Prolixletter
Montag, 8. Juni 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Grüne Quellen 
 
Zwei Gepardenbrüder neu in der Wilhelma
Die Gepardenbrüder Sam und Frodo © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Zwei Gepardenbrüder neu in der Wilhelma
Geparden-Männchen Sam und Frodo sind von Münster nach Stuttgart gezogen

Ende Mai gab es in der Wilhelma einen tierischen Neuzugang im Doppelpack: Die Geparde Sam und Frodo sind im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart eingetroffen. Bei den fast zwei Jahre alten Brüdern handelt es sich um Nachzuchten aus dem Allwetterzoo Münster.

Die Wilhelma hat in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Zuchterfolge bei den Geparden erzielt: 2022 brachte das Weibchen Niara Fünflinge und 2025 sogar Sechslinge zur Welt. Die Jungtiere aus dem ersten Wurf leben mittlerweile im Zoo Basel und im Longleat Safari Park in Großbritannien. Der Nachwuchs von 2025 ist noch bei seiner Mutter. Zawadi, der Vater aller Jungtiere, und sein Bruder Haraka lebten von 2019 bis 2025 in Stuttgart, wurden dann aber an den Zoo im norwegischen Kristiansand gegeben. An ihrer Stelle bringen jetzt die beiden Gepardenbrüder aus Münster frisches Blut in die Wilhelma.

Dort sind für die Männchen und das Weibchen der gepunkteten Katzen zwei unterschiedliche Anlagen vorhanden. Volker Grün, Leiter des Fachbereichs Zoologie in der Wilhelma, erklärt: „In der Natur treffen bei den Geparden Männchen und Weibchen nur zur Paarung zusammen. Dann gehen sie getrennte Wege. Die Jungtiere bleiben bis zu 1,5 Jahre bei ihrer Mutter, die ihnen in der Zwischenzeit alle Fähigkeiten für das Überleben in der Savanne beibringt. Die Reviere der Weibchen überschneiden sich oft mit denen unterschiedlicher Männchen oder Männergruppen. Sobald ein Weibchen nach der Entwöhnung ihrer Jungtiere wieder empfängnisbereit wird, werden daher die Karten bei der Partnerwahl wieder ganz neu gemischt. “

Sowohl für die Bestände von Wildtieren in ihren natürlichen Lebensräumen als auch für ihre Reservepopulation in menschlicher Obhut ist die genetische Vielfalt überlebenswichtig. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin erläutert: „Im Rahmen der Ex Situ-Programme des europäischen Zooverbands EAZA wird genau ermittelt, welche Geparde in Europas Zoos für die Zucht zueinander passen, um möglichst viel genetische Variabilität zu erhalten.“ Was im Grundsatz für alle Tierarten gilt, gilt für Geparden ganz besonders: Man geht davon aus, dass ihr Weltbestand infolge der letzten Eiszeit so stark schrumpfte, dass alle heute lebenden Individuen von sehr wenigen Vorfahren abstammen.

Die Wilhelma beteiligt sich nicht nur am Europäischen Ex Situ-Programm (EEP) für Geparde, sondern engagiert sich auch für den Schutz der bedrohten Art im südlichen Afrika: Seit 2021 spendet der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma jedes Jahr rund 25.000 € an den Cheetah Conservation Fund in Namibia. Insgesamt kamen auf diese Weise schon 156.000 € zusammen. Diese wurden für die Ausbildung von Herdenschutzhunden in Namibia eingesetzt. Hintergrund ist, dass zuvor regelmäßig Geparde von Farmern aus Sorge um ihr Vieh getötet wurden. Dank der Herdenschutzhunde, die alleine durch ihre Präsenz in der Lage sind, Geparde von Nutztieren fernzuhalten, wurde ein großer Beitrag geleistet, um eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Geparden zu ermöglichen.

Die Gepardenbrüder Sam und Frodo © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: DON´T LOOK BACK
USA 1967, OmeU, 96 Min., Regie: D. A. Pennebaker

Donn Alan Pennebaker gilt vielen als Pionier des Konzertfilms. Seine Dokumentation DON’T LOOK BACK über die erste Auslandstournee des damals gerade berühmt gewordenen Bob Dylan in England 1965 war weit mehr als ein Abfilmen von Bühnenauftritten. D.A. Pennebaker richtete seine Kamera auf das, was Backstage geschah, sein Film zeigt Dylan während Interviews mit Journalisten, mit Fans und wie er mit seiner damaligen Lebensgefährtin Joan Baez gemeinsam in einem Hotelzimmer singt. Mit seinem Stil, mit Handkamera und Originalton zu filmen, führte er das französische Cinéma Vérité in die US-amerikanische Popkultur ein.

85 Jahre Bob Dylan
Kommunale Kino Freiburg
Do 11.06., 22:00
 
 

Veranstaltungen 
 
Garten Herrenmühle im Juni
Foto: Veranstalter
 
Garten Herrenmühle im Juni
Sommerliche Stimmungsbilder prägen den Garten der Herrenmühle in Bleichheim. Rosen und vielfältige Sommerstauden blühen aus dem Vollen, im Schatten präsentieren sich Farne und Funkien von ihrer besten Seite. Jeder Gartenraum entfaltet seine eigene Stimmung. Eintritt wird erhoben. Der Fachmann Hansjörg Haas steht den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Eintritt wird erhoben. Öffnungszeiten im Juni: Sonntag, 14. Juni von 13 bis 18 Uhr, Freitag 12. und 26. Juni von 15 bis 18 Uhr.

Hansjörg Haas
Adresse: Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim
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Öko plus 
 
Zoos retten Arten – weltweit
Flachschildkroeten Boulengers © Zoo Basel
 
Zoos retten Arten – weltweit
VdZ-Jahrestagung zieht Bilanz eines globalen Netzwerks

59 Millionen Euro in fünf Jahren, 155 Projekte, 55 Länder: Wie zoologische Gärten als operative Partner den internationalen Artenschutz mitgestalten

Basel/Berlin, 3. Juni 2026 – 59 Millionen Euro haben VdZ-Zoos in den vergangenen fünf Jahren in Natur- und Artenschutzprojekte weltweit investiert. Jährlich wildern sie rund 500 Tiere aus rund 20 gefährdeten Tierarten in Europa aus – dazu über 230ʼ000 Insekten, Amphibien und Fische. Und sie engagieren sich mit Personal, Expertenwissen und Sachspenden in mindestens 155 Projekten in 55 Ländern weltweit. Die modernen Zoos begeistern ihre Besucherinnen und Besucher immer wieder aufs Neue – alleine im Jahr 2025 besuchten rund 41 Millionen Menschen die Zoos des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ).

Diese Zahlen legte der VdZ bei seiner Jahrestagung vom 3. bis 6. Juni 2026 in Basel vor. Über 200 internationale Expertinnen und Experten – Direktorinnen und Direktoren, Biologinnen und Biologen, Tierärztinnen und Tierärzte sowie Artenschutzfachleute – kamen zusammen, um die Zukunft des internationalen Artenschutzes zu gestalten.

Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen strategische Fragen des Artenschutzes – fokussiert auf die gemeinsame Betrachtung von Zoo- und Wildtierpopulationen und die zwingende Zusammenarbeit zwischen der Weltnaturschutzunion IUCN, den Zoos, CITES-Behörden und Bildungseinrichtungen. Höhepunkt war das VdZ Zoo- und Wildtier-Forum am 4. Juni: Razan Khalifa Al Mubarak (Präsidentin der Weltnaturschutzunion IUCN), Katja Christ (Vizepräsidentin des Schweizer Nationalrats), sowie Bruno Mainini (Stellvertretender Leiter CITES Behörde Schweiz) begrüssten die Fachleute aus Zoowelt, Politik und Gesellschaft.

«Heute sind viele Mitglieder des VdZ Teil des IUCN-Netzwerks und Experten aus Zoos leisten einen direkten Beitrag zur Arbeit der IUCN-Kommission für das Überleben der Arten. Durch diese Zusammenarbeit unterstützen das Wissen und die Fachkompetenz der Zoogemeinschaft den Artenschutz sowohl in der Wildnis als auch durch die Pflege bedrohter Tierarten», sagt Her Excellency Razan Khalifa Al Mubarak, IUCN-Präsidentin. «Der Verband der Zoologischen Gärten spiegelt dieses Engagement wider. Die Mitgliedszoos begrüssen jedes Jahr dutzende Millionen Besucher, leisten Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung und unterstützen Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt. In einer Zeit, in der der Verlust der biologischen Vielfalt nach wie vor eine der entscheidenden Herausforderungen unserer Zeit darstellt, sind Partnerschaften wie diese wichtiger denn je.»

Dass die internationale Zusammenarbeit erfolgreich ist, verdeutlichen auch die Zahlen der Roten Liste der IUCN. Bis 2022 hat sich der Status von mehr als 200 Arten auch durch die tatkräftige Unterstützung der Zoogemeinschaft auf der Roten Liste verbessert, darunter so bekannte Arten wie das Przewalski-Pferd, der Iberische Luchs, das Goldkopflöwenäffchen, der Waldrapp und der Lear-Ara sowie andere Tierarten, denen im Naturschutz allgemein weniger Aufmerksamkeit oder Mittel zuteilwerden, wie beispielsweise der Moorea-Baumschnecke.

Seitdem hat sich das Engagement der Zoos im Artenschutz noch erhöht, weiss auch Nationalrats-Vizepräsidentin Katja Christ, die die Arbeit der Schweizer Zoos eng verfolgt: «Wissenschaftlich geführte Zoos übernehmen grosse Aufgaben im Bereich Bildung, Forschung sowie Natur- und Artenschutz. Alleine in der Schweiz sensibilisieren sie jährlich über 4.5 Millionen Besucherinnen und Besucher für die Bedeutung des Erhalts der Biodiversität. Zoos schaffen Begegnungen mit der Tierwelt, die gerade für Kinder prägend sind. Denn was man als Kind lieben lernt, ist man auch später bereit zu beschützen.»

Ein Plan für alle – Zoos als integraler Teil des Artenschutzes
Lange galt die Welt des Artenschutzes als zweigeteilt: hier die Arbeit in der Natur, dort die Haltung von Tierarten in Zoos. Der One Plan Approach der Weltnaturschutzunion IUCN hat dieses Denken überwunden. Die Idee dahinter ist so einfach wie wirkungsvoll: Wildpopulationen und Populationen in menschlicher Obhut werden nicht länger getrennt gemanagt, sondern gemeinsam als eine Population betrachtet. Zoos sind damit keine Reservate am Rand des Artenschutzes – sie sind ein integraler Bestandteil der globalen Strategie zur Rettung bedrohter Arten.

«Der One Plan Approach spiegelt den Paradigmenwechsel im Natur- und Artenschutz von reinen Bewahrungsstrategien in der Wildbahn hin zu Interventionskonzepten. Diese erkennen menschliches Eingreifen als Schlüssel für zeitgemässe Schutzkonzepte auch ausserhalb der noch bestehenden Lebensräume. Wild- und Zootierpopulationen werden gemeinsam als demographische und genetische Subpopulationen eines Gesamt-Systems gemanagt. Das erfordert koordinierte Zuchtprogramme, wissenschaftlich fundiertes Populationsmanagement, Monitoring und langfristige Partnerschaften – genau das, wofür der VdZ und seine Mitglieder stehen», betont Dr. Dag Encke, Präsident des VdZ.

«Als Gastgeber dieser Tagung sind wir stolz, drei Tierarten zu halten, die den One Plan Approach schon jetzt in die Tat umsetzen: die Kordofan-Giraffe, die Boulengers Flachschildkröte und die Rio-Pescado-Harlekinkröte. Jede dieser Arten steht für eine andere Facette des integrierten Artenschutzes – von der Reservepopulation für künftige Wiederansiedlungen über die Bergung vom Aussterben bedrohter Arten aus ihrem natürlichen Lebensraum bis zur Vernetzung institutioneller und privater Tierhalterinnen und Tierhalter, um koordinierte Erhaltungszuchten aufzubauen», erklärt Dr. Olivier Pagan, Direktor des Zoo Basel.

Kontakt
Astrid Falter
Leiterin Kommunikation
E-Mail: astrid.falter@vdz-zoos.org
Tel.: +49 (0)30 206 53 90 14

Gastgeber mit Vorbildfunktion: Zoo Basel
Der Zoo Basel – von seinen Besucherinnen und Besuchern liebevoll «Zolli» genannt – ist nicht nur Gastgeber der Tagung, sondern selbst ein lebendiges Beispiel für dieses Engagement. Seit 2015 generiert er mit dem «Naturschutzfranken» erhebliche Mittel für Artenschutzprojekte weltweit. Mit dem Masterplan «Zolli 2049» schafft er zusätzliche Flächen, um Tierhaltung, Artenschutz und Besuchserlebnis im urbanen Kontext nachhaltig weiterzuentwickeln – und setzt damit ein Zeichen, dass Biodiversität nicht am Zooausgang endet.

Über den VdZ
Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten. Rund 40 Millionen Menschen besuchen jährlich die 71 VdZ-Zoos, mehr als eine Million profitieren von den besonderen Bildungsangeboten der Zoos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien. Geschäftsführer des Verbands ist Volker Homes und Präsident der Direktor des Tiergartens Nürnberg, Dr. Dag Encke. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zooverband und gab den Anstoss zur Gründung des Weltzooverbands.
 
 

Öko plus 
 
Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg
 
Zum Tag der Artenvielfalt am 12. Juni
Forstamt Freiburg lädt auf Fahrradexkursion ein. Gelbbauchunke im Fokus

Am Freitag, 12. Juni, ist wieder der Tag der Artenvielfalt. Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat diesen Tag, an dem sich alles um die Artenvielfalt im „Ländle“ dreht, 2022 ins Leben gerufen (https://tag-der-artenvielfalt-bw.de/). Jedes Jahr beteiligen sich landesweit viele Akteure mit diversen Naturerlebnissen daran. Wie gewohnt ist auch das städtische Forstamt mit von der Partie.

Beim diesjährigen Angebot des Forstamtes „Neben der Spur?“ geht es um die Erhaltung gefährdeter Amphibienarten im südlichen Mooswald. Auf einer zweistündigen Fahrradexkursion stellen die Waldnaturschutz-Beauftragten Hannah Sharaf und Vanessa Tschöpe den Teilnehmenden die Biologie, die Lebensräume und Laichgewässer von Gelbbauchunke und Kammmolch vor. In diesen Wochen ist die Chance nämlich groß, die beiden Protagonisten vor Ort anzutreffen: die Unke mit ihren herzförmigen Pupillen und dem auffällig gelb-schwarz gefleckten Bauch – und den Molch, dessen Unterseite ebenfalls gelb bis orangegelb gefleckt ist.

Zielgruppe der Radtour sind alle Interessierten, gerne auch Familien mit Kindern. Treffpunkt zum Start der Tour ist die Schlatthof-Strauße zwischen Eugen-Keidel-Bad und der A5 (GPS-Koordinaten: 47.991230 / 7.761044, Schlatthöfe 3). Hier geht es um 14 Uhr mit den Rädern los.

Um eine vorherige Anmeldung bis Montag, 8. Juni, bei Vanessa Tschöpe wird gebeten (vanessa.tschoepe@freiburg.de; Tel. 0761 201 6207).

zum Bild oben:
Die Gelbbauchunke: Ihre Erkennungsmerkmale sind ihre herzförmigen Pupillen und ihr auffallend gelb-schwarz gefleckter Bauch.
(c) Vanessa Tschöpe /Stadt Freiburg
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Öko plus 
 
 
Tag der Artenvielfalt am 13. und 14. Juni in Freiburg
Mitmachstände, Insektenführungen und Tipps zur naturnahen Gartengestaltung

Etwa 50.000 Tier- und Pflanzenarten leben derzeit in Baden-Württemberg. Sie zu erhalten und zu schützen ist landesweit ein wichtiges Ziel, denn eine große Artenvielfalt sorgt für stabile Ökosysteme, gesunde Böden und sauberes Wasser. Trotzdem werden viele Arten immer seltener oder sterben aus und auch die Lebensräume schwinden. Um das zu ändern, gibt es in Freiburg seit vielen Jahren den Tag der Artenvielfalt. Seit 2022 wird er vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg federführend landesweit organisiert.

In Freiburg findet der Tag der Artenvielfalt am Samstag, 13. Juni, im Stadtgarten statt. Zwischen 11 und 18 Uhr gibt es dort verschiedene Mitmach- und Infostände. Den Tag über bieten Expert*innen kostenlose Führungen zu Insekten, Schmetterlingen oder Fledermäusen an. Außerdem berät das Umweltschutzamt im Rahmen des Förderprogramms Artenschutz in der Stadt zur biodiversitätsfördernden Gartengestaltung und gibt artenreiches Saatgut für den Garten aus. Am Sonntag, 14. Juni, folgen dann im Waldhaus zwei Aufführungen von Fräulein Brehms Tierleben sowie ein Waldspaziergang. Anmelden können sich Interessierte unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender.

Alle Informationen zum Tag der Artenvielfalt gibt es auf der Webseite der Ökostation www.oekostation.de. Weitere Angebote in Freiburg und Baden-Württemberg gibt es unter www.tag-der-artenvielfalt-bw.de.

Förderprogramm Artenschutz
Das Förderprogramm der Stadt läuft seit 2021. Interessierte können sich auf der Internetseite www.freiburg.de/artenschutz-programm informieren und sich das ganze Jahr per E-Mail bei artenschutz@freiburg.de melden. Teil des Förderprogramms ist eine unverbindliche und kostenlose Beratung durch das Umweltschutzamt über mögliche Maßnahmen und die Höhe der Fördersätze. Es können bis zu 100 Prozent der Kosten übernommen werden. Mit Hilfe des Förderprogramms erblühen mittlerweile zahlreiche blumenbunte Wiesen und Sträucher, Nisthilfen wurden aufgehängt und Feuchtbiotope und Trockenmauern angelegt. Die Themen Artenschutz und Artenvielfalt sind 365 Tage im Jahr aktuell.
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Öko plus 
 
 
Energiewende - Klimawende
Windkraft, Freiflächen-Photovoltaik, Führung kleine Wasserkraft

„Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik - Argumente und Standorte in der Regio Freiburg“ ist Thema des Vortrags von Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., beim Samstags-Forum Regio Freiburg Reihe 39 von ECOtrinova e.V. und ideellen Mitträgern am Samstag 13. Juni 2026 um 10:00 - 11 Uhr im Hörsaal 1015 im KG 1 der Universität Freiburg i.Br., Platz der Universität, Stadtmitte. Der Eintritt ist frei. Anschließend startet um 11:30 Uhr eine kostenlose Führung per Rad zu 5 Kleinwasserkraftanlagen in Freiburg an Dreisam und am Gewerbekanal mit den Experten und Betreibern Michael Wagner und Andreas Markowsky. Treff ist bei der Reinigung Himmelsbach, Gerberau 48, Ende ca. 14 Uhr. Anmeldung zur Führung bis 11. Juni an ecotrinova@web.de. Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und ideelle Mitträger, u.a. das Klimabündnis Freiburg sowie BUND- und NABU-Freiburg und Fesa e.V..
 
 

Öko plus 
 
 
Veranstaltung „Energetisch Sanieren – so geht’s“ in Freiburg-Hochdorf
Freiburger Förderprogramm „Klimafreundlich wohnen“ unterstützt Sanierungen
Infoabend sowie Experten-Marktplatz mit Kurzberatung am 9. Juni und kostenfreie Einzelberatungen am 12. Juni

Geld sparen und gleichzeitig das Klima schützen: Energetische Gebäudesanierungen helfen dabei, die CO₂-Emissionen zu senken und können mittel- bis langfristig eine sehr lukrative Investition sein. Im Rahmen der Beratungswoche „Klimafreundlich Wohnen“ informiert die Stadt beispielsweise darüber, wie eine richtige Dach- oder Fassadendämmung aussieht und welche Fördermittel es gibt. Kompakt, verständlich und praxisnah bringen der Infoabend und die Kurzberatungen Interessierte auf den aktuellen Stand.

Der Infoabend „Energetisch Sanieren – so geht´s“ am Dienstag, 9. Juni, um 19 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus (Zu den Mühlmatten 6) bietet einen Überblick über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen – von der Dachdämmung über die Fassade bis zur Kellerdecke. Fachvorträge erläutern außerdem die gesetzlichen Rahmenbedingungen und stellen Fördermöglichkeiten vor. Im Anschluss lädt der Marktplatz „Energetisch Sanieren“ zum direkten Austausch ein: Energieberater*innen sowie regionale Handwerksbetriebe stehen für individuelle Kurzberatungen bereit. Dort gibt es Einblicke in konkrete Sanierungsmaßnahmen.

Weiter geht’s am Freitag, 12. Juni: Von 14 bis 17.30 Uhr bietet die Stadt kostenfreie Einzelberatungen im Rathaus Freiburg-Hochdorf an. Unabhängige und zertifizierte Energieberater*innen stehen bereit, um spezifische Fragen rund um Sanierungsvorhaben zu beantworten. Die 45-minütige Beratung richtet sich an Wohnhauseigentümer*innen in Hochdorf.

Interessierte können sich für beide Veranstaltungen online unter www.earf.de/energetisch-sanieren anmelden.

Die Veranstaltungsreihe „Energetisch sanieren – so geht’s“ in Hochdorf wird vom Umweltschutzamt in Kooperation mit der Energieagentur Regio Freiburg und der Initiative Hochdorf 2035 klimaneutral, die sich in Hochdorf besonders für die Energie- und Wärmewende engagiert und ihre Mitbürger*innen bei Sanierungs- und Heizungsaustausch unterstützt, organisiert.
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Veranstaltungen 
 
TAHNEE mit neuem Programm in Freiburg
TAHNEE: Ein Touch Too Much (c) TAHNEE
 
TAHNEE mit neuem Programm in Freiburg
Tahnee kommt mit ihrem brandneuen Comedy-Programm „EIN TOCH TOO MUCH“ am 24.10.2026 auch nach Freiburg ins Konzerthaus. Sie zeigt in ihrem vierten und zugleich persönlichsten Programm wie großartig es sein kann, selbst EIN TOUCH TOO MUCH zu sein, wenn alle anderen auf Sparflamme laufen – und wie gnadenlos anstrengend Menschen wirken, die permanent mit XXL-Energie durch den Alltag stolpern. Zwischen liebevoller Selbstironie, einem Feuerwerk an Parodien und zielsicherer Beobachtung entsteht ein Programm, das fragt: „Was, wenn „zu viel“ genau die richtige Menge ist?“

TAHNEE "EIN TOUCH TOO MUCH"
24. Oktober 2026
Freiburg KONZERTHAUS
Einlass: 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr
Preis: 44,60 € - 61,65 € (Inklusive Vorverkaufsgebühr)

Veranstalter: IH-SECURITY
In Kooperation mit S-PROMOTION

Kartenvorverkauf
unter www.s-promotion.de unter der Tickethotline 06073-722 740 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
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Veranstaltungen 
 
 
Information zu OCEAN | ABSCHIED VON GESTERN
Wiederholung | Koki Freiburg | So 07.06

Aufgrund der großen Nachfrage wiederholen wir am Sonntag, den 7. Juni um 17:30 Alexander Kluges Spielfilmdebüt ABSCHIED VON GESTERN. Ursprünglich war hier ein Screening von OCEANS mit David Attenborough geplant, das leider ausfällt.

ABSCHIED VON GESTERN ist der Beginn unserer Retrospektive zu Alexander Kluge, die bis Ende Juli läuft. Als Mitbegründer des Neuen Deutschen Films stellte sich Kluge früh gegen die Konventionen eines erstarrten Kinos und suchte nach einer anderen, offeneren Form des Erzählens. Im Zentrum seines filmischen Schaffens steht die seismographische Erkundung der deutschen Nachkriegsgesellschaft und der unbewältigten NS-Vergangenheit – meisterhaft umgesetzt in seinem berühmten Spielfilmdebüt ABSCHIED VON GESTERN.

Wir freuen uns sehr, dass Jörg Später erneut eine Einführung zum Film geben wird.

Kommunales Kino Freiburg, Urachstraße
 
 

Veranstaltungen 
 
Sommerfest der Zoofreunde mit dem Polizeimusikkorps auf der Seebühne
© pr Karlsruhe
 
Sommerfest der Zoofreunde mit dem Polizeimusikkorps auf der Seebühne
Die Zoofreunde Karlsruhe laden gemeinsam mit dem Polizeimusikkorps Karlsruhe am kommenden Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr, zum großen Sommerfest auf der Seebühne im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ein. Unter der Leitung des Dirigenten Mario Ströhm präsentiert Deutschlands größtes Polizeiorchester unter anderem mit dem Gesang von Erster Polizeihauptmeisterin Nina Hirschler und Einlagen von Sänger und Tubist Toni Bergsch, Polizeihauptkommissar a.D., eine bunte Mischung seines Repertoires im Rahmen des Sommerfestes und zugunsten der Zoofreunde.

Mit von der Partie ist auch Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der mit Beiträgen das Programm bereichern wird. Es moderiert Frank Stemmle. Zudem gibt es eine Tombola mit einem ganz besonderen Hauptpreis. Die Veranstaltung ist im Zooeintritt enthalten. Für das leibliche Wohl wird direkt neben der Seebühne gesorgt.

zum Bild oben:
Das Polizeimusikkorps Karlsruhe ist am Sonntag beim Sommerfest auf der Seebühne zu erleben.
© pr
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Veranstaltungen 
 
 
THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO
Phänomen Michelangelo in Geschichte und Gegenwart

Der Dokumentarfilm THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO aus dem Jahr 1950 ist ein visuell beeindruckendes Monumentalwerk, dass das Leben und Schaffen des Renaissancemalers Michelangelo Buonarroti porträtiert. Der Film verzichtet vollständig auf Schauspieler*innen und Inszenierungen; stattdessen wird die Geschichte ausschließlich durch die Kameraführung über Michelangelos Skulpturen, Gemälde und architektonische Werke sowie durch Aufnahmen der Originalschauplätze in Italien erzählt. Durch Lichtsetzung und dynamische Perspektiven erweckt die Kamera den Marmor zum Leben und macht Werke wie den „David“ oder die Fresken der Sixtinischen Kapelle unmittelbar greifbar. Eingebettet in die turbulenten politischen und religiösen Wirren seiner Zeit – von den Intrigen der Medici bis hin zur Plünderung Roms – erscheint Michelangelo als ein „unsichtbarer Titan“, dessen Präsenz allein durch sein gewaltiges Erbe spürbar wird.

THE TITAN: STORY OF MICHELANGELO wurde 1951 mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet und gilt bis heute als einer der bedeutendsten Kunstfilme der Kinogeschichte.

Italien, Schweiz, BRD 1950, OmU, 70 Min., Regie: Robert J. Flaherty, Richard Lyford, Curt Oertel

Kommunales Kino Freiburg
Mi 03.06., 19:30, mit Einführung
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Änderung der Müllabfuhr wegen Fronleichnam
Wegen des Feiertages Fronleichnam am Donnerstag, 4. Juni, verschieben sich die Abfuhrtermine jeweils auf den Folgetag. Das heißt, die Entleerung der Bio-, Papier- und Restabfallbehälter und die Abholung der gelben Säcke erfolgt statt Donnerstag am Freitag und Samstag. Die Verwaltung, der Recyclinghof in Haslach und das Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck bleiben am Donnerstag geschlossen.

Alle Abfuhrtermine und Öffnungszeiten sind auch digital in der Abfall-App oder online unter abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden.
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Grüne Quellen 
 
Brillenbär José ist in der Wilhelma eingezogen
Brillenbär © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Brillenbär José ist in der Wilhelma eingezogen
Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart engagiert sich für die Nachzucht von Brillenbären

In der Wilhelma hat ein männlicher Brillenbär ein neues Zuhause gefunden: Ende Mai 2026 ist der 18 Jahre alte José aus dem ungarischen Sóstó Zoo im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart eingezogen. Nach einigen Tagen Eingewöhnung hat er mittlerweile begonnen, seine Anlage zu erkunden. Von dort nimmt er bereits Blick- und Geruchskontakt zu seiner achtjährigen Artgenossin Suyana auf. Noch halten sich beide Tiere in separaten Bereichen auf – aber das könnte sich bald ändern. Volker Grün, Leiter des Fachbereichs Zoologie in der Wilhelma, erklärt: „Unser Ziel ist es, mit dem Brillenbär-Männchen José und unserem Weibchen Suyana einen Beitrag zur Nachzucht dieser gefährdeten Art zu erzielen. In der Natur kommen beide Geschlechter in der Regel nur zur Paarung zusammen und leben den Rest des Jahres einzelgängerisch. Da unsere Anlage aus drei separaten Bereichen besteht, die bei Bedarf miteinander verbunden werden können, bieten wir dafür beste Voraussetzungen. Zunächst lassen wir José aber ausreichend Zeit, seine Anlage in Ruhe kennenzulernen und sich einzugewöhnen.“

Im Frühjahr 2025 gab es zuletzt einen Zuchtversuch bei den Brillenbären in der Wilhelma: Damals war das Männchen Hubärt aus der österreichischen Tierwelt Herberstein für rund zwei Monate zu Besuch im Zoologisch-Botanischen Garten. Die Zusammenführung mit Suyana erschien zunächst vielversprechend. Mehrfach kam es zu Paarungen, die leider dennoch nicht zum gewünschten Erfolg führten. Umso größer ist die Hoffnung, dass die Nachzucht mit José, der dauerhaft in der Wilhelma bleiben soll, besser klappen wird.

Bei Brillenbären handelt es sich um die einzige Bärenart Südamerikas. Ihren Lebensraum bilden sowohl Bergwälder als auch Trockenlandschaften in und entlang der Anden und ihrer Ausläufer, von Venezuela bis nach Bolivien. Aufgrund ihres Verbreitungsgebietes nennt man sie auch „Andenbären“. Der Namen „Brillenbär“ nimmt Bezug auf die markante, helle Gesichtszeichnung, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin macht deutlich, warum sich Zoos für die Zucht von Brillenbären einsetzen: „Aufgrund von Habitatverlust, vor allem bedingt durch fortschreitende landwirtschaftliche und bergbauliche Inanspruchnahme seiner Lebensräume, aber auch durch illegale Nachstellung, gilt der Brillenbär laut Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdete Art. Umso wichtiger ist der Erhalt einer Reservepopulation in menschlicher Obhut, was durch ein Ex Situ-Programm des Europäischen Zooverband EAZA gewährleistet wird, an dem auch die Wilhelma teilnimmt.“ In Ecuador leiste die Wilhelma außerdem einen direkten Beitrag für den Schutz der natürlichen Lebensräume, nicht nur des Brillenbären, sondern unzähliger weiterer Tier- und Pflanzenarten: Seit 2020 hat der Zoologisch-Botanische Garten mit Hilfe des von den Besucherinnen und Besuchern über den Wilhelma-Eintritt entrichteten Artenschutz-Euro sowie mit Mitteln des Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma über 700.000 € in den Erwerb von Landflächen in Ecuador investiert. Auf diese Weise konnte der dortige Kooperationspartner, die NGO Jocotoco, dabei unterstützt werden, Regenwälder zu schützen, ehemals gerodete Flächen wieder aufzuforsten und Biotope miteinander zu vernetzen.

zum Bild oben:
Viel Grün sorgt für eine naturnahe Umgebung.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Versammlung am Mittwoch, 3. Juni
Rempartstraße von 10 bis 16.30 Uhr gesperrt

Aufgrund einer Versammlung zum Thema Verkehrspolitik ist die Rempartstraße am Mittwoch, 3. Juni, von 10 bis 16.30 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Die Parkhäuser an der Rempartstraße sind von der Kaiser-Joseph-Straße aus erreichbar. Für den Radverkehr bleibt die Rempartstraße befahrbar
 
 

Verschiedenes 
 
Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein
Burg Wildenstein (c) Donaubergland GmbH / Gemeinde Leibertingen / Achim Mende
 
Ritterburg trifft Jugendherberge: Burg Wildenstein
Die Bauzeit von Burg Wildenstein liegt weit zurück im 13. Jahrhundert. Heute empfängt sie ihre Gäste als frühneuzeitliche Festung, zu der sie im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammen auch die großflächigen Wandmalereien im Speisesaal der heute als Jugendherberge genutzten Anlage. Ihr Inneres ist wegen der ausladenden Burggräben nur über Brücken erreichbar. Während der grandiose Ausblick von der Spornburg den Burgherren einst als Frühwarnsystem diente, macht er jetzt in erster Linie Lust auf Ausflüge ins Donautal, das sich zu Füßen der Burg erstreckt.
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Verschiedenes 
 
 
Die Wasserqualität in Freiburgs Badeseen ist „ausgezeichnet“
Dreißig Grad und Sonnenschein: Pünktlich zum Start der Badesaison spielt auch das Wetter kommende Woche mit. Bei warmen Temperaturen und viel Sonne lohnt sich ein Sprung ins kühle Nass. Dafür hat Freiburg neben den vielen Freibädern auch einige Badeseen. Damit man dort bedenkenlos baden kann, wird zwischen Juni und September regelmäßig die Wasserqualität der Seen überprüft.

Aktuell haben alle sieben Badeseen eine ausgezeichnete Wasserqualität. Freiburger*innen können im Flückiger See, im Moosweiher, im Opfinger Baggersee, im kleinen Opfinger Baggersee (Ochsenmoos), im Tunisee, im Silbersee und im Dietenbachsee ohne Bedenken baden und plantschen.

Um die Qualität des Wassers zu kontrollieren, entnimmt das Gesundheitsamt Proben und analysiert sie auf Parameter, die auf Darmkeime hinweisen. Außerdem werden die Badestellen auch auf sichtbare Verschmutzungen (z.B. teerhaltige Rückstände, Plastik, Glas) und auf eine eventuelle Massenvermehrung von Algen überprüft.

Für die verschiedenen Qualitätskategorien gibt die Landesverordnung für Badegewässer unterschiedliche Grenzwerte vor. Diese werden in die Kategorien ausgezeichnet, gut, ausreichend und mangelhaft eingeteilt.

Weitere Informationen online
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Grünschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1
Abschnitt zwischen Greiffeneggbrücke und Ganter Biergarten voll gesperrt

Am Mittwoch, 3. Juni, laufen zwischen 9 und 15.30 Uhr Grünschnittarbeiten an der Radvorrangroute FR1. Währenddessen ist der Abschnitt zwischen der Greiffeneggbrücke und dem Ganter Biergarten voll gesperrt.

Für Radfahrer*innen gilt dieselbe Umleitung wie bei Dreisamhochwasser. Diese Route hat sich bereits bewährt. Sie ist mit blauen Umleitungsschildern „Umleitung Hochwasser Dreisam" gekennzeichnet.

Die Verwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für die Einschränkungen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Waldspaziergänge, Wildbienen und Hockerbau
(c) ENJ 2023/Solvin Zankl
 
Waldspaziergänge, Wildbienen und Hockerbau
Die Waldhaus-Termine im Juni

Mittwoch, 10. Juni, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Stadtwald
Die Teilnehmenden erleben auf dieser Tour mit Albrecht Franke, Forstdirektor a. D., rund um das Waldhaus den Stadtwald im Frühsommer. Sie erfahren Wissenswertes über nachhaltige Waldbewirtschaftung, über das Management der Erholungsfunktion des Waldes und seine Bedeutung für den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren. Teilnahme frei

Sonntag, 14. Juni, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
Tag der Artenvielfalt: Fräulein Brehms Tierleben | 14 Uhr Felis sylvestris –
Die Wildkatze, 16 Uhr Hymenoptera – Die wilden Bienen
„Fräulein Brehms Tierleben“ ist das einzige Theater für heimische gefährdete Tierarten und versteht sich als Sprachrohr der Wissenschaft. An ausgewählten Sonntagnachmittagen gastiert das Fräulein im Waldhaus. Um 14 Uhr präsentiert sie eine echte Europäerin und begnadete Schwimmerin: Felis sylvestris, die Wildkatze. Um 16 Uhr, in der Aufführung über Hymenoptera, die wilden Bienen, kann sich das Publikum mit der Entwicklung von Bienen vertraut machen, fantastische Mundwerkzeuge zur Pollenübertragung auf der großen Leinwand sehen und etwas über die Anordnung einer Bienenfamilie erfahren. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 (Wildkatze) bzw. 10 Jahren (Bienen) geeignet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com.
Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.

Sonntag, 14. Juni, 14 bis 16 Uhr | ohne Anmeldung
Tag der Artenvielfalt: Das Stadtwaldarboretum als (H)ort der Vielfalt
Das Stadtwaldarboretum ist reich an Strauch- und Baumarten aus aller Welt. Auf einem Spaziergang mit dem Biologen Winfried Meier in der weiteren Umgebung des Waldhauses lernen die Teilnehmenden interessante Exemplare im Sommeraspekt kennen. In Kooperation mit dem Verein „Freunde des Stadtwald-Arboretums Günterstal“. Teilnahme frei

Donnerstag, 25. Juni, 17 bis 18.30 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
Stress lass nach: Afterwork-Waldbaden - Entspannen durch Shinrin Yoku
Shinrin Yoku bedeutet „Baden in der Waldluft“. Zum Herunterkommen nach einem Arbeitstag tauchen die Teilnehmenden mit Kristin Vollmar, Referentin für Waldpolitik und zertifizierte Kursleiterin für Waldbaden, in die heilende Wirkung des Waldes ein und genießen bewusst die Natur mit allen Sinnen. Entspannung, Achtsamkeitsübungen im Wald und Wohlfühlen stehen im Vordergrund. Das Schlendern ist gespickt mit einer Prise Wissen zum Ursprung des Waldbadens und den verblüffenden gesundheitlichen Wirkungen des Waldes. Teilnahmebeitrag: 13 Euro

1. Teil: Samstag, 27. Juni, 10 bis 18 Uhr; 2. Teil: Samstag, 1. August, 10 bis
17 Uhr und Sonntag, 2. August, 11 bis 15 Uhr | Anmeldeschluss: 15. Juni
Grünholzwerkstatt: Grünholzhocker selbst bauen, frisch aus dem Wald Die Teilnehmenden bauen in diesem zweiteiligen Workshop unter Anleitung von Frank Janson, Leiter der Grünholzwerkstatt, von eigener Hand mit dem Ziehmesser am Schneidesel ein graziles, schönes und gleichzeitig stabiles Sitzmöbel – ohne Leim, ohne Metallverbindungen. Nebenher lernen sie dabei die Grundeigenschaften von Holz und die gemütliche Atmosphäre unserer Grünholzwerkstatt kennen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Es besteht die Möglichkeit, mittags gemeinsam am offenen Feuer zu grillen. Teilnahmebeitrag: 240 Euro inkl. Material, Mindestalter 14 Jahre

Sonntag, 28. Juni, 10 bis 11.30 Uhr | ohne Anmeldung
Führung durch den Wildbienen-Lehrgarten in Opfingen
Auf einer Führung durch den Wildbienen-Lehrgarten vermittelt Referentin Ulrike Gaberle vom NABU-Arbeitskreis „Wildbienen am Tuniberg“ Wissenswertes über deren Vielfalt, Lebensraum und Verhalten. Teilnehmende erhalten Inspirationen für den eigenen Garten oder Balkon. Treffpunkt ist der Aussichtsturm der Winzer Opfingen-Wippertskirch an der K 9853 zwischen Opfingen und Merdingen. Bei Regen fällt die Führung aus. Teilnahme frei, Spenden willkommen. In Kooperation mit dem NABU.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender oder unter Tel. 0761 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr)

Öffnungszeiten des Waldhauses: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit Waldhaus-Café)

zum Bild oben:
Bild aus der aktuellen Naturfotografie-Ausstellung im Waldhaus: Eine Zweifarbige Schneckenhausbiene (Osmia bicolor) tarnt das Gehäuse mit Grashalmen.
(c) ENJ 2023/Solvin Zankl
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Verschiedenes 
 
 
OB Martin Horn bei internationaler Bürgermeisterkonferenz „Urban 7“ in Nancy
Kommunale Perspektiven sollen in G7-Gipfel einfließen

Oberbürgermeister Martin Horn nimmt am internationalen Bürgermeistergipfel Urban 7 (U7) in Nancy, Frankreich, teil. Das Treffen
findet im Rahmen der französischen G7-Präsidentschaft statt. Es bringt Bürgermeister*innen aus mehr als 15 Ländern sowie Vertreter*innen und internationaler Institutionen und Expert*innen vom 2. bis 4. Juni zusammen.

Dieses Jahr markiert einen historischen Meilenstein im G7-Prozess – der informellen Gruppe der sieben größten Industrienationen der Welt, die sich trifft, um wichtige globale Wirtschafts-, Politik- und Sicherheitsfragen zu erörtern: Erstmals werden Städte offiziell als wichtige Partner anerkannt. Diese Anerkennung spiegelt die wachsende internationale Erkenntnis wider, dass Städte nicht nur nationale Politik umsetzen, sondern auch unverzichtbare politische Akteure und Partner bei der Gestaltung einer nachhaltigen und demokratischen Zukunft sind.

Ziel des Treffens ist es, die Perspektive der Städte und Kommunen zu bündeln und als Impuls in den G7-Prozess einzubringen. Im Mittelpunkt stehen Themen, die Städte weltweit betreffen – darunter Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt, demokratische Resilienz, territoriale Sicherheit und öffentliche Innovation. Zum Abschluss des Gipfels soll die „Erklärung von Nancy“ verabschiedet und der französischen G7-Präsidentschaft vor dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Évian übergeben werden.

Martin Horn wird in Nancy auf einem Panel zum Thema Stärkung von Demokratie und Resilienz sprechen. „Städte sind Orte, an denen Demokratie jeden Tag konkret wird – im Zusammenleben, in Beteiligung, in der Lösung von Konflikten und in der Frage, wie wir Krisen gemeinsam bewältigen. Deshalb ist es wichtig, dass die kommunale Stimme auch auf oberster politischer Ebene gehört wird“, so der Freiburger Oberbürgermeister.

Bürgermeister Martin Horn wird in seiner Funktion als Präsident von ICLEI Europe, dem europäischen Sekretariat des globalen Netzwerks lokaler und regionaler Gebietskörperschaften für nachhaltige Stadtentwicklung, am U7-Gipfel teilnehmen. Der Urban7-Gipfel wird gemeinsam von ICLEI Europe und dem Globalen Parlament der Bürgermeister geleitet und findet in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit der französischen Städteorganisation France Urbaine und den nationalen Gemeindeverbänden der G7-Staaten statt.
 
 

Verschiedenes 
 
Welt-Papageien-Tag in der Wilhelmaschule
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Welt-Papageien-Tag in der Wilhelmaschule
Ein Thementag zur bunten Welt der Papageien

Ob farbenprächtiger Ara, geschickter Kakadu oder winziger Spechtpagagei – die intelligenten Krummschnäbel zählen zu den faszinierendsten Vogelgruppen der Erde. Anlässlich des Welt-Papageien-Tages rückt die Wilhelma diese außergewöhnlichen Tiere am Sonntag, 31. Mai 2026, im Rahmen der „Wilde Wochenenden“ mit einem eigenen Thementag in den Mittelpunkt. In der Wilhelmaschule geben Zoopädagoginnen und Zoopädagogen spannende Einblicke in ihre Lebensweise, Fähigkeiten und Gefährdung.

Papageien besiedeln in rund 350 Arten tropische und subtropische Regionen rund um den Globus. Sie beeindrucken nicht nur durch ihre Farbenvielfalt, sondern auch durch ihre bemerkenswerte Intelligenz. Viele Arten verfügen über ein ausgeprägtes Sozialverhalten, können komplexe Probleme lösen und nutzen ihre kräftigen Schnäbel und beweglichen Füße erstaunlich geschickt wie Werkzeuge. Viele Papageien verständigen sich über differenzierte Lautäußerungen und leben in engen sozialen Verbänden. Charakteristisch für alle Papageien ist der gebogene Schnabel, mit dem sie harte Samen, Nüsse oder Früchte knacken können. Unter den Papageien gibt es aber auch Nahrungsspezialisten: So verfügen beispielsweise Loris über eine borstige Pinselzunge, mit der sie Pollen und Nektar aus Blüten aufnehmen können. Während sich die meisten Papageien in erster Linie pflanzlich ernähren, steht beim neuseeländischen Kea sogar Aas auf dem Speiseplan.

Viele Papageienarten sind heute bedroht. Ursachen sind vor allem die Zerstörung ihrer Lebensräume durch Abholzung, Landwirtschaft und Urbanisierung sowie der illegale Fang für den Heimtierhandel. Die Wilhelma engagiert sich ganz besonders für den Schutz der Taubenhalsamazone. Diese seltene Amazonenart lebt in den Wäldern Südbrasiliens sowie angrenzenden Regionen Argentiniens und Paraguays. Gemeinsam mit der Organisation Instituto Espaço Silvestre (IES) unterstützt die Wilhelma Schutzmaßnahmen vor Ort. Über den Artenschutz-Euro hilft die Wilhelma dabei, beschlagnahmte Tiere aus dem illegalen Handel zu pflegen, auf ein Leben in der Natur vorzubereiten und anschließend wieder auszuwildern. Zahlreiche Taubenhalsamazonen konnten so bereits erfolgreich im brasilianischen Araucárias-Nationalpark freigelassen werden.

Beim Aktionstag in der Wilhelmaschule können Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Mitmach- und Infostationen mehr über die Lebensräume, Ernährung und Fortpflanzung der Papageien erfahren. Auch ihre besonderen Sinnesleistungen und ihre Kommunikationsfähigkeit werden thematisiert. Das Programm findet am 31. Mai 2026 von 11 bis 17 Uhr statt und ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma im regulären Eintrittspreis enthalten.

zum Bild oben:
Bei den Keas in der Wilhelma gibt es regelmäßig Nachwuchs.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Zotteliger Neuzugang in der Wilhelma
In der Wilhelma ist ein Yak-Weibchen neu eingezogen © Wilhelma / B.Meierjohann
 
Zotteliger Neuzugang in der Wilhelma
Weibliches Yak zieht im Asiatischen Dorf im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart ein

Aufmerksame Besucherinnen und Besuchern der Wilhelma mögen es bereits bemerkt haben: Seit dem 19. Mai 2026 steht bei den Hausyaks im Asiatischen Dorf ein neues Tier auf der Weide. Im Gegensatz zu seinen dunkelbraun gefärbten Artgenossen fällt es neben seiner geringeren Größe und den noch eher zierlichen Hörnern vor allem durch den breiten weißen Streifen auf, der sich von der Stirn über den Rücken, den buschigen Schwanz bis zu den Hinterbeinen zieht. Kuratorin Kerstin Ludmann erklärt: „Bei unserem Neuzugang handelt es sich um eine einjährige Yak-Kuh, die wir aus dem Thüringer Zoopark Erfurt erhalten haben. Nachdem das Tier zunächst vorschriftsmäßig in Quarantäne war, durfte es nun erstmals auf seine neue Anlage. Noch ist es etwas zurückhaltend gegenüber seinen Artgenossen, wird sich aber sicher schnell in die Gruppe einleben.“

Das Hausyak ist ein in den Gebirgsregionen Zentralasiens sehr verbreitetes Nutztier, besonders in Teilen Chinas und der Mongolei. Sein Vorfahre, das Wildyak, wurde bereits vor mehreren tausend Jahren domestiziert. Im Gegensatz zum dunkelbraun bis schwarz gefärbten Wildyak sind bei Hausyaks durch Züchtung auch andere Farbschläge entstanden. Hausyaks dienen als Lasttier sowie als Lieferant für Fleisch, Milch und Fell. Außerdem wird der Kot der Yaks in getrockneter Form als Brenn- und Heizmaterial verwendet, vor allem in baumarmen Hochgebirgslagen. Während das Hausyak in Teilen Asiens millionenfach gehalten wird, gilt das Wildyak laut Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet. Nachdem die Wilderei, die zeitweise die größte Bedrohung für die Art darstellte, mittlerweile in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes eingedämmt wurde, sind heute der Verlust von Lebensräumen und die Konkurrenz um Weideflächen mit vom Menschen gehaltenen Viehherden die größten Gefahren für den Fortbestand der Wildform.

Die Hausyaks in der Wilhelma wohnen in direkter Nachbarschaft zu den Trampeltieren, welche den Neuzugang bereits über den Zaun hinweg neugierig beäugen. Wenige Schritte entfernt befindet sich der Asiatische Schaubauernhof mit Kaschmirziegen, Romanovschafen, Vietnamesischen Hängebauchschweinen und Ayam-Cemani-Hühnern. Der Bereich präsentiert damit eine kleine Auswahl von Nutztierrassen des asiatischen Kontinents, ergänzt durch typische Nutzpflanzen wie Reis und Bananen. Auf diese Weise werden nicht nur ausgewählte Formen der traditionellen Landwirtschaft in Asien exemplarisch dargestellt. Ebenfalls im Fokus steht der Mensch-Tier-Konflikt, der – nicht nur in Asien – überall dort entsteht, wo sich menschlicher Siedlungsraum und die Lebensräume von Wildtieren treffen oder sogar überschneiden.
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Freiburg: Badeboom an Pfingsten
Sprung ins kühle Nass im Strandbad (c) Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
 
Freiburg: Badeboom an Pfingsten
- Mehr als 25.500 Besucherinnen und Besucher in den Freiburger Bädern am Pfingstwochenende
- Pfingstmontag war mit knapp 10.000 Gästen der besucherstärkste Tag
- Spitzenreiter: Das Strandbad

Das sommerliche Pfingstwetter mit Temperaturen um die 30 Grad hat am vergangenen Wochenende für großen Andrang in den Freiburger Freibädern gesorgt. Mehr als 25.500 Gäste nutzten das erste richtig heiße Wochenende des Jahres zur Abkühlung in den drei Freibädern und im Kombibad Westbad. Damit entfiel mehr als die Hälfte der bisherigen Saisonbesuche auf das Pfingstwochenende: Seit Saisonstart wurden insgesamt rund 50.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Der besucherstärkste Tag über alle Bäder hinweg war der Pfingstmontag. Den höchsten Einzelwert erzielte das Strandbad am Pfingstsonntag mit knapp 4.000 Gästen.

Über das gesamte Pfingstwochenende hinweg verzeichneten die drei Freibäder und das Kombibad Westbad folgende Besucherzahlen:

- Strandbad: 10.220
- Kombibad Westbad: 6.402
- Lorettobad: 4.908
- Freibad St. Georgen: 4.003

„Das sonnige Pfingstwochenende hat für echte Freibadstimmung in Freiburg gesorgt“, sagt Oliver Heintz, Geschäftsleiter der Regio Bäder GmbH. „Es freut uns sehr, dass unsere Freibäder zum Start in die warme Jahreszeit so gut angenommen werden.“

Apropos Abkühlung: Im Freibad im Westbad steht schon bald das nächste Highlight an. Noch in diesem Sommer wird die neue Strandbar West eröffnen. Sowohl die Gäste des Seeparks als auch des Freibads im Westbad können dann das Angebot mit kalten Getränken und allerhand Leckereien nutzen.

Und 2025? Ein direkter Vergleich mit dem Pfingstwochenende des vergangenen Jahres ist nur eingeschränkt möglich: Das Kombibad Westbad zählte 2025 noch nicht zur Statistik. Zudem spielte das Wetter im vergangenen Jahr nicht mit – damals kamen am Pfingstwochenende knapp 1.700 Gäste in die drei Freibäder.

Mehr Schwimmen: Informationen, Kursangebote und aktuelle Öffnungszeiten gibt es online
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In schwindelerregender Höhe: Hängebrücken im Schwarzwald
Hängebrücke Wildline in Bad Wildbad (c) Katrin Lehr
 
In schwindelerregender Höhe: Hängebrücken im Schwarzwald
Sie ist 380 Meter lang, 60 Meter hoch und gerade mal etwas über einen Meter breit: Die Hängebrücke „Wildline“ in Bad Wildbad verbindet den Sommerberg mit dem Baumwipfelpfad und bietet spektakuläre Ausblicke über den Schwarzwald. Auch die „Blackforestline“ bei Todtnau fügt sich elegant in die Natur ein: Unter der Hängebrücke kann man den Todtnauer Wasserfall in die Tiefe stürzen sehen. Als neueste Konstruktion lädt ab Mai 2026 die „Neckarline“ in Rottweil in schwindelnde Höhen. Mit ihrer geschwungenen Form eröffnet sie neue Perspektiven auf die älteste Stadt Baden-Württembergs.
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Veranstaltungen 
 
 
Aktionsmonat „Engagierter Juni“
Freiburg feiert seine Engagierten mit einem vielfältigen Programm

Stadtweit fast 100 Veranstaltungen zahlreicher Initiativen und Vereine. Alle sind herzlich eingeladen

Viele Menschen in Freiburg engagieren sich ehrenamtlich. Sie helfen Kindern beim Lesenlernen, sammeln Müll an der Dreisam oder begleiten Geflüchtete bei Behördengängen. Der Aktionsmonat „Engagierter Juni“ will dieses Engagement der Öffentlichkeit sichtbar machen. Von Montag, 1. Juni, bis Dienstag, 30. Juni, stellen Initiativen und Vereine sich und ihr Engagement mit einem üppigen Programm vor. Dazu gehören kostenlose Workshops, Weiterbildungen, Feste, Tage der offenen Tür, Führungen und viele weitere Aktionen.

Für alle, die sich für Freiburgs Orte des Engagements interessieren, gibt es am Freitag, 12. Juni, um 15, 16 und 17 Uhr eine spannende Stadt-Rallye: die „Tür zu Tür Tour“.

Neben dem Ziel, die Vielfalt des Engagements in Freiburg sichtbar zu machen und zu feiern, möchte sich die Stadt bei den Menschen, die sich engagieren, bedanken. So können Engagierte am Samstag, 13. Juni, kostenlos alle städtischen Museen besuchen.

Einer der Höhepunkte ist der Aktionstag „Engagement an einem Tisch“ am Donnerstag, 18. Juni, auf dem Platz der Alten Synagoge. Hier stellen von 16 bis 19 Uhr über 70 Initiativen ihr Engagement vor. Sie laden dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und selbst aktiv zu werden. Unter anderem ist das Kunstmobil vor Ort und bietet kreative, interaktive Angebote für Groß und Klein. Zwei Theaterführungen ergänzen den Tag auf besondere Weise. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Dank Foodsharing, dem Bike-Café und dem Weltacker muss niemand hungrig bleiben. Besucher*innen sind herzlich eingeladen, mit den Initiativen ins Gespräch zu kommen, um sich zu informieren, aber auch motivieren und inspirieren zu lassen.

Nachts kreativ werden können Interessierte am Freitag, 19. Juni. Zum ersten Mal findet in Freiburg die „Nachtschicht“ statt. Von 18 Uhr bis Mitternacht gemeinwohlorientierte Initiativen mit örtlichen Kreativunternehmen ein Logo, eine Social-Media Strategie, eine Webseite oder andere Ideen umsetzen.

Ausklingen wird der „Engagierte Juni“ am 29. und 30. Juni mit Möglichkeiten zur Vernetzung. Am Montag, 29. Juni, werden auf einem Filmabend unter dem Motto „Engagement in Film und Ton“ kurze Filme mit einem Bezug zu Engagement gezeigt. Hierfür können Filme (maximal 10 Minuten) per Mail an engagement@freiburg.de vorgeschlagen werden.

Den Kalender mit dem vollständigen Programm gibt es auf www.freiburg.de/engagierterjuni.

Vereine, Initiativen und Engagierte sind weiterhin aufgerufen, eigene Veranstaltungen rund um das Thema Engagement einzubringen. Dies können z. B. Schnupperangebote, Info- und Netzwerkveranstaltungen oder offene Vereinsfeste sein. Ebenso sind Kurzfortbildungen oder inhaltlicher Input für Engagement-Interessierte und Engagierte willkommen. Die Anmeldung ist über das Online-Formular unter freiburg.de/engagierterjuni möglich.
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Zoo Karlsruhe: Farngarten mit Benebelungsanlage als neuer Abkühlungsort
Architektin Anja Wurm © Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
Zoo Karlsruhe: Farngarten mit Benebelungsanlage als neuer Abkühlungsort
Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ist ein neuer Farngarten mit Benebelungsanlage entstanden. Der Bereich im hinteren Teil der Australienanlage am Ludwigssee soll insbesondere an heißen Sommertagen als schattiger und angenehm kühler Aufenthaltsort dienen. Unterstützt wurden die Arbeiten durch das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe, insbesondere durch dessen Ausbildungsgruppe.

Die neue Anlage erzeugt über gefiltertes Wasser feinen Nebel und sorgt so für eine spürbare Abkühlung von bis zu fünf Grad Celsius. Ergänzt wird der Bereich durch zahlreiche Farne und Stauden sowie neue Sitzmöglichkeiten. Durch die Lage direkt am Ludwigssee entstehen zusätzlich Nebelschwaden über der Wasserfläche, wodurch eine besondere Atmosphäre geschaffen wird.

Anlage versprüht Wasser im 15-Minuten-Rhythmus
„Ich freue mich sehr, dass mit großem persönlichen Einsatz unserer Architektin Anja Wurm das Projekt verwirklicht werden konnte“, betont Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. Die Benebelungsanlage wird während der warmen Jahreszeit im 15-Minuten-Rhythmus betrieben. Bereits im Exotenhaus des Zoos gibt es eine vergleichbare Technik, die dort erfolgreich zur Verbesserung des Mikroklimas eingesetzt wird. Mit dem neuen Farngarten wird dieses Konzept nun erweitert.

Gefördert wird die Maßnahme durch das Umweltamt der Stadt Karlsruhe im Rahmen der Klimaanpassung. Zusätzlich ist ein Förderantrag im Rahmen des Programms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ vorgesehen. Ziel der Planungen war es, einen ruhigen und geschützten Bereich zu schaffen, der den Zoogästen gerade im Sommer eine zusätzliche Erholungsmöglichkeit bietet.

zum Bild oben:
Architektin Anja Wurm steht mitten im Nebel des Farngartens
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Verschiedenes 
 
 
Mobilfunkversorgung in Freiburg wird erstmals umfassend sichtbar
Stadt veröffentlicht Karte mit Daten zu 4G- und 5G-Netzen
Geräte auf Abfallfahrzeugen und weiteren städtischen Fahrzeugen vermessen die Stadt
Offene Daten schaffen Transparenz und helfen, Versorgungslücken gezielt zu schließen

Wie gut ist der Mobilfunk in Freiburg tatsächlich? Erstmals gibt es jetzt umfassende, systematisch erhobene Messdaten zur Mobilfunkversorgung im gesamten Freiburger Stadtgebiet. Ziel ist es, die Netzabdeckung der 4G- und 5G-Netze transparent und nachvollziehbar darzustellen – für Bürger*innen, Verwaltung und Unternehmen.

Bislang gab es keine flächendeckenden, real gemessenen Daten zur Mobilfunkversorgung in Freiburg. Verfügbare Informationen basierten häufig auf Modellrechnungen oder waren nur punktuell erhoben. Um ein realistisches Bild zu erhalten, führt die Stadt Freiburg deshalb von Januar bis Juni 2026 systematische Messfahrten durch. Dafür kommen Messgeräte zum Einsatz, die auf Fahrzeugen der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) sowie weiteren städtischen Fahrzeugen installiert sind. Bereits jetzt liegen aussagekräftige Ergebnisse vor, die auf einer Übersichtskarte im Netz veröffentlicht werden.

Erfasst werden punktuelle Messwerte der drei großen Netzbetreiber Telefónica, Deutsche Telekom und Vodafone – jeweils für die 4G- und 5G-Netze. Alle erhobenen Daten sind öffentlich zugänglich. Sie können über das städtische GIS-Portal FreiGIS sowie unter www.freiburg.de/mobilfunk eingesehen werden.

Darüber hinaus stehen die Datensätze als Open-Source-Geodaten zur Verfügung und können für eigene Analysen heruntergeladen und weiterverwendet werden – etwa im Geodatenkatalog oder über Daten:Raum:Freiburg.

Was die Daten leisten – und was nicht

Die Messungen zeigen, wo die Mobilfunkversorgung bereits gut ist und wo noch Lücken bestehen. Daraus ergeben sich konkrete Anwendungsmöglichkeiten: Bürger*innen können prüfen, welches Netz an häufig genutzten Orten die beste Verfügbarkeit bietet. Die Stadt kann außerdem gezielt mit Netzbetreibern in den Austausch gehen, um bestehende Versorgungslücken zu schließen.

Das Netz von 1&1 wird derzeit noch überwiegend über das Vodafone-Netz realisiert und kann daher nicht separat ausgewertet werden. Das 2G-Netz wurde nicht berücksichtigt, da dessen Abschaltung absehbar ist.

Mit der Veröffentlichung der Messdaten schafft die Stadt Freiburg eine fundierte Grundlage für mehr Transparenz und eine gezielte Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur.
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Freiburg: Gleisarbeiten auf der Linie 3
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
Freiburg: Gleisarbeiten auf der Linie 3
Ersatzverkehr in Brühl und Zähringen

- Verschiedene Bauarbeiten führen zu Behinderungen
- Leichtes Schwanken der Stadtbahnen hat bald ein Ende
- VAG informiert ausführlich unter: www.vag-baustelle.de/

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) erneuert von Dienstag, 26. Mai, bis Sonntag, 18. Oktober die Stadtbahngleise auf der Linie 3 in Brühl und Zähringen. Parallel dazu finden in der Umgebung zahlreiche Arbeiten anderer Firmen statt. Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen im Stadtbahnverkehr. Auf den gesperrten Abschnitten richtet die VAG einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ein.

Unterbrechungen auf der Stadtbahnlinie 3
Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauphasen. Deshalb sind unterschiedliche SEV-Phasen erforderlich.
Phase 1: 26. Mai bis 19. Juni 2026: Die Linie 3 fährt nicht zwischen den Haltestellen „Europaplatz“ und „Gundelfinger Straße“.
Phase 2: 20. Juni bis 18. Oktober 2026: Die Linie 3 fährt nicht zwischen den Haltestellen „Hornusstraße“ und „Gundelfinger Straße“.
Entlang des gesperrten Abschnitts fahren Busse des Ersatzverkehrs und halten an allen Straßenbahn-Haltestellen. In den Hauptverkehrszeiten setzt die VAG zusätzliche Busse ein, um ausreichend Platz für Fahrgäste zu schaffen.

Weitere Arbeiten im Umfeld
Parallel zur Gleissanierung arbeiten auch andere städtische Stellen und Versorgungsunternehmen. Dabei werden unter anderem Leitungen für Fernwärme, Gas und Wasser in der Habsburgerstraße erneuert. Ferner wird ein Kanal im Bereich zwischen Komturplatz, Haltestelle „Hornusstraße“ und der Hinterkirchstraße saniert. Zudem verlegen Fachfirmen Leerrohre für eine spätere Sanierung der „Tullastraße“. Auch in angrenzenden Straßen kann es deshalb zu weiteren Bauarbeiten und Baustellenverkehr kommen.
Zu Beginn der Bauphasen kommt es zu Umstellungen im Verkehrsablauf. Die veränderten Verkehrswege werden ausgeschildert.

VAG: Abläufe werden sich einspielen
Die VAG bittet Fahrgäste und Betroffene in den ersten Tagen der Bauphase um Geduld. Erfahrungsgemäß spielen sich neue Verkehrsführungen und Umsteigewege nach wenigen Tagen ein. Servicekräfte der VAG werden Fahrgäste in den ersten Tagen vor Ort über die Änderungen informieren.

Warum die Arbeiten notwendig sind
Die Gleisanlagen im betroffenen Abschnitt haben nach mehreren Jahrzehnten ohne größere Sanierung ihre Verschleißgrenze erreicht. Fahrgäste spüren Unebenheiten am Untergrund aktuell durch ein leichtes Schwanken der Stadtbahnen zwischen „Hornusstraße" und „Reutebachgasse“. Aus Sicherheitsgründen hat die VAG vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit für die Bahnen auf dem Abschnitt bereits reduziert. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Schwanken der Vergangenheit angehören, und die Bahnen werden wieder mit regulärer Geschwindigkeit unterwegs sein.
Neben den Gleissanierungen finden Umbauten für mehr Barrierefreiheit und eine Modernisierung der Haltestellen statt. Außerdem wird der Anteil von Grüngleis weiter erhöht.

Nachtverkehr auf der Linie 3 als SEV während der Bauphase
Während der beiden Bauphasen richtet die VAG auf der Linie 3 ein Nachtverkehr mit SEV-Bussen ein. Genau wie der reguläre Nachtverkehr fahren die SEV-Busse in der Nacht auf Samstag, in der Nacht auf Sonntag sowie vor ausgewählten Feiertagen. Die Abfahrtzeiten des Ersatzverkehrs an der „Gundelfinger Straße“ sind auf den Anschluss am „Bertoldsbrunnen“ zur vollen und halben Stunde abgestimmt. Umsteigepunkt ist in der ersten Bauphase der „Europaplatz“ in der zweiten Phase die „Hornusstraße“.

Regionalbusse fahren weitgehend wie gewohnt

Mehrere Regionalbusse enden oder starten an der Gundelfinger Straße. Betroffen sind die Linien 200, 202, 510, 530 und die Busse X1 (Fahrt um 7:25 Uhr ab FR ZOB), X2 und X4. Die Regionalbusse fahren ab am Steig 7.

Busse der Linien 200, X1 und X4 über “Nordstraße”, “Offenburger Straße”, “Siemensstraße” werden umgeleitet über die Haltestellen “Rennweg”, “Industriepark Ost” und “Engesser Straße”.
VAG rät: Digitale Fahrplanauskunft nutzen
Die VAG empfiehlt Fahrgästen, die elektronische Fahrplanauskunft zu nutzen. In der App VAG mobil sowie in der Fahrplanauskunft unter www.vag-freiburg.de sind alle Abfahrten in Echtzeit zu finden.

Ausführliche Informationen online
Alle Informationen zu den Bauarbeiten und den Auswirkungen finden Betroffene auf der Webseite der VAG Freiburg unter: www.vag-baustelle.de/
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Veranstaltungen 
 
 
Erst Windkraft, jetzt Photovoltaik: Freiburg startet in den Solarsommer
Bis Ende Oktober gibt es zahlreiche Veranstaltungen, Mitmachaktionen und Workshops
Tierschutzverein Freiburg im Breisgau e.V. erhält einen Zuschuss zur geplanten Photovoltaikanlage
BMin Buchheit: „Der Solarsommer soll die Solaroffensive beschleunigen“

Sommer, Sonne und Solarenergie: Bei einer Pressekonferenz hat Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit den Auftakt zum städtischen Solarsommer gegeben – mit zahlreichen Veranstaltungen, Mitmachaktionen und Workshops. Bereits 2023 hat die Stadt ihre Photovoltaik- und Windkraftoffensive vorgestellt. Seitdem ist der Ausbau der Windkraft mit neuen Anlagen auf der Holzschlägermatte, dem Taubenkopf und dem Rosskopf deutlich vorangekommen. In den kommenden Monaten und Jahren richtet sich der Fokus verstärkt auf Freiburgs Dächer, um mehr Solarenergie zu erzeugen und die Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen.

BMin Christine Buchheit betonte gegenüber der Presse Freiburgs lange Tradition als Solarstadt: „Bereits in den 1990er Jahren setzte Freiburg mit dem ‚Solarpfennig‘ wichtige Impulse zur Förderung erneuerbarer Energien. An diese Pionierrolle wollen wir wieder anknüpfen und das große Potenzial der Solarenergie auf unseren Dächern konsequent nutzen. Heute startet Freiburg in den Solarsommer, mit dem wir Unternehmen, Stadtgesellschaft und Initiativen für diesen Weg gewinnen wollen. Das soll unsere Solaroffensive beschleunigen.“

Deshalb will die Stadt mit dem Solarsommer Freiburger*innen bei ihrer privaten Energiewende unterstützen. Das „Solarmobil“, ein Info- und Mitmachfahrzeug, ergänzt die bestehende Quartiersarbeit. Bis Ende Oktober besucht der mobile Fahrradanhänger verschiedene Veranstaltungen. Unabhängige Fachleute beraten vor Ort zu Photovoltaik, Fördermöglichkeiten und den ersten Schritten zur eigenen Solaranlage. Und die ist inzwischen mehr als nur die Photovoltaik-Module auf dem Dach und der Batterie-Speicher im Keller: Sie ist der Ausgangspunkt zu einer unabhängigeren, eigenen Energieversorgung und kann auch die Wallbox fürs E-Auto sowie in den Übergangszeiten die Wärmepumpe für die Heizung mitversorgen. Mehr Informationen dazu finden sich auch online unter www.freiburg.de/solar.

Außerdem bringt der Solarsommer das Thema Sonnenenergie an Freiburgs Schulen. Fortbildungen unterstützen Lehrer*innen dabei, passende Unterrichtsmaterialien vorzubereiten und Solarenergie langfristig im Lehrplan zu verankern. Bei einer Auto-Solarrallye treten verschiedene Teams gegeneinander an und bauen aus Modulen, Motoren und Zahnrädern ihre eigenen Solarautos. So lernen die Schüler*innen spielerisch die Grundlagen der Sonnenenergie und verbessern gleichzeitig ihre handwerklichen Fähigkeiten. Ergänzend geben Schulworkshops Einblicke in mögliche Berufsperspektiven in der Solarbranche.

Öffentliche Mitmachformate runden das Angebot ab: Geplant sind Radtouren, Spaziergänge, Infostände und DIY-Workshops – bei Letzteren lernen Erwachsene und Jugendliche beispielsweise, ihre eigenen kleinen Balkonkraftwerke zu bauen. Ein zentraler Kalender unter www.freiburg.de/soso bündelt alle Veranstaltungen und sorgt für einen Überblick.

Mit dem Solarsommer möchte Freiburg seinem Ziel der Klimaneutralität ein weiteres Stück näherkommen: Verglichen mit 2020 muss sich die Stromerzeugung aus Photovoltaik bis 2030 verfünffachen. In Zahlen bedeutet das eine Steigerung von fast 200 Gigawattstunden – von derzeit 96 auf 280 Gigawattstunden. Beste Voraussetzungen bietet dabei das lokale Klima: Mit knapp 2.700 Sonnenstunden pro Jahr gehört Freiburg zu den sonnigsten Städten Deutschlands.

Im Rahmen der Pressekonferenz am Montagvormittag erhielt der Tierschutzverein Freiburg im Breisgau e.V. einen Zuschuss zur sich im Bau befindlichen Photovoltaikanlage. BMin Buchheit freut sich: „Die Verbindung von Klimaschutz, verantwortungsvollem Ressourceneinsatz und dem Engagement für das Wohl der Tiere zeigt, wie nachhaltiges Handeln ganz konkret vor Ort wirken kann.“

Die Stadt veranstaltet den Solarsommer gemeinsam mit der Energieagentur Regio Freiburg sowie den Vereinen fesa e.V., Solare Zukunft e.V. und Balkon.Solar e.V.. Bürger*innen, Unternehmen, Initiativen sowie alle, die sich am Solarsommer beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Ideen und Beiträgen beim Umweltschutzamt der Stadt Freiburg zu melden.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Früherer Arbeitsbeginn der Abfallsammlung bei Hitze möglich
Wie in den vergangenen Jahren hat die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) bis zum 15. September die Möglichkeit, früher mit der Arbeit zu beginnen. Demnach können die Abfallsammelfahrzeuge bereits ab 5 Uhr zur Sammlung aufbrechen, sofern die Wetterprognose einen Hitzetag vorhersagt (Hitze-Index-Stufe 1). Der frühere Arbeitsbeginn schützt die Mitarbeiter*innen besser vor der – insbesondere auf Straßen – hohen Hitzebelastung.
 
 



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