Prolixletter
Dienstag, 26. Mai 2020
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
 
Vorarbeiten zur Stadtbahnlinie Waldkircher Straße
Eigenbetrieb StadtentwÀsserung erneuert ab 2. Juni AbwasserkanÀle

Die Vorarbeiten zum Bau der geplanten Stadtbahnlinie Waldkircher Straße laufen an. Im Vorfeld lĂ€sst der stĂ€dtische Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung (ESE) die bestehenden AbwasserkanĂ€le umbauen und an die geplanten, neuen Gleise anpassen. Hiervon betroffen sind die teilweise ĂŒber 100 Jahre alten AbwasserkanĂ€le in der Waldkircher Straße von der Kreuzung Neunlindenstraße bis zur EinmĂŒndung der Kaiserstuhlstraße.

Der Kanalbau beginnt im Bereich der Kreuzung Neunlindenstraße. Eingebaut werden Stahlbetonrohre mit einem Durchmesser von einem Meter und tonnenschweren KontrollschĂ€chten. Die Baugruben sind ĂŒber 5 Meter tief. Daher kommen große BaugerĂ€te zum Einsatz.

Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 2. Juni, und dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober. Den Durchgangsverkehr an der Kanalbaustelle sichert der ESE mittels Ampelsteuerung. FĂŒr FußgĂ€nger werden sichere WegfĂŒhrungen eingerichtet.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Der Eigenbetrieb StadtentwÀsserung bittet um VerstÀndnis.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Cyberversicherungen: Guten Schutz gibt es schon ab 49 Euro im Jahr
Online-Shopping, E-Mail, Facebook, YouTube oder Streaming-Dienste: Ein großer Teil unseres Lebens findet im Internet statt. Neue Versicherungen bieten Hilfe – etwa bei Datendiebstahl, Ärger beim Onlinekauf oder Cybermobbing. FĂŒr die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest ï»ż19 Cyberversicherungen von 15 Anbietern untersucht. Das Ergebnis: FĂŒr diejenige, die keine Assistance-Leistungen etwa fĂŒr die Rettung von Daten oder dem Löschen beleidigender Inhalte im Netz in Anspruch nehmen wollen, ist so eine Versicherung unnötig. Denn viele Verbraucher sind schon ĂŒber ihre Rechtsschutz- oder Hausratversicherung abgesichert. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Vertragsabschluss erstmal alle schon vorhandenen Policen zu checken.

Cyberversicherungen helfen bei rechtlichem und technischem Ärger im Internet. „Ob sie so eine Police abschließen sollten, hĂ€ngt von ihrem BedĂŒrfnis nach Sicherheit ab und nach UnterstĂŒtzung – auch psychologischer“, so die Finanztest-Expertin EugĂ©nie Zobel. Denn gĂ€ngige Versicherungen, die viele schon haben, decken einen Teil der FĂ€lle ab, fĂŒr die Cyberschutz gedacht ist. Eine Rechtsschutzversicherung ĂŒbernimmt Anwalt und Prozesskosten. Eine private Haftplicht kommt fĂŒr SchĂ€den Dritter auf, falls beispielsweise eine E-Mail unbeabsichtigt einen Computervirus verbreitet. Manche Hausratsversicherung enthĂ€lt Schutz fĂŒr SchĂ€den bei Onlinebanking.

Cyberversicherungen eignen sich deshalb vor allem fĂŒr Internetnutzer, die im Ernstfall schnelle UnterstĂŒtzung benötigen und bisher keine Rechtsschutzversicherung haben. Guten Schutz gibt es dann schon ab 49 Euro im Jahr. Eine Versicherung entbindet aber nicht von der Pflicht, die ĂŒblichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen: Dazu gehört ein aktueller Virenschutz genauso wie sichere Passwörter und die Devise, möglichst wenig Privates im Internet preiszugeben.

Der Test Cyberversicherung findet sich in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/cyberversicherungen abrufbar.
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Verschiedenes 
 
900-Jahrfeier im Zeichen der Sonnenenergie
Mikro-PV-Anlage auf dem Dach des JubilÀumscontainers (c) Stadt Freiburg
 
900-Jahrfeier im Zeichen der Sonnenenergie
Mikrosolar-Anlagen auf dem JubilÀumscontainer

Mit der Installation von zwei kleinen Sonnenkraftwerken auf dem JubilĂ€ums-Container am Platz der Alten Synagoge setzt die Green City im JubilĂ€umsjahr ein Zeichen fĂŒr Klima und Umweltschutz. Pro Jahr erzeugen diese Mikrosolaranlagen bis zu 600 kWh Strom. So können die im Container befindlichen elektrischen GerĂ€te, wie Computer, Klimaanlage oder das Beleuchtungssystem, ausreichend mit regenerativ gewonnenem Strom versorgt werden.

Unter dem Motto „Dein Balkon kann mehr“ macht die Stadt Freiburg auf das Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ mit Beratung und ZuschĂŒssen fĂŒr die Stromerzeugung mit Solaranlagen aufmerksam. In Zusammenarbeit mit der badenova hat die Stadt ein Gewinnspiel organisiert, bei dem man eine von 30 Mikro-PV-Anlagen gewinnen kann. Wer Interesse hat, kann bis zum 25. Mai 2020 online am Gewinnspiel unter www.freiburg.de/klimawohnen teilnehmen.
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Verschiedenes 
 
 
Banking-Apps: Nicht alle sind komfortabel
Viele BankgeschĂ€fte lassen sich heute per App auf dem Smartphone erledigen. Die Zeitschrift Finanztest hat von ï»ż19 dieser Apps jeweils die Versionen fĂŒr die Betriebssysteme Android und iOS getestet. Jeweils vier der Apps schneiden gut ab, vier sind nur ausreichend, der Rest ist befriedigend.

Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Funktionen und Handhabung. Nutzer sollten zeitnah ĂŒber Transaktionen wie einen Zahlungseingang informiert werden, UmsĂ€tze filtern sowie kategorisieren können. Die Überweisungen sollten zudem einfach ablaufen und komfortabel sein. Drei Apps erhielten in dieser Kategorie die Note Sehr gut. Die Handhabung lag bei den meisten Apps zwischen den Noten Gut und Befriedigend. Das Schlusslicht im Test war die App Revolut mit schwachem Nutzungskomfort und sehr deutlichen MĂ€ngeln bei den AGB und der DatenschutzerklĂ€rung. Diese Dokumente gab es nur auf Englisch.

Entwarnung gab der Test im Punkt Sicherheit. Alle Apps im Test waren umfassend gegen Fremdangriffe geschĂŒtzt. Beim Datensendeverhalten und Werbetracking schnitten die iOS-Apps insgesamt schlechter ab als die Android-Apps. Negativer Spitzenreiter in Sachen Tracking war die iOS-App von N26 mit sechs unterschiedlichen Trackern, die Kundendaten lieferten.

Nur noch ein Drittel der Apps im Test bot Multibanking an. Mit dieser Funktion können die Konten unterschiedlicher Banken ĂŒber eine App verwaltet werden. FĂŒr Kunden, die diese Funktion benötigen und deren bisher genutzte Banking-App sie nicht bietet, sind Finanzblick Onlinebanking und Numbrs eine gute Wahl. Diese beiden Apps können von den Kunden unterschiedlicher Banken genutzt werden und gehören neben den Kunden-Apps der Sparkassen und GLS mBanking zu den Spitzenreitern der Untersuchung.

Der Test findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/bankingapps abrufbar.
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Veranstaltungen 
 
 
Hallo aus dem Wunderland
Wir haben lange auf diesen Moment gewartet und gehofft und freuen uns unglaublich, Ihnen die frohe Nachricht vermelden zu können: Ab Mittwoch, 20.05., rollen die ZĂŒge wieder und das Wunderland öffnet seine Tore!

NatĂŒrlich wird nichts so sein wie vorher. Tag und Nacht haben wir an einer Lösung getĂŒftelt, wie es gelingen kann die AusstellungsflĂ€che fĂŒr die GĂ€ste sicher zu machen, ohne dass das Besuchserlebnis darunter zu sehr leiden muss. Herausgekommen ist ein kreatives System fĂŒr die Einhaltung von Abstandsregeln – die sogenannte Wunderland-Straßenverkehrs-Ordnung (WuStVO).

DafĂŒr musste ein eigens kreiertes, kilometerlanges Straßensystem auf den Boden geklebt werden. 5 Kilometer verschiedenfarbiges Klebeband, 500 Meter Großfolie und ĂŒber 600 Verkehrsschilder sorgen fĂŒr ein spielerisches Einhalten der wichtigen und ernsten Regeln. Mit Einbahnstraßen, geregelten Sackgassen, Kreisverkehren, BahnĂŒbergĂ€ngen und vielen anderen Dingen, die im echten Leben auf gelernte Weise fĂŒr den richtigen Abstand sorgen.

In einem großangelegten Stresstest mit etwa 200 Personen haben wir dieses Straßenverkehrsnetz heute auf Herz und Nieren ĂŒberprĂŒft. Der Stresstest wurde genau beobachtet und ausgewertet. Nach diesem nervenaufreibenden Tag steht fest: Das Wunderland kann entsprechend der Hamburger Verordnung mit einer auf ca. 20 % reduzierten KapazitĂ€t mit gutem Gewissen wieder öffnen. Es war uns wichtig, nicht auf Teufel komm raus wieder zu öffnen – wir wollten es nur mit dem guten GefĂŒhl tun, dass wir grĂ¶ĂŸtmöglichen Schutz der Besucher in unserer Ausstellung gewĂ€hrleisten können.

Vor dem Wunderland liegt noch ein sehr langer Weg. Auch durch die Öffnung mit 20 % KapazitĂ€t wird das Wunderland nicht genĂŒgend Einnahmen generieren, um auch nur annĂ€hernd die Kosten fĂŒr einen Minimalbetrieb zu decken. Mit der Öffnung können aber zumindest ein paar der Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurĂŒckgeholt werden. Jedoch wird bis auf Weiteres kein Spielraum fĂŒr ein Weiterbau der wunderbaren Baubabschnitte Monaco, Provence und SĂŒdamerika vorhanden sein, so dass ĂŒber 100 der „schaffenden“ Wunderlandmitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit bleiben mĂŒssen.

Es ist so paradox - unsere WunderlĂ€nder wollen so gerne weiterbauen und wir möchten ihnen so gerne eine Perspektive geben, aber unser extra fĂŒr Ausnahmesituationen gefĂŒllte Notfalltopf soll möglichst noch ins nĂ€chste Jahr reichen. Dabei wĂ€re es in so einer Krise so gut fĂŒr uns und fĂŒr Hamburg, wenn die neuen Bauabschnitte schnell fĂŒr große Begeisterung sorgen. Davon sind wir aber nun meilenweit entfernt, wenn keine Lösungen gefunden werden.

Nun wĂŒrden wir uns aber erst einmal freuen, wenn wir uns bald im Wunderland wiedersehen. Ab sofort sind Tickets ab dem 20.05. buchbar ...
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Verschiedenes 
 
Gute Nachricht fĂŒr Wohnmobil-Reisende
Wohnmobilstellplatz / Foto: presse
 
Gute Nachricht fĂŒr Wohnmobil-Reisende
Der Wohnmobil-Stellplatz der Kur und BĂ€der GmbH geht am Montag, 18. Mai, unter Auflagen wieder in Betrieb

BAD KROZINGEN. Das Land Baden-WĂŒrttemberg hat nun auch die inlĂ€ndischen touristischen AktivitĂ€ten mit Wohnmobilen und auf CampingplĂ€tzen neu starten lassen. Voraussetzung ist aber, grundsĂ€tzlich Abstand zu halten und die Desinfektionsregeln zu beachten. Auch dĂŒrfen den GĂ€sten keine Toilettenanlagen auf dem WohnmobilStellplatz zur VerfĂŒgung gestellt werden.

Viele StammgÀste auf dem Wohnmobil-Stellplatz freuen sich auf die Lockerung. Sie bewegen sich innerhalb des Wohnmobils und nutzen das gastronomische Angebot, vor allem die Freiluftterrassen benachbarter Restaurants und die SitzflÀche des Weinbrunnens. Hier sind die AbstÀnde von mindestens 1,50 m bequem einzuhalten.

Die GÀste werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kur und BÀder GmbH betreut. Anmeldungen sind per E-mail möglich und direkt auf dem Platz beim Platzwart.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Videochat-Programme: Teams und Skype liegen vorn
Beim ï»żTest von 12 Videochat-Programmen liegt Microsoft doppelt vorn: Testsieger ist das Programm Teams, das im Testzeitraum noch kostenpflichtig war, inzwischen aber kostenlos verfĂŒgbar ist. Fast genauso gut schneidet die ebenfalls von Microsoft vertriebene Gratis-Software Skype ab. Zoom ist insgesamt befriedigend, hier kann die QualitĂ€t von Bild und Ton insbesondere bei langsamen Internet-Verbindungen nicht mit den Siegern mithalten. Die Tester stießen bei den Programmen auch auf zahlreiche juristische MĂ€ngel in den DatenschutzerklĂ€rungen und auf unverschlĂŒsselte Daten.

5 von 12 Videochat-Programmen schnitten gut ab, sie alle sind inzwischen kostenlos. FĂŒr die drei weiterhin kostenpflichtigen Videochat-Programme im Test lohnen sich die Ausgaben kaum, sie landen in der Tabelle recht weit hinten. Die Funktionsvielfalt der meisten geprĂŒften Programme ist groß: Nutzer können unter anderem zwischen Videochat, Audiochat und Textchat wĂ€hlen und Inhalte teilen. Teams unterstĂŒtzt Menschen mit SinneseinschrĂ€nkungen, indem es bei Bedarf Text in Sprache und Sprache in Text umwandelt – letzteres beherrscht auch Skype.

Wer eine relativ langsame Internet-Verbindung hat, setzt am besten auf Jitsi. Zoom ist die ungĂŒnstigste Variante bei Schneckentempo. Gar kein Bild vom GesprĂ€chspartner sahen die Tester bei Mikogo, das deshalb mit „Mangelhaft“ auf dem letzten Platz landet. Bis auf zwei haben alle Anbieter sehr deutliche MĂ€ngel in ihren DatenschutzerklĂ€rungen. Mikogo patzt außerdem bei der Datensicherheit: Hier können unter UmstĂ€nden Chats anderer Nutzer ausspioniert werden.

Der Test Videochat-Programme ist kostenlos online unter ï»żwww.test.de/videochat abrufbar.
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Verschiedenes 
 
900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete
Baumbeet (c) Garten- und Tiefbauamt Freiburg
 
900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete
Neue Baumpatenschaften gesucht

Die Freiburger Stiftung hat das JubilĂ€umsprojekt „900 Jahre Freiburg - 900 blĂŒhende Baumbeete“ angeregt. Das Team von „Freiburg packt an“ des Garten- und Tiefbauamtes und die Ökostation Freiburg unterstĂŒtzen dabei alle Freiwilligen, die GrĂŒnflĂ€chen um die StraßenbĂ€ume bunt zu bepflanzen.

BĂŒrgermeister Martin Haag: „Ich wĂŒnsche mir, dass sich viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger engagieren und eine Baumpatenschaft vor Ihrer HaustĂŒr ĂŒbernehmen. Die kleinen Biotope bieten einen wertvollen Lebensraum fĂŒr die Insekten und die Tiere in der Stadt. Die Baumbeete sind ein blĂŒhendes Geschenk zum StadtjubilĂ€um an alle Freiburgerinnen und Freiburger sowie an die GĂ€ste der Stadt .“

Mit einem kleinen Beitrag zur BegrĂŒnung und Verschönerung der Stadt kann Großes bewirkt werden. Viele sogenannte Baumbeete oder Baumscheiben, können mit blĂŒhenden Samenmischungen und duftenden KrĂ€utern bepflanzt werden. Bereits bestehende Baumscheiben werden aufgefrischt und mit neuen Sorten bereichert. Angemeldet sind in Freiburg etwa 500 Baumscheiben – weitere können noch dazu kommen. Außerdem kĂŒmmern sich unzĂ€hlige Menschen in der ganzen Stadt auch ohne Anmeldung um die GrĂŒnflĂ€che vor ihrer TĂŒr.

Die Übernahme einer Baumpatenschaft ist auch zur Zeit möglich. Allein oder zu zweit kann das Baumbeet unter notwendigen Schutzmaßnahmen bearbeitet und gegossen werden.

Die Anmeldung der Baumscheibe sowie weitere Informationen zu einer Baumpatenschaft bekommt man bei „Freiburg packt an“, unter der Telefonnummer 0761 / 2014712 oder unter fpa@stadt.freiburg.de. Ein Flyer und das Anmeldeblatt befinden sich auf der Homepage unter www.freiburg.de/freiburgpacktan .

Die Ökostation in der Falkenbergstraße 21 b bietet tĂ€glich kostenloses Pflanzmaterial vor dem GebĂ€ude zum Mitnehmen an (Ein Starterset solange der Vorrat reicht). Donnerstags, zwischen 14 und 17 Uhr, gibt es dazu eine Beratungsstunde ĂŒber den Gartenzaun. Der Kontakt erfolgt unter der Telefonnummer 0761/ 89 23 33 oder unter info@oekostation.de. Die Beratung mit einem Foto ist auch per E-Mail möglich.

Die Freiburger BĂŒrgerstiftung lĂ€dt dazu ein, die Fotos von den blĂŒhenden Baumbeeten an die E-Mail Adresse: geschaeftsstelle@freiburger-buergerstiftung.de zu senden. Diese Bilder werden dann virtuell auf der Homepage unter www.freiburger-buergerstiftung.de ausgestellt. Es mĂŒssen auch nicht nur die eigenen Baumscheiben sein. So kann auch von daheim bewundert und neue Ideen gesammelt werden.

Weitere Informationen erteilt das Garten- und Tiefbauamt: „Freiburg packt an“
Monika Borodko-Schmidt
Tel 201-4712
fpa@stadt.freiburg.de
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Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Verdacht auf BlindgÀnger aus dem Zweiten Weltkrieg
Teile der Oststadt und Innenstadt-Ost wĂ€ren von Evakuierungsmaßnahmen betroffen

Bodensondierungen bei der KIT-Baustelle ergaben an vier Stellen Hinweise auf KampfmittelrĂŒckstĂ€nde. Diese Verdachtspunkte werden am Dienstag, 19. Mai, nĂ€her untersucht. Erst dann kann beurteilt werden, ob eine EntschĂ€rfung notwendig wird, wann diese erfolgen mĂŒsste und welcher Bereich konkret betroffen wĂ€re. Bei einer BestĂ€tigung des Verdachts mĂŒsste der betroffene Bereich evakuiert werden, um eine GefĂ€hrdung der Menschen in den umliegenden Gebieten auszuschließen. "Das ist nichts, was man mitten in der Coronakrise auch noch brĂ€uchte", bringt es Dr. Björn Weiße, Leiter des zustĂ€ndigen Ordnungs- und BĂŒrgeramtes auf den Punkt. Das Amt ist als zustĂ€ndige Infektionsschutzbehörde seit Wochen im Dauereinsatz und koordiniert nun noch zusĂ€tzlich die Maßnahmen zur BombenentschĂ€rfung.

Der Evakuierungsbereich wĂŒrde insbesondere Teile der Oststadt, aber auch Teile der Karlsruher Altstadt und der Innenstadt-Ost in einem Radius von voraussichtlich 300 bis 500 Metern rund um die Baustelle am KIT (Adenauerring 4) umfassen.

"FĂŒr diejenigen, die bei einer notwendigen EntschĂ€rfung keine anderen Aufenthaltsmöglichkeiten nutzen könnten, richten wir das SĂŒdwerk als vorĂŒbergehenden Aufenthaltsort ein", so Weiße. Das BĂŒrgerzentrum SĂŒdwerk befindet sich in der Henriette-ObermĂŒller-Straße 10. Dort könnten Bewohnerinnen und Bewohner der Gebiete wĂ€hrend der Evakuierung Quartier finden. Eine Versorgung mit GetrĂ€nken wĂ€re gewĂ€hrleistet, dringend benötigte Medikamente, Verpflegung, Babynahrung oder Ähnliches mĂŒssten die Betroffenen selbst mitbringen. WĂ€hrend des Aufenthalts im SĂŒdwerk wĂ€re eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

BĂŒrgertelefon

Wer seine Wohnung nicht selbststĂ€ndig verlassen kann und auf einen Transport oder Betreuung vor Ort angewiesen ist beziehungsweise unter hĂ€uslicher QuarantĂ€ne steht, sollte sich unter der Rufnummer 0721/133-3333 an die Stadt Karlsruhe wenden, damit erforderliche Maßnahmen im Vorfeld der Evakuierung bereits jetzt abgestimmt werden können. "Neben den Transporten von BettlĂ€gerigen und PflegebedĂŒrften mĂŒssen wir dieses Mal fĂŒr die Menschen in QuarantĂ€ne noch spezielle UnterkĂŒnfte bereitstellen und auf den Infektionsschutz im SĂŒdwerk achten" fasst Weiße die Besonderheiten in Corona-Zeiten zusammen.

Die Service-Hotline zu Fragen rund um Corona bleibt weiterhin unter der gleichen Telefonnummer erreichbar.

Auswirkungen auf den Verkehr

Der Evakuierungsbereich wĂ€re fĂŒr den Verkehr gesperrt. Die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV mĂŒssten auf die Umleitungshinweise achten. Die zustĂ€ndigen Stellen erarbeiten derzeit bereits PlĂ€ne fĂŒr Sperrungen und Umleitungen.

Entwarnung

Wenn sich der BlindgĂ€ngerverdacht nicht bestĂ€tigt, wird das Ordnungs- und BĂŒrgeramt am Dienstag, 19. Mai, auf der Internetseite www.karlsruhe.de/bombenverdacht und ĂŒber die Medien darĂŒber informieren.
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Verschiedenes 
 
Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Gastronomie in der Corona-Krise
Slow Food - Messe 2016 (c) Holger Riegel
 
Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Gastronomie in der Corona-Krise
Corona-Krise: Slow Food erstellt Maßnahmenkatalog fĂŒr Deutschlands Gastronomie und fordert Bund, LĂ€nder und Kommunen zum Handeln auf

Die Gastronomie gehört zu den Branchen, die am stĂ€rksten unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden – auch in Deutschland. Daran wird auch die schrittweise Wiedereröffnung ihrer Betriebe nicht so schnell etwas Ă€ndern. Der Verdienstausfall ist nicht aufzuholen, die Vorschriften fĂŒr Hygiene und Abstand verhindern eine RĂŒckkehr zur NormalitĂ€t. Slow Food fordert von Bund, LĂ€ndern und Kommunen Maßnahmen, die es den Gastronom*innen erlauben, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und ihrem Wert fĂŒr die Vielfalt des Landes gerecht werden.

Die Gastronomie ist in Deutschland ein zentraler Wirtschaftszweig. Sie beschĂ€ftigt laut DEHOGA rund 2,42 Millionen Menschen. Sie ist vor allem auch wichtiger Bestandteil unserer Alltagskultur. Sie prĂ€gt maßgeblich unser Miteinander, unsere Geselligkeit. Die Vielfalt an Kneipen, GaststĂ€tten, Restaurants und CafĂ©s ist Ausdruck vielfĂ€ltiger kultureller und kulinarischer PrĂ€gungen. Doch ist in dieser Branche nach Ende des Corona-Shutdowns nichts mehr so, wie es vorher war: Manche Betriebe werden den Verdienstausfall von ĂŒber zwei Monaten nicht ĂŒberleben. Die ‚Überlebenden‘ wiederum können unter verschĂ€rften Hygiene-Vorschriften und Abstandsregelungen nur mit einem Bruchteil ihres vorherigen Umsatzes kalkulieren. Über 80% der Betriebe haben Tische und StĂŒhle im Freien. Die Einnahmen aus den FreischankflĂ€chen sind besonders in der Sommersaison essentiell und schon jetzt massiv eingeschrĂ€nkt. Die Mieten und die meisten Fixkosten bleiben gleich. Kredite mĂŒssen bedient, gestundete Mietzahlungen zurĂŒckbezahlt werden. Kurzarbeit und Entlassungen von Angestellten werden die Branche lange begleiten.

Die bisherigen Hilfsmaßnahmen von Bund, LĂ€ndern und Kommunen gehen Slow Food nicht weit genug. Der Verein fordert schnelle tragfĂ€hige Lösungen, die verhindern, dass ein gewichtiger Teil der Gastronomie hierzulande wegbricht und das in nicht allzu ferner Zukunft. Treffen wird es besonders die kleinen, zukunftsfĂ€hig arbeitenden Gastronom*innen, von denen viele Teil des Slow-Food-Netzwerkes sind. Denen gebĂŒhrt ein besonderer Schutz: Wirt*innen und Köch*innen, die die Erzeuger*innen ihrer Produkte kennen; die sich nachweislich fĂŒr regionale und ökologische Landwirtschaft und Wertschöpfung verantwortlich zeigen; die mit den vorhandenen Ressourcen sowie mit Tier- und Menschenrechten respektvoll umgehen. Sie leben RegionalitĂ€t und Nachhaltigkeit, statt sie zu vermarkten. Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland: „Diese ‚Netzwerkgastronomie‘ hĂ€lt die Versorgungssicherheit lebendig und trĂ€gt maßgeblich zum Erhalt unserer biokulturellen Vielfalt und zur ErnĂ€hrungswende bei. Ihre Gastronom*innen hatten es schon vor der Krise schwerer als ihre Konkurrenz in der Systemgastronomie oder im Fast-Food-Sektor, allein durch ihre Bereitschaft, fĂŒr gute Erzeugnisse fair zu zahlen. Und nun leiden sie besonders unter den Folgen der Krise.“

FĂŒr alle Gastronom*innen in Deutschland fordert Slow Food folgende Sofort-Maßnahmen:
> Erlass der kommunalen GebĂŒhren fĂŒr die Nutzung der FreischankflĂ€chen fĂŒr 2020 und 2021.
> FĂŒr diejenigen, die ĂŒber keine FreischankflĂ€chen verfĂŒgen: Erlass der GebĂŒhren der öffentlich-rechtlichen VersorgungstrĂ€ger fĂŒr die Dauer der Schließung der Gastronomie.
> Reduzierung und Stundungsmöglichkeiten fĂŒr die GebĂŒhren der öffentlich-rechtlichen VersorgungstrĂ€ger bis Ende 2020.
ZusĂ€tzlich dazu fordert der Verein fĂŒr die Netzwerkgastronomie wie etwa die Chef Alliance sowie die Lokale aus dem Slow-Food-GenussfĂŒhrer:
> Reduzierung des Umsatzsteuersatzes auf 7 % dauerhaft ĂŒber den 31.03.2021 hinaus.
> Ein Subventionsprogramm von Bund, LĂ€ndern und Kommunen.
Jens Witt, Leiter der Chef Alliance, begrĂŒndet dies: „Beim Personentransport wird schon lange zwischen regionalen Anbietern mit einem ermĂ€ĂŸigten Mehrwertsteuersatz von 7 % und ĂŒberregionalen Anbietern mit dem erhöhten Steuersatz von 19 % unterschieden. Aus unserer Sicht ist das auch auf die Gastronomie ĂŒbertragbar. Wir honorieren damit die Menschen, die Produkte aus regionaler und nachhaltiger Landwirtschaft beziehen und damit den Verbraucher*innen die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige KĂŒche von morgen nahe bringen.“
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Veranstaltungen 
 
 
Raus aus der Krise – Psychologische Tipps und mentale Strategien
Kontaktstelle Frau und Beruf bietet Live-Webinar am Dienstag, 26. Mai

Die Kontaktstelle Frau und Beruf bietet am Dienstag, 26. Mai, von 19-19.40 Uhr ein kostenloses Live-Webinar mit der Psychologin Gertraud Kinne an.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verĂ€ndern unsere Lebens- und Arbeitsweise: EinschrĂ€nkung sozialer Kontakte, Home-Office, Online-Konferenzen, fehlende Kinderbetreuung, Kurzarbeit und ReisebeschrĂ€nkungen sind Ausnahmesituationen. Sie fĂŒhren zu Unzufriedenheit, Stress und hĂ€ufig auch zu Existenzangst. Das Live-Webinar bietet Handwerkszeug, um das psychische Wohlbefinden zu verbessern, die Kraftreserven zu wecken und gibt konkrete Tipps: Was kann ich selbst tun? Wie kann ich meinen Alltag besser bewĂ€ltigen? Wo gibt es professionelle UnterstĂŒtzungsangebote?

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis Montag, 25. Mai, um 12 Uhr unter www.frauundberuf.freiburg.de anmelden. Hier finden sich auch weitere Informationen zum Webinar. Die angemeldeten Teilnehmerinnen erhalten vorab per Mail einen Link sowie weitere Informationen.
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Verschiedenes 
 
 
Ein blĂŒhendes JubilĂ€um
Römische Ziffer CM fĂŒr 900 wird im Colombipark gepflanzt

Der FrĂŒhling ist in diesem Jahr aufgrund des milden Winters frĂŒher als gewohnt eingekehrt. In diesen Krisenzeiten möchte das Garten- und Tiefbauamt positive Zeichen setzen und bringt zum StadtjubilĂ€um besonderen Blumenschmuck in die Parkanlagen. So wird im Colombipark ein Schriftzug mit den römischen Ziffern CM fĂŒr 900 mit farblich aufeinander abgestimmten Blumen gestaltet. Im MĂ€rz wurden die Umrisse des Blumenbeets genau eingemessen und in der RasenflĂ€che farblich markiert. Die FlĂ€che wurde anschließend umgebrochen und mit Staudensubstrat fĂŒr die Bepflanzung vorbereitet. Als Erstes wurden Stauden in das Blumenbeet gepflanzt.

Am Montag, den 11. Mai wurden nun die restlichen Blumensetzlinge zur Vollendung des Schriftzugs CM im Colombipark angeliefert und sofort von unseren GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtnern nach der Vorgabe eines Landschaftsarchitekten, der auf Pflanzungen dieser Art spezialisiert ist, eingepflanzt. Nach Fertigstellung ergibt die Pflanzung einen reich blĂŒhenden Schriftzug mit den römischen Lettern CM fĂŒr 900.

Bei der Pflanzenauswahl wurde darauf geachtet, dass die Pflanzung einerseits einen farblich aufeinander abgestimmten, harmonischen BlĂŒhaspekt ergibt und andererseits die Pflanzen fĂŒr (Wild)Bienen und andere Insekten wertvoll sind. WĂ€hrend sich nahe der Innenstadt vor allem FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger und Radfahrende am Blumenschmuck erfreuen können, sind es an den Straßen die Autofahrerinnen und -fahrer, die von dem schönen Anblick profitieren werden. Auch hier wird es an verschiedenen, gut sichtbaren Stellen, auffĂ€llige BlĂŒtenpracht geben.
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Verschiedenes 
 
 
Bedrohter Ostseeschweinswal steht stellvertretend fĂŒr verfehlte Meerespolitik
Internationaler Tag des Ostseeschweinswals: Fischerei neu ausrichten und Fehmarnbelttunnel stoppen

Berlin – zum Internationalen Tag des Ostseeschweinswals am 17. Mai fordert der NABU mehr politische Verantwortung zum Schutz mariner Arten. Sektorale Interessen verhindern seit Jahren, dass sich der stark bedrohte Ostseeschweinswal erholt. Sein andauernd schlechter Zustand steht laut NABU stellvertretend fĂŒr eine verfehlte Meerespolitik. In der zentralen Ostsee leben nur noch etwa 500 Tiere. „Angesichts von Klimakrise und Artensterben ist es an der Zeit, Schutzgebietsmanagement wirkungsvoll umzusetzen, Stellnetze durch naturvertrĂ€gliche Alternativen zu ersetzen und den Bau des Fehmarntunnels zu stoppen“, fordert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger.

Hohe Beifangzahlen und fehlende Reformen in der KĂŒstenfischerei, Marinesprengungen und Infrastrukturprojekte inmitten von Schutzgebieten – die Liste der Gefahren fĂŒr den Schweinswal ist lang. „LĂ€ngst hat Deutschland seine internationale Vorreiterrolle im Meeresschutz verloren. Es ist traurig, dass heute kilometerlange Stellnetze in Ostseeschutzgebieten stehen und vermutlich Hunderte von Schweinswalen das Leben kosten. Immer wieder erleben wir, dass sogenannte Nutzerressorts den Schutz bedrohter Arten und LebensrĂ€ume verhindern“, kritisiert Kim Detloff, NABU-Leiter Meeresschutz. So fehlen bis heute Fischereiregulierungen in Schutzgebieten, da sich das federfĂŒhrende Bundeslandwirtschaftsministerium nicht mit dem Bundesumweltministerium auf dessen MaßnahmenvorschlĂ€ge verstĂ€ndigen konnte. Das Bundesverkehrsministerium und die Landesregierung in Schleswig-Holstein halten am Projekt des Fehmarnbelttunels fest, der einen 20 Kilometer langen und 100 Meter breiten Graben in ein fĂŒr den Schweinswal ausgewiesenes Naturschutzgebiet reißen soll. Den Meeren fehlt die Lobby und die Politik denkt viel zu oft in Sektoren anstatt gemeinsam Verantwortung fĂŒr die Meeresnatur vor der HaustĂŒr zu ĂŒbernehmen.

Nur eine Woche bevor die EuropĂ€ische Kommission ihre Strategie zum Schutz der biologischen Vielfalt vorlegen will appelliert der NABU an die deutsche Politik, dem Ostseeschweinswal und damit vielen weiteren marinen Arten Schutz zu geben. Jörg-Andreas KrĂŒger: „Mindestens 50 Prozent der deutschen Meeresschutzgebiete mĂŒssen frei von Fischerei und anderen schĂ€dlichen Nutzungen sein. Die Fischereiforschung muss gestĂ€rkt und Anreize fĂŒr den Einsatz umweltschonender FanggerĂ€te geschaffen werden. Und angesichts gesellschaftspolitischer Transformationsdebatten um die MobilitĂ€t von morgen sollte das Verkehrsprojekt des letzten Jahrhunderts, der Tunnel durch den Fehmarnbelt, neu bewertet und durch das Bundesverkehrsministerium gestoppt werden.“

Hintergrund:
Der Schweinswal ist der einzige Wal, der sich auch an den KĂŒsten Deutschlands fortpflanzt. In der Ostsee werden zwei Populationen unterschieden. In der zentralen Ostsee, dem Gebiet östlich von RĂŒgen, leben nur noch etwa 500 Tiere, sie gelten nach EinschĂ€tzung der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedroht. Die westliche Schweinswalpopulation, deren Verbreitungsgebiet von Fischland-Darß bis in den Kattegat reicht, zĂ€hlt heute etwa 18.500 Individuen. Auch sie leidet unter ungewollten BeifĂ€ngen und zunehmenden Lebensraumverlusten, nimmt zahlenmĂ€ĂŸig ab. ASCOBANS, das von Deutschland ratifizierte Abkommen zum Schutz von Kleinwalen in Nord- und Ostsee hat bereits 2002 einen Rettungsplan fĂŒr die Schweinswale in der Ostsee verabschiedet. Doch wurden die vorgeschlagenen Maßnahmen des sogenannten Jastarnia-Plans bis heute nicht ausreichend umgesetzt.
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Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe startet Tagesticketverkauf
Elefantenkuh Jenny / Foto: Maike Franzen/Zoo Karlsruhe
 
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe startet Tagesticketverkauf
Weiter EinschrĂ€nkungen und Hygienemaßnahmen / Kartenverkauf und Reservierung im Online-Shop

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe kann ab sofort auch wieder mit einer Tageskarte besucht werden. Eine Reservierung ist aber weiterhin wegen der vorgeschriebenen Registrierung notwendig, sowohl fĂŒr Jahreskartenbesitzer als auch fĂŒr die KĂ€ufer der Tagestickets. Beides ist online unter https://zoo-karlsruhe.ticketfritz.de/ möglich. Tagestickets gibt es aufgrund der EinschrĂ€nkungen fĂŒr den halben Preis.

Zoo-GĂ€ste hielten sich an Distanzregeln

In der ersten Woche, in der nur Besitzer von Jahreskarten (Dauerkarten) die Möglichkeit fĂŒr einen Besuch mit Vorab-Reservierung hatten, sei sehr gut verlaufen, die ZoogĂ€ste hĂ€tten sich an die Distanzregeln gehalten, auch fĂŒr die EinschrĂ€nkungen habe es großes VerstĂ€ndnis gegeben, erlĂ€utert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt: "Jetzt sind wir sehr froh, dass auch Besuche mit einem Tagesticket wieder möglich sind." BeschrĂ€nkt ist die Anzahl an Personen weiterhin auf 2.000, die sich gleichzeitig in Zoo und Stadtgarten aufhalten dĂŒrfen.

Um Buchungen zu vermeiden, die spĂ€ter nicht genutzt werden, wird fĂŒr die Reservierungen eine SchutzgebĂŒhr von jeweils einem Euro erhoben. Diesen erhalten die Besucher gegen Vorlage ihres Onlinetickets (ReservierungsbestĂ€tigung) direkt am Einlass zurĂŒck. "Wir hoffen weiterhin jedoch darauf, dass viele Besucher auf die RĂŒckgabe dieser SchutzgebĂŒhr verzichten und den Betrag stattdessen an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe spenden, der aktuell die Einnahmen fĂŒr die wichtigen Artenschutzprojekte fehlen", sagt Reinschmidt. Entsprechende SpendenbehĂ€lter werden an den EingĂ€ngen aufgestellt.

TĂ€glich drei ZeitrĂ€ume fĂŒr Besuche buchbar

FĂŒr die Besuche im Zoologischen Garten können tĂ€glich jeweils drei ZeitrĂ€ume gebucht werden. Entweder von 9 bis 12, von 12 bis 15 oder von 15 bis 18 Uhr stehen Reservierungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. Innerhalb dieser ZeitrĂ€ume muss die Anlage dann betreten werden. Der Aufenthalt im Zoolo­gi­schen Stadtgarten ist dann bis Ein­bruch der Dunkelheit möglich.

Tagestickets und Reservierungen gibt es nur im Online-Shop, da derzeit vom Land eine Registrierung der GÀste verlangt wird. Dies ist nicht an den Kassen umsetzbar, wenn gleichzeitig Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Reservierungen und Tickets können entweder selbst ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert und am Einlass vorgezeigt werden. Im Online-Shop gibt es ab sofort auch wieder Jahreskarten, diese werden nach der Beantragung produziert und mit der Post verschickt. Im Online-Shop ist das Bezahlen mit Giropay (EC-Karte) Visa oder Mastercard möglich.

Tragen einer "Alltagsmaske" im Einlassbereich Pflicht

Im Einlassbereich und an den Kassen ist wie beim Einkauf in einem GeschĂ€ft das Tragen einer sogenannten "Alltagsmaske" Pflicht. Zudem gelten die allgemeinen Abstandsregelungen sowohl am Eingang als auch im gesamten Park. Weiterhin mĂŒssen sich die Besucher aus SicherheitsgrĂŒnden zudem auf einige EinschrĂ€nkungen einstellen. Alle TierhĂ€user bleiben geschlossen, auch das Exotenhaus. Kommentierte TierfĂŒtterungen gibt es ebenso wenig wie FĂŒhrungen. An sehr gut besuchten Punkten, an denen die Menschen sonst gerne in grĂ¶ĂŸerer Anzahl verweilen, wurden Besucherleitsysteme eingerichtet – etwa am Außengehege der Flusspferde oder im Japangarten, was sich in der ersten Woche bereits bewĂ€hrt hat. Der Streichelzoo und Australienanlage sind nur von außen zu sehen, ein Tierkontakt nicht möglich.

Die SpielplÀtze sind geöffnet, es wird aber an die Eigenverantwortung der Eltern appelliert, auf AbstÀnde und Hygiene-Regeln bei ihren Kindern zu achten. Einer Verköstigung im Zoo steht nichts entgegen, die Gastronomen bieten Speisen und GetrÀnke zum Mitnehmen an, auch das Restaurant EXO ist unter neuer Leitung geöffnet. Ab kommendem Montag kann zudem auch wieder bewirtet werden.

zum Bild oben:
Ab sofort können die Tiere im Zoo Karlsruhe, wie hier im Bild Elefantenkuh Jenny, auch wieder mit einem Tagesticket besucht werden.
Foto: Maike Franzen/Zoo Karlsruhe
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PatientenverfĂŒgung: Anpassung wegen Corona nötig?
Viele Menschen fragen sich, ob ihre ï»żPatientenverfĂŒgung auch in Corona-Zeiten noch passt. Diese Sorge entsteht vor allem, wenn sie festgelegt haben, dass sie nicht kĂŒnstlich beatmet werden möchten. Doch bei einer Behandlung wegen Covid-19 spielt eine PatientenverfĂŒgung erst mal keine Rolle. Denn bei der Corona-Infektion können Patienten in aller Regel selbst in die kĂŒnstliche Beatmung einwilligen. Eine PatientenverfĂŒgung greift dagegen erst, wenn Menschen nicht mehr selbst entscheiden können. Das ist der große Unterschied, den die Zeitschrift Finanztest in ihrer Juni-Ausgabe ausfĂŒhrlich erklĂ€rt.

„Es gibt keinen Grund, wegen Corona seine PatientenverfĂŒgung anzupassen“, erklĂ€rt Simone Weidner. Denn die komme ja erst dann zum Einsatz, wenn jemand aller Wahrscheinlichkeit nach dauerhaft seine Entscheidungs- und EinsichtsfĂ€higkeit verloren habe. Trotzdem, so die Finanztest-Redakteurin, sei es vielleicht in der aktuellen Pandemie eine gute Idee, seine PatientenverfĂŒgung einmal zu ĂŒberprĂŒfen, oder – falls man noch keine hat, eine aufzusetzen. Auch an eine Vorsorge- und Bankvollmacht sowie an eine BetreuungsverfĂŒgung sollte dabei gedacht werden. Alle nötigen Formulare hat die Stiftung Warentest samt AusfĂŒllhilfen und Zusatzinformationen in ihrem Vorsorge-Set gebĂŒndelt (ï»żtest.de/vorsorge-set).

Die kĂŒnstliche Beatmung gehört – wie auch die kĂŒnstliche ErnĂ€hrung oder Wiederbelebung – zu den medizinisch-technischen Möglichkeiten, die helfen, Leben zu retten und zu erhalten. In den meisten FĂ€llen sorgt die Beatmung dafĂŒr, dass sich die Lunge erholen kann und der Patient gesund wird. Nur wenn sich im Verlauf der Therapie herausstellt, dass aller Wahrscheinlichkeit nach keine Aussicht besteht, das Bewusstsein wieder zu erlangen, kann eine PatientenverfĂŒgung ins Spiel kommen. Ist in dieser ein Verzicht auf lebensverlĂ€ngernde Maßnahmen, wie eine kĂŒnstliche Beatmung gewĂŒnscht, können Ärzte danach handeln. Die PatientenverfĂŒgung sollte beim zentralen Vorsorgeregister registriert sein, damit sie nicht ĂŒbersehen wird.

Der Artikel „PatientenverfĂŒgung und die Corona-Frage“ findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter ï»żwww.test.de/corona-patientenverfuegung (kostenfrei).
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NABU: Das große Krabbeln startet wieder
Insekten zÀhlen mit Lupe / Foto: NABU/M. Sieber
 
NABU: Das große Krabbeln startet wieder
Insekten zÀhlen und melden bei der Mitmachaktion Insektensommer / MarienkÀfer im Mittelpunkt

Berlin, 14.05.2020 – Sechs Beine, roter Panzer, schwarze Punkte: Beim NABU-Insektensommer spielt der MarienkĂ€fer in diesem Jahr eine besondere Rolle. Die Mitmachaktion findet vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August deutschlandweit statt. „Jeder kennt das beliebte GlĂŒckssymbol“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Aber kaum jemand weiß, dass es in Deutschland etwa 70 MarienkĂ€fer-Arten gibt. Am hĂ€ufigsten entdecken wir den einheimischen SiebenpunktmarienkĂ€fer und den Asiatischen MarienkĂ€fer, der erst vor wenigen Jahren vom Menschen eingeschleppt wurde. Wie weit sich die invasive Art bereits verbreitet hat, soll nun der Insektensommer zeigen.“ DafĂŒr sollen die Teilnehmer melden, wie oft sie den Asiatischen und den SiebenpunktmarienkĂ€fer entdecken konnten.

Beobachten und zĂ€hlen kann jeder und das fast ĂŒberall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht grĂ¶ĂŸer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. GezĂ€hlt wird eine Stunde lang. Gemeldet werden die Beobachtungen online unter www.insektensommer.de oder mit der kostenlosen App NABU Insektenwelt.

Aber nicht nur die MarienkĂ€fer ­– jeder gesichtete Sechsbeiner soll dem NABU gemeldet werden. Auf einige in Deutschland hĂ€ufig vorkommende Arten soll dabei jetzt im FrĂŒhsommer aber besonders geachtet werden: außer den MarienkĂ€fern sind das Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral. „Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer (www.insektentrainer.de unterscheiden lernen“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das Lernprogramm wird von der Firma Neudorff unterstĂŒtzt. Und wenn man sich bei der Art nicht sicher ist, kann man auch einfach die Gruppe von Insekten angeben, zum Beispiel Schmetterling oder KĂ€fer. „Ein warmer, trockener und windstiller Tag ist zum InsektenzĂ€hlen am besten geeignet“, so Breitkreuz. „Eine Erkundungstour in die Insektenwelt ist schon auf kleinstem Raum möglich, wie zum Beispiel der Blick in die Blumentöpfe auf dem Balkon.“

Der NABU engagiert sich seit Jahren fĂŒr den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar fĂŒr uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurĂŒckgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die AusrĂ€umung der Landschaft sind nur einige GrĂŒnde fĂŒr den Insektenschwund.

Die Daten der ZĂ€hlaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 16.300 Menschen mit ĂŒber 6.300 Beobachtungen.
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Absage des Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte Ende Juni 2020
Der Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte wird nicht wie geplant am 27. und 28. Juni 2020 stattfinden. Die Veranstalter Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. sowie das Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg reagieren mit der Absage auf die aktuelle Situation im Hinblick auf die weltweite Corona-Pandemie. Da die aktuell geltenden Abstandsregelungen und Hygienevorschriften wĂ€hrend dem 24h-Lauf nicht eingehalten werden können, kann der 24h-Lauf in diesem Jahr nicht durchgefĂŒhrt werden.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki: „Der Freiburger 24h-Lauf verbindet Sport, Spaß und soziales Engagement und macht dabei auf die wichtigen Themen Kinderrechte und Kinderschutz aufmerksam - daher bedauern wir die Absage des diesjĂ€hrigen 24h-Laufs sehr. Die Gesundheit aller Teilnehmenden und Beteiligten steht fĂŒr uns jedoch an erster Stelle.“

„NatĂŒrlich war die Vorfreude auf den Freiburger 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte auch bei uns schon riesengroß, ist diese Veranstaltung doch auch im bundesweiten Vergleich ein echtes Highlight. Deshalb unterstĂŒtzen wir als Kinderrechtsorganisation diese Veranstaltung Jahr fĂŒr Jahr besonders gerne, und die Absage schmerzt uns sehr. Nun gilt es jedoch die Corona-Pandemie einzudĂ€mmen und die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten voranzustellen“, betont Holger Hofmann, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Der nĂ€chste 24h-Lauf fĂŒr Kinderrechte wird voraussichtlich im Juni 2021 stattfinden.
 
 

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NABU: Turteltaube in diesem Jahr besonders stark durch Jagd auf Malta bedroht
Ausgedehnte Jagdsaison und Auswirkungen der Corona-Pandemie könnten mehr Vögeln das Leben kosten

Berlin, 13.05.2020 – Als einziges EU-Land setzt Malta jedes Jahr Ausnahmeregelungen fĂŒr eine Jagd auf Zugvögel im FrĂŒhjahr durch. Die HobbyjĂ€ger der Mittelmeerinsel haben es dabei besonders auf den Vogel des Jahres 2020, die Turteltaube, abgesehen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie machen es legalen und illegalen JĂ€gern jetzt noch leichter, die Tiere zu schießen.

„Die Jagd auf die Turteltaube muss endlich gestoppt werden. Ihr Bestand ist stark bedroht, trotzdem darf sie in zehn EU-Staaten ganz legal bejagt werden – das ist völliger Irrsinn“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Die BestĂ€nde der Art sind in Deutschland seit 1980 um fast 90 Prozent eingebrochen. FĂŒr Malta gilt seit 2017 eigentlich ein Moratorium fĂŒr seine Ausnahmegenehmigung zur Jagd auf Turteltauben. Um die ĂŒber 6.000 VogeljĂ€ger des Inselstaats zufriedenzustellen, genehmigte der zustĂ€ndige Minister Clint Camilleri - selbst ein JĂ€ger - eine dreiwöchige FrĂŒhjahrsjagdsaison auf Wachteln. Sie wurde in diesem Jahr so ausgedehnt, dass sie mit der Hauptdurchzugszeit der Turteltauben zusammenfĂ€llt. Die kleine Taube ĂŒberwintert sĂŒdlich der Sahara und kehrt gerade in ihre Brutgebiete zurĂŒck. Der NABU stattet seit 2016 Turteltauben mit Sendern aus, um mehr ĂŒber die Zugwege und -zeiten zu erfahren.

Auch in Malta dĂŒrfen die Menschen wegen der Corona-Pandemie nur fĂŒr notwendige Erledigungen aus dem Haus. „Von unseren Partnern vor Ort wissen wir, dass die Jagd fĂŒr die maltesische Regierung absurderweise dazu zu gehören scheint. Zudem ist die Polizeieinheit, die die Jagd kontrolliert, derzeit mit Aufgaben zur Covid-19-EindĂ€mmung stark ausgelastet. Kontrollen der JĂ€ger im GelĂ€nde werden daher gar nicht oder völlig unzureichend durchfĂŒhrt“, so NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling.

Daher geht der NABU-Partnerverband BirdLife Malta davon aus, dass in diesem FrĂŒhjahr unter dem Deckmantel einer Wachteljagd tausende Turteltauben auf dem Zug in ihre Brutgebiete illegal geschossen werden. Und auch viele andere geschĂŒtzte Zugvögel, wie Schwarzstörche, Triele, Rohrweihen und andere Greifvögel, Pirole oder Bienenfresser, werden wohl ihr Leben auf Malta lassen.

„Wir mĂŒssen wir derzeit leider befĂŒrchten, dass nicht alle vom NABU besenderten Turteltauben ĂŒberleben“, so Neuling. „Wir hoffen, dass unsere Petition, bei der sich ĂŒber 77.000 Menschen gegen die Turteltaubenjagd ausgesprochen haben, endlich dazu beitrĂ€gt, den AbschĂŒssen in der EU ein Ende zu machen. Nur so kann der internationalen Aktionsplan zum Schutz der Turteltaube auch Erfolge bringen.“
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Karlsruhe: Bunte Vielfalt im stĂ€dtischen GrĂŒn
Pflanzung der Sommerblumen im stĂ€dtischen GrĂŒn / Foto: GBA / Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Bunte Vielfalt im stĂ€dtischen GrĂŒn
Gartenbauamt pflanzt Sommerblumen in der ganzen Stadt

Mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen hat sich der FrĂŒhling in den letzten Wochen oft von seiner schönsten Seite gezeigt. Das ließ die Tulpen und andere FrĂŒhlingsblĂŒher frĂŒher als gewöhnlich zur Höchstform auflaufen, sodass nun der Höhepunkt der FrĂŒhjahrsbepflanzung ĂŒberschritten ist. Zeit, um mit dem Pflanzen der ersten Sommerblumen anzufangen. Start war dieses Jahr bereits Ende April mit den Beeten auf dem Friedrichplatz. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto der vier Elemente. So ist die Gestaltung der Beete jeweils von einem Element inspiriert, beginnend mit der Erde direkt am Naturkundemuseum, gefolgt von Feuer im zweiten Beet und der Luft auf der gegenĂŒberliegenden Seite. Das Element Wasser findet sich als Abschluss dieser Reihe in Form des FontĂ€nenbeckens wieder.

180.000 Sommerblumen auf stÀdtischen Beeten

Insgesamt pflanzen die stĂ€dtischen GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtnern in den kommenden Wochen rund 180.000 Sommerblumen auf verschiedenen reprĂ€sentativen PlĂ€tzen und GrĂŒnflĂ€chen im gesamten Stadtgebiet. Alle Sommerblumen wurden bereits vor mehreren Monaten in der StadtgĂ€rtnerei kultiviert und angezogen. Allein knapp 40.000 davon sind in den nĂ€chsten Monaten im Stadtgarten zu bestaunen.

MusterbalkonkÀsten als Anregung

Wie jedes Jahr geben wieder zehn verschieden bepflanzte MusterbalkonkĂ€sten entlang des Zauns am Streichelzoo im Zoologischen Stadtgarten Ideen und Anregungen fĂŒr den eigenen Balkon. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf Farbkombinationen. Seitlich angebrachte Texttafeln informieren ĂŒber die jeweils verwendeten Arten und Sorten.

Themenbeet "BlumenschĂ€tze aus SĂŒdafrika"

Und auch beim jĂ€hrlich wechselnden Themenbeet gibt es viel Neues zu entdecken. Unter dem Titel "BlumenschĂ€tze aus SĂŒdafrika“ werden teils weniger bekannte Arten aus dem aktuellen Sommerblumensortiment prĂ€sentiert, die sich insbesondere durch ihre oftmals bessere TrockenheitsvertrĂ€glichkeit auszeichnen.

Ob allerdings unter den gegebenen UmstĂ€nden die beliebte SommerblumenfĂŒhrung im Zoologischen Stadtgarten in diesem Sommer stattfinden kann, bleibt noch abzuwarten.

Trotzdem stehen den Besucherinnen und Besucher des Stadtgartens auch weiterhin Informationsmöglichkeiten in Form von Schautafeln und FaltblĂ€ttern wie beispielsweise im Rosen- und im Japangarten sowie am aktuellen Themenbeet, in diesem Jahr mit neuem Standort direkt am Duft- und Tastgarten gelegen, zur VerfĂŒgung.

zum Bild oben:
Mit viel Eifer und Engagement bereiten die stÀdtischen GÀrtnerinnen und GÀrtner die Beete auf die kommende Sommersaison vor.
Foto: GBA / Stadt Karlsruhe
 
 

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NABU: FlĂŒssiggas fĂŒr LKW ist gefĂ€hrlicher Irrweg
KrĂŒger: Staatliche Förderung fĂŒr LNG muss unverzĂŒglich eingestellt werden

Berlin, 12.05.2020 – Das Umweltbundesamt hat eine neue Studie zur Klimawirksamkeit von FlĂŒssiggas (LNG) als Kraftstoff fĂŒr LKW veröffentlicht. Passend dazu wird sich am Donnerstag der Deutsche Bundestag mit einer VerlĂ€ngerung der Maut-Befreiung fĂŒr gasgetriebene LKW befassen. Dazu kommentiert NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger:

„FlĂŒssiggas ist keinesfalls geeignet, die Treibhausgasemissionen des StraßengĂŒterverkehrs zu senken. Vielmehr handelt es sich bei dieser Technologie um einen gefĂ€hrlichen Irrweg, der nicht weiter durch staatliche Förderung unterstĂŒtzt werden darf. Zu diesem Schluss kommen auch die Autoren der heute veröffentlichten Studie. Sie warnen vor einem technologischen Lock-in und fordern das Ende von KaufzuschĂŒssen, Maut-Ausnahmen und reduzierten Energiesteuern. Die umfassende Analyse bestĂ€tigt damit nochmals frĂŒhere Studienergebnisse, wonach die Emissionen von Gasmotoren etwa auf dem Niveau von Dieselmotoren liegen und keinesfalls zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs beitragen können. Statt hier sehenden Auges in eine Sackgasse zu manövrieren, sollte Bundesverkehrsminister Scheuer mit Nachdruck den Umstieg auf ElektromobilitĂ€t vorantreiben und batterieelektrische, Brennstoffzellen- und Oberleitungsantriebe fördern.“
 
 

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NABU: Stunde der Gartenvögel knackt 100.000-Teilnehmer-Marke
Deutlich weniger Blaumeisen gemeldet / Auch Star, GrĂŒnfink und Zaunkönig im Minus

Berlin, 12.05.2020 – Mindestens 120.000 Menschen haben das Muttertagswochenende genutzt, um Vögel in Garten, Park oder auf dem Balkon zu zĂ€hlen. Damit haben sich so viele wie noch nie zuvor an der 16. „Stunde der Gartenvögel“ vom NABU und seinem Bayerischen Partner, dem LBV, beteiligt. „Wir sind völlig ĂŒberwĂ€ltigt, das ist ein dickes Plus“, freut sich NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Im vergangenen Jahr hatten gut 76.000 Naturfreundinnen und- freunde teilgenommen. Da noch bis 18. Mai nachgemeldet werden kann, könnten es in diesem Jahr sogar noch doppelt so viele wie 2019 werden. „Das verstĂ€rkte Interesse an der heimischen Natur durch die Corona-Krise und das beunruhigende Blaumeisensterben haben deutlich mehr Menschen bewegt, bei unserer VogelzĂ€hlung mitzumachen“, vermutet Miller.

Im Mittelpunkt des Interesses der diesjĂ€hrigen ZĂ€hlung stand die Blaumeise. Seit Anfang MĂ€rz waren beim NABU vermehrt Berichte ĂŒber kranke und tote Blaumeisen eingegangen. Bis heute registrierte der NABU 19.000 solcher Meldungen, die 35.000 verstorbene Vögel betreffen. Als Ursache wurde inzwischen das Bakterium Suttonella ornithocola identifiziert, das offensichtlich ausschließlich bei Meisenarten LungenentzĂŒndungen verursacht. Die in Deutschland bisher einmalige Vogel-Epidemie flaut seit Ende April deutlich ab. „Bundesweit betrachtet sind 22 Prozent weniger Blaumeisen pro Garten gemeldet worden“, berichtet NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Statt 2,16 Blaumeisen pro Meldung sind es in diesem Jahr nur noch 1,66 – mit Abstand der niedrigste Wert seit Beginn der ZĂ€hlungen im Jahr 2005.

Um herauszufinden, ob der RĂŒckgang wirklich auf das Konto der Epidemie geht, haben die Forscher fĂŒr jeden Landkreis die VerĂ€nderungen der Blaumeisenzahlen mit der Anzahl der Meldungen kranker Meisen verglichen. Es ergab sich ein eindeutiger Zusammenhang. „Je mehr Berichte toter Meisen aus einem Landkreis bei uns ankamen, desto grĂ¶ĂŸer waren dort auch die BestandsrĂŒckgĂ€nge“, so Lachmann. „Wir können davon ausgehen, dass ein RĂŒckgang von mindestens vier Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr direkt auf das diesjĂ€hrige Blaumeisensterben zurĂŒckzufĂŒhren ist.“ Bei einem Gesamtbestand von etwa 7,9 Millionen erwachsenen Blaumeisen, den der jĂŒngste offizielle Bericht zur Lage der Vogelwelt ausweist, wĂ€re das eine GrĂ¶ĂŸenordnung von ungefĂ€hr 300.000 an der Krankheit verstorbenen Blaumeisen.

Im Durchschnitt konnten die Teilnehmer der Aktion in diesem Jahr innerhalb einer Stunde knapp 31 Vogelindividuen von gut elf verschiedenen Arten entdecken, bestimmen und melden. Wie immer in den letzten Jahren war dabei der Haussperling mit 5,3 Vögeln pro Garten der hĂ€ufigste Gartenvogel. In den frĂŒhen Jahren der Aktion konnte die Amsel den Spatz dreimal ĂŒberflĂŒgeln. Doch seit dem Aufkommen des Usutu-Virus vor zehn Jahren nehmen die Amselzahlen ab. Immerhin konnte sie in diesem Jahr mit 2,91 Vögeln pro Garten das Ergebnis des Vorjahres halten. Wie in jedem Jahr ist die Amsel aber weiterhin Deutschlands zuverlĂ€ssigster Gartenvogel: Sie wurde in 94 Prozent aller GĂ€rten innerhalb einer Stunde gesehen.

Große Verlierer dieses Jahres sind neben der Blaumeise auch der Star und – wie schon in den Vorjahren – der GrĂŒnfink. Auch beim kleinen Zaunkönig sinken die Zahlen konstant von Jahr zu Jahr.

Bei den grĂ¶ĂŸten Sorgenkindern unter den Siedlungsvögeln, Mehlschwalbe und Mauersegler wiederholten sich die katastrophalen Ergebnisse der Vorjahres zum GlĂŒck nicht, aber sie sind weiter weit entfernt von frĂŒheren Bestandszahlen.

Zu den Gewinnern zĂ€hlen vor allem Ringeltaube und TĂŒrkentaube, die beide ihr bisheriges Bestergebnis einfliegen. Auch bei EichelhĂ€her und Buntspecht ist kein Ende des zunehmenden Trends in Sicht.

Beobachtungen können nach bis zum 18. Mai am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Das funktioniert auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhÀltlich unter www.NABU.de/vogelwelt.

Aktuelle ZwischenstÀnde und Ergebnisse sind auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Wer Lust bekommen hat, weiter zu zÀhlen, kann sich schon einmal den 29. Mai merken. Dann startet die nÀchste Citizen-Science-Aktion des NABU, der Insektensommer.
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Wiedereröffnung fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten
See im Kurpark / Foto: presse
 
Wiedereröffnung fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten
Ab Montag, 18. Mai, Wiedereröffnung „CafĂ© am See“ mit Übungsgolf-Anlage und Kinderspielplatz

BAD KROZINGEN. Aufgrund COVID-19 mussten alle 3 Bereiche geschlossen bleiben. Trotzdem bleibt die wichtigste hygienische Regel Abstand zu halten, bestehen. SitzplĂ€tze fĂŒr das CafĂ© sind nur draußen möglich.

Das GebĂ€ude wurde neu gestrichen und die Übungsgolf-Anlage mit 4 neuen Attraktionen versehen. Darunter auch Bahnen mit recht hohem Schwierigkeitsgrad. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 13 bis 19 Uhr, und Samstag/Sonntag, 12 bis 19 Uhr. Nachdem der Landwirt und SchĂ€fer den Naturpark gemĂ€ht hat, ist auch das neue DiscGolf mit 9 Bahnen wieder gut bespielbar, teilt die Kur und BĂ€der GmbH mit.

Neben dem „CafĂ© am See“ wird auch das „CafĂ© SahnehĂ€uble“ neben dem Haupteingang „Vita Classica“, der Weinbrunnen beim alten Bad-CafĂ©, das Kurhaus Bad Krozingen sowie das Restaurant „Hotel Eden“ den gastronomischen Betrieb StĂŒck fĂŒr StĂŒck aufnehmen. Auch hier ist die wichtigste Regel, Abstand zu halten. Die Gastronomen freuen sich auf viele GĂ€ste und gutes Wetter.

Alle Infos ĂŒber 30 Bad Krozinger Gastronomiebetriebe sind auf www.bad-krozingen.info oder telefonisch ĂŒber die Tourist-Information, 07633 4008-163, zu erhalten.
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Freiburg: In den stĂ€dtischen Brunnen fließt wieder Wasser
Das Wasser plĂ€tschert wieder: Das Garten- und Tiefbauamt hat damit begonnen, die Brunnen im Stadtgebiet in Betrieb zu nehmen – einen Monat spĂ€ter als gewohnt.

Da auf SpielplĂ€tzen weiterhin Abstand und Vorsicht geboten sind, werden die Pumpen und FontĂ€nen dort vorerst nicht montiert oder angestellt. Auch andere FontĂ€nefelder, wie das am Platz der Alten Synagoge, bleiben vorerst trocken. In den Brunnen auf öffentlichen PlĂ€tzen, in GrĂŒnanlagen und an Straßen fließt das Wasser aber demnĂ€chst wieder.

Auch der Synagogenbrunnen ist seit letztem Mittwoch in Betrieb. Bei großen Umlaufbrunnen wie diesem oder dem am Fahnenbergplatz, am Karlsplatz oder am Tennenbacher Platz dauert es mehrere Tage, um die WinterverschlĂŒsse abzubauen, die Pumpen einzubauen und die Wasserreservoirs zu fĂŒllen.

Schneller geht es bei den rund hundert Fließbrunnen, bei denen ein Team der Stadtreinigung das Garten- und Tiefbauamt unterstĂŒtzt. Verzögerungen gibt es nur dort, wo der Winter SchĂ€den hinterlassen hat.
 
 

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Lasten der Corona-Krise gerecht verteilen
vzbv fordert Entlastung von Versicherten und in der Pflege

Die BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie wird auch kĂŒnftig hohe Kosten fĂŒr Wirtschaft, Gesellschaft und jeden Einzelnen nach sich ziehen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, die Lasten gerecht zu verteilen. Deshalb sollten gesamtgesellschaftliche Aufgaben, insbesondere die vorgesehenen umfangreichen Testungen, aus Steuermitteln finanziert werden. Außerdem benötige die hĂ€usliche Pflege dringend stĂ€rkere UnterstĂŒtzung; die vorgesehen Regelungen reichen aus Sicht des vzbv nicht aus. Der Bundestag berĂ€t heute in erster Lesung das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“.

„Dass die ergriffenen Maßnahmen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie nun schnell ergĂ€nzt und weiterentwickelt werden, ist zweifellos richtig“, so Klaus MĂŒller, Vorstand des vzbv. „Wir mĂŒssen aber genau hinschauen, wo die Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung enden, um die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler nicht einseitig zu belasten.“ Bereits jetzt sei absehbar, dass die Versicherten in den kommenden Jahren mit erheblich steigenden BeitrĂ€gen zur gesetzlichen Krankenversicherung rechnen mĂŒssen. „Die vorgesehenen umfangreichen Tests sollten aus Steuermitteln finanziert werden“, so MĂŒller weiter..
 
 

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Lachen in der Krise
Clown-Visite / Foto: Veranstalter
 
Lachen in der Krise
Im Haus Schloßberg melden sich die ROTE NASEN Clowns aus dem “Home Office“ zurĂŒck

Gute Nachrichten in schweren Zeiten: Die Clowns des Vereins ROTE NASEN Deutschland e.V. melden sich aus dem “Home Office“ zurĂŒck und besuchen die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus Schloßberg. Mit ihrer Clown-Visite ĂŒber das Fenster zauberten Madame Lulu (Lucie Betz) und Dieter Löffler alias „Herr Schnepfle“ ein LĂ€cheln in das Gesicht der Seniorinnen und Senioren im Pflegeheim. Mit entsprechendem Abstand und Hygieneregeln werden die Clown-Visiten ab sofort wieder wöchentlich aufgenommen.

Lachen ist gerade in Krisenzeiten wie diesen sehr wichtig, so die Botschaft der Clowns. FĂŒr die Senioreneinrichtung ist es elementar, den Bewohnerinnen und Bewohnern auch wĂ€hrend der Corona-Pandemie ein möglichst abwechslungsreiches Programm zu bieten. „Die ROTE NASEN Clowns muntern unsere pflegebedĂŒrftigen Bewohnerinnen und Bewohner auf und kommen seit 2016 regelmĂ€ĂŸig in unser Haus. Seit 2018 haben wir die zunĂ€chst rein spendenbasierte Arbeit ĂŒber ROTE NASEN organisieren können, deren Arbeit wir sehr schĂ€tzen und die unsere Clown-Visiten weiter professionalisiert haben“, so Heimleiterin Isabel Schweier.

Reinhard Horstkotte, kĂŒnstlerischer Leiter von ROTE NASEN betont: „Gerade in diesen Zeiten sind Clowns wichtig. Denn Sie tun alles um mit Ihrem Publikum in Kontakt zu sein und auch bei einem Mindestabstand von 1,50 die Herzen zu erreichen.“

Die Visiten werden durch die Debeka Betriebskrankenkasse finanziert. Besonders die Grundkompetenz der Clowns, kreativ zu sein, zu improvisieren und sich jederzeit der Situation anzupassen, die entsteht, wird in dieser Zeit besonders abgefragt und hilft unglaublich weiter. Das Lachen war ĂŒber die Balkone hinweg auch von drinnen deutlich zu hören!
 
 

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Freiburg: Änderung der MĂŒllabfuhr wegen Christi Himmelfahrt
Wegen des Feiertages Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 21. Mai, verschieben sich die nachfolgenden Abfuhrtermine auf Freitag und Samstag. Dies betrifft die Entleerung der grauen, braunen und grĂŒnen Tonnen und die Abholung der gelben SĂ€cke.

Der Recyclinghof in Haslach und die Abfall-Umschlagstation am Eichelbuck bleiben am 21. Mai geschlossen.
 
 

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Stille Örtchen in Freiburg
Alle stÀdtischen Toilettenanlagen sind jetzt geöffnet

Das öffentliche Leben blĂŒht allmĂ€hlich wieder auf. Die BĂ€ume schlagen aus, die Menschen gehen raus, und einige stellen sich bald die Frage nach dem nĂ€chstgelegenen stillen Örtchen. Nun weist das stĂ€dtische GebĂ€udemanagement (GMF) darauf hin, dass alle 13 öffentlichen Toilettenanlagen in Freiburg – teils wieder, teils weiterhin – zu den bekannten Zeiten geöffnet sind.

Das Stichwort „Aufwartung“ bedeutet, dass Reinigungspersonal die Toilettenanlagen zu vereinbarten Uhrzeiten vor Ort betreut und nach Bedarf reinigt. Die Aufwartung findet von Montag bis Samstag statt, nicht an Sonn- und Feiertagen.

Innenstadt
Die Toiletten in der Turmstraße, gegenĂŒber vom Colombi-Hotel, öffnen tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: Mo-Sa 11 bis 18 Uhr.
Die Toiletten in der Bertoldstraße, gegenĂŒber der Buchhandlung Rombach, öffnen tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: Mo-Sa 11 bis 18 Uhr.
Die Toiletten am MĂŒnsterplatz öffnen tĂ€glich von 6 bis 21 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: 8 bis 12 Uhr.
Die Toiletten am Augustinerplatz, gegenĂŒber vom Museum Natur und Mensch, öffnen tĂ€glich 10 bis 1 Uhr. Aufwartung bis Ende Oktober: 15 bis 1 Uhr. (Zwischen dem 1. November und dem 30. April schließt diese Anlage tĂ€glich um 22 Uhr.)
Die Toiletten am Karlsplatz öffnen tÀglich von 7 bis 22 Uhr. Aufwartung: 9 bis 17 Uhr.
Die Toiletten im Stadtgarten öffnen tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr. (Zwischen dem 1. November und dem 31. MĂ€rz schließt diese Toilettenanlage tĂ€glich um 19 Uhr.)

Die Toiletten am StĂŒhlinger Kirchplatz sind derzeit wegen der Sanierung der StadtbahnbrĂŒcke geschlossen.

Außenbereich
Die Toiletten an der Endhaltestelle GĂŒnterstal öffnen ganzjĂ€hrlich tĂ€glich von 9 bis 20 Uhr.
TĂ€glich von 9 bis 22 Uhr geöffnet sind die Toiletten an der Ostseite des Seeparks (bis Ende Oktober) und am BĂŒrgerhaus Seepark (ganzjĂ€hrlich).
Die Toiletten am Moosweiher in Landwasser öffnen bis Ende Oktober tÀglich von 10 bis 21 Uhr.
Die Toiletten in Tiengen sind vom 15. Mai bis zum 15. Oktober rund um die Uhr geöffnet.
FĂŒr die öffentlichen Toiletten im DietenbachgelĂ€nde ist der Freiburger FC zustĂ€ndig.

In der Innenstadt sind alle Toilettenanlagen bis auf Bertoldstraße und StĂŒhlinger Kirchplatz behindertengerecht ausgestattet. Im Außenbereich gilt dies fĂŒr die WCs an der Ostseite des Seeparks.
 
 

Verschiedenes 
 
 
„Grenznahe GRÜNE“ fordern zeitnahe Öffnung der Grenze ins Elsass
BĂŒndnis 90 / Die GRÜNEN, die Kreistagsfraktion im Landkreis Emmendingen, die Stadtratsfraktion Endingen und der Kreisverband stehen fĂŒr die Menschen, die in der europĂ€ischen Herzregion am Oberrhein leben und arbeiten. Gerade wir als EuropĂ€erinnen und EuropĂ€er fordern jetzt die schnelle Öffnung der europĂ€ischen Grenzen und hier bei uns die Öffnung der Grenze nach Frankreich ins Elsass.

Am Anfang der Corona-Krise wurde von der Politik auf allen Ebenen erstaunlich und erfreulich Vieles gut und richtig gemacht und auch die Abriegelung zum Risikogebiet Elsass war ein leider notwendiger Schritt. Doch diese erste Phase ist vorbei, das Robert-Koch-Institut weist keine Risikogebiete mehr aus. Jetzt mĂŒssen wir darauf achten, dass Europa keinen bleibenden Schaden nimmt.

Europa lebt vom Austausch und von offenen Grenzen. Doch nicht nur die Wirtschaft wird von den Grenzschließungen beeintrĂ€chtigt, sondern vor allem auch die Menschen, die dies- und jenseits der Grenze leben, lieben und arbeiten, leiden unter den nicht mehr nachvollziehbaren Grenzschließungen- und kontrollen. Das geeinte Europa der Menschen darf nicht auf Dauer geschwĂ€cht werden – diejenigen, die seit Jahren den europĂ€ischen Gedanken leben, mĂŒssen ihr Recht auf PersonenfreizĂŒgigkeit umgehend zurĂŒckerhalten, und Familien im Grenzgebiet muss wieder ein vorsichtiges Miteinander ermöglicht werden.

Wichtige Wurzeln der GRÜNEN im Landkreis Emmendingen liegen in den lang zurĂŒckliegenden KĂ€mpfen gegen das Bleichemiewerk in Marckolsheim (F) und im Wyhler Wald. Schon 1975 ging es nicht nur um den Schutz der Menschen und um die Ökologie, sondern schon damals wurde der europĂ€ische Traum vom grenzenlosen Europa der Menschen getrĂ€umt und erkĂ€mpft. Keiner hat diesen Traum damals so deutlich ausgedrĂŒckt wie François Brumpt: in seinem Lied "Mir keije mol d GrĂ€nze ĂŒber de HĂŒfe und danze drum erum".

Corona darf Europa keinen dauerhaften Schaden zufĂŒgen. Das alles ist Grund genug, von der Bundesregierung eine schnelle Grenzöffnung zu fordern.

Axel Mayer, Endingen, (fĂŒr die Kreistagsfraktion im Landkreis Emnmendingen)
Ronald Linder, Endingen, (fĂŒr die Stadtratsfraktion in Endingen)
RĂŒdiger Tonojan, Denzlingen (fĂŒr den Kreisverband Emmendingen)
 
 

Verschiedenes 
 
Wenn ErdmĂ€nnchen fĂŒr SĂŒdkorea hibbeln
Alpakas auf dem Mundenhof (c) Stadt Freiburg
 
Wenn ErdmĂ€nnchen fĂŒr SĂŒdkorea hibbeln
Mundenhof-Tiere sind begehrte GĂ€ste bei Videokonferenzen

Tiere vom Mundenhof als strubblige Teilnehmer einer Videokonferenz? Selten fand ein Angebot der Stadtverwaltung auf Anhieb ein mehrstimmigeres Medien-Echo als diese Idee aus dem Freiburger Tier-Natur-Erlebnispark mitten im Corona-Lockdown (PM im Anhang). In den ersten zwei Tagen nach seiner Bekanntgabe gab es dazu ĂŒber 20 Presseanfragen, vom Fernsehsender RTL bis zur Evangelischen Nachrichten-Agentur EPD.

Doch auch bei der Zielgruppe des Angebots – den Veranstaltern von Videokonferenzen – hat sich herumgesprochen, dass es erfrischend sein kann, auf dem Bildschirm nicht nur in die Gesichter der Kolleginnen und Kollegen zu schauen, sondern auch mal ins Antlitz eines Wollschweins oder einer WasserbĂŒffelin.

Nach zwei Wochen zieht der Mundenhof eine erfreuliche Zwischenbilanz. Bisher liefen fĂŒnf Videokonferenzen erfolgreich ab. Dabei waren die Mundenhoftiere bei Schulklassen zugeschaltet, bei einer Geburtstagsfeier, einer BeschlĂ€ge-Firma und einer Gemeinderats-Besprechung. Technische Probleme, die es anfangs beim Ton gab, sind ĂŒberwunden. Das Feedback der menschlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg positiv.

Vor der Kamera standen in diesen Konferenzen Alpakas, ErdmÀnnchen (je zwei Mal) und WollsÀue. Einige Tiere legten ihre Rolle hibbelig oder glotz/schmatzend an, andere gaben sich entspannt-minimalistisch.

Mindestens sechs weitere Meetings sind in der Warteschleife. Unter anderem ist ein Video-Meeting nach SĂŒdkorea in Planung, auch wenn dabei wegen der Zeitverschiebung eine der beiden Seiten wohl nicht ihre Tagesform erreichen wird.

Die Spendensumme, die der Mundenhof durch seine Video-Idee erzielt, nĂ€hert sich der Vierstelligkeit. Dank des großen Einsatzes von Paul Zimpfer, der seinen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) am Hof leistet und beri dieser Aktion vom FÖJ-ler Finn Reimold unterstĂŒtzt wird, ist die Zuschaltung inzwischen nach Absprache ĂŒber diverse Videokonferenz-Dienste möglich (anfangs ging es nur ĂŒber GoToMeeting).

Auch wenn der Mundenhof seit Mittwoch seine Pforten wieder geöffnet hat, wird die erfolgreiche Aktion fortgesetzt. Auch nach dem ursprĂŒnglich angekĂŒndigten Schluss-Termin 11. Mai kann es gegen Spenden ab 250 Euro noch Videokonferenzen mit Tieren geben.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe soll wieder blĂŒhen
Kostenlose SamentĂŒten werden auf WochenmĂ€rkten verteilt

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr setzen der Karlsruher Blumengroßmarkt und die Karlsruher WochenmĂ€rkte ihre Aktion "Wir lassen Karlsruhe blĂŒhen" fort. Allen Blumen- und HonigstĂ€nden auf den WochenmĂ€rkten werden 15.000 SamentĂŒten mit aufgedruckten Sammelbildern zum kostenlosen Verteilen an die Kundschaft zur VerfĂŒgung gestellt. Mit vier regionalen Mischungen in vier verschiedenen Designs sollen nicht nur die Bienen, sondern alle Insekten und Vögel auf ihrer Nahrungssuche unterstĂŒtzt und damit geschĂŒtzt werden.

Der Blumengroßmarkt Karlsruhe bedient den Blumenfachhandel seit 1967 auf dem GroßmarktgelĂ€nde der Stadt Karlsruhe mit Topfpflanzen und Schnittblumen aus ĂŒberwiegend regionaler Produktion in hoher QualitĂ€t. Zu den Kunden gehören unter anderem GĂ€rtnereien, PflanzengeschĂ€fte und WochenmarkthĂ€ndler.
 
 



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