Prolixletter
Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
 
HochwasserrĂĽckhaltebecken Bohrertal
Beteiligte Behörden mit der Planung einverstanden – Gemeinderat entscheidet über die Bewilligung der benötigten Mittel - Baubeginn ist Ende 2019 vorgesehen

Freiburg wird für starke Hochwasser gerüstet. Für den Hochwasserschutz der Stadtteile Günterstal, Wiehre, Vauban, Haslach und Weingarten mit dem geplanten neuen Hochwasserrückhaltebecken auf Gemarkung Horben und der Vergrößerung des Beckens auf der Breitmatte stehen die nächsten Schritte an.

Der Hochwasserschutz wird auf ein statistisch alle hundert Jahr einmal auftretendes Ereignis ausgelegt. Dazu ist für das Rückhaltebecken im Bohrertal ein rund 13,5 Meter hoher Damm erforderlich, der 275 Meter lang und an der breitesten Stelle rund 80 Meter breit ist. Beim vorhandenen Hochwasserrückhaltebecken Breitmatte wird der neue Damm etwa 2 Meter höher und beim Waldhaus muss ein neues Ausleitungsbauwerk im Hölderlebach errichtet werden.

Nachdem das Garten- und Tiefbauamt (GuT) Ende letzten Jahres die Planunterlagen zur Genehmigung eingereicht hat, hat das Umweltschutzamt als Genehmigungsbehörde alle Pläne geprüft und alle Behörden, Betroffene und sonstige Träger öffentlicher Belange zu dem Verfahren angehört. Die Behörden sind mit der Planung einverstanden. Das Umweltschutzamt hat den umfangreichen Planfeststellungsbeschluss vorbereitet, der auf alle Einwendungen eingeht, die zu dem Projekt vorgebracht wurden. Mit der erforderlichen Zustimmung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) wird zeitnah gerechnet.

Der Gemeinderat wird in seiner Sitzung am 11. Dezember über die Bewilligung der benötigten finanziellen Mittel zum Bauen des Hochwasserrückhaltebeckens entscheiden, damit nahtlos an dem Plänen weiter gearbeitet werden und der Zeitplan, der den Baubeginn Ende 2019 vorsieht, eingehalten werden kann.

Laut Kostenberechnung von Ende 2017 rechnet das Garten- und Tiefbauamt (GuT) für das Projekt mit Gesamtkosten von 17,8 Millionen Euro. Da aufgrund der aktuellen Marktlage mit höheren Preisen gerechnet werden muss, ist eine Kostensteigerung von 10 Prozent für die Vergabe in der zweiten Jahreshälfte 2019 berücksichtigt. Das RP hat das Projekt als förderwürdig anerkannt. Baubürgermeister Martin Haag bedankt sich beim RP für die wichtige Unterstützung für die Sicherheit der Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt rechnet mit Landeszuschüssen von etwa 10 Millionen Euro. Der Förderantrag wird derzeit vorbereitet.

Mit vielen Eigentümern hat sich die Stadt geeinigt. Lediglich mit einem privaten Eigentümer, von dem Fläche für den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Bohrertal benötigt wird, war eine Einigung, trotz intensiver Bemühungen, bisher nicht möglich. Um den Zeitplan nicht zu gefährden, braucht die Verwaltung die Zustimmung des Gemeinderats, um die notwendigen rechtlichen Schritte zur Enteignung einzuleiten. Selbstverständlich ist die Stadt weiterhin an einer einvernehmlichen Einigung interessiert.

Wenn der Zeitplan eingehalten werden kann, soll der Hochwasserschutz für die betroffenen Stadtteile Günterstal, Wiehre, Vauban, Haslach und Weingarten bis Anfang 2022 realisiert werden. Die Größe dieser Anlagen ist ausschließlich für den Schutz von Günterstal, Wiehre, Vauban, Haslach und Weingarten notwendig.
 
 

Verschiedenes 
 
In Patersdorf fördert die DSD das ehemalige Wohnstallhaus im Tradweging
Patersdorf: Wohnstallhaus im Tradweging (c) Schabe / DSD
 
In Patersdorf fördert die DSD das ehemalige Wohnstallhaus im Tradweging
Handlungsbedarf nach längerem Leerstand

Für die Instandsetzung des Wohnstallhauses im Tradweging 12 in Patersdorf stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) in diesem Jahr 20.000 Euro zur Verfügung. Der Fördervertrag erreicht die Denkmaleigentümer Gerlinde und Alois Adam in diesen Tagen.

Das Wohnstallhaus wurde in regionaltypischer Weise als Teil einer ehemalig geschlossenen Hofanlage in idyllischer Hanglage im Bayerischen Wald Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Nach Norden schließen Stall und Stadel an. Der eineinhalb- bzw. zweigeschossige Flachsatteldachbau des Hauptgebäudes mit verschaltem Giebelschrot hat ein massives Erdgeschoss und einen aufgesetzten Blockbau. Der Grundrissaufbau des Waldlerhauses ist symmetrisch. Es wird von Westen durch einen Flez in der Gebäudemitte erschlossen. Davon ist das erste Obergeschoss über eine einläufige bauzeitliche Holztreppe zu erreichen. Das Hauptgebäude weist außen wie innen noch wesentliche Originaldetails der bauzeitlichen Ausstattung auf, so an den Putzoberflächen, den Bodenbelägen und Deckenuntersichten, den Eingangs- und den hervorragend gearbeiteten Zimmertüren.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz leistet mit der Förderung des Wohnstallhauses Tradweging einen Beitrag zur denkmalgerechten Bewahrung des volksbaukünstlerischen Bautyps "Waldlerhaus" im Bayerischen Wald, der von Leerstand und Verfall bedroht ist, im Übrigen auch durch „Rettung“ mittels zu starker Überformung der Denkmalsubstanz.

Handlungsbedarf besteht, weil durch längeren Leerstand und nur temporär durchgeführten Bauunterhalt in Teilbereichen wie Fundament, Dachwerk und Putzoberflächen bereits stärkere Schäden aufgetreten sind. In dem Wohnstallhaus werden unter Berücksichtigung der Denkmalsubstanz Ferienwohnungen eingerichtet. Die große Stube im Erdgeschoss wird Gemeinschaftsraum. Weitere Räume werden unter Wahrung der historischen Raumaufteilung eingerichtet. Im Obergeschoss entstehen drei Ferienwohneinheiten. In den Kopfbau des Nebengebäudes wird eine Hackschnitzelheizung integriert.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Zwischen Progression und Regression.
Die katholische Kirche in postfaktischen Zeiten

Die Katholische Akademie in Freiburg veranstaltet von Donnerstag, 13.12. bis Samstag, 15.12 eine Tagung zum Thema »Die katholische Kirche in postfaktischen Zeiten«. Dabei wird es um die sich rasant beschleunigende Dynamik gesellschaftlicher Veränderungen auf der einen Seite und das starke Bedürfnis nach zeitloser Identität und kontinuierlicher Tradition auf der anderen Seite gehen. Die angedeuteten Spannungen zwischen Progression und Regression finden sich auch in der katholischen Kirche und sollen auf der Tagung erörtert werden. Denn nicht zuletzt der von Papst Franziskus ausgelöste Reformprozess hat Gegenkräfte auf den Weg gebracht und die bestehenden latenten Spaltungen deutlicher hervortreten lassen. Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sektion der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie (ET) statt. Der Tagungsbeitrag beträgt 45,00 €, ermäßigt 23,00 €. Eine Anmeldung ist erforderlich (mail@katholische-akademie-freiburg.de).
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Zusatzverkehre an Adventssamstagen
An den kommenden Adventssamstagen verstärkt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) die Takte der Stadtbahnlinien 1,3 und 5 in der Zeit von 17 bis 21 Uhr auf jeweils einen 7,5-Minuten-Takt.

Die Stadtbahnlinien 2 und 4 sowie sämtliche Buslinien verkehren nach dem regulären Samstagsfahrplan.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Neubau KronenbrĂĽcke
Neue Ampel an der Schwimmbadstraße wird in Betrieb genommen – Dreisamuferradweg ab Montag, 10. Dezember, wieder befahrbar

Freiburg. Die Bauarbeiten an der Kronenbrücke näheren sich dem Ende zu. Bevor am Mittwoch, 12. Dezember, der Verkehr über die neue Kronenbrücke freigegeben wird, gibt es zuvor schon etliche Änderungen im Verkehrsablauf.

So wird am Freitag, 7. Dezember, die neue Ampel an der Schwimmbadstraße in Betrieb genommen, der bisherige provisorische Fußgängerüberweg entfällt.

Am Montag, 10. Dezember, wird sowohl die Ein- und Ausfahrt KronenstraĂźe, die Ausfahrt GoethestraĂźe, als auch die Ein- und Ausfahrt WerthmanstraĂźe und Einfahrt in die GartenstraĂźe wieder freigegeben.

Außerdem wird die Ein- und Ausfahrt Wilhelmstraße für den Bau des neuen Kreisverkehrs Wilhelm- /Faulerstraße bis März 2019 gesperrt. Zu-Fußgehende sowie Radfahrerinnen und Radfahrer können die Kronenbrücke weiterhin jederzeit queren. Schließlich wird auch der Dreisamuferradweg zwischen Schnewlin- und Kaiserbrücke ab Montag, 10. Dezember, wieder befahrbar sein.

Weitere Informationen ĂĽber aktuelle Baustellen in der Stadt Freiburg erhalten Sie online ...
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Veranstaltungen 
 
Stummfilm mit Konzert
Panzerkreuzer Potemkin: Ensemble SurPlus (c) Magdalena Wagner
 
Stummfilm mit Konzert
Ensemble Surplus: Panzerkreuzer Potemkin

Mi 19.12. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Aus Anlass des 20. Jahrestags der Revolution von 1905 greift Sergei Eisenstein in seinem epochemachenden Stummfilm Panzerkreuzer Potemkin die Ereignisse eines Matrosenaufstandes in Odessa im Sommer des Revolutionsjahrs auf. Die dabei eingesetzten filmischen Mittel der Montage und der Inszenierung von Massen (insbesondere in der berĂĽhmten Szene des Massakers auf der Hafentreppe) hatten starken Einfluss auf die Entwicklung filmischer Ă„sthetik im 20. Jahrhundert und beeindrucken in ihrer ĂĽber die propagandistische Wucht weit hinausgehenden Wirkung bis heute.

Eisenstein äußerte die Erwartung, dass die Musik zu seinem Film von jeder nachfolgenden Generation neu geschaffen werden sollte, um diese Wirkung (auch und vor allem in ihren propagandistischen Aspekten) zu aktualisieren.

Der Freiburger Komponist Cornelius Schwehr, der seit 1986 mehr als 30 Arbeiten im Spannungsfeld von Musik und Film geschaffen und an der Musikhochschule einen Studiengang für Filmmusik aufgebaut hat, verfasste 2006 einen der jüngsten Beiträge zu dieser musikalischen Fortschreibung, den das Ensemble SurPlus nun in einer Fassung für Kammerensemble aufführen wird. Die Musik, so der Komponist, „folgt der Architektur des Films […], nimmt diese ernst, macht sie sich also zu eigen.“ So ist sie in der Lage, ihre für Eisenstein durchaus bedeutsame manipulative Funktion zu unterlaufen und dem Bildgeschehen als ein die wechselseitige Wahrnehmung fördernder Kontrapunkt gegenüberzutreten.

Programm:
Sergei Eisenstein Panzerkreuzer Potemkin (1925)
mit der Musik von Cornelius Schwehr (2006, Fassung fĂĽr Kammerensemble 2012)

MIT
Bettina Berger – Flöten, Nicola Miorada – Klarinetten, Bodo Friedrich – Viola, Beverley Ellis – Cello, NN – Kontrabass, Daniel Lorenzo – Klavier, Olaf Tzschoppe – Schlagzeug, Erich Wagner – Leitung

Gefördert von Kulturamt der Stadt Freiburg, Regierungspräsidium Freiburg

Eintritt 12,00 / 8,00 €
 
 

Verschiedenes 
 
 
Mehrheit fĂĽr faire Finanzierung der Netzentgelte
Eine große Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher spricht sich für eine faire Finanzierung der Netzentgelte aus. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des vzbv. Die wichtigsten Informationen zum Thema Netzentgelte fasst ein neues Faktenblatt des vzbv zusammen.

Der Strompreis hat sich für Verbraucherinnen und Verbraucher seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Ein Grund dafür: Die Netzentgelte sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Mittlerweile bilden diese Gebühren für die Stromnetze den größten Kostenblock auf der Stromabrechnung vieler privater Haushalte. Immer mehr Unternehmen sind dagegen von Netzentgelten befreit.

Der vzbv fordert daher:
Private Verbraucher beim Strompreis entlasten.
Grundpreisanstieg deckeln und zurĂĽckfĂĽhren.
Mehr Transparenz bei der Berechnung der Netzentgelte herstellen.
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Veranstaltungen 
 
Konzerttipp: Pulsar Trio
Pulsar Trio (c) Andre Stiebitz
 
Konzerttipp: Pulsar Trio
Zoo of Songs
Sa 08.12. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Treibend, pulsierend, vital. Raffinierte Rhythmen, freie Improvisation und Stücke, deren Melodien das Zeug zum Ohrwurm haben – mit scheinbar so gegensätzlichen Instrumenten wie Sitar, Piano und Drums lässt das Pulsar Trio nicht nur einen neuartigen Klangraum entstehen, sondern auch eine groovige Fusion aus freiem Jazzdenken und originären Worldbeats.
»Trotz ihrer vielen Taktwechsel, Breaks und Generalpausen wirkt [die Musik] nie verkopft oder kompliziert, sondern bleibt stets nachvollziehbar und zugänglich, vielfach – dank eines ausgeprägten Gespürs für griffige Melodiebögen – sogar geradezu eingängig.« (Harry Schmidt)

Die creole-Preisträger konnten die hohe Qualität ihrer musikalischen Entdeckungsreise auf einer Vielzahl von Konzerten unter Beweis stellen. So gastierten sie u.a. auf den Leverkusener Jazztagen, dem Fusion-Festival, dem Glastonbury Festival, dem Rudolstadt Festival sowie dem Jazzfestival Izmir.

Mit ihrem dritten Album »Zoo of Songs«, das im April 2018 bei t3 records erschien, erschließen sich die drei Musiker*innen noch einmal ganz neue musikalische Sphären – kontemplativ, elektronisch, rhythmisch listig, energiegeladen und in satten Klangfarben präsentiert sich das Trio herausragend gereift und mit diesem pointierten Freigeist, der es so unverwechselbar macht.
»Das Pulsar Trio erinnert an andere progressive Jazztrios, wie die Briten GoGo Penguin oder
das deutsche Michael Wollny Trio. Die Band erzeugt in ihrer Musik sinnliche Schwebezustände,
den Rausch des freien Falls und das Dahingleiten über weite Flächen.« (Deutschlandradio Tonart, 04/2018)

MIT
Sitar: Matyas Wolter
Klavier: Beate Wein
Drums: Aaron Christ

Eintritt: 18,00 / 16,00 €
 
 



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