Prolixletter
Donnerstag, 5. März 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Marty Supreme
 
Filmtipp: Marty Supreme
USA 2025, 149 Minuten
Regie: Josh Safdie
Darsteller: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Fran Drescher, Tyler the Creator

New York in den 1950ern. Marty ist Schuhverkäufer im Laden seines Onkels, doch er hat größere Pläne: Er will Weltmeister im Tischtennis werden. Dazu muss er an einem Turnier in London teilnehmen – doch er verliert das Finale. Nun setzt er erst recht alles auf eine Karte… Josh Safdies jüngstes Werk ist ein Meisterstreich: fiebrig, elektrisierend, voller chaotischer Energie und zugleich absolut kontrolliert – und Chalamet spielt auf einem völlig neuen Level!

Schuhverkäufer Marty (Timothée Chalamet) hat nur ein Ziel im Leben: Weltmeister im Tischtennis werden und so in den Olymp der gefeierten Athleten aufsteigen, zu denen er sich selbst ohnehin schon lange zählt. Um an einem Turnier in London teilnehmen zu können, riskiert der junge New Yorker alles, muss sich im nervenaufreibenden Finale aber dem japanischen Sportstar Endo geschlagen geben. Doch das ist erst der Anfang der Odyssey eines Mannes, der bereit ist, für Ruhm und Erfolg wirklich alles aufs Spiel zu setzen. Denn für den kleinen Schuhladen seines Onkels ist Martys Traum definitiv ein paar Nummern zu groß… Angelehnt an die Biografie des legendären Tischtennisspielers und Lebemanns Marty Reisman erzählt Josh Safdie in seiner ersten Regiearbeit ohne seinen Bruder Benny keine klassische Underdog-Story oder gar ein euphorisches Sportdrama, sondern eine nervenzerreibende, in den Kinosessel fesselnde Charakterstudie vom Aufstieg eines exzentrischen Tischtennis-Genies in Form eines rastlosen Trips durch Ego, Obsession und Selbstzerstörung. Die Handschrift des Autors ist unverkennbar: pulsierende Kamera, verdichtete Dialoge, permanenter Druck. Jede Szene wirkt, als stünde sie unter Strom und zeugt vom inneren Vakuum eines Mannes, der gewinnen muss, um sich überhaupt zu spüren. MARTY SUPREME ist laut, unbequem und hypnotisch – ein kraftvolles, kompromissloses Porträt von Größenwahn und Einsamkeit. Der großartige Timothée Chalamet spielt Marty mit nervöser Intensität: charmant, arrogant, verletzlich – und jederzeit kurz davor, sich selbst zu sabotieren. Eine absolut oscarreife Darbietung des Schauspielstars, die mit einer Inszenierung zusammentrifft, die Tischtennis so spannend macht wie einen Thriller – meisterhaft!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Landtagswahl 2026: Wie läuft der Wahltag ab?
Alle wahlberechtigten Freiburger*innen haben ihre Wahlbenachrichtigungen per Post erhalten. Darauf steht, wo sich das Wahllokal befindet. Die Wahlbenachrichtigung sollte man zusammen mit dem Personalausweis oder Reisepass ins Wahllokal mitnehmen. Wer die Benachrichtigung nicht mehr findet, kann aber trotzdem wählen, sofern er oder sie ins Wählerverzeichnis eingetragen ist. Erforderlich ist dann aber zwingend, dass man die eigene Identität mit einem Ausweis nachweisen kann.

Wer Wartezeiten im Wahllokal vermeiden möchte, sollte möglichst morgens wählen gehen. Die 139 Wahllokale öffnen um 8 Uhr. Am größten ist der Andrang erfahrungsgemäß in der Stunde vor Schließung des Wahllokals zwischen 17 und 18 Uhr.

Anders als bei den vergangenen Landtagswahlen können dieses Mal wie bei der Bundestagswahl zwei Stimmen abgegeben werden. Auf der linken Seite des Stimmzettels kann die Erststimme an einen oder eine der elf bzw. neun Kandidierenden im Wahlkreis vergeben werden, auf der rechten Seite die Zweitstimme für eine der 21 Parteien, die in Baden-Württemberg für die Wahl am 8. März zugelassen wurden. Auf www.freiburg.de/landtagswahl stehen die Musterstimmzettel zur Ansicht bereit.

Das Wahlgeheimnis schützt nicht nur Wähler*innen, sondern auch alle anderen Beteiligten vor Einflussnahme. Deshalb muss im Wahllokal die Wahlkabine benutzt werden. Diese Kabine darf nur allein betreten werden. Dies gilt auch für Familien. Filmen oder Fotografieren ist im Wahllokal ebenfalls nicht erlaubt.

Am Sonntagabend werden die Stimmen durch die knapp 1750 Wahlhelfer*innen ausgezählt. Die Ergebnisse werden gegen 21.30 Uhr erwartet. Alle Ergebnisse und Zwischenstände können online unter www.freiburg.de/wahlergebnis live mitverfolgt werden.

Bereits um 18 Uhr werden die ersten Hochrechnungsergebnisse für das Land Baden-Württemberg veröffentlicht. Grundlage dafür sind Daten von Meinungsforschungsinstituten, die Nachwahlbefragungen durchführen. In Freiburg werden dafür die Forschungsgruppe Wahlen und infratest dimap vor Wahllokalen in der Mühlmattenschule Hochdorf, im Deutsch-Französischen Gymnasium, im Berufsschulzentrum, den Wentzinger-Schulen und dem Mehrgenerationenhaus Weingarten Nachwahlbefragungen durchführen.

In den Wahllokalen 612-04 (Vigelius-Schule), 630-01 (Tuniberghalle Opfingen), 660-05 (Mehrgenerationenhaus Weingarten) und 680-01 (Karoline-Kaspar-Schule) wird mit speziellen Stimmzetteln gewählt. Diese tragen je nach Geschlecht und Alter der Wählenden zusätzlich die Buchstaben A bis M. Das Wahlgeheimnis bleibt selbstverständlich gewahrt. Die Auswahl der Stichprobenwahlbezirke erfolgte durch die Landeswahlleiterin Baden-Württemberg, die Veröffentlichung der Statistik-Ergebnisse wird mit einigem Abstand zur Wahl durch das Statistische Landesamt erfolgen.
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Veranstaltungen 
 
 
Versammlung in Freiburg
Am Freitag, 6. März, wird in Freiburg zwischen 15 und 17 Uhr eine Versammlung für Klimaschutz in Form einer Fahrraddemonstration stattfinden.

Die Teilnehmer*innen treffen sich auf dem Platz der Alten Synagoge. Von dort fahren sie über die Werthmannstraße und die Kronenbrücke in den Stadtteil Wiehre. Es folgt eine Schleife durch die Kronen-, Rehling-, Heinrich-von-Stephan-Straße und Basler Straße. Über die Kronen- und die Werthmannstraße verläuft der Rückweg zum Platz der Alten Synagoge. Die Veranstalter*innen rechnen mit 300 Personen.

Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstration kann der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.
 
 

Verschiedenes 
 
Reptilienjahr 2025 im RĂĽckblick
Kleiner Antillenleguan © Zoo Basel
 
Reptilienjahr 2025 im RĂĽckblick
Im vergangenen Jahr verzeichnete die Reptilienpopulation des Zoo Basel mehrere Veränderungen. Besucher:innen konnten erstmals die Fühlerschlange (Erpeton tentaculatum) sehen, zuchterprobte Tannenzapfenechsen (Tiliqua rugosa) wurden erworben, erfolgreiche Zuchten im Rahmen von Citizen Conservation erzielt und die Schweizer Erstnachzucht des Kleinen Antillenleguans (Iguana delicatissima) gelang. Gleichzeitig musste der Zolli Abschied nehmen – unter anderem vom letzten Stirnlappenbasilisken (Basiliscus plumifrons) – und der Tigerpython (Python bivittatus) ist vom Alter gezeichnet.

Reptilien im Aquarium
Die Fühlerschlange (Erpeton tentaculatum) lebt seit längerer Zeit im Vivarium, ist aber erst seit Ende letzten Jahres im Schaubecken 31 des Zoo Basel für die Besucher:innen zu sehen. Namensgebend sind zwei rund 1,5 cm lange Fortsätze am Kopf, die an Fühler erinnern und der Ortung von Beutetieren dienen. Die bis zu 90 cm lange Art bewohnt trübe Sümpfe, Seen und langsam fliessende Gewässer und Reisfelder in Thailand, Kambodscha und Südvietnam. Sie gehört zur Familie der Wassertrugnattern und besitzt hinterständige Giftzähne. Ihr Gift ist jedoch sehr schwach und für Menschen ungefährlich. Als Lauerjägerin verlässt sich die Fühlerschlange auf ihre Tarnung: Mit J-förmig gekrümmtem Vorderkörper wartet sie reglos im Wasser, lockt Fische durch feine Muskelzuckungen an und stösst blitzschnell zu. Die Art gilt als nicht gefährdet, wird jedoch europaweit nur in vier weiteren Zoos gehalten.

Drei weitere Paare
Die Tannenzapfenechse (Tiliqua rugosa) verdankt ihren Namen ihrem ungewöhnlichen Erscheinungsbild: Die grossen, rauhen und überlappenden Schuppen sowie der kurze, dicke Schwanz, der optisch dem Kopf ähnelt, lassen die Tiere wie kleine Tannenzapfen wirken. Die Art wird etwa 35 bis 40 cm lang. Ursprünglich aus dem südlichen Australien stammend, kennt die Art ausgeprägte Jahreszeiten und zieht sich während der kalten Monate in die Hibernation, die Winterruhe, zurück. Der dicke Schwanz dient dabei als Fettspeicher. Die Tannenzapfenechse ernährt sich überwiegend pflanzlich, nimmt aber auch Schnecken und Würmer auf, die für diese eher langsam bewegliche Art erreichbar sind. Sie lebt in trockenen Gebieten, in Galerie- und Eukalyptuswäldern, aber auch im offenen Gelände und in der Agrarlandschaft. Die Echse gilt als nicht gefährdet, wird in Europa jedoch kaum gehalten. Es gibt nur rund 20 Tiere in sechs Zoos, Nachzuchten sind noch seltener. Das liegt unter anderem an der geringen Vermehrungsrate: Die Tiere sind Kapazitätsstrategen – ihre Würfe bestehen meist nur aus einem oder zwei Jungtieren, die bei der Lebendgeburt schon fast halb so gross wie die Mutter sind. Zudem scheinen sie ein monogames Paarungsverhalten zu haben. Der Zoo Basel hält die Art seit 2017. Im vergangenen Jahr wurden drei weitere zuchterprobte Paare aus einer privaten Haltung in Deutschland erworben, in der die Spezies über Jahrzehnte erfolgreich gezüchtet wurde. Für sie wurde hinter den Kulissen eine spezielle Zuchtstation eingerichtet.

Wiederholte Zuchterfolge bei Citizen-Conservation-Arten
Wie bei den Tannenzapfenechsen zeigt sich auch in der Zucht von Amphibien und Reptilien, dass erfahrene Privathalter mit ihrer Expertise einen unverzichtbaren Beitrag zum nachhaltigen Zuchterfolg leisten. Um Zoos, Wissenschaftler:innen und private Halter besser zu vernetzen, wurde 2018 die Initiative «Citizen Conservation» gegründet. Mittlerweile betreut sie Erhaltungszuchtprogramme für 31 bedrohte Tierarten. Der Zoo Basel ist nicht nur im Aufsichtsrat und Fachbeirat der Reptilien dieser Stiftung aktiv, sondern beteiligt sich seit 2023 erfolgreich an Haltung und Zucht der vom Aussterben bedrohten Rio-Pescado-Harlekinkröte (Atelopus balios). Auch im letzten Jahr gelang erneut die Aufzucht von 330 Quappen, von denen 190 bereits eine neue Heimat in Schweizer Museen, schwedischen Schulzoos und deutschen Zoos gefunden haben. Insgesamt sind in Basel damit deutlich über 500 Jungkröten geschlüpft. Neu als Programm-Art aufgenommen wurde die Sakishima-Langschwanzeidechse (Takydromus dorsalis). Die Eidechse stammt von den japanischen Yaeyama-Inseln nahe der Ostküste Taiwans. Aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraums ist sie auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet (endangered) eingestuft. Im Zoo Basel wird die Art seit 2020 gehalten und erfolgreich gezüchtet – bisher wurden knapp 200 Nachzuchten registriert, davon 62 im vergangenen Jahr.

Schweizer Erstzucht des Kleinen Antillenleguans
Erstmals überhaupt in einem Schweizer Zoo gelang dem Zoo Basel die Nachzucht des Kleinen Antillenleguans (Iguana delicatissima). Die Art, die ursprünglich auf den Kleinen Antillen heimisch war, ist heute stark bedroht: Durch die Einschleppung des eng verwandten Grünen Leguans (Iguana iguana) wurden viele Populationen verdrängt oder hybridisiert. Seit 2018 gilt der Kleine Antillenleguan als vom Aussterben bedroht (critically endangered). Weltweit gibt es noch geschätzt 13’000 bis 20’000 reine Tiere in 15 Subpopulationen. In Europa wird die Art nur in einem Erhaltungszuchtprogramm auf Jersey gehalten, mit insgesamt 50 Tieren in 16 Zoos. Umso erfreulicher ist, dass die Jungtiere, die der Zoo Basel 2018 aus einer Beschlagnahmung erhielt, nun erstmals selbst Nachwuchs bekommen haben. Die Aufzucht erfolgte unter kontrollierten Bedingungen hinter den Kulissen.

Abschiede im Vivarium
Neben Schlupferfolgen und Neuankömmlingen gehören auch Todesfälle zum Alltag im Vivarium. So ist der letzte Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifrons) im vergangenen Jahr gestorben. Angesichts der Bedeutung dieser Art für die Stadt Basel bemüht sich der Zolli um Nachzuchten derselben oder einer eng verwandten Art.

Auch der Tigerpython (Python bivittatus) zeigt altersbedingte Veränderungen: Das Weibchen hat deutlich an Körpermasse verloren. Das ist jedoch nicht überraschend, da es seit dem 21. Juli 1991 im Vivarium lebt. Mit über 34 Jahren übertrifft es das in der Literatur angegebene Maximalalter und zählt zu den fünf ältesten Tigerpythons in europäischen Zoos.
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Verschiedenes 
 
 
Die Asiatische Hornisse ist nicht mehr melde- und entfernungspflichtig
GrundstĂĽckeigentĂĽmer*innen sollten trotzdem aktiv werden

Gefundene Nester auf öffentlichen Flächen können der Stadt gemeldet werden

Die Asiatische Hornisse kommt – wie ihr Name schon sagt – ursprünglich nicht in unseren heimischen Ökosystemen vor. Seit 2014 breitet sie sich jedoch in Baden-Württemberg kontinuierlich aus und kann Schäden im Obstbau sowie bei Imkern verursachen. Die Asiatische Hornisse gilt als invasive, inzwischen aber „bereits etablierte“ Art. Damit entfällt die Melde- und Entfernungspflicht gegenüber der Oberen Naturschutzbehörde; die Stadt ist nur für Nester auf öffentlichen Flächen zuständig.

Es ist allerdings weiterhin sinnvoll, die Asiatische Hornisse auf öffentlichen und privaten Flächen einzudämmen – sofern Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen. Insbesondere Nester in der Nähe von Schulen, Kindergärten oder Spielplätzen sollten entfernt werden. Hier sind auch Privateigentümer*innen gefragt: Sie sollten die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg informieren (https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/asiatische-hornisse-melden). So behält die Behörde den Überblick über die aktuelle Ausbreitung. Gleichzeitig erhalten Bürgerinnen konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine Liste von Fachbetrieben, die die Nester fachgerecht entfernen können.

Befindet sich ein Nest auf einer öffentlichen Fläche, können Bürger*innen es mit einem Foto und der genauen Angabe des Fundorts per E-Mail direkt bei der Stadt melden. Zuständig sind:

• für Spielplätze das Garten- und Tiefbauamt (gut@freiburg.de)
• für Waldspielplätze das Forstamt (forstamt@freiburg.de)
• für Schulhöfe und städtische Kitas das Immobilienmanagement (imf@freiburg.de)

Wichtig bei einem gefundenen Nest: Abstand halten – aber keine Panik. Gegenüber Menschen ist die Asiatische Hornisse in der Regel nicht aggressiv. Wer sich jedoch einem Nest auf weniger als fünf Meter nähert, muss damit rechnen, dass die Tiere ihr Nest verteidigen und stechen. Allergische Reaktionen auf die Stiche treten nur in seltenen Fällen auf.

Die Asiatische Hornisse baut zwei Nester. Das im Frühjahr von der Jungkönigin gebaute, etwa handballengroße Gründungs- oder Primärnest hängt meist in Schuppen oder Sträuchern, teils aber auch in Bodennähe. Meist bewohnen es nur wenige Tiere. Seine Entfernung ist besonders effektiv, da sich die Asiatische Hornisse dann gar nicht erst ausbreiten kann. Sind bereits Arbeiterinnen zu sehen, sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden (siehe Hinweis zur Meldung an die Landesanstalt für Umwelt).

Im Laufe des Sommers ziehen die Völker in Filial- oder Sekundärnester. Diese befinden sich meist in mehr als zehn Metern Höhe freihängend in Bäumen und bieten großen Völkern Platz. Diese Nester können bis zu einem Meter Durchmesser erreichen und werden nur ein Jahr lang genutzt. Die Jungköniginnen verlassen sie im Herbst; Arbeiterinnen und Drohnen sterben ab. Eine Entfernung ist deshalb nur bis zur Auflösung des Volkes im Spätherbst sinnvoll. Verlassene Nester werden nicht wieder besiedelt.

Wichtig: Asiatische Hornisse – sicher erkennen
Vor der Entfernung eines Nestes ist unbedingt auszuschließen, dass es sich um die heimische, geschützte Hornisse handelt. Die Asiatische Hornisse ist etwas kleiner als unsere heimische Art. Die Arbeiterinnen der Asiatischen Hornisse sind 1,7 bis 2,4 Zentimeter groß, Königinnen können auch bis 3 Zentimeter groß werden. Zu erkennen ist die Asiatische Hornisse an ihrer schwarzen Grundfärbung: Die Brust ist schwarz, der Hinterleib dunkel mit wenigen gelben Binden. Die Beine sind schwarz-gelb gefärbt. Ein ausführliches FAQ mit Bildern zur Asiatischen Hornisse gibt es online unter www.freiburg.de/asiatischehornisse.
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Verschiedenes 
 
 
Bundesverwaltungsgericht klärt Wasserrecht – Einschätzung Plan B e.V.
Die Umweltvereinigung Plan B e.V. nimmt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbau des Dietenbachs zur Kenntnis und betont die bundesweite Bedeutung der nun erfolgten rechtlichen Klarstellungen.

„Unser zentrales Anliegen in diesem Rechtsstreit war es, offene Fragen im Wasserrecht auf Bundesebene höchstrichterlich klären zu lassen. Damit entsteht für alle künftigen Projekte eine klare Richtschnur. Die Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts sind deutschlandweit maßgebend. Aus der schriftlichen Begründung wird ersichtlich werden, dass wesentliche Fragen des Hochwasserschutzes präzisiert, wurden“, erklärt Ralf Schmidt, Vorstand von Plan B e.V.

Das schriftliche Urteil liegt noch nicht vor. Bereits aus der mündlichen Entscheidung ist jedoch erkennbar, dass das Gericht wichtige Punkte zu Rückhalteflächen, Ausgleichsmaßnahmen und zur Abwägung zwischen Hochwasserschutz und öffentlichen Belangen konkretisiert hat. Dadurch entsteht mehr Rechtssicherheit für zukünftige wasserrechtliche Verfahren. Vorhabensträger müssen natürliche Rückhaltefunktionen vollständig und nachweisbar erhalten oder gleichwertig ausgleichen.

Zugleich weist der Verein darauf hin, dass das Bundesverwaltungsgericht an die tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim gebunden war. Seine Aufgabe ist ausschließlich die Klärung von Rechtsfragen – nicht die technische Bewertung von Hochwassergefahren. „Ob die vorgesehenen Schutzmaßnahmen im Extremfall ausreichen, konnte das Gericht nicht prüfen. Aus unserer Sicht bestehen weiterhin erhebliche Risiken bei großen Hochwasser- und Starkregenereignissen“, so Schmidt weiter.

Plan B e.V. betont zudem, dass der Verein die Bemühungen der Stadt Freiburg zur Schaffung von Wohnraum anerkennt und sich im gesamten Rechtsstreit nicht grundsätzlich gegen neue Siedlungsflächen ausgesprochen hat. Die Kritik bezieht sich ausschließlich auf die geplante Bebauung der rund 1 Million Quadratmeter großen Auenfläche in Dietenbach.

Die Dietenbach-Niederung ist eine besondere geologische Landschaftsform. Es ist eine eiszeitlich geprägte Flutrinne, die im extremen Katastrophenfall eine entscheidende Rolle für den Abfluss großer Wassermengen aus dem Dreisam-Einzugsgebiet hat. „Die Ereignisse im Ahrtal 2021 haben uns schmerzhaft vor Augen geführt, welche zentrale Bedeutung natürliche Retentionsräume haben. Mit Blick auf die Zunahme von Extremwetterereignissen – Hochwasser und Starkregen – ist der Schutz solcher Flächen unverzichtbar“, betont Schmidt. Diese wichtigen Sachverhalte haben im Rechtsstreit wenig Beachtung gefunden.

Plan B e.V. wird die schriftliche Urteilsbegründung sorgfältig auswerten und sich weiterhin für einen wirksamen Hochwasserschutz und den Erhalt natürlicher Rückhalteräume einsetzen.
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Veranstaltungen 
 
DEUTSCHLANDS SĂśDEN AUF DER ITB IN BERLIN
TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber (c) TMBW
 
DEUTSCHLANDS SĂśDEN AUF DER ITB IN BERLIN
Baden-Württemberg präsentiert sich der globalen Reiseindustrie

STUTTGART/BERLIN, März 2026 – Vom 3. bis 5. März rückt die Internationale Tourismus-Börse Berlin (ITB) die Metropole an der Spree wieder in den Mittelpunkt der weltweiten Reisebranche. Das Urlaubsland Baden-Württemberg präsentiert sich in der Hauptstadt gemeinsam mit ausgewählten Partnern drei Tage lang einem internationalen Fachpublikum.

„Unser Ziel auf der ITB ist es, Baden-Württemberg als qualitativ hochwertiges und vielseitiges Reiseziel im weltweiten Wettbewerb noch stärker sichtbar zu machen“, sagte TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber zum Auftakt der Messe. „Gerade internationale Quellmärkte wie die USA bleiben für uns unverändert bedeutend. Gäste aus Übersee stehen für hohe Wertschöpfung, längere Aufenthalte und großes Interesse an Kultur, Natur und Genuss – all das, was Baden-Württemberg so besonders macht.“

Mit einem Anteil von 20 Prozent an den Übernachtungen haben internationale Gäste in Baden-Württemberg traditionell einen hohen Stellenwert. Zuletzt war deren Zahl unter anderem wegen globaler ökonomischer Herausforderungen leicht rückläufig. Im Jahr 2025 ging die Zahl internationaler Übernachtungen um 2,9 Prozent zurück. „Umso wichtiger ist es deshalb, dass wir unser Engagement und unsere Präsenz in den wichtigen Auslandsmärkten weiter ausbauen. Dafür ist die ITB eine ideale Gelegenheit“, so Schönhuber.

Im Mittelpunkt der Messe stehen Gespräche mit internationalen Reiseveranstaltern und Medienschaffenden, Mobilitäts- und Technologieanbietern sowie weiteren Tourismusfachleuten. Neben der internationalen Vermarktung spielt dabei der fachliche Austausch über den digitalen Wandel in der Tourismusbranche eine zentrale Rolle.

INFO

Die ITB Berlin gilt mit Destinationen aus mehr als 170 Ländern als Leitmesse der globalen Reise- und Tourismusbranche. Baden-Württemberg präsentiert sich in Berlin am Gemeinschaftsstand der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) im Hub 27 gemeinsam mit Partnern aus Deutschlands Süden. Mit dabei sind die Städtedestinationen Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart und Baden-Baden, der Schwarzwald und der Bodensee gemeinsam mit der Insel Mainau. Außerdem die Internationale Bauausstellung Stuttgart 2027 sowie die Flughäfen Stuttgart und Friedrichshafen.

zum Bild oben:
TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber auf der ITB 2026 in Berlin (c)TMBW
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Internationaler Frauentag am Sonntag, 8. März
Freiburger Aktionstage bieten eine Woche voller spannender Workshops, Ausstellungen, Vorträge, Filmabende und vielem mehr

Mit einer Matinee startet die Stadt Freiburg am Sonntag, 8. März, in den 115. Internationalen Frauentag: Von 11 bis 13 Uhr gibt es im Historischen Kaufhaus einen Empfang mit szenischer Lesung. Im Anschluss laden die Freiburger Frauenverbände, Organisationen und Initiativen zu einer Woche voller spannender Veranstaltungen ein. Alle Bürger*innen sind eingeladen, sich aktiv an den Aktionstagen zu beteiligen und damit ein sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung, Vielfalt und Respekt zu setzen.

Ob Frauentanzfest, Ohrakkupunktur oder Impulse zur körperlichen Selbstbestimmung: Die Auswahl ist bunt und vielfältig und reicht von Lesungen, Filmabenden, Networking- und Infoangeboten bis hin zu Rundgängen, Ausstellungen, Workshops und Performances. Im Fokus stehen dabei immer historische und aktuelle feministische Themen. Die 50 unterschiedlichen Angebote bilden damit auch die Vielfalt weiblicher Lebensrealitäten ab.

Der Internationale Frauentag wurde erstmals im März 1911 in mehreren europäischen Ländern gefeiert. Damals ging es vor allem um das Wahlrecht und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen. Seitdem ist der 8. März der Tag, um die Errungenschaften von Frauen auf gleiche Rechte zu feiern. Ebenso ist er aber weiterhin Anlass, um auf die weltweit bestehenden Probleme und fehlenden Strukturen für Gleichberechtigung aufmerksam zu machen.

„Insbesondere beim Thema Gewaltschutz gibt es noch viel zu tun. Das zeigt auch die aktuelle LeSuBiA-Dunkelfeld-Studie des Bundes“, so Freiburgs Frauenbeauftragte Simone Thomas. Die Ergebnisse machen das tatsächliche Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt in Deutschland sichtbar: Partnerschaftsgewalt kommt rund zwanzigmal häufiger vor als angezeigt, in weniger als fünf Prozent der Taten kommt es zur Anzeige. „Diese Zahlen sind bedrückend und machen umso mehr deutlich: Wir brauchen verbindliche Prävention und verlässliche Schutzstrukturen. Mit der Umsetzung der Istanbul-Konvention unternimmt die Stadt Freiburg bereits wichtige Schritte“, betont die Frauenbeauftragte.

Der Internationale Frauentag und die anschließende Aktionswoche sollen Mut machen, bestehende Ungleichheiten zu erkennen und Veränderungen gemeinsam voranzutreiben. Gleichberechtigung bedeutet, dass Frauen und Männer in allen Lebensbereichen die gleichen Chancen haben. Das ist nicht nur fair, sondern es hilft auch allen: Wenn alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihre Fähigkeiten gleichermaßen nutzen können, gibt es eine größere Auswahl an Ideen und Lösungen. Das macht unsere Welt vielfältiger und fortschrittlicher.

Das komplette Programm zur Aktionswoche und alle Infos zur Anmeldung gibt es online
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Ă–ko plus 
 
 
Achtung auf StraĂźen, Rad- und Forstwegen: Amphibien-Wanderung startet
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen: Während viele Freiburger*innen das frühlingshafte Wetter in den Parks genießen, beginnt für Frösche, Kröten und andere Amphibien die wichtigste Reise des Jahres – ihre Wanderung zu den Laichgewässern. Dafür müssen sie Straßen, Rad- und Forstwege überqueren.

Deshalb die dringende Bitte: besonders aufmerksam sein und vor allem langsam fahren. Das gilt insbesondere in der Dämmerung ab 18 Uhr und in den frühen Morgenstunden, bis es hell ist (circa 7 Uhr). Je wärmer und feuchter die Nächte sind, desto mehr Frösche, Kröten und Molche sind unterwegs. Dabei überqueren sie nicht nur Straßen: Männliche Amphibien machen es sich auf dem Asphalt bequem. Dort stört kein Busch oder Grashalm die Sicht, und sie können Weibchen besser finden. Das erhöht die Paarungschancen – leider aber auch das Risiko, überfahren zu werden.

Entsprechende Amphibienschilder warnen deshalb Rad- und Fahrzeugfahrer*innen entlang bekannter Wanderstrecken. Die Tiere sterben nicht nur, wenn sie überfahren werden. Es reicht bereits, wenn Autos mit mehr als 30 Stundenkilometern unmittelbar an ihnen vorbeifahren. Die dabei ausgelösten Druckwellen lassen die Tiere innerlich platzen.

Für Amphibien ist ihre jährliche Wanderung in den vergangenen Jahrzehnten immer schwieriger und gefährlicher geworden. Klimawandel und menschliche Eingriffe in die Natur haben viele Laichplätze zerstört. Einige Arten in Baden-Württemberg haben in den letzten zehn Jahren mehr als 60 Prozent ihres Bestands verloren. Umso wichtiger ist das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die sich jedes Jahr für den Schutz der Tiere einsetzen und so die Arbeit der Naturschutzbehörden unterstützen.

Im Kappler Kleintal, am kleinen Opfinger See und am Waldsee haben NABU und BUND Amphibienschutzzäune aufgestellt. Ehrenamtliche tragen dort viele Wochen lang Kröten, Frösche und Molche über die Straße. Auch am Radweg FR2 sammeln Helfer*innen jeden Abend Bergmolche ein und bringen sie zu nahegelegenen Laichgewässern. Ohne dieses wertvolle Engagement würden deutlich mehr Amphibien sterben.

Neue Warnschilder stehen im Kappler GroĂźtal, an der Eichhalde, an der WintererstraĂźe beim Haus Tobias in Herdern und am Schlierbergweg in der Unterwiehre, da dort viele Amphibien besonders an feuchten und warmen Abenden wandern
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Mehr Informationen zum Natur- und Artenschutz gibt es online
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Verschiedenes 
 
„Warum ist hier schon wieder eine Baustelle?“
(c) Stadt Freiburg
 
„Warum ist hier schon wieder eine Baustelle?“
Neue Karte auf der städtischen Internetseite informiert transparent über die größten Baustellen in Freiburg

Baustellen mag keiner. Sie sind laut, verursachen Stau und oft versteht man auf den ersten Blick nicht, weshalb sie nötig sind. Damit Bürger*innen schnell und einfach nachschauen können, warum und wie lange gebaut wird, gibt es ab sofort eine interaktive Karte auf der städtischen Internetseite unter www.freiburg.de/baustellen.

Die Karte zeigt eine Auswahl der aktuellen Arbeiten, die sehr viele Menschen betreffen. Da es in der Stadt jährlich über 3000 Baustellen gibt, die von der Verkehrsbehörde im Garten- und Tiefbauamt koordiniert werden, können nicht alle abgebildet werden. Mit einem Klick auf die jeweilige Straße öffnet sich ein Fenster mit Details zur Maßnahme. Bei umfangreichen Projekten gibt es Grafiken zu Umleitungsstrecken und weiterführende Links. Berücksichtigt sind nicht nur Baustellen der Stadt, sondern beispielsweise auch die der VAG oder der Badenova.

Anwohner*innen, die direkt von einer Maßnahme betroffen sind, werden weiterhin per Schreiben im Briefkasten oder persönlich informiert. Die neue Seite ist ein ergänzendes Serviceangebot und wird mindestens einmal wöchentlich aktualisiert.

zum Bild oben:
Das Schild steht in Hochdorf in der Mooswaldstraße. Dort saniert das Garten- und Tiefbauamt seit dem 2. März die Fahrbahn.
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Veranstaltungen 
 
Vokale Weltklasse und japanische Brass-Power beim ZMF 2026
Naturally (c) Nina Siber
 
Vokale Weltklasse und japanische Brass-Power beim ZMF 2026
Das Zelt-Musik-Festival setzt auch im kommenden Sommer auf musikalische Grenzgänger: Mit der traditionsreichen A-Cappella-Nacht am 28. Juli und dem Auftritt der japanischen Formation MOS am 30. Juli stehen zwei außergewöhnliche Programmpunkte fest.

Am 28. Juli verwandelt sich das Zirkuszelt in einen Resonanzraum für pure Vokalkunst. Die diesjährige A-Cappella-Nacht präsentiert mit Naturally 7 einen der weltweit renommiertesten Acts des Genres. Die sieben Musiker touren seit über 25 Jahren durch die Welt und beherrschen das „Vocal Play“ in Perfektion: Sie imitieren ein komplettes Instrumentarium – vom druckvollen Schlagzeug über Bass und Gitarre bis hin zu Posaunen – ausschließlich mit ihren Stimmen. Ihr Stilmix aus R’n’B, Soul, Hip-Hop und Pop bricht mit klassischen Genre-Konventionen und verspricht eine Show von höchster musikalischer und zwischenmenschlicher Harmonie. Den Abend eröffnen wird das Heidelberger Quintett Noice, das als Newcomer-Geheimtipp gilt und mit einer Mischung aus emotionalen Balladen und lebendiger Bühnenpräsenz den idealen Auftakt bildet.

Nur zwei Tage später, am 30. Juli, folgt ein Kontrastprogramm der energetischen Art: Die Music Omotenashi Sisters, kurz MOS, bringen ihre explosive Show aus Japan erstmals auf die ZMF-Bühne im Badische Zeitung Zelt. Die vier Musikerinnen Erna (Posaune), Miyu (Trompete), Ami (Saxofon) und Lotta (Saxofon) kombinieren virtuoses Spiel auf Blasinstrumenten mit hochdynamischen Tanz-Choreografien. International bekannt geworden durch virale Hits und einer großen Fangemeinde in den sozialen Medien, transferiert das Quartett die Faszination japanischer Blasorchester-Musik (Suisogaku) in den modernen Pop-Kontext. Ein visuelles und akustisches Feuerwerk, das keine:n Besucher:in stillsitzen lässt.

Tickets sind ab sofort erhältlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.

42. Zelt-Musik-Festival Freiburg vom 15. Juli - 02. August 2026
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Veranstaltungen 
 
 
Karlsruhe: „111 Jahre Sonnenbad - jetzt wird gefeiert!“
So lautet das Motto bei der diesjährigen Sonnenbad-Eröffnung am Freitag, 13. März 2026. Als eines der ersten Freibäder Deutschlands startet das Sonnenbad in die Freibadsaison.

Um 10.00 Uhr beginnt das traditionelle Anschwimmen, zu dem alle Badegäste, in Badebekleidung oder auch gerne passend zum Motto gekleidet, herzlich eingeladen sind. Um den Start in die neue Badesaison gebührend zu feiern, ist der Eintritt in den ersten beiden Stunden von 10 bis 12 Uhr frei. Einlass ins Bad ist ab ca. 9:15 Uhr.
 
 

Veranstaltungen 
 
Filmtipp: No Mercy
 
Filmtipp: No Mercy
Deutschland, Ă–sterreich 2025 | OmU | 105 Min.
Regie: Isa Willinger

„Frauen machen die härteren Filme!“ Diesen Satz gab die Regisseurin Kira Muratova der jungen Isa Willinger am Beginn ihrer Filmkarriere auf den Weg. Ist der weibliche Blick im Kino tatsächlich schonungsloser, wo doch „weiblich“ eher mit „empathisch“ und „gefühlvoll“ gleichgesetzt wird? Willinger begibt sich auf Spurensuche bei Regie-Ikonen, Newcomerinnen und radikalen Vordenkerinnen wie Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes und spricht mit ihnen – schonungslos, humorvoll und herausfordernd – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit, die Bilder, die unsere Welt prägen und den viel diskutierten female gaze.

Kommunales Kino Freiburg
Fr 06.03., 19:00; zu Gast Isa Willinger
Do 19.03., 21:30
 
 

Verschiedenes 
 
 
Bis zum 1. Mai: Jetzt Förderung für Kulturprojekte beantragen
Vergabe der Kultur-Soli-Mittel im Bereich Darstellende Künste startet: Bis zum 15. März bewerben

Das Kulturamt unterstützt auch in diesem Jahr wieder Kunst- und Kulturprojekte in verschiedenen Förderbereichen (Film, Kulturelle Bildung, Kulturelle Zugänge, Musik und Nachtkultur); Bewerbungsschluss ist der 1. Mai. Neu hinzu kommt die Vergabe der Kultur-Soli-Mittel für Kunst- und Kulturschaffende aus dem Bereich der Darstellenden Künste (Wiederaufnahmen und Gastspiele). Hier können sich Interessierte bis zum 15. März bewerben.

Das Kulturamt unterstützt Interessierte gerne schon im Vorfeld bei der Antragstellung. Besonders bei einem ersten Antrag lohnt sich eine kurze Beratung. Bewerben können sich alle Kunst- und Kulturschaffenden mit zentralem Wirkungsort in Freiburg.

Mehr Informationen, ein ausführliches FAQ, die Anmeldung für OnlineBeratungen sowie die Antragsunterlagen gibt es unter www.freiburg.de/kulturamt (Förderung von Projekten). Die Förderentscheidungen basieren auf den vom Gemeinderat beschlossenen Kriterien und werden gemeinsam mit externen Fachjurys getroffen.

Förderung für Kulturprojekte

Film: Gefördert werden freie Filmprojekte in der Stoffentwicklung, Produktion und Postproduktion. Ansprechpartnerin ist Ann-Kathrin Harr (ann-kathrin.harr@freiburg.de; 0761-201 2104), die Online-Beratungen finden am 12. März und 16. April jeweils um 17 Uhr statt.

Kulturelle Bildung: Gefördert werden Projekte, in denen das künstlerische Arbeiten der Teilnehmenden im Mittelpunkt steht. Die Projekte schaffen Gestaltungs- und Experimentierräume, in denen insbesondere junge Menschen Kunst und Kultur nutzen, um ihre Themen selbstbestimmt zu verhandeln. Darüber hinaus fördern sie die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Kunst und Kultur einerseits sowie Bildung, Jugend oder Soziales andererseits. Ansprechpartner ist Mario Willersinn (mario.willersinn@freiburg.de; 0761-201 2106), die Online-Beratungen finden am 13. März um 11 Uhr und am 14. April um 16.30 Uhr statt.

Kulturelle Zugänge: Gefördert werden Projekte, die Teilhabe ermöglichen, insbesondere für Menschen, deren Zugang zu Kunst und Kultur erschwert ist. Die Projekte sollen Hindernisse abbauen und neue Zielgruppen aktivieren. Im Mittelpunkt stehen Auseinandersetzung und Wirkungen von Kunst und Kultur auf die Beteiligten – als Individuen und als Gemeinschaft. Kultureinrichtungen und Zielgruppen müssen hierfür intensiv zusammenarbeiten. Ansprechpartnerin ist Clementine Herzog (clementine.herzog@freiburg.de; 0761-201-2112), die Online-Beratungen finden am 16. März um 12.30 und am 24. März um 17 Uhr statt.

Musik: Gefördert werden Projekte von hoher künstlerischer Qualität, die das Freiburger Konzertleben wesentlich bereichern und mit fairen Honoraren umgesetzt werden. Projekte, die neue Formate erproben oder selten gespieltes Repertoire zur Aufführung bringen, werden besonders berücksichtigt. CD-Produktionen sind ausgeschlossen. Ansprechpartnerin ist Sonja Kiefer-Blickensdorfer (sonja.kiefer-blickensdorfer@freiburg.de; 0761-201 2111), die Online-Beratungen finden am 17. März um 11 Uhr und am 15. April um 17 Uhr statt.

Streetart und Nachkultur: Gefördert werden Projekte von hoher künstlerischer Qualität, die Kooperationen zwischen verschiedenen Kunstformen und Initiativen erproben oder die einen Beitrag zur Bildung nachhaltiger Strukturen leisten. Das Förderprogramm richtet sich an Kreative aus den genannten Bereichen und ist inhaltlich bewusst weit gefasst. Nicht gefördert werden Streamings konventioneller Konzerte, Umsetzungen bereits bestehender Produktionen sowie Projekte, deren Hauptaugenmerk auf nicht künstlerischen (zum Beispiel technischen oder baulichen) Aspekten liegt. Ansprechpartnerin ist Miriam Cheema (miriam.cheema@freiburg.de; 0761-201 2102), die Online-Beratungen finden am 19. März und am 13. April um 17 Uhr statt.

Für einen etwaigen Mehraufwand für inklusive Maßnahmen können Projekte in allen Förderbereichen ergänzend Fördermittel erhalten. Der Mehraufwand ist im Zuschussantrag und Finanzplan nachvollziehbar auszuweisen. Diese zusätzliche Förderung setzt einen Förderzuschuss des Projekts in einem der Förderbereiche voraus.

Vergabe der Kultur-Soli-Mittel im Bereich Darstellende KĂĽnste startet

Gefördert werden insbesondere Wiederaufnahmen und Gastspiele von Produktionen, die aus Projektfördermitteln in den letzten fünf Jahren produziert und aufgeführt wurden. Antragsberechtigt sind professionelle Akteur*innen und Gruppen aus dem freien Theater- und Tanzbereich in Freiburg. Die Bewerbungsfrist endet am 15. März. Ansprechpartnerin ist Kathrin Feldhaus (kathrin.feldhaus@freiburg.de;0761-201 2103), die Online-Beratungen finden am 2. und 9. März jeweils um 16 Uhr statt.
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Veranstaltungen 
 
 
Badischer Dialog mit Joachim Gauck
Verlust der demokratischen Kultur – Christinnen und Christen in der Verantwortung

Demokratische Grundwerte geraten in Europa zunehmend unter Druck. Autoritär-populistische Strömungen gewinnen an Einfluss und stellen die freiheitliche Ordnung vielerorts infrage. Umso dringlicher ist die Frage, welche Verantwortung Gesellschaft und insbesondere Christinnen und Christen heute für den Erhalt der Demokratie tragen.

Diesem Thema widmet sich die vierte Veranstaltung der Reihe „Badischer Dialog – Kirche und Staat in Europa“ am Donnerstag, 5. März von 10 bis 16.30 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1 in Freiburg.

Als besonderer Gast wird der ehemalige Bundespräsident und frühere DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck erwartet. In seinem Impulsvortrag spricht er über „Demokratie unter Druck – unsere Verantwortung in Zeiten von Unsicherheit und Bedrohung“. Einen weiteren Impuls gibt Inken Gallner, Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, zum Thema „Die Krise der liberalen, rechtsstaatlich verfassten Demokratie“.

Austauschforen und eine Podiumsdiskussion ermöglichen eine vertiefende Debatte über den Verlust der demokratischen Kultur und die besondere Verantwortung von Christinnen und Christen. Auf dem Podium diskutieren Inken Gallner, die badische Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart, Erzbischof Stephan Burger sowie Frank Richter, ehemaliger sächsischer Landtagsabgeordneter und Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in Meißen.

Die Impulsvorträge und die Podiumsdiskussion werden per Livestream unter www.ebfr.de/badischer-dialog übertragen.

Eine Veranstaltung des Referats Kirche in Gesellschaft und Politik im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Baden und der Katholischen Akademie Freiburg.
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Veranstaltungen 
 
Eröffnungswochenende im Augustinermuseum Freiburg
(c) Staffan Widstrand
 
Eröffnungswochenende im Augustinermuseum Freiburg
Programm vom 28. Februar bis zum 1. März
Freier Eintritt bis 8. März

Mit Eröffnung der neuen Ausstellungsräume im ehemaligen Konvent und den Gewölbekellern ist die umfassende Sanierung des Augustinermuseums abgeschlossen, das Haus ist komplett. Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bauzeit ist das denkmalgeschützte Gebäude nun vollständig erneuert, modern ausgestattet, barrierearm zugänglich, interaktiv und partizipativ ausgerichtet. Es präsentiert Kunst- und Kulturgeschichte der Region in einer neuen Qualität. Gefeiert wird die Fertigstellung mit einem Eröffnungswochenende am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März. Der Eintritt ist bis einschließlich Sonntag, 8. März, kostenfrei.

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 17 Uhr
1000 Fragen, 1000 Antworten – Cicerones
Im Haus verteilt stehen Expert*innen bereit und informieren ĂĽber Themen und Objekte der Ausstellung.

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 16.30 Uhr
Mitmachangebote fĂĽr Klein und GroĂź
Buttons mit Lieblingsmotiven, kreative Museumstaschen, gedruckte Initialen oder eine Fensterrosette zum Ausmalen – jede*r kann ein persönliches Andenken gestalten.
Ort: Werkstatt Museumspädagogik im Haus der Graphischen Sammlung, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 14 Uhr
App-Explainer
Informativ, inklusiv und interaktiv – was bietet die Museen­Freiburg­App?
Ort: Kreuzgang, Konventgebäude, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr
Museumsdetektiv*innen
Kleine Rätsel­Fans gehen im Augustinermuseum auf Spurensuche und erhalten für die richtige Lösung eine Urkunde.
Ort: Kreuzgang, Konventgebäude, Etage 0

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 11 bis 13 und 14 bis 16 Uhr
Einblicke in die Restaurierung
Restaurator*innen erklären ihre Arbeit.
Ort: Kaiserfensterfoyer, Kirche, Etage 1

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 11, 12, 14, 15, 16 Uhr
Welte-VorfĂĽhrungen
Ein Experte erläutert die Technik des selbstspielenden Welte­Flügels und führt ihn vor.
Ort: Welte-Lounge, Konventgebäude, Etage 3
Dauer: 20 Minuten

Samstag, 28. Februar, 13 bis 15 Uhr
Jazzmusik mit Redhouse Hot Six
Ort: Skulpturenhalle

Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils 14 bis 17 Uhr
Einblicke in die Sanierung des Konventgebäudes
Mitarbeitende des Immobilienmanagements Freiburg informieren über Highlights und Herausforderungen bei der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes.
Ort: Treppenhaus, Konventgebäude, Etage 1

Sonntag, 1. März, 14 bis 16 Uhr
Speed-Dates mit Archäologie, Ethnologie, Naturkunde, Geschichte und Neuer Kunst
Kurator*innen aus dem Archäologischen Museum Colombischlössle, dem Museum Natur und Mensch, dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und dem Museum für Neue Kunst schlagen in kurzen
Dates Brücken zu ihren Häusern.
Orte: Schatzkammer im Haus der Graphischen Sammlung, Etage -1,
Stadtgeschichte, Porträtgalerie, Revolution und Barockgalerie im Konventgebäude, Etage 1 und 2

zum Foto oben im Zusammenhang mit der Ausstellungseröffnung am 5. März:
Es ist eines der prämierten Bilder aus den Wettbewerben der Gesellschaft für Naturfotografie (Lobende Erwähnung in der Kategorie „Rewilding Europe“).
(c) Staffan Widstrand
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Mit Networking beruflich weiterkommen
Basisworkshop mit Vernetzung am Buffet

Die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein lädt Frauen zu einem praxisnahen Basisworkshop rund um berufliches Networking ein. Die Veranstaltung „Mit Networking beruflich weiterkommen“ findet am Donnerstag, 12. März, von 16.30 bis 18.30 Uhr im Rathaus im Stühlinger in Freiburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort online möglich unter www.frauundberuf-bw.de/freiburg.

Networking ist ein wichtiger Schlüssel für berufliche Entwicklung. Doch was bedeutet Netzwerken konkret? Wie gelingt der erste Kontakt, wie präsentiere ich mich überzeugend und wie finde ich ein passendes Netzwerk? Im Workshop erhalten die Teilnehmerinnen Impulse zu diesen Fragen und erfahren, wie sie berufliche Kontakte gezielt aufbauen und pflegen können.

Ein besonderes Highlight ist der anschließende Praxisteil: Beim Austausch am Buffet können die Teilnehmerinnen das Gelernte direkt anwenden und mit Vertreterinnen des Freiburger Frauennetzwerks „futura mentoring“ ins Gespräch kommen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Frauen, die bislang wenig Erfahrung mit Netzwerken haben und sich ausprobieren möchten. Referentin ist Linda Steger, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein, gemeinsam mit Vorstandsfrauen von futura mentoring e. V.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit futura mentoring e. V. durchgeführt. Weitere Informationen gibt es bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf der Webseite www.frauundberuf-bw.de/freiburg.
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Veranstaltungen 
 
 
Versammlungen in der Freiburger Innenstadt
Am Freitag, 27. Februar, beginnt um 12 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge eine Versammlung zum Thema Klimaschutz. Nach einer Auftaktkundgebung starten die erwarteten 100 Teilnehmer*innen zu einem Aufzug durch die Bertold- und SalzstraĂźe zum Schwabentor und gehen dann ĂĽber den Greiffeneggring, die Dreisam-, Schreiber- und WerthmannstraĂźe zurĂĽck zum Platz der Alten Synagoge.

Am Samstag, 28. Februar, ist ein demonstrativer Aufzug gegen Personalabbau an der Uniklinik angemeldet. Die Veranstalter*innen rechnen mit rund 500 Personen. Die Versammlung beginnt um 15 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Die Teilnehmer*innen gehen über den Rotteck- und Friedrichring und durch die Unterführung zur Breisacher Straße, dann durch die Hohenzollern- und Hugstetter Straße auf das Gelände des Klinikums. Dort endet die Kundgebung um 17 Uhr.

Entlang der beiden Aufzugsstrecken können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr vorübergehend beeinträchtigt sein.

Ebenfalls am Samstag findet von 18 bis 19.30 Uhr eine Versammlung mit dem Titel „Licht an für Demokratie!“ statt. Die erwarteten 350 Teilnehmer*innen bilden eine Menschenkette rund um das Rathaus auf den angrenzenden Gassen (Rathausplatz - Merianstraße - Gauchstraße - Rotteckring - Rathausgasse).

Außerdem machen von 10.30 bis 13.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge etwa zehn Personen auf die Verfolgung der Falun-Dafa-Bewegung in China aufmerksam. Von 12 bis 13 Uhr demonstrieren am Bertoldsbrunnen etwa zwölf Teilnehmer*innen für Frieden und Abrüstung. Und zwischen 12 und 16 Uhr halten auf dem Rathausplatz etwa 10 Personen eine Versammlung für Tierrechte, Veganismus und Tierschutz ab.
 
 

GrĂĽne Quellen 
 
Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder täglich
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
 
Zoo Karlsruhe: Kasse Nord öffnet wieder täglich
Barrierefreier Zugang jederzeit sichergestellt
Haushaltseinsparungen werden dennoch erreicht

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe ändert erneut die Zugangssituation. Ab kommender Woche wird die Kasse Nord am Festplatz wieder durchgehend mit Personal besetzt. Gleichzeitig wird der barrierefreie Zugang am Eingang Ost (Augartenstraße) eingestellt. Grund ist, dass sich die Regelung der vergangenen Wochen im Alltag nicht bewährt hat.

Für Menschen, die auf einen barrierefreien Zugang etwa mit Rollstuhl oder Kinderwagen angewiesen sind, wurde der Besuch seit Februar deutlich komplizierter. Aus Gründen der Haushaltssicherung war der Eingang Nord unter der Woche nicht mehr besetzt. Vom Festplatz aus war der Zoo damit nicht barrierefrei erreichbar. Gleichzeitig befinden sich viele Parkplätze am Festplatz, während andere Eingänge nur begrenzte Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung aufweisen. Für betroffene Zoogäste bedeutete das längere Wege und zusätzliche Hürden.

Auch organisatorisch traten Probleme auf. Am Eingang Ost nutzten mehrfach weitere Personen das noch geöffnete barrierefreie Tor, ohne dass nachvollziehbar war, ob sie gültige Tickets hatten. An der geschlossenen Kasse Nord kam es zudem wiederholt zu unerlaubten Zutritten und riskanten Übersteigversuchen der Toranlage. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin bei einer Kontrolle bedroht.

„Bisherige Lösung ist nicht praktikabel.“
„Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben klar gezeigt, dass die bisherige Lösung nicht praktikabel ist“, sagt der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher, der auch für die Kassen zuständig ist. „Mit der erneuten Besetzung des Eingangs Nord sorgen wir für einen verlässlichen Zugang, mehr Sicherheit und bessere Bedingungen für unsere Zoogäste und Mitarbeitenden.“

Künftig ist der Zoologische Stadtgarten zu den Öffnungszeiten über die Kassen Süd und Nord barrierefrei erreichbar. Am Eingang Ost bleibt der Selbsteinlass bestehen, allerdings ohne barrierefreien Zugang. Zusätzliches Personal wird dafür nicht benötigt. Mitarbeitende, die bisher den barrierefreien Zugang am Eingang Ost vom Service-Center aus betreut haben, übernehmen künftig Aufgaben an der Kasse Nord. Auch dort können weiterhin Jahreskarten erstellt werden. „Gleichzeitig schaffen wir es, die beschlossenen und für uns als Teil der Stadt unerlässlichen Sparmaßnahmen einzuhalten“, betont Karcher. Die Neuregelung kam auch unter Beteiligung des „Beirats für Menschen mit Behinderung“ zustande.

zum Bild oben:
An der Kasse Nord gibt es zukĂĽnftig wieder einen barrierefreien Eingang.
© Zoo Karlsruhe, Timo Deible
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Ă–ko plus 
 
 
Freiburg: Hochspannungsleitungen werden umverlegt
Sperrung der Radvorrangroute FR1

Für den neuen Stadtteil Dietenbach werden Hochspannungsleitungen der DB Energie und der Netze BW zwischen dem Rieselfeld und Lehen umverlegt. Die bisherigen Leitungen kreuzen das Gebiet des neuen Stadtteils. Sie werden daher zu einer Gemeinschaftsleitung zusammengefasst, die künftig auf der Ostseite der Tel-Aviv-Yafo-Allee sowie der B31a verläuft.

Die Leitungsverlegung beginnt am Montag, 2. März. Für die Arbeiten muss der FR1 westlich der Breisgauer Straße auf einem Abschnitt von rund 700 Metern „am Silberhof“ von Montag, 2. März, bis Donnerstag, 12. März, gesperrt werden. Eine Umleitung für den Radverkehr ist ausgeschildert.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Höhere Effizienz und mehr Verkehrssicherheit
Freiburg testet Scan-Fahrzeug zur digitalen Parkraumkontrolle

Gemeinsames Pilotprojekt mit dem Verkehrsministerium BadenWĂĽrttemberg

Digitale Unterstützung bei der Parkraumkontrolle: Klingt nach Zukunftsmusik – könnte in Baden-Württemberg aber bald zum Standard werden. Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium haben mehrere Städte bereits einen Pilotversuch durchgeführt. Nun ist auch Freiburg am Start: Ab heute testet die Stadt ein speziell ausgerüstetes Scan-Fahrzeug, das zunächst im Stadtteil Brühl unterwegs sein wird. Verkehrsminister Winfried Hermann und Bürgermeister Stefan Breiter haben bei einem Pressetermin den offiziellen Startschuss gegeben.

Verkehrsminister Winfried Hermann betont: „Nach den positiven Erfahrungen und Erkenntnissen aus den anderen Pilotstädten laufen in Freiburg nun alle Fäden zusammen. Als Abschluss der Pilotversuche soll in Freiburg der Regelbetrieb der Scan-Fahrzeuge möglichst realitätsnah getestet werden. Gerade in Städten werden häufig Fahrzeuge auf Kosten der Sicherheit von Radfahrenden und Zufußgehenden falsch abgestellt. Die Scan-Fahrzeuge sorgen mit der engmaschigeren Kontrolle dafür, dass Falschparken unattraktiv wird – und Rettungswege, Radstreifen und Gehwege dadurch frei bleiben. Freiburg zählt als Pilotkommune zu den bundesweiten Vorreitern im Einsatz der digitalen Parkraumkontrolle.“

Bürgermeister Stefan Breiter ergänzt: „Fairness im öffentlichen Straßenraum, das ist unser Ziel. Viele Freiburger Stadtteile leiden unter einem zunehmend hohen Parkdruck. Wir haben hohe Erwartungen an dieses Pilotprojekt und erhoffen uns, dass wir mit diesem Verfahren den Parkraum schneller, digital und umfassend kontrollieren können. Der Gemeindevollzugsdienst tut bereits sein Bestes, aber auch wenn die Kolleg*innen alles geben – irgendwo enden die Kapazitäten. Die Scan-Fahrzeuge könnten sie unterstützen. Mit digitaler Hilfe wäre es uns möglich, noch besser dafür zu sorgen, dass geltendes Recht auch umgesetzt wird – ein echtes Plus für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Aber nur wenn die digitale Verarbeitung der Daten von der Straße in die Bußgeldbehörde gelingt, haben wir einen echten Mehrwert und ein alltagstaugliches Instrument. Dem Verkehrsministerium möchte ich insbesondere auch dafür danken, dass es mit dem Landesmobilitätsgesetz die Initiative für eine rechtliche Grundlage der digitalen Parkraumkontrolle ergriffen, und die Entwicklung auch auf Bundesebene vorangetrieben hat.“

Zwei Testphasen fĂĽr je zwei Wochen
Für den Test wird das Scan-Fahrzeug zweimal für jeweils zwei Wochen in Freiburg unterwegs sein. Pilotgebiet ist der Stadtteil Brühl westlich der Zähringer Straße. In der ersten Phase, die nun startet, geht es darum, den technischen Ablauf zu erproben. Getestet wird die Erkennung von Falschparkern, also Fahrzeugen, die an nicht zulässigen Orten abgestellt sind, zum Beispiel im Halteverbot. Außerdem geht es um die Erkennung von Fahrzeugen, die ohne Berechtigung parken. Nach einer Evaluierung folgt die zweite Phase, die den Regelbetrieb möglichst realistisch abbilden soll. Dafür wird die Pilotfläche erweitert auf angrenzende Gebiete.

Scan-Car mit hochmoderner Technik ausgerĂĽstet
Das Scan-Fahrzeug der Firma DCX Innovations GmbH aus Berlin kann dank Laser-Scansystem, präzisem GPS-System und optischen Sensoren den genauen Standpunkt von parkenden Fahrzeugen erfassen und dann automatisch mit hinterlegten Parkberechtigungen und Parkregelungen einen Abgleich durchführen. Es nimmt am regulären Verkehr in normaler Fahrtgeschwindigkeit teil. Das Scan-Car überprüft nur Fahrzeuge, die auf öffentlichen Flächen abgestellt sind. Private Parkplätze werden nicht analysiert.

Datenschutz hat oberste Priorität
Die erfassten Daten, wie etwa das Kennzeichen, werden umgehend verschlüsselt und anonymisiert. Nur wenn ein Verdacht auf unberechtigtes Parken oder Falschparken besteht, werden die Daten ans Amt für öffentliche Ordnung übermittelt – und nur für die Dauer des Verarbeitungsvorgangs aufbewahrt. Parkt ein gescanntes Fahrzeug korrekt, werden die Daten sofort gelöscht. Bilder von Personen oder privaten Bereichen – wie Hausfassaden oder Fenster – macht die Software automatisch unkenntlich. Den rechtlichen Rahmen bildet das Landesmobilitätsgesetz. Alle Datenerfassungen erfüllen die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Die Kosten des Pilotprojekts trägt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg. Eine umfassende Evaluierung erfolgt nach dem Ende der zweiten Phase. Wenn alle Ergebnisse ausgewertet sind und damit auch Chancen und Risiken sowie die Kosten bekannt sind, kann entschieden werden, ob Freiburg künftig eigene Scan-Fahrzeuge beschaffen soll. Freiburg bildet nach Hohenheim, Heidelberg, Mannheim und Waldshut-Tiengen den Abschluss der Versuchsreihe. Die Ergebnisse aller Pilotversuche werden vom Verkehrsministerium in einem Handlungsleitfaden zusammengefasst. Der Leitfaden soll Kommunen in Baden-Württemberg bei der Einführung der digitalen Parkraumkontrolle unterstützen.

Weitere Infos auch online
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Ă–ko plus 
 
 
Die größte Heizungswende-Tour Deutschlands kommt nach Freiburg
Bundesweiter „Wärmepumpen-Infotag“ am Donnerstag, 12. März, im Paulussaal

Wie heizen wir zukünftig unsere Häuser? Die Wärmepumpe ist dafür neben der Fernwärme ein zentrales Puzzlestück. Wie der Umstieg von fossilen Heizungen zur Wärmepumpe gelingen kann, zeigt die Stadt beim Wärmepumpen-Infotag am Donnerstag, 12. März, im Paulussaal (Dreisamstraße 3). Die Veranstaltung startet um 16 Uhr mit verschiedenen Informationsständen und Beratungsangeboten. Um 18 Uhr eröffnet Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit das Bühnenprogramm mit einem kurzen Einblick in den kommunalen Wärmeplan.

Der Wärmepumpen-Infotag tourt durch ganz Deutschland und fand bereits in acht Kommunen großen Anklang. Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit freut sich: „Wir haben uns bei der kommunalen Wärmewende frühzeitig auf den Weg gemacht. Freiburg ist mit dem 2021 verabschiedeten Masterplan Wärme deutschlandweite Vorreiterin. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass die Heizungswende-Tour einen Stopp in Freiburg einlegt. “

Von der ersten Orientierung bis zur konkreten Umsetzung – nach der Veranstaltung sollten die Teilnehmer*innen deutlich mehr Klarheit haben, wie es für sie weitergehen kann. Das Programm deckt alle wichtigen Aspekte des Heizungstausches ab und bietet neben Informationen auch den direkten Kontakt zu Handwerksbetrieben. Es richtet sich vornehmlich an Besitzer*innen von Ein- und Zweifamilienhäusern.

Zur Unterstützung holt sich das Umweltschutzamt zwei Fachleute auf die Bühne: Ab 18 Uhr informieren „Energiesparkommissar“ Carsten Herbert, bekannter YouTuber und Spiegel-Bestsellerautor, und Anja Floetenmeyer-Woltmann, Wärmepumpen-Beirätin der EU-Kommission, in Vorträgen über den Heizungstausch.

Carsten Herbert zeigt mit einer praktischen Anleitung auf, woran Hausbesitzende erkennen, welchen Energiebedarf das eigene Haus hat, wie man Heizkosten spart und wie man das richtige System wählt. Sein Credo: „Es gibt für jedes Haus eine passende Wärmepumpe!“

Anja Floetenmeyer-Woltmann informiert über gesetzliche Vorgaben, den wirtschaftlich besten Zeitpunkt und wie man ein solches Projekt angeht. Besucher*innen erhalten konkrete Tipps zu Kosten, Finanzierung und Fördermöglichkeiten.

Ab 16 Uhr stehen lokale Heizungsinstallateure, Vertreter*innen von Herstellern sowie Fachleute der Freiburger Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik an zwölf Informationsständen für individuelle Beratungen und Projektgespräche zur Verfügung. Auch Energieberater der Energieagentur Regio Freiburg sowie Berater für Wärmelösungen der Badenova Energie GmbH werden vor Ort sein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.waermepumpen-infotag.de ist nötig.
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Die Ältern
 
Filmtipp: Die Ältern
Deutschland 2026 | Komödie
Regie: Sönke Wortmann
Darsteller: Sebastian Bezzel, Anna Schudt, Kya-Celina Barucki

Helikopterpapa, verletzter Stolz und jede Menge unausgesprochene Vorwürfe – wenn Eltern so tun, als hätten sie alles im Griff, ist das Chaos für gewöhnlich nicht fern… Sönke Wortmann trifft mitten ins Herz des familiären Wahnsinns und macht daraus eine so unangenehm ehrliche wie scharfzüngige Komödie mit bester Besetzung – nach dem gleichnamigen Roman von Jan Weiler!

Hannes (Sebastian Bezzel) hat eigentlich alles, was man zum Glücklichsein braucht: eine liebevolle Familie, ein Haus im Grünen und eine solide Karriere als Schriftsteller. Die großen Bestsellerjahre sind zwar vorbei, doch Hannes nimmt das mit stoischer Gelassenheit – er ist einfach gerne Ehemann und Vater. Nur seine Familie sieht das anders: Seiner Frau Sara (Anna Schudt) und den Kindern Carla (Kya-Celina Barucki) und Nick (Philip Müller) geht er mit übermotivierter Fürsorge und Spätboomer-Weisheiten zunehmend auf die Nerven. Und dann kommt alles auf einmal: Der Verlag stellt seine Romanreihe ein, Nicks Aussicht auf das Abitur sieht schlecht aus und Carla beschließt, von Zuhause auszuziehen. Als Sara schließlich eine Auszeit von der Ehe will, steht Hannes’ Wohlfühlwelt endgültig Kopf. Er kapituliert – bis er Vanessa (Judith Bohle) begegnet. Womöglich lohnt es doch, die eigene Komfortzone auch mal zu verlassen… Sönke Wortmann (DER VORNAME, DER NACHNAME, CONTRA) serviert eine bissige, aber liebevolle Komödie über das tägliche Durcheinander zwischen guten Absichten und katastrophalen Folgen. Die Figuren stolpern charmant durch ihre eigenen Eitelkeiten, während sie versuchen, ihre Kinder und sich selbst im Griff zu behalten – meistens erfolglos. Dabei wird kaum ein Klischee ausgespart: von überambitionierten Eltern über peinliche Familientreffen bis hin zu überraschend rührenden Momenten. Sebastian Bezzel (gemeinhin bekannt in der Paraderolle des Franz Eberhofer) und Anna Schudt spielen ihre Hauptrollen so amüsant wie souverän zwischen überdrehtem Humor und überraschender Tiefe. Die Mischung aus Situationskomik, scharfsinnigen Dialogen und einem Hauch Selbstironie macht das komödiantische Familiendrama zu einem kurzweiligen Spiegel unserer eigenen Eltern und Familienrealitäten – zum Lachen, Mitfühlen und manchmal auch leisen Fremdschämen. Ein Wortmann eben.

Läuft in der Harmonie Freiburg
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: ASF sammelt Schnittgut ein
Vom 2. bis 20. März 2026 sammelt die ASF im Freiburger Stadtgebiet Schnittgut aus privaten Gärten ein. Die Gartenabfälle werden gehäckselt und kompostiert. Die Abholtermine für jede Straße sind in der ASF-Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de (unter Abfuhrtermine) zu finden.

Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss mit Naturkordel (kein Plastik) zusammengebunden sein und darf eine Länge von maximal 120 cm und einen Astdurchmesser von 3 cm nicht überschreiten. Kurzes Schnittgut, das sich nicht bündeln lässt, kann in Kartons oder Papiersäcken bereitgestellt werden. Loses Schnittgut und Gartenabfall in Plastiksäcken wird von der ASF nicht mitgenommen.
 
 

Ă–ko plus 
 
 
Die Waldhaus-Termine im März
Spazieren, schnitzen, schauen

Sonntag, 1. März, 14 bis 15.30 Uhr | ohne Anmeldung
Sonntagsspaziergang: Bäume und Sträucher im Winterzustand
Auf einem gemütlichen Spaziergang mit Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über Bäume und Sträucher im Winterzustand. Anhand von Knospen, Rinde, Gestalt und Früchten bestimmen wir gemeinsam einheimische Gehölze in der Umgebung des Waldhauses. Sofern vorhanden bitte Lupe und Fernglas mitbringen. Teilnahmebeitrag: 6 Euro (bitte im Waldhaus-Café bezahlen)

Donnerstag, 5. März, 18 Uhr | ohne Anmeldung
Öffentliche Vernissage: Europäischer Naturfotograf des Jahres -
Prämierte Bilder aus dem Wettbewerb 2023 der GDT
Seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren setzt sich die Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) für eine Naturfotografie ein, die sich zu Authentizität, Naturschutz und hoher künstlerischer Qualität bekennt. Zum zweiten Mal zeigt das Waldhaus eine Auswahl prämierter Fotos aus diesem renommierten Wettbewerb. Die Bilder dieser Ausstellung führen die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur, aber auch ihre Fragilität angesichts der weltweiten Biodiversitäts- und Klimakrise eindrucksvoll vor Augen. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Mittwoch, 11. März, 17 bis 19 Uhr | ohne Anmeldung
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Auf dieser Tour rund um das Waldhaus erleben die Teilnehmenden den Wald kurz vor FrĂĽhlingsbeginn. Albrecht Franke, Forstdirektor a.D., vermittelt Wissenswertes ĂĽber nachhaltige Waldbewirtschaftung, ĂĽber das Management der Erholungsfunktion des Waldes und seine Bedeutung fĂĽr den Natur-, Arten- und Klimaschutz. Ab 12 Jahren, Teilnahme frei.

Sonntag, 15. März, 9 bis 11 Uhr | Anmeldeschluss: 10. März
Morgenexkursion Waldvögel
Bei einem Morgenspaziergang mit dem Biologen und Ornithologen Frank Hohlfeld erkunden die Teilnehmenden die Vogelwelt in der Umgebung des Waldhauses. In den reich strukturierten, abwechslungsreichen Waldbeständen kommen über 20 Vogelarten vor, die auf der Tour zu sehen und zu hören sein können. Bitte Fernglas mitbringen und warm und wetterfest kleiden. Ab 12 Jahren. Teilnahmebeitrag: 8 Euro. Dieser Kurs wird vom Förderverein Waldhaus bezuschusst.

Freitag, 20. März, 14 bis 17 Uhr | ohne Anmeldung
Zum Tag des Waldes: Familienaktionstag - Bäume pflanzen im Mooswald
Stürme, Dürre, Schädlinge – die Folgen der Klimaerwärmung bedrohen den Wald. Um ihn fit für die Zukunft zu machen, werden an diesem Familienaktionstag gemeinsam standortgerechte Baumarten im Freiburger Mooswald gepflanzt. Treffpunkt: Parkplatz Kleiner Opfinger See. Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe, feste Schuhe, Vesper, Spaten (nur wenn vorhanden). Die Regie haben Markus Müller, Leiter des Waldhauses und des Forstreviers Opfingen, und Jörg Hoeser, Forstwirt und Waldhaus-Mitarbeiter. Für Erwachsene mit Kindern ab 6 Jahren. Teilnahme frei. In Kooperation mit dem Abenteuerspielplatz Freiburg (Weingarten)

Samstag, 21. März, 10 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss: 9. März
Grünholzwerkstatt: Kochlöffel schnitzen
Regional, nachhaltig und komplett handgemacht. Nach der Erarbeitung von Löffelrohlingen mit der Axt setzen die Teilnehmenden grundlegende Schnitztechniken zur Ausarbeitung der Löffel ein. Wer neben einem Einstieg in die Philosophie des traditionellen Kunsthandwerkes die entschleunigende Wirkung des Schnitzens erfahren und selbst einen individuellen Kochlöffel fertigen möchte, ist in diesem Kurs richtig. Kursleiter Matthis Berthold wurde am Sätergläntan.Institut für Traditionelles Kunsthandwerk in Schweden ausgebildet. Teilnahmebeitrag: 90 Euro inkl. Material. Mindestalter 16 Jahre

Samstag, 28. März, 11 bis 17 Uhr | Anmeldeschluss: 16. März
Grünholzwerkstatt: Rankhilfen und Staudenhalter für den Garten Die Teilnehmenden fertigen mit dem Ziehmesser am Schneidesel aus frischem Eichen- oder Kastanienholz schöne und langlebige Staudenhalter oder Rankhilfen für den Garten. Sie werden in entspannter Atmosphäre von Werkstattleiter und Schreinermeister Frank Janson fachlich angeleitet. Teilnahmebeitrag: 30 Euro inkl. Material; Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 10 Euro

Sonntag, 29. März | ohne Anmeldung
Fräulein Brehms Tierleben: 14 Uhr Lumbricus terrestris - Der Regenwurm, 16 Uhr Canis lupus – Der Wolf
Ein altes Sprichwort lautet: Der liebe Gott weiß, wie man fruchtbare Erde macht und hat das Geheimnis den Regenwürmern anvertraut. Was der Lumbricus terrestris, König der Tiere, und sein Hofstaat alles anstellen, damit es überhaupt Leben auf dem Blauen Planeten gibt, erfährt das werte Publikum um 14 Uhr. Um 16 Uhr präsentiert das Fräulein das größte Raubtier aus der Familie der Hunde: Canis lupus, den Wolf. Die Vorführungen sind für neugierige Erwachsene und Kinder ab 10 (Regenwurm) bzw. 8 Jahren (Wolf). Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Weitere Informationen unter www.brehms-tierleben.com. Diese Veranstaltung wird gefördert vom Naturpark Südschwarzwald mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Europäischen Union.

Anmeldungen unter www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender, an info@waldhaus-freiburg.de oder unter Tel. 0761 / 896477-10 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12.30 Uhr).

Öffnungszeiten des Waldhauses von Februar bis Oktober: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertag 12 bis 17 Uhr (mit WaldhausCafé)
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Veranstaltungen 
 
 
Filmtipp: CROCODILE TEARS
Indonesien, Singapur, F, D 2024 / OmU / 98 Min.
Regie: Tumpal Tampubolon
mit Yusuf Mahardika, Zulfa Maharani, Marissa Anita

Johan betreibt einen Krokodilpark mit seiner dominanten Mutter, die den Raubtieren näher zu stehen scheint als den menschlichen Besucher*innen. Als sich der unsichere Junge in ein Mädchen aus der Stadt verliebt, gerät die ohnehin fragile Balance zwischen Mutter und Sohn komplett aus den Fugen. Das Debüt des indonesischen Filmemachers Tumpal Tampubolon ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Sozialdrama und freudianischem Tierhorror, das mit seinen Bildern, der schleichenden Spannung und einem furiosen Schauspiel beeindruckt.

Kommunales Kino Freiburg
Mi 25.02., 21:00 / Sa 28.02., 19:00
 
 

Verschiedenes 
 
 
Ja zu Vielfalt und friedlichem Miteinander
Nein zu Hass und Hetze, Gewalt und Spaltung.

Ein Bündnis aus christlichen, muslimischen und jüdischen Gemeinden sowie dem Oberbürgermeister Freiburgs bekennt sich klar zu diesem Kurs nach der vorsätzlichen Beschädigung der Ramadan-Beleuchtung im Seepark.

Anhänger einer rechtsextremen Bewegung hatten am Wochenende ein Leucht-Schild der Licht-Installation überhängt; auch Stromkabel wurden durchtrennt. Es handelt sich um die erste öffentliche Beleuchtung zum muslimischen Fastenmonat in Freiburg.

„Wir verurteilen die Beschädigung aufs Schärfste“, so Oberbürgermeister Horn. „Solche Aktionen zielen auf Spaltung, aber das lassen wir nicht zu.“ Freiburg sei eine vielfältige Stadt, ein Drittel habe einen internationalen Hintergrund. Alle gehörten dazu, unabhängig von Glauben und Herkunft.

„Wir Musliminnen und Muslime sind ein fester Teil von Freiburg. Wir verurteilen den Angriff auf unsere Ramadan-Beleuchtung, denn sie steht für unseren selbstverständlichen Platz in dieser Stadt“, so Hüseyin Özbek, stellvertretend für vier Freiburger Moschee-Gemeinden. „Hass hat weder in Freiburg noch irgendwo sonst einen Platz. Wir stehen gemeinsam für ein respektvolles Miteinander ein.“ Was passiert sei, mache besonders muslimischen Frauen Angst, sagt Senay Awad vom Sozialdienst muslimischer Frauen. „Viele haben eine Fluchtgeschichte hinter sich; da kommen jetzt wieder große Ängste hoch.“

Auch die jüdischen Gemeinden verurteilen die Beschädigung. „Wir als jüdische Gemeinde waren auch in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Angriffen ausgesetzt. Ob links, rechts oder vermeintlich religiös motiviert – gemeinsam liegt den Angriffen eine extremistische und intolerante Haltung zugrunde“, so Nikita Nikischin von der Israelitischen Gemeinde. Ein demokratisches Miteinander in Vielfalt sei darum mehr als nur Bekenntnis.

„Es ist unsere Existenzgrundlage. Als Juden, Christen und Muslime müssen wir uns solchen Angriffen stets gemeinsam entgegenstellen.“

Die Ramadan-Beleuchtung ist ein erstes Projekt des Interreligiösen Austauschs in Freiburg. Zu diesem hatte Oberbürgermeister Horn im vergangenen November erstmals muslimische, jüdische und christliche Gemeinden gemeinsam an einen Tisch ins Freiburger Rathaus geladen.

„Wir stehen dafür ein, dass Religion nicht spaltet“, sagt Angela Heidler, Dekanin der evangelischen Kirche in Freiburg. „Ziel ist ein stabiles Miteinander, nicht nur ein friedliches Nebeneinander, wie es unsere Religionsfreiheit im Grundgesetz garantiert. Unser Miteinander darf durch solche bewussten Beschädigungen nicht gespalten werden.“

Die Beleuchtung im Seepark ist ein Zeichen der Wertschätzung der Menschen muslimischen Glaubens in Freiburg (schätzungsweise rund 13.000) und Einladung, miteinander statt übereinander zu sprechen. „Ich selbst bin Christ und Pfarrerssohn, das ist kein Geheimnis“, so Oberbürgermeister Horn. „Die Ramadan-Beleuchtung nimmt mir als Christ meinen Glauben nicht weg. Im Gegenteil: Es wird sichtbar, dass es Gemeinsames gibt. Die christliche wie die muslimische Fastenzeit dienen der Besinnung. Und wir teilen die Aufforderung zur Nächstenliebe.“

Das sieht auch der stellvertretende Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg i.Br., Siegfried Huber, so. „Das Bekenntnis zur Nächstenliebe zieht sich durch alle Weltreligionen. Wir teilen gemeinsame Werte und begrüßen das Miteinander der Gemeinden ausdrücklich. Über den Interreligiösen Austausch stehen wir als Katholische Kirche mit muslimischen Gemeinden in guter Verbindung. Wir setzen uns nachdrücklich für die in Freiburg bereits erlebbare Offenheit gegenüber allen Religionen ein – und erteilen Aktionen wie dieser eine klare Absage. Als christliche Kirche lassen wir uns nicht diktieren, was christlichen Glauben ausmacht.“

Im Rahmen des Interreligiösen Austauschs sind weitere Projekte geplant, wie etwa gegenseitige Besuche jüdischer und christlicher Gemeinden zu Pessach und Gründonnerstag. Auch gemeinsame kulturelle und soziale Projekte sowie Aktionen mit Jugendlichen seien denkbar, so Vertreter jüdischer und muslimischer Gemeinden. Genau das sei Ausdruck unserer freiheitlich-demokratischen Kultur, und nicht ihre Unterwanderung oder ihr Untergang, so Horn.

„Demokratie zu leben, bedeutet andere Ansichten und Lebensweisen zu tolerieren, auch - oder gerade - wenn dies nicht der eigenen Meinung, den eigenen Werten, oder der eigenen Orientierung entspricht“, so Nicole Elias von der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde. „In Zeiten, in denen Demokratie und friedliches Zusammenleben von so vielen Seiten bedroht zu sein scheint, ist es für uns alle umso wichtiger zusammenzustehen und Toleranz zu üben, uns als Menschen zu sehen und gegenseitig unsere Bedürfnisse anzuerkennen und zu respektieren. Nicht Hass und Hetze gehören in den Fokus, sondern Mensch und Miteinander.“
 
 

Veranstaltungen 
 
Hartmut Krinitz
Bretagne (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Hartmut Krinitz "Bretagne - Land im Meer"
MUNDOLOGIA-Reihe im Kurhaus Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Am Dienstag, den 3. März 2026 um 19.30 Uhr, verwandelt sich das Kurhaus Bad Krozingen in eine Bühne für die raue Schönheit des Atlantiks: Tief im Westen Europas liegt ein Landstrich, der wie kein anderer vom Meer geprägt wird – die Bretagne. Wo zahllose Leuchttürme die Küste sprenkeln und sich endlose Sandstrände im Rhythmus des höchsten Tidenhubes Europas wandeln, erzählen Fischerdörfer in tiefen Buchten und geschichtsträchtige Städte wie Saint-Malo von einem Leben im Einklang mit der See. Begleiten Sie Hartmut Krinitz auf einer MUNDOLOGIA-Reise zu sturmerprobten Inseln und erleben Sie die Faszination dieses einzigartigen Landes im Meer.

Besondere Landstriche ziehen ungewöhnliche Charaktere an und die Bretagne bildet keine Ausnahme: Fischer, Austernzüchter, Salzbauern, Druiden, Cidré-Produzenten, Künstler, Stickerinnen, Leuchtturm“wärter“ und Aussteiger erlaubten Einblicke in ihr Leben. Im Landesinneren erstrecken sich die mythischen Wälder der Brocéliande und des Huelgoat und verstreut über das Land künden Megalithanlagen wie Carnac oder Gavrinis davon, dass wir Menschen schon immer Kontakt mit dem Göttlichen suchten.

Eli und Hartmut Krinitz erkundeten an Bord eines Traditionsseglers die Küste, befuhren mit einer Penichette, einem Kajütboot, den von alten Bäumen flankierten „Canal de Nantes à Brest“, überflogen die Pointe du Raz und die Insel Sein mit einem Ultralight und umrundeten auf dem Fernwanderweg GR34 die Crozon-Halbinsel. Letztlich aber führen in der Bretagne alle Wege ans Meer und schließlich nach Finistère, ans Ende der Welt: dorthin, wo alles beginnt. Hartmut Krinitz hat mehr als ein Jahr in der Bretagne verbracht und verbindet bei seiner Multivision hochklassige Fotografie, authentische Musik, Literaturauszüge, Originaltöne und fundierten Live-Kommentar zu einem eigenständigen Stil.

AusfĂĽhrliche Informationen sowie Online-Tickets gibt es unter www.mundologia.de
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Verschiedenes 
 
 
Ganztagsbetreuung in Grundschulen
Eltern von Erstklässler*innen müssen Anspruch bis zum 15. März anmelden

Zum kommenden Schuljahr beginnt für die neuen Erstklässler*innen nicht nur die Grundschulzeit, sondern auch ihr Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung und Betreuung. Damit die Stadt diesen Anspruch erfüllen kann, müssen Eltern ihren genauen Betreuungsbedarf anmelden. Das geht online unter www.freiburg.de/rechtsanspruchgrundschule. Eine Registrierung ist erforderlich. Achtung: Die Anmeldung muss bis Sonntag, 15. März, erfolgt sein.

Eltern von Schulanfänger*innen sollten sich daher unbedingt beteiligen. Außerdem benötigt die Stadt die Daten, um den täglichen Betreuungsbedarf möglichst exakt zu ermitteln. Nur so lassen sich die Angebote passgenau für die Erstklässler*innen planen.

Beim Ausfüllen des Formulars stellen Eltern durch Auswahl ihrer Schule fest, ob die dortige (entgeltpflichtige) Schulkindbetreuung in städtischer oder in freier Trägerschaft läuft. Ist die Betreuung städtisch, genügt das Ausfüllen des digitalen Formulars. Wichtig: Ist die Betreuung in freier Trägerschaft ersetzt die Erklärung des Anspruchs im Online-Formular nicht die konkrete Anmeldung des Kindes in der jeweiligen Schulkindbetreuung, (Privat-) Schule oder sonstigen Institution vor Ort. Diese läuft dann direkt an der jeweiligen Schule, bei der das Kind angemeldet ist. Das bedeutet, bei nicht-städtischer Trägerschaft muss das Online-Formular ausgefüllt werden und das Kind zusätzlich beim Träger der Betreuung angemeldet werden.

Die Elternbeiträge für die Schulkindbetreuung und die damit verbundenen Ferienangebote legt die Stadt Freiburg zentral fest. Die Anmeldung zum Betreuungsbedarf bedeutet nicht automatisch, dass die Betreuung am gewünschten Ort stattfinden kann
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Ă–ko plus 
 
 
Neuer Besucherrekord im Waldhaus Freiburg
Nach sehr erfolgreichem Jahr 2025 startet Waldhaus mit neuer Ausstellung und einer inklusiven Fachtagung ins Jahr 2026

Über 100 Veranstaltungen in diesem Jahr – alle bereits online im Veranstaltungskalender buchbar

Im März erscheint das neue Jahresprogrammheft in gedruckter Form

Jubel an der Wonnhalde: Das Waldhaus, Freiburgs Träger für Umweltbildung zu den Themen Wald und Nachhaltigkeit, meldet einen neuen Besucherrekord. Mehr als 49.000 Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben im vergangenen Jahr das Waldhaus besucht. Das ist seit der Eröffnung des Waldhauses im Herbst 2008 ein Höchstwert, über den sich das Waldhaus-Team und die Leitung des Hauses sehr freuen.

Als Umweltbürgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Waldhaus ist auch Christine Buchheit erfreut: „Das Waldhaus beeindruckt auch mich immer wieder durch seine Vielfalt an Angeboten. Der hohe Zuspruch bei den Freiburgerinnen und Freiburgern jeden Alters spricht für sich. Ich freue mich, dass es dem Team gelingt, jedes Jahr neue Projekte und Angebote auf den Weg zu bringen und damit auch neue Zielgruppen zu erreichen. Das ist eine große Bestätigung für die engagierte Arbeit dieser wichtigen Bildungseinrichtung.“

Grundstein des Rekords waren drei sehr erfolgreiche Ausstellungen, die im Jahr 2025 fast 15.000 Besuchende anzogen – mehr als die Ausstellungen in den Vorjahren. So konnten die „Facettenreichen Insekten – Vielfalt, Gefährdung, Schutz“ bis in den Juni verlängert werden, zur Begeisterung sowohl von Familien als auch der Fachleute. Die bereits 2024 begonnene Kooperation mit der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule wurde mit der Foto-Ausstellung „Gesichter des Klimawandels“ fortgesetzt, die in vier Monaten Laufzeit rund 5000 Menschen anzog. Auch die erste Werkschau, „Handmade im Waldhaus – geschnitzt, geschnefelt, geflochten“, sprach die Freiburger*innen an. Zu sehen waren Gegenstände, Holz-Objekte und Bilder, wie sie in den Kursen des Waldhauses gefertigt werden können.

Zum Rekord beigetragen haben auch die vielfältigen Angebote für Schulklassen. Sowohl bei den Tagesprogrammen als auch bei den Wochenprojekten überstieg die hohe Nachfrage oft die Kapazitäten des Waldhauses. So konnten über 7500 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen den Wald und die Natur aus erster Hand und mit allen Sinnen erleben. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist das ein gutes Drittel mehr.

Die Angebote im offenen Jahresprogramm wurden von fast 6000 Menschen wahrgenommen. Zwei Drittel der Exkursionen, Spaziergänge, Kurse in der Grünholzwerkstatt oder Familienangebote, die eine Anmeldung erforderten, waren ausgebucht. Unter den Großveranstaltungen und Aktionstagen fanden die Frischpilzschau mit 650 und der Waldherbst mit 3500 Besuchenden besonders großen Anklang.

Seit 18 Jahren leisten alle Bildungsangebote des Waldhauses einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung (kurz BNE). Im November 2025 wurde das Waldhaus vom Umweltministerium Baden-Württemberg als BNE-Einrichtung zertifiziert und erhielt das offizielle Qualitätssiegel für sein Engagement.

Anfang März erscheint das gedruckte Programmheft 2026. Es ist dann im Waldhaus, in allen öffentlichen Einrichtungen der Stadt und an vielen weiteren Stellen erhältlich. Wieder bietet es über 100 Exkursionen, Spaziergänge, Vorträge, Workshops, Konzerte und Aktionstage. Auf vielfältige Weise laden die Angebote Menschen jeden Alters dazu ein, den Wald und die Natur zu erleben, mit den eigenen Händen Werkstücke zu erschaffen, neue Fähigkeiten zu entdecken und die eigene Selbstwirksamkeit zu erleben.

Viele Angebote finden unter freiem Himmel statt: Der Wald ist Lern-, Spiel- und Freizeitort, dient der Erholung, Inspiration und nicht zuletzt auch der Gesundheitsförderung. Seine wohltuende Wirkung kann insbesondere bei der neuen Reihe „Stress lass nach – Afterwork Waldbaden“ erfahren werden. Im September wird der Wald selbst zum Resonanzraum – künstlerisch, akustisch und inhaltlich –, wenn eine außergewöhnliche Musiktheater-Uraufführung stattfindet. In Kooperation mit dem Waldhaus präsentiert die Community Oper eine eigens komponierte „WaldOper“.

Dank guter Kooperationen und unterschiedlicher Förderungen ist mehr als ein Drittel der Veranstaltungen kostenfrei. Dazu zählen bewährte Highlights wie die Reihe „Wälder der Welt“, die am 19. April Kolumbien in den Mittelpunkt stellt, und der Waldherbst am 18. Oktober.

Am 12. und 13. März veranstaltet die Stiftung Waldhaus die Fachtagung „Gemeinsam für Vielfalt und Naturschutz - Inklusion in der Naturpädagogik“. Sie richtet sich an Multiplikator*innen aus Naturpädagogik, Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Lehrkräfte, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen sowie interessierte Personen aus Naturschutz und inklusiven Einrichtungen. Es ist die erste Fachtagung zu diesem Themenfeld in Deutschland. Dementsprechend ist sie mit über 100 Anmeldungen nicht nur ausgebucht, sondern weist bereits eine lange Warteliste auf.

Mit einem Foto von fliegenden Rebhühnern, den Vögeln des Jahres 2026, auf der Titelseite will das Jahresprogrammheft für die Schönheit der Flora und Fauna begeistern und gleichzeitig auf ihre Fragilität hinweisen. Dies gelingt auch den eindrucksvollen Fotos der nächsten Ausstellung. Vom 6. März bis 14. Oktober zeigt das Waldhaus wieder preisgekrönte Naturfotografien aus den renommierten Wettbewerben „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ und „Fritz Pölking Preis“ der Gesellschaft für Naturfotografie. Dieses Mal ist eine Auswahl an Bildern aus dem Wettbewerb 2023 zu sehen. Die Schau richtet sich an Naturfans und Fotobegeisterte aller Altersklassen. Die öffentliche Vernissage findet am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr statt.

Das Jahresprogramm 2026 steht zum Download bereit unter www.waldhaus-freiburg.de/jahresprogramm-2026/. Anmeldungen für Veranstaltungen sind unter https://www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltungskalender/ möglich.

Öffnungszeiten: Das Waldhaus Freiburg ist von dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen (mit Waldhaus-Café) von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Kontakt unter info@waldhaus-freiburg.de oder Tel. 0761/8964 7710. Weitere Informationen unter www.waldhaus-freiburg.de
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