Prolixletter
Freitag, 18. Oktober 2019
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
 
Freiburg packt an: Weg mit der Motte
Freiwillige fĂŒr Laubsammelaktion gesucht!

Kastanienschutz in Freiburg

Bereits im Sommer fÀrben sich viele KastanienblÀtter braun und fallen sogar ab. Ausgelöst wird es hauptsÀchlich durch den SchÀdling Kastanienminiermotte (Cameraria ohridella).

Dieser winzige Schmetterling legt ab April Eier in das Kastanienlaub. Die Larven fressen sich durch das Blattgewebe und verursachen große SchĂ€den, die zum Laubabwurf fĂŒhren.

Mit Laubrechen und Besen wird das von der Kastanienminiermotte befallene Laub entfernt, in einen Papiersack oder einen Container gepackt und spĂ€ter durch Verbrennung entsorgt. So wird der Kreislauf des SchĂ€dlings unterbrochen. Sonst wĂŒrden die Motten nach der Überwinterung im Laub und Boden die BĂ€ume im FrĂŒhjahr wieder befallen.

Die erste große Kastanienlaubaktion in diesem Jahr fand im Eschholzpark mit 50 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der GertudLuckner-Gewerbeschule statt. Weitere Gruppenaktionen folgen im Seepark, in der Wiehre und in Herdern. Freiwillige sind hier herzlich willkommen! Die Anmeldung lĂ€uft ĂŒber „Freiburg packt an“.

Seit 2009 begleitet das Team von „Freiburg packt an“ im Garten- und Tiefbauamt die engagierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Gruppen und Schulklassen logistisch und organisatorisch bei der EindĂ€mmung der Miniermotte.

An verschiedenen Ausgabestellen wie BĂŒrgerservice im Rathaus, Recyclinghöfe und Ortsverwaltungen können „Freiburg packt an“-PapierlaubsĂ€cke geholt werden und mit dem Laub befĂŒllt werden.

Die mit Kastanienlaub gefĂŒllten SĂ€cke holen die Mitarbeitenden der ASF innerhalb von 5 Werktagen vom Straßenrand ab. Die Meldung der gefĂŒllten SĂ€cke sollte unter der Telefonnummer: 201-4712 oder E-Mail: fpa@stadt.freiburg.de bei „Freiburg packt an“ gemacht werden.

Bei großen Laubmengen, die auf einmal gesammelt werden (mit mehr als 10 LaubsĂ€cken) oder auf öffentlichen FlĂ€chen liegen, bitten wir um eine Absprache mit „Freiburg packt an“, damit bei Bedarf ein Container bestellt werden kann.

Große Laubsammelaktionen mit Gruppen, Schulklassen etc. unterstĂŒtzt das Team von „Freiburg packt an“ des Garten – und Tiefbauamts nach Absprache.
 
 

Verschiedenes 
 
denkmal aktiv-Teilnehmer zu Besuch in EichstÀtt
EichstÀtt: Sommerresidenz / Foto: Rossner / DSD
 
denkmal aktiv-Teilnehmer zu Besuch in EichstÀtt
Auftaktveranstaltung fĂŒr Lehrer nimmt kulturelles Erbe und Denkmalschutz in den Blick

Am Freitag und Samstag, den 4. und 5. Oktober 2019 sind Lehrer aus dem sĂŒdlichen Bundesgebiet zu Gast in EichstĂ€tt. Sie nehmen am Schulprogramm „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) teil und fĂŒhren im laufenden Schuljahr gemeinsam mit ihren SchĂŒlern Projekte zu den Themen Kulturerbe und Denkmalschutz durch. Dr. Susanne Braun, Leiterin Referat denkmal aktiv in der DSD, und Dr. Rainer Wenrich, Professor fĂŒr KunstpĂ€dagogik und Kunstdidaktik an der Katholischen UniversitĂ€t EichstĂ€tt-Ingolstadt, eröffnen die Veranstaltung. Das zweitĂ€gige Treffen bildet den gemeinsamen Auftakt in das „denkmal aktiv“-Jahr mit einem Programm aus FĂŒhrungen, fachlich angeleiteten Workshops und Arbeitsgruppen zu Denkmalthemen und Fragen der Vermittlung des kulturellen Erbes an Kinder und Jugendliche. Veranstalter ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Zusammenarbeit mit dem Zentrum fĂŒr Lehrerbildung der Katholischen UniversitĂ€t EichstĂ€tt-Ingolstadt und der Bayerischen Museumsakademie.

Campus und zentrale GebĂ€ude der UniversitĂ€t stehen seit 2018 unter Denkmalschutz. FĂŒhrungen durch das Denkmalensemble am Freitagnachmittag leiten Pressesprecher Constantin Schulte Stratthaus und Michael Maior, studentische Hilfskraft beim Zentrum fĂŒr Lehrerbildung. Im Mittelpunkt des Samstagsprogramms stehen zwei Workshops. Der erste beschĂ€ftigt sich mit dem Thema „Architekturensemble Alt/Neu in EichstĂ€tt“ und untersucht das Stadtbild. Der zweite ist der Vermittlung regionaler Baukultur gewidmet und nutzt als anschauliches Beispiel das Museum Das Jurahaus in der Stadt.

Die bundesweite Initiative „denkmal aktiv“ wird seit dem Jahr 2002 jĂ€hrlich im FrĂŒhjahr ausgeschrieben. Im Juni wurden von einer Jury 71 Schulen aus 12 BundeslĂ€ndern zur Teilnahme an „denkmal aktiv“ im Schuljahr 2019/20 ausgewĂ€hlt, die fĂŒr die DurchfĂŒhrung der Projekte jeweils rund 2.000 Euro erhalten. Besonders wichtig fĂŒr den Erfolg von „denkmal aktiv“ ist die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern, die das Schulprogramm unterstĂŒtzen. In diesem Jahr wird „denkmal aktiv“ finanziert neben der DSD auch durch BeitrĂ€ge des Bayerischen Staatsministeriums fĂŒr Unterricht und Kultus; der Senatsverwaltung fĂŒr Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin; der Arbeitsgemeinschaft „StĂ€dte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg und des Ministeriums fĂŒr Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg; des Ministeriums fĂŒr Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen; der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen; des Ministeriums fĂŒr Bildung des Landes Rheinland-Pfalz; des Ministeriums fĂŒr Bildung des Landes Sachsen-Anhalt; des Ministeriums fĂŒr Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein und des Ministeriums fĂŒr Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein; des Bundes fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland; und der UNESCO-Kommission, die auch Schirmherrin des Programms ist.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
StadtjubilÀum 2020
Neun Freiburgerinnen und Freiburger werden zu JubilÀumsbotschafterinnen und JubilÀumsbotschaftern

Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen und Arbeitsfeldern der Stadt geben dem StadtjubilÀum ein zusÀtzliches Gesicht

Startschuss am 23. November mit der Ausstellungseröffnung „Freiburg. ArchĂ€ologie. 900 Jahre Leben in der Stadt Freiburg“ im Augustinermuseum

Das StadtjubilĂ€um 2020 rĂŒckt immer nĂ€her. Am 23. November fĂ€llt der Startschuss mit der Eröffnung der großen Ausstellung „Freiburg.ArchĂ€ologie.900 Jahre Leben in der Stadt“ im Augustinermuseum.

Die Stadt Freiburg hat fĂŒr das JubilĂ€um 9 Freiburger Persönlichkeiten gewinnen können. Sie werden kĂŒnftig die JubilĂ€umsbotschafterinnen und JubilĂ€umsbotschafter und das JubilĂ€um bis Ende 2020 unterstĂŒtzen und begleiten: Betty BBQ/Draq Queen, Matthias Blattmann/Tanzschule Gutmann, Laura Kiefer/Straßenbahnfahrerin, Peter Neske/Pfizer Healthcare Hub, Hans-Jochen Schiewer/Rektor der AlbertLudwigs-UniversitĂ€t, Alain Stockmayr/BĂ€chleputzer, CĂ©cile Verny/SĂ€ngerin, Christian WĂŒrtz/Weihbischof Freiburg sowie Sandra Starke und das Team der SC-Frauenmannschaft rund um Birgit Bauer/Managerin des SC Freiburg.

„Ich bin sicher, dass unsere Botschafterinnen und Botschafter dem StadtjubilĂ€um einen weiteren krĂ€ftigen Anschub geben, damit es ein Fest von, mit und fĂŒr die Freiburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aller gesellschaftlichen Milieus und jeden Alters werden wird“, so OberbĂŒrgermeister Martin Horn. „Freiburg“, so OB Horn weiter, „wird sich 2020 als offene, bunte und innovative Stadt prĂ€sentieren. Die Stadt kann stolz und selbstbewusst ihren 900.Geburtstag feiern.“

Die Botschafterinnen und Botschafter werden das 900jĂ€hrige als gut vernetzte Multiplikatoren in Freiburg noch bekannter machen. Sie geben dem StadtjubilĂ€um ein zusĂ€tzliches Gesicht und spiegeln gleichzeitig die gesamte Bandbreite des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt wider. Jede und jeder von ihnen ist eng mit Freiburg verbunden, verfĂŒgt ĂŒber zahlreiche Kontakte und alle freuen sich, mit dabei sein zu können, wenn Freiburg seinen runden Geburtstag feiert. Damit werden sie viele unterschiedliche Freiburgerinnen und Freiburger aus allen gesellschaftlichen Milieus und jeden Alters ansprechen und die Stadt bei der weiteren Suche fĂŒr das StadtjubilĂ€um werben.

„Eine bessere und ĂŒberzeugendere Werbung fĂŒr das StadtjubilĂ€um als das persönliche und authentische Auftreten von Freiburgerinnen und Freiburger kann man sich nicht vorstellen“, so OB Horn. JubilĂ€umsbotschafter Alain Stockmayr ergĂ€nzt: "Ich mag meinen traditionellen Beruf sehr, aber ich freue mich natĂŒrlich auch auf eine neue und ungewohnte Herausforderung und deshalb ist es fĂŒr mich eine Ehre und eine große Freude, als Botschafter des StadtjubilĂ€ums fĂŒr meine Stadt tĂ€tig werden zu dĂŒrfen".

„Jetzt ist der Moment - es liegt an uns, unsere Stadt zu gestalten. Innovationen in Gesundheit und Nachhaltigkeit werden entscheidende Faktoren fĂŒr unsere Zukunft sein“, erlĂ€utert JubilĂ€umsbotschafter Peter Neske.Und JubilĂ€umsbotschafterin CĂ©cile Verny: “Über die Anfrage und dann die offizielle Ernennung als Botschafterin habe ich mich sehr gefreut. Dankbar werde ich im kommenden Jahr mein Bestes geben, um die Feierlichkeiten zum 900jĂ€hrigen JubilĂ€um so mitzugestalten, dass es das Fest aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in all ihrer Vielseitigkeit wird. Die FestivitĂ€ten sollen den besonderen Flair unserer Stadt widerspiegeln“.

Die 9 JubilĂ€umsbotschafterinnen und -botschafter werden den Freiburgerinnen und Freiburgern durch eine Plakataktion in der ganzen Stadt vorgestellt; zudem wird ein Video mit Botschaften von allen Persönlichkeiten produziert. Um die AktivitĂ€ten gemeinsam zu planen, werden sie sich kĂŒnftig einmal im Monat zum Austausch treffen und natĂŒrlich sind sie beim Startschuss des JubilĂ€umsjahrs am 23. November bei der Ausstellungseröffnung im Augustinermuseum, bei Sponsorentreffen, beim Neujahrsempfang sowie bei allen wichtigen Veranstaltungen im JubilĂ€umsjahr mit dabei.

Gefeiert wird das gesamte Jahr 2020 an vielen PlĂ€tzen und Orten, in den Stadtteilen und Ortschaften, im Zentrum, draußen wie innen. Feiern bedeutet fĂŒr die Organisatoren aber auch, sich seiner Geschichte bewusst zu werden und sich mit der eigenen Zukunft zu beschĂ€ftigen. Es wird deshalb eine ganze Reihe von Veranstaltungen geben, die Fragen und Aspekte der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft aufgreifen. „Das zentrale Festwochenende im Juli wird sicher die mit Abstand grĂ¶ĂŸte Veranstaltung in dem Jahr des StadtjubilĂ€ums werden“, so Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach. „Aber ich werbe auch fĂŒr die vielen anderen interessanten Projekte und tollen Projekte in den Freiburger Stadtteilen, auf die ich sehr gespannt bin.“

Projektleiter Holger Thiemann, der mit seinem Team inmitten der Vorbereitungen ist, zeigt sich zufrieden: „Obwohl die Zeit Ă€ußerst knapp fĂŒr uns war, haben wir ein ambitioniertes Programm auf die Beine stellen können, auf das sich die Freiburgerinnen und Freiburger sowie die zahlreichen GĂ€ste und Besucherinnen und Besucher freuen können. Das Programm erstreckt sich ĂŒber das ganze Jahr, mit monatlichen Highlights, die fĂŒr einen Spannungsbogen vom Beginn bis zum Ende des Jahres sorgen werden.“

Einen besonderen Höhepunkt bildet zur Halbzeit das „Zentrale Festwochenende“. Mit dem vom 10. bis 14. Juli dauernden, fĂŒnftĂ€gigen Fest in der Freiburger Innenstadt wird noch einmal die ganze bĂŒrgerschaftliche Kraft und die kulturelle FĂŒlle Freiburgs zum Ausdruck kommen. Auf mindestens fĂŒnf BĂŒhnen wird ein buntes und abwechslungsreiches Programm fĂŒr alle Freiburgerinnen und Freiburger zu erleben sein.

Bis zum Start des StadtjubilĂ€ums in sechs Wochen wird es einen Programmflyer geben, in dem die wichtigsten Highlights, Aktionen und JubilĂ€umsangebote aufgefĂŒhrt werden. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm wird dann im viermonatigen Rhythmus dreimal im Jahr 2020 erscheinen, immer begleitet durch aktuelle Informationen auf der JubilĂ€umshomepage ...
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Verschiedenes 
 
 
iPhone-11-Modelle im Test
Das Pro scheitert im Falltest

Es kostet mehr als 1000 Euro, kann aber schnell kaputt gehen: Nach dem Fall­test der Stiftung Warentest ist das Display des iPhone 11 Pro ĂŒber­sĂ€t von Rissen. Mit seiner Empfindlich­keit fĂŒhrt es die Linie seiner VorgĂ€nger X, XS und XS Max fort, die ebenfalls stark beschĂ€digt aus der Fall­trommel kamen. Das iPhone 11 Pro sollte daher nur mit einer SchutzhĂŒlle genutzt werden, empfehlen die Tester.

Besser im Falltest schneiden das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro Max ab. Das iPhone 11 ist im Prinzip ein vernĂŒnftiges Smartphone. Aber: Sein VorgĂ€nger, das iPhone XR, ist noch besser und 100 Euro gĂŒns­tiger.

Das iPhone 11 Pro Max ist das beste bisher getestete Apple-Handy. Es punktet mit einem hervorragenden Display, einem starken Akku und vor allem der besten Kamera­leistung auf dem gesamten Smartphone-Markt. Nachteil: In der am besten ausgestatteten Variante kostet es satte 1.650 Euro. Qualitativ vergleichbare Android-Handys gibt es schon ab rund 650 Euro.

Der detaillierte Testbericht ist unter www.test.de/iphone11 veröffentlicht. GĂŒnstigere Alternativen finden sich in der Test-Datenbank unter www.test.de/smartphones.
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Veranstaltungen 
 
Herbstliches Finale im Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim
Salbeibeet / Foto: Hansjörg Haas
 
Herbstliches Finale im Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim
Ein letztes Mal in diesem Jahr ist der Garten von Hansjörg Haas offen.

Der Herbst zeichnet außergewöhnliche Stimmungen in den romantischen Garten im nördlichen Breisgau. SpĂ€te BlĂŒtenstauden und etliche verschiedene Salbeiarten versetzen die Besucher in spĂ€tsommerliche Stimmung. Üppige GrĂ€ser geben den verschiedenen RĂ€umen FĂŒlle und versprĂŒhen doch Leichtigkeit. Eintritt wird erhoben.

Der Garten am Schloßplatz 2 in Herbolzheim-Bleichheim ist am Sonntag, 13. Oktober von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt : Erwachsene 5 Euro, Kinder frei
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Sicherheit JĂŒdische Gemeinde
OberbĂŒrgermeister Martin Horn entsetzt und bestĂŒrzt ĂŒber Morde von Halle und geplantes Attentat auf jĂŒdische Gemeinde:

„Wir trauern um die Toten, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. Dass der Anschlag der JĂŒdischen Gemeinde galt, ist bestĂŒrzend und schmerzhaft.“

PolizeiprĂ€sident Franz Semling und OberbĂŒrgermeister Martin Horn in engem Austausch mit jĂŒdischer Gemeinde ĂŒber umgehende verschĂ€rfte Sicherheitsvorkehrungen und angepasste PolizeiprĂ€senz an der Synagoge

Die Morde von Halle und der versuchte Anschlag auf die JĂŒdische Gemeinde in Halle sorgen auch bei OberbĂŒrgermeister Martin Horn und dem gesamten BĂŒrgermeisteramt fĂŒr BestĂŒrzung: „Diese perfide Tat, noch dazu am höchsten jĂŒdischen Feiertag, macht uns fassungslos.“ OberbĂŒrgermeister Martin Horn, der erst vor zehn Tagen an dem Aktionstag gegen Antisemitismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit, dem sogenannten „Freiburger Kippa-Tag“ teilgenommen hatte, ruft dazu auf, sich konsequent gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus zu stellen: „Diese Gewalttat fĂŒhrt uns einmal mehr vor Augen, dass wir noch konsequenter antisemitischen Ressentiments schon im Alltag entgegentreten mĂŒssen. Dass jĂŒdische GotteshĂ€user angegriffen werden, schockiert mich persönlich. “

OB Horn sichert den jĂŒdischen Gemeinden weiterhin intensive UnterstĂŒtzung zu, um den Schutz der Freiburger Synagoge effektiv zu verbessern. Deshalb werden OB Horn und PolizeiprĂ€sident Franz Semling umgehend mit der jĂŒdischen Gemeinde weitere GesprĂ€che aufnehmen, um ĂŒber Verbesserungen der Sicherheitslage an der Synagoge zu sprechen. Erst vergangene Woche hatten PolizeiprĂ€sident Franz Semling und OB Horn die Synagoge besucht. Dabei ging es um VerĂ€nderungen und Optimierung der Sicherheitssituation, insbesondere im Eingangsbereich. Bei dem Termin hatte die Polizei die Absprache bekrĂ€ftigt, bei angemeldeten Veranstaltungen der Gemeinde mit einer Polizeistreife prĂ€sent zu sein. Auch der stĂ€dtische Vollzugsdienst (VD) steht fĂŒr UnterstĂŒtzung zu besonderen AnlĂ€ssen und Veranstaltungen zur VerfĂŒgung. Ebenso waren bei dem Termin in der Synagoge Verbesserungen bei der Beleuchtung zur Sprache gekommen.

Angesichts der aktualisierten Sicherheitslage muss geprĂŒft werden, ob die bisheriger angedachten Maßnahmen ergĂ€nzt werden mĂŒssen. Dazu wird es nĂ€chste Woche ein weiteres GesprĂ€ch mit der jĂŒdischen Gemeinde geben.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: OB Mentrup: "Wir sind Halle"
Tiefes MitgefĂŒhl nach Attentat in Partnerstadt / Anschlag ist auch ein Terrorakt gegen jeden Einzelnen von uns / Kondolenzbuch liegt morgen ab 9 Uhr im Rathaus aus

Nach dem Attentat in Karlsruhes Partnerstadt Halle, bei dem zwei Menschen beim gestrigen höchsten jĂŒdischen Fest Jom Kippur in der NĂ€he der Synagoge erschossen und zwei weitere schwer verletzt wurden, hat OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup seinem Hallenser Amtskollegen, Dr. Bernd Wiegand, sein tiefes MitgefĂŒhl ausgedrĂŒckt.

Wörtlich schrieb Mentrup: "Jetzt hat ein solcher Anschlag in unserer Partnerstadt stattgefunden, die vielen von uns mit ihrer Geschichte, ihrem Stadtbild und ihren Menschen so vertraut und so nah ist, wir eine Familie darstellen, Halle ist auch Karlsruhe, Karlsruhe ist auch Halle - ĂŒber alle Entfernungen hinweg. Und deshalb ist der Anschlag auch ein Terrorakt unmittelbar gegen uns, gegen jeden Einzelnen von uns, wir sind Halle, das spĂŒren wir gerade jetzt ganz intensiv."

Er habe mit großer ErschĂŒtterung und Fassungslosigkeit von dem Attentat erfahren. Auch im Namen der Partnerstadt Karlsruhe und ihrer BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ĂŒbermittle er "unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tiefstes MitgefĂŒhl angesichts dieses Aktes antisemitischer und rassistischer Gewalt. In Gedanken sind wir bei den Opfern und allen, die ihnen nahe stehen".

Karlsruhe sei "entsetzt ĂŒber diesen menschenverachtenden Anschlag" und verurteile das brutale Verbrechen auf das SchĂ€rfste. Die Tat sei "nicht nur ein Angriff auf das Leben unschuldiger Menschen, sondern auch ein Angriff auf uns alle – auf unsere Grundwerte und Lebensvorstellungen, die eine demokratische, pluralistische und offene Gesellschaft auszeichnen."

Mentrup weiter: "Wir wollen und werden uns daher weiter mit aller Macht antisemitischen und rassistischen Strömungen entgegenstellen. Sie zielen auf eine Spaltung unserer Gesellschaft ab. Es ist gerade eine wichtige Grundlage unserer Gesellschaft, dass alle Menschen ohne Ansehen von Religion, NationalitÀt oder Geschlecht die gleichen Rechte und den gleichen Wert haben. Eine Aushöhlung dieser Menschenrechte werden wir nicht zulassen."

Mentrup bat Wiegand, die Karlsruher Anteilnahme und UnterstĂŒtzung an die JĂŒdische Kultusgemeinde Halle und das Umfeld des betroffenen LadengeschĂ€fts weiterzugeben, ebenso wie das tiefempfundene MitgefĂŒhl an die Verletzten und an die Angehörigen der Opfer.

Kondolenz an die JĂŒdische Kultusgemeinde Karlsruhe

Seine Anteilnahme drĂŒckte Mentrup ebenso dem Vorsitzenden der JĂŒdischen Kulturgemeinde Karlsruhe, Dr. Petr Kupershmidt, aus. In dem Schreiben heißt es unter anderem: "Wir werden eine Ausgrenzung von Religionen oder NationalitĂ€ten nicht akzeptieren. Seien Sie versichert, dass wir diesen grausamen Akt der Gewalt zutiefst verurteilen. Seien Sie gleichzeitig versichert, dass wir an Ihrer Seite stehen. Seite an Seite werden wir uns jedwedem Terror, jedwedem Extremismus und jedwedem Angriff auf unsere gemeinsamen freiheitlich-demokratischen Grundwerte entgegenstellen."

Kondolenzbuch liegt aus

Ein Kondolenzbuch fĂŒr alle, die Anteil nehmen wollen, liegt morgen, 11. Oktober, ab 9 Uhr im Unteren Foyer des Rathauses am Marktplatz aus.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Trennung und Scheidung hilfreich begleiten
Ökumenischer Gottesdienst am 20. Oktober – Psychologische Beratungsstellen unterstĂŒtzen

Freiburg, Breisgau, MarkgrĂ€flerland. „Loslassen und freigeben“ heißt ein Bildungs- und Beratungsprogramm der beiden Kirchen in Freiburg, das ab Herbst wieder angeboten wird. Angesprochen sind besonders Frauen und MĂ€nner, deren Liebes- oder Lebensbeziehung gescheitert ist und die sich trennen wollen oder bereits auseinander gegangen sind. Auftakt zu dem Programm ist, wie schon seit zwölf Jahren, ein ökumenischer Gottesdienst fĂŒr Menschen, die in Trennung oder Scheidung leben. Zu dem Gottesdienst wird am Sonntag, 20. Oktober 2019 um 17 Uhr in die Friedenskirche, Hirzbergstr. 1 in Freiburg, eingeladen. Die Kirchen bieten mit dem Gottesdienst sowie mit Seminaren und VortrĂ€gen an, den schmerzlichen Prozess der Trennung zu begleiten. Auch die

Psychologischen Beratungsstellen der beiden Kirchen sind in das Programm eingebunden. Das detaillierte Programm liegt in allen Kirchen und GemeindehÀusern aus. Informationen gibt es auch unter www.beziehung-leben-freiburg.de

Seminartitel lauten beispielsweise:

Wenn unser Weg auseinander geht
Wochenende zur Wegbegleitung in Trennungssituationen
Wann: 22. bis 24. November 2019 oder 13. bis 15. MĂ€rz 2020 Beitrag: 185 Euro (Seminarkosten,
Unterkunft und Verpflegung) Wo: Bildungshaus Kloster St. Ulrich, Bollschweil
Anmeldung und Information: (07602) 91010, www.bildungshaus-kloster-st-ulrich.de

Kinder im Blick – Eltern bleiben trotz Trennung und Scheidung
Wann: donnerstags, 19:30 – 21:30 Uhr, ab 16. Januar, 6x
Wo: E+F Beziehung leben, Talstr. 29, Freiburg
Anmeldung: (0761) 60066575, www.beziehung-leben-freiburg.de
Der Kurs ist finanziert ĂŒber das Landesförderprogramm STÄRKE und deshalb beitragsfrei
Loslassen und Freigeben fĂŒr Menschen in Trennung und Scheidung
 
 



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