste Teilprojekt. AufwĂ€ndig waren auch die Rampen an der SchnewlinbrĂŒcke, der Haslacher Straße, eine BrĂŒcke ĂŒber die Ferdinand-WeißStraße sowie der Durchstich unter dem MĂŒhlenweg. Vorfahrt fĂŒr den Radverkehr wurde eingerichtet ĂŒber den Sandfangweg und die Lehener Straße. Einige Strecken wurden beleuchtet und verbreitert. ZusĂ€tzliche Gehwege am Sandfangweg und beim Schwabentorwehr entlasten die Radwege und schaffen fĂŒr zu Fuß Gehende ungestörte Wege. Von den im Radkonzept beschlossenen 37 Teilprojekten auf den drei Routen sind bis Ende diesen Jahres 21 fertiggestellt. Die Kosten von rund 9 Millionen Euro konnten auch dank der großzĂŒgigen UnterstĂŒtzung des Landes Baden-WĂŒrttemberg von rund 2,8 Millionen Euro Fördermitteln aufgebracht werden.

Verbesserte VerkehrsfĂŒhrungen
Oft sind es auch kleinere Einzelmaßnahmen im Radnetz, die fĂŒr sich genommen nur eine kleine Verbesserung bedeuten, aber in der Summe das Radfahren im Ganzen erleichtern und komfortabler machen. Wie beispielsweise die Öffnung aller geeigneten Einbahnstraßen fĂŒr Radfahrende in Gegenrichtung, die Kennzeichnung der zahlreichen Sackgassen, die fĂŒr Fuß- oder Radverkehr durchlĂ€ssig sind oder auch die Einrichtung von 30 Radaufstellstreifen an Ampeln, die Radfahrenden eine „Pole-Position“ vor dem Autoverkehr ermöglichen.

Unterhalt der Radwege
Und auch fĂŒr den laufenden Unterhalt wird gesorgt: In den letzten Jahren wurden viele Hunderttausend Euro in die Beseitigung von SchĂ€den in Radwegen gesteckt, laufend werden GrĂŒnflĂ€chen und Hecken zurĂŒck geschnitten, die Radwege werden stĂ€ndig gereinigt und im Winter ein dichtes Radnetz vorrangig gerĂ€umt.

Ausbau des Radnetzes
Durch den energischen Ausbau der letzten Jahre ist das Freiburger Radnetz, auch unabhĂ€ngig von den Rad-VorrangRouten, weiter gewachsen: es ist lĂ€nger geworden und hat an QualitĂ€t gewonnen. LĂŒcken wurden geschlossen, AbkĂŒrzungen geschaffen, die Breite erhöht und der Belag verbessert. Insgesamt gibt es in Freiburg nun 190 Kilometer Radwege, 33 Kilometer Radfahr- und Schutzstreifen sowie 17 Fahrradstraßen mit ĂŒber 6 Kilometern LĂ€nge. Allein deren LĂ€nge hat sich unter der Ägide des letzten Gemeinderates fast verdoppelt. Wenn man die 240 Kilometer fahrradfreundlichen Straßen, Wirtschafts- und Forstwege aus dem Radstadtplan dazu rechnet, entsteht ein eindrucksvoll dichtes Netz von 470 Kilometern LĂ€nge - so kann nahezu jedes Ziel mit dem Rad auf attraktiven Wegen angesteuert werden - oft schneller als mit dem Auto.

FahrradabstellplÀtze
Damit am Ziel auch ein sicherer Abstellplatz bereit steht, hat das Garten- und Tiefbauamt deren Anzahl deutlich erhöht. Allein in der Innenstadt wurden im doch sehr beschrĂ€nkten öffentlichen Raum im letzten Jahr knapp 1.000 AbstellplĂ€tze neu errichtet – damit erhöht sich die Gesamtzahl in der Innenstadt auf ĂŒber 7.000. Insgesamt gibt es ĂŒber alle Stadtteile und an Haltestellen von Bussen und Stadtbahnen ĂŒber 11.000 RadabstellplĂ€tze. Das ist im Vergleich mit anderen Baden-WĂŒrttembergischen StĂ€dten ein Spitzenplatz. Auch hier gilt, nicht nur die QuantitĂ€t wurde erhöht, sondern auch die QualitĂ€t. In den letzten Jahren wurden die alten „Felgenkiller“ nahezu komplett ausgetauscht durch die Freiburger RadbĂŒgel, an denen man sein Rad sicher anschließen kann.

Fahrradverleihsystem Frelo
Seit einiger Zeit gibt es auch vermehrt Radverleih- und Mietsysteme in der Stadt, die die unterschiedlichsten Nutzergruppen ansprechen. ZunĂ€chst tauchten die orangenen „Drahtesel“ von Donkey-Rebublic auf, dann kamen blaurĂ€drige Swap-Fiets dazu, seit Mai erobert die VAG mit den Freiburgroten Frelos die Stadt. Mit 400 RĂ€dern und 56 Stationen hat die VAG ein dichtes und attraktives Angebot geschaffen, das den öffentlichen Verkehr ideal ergĂ€nzt.

Freiburg im bundesweiten Vergleich an der Spitze
Rund 40 Prozent der im Radkonzept 2020 beschlossenen Vorhaben wurden bereits umgesetzt oder sind in Arbeit - und das zeigt Wirkung: In Freiburg werden inzwischen ĂŒber ein Drittel aller Wege innerhalb der Stadt mit dem Rad zurĂŒckgelegt. Damit ist das Radfahren aber nicht nur innerhalb Freiburgs die Nummer eins. Auch bundesweit steht Freiburg mit dieser hohen Radnutzung auf den vordersten RĂ€ngen. Rechnet man den sogenannten Umweltverbund zusammen, also Fuß- und Radwege sowie öffentlicher Nahverkehr, liegt Freiburg auf Platz 1! 79 Prozent der Wege legen die Freiburgerinnen und Freiburger umweltfreundlich zurĂŒck - mehr als in jeder anderen Stadt in Deutschland.

Radaufkommen
Dass die Freiburgerinnen und Freiburger zunehmend gerne Radfahren, zeigt sich auch an den Fahrrad-ZĂ€hlstellen: Seit 2012 gibt es das ZĂ€hl-Display an der WiwilibrĂŒcke. Seitdem haben die dort registrierten FahrrĂ€der um 55 Prozent zugelegt, in den letzten fĂŒnf Jahren um 25 Prozent. Auf der VorrangRoute FR2, die in den letzten Jahren am stĂ€rksten ausgebaut wurde, stiegen die Zahlen sogar nur in den letzten vier Jahren um 55 Prozent an. RegelmĂ€ĂŸig fahren jetzt ĂŒber 4.000 Menschen am Tag mit dem Rad hier entlang.

Bewertungen
Doch die Freiburgerinnen und Freiburger fahren nicht nur viel Rad, sie sind auch zufrieden dabei, wie Umfragen zeigen: Im Radklimatest des ADFC - einer bundesweiten Umfrage unter Radfahrenden – ist Freiburg dieses Jahr zum vierten Mal unter den drei bundesweiten Spitzenreitern gelandet. In der BĂŒrgerumfrage der Stadt waren 70 Prozent der Freiburgerinnen und Freiburger mit den Radwegen zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Greenpeace nannte Freiburg kĂŒrzlich ein „Paradebeispiel einer deutschen Stadt,(
) die das Auto nicht lĂ€nger zum Maß aller Dinge ĂŒberhöht“.

Ausblick
Doch weitere Anstrengungen sind geboten: Ziel ist die deutliche Reduzierung des Ausstoßes des Klimakillers C02 im Verkehrsbereich – da hat die Stadt in den nĂ€chsten Jahren noch viel vor. Das Rad-Marketing soll weiter verstĂ€rkt werden, um weitere Zielgruppen zum Radfahren zu animieren. Bei ausreichend Finanzen und Fachpersonal sollen die drei Pilotstrecken des Vorrang-Netzes in den nĂ€chsten Jahren fertig gebaut werden, um dann weitere Routen in Angriff zu nehmen. Neue Radschnellwege ĂŒber die Gemarkungsgrenze hinaus, die einen weiteren Fortschritt gegenĂŒber den VorrangRouten bedeuten, nach Norden bis Emmendingen und Waldkirch sowie nach Westen in die March werden in Zukunft auch den regionalen Verkehr noch stĂ€rker aufs Rad bringen. Auch abseits der Rad-Vorrang-Routen werden im nĂ€chsten Jahr wichtige LĂŒcken im Freiburger Radnetz geschlossen: Unter anderem werden in der Tullastraße im Rahmen der Sanierung neue und breitere Radwege ausgewiesen, in der GĂŒnterstalstraße wird gegenĂŒber der Johanneskirche eine sichere RadverkehrsfĂŒhrung angelegt, in der Berliner Allee ein Radweg am Weststadion gebaut, in der Wiesentalstraße das Linksabbiegen fĂŒr die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Vauban erleichtert und vieles mehr.
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Verschiedenes 
 
Seenachtsfest Schluchsee: 2 Transporte in Kliniken und 14 Patientenkontakte
DRK-SanitÀtswachdienstes am Seenachtsfest 2019 in Schluchsee / Foto: DRK/Kiefer
 
Seenachtsfest Schluchsee: 2 Transporte in Kliniken und 14 Patientenkontakte
Keine Zeit fĂŒr Feuerwerk bei ehrenamtlichen Helfern des Roten Kreuzes in Schluchsee

Schluchsee (drk), 4. August. Das Feuerwerk im Rahmen des Seenachtsfestes Schluchsee (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) am Samstag abend (3.August 2019) ist zwar seit Jahren ein beschauliches Erlebnis fĂŒr die BĂŒrger und FeriengĂ€ste im Hochschwarzwald. Doch fĂŒr die vielen ehrenamtlichen Helfer im Deutschen Roten Kreuz (DRK) des Kreisverbandes Freiburg blieb dafĂŒr am Wochenende bislang wenig Zeit.

Die Neuauflage des Seenachtsfestes am Samstag abend in Schluchsee ist fĂŒr die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kein VergnĂŒgen - gerade bei den (fast) sommerlichen Temperaturen und dann dazu noch in Einsatzkleidung.

Am Fest verweilten allein rund ums Feuerwerk am spĂ€ten Abend rund 10.000 Besucher. Das Deutsche Rote Kreuz hatte sich deshalb fĂŒr diesen SanitĂ€tswachdienst gut vorbereitet und war bis zum Morgengrauen des Sonntages mit rund 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern prĂ€sent. Diese kamen aus den umliegenden DRK Ortsvereinen wie Lenzkirch, Titisee-Neustadt, St. Blasien sowie natĂŒrlich Schluchsee-Feldberg. UnterstĂŒtzung erhielten sie dabei (zeitweise) vom örtlichen Notarzt Winfried Grohmann. Zu versorgen hatte das DRK dann bei den 14 (2018 ĂŒber zehn) Patientenkontakten - bis zum Morgengrauen des Sonntages - vorwiegend ErschöpfungszustĂ€nde, alkoholisch bedingte Ausfallerscheinungen oder Kopfplatzwunden. Von den 14 Patienten wurden dann vom DRK-Rettungsdienst zwei in umliegende KrankenhĂ€user gebracht.

Am heutigen Sonntag sind seit 12 Uhr erneut knapp zehn Helferinnen und Helfer des DRK mit einem Rettungswagen am Fest. Sie werden bis in die Abendstunden erneut ehrenamtlich prĂ€sent sein fĂŒr die Sicherheit der Besucher.
 
 

Verschiedenes 
 
 
5. Street Food Market
03. + 04. August 2019, Messe Freiburg

Der Street Food Market lÀutet die Sommerferien bei strahlendem Sonnenschein mit vielen kulinarischen Highlights ein.

Zufriedene Food Truck-Betreiber rollen vom MessegelÀnde.

Gestern Abend endete mit dem Street Food Market die fĂŒnfte Auflage des beliebten Food Highlights auf dem MessegelĂ€nde in Freiburg mit rund 20.000 Besuchern. „Die Besucher verließen mit guter Laune und vollgeschlagenen BĂ€uchen das MessegelĂ€nde und auch die Beschicker rollten zufrieden nach Hause.“, so Daniel Strowitzki, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der FWTM.

Auch in diesem Jahr bot der Street Food Market jede Menge Neuheiten und prÀsentierte den Besuchern abwechslungsreiche Speisen, die direkt vor Ort frisch zubereitet wurden.

Ein besonderes Highlight waren die sĂŒĂŸen Churros der „Churros Brothers“, die erstmalig auf dem Street Food Market mit dabei waren. Außerdem sorgte die „Unkaputtbar“ aus Freiburg mit ihren kreativen Drinks bei den Besuchern fĂŒr eine ausgelassene Stimmung bis spĂ€t in die Abendstunden. Auch der „BĂŒffel Bill“ zĂ€hlte mit zu den kulinarischen Höhepunkten, denn bei dieser Delikatesse steht nicht nur das leckere BĂŒffelfleisch und der hochwertige BĂŒffelmozzarella im Mittelpunkt, sondern sie begeistert auch durch eine artgerechte und natĂŒrliche Aufzucht der Tiere.

Bei hochsommerlichen Temperaturen haben die Besucher am Samstag beim Schlemmen zudem die Startphase und die Zieleinfahrt der historischen Oldtimer der ADAC Schauinsland Klassik bestaunen können. Außerdem bot der erstmals ausgerichtete MĂ€delsflohmarkt in Halle 1 den Besuchern die Möglichkeit alte Sachen loszuwerden und neue Lieblingsteile zu finden. Das bunte Rahmenprogramm rundete den Street Food Market wieder einmal perfekt ab und auch die kleinsten Besucher konnten es sich auf der HĂŒpfburg, dem Karussell sowie beim Kinderschminken gut gehen lassen. FĂŒr die richtige Stimmung sorgte wie im vergangenen Jahr DJ Buddy Belpaso mit 7-Inch Schallplatten und seinem alten Jeep.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Pendeltaxi zur Laufener Straße
Wegen Bauarbeiten kann die Buslinie 14 am 7. August in der Zeit von 7 bis 20 Uhr nicht zwischen den Haltestellen „MĂŒhle“ und „Laufener Straße“ fahren. Stattdessen setzt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) dort ein Pendeltaxi ein, das die FahrgĂ€ste ĂŒbernimmt und natĂŒrlich auch an den Haltestellen „Mathias-Blank-Straße“ und „Haslacher Straße“ anhĂ€lt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Stuttgart: Erinnerung an die Mondlandung
Genau 50 Jahre ist es her, dass zum ersten Mal Menschen auf dem Mond landeten. Im Stuttgarter Carl-Zeiss-Planetarium lĂ€sst sich dieses Ereignis zum JubilĂ€um noch einmal nacherleben. Die VorfĂŒhrung „RĂŒckkehr zum Mond“ blickt ausfĂŒhrlich auf das gesamte Apollo-Programm zurĂŒck. Bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen werden Sternbilder erlĂ€utert und Erkenntnisse aus Astronomie und Raumfahrt vorgestellt. Der Projektor zeigt dabei einen Sternenhimmel, der dem echten kaum nachsteht. Wer dennoch lieber das Original bestaunen will, dem bietet sich die Sternwarte auf der Uhlandshöhe an. Durch riesige Teleskope beobachtet man in einer der Ă€ltesten Sternwarten Deutschlands den Nachthimmel. Auch lichtschwache Objekte wie Galaxien oder planetarische Nebel werden sichtbar.
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