Prolixletter
Samstag, 24. Februar 2018
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Veranstaltungen 
 
 
Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten
Erste Broschüre und nächste Termine des LSVD-Projekts „Miteinander stärken“

Das LSVD-Projekt „Miteinander stärken – Rechtspopulismus entgegenwirken“ fördert die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). In regionalen Workshops und Konferenzen werden menschenfeindliche Parolen analysiert, effektive Gegenstrategien diskutiert und neue Kooperationen und Bündnisse geschlossen. Die erste Broschüre des Projekts dokumentiert die beim ersten Vernetzungstreffen in Leipzig entwickelten Strategien und Handlungsempfehlungen zu Themen wie Pädagogik der Vielfalt, Rechtspopulismus sowie Religion und Fundamentalismus.

Am 17.02. organisiert das Projekt das bundesweit erste Regenbogenparlament. Wie lassen sich „Regenbogenkompetenz“ in der Sozialen Arbeit, im Sport, in Religionsgemeinschaften, bei der Versorgung und Integration von Geflüchteten, in den Medien und auch in der auswärtigen Kultur- und Sprachpolitik erhöhen? In thematischen Fachforen werden Strategien und Anforderungen zur Umsetzung formuliert. Für den Bereich Soziale Arbeit wird ein Fachforum mit Fortbildungscharakter speziell für Fachkräfte der Sozialen Arbeit angeboten.

Wann: Samstag, den 17. Februar 2018, 09:30 - 17:00 Uhr
Wo: Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstraße 24, Universitätsgebäude am Hegelplatz

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 09.02.2018.
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Veranstaltungen 
 
Theatertipp: Philipp Löhle
M.Wagner, E.KreĂźler (li) und K.Rauenbusch / Foto: Benjamin Hille
 
Theatertipp: Philipp Löhle "Du (Normen)"
Wie wird ein Mensch zu dem, der er ist? Und vor allem: Wie wird man zu einem kapitalistischen Ausbeuter? Diese Fragen beschäftigen Philipp Löhle in seinem Stück »Du (Normen)«.

Ist der homo oeconomicus die Krone der Schöpfung? In der Evolution gibt es keine Moral, sondern nur Gewinner und Verlierer. Wie im Zeitraffer ziehen die ersten 200 000 Jahre des Menschen am Anfang des Stücks an uns vorbei, von der Ursuppe über die Französische Revolution bis in eine Flugzeugtoilette hoch über dem Atlantik. Dort wird Normen gezeugt. Seine Mutter, eine Stewardess. Sein Vater, eine Zufallsbekanntschaft. Kindheit und Jugend verlaufen normal. Während des Studiums übt er bereits, die Menschen in seiner näheren Umgebung zu seinem eigenen Nutzen einzuspannen. Später lässt er in fernen Ländern andere für sich arbeiten und wird erfolgreicher Unternehmer. Er zieht ein Geschäft mit Billigklamotten auf, spekuliert mit Lebensmitteln, schaltet Widersacher aus und gründet eine Familie. Je rücksichtsloser er sich verhält, umso besser laufen die Geschäfte. Und rein gar nichts scheint dem skrupellosen Geschäftsmann Normen etwas anhaben zu können. Löhles spitzfindiger Text reicht von der Karikatur bis zu dunkelster Abgründigkeit. Es ist ein Feuerwerk der Pointen. Gleichzeitig ist Philipp Löhles Gesellschaftskritik geladen mit Biss und Genialität. Damit gehört er ohne Zweifel, wie er es schon häufiger beweisen durfte, zu den exzellentesten Komödienschreibern unter den jungen, deutschen Dramatikern. Im Wallgraben Theater war 2015 bereits Philipp Löhles »Wir sind keine Barbaren« zu sehen.

Regie: Benjamin Hille
Mit: Elisabeth KreĂźler / Thomas Tiberius Meikl / Stefan MĂĽller-Doriat / Katharina Rauenbusch / Matthias Wagner

Wallgraben Theater Freiburg
Premiere am Samstag, 3. Februar, 20 Uhr
weitere Termine ab 6. Februar siehe Spielplan ...
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Verschiedenes 
 
 
Medikamente im Test: Beliebte Arzneimittel sind nicht immer geeignet
Werbung wirkt. Stark beworbene Medikamente aber nicht unbedingt. Die Stiftung Warentest hat sich 35 beliebte Arzneimittel vorgenommen und festgestellt: viele sind wenig geeignet, etwa weil Inhaltsstoffe nicht sinnvoll kombiniert werden. Deshalb können sie sogar das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Zu Aspirin Complex, Wick MediNait oder und Thomapyrin beispielsweise gibt es bessere Alternativen.

Erkältung, Halsweh, Verstopfung oder Sodbrennen – für alles gibt es rezeptfreie Medikamente. Kunden greifen gern zu bekannten Produkten. Aber viele Arzneien, so die Stiftung Warentest nach einer Auswertung von Studien, sind wenig geeignet. Verschiedene Arzneimittel wie Aspirin Complex, Grippostad C oder Wick MediNait beispielsweise versprechen einen Rundumschlag gegen Erkältungssymptome. „So ein Gießkannenprinzip ist aber nicht sinnvoll“ sagt Dr. Bettina Sauer von der Stiftung Warentest. „Stattdessen sollte man gezielt die Symptome behandeln, die einem wirklich zu schaffen machen, zum Beispiel kurzfristig einen Hustenstiller oder ein Nasenspray nehmen.“ Der kratzende Hals braucht keine medizinischen Lutschtabletten, denn befeuchtende (zuckerfreie) Bonbons lindern die Symptome bestens. Und bei Kopfschmerzen muss es keine komplexe Wirkstoffkombi sein wie in Thomapyrin oder Neuralgin, die verschiedene Risiken birgt. Einzelne Schmerzmittel allein wie Ibuprofen oder Parazetamol würden auch hier schnell für Besserung sorgen.

Die Liste der nicht geeigneten Medikamente ist lang – und noch mehr Informationen mit einem verständlichen Ampelsystem zu 8.000 Medikamenten und ihrer Wirksamkeit hat die Stiftung Warentest in ihrem Handbuch Medikamente im Test aufgelistet (768 Seiten, 29,90 €) und auch online in einer Datenbank unter www.test.de/medikamente. Die aktuelle Liste mit Alternativvorschlägen gibt es kostenlos unter www.test.de/beliebte-medikamente.
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Verschiedenes 
 
 
Finanztest Spezial Steuern 2018
Nur kein Stress mit der Steuererklärung

Aufschlagen und loslegen. Die Steuererklärung kann so einfach sein – mit dem richtigen Rüstzeug. Ausfüllhilfen, Extra-Anlagen zum Heraustrennen und Spartipps von A bis Z: Die Stiftung Warentest hat ein Herz für Steuerzahler und veröffentlicht mit dem neuen Sonderheft Spezial Steuern 2018 eine kinderleichte Anleitung für alle, die es ohne großen Aufwand hinter sich bringen und noch ein wenig rausholen wollen. Die 9,80 Euro, die das Heft kostet, sind damit übrigens auch in Nullkommanix wieder drin.

Steuern sparen wollen alle. Aber mit dem nötigen Fachwissen hapert es doch oft. So weiß etwa nicht jeder, dass Kosten für Handwerker und haushaltsnahe Dienstleistungen (zum Beispiel Winterdienst) direkt von der zu zahlenden Steuer abgezogen werden. Anders als etwa Werbungskosten, die das Einkommen reduzieren und damit nur indirekt wirken. Arbeitszimmer, Kinderbetreuungskosten, Umzug: überall geht noch was. Die Steuer-Experten haben nicht nur mit viel Sachverstand und Liebe zum Detail die oft umständlichen Formulare in klare, verständliche Form gebracht. Sie haben auch Leute aus der Praxis befragt und somit viele Tipps aus dem Alltag von Steuerberatern, Finanzämtern, Anwälten oder Lohnsteuerhilfevereinen gesammelt, von denen die Leser nun profitieren können.

„Vieles wird auch leichter“, so Finanztest-Redakteurin Marieke Einbrodt, „weil man Belege nur noch aufheben muss, anstatt sie alle gleich mitzuschicken“. Mit den Extra-Anlagen im Heft können Steuerzahler sich für Rückfragen vom Finanzamt wappnen. Sie erfahren im Spezial Steuern 2018 aber auch, wie sie ihren Steuerbescheid prüfen, welche Musterprozesse grade laufen und wie sie ihr monatliches Nettogehalt erhöhen können.

Dieser Rundumschlag Finanztest „Spezial Steuern 2018“ ist für 9,80 Euro Euro im Handel erhältlich und online unter www.test.de/steuernheft.
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Verschiedenes 
 
Das Stube-Areal in St. Georgen wird zu einem Kultur- und Vereinshaus umgebaut
Visualisierung Stube-Areal / Quelle: Stadt Freiburg
 
Das Stube-Areal in St. Georgen wird zu einem Kultur- und Vereinshaus umgebaut
Freiburg. Das Stube-Areal wird in den nächsten 18 Monaten für 6,2 Millionen Euro zu einem Kultur- und Vereinshaus für St. Georgen umgebaut und saniert. So hat es der Gemeinderat im Februar 2016 beschlossen. Heute war Spatenstich auf dem Gelände an der Blumenstraße, im Herzen des Freiburger Stadtteils. Dabei hob Oberbürgermeister Dieter Salomon hervor, dass mit diesem Umbau ein wichtiger Wunsch der Bürgerschaft in St. Georgen erfüllt und nachhaltig gefördert werde.

Die „Stube“ ist einer der Hotspots in der reichen Geschichte des Stadtteils St. Georgen. Mitten im historischen Dorfkern gelegen, residierten hier seit 1574 der Vogt und das Ortsgericht. Von 1831 bis zur Eingemeindung 1938 war sie der Sitz des Bürgermeisters und des Rathauses von St. Georgen. Danach erlebte das Areal an der Blumenstraße wechselvolle Zeiten, bis der Gemeinderat im Juni 2013 mit den Stadtteilleitlinien (STELL) für St. Georgen die „Erarbeitung eines zentralörtlichen Nutzungskonzeptes für das Stubenareal“ beschloss.

Im Februar 2016 folgte der gemeinderätliche Baubeschluss für den Umbau und die Sanierung des Stubenareals zu einem Kultur- und Vereinshaus. Realisiert wird der Umbau unter Federführung des Amtes für Liegenschaften und Wohnungswesen. Kernstück ist der multifunktionale Veranstaltungssaal, der im Dachgeschoss der Scheune geplant ist und die historische Dachkonstruktion sichtbar macht. Das gesamte Areal bietet damit einen neu gestaltetes Zentrum für die Vereine und die Bürgerschaft von St. Georgen. Das künftige Raumprogramm wurde in enger Abstimmung mit dem Bürgerverein St. Georgen entwickelt. Vorgesehen sind eine Gastronomie mit Außenbewirtung, eine Wohnung, Läden und Vereinsräume. Das Gemeindesekretariat bleibt vor Ort erhalten.

Bei der Sanierung des denkmalgeschützten Ensembles kommt ein Energiekonzept mit Modellcharakter zum Zuge, für das 2 Millionen Euro aus der Konzessionsabgabe der Badenova fließen. Zur Wärmeversorgung wird ein Holzpelletkessel eingesetzt, auf das Dach der ehemaligen Kegelbahn und den Anbau der Fluchtreppe für den multifunktionalen Veranstaltungssaal kommt eine PV-Anlage. Obwohl die Nutzfläche um rund 1.000 Quadratmeter erweitert wurde und damit doppelt so groß ist wie bisher, soll der Energieverbrauch gegenüber dem bisherigen Bedarf um 60 Prozent sinken. Gegenüber einer Sanierung nach gesetzlichem Mindeststandard könnten 90 Prozent CO2 eingespart werden.

Wegen Auflagen der Denkmalbehörde können die Außenwände nur von innen gedämmt werden; bei den meisten denkmalgeschützten Objekten ist dieses Vorgehen die einzige Möglichkeit, die baulichenergetischen Standards zu verbessern. Nun sollen anhand des Stuben-Areals technische Lösungen für Innendämmungen umgesetzt und untersucht werden. Dazu findet in Kooperation mit der Universität Stuttgart ein Monitoring zur Innendämmung statt, inklusive Schulung, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit. Dieses Monitoring wird durch den Innovationsfonds der Badenova gefördert.

Beim heutigen Spatenstich waren neben OB Salomon auch Erster Bürgermeister Otto Neideck, Baubürgermeister Martin Haag, die Leiterinnen und Leiter der am Projekt beteiligten städtische Ämter, Martin Maier, Vorsitzender des Bürgervereins St. Georgen, zahlreiche Vertreter des örtlichen Vereinslebens sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zugegen.

Die Geschichte St. Georgens in Stichpunkten
750 bis 450 vor Chr.: Hallstatt-Besiedelung, belegt durch den Urnenfriedhof an der Ecke BlumenstraĂźe/Hartkirchweg
786: erste urkundliche Erwähnung von Wendlingen. Heimo und seine Tochter Svanahilt übertragen ihren Besitz ans Kloster St. Gallen
873: erste urkundliche Erwähnung von Uffhausen
1306: Burkart ist erster Vogt in Wendlingen/Uffhausen
1322: erste schriftliche Erwähnung von St. Georgen im Kopialbuch von Günterstal als „kilche san Georgium ze Hardkilch“
1390: Beide Orte sind ein Erblehen des Johanniterordens
1574: Bau des ersten Gebäudes des „Stubeareals“
1831: Das Vogt-Amt geht in das Amt eines BĂĽrgermeisters ĂĽber
1938: Eingemeindung von St. Georgen in die Stadt Freiburg
1950: Am Nikolaustag wird das illegale Dorfparlament (Vorläufer des Bürgervereins) gegründet
 
 

Verschiedenes 
 
 
Tipps und Infos für Honorarkräfte und selbständig tätige Frauen
- BroschĂĽre neu aufgelegt -

Was muss ich beachten, wenn ich angestellt aber auch selbständig tätig bin? Welche Steuern sind zu bezahlen? Bin ich scheinselbständig? Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema gibt die Broschüre „Freie Mitarbeit – ein Leitfaden für Honorarkräfte und andere selbständig tätige Frauen“. Die städtische Kontaktstelle Frau und Beruf hat sie nun gemeinsam mit den Kontaktstellen im Land neu aufgelegt. Gründerinnen und selbständig tätige Frauen erhalten damit einen praxisorientierten Ratgeber an die Hand.

Im Zuge des digitalen Wandels üben immer mehr Frauen Jobmodelle wie Honorartätigkeit, freie Mitarbeit, Freelancing oder Crowdworking aus. Fragen zu diesen Tätigkeiten spielen in der Beratung der Kontaktstelle Frau und Beruf eine große Rolle. Manchen bieten diese Beschäftigungsformen lukrative Perspektiven, einen Einstieg in die Selbstständigkeit oder eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für andere sind sie eine Notlösung, um überhaupt erwerbstätig zu sein oder das schmale Angestelltengehalt aufzubessern. In jedem Fall ist es sinnvoll, über die arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen gut informiert zu sein.

Die Broschüre erklärt verständlich, was es mit der Scheinselbständigkeit auf sich hat, was bei der sozialen Absicherung zu beachten ist und welche Anforderungen das Finanzamt stellt. Thema ist auch, welche versicherungsrechtlichen Konsequenzen die Kombinationen von Minijob, sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, selbständiger Tätigkeit, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit haben.


Die BroschĂĽre gibt es ab sofort zum Download auf www.freiburg.de/frauundberuf und ab Mitte Februar kostenlos zum Mitnehmen bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg am Rathausplatz 2-4.
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Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Noch besser Französisch lernen
Studierende können sich für Praktikantenprojekt in Nancy bewerben

Studentinnen und Studenten, die ihre guten Französischkenntnisse vertiefen möchten, haben dazu vom 6. bis 31. August in Nancy Gelegenheit. Das jährliche Praktikantenprojekt lässt Interessierte zwischen 18 und 25 Jahren die Verwaltung in Karlsruhes Partnerstadt kennenlernen und die französische Kultur entdecken. Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos, das Deutsch-Französische Jugendwerk steuert 52 Euro zur Fahrt sowie weitere 150 Euro als Stipendium bei.

Bewerbungen nimmt Iris Kessler beim Hauptamt der Stadt Karlsruhe, Rathaus am Marktplatz, 76124 Karlsruhe entgegen. Per E-Mail ist sie unter iris.kessler@ha.karlsruhe.de, per Telefon unter 0721/133-1522 erreichbar. Der Bewerbung beiliegen sollten ein Motivationsschreiben, ein tabellarischer Lebenslauf sowie ein Nachweis der Sprachkenntnisse.
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Verschiedenes 
 
Freiburger Gemeinderat wählt Stefan Breiter zum Bürgermeister
Stefan Breiter / Foto: CDU
 
Freiburger Gemeinderat wählt Stefan Breiter zum Bürgermeister
Dienstbeginn am 1. April

Mit großer Mehrheit hat der Gemeinderat am Dienstag (30.1.) Stefan Breiter zum Bürgermeister für das Dezernat IV gewählt. Damit wird Breiter Nachfolger des langjährigen und jetzigen Ersten Bürgermeister Otto Neideck, der zum Ende seiner dritten Dienstzeit nicht wieder angetreten ist. Zum Dezernat gehören das Finanz-, Wirtschafts- und Wohnungswesen, die zentrale IT, die öffentliche Ordnung, die Feuerwehr, der Bürgerservice, der Sport, das Standesamtswesen, die Stadtentwässerung, die Friedhöfe und die Vermessung.

Der 50-jährige Breiter ist gebürtiger Freiburger und seit Mai 2013 Bürgermeister in der baden-württembergischen Gemeinde Remshalden im Rems-Murr-Kreis mit 14.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Sein Ausbildungsweg führte ihn vom einfachen Dienst bei der Deutschen Bundespost, dem berufsbegleitenden Erwerb der Mittleren Reife in der Abendschule und dem Ablegen der Fachhochschulreife im Freiburger Kolpingkolleg bis hin zum Studium für den gehobenen Dienst an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Dies schloss er 1995 ab und trat danach als Beamter in den gehobenen Dienst in die Steuerverwaltung ein. Zunächst als Betriebsprüfer beim Finanzamt Freiburg-Stadt und ab 2001 beim Finanzamt Schwäbisch Gmünd. Von Oktober 2001 bis Januar 2008 arbeitete er im Stuttgarter Staatsministerium, zunächst im Landesmarketing und in der Öffentlichkeitsarbeit, von 2002 bis 2005 im Protokoll der Landesregierung unter dem damaligen Ministerpräsident Erwin Teufel. Ab Oktober 2005 war Breiter Persönlicher Referent des damaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger. Von Januar bis Juni 2008 war er in der Haushaltsabteilung des Finanzministeriums tätig, besuchte die Führungsakademie Baden-Württemberg und stieg in den höheren Dienst auf. Im gleichen Jahr wechselte er als Parlamentarischer Berater und Persönlicher Referent des damaligen Fraktionsvorsitzenden Stefan Mappus in die CDULandtagsfraktion. Dieses Amt behielt er auch inne, als Mappus Ministerpräsident wurde. Zwischen Mai 2011 und Mai 2013 folgten Stationen in den Abteilungen Europapolitik, internationale Angelegenheiten im Staatsministerium und in der IT der Oberfinanzdirektion Karlsruhe.

Stefan Breiter ist Mitglied der CDU, verheiratet und Vater von drei Kindern. Als Schiedsrichter leitete er über 1.500 Eishockeyspiele bis zur höchsten deutschen Spielklasse (DEL) und vertrat den Deutschen Eishockey Bund international bei 15 Länderspielen.
 
 



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