Prolixletter
Freitag, 1. Mai 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
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Verschiedenes 
 
Abschied und neue Perspektiven bei den Brillenbären
Brillenbärin Cashu © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Abschied und neue Perspektiven bei den Brillenbären
Bärin Cashu verlässt die Wilhelma – Fokus liegt künftig auf der Zucht mit ihrer Tochter Suyana

Stuttgart, 29. April 2026 – Die Brillenbärin Cashu ist heute in den italienischen Parco Natura Viva in Bussolengo umgezogen. Die am 20. Dezember 2002 im Zoo Zürich geborene Bärin lebte seit März 2021 gemeinsam mit ihrer Tochter Suyana in der Wilhelma. Mit ihrem Weggang werden nun die Voraussetzungen geschaffen, um künftig einen männlichen Brillenbär dauerhaft im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart zu halten und die Zucht gezielt voranzubringen. Der Fokus liegt dabei auf der mittlerweile achtjährigen Suyana, die sich in einem optimalen Alter für die Fortpflanzung befindet.

Mutter und Tochter waren im März 2021 gemeinsam in die Wilhelma eingezogen. In den vergangenen Jahren wurden beide Tiere zunächst bewusst nicht zur Zucht eingesetzt. Diese Entscheidung erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), das die Fortpflanzung der Tiere gezielt steuert. In der modernen Zoohaltung ist es üblich, nicht alle Individuen gleichzeitig zur Zucht zuzulassen, um eine möglichst hohe genetische Vielfalt innerhalb der Population zu erhalten.

Sichere Sozialstruktur für eine erfolgreiche Zucht

Mit Blick auf ihre biologische Entwicklung befindet sich Suyana nun in einem Alter, in dem eine erfolgreiche Fortpflanzung wahrscheinlich wird. „Um eine langfristig stabile und genetisch vielfältige Population zu sichern, ist es entscheidend, dass zuchtfähige Tiere zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden“, erläutert Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin. „Mit Suyana haben wir eine Bärin im besten Zuchtalter, für die nun ein geeigneter Partner vorgesehen ist.“

Ein erster Versuch, Suyana mit dem männlichen Brillenbär Hubärt aus dem österreichischen Tierpark Herberstein zu verpaaren, blieb im Jahr 2025 erfolglos. Trotz mehrfacher Paarungen kam es zu keiner Trächtigkeit, was unter anderem mit der vergleichsweise kurzen Aufenthaltsdauer von Hubärt von etwas mehr als zwei Monaten zusammenhängen könnte. Für die kommende Zeit ist daher geplant, einen männlichen Brillenbär dauerhaft in der Wilhelma zu halten, um stabile soziale Bedingungen für eine erfolgreiche Zucht zu schaffen.

Bedeutung für den Artenschutz

Die koordinierten Erhaltungszuchtprogramme der EAZA (EEP) verfolgen das Ziel, eine gesunde Reservepopulation bedrohter Tierarten in menschlicher Obhut aufzubauen und zu erhalten. Auch die Zucht von Brillenbären erfolgt im Rahmen des EEP. Ziel ist der Aufbau einer genetisch vielfältigen Reservepopulation. In der Natur steht die Art unter Druck. Lebensraumverlust und die Zerschneidung von Habitaten gefährden die Bestände. Wissenschaftlich geführte Zoos wie die Wilhelma leisten in diesem Kontext einen wichtigen Beitrag: Sie sichern nicht nur das Überleben einzelner Arten in menschlicher Obhut, sondern generieren auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu Verhalten, Fortpflanzung und Haltung. Gleichzeitig fungieren sie als Bildungsorte, die Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung intakter Ökosysteme sensibilisieren und konkrete Zusammenhänge zwischen Artenschutz und menschlichem Handeln vermitteln.

Mit der geplanten Integration eines männlichen Tiers ergeben sich künftig spannende Einblicke in das Sozial- und Fortpflanzungsverhalten dieser faszinierenden Andenbewohner – ein weiterer Schritt im Engagement der Wilhelma für den globalen Artenschutz.

Biologie und Lebensweise der Brillenbären

Der Brillenbär (Tremarctos ornatus) ist die einzige heute noch lebende Bärenart Südamerikas. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich entlang der Anden von Venezuela bis Bolivien, wo er vor allem in Nebelwäldern und hochgelegenen Bergregionen lebt. Charakteristisch sind die hellen, individuell Fellzeichnungen im Gesichtsbereich, die an eine Brille erinnern und jedem Tier ein unverwechselbares Erscheinungsbild verleihen. Brillenbären ernähren sich hauptsächlich von pflanzlicher Kost wie Früchten, Beeren, Nüssen und Samen sowie gelegentlich von tierischer Nahrung wie Insekten oder Kleintieren. Brillenbären sind auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Arbeiten für die Hochspannungsleitungen Dietenbach
Tel-Aviv-Yafo Allee für zwölf Wochen einspurig

Für den Bau eines neuen Hochspannungsmasts ist von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 24. Juli, ein Teil der Tel-Aviv-Yafo Allee gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Adelheid-Steinmann-Straße und der Opfinger Straße. Während der gesamten Bauzeit ist die Straße in beide Fahrtrichtungen einspurig.

Die aufwändigen Arbeiten laufen auf den zwei Fahrspuren, die normalerweise Richtung Norden führen. Der Verkehr bleibt jedoch in beide Richtungen einspurig möglich: Dafür wird in der ersten Woche der Mittelstreifen asphaltiert, damit der Verkehr in Richtung Norden auf die Gegenfahrbahn wechseln kann.

Hintergrund: Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen zwischen Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils und werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo Allee sowie der B31a verläuft. Die Arbeiten hierfür haben bereits Anfang März begonnen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Weltacker auf dem Mundenhof eröffnet neue Saison mit buntem Programm
Freiburg. Der Weltacker auf dem Mundenhof lädt am Sonntag, 3. Mai, von 11 bis 16 Uhr zur Saisoneröffnung mit Führungen, Mitmach-Workshops und Infoständen ein. Führungen über den Weltacker finden um 11 und 14.15 Uhr statt. Zudem werden neue Lernstationen zu Boden, Klima und Ernährung vorgestellt.

Der Eintritt ist frei. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Samba-Percussion-Gruppe Brasilikum um 13.30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist mit Linsensuppe sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Weitere Infos zum Weltacker gibt es onlline.
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Verschiedenes 
 
Seehund Gina im Zoo Karlsruhe gestorben
Seehund Gina lebte seit 1993 im Zoo © Zoo Karlsruhe, Maike Kindinger
 
Seehund Gina im Zoo Karlsruhe gestorben
Tier aufgrund altersbedingter Beschwerden erlöst

Im Zoo Karlsruhe ist der weibliche Seehund Gina gestorben. Sie wurde am 13. Juli 1992 im Tierpark Bern in der Schweiz geboren und lebte seit dem 3. November 1993 in Karlsruhe. Mit einem Alter von 33 Jahren zählte sie zu den ältesten Seehunden im europäischen Zoobestand. Die Lebenserwartung von Seehunden liegt in der Regel bei etwa 30 bis 35 Jahren.

In den vergangenen Wochen hatte sich der Zustand des Tieres zunehmend verschlechtert. Gina stand unter enger Beobachtung des Tierpflege-Teams sowie der Zootierärzte. Ihr Allgemeinzustand baute sichtbar ab, auch das Sehvermögen ließ deutlich nach. Zuletzt kam sie kaum noch aus dem Wasser und nahm seit einigen Tagen nahezu keine Nahrung mehr auf. Nach sorgfältiger Abwägung wurde das Tier von den Veterinären erlöst.

„Wenn solche Charaktertiere sterben, ist es immer ein trauriger Moment. Viele Generationen von Zoogästen haben sie kennenlernen dürfen. Es ist aber auch sehr schön, dass sie ein solch hohes Alter erreichen durfte“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Der Körper wird nun im Rahmen der üblichen veterinärmedizinischen Routine in der Pathologie untersucht, um weitere Erkenntnisse über den Zustand des Tieres zu gewinnen.
„Mit dem Tod von Gina endet eine jahrzehntelange Tradition der Seehundhaltung im Zoo Karlsruhe. Wir werden mittelfristig den Bereich etwas umbauen und ihn den Seelöwen zusätzlich zur Verfügung stellen. Damit werden diese mehr Platz bekommen“, erläutert Reinschmidt.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Mehr Grün für den Platz der Alten Synagoge
Drei Bäume in Kübeln bringen bald zusätzlichen Schatten

Zentral und urban gelegen ist der Platz der Alten Synagoge nicht nur wichtig für Veranstaltungen und Demonstrationen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt und Aufenthaltsort. An heißen Sommertagen konzentriert sich das Leben vor allem an den Rändern im Schatten der Platanen oder in der Nähe des Wasserspiels. Der Wunsch nach zusätzlichen Bäumen und mehr Schatten ist groß.

Kommende Woche stellt eine Fachfirma aus der Region im Auftrag der Verwaltung drei große Baumkübel mit Rundbänken auf, die über die Sommermonate hinweg zusätzlichen Schatten spenden und neue Aufenthaltsorte schaffen. Die Maßnahme ist Teil der Freiburger Grünoasen und läuft zunächst für sechs Monate. Wenn sich die Lösung in der Testphase bewährt, soll sie bleiben.

Zum Einsatz kommen Kübel, die zwei Kubikmeter Substrat fassen. Darin fühlen sich auch große Bäume, die viel Schatten werfen, lange wohl. Durch einen integrierten Wasserspeicher und ein Bewässerungssystem bekommen die Bäume auch im Sommer ausreichend Wasser. Die Rundbänke um die Bäume laden zum Treffen, Ausruhen und Verweilen im Schatten ein.

Auf dem Platz der Alten Synagoge sind zusätzliche Bäume, die im Boden wurzeln, nicht möglich: Unter der Oberfläche befindet sich ein komplexer Aufbau aus speziellem Beton mit einem ausgeklügelten Entwässerungssystem. Zudem befinden sich zahlreiche Schächte und Leitungen im Boden. Deshalb hat die Verwaltung nach einer alternativen Lösung gesucht.

Die Miete der drei Baumkübel inklusive Lieferung, Pflege und Wartung kostet für die sechs Monate insgesamt rund 28.000 Euro. Bei einer späteren Übernahme wird der Mietbetrag vollständig auf den Kaufpreis angerechnet.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Antisemitischer Vandalismus an Foodtruck im Colombipark Freiburg
Gemeinsames Statement mit Oberbürgermeister Martin Horn: Jede Form von Hass und Diskriminierung wird scharf verurteilt

An dem im Colombipark aufgestellten Foodtruck ist es zu antisemitischem Vandalismus gekommen. Die Stadt Freiburg sowie Vertrer*innen von zahlreichen Gemeinden und Institutionen verurteilen das entschieden. Der aktuelle Vorfall steht nicht für sich allein. Bereits Ende Februar kam es im Seepark zu Sachbeschädigungen an der dort erstmals eingerichteten Ramadan-Beleuchtung. Beide Fälle zeigen: Angriffe, die sich gegen Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Herkunft richten, treffen das friedliche Miteinander in der Stadtgesellschaft.

Der betroffene Foodtruck ist Teil eines neuen städtischen Probelaufs: Seit diesem Frühjahr testet die Stadt erstmals Standorte für mobile Gastronomie auf öffentlichen Grünflächen. Der Standort im Colombipark gehört zu den zentralen und gut sichtbaren Flächen.

Oberbürgermeister Martin Horn sagt: „Wir haben in Freiburg gestern einen antisemitischen Vorfall erlebt – und leider ist das nicht das erste Mal, dass sich Hass gegen Religionen richtet. Erst vor wenigen Monaten wurde unsere Ramadan-Beleuchtung gezielt beschädigt. Jetzt trifft es jüdisches Leben im öffentlichen Raum. Das ist inakzeptabel. Die antisemitischen Schmierereien verurteile ich aufs Schärfste. Für Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus oder jede andere Form von Hass und Hetze ist in Freiburg kein Platz. Wer Einrichtungen beschädigt und Menschen aufgrund ihrer Religion angreift, stellt sich gegen unsere Werte des respektvollen Miteinanders. Dem treten wir gemeinsam klar entgegen.“

Nikita Nikischin, Israelitische Gemeinde Freiburg: „Nicht mal eine Woche stand die erste koschere Einrichtung in Freiburg seit dem Holocaust und der Zerschlagung jeglicher jüdischen Infrastruktur in der Stadt vor über 80 Jahren ohne einen Fall von antisemitisch motivierter massiver Sachbeschädigung. Und das auch noch beinahe direkt gegenüber und keine 100 Meter entfernt vom NS-Dokumentationszentrum Freiburg. Ob die Täter sich dessen bewusst waren? Wir, als jüdische Gemeinde, fühlen uns jedenfalls an ältere und jüngere Geschichte erinnert. Wir bedanken uns bei Herrn Aloge und seiner Familie, dass sie dieses wunderbare und einzigartige Projekt realisierten und trotz aller Angriffe standhaft bleiben und weiter betreiben. Wir stehen bei jedem Schritt an ihrer Seite. Wir bedanken uns ebenfalls bei der Polizei für die schnelle Reaktion und umgehende Aufnahme der Ermittlungen und der Stadtgesellschaft für die Solidarität und den Zusammenhalt. All das ist gerade für uns weit mehr als nur Bekenntnis.“

Egalitäre Jüdische Gescher Gemeinde: „Wir, die Egalitäre Jüdische Gemeinde Gescher Freiburg, verurteilen den Vandalismus durch Graffiti und dem Bekleben von antizionistischen Stickern am Jaffa-Foodtruck. Wir sind sehr besorgt über die immer weiter voranschreitende Dekontextualisierung des Begriffes Zionismus. Zionismus bedeutet das Streben nach einem unabhängigen Jüdischen Staat. Zionist ist somit jeder, der sich für das Existenzrecht eines jüdischen Staates ausspricht – ob jüdisch, oder nicht. Israelbezogener Antisemitismus ist eine Gefahr für uns alle.“

Yakov Gitler, Chabad Lubawitsch Freiburg e.V: „Die Beschädigung des koscheren Foodtrucks in Freiburg ist ein Angriff auf jüdisches Leben und erfüllt uns mit großer Bestürzung. Wir danken Oberbürgermeister Martin Horn für seine fortlaufende Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft und sein klares Engagement für ein respektvolles Miteinander in Freiburg. Wir stehen für eine Stadt, in der jüdisches Leben – wie alle Gemeinschaften – willkommen ist und sich zuhause fühlen kann.“

Ahmadiyya Muslim Jamaat Freiburg: „Wir verurteilen jede Form von Gewalt und Hass entschieden und lehnen insbesondere religiös oder rassistisch motivierten Hass in aller Deutlichkeit ab. Dies widersprecht den Werten des friedlichen Zusammenlebens und steht im klaren Widerspruch zum Islam – ganz im Sinne unseres Gründers, des Verheißenen Messias Mirza Ghulam Ahmad, der dazu aufforderte: ‚Verbreitet Frieden auf Erden.‘“

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit: „Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist empört über den neuerlichen antisemitischen Vorfall und bedauert sehr, dass Bilal Aloge in existenzielle Schwierigkeiten kommt. Wir erklären uns solidarisch mit ihm und sind bereit, ihn zu unterstützen.“

Angela Heidler, Dekanin der Evangelischen Kirche Freiburg: „Der Angriff auf den Foodtruck mit koscherem Essen ist viel mehr als die Sachbeschädigung eines Gegenstands. Es ist ein Zeichen von Hass. Diesen erschütternden Angriff auf jüdisches Leben und Religion in Freiburg verurteile ich zutiefst. Jüdisches Leben hat einen festen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft. Bedrohung von Menschen und Missachtung von Religion und Lebensform haben keinen Platz. Solche Anschläge wollen Spalten und auseinandertreiben. Sie sind der Nährboden für Hass und Hetze. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir stehen für ein friedliches, respektvolles Miteinander, für Nächstenliebe und Offenheit, für Toleranz und Vielfalt. Diese Haltung schafft Raum für Zusammenhalt und lässt uns miteinander Menschen sein.“

Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg: „Wir stehen ganz klar solidarisch an der Seite aller Menschen jüdischen Glaubens – sie sind „unsere älteren Geschwister im Glauben“ (Johannes Paul II.)“, so Siegfried Huber, stellvertretender Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg i.Br. „Politischer Dissens darf niemals mit Gewalt oder Hetzereien ausgetragen werden. Gewalt beginnt nicht erst dort, wo Menschen verletzt werden, sondern sie findet auch schon in Einschüchterung und Sachbeschädigung statt.“

Jörg Gräfingholt, Evangelische Allianz: „Wie sollen wir reagieren? Zuerst lasst uns für diese Menschen, die so etwas tun, beten. Und selber Gottes Liebe in unserer Stadt sichtbar machen. Sein Licht wird die Finsternis überwinden. Und unseren Freunden vom Jaffa werden wir umso mehr zur Seite stehen.“

Thomas Richter, Vorstand Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen: „Ich bin zutiefst betroffen, dass es in unserer Stadt Gewalt gegen jüdische Einrichtungen gibt. Menschen jüdischen Glaubens sind Teil unserer Gesellschaft und verdienen jeglichen Respekt. Zufällig war gestern die Vollversammlung der ACK; die Versammlung hat sich eindeutig und unmissverständlich gegen jeglichen Antisemitismus in Freiburg ausgesprochen. Die ACK steht für ein friedliches Freiburg und wird sich immer dafür einsetzen.
 
 

Grüne Quellen 
 
Wonnemonat Mai im Zoo Leipzig
Täglich 10.15 Uhr geht's in den Innenpool @ Zoo Leipzig
 
Wonnemonat Mai im Zoo Leipzig
Täglich 10 Stunden tierische Abenteuer erleben

Ab dem 1. Mai hat der Zoo Leipzig wieder täglich zehn Stunden am Tag seine Pforten für tierische Abenteuer geöffnet. Denn der Mai hat es in sich – und hält mit dem 1.-Mai-Wochenende, Himmelfahrt und Pfingsten gleich drei Wochenenden für eine tierisch ausgiebige Familien- und Freunde-Zeit bereit. Zudem gesellen sich auch der Vater- und Muttertag in diesen Reigen ein. Bereits ab 9 Uhr morgens bis 19 Uhr am Abend locken tierische Erlebnisse in der spannenden Tierwelt. Schon um 10.15 Uhr tauchen die Elefanten in ihren Innenpool im Elefantentempel Ganesha Mandir ein. Die neuen Vogelwelten Amazonien und Loriversum sind ganztägig geöffnet und werden im Rahmen der neuen Kommentierungen durch die Tierpfleger vorgestellt. Die Aras und Sittiche leben sich gut in den neuen Flugvolieren ein, neue Arten kommen dazu und versprechen farbenfrohe, lautstarke Erlebnisse. Zudem geben zahlreiche weitere Fütterungen und Kommentierungen in allen Erlebniswelten Einblick in den zoologischen Alltag, tierisches Wissen und überraschende Fakten. Wer seinen Tag vorab planen möchte, findet hier die Übersicht.

Wer auf der Suche nach einem Muttertagsgeschenk ein tierisches Abenteuer im Blick hat, kann aus zahlreichen Tourenangeboten im Mai wählen. Einen besonderen Schwerpunkt auf die Mütter der Tierwelt legt die Frühtour am 10. Mai um 8 Uhr. Aber auch Liebhaber der Pflanzenwelt in Gondwanaland und Technikinteressierte kommen bei Spezialtouren im Aquarium oder der Tropenhalle auf ihre Kosten. Wer bei seinem Lieblingstier gern hinter die Kulissen schauen möchte, findet ebenso ein vielfältiges Angebot, um gemeinsam mit den erfahrenen Zoolotsen auf Expedition zu gehen.

Das Himmelfahrtswochenende vom 14. bis 17. Mai. und Pfingsten vom 23. bis 25. Mai stehen im Zeichen tierischer Abenteuer und Mitmachaktionen. Mit dem Onlineticket ist nicht nur die Anreise mit den Leipziger Verkehrsbetrieben, sondern auch der direkte Weg durchs Drehkreuz enthalten. Hier geht’s zum Ticketshop: www.zooleipzig.de/tickets.
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Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen in der Freiburger Innenstadt
Im Rahmen der alljährlichen internationalen Demonstrationen für die Legalisierung von Cannabis ist auch in Freiburg eine Kundgebung mit dem Titel „Global Marijuana March“ angekündigt. Die 300 Teilnehmer*innen treffen sich am Samstag, 2. Mai, ab 12 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Gegen 15.30 Uhr beginnt ein Aufzug, der über die Route Platz der Universität, Belfortstraße, Wilhelmstraße, Bismarckallee, Friedrichstraße, Friedrichring, Kaiser-Joseph-Straße, Rempartstraße und Platz der Universität zurück zum Platz der Alten Synagoge verläuft. Um 17.30 Uhr soll die Versammlung abgeschlossen sein.

Ab 14 Uhr ist eine Demonstration für Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und Vernunft angemeldet, zu der etwa 40 Personen erwartet werden. Sie beginnt auf dem Konrad-Adenauer-Platz vor dem Konzerthaus und führt in einem Aufzug über Bertoldstraße, Niemens-/Universitäts-/Löwenstraße, Kaiser-Joseph-Straße, Gerberau, Augustinerplatz, Salzstraße und Kaiser-Joseph-Straße zum Europaplatz. Von dort geht es über Kaiser-JosephStraße, Salzstraße, Grünwälderstraße, Kaiser-Joseph-Straße, Rathausgasse, Eisenbahnstraße und Bismarckallee zurück zum Konrad-Adenauer-Platz. Das Ende ist für 17 Uhr vorgesehen.

Außerdem ist von 14 bis 16.30 Uhr auf dem Rathausplatz eine Versammlung für Frieden auf der Welt mit 10 Personen vorgesehen.

Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstrationen können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.
 
 

Öko plus 
 
Garten Herrenmühle Bleichheim im Mai
Foto: Veranstalter
 
Garten Herrenmühle Bleichheim im Mai
Im Garten unterhalb des Bleichheimer Schlosses ist der Frühling in vollem Gange.

Glyzinien und erste Rosen betören mit ihrem Duft, Schwertlilien begleiten mit ihrer Blütenfülle die Kletterer. Im romantischen Garten von Hansjörg Haas zeigt sich nun die Fülle des ausklingenden Frühjahrs und beginnenden Frühsommers. Die großen Staudenbeete beeindrucken mit Blüten und frischen Grüntönen, unzählige Funkien und Farne bezaubern mit Blattfarben und –formen. Eintritt wird erhoben, der Fachmann steht Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Geöffnet: Sonntag, 10. Mai von 13 bis 18 Uhr, Freitag 8. und 22. Mai jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
Für Rückfragen: Hansjörg Haas, Tel. 07643 40137
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Verschiedenes 
 
 
Verwaltung legt Gestaltungskonzept für Dietenbachaue vor
Seit Beschluss des Rahmenplans im Dezember 2020 werden bedeutsame Teilbereiche des neuen Stadtteils Dietenbach weiter konkretisiert. Für den Landschaftspark „Dietenbachaue“ legt die Stadtverwaltung nun ein zukunftsweisendes Gestaltungskonzept vor. Es geht darum, einen der zentralen Freiräume des neuen Stadtteils zu einer naturnahen Parklandschaft unter Beachtung ökologischer Aspekte zu gestalten.

Dietenbach ist geprägt von drei großen Grünzügen, die den neuen Stadtteil gliedern. Neben dem Sport- und Bewegungspark, an der Schnittstelle zum Stadtteil Rieselfeld und dem zentral gelegenen Käserbachpark, entsteht noch der 9,5 ha großen Stadteilpark „Dietenbachaue“. Die Dietenbachaue ist etwa drei Mal so groß wie der Stadtgarten und wird ein wichtiger Naherholungsraum für die 16.000 Menschen im neuen Stadtteil. Der, von Auen- und Wiesenflächen geprägte Freiraum, verbindet den alten bestehenden Dietenbachpark im Südosten mit der offenen Wald- und Wiesenlandschaft im Nordwesten und dient damit gleichzeitig als wichtiger Frischluftkorridor zur Klimaanpassung.

Um Hochwasserschutz zu sichern, musste der Dietenbach im Vorfeld durch den Bau von Dämmen und Retentionsflächen ausgebaut werden, dabei wurde der Gewässerlauf durch begleitende Maßnahmen zudem ökologisch aufgewertet.

Beim Gestaltungskonzept für die neue Dietenbachaue standen die Stadtplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen vor der Herausforderung den zu erwartenden Besucherandrang im zukünftigen Park mit den sensiblen Naturbereichen in Einklang zu bringen. Hierfür werden unterschiedliche Gestaltungsbereiche angelegt, die in der Nähe des Bachlaufes dem Naturschutz gerecht werden, in der Nähe der Bebauung dagegen den Fokus auf die Freizeitnutzung legen.

Um den Dietenbach und den unmittelbaren Ufersaum zu schützen, werden Bäume, Sträucher und Wildstauden gepflanzt. Hier soll der respektvolle Umgang mit der Natur im Vordergrund stehen – nur an wenigen Uferstellen werden Besucher*innen gezielt an den Bach herangeführt.

Neben dem ufernahen Auenbereich und von diesem durch arten-blütenreichen Langgraswiesen als Puffer getrennt, laden Parkwegen zum

Spazieren oder Joggen ein, dazu gibt es auch etliche Sitzgelegenheiten. Im Zentrum des Parks befinden sich dann große Rasenflächen für Freizeitnutzungen wie Ballspiel, Yoga, Picknicken, Drachen steigen lassen und vieles mehr. An den Parkrändern – direkt an den Wohngebäuden – werden ausgedehnte Promenaden, Rasen-Terrassen mit vielen Sitzgelegenheiten sowie Spiel- und Sportmöglichkeiten angeboten, die barrierefrei über Rampen und Wege zugänglich sein werden. Hier ist auch Außengastronomie geplant.

Die beigefügten Visualisierungen stellen den Charakter des Landschaftsparks in etwa 15 Jahren dar. Der erste Abschnitt des Parks soll allerdings mit Bezug der ersten Bewohner*innen zur Naherholung bereitgestellt werden. Zur genaueren Ausgestaltung der Freizeit- und Spielangebote wird es noch ein Beteiligungsverfahren geben.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Änderung der Müllabfuhr wegen dem 1. Mai
Wegen dem Tag der Arbeit am Freitag, 1. Mai, verschiebt sich die Müllabfuhr am Freitag auf den Folgetag, also auf Samstag. Dies betrifft die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfallbehälter und die Abholung der gelben Säcke.

Das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck, der Recyclinghof Carl-Mez-Straße und die Verwaltung bleiben am 1. Mai geschlossen.

Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch in der Abfall-App oder auf unserer Homepage
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Verschiedenes 
 
Freizeitspaß im Kurpark
Minigolfanlage © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Freizeitspaß im Kurpark
Minigolfanlage in Bad Krozingen lädt zum Spiel ein

BAD KROZINGEN. Wenn die Tage länger werden, lockt der Kurpark Bad Krozingen mit einem besonderen Freizeitangebot für Groß und Klein: Die Minigolfanlage, idyllisch direkt neben dem Kinderspielplatz gelegen, hat ihre Tore für die aktuelle Saison geöffnet. Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen eröffnet den Saisonstart der Minigolfanlage, am 1. Mai. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr kann hier wieder, passend zum Frühlingsstart, Minigolf gespielt werden. Interessierte Spielerinnen und Spieler sollten beachten, dass die letzte Schlägerausgabe um 17:15 Uhr erfolgt, um einen geregelten Spielablauf bis zum Ende der Öffnungszeit zu ermöglichen.

Auch für Gäste, die nicht selbst zum Schläger greifen möchten, bietet die Anlage einen Mehrwert: Der Eis- und Getränkeverkauf ist während der Spielzeiten ebenfalls für externe Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Da das Spielvergnügen im Freien stattfindet, sind die Öffnungszeiten maßgeblich von der Witterung abhängig. Die Kur und Bäder GmbH weist daher darauf hin, dass Änderungen in Abhängigkeit zur Wetterlage ausdrücklich vorbehalten bleiben.

Für weitere Informationen steht die Website www.bad-krozingen.info zur Verfügung. Telefonische Auskünfte erteilt die Tourist-Information unter der Nummer 07633/4008-163.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Maihock in Ebnet führt zur Umleitung der Buslinie 18
Am Freitag, 1. Mai 2026, findet in Freiburg-Ebnet der jährliche Maihock der Feuerwehr statt. Dafür wird die Straße „Unteres Grün“ zwischen 10 und 22 Uhr gesperrt. In dieser Zeit wird die Linie 18 umgeleitet. Die Haltestelle Unteres Grün wird an die Kreuzung der Bruggastraße/Unteres Grün verlegt
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: LA RESERVA
Mexiko, Katar 2025, OmeU, 92 Min.
Regie: Pablo Pérez Lombardini

In einem Naturschutzgebiet im mexikanischen Hochland von Monte Virgen entdeckt Försterin Julia, dass eine Gruppe illegaler Holzfäller immer weiter ins Reservat vordringt. Fest entschlossen, die Bande aufzuhalten, meldet sie den unerlaubten Holzeinschlag bei den Behörden. Doch von Seiten des Staates folgt keine Hilfe. Unterdessen haben die Einwohner*innen von Monte Virgen mit schlechten Kaffeeernten zu kämpfen. Auch sie äußern wenig Interesse daran, die Holzfäller zu vertreiben, als Julia sie um Unterstützung bittet. Die Försterin bleibt standhaft in ihrem Einsatz um den Erhalt des Waldes und wird plötzlich vor eine Entscheidung gestellt. Wie viel kann sie im Kampf gegen die fortschreitende Abholzung opfern?

Kommunales Kino Freiburg, CineLatino
Di 28.04., 19:00
 
 

Veranstaltungen 
 
Kostenlose Fahrt mit der Schauinslandbahn für Menschen mit Behinderung
(c) VAG / Anja Thölking
 
Kostenlose Fahrt mit der Schauinslandbahn für Menschen mit Behinderung
Aktionstag am Sonntag, 3. Mai
App unterstützt mobilitätseingeschränkte Personen

Die Schauinslandbahn lädt am Sonntag, 3. Mai, zu einem Aktionstag für mehr Teilhabe ein. Menschen mit Behinderung können den Freiburger Hausberg an diesem Tag kostenfrei und barrierearm erleben. Voraussetzung für die Gratisfahrt: Ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 Prozent. Eine Begleitperson fährt ebenfalls kostenfrei mit, wenn im Ausweis das Merkzeichen B eingetragen ist. Die Schauinslandbahn ist an dem Tag von 9 bis 17 Uhr in Betrieb.

Direkt unterhalb der Bergstation beginnt ein barrierefreier Weg. Er führt bis zum Institut für Sonnenphysik und Strahlenforschung. Nutzende können die Strecke selbstständig und im eigenen Tempo erkunden. Für mobilitätseingeschränkte Menschen bietet die App „Schauinslandbahn barrierefrei“ Unterstützung beim Besuch. Sie bietet Orientierung und Informationen entlang des Weges. Inhalte stehen in der App in leichter Sprache, Gebärdensprache und als Audio zur Verfügung.

Initiiert hat den Aktionstag der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V.. Neben der Schauinslandbahn beteiligen sich bundesweit weitere Bergbahnen an der Aktion.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Feiern wie Götz von Berlichingen: Burg Hornberg
Ihre malerische Lage auf einem Bergsporn über dem Neckartal, die vielen Türme und wehrhaften Mauern machen die Burg Hornberg bei Neckarzimmern zum Inbegriff einer mittelalterlichen Adelsburg. Bewohnt und betrieben wird sie von der Baronsfamilie von Gemmingen-Hornberg. Als berühmtester Bewohner gilt aber der Ritter Götz von Berlichingen. Das historische Vorbild für Goethes gleichnamiges Drama lebte und starb auf der Burg im Odenwald, in der man nicht nur seine Originalrüstung bestaunen, sondern auch fürstlich schlemmen, feiern und übernachten kann.
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Verschiedenes 
 
 
Restabfallanalyse 2025
Freiburg ist auf einem guten Weg und belegt bundesweit Spitzenposition

Trockene Wertstoffe werden gut getrennt – bei Bioabfällen ist noch Luft nach oben

Windeln, Zigaretten oder Katzenstreu: In den Restmüll gehören nur Abfälle, die nicht weiter verwertbar sind. So lassen sich Biomüll, Kunststoffe und Metalle besser recyceln. Das spart Energie, senkt Treibhausgase und schont Ressourcen. Mülltrennung schützt also direkt das Klima. Um zu prüfen, wie gut gelingt, hat die Stadt 2025 den Freiburger Restmüll genauer untersucht. Die Analyse zeigt, wie sich der Restmüll zusammensetzt, welche Wertstoffe noch darin landen und wie nah Freiburg den Zielen des neuen Abfallwirtschaftsplans Baden-Württemberg kommt. Das Ergebnis: Freiburg ist auf einem guten Weg – hat aber noch Luft nach oben.

2024 hat jede*r Freiburger*in durchschnittlich 93 Kilogramm Restmüll produziert. Bei vergleichbaren Städten liegt die Menge bei 151,1 Kilogramm. Damit schneidet Freiburg deutschlandweit nicht nur besonders gut ab, sondern ist unter allen Städten in der Republik sogar Spitzenreiterin beim Restmüllvermeiden. Die Restabfallanalyse wurde 2025 ausschließlich in Privathaushalten durchgeführt. Dort fielen hochgerechnet 84,4 Kilogramm Restmüll pro Kopf an. Der Unterschied erklärt sich durch zusätzliche Restabfallmengen aus Gewerbebetrieben.

Die Analyse zeigt aber auch: Noch immer landen zu viele organische Abfälle im Restmüll – insgesamt 42 Prozent. Von diesen 42 Prozent könnten vier Fünftel über die Biotonne entsorgt werden. Bei dem verbleiben Fünftel handelt es sich um verpackte Lebensmittel, die zwar in den Restmüll gehören aber entpackt auch in der Biotonne besser aufgehoben wären. Dabei ist Biomüll ein echtes Recyclingwunder: In Freiburgs Vergärungsanlagen entstehen daraus Biogas für Strom und Wärme sowie Kompost für die Landwirtschaft. Landen organische Abfälle stattdessen im Restmüll, werden sie verbrannt – so gehen wertvolle Ressourcen verloren.

Den organischen Anteil dominieren vor allem Küchenabfälle. Gartenabfälle spielen dagegen kaum eine Rolle. Das zeigt, dass die bestehenden Sammelangebote gut funktionieren. Die Freiburger*innen nutzen Grünschnittannahmestellen, Schnittgutsammlung, Laubsäcke und Recyclinghöfe sehr zuverlässig.

Besonders erfreulich ist, dass neben organischen Abfällen nur rund zwölf Prozent weitere recyclingfähige Wertstoffe im Restmüll landen. Fünf Prozent entfallen auf Papier und Pappe, drei Prozent auf Glasverpackungen, drei Prozent auf Kunststoffverpackungen, weniger als ein Prozent auf Metallverpackungen und ein Prozent auf Verbundverpackungen. Diese könnten jeweils über etablierte Sammelsysteme erfasst werden.

Die Analyse zeigt, dass das Restabfallaufkommen stark von der Bebauungsstruktur abhängt. In Ein- und Zweifamilienhäusern liegt es bei 63,6 Kilogramm pro Einwohner*in und Jahr, in geschlossenen Mehrfamilienhausbebauungen (Grundstücke ohne beziehungsweise mit geringem Garten- oder Grünflächenanteil) bei 65,9 Kilogramm, in offenen Mehrfamilienhausbebauungen (Grundstücke mit Garten- oder Grünflächenanteil) bei 73,3 Kilogramm und in Großwohnanlagen ab acht Haushalten bei 106,3 Kilogramm. Größere Wohnanlagen weisen damit im Vergleich ein überdurchschnittliches Restabfallaufkommen auf. Hier gibt es bei der Abfalltrennung noch das größte Verbesserungspotenzial.

Auch bei den organischen Abfällen zeigen sich deutliche Unterschiede je nach Wohnform: In Ein- und Zweifamilienhäusern liegt der Anteil im Restmüll bei 35 Prozent – ein Hinweis darauf, dass die Biotonne dort gut genutzt wird. In offenen Mehrfamilienhäusern steigt der Anteil auf 38 Prozent, in geschlossenen Mehrfamilienhäusern auf 40 Prozent und in Großwohnanlagen auf 46 Prozent.
Erstaunlich ist: Nur 32 Prozent der durchschnittlichen 84,4 Kilogramm Restabfall pro Einwohner*in sind tatsächlich „echter“ Restmüll – also Abfälle, die nicht weiter verwertet werden können und in die Restmülltonne gehören.

Diese Ergebnisse sind auch im Hinblick auf die Ziele des Abfallwirtschaftsplans Baden-Württemberg wichtig. Dazu gehören unter anderem eine bessere Abfalltrennung und die Förderung des Recyclings. Bis 2030 sollen maximal 25 Kilogramm verwertbare Bioabfälle pro Einwohner*in und Jahr im Restabfall enthalten sein. Freiburg liegt aktuell noch rund drei Kilogramm darüber. Bei den trockenen Wertstoffen beträgt der Zielwert maximal zehn Kilogramm pro Einwohner und Jahr, wobei Freiburg diesen mit 10,3 Kilogramm nur knapp überschreitet.

Damit zeigt die Restabfallanalyse ein insgesamt positives Bild, macht aber gleichzeitig deutlich: Das größte verbleibende Potenzial, um den Restabfall weiter zu reduzieren – dem zentralen Ziel des Freiburger Abfallwirtschaftskonzepts – liegt weiter beim Bioabfall. Die getrennte Sammlung trockener Wertstoffe ist dagegen bereits auf einem sehr hohen Niveau.

Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit betont: „Wir sind bereits auf einem guten Weg. Trotzdem müssen wir unseren Müll noch besser trennen – also noch mehr richtig sortierten Bioabfall in die Biotonne werfen. Mein großer Dank geht an die vielen Freiburger*innen, die das bereits machen.“

Mit der Kampagne #wirfuerbio hat die Stadt 2025 den Fokus auf bessere Bioabfallqualität gelegt. Ziel ist es, Störstoffe in der Biotonne zu reduzieren. Aufkleber an den Tonnen erklären in einfacher Symbolsprache, was hineingehört und was nicht. Bei falsch befüllten Tonnen wurde direkt vor Ort informiert. Diese Kampagne wird 2026 fortgesetzt und um das Thema Wertstoffe erweitert. So sollen noch mehr organische Abfälle aus dem Restmüll in die Biotonne gelangen – dorthin, wo sie hingehören.
 
 

Verschiedenes 
 
Start der Pfingstrosen-Blüte in der Wilhelma
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Start der Pfingstrosen-Blüte in der Wilhelma
Üppiger Blütenzauber mit historischen Wurzeln

In der Wilhelma nimmt der Frühling seinen Lauf: Nachdem die Blüte der Magnolien im Maurischen Garten mittlerweile beendet ist, entfalten nun die Pfingstrosen, auch Päonien genannt, ihre ganze Pracht. Zahlreiche Exemplare stehen dieses Jahr bereits in der zweiten Aprilhälfte in voller Blüte.

Besonders markant sind die Strauch-Pfingstrosen mit ihren üppig gefüllten und angenehm duftenden Blüten, die einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen können. Ihr Farbspektrum reicht von zarten Weiß- und Rosatönen bis hin zu kräftigem Purpur. Bei einigen Hybriden kommen sogar gelbe Blüten vor. Die Pflanzen wachsen als verholzende Halbsträucher und können ein Alter von mehr als 60 Jahren erreichen.

Ein Teil der heute in der Wilhelma gezeigten Päonien hat eine besondere kulturhistorische Bedeutung: Die rosa blühenden Sträucher entlang der Böschung des oberen Blumengartens gehen vermutlich direkt auf Pflanzungen aus der Zeit König Wilhelms I. zurück, der Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals Pfingstrosen an dieser Stelle etablieren ließ. Durch Ableger, also genetisch identische Klone der Mutterpflanzen, konnte dieser historische Bestand bis in die Gegenwart erhalten werden.

Botanisch gehören Pfingstrosen zu einer vergleichsweise kleinen Pflanzengruppe mit rund 33 Arten, die in gemäßigten Klimazonen Eurasiens und Nordamerikas verbreitet sind. Ihre ursprünglichen Lebensräume reichen von offenen Graslandschaften bis in sonnige Gebirgslagen. In Ostasien wurden Pfingstrosen bereits vor über 1.000 Jahren kultiviert. Von dort aus gelangten sie im 18. Jahrhundert nach Europa und wurden rasch zu geschätzten Zierpflanzen in fürstlichen Gärten.

Die Blütezeit der Pfingstrosen hat sich in den vergangenen Jahren, sicherlich in Zusammenhang mit dem Klimawandel, zunehmend nach vorne verlagert. Ursprünglich, wie ihr Name nahelegt, erst um das Pfingstfest herum blühend, öffnen sich viele Exemplare inzwischen bereits Ende April oder Anfang Mai. Späte Frosteinbrüche können dann allerdings auch die empfindlichen Blüten gefährden.

zum Bild oben:
In der Wilhelma hat die Blüte der Pfingstrosen begonnen.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Verschiedenes 
 
 
Nostalgischer Sehnsuchtsort: Schloss Heidelberg
Baden-Württembergs wohl berühmteste Schlossanlage ging aus einer ehemaligen Burg hervor und erhielt ihre spätere Gestaltung während der Renaissance. Bereits am Ende des 17. Jahrhunderts fiel das Heidelberger Schloss den Zerstörungen des Pfälzischen Erbfolgekriegs zum Opfer. Während der Romantik wurde die Ruine schließlich wiederentdeckt und machte Heidelberg zum Sehnsuchtsort vieler Maler und Dichter. Heute gehört das Schloss zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Land. Launige Kostüm- und Dialektführungen offenbaren seine Geheimnisse.
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Michael
(c) Veranstalter
 
Filmtipp: Michael
USA 2026 | Ab 12 Jahren | 127 Minuten
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Jaafar Jackson, Colman Domingo, Nia Long, Juliano Krue Valdi

Er war und ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – Michael Jackson. Antoine Fuqua erzählt das Leben des „King of Pop“, vom Kinderstar bei „The Jackson 5“ bis zum größten Popstar der Welt. In der Hauptrolle überzeugt Jaafar Jackson, der reale Neff­e des Sängers, der seinem Onkel erstaunlich ähnlich sieht und viele seiner berühmten Bühnenmomente authentisch nachstellt. Das Porträt eines Ausnahmetalents, dessen Musik und Geschichte die Welt bewegte.

Der junge Michael Jackson (Juliano Krue Valdi) wird als achtes von zehn Kindern unter der strengen Führung seines Vaters Joe (Colman Domingo) schon früh auf eine Musikkarriere getrimmt. Mit der Familienband „Jackson Five“ feiert er erste Erfolge, bereits im Alter von 13 Jahren startet er seine Solokarriere. Auch im Erwachsenenalter (Jaafar Jackson) wird sein Leben von der Musik bestimmt, wenn diese sich auch verändert. Ende der 1970er Jahre lernt er bei Filmarbeiten Diana Ross und den Produzenten Quincy Jones kennen. Das von Jones produzierte Album "On­ the Wall" (1979) wird ein großer Erfolg, der 1982 durch die bahnbrechende und meistverkaufte Platte "Thriller" noch übertroff­en wird. Parallel zu diesem Aufstieg kommt es zum Bruch mit seinem Vater, den Jackson als Manager entlässt und durch den Anwalt John Branca ersetzt… Der Film erzählt die Geschichte des großen Musikers Michael Jackson – weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden. Von einigen seiner legendären Auftritte aus seiner frühen Solokarriere bis zum Leben abseits der Bühne – ein aufwändig inszenierten Musik-Biopic mit starken Darbietungen und viel Nostalgie, das vor allem das musikalische Vermächtnis von Michael Jackson feiert.

Läuft in der Harmonie Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Schadenskartierung am Martinstor Freiburg
Nach Drohnenkamera und Fassadenkletterer kommt im Mai das Baugerüst

Das Martinstor ist schön, alt und (was nicht allgemein bekannt ist) unter ständiger Beobachtung. Zuständig für das turnusmäßige Kartieren der Schäden am Tor ist das städtische Immobilienmanagement (IMF). In dessen Auftrag wurden im Herbst 2024 die Oberflächen des Martinstors mit einer Drohnenkamera hochauflösend fotografiert. Im Mai 2025 folgten dann Fassadenkletterer, die in mehreren Nachtschichten die kartierten Schäden genauer untersuchten. Mit Laser-Scans wurden anschließend 3D-Daten generiert und Bestandspläne erstellt – wie bei allen Schritten in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Die Anneliese-Müller-Stiftung unterstützt die Schadenskartierung mit 40.000 Euro.

Nun stehen die nächsten Etappen der Bestandsaufnahme an. Im Innenbereich geht es ums Erfassen vorhandener Schäden. Für die Fassade ist ein restauratorisches Putzgutachten nötig. Weitere Untersuchungen nehmen die vorliegenden bauschädlichen Salze und das unterschiedliche Fugenmaterial im Naturstein ins Visier. Danach wird eine Musterfläche für die spätere Sanierung von Putz und Naturstein angelegt. Parallel prüfen Statiker im Innenbereich das konstruktive Gefüge.

All diese Arbeiten finden fern des Rampenlichts statt. Was die Öffentlichkeit aber mitbekommen wird, ist das Arbeitsgerüst, das Anfang Mai an die Ostfassade gestellt wird. Es soll dem Zugang ins Obergeschoss des Martinstors mit Arbeitsgeräten dienen und wird bis Juli stehen.

Die Ergebnisse aller Untersuchungen liegen voraussichtlich in diesem Sommer vor und bilden die Grundlage für die weiterführende Planung. Danach wird die Finanzierung geklärt und können Zuschussanträge gestellt werden. Wenn alles gut geht, kann die Sanierung der Schäden im Jahr 2028 beginnen.
 
 

Öko plus 
 
Zwergotter-Jungtiere entdecken die Aussenanlage
Zwergotter-Jungtiere entdecken die Aussenanlage © Zoo Basel
 
Zwergotter-Jungtiere entdecken die Aussenanlage
Am 19. Januar 2026 sind im Zoo Basel zwei gefährdete Zwergotter (Aonyx cinereus) geboren. Nach ihren ersten Lebenswochen in der Wurfbox erkunden die Geschwister nun erstmals die Aussenanlage. Dabei liefern sie sich verspielte Raufereien – ein typisches Zeichen für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Für Mutter Riya (8) und Vater Ramu (3) sind es die ersten Jungen, die sie erfolgreich aufziehen, für den Zoo Basel die ersten jungen Otter seit 13 Jahren.

Zwergotter (Aonyx cinereus) sind die kleinsten Otter der Welt. Sie leben an Flüssen und Seen, in Sümpfen, küstennahen Feuchtgebieten, Mangrovenwäldern und Reisfeldern in Süd- und Südostasien. Dort jagen sie im Wasser nach Krebsen, Muscheln, Schnecken und weiteren Wasserlebewesen.

Lange erwartet
Seit dem 27. Juni 2023 bewohnen Zwergotter-Weibchen Riya (8) und das Männchen Ramu (3) die Aussenanlage vor dem Vogelhaus. Nachdem ein erster Wurf im Jahr 2025 erfolglos blieb, kamen am 19. Januar 2026 zwei Jungtiere zur Welt. Für den Zoo Basel sind es die ersten jungen Otter seit 13 Jahren. Da Otter während der Aufzucht sehr störungsempfindlich sind, wurde die Familie zunächst nicht gestört. Erst bei der ersten tierärztlichen Kontrolle am 6. März 2026 zeigte sich, dass es sich um zwei Jungtiere handelt. Die Nesthocker kommen nackt und blind zur Welt, weshalb die beiden Jungtiere, ein Männchen und ein Weibchen, ihre ersten Lebenswochen geschützt in der Wurfbox verbrachten. Mit den steigenden Temperaturen erkunden sie nun erstmals die Aussenanlage.

Verspieltes Verhalten
Auf der Aussenanlage sind derzeit wilde Raufereien und Spasskämpfe der jungen Zwergotter zu beobachten. Otter sind gesellige und verspielte Tiere. Oft sind sie in Familienverbänden von bis zu zwölf Tieren auf Nahrungssuche unterwegs. Sie verfügen über ein vielfältiges Stimmrepertoire, das mindestens zwölf verschiedene Laute wie Begrüssungs-, Alarm- oder Paarungsrufe umfasst.

Bestand abnehmend
Der Bestand der Art ist rückläufig. Die Ursachen sind Lebensraumveränderungen durch Strassen- und Dammbau, Wasserverschmutzung und Bejagung. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Zwergotter auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten als gefährdet (vulnerable) ein.
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Verschiedenes 
 
 
Feuerwehr Freiburg: Entschärfung Pikrinsäure
Fehrenbachallee, Freiburg, 23. April, 12:13 Uhr. In einem Wohngebäude wurde eine Wohnung entrümpelt, in dessen Keller vor vielen Jahren durch den Wohnungsinhaber Chemikalien gesammelt wurden. Darunter war auch Pikrinsäure, die aufgrund Austrocknung ein explosives Potential entwickelt hatte. Die Beurteilung der Gefährlichkeit wurde durch eine Entschärfergruppe der Bundespolizei vorgenommen, die die Notwendigkeit einer kontrollierten Sprengung feststellte.

Die Feuerwehr unterstütze in Amtshilfe bei der Grabung eines Erdlochs, um die Detonationsenergie zielgerichtet abzuleiten. Weiter wurde die Lage, zusammen mit dem Amt für öffentliche Ordnung, als Vertreter der Stadtverwaltung vor Ort begleitet. In enger Abstimmung mit der Polizei wurde auch ein Hinweis an die Bevölkerung über die Warn-App NINA verbreitet, um vor dem entstehenden Knall zu warnen und dessen Ursache zu erklären.

Nach erfolgreicher Entschärfung wurde die Absperrung durch die Polizei aufgehoben.
 
Autor: Amt für Brand u.Katastrophenschutz der Stadt FR

Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen mit Aufzug am Samstag in der Freiburger Innenstadt
Am Samstag, 25. April, findet in Freiburg eine Kundgebung unter dem Motto „Freiheit für Libanon“ statt. Sie beginnt um 15 Uhr auf dem Augustinerplatz. Die erwarteten 300 Teilnehmer*innen ziehen über Gerberau, Kaiser-Joseph-Straße, Rempartstraße, Platz der Alten Synagoge, Rotteckring, Gauchstraße, Kaiser-Joseph Straße und Salzstraße zurück zum Augustinerplatz verläuft. Die Versammlung endet um 17.30 Uhr.

Außerdem ist von 16 bis 18.30 Uhr eine Demonstration zum Thema „Psychotherapie retten – gegen Kürzungen im Gesundheitswesen“ mit etwa 200 Personen angemeldet. Treffpunkt ist der Stühlinger Kirchplatz. Um 16.45 Uhr startet ein Fahrradkorso über die Wiwilí-Brücke, die Schnewlinund Heinrich-von-Stephan-Straße zur Basler Straße, dann weiter über die Kronen-, Werthmann-, Rempart- und Wallstraße. Nach der Fahrt auf dem Schlossberg- und Leopoldring setzt sich der Aufzug über Habsburgerstraße, Rennweg, Stefan-Meier-Straße und Bismarckallee fort. Über die Wiwilí-Brücke gelangt der Fahrradkorso zurück auf den Stühlinger Kirchplatz.

Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstrationen können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.

Zudem finden im Wahlkampf zur Oberbürgermeisterwahl stationäre Versammlungen von Kandidierenden ohne Auswirkungen auf den Verkehr statt.
 
 

Verschiedenes 
 
Gartenkunst und Pferdestärken: Schloss Langenburg
Innenhof von Schloss Langenburg (c) wetraveltheworld
 
Gartenkunst und Pferdestärken: Schloss Langenburg
Mit dem Ausgang des Mittelalters endete auch die Zeit der Ritter und ihrer Burgen. Die Angehörigen des Adels errichteten sich komfortable Schlösser, die ihre wehrhafte Funktion weitgehend aufgaben. Schloss Langenburg, bis heute Residenz der fürstlichen Familie zu Hohenlohe-Langenburg, wurde zwischen 1610 und 1616 in eine fürstliche Residenz umgestaltet. Jährlich am ersten Septemberwochenende bieten die Fürstlichen Gartentage Blumenfreunden und Hobbygärtnerinnen ein Fest für die Sinne. Und das Deutsche Automuseum im ehemaligen Marstall eröffnet Autofans und Nostalgikern eine Welt voller Innovation und Erfindergeist.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: OB-Wahl 2026
So läuft der Wahltag an diesem Sonntag, 26. April

Veranstaltung auf dem Rathausplatz mit Infos und moderierter Präsentation der Ergebnisse ab 17.45 Uhr

Der Countdown läuft – am Sonntag, 26. April, findet die OB-Wahl statt. Falls niemand aus dem Lager der Kandidierenden mehr als die Hälfte der Stimmen erhält, findet drei Wochen später, am 17. Mai, eine Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerber*innen statt.

Alle rund 173.000 wahlberechtigten Freiburgerinnen und Freiburger haben ihre Wahlbenachrichtigungen per Post erhalten. Darauf steht, wo sich das Wahllokal befindet. Die Wahlbenachrichtigung sollte man zusammen mit dem Personalausweis oder Pass ins Wahllokal mitnehmen. Wer die Benachrichtigung nicht mehr findet, kann trotzdem wählen, sofern man ins Wählerverzeichnis eingetragen ist. Erforderlich ist dann aber zwingend, dass man seine Identität mit einem Ausweis nachweisen kann.

Wer Wartezeiten im Wahllokal vermeiden will, sollte möglichst morgens wählen gehen. Die 139 Wahllokale öffnen um 8 Uhr. Am größten ist der Andrang erfahrungsgemäß in der Stunde vor Schließung des Wahllokals zwischen 17 und 18 Uhr.

Bei der OB-Wahl kann eine Stimme abgegeben werden. Es kann entweder für eine*n der neun vorgedruckten Bewerber*innen angekreuzt werden oder eine wahlberechtigte Person in die sogenannte "Freie Zeile" eingetragen werden. Auf www.freiburg.de/obwahl ist ein Musterstimmzettel zu finden.

Das Wahlgeheimnis schützt nicht nur den Wähler oder die Wählerin, sondern auch alle anderen Beteiligten vor Einflussnahme. Deshalb muss im Wahllokal die Wahlkabine benutzt werden. Diese Kabine darf nur allein betreten werden. Das gilt auch für Familien. Filmen oder Fotografieren ist im Wahllokal nicht erlaubt.

Am Freitag, 24. April, um 18 Uhr endet die Frist für die Beantragung der Briefwahl. Die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros in der Berliner Allee 1 sind: Mittwoch und Donnerstag 8.30 bis 15 Uhr, Freitag 10 bis 18 Uhr. Soweit Briefwahl gewollt ist, empfiehlt das Wahlamt, aufgrund der Kürze der verbliebenen Zeit die Briefwahlunterlagen direkt im Briefwahlbüro zu beantragen. Falls gewünscht. kann die Stimmabgabe gleich vor Ort erfolgen. Mitbringen muss man dazu idealerweise die Wahlbenachrichtigung. Alternativ wird ein gültiges Ausweisdokument benötigt. Wer die Unterlagen für eine andere Person beantragen möchte, muss dazu eine schriftliche Vollmacht (Rückseite Wahlbenachrichtigung) mitbringen.

Wer Briefwahl beantragt hat, aber den Wahlschein mit den Briefwahlunterlagen noch nicht erhalten hat, sollte umgehend Kontakt mit der Briefwahlstelle aufnehmen. Am einfachsten ist es während der Öffnungszeiten einen Ersatzwahlschein zu beantragen. Dies ist sogar noch am Samstag, 25. April, von 8 bis 12 Uhr möglich. Am Wahlsonntag gibt es diese Möglichkeit nicht mehr.

Wer nicht die Möglichkeit hat, persönlich in der Briefwahlstelle vorbei zu kommen, kann sich per E-Mail (briefwahl@freiburg.de) oder Telefon (0761 201 5757) an das Wahlamt wenden. Wer Briefwahl beantragt hat, erhält einen entsprechenden Sperrvermerk im Wählerverzeichnis. Wählen im Wahllokal ist dann nur noch mit Wahlschein möglich.

Wer am Wochenende plötzlich erkrankt, kann bis 15 Uhr am Wahlsonntag einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragen. Dazu ist ein ärztliches Attest erforderlich. Von einer bevollmächtigten Person können die Wahlunterlagen dann im Wahlamt (Berliner Allee 1) abgeholt werden.

Am Sonntagabend werden die Stimmen durch die knapp 1550 Wahlhelferinnen und -helfer ausgezählt. Das vorläufige Endergebnis wird gegen 20 Uhr erwartet. Alle Ergebnisse und Zwischenstände können online unter www.freiburg.de/wahlergebnis live mitverfolgt werden.

Ergebnisse und Einordnungen am Wahlabend live verfolgen
Zu diesem Anlass lädt die Stadt Freiburg gemeinsam mit der Badischen Zeitung zu einer öffentlichen Wahlveranstaltung auf den Rathausplatz ein. Das Programm beginnt um 17.45 Uhr mit Musik. Ab 18 Uhr stehen Informationen rund um die OB-Wahl im Mittelpunkt. Redakteur*innen der Badischen Zeitung moderieren den Abend mit einem Experten aus dem Freiburger Wahlamt und Michael Wehner von der Landeszentrale für politische Bildung. Gemeinsam ordnen die Beteiligten die eingehenden Ergebnisse ein und präsentieren sie live auf der Bühne. Zwischen 18.45 und 19.15 Uhr werden sich die Trends verfestigen. Die Badische Zeitung überträgt die Veranstaltung live im Internet. Alle Wahlergebnisse sind parallel in Echtzeit online abrufbar (siehe oben).
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Einbürgerungsfeier
124 Menschen haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten

Ein wichtiger Moment: 124 Freiburger*innen aus 43 Herkunftsländern haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – bei einer Feier im Historischen Kaufhaus am Mittwoch, 22. April. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 124 Eingebürgerten sind 10 Kinder und Jugendliche.

Seit November 2025 finden die Einbürgerungsfeiern im neuen Format statt: Neue Mitbürger*innen werden nicht nur vor Ort geehrt, sondern während der Veranstaltung selbst eingebürgert. Bei der letzten Feier vor vier Wochen haben 212 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist bereits für den 7. Mai geplant.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: UN CABO SUELTO
Uruguay, Argentinien, Spanien 2025, OmeU, 95 Min.
Regie: Daniel Hendler

Fragt man Passant*innen nach dem Lieblingssnack von Polizist*innen, fällt meist das Wort „Donut“. Doch Santiago, ein argentinischer Polizist mit großer Leidenschaft für Käse und beachtlichem Improvisationstalent, würde widersprechen! Auf der Flucht vor seinen Kolleg*innen macht er sich auf eine Reise ins Unbekannte: mit jeder Menge Käse, unerwarteten Begegnungen, neuen Arten, Mate zu trinken, und dem Dilemma zwischen „Duty“ und „Free“, denn sein erster Halt ist ausgerechnet ein Duty-free-Shop an der Grenze zu Uruguay. Kein Geld in der Tasche und ohne Unterkunft gelingt es ihm mit seinen cleveren Ideen, seinem Humor, geteiltem Mate und seiner warmherzigen Art, sich ein neues Leben aufzubauen, und hat vielleicht sogar die Liebe seines Lebens gefunden.

CineLatino im Kommunalen Kino Freiburg
Fr 24.04., 21:00
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Plan A – Berufliche Qualifizierung und Begleitung für Migrant*innen
Gruppenangebot „Digitale und interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation am Arbeitsplatz“ startet am 28. April
Anmeldungen sind noch möglich

Für Zugewanderte, die außerhalb Deutschlands gearbeitet, einen Studienabschluss erworben oder eine Ausbildung gemacht haben, stellen sich bei der Arbeitssuche in Freiburg viele Fragen. Sie auf dem Weg in eine qualifizierte Beschäftigung zu beraten und zu unterstützen – das ist Ziel des von Bund und EU geförderten Projekts „Plan A – Berufliche Qualifizierung und Begleitung für Migrant*innen“. Neu seit diesem Jahr: Neben individueller Beratung bietet das Freiburger-Projektteam nun auch mehrere Gruppenangebote zu beruflichen Themen an. Diese umfassen jeweils 40 Unterrichtseinheiten, die sich auf Präsenztermine und Selbstlernphasen verteilen.

Eine Gruppe zum Thema „Digitale und interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation am Arbeitsplatz“ startet am Dienstag, 28. April. Unterrichtszeit ist von 9 bis 13.30 Uhr. Weitere Termine sind am Dienstag, 12. Mai, von 9 bis 16.30 Uhr, Mittwoch, 13. Mai, von 9 bis 13 Uhr, Freitag, 15. Mai, von 9 bis 13.45 und Freitag, 22. Mai, ebenfalls von 9 bis 13.45 Uhr.

Der Unterricht findet in der Schwarzwaldstraße 6 statt. Das Angebot richtet sich an Personen mit ausländischem Berufs- oder Studienabschluss oder mit Berufserfahrung auch ohne formalen Abschluss, mit Wohnsitz in Freiburg oder den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald bzw. Emmendingen. Empfohlenes Sprachniveau ist B1.

Interessierte können sich per E-Mail anmelden: plan-a@freiburg.de. Die Gruppenangebote und die individuellen Beratungen sind kostenlos. Mehr Infos auch unter www.freiburg.de/plan-a

Das Teilvorhaben „Plan A – Berufliche Qualifizierung und Begleitung für Migrant*innen“ wird im Rahmen des Förderprogramms "IQ – Integration durch Qualifizierung" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge administriert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundesagentur für Arbeit.
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Grüne Quellen 
 
Zuwachs bei den Kaschmirziegen in der Wilhelma
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Zuwachs bei den Kaschmirziegen in der Wilhelma
Weiterer Nachwuchs auf dem Asiatischen Schaubauernhof

Nach dem Ende der Osterferien hat sich im Asiatischen Schaubauernhof der Wilhelma erneut tierischer Nachwuchs eingestellt: Mitte April sind bei den Kaschmirziegen drei gesunde Zicklein zur Welt gekommen. Die Jungtiere stammen von zwei unterschiedlichen Müttern und sorgen derzeit für lebhafte Bewegung auf der Anlage.

Die kleinen Ziegen präsentieren sich bereits wenige Tage nach der Geburt aufmerksam und neugierig. Beide Zicklein haben ein dichtes, weißes Fell. Wie für Ziegen typisch, folgen sie ihren Müttern eng und erkunden zunehmend eigenständig ihre Umgebung, wobei sie spielerisch ihre Koordination und Trittsicherheit entwickeln.

Die Kaschmirziege hat ihren Ursprung in den Hochgebirgsregionen Asiens, insbesondere im Himalaya. Dort ist sie an extreme klimatische Bedingungen angepasst, die durch starke Temperaturschwankungen und karge Vegetation geprägt sind. Charakteristisch für die Rasse ist ihre feine Unterwolle, das sogenannte Kaschmirhaar, das zu den wertvollsten Naturfasern weltweit zählt. Diese isolierende Schicht schützt die Tiere effektiv vor Kälte und wird seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt.

Bereits kurz vor der Geburt der Zicklein hatte es im Schaubauernhof Nachwuchs bei den Romanovschafen gegeben, die mit den Kaschmirziegen auf einer Anlage zusammenleben. Für Besucherinnen und Besucher ist diese teilweise begehbar. Es bietet sich daher die Möglichkeit, den Schafen und Ziegen mit ihren Jungtieren aus nächster Nähe zu begegnen. Über Durchgangsschleusen, die vom Menschen nicht passierbar sind, können sich die Tiere aber jederzeit in ruhige Bereiche zurückziehen. Darüber hinaus wurde etwa einen Monat zuvor in der benachbarten Anlage ein Jungtier bei den Trampeltieren geboren.

zum Bild oben_
Mitte April 2026 gab es Nachwuchs bei den Kaschmirziegen.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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