Prolixletter
Dienstag, 10. März 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
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Öko plus 
 
Wimmelbahn zeigt Vielfalt der stÀdtischen Gesellschaften in Freiburg
(c) VAG Freiburg / Stadt Freiburg / Patrick Seeger
 
Wimmelbahn zeigt Vielfalt der stÀdtischen Gesellschaften in Freiburg
‱ OB Horn stellt Straßenbahnmotiv vor: „Vielfalt und wichtige Aufgaben der kommunalen Unternehmen sichtbar machen“

‱ Fahrzeug der Fahrschule wĂŒrdigt den tĂ€glichen Einsatz der Mitarbeitenden fĂŒr eine funktionierende und lebenswerte Stadt

BadegĂ€ste planschen in den Becken stĂ€dtischer BĂ€der, EntsorgungskrĂ€fte reinigen den Rathausvorplatz und ein ErdmĂ€nnchen des Mundenhofs fĂ€hrt auf der Regenbogenrolltreppe zur Stadtbahn: Diese drei augenzwinkernden Motive stehen beispielhaft fĂŒr das, was die neu gestaltete Wimmelbahn zeigt: Die Vielfalt der Aufgaben der stĂ€dtischen Gesellschaften und wie sie Freiburg Tag fĂŒr Tag am Laufen halten.

Viele helfende HĂ€nde fĂŒr mehr LebensqualitĂ€t

OberbĂŒrgermeister Martin Horn stellte die neu beklebte Straßenbahn gemeinsam mit Mitarbeitenden der stĂ€dtischen Gesellschaften vor. Horns zentrale Botschaft: Hinter der hohen LebensqualitĂ€t in Freiburg stehen viele helfende HĂ€nde. Vieles, was in Freiburg selbstverstĂ€ndlich funktioniert, sei das Ergebnis der tĂ€glichen Arbeit zahlreicher Mitarbeitender im Stadtkonzern: Verkehr, Sauberkeit, Energieversorgung, Wohnen, Freizeitangebote, Kultur und GrĂŒnflĂ€chen.

„Es ist leicht, im Alltag ĂŒber Verwaltung oder kommunale Unternehmen zu schimpfen und alles als gegeben anzusehen“, sagte Horn. „Dabei setzen sich die BeschĂ€ftigten der kommunalen Unternehmen Tag fĂŒr Tag fĂŒr das Gemeinwohl ein. DafĂŒr verdienen sie Respekt und unsren herzlichen Dank.“ Die neue Wimmelbahn mache diese wichtige Arbeit sichtbar.

Mitarbeitende bei Einweihung

Bei der Vorstellung der Bahn waren zahlreiche Mitarbeitende der stĂ€dtischen Gesellschaften in ihrer Arbeitskleidung anwesend. Sie stehen stellvertretend fĂŒr die vielen Menschen im Stadtkonzern, die Freiburg jeden Tag zuverlĂ€ssig am Laufen halten; oft im Hintergrund, aber mit großer Wirkung fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

Viele Akteure im Stadtkonzern

Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) sorgt fĂŒr saubere Straßen und PlĂ€tze und arbeitet an einer nachhaltigen Umstellung ihres Fuhrparks. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) garantiert mit Bussen, Straßenbahnen und der Schauinslandbahn klimafreundliche MobilitĂ€t in der ganzen Stadt. Die Freiburger Stadtbau GmbH schafft und erhĂ€lt bezahlbaren Wohnraum und entwickelt neue Quartiere. Die Badenova versorgt Freiburg rund um die Uhr mit Strom, Gas, WĂ€rme und Wasser und treibt die Energiewende voran.

ErgĂ€nzt werden diese großen Unternehmen durch weitere kommunale Beteiligungen: Die Freiburger Qualifizierungs- und BeschĂ€ftigungsgesellschaft (FQB) unterstĂŒtzt unter anderem die Pflege von GrĂŒnanlagen. Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) organisiert MĂ€rkte, Messen und Veranstaltungen und stĂ€rkt die Innenstadt. Das Theater Freiburg prĂ€gt das kulturelle Leben der Stadt. Der Mundenhof bietet Natur- und Tiererlebnisse fĂŒr Familien. Der Flugplatz Freiburg sichert die stĂ€dtische Luftverkehrsinfrastruktur. Die Freiburger Stiftungsgesellschaft engagiert sich fĂŒr Stiftungsvermögen und kulturelles Erbe. Auch die Eigenbetriebe wie die Friedhöfe tragen zum funktionierenden Gemeinwesen bei.

Szenen aus dem Stadtleben

Der Freiburger Illustrator Michael Bögle hat das Motiv fĂŒr die Wimmelbahn entworfen: Zwischen Marktplatz, MĂŒnster und Mess‘, neben WindrĂ€dern, Wasserschlössle und Wiwili BrĂŒcke, zwischen BĂ€chle, BĂŒrger*innen und Bahnen, Rathausplatz und Roter Otto wuseln die BeschĂ€ftigten der kommunalen Unternehmen – und die Tiere des Mundenhofs.

Einsatz als Fahrschulfahrzeug

Die Wimmelbahn ist eine Straßenbahn vom Typ GT8N mit der Nummer 230. Die VAG hat das Fahrzeug vor kurzem aus dem Regelverkehr genommen und setzt es kĂŒnftig als reines Fahrschulfahrzeug ein. FĂŒr das Fahrzeug suchte die VAG nach einem neuen Motiv. Die konkrete Idee fĂŒr die Wimmelbahn entstand vor einiger Zeit bei einem Austausch der kommunalen Unternehmen mit OB Horn. KĂŒnftig fahren FahrschĂŒler*innen der VAG mit der frisch beklebten Wimmelbahn durch Freiburg.

Hintergrund: PIWI-Prozess und Idee zur Wimmelbahn

Im Rahmen eines 2023 begonnenen Verbesserungsprozesses der stĂ€dtischen Projektgruppe PIWI hat die Stadt gemeinsam mit den GeschĂ€ftsfĂŒhrungen der stĂ€dtischen Gesellschaften, Stadtwerken, der Stiftungsverwaltung und Badenova eine Klausur zur Weiterentwicklung der Konzernsteuerung abgehalten. Ziel war es, die Zusammenarbeit innerhalb des kommunalen Konzerns weiter zu stĂ€rken, Synergien besser zu nutzen, gemeinsame Ziele zu definieren und Aufgaben kĂŒnftig noch stĂ€rker vernetzt zu bearbeiten.

Vor dem Hintergrund der angespannten finanziellen Rahmenbedingungen besteht der Bedarf, strategische Schnittmengen kĂŒnftig systematischer zu nutzen und konkrete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Konzern Stadt zu entwickeln. Damit wird zugleich ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung der kommenden Haushaltsjahre geleistet und ein Anliegen des Gemeinderats nach stĂ€rkerer Konzernsteuerung aufgegriffen.

Im Mittelpunkt der im Herbst 2025 abgehaltenen Klausur mit dem OB standen konkrete Projekte (kurz-, mittel- und langfristig) sowie Potenzialanalysen und Projektabstimmungen fĂŒr eine intensivere fachliche Kooperation, gemeinsame Services sowie die BĂŒndelung von Aufgaben und Personalressourcen. Die gemeinsame Straßenbahn ist eines der kurzfristigen Projekte, das aus dem StĂ€rkungsprozess der Beteiligungssteuerung von Stadt und kommunalen Unternehmen, entstanden ist; weitere folgen.

15 Fakten: Wie die stÀdtischen Gesellschaften Freiburg lebenswerter machen*

1. Mehr als 4100 Menschen arbeiten im gesamten Stadtkonzern – und sorgen jeden Tag dafĂŒr, dass Freiburg funktioniert: von sauberem Trinkwasser bis zu pĂŒnktlichen Bahnen.
2. KĂŒnftige FachkrĂ€fte: Mehr als 160 Auszubildende lernen gleichzeitig im Stadtkonzern einen von mehr als 40 Ausbildungsberufe.
3. Inklusiv: Der Stadtkonzern schafft derzeit knapp 30 Stellen fĂŒr Menschen mit Behinderung und betreut rund 400 Menschen in schwierigen Lebenslagen in unterschiedlichen Projekten.
4. Der Stadtkonzern investiert rund eine Million Euro tÀglich in Freiburgs Zukunft. In Schulen, MobilitÀt, Kinder- und Jugendhilfe, BÀder und moderne Infrastruktur.
5. Die stÀdtischen Gesellschaften erwirtschaften tÀglich einen Umsatz von etwa 5,2 Millionen Euro und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
6. Rund 1.000 neue Wohnungen sind aktuell im Bau, darunter ein eigenes Azubi-Wohnheim, das jungen Menschen einen bezahlbaren Start in Freiburg ermöglicht.
7. 22 neue E-Busse, 8 neue Straßenbahnen und moderne AufzĂŒge verbesserten 2025 die MobilitĂ€t – klimafreundlich, leise und barrierefrei.
8. Die Energieversorgung lÀuft rund um die Uhr zuverlÀssig. Mehr als 120 Millionen Euro an Investitionen treiben die lokale Energiewende voran.
9. Acht Hallen- und FreibĂ€der bieten Raum fĂŒr Sport, Gesundheit und Erholung – fĂŒr Kinder, Familien und Senior*innen.
10. Große Veranstaltungen und Tourismusprojekte beleben die Innenstadt und stĂ€rken Handel, Gastronomie und Begegnung.
11. Kultur- und Veranstaltungsorte schaffen lebendige Treffpunkte und fördern Austausch und Vielfalt in der Stadt.
12. Der Stadtkonzern steht Menschen dort zur Seite, wo sie konkrete UnterstĂŒtzung brauchen: Bei Bildungschancen, in akuten Notlagen oder fĂŒr nachbarschaftliche Hilfe.
13. Zwei Drittel der Busflotte der VAG fÀhrt inzwischen elektrisch, bei der Stadtreinigung sind sogar bereits 90 Prozent des Fuhrparks Stromer und bei der Abfallentsorgung der ASF sind 100 Prozent des Fuhrparks wasserstoffbetrieben. Alle stÀdtischen Gesellschaften arbeiten so am Ziel KlimaneutralitÀt bis zum Jahr 2035.
14. Auch der Ausbau des Nahverkehrs reduziert CO₂. DarĂŒber hinaus senkt der Umstieg auf E-Busse den VerkehrslĂ€rm – fĂŒr sauberere Luft und ruhigere Straßen.
15. Nachhaltige Bau- und Energieprojekte senken dauerhaft den Energieverbrauch und schĂŒtzen Umwelt und Ressourcen.
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*Quelle: v.a. Beteiligungsbericht der Stadt Freiburg 2025
 
 

Öko plus 
 
 
„Freiburg putzt sich raus“: Anpacken gegen MĂŒll in der Stadt
Viele Aktionen zum Mitmachen am Samstag, 14. MĂ€rz

Wenn viele HĂ€nde anpacken, wird Freiburg ein StĂŒck sauberer: Ab Freitag, 13. MĂ€rz, treffen sich rund 40 Gruppen und 15 Schulen, um in der ganzen Stadt gemeinsam MĂŒll zu sammeln. Die meisten Aktionen finden am Samstag, 14. MĂ€rz, statt. Dann kommen zahlreiche Gruppen, Vereine und Ortsverwaltungen zusammen, um mit anzupacken und ihre Stadtteile sauberer zu machen.

Wer am Samstag spontan Zeit hat, kann noch mitmachen: In ganz Freiburg gibt es Treffpunkte fĂŒr Freiwillige – ohne vorherige Anmeldung. Eine Ausnahme gilt fĂŒr grĂ¶ĂŸere Gruppen ab fĂŒnf Personen: Sie werden gebeten, sich vorab per Mail an fpa@freiburg.de anzumelden.

Das Programm „Freiburg packt an“ steht fĂŒr alle Freiburger*innen offen. UnzĂ€hlige Menschen engagieren sich seit 2004 auf öffentlichen FlĂ€chen fĂŒr die Stadtökologie. Das Garten- und Tiefbauamt bedankt sich bei allen Engagierten, die durch Baumpatenschafen, urbane GĂ€rten sowie Aktionen und Patenschaften zu einer schönen und artenreichen Stadt ihren Beitrag leisten.

Die Aktion lĂ€uft in Kooperation mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ASF sowie den BĂŒrgervereinen, Ortsverwaltungen, Schulen und unterschiedlichen Gruppierungen.
 
 

Öko plus 
 
 
Die grĂ¶ĂŸte Heizungswende-Tour Deutschlands kommt nach Freiburg
Bundesweiter „WĂ€rmepumpen-Infotag“ am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal – noch gibt es freie PlĂ€tze

Wie heizen wir zukĂŒnftig unsere HĂ€user? Die WĂ€rmepumpe ist dafĂŒr neben der FernwĂ€rme ein zentrales PuzzlestĂŒck. Wie der Umstieg von fossilen Heizungen zur WĂ€rmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt beim WĂ€rmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. MĂ€rz, im Paulussaal (Dreisamstraße 3). Die Veranstaltungen startet um 16 Uhr mit verschiedenen InformationsstĂ€nden und Beratungsangebote. Um 18 Uhr eröffnet UmweltbĂŒrgermeisterin Christine Buchheit das BĂŒhnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen WĂ€rmeplan. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist nötig, noch gibt es freie PlĂ€tze.

Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung – nach der Veranstaltung sollten die Teilnehmer*innen deutlich mehr Klarheit haben, wie es fĂŒr sie weitergehen kann. Das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer*innen von Ein- und ZweifamilienhĂ€usern.

Zur UnterstĂŒtzung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die BĂŒhne: Ab 18 Uhr informieren „Energiesparkommissar“ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, WĂ€rmepumpen-BeirĂ€tin der EU-Kommission, in VortrĂ€gen ĂŒber den Heizungstausch.

Ab 16 Uhr stehen lokale Heizungsinstallateure, Vertreter*innen von Herstellern sowie Fachleute der Freiburger Innung SanitĂ€r-, Heizungs- und Klimatechnik an zwölf InformationsstĂ€nden fĂŒr individuelle Beratungen und ProjektgesprĂ€che zur VerfĂŒgung. Auch Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg sowie Berater fĂŒr WĂ€rmelösungen der Badenova Energie GmbH werden vor Ort sein.
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GrĂŒne Quellen 
 
BlĂŒtenmeer in der historischen GewĂ€chshauszeile
Bei Azaleen steht die BlĂŒte noch bevor (c) Wilhelma Stuttgart / B. Meierjohann
 
BlĂŒtenmeer in der historischen GewĂ€chshauszeile
AzaleenblĂŒte in der Wilhelma nĂ€hert sich ihrem Höhepunkt

In der ersten MĂ€rzhĂ€lfte verwandelt sich das Azaleenhaus in der historischen GewĂ€chshauszeile der Wilhelma in ein leuchtendes BlĂŒtenmeer. Die Azaleen prĂ€sentieren sich derzeit in Hochform und markieren den gĂ€rtnerischen Höhepunkt des SpĂ€twinters im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart. Besucherinnen und Besucher erwartet ein eindrucksvolles Farbenspiel.

Bereits seit Ende Januar sorgen Kamelien im benachbarten GewĂ€chshaus fĂŒr ein aufsehenerregendes Farbspiel, nun stehen die ersten Azaleen in voller BlĂŒte. Die Pflanzen sind kunstvoll arrangiert – als ĂŒppige BĂŒsche, Hochstamm-BĂ€umchen oder in Pyramidenform geschnitten. Besonders imposant sind die bis zu zwei Meter hohen Azaleenpyramiden, deren Pflege viel Erfahrung erfordert. „Nach den sonnigen Tagen seit der letzten Februarwoche haben die Azaleen richtig Gas gegeben. Einige frĂŒhe Sorten stehen schon in voller BlĂŒte. Aufgrund unserer Sortenvielfalt werden wir aber auch noch die kommenden Wochen viel Freude an der AzaleenblĂŒte haben“, erklĂ€rt GĂ€rtnermeister Marcus Hoffmann.

Botanisch gehören Azaleen zur Gattung Rhododendron innerhalb der HeidekrautgewĂ€chse. Die Stammform vieler heute kultivierter Sorten ist Rhododendron simsii, die sogenannte Indische Azalee. Ihre ursprĂŒngliche Heimat liegt in den Bergregionen Ostasiens, insbesondere in China, wo sie auf sauren, feuchten Böden wĂ€chst. Charakteristisch sind die festen, teils immergrĂŒnen BlĂ€tter sowie die enorme Farbvielfalt der BlĂŒten, die von Weiß ĂŒber Rosa- und Rottöne bis hin zu Purpur reichen. Ende des 17. Jahrhunderts gelangten die ersten Exemplare nach Europa; im 19. Jahrhundert setzte eine intensive ZĂŒchtung ein. Weltweit entstanden rund 2.000 Sorten, von denen viele heute nicht mehr erhalten sind. In Deutschland sind derzeit noch etwa 700 Sorten dokumentiert.

Mit rund 90 Arten und Sorten zĂ€hlt die Wilhelma zu den bedeutendsten Azaleensammlungen in Deutschland. Darunter befinden sich historische Pflanzen, die noch auf König Wilhelm I. von WĂŒrttemberg zurĂŒckgehen und seit mehr als 170 Jahren in Stuttgart kultiviert werden. Anders als von vielen Besucherinnen und Besuchern der Wilhelma hĂ€ufig vermutet, verströmen Azaleen selbst kaum Duft. Das intensive Aroma im GewĂ€chshaus stammt ĂŒberwiegend von Hyazinthen und anderen Begleitpflanzen.
 
 

Öko plus 
 
 
Veranstaltung „Energetisch Sanieren – so geht’s“ am Tuniberg
Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ unterstĂŒtzt Sanierungen

Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 16. MĂ€rz und kostenfreie Einzelberatungen am 20. MĂ€rz

Geld sparen und gleichzeitig das Klima schĂŒtzen: Energetische GebĂ€udesanierungen helfen dabei, die CO₂-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt beispielsweise darĂŒber, wie eine richtige Dach- oder FassadendĂ€mmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verstĂ€ndlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.

Der Infoabend „Energetisch Sanieren – so gehtÂŽs“ am Montag, 16. MĂ€rz, um 18.45 Uhr im BĂŒrgersaal in Opfingen bietet einen Überblick ĂŒber sinnvolle Sanierungsmaßnahmen – von der DachdĂ€mmung ĂŒber die Fassade bis zur Kellerdecke. Im Anschluss an die VortrĂ€ge lĂ€dt der Marktplatz „Energetisch Sanieren“ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen fĂŒr individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete Sanierungsmaßnahmen und Informationen zu allen Fördermöglichkeiten.

Weiter geht’s am Freitag, 20. MĂ€rz: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im BĂŒrgersaal in Opfingen an. UnabhĂ€ngige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minĂŒtige Beratung richtet sich an WohnhauseigentĂŒmer*innen am Tuniberg.

Interessierte können sich fĂŒr beide Veranstaltungen online anmelden.

Die Veranstaltungsreihe „Energetisch sanieren – so geht’s“ am Tuniberg wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg organisiert.
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Verschiedenes 
 
 
Bewohnerparken und Parkraumbewirtschaftung im GĂŒterbahnhofquartier startet
Ab Dienstag, 24. MĂ€rz, gilt die neue Bewohnerparkzone im Quartier GĂŒterbahnhof. Zeitgleich startet die Parkraumbewirtschaftung im Gebiet. Dieses umfasst alle Straßen zwischen GĂŒterbahnstrecke, Isfahanallee, Waldkircher Straße (bis zur Straßenmitte) sowie Neunlindenstraße (beide Straßenseiten).

In den Straßen des Gebietes herrscht ein hoher Parkdruck. Das liegt zum einen daran, dass viele Bewohner*innen ihre Autos im öffentlichen Straßenraum abstellen. Zum anderen sorgen GeschĂ€fte, BĂŒros, Hotels und sonstige gewerbliche Betriebe fĂŒr mehr Verkehr. Die EinfĂŒhrung von Parkraumbewirtschaftung und Bewohnerparken fĂŒhrt da zu einer deutlichen Entlastung, weil die Verkehrsteilnehmer*innen vor allem fĂŒr langes Parken nach gĂŒnstigeren Alternativen suchen. Auch der Effekt, dass Pendler*innen ihr Auto im Quartier abstellen und von dort den Weg zu Fuß oder mit der Stadtbahn fortsetzen, nimmt ab.

Werktags zwischen 9 und 19 Uhr darf im öffentlichen Straßenraum kĂŒnftig nur parken, wer den Bewohnerparkausweis „GĂŒterbahnhof“ hat oder wer die ParkgebĂŒhr bezahlt. Das Bezahlen funktioniert ganz klassisch am ParkgebĂŒhrenautomaten oder mittels „Handy-Parken“. In der GebĂŒhrenzone 3, die im neuen Gebiet gilt, kostet das 1,80 Euro pro Stunde bzw. 9,00 Euro fĂŒr 24 Stunden. Eine Parkscheibe braucht man im Quartier kĂŒnftig nicht mehr. Das Ziel, Langzeitparken zu verhindern, wird mit der Bewirtschaftung erreicht. Wer einen blauen Behindertenparkausweis hat, darf ohne Parkschein und ohne zeitliche BeschrĂ€nkung auf allen bewirtschafteten ParkplĂ€tzen und auf BehindertenparkplĂ€tzen parken.

Ende Februar haben alle betroffenen Anwohner*innen ein Schreiben erhalten. Darin hat die Verwaltung ĂŒber die EinfĂŒhrung der Parkraumbewirtschaftung sowie die Beantragung von Bewohnerparkausweisen informiert. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ĂŒberwacht der Gemeindevollzugsdienst die Einhaltung der Regeln.

Mehr Informationen zum Thema Bewohnerparken sowie eine interaktive Karte mit den Bewohnerparkgebieten gibt es online
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Ein fast perfekter Antrag
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: Ein fast perfekter Antrag
Deutschland 2025, 105 Minuten
Regie: Marc Rothemund
Darsteller: Heiner Lauterbach, Iris Berben, Amira Demirkiran

Ein verwitweter Rentner trifft seine große Jugendliebe wieder und wagt 40 Jahre nach seinem gescheiterten Heiratsantrag einen zweiten Versuch – diesmal als Gaststudent in ihrem eigenen Seminar
 Eine charmante, warmherzige Rom-Com ĂŒber spĂ€te Chancen, UnabhĂ€ngigkeit und die Frage, ob alte Liebe wirklich nicht rostet – von Komödientalent Marc Rothemund (WOCHENENDREBELLEN, DIESES BESCHEUERTE HERZ)!

Der eigenwillige Witwer Walter (Heiner Lauterbach) vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufĂ€llig seine Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulĂ€r gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Der Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs ist geweckt. Er will es diesmal besser machen, wĂ€hrend Alice gar nicht daran denkt, denn sie liebt ihr unabhĂ€ngiges Leben und braucht keinen Beziehungsstress. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie fĂŒr Kunst interessiert hat, zu Alice Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spĂ€t ist, neue Wege zu gehen. Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jĂŒngeren Kommilitonen. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen, aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder
 Marc Rothemunds neueste Komödie besticht durch das reizvolle Duo Iris Berben und Heiner Lauterbach, das mit Humor und Herzlichkeit die ungleiche WiederannĂ€herung zweier ungleicher Welten verkörpert. Die Geschichte um zweite Liebe und persönliche VerĂ€nderung wird mit leichtfĂŒĂŸigem Timing erzĂ€hlt und punktet besonders durch kleine (lebens-) kulturelle Reibungen und sympathische Figuren – eine angenehme, zeitgemĂ€ĂŸe Liebesgeschichte mit Witz und WĂ€rme.

LĂ€uft in der Harmonie Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Bushaltestelle Robert-Grumbach-Platz: barrierefreier Umbau ist fertig
Das Garten- und Tiefbauamt hat die Bushaltestelle „Robert-Grumbach-Platz“ barrierefrei umgebaut. Außerdem ersetzt auf Höhe des BĂ€renwegs jetzt eine Ampel den bisherigen Zebrastreifen. FußgĂ€nger*innen können die ElsĂ€sser Straße dadurch sicherer ĂŒberqueren, gleichzeitig fließt der Verkehr an dieser Stelle besser.

Mit dem Umbau wurde der bestehende Radweg auf die Fahrbahn verlegt. Dadurch entsteht an der Haltestelle Platz fĂŒr ein neues WartehĂ€uschen, das kĂŒnftig vor Regen und Wind schĂŒtzt. Der Bordstein der Haltestelle ist nun auf beiden Seiten erhöht, damit jede*r bequem und stufenlos aus dem Bus ein- und aussteigen kann. ZusĂ€tzlich gibt es im Haltestellenbereich und an dem Übergang BĂ€renweg kĂŒnftig Blindenleitplatten, um blinden und seheingeschrĂ€nkten Menschen die Orientierung zu erleichtern.

Der Umbau hat 205.000 Euro gekostet.
 
 

Verschiedenes 
 
 
ZwischenstÀnde der Wahlbeteiligung am Wahlsonntag
Gestern, Freitag um 15 Uhr, ist die Frist fĂŒr die Beantragung der Briefwahl zur Landtagswahl 2026 zu Ende gegangen. Hier sind nun die aktuellen Zahlen fĂŒr die Stadt Freiburg im Breisgau:

161.394 Wahlberechtigte
50.004 BriefwahlantrÀge (vierthöchster Wert aller Wahlen; bei der Bundestagswahl 2021 waren es 74.909, bei der Landtagswahl 2021 waren es 62.248, bei der Bundestagswahl 2025 waren es 61.578)

Am Sonntag öffnen die 139 Freiburger Wahllokale in 41 GebĂ€uden pĂŒnktlich um 8 Uhr ihre Tore. Dort sind 1.112 Wahlhelfende eingesetzt.

Um 14 Uhr beginnen die 105 BriefwahlvorstĂ€nde (630 Wahlhelfende) in der Messe mit der ZulassungsprĂŒfung der Wahlbriefe. Diese wird vor 18 Uhr abgeschlossen sein.

Um 18 Uhr schließen die Wahllokale und die AuszĂ€hlung beginnt dort ebenso wie bei der Briefwahl. Die laufenden Ergebnis-ZwischenstĂ€nde können unter www.freiburg.de/wahlergebnis auf der Ebene Wahlkreise-Gesamtstadt-Stadtbezirke-(Brief-)Wahlbezirke laufend abgerufen werden. Wir rechnen gegen 18:45 Uhr mit den ersten Ergebnissen und gegen 22:00 Uhr mit dem vorlĂ€ufigen Endergebnis.

Als Vorbereitung fĂŒr den Wahltag sei noch auf unsere BerichtsbĂ€nde zu den vergangenen Wahlen verwiesen, die hier abgerufen werden können: www.freiburg.de/statistischeveroeffentlichungen
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Veranstaltungen 
 
Fundsachen des stĂ€dtischen FundbĂŒros kommen unter den virtuellen Hammer
© Stadt Karlsruhe, Umwelt- und Arbeitsschutz
 
Fundsachen des stĂ€dtischen FundbĂŒros kommen unter den virtuellen Hammer
Das Ordnungs- und BĂŒrgeramt Karlsruhe versteigert wieder FundgegenstĂ€nde online. Im April 2026 bietet sich die Gelegenheit, an der Versteigerung von Fundsachen des FundbĂŒros der Stadt Karlsruhe teilzunehmen.

Auch dieses Jahr gibt es die Möglichkeit, Schmuck, Mobiltelefone, Unterhaltungselektronik, SportgerĂ€te und viele andere interessante FundstĂŒcke, wie zum Beispiel Werkzeuge, zu ersteigern. In gewohnter Weise können Interessierte ab dem 19. MĂ€rz 2026 bequem von zu Hause aus die FundgegenstĂ€nde auf der Versteigerungsplattform www.sonderauktionen.net im Vorfeld in Augenschein nehmen. Diese sind dort mit einer Beschreibung sowie einem Foto aufrufbar.

Zehn Tage mitbieten

Ab dem 16. April 2026 kann dann fĂŒr zehn Tage nach dem sogenannten „Count-Down-Prinzip“ mitgeboten werden. WĂ€hrend bei normalen Versteigerungen ein Artikel zum Höchstgebot an den Höchstbietenden verkauft wird, beginnt die Online-Auktion mit einem Höchstpreis, der wĂ€hrend des Versteigerungszeitraums von zehn Tagen fĂ€llt.

Um mitbieten zu können, benötigen Interessierte lediglich eine kurze Anmeldung auf der Versteigerungsplattform. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.karlsruhe.de/versteigerung. Die ersteigerten FundstĂŒcke mĂŒssen im Anschluss an den Zuschlag durch BankĂŒberweisung bezahlt werden. Eine Barzahlung vor Ort ist nicht möglich.

Abholung der GegenstÀnde

Die AushĂ€ndigung der ersteigerten FundgegenstĂ€nde erfolgt mit Terminvereinbarung in der Regel in der Kaiserallee 8 zu den allgemeinen Öffnungszeiten. FahrrĂ€der und E-Roller werden direkt beim Abstellplatz in der Danziger Str. 2, 76199 Karlsruhe an die neuen Besitzenden ausgehĂ€ndigt. Kleinere Artikel finden auf dem Postweg in ihr neues Zuhause. Artikel, die fĂŒr Selbstabholende angeboten werden, können nicht verschickt, aber gerne an schriftlich bevollmĂ€chtigte Personen ausgehĂ€ndigt werden.

FĂŒr die Außenstelle in der Danziger Str. 2 sind folgende Termine vorgesehen: Mittwoch, 6. Mai 2026 von 8 bis 15:30 Uhr und Donnerstag, 7. Mai 2026 von 8 bis 15:30 Uhr.

Alle erfolgreichen SchnÀppchenjÀger erhalten nach Ende der Auktion am 27. April 2026 weitere Informationen per E-Mail, auch zur eventuell notwendigen Abholung.

Das Ordnungs- und BĂŒrgeramt wĂŒnscht allen SchnĂ€ppcheninteressierten viel Erfolg bei der Online-Auktion.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Bauarbeiten fĂŒhren zur Umleitung der Buslinie 27
Am Montag, 9. MĂ€rz 2026, beginnt ein neuer Bauabschnitt bei den Bauarbeiten fĂŒr den Radschnellweg 6 durch Herdern. Dieser wird bis voraussichtlich zum 22. Mai 2026 dauern. Das fĂŒhrt erneut zu Änderungen auf der Buslinie 27.

Zwischen den Haltestellen Europaplatz und Hochmeisterstraße fahren die Busse der Linie 27 wieder regulĂ€r. DafĂŒr wird die Haltestelle Starkenstraße in die Mozartstraße verlegt. Das gilt fĂŒr beide Fahrtrichtungen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Marty Supreme
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: Marty Supreme
USA 2025, 149 Minuten
Regie: Josh Safdie
Darsteller: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Fran Drescher, Tyler the Creator

New York in den 1950ern. Marty ist SchuhverkĂ€ufer im Laden seines Onkels, doch er hat grĂ¶ĂŸere PlĂ€ne: Er will Weltmeister im Tischtennis werden. Dazu muss er an einem Turnier in London teilnehmen – doch er verliert das Finale. Nun setzt er erst recht alles auf eine Karte
 Josh Safdies jĂŒngstes Werk ist ein Meisterstreich: fiebrig, elektrisierend, voller chaotischer Energie und zugleich absolut kontrolliert – und Chalamet spielt auf einem völlig neuen Level!

SchuhverkĂ€ufer Marty (TimothĂ©e Chalamet) hat nur ein Ziel im Leben: Weltmeister im Tischtennis werden und so in den Olymp der gefeierten Athleten aufsteigen, zu denen er sich selbst ohnehin schon lange zĂ€hlt. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, riskiert der junge New Yorker alles, muss sich im nervenaufreibenden Finale aber dem japanischen Sportstar Endo geschlagen geben. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, fĂŒr Ruhm und Erfolg wirklich alles aufs Spiel zu setzen. Denn fĂŒr den kleinen Schuhladen seines Onkels ist Martys Traum definitiv ein paar Nummern zu groß
 Angelehnt an die Biografie des legendĂ€ren Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman erzĂ€hlt Josh Safdie in seiner ersten Regiearbeit ohne seinen Bruder Benny keine klassische Underdog-Story oder gar ein euphorisches Sportdrama, sondern eine nervenzerreibende, in den Kinosessel fesselnde Charakterstudie vom Aufstieg eines exzentrischen Tischtennis-Genies in Form eines rastlosen Trips durch Ego, Obsession und Selbstzerstörung. Die Handschrift des Autors ist unverkennbar: pulsierende Kamera, verdichtete Dialoge, permanenter Druck. Jede Szene wirkt, als stĂŒnde sie unter Strom und zeugt vom inneren Vakuum eines Mannes, der gewinnen muss, um sich ĂŒberhaupt zu spĂŒren. MARTY SUPREME ist laut, unbequem und hypnotisch – ein kraftvolles, kompromissloses PortrĂ€t von GrĂ¶ĂŸenwahn und Einsamkeit. Der großartige TimothĂ©e Chalamet spielt Marty mit nervöser IntensitĂ€t: charmant, arrogant, verletzlich – und jederzeit kurz davor, sich selbst zu sabotieren. Eine absolut oscarreife Darbietung des Schauspielstars, die mit einer Inszenierung zusammentrifft, die Tischtennis so spannend macht wie einen Thriller – meisterhaft!

LĂ€uft im Friedrichsbau Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Landtagswahl 2026: Wie lÀuft der Wahltag ab?
Alle wahlberechtigten Freiburger*innen haben ihre Wahlbenachrichtigungen per Post erhalten. Darauf steht, wo sich das Wahllokal befindet. Die Wahlbenachrichtigung sollte man zusammen mit dem Personalausweis oder Reisepass ins Wahllokal mitnehmen. Wer die Benachrichtigung nicht mehr findet, kann aber trotzdem wÀhlen, sofern er oder sie ins WÀhlerverzeichnis eingetragen ist. Erforderlich ist dann aber zwingend, dass man die eigene IdentitÀt mit einem Ausweis nachweisen kann.

Wer Wartezeiten im Wahllokal vermeiden möchte, sollte möglichst morgens wĂ€hlen gehen. Die 139 Wahllokale öffnen um 8 Uhr. Am grĂ¶ĂŸten ist der Andrang erfahrungsgemĂ€ĂŸ in der Stunde vor Schließung des Wahllokals zwischen 17 und 18 Uhr.

Anders als bei den vergangenen Landtagswahlen können dieses Mal wie bei der Bundestagswahl zwei Stimmen abgegeben werden. Auf der linken Seite des Stimmzettels kann die Erststimme an einen oder eine der elf bzw. neun Kandidierenden im Wahlkreis vergeben werden, auf der rechten Seite die Zweitstimme fĂŒr eine der 21 Parteien, die in Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr die Wahl am 8. MĂ€rz zugelassen wurden. Auf www.freiburg.de/landtagswahl stehen die Musterstimmzettel zur Ansicht bereit.

Das Wahlgeheimnis schĂŒtzt nicht nur WĂ€hler*innen, sondern auch alle anderen Beteiligten vor Einflussnahme. Deshalb muss im Wahllokal die Wahlkabine benutzt werden. Diese Kabine darf nur allein betreten werden. Dies gilt auch fĂŒr Familien. Filmen oder Fotografieren ist im Wahllokal ebenfalls nicht erlaubt.

Am Sonntagabend werden die Stimmen durch die knapp 1750 Wahlhelfer*innen ausgezÀhlt. Die Ergebnisse werden gegen 21.30 Uhr erwartet. Alle Ergebnisse und ZwischenstÀnde können online unter www.freiburg.de/wahlergebnis live mitverfolgt werden.

Bereits um 18 Uhr werden die ersten Hochrechnungsergebnisse fĂŒr das Land Baden-WĂŒrttemberg veröffentlicht. Grundlage dafĂŒr sind Daten von Meinungsforschungsinstituten, die Nachwahlbefragungen durchfĂŒhren. In Freiburg werden dafĂŒr die Forschungsgruppe Wahlen und infratest dimap vor Wahllokalen in der MĂŒhlmattenschule Hochdorf, im Deutsch-Französischen Gymnasium, im Berufsschulzentrum, den Wentzinger-Schulen und dem Mehrgenerationenhaus Weingarten Nachwahlbefragungen durchfĂŒhren.

In den Wahllokalen 612-04 (Vigelius-Schule), 630-01 (Tuniberghalle Opfingen), 660-05 (Mehrgenerationenhaus Weingarten) und 680-01 (Karoline-Kaspar-Schule) wird mit speziellen Stimmzetteln gewĂ€hlt. Diese tragen je nach Geschlecht und Alter der WĂ€hlenden zusĂ€tzlich die Buchstaben A bis M. Das Wahlgeheimnis bleibt selbstverstĂ€ndlich gewahrt. Die Auswahl der Stichprobenwahlbezirke erfolgte durch die Landeswahlleiterin Baden-WĂŒrttemberg, die Veröffentlichung der Statistik-Ergebnisse wird mit einigem Abstand zur Wahl durch das Statistische Landesamt erfolgen.
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Veranstaltungen 
 
 
Versammlung in Freiburg
Am Freitag, 6. MĂ€rz, wird in Freiburg zwischen 15 und 17 Uhr eine Versammlung fĂŒr Klimaschutz in Form einer Fahrraddemonstration stattfinden.

Die Teilnehmer*innen treffen sich auf dem Platz der Alten Synagoge. Von dort fahren sie ĂŒber die Werthmannstraße und die KronenbrĂŒcke in den Stadtteil Wiehre. Es folgt eine Schleife durch die Kronen-, Rehling-, Heinrich-von-Stephan-Straße und Basler Straße. Über die Kronen- und die Werthmannstraße verlĂ€uft der RĂŒckweg zum Platz der Alten Synagoge. Die Veranstalter*innen rechnen mit 300 Personen.

Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstration kann der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die ParkhĂ€user sind grundsĂ€tzlich erreichbar.
 
 

Verschiedenes 
 
Reptilienjahr 2025 im RĂŒckblick
Kleiner Antillenleguan © Zoo Basel
 
Reptilienjahr 2025 im RĂŒckblick
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Reptilienpopulation des Zoo Basel mehrere VerĂ€nderungen. Besucher:innen konnten erstmals die FĂŒhlerschlange (Erpeton tentaculatum) sehen, zuchterprobte Tannenzapfenechsen (Tiliqua rugosa) wurden erworben, erfolgreiche Zuchten im Rahmen von Citizen Conservation erzielt und die Schweizer Erstnachzucht des Kleinen Antillenleguans (Iguana delicatissima) gelang. Gleichzeitig musste der Zolli Abschied nehmen – unter anderem vom letzten Stirnlappenbasilisken (Basiliscus plumifrons) – und der Tigerpython (Python bivittatus) ist vom Alter gezeichnet.

Reptilien im Aquarium
Die FĂŒhlerschlange (Erpeton tentaculatum) lebt seit lĂ€ngerer Zeit im Vivarium, ist aber erst seit Ende letzten Jahres im Schaubecken 31 des Zoo Basel fĂŒr die Besucher:innen zu sehen. Namensgebend sind zwei rund 1,5 cm lange FortsĂ€tze am Kopf, die an FĂŒhler erinnern und der Ortung von Beutetieren dienen. Die bis zu 90 cm lange Art bewohnt trĂŒbe SĂŒmpfe, Seen und langsam fliessende GewĂ€sser und Reisfelder in Thailand, Kambodscha und SĂŒdvietnam. Sie gehört zur Familie der Wassertrugnattern und besitzt hinterstĂ€ndige GiftzĂ€hne. Ihr Gift ist jedoch sehr schwach und fĂŒr Menschen ungefĂ€hrlich. Als LauerjĂ€gerin verlĂ€sst sich die FĂŒhlerschlange auf ihre Tarnung: Mit J-förmig gekrĂŒmmtem Vorderkörper wartet sie reglos im Wasser, lockt Fische durch feine Muskelzuckungen an und stösst blitzschnell zu. Die Art gilt als nicht gefĂ€hrdet, wird jedoch europaweit nur in vier weiteren Zoos gehalten.

Drei weitere Paare
Die Tannenzapfenechse (Tiliqua rugosa) verdankt ihren Namen ihrem ungewöhnlichen Erscheinungsbild: Die grossen, rauhen und ĂŒberlappenden Schuppen sowie der kurze, dicke Schwanz, der optisch dem Kopf Ă€hnelt, lassen die Tiere wie kleine Tannenzapfen wirken. Die Art wird etwa 35 bis 40 cm lang. UrsprĂŒnglich aus dem sĂŒdlichen Australien stammend, kennt die Art ausgeprĂ€gte Jahreszeiten und zieht sich wĂ€hrend der kalten Monate in die Hibernation, die Winterruhe, zurĂŒck. Der dicke Schwanz dient dabei als Fettspeicher. Die Tannenzapfenechse ernĂ€hrt sich ĂŒberwiegend pflanzlich, nimmt aber auch Schnecken und WĂŒrmer auf, die fĂŒr diese eher langsam bewegliche Art erreichbar sind. Sie lebt in trockenen Gebieten, in Galerie- und EukalyptuswĂ€ldern, aber auch im offenen GelĂ€nde und in der Agrarlandschaft. Die Echse gilt als nicht gefĂ€hrdet, wird in Europa jedoch kaum gehalten. Es gibt nur rund 20 Tiere in sechs Zoos, Nachzuchten sind noch seltener. Das liegt unter anderem an der geringen Vermehrungsrate: Die Tiere sind KapazitĂ€tsstrategen – ihre WĂŒrfe bestehen meist nur aus einem oder zwei Jungtieren, die bei der Lebendgeburt schon fast halb so gross wie die Mutter sind. Zudem scheinen sie ein monogames Paarungsverhalten zu haben. Der Zoo Basel hĂ€lt die Art seit 2017. Im vergangenen Jahr wurden drei weitere zuchterprobte Paare aus einer privaten Haltung in Deutschland erworben, in der die Spezies ĂŒber Jahrzehnte erfolgreich gezĂŒchtet wurde. FĂŒr sie wurde hinter den Kulissen eine spezielle Zuchtstation eingerichtet.

Wiederholte Zuchterfolge bei Citizen-Conservation-Arten
Wie bei den Tannenzapfenechsen zeigt sich auch in der Zucht von Amphibien und Reptilien, dass erfahrene Privathalter mit ihrer Expertise einen unverzichtbaren Beitrag zum nachhaltigen Zuchterfolg leisten. Um Zoos, Wissenschaftler:innen und private Halter besser zu vernetzen, wurde 2018 die Initiative «Citizen Conservation» gegrĂŒndet. Mittlerweile betreut sie Erhaltungszuchtprogramme fĂŒr 31 bedrohte Tierarten. Der Zoo Basel ist nicht nur im Aufsichtsrat und Fachbeirat der Reptilien dieser Stiftung aktiv, sondern beteiligt sich seit 2023 erfolgreich an Haltung und Zucht der vom Aussterben bedrohten Rio-Pescado-Harlekinkröte (Atelopus balios). Auch im letzten Jahr gelang erneut die Aufzucht von 330 Quappen, von denen 190 bereits eine neue Heimat in Schweizer Museen, schwedischen Schulzoos und deutschen Zoos gefunden haben. Insgesamt sind in Basel damit deutlich ĂŒber 500 Jungkröten geschlĂŒpft. Neu als Programm-Art aufgenommen wurde die Sakishima-Langschwanzeidechse (Takydromus dorsalis). Die Eidechse stammt von den japanischen Yaeyama-Inseln nahe der OstkĂŒste Taiwans. Aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraums ist sie auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefĂ€hrdet (endangered) eingestuft. Im Zoo Basel wird die Art seit 2020 gehalten und erfolgreich gezĂŒchtet – bisher wurden knapp 200 Nachzuchten registriert, davon 62 im vergangenen Jahr.

Schweizer Erstzucht des Kleinen Antillenleguans
Erstmals ĂŒberhaupt in einem Schweizer Zoo gelang dem Zoo Basel die Nachzucht des Kleinen Antillenleguans (Iguana delicatissima). Die Art, die ursprĂŒnglich auf den Kleinen Antillen heimisch war, ist heute stark bedroht: Durch die Einschleppung des eng verwandten GrĂŒnen Leguans (Iguana iguana) wurden viele Populationen verdrĂ€ngt oder hybridisiert. Seit 2018 gilt der Kleine Antillenleguan als vom Aussterben bedroht (critically endangered). Weltweit gibt es noch geschĂ€tzt 13’000 bis 20’000 reine Tiere in 15 Subpopulationen. In Europa wird die Art nur in einem Erhaltungszuchtprogramm auf Jersey gehalten, mit insgesamt 50 Tieren in 16 Zoos. Umso erfreulicher ist, dass die Jungtiere, die der Zoo Basel 2018 aus einer Beschlagnahmung erhielt, nun erstmals selbst Nachwuchs bekommen haben. Die Aufzucht erfolgte unter kontrollierten Bedingungen hinter den Kulissen.

Abschiede im Vivarium
Neben Schlupferfolgen und Neuankömmlingen gehören auch TodesfĂ€lle zum Alltag im Vivarium. So ist der letzte Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) im vergangenen Jahr gestorben. Angesichts der Bedeutung dieser Art fĂŒr die Stadt Basel bemĂŒht sich der Zolli um Nachzuchten derselben oder einer eng verwandten Art.

Auch der Tigerpython (Python bivittatus) zeigt altersbedingte VerĂ€nderungen: Das Weibchen hat deutlich an Körpermasse verloren. Das ist jedoch nicht ĂŒberraschend, da es seit dem 21. Juli 1991 im Vivarium lebt. Mit ĂŒber 34 Jahren ĂŒbertrifft es das in der Literatur angegebene Maximalalter und zĂ€hlt zu den fĂŒnf Ă€ltesten Tigerpythons in europĂ€ischen Zoos.
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Verschiedenes 
 
 
Die Asiatische Hornisse ist nicht mehr melde- und entfernungspflichtig
GrundstĂŒckeigentĂŒmer*innen sollten trotzdem aktiv werden

Gefundene Nester auf öffentlichen FlÀchen können der Stadt gemeldet werden

Die Asiatische Hornisse kommt – wie ihr Name schon sagt – ursprĂŒnglich nicht in unseren heimischen Ökosystemen vor. Seit 2014 breitet sie sich jedoch in Baden-WĂŒrttemberg kontinuierlich aus und kann SchĂ€den im Obstbau sowie bei Imkern verursachen. Die Asiatische Hornisse gilt als invasive, inzwischen aber „bereits etablierte“ Art. Damit entfĂ€llt die Melde- und Entfernungspflicht gegenĂŒber der Oberen Naturschutzbehörde; die Stadt ist nur fĂŒr Nester auf öffentlichen FlĂ€chen zustĂ€ndig.

Es ist allerdings weiterhin sinnvoll, die Asiatische Hornisse auf öffentlichen und privaten FlĂ€chen einzudĂ€mmen – sofern Aufwand und Nutzen in einem angemessenen VerhĂ€ltnis stehen. Insbesondere Nester in der NĂ€he von Schulen, KindergĂ€rten oder SpielplĂ€tzen sollten entfernt werden. Hier sind auch PrivateigentĂŒmer*innen gefragt: Sie sollten die Landesanstalt fĂŒr Umwelt Baden-WĂŒrttemberg informieren (https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/asiatische-hornisse-melden). So behĂ€lt die Behörde den Überblick ĂŒber die aktuelle Ausbreitung. Gleichzeitig erhalten BĂŒrgerinnen konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine Liste von Fachbetrieben, die die Nester fachgerecht entfernen können.

Befindet sich ein Nest auf einer öffentlichen FlĂ€che, können BĂŒrger*innen es mit einem Foto und der genauen Angabe des Fundorts per E-Mail direkt bei der Stadt melden. ZustĂ€ndig sind:

‱ fĂŒr SpielplĂ€tze das Garten- und Tiefbauamt (gut@freiburg.de)
‱ fĂŒr WaldspielplĂ€tze das Forstamt (forstamt@freiburg.de)
‱ fĂŒr Schulhöfe und stĂ€dtische Kitas das Immobilienmanagement (imf@freiburg.de)

Wichtig bei einem gefundenen Nest: Abstand halten – aber keine Panik. GegenĂŒber Menschen ist die Asiatische Hornisse in der Regel nicht aggressiv. Wer sich jedoch einem Nest auf weniger als fĂŒnf Meter nĂ€hert, muss damit rechnen, dass die Tiere ihr Nest verteidigen und stechen. Allergische Reaktionen auf die Stiche treten nur in seltenen FĂ€llen auf.

Die Asiatische Hornisse baut zwei Nester. Das im FrĂŒhjahr von der Jungkönigin gebaute, etwa handballengroße GrĂŒndungs- oder PrimĂ€rnest hĂ€ngt meist in Schuppen oder StrĂ€uchern, teils aber auch in BodennĂ€he. Meist bewohnen es nur wenige Tiere. Seine Entfernung ist besonders effektiv, da sich die Asiatische Hornisse dann gar nicht erst ausbreiten kann. Sind bereits Arbeiterinnen zu sehen, sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden (siehe Hinweis zur Meldung an die Landesanstalt fĂŒr Umwelt).

Im Laufe des Sommers ziehen die Völker in Filial- oder SekundĂ€rnester. Diese befinden sich meist in mehr als zehn Metern Höhe freihĂ€ngend in BĂ€umen und bieten großen Völkern Platz. Diese Nester können bis zu einem Meter Durchmesser erreichen und werden nur ein Jahr lang genutzt. Die Jungköniginnen verlassen sie im Herbst; Arbeiterinnen und Drohnen sterben ab. Eine Entfernung ist deshalb nur bis zur Auflösung des Volkes im SpĂ€therbst sinnvoll. Verlassene Nester werden nicht wieder besiedelt.

Wichtig: Asiatische Hornisse – sicher erkennen
Vor der Entfernung eines Nestes ist unbedingt auszuschließen, dass es sich um die heimische, geschĂŒtzte Hornisse handelt. Die Asiatische Hornisse ist etwas kleiner als unsere heimische Art. Die Arbeiterinnen der Asiatischen Hornisse sind 1,7 bis 2,4 Zentimeter groß, Königinnen können auch bis 3 Zentimeter groß werden. Zu erkennen ist die Asiatische Hornisse an ihrer schwarzen GrundfĂ€rbung: Die Brust ist schwarz, der Hinterleib dunkel mit wenigen gelben Binden. Die Beine sind schwarz-gelb gefĂ€rbt. Ein ausfĂŒhrliches FAQ mit Bildern zur Asiatischen Hornisse gibt es online unter www.freiburg.de/asiatischehornisse.
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Verschiedenes 
 
 
Bundesverwaltungsgericht klĂ€rt Wasserrecht – EinschĂ€tzung Plan B e.V.
Die Umweltvereinigung Plan B e.V. nimmt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau des Dietenbachs zur Kenntnis und betont die bundesweite Bedeutung der nun erfolgten rechtlichen Klarstellungen.

„Unser zentrales Anliegen in diesem Rechtsstreit war es, offene Fragen im Wasserrecht auf Bundesebene höchstrichterlich klĂ€ren zu lassen. Damit entsteht fĂŒr alle kĂŒnftigen Projekte eine klare Richtschnur. Die Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts sind deutschlandweit maßgebend. Aus der schriftlichen BegrĂŒndung wird ersichtlich werden, dass wesentliche Fragen des Hochwasserschutzes prĂ€zisiert, wurden“, erklĂ€rt Ralf Schmidt, Vorstand von Plan B e.V.

Das schriftliche Urteil liegt noch nicht vor. Bereits aus der mĂŒndlichen Entscheidung ist jedoch erkennbar, dass das Gericht wichtige Punkte zu RĂŒckhalteflĂ€chen, Ausgleichsmaßnahmen und zur AbwĂ€gung zwischen Hochwasserschutz und öffentlichen Belangen konkretisiert hat. Dadurch entsteht mehr Rechtssicherheit fĂŒr zukĂŒnftige wasserrechtliche Verfahren. VorhabenstrĂ€ger mĂŒssen natĂŒrliche RĂŒckhaltefunktionen vollstĂ€ndig und nachweisbar erhalten oder gleichwertig ausgleichen.

Zugleich weist der Verein darauf hin, dass das Bundesverwaltungsgericht an die tatsĂ€chlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim gebunden war. Seine Aufgabe ist ausschließlich die KlĂ€rung von Rechtsfragen – nicht die technische Bewertung von Hochwassergefahren. „Ob die vorgesehenen Schutzmaßnahmen im Extremfall ausreichen, konnte das Gericht nicht prĂŒfen. Aus unserer Sicht bestehen weiterhin erhebliche Risiken bei großen Hochwasser- und Starkregenereignissen“, so Schmidt weiter.

Plan B e.V. betont zudem, dass der Verein die BemĂŒhungen der Stadt Freiburg zur Schaffung von Wohnraum anerkennt und sich im gesamten Rechtsstreit nicht grundsĂ€tzlich gegen neue SiedlungsflĂ€chen ausgesprochen hat. Die Kritik bezieht sich ausschließlich auf die geplante Bebauung der rund 1 Million Quadratmeter großen AuenflĂ€che in Dietenbach.

Die Dietenbach-Niederung ist eine besondere geologische Landschaftsform. Es ist eine eiszeitlich geprĂ€gte Flutrinne, die im extremen Katastrophenfall eine entscheidende Rolle fĂŒr den Abfluss großer Wassermengen aus dem Dreisam-Einzugsgebiet hat. „Die Ereignisse im Ahrtal 2021 haben uns schmerzhaft vor Augen gefĂŒhrt, welche zentrale Bedeutung natĂŒrliche RetentionsrĂ€ume haben. Mit Blick auf die Zunahme von Extremwetterereignissen – Hochwasser und Starkregen – ist der Schutz solcher FlĂ€chen unverzichtbar“, betont Schmidt. Diese wichtigen Sachverhalte haben im Rechtsstreit wenig Beachtung gefunden.

Plan B e.V. wird die schriftliche UrteilsbegrĂŒndung sorgfĂ€ltig auswerten und sich weiterhin fĂŒr einen wirksamen Hochwasserschutz und den Erhalt natĂŒrlicher RĂŒckhalterĂ€ume einsetzen.
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DEUTSCHLANDS SÜDEN AUF DER ITB IN BERLIN
TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Christine Schönhuber (c) TMBW
 
DEUTSCHLANDS SÜDEN AUF DER ITB IN BERLIN
Baden-WĂŒrttemberg prĂ€sentiert sich der globalen Reiseindustrie

STUTTGART/BERLIN, MĂ€rz 2026 – Vom 3. bis 5. MĂ€rz rĂŒckt die Internationale Tourismus-Börse Berlin (ITB) die Metropole an der Spree wieder in den Mittelpunkt der weltweiten Reisebranche. Das Urlaubsland Baden-WĂŒrttemberg prĂ€sentiert sich in der Hauptstadt gemeinsam mit ausgewĂ€hlten Partnern drei Tage lang einem internationalen Fachpublikum.

„Unser Ziel auf der ITB ist es, Baden-WĂŒrttemberg als qualitativ hochwertiges und vielseitiges Reiseziel im weltweiten Wettbewerb noch stĂ€rker sichtbar zu machen“, sagte TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Christine Schönhuber zum Auftakt der Messe. „Gerade internationale QuellmĂ€rkte wie die USA bleiben fĂŒr uns unverĂ€ndert bedeutend. GĂ€ste aus Übersee stehen fĂŒr hohe Wertschöpfung, lĂ€ngere Aufenthalte und großes Interesse an Kultur, Natur und Genuss – all das, was Baden-WĂŒrttemberg so besonders macht.“

Mit einem Anteil von 20 Prozent an den Übernachtungen haben internationale GĂ€ste in Baden-WĂŒrttemberg traditionell einen hohen Stellenwert. Zuletzt war deren Zahl unter anderem wegen globaler ökonomischer Herausforderungen leicht rĂŒcklĂ€ufig. Im Jahr 2025 ging die Zahl internationaler Übernachtungen um 2,9 Prozent zurĂŒck. „Umso wichtiger ist es deshalb, dass wir unser Engagement und unsere PrĂ€senz in den wichtigen AuslandsmĂ€rkten weiter ausbauen. DafĂŒr ist die ITB eine ideale Gelegenheit“, so Schönhuber.

Im Mittelpunkt der Messe stehen GesprĂ€che mit internationalen Reiseveranstaltern und Medienschaffenden, MobilitĂ€ts- und Technologieanbietern sowie weiteren Tourismusfachleuten. Neben der internationalen Vermarktung spielt dabei der fachliche Austausch ĂŒber den digitalen Wandel in der Tourismusbranche eine zentrale Rolle.

INFO

Die ITB Berlin gilt mit Destinationen aus mehr als 170 LĂ€ndern als Leitmesse der globalen Reise- und Tourismusbranche. Baden-WĂŒrttemberg prĂ€sentiert sich in Berlin am Gemeinschaftsstand der Deutschen Zentrale fĂŒr Tourismus (DZT) im Hub 27 gemeinsam mit Partnern aus Deutschlands SĂŒden. Mit dabei sind die StĂ€dtedestinationen Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart und Baden-Baden, der Schwarzwald und der Bodensee gemeinsam mit der Insel Mainau. Außerdem die Internationale Bauausstellung Stuttgart 2027 sowie die FlughĂ€fen Stuttgart und Friedrichshafen.

zum Bild oben:
TMBW-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Christine Schönhuber auf der ITB 2026 in Berlin (c)TMBW
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Internationaler Frauentag am Sonntag, 8. MĂ€rz
Freiburger Aktionstage bieten eine Woche voller spannender Workshops, Ausstellungen, VortrÀge, Filmabende und vielem mehr

Mit einer Matinee startet die Stadt Freiburg am Sonntag, 8. MĂ€rz, in den 115. Internationalen Frauentag: Von 11 bis 13 Uhr gibt es im Historischen Kaufhaus einen Empfang mit szenischer Lesung. Im Anschluss laden die Freiburger FrauenverbĂ€nde, Organisationen und Initiativen zu einer Woche voller spannender Veranstaltungen ein. Alle BĂŒrger*innen sind eingeladen, sich aktiv an den Aktionstagen zu beteiligen und damit ein sichtbares Zeichen fĂŒr Gleichberechtigung, Vielfalt und Respekt zu setzen.

Ob Frauentanzfest, Ohrakkupunktur oder Impulse zur körperlichen Selbstbestimmung: Die Auswahl ist bunt und vielfÀltig und reicht von Lesungen, Filmabenden, Networking- und Infoangeboten bis hin zu RundgÀngen, Ausstellungen, Workshops und Performances. Im Fokus stehen dabei immer historische und aktuelle feministische Themen. Die 50 unterschiedlichen Angebote bilden damit auch die Vielfalt weiblicher LebensrealitÀten ab.

Der Internationale Frauentag wurde erstmals im MĂ€rz 1911 in mehreren europĂ€ischen LĂ€ndern gefeiert. Damals ging es vor allem um das Wahlrecht und bessere Arbeitsbedingungen fĂŒr Frauen. Seitdem ist der 8. MĂ€rz der Tag, um die Errungenschaften von Frauen auf gleiche Rechte zu feiern. Ebenso ist er aber weiterhin Anlass, um auf die weltweit bestehenden Probleme und fehlenden Strukturen fĂŒr Gleichberechtigung aufmerksam zu machen.

„Insbesondere beim Thema Gewaltschutz gibt es noch viel zu tun. Das zeigt auch die aktuelle LeSuBiA-Dunkelfeld-Studie des Bundes“, so Freiburgs Frauenbeauftragte Simone Thomas. Die Ergebnisse machen das tatsĂ€chliche Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt in Deutschland sichtbar: Partnerschaftsgewalt kommt rund zwanzigmal hĂ€ufiger vor als angezeigt, in weniger als fĂŒnf Prozent der Taten kommt es zur Anzeige. „Diese Zahlen sind bedrĂŒckend und machen umso mehr deutlich: Wir brauchen verbindliche PrĂ€vention und verlĂ€ssliche Schutzstrukturen. Mit der Umsetzung der Istanbul-Konvention unternimmt die Stadt Freiburg bereits wichtige Schritte“, betont die Frauenbeauftragte.

Der Internationale Frauentag und die anschließende Aktionswoche sollen Mut machen, bestehende Ungleichheiten zu erkennen und VerĂ€nderungen gemeinsam voranzutreiben. Gleichberechtigung bedeutet, dass Frauen und MĂ€nner in allen Lebensbereichen die gleichen Chancen haben. Das ist nicht nur fair, sondern es hilft auch allen: Wenn alle Menschen, unabhĂ€ngig von ihrem Geschlecht, ihre FĂ€higkeiten gleichermaßen nutzen können, gibt es eine grĂ¶ĂŸere Auswahl an Ideen und Lösungen. Das macht unsere Welt vielfĂ€ltiger und fortschrittlicher.

Das komplette Programm zur Aktionswoche und alle Infos zur Anmeldung gibt es online
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Öko plus 
 
 
Achtung auf Straßen, Rad- und Forstwegen: Amphibien-Wanderung startet
Die Tage werden lĂ€nger, die Temperaturen steigen: WĂ€hrend viele Freiburger*innen das frĂŒhlingshafte Wetter in den Parks genießen, beginnt fĂŒr Frösche, Kröten und andere Amphibien die wichtigste Reise des Jahres – ihre Wanderung zu den LaichgewĂ€ssern. DafĂŒr mĂŒssen sie Straßen, Rad- und Forstwege ĂŒberqueren.

Deshalb die dringende Bitte: besonders aufmerksam sein und vor allem langsam fahren. Das gilt insbesondere in der DĂ€mmerung ab 18 Uhr und in den frĂŒhen Morgenstunden, bis es hell ist (circa 7 Uhr). Je wĂ€rmer und feuchter die NĂ€chte sind, desto mehr Frösche, Kröten und Molche sind unterwegs. Dabei ĂŒberqueren sie nicht nur Straßen: MĂ€nnliche Amphibien machen es sich auf dem Asphalt bequem. Dort stört kein Busch oder Grashalm die Sicht, und sie können Weibchen besser finden. Das erhöht die Paarungschancen – leider aber auch das Risiko, ĂŒberfahren zu werden.

Entsprechende Amphibienschilder warnen deshalb Rad- und Fahrzeugfahrer*innen entlang bekannter Wanderstrecken. Die Tiere sterben nicht nur, wenn sie ĂŒberfahren werden. Es reicht bereits, wenn Autos mit mehr als 30 Stundenkilometern unmittelbar an ihnen vorbeifahren. Die dabei ausgelösten Druckwellen lassen die Tiere innerlich platzen.

FĂŒr Amphibien ist ihre jĂ€hrliche Wanderung in den vergangenen Jahrzehnten immer schwieriger und gefĂ€hrlicher geworden. Klimawandel und menschliche Eingriffe in die Natur haben viele LaichplĂ€tze zerstört. Einige Arten in Baden-WĂŒrttemberg haben in den letzten zehn Jahren mehr als 60 Prozent ihres Bestands verloren. Umso wichtiger ist das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die sich jedes Jahr fĂŒr den Schutz der Tiere einsetzen und so die Arbeit der Naturschutzbehörden unterstĂŒtzen.

Im Kappler Kleintal, am kleinen Opfinger See und am Waldsee haben NABU und BUND AmphibienschutzzĂ€une aufgestellt. Ehrenamtliche tragen dort viele Wochen lang Kröten, Frösche und Molche ĂŒber die Straße. Auch am Radweg FR2 sammeln Helfer*innen jeden Abend Bergmolche ein und bringen sie zu nahegelegenen LaichgewĂ€ssern. Ohne dieses wertvolle Engagement wĂŒrden deutlich mehr Amphibien sterben.

Neue Warnschilder stehen im Kappler Großtal, an der Eichhalde, an der Wintererstraße beim Haus Tobias in Herdern und am Schlierbergweg in der Unterwiehre, da dort viele Amphibien besonders an feuchten und warmen Abenden wandern
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Mehr Informationen zum Natur- und Artenschutz gibt es online
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Verschiedenes 
 
„Warum ist hier schon wieder eine Baustelle?“
(c) Stadt Freiburg
 
„Warum ist hier schon wieder eine Baustelle?“
Neue Karte auf der stĂ€dtischen Internetseite informiert transparent ĂŒber die grĂ¶ĂŸten Baustellen in Freiburg

Baustellen mag keiner. Sie sind laut, verursachen Stau und oft versteht man auf den ersten Blick nicht, weshalb sie nötig sind. Damit BĂŒrger*innen schnell und einfach nachschauen können, warum und wie lange gebaut wird, gibt es ab sofort eine interaktive Karte auf der stĂ€dtischen Internetseite unter www.freiburg.de/baustellen.

Die Karte zeigt eine Auswahl der aktuellen Arbeiten, die sehr viele Menschen betreffen. Da es in der Stadt jĂ€hrlich ĂŒber 3000 Baustellen gibt, die von der Verkehrsbehörde im Garten- und Tiefbauamt koordiniert werden, können nicht alle abgebildet werden. Mit einem Klick auf die jeweilige Straße öffnet sich ein Fenster mit Details zur Maßnahme. Bei umfangreichen Projekten gibt es Grafiken zu Umleitungsstrecken und weiterfĂŒhrende Links. BerĂŒcksichtigt sind nicht nur Baustellen der Stadt, sondern beispielsweise auch die der VAG oder der Badenova.

Anwohner*innen, die direkt von einer Maßnahme betroffen sind, werden weiterhin per Schreiben im Briefkasten oder persönlich informiert. Die neue Seite ist ein ergĂ€nzendes Serviceangebot und wird mindestens einmal wöchentlich aktualisiert.

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Das Schild steht in Hochdorf in der Mooswaldstraße. Dort saniert das Garten- und Tiefbauamt seit dem 2. MĂ€rz die Fahrbahn.
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Vokale Weltklasse und japanische Brass-Power beim ZMF 2026
Naturally (c) Nina Siber
 
Vokale Weltklasse und japanische Brass-Power beim ZMF 2026
Das Zelt-Musik-Festival setzt auch im kommenden Sommer auf musikalische GrenzgĂ€nger: Mit der traditionsreichen A-Cappella-Nacht am 28. Juli und dem Auftritt der japanischen Formation MOS am 30. Juli stehen zwei außergewöhnliche Programmpunkte fest.

Am 28. Juli verwandelt sich das Zirkuszelt in einen Resonanzraum fĂŒr pure Vokalkunst. Die diesjĂ€hrige A-Cappella-Nacht prĂ€sentiert mit Naturally 7 einen der weltweit renommiertesten Acts des Genres. Die sieben Musiker touren seit ĂŒber 25 Jahren durch die Welt und beherrschen das „Vocal Play“ in Perfektion: Sie imitieren ein komplettes Instrumentarium – vom druckvollen Schlagzeug ĂŒber Bass und Gitarre bis hin zu Posaunen – ausschließlich mit ihren Stimmen. Ihr Stilmix aus R’n’B, Soul, Hip-Hop und Pop bricht mit klassischen Genre-Konventionen und verspricht eine Show von höchster musikalischer und zwischenmenschlicher Harmonie. Den Abend eröffnen wird das Heidelberger Quintett Noice, das als Newcomer-Geheimtipp gilt und mit einer Mischung aus emotionalen Balladen und lebendiger BĂŒhnenprĂ€senz den idealen Auftakt bildet.

Nur zwei Tage spĂ€ter, am 30. Juli, folgt ein Kontrastprogramm der energetischen Art: Die Music Omotenashi Sisters, kurz MOS, bringen ihre explosive Show aus Japan erstmals auf die ZMF-BĂŒhne im Badische Zeitung Zelt. Die vier Musikerinnen Erna (Posaune), Miyu (Trompete), Ami (Saxofon) und Lotta (Saxofon) kombinieren virtuoses Spiel auf Blasinstrumenten mit hochdynamischen Tanz-Choreografien. International bekannt geworden durch virale Hits und einer großen Fangemeinde in den sozialen Medien, transferiert das Quartett die Faszination japanischer Blasorchester-Musik (Suisogaku) in den modernen Pop-Kontext. Ein visuelles und akustisches Feuerwerk, das keine:n Besucher:in stillsitzen lĂ€sst.

Tickets sind ab sofort erhÀltlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.

42. Zelt-Musik-Festival Freiburg vom 15. Juli - 02. August 2026
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Karlsruhe: „111 Jahre Sonnenbad - jetzt wird gefeiert!“
So lautet das Motto bei der diesjÀhrigen Sonnenbad-Eröffnung am Freitag, 13. MÀrz 2026. Als eines der ersten FreibÀder Deutschlands startet das Sonnenbad in die Freibadsaison.

Um 10.00 Uhr beginnt das traditionelle Anschwimmen, zu dem alle BadegĂ€ste, in Badebekleidung oder auch gerne passend zum Motto gekleidet, herzlich eingeladen sind. Um den Start in die neue Badesaison gebĂŒhrend zu feiern, ist der Eintritt in den ersten beiden Stunden von 10 bis 12 Uhr frei. Einlass ins Bad ist ab ca. 9:15 Uhr.
 
 

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Filmtipp: No Mercy
 
Filmtipp: No Mercy
Deutschland, Österreich 2025 | OmU | 105 Min.
Regie: Isa Willinger

„Frauen machen die hĂ€rteren Filme!“ Diesen Satz gab die Regisseurin Kira Muratova der jungen Isa Willinger am Beginn ihrer Filmkarriere auf den Weg. Ist der weibliche Blick im Kino tatsĂ€chlich schonungsloser, wo doch „weiblich“ eher mit „empathisch“ und „gefĂŒhlvoll“ gleichgesetzt wird? Willinger begibt sich auf Spurensuche bei Regie-Ikonen, Newcomerinnen und radikalen Vordenkerinnen wie CĂ©line Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes und spricht mit ihnen – schonungslos, humorvoll und herausfordernd – ĂŒber ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit, die Bilder, die unsere Welt prĂ€gen und den viel diskutierten female gaze.

Kommunales Kino Freiburg
Fr 06.03., 19:00; zu Gast Isa Willinger
Do 19.03., 21:30
 
 

Verschiedenes 
 
 
Bis zum 1. Mai: Jetzt Förderung fĂŒr Kulturprojekte beantragen
Vergabe der Kultur-Soli-Mittel im Bereich Darstellende KĂŒnste startet: Bis zum 15. MĂ€rz bewerben

Das Kulturamt unterstĂŒtzt auch in diesem Jahr wieder Kunst- und Kulturprojekte in verschiedenen Förderbereichen (Film, Kulturelle Bildung, Kulturelle ZugĂ€nge, Musik und Nachtkultur); Bewerbungsschluss ist der 1. Mai. Neu hinzu kommt die Vergabe der Kultur-Soli-Mittel fĂŒr Kunst- und Kulturschaffende aus dem Bereich der Darstellenden KĂŒnste (Wiederaufnahmen und Gastspiele). Hier können sich Interessierte bis zum 15. MĂ€rz bewerben.

Das Kulturamt unterstĂŒtzt Interessierte gerne schon im Vorfeld bei der Antragstellung. Besonders bei einem ersten Antrag lohnt sich eine kurze Beratung. Bewerben können sich alle Kunst- und Kulturschaffenden mit zentralem Wirkungsort in Freiburg.

Mehr Informationen, ein ausfĂŒhrliches FAQ, die Anmeldung fĂŒr OnlineBeratungen sowie die Antragsunterlagen gibt es unter www.freiburg.de/kulturamt (Förderung von Projekten). Die Förderentscheidungen basieren auf den vom Gemeinderat beschlossenen Kriterien und werden gemeinsam mit externen Fachjurys getroffen.

Förderung fĂŒr Kulturprojekte

Film: Gefördert werden freie Filmprojekte in der Stoffentwicklung, Produktion und Postproduktion. Ansprechpartnerin ist Ann-Kathrin Harr (ann-kathrin.harr@freiburg.de; 0761-201 2104), die Online-Beratungen finden am 12. MÀrz und 16. April jeweils um 17 Uhr statt.

Kulturelle Bildung: Gefördert werden Projekte, in denen das kĂŒnstlerische Arbeiten der Teilnehmenden im Mittelpunkt steht. Die Projekte schaffen Gestaltungs- und ExperimentierrĂ€ume, in denen insbesondere junge Menschen Kunst und Kultur nutzen, um ihre Themen selbstbestimmt zu verhandeln. DarĂŒber hinaus fördern sie die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Kunst und Kultur einerseits sowie Bildung, Jugend oder Soziales andererseits. Ansprechpartner ist Mario Willersinn (mario.willersinn@freiburg.de; 0761-201 2106), die Online-Beratungen finden am 13. MĂ€rz um 11 Uhr und am 14. April um 16.30 Uhr statt.

Kulturelle ZugĂ€nge: Gefördert werden Projekte, die Teilhabe ermöglichen, insbesondere fĂŒr Menschen, deren Zugang zu Kunst und Kultur erschwert ist. Die Projekte sollen Hindernisse abbauen und neue Zielgruppen aktivieren. Im Mittelpunkt stehen Auseinandersetzung und Wirkungen von Kunst und Kultur auf die Beteiligten – als Individuen und als Gemeinschaft. Kultureinrichtungen und Zielgruppen mĂŒssen hierfĂŒr intensiv zusammenarbeiten. Ansprechpartnerin ist Clementine Herzog (clementine.herzog@freiburg.de; 0761-201-2112), die Online-Beratungen finden am 16. MĂ€rz um 12.30 und am 24. MĂ€rz um 17 Uhr statt.

Musik: Gefördert werden Projekte von hoher kĂŒnstlerischer QualitĂ€t, die das Freiburger Konzertleben wesentlich bereichern und mit fairen Honoraren umgesetzt werden. Projekte, die neue Formate erproben oder selten gespieltes Repertoire zur AuffĂŒhrung bringen, werden besonders berĂŒcksichtigt. CD-Produktionen sind ausgeschlossen. Ansprechpartnerin ist Sonja Kiefer-Blickensdorfer (sonja.kiefer-blickensdorfer@freiburg.de; 0761-201 2111), die Online-Beratungen finden am 17. MĂ€rz um 11 Uhr und am 15. April um 17 Uhr statt.

Streetart und Nachkultur: Gefördert werden Projekte von hoher kĂŒnstlerischer QualitĂ€t, die Kooperationen zwischen verschiedenen Kunstformen und Initiativen erproben oder die einen Beitrag zur Bildung nachhaltiger Strukturen leisten. Das Förderprogramm richtet sich an Kreative aus den genannten Bereichen und ist inhaltlich bewusst weit gefasst. Nicht gefördert werden Streamings konventioneller Konzerte, Umsetzungen bereits bestehender Produktionen sowie Projekte, deren Hauptaugenmerk auf nicht kĂŒnstlerischen (zum Beispiel technischen oder baulichen) Aspekten liegt. Ansprechpartnerin ist Miriam Cheema (miriam.cheema@freiburg.de; 0761-201 2102), die Online-Beratungen finden am 19. MĂ€rz und am 13. April um 17 Uhr statt.

FĂŒr einen etwaigen Mehraufwand fĂŒr inklusive Maßnahmen können Projekte in allen Förderbereichen ergĂ€nzend Fördermittel erhalten. Der Mehraufwand ist im Zuschussantrag und Finanzplan nachvollziehbar auszuweisen. Diese zusĂ€tzliche Förderung setzt einen Förderzuschuss des Projekts in einem der Förderbereiche voraus.

Vergabe der Kultur-Soli-Mittel im Bereich Darstellende KĂŒnste startet

Gefördert werden insbesondere Wiederaufnahmen und Gastspiele von Produktionen, die aus Projektfördermitteln in den letzten fĂŒnf Jahren produziert und aufgefĂŒhrt wurden. Antragsberechtigt sind professionelle Akteur*innen und Gruppen aus dem freien Theater- und Tanzbereich in Freiburg. Die Bewerbungsfrist endet am 15. MĂ€rz. Ansprechpartnerin ist Kathrin Feldhaus (kathrin.feldhaus@freiburg.de;0761-201 2103), die Online-Beratungen finden am 2. und 9. MĂ€rz jeweils um 16 Uhr statt.
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Veranstaltungen 
 
 
Badischer Dialog mit Joachim Gauck
Verlust der demokratischen Kultur – Christinnen und Christen in der Verantwortung

Demokratische Grundwerte geraten in Europa zunehmend unter Druck. AutoritĂ€r-populistische Strömungen gewinnen an Einfluss und stellen die freiheitliche Ordnung vielerorts infrage. Umso dringlicher ist die Frage, welche Verantwortung Gesellschaft und insbesondere Christinnen und Christen heute fĂŒr den Erhalt der Demokratie tragen.

Diesem Thema widmet sich die vierte Veranstaltung der Reihe „Badischer Dialog – Kirche und Staat in Europa“ am Donnerstag, 5. MĂ€rz von 10 bis 16.30 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1 in Freiburg.

Als besonderer Gast wird der ehemalige BundesprĂ€sident und frĂŒhere DDR-BĂŒrgerrechtler Joachim Gauck erwartet. In seinem Impulsvortrag spricht er ĂŒber „Demokratie unter Druck – unsere Verantwortung in Zeiten von Unsicherheit und Bedrohung“. Einen weiteren Impuls gibt Inken Gallner, PrĂ€sidentin des Bundesarbeitsgerichts, zum Thema „Die Krise der liberalen, rechtsstaatlich verfassten Demokratie“.

Austauschforen und eine Podiumsdiskussion ermöglichen eine vertiefende Debatte ĂŒber den Verlust der demokratischen Kultur und die besondere Verantwortung von Christinnen und Christen. Auf dem Podium diskutieren Inken Gallner, die badische Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart, Erzbischof Stephan Burger sowie Frank Richter, ehemaliger sĂ€chsischer Landtagsabgeordneter und Leiter der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung in Meißen.

Die ImpulsvortrĂ€ge und die Podiumsdiskussion werden per Livestream unter www.ebfr.de/badischer-dialog ĂŒbertragen.

Eine Veranstaltung des Referats Kirche in Gesellschaft und Politik im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Baden und der Katholischen Akademie Freiburg.
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Veranstaltungen 
 
Eröffnungswochenende im Augustinermuseum Freiburg
(c) Staffan Widstrand
 
Eröffnungswochenende im Augustinermuseum Freiburg
Programm vom 28. Februar bis zum 1. MĂ€rz
Freier Eintritt bis 8. MĂ€rz

Mit Eröffnung der neuen AusstellungsrĂ€ume im ehemaligen Konvent und den Gewölbekellern ist die umfassende Sanierung des Augustinermuseums abgeschlossen, das Haus ist komplett. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bauzeit ist das denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude nun vollstĂ€ndig erneuert, modern ausgestattet, barrierearm zugĂ€nglich, interaktiv und partizipativ ausgerichtet. Es prĂ€sentiert Kunst- und Kulturgeschichte der Region in einer neuen QualitĂ€t. Gefeiert wird die Fertigstellung mit einem Eröffnungswochenende am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz. Der Eintritt ist bis einschließlich Sonntag, 8. MĂ€rz, kostenfrei.

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz, jeweils 10 bis 17 Uhr
1000 Fragen, 1000 Antworten – Cicerones
Im Haus verteilt stehen Expert*innen bereit und informieren ĂŒber Themen und Objekte der Ausstellung.

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz, jeweils 10 bis 16.30 Uhr
Mitmachangebote fĂŒr Klein und Groß
Buttons mit Lieblingsmotiven, kreative Museumstaschen, gedruckte Initialen oder eine Fensterrosette zum Ausmalen – jede*r kann ein persönliches Andenken gestalten.
Ort: Werkstatt MuseumspÀdagogik im Haus der Graphischen Sammlung, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz, jeweils 10 bis 14 Uhr
App-Explainer
Informativ, inklusiv und interaktiv – was bietet die Museen­Freiburg­App?
Ort: Kreuzgang, KonventgebÀude, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz, jeweils 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Museumsdetektiv*innen
Kleine RĂ€tsel­Fans gehen im Augustinermuseum auf Spurensuche und erhalten fĂŒr die richtige Lösung eine Urkunde.
Ort: Kreuzgang, KonventgebÀude, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz, jeweils 11 bis 13 und 14 bis 16 Uhr
Einblicke in die Restaurierung
Restaurator*innen erklÀren ihre Arbeit.
Ort: Kaiserfensterfoyer, Kirche, Etage 1

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz, jeweils 11, 12, 14, 15, 16 Uhr
Welte-VorfĂŒhrungen
Ein Experte erlĂ€utert die Technik des selbstspielenden Welte­FlĂŒgels und fĂŒhrt ihn vor.
Ort: Welte-Lounge, KonventgebÀude, Etage 3
Dauer: 20 Minuten

Samstag, 28. Februar, 13 bis 15 Uhr
Jazzmusik mit Redhouse Hot Six
Ort: Skulpturenhalle

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. MĂ€rz, jeweils 14 bis 17 Uhr
Einblicke in die Sanierung des KonventgebÀudes
Mitarbeitende des Immobilienmanagements Freiburg informieren ĂŒber Highlights und Herausforderungen bei der Sanierung des denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€udes.
Ort: Treppenhaus, KonventgebÀude, Etage 1

Sonntag, 1. MĂ€rz, 14 bis 16 Uhr
Speed-Dates mit ArchÀologie, Ethnologie, Naturkunde, Geschichte und Neuer Kunst
Kurator*innen aus dem ArchĂ€ologischen Museum Colombischlössle, dem Museum Natur und Mensch, dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und dem Museum fĂŒr Neue Kunst schlagen in kurzen
Dates BrĂŒcken zu ihren HĂ€usern.
Orte: Schatzkammer im Haus der Graphischen Sammlung, Etage -1,
Stadtgeschichte, PortrÀtgalerie, Revolution und Barockgalerie im KonventgebÀude, Etage 1 und 2

zum Foto oben im Zusammenhang mit der Ausstellungseröffnung am 5. MÀrz:
Es ist eines der prĂ€mierten Bilder aus den Wettbewerben der Gesellschaft fĂŒr Naturfotografie (Lobende ErwĂ€hnung in der Kategorie „Rewilding Europe“).
(c) Staffan Widstrand
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Mit Networking beruflich weiterkommen
Basisworkshop mit Vernetzung am Buffet

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – SĂŒdlicher Oberrhein lĂ€dt Frauen zu einem praxisnahen Basisworkshop rund um berufliches Networking ein. Die Veranstaltung „Mit Networking beruflich weiterkommen“ findet am Donnerstag, 12. MĂ€rz, von 16.30 bis 18.30 Uhr im Rathaus im StĂŒhlinger in Freiburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort online möglich unter www.frauundberuf-bw.de/freiburg.

Networking ist ein wichtiger SchlĂŒssel fĂŒr berufliche Entwicklung. Doch was bedeutet Netzwerken konkret? Wie gelingt der erste Kontakt, wie prĂ€sentiere ich mich ĂŒberzeugend und wie finde ich ein passendes Netzwerk? Im Workshop erhalten die Teilnehmerinnen Impulse zu diesen Fragen und erfahren, wie sie berufliche Kontakte gezielt aufbauen und pflegen können.

Ein besonderes Highlight ist der anschließende Praxisteil: Beim Austausch am Buffet können die Teilnehmerinnen das Gelernte direkt anwenden und mit Vertreterinnen des Freiburger Frauennetzwerks „futura mentoring“ ins GesprĂ€ch kommen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Frauen, die bislang wenig Erfahrung mit Netzwerken haben und sich ausprobieren möchten. Referentin ist Linda Steger, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – SĂŒdlicher Oberrhein, gemeinsam mit Vorstandsfrauen von futura mentoring e. V.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit futura mentoring e. V. durchgefĂŒhrt. Weitere Informationen gibt es bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – SĂŒdlicher Oberrhein unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Webseite www.frauundberuf-bw.de/freiburg.
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Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen in der Freiburger Innenstadt
Am Freitag, 27. Februar, beginnt um 12 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge eine Versammlung zum Thema Klimaschutz. Nach einer Auftaktkundgebung starten die erwarteten 100 Teilnehmer*innen zu einem Aufzug durch die Bertold- und Salzstraße zum Schwabentor und gehen dann ĂŒber den Greiffeneggring, die Dreisam-, Schreiber- und Werthmannstraße zurĂŒck zum Platz der Alten Synagoge.

Am Samstag, 28. Februar, ist ein demonstrativer Aufzug gegen Personalabbau an der Uniklinik angemeldet. Die Veranstalter*innen rechnen mit rund 500 Personen. Die Versammlung beginnt um 15 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Teilnehmer*innen gehen ĂŒber den Rotteck- und Friedrichring und durch die UnterfĂŒhrung zur Breisacher Straße, dann durch die Hohenzollern- und Hugstetter Straße auf das GelĂ€nde des Klinikums. Dort endet die Kundgebung um 17 Uhr.

Entlang der beiden Aufzugsstrecken können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr vorĂŒbergehend beeintrĂ€chtigt sein.

Ebenfalls am Samstag findet von 18 bis 19.30 Uhr eine Versammlung mit dem Titel „Licht an fĂŒr Demokratie!“ statt. Die erwarteten 350 Teilnehmer*innen bilden eine Menschenkette rund um das Rathaus auf den angrenzenden Gassen (Rathausplatz - Merianstraße - Gauchstraße - Rotteckring - Rathausgasse).

Außerdem machen von 10.30 bis 13.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge etwa zehn Personen auf die Verfolgung der Falun-Dafa-Bewegung in China aufmerksam. Von 12 bis 13 Uhr demonstrieren am Bertoldsbrunnen etwa zwölf Teilnehmer*innen fĂŒr Frieden und AbrĂŒstung. Und zwischen 12 und 16 Uhr halten auf dem Rathausplatz etwa 10 Personen eine Versammlung fĂŒr Tierrechte, Veganismus und Tierschutz ab.
 
 

GrĂŒne Quellen 
 
Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder tÀglich
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder tÀglich
Barrierefreier Zugang jederzeit sichergestellt
Haushaltseinsparungen werden dennoch erreicht

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe Ă€ndert erneut die Zugangssituation. Ab kommender Woche wird die Kasse Nord am Festplatz wieder durchgehend mit Personal besetzt. Gleichzeitig wird der barrierefreie Zugang am Eingang Ost (Augartenstraße) eingestellt. Grund ist, dass sich die Regelung der vergangenen Wochen im Alltag nicht bewĂ€hrt hat.

FĂŒr Menschen, die auf einen barrierefreien Zugang etwa mit Rollstuhl oder Kinderwagen angewiesen sind, wurde der Besuch seit Februar deutlich komplizierter. Aus GrĂŒnden der Haushaltssicherung war der Eingang Nord unter der Woche nicht mehr besetzt. Vom Festplatz aus war der Zoo damit nicht barrierefrei erreichbar. Gleichzeitig befinden sich viele ParkplĂ€tze am Festplatz, wĂ€hrend andere EingĂ€nge nur begrenzte Parkmöglichkeiten fĂŒr Menschen mit Behinderung aufweisen. FĂŒr betroffene ZoogĂ€ste bedeutete das lĂ€ngere Wege und zusĂ€tzliche HĂŒrden.

Auch organisatorisch traten Probleme auf. Am Eingang Ost nutzten mehrfach weitere Personen das noch geöffnete barrierefreie Tor, ohne dass nachvollziehbar war, ob sie gĂŒltige Tickets hatten. An der geschlossenen Kasse Nord kam es zudem wiederholt zu unerlaubten Zutritten und riskanten Übersteigversuchen der Toranlage. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin bei einer Kontrolle bedroht.

„Bisherige Lösung ist nicht praktikabel.“
„Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben klar gezeigt, dass die bisherige Lösung nicht praktikabel ist“, sagt der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher, der auch fĂŒr die Kassen zustĂ€ndig ist. „Mit der erneuten Besetzung des Eingangs Nord sorgen wir fĂŒr einen verlĂ€sslichen Zugang, mehr Sicherheit und bessere Bedingungen fĂŒr unsere ZoogĂ€ste und Mitarbeitenden.“

KĂŒnftig ist der Zoologische Stadtgarten zu den Öffnungszeiten ĂŒber die Kassen SĂŒd und Nord barrierefrei erreichbar. Am Eingang Ost bleibt der Selbsteinlass bestehen, allerdings ohne barrierefreien Zugang. ZusĂ€tzliches Personal wird dafĂŒr nicht benötigt. Mitarbeitende, die bisher den barrierefreien Zugang am Eingang Ost vom Service-Center aus betreut haben, ĂŒbernehmen kĂŒnftig Aufgaben an der Kasse Nord. Auch dort können weiterhin Jahreskarten erstellt werden. „Gleichzeitig schaffen wir es, die beschlossenen und fĂŒr uns als Teil der Stadt unerlĂ€sslichen Sparmaßnahmen einzuhalten“, betont Karcher. Die Neuregelung kam auch unter Beteiligung des „Beirats fĂŒr Menschen mit Behinderung“ zustande.

zum Bild oben:
An der Kasse Nord gibt es zukĂŒnftig wieder einen barrierefreien Eingang.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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