Prolixletter
Dienstag, 26. Mai 2020
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Verdacht auf BlindgÀnger aus dem Zweiten Weltkrieg
Teile der Oststadt und Innenstadt-Ost wĂ€ren von Evakuierungsmaßnahmen betroffen

Bodensondierungen bei der KIT-Baustelle ergaben an vier Stellen Hinweise auf KampfmittelrĂŒckstĂ€nde. Diese Verdachtspunkte werden am Dienstag, 19. Mai, nĂ€her untersucht. Erst dann kann beurteilt werden, ob eine EntschĂ€rfung notwendig wird, wann diese erfolgen mĂŒsste und welcher Bereich konkret betroffen wĂ€re. Bei einer BestĂ€tigung des Verdachts mĂŒsste der betroffene Bereich evakuiert werden, um eine GefĂ€hrdung der Menschen in den umliegenden Gebieten auszuschließen. "Das ist nichts, was man mitten in der Coronakrise auch noch brĂ€uchte", bringt es Dr. Björn Weiße, Leiter des zustĂ€ndigen Ordnungs- und BĂŒrgeramtes auf den Punkt. Das Amt ist als zustĂ€ndige Infektionsschutzbehörde seit Wochen im Dauereinsatz und koordiniert nun noch zusĂ€tzlich die Maßnahmen zur BombenentschĂ€rfung.

Der Evakuierungsbereich wĂŒrde insbesondere Teile der Oststadt, aber auch Teile der Karlsruher Altstadt und der Innenstadt-Ost in einem Radius von voraussichtlich 300 bis 500 Metern rund um die Baustelle am KIT (Adenauerring 4) umfassen.

"FĂŒr diejenigen, die bei einer notwendigen EntschĂ€rfung keine anderen Aufenthaltsmöglichkeiten nutzen könnten, richten wir das SĂŒdwerk als vorĂŒbergehenden Aufenthaltsort ein", so Weiße. Das BĂŒrgerzentrum SĂŒdwerk befindet sich in der Henriette-ObermĂŒller-Straße 10. Dort könnten Bewohnerinnen und Bewohner der Gebiete wĂ€hrend der Evakuierung Quartier finden. Eine Versorgung mit GetrĂ€nken wĂ€re gewĂ€hrleistet, dringend benötigte Medikamente, Verpflegung, Babynahrung oder Ähnliches mĂŒssten die Betroffenen selbst mitbringen. WĂ€hrend des Aufenthalts im SĂŒdwerk wĂ€re eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

BĂŒrgertelefon

Wer seine Wohnung nicht selbststĂ€ndig verlassen kann und auf einen Transport oder Betreuung vor Ort angewiesen ist beziehungsweise unter hĂ€uslicher QuarantĂ€ne steht, sollte sich unter der Rufnummer 0721/133-3333 an die Stadt Karlsruhe wenden, damit erforderliche Maßnahmen im Vorfeld der Evakuierung bereits jetzt abgestimmt werden können. "Neben den Transporten von BettlĂ€gerigen und PflegebedĂŒrften mĂŒssen wir dieses Mal fĂŒr die Menschen in QuarantĂ€ne noch spezielle UnterkĂŒnfte bereitstellen und auf den Infektionsschutz im SĂŒdwerk achten" fasst Weiße die Besonderheiten in Corona-Zeiten zusammen.

Die Service-Hotline zu Fragen rund um Corona bleibt weiterhin unter der gleichen Telefonnummer erreichbar.

Auswirkungen auf den Verkehr

Der Evakuierungsbereich wĂ€re fĂŒr den Verkehr gesperrt. Die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV mĂŒssten auf die Umleitungshinweise achten. Die zustĂ€ndigen Stellen erarbeiten derzeit bereits PlĂ€ne fĂŒr Sperrungen und Umleitungen.

Entwarnung

Wenn sich der BlindgĂ€ngerverdacht nicht bestĂ€tigt, wird das Ordnungs- und BĂŒrgeramt am Dienstag, 19. Mai, auf der Internetseite www.karlsruhe.de/bombenverdacht und ĂŒber die Medien darĂŒber informieren.
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Verschiedenes 
 
Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Gastronomie in der Corona-Krise
Slow Food - Messe 2016 (c) Holger Riegel
 
Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Gastronomie in der Corona-Krise
Corona-Krise: Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Deutschlands Gastronomie und fordert Bund, LĂ€nder und Kommunen zum Handeln auf

Die Gastronomie gehört zu den Branchen, die am stĂ€rksten unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden – auch in Deutschland. Daran wird auch die schrittweise Wiedereröffnung ihrer Betriebe nicht so schnell etwas Ă€ndern. Der Verdienstausfall ist nicht aufzuholen, die Vorschriften fĂŒr Hygiene und Abstand verhindern eine RĂŒckkehr zur NormalitĂ€t. Slow Food fordert von Bund, LĂ€ndern und Kommunen Maßnahmen, die es den Gastronom*innen erlauben, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und ihrem Wert fĂŒr die Vielfalt des Landes gerecht werden.

Die Gastronomie ist in Deutschland ein zentraler Wirtschaftszweig. Sie beschĂ€ftigt laut DEHOGA rund 2,42 Millionen Menschen. Sie ist vor allem auch wichtiger Bestandteil unserer Alltagskultur. Sie prĂ€gt maßgeblich unser Miteinander, unsere Geselligkeit. Die Vielfalt an Kneipen, GaststĂ€tten, Restaurants und CafĂ©s ist Ausdruck vielfĂ€ltiger kultureller und kulinarischer PrĂ€gungen. Doch ist in dieser Branche nach Ende des Corona-Shutdowns nichts mehr so, wie es vorher war: Manche Betriebe werden den Verdienstausfall von ĂŒber zwei Monaten nicht ĂŒberleben. Die ‚Überlebenden‘ wiederum können unter verschĂ€rften Hygiene-Vorschriften und Abstandsregelungen nur mit einem Bruchteil ihres vorherigen Umsatzes kalkulieren. Über 80% der Betriebe haben Tische und StĂŒhle im Freien. Die Einnahmen aus den FreischankflĂ€chen sind besonders in der Sommersaison essentiell und schon jetzt massiv eingeschrĂ€nkt. Die Mieten und die meisten Fixkosten bleiben gleich. Kredite mĂŒssen bedient, gestundete Mietzahlungen zurĂŒckbezahlt werden. Kurzarbeit und Entlassungen von Angestellten werden die Branche lange begleiten.

Die bisherigen Hilfsmaßnahmen von Bund, LĂ€ndern und Kommunen gehen Slow Food nicht weit genug. Der Verein fordert schnelle tragfĂ€hige Lösungen, die verhindern, dass ein gewichtiger Teil der Gastronomie hierzulande wegbricht und das in nicht allzu ferner Zukunft. Treffen wird es besonders die kleinen, zukunftsfĂ€hig arbeitenden Gastronom*innen, von denen viele Teil des Slow-Food-Netzwerkes sind. Denen gebĂŒhrt ein besonderer Schutz: Wirt*innen und Köch*innen, die die Erzeuger*innen ihrer Produkte kennen; die sich nachweislich fĂŒr regionale und ökologische Landwirtschaft und Wertschöpfung verantwortlich zeigen; die mit den vorhandenen Ressourcen sowie mit Tier- und Menschenrechten respektvoll umgehen. Sie leben RegionalitĂ€t und Nachhaltigkeit, statt sie zu vermarkten. Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Diese ‚Netzwerkgastronomie‘ hĂ€lt die Versorgungssicherheit lebendig und trĂ€gt maßgeblich zum Erhalt unserer biokulturellen Vielfalt und zur ErnĂ€hrungswende bei. Ihre Gastronom*innen hatten es schon vor der Krise schwerer als ihre Konkurrenz in der Systemgastronomie oder im Fast-Food-Sektor, allein durch ihre Bereitschaft, fĂŒr gute Erzeugnisse fair zu zahlen. Und nun leiden sie besonders unter den Folgen der Krise.“

FĂŒr alle Gastronom*innen in Deutschland fordert Slow Food folgende Sofort-Maßnahmen:
> Erlass der kommunalen GebĂŒhren fĂŒr die Nutzung der FreischankflĂ€chen fĂŒr 2020 und 2021.
> FĂŒr diejenigen, die ĂŒber keine FreischankflĂ€chen verfĂŒgen: Erlass der GebĂŒhren der öffentlich-rechtlichen VersorgungstrĂ€ger fĂŒr die Dauer der Schließung der Gastronomie.
> Reduzierung und Stundungsmöglichkeiten fĂŒr die GebĂŒhren der öffentlich-rechtlichen VersorgungstrĂ€ger bis Ende 2020.
ZusĂ€tzlich dazu fordert der Verein fĂŒr die Netzwerkgastronomie wie etwa die Chef Alliance sowie die Lokale aus dem Slow-Food-GenussfĂŒhrer:
> Reduzierung des Umsatzsteuersatzes auf 7 % dauerhaft ĂŒber den 31.03.2021 hinaus.
> Ein Subventionsprogramm von Bund, LĂ€ndern und Kommunen.
Jens Witt, Leiter der Chef Alliance, begrĂŒndet dies: „Beim Personentransport wird schon lange zwischen regionalen Anbietern mit einem ermĂ€ĂŸigten Mehrwertsteuersatz von 7 % und ĂŒberregionalen Anbietern mit dem erhöhten Steuersatz von 19 % unterschieden. Aus unserer Sicht ist das auch auf die Gastronomie ĂŒbertragbar. Wir honorieren damit die Menschen, die Produkte aus regionaler und nachhaltiger Landwirtschaft beziehen und damit den Verbraucher*innen die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige KĂŒche von morgen nahe bringen.“
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Veranstaltungen 
 
 
Raus aus der Krise – Psychologische Tipps und mentale Strategien
Kontaktstelle Frau und Beruf bietet Live-Webinar am Dienstag, 26. Mai

Die Kontaktstelle Frau und Beruf bietet am Dienstag, 26. Mai, von 19-19.40 Uhr ein kostenloses Live-Webinar mit der Psychologin Gertraud Kinne an.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verĂ€ndern unsere Lebens- und Arbeitsweise: EinschrĂ€nkung sozialer Kontakte, Home-Office, Online-Konferenzen, fehlende Kinderbetreuung, Kurzarbeit und ReisebeschrĂ€nkungen sind Ausnahmesituationen. Sie fĂŒhren zu Unzufriedenheit, Stress und hĂ€ufig auch zu Existenzangst. Das Live-Webinar bietet Handwerkszeug, um das psychische Wohlbefinden zu verbessern, die Kraftreserven zu wecken und gibt konkrete Tipps: Was kann ich selbst tun? Wie kann ich meinen Alltag besser bewĂ€ltigen? Wo gibt es professionelle UnterstĂŒtzungsangebote?

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis Montag, 25. Mai, um 12 Uhr unter www.frauundberuf.freiburg.de anmelden. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Webinar. Die angemeldeten Teilnehmerinnen erhalten vorab per Mail einen Link sowie weitere Informationen.
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Verschiedenes 
 
 
Ein blĂŒhendes JubilĂ€um
Römische Ziffer CM fĂŒr 900 wird im Colombipark gepflanzt

Der FrĂŒhling ist in diesem Jahr aufgrund des milden Winters frĂŒher als gewohnt eingekehrt. In diesen Krisenzeiten möchte das Garten- und Tiefbauamt positive Zeichen setzen und bringt zum StadtjubilĂ€um besonderen Blumenschmuck in die Parkanlagen. So wird im Colombipark ein Schriftzug mit den römischen Ziffern CM fĂŒr 900 mit farblich aufeinander abgestimmten Blumen gestaltet. Im MĂ€rz wurden die Umrisse des Blumenbeets genau eingemessen und in der RasenflĂ€che farblich markiert. Die FlĂ€che wurde anschließend umgebrochen und mit Staudensubstrat fĂŒr die Bepflanzung vorbereitet. Als Erstes wurden Stauden in das Blumenbeet gepflanzt.

Am Montag, den 11. Mai wurden nun die restlichen Blumensetzlinge zur Vollendung des Schriftzugs CM im Colombipark angeliefert und sofort von unseren GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtnern nach der Vorgabe eines Landschaftsarchitekten, der auf Pflanzungen dieser Art spezialisiert ist, eingepflanzt. Nach Fertigstellung ergibt die Pflanzung einen reich blĂŒhenden Schriftzug mit den römischen Lettern CM fĂŒr 900.

Bei der Pflanzenauswahl wurde darauf geachtet, dass die Pflanzung einerseits einen farblich aufeinander abgestimmten, harmonischen BlĂŒhaspekt ergibt und andererseits die Pflanzen fĂŒr (Wild)Bienen und andere Insekten wertvoll sind. WĂ€hrend sich nahe der Innenstadt vor allem FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger und Radfahrende am Blumenschmuck erfreuen können, sind es an den Straßen die Autofahrerinnen und -fahrer, die von dem schönen Anblick profitieren werden. Auch hier wird es an verschiedenen, gut sichtbaren Stellen, auffĂ€llige BlĂŒtenpracht geben.
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Verschiedenes 
 
 
Bedrohter Ostseeschweinswal steht stellvertretend fĂŒr verfehlte Meerespolitik
Internationaler Tag des Ostseeschweinswals: Fischerei neu ausrichten und Fehmarnbelttunnel stoppen

Berlin – zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 17. Mai fordert der NABU mehr politische Verantwortung zum Schutz mariner Arten. Sektorale Interessen verhindern seit Jahren, dass sich der stark bedrohte Ostseeschweinswal erholt. Sein andauernd schlechter Zustand steht laut NABU stellvertretend fĂŒr eine verfehlte Meerespolitik. In der zentralen Ostsee leben nur noch etwa 500 Tiere. „Angesichts von Klimakrise und Artensterben ist es an der Zeit, Schutzgebietsmanagement wirkungsvoll umzusetzen, Stellnetze durch naturvertrĂ€gliche Alternativen zu ersetzen und den Bau des Fehmarntunnels zu stoppen“, fordert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger.

Hohe Beifangzahlen und fehlende Reformen in der KĂŒstenfischerei, Marinesprengungen und Infrastrukturprojekte inmitten von Schutzgebieten – die Liste der Gefahren fĂŒr den Schweinswal ist lang. „LĂ€ngst hat Deutschland seine internationale Vorreiterrolle im Meeresschutz verloren. Es ist traurig, dass heute kilometerlange Stellnetze in Ostseeschutzgebieten stehen und vermutlich Hunderte von Schweinswalen das Leben kosten. Immer wieder erleben wir, dass sogenannte Nutzerressorts den Schutz bedrohter Arten und LebensrĂ€ume verhindern“, kritisiert Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz. So fehlen bis heute Fischereiregulierungen in Schutzgebieten, da sich das federfĂŒhrende Bundeslandwirtschaftsministerium nicht mit dem Bundesumweltministerium auf dessen MaßnahmenvorschlĂ€ge verstĂ€ndigen konnte. Das Bundesverkehrsministerium und die Landesregierung in Schleswig-Holstein halten am Projekt des Fehmarnbelttunels fest, der einen 20 Kilometer langen und 100 Meter breiten Graben in ein fĂŒr den Schweinswal ausgewiesenes Naturschutzgebiet reißen soll. Den Meeren fehlt die Lobby und die Politik denkt viel zu oft in Sektoren anstatt gemeinsam Verantwortung fĂŒr die Meeresnatur vor der HaustĂŒr zu ĂŒbernehmen.

Nur eine Woche bevor die EuropĂ€ische Kommission ihre Strategie zum Schutz der biologischen Vielfalt vorlegen will appelliert der NABU an die deutsche Politik, dem Ostseeschweinswal und damit vielen weiteren marinen Arten Schutz zu geben. Jörg-Andreas KrĂŒger: „Mindestens 50 Prozent der deutschen Meeresschutzgebiete mĂŒssen frei von Fischerei und anderen schĂ€dlichen Nutzungen sein. Die Fischereiforschung muss gestĂ€rkt und Anreize fĂŒr den Einsatz umweltschonender FanggerĂ€te geschaffen werden. Und angesichts gesellschaftspolitischer Transformationsdebatten um die MobilitĂ€t von morgen sollte das Verkehrsprojekt des letzten Jahrhunderts, der Tunnel durch den Fehmarnbelt, neu bewertet und durch das Bundesverkehrsministerium gestoppt werden.“

Hintergrund:
Der Schweinswal ist der einzige Wal, der sich auch an den KĂŒsten Deutschlands fortpflanzt. In der Ostsee werden zwei Populationen unterschieden. In der zentralen Ostsee, dem Gebiet östlich von RĂŒgen, leben nur noch etwa 500 Tiere, sie gelten nach EinschĂ€tzung der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedroht. Die westliche Schweinswalpopulation, deren Verbreitungsgebiet von Fischland-Darß bis in den Kattegat reicht, zĂ€hlt heute etwa 18.500 Individuen. Auch sie leidet unter ungewollten BeifĂ€ngen und zunehmenden Lebensraumverlusten, nimmt zahlenmĂ€ĂŸig ab. ASCOBANS, das von Deutschland ratifizierte Abkommen zum Schutz von Kleinwalen in Nord- und Ostsee hat bereits 2002 einen Rettungsplan fĂŒr die Schweinswale in der Ostsee verabschiedet. Doch wurden die vorgeschlagenen Maßnahmen des sogenannten Jastarnia-Plans bis heute nicht ausreichend umgesetzt.
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Verschiedenes 
 
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe startet Tagesticketverkauf
Elefantenkuh Jenny / Foto: Maike Franzen/Zoo Karlsruhe
 
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe startet Tagesticketverkauf
Weiter EinschrĂ€nkungen und Hygienemaßnahmen / Kartenverkauf und Reservierung im Online-Shop

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe kann ab sofort auch wieder mit einer Tageskarte besucht werden. Eine Reservierung ist aber weiterhin wegen der vorgeschriebenen Registrierung notwendig, sowohl fĂŒr Jahreskartenbesitzer als auch fĂŒr die KĂ€ufer der Tagestickets. Beides ist online unter https://zoo-karlsruhe.ticketfritz.de/ möglich. Tagestickets gibt es aufgrund der EinschrĂ€nkungen fĂŒr den halben Preis.

Zoo-GĂ€ste hielten sich an Distanzregeln

In der ersten Woche, in der nur Besitzer von Jahreskarten (Dauerkarten) die Möglichkeit fĂŒr einen Besuch mit Vorab-Reservierung hatten, sei sehr gut verlaufen, die ZoogĂ€ste hĂ€tten sich an die Distanzregeln gehalten, auch fĂŒr die EinschrĂ€nkungen habe es großes VerstĂ€ndnis gegeben, erlĂ€utert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt: "Jetzt sind wir sehr froh, dass auch Besuche mit einem Tagesticket wieder möglich sind." BeschrĂ€nkt ist die Anzahl an Personen weiterhin auf 2.000, die sich gleichzeitig in Zoo und Stadtgarten aufhalten dĂŒrfen.

Um Buchungen zu vermeiden, die spĂ€ter nicht genutzt werden, wird fĂŒr die Reservierungen eine SchutzgebĂŒhr von jeweils einem Euro erhoben. Diesen erhalten die Besucher gegen Vorlage ihres Onlinetickets (ReservierungsbestĂ€tigung) direkt am Einlass zurĂŒck. "Wir hoffen weiterhin jedoch darauf, dass viele Besucher auf die RĂŒckgabe dieser SchutzgebĂŒhr verzichten und den Betrag stattdessen an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe spenden, der aktuell die Einnahmen fĂŒr die wichtigen Artenschutzprojekte fehlen", sagt Reinschmidt. Entsprechende SpendenbehĂ€lter werden an den EingĂ€ngen aufgestellt.

TĂ€glich drei ZeitrĂ€ume fĂŒr Besuche buchbar

FĂŒr die Besuche im Zoologischen Garten können tĂ€glich jeweils drei ZeitrĂ€ume gebucht werden. Entweder von 9 bis 12, von 12 bis 15 oder von 15 bis 18 Uhr stehen Reservierungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. Innerhalb dieser ZeitrĂ€ume muss die Anlage dann betreten werden. Der Aufenthalt im Zoolo­gi­schen Stadtgarten ist dann bis Ein­bruch der Dunkelheit möglich.

Tagestickets und Reservierungen gibt es nur im Online-Shop, da derzeit vom Land eine Registrierung der GÀste verlangt wird. Dies ist nicht an den Kassen umsetzbar, wenn gleichzeitig Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Reservierungen und Tickets können entweder selbst ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert und am Einlass vorgezeigt werden. Im Online-Shop gibt es ab sofort auch wieder Jahreskarten, diese werden nach der Beantragung produziert und mit der Post verschickt. Im Online-Shop ist das Bezahlen mit Giropay (EC-Karte) Visa oder Mastercard möglich.

Tragen einer "Alltagsmaske" im Einlassbereich Pflicht

Im Einlassbereich und an den Kassen ist wie beim Einkauf in einem GeschĂ€ft das Tragen einer sogenannten "Alltagsmaske" Pflicht. Zudem gelten die allgemeinen Abstandsregelungen sowohl am Eingang als auch im gesamten Park. Weiterhin mĂŒssen sich die Besucher aus SicherheitsgrĂŒnden zudem auf einige EinschrĂ€nkungen einstellen. Alle TierhĂ€user bleiben geschlossen, auch das Exotenhaus. Kommentierte TierfĂŒtterungen gibt es ebenso wenig wie FĂŒhrungen. An sehr gut besuchten Punkten, an denen die Menschen sonst gerne in grĂ¶ĂŸerer Anzahl verweilen, wurden Besucherleitsysteme eingerichtet – etwa am Außengehege der Flusspferde oder im Japangarten, was sich in der ersten Woche bereits bewĂ€hrt hat. Der Streichelzoo und Australienanlage sind nur von außen zu sehen, ein Tierkontakt nicht möglich.

Die SpielplÀtze sind geöffnet, es wird aber an die Eigenverantwortung der Eltern appelliert, auf AbstÀnde und Hygiene-Regeln bei ihren Kindern zu achten. Einer Verköstigung im Zoo steht nichts entgegen, die Gastronomen bieten Speisen und GetrÀnke zum Mitnehmen an, auch das Restaurant EXO ist unter neuer Leitung geöffnet. Ab kommendem Montag kann zudem auch wieder bewirtet werden.

zum Bild oben:
Ab sofort können die Tiere im Zoo Karlsruhe, wie hier im Bild Elefantenkuh Jenny, auch wieder mit einem Tagesticket besucht werden.
Foto: Maike Franzen/Zoo Karlsruhe
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Verschiedenes 
 
 
PatientenverfĂŒgung: Anpassung wegen Corona nötig?
Viele Menschen fragen sich, ob ihre ï»żPatientenverfĂŒgung auch in Corona-Zeiten noch passt. Diese Sorge entsteht vor allem, wenn sie festgelegt haben, dass sie nicht kĂŒnstlich beatmet werden möchten. Doch bei einer Behandlung wegen Covid-19 spielt eine PatientenverfĂŒgung erst mal keine Rolle. Denn bei der Corona-Infektion können Patienten in aller Regel selbst in die kĂŒnstliche Beatmung einwilligen. Eine PatientenverfĂŒgung greift dagegen erst, wenn Menschen nicht mehr selbst entscheiden können. Das ist der große Unterschied, den die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe ausfĂŒhrlich erklĂ€rt.

„Es gibt keinen Grund, wegen Corona seine PatientenverfĂŒgung anzupassen“, erklĂ€rt Simone Weidner. Denn die komme ja erst dann zum Einsatz, wenn jemand aller Wahrscheinlichkeit nach dauerhaft seine Entscheidungs- und EinsichtsfĂ€higkeit verloren habe. Trotzdem, so die Finanztest-Redakteurin, sei es vielleicht in der aktuellen Pandemie eine gute Idee, seine PatientenverfĂŒgung einmal zu ĂŒberprĂŒfen, oder – falls man noch keine hat, eine aufzusetzen. Auch an eine Vorsorge- und Bankvollmacht sowie an eine BetreuungsverfĂŒgung sollte dabei gedacht werden. Alle nötigen Formulare hat die Stiftung Warentest samt AusfĂŒllhilfen und Zusatzinformationen in ihrem Vorsorge-Set gebĂŒndelt (ï»żtest.de/vorsorge-set).

Die kĂŒnstliche Beatmung gehört – wie auch die kĂŒnstliche ErnĂ€hrung oder Wiederbelebung – zu den medizinisch-technischen Möglichkeiten, die helfen, Leben zu retten und zu erhalten. In den meisten FĂ€llen sorgt die Beatmung dafĂŒr, dass sich die Lunge erholen kann und der Patient gesund wird. Nur wenn sich im Verlauf der Therapie herausstellt, dass aller Wahrscheinlichkeit nach keine Aussicht besteht, das Bewusstsein wieder zu erlangen, kann eine PatientenverfĂŒgung ins Spiel kommen. Ist in dieser ein Verzicht auf lebensverlĂ€ngernde Maßnahmen, wie eine kĂŒnstliche Beatmung gewĂŒnscht, können Ärzte danach handeln. Die PatientenverfĂŒgung sollte beim zentralen Vorsorgeregister registriert sein, damit sie nicht ĂŒbersehen wird.

Der Artikel „PatientenverfĂŒgung und die Corona-Frage“ findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter ï»żwww.test.de/corona-patientenverfuegung (kostenfrei).
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Veranstaltungen 
 
NABU: Das große Krabbeln startet wieder
Insekten zÀhlen mit Lupe / Foto: NABU/M. Sieber
 
NABU: Das große Krabbeln startet wieder
Insekten zÀhlen und melden bei der Mitmachaktion Insektensommer / MarienkÀfer im Mittelpunkt

Berlin, 14.05.2020 – Sechs Beine, roter Panzer, schwarze Punkte: Beim NABU-Insektensommer spielt der MarienkĂ€fer in diesem Jahr eine besondere Rolle. Die Mitmachaktion findet vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August deutschlandweit statt. „Jeder kennt das beliebte GlĂŒckssymbol“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Aber kaum jemand weiß, dass es in Deutschland etwa 70 MarienkĂ€fer-Arten gibt. Am hĂ€ufigsten entdecken wir den einheimischen SiebenpunktmarienkĂ€fer und den Asiatischen MarienkĂ€fer, der erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeschleppt wurde. Wie weit sich die invasive Art bereits verbreitet hat, soll nun der Insektensommer zeigen.“ DafĂŒr sollen die Teilnehmer melden, wie oft sie den Asiatischen und den SiebenpunktmarienkĂ€fer entdecken konnten.

Beobachten und zĂ€hlen kann jeder und das fast ĂŒberall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht grĂ¶ĂŸer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. GezĂ€hlt wird eine Stunde lang. Gemeldet werden die Beobachtungen online unter www.insektensommer.de oder mit der kostenlosen App NABU Insektenwelt.

Aber nicht nur die MarienkĂ€fer ­– jeder gesichtete Sechsbeiner soll dem NABU gemeldet werden. Auf einige in Deutschland hĂ€ufig vorkommende Arten soll dabei jetzt im FrĂŒhsommer aber besonders geachtet werden: außer den MarienkĂ€fern sind das Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral. „Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer (www.insektentrainer.de unterscheiden lernen“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das Lernprogramm wird von der Firma Neudorff unterstĂŒtzt. Und wenn man sich bei der Art nicht sicher ist, kann man auch einfach die Gruppe von Insekten angeben, zum Beispiel Schmetterling oder KĂ€fer. „Ein warmer, trockener und windstiller Tag ist zum InsektenzĂ€hlen am besten geeignet“, so Breitkreuz. „Eine Erkundungstour in die Insektenwelt ist schon auf kleinstem Raum möglich, wie zum Beispiel der Blick in die Blumentöpfe auf dem Balkon.“

Der NABU engagiert sich seit Jahren fĂŒr den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar fĂŒr uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurĂŒckgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die AusrĂ€umung der Landschaft sind nur einige GrĂŒnde fĂŒr den Insektenschwund.

Die Daten der ZĂ€hlaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 16.300 Menschen mit ĂŒber 6.300 Beobachtungen.
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Veranstaltungen 
 
 
Absage des Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte Ende Juni 2020
Der Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte wird nicht wie geplant am 27. und 28. Juni 2020 stattfinden. Die Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. sowie das Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg reagieren mit der Absage auf die aktuelle Situation im Hinblick auf die weltweite Corona-Pandemie. Da die aktuell geltenden Abstandsregelungen und Hygienevorschriften wĂ€hrend dem 24h-Lauf nicht eingehalten werden können, kann der 24h-Lauf in diesem Jahr nicht durchgefĂŒhrt werden.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki: „Der Freiburger 24h-Lauf verbindet Sport, Spaß und soziales Engagement und macht dabei auf die wichtigen Themen Kinderrechte und Kinderschutz aufmerksam - daher bedauern wir die Absage des diesjĂ€hrigen 24h-Laufs sehr. Die Gesundheit aller Teilnehmenden und Beteiligten steht fĂŒr uns jedoch an erster Stelle.“

„NatĂŒrlich war die Vorfreude auf den Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte auch bei uns schon riesengroß, ist diese Veranstaltung doch auch im bundesweiten Vergleich ein echtes Highlight. Deshalb unterstĂŒtzen wir als Kinderrechtsorganisation diese Veranstaltung Jahr fĂŒr Jahr besonders gerne, und die Absage schmerzt uns sehr. Nun gilt es jedoch die Corona-Pandemie einzudĂ€mmen und die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten voranzustellen“, betont Holger Hofmann, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Der nĂ€chste 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte wird voraussichtlich im Juni 2021 stattfinden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: Turteltaube in diesem Jahr besonders stark durch Jagd auf Malta bedroht
Ausgedehnte Jagdsaison und Auswirkungen der Corona-Pandemie könnten mehr Vögeln das Leben kosten

Berlin, 13.05.2020 – Als einziges EU-Land setzt Malta jedes Jahr Ausnahmeregelungen fĂŒr eine Jagd auf Zugvögel im FrĂŒhjahr durch. Die HobbyjĂ€ger der Mittelmeerinsel haben es dabei besonders auf den Vogel des Jahres 2020, die Turteltaube, abgesehen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen es legalen und illegalen JĂ€gern jetzt noch leichter, die Tiere zu schießen.

„Die Jagd auf die Turteltaube muss endlich gestoppt werden. Ihr Bestand ist stark bedroht, trotzdem darf sie in zehn EU-Staaten ganz legal bejagt werden – das ist völliger Irrsinn“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Die BestĂ€nde der Art sind in Deutschland seit 1980 um fast 90 Prozent eingebrochen. FĂŒr Malta gilt seit 2017 eigentlich ein Moratorium fĂŒr seine Ausnahmegenehmigung zur Jagd auf Turteltauben. Um die ĂŒber 6.000 VogeljĂ€ger des Inselstaats zufriedenzustellen, genehmigte der zustĂ€ndige Minister Clint Camilleri - selbst ein JĂ€ger - eine dreiwöchige FrĂŒhjahrsjagdsaison auf Wachteln. Sie wurde in diesem Jahr so ausgedehnt, dass sie mit der Hauptdurchzugszeit der Turteltauben zusammenfĂ€llt. Die kleine Taube ĂŒberwintert sĂŒdlich der Sahara und kehrt gerade in ihre Brutgebiete zurĂŒck. Der NABU stattet seit 2016 Turteltauben mit Sendern aus, um mehr ĂŒber die Zugwege und -zeiten zu erfahren.

Auch in Malta dĂŒrfen die Menschen wegen der Corona-Pandemie nur fĂŒr notwendige Erledigungen aus dem Haus. „Von unseren Partnern vor Ort wissen wir, dass die Jagd fĂŒr die maltesische Regierung absurderweise dazu zu gehören scheint. Zudem ist die Polizeieinheit, die die Jagd kontrolliert, derzeit mit Aufgaben zur Covid-19-EindĂ€mmung stark ausgelastet. Kontrollen der JĂ€ger im GelĂ€nde werden daher gar nicht oder völlig unzureichend durchfĂŒhrt“, so NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Daher geht der NABU-Partnerverband BirdLife Malta davon aus, dass in diesem FrĂŒhjahr unter dem Deckmantel einer Wachteljagd tausende Turteltauben auf dem Zug in ihre Brutgebiete illegal geschossen werden. Und auch viele andere geschĂŒtzte Zugvögel, wie Schwarzstörche, Triele, Rohrweihen und andere Greifvögel, Pirole oder Bienenfresser, werden wohl ihr Leben auf Malta lassen.

„Wir mĂŒssen wir derzeit leider befĂŒrchten, dass nicht alle vom NABU besenderten Turteltauben ĂŒberleben“, so Neuling. „Wir hoffen, dass unsere Petition, bei der sich ĂŒber 77.000 Menschen gegen die Turteltaubenjagd ausgesprochen haben, endlich dazu beitrĂ€gt, den AbschĂŒssen in der EU ein Ende zu machen. Nur so kann der internationalen Aktionsplan zum Schutz der Turteltaube auch Erfolge bringen.“
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Verschiedenes 
 
Karlsruhe: Bunte Vielfalt im stĂ€dtischen GrĂŒn
Pflanzung der Sommerblumen im stĂ€dtischen GrĂŒn / Foto: GBA / Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Bunte Vielfalt im stĂ€dtischen GrĂŒn
Gartenbauamt pflanzt Sommerblumen in der ganzen Stadt

Mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen hat sich der FrĂŒhling in den letzten Wochen oft von seiner schönsten Seite gezeigt. Das ließ die Tulpen und andere FrĂŒhlingsblĂŒher frĂŒher als gewöhnlich zur Höchstform auflaufen, sodass nun der Höhepunkt der FrĂŒhjahrsbepflanzung ĂŒberschritten ist. Zeit, um mit dem Pflanzen der ersten Sommerblumen anzufangen. Start war dieses Jahr bereits Ende April mit den Beeten auf dem Friedrichplatz. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto der vier Elemente. So ist die Gestaltung der Beete jeweils von einem Element inspiriert, beginnend mit der Erde direkt am Naturkundemuseum, gefolgt von Feuer im zweiten Beet und der Luft auf der gegenĂŒberliegenden Seite. Das Element Wasser findet sich als Abschluss dieser Reihe in Form des FontĂ€nenbeckens wieder.

180.000 Sommerblumen auf stÀdtischen Beeten

Insgesamt pflanzen die stĂ€dtischen GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtnern in den kommenden Wochen rund 180.000 Sommerblumen auf verschiedenen reprĂ€sentativen PlĂ€tzen und GrĂŒnflĂ€chen im gesamten Stadtgebiet. Alle Sommerblumen wurden bereits vor mehreren Monaten in der StadtgĂ€rtnerei kultiviert und angezogen. Allein knapp 40.000 davon sind in den nĂ€chsten Monaten im Stadtgarten zu bestaunen.

MusterbalkonkÀsten als Anregung

Wie jedes Jahr geben wieder zehn verschieden bepflanzte MusterbalkonkĂ€sten entlang des Zauns am Streichelzoo im Zoologischen Stadtgarten Ideen und Anregungen fĂŒr den eigenen Balkon. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Farbkombinationen. Seitlich angebrachte Texttafeln informieren ĂŒber die jeweils verwendeten Arten und Sorten.

Themenbeet "BlumenschĂ€tze aus SĂŒdafrika"

Und auch beim jĂ€hrlich wechselnden Themenbeet gibt es viel Neues zu entdecken. Unter dem Titel "BlumenschĂ€tze aus SĂŒdafrika“ werden teils weniger bekannte Arten aus dem aktuellen Sommerblumensortiment prĂ€sentiert, die sich insbesondere durch ihre oftmals bessere TrockenheitsvertrĂ€glichkeit auszeichnen.

Ob allerdings unter den gegebenen UmstĂ€nden die beliebte SommerblumenfĂŒhrung im Zoologischen Stadtgarten in diesem Sommer stattfinden kann, bleibt noch abzuwarten.

Trotzdem stehen den Besucherinnen und Besucher des Stadtgartens auch weiterhin Informationsmöglichkeiten in Form von Schautafeln und FaltblĂ€ttern wie beispielsweise im Rosen- und im Japangarten sowie am aktuellen Themenbeet, in diesem Jahr mit neuem Standort direkt am Duft- und Tastgarten gelegen, zur VerfĂŒgung.

zum Bild oben:
Mit viel Eifer und Engagement bereiten die stÀdtischen GÀrtnerinnen und GÀrtner die Beete auf die kommende Sommersaison vor.
Foto: GBA / Stadt Karlsruhe
 
 

Verschiedenes 
 
 
NABU: FlĂŒssiggas fĂŒr LKW ist gefĂ€hrlicher Irrweg
KrĂŒger: Staatliche Förderung fĂŒr LNG muss unverzĂŒglich eingestellt werden

Berlin, 12.05.2020 – Das Umweltbundesamt hat eine neue Studie zur Klimawirksamkeit von FlĂŒssiggas (LNG) als Kraftstoff fĂŒr LKW veröffentlicht. Passend dazu wird sich am Donnerstag der Deutsche Bundestag mit einer VerlĂ€ngerung der Maut-Befreiung fĂŒr gasgetriebene LKW befassen. Dazu kommentiert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

„FlĂŒssiggas ist keinesfalls geeignet, die Treibhausgasemissionen des StraßengĂŒterverkehrs zu senken. Vielmehr handelt es sich bei dieser Technologie um einen gefĂ€hrlichen Irrweg, der nicht weiter durch staatliche Förderung unterstĂŒtzt werden darf. Zu diesem Schluss kommen auch die Autoren der heute veröffentlichten Studie. Sie warnen vor einem technologischen Lock-in und fordern das Ende von KaufzuschĂŒssen, Maut-Ausnahmen und reduzierten Energiesteuern. Die umfassende Analyse bestĂ€tigt damit nochmals frĂŒhere Studienergebnisse, wonach die Emissionen von Gasmotoren etwa auf dem Niveau von Dieselmotoren liegen und keinesfalls zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs beitragen können. Statt hier sehenden Auges in eine Sackgasse zu manövrieren, sollte Bundesverkehrsminister Scheuer mit Nachdruck den Umstieg auf ElektromobilitĂ€t vorantreiben und batterieelektrische, Brennstoffzellen- und Oberleitungsantriebe fördern.“
 
 

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NABU: Stunde der Gartenvögel knackt 100.000-Teilnehmer-Marke
Deutlich weniger Blaumeisen gemeldet / Auch Star, GrĂŒnfink und Zaunkönig im Minus

Berlin, 12.05.2020 – Mindestens 120.000 Menschen haben das Muttertagswochenende genutzt, um Vögel in Garten, Park oder auf dem Balkon zu zĂ€hlen. Damit haben sich so viele wie noch nie zuvor an der 16. „Stunde der Gartenvögel“ vom NABU und seinem Bayerischen Partner, dem LBV, beteiligt. „Wir sind völlig ĂŒberwĂ€ltigt, das ist ein dickes Plus“, freut sich NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Im vergangenen Jahr hatten gut 76.000 Naturfreundinnen und- freunde teilgenommen. Da noch bis 18. Mai nachgemeldet werden kann, könnten es in diesem Jahr sogar noch doppelt so viele wie 2019 werden. „Das verstĂ€rkte Interesse an der heimischen Natur durch die Corona-Krise und das beunruhigende Blaumeisensterben haben deutlich mehr Menschen bewegt, bei unserer VogelzĂ€hlung mitzumachen“, vermutet Miller.

Im Mittelpunkt des Interesses der diesjĂ€hrigen ZĂ€hlung stand die Blaumeise. Seit Anfang MĂ€rz waren beim NABU vermehrt Berichte ĂŒber kranke und tote Blaumeisen eingegangen. Bis heute registrierte der NABU 19.000 solcher Meldungen, die 35.000 verstorbene Vögel betreffen. Als Ursache wurde inzwischen das Bakterium Suttonella ornithocola identifiziert, das offensichtlich ausschließlich bei Meisenarten LungenentzĂŒndungen verursacht. Die in Deutschland bisher einmalige Vogel-Epidemie flaut seit Ende April deutlich ab. „Bundesweit betrachtet sind 22 Prozent weniger Blaumeisen pro Garten gemeldet worden“, berichtet NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Statt 2,16 Blaumeisen pro Meldung sind es in diesem Jahr nur noch 1,66 – mit Abstand der niedrigste Wert seit Beginn der ZĂ€hlungen im Jahr 2005.

Um herauszufinden, ob der RĂŒckgang wirklich auf das Konto der Epidemie geht, haben die Forscher fĂŒr jeden Landkreis die VerĂ€nderungen der Blaumeisenzahlen mit der Anzahl der Meldungen kranker Meisen verglichen. Es ergab sich ein eindeutiger Zusammenhang. „Je mehr Berichte toter Meisen aus einem Landkreis bei uns ankamen, desto grĂ¶ĂŸer waren dort auch die BestandsrĂŒckgĂ€nge“, so Lachmann. „Wir können davon ausgehen, dass ein RĂŒckgang von mindestens vier Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr direkt auf das diesjĂ€hrige Blaumeisensterben zurĂŒckzufĂŒhren ist.“ Bei einem Gesamtbestand von etwa 7,9 Millionen erwachsenen Blaumeisen, den der jĂŒngste offizielle Bericht zur Lage der Vogelwelt ausweist, wĂ€re das eine GrĂ¶ĂŸenordnung von ungefĂ€hr 300.000 an der Krankheit verstorbenen Blaumeisen.

Im Durchschnitt konnten die Teilnehmer der Aktion in diesem Jahr innerhalb einer Stunde knapp 31 Vogelindividuen von gut elf verschiedenen Arten entdecken, bestimmen und melden. Wie immer in den letzten Jahren war dabei der Haussperling mit 5,3 Vögeln pro Garten der hĂ€ufigste Gartenvogel. In den frĂŒhen Jahren der Aktion konnte die Amsel den Spatz dreimal ĂŒberflĂŒgeln. Doch seit dem Aufkommen des Usutu-Virus vor zehn Jahren nehmen die Amselzahlen ab. Immerhin konnte sie in diesem Jahr mit 2,91 Vögeln pro Garten das Ergebnis des Vorjahres halten. Wie in jedem Jahr ist die Amsel aber weiterhin Deutschlands zuverlĂ€ssigster Gartenvogel: Sie wurde in 94 Prozent aller GĂ€rten innerhalb einer Stunde gesehen.

Große Verlierer dieses Jahres sind neben der Blaumeise auch der Star und – wie schon in den Vorjahren – der GrĂŒnfink. Auch beim kleinen Zaunkönig sinken die Zahlen konstant von Jahr zu Jahr.

Bei den grĂ¶ĂŸten Sorgenkindern unter den Siedlungsvögeln, Mehlschwalbe und Mauersegler wiederholten sich die katastrophalen Ergebnisse der Vorjahres zum GlĂŒck nicht, aber sie sind weiter weit entfernt von frĂŒheren Bestandszahlen.

Zu den Gewinnern zĂ€hlen vor allem Ringeltaube und TĂŒrkentaube, die beide ihr bisheriges Bestergebnis einfliegen. Auch bei EichelhĂ€her und Buntspecht ist kein Ende des zunehmenden Trends in Sicht.

Beobachtungen können nach bis zum 18. Mai am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Das funktioniert auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhÀltlich unter www.NABU.de/vogelwelt.

Aktuelle ZwischenstÀnde und Ergebnisse sind auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Wer Lust bekommen hat, weiter zu zÀhlen, kann sich schon einmal den 29. Mai merken. Dann startet die nÀchste Citizen-Science-Aktion des NABU, der Insektensommer.
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Wiedereröffnung fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten
See im Kurpark / Foto: presse
 
Wiedereröffnung fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten
Ab Montag, 18. Mai, Wiedereröffnung „CafĂ© am See“ mit Übungsgolf-Anlage und Kinderspielplatz

BAD KROZINGEN. Aufgrund COVID-19 mussten alle 3 Bereiche geschlossen bleiben. Trotzdem bleibt die wichtigste hygienische Regel Abstand zu halten, bestehen. SitzplĂ€tze fĂŒr das CafĂ© sind nur draußen möglich.

Das GebĂ€ude wurde neu gestrichen und die Übungsgolf-Anlage mit 4 neuen Attraktionen versehen. Darunter auch Bahnen mit recht hohem Schwierigkeitsgrad. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 13 bis 19 Uhr, und Samstag/Sonntag, 12 bis 19 Uhr. Nachdem der Landwirt und SchĂ€fer den Naturpark gemĂ€ht hat, ist auch das neue DiscGolf mit 9 Bahnen wieder gut bespielbar, teilt die Kur und BĂ€der GmbH mit.

Neben dem „CafĂ© am See“ wird auch das „CafĂ© SahnehĂ€uble“ neben dem Haupteingang „Vita Classica“, der Weinbrunnen beim alten Bad-CafĂ©, das Kurhaus Bad Krozingen sowie das Restaurant „Hotel Eden“ den gastronomischen Betrieb StĂŒck fĂŒr StĂŒck aufnehmen. Auch hier ist die wichtigste Regel, Abstand zu halten. Die Gastronomen freuen sich auf viele GĂ€ste und gutes Wetter.

Alle Infos ĂŒber 30 Bad Krozinger Gastronomiebetriebe sind auf www.bad-krozingen.info oder telefonisch ĂŒber die Tourist-Information, 07633 4008-163, zu erhalten.
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Freiburg: In den stĂ€dtischen Brunnen fließt wieder Wasser
Das Wasser plĂ€tschert wieder: Das Garten- und Tiefbauamt hat damit begonnen, die Brunnen im Stadtgebiet in Betrieb zu nehmen – einen Monat spĂ€ter als gewohnt.

Da auf SpielplĂ€tzen weiterhin Abstand und Vorsicht geboten sind, werden die Pumpen und FontĂ€nen dort vorerst nicht montiert oder angestellt. Auch andere FontĂ€nefelder, wie das am Platz der Alten Synagoge, bleiben vorerst trocken. In den Brunnen auf öffentlichen PlĂ€tzen, in GrĂŒnanlagen und an Straßen fließt das Wasser aber demnĂ€chst wieder.

Auch der Synagogenbrunnen ist seit letztem Mittwoch in Betrieb. Bei großen Umlaufbrunnen wie diesem oder dem am Fahnenbergplatz, am Karlsplatz oder am Tennenbacher Platz dauert es mehrere Tage, um die WinterverschlĂŒsse abzubauen, die Pumpen einzubauen und die Wasserreservoirs zu fĂŒllen.

Schneller geht es bei den rund hundert Fließbrunnen, bei denen ein Team der Stadtreinigung das Garten- und Tiefbauamt unterstĂŒtzt. Verzögerungen gibt es nur dort, wo der Winter SchĂ€den hinterlassen hat.
 
 

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Lasten der Corona-Krise gerecht verteilen
vzbv fordert Entlastung von Versicherten und in der Pflege

Die BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie wird auch kĂŒnftig hohe Kosten fĂŒr Wirtschaft, Gesellschaft und jeden Einzelnen nach sich ziehen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, die Lasten gerecht zu verteilen. Deshalb sollten gesamtgesellschaftliche Aufgaben, insbesondere die vorgesehenen umfangreichen Testungen, aus Steuermitteln finanziert werden. Außerdem benötige die hĂ€usliche Pflege dringend stĂ€rkere UnterstĂŒtzung; die vorgesehen Regelungen reichen aus Sicht des vzbv nicht aus. Der Bundestag berĂ€t heute in erster Lesung das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“.

„Dass die ergriffenen Maßnahmen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie nun schnell ergĂ€nzt und weiterentwickelt werden, ist zweifellos richtig“, so Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv. „Wir mĂŒssen aber genau hinschauen, wo die Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung enden, um die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nicht einseitig zu belasten.“ Bereits jetzt sei absehbar, dass die Versicherten in den kommenden Jahren mit erheblich steigenden BeitrĂ€gen zur gesetzlichen Krankenversicherung rechnen mĂŒssen. „Die vorgesehenen umfangreichen Tests sollten aus Steuermitteln finanziert werden“, so MĂŒller weiter..
 
 

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Lachen in der Krise
Clown-Visite / Foto: Veranstalter
 
Lachen in der Krise
Im Haus Schloßberg melden sich die ROTE NASEN Clowns aus dem “Home Office“ zurĂŒck

Gute Nachrichten in schweren Zeiten: Die Clowns des Vereins ROTE NASEN Deutschland e.V. melden sich aus dem “Home Office“ zurĂŒck und besuchen die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Schloßberg. Mit ihrer Clown-Visite ĂŒber das Fenster zauberten Madame Lulu (Lucie Betz) und Dieter Löffler alias „Herr Schnepfle“ ein LĂ€cheln in das Gesicht der Seniorinnen und Senioren im Pflegeheim. Mit entsprechendem Abstand und Hygieneregeln werden die Clown-Visiten ab sofort wieder wöchentlich aufgenommen.

Lachen ist gerade in Krisenzeiten wie diesen sehr wichtig, so die Botschaft der Clowns. FĂŒr die Senioreneinrichtung ist es elementar, den Bewohnerinnen und Bewohnern auch wĂ€hrend der Corona-Pandemie ein möglichst abwechslungsreiches Programm zu bieten. „Die ROTE NASEN Clowns muntern unsere pflegebedĂŒrftigen Bewohnerinnen und Bewohner auf und kommen seit 2016 regelmĂ€ĂŸig in unser Haus. Seit 2018 haben wir die zunĂ€chst rein spendenbasierte Arbeit ĂŒber ROTE NASEN organisieren können, deren Arbeit wir sehr schĂ€tzen und die unsere Clown-Visiten weiter professionalisiert haben“, so Heimleiterin Isabel Schweier.

Reinhard Horstkotte, kĂŒnstlerischer Leiter von ROTE NASEN betont: „Gerade in diesen Zeiten sind Clowns wichtig. Denn Sie tun alles um mit Ihrem Publikum in Kontakt zu sein und auch bei einem Mindestabstand von 1,50 die Herzen zu erreichen.“

Die Visiten werden durch die Debeka Betriebskrankenkasse finanziert. Besonders die Grundkompetenz der Clowns, kreativ zu sein, zu improvisieren und sich jederzeit der Situation anzupassen, die entsteht, wird in dieser Zeit besonders abgefragt und hilft unglaublich weiter. Das Lachen war ĂŒber die Balkone hinweg auch von drinnen deutlich zu hören!
 
 

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Freiburg: Änderung der MĂŒllabfuhr wegen Christi Himmelfahrt
Wegen des Feiertages Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 21. Mai, verschieben sich die nachfolgenden Abfuhrtermine auf Freitag und Samstag. Dies betrifft die Entleerung der grauen, braunen und grĂŒnen Tonnen und die Abholung der gelben SĂ€cke.

Der Recyclinghof in Haslach und die Abfall-Umschlagstation am Eichelbuck bleiben am 21. Mai geschlossen.
 
 

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Stille Örtchen in Freiburg
Alle stÀdtischen Toilettenanlagen sind jetzt geöffnet

Das öffentliche Leben blĂŒht allmĂ€hlich wieder auf. Die BĂ€ume schlagen aus, die Menschen gehen raus, und einige stellen sich bald die Frage nach dem nĂ€chstgelegenen stillen Örtchen. Nun weist das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement (GMF) darauf hin, dass alle 13 öffentlichen Toilettenanlagen in Freiburg – teils wieder, teils weiterhin – zu den bekannten Zeiten geöffnet sind.

Das Stichwort „Aufwartung“ bedeutet, dass Reinigungspersonal die Toilettenanlagen zu vereinbarten Uhrzeiten vor Ort betreut und nach Bedarf reinigt. Die Aufwartung findet von Montag bis Samstag statt, nicht an Sonn- und Feiertagen.

Innenstadt
Die Toiletten in der Turmstraße, gegenĂŒber vom Colombi-Hotel, öffnen tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: Mo-Sa 11 bis 18 Uhr.
Die Toiletten in der Bertoldstraße, gegenĂŒber der Buchhandlung Rombach, öffnen tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: Mo-Sa 11 bis 18 Uhr.
Die Toiletten am MĂŒnsterplatz öffnen tĂ€glich von 6 bis 21 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: 8 bis 12 Uhr.
Die Toiletten am Augustinerplatz, gegenĂŒber vom Museum Natur und Mensch, öffnen tĂ€glich 10 bis 1 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: 15 bis 1 Uhr. (Zwischen dem 1. November und dem 30. April schließt diese Anlage tĂ€glich um 22 Uhr.)
Die Toiletten am Karlsplatz öffnen tÀglich von 7 bis 22 Uhr. Aufwartung: 9 bis 17 Uhr.
Die Toiletten im Stadtgarten öffnen tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr. (Zwischen dem 1. November und dem 31. MĂ€rz schließt diese Toilettenanlage tĂ€glich um 19 Uhr.)

Die Toiletten am StĂŒhlinger Kirchplatz sind derzeit wegen der Sanierung der StadtbahnbrĂŒcke geschlossen.

Außenbereich
Die Toiletten an der Endhaltestelle GĂŒnterstal öffnen ganzjĂ€hrlich tĂ€glich von 9 bis 20 Uhr.
TĂ€glich von 9 bis 22 Uhr geöffnet sind die Toiletten an der Ostseite des Seeparks (bis Ende Oktober) und am BĂŒrgerhaus Seepark (ganzjĂ€hrlich).
Die Toiletten am Moosweiher in Landwasser öffnen bis Ende Oktober tÀglich von 10 bis 21 Uhr.
Die Toiletten in Tiengen sind vom 15. Mai bis zum 15. Oktober rund um die Uhr geöffnet.
FĂŒr die öffentlichen Toiletten im DietenbachgelĂ€nde ist der Freiburger FC zustĂ€ndig.

In der Innenstadt sind alle Toilettenanlagen bis auf Bertoldstraße und StĂŒhlinger Kirchplatz behindertengerecht ausgestattet. Im Außenbereich gilt dies fĂŒr die WCs an der Ostseite des Seeparks.
 
 

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„Grenznahe GRÜNE“ fordern zeitnahe Öffnung der Grenze ins Elsass
BĂŒndnis 90 / Die GRÜNEN, die Kreistagsfraktion im Landkreis Emmendingen, die Stadtratsfraktion Endingen und der Kreisverband stehen fĂŒr die Menschen, die in der europĂ€ischen Herzregion am Oberrhein leben und arbeiten. Gerade wir als EuropĂ€erinnen und EuropĂ€er fordern jetzt die schnelle Öffnung der europĂ€ischen Grenzen und hier bei uns die Öffnung der Grenze nach Frankreich ins Elsass.

Am Anfang der Corona-Krise wurde von der Politik auf allen Ebenen erstaunlich und erfreulich Vieles gut und richtig gemacht und auch die Abriegelung zum Risikogebiet Elsass war ein leider notwendiger Schritt. Doch diese erste Phase ist vorbei, das Robert-Koch-Institut weist keine Risikogebiete mehr aus. Jetzt mĂŒssen wir darauf achten, dass Europa keinen bleibenden Schaden nimmt.

Europa lebt vom Austausch und von offenen Grenzen. Doch nicht nur die Wirtschaft wird von den Grenzschließungen beeintrĂ€chtigt, sondern vor allem auch die Menschen, die dies- und jenseits der Grenze leben, lieben und arbeiten, leiden unter den nicht mehr nachvollziehbaren Grenzschließungen- und kontrollen. Das geeinte Europa der Menschen darf nicht auf Dauer geschwĂ€cht werden – diejenigen, die seit Jahren den europĂ€ischen Gedanken leben, mĂŒssen ihr Recht auf PersonenfreizĂŒgigkeit umgehend zurĂŒckerhalten, und Familien im Grenzgebiet muss wieder ein vorsichtiges Miteinander ermöglicht werden.

Wichtige Wurzeln der GRÜNEN im Landkreis Emmendingen liegen in den lang zurĂŒckliegenden KĂ€mpfen gegen das Bleichemiewerk in Marckolsheim (F) und im Wyhler Wald. Schon 1975 ging es nicht nur um den Schutz der Menschen und um die Ökologie, sondern schon damals wurde der europĂ€ische Traum vom grenzenlosen Europa der Menschen getrĂ€umt und erkĂ€mpft. Keiner hat diesen Traum damals so deutlich ausgedrĂŒckt wie François Brumpt: in seinem Lied "Mir keije mol d GrĂ€nze ĂŒber de HĂŒfe und danze drum erum".

Corona darf Europa keinen dauerhaften Schaden zufĂŒgen. Das alles ist Grund genug, von der Bundesregierung eine schnelle Grenzöffnung zu fordern.

Axel Mayer, Endingen, (fĂŒr die Kreistagsfraktion im Landkreis Emnmendingen)
Ronald Linder, Endingen, (fĂŒr die Stadtratsfraktion in Endingen)
RĂŒdiger Tonojan, Denzlingen (fĂŒr den Kreisverband Emmendingen)
 
 

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Wenn ErdmĂ€nnchen fĂŒr SĂŒdkorea hibbeln
Alpakas auf dem Mundenhof (c) Stadt Freiburg
 
Wenn ErdmĂ€nnchen fĂŒr SĂŒdkorea hibbeln
Mundenhof-Tiere sind begehrte GĂ€ste bei Videokonferenzen

Tiere vom Mundenhof als strubblige Teilnehmer einer Videokonferenz? Selten fand ein Angebot der Stadtverwaltung auf Anhieb ein mehrstimmigeres Medien-Echo als diese Idee aus dem Freiburger Tier-Natur-Erlebnispark mitten im Corona-Lockdown (PM im Anhang). In den ersten zwei Tagen nach seiner Bekanntgabe gab es dazu ĂŒber 20 Presseanfragen, vom Fernsehsender RTL bis zur Evangelischen Nachrichten-Agentur EPD.

Doch auch bei der Zielgruppe des Angebots – den Veranstaltern von Videokonferenzen – hat sich herumgesprochen, dass es erfrischend sein kann, auf dem Bildschirm nicht nur in die Gesichter der Kolleginnen und Kollegen zu schauen, sondern auch mal ins Antlitz eines Wollschweins oder einer WasserbĂŒffelin.

Nach zwei Wochen zieht der Mundenhof eine erfreuliche Zwischenbilanz. Bisher liefen fĂŒnf Videokonferenzen erfolgreich ab. Dabei waren die Mundenhoftiere bei Schulklassen zugeschaltet, bei einer Geburtstagsfeier, einer BeschlĂ€ge-Firma und einer Gemeinderats-Besprechung. Technische Probleme, die es anfangs beim Ton gab, sind ĂŒberwunden. Das Feedback der menschlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg positiv.

Vor der Kamera standen in diesen Konferenzen Alpakas, ErdmÀnnchen (je zwei Mal) und WollsÀue. Einige Tiere legten ihre Rolle hibbelig oder glotz/schmatzend an, andere gaben sich entspannt-minimalistisch.

Mindestens sechs weitere Meetings sind in der Warteschleife. Unter anderem ist ein Video-Meeting nach SĂŒdkorea in Planung, auch wenn dabei wegen der Zeitverschiebung eine der beiden Seiten wohl nicht ihre Tagesform erreichen wird.

Die Spendensumme, die der Mundenhof durch seine Video-Idee erzielt, nĂ€hert sich der Vierstelligkeit. Dank des großen Einsatzes von Paul Zimpfer, der seinen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) am Hof leistet und beri dieser Aktion vom FÖJ-ler Finn Reimold unterstĂŒtzt wird, ist die Zuschaltung inzwischen nach Absprache ĂŒber diverse Videokonferenz-Dienste möglich (anfangs ging es nur ĂŒber GoToMeeting).

Auch wenn der Mundenhof seit Mittwoch seine Pforten wieder geöffnet hat, wird die erfolgreiche Aktion fortgesetzt. Auch nach dem ursprĂŒnglich angekĂŒndigten Schluss-Termin 11. Mai kann es gegen Spenden ab 250 Euro noch Videokonferenzen mit Tieren geben.
 
 

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Karlsruhe soll wieder blĂŒhen
Kostenlose SamentĂŒten werden auf WochenmĂ€rkten verteilt

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr setzen der Karlsruher Blumengroßmarkt und die Karlsruher WochenmĂ€rkte ihre Aktion "Wir lassen Karlsruhe blĂŒhen" fort. Allen Blumen- und HonigstĂ€nden auf den WochenmĂ€rkten werden 15.000 SamentĂŒten mit aufgedruckten Sammelbildern zum kostenlosen Verteilen an die Kundschaft zur VerfĂŒgung gestellt. Mit vier regionalen Mischungen in vier verschiedenen Designs sollen nicht nur die Bienen, sondern alle Insekten und Vögel auf ihrer Nahrungssuche unterstĂŒtzt und damit geschĂŒtzt werden.

Der Blumengroßmarkt Karlsruhe bedient den Blumenfachhandel seit 1967 auf dem GroßmarktgelĂ€nde der Stadt Karlsruhe mit Topfpflanzen und Schnittblumen aus ĂŒberwiegend regionaler Produktion in hoher QualitĂ€t. Zu den Kunden gehören unter anderem GĂ€rtnereien, PflanzengeschĂ€fte und WochenmarkthĂ€ndler.
 
 

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Karlsruhe schickt Botschaft der Freundschaft nach Krasnodar
OB schreibt an russische Partnerstadt zum 75. Jahrestag des Kriegsendes

Zum 75. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945, die das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bedeutete, schickt Karlsruhe ein Signal des Friedens und der Freundschaft nach Krasnodar. In seiner Botschaft, in der er auch an das Leid erinnert, das Deutsche ĂŒber ganz Europa, vor allem auch Russland gebracht hatten, versichert OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup seinem russischen Amtskollegen Evgeny A. Pervyshov die SolidaritĂ€t der Karlsruherinnen und Karlsruher mit der Partnerstadt.

"Im Bewusstsein unserer bitteren Erfahrungen", schreibt der OB, "wollen wir die Gegenwart und Zukunft mit aller Kraft politisch verantwortungsvoll gestalten, um der Freiheit und dem Frieden in der Welt zu dienen". Mentrup: "Gemeinsam mit den Menschen in Krasnodar, denen wir aus tiefstem Herzen verbinden sind, werden wir weiter BrĂŒcken der Freundschaft zwischen Ost und West bauen."
 
 

Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: Gemeinsam Stimme fĂŒr Europa erheben
Foto: Stadt Karlsruhe/SAM
 
Karlsruhe: Gemeinsam Stimme fĂŒr Europa erheben
Am Europatag auf Balkonen und an Fenstern die Europahymne singen und spielen

In der Europastadt Karlsruhe die Stimme krĂ€ftig fĂŒr Europa erheben: Darum geht es am Samstag, 9. Mai, um 18 Uhr beim gemeinsamen Singen und Spielen der Europahymne vom heimischen Balkon oder Fenster aus. Ob mit Gesang, Trompete, Cello oder Gitarre: Der KreativitĂ€t bei der Wahl des passenden Instruments sind keine Grenzen gesetzt.

"Diese Musik aus Fenstern und von Balkonen zeigt sich europaweit als Geste mit besonderer Symbolkraft. Seien auch Sie am Europatag bei dieser gemeinschaftlichen Aktion dabei: Schmettern fĂŒr Europa!", ruft OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup die Karlsruherinnenn und Karlsruher auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Einige musikalische Kostproben wurden bereits bei der Stadt eingereicht.

Die Aktion ist Teil des Europatags 2020 unter dem Motto "Karlsruhe in Europa: Wir halten zusammen!"

zum Bild oben:
HYMNE SCHMETTERN: Ob mit Trompete oder Gesang: Am Samstag 9. Mai um 18 Uhr heißt es: „Die Stimme fĂŒr Europa erheben“.
Foto: Stadt Karlsruhe/SAM
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E-Book-ReaderGroße: Unterschiede bei den Extras
Amazon Kindle gegen Tolino & Co.: Zwei Systeme konkurrieren um die Leser digitaler BĂŒcher. Die E-Book-Reader beider Systeme schneiden im Test gut ab. Doch sie unterscheiden sich in der Ausstattung. Einige punkten mit vielen Extras wie zum Beispiel UmblĂ€ttertasten, LinkshĂ€ndermodus und Wasserschutz. Die Stiftung Warentest hat fĂŒr die Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test ï»żneun E-Book-Reader sowie zwei Leseapps geprĂŒft und zeigt, welche GerĂ€te und welche Lesewelt am besten zur Leserin oder zum Leser passen.

E-Book-Reader bieten einen hohen Lesekomfort, die BĂŒcher werden jedoch nur schwarz-weiß dargestellt. Nutzer von Amazon Kindle E-Book-Readern können E-Books fast nur bei Amazon kaufen, kopiergeschĂŒtzte Titel nicht weitergeben und auch keine BĂŒcher in der Bibliothek leihen. Die Lesewelt von Tolino, Pocketbook und Kobo bietet da mehr Freiheiten.

Die Preise der Reader im Test reichen rund 90 bis 300 Euro. Den meisten Lesespaß bereitet ein Reader von Tolino. Das große Display besticht mit toller BildqualitĂ€t und der Reader bietet zahlreiche Extras, ist jedoch mit 298 Euro das teuerste GerĂ€t im Test. Die beiden Preis-Leistungs-Sieger sind dagegen kompakter und kosten nur rund 140 bis 160 Euro.

Die Leseapps fĂŒr Tablets und Handys im Test sind nur befriedigend, sie funktionieren zwar gut, sind jedoch nicht so komfortabel. Der Bildschirm lĂ€sst sich in der Sonne schlecht ablesen, Tablets sind meist auch schwerer als E-Book-Reader, Mails und andere Nachrichten lenken von der BuchlektĂŒre ab.

Der Test findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/e-book-reader abrufbar.
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Stadtbahnausbau 2030
Stadtbahnausbau Neue Messe / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Stadtbahnausbau 2030
Verwaltung schlĂ€gt Ausbauprogramm fĂŒr die nĂ€chsten zehn Jahre vor

Vier Projekte in erster PrioritÀt:

StadtbahnverlÀngerung Littenweiler, Stadtbahn Dietenbach, Stadtbahn Messe 2.BA, und Machbarkeitsstudie Stadtbahn St. Georgen

Stadt will höhere Förderquoten von Bund und Land nutzen

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: Die MobilitĂ€tswende darf nicht ins Stocken geraten – gerade in einer wachsenden Stadt wie Freiburg. Deshalb mĂŒssen wir jetzt die nĂ€chsten PrioritĂ€ten klĂ€ren und den weiteren Ausbau der Stadtbahnen planen. Wir gestalten damit die Zukunft unserer Stadt.

Im vergangenen Jahrzehnt hat die Stadt Freiburg ein umfangreiches Programm beim Bau neuer Stadtbahnlinien realisiert. Die Investitionen umfassten den Umbau der Linien Habsburger Straße, der Schwarzwaldstraße, die VerlĂ€ngerung der Stadtbahn ZĂ€hringen, den Bau der Stadtbahn Rotteckring sowie den ersten Bauabschnitt der Messelinie. Dazu gehört ebenso der Bau der Stadtbahn Waldkircher Straße, die in der zweiten JahreshĂ€lfte 2020 beginnt. Damit ist das alte Ausbauprogramm erfolgreich abgeschlossen.

Das umfangreiche Freiburger Stadtbahnnetz hat einen großen Beitrag zur klimafreundlichen MobilitĂ€t in den letzten Jahren geleistet. Um die Verkehrswende weiter voranzutreiben, muss nun das Programm fĂŒr die kommenden zehn Jahre aufgestellt werden. Die Rathausspitze ist ĂŒberzeugt, dass weitere Straßenbahnplanungen nötig sind. HierfĂŒr macht die Verwaltung nun einen Vorschlag, der am 27. Mai im Gemeinderat beschlossen werden soll.

Trotz der aktuell schwierigen UmstÀnde durch die Corona-Krise sollten dringende politische Vorhaben der Stadtpolitik nicht aus dem Blick verloren werden. Dazu gehört auch der Ausbau der Stadtbahnlinien, wie OB Horn heute in einem PressegesprÀch deutlich machte:

„Die umweltfreundliche Verkehrswende darf nicht ins Stocken geraten. Gerade in unserer wachsenden Stadt mĂŒssen wir weiter an der Zukunft unserer Stadt arbeiten. Und zwar stets auch im Hinblick auf Klimawende und nachhaltige MobilitĂ€t. Deshalb schlagen wir dem Gemeinderat ein Rahmenkonzept fĂŒr den weiteren Stadtbahnausbau fĂŒr die nĂ€chsten zehn Jahre vor.“ In dem Konzept sollen PrioritĂ€ten politisch festgelegt und die Zeitschiene der nĂ€chsten Planungsschritte geklĂ€rt werden, so OB Horn. Das vorgelegte Paket ersetze aber weder konkrete BeschlĂŒsse zum Bau von Stadtbahnlinien noch den Beschluss ĂŒber deren Finanzierung. Dementsprechend mĂŒsse die Finanzierbarkeit fĂŒr jedes dieser Projekte durch gesonderte BaubeschlĂŒsse sichergestellt werden.

Und BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: „Angesichts der großen verkehrs- und klimapolitischen Herausforderungen mĂŒssen wir beim Stadtbahnausbau weiter voran gehen. Wir brauchen auch Klarheit fĂŒr die nĂ€chsten Jahre, damit wir jetzt die weitere Planung und Umsetzung von Stadtbahnlinien in Angriff nehmen können.“ Zumal Bund und Land die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs deutlich aufgestockt haben, wie BĂŒrgermeister Haag weiter ausfĂŒhrt. „Der Bund hat angekĂŒndigt, die Mittel in den nĂ€chsten Jahren zu versechsfachen und auch das Land habe die Mittel deutlich erhöht, um die Verkehrswende zu schaffen. Neben dem zusĂ€tzlichen Geld sind auch höhere Förderquoten zugesagt. Diese deutlich verbesserten Bedingungen mĂŒssen wir jetzt nutzen.“

Die VorstĂ€nde der Freiburger Verkehrs AG (VAG) Stephan Bartosch und Oliver Benz fĂŒhren dazu aus: „Nachhaltige Verlagerungseffekte der MobilitĂ€t weg von der Straße lassen sich durch den Ausbau der schnellen, leistungsstarken und umweltfreundlichen Schiene erreichen. Das belegen alle Neubaustrecken der vergangenen Jahre auf eindrucksvolle Art und Weise. Außerdem geht mit Stadtbahnneubauten auch stets eine stĂ€dtebauliche Erneuerung bestehender Quartiere einher.“

Die Verwaltung schlÀgt nun folgende vier Projekte in der ersten PrioritÀt und der groben Angabe von Bauzeiten vor:

 StadtbahnverlĂ€ngerung Littenweiler (Bauzeit 2024-2026)

Als erstes soll die Stadtbahn Littenweiler bis zum Kappler Knoten verlĂ€ngert werden, weil sie noch vor dem Bau des Stadttunnels fertiggestellt sein muss. Der Bau des Stadttunnels wird den Verkehr im Dreisamtal insbesondere auf der B31 drastisch einschrĂ€nken. Deshalb ist eine Entlastung durch die Linie 1 bis Kappler Knoten mit Bau eines Park&Ride-Platzes von besonderer Bedeutung. Der Bebauungsplan aus dem Jahr 2006 muss hierfĂŒr ĂŒberarbeitet werden. Als regional bedeutsame Stadtbahnstrecke kann die StadtbahnverlĂ€ngerung durch den Zweckverband Regio-Nahverkehr (ZRF) mitfinanziert werden. Ein Baubeginn scheint momentan im Jahr 2024 und eine Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2026 möglich.

 Stadtbahn Dietenbach (Bauzeit 2025-2027)

Die Stadtbahn Dietenbach soll als neues Projekt in das Stadtbahnausbauprogramm aufgenommen werden. Der beschlossene neue, innovative Stadtteil beinhaltet ein nachhaltiges MobilitĂ€tskonzept und ist insofern nicht ohne die Anbindung einer Stadtbahnlinie denkbar. Das stĂ€dtebauliche Konzept fĂŒr den neuen Stadtteil sieht den Stadtbahnanschluss als VerlĂ€ngerung der Rieselfeld-Linie vor. Derzeit ist von einem Baubeginn im Jahr 2025 und von einer Inbetriebnahme frĂŒhestens im Jahr 2027 auszugehen.

 Stadtbahnmesse 2.BA (2027-2029)

Der 2. Bauabschnitt der „Stadtbahn Messe“ ist eine Verbindung zwischen Fahnenbergplatz und Breisacher Straße und stellt eine wichtige ErgĂ€nzung des Stadtbahnnetzes dar. Zum einen wird dadurch die durch mehrere Linien stark belastete Achse ĂŒber die HauptbahnhofbrĂŒcke entlastet. Gleichzeitig wird der Hauptbahnhof als zentrale Drehscheibe im regionalen ÖPNV auf der Nordseite zusĂ€tzlich erschlossen. Im Jahr 2023 soll eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden, ein Baubeginn wĂ€re perspektivisch 2027 möglich. Eine Fertigstellung ist frĂŒhestens 2029 denkbar.

 Machbarkeitsstudie Stadtbahn St. Georgen

Der Stadtteil St.Georgen ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Freiburgs ohne direkten Anschluss an das Stadtbahnnetz. Seit den 90er Jahren ist diese Linie im GesprĂ€ch und sie ist sowohl im Verkehrsentwicklungsplan als auch im FlĂ€chennutzungsplan grundsĂ€tzlich enthalten. Bislang gibt es verschiedene Trassenvarianten, fĂŒr die Vorhaltetrassen freigehalten werden.
Um einen Schritt nÀher zur Planung zu kommen, soll zunÀchst eine Machbarkeitsstudie im Jahr 2021 klÀren, welche Trassenvarianten weiterverfolgt werden. Damit kann dann auch geklÀrt werden, welche Trassen zur weiteren stÀdtebaulichen Entwicklung freigegeben werden können.


 Planungsmittel 2021 und 2022

FĂŒr die Haushaltsjahre 2021 und 2022 sollen Planungsmittel fĂŒr Stadtbahn Littenweiler und fĂŒr die Machbarkeitsstudie St.Georgen in Höhe von 600 000 Euro berĂŒcksichtigt werden. Die Planungsmittel fĂŒr die Stadtbahn Dietenbach von 300 000 Euro fĂŒr die Jahre 2021 und 2022 sind bereits in der Kosten- und Finanzierungsrechnung des Stadtteils Dietenbach enthalten.

Die ZuschĂŒsse können bis zu einer Maximalförderung von 95 Prozent der zuwendungsfĂ€higen Kosten nach den neuen Förderrichtlinien betragen. Da die VAG ihren Finanzierungsanteil nicht aus höheren Einnahmen kompensieren werden kann, muss der stĂ€dtische Haushalt diese Mittel fĂŒr die VAG bereitstellen. Bereits jetzt werden Verluste der VAG ĂŒber die Querfinanzierung der Stadtwerke GmbH abgefedert. Die VorstĂ€nde der VAG, Stephan Bartosch und Oliver Benz, verweisen in diesem Zusammenhang auf die Steigerung des Leistungsangebots der VAG in den vergangenen Jahren: „Unser Angebot ist in den letzten fĂŒnf Jahren durch den Stadtbahnausbau um ein Viertel gewachsen, die BeförderungskapazitĂ€ten um 20 Prozent. Wir tragen damit in hohem Maße zur umwelt- und klimafreundlichen MobilitĂ€t in Freiburg bei.“

Zum Abschluss betonte OB Horn noch einmal das wichtige Signal, das von einem Beschluss des Stadtbahnausbaus 2030 ausgehen soll: „Damit hĂ€tten wir eine klare Auftragslage fĂŒr die weiteren Planungsschritte sowie eine gute Grundlage fĂŒr die anstehenden Aufgaben beim Stadtbahnausbau in diesem Jahrzehnt. Das Paket ist ein Grundstein fĂŒr unser ambitioniertes Freiburger MobilitĂ€tskonzept 2030 und bedeutet einen wichtigen Schritt fĂŒr eine klimafreundliche, attraktive MobilitĂ€t in unserer Stadt.“
 
 

Verschiedenes 
 
 
Lockerungen beim GrenzĂŒbertritt dringend gefordert!
TechnologieRegion Karlsruhe appelliert an Bundesinnenminister Seehofer

Karlsruhe, 8. Mai 2020. Zahlreiche Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH aus Politik und Wirtschaft haben heute an die Bundesregierung fĂŒr eine schnelle Lockerung bei GrenzĂŒbertritten appelliert.

In einem Schreiben, initiiert von Stadt und Landkreis Rastatt, an Bundesinnenminister Horst Seehofer erklĂ€ren sie, die Grenzkontrollen zur EindĂ€mmung der Corona-Pandemie seien anfangs mit den unterschiedlichen Infektionszahlen in Deutschland und Frankreich begrĂŒndbar gewesen. Nachdem sich Übertragungswerte und InfektionsverlĂ€ufe zwischenzeitlich aber angeglichen hĂ€tten, sei das nicht mehr nachvollziehbar.

„FĂŒr unsere französischen Freunde, die oftmals in kritischen Infrastrukturen und an systemrelevanten Positionen in Deutschland arbeiten, besteht ein mit Geldstrafen belegtes Verbot in Deutschland einzukaufen, erklĂ€ren die Unterzeichner. „Auch die Einreisekontrollen fĂŒhren in Teilen der TechnologieRegion Karlsruhe bei französischen Berufspendlern zu weiterhin unzumutbar langen Wartezeiten.“

Über diese ZustĂ€nde brĂ€chten immer mehr Menschen aus der Region ihre Sorge, EnttĂ€uschung oder gar Verbitterung zum Ausdruck. Die deutsch-französische Freundschaft werde an der gemeinsamen Grenze im SĂŒdwesten von Deutschland ganz real zwischen den Menschen auf beiden Seiten des Rheins gelebt und dĂŒrfe nun nicht durch erschwerte MobilitĂ€t zwischen den beiden LĂ€ndern gefĂ€hrdet werden, schreibt die TechnologieRegion Karlsruhe an Horst Seehofer: „Wir bitten Sie daher, setzen Sie sich fĂŒr eine Anpassung der GrenzĂŒbertrittsregelungen ein. Eine Lockerung – die zwischenzeitlich fĂŒr viele Bereiche des öffentlichen Lebens erfolgt ist – sollte in einem gemeinsamen Europa auch fĂŒr unseren grenzĂŒberschreitenden Verflechtungsraum möglich sein.“
 
 

Verschiedenes 
 
 
Nachjustierungen bei Lockerungen im Pflegebereich dringend benötigt
Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) steigen die Coronainfektionen in Senioreneinrichtungen besonders schnell an. Daher warnen wir vor den möglichen Folgen der verfrĂŒhten Lockerungen (in Bezug auf die Ausgangsregelungen vom 04.05.2020 und die angekĂŒndigten Besuchslockerungen ab dem 11.05.2020) im Pflegebereich als verfrĂŒht. Das Evangelische Stift Freiburg bittet die Politik daher um drei konkrete Nachjustierungen bei den Lockerungen.

1.) FrĂŒhzeitige Information der Pflegeeinrichtungen

Als Pflegeeinrichtung und Sozialunternehmen haben wir eine erhöhte gesellschaftliche Verantwortung, die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner zu gewĂ€hrleisten, aber auch unseren Mitarbeitenden gegenĂŒber.
Zuletzt hat der Gesetzgeber den Einrichtungen ĂŒber das Wochenende nur zwei Tage eingerĂ€umt, um die Änderungen der Verordnung umzusetzen. Um die Verordnung wirksam und rechtskonform umzusetzen, benötigen Pflegeeinrichtungen mehr Zeit.
Eine vorherige Information ist vor allem wichtig, da wir sicherstellen mĂŒssen, dass wir unseren Schutzauftrag vollumfĂ€nglich ĂŒbernehmen mĂŒssen und unsere Seniorinnen und Senioren – soweit möglich – vor einer Covid-19-Erkrankung geschĂŒtzt werden. Wenn wir, wie jetzt geschehen, zur gleichen Zeit wie die breite Öffentlichkeit informiert werden, können wir nicht reagieren und den verstĂ€ndlichen Anfragen der Angehörigen nicht zufriedenstellend nachkommen.

2.) Langfristige StÀrkung des Altenpflegebereichs

SelbstverstĂ€ndlich verstehen wir das BedĂŒrfnis nach Besuchen, die aber durchdacht und geplant stattfinden mĂŒssen. Es geht um den Schutz der Gesundheit und die Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten fĂŒr Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeitende. FĂŒr Planung und DurchfĂŒhrung wird Zeit und Personal benötigt. Beides ist nicht erst seit Ausbruch der Pandemie, besonders aber im Moment, knapp.
Das Evangelische Stift Freiburg freut sich ĂŒber die positiven Zeichen aus der Politik in Sachen Anerkennung des Pflegebereichs – zu nennen ist hier vor allem die sogenannte Corona-PrĂ€mie fĂŒr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Um den Pflegenotstand zu beheben, der alle Altenpflegeeinrichtungen und die ambulanten Pflegedienste trifft, werden jedoch weitere langfristige Zeichen der WertschĂ€tzung benötigt. Dies bedeutet auch, dass es einer Verbesserung der (finanziellen-) Rahmenbedingungen fĂŒr die Pflegebranche bedarf.

3.) Ausarbeitung einer Strategie, um Pflegepersonal zu schĂŒtzen

Im Evangelischen Stift Freiburg mit allen Verbundseinrichtungen haben wir konkrete Hygienekonzepte erarbeitet und eine Risikobewertung der ArbeitsplÀtze vorgenommen. Alle Mitarbeitende können derzeit mit ausreichend Schutzkleidung versorgt.
Dennoch bleibt fĂŒr Pflegepersonal in allen Branchen ein Restrisiko bestehen. In Pflegeeinrichtungen ist es schlicht unmöglich, das in Corona-Zeiten empfohlene Abstandsgebot durchgĂ€ngig zu beachten, da die Seniorinnen und Senioren bei uns zu Hause sind. Die Auswertungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten BerufstĂ€tigen im Gesundheitswesen in den letzten zwei Wochen deutlich angestiegen ist.
Unsere bis jetzt ergriffene Maßnahmen und Anstrengungen werden ausgehebelt und wir befĂŒrchten und erleben bereits, dass dies zu Frustrationen in der Mitarbeiterschaft fĂŒhrt. Wir wĂŒnschen uns eine klare Strategie von der Politik im Sinne unserer drei Forderungen.
 
Autor: Evangelisches Stift Freiburg

Verschiedenes 
 
 
Mit der Buslinie 22 samstags wieder zur Möbelmeile
Die Omnibuslinie 22 der Freiburger Verkehrs AG (VAG) fĂ€hrt von sofort an auch wieder an Samstagen zwischen „Bissierstraße“ und „Gundelfinger Straße“. Der Verkehr auf dieser Linie startet samstags dann gegen 5.21 Uhr ab „Bissierstraße“ und endet gegen 20 Uhr. Die Busse fahren bis 9 Uhr alle 30 Minuten, danach alle 45 Minuten. Von 15 bis 20 Uhr wird dann wieder auf den 30-Minuten-Takt verdichtet.

Hintergrund der Wiederaufnahme ist die Öffnung der MöbelhĂ€user
 
 

Verschiedenes 
 
900 Jahre Stadtgeschichte im Überblick
Zeitstrahl am Bauzaun in der Bertoldstraße / Foto: Patrick Seeger
 
900 Jahre Stadtgeschichte im Überblick
Zeitstrahl am Bauzaun in der Bertoldstraße

Seit gestern hĂ€ngt am Bauzaun in der Bertoldstraße, direkt an der Straßenbahnhaltestelle „Stadttheater“, ein 50 Meter langes Banner. Der Zeitstrahl zeigt 900 Jahre Freiburger Stadtgeschichte im Überblick.

Im JubilĂ€umsjahr gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich ĂŒber die Freiburger Stadtgeschichte zu informieren: Beispielsweise in der jetzt wieder eröffneten Ausstellung im Augustinermuseum, auf der Homepage des StadtjubilĂ€ums oder auch mit dem 365 Tage Quiz des Breisgauer Geschichtsvereins. Das StadtjubilĂ€um hat zudem einen Falter herausgegeben, der einen Überblick ĂŒber die wichtigsten Daten der Stadtgeschichte bietet. Eine Zusammenfassung dieses Überblicks zeigt der Zeitstrahl am Bauzaun in der Bertoldstraße.
 
 



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