Prolixletter
Mittwoch, 3. Juni 2020
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
FrĂŒher in Rente: Wege zum vorgezogenen Ruhestand
 
FrĂŒher in Rente: Wege zum vorgezogenen Ruhestand
FrĂŒher in Rente – davon trĂ€umt so mancher. Auf welchem Wege sich das realisieren lĂ€sst, erklĂ€ren die Experten der Stiftung Warentest ĂŒbersichtlich und verstĂ€ndlich in der aktuellen Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. Denn die Materie ist komplex: Je nachdem, wie viele Versicherungsjahre man bei der Rentenversicherung geltend machen kann, welche AbschlĂ€ge bei der Rente zu berĂŒcksichtigen sind oder ob eine Kombination mit Altersteilzeit oder Hinzuverdienst in Frage kommt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten fĂŒr den frĂŒheren Rentenbeginn.

Kompliziert wird das Ganze auch dadurch, dass der Rentenbeginn, je nach Geburtsjahrgang, durch die stufenweise Erhöhung der Altersgrenze von 65 auf 67 Jahre variiert. Deshalb sind auch pauschale Aussagen wie „Wer 45 Versicherungsjahre bei der Rentenversicherung nachweisen kann, kann mit 63 Jahren in Rente“ schlicht falsch. Denn auch fĂŒr diese Personengruppe gilt die stufenweise Erhöhung der Altersgrenze. Wer 1965 geboren ist, erhĂ€lt auch bei 45 Versicherungsjahren erst mit 65 eine ungekĂŒrzte Rente.

Wer frĂŒher in Rente will, muss bestimmte Voraussetzungen erfĂŒllen und eventuell RentenabschlĂ€ge, also KĂŒrzungen, in Kauf nehmen. Finanztest zeigt, wie hoch diese KĂŒrzungen ausfallen und wie man diese durch gute Planung eingrenzen kann. Wer heute 55 Jahre alt ist und mit 63 in Rente will, hat RentenabschlĂ€ge von 14,4 Prozent. Durch freiwillige Einzahlungen lassen sich diese AbzĂŒge aber ausgleichen. Und da diese freiwilligen Zahlungen als Sonderausgaben bei der Steuer geltend gemacht werden können, ist es gĂŒnstig, sie ĂŒber mehrere Jahre zu strecken.

Die Variante, frĂŒher in Rente zu gehen und nebenbei noch etwas zu arbeiten, ist fĂŒr manche aus finanziellen GrĂŒnden attraktiv, aber auch, um den Kontakt zu den Kollegen nicht abreißen zu lassen. Wer das auf Basis eines 450-Euro-Jobs macht, spart sich Steuern und Sozialabgaben auf das Gehalt. Aufpassen mĂŒssen FrĂŒhrentner, wenn sie zu viel verdienen. Denn dann werden 40 Prozent ihres Gehalts auf die Rente angerechnet und diese entsprechend gekĂŒrzt. 2020 ist der Hinzuverdienst wegen der Corona-Pandemie jedoch großzĂŒgiger geregelt.

Den vollstĂ€ndigen Überblick ĂŒber die verschiedenen Wege zu einer frĂŒheren Rente gibt es mit zahlreichen Tipps in der ï»żJuni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter ï»żwww.test.de/fruehrente.
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Verschiedenes 
 
 
Tourist Information Freiburg öffnet kommenden Dienstag, 2. Juni 2020
Ab kommenden Dienstag, 2. Juni 2020, öffnet die Tourist Information Freiburg am Rathausplatz wieder ihre TĂŒren. Die Tourist Information ist dann bis auf weiteres montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr besetzt. Die Öffnungszeiten können sich aufgrund der aktuellen Lage grundsĂ€tzlich jederzeit Ă€ndern. Die FWTM wird dann entsprechend informieren.

Bereits im MĂ€rz hatte sich die FWTM dazu entschieden, die Tourist Information am Rathausplatz bis auf weiteres zu schließen. FĂŒr touristische Fragen und Anliegen wurde eine Hotline eingerichtet, die auch weiterhin bestehen bleibt. Diese ist ebenfalls montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0761/3881-880 erreichbar.

Auch innerhalb der RĂ€umlichkeiten der Tourist Information gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen im Hinblick auf die weltweite Corona-Pandemie: So mĂŒssen Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeiter der Tourist Information innerhalb der RĂ€umlichkeiten Mund und Nase bedecken sowie die geltenden Abstandsregelungen einhalten. An den Informationsschaltern werden Spuckschutze in Form von Plexiglasscheiben sowie im GebĂ€ude Markierungen fĂŒr die Einhaltung der Abstandsregelungen angebracht.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Jahresabschluss 2019: Rekordergebnis mit bezahlten Onlineabrufen
Mit mehr als 5,1 Mio. Euro Umsatz mit bezahlten Inhalten ĂŒber die Webseite test.de hat die Stiftung Warentest ihre VerkĂ€ufe ĂŒber diesen Vertriebskanal gegenĂŒber dem Vorjahr um knapp 16 Prozent steigern können. Ein wichtiger Faktor sind dabei die fast 60.000 bezahlten Online-Abonnements. Auch der Umsatz der BĂŒcher konnte um 10 Prozent gesteigert werden und lag bei knapp 5 Mio. Euro. Die Erlöse durch die Zeitschriften test und Finanztest entwickelten sich besser als erwartet.

Positiver Jahresabschluss

Insgesamt erreicht die Stiftung Warentest 2019 einen positiven Jahresabschluss von knapp 3,6 Mio. Euro (2018: 4 Mio. Euro). Zum großen Teil werden diese Mittel gebraucht, um das Stiftungskapital von 180 Mio. Euro real zu erhalten, also die Inflationsrate auszugleichen.

Die Zeitschrift Finanztest kann die Zahl der Abonnenten halten und hat im Einzelverkauf sogar leicht zugelegt, insgesamt liegt die monatlich durchschnittlich verkaufte Auflage bei 203.000 Exemplaren. Die Zeitschrift test verkauft sich durchschnittlich 368.000 Mal im Monat (2018: 385.000 Mal).

Mehr als 28.000 geprĂŒfte Produkte

Eine weitere Einnahmequelle der Stiftung Warentest ist das Logo-Lizenzsystem fĂŒr die Werbung mit Testsiegeln. 2019 wurden 663 (2018: 612) LizenzvertrĂ€ge abgeschlossen, die einen Erlös von rund 5,2 Mio. Euro (2018: 5,1 Mio. Euro) brachten. Die Lizenzvergabe erfolgt durch die RAL gGmbH, die auch fĂŒr die Kontrolle der korrekten Werbung mit Testergebnissen zustĂ€ndig ist.

Insgesamt hat die Stiftung Warentest im Jahr 2019 124 Warentests (2019: 132) und 52 (61) Dienstleistungsuntersuchungen durchgefĂŒhrt und dabei mehr als 28.000 Produkte geprĂŒft.

Nachhaltigkeit spielt zentrale Rolle

Eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle spielt bei vielen Tests das Thema Nachhaltigkeit. So stellte die Stiftung 2019 fest, dass ï»żBambusbecher fĂŒr den Kaffee to go fast alle zu hohe Mengen an Schadstoffen freisetzen und die meisten von ihnen gar nicht hĂ€tten verkauft werden dĂŒrfen. Vermeintlich nachhaltige ï»żWaschnĂŒsse und Kastanien waschen miserabel, lassen die Waschmaschine verkalken und die WĂ€sche ergrauen. Der Test von ï»żNachhaltigkeitssiegeln fĂŒr Textilien ergab, dass nur wenige die Herkunft ihrer Ware belegen. Und auch der nachhaltige Ansatz beim Sharing, dem Teilen von Produkten, bringt oft nur gemischte Ergebnisse. Sowohl der ï»żBike-Sharing-Test fĂŒr FahrrĂ€der als auch der ï»żTest fĂŒr Elektroroller zeigte einige MĂ€ngel in der Technik der GerĂ€te. AuffĂ€llig war auch der Datenhunger der Anbieter.

Umfassender Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt

Beim Thema Finanzen erlĂ€uterten die Tester, mit welchen Finanzprodukten die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen unterstĂŒtzt werden können. „Auch bei den ArbeitsablĂ€ufen in der Stiftung und in den PrĂŒfinstituten achten wir auf Nachhaltigkeit“, sagt Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest, „wir sind eines von drei Unternehmen im Verlagsbereich, das einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht vorlegt.“

ZukĂŒnftig will die Stiftung Warentest verstĂ€rkt auch die Reparierbarkeit von Produkten untersuchen. Mit elf weiteren Verbraucherorganisationen und Forschungseinrichtungen beteiligt sie sich an einem europĂ€ischen Projekt, bei dem auch neue Untersuchungsmethoden entwickelt werden.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Bauarbeiten in St. Georgen bis Ende August
Garten- und Tiefbauamt verlĂ€ngert Radvorrang-Route FR2 und baut die Alice-Salomon-Straße aus

Die Stadtverwaltung saniert ab Dienstag, 2. Juni, die Fahrbahn der Hagelstauden im Abschnitt zwischen Gebhard-Kromer-Straße und der Zufahrt zur Kleingartenanlage St. Georgen. Anschließend wird die Straße in VerlĂ€ngerung der Radvorrang-Route FR2 als Fahrradstraße ausgewiesen. Die neue Fahrbahn ist 300 Meter lang und rund vier Meter breit. Die Sanierung dauert bis Mitte Juni und kostet voraussichtlich rund 230.000 Euro. BĂŒrgermeister Martin Haag freut sich, dass damit ein erneuter Schritt gelingt, um die Ziele des Radverkehrskonzepts zu verwirklichen: „Durch den Ausbau der beliebten und viel befahrenen Radroute FR2 können wir der Radverkehr in Freiburg weiter stĂ€rken und aufwerten.“

Darauf folgt der Endausbau der Alice-Salomon-Straße zwischen dem Kreisverkehr Gebhard-Kromer-Straße und der Hagelstauden im Baugebiet Innere Elben. Hier entstehen fĂŒr rund 245.000 Euro eine Fahrbahn, zwei Parkbuchten sowie die angrenzenden Gehwege. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August, dann soll auch die Erschließung des Baugebiets abgeschlossen sein.

Zeitweise sind Abschnitte der betroffenen Straßen fĂŒr den gesamten Verkehr gesperrt. FĂŒr beide Baustellen schildert das Garten- und Tiefbauamt Umleitungen aus. Die Stadt bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr die BeeintrĂ€chtigungen.

Weitere Informationen zu aktuellen Baustellen gibt es im Internet ...
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Verschiedenes 
 
Neuer Imbissstand auf dem Freiburger MĂŒnstermarkt
Imbissstand Sahle Metzger © FWTM
 
Neuer Imbissstand auf dem Freiburger MĂŒnstermarkt
Ab Freitag, 29. Mai 2020 gibt es den neuen Wurststand „Sahle Metzger“ auf der SĂŒdseite des Freiburger MĂŒnstermarktes, der Fleischerzeugnisse aus eigener Herstellung anbietet: Dieser wird von der Metzgerei Lang aus Haslach im Kinzigtal betrieben. Die Metzgerei hatte bereits fĂŒr April 2019 den Zuschlag fĂŒr einen Imbissstand auf dem MĂŒnstermarkt erhalten, kann mit dem Verkauf betriebsbedingt jedoch erst jetzt beginnen.

Da die Metzgerei Schuler aus Gutach Bleibach ihren Imbissstand auf der SĂŒdseite des MĂŒnstermarktes aufgibt, wurde im Einvernehmen mit der Metzgerei Lang beschlossen, den neuen Wurststand auf den ehemaligen Platz des Standes der Metzgerei Schuler auf der SĂŒdseite des Marktes zu legen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Neues Filtersystem fĂŒr Regenwasser
VerkehrseinschrĂ€nkung auf der B31 und am Dreisamradweg auf Höhe der Bohlstraße dauern einige Tage lĂ€nger

Wie bereits angekĂŒndigt, laufen seit Montag, 18. Mai, an der Dreisam auf Höhe der Bohlstraße die Arbeiten an einem neuen Filtersystem. Es reinigt kĂŒnftig das Regenwasser von der B31, bevor es in die Dreisam fließt. Durch die Arbeiten kommt es zu VerkehrseinschrĂ€nkungen auf der B31 und dem Dreisamuferradweg. Diese verlĂ€ngern sich nun um wenige Tage.

Der Autoverkehr auf der B31 ist aktuell in Fahrtrichtung Osten (stadteinwĂ€rts) auf Höhe der Bohlstraße auf eine Spur verengt. FĂŒr den Radverkehr ist der Dreisamuferradweg FR1 zwischen GĂŒterbahnbrĂŒcke und OchsenbrĂŒcke voll gesperrt. UrsprĂŒnglich sollten diese EinschrĂ€nkungen zum Start der Pfingstferien beendet sein. Wie sich nun herausgestellt hat, sind die Vorarbeiten jedoch aufwĂ€ndiger als gedacht. Zudem wurden Materialtransporte vorgezogen, damit Radfahrende spĂ€ter seltener an der Baustelle halten mĂŒssen.

Die B31 ist daher erst im Laufe des Donnerstags, 4. Juni, wieder zweispurig befahrbar. Die Sperrung des Dreisamuferradweges FR1 zwischen GĂŒterbahn- und OchsenbrĂŒcke wird am Freitag, 5. Juni, wieder aufgehoben. Bis dahin wird der Radverkehr weiterhin ĂŒber die Haslacher Straße umgeleitet. Nach der Sperrung können die Radfahrer dann direkt an der Baustelle vorbeifahren – abgesehen von kurzen Stopps, wenn ein Baustellenfahrzeug den Radweg kreuzt. HierfĂŒr wird eine Ampel eingerichtet.

Die B31 wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgebaut. In manchen Abschnitten fließt das Regenwasser ĂŒber einen Kanal noch direkt in die Dreisam. Die Einleitstelle, an der das Garten- und Tiefbauamt dies nun Ă€ndert, ist schwer zugĂ€nglich. Man kann sie nur ĂŒber den Uferradweg und die dort relativ steile Uferböschung erreichen. Dank des neuen Filtersystems verschmutzen die Abriebe von Reifen und Bremsen, sowie andere Schadstoffe, die mit dem Regenwasser in den Kanal gelangen, den Fluss kĂŒnftig nicht mehr. Im Havariefall hĂ€lt es auch Öle und LeichtflĂŒssigkeiten zurĂŒck. Die neue Anlage filtert das Schmutzwasser von rund 19.000 Quadratmetern Straße.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober an. Zum RĂŒckbau der Baustelleneinrichtung ist wieder eine einspurige VerkehrsfĂŒhrung und Vollsperrung des FR 1 erforderlich. Das Projekt kostet insgesamt rund 2,2 Millionen Euro.

Weitere Informationen ĂŒber aktuelle Baustellen in Freiburg erhalten Sie im Internet ...
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Verschiedenes 
 
 
„FSB 2030 – Mehr Wohnen. Faire Mieten. FĂŒr Freiburg“
Mit großer Mehrheit im Gemeinderat beschlossen:
Bedeutender Schritt fĂŒr kommunale Wohnungspolitik des neuen Jahrzehnts

OB Martin Horn: „Bis 2030 investiert die FSB 700 Mio. Euro in unsere Wohnbauoffensive, errichtet 2500 neue Wohnungen und erhöht damit deutlich den eigenen Wohnungsbestand. Wir fördern die regionale Wirtschaft und schaffen viel attraktiven und bezahlbaren Wohnraum mit diesem Programm.“

Projektleiter Matthias MĂŒller: „Unser innovatives, duales Mietmodell sichert bezahlbare Mieten und hilft einkommensschwachen Haushalten mit dem FSBSozialbonus.“

Am 26.Mai hat der Gemeinderat der Stadt Freiburg mit großer Mehrheit das von OberbĂŒrgermeister Martin Horn eingebrachte Konzept „FSB 2030. Mehr Wohnen. Faire Mieten. FĂŒr Freiburg.“ verabschiedet.

Bezahlbares Wohnen ist ein Schwerpunkt der Stadtpolitik unter OberbĂŒrgermeister Martin Horn. Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) als 100-prozentige stĂ€dtische Wohnungsbaugesellschaft ist hierfĂŒr von großer Bedeutung, denn hier kann die Stadt Freiburg bei aktuellen wohnungspolitischen Herausforderungen aktiv mitgestalten. Das Konzept „FSB 2030. Mehr Wohnen. Faire Mieten. FĂŒr Freiburg.“ umfasst vier Bausteine zu den Themenbereichen Bauen, Mieten, Soziales und Finanzen

OberbĂŒrgermeister Horn zeigte sich sehr erfreut ĂŒber den breiten politischen Konsens: „Mit dem Beschluss zum Konzept FSB 2030 richten wir gemeinsam die stĂ€dtische Mietenpolitik noch sozialer aus und geben den Startschuss fĂŒr eine bedeutende Wohnbauoffensive.“

Mit den BeschlĂŒssen des Gemeinderats verabschiedet sich die stĂ€dtische Mietenpolitik von einem Dogma der 90er-Jahre, die Mieten an den Mietspiegel heranzufĂŒhren. Stattdessen greift ab jetzt ein duales Modell, das eine soziale und faire Mietenpolitik garantiert: Erstens durch dauerhaft preisgĂŒnstige Mieten bei der FSB und zweitens durch eine individuelle UnterstĂŒtzung einkommensschwacher Haushalte.

„Gleichzeitig wollen wir eine Wohnbauoffensive fĂŒr preisgĂŒnstiges Wohnen starten, ohne die gesamtstĂ€dtische Finanzverantwortung aus den Augen zu verlieren. Mit dem Programm stĂ€rken wir intensiv die regionale Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren. Dies ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Signal an unsere regionalen Unternehmen.“ OB Horn betonte, dass das Konzept FSB 2030 progressiv und gleichzeitig wirtschaftlich vertrĂ€glich sei – vor allem aber den Menschen zu Gute kommt. „Die Haushaltsaufwendungen in den kommenden Jahren werden Vermögenswerte schaffen, die fĂŒr die Stadt ein großer Gewinn sind“, so OB Horn.

Baustein Bauen

Im Baustein Bauen wurden die Potentiale der FSB beim Wohnungsbau ermittelt. Auswirkungen auf den Wohnungsbestand, Fragen zur Optimierung von Kosten und Bauzeiten wurde herausgearbeitet und ein Klimapaket mit konkreten Zielsetzungen formuliert.

Aus eigener Kraft konnte die Freiburger Stadtbau bislang maxiaml 150 Wohnungen im Jahr bauen. Der Wohnungsbestand im FSBUnternehmensverbund liegt derzeit bei 9410 Wohnungen. Das VerhÀltnis von Mietwohnungs- und Eigentumswohnungsbau lag zuletzt durchschnittlich bei 60/40.

Die von der Projektgruppe durchgefĂŒhrte Potentialanalyse hat gezeigt, dass die FSB in den nĂ€chsten zehn Jahren 2500 Wohnungen (inklusive Abriss und Sanierung) errichten kann. Dies erhöht den Bestand um rund 1000 Wohnungen. Dabei werden auch Baukosten und Bauzeiten optimiert. Themenfelder wie standardisiertes Bauen, MobilitĂ€tskonzepte, Holzbauweisen und die bauliche Dichte spielen hier eine bedeutende Rolle.

Das Klimapaket zur Wohnbauoffensive setzt auf energieeffiziente Neubauten, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie auf kontinuierliche Umstellung von fossilen auf erneuerbare EnergietrĂ€ger. Bei Realisierung der Wohnbauoffensive wird auf diese Weise der Energieverbrauch in den FSB-Wohnanlagen um 3000 t CO2 / Jahr reduziert.

Baustein Mieten

Der Grundsatz aus den 90er Jahren, die FSB-Mieten an den Mietspiegel heranzufĂŒhren, wird fĂŒr einen neuen, dualen Ansatz aufgegeben. Dabei wird zum einen die FSB-Mietgrenze eingefĂŒhrt, die den Durchschnitt aller FSB-Mieten auf 25 Prozent unter dem stĂ€dtischen durchschnittlichen Mietniveau hĂ€lt. Soweit diese Mietgrenze nicht erreicht ist, bleiben Mieterhöhungen grundsĂ€tzlich zulĂ€ssig. Zum anderen greift bei Haushalten, die fĂŒr ihre Nettokaltmiete mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens aufwenden mĂŒssen, der FSBSozialbonus, mit dem die Mieterhöhung reduziert oder ganz ausgesetzt werden kann.

Dieser duale Ansatz mit einer generellen Mieterhöhungsgrenze und einem individuellen Sozialbonus garantiert faire und soziale Mieten und eine zielgenaue UnterstĂŒtzung von Haushalten. Hierzu fĂŒhrt Matthias MĂŒller, Leiter der Projektgruppe FSB, aus: „Die Analyse der FSBMietenstruktur und des Wohnungsbestandes hat gezeigt, dass rund ein Drittel der Mieten ĂŒber Sozialleistungen finanziert werden. FĂŒr uns stand damit fest, dass wir die Haushalte gezielt unterstĂŒtzen wollen, die keine Leistungen bekommen, aber trotzdem einkommensschwach sind: Der FSB-Sozialbonus ist eine bedarfsorientierte UnterstĂŒtzung und vermeidet eine undifferenzierte Förderung mit der Gießkanne.“ Er fĂŒhrte weiter aus, dass mit diesem Modell die sozialgesetzliche Finanzierungsverantwortung erhalten bleibt: „Damit garantieren wir, dass der kommunale Euro nicht den Bundes-Euro ersetzt.“

Um eine gleichmĂ€ĂŸige und gerechte Anwendung des Sozialbonus zu erreichen, mĂŒssen die jeweiligen Haushalte einen Wohngeldbescheid (Wohngeldbezug ist nicht erforderlich) vorlegen. Mit dem darin festgestellten Einkommen lĂ€sst sich das VerhĂ€ltnis von Einkommen und Miete feststellen. Ist die 30-Prozent-Grenze bei der Miete ĂŒberschritten, werden Mieterinnen und Mieter insoweit von der Mietanpassung ausgenommen.

Baustein Soziales

Neben der Schaffung und Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum nimmt die FSB weitgehende soziale und integrative Aufgaben wahr. Diese Aufgaben werden mit den BeschlĂŒssen des Gemeinderats noch stĂ€rker ausgeweitet, um das soziale Miteinander in den Quartieren zu festigen.

Dabei wird der erfolgreiche Haus- und Integrationsservice der FSB auf alle GebÀude ausgeweitet. Die Aspekte Sauberkeit und Sicherheit haben in der vergangenen Zeit die Situation der nachbarschaftlichen Hausgemeinschaften nachweislich und deutlich verbessert. Stufenweise wird deshalb nun die Zahl der Hausmeister vor Ort erhöht.

Bestehende Kooperationen und Partnerschaften zum Beispiel mit ASF, SeniorenbĂŒro, FQB und dem Studierendenwerk werden ebenfalls ausgeweitet. Erfolgreiche und etablierte soziale Projekte z.B. bei „Konfliktmanagement und Mediation“ oder „Wohnen fĂŒr Hilfe“, Mietschuldnerberatung oder Wohnungstauschkonzept sollen verstĂ€rkt in den Fokus genommen werden.

Weiterhin hat der Gemeinderat die FSB beauftragt, gemeinsam mit dem Behindertenbeirat und der stÀdtischen Behindertenbeauftragten ein Konzept Barrierefreiheit zu erstellen, welches insbesondere einen Kriterienkatalog zur Ausstattung barrierefreier Wohnungen enthalten soll.

Baustein Finanzen

Zur Realisierung der Wohnbauoffensive wird die FSB im Doppelhaushalt 2021/2022 die FSB eine Kapitaleinlage von 5 Millionen Euro erhalten. Weiterhin wird fĂŒr das Haushaltsjahr 2022 eine GrundstĂŒcksĂŒbertragung im Wert von 16,7 Millionen Euro fĂŒr das GrundstĂŒck „MetzgergrĂŒn“ eingestellt. DarĂŒberhinausgehende Finanzierungsoptionen sowie die Stellung von BĂŒrgschaften werden im kommenden Jahr geprĂŒft.

„Der Gemeinderat hat ein zukunftsfĂ€higes und wegweisendes Konzept fĂŒr die stĂ€dtische Wohnbaugesellschaft beschlossen. Das wird finanziell natĂŒrlich ein Kraftakt im Hinblick auf die Mittelbereitstellung durch den stĂ€dtischen Haushalt und das BĂŒrgschaftsvolumen im dreistelligen Millionenbereich. Jedoch entstehen dauerhaft Werte und ich freue mich ĂŒber das Konjunkturprogramm fĂŒr unsere Wirtschaft“, so FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter. OB Horn dankte der Projektgruppe um Matthias MĂŒller sowie der GeschĂ€ftsfĂŒhrung FSB fĂŒr die engagierte Arbeit in den vergangenen Monaten.

Auch die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der FSB, Magdalena Szablewska und Ralf Klausmann, zeigten sich mit den BeschlĂŒssen des Gemeinderats sehr zufrieden. „Die Gesellschafterin hat nun mit aller Entschiedenheit die Weichen fĂŒr die FSB gestellt. Auf dieser Basis schaffen wir mehr bezahlbaren Wohnraum und schĂ€rfen zugleich unser soziales und ökologisches Profil.“
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: BĂŒrgerservicezentrum den Betrieb wieder auf
Weiterhin gilt: Nur mit Termin, nur mit Maske

Das BĂŒrgerservicezentrum (BSZ) im Rathaus im StĂŒhlinger an der Fehrenbachallee nimmt ab Dienstag, 2. Juni, seinen Betrieb wieder auf. Weiterhin gelten die bekannten Schutzvorkehrungen. Besuche vor Ort sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Am Eingang des BSZ findet eine Einlasskontrolle statt.

Da der Betrieb seit Monaten massiv eingeschrĂ€nkt war, besteht ein erheblicher TerminrĂŒckstau. Ihn abzuarbeiten wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Daher werden die Servicezeiten des BSZ vorĂŒbergehend um 5 Stunden pro Woche ausgeweitet. Diese sind:

Montag 7.30 bis 16 Uhr
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 7.30 bis 18 Uhr
Freitag 7.30 bis 13 Uhr
Samstag 8.30 bis 13 Uhr

Ab dem 2. Juni sind Termine wieder online ĂŒber www.freiburg.de und ĂŒber Tel. 201-0 buchbar. Da sich ĂŒber 20.000 TerminwĂŒnsche angestaut haben, kann es mittelfristig zu lĂ€ngeren Wartezeiten auf einen Termin kommen. In der ersten Juniwoche ist mit erheblichem Andrang zu rechnen. Daher bittet das BSZ, anfangs nur in dringenden Angelegenheiten Termine zu vereinbaren.

Auch die BĂŒrgerberatung im Innenstadtrathaus ist ab Dienstag, 2. Juni, zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder persönlich erreichbar.

Der Zutritt zum BĂŒrgerservicezentrum und zur BĂŒrgerberatung ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung erlaubt. Jeder Arbeitsplatz, an dem Kundinnen und Kunden bedient werden, ist mit SchutzwĂ€nden fĂŒr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgestattet.

Das Gemeindesekretariat St. Georgen bleibt noch geschlossen. Bis zu dessen Öffnung werden die Bewohner St. Georgens gebeten, ihre Anliegen im BSZ im Rathaus im StĂŒhlinger bearbeiten zu lassen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BĂŒrgerservicezentrums sind bestrebt, die Anliegen aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zĂŒgig zu bearbeiten. Sie bitten aber um VerstĂ€ndnis, dass wegen des enormen RĂŒckstaus nicht alles sofort erledigt werden kann.
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Verschiedenes 
 
 
Stille Örtchen in Freiburg
WC-Anlage am Augustinerplatz wird bis Ende Juli umgebaut

Der Augustinerplatz zĂ€hlt zu den belebtesten Örtlichkeiten der Stadt. Wer hier ein stilles Örtchen sucht, wurde bisher gegenĂŒber vom Eingang des Museums Natur und Mensch fĂŒndig. Nun wird die öffentliche WC-Anlage am Augustinerplatz allerdings umgebaut und bleibt deshalb in den nĂ€chsten sieben Wochen geschlossen.

Unterhalb der WC-Anlage befinden sich GewerberĂ€ume, die der EigentĂŒmer wieder vermieten möchte. Hierzu muss ein zweiter Fluchtweg geschaffen und die Herrentoilette verlagert werden. DafĂŒr wird ein Zwischengeschoss eingezogen und eine neue Herrentoilette eingerichtet; zudem erhalten die Behindertentoilette und die Damentoilette eine kleine Schönheitssanierung, inkl. neuer Sitze, Waschbecken und TĂŒren.

Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 2. Juni, und dauern voraussichtlich bis zum 23. Juli.

Die Toilette am Augustinerplatz war bisher stark frequentiert, teilweise war Reinigungspersonal bis 1 Uhr nachts vor Ort. Wer jetzt in der Innenstadt nach öffentlichen Toiletten sucht, wird hier fĂŒndig:

in der Turmstraße, gegenĂŒber vom Colombi-Hotel, tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr; in der Bertoldstraße, gegenĂŒber der Buchhandlung Rombach, tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr; am MĂŒnsterplatz tĂ€glich von 6 bis 21 Uhr; am Karlsplatz tĂ€glich von 7 bis 22 Uhr; im Stadtgarten tĂ€glich von 9 bis 22 Uhr.
 
 

Verschiedenes 
 
Grundsteinlegung: Meilenstein fĂŒr nachhaltige Sicherung von PflegeplĂ€tzen
Grundsteinlegung / Foto: Evangelisches Stift Freiburg
 
Grundsteinlegung: Meilenstein fĂŒr nachhaltige Sicherung von PflegeplĂ€tzen
Zusammen mit Leopold Kammerer (Stiftungsratvorsitzender), Stiftspfarrerin Ulrike Oehler, Heimleiterin Isabel Schweier sowie Andreas Kannenberg von weisenburger bau GmbH legte Vorstand Carsten Jacknau am Mittwoch, den 27.05.2020, den Grundstein fĂŒr das neue Pflegeheim Haus Schloßberg II. Stein um Stein wird hier ein neues Pflegeheim im Herzen Freiburgs entstehen. Die blecherne Kapsel, die Andreas Kannenberg von Weisenburger hĂ€lt, dokumentiert den Festakt und dient als Zeitkapsel. GefĂŒllt wurde sie mit einer Urkunde, Informationen zum Bauprojekt sowie Zeitzeugnissen.

Es ist eine symbolische Grundsteinlegung, die am 27.05.2020 auf dem GelĂ€nde des Evangelischen Stift Freiburg stattgefunden hat – coronabedingt im kleinsten Rahmen und mit Schutzmasken. Von den Balkonen der umliegenden GebĂ€ude sowie im Stiftspark konnten die Bewohnerinnen und Bewohner den historischen Moment dennoch mitverfolgen. Musikerin Franziska Jacknau untermalte die Zeremonie mit feierlichen TrompetenklĂ€ngen.

Nach einem geistlichen Impuls von Pfarrerin Ulrike Oehler begrĂŒĂŸte Vorstand Carsten Jacknau die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitenden, bedankte sich bei allen Beteiligten und beleuchtete die historische Komponente der Grundsteinlegung in seiner Ansprache. „Die Vorbereitungen waren von der Coronapandemie geprĂ€gt. Aber mit diesem Festakt kehrt auch ein StĂŒck NormalitĂ€t in unser Leben, was uns allen guttut.“, so Vorstand Carsten Jacknau. Im Anschluss erklĂ€rte auch Heimleiterin Isabel Schweier hoffnungsfroh: „Unseren gemeinschaftlichen Geist werden wir vom BestandsgebĂ€ude mit in den Neubau mitnehmen!“ Andreas Kannenberg von weisenburger bau ist stolz das Zukunftsprojekt zu begleiten. Er hat eine ganz besondere Verbindung zum Evangelischen Stift Freiburg: Beim Bau des Pflegeheimes Haus Schloßberg I war er bereits am Anfang seiner Karriere als Maurer tĂ€tig.

Nachdem Pfarrerin Oehler zusammen mit Vorstand Carsten Jacknau den Segen fĂŒr das Bauprojekt sprachen, stießen alle Beteiligten auf gutes Gelingen an. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Evangelischen Stift Freiburg feierten in entsprechendem Abstand auf den Balkonen mit.

Das neue Haus Schloßberg II wird 71 freundliche und moderne PflegeplĂ€tze in Einzelzimmern bieten und schafft dringend benötigte PflegeplĂ€tze in Freiburg. Im Dachgeschoss entstehen zusĂ€tzlich fĂŒnf attraktive Wohnungen mit Service und Blick auf das MĂŒnster. Der geplante Einzugstermin ist fĂŒr das erste Halbjahr 2022 anberaumt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Der Mundenhof ist ab Samstag wieder mit Pkw erreichbar
Parktickets mĂŒssen fĂŒr alle Tage online vorgebucht werden

Ab Samstag, 30. Mai, kann der Mundenhof auch an Wochenenden und Feiertagen wieder mit dem Pkw angefahren werden. Das Kontingent der ParkplĂ€tze ist aber begrenzt. Parktickets können nur im Voraus online ĂŒber den Ticketdienst Reservix gebucht werden. Sie können ausgedruckt oder aber auf dem Smartphone vorgezeigt werden. Der Buchungslink und weitere ErklĂ€rungen stehen auf www.freiburg.de/mundenhof.

Mit dieser Lösung kann der Mundenhof seinen Besucherinnen und Besuchern einen guten Überblick ĂŒber den zu erwartenden Andrang bieten, da der Stand der noch freien Tages-ParkkapazitĂ€t fast minĂŒtlich aktualisiert wird. Die Ticketpreise fĂŒr Besucher/innen Ă€ndern sich nicht. Inhaber/innen von Jahresparkkarten können wie bisher ohne Online-Vorbuchung parken.

Seit Mittwoch, 6. Mai, hat der Mundenhof mit einer Obergrenze von 2.000 gleichzeitigen Besucher/innen wieder geöffnet. Seither durfte der Mundenhof nur noch wochentags mit dem PKW angefahren werden. An Wochenenden waren die ParkplÀtze nur mit Behindertenparkausweis zugÀnglich.

An den Wochenenden 9./10., 16./17. und 23./24. Mai fanden BesucherzĂ€hlungen statt. Der Obergrenze von 2.000 Personen kam der Mundenhof an diesen sechs Tagen nur ein einziges Mal nahe – und zwar am vergangenen Sonntag, 24. Mai, fĂŒr etwa eine halbe Stunde. Der Ordnungsdienst vor Ort konnte den kurzen Andrang jedoch gut steuern; neue Besucher wurden erst eingelassen, sobald andere Besucher das GelĂ€nde verlassen hatten. GrundsĂ€tzlich reagierte das Publikum verstĂ€ndnisvoll auf die Regulierung. Das höchste Aufkommen wurde sonntags ab 15 Uhr verzeichnet.

An den Werktagen (ohne Eingangskontrolle und ZÀhlung) konnten die Mitarbeitenden des Mundenhofes und der Parkplatzdienst jedoch einen Anstieg der sonst im Vergleich zu Wochenenden eher geringen Auslastung des Tiergeheges beobachten. Da dies vor Corona-Zeiten selten so war, hat es vermutlich auch mit der wochentags möglichen Anfahrt mit dem Pkw zu tun.

Nun besteht die Sorge, dass wochentags in den bevorstehenden Pfingstferien viele Besucher mit dem Pkw kommen und Abstandsregeln auf dem Hof nicht eingehalten werden können. Dann wĂŒrden kurzfristig Einlasskontrollen und -beschrĂ€nkungen nötig, es wĂ€re mit langen Wartezeiten an den EingĂ€ngen und mit Unmut bei den Besuchern zu rechnen.

Diese Situation will die Mundenhof-Leitung vermeiden. Ziel ist es, die KapazitĂ€t von 2.000 Besuchern möglichst gleichmĂ€ĂŸig auszulasten und lange Schlangen vor den EingĂ€ngen zu vermeiden. Deshalb wird nun ein Online-Parkticket-System eingefĂŒhrt.

Wer keine Jahresparkkarte oder Behindertenparkberechtigung besitzt, darf somit bis auf weiteres am Mundenhof an allen Tagen nur mit einem Online-Tagesparkticket parken. Es berechtigt zum Parken an einem bestimmten Tag und ist nicht tageszeitlich beschrĂ€nkt. Termine werden mit zweiwöchigem Vorlauf freigeschaltet. Die Abwicklung erfolgt ĂŒber den Anbieter Reservix, der dem Mundenhof ein maßgeschneidertes Angebot vorgelegt hat.

Ein Tagesparkticket kostet am Wochenende 10 Euro, unter der Woche 5 Euro. Die Tickets werden vom Parkplatzdienst bei der Einfahrt geprĂŒft, gescannt und entwertet. Die Eingangskontrolle wird in den Pfingstferien und an Wochenenden zunĂ€chst beibehalten.

Diese Regelung hat gleich mehrere Vorteile. Der Mundenhof ist mit diesem System gut auf die Pfingstferien vorbereitet, wenn an Wochentagen wegen der Anfahrt mit Pkw mit hohem Andrang zu rechnen ist (bisher besteht keine Möglichkeit zur Steuerung der PkwAnfahrt). Wer auf das Auto angewiesen ist, wird nicht vom Wochenendbesuch ausgeschlossen. Und das Kontingent an OnlineParktickets kann niederschwellig nachgesteuert werden, sobald die KontaktbeschrĂ€nkungen gelockert oder verschĂ€rft werden sollten. Zudem ist fĂŒr die Besucher vor ihrem Besuch des Tiergeheges online einsehbar wie hoch der zu erwartende Andrang ist.

Im ĂŒbrigen weist der Mundenhof nochmals darauf hin, dass leider sĂ€mtliche Veranstaltungen bis Ende August ausfallen. Das gilt auch fĂŒr die nĂ€chsten ursprĂŒnglich geplanten Termine, z.B. die KrĂ€uterfĂŒhrung am kommenden Sonntag.
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Freiburg gestattet mehr Tische und StĂŒhle fĂŒr Freiluftgastronomie
Befristete Erweiterung der Außengastronomie wegen Ausnahmesituation durch Corona-Pandemie:

Verwaltung genehmigt Erweiterung von FlĂ€chen in bislang 40 FĂ€llen – Gemeinderat beschließt Sonderregelung befristet bis 31. Oktober

OB Martin Horn: „Die Gastronomie trĂ€gt viel zur AttraktivitĂ€t und LebensqualitĂ€t unserer Stadt bei. Um ihr in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit unter die Arme zu greifen, haben wir zĂŒgig gehandelt und Erweiterungen bei den FreisitzflĂ€chen genehmigt.“

Wochenlanger Stillstand in Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie haben in Freiburg sichtbare Spuren hinterlassen. Besonders betroffen ist und bleibt die Gastronomie, die nach wie vor starke EinschrĂ€nkungen hinnehmen muss aufgrund von KapazitĂ€tseinschrĂ€nkungen. Am vergangenen Mittwoch hat der Gemeinderat die temporĂ€re Änderung der Sondernutzungsrichtlinien beschlossen, um zeitlich beschrĂ€nkt zusĂ€tzliche FlĂ€chen fĂŒr Tische und StĂŒhle zur Bewirtung zur VerfĂŒgung zu stellen, auch auf ParkplĂ€tzen.

Bei einem Ortstermin am heutigen Freitagabend im Sedanquartier erklĂ€rte OB Martin Horn: „Die Gastronomie trĂ€gt viel zur AttraktivitĂ€t und LebensqualitĂ€t unserer Stadt bei. Jetzt aber sind zahlreiche Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Um ihnen so gut es geht unter die Arme greifen, hat die Verwaltung zĂŒgig gehandelt und Erweiterungen genehmigt.“

Rund 20 AnwohnerparkplĂ€tze (davon 18 fĂŒr zusĂ€tzliche AußensitzflĂ€chen und 2 fĂŒr FahrradparkplĂ€tze) fallen im Sedanquartier fĂŒr die Erweiterung vorĂŒbergehend weg. Dies ist ausschließlich der Ausnahmesituation durch die CoronaPandemie geschuldet. Das Konzept des Garten- und Tiefbauamtes ist mit den Gastronomen und dem BĂŒrgerforum Sedanquartier so abgesprochen.

Der Grundsatz der Sondernutzungsregelungen aber, Rettungswege nicht zu behindern und die Sicherheit von FußgĂ€ngerwegen und die Barrierefreiheit zu beachten, wird dabei selbstverstĂ€ndlich weiterhin GĂŒltigkeit haben. Dazu BĂŒrgermeister Stefan Breiter: „Wir möchten den Gastronomen in dieser schwierigen Zeit unbĂŒrokratisch helfen. Über den breiten politischen Konsens im Gemeinderat hinaus hoffen wir auch auf die SolidaritĂ€t fĂŒr die Wirte in der Stadtgesellschaft insgesamt.“ Und BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: „Wir wollen mir diesem Pilotprojekt fĂŒr mehr FreisitzflĂ€chen Erfahrungen sammeln. Wir bitten alle Anwohnerinnen und Anwohner um VerstĂ€ndnis und die GĂ€ste um RĂŒcksichtnahmen. Ende des Jahres werden wir die Erfahrungen auswerten und prĂŒfen, ob dieser Weg dauerhaft beschritten werden soll.“

Insgesamt hat das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung 40 AntrĂ€ge auf Erweiterungen genehmigt. Weitere 16 AntrĂ€ge sind im Moment in Bearbeitung. Die Gastronomiebetriebe, die AntrĂ€ge gestellt haben, befinden sich hauptsĂ€chlich in der Innenstadt. Die Genehmigungen sind nach dem gestrigen Beschluss im Gemeinderat bis 31.10. befristet.
 
 

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LitfaßsĂ€ulen-Kunst: Plakat-Aktion im Freiburger Stadtraum
Plakat von Ludmilla Bartscht (c) Stadt Freiburg
 
LitfaßsĂ€ulen-Kunst: Plakat-Aktion im Freiburger Stadtraum
In der Stadt bietet sich zur Zeit ein ungewohntes Bild. Da im Moment keine Veranstaltungen stattfinden, hĂ€ngen auch keine Plakate. Die LitfaßsĂ€ulen sind weiß und bieten so jungen Kunstschaffenden viel Raum fĂŒr Fantasie. Sechs Autorinnen und Autoren der Jugend-Schreibwerkstatt des Literaturhauses Freiburg und zwölf Illustratorinnen und Illustratoren des ILLU Freiburg e.V. fĂŒllen ab dem 5. Juni die Leerstellen im Stadtraum. An 15 Standorten ist Plakat-Poesie rund um die Themen Nachhaltigkeit und SolidaritĂ€t zu entdecken.

„Die Corona-Zeit ist auch eine Zeit, um ĂŒber gesellschaftliche Fragen und unsere Gemeinschaft nachzudenken“, sagt Winzer Andreas Dilger von Agrikultur e.V., einer der Ideengeber der Aktion, die vom StadtjubilĂ€um unterstĂŒtzt wird. Entstanden sind großformatige Plakate, die Haikus mit Grafikkunst verbinden, im Zusammenspiel von jungen Freiburger Autorinnen und hiesigen Illustratoren.

„Es ist begeisternd zu sehen, mit welchem Eifer die Jugendlichen unserer Einladung gefolgt sind. Wir freuen uns, dass ihre Perspektiven diesen besonderen Raum bekommen“, so Anna Lee Engel, die die JugendSchreibwerkstatt „Schreibcouch“ des Literaturhauses betreut. „FĂŒr die Gestalterinnen und Gestalter stellt das eine tolle und sportliche Herausforderung dar, denn die Frist von der Textvorgabe bis zum fertigen Entwurf betrug nur vier Tage“, meint Ulrich Birtel vom ILLU Freiburg e.V. „Die Texte treffen auf ganz unterschiedliche gestalterische Handschriften, die sie illustrieren, kommentieren, bereichern“.

Die Standorte der LitfaßsĂ€ulen befinden sich in der Talstraße an der Ecke Falkensteinstraße, Schwarzwaldstraße 28 und 82, Urachstrasse 11, GĂŒnterstalstraße an der Ecke Konradstraße, Goethestraße 56, Lörracher Straße 8, Andreas-Hofer-Straße an der Ecke Innsbrucker Straße, Basler Straße an der Ecke Fichtestraße, Markgrafenstraße 39, Ferdinand-Weiß-Straße an der Ecke Eschholzstraße, Engelbergerstraße 28, Stefan-Meier-Straße 2, Habsburger Straße 74 und ZĂ€hringer Straße 32.

Auf der Homepage von ILLU Freiburg e.V. kann eine Karte mit den Standorten heruntergeladen werden: https://illufreiburg.de/litfass-haikus/

Das Projekt ist eine Kooperation von Agrikultur e.V., dem Literaturhaus Freiburg und ILLU Freiburg e.V., mit UnterstĂŒtzung der Stadt Freiburg und des StadtjubilĂ€ums „Freiburg 2020“.

Weitere Informationen erhÀlt man bei Samuel Dangel, Kulturamt der Stadt Freiburg unter der E-Mail Samuel.Dangel@stadt.freiburg.de oder unter der Telefonnummer Literaturhaus Freiburg: 0761 / 28 99 89

Weitere Informationen ĂŒber die Angebote von
#freiburghÀltzusammen unter www.2020.freiburg.de
facebook.com/2020.freiburg
instagram.com/2020_freiburg
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Veranstaltungen 
 
 
Absage Freiburger Seefest 2020
Das vom 24. Juli bis 26. Juli 2020 geplante Freiburger Seefest im Seepark (frĂŒher „Seenachtsfest“) wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Mit der Absage reagiert die Veranstalterin Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) auf die Rechtsverordnung der Landesregierung ĂŒber infektionsschĂŒtzende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 26. Mai 2020 (in der Fassung vom 27. Mai 2020) sowie auf den Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der LĂ€nder am 15. April 2020. Die Rechtsverordnung der baden-wĂŒrttembergischen Landesregierung untersagt Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bis zum Ablauf des 31. August 2020. Der Beschluss der Bundesregierung untersagt ebenfalls Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020.

„Wir bedauern die Absage des diesjĂ€hrigen Seefestes sehr und möchten Danke sagen an alle Mitwirkenden. FĂŒr uns steht jedoch die Sicherheit und Gesundheit der Austeller und Besucher an erster Stelle“, so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki.

Das nÀchste Seefest findet vom 23. bis 25. Juli 2021 statt.
 
 

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Karlsruhe: Stadtwald bei Erholungssuchenden jetzt besonders gefragt
Neue SitzbĂ€nke fĂŒr den Stadtwald / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Stadtwald bei Erholungssuchenden jetzt besonders gefragt
Forstwirt-Auszubildende bauen neue SitzbÀnke / Wege nicht verlassen

Die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie erschwert oder unterbindet nach wie vor viele gewohnte FreizeitaktivitĂ€ten, weshalb die Karlsruher WĂ€lder als natĂŒrliche Wellness-Oase gefragt sind wie selten zuvor.

Die Forstwirt-Auszubildenden des stĂ€dtischen Forstamts haben nach Abschluss der Pflanzarbeiten daran gearbeitet, zahlreiche Erholungseinrichtungen im Stadtwald fit zu machen. Etliche Tische und BĂ€nke wurden erneuert. "Die Pflege und der Neubau von Erholungseinrichtungen mit Holz aus dem eigenen Stadtwald sind ein wichtiger Ausbildungsinhalt und machen den Auszubildenden zudem sehr viel Spaß" freut sich Ausbildungsleiter Frank Weber darĂŒber, dass beim Training mit dem Werkstoff Holz ein Naturprodukt entsteht, das den Menschen unmittelbar zugute kommt. Auch fĂŒr die Forstwirt-Arbeitsgruppen in den drei Forstrevieren des Stadtwalds gehören der Unterhalt der Waldwege und der Erholungseinrichtungen mit dem Neubau von SitzbĂ€nken zum TagesgeschĂ€ft.

Besonders schön gestaltete BĂ€nke finden sich am Waldspielplatz AffenplĂ€tzle im Oberwald bei den Zoo-Gehegen. Damit erkennbar sei, wer SitzbĂ€nke und Sitzgruppen im Stadtwald herstelle und unterhalte, "bringen wir kĂŒnftig kleine Informationsschilder mit dem Slogan 'Ich bin gemacht aus Holz von hier, ruh‘ Dich aus, die Seele dankt es Dir' an". Damit will Forstamtsleiter Ulrich Kienzler "den Stempel der Forstwirte als Hersteller der Bank aufdrĂŒcken". Sein Fazit: "Erholung im Stadtwald ist auch in Zeiten von Corona ganz einfach möglich. Wichtig ist jedoch, mit RĂŒcksicht auf die Natur, auf den Waldwegen zu bleiben".

zum Bild oben:
Im Grötzinger Bergwald steht eine der von den Forstwirt-Auszubildenden fĂŒr die Waldbesuchenden hergestellte Sitzbank.
Foto: Stadt Karlsruhe
 
 

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Beschicker aus dem Elsass wieder auf Karlsruher WochenmÀrkten
Nach zweimonatiger Pause gibt es wieder französische SpezialitÀten

Nach zweimonatiger Corona-Zwangspause kehren die Beschickerinnen und Beschicker aus dem Elsass wieder zurĂŒck auf die Karlsruher WochenmĂ€rke. Schon seit vergangenem Samstag steht Patrick Bouillac wieder mit französischen SpezialitĂ€ten wie Salami und Senf auf dem Gutenbergplatz. Ab Anfang Juni gibt es ein Wiedersehen mit der BĂ€ckerei La Minzbrueck, die Baguette, Éclaires und weitere Leckereien im Angebot hat. Frische Waren gibt es auch immer mittwochs von 16 bis 20 Uhr beim Abendmarkt auf dem Karlsruher Marktplatz.
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Karlsruhe: Brunnen nur schrittweise in Betrieb
FontÀnenbecken auf dem Friedrichsplatz spudelt wieder

In diesem Jahr werden die Karlsruher Brunnen wegen der Corona-Pandemie in mehreren Stufen angestellt. In einem ersten Schritt wurden im April solche Brunnen in Betrieb genommen, die fĂŒr die Bevölkerung nicht besonders anziehend sind, jedoch Tieren eine wichtige Möglichkeit zur Wasseraufnahme bieten.

Jetzt folgen im nĂ€chsten Schritt auch große Brunnen, wie das FontĂ€nenbecken auf dem Friedrichsplatz. Eine Ausnahme bilden weiterhin Brunnen in der NĂ€he von Kinder- oder WasserspielplĂ€tzen, die zum Spielen animieren. So bleibt beispielsweise der Wassertisch auf dem Kirchplatz St. Stephan bis auf weiteres ohne Wasser.

Verantwortlich fĂŒr die 132 öffentlichen Brunnenanlagen und Wasserspiele im Karlsruher Stadtgebiet ist das Gartenbauamt.
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Karlsruhe: Anmeldung zum GartentrÀume-Wettbewerb verlÀngert
 
Karlsruhe: Anmeldung zum GartentrÀume-Wettbewerb verlÀngert
"BÀume prÀgen RÀume": Bis 15. Juni sind Einreichungen möglich

"BĂ€ume prĂ€gen RĂ€ume" lautet das Motto des diesjĂ€hrigen GartentrĂ€ume-Wettbewerbs. Damit möglichst viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit einem besonders markanten und raumprĂ€genden Baum oder auch mit einer Baumgruppe trotz der Corona-bedingten Neustrukturierung ihres Alltags teilnehmen können, verlĂ€ngert das Gartenbauamt die Anmeldefrist bis zum 15. Juni.

Anmelden können sich neben EigentĂŒmerinnen und EigentĂŒmern auch Mieterinnen und Mieter sowie Firmen, soziale Einrichtungen, Schulen und KindergĂ€rten, sofern sich der Baum beziehungsweise die Baumgruppe auf GrundstĂŒcken befinden, die nicht stĂ€dtisch gepflegt werden. Die Endbewertung der eingereichten BeitrĂ€ge durch eine Fachjury findet voraussichtlich im Juli statt. Im Herbst werden die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger dann bekannt gegeben und im Rahmen einer kleinen Feier ausgezeichnet.

Anmeldungen sind per Email an gartentraeume@gba.karlsruhe.de möglich, ebenso ĂŒber den in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen ausliegenden Flyer. Eine Liste der Verteilerstellen entnehmen Interessierte der Website des Wettbewerbs (www.karlsruhe.de/gruener_wettbewerb). Wichtig ist, dass der Anmeldung ein Foto des Baumes beziehungsweise der Baumgruppe beilegt und die Baumart benannt wird.

zum Bild oben:
BildprÀgender Kleinbaum im Eingangsbereich.
Foto: Stadt Karlsruhe
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Mundenhof: Gras und Möhren machen Eseldame Salome krank
Viele Besucherinnen und Besucher halten sich derzeit nicht an das FĂŒtterungsverbot

Viele Menschen werden am Pfingstwochenende wieder auf dem Mundenhof unterwegs sein, um ErdmĂ€nnchen, Alpakas und Co. zu beobachten. Aus gegebenem Anlass weist die Mundenhof-Leitung nun darauf hin, dass niemand außer dem Mundenhof-Personal die Tiere auf dem GelĂ€nde fĂŒttern darf. In den letzten Wochen hatten sich hĂ€ufig Besucherinnen und Besucher nicht an das FĂŒtterungsverbot gehalten. Viele meinen es gut, schaden mit Gras, Möhren und Brot aber den Tieren, ohne es zu wissen.

Daher betont die Mundenhof-Leitung nun: Alle Tiere bekommen von ihren Pflegern genĂŒgend hochwertiges und artgerechtes Futter. Die Pfleger kennen ihre SchĂŒtzlinge gut und wissen bei jedem Tier, wieviel von welchem Futter sinnvoll ist. So braucht zum Beispiel der Esel Michel weniger Eiweiß als seine Artgenossen, mit denen er sich das Gehege teilt. In der Hauseselgruppe ist deshalb fĂŒr jedes Tier geregelt, wer wie viele Stunden auf die Weide darf. ZusĂ€tzlich erhĂ€lt jedes Tier Futter, das auf sein Alter und seine BedĂŒrfnisse abgestimmt ist. Die Eseldame Salome war krank und durfte deshalb mehrere Wochen kein Gras fressen. Solche Besonderheiten eines jeden Tiers kennen nur die Pfleger.

Wenn Besucherinnen und Besucher den Tieren Futter zustecken, kann das schlimme Folgen haben. Falsches Futter oder zu große Mengen davon können Tiere krank machen. Schon mehreren Tieren wurde das zum VerhĂ€ngnis. Ziegen starben an Kuchenresten oder altem Brot. Sie sind auf karge ErnĂ€hrung ausgelegt, ihr Stoffwechsel kann mit den vielen Kohlenhydraten nicht umgehen. Ein Pferd starb im vergangenen Jahr beinahe an einer Schlundverstopfung. Zwei Wochen spĂ€ter mussten die Pfleger aus demselben Grund wieder den Tierarzt rufen. Der Fruchtzucker in Möhren kann alte Esel krank machen und sie letztendlich das Leben kosten. Immer wieder mĂŒssen die Mitarbeiter des Mundenhofs Tiere einschlĂ€fern lassen.

Besonders wichtig ist dem Mundenhof, die Tiere artgerecht zu zeigen. Jeder soll beobachten können, wie sie sich ungestört und natĂŒrlich verhalten. Werden die Tiere vom Zaun aus gefĂŒttert, wirbelt das die Sozialstruktur in der Gruppe durcheinander. Es kommt zu Streitereien und Futterneid. Dabei können sich die Tiere verletzen. Deshalb gibt es auf dem Mundenhof keine Futterautomaten. Diese wĂŒrden dazu fĂŒhren, dass die Tiere sich unnatĂŒrlich verhalten.

Angriff auf Tierpfleger: Polizei bittet um Hinweise Immer wieder zeigen sich in jĂŒngster Zeit Besucherinnen und Besucher aber uneinsichtig, wenn sie auf das FĂŒtterungsverbot hingewiesen werden. Verbale Auseinandersetzungen sind derzeit an der Tagesordnung. Am Montag (25. Mai) gegen 12.50 Uhr kam es nun erstmals sogar zu einem körperlichen Angriff auf einen Pfleger. Als der Mundenhof-Mitarbeiter vor dem Damwildgehege einen Mann auf das FĂŒtterungsverbot hinwies, stieß dieser ihn vom Fahrrad. Der Mitarbeiter verletzte sich dabei am Ellbogen und am RĂŒcken. Nachdem der Mann ihm noch mit der Faust drohte, fuhr er mit einem Fahrrad mit KinderanhĂ€nger in Richtung Rieselfeld davon.

Der Angreifer war etwa 35-40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, trug grau melierte kĂŒrzere Haare und war von sportlicher Statur. Wer etwas zum Tatgeschehen oder zur IdentitĂ€t des Mannes sagen kann, soll sich beim Polizeiposten Freiburg-Rieselfeld (Tel. 0761/476870-0) melden. Das Revier ist montags bis freitags von 7.30 bis 16 Uhr geöffnet. Zu anderen Zeiten ist das Polizeirevier Freiburg-SĂŒd (Tel. 0761/882-4421) erreichbar.
 
 

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Freiburg: Notbetreuung an Grundschulen auch in den Pfingstferien
Das Kultusministerium des Landes hat vergangene Woche bekannt gegeben, dass die Schulen in den Pfingstferien eine Notbetreuung anbieten können. Ein Rechtsanspruch auf einen Platz bestehe allerdings nicht. Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind gemĂ€ĂŸ des Schreibens der Kultusverwaltung aufgefordert, fĂŒr ihre Schule zu entscheiden, ob und in welchem Umfang sie eine Notbetreuung ermöglichen können.

Die Staatliche Schulverwaltung, die geschĂ€ftsfĂŒhrende Schulleiterin der Grundschulen, die freien TrĂ€ger und das stĂ€dtische Amt fĂŒr Schule und Bildung haben nun eine gemeinsame Lösung fĂŒr eine weitreichende und verlĂ€ssliche Notbetreuung in den Ferien erarbeitet:

In der ersten Pfingstferienwoche bietet die Stadt als SchultrĂ€ger gemeinsam mit den freien TrĂ€gern an den Grundschulen, in denen ursprĂŒnglich eine Ferienbetreuung geplant war, eine ganztĂ€gige kostenpflichtige Notbetreuung an, um die Eltern zu unterstĂŒtzen.

FĂŒr die zweite Ferienwoche entscheiden die Schulleitungen abhĂ€ngig von den Gegebenheiten, ob die LehrkrĂ€fte vor Ort Angebote unterbreiten. Die Eltern erhalten von den Schulen zeitnah weitere Details. Auch die Anmeldungen erfolgen direkt bei den Schulleitungen.

Nach wie vor handelt es sich um ein Angebot der erweiterten Notbetreuung durch den SchultrĂ€ger. Berechtigt zur Teilnahme sind ausschließlich Kinder von Eltern, welche die Kriterien der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes erfĂŒllen.

BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik unterstreicht: „Die bestehende gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort hat sich auch in der Krisensituation bewĂ€hrt. Gemeinsam konnten wir als SchultrĂ€ger eine tragfĂ€hige Lösung entwickeln, um betroffene Familien auch in den Pfingstferien mit Betreuungsangeboten zu entlasten.“
 
 

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GrĂŒnes Licht fĂŒr digitales Kontaktforum
Digitales Kontaktforum fĂŒr genossenschaftliche Initiativen, gemeinschaftliche Wohnprojekte und Baugruppen jetzt auf der Homepage der Stadt Freiburg online

Freiburg, 27.05.2020, Am gestrigen Dienstag hat der Gemeinderat grĂŒnes Licht gegeben, heute ist die Plattform online: Unter www.freiburg.de/wohnprojekte startet heute das digitale Kontaktforum fĂŒr gemeinschaftliches Wohnen. „Ziel des neuen Angebots ist es, Kontakte fĂŒr Projekte und Initiativen fĂŒr gemeinschaftliche Wohnprojekte in Freiburg zu vermitteln,“ erlĂ€utert Sabine Recker, Leiterin des Referats fĂŒr bezahlbares Wohnen. Insbesondere fĂŒr die Entwicklung des neuen Stadtteils Dietenbach und des Baugebiets Kleineschholz sind genossenschaftliche Initiativen oder Baugruppen von großer Bedeutung. Über das Kontaktforum können sich Interessierte vernetzen und ihre Ideen und Projekte austauschen - sei es, um eine Initiative zu grĂŒnden oder um sich einem bereits bestehenden Projekt anzuschließen. Dabei besteht die Möglichkeit, sowohl ein Gesuch, als auch ein Angebot unter Angabe verschiedener Kriterien wie bevorzugter Stadtteil, wichtige Merkmale der Projekte, aktueller Sachstand der Planung / Umsetzung etc. auf der Plattform einzustellen.

DarĂŒber hinaus besteht auch die Option, den Newsletter ĂŒber aktuelle Fortschritte und anstehende Veranstaltungen rund um den neuen Stadtteil Dietenbach zu abonnieren und perspektivisch auch ĂŒber das neue Quartier Kleineschholz. Das digitale Forum ist ab heute auf der Seite www.freiburg.de/wohnprojekte zu finden.
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Hackathon Freiburg 2020 und seine Gewinner
Von Mexiko bis Norwegen: Der Hackathon Freiburg 2020 war zum ersten Mal digital und international

Die Gewinner bei „Smart & Digital Health“ heißen Lea, Konzept Digitale Rehabilitation, App Alois und Team MedQuest

Der Hackathon Freiburg, der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfand, ist ein besonderes Team-Event, bei dem das gemeinsame Entwickeln von innovativen Ideen und Lösungen fĂŒr herausfordernde Themen im Mittelpunkt steht. Gleichzeitig trĂ€gt er dazu bei, die Unternehmen der Region SĂŒdbaden bei der digitalen Transformation zu stĂ€rken.

Der Hackathon 2020 fand nun vom 22 bis 24. Mai unter der Schirmherrschaft von OberbĂŒrgermeister Martin Horn statt. Mit seinem Augenmerk auf „Smart & Digital Health“ traf er nicht nur den Nerv der Zeit – Stichwort Covid-19 und die damit verbundenen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung. Er brachte auch neue Ideen und spannende AnsĂ€tze ein – in einer Region, fĂŒr die das Gesundheitswesen mit ĂŒber 40.000 Arbeitnehmern und nehmerinnen ein zentraler Wirtschaftsfaktor ist.

UrsprĂŒnglich als Vor-Ort-Event im Carl-Schurz-Haus geplant, haben die Veranstalter wegen der Coronakrise kurzerhand einen OnlineHackathon gestaltet. Inspiriert wurden sie vom großen #WirvsVirusHackathon der Bundesregierung, UnterstĂŒtzung kam vom Chaos Computer Club Freiburg.

So entstanden in nur 48 Stunden in 12 internationalen Teams beeindruckende, vielfĂ€ltige Konzepte, Apps und Programme. Das Teilnehmerfeld bestand aus einer bunten Mischung von Personen mit verschiedenen HintergrĂŒnden, Professionen und Kompetenzen. Viele Teams setzten sich interdisziplinĂ€r aus Entwicklern, Branchenspezialisten, Kreativen und anderen zusammen, so dass nicht nur Code geschrieben, sondern umfassende Konzepte entwickelt werden konnten. Das Event wurde besonders bereichert durch Teilnehmende aus aller Welt, von Mexiko bis Norwegen.

Die drei Gewinnerteams konnten sich ĂŒber Geldpreise jeweils in Höhe von 1.000 Euro freuen. Mit Lea wurde ein digitaler Gesundheitsassistent geschaffen, der durch hilfreiche Funktionen den Menschen aktiv in die Gesundheitsvorsorge einbezieht. Mit dem Konzept Digitale Rehabilitation wurde ein spielerisches, logopĂ€disches Training fĂŒr Schlaganfallpatienten entworfen. Die App Alois dient als Anlaufstelle und UnterstĂŒtzung bei der digitalen Behandlung von Depression. Den von BZ.medien gestifteten Sonderpreis im Wert von 1.000 Euro gewann das Team MedQuest mit einer Lösung zur beschleunigten Diagnose durch Einbinden von Medizinstudierenden. Die Sieger wurden gekĂŒrt von Manfred Neufang (BZ.medien), Prof. Jirka Dell'Oro-Friedl (HS Furtwangen), Nicole Battenfeld (Techniker Krankenkasse) und Peter Neske (Pfizer).

Dem Hackathon-Wochenende ging ein Workshop mit Branchenvertretern voraus, in denen die Herausforderungen diskutiert und Perspektiven aufgedeckt wurden. Auf deren Grundlage entwarfen die Hackathon-Teilnehmer/innen dann von Freitagabend bis Sonntagabend ihre digitalen Lösungen. Danach geht es in einer dritten Etappe darum, ein tragfĂ€higes GeschĂ€ftsmodell zu gestalten, damit der entworfene Prototyp zum marktreifen Produkt entwickelt werden kann. Hierbei wird BadenCampus die Gewinner des Hackathons nun mit dem Format des Start-up Lab unterstĂŒtzen.

Veranstalter des Hackathons 2020 waren bwcon, Carl-Schurz-Haus, DIGIHUB SĂŒdbaden, digital.freiburg sowie die Hochschulen Furtwangen und Offenburg. Das Event konnte durch die freundliche UnterstĂŒtzung der GE Healthcare, der Techniker Krankenkasse, Pfizer, BZ.medien, highQ und kultwerk realisiert werden. Auch die UnterstĂŒtzung durch die Kooperationspartner BadenCampus, FWTM, Foundersclub Freiburg und dem Landkreis BreisgauHochschwarzwald trug zum Gelingen des Events bei.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldungen gibt es online ...
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Neu erschienen im JubilĂ€umsjahr: Das „russische“ Freiburg
 
Neu erschienen im JubilĂ€umsjahr: Das „russische“ Freiburg
Ein Sachbuch von Elisabeth Cheauré

PĂŒnktlich zum 900. Geburtstag der Stadt Freiburg hat der Rombach Verlag ein umfangreich bebildertes Sachbuch herausgebracht, das unter dem Titel „Das russische Freiburg“ nahezu sĂ€mtliche Ereignisse und Menschen, die Freiburg mit Russland historisch und kulturell verbindet, prĂ€sentiert. Vieles davon ist in Vergessenheit geraten und wird mit diesem Buch in Erinnerung gerufen. UrsprĂŒnglich war fĂŒr Mitte Mai eine BuchprĂ€sentation geplant, die wegen der Corona-Krise nun leider entfallen musste. FĂŒr den Herbst sind aber Lesungen und thematische StadtrundgĂ€nge geplant.

Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach: „Das Buch von Frau CheaurĂ© ist ein wunderbarer Beitrag zum 900-jĂ€hrigen StadtjubilĂ€um. Der Einfluss der russischen Kultur ist bis heute im Freiburger Kulturleben spĂŒrbar: Die Russischen Kulturtage, Ur- und ErstauffĂŒhrungen im Stadttheater und der russische Chor sind nur einige wenige Beispiele, die von diesem reichen kulturellen Erbe zeugen.“

Das Buch enthĂ€lt einen Stadtplan mit Legende, die auf die jeweiligen Kapitel verweist, so können die Leser den Spuren russischer Kultur durch Freiburg folgen. Die Spuren fĂŒhren in die Stadtteile GĂŒnterstal, Herdern, Ebnet, StĂŒhlinger und Wiehre, aber auch zum MĂŒnster, ins Colombischlössle, auf Friedhöfe, zu UniversitĂ€t und Hochschulen, in die Freiburger Museen, Theater und KonzertsĂ€le.

Die Autorin Elisabeth CheaurĂ© ist Professorin fĂŒr Slavische Philologie und Gender Studies an der Albert-LudwigsUniversitĂ€t Freiburg, Initiatorin des „Zwetajewa-Zentrums fĂŒr russische Kultur an der UniversitĂ€t Freiburg e.V.“, das gemeinsam von UniversitĂ€t und Stadt finanziert wird.

Elisabeth Cheauré
Das „russische“ Freiburg
Menschen – Orte – Spuren
Mit GastbeitrÀgen von Marie-Luise Bott, Heiko Haumann
Peter Kalchthaler, Natalia Barannikova und Karin Mourik
464 S., zahlr. Abb., Hardcover mit SU, 34,– €
ISBN 978-3-7930-5188-6 Rombach Verlag 2020
 
 

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NABU: Corona könnte ElektromobilitĂ€t erheblich zurĂŒckwerfen
KrĂŒger: Den Krisen-Neustart fĂŒr MobilitĂ€tswende nutzen

Berlin, 26.02.2020 – Corona könnte die Aussichten fĂŒr den Verkauf von Elektrofahrzeugen deutlich verschlechtern, warnt eine aktuelle Studie von Transport & Environment, dem europĂ€ischen MobilitĂ€ts-Dachverband des NABU. Demnach hatte der Absatz von Elektroautos dank der EU-Grenzwerte fĂŒr den C02-Ausstoß von Pkw vor der Krise zuletzt stark zugenommen und lag im ersten Quartal bei einem Anteil von 7% aller Neufahrzeuge. Zeitgleich erhöhten die europĂ€ischen Hersteller im vergangenen Jahr auch ihre Investitionen in ProduktionskapazitĂ€ten fĂŒr Elektroautos und Batteriefertigung: 19-mal mehr im Vergleich zum Vorjahr und 3,5 mal mehr als in China. Insgesamt seien 60 Milliarden Euro in den Ausbau von ElektromobilitĂ€t in Europa investiert worden, davon allein 40 Milliarden in Deutschland. Die Verkaufszahlen in Europa seien im letzten Quartal des Jahres 2019 europaweit um 80% gestiegen. Nun entscheidet sich, ob die Auswirkungen der Pandemie den aufstrebenden Markt fĂŒr batterieelektrische Antriebe wieder abschwĂ€cht oder ob zielgerichtete Konjunkturmaßnahmen diesen Umwelt- und Ressourcenschonenden Trend noch unterstĂŒtzen können.

Dazu NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger: "Die Corona-Krise hat uns gelehrt, dass wir uns besser auf Krisen vorbereiten mĂŒssen. Die Pandemie stellt uns vor riesige Herausforderungen, sie bietet uns aber gleichzeitig die einmalige Chance, eine bessere Zukunft fĂŒr uns alle zu gestalten. Wir fordern deshalb die Bundesregierung dazu auf, gerade jetzt in zukunftsweisende ElektromobilitĂ€t zu investieren. Wenn wir jetzt nicht die Weichen fĂŒr emissionsfreie Fahrzeuge stellen, dann schĂŒtzen wir eine alte Technologie zulasten des Klimas und der zukĂŒnftigen Generationen. KaufprĂ€mien auch fĂŒr Verbrennungsmotoren, wie die Bundesregierung sie aktuell plant, können deshalb nicht die Antwort sein. Im Gegenteil: Sie wĂŒrgen den Markt fĂŒr E-Autos ab und untergraben so die Anstrengungen, den Übergang hin zu einer zukunftsfĂ€higen Industrie zu bewĂ€ltigen. Die MobilitĂ€tswende ist ein wesentlicher Faktor fĂŒr eine krisensichere Zukunft.“
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FĂŒr Frauen: Webinar "Virtuell arbeiten"
Karlsruhe: Reihe der Kontaktstelle Frau und Beruf startet im Juni

Die Bedeutung von Medien- und Kommunikationskompetenzen ist aktuell durch die Corona-Pandemie wieder deutlich geworden. Passend dazu bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe ab Juni eine speziell auf Frauen zugeschnittene Webinarreihe an, die sich um "Virtuelles Arbeiten" dreht.

Das Webinar bietet die Möglichkeit, sich zu qualifizieren, dazu zu lernen und anschließend virtuell und "online" zusammenarbeiten, fĂŒhren, lehren und organisieren zu können. Es findet in einer vertraulichen, lösungsorientierten AtmosphĂ€re statt und richtet sich an Frauen, die einen Überblick ĂŒber Kommunikationsmedien und –tools und deren Nutzen sowie ĂŒber die Grundlagen von Blended Learning erhalten wollen sowie mehr ĂŒber Charakteristika traditioneller und virtueller Teams und deren Herausforderungen erfahren möchten.

Drei Nachmittage im Juni und Juli
Die Webinare finden an drei Nachmittagen jeweils von 16 bis 17.30 Uhr statt. Start ist am 9. Juni mit dem Thema "Online kommunizieren und zusammenarbeiten", am 16. Juni folgt "Online lernen und lehren", am 7. Juli schließt die Reihe mit dem Thema "Online fĂŒhren und Projekte managen". DurchgefĂŒhrt werden die Webinare von der Moderatorin Gesa KrĂ€mer, www.consilia-cct.com.

AusfĂŒhrliche Infos gibt es auch im Flyer auf www.frauundberuf-karlsruhe.de. Der Teilnahmebeitrag fĂŒr die Webinarreihe, die nur komplett gebucht werden kann, betrĂ€gt 120 Euro. Die Teilnehmerinnenzahl ist auf zehn begrenzt. Anmeldung ab sofort unter info@frauundberuf-karlsruhe.de.
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Mittel mit Omega-3-FettsĂ€uren: ÜberflĂŒssig
Kapseln mit Omega-3-FettsĂ€uren sind ĂŒberflĂŒssig. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem ï»żTest von 20 NahrungsergĂ€nzungsmitteln und 3 Medikamenten mit Fischöl, Algenöl oder Leinöl. „Einen Grund, solche Mittel zu nehmen, gibt es nicht“, heißt es in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test.

Gutachter haben fĂŒr die Stiftung Warentest medizinische Studien nach dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand sowie Unterlagen der Anbieter ausgewertet. Sie berĂŒcksichtigten auch Veröffentlichungen von Fachgesellschaften, der EuropĂ€ischen Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit Efsa, der europĂ€ischen Arzneimittelagentur Ema und von nationalen Behörden, zudem auch Rechtsvorschriften. Die Gutachter kommen zu dem Schluss, dass die geprĂŒften NahrungsergĂ€nzungsmittel zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen ĂŒberflĂŒssig sind: Der Nutzen ist nicht ausreichend belegt. Das gilt fĂŒr Gesunde wie fĂŒr Risikopatienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten. Auch fĂŒr andere Einsatzgebiete wie der Vorbeugung von Demenz oder altersbedingten Augenkrankheiten fanden die Gutachter keine ausreichenden Belege.

Die Kosten der NahrungsergĂ€nzungsmittel reichen von tĂ€glich 5 bis zu 90 Cent. Die Medikamente sind teilweise noch teurer. Doch selbst ohne Fisch lĂ€sst sich der Bedarf an Omega-3-FettsĂ€uren decken. Raps- und Leinöl oder WalnĂŒsse genĂŒgen. Laut deutscher Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung sind Menschen hierzulande hinlĂ€nglich mit pflanzlichen Omega-3-FettsĂ€uren versorgt.

Der Test Mittel mit Omega-3-FettsĂ€uren findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter ï»żwww.test.de/omega3.
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Freiburg: Jetzt Kreditkartenzahlung in Straßenbahnen möglich
An den Fahrscheinautomaten in den Straßenbahnen der Freiburger Verkehrs AG kann man sein Ticket jetzt auch mit Kreditkarten ((MasterCard, VISA und deren beiden Debit-Varianten Maestro und VPay) bezahlen. Sofern die Karte dafĂŒr eingerichtet ist, ist damit auch die berĂŒhrungslose Zahlung möglich.

In jeder Straßenbahn befinden sich jeweils zwei Automaten.
 
 

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Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe: Gondolettas starten in die Saison
Gondoletta-Fahrt ĂŒber Stadtgarten- & Schwanensee / Foto: Timo Deible/Zoo Klrh
 
Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe: Gondolettas starten in die Saison
Die meisten TierhÀuser ab Freitag geöffnet / Weiterhin nur Online-Verkauf von Tickets

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ist es ab Freitag, 29. Mai, wieder möglich, die meisten TierhĂ€user zu besuchen. Auch die beliebten Gondolettas auf Stadtgarten- und Schwanensee gehen dann in Betrieb, allerdings vorerst nur fĂŒr Jahreskarten-Plus-Inhaber, bei denen die Gondoletta-Nutzung inklusive ist, – und nur mit Selbsteinstieg. Die Zahl der Besucher bleibt weiterhin auf 2.000 beschrĂ€nkt, die sich gleichzeitig in der Anlage aufhalten dĂŒrfen. Der Verkauf von Tagestickets ist ausschließlich ĂŒber den Online-Shop unter https://zoo-karlsruhe.ticketfritz.de/ möglich.

Ausweitung des Angebots

"Die bisherigen Erfahrungen seit der Wiedereröffnung sind sehr gut, wir freuen uns, dass sich fast alle Besucher respektvoll verhalten und die Abstandsregeln beachten. Es ist schön zu sehen, wie die Menschen ihren Besuch bei uns genießen", freut sich Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt: "So ist es uns jetzt möglich, die Angebote fĂŒr unsere GĂ€ste auszuweiten."

Giraffen- und Raubtierhaus sind gut zu belĂŒften und bekommen eine Einbahnstraßenregelung fĂŒr die Besucher. Da dies bei DickhĂ€uter- und Affenhaus beides nicht möglich ist, bleiben diese vorerst aus SicherheitsgrĂŒnden geschlossen. Das Exotenhaus dagegen wird geöffnet. Dort wird per Einlasskontrolle darauf geachtet, dass nicht zu viele Menschen auf einmal in das grĂ¶ĂŸte der TierhĂ€user strömen.

Weiter Registrierungspflicht fĂŒr Zoo-GĂ€ste

Es besteht weiterhin die Registrierungspflicht fĂŒr ZoogĂ€ste als Auflage des Landes. Diese muss mit einer Reservierung verbunden werden. Um Buchungen zu vermeiden, die spĂ€ter nicht genutzt werden, wird fĂŒr die Reservierungen eine SchutzgebĂŒhr von jeweils einem Euro erhoben. Diesen erhalten die Besucher gegen Vorlage ihres Onlinetickets (ReservierungsbestĂ€tigung) direkt am Einlass zurĂŒck. Ab Freitag gelten wieder die regulĂ€ren Eintrittspreise.

FĂŒr die Besuche im Zoologischen Garten können tĂ€glich jeweils drei ZeitrĂ€ume gebucht werden. Entweder von 9 bis 12, von 12 bis 15 oder von 15 bis 18 Uhr stehen Reservierungsmöglichkeiten zur VerfĂŒgung. Innerhalb dieser ZeitrĂ€ume muss die Anlage betreten werden. Der Aufenthalt im Zoologischen Stadtgarten ist dann jeweils bis Einbruch der Dunkelheit möglich. Dabei ist es egal, wann der Zoo betreten wurde.

Tagestickets nur im Online-Shop

Tagestickets gibt es nur im Online-Shop, da eine Registrierung an den Kassen nicht umsetzbar ist, wenn gleichzeitig Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Reservierungen und Tickets können entweder selbst ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert und am Einlass vorgezeigt werden. Im Online-Shop gibt es zudem Jahreskarten, diese werden nach der Beantragung produziert und mit der Post verschickt. Im Online-Shop ist das Bezahlen mit Giropay (EC-Karte) Visa oder Mastercard möglich. Auch das VerlÀngern der Jahreskarte ist nur online möglich.

Telefonischer Buchungsservice fĂŒr Jahreskartenbesitzer

FĂŒr Jahreskartenbesitzer, die fĂŒr die kommenden Tage reservieren möchten, wurde unter 0 72 1/1 33 68 17 tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr ein telefonischer Service eingerichtet. Dort kann der Buchungswunsch hinterlegt werden. Dieser Service ist immer nur fĂŒr die Folgetage möglich. Die Aufnahme der Reservierungen muss manuell erfolgen. Daher ist dann beim Besuch nur der Eingang SĂŒd (Bahnhof) nutzbar.

Im Einlassbereich, an den Kassen, vor und in den TierhĂ€usern ist wie beim Einkauf in einem GeschĂ€ft das Tragen einer sogenannten "Alltagsmaske" Pflicht. Zudem gelten die allgemeinen Abstandsregelungen sowohl am Eingang als auch in der gesamten Anlage. Weiterhin mĂŒssen sich die Besucher aus SicherheitsgrĂŒnden auf EinschrĂ€nkungen einstellen. Kommentierte TierfĂŒtterungen gibt es ebenso wenig wie FĂŒhrungen. An sehr gut besuchten Punkten, an denen die Menschen sonst gerne in grĂ¶ĂŸerer Anzahl verweilen, wurden Besucherleitsysteme eingerichtet – etwa am Außengehege der Flusspferde oder im Japangarten.

Die Australienanlage ist ab Freitag ebenfalls wieder geöffnet, die beliebte Oldtimer-Bahn fĂŒr Kinder hat den Betrieb bereits jetzt aufgenommen. Die SpielplĂ€tze sind geöffnet, es wird aber an die Eigenverantwortung der Eltern appelliert, auf AbstĂ€nde und Hygiene-Regeln bei ihren Kindern zu achten. Die Gastronomen im Zoo haben geöffnet.

zum Bild oben:
Über Stadtgarten- und Schwanensee in den Gondolettas fahren, das geht fĂŒr Jahreskarten-Plus-Inhaber ab Freitag wieder.
Foto: Timo Deible/Zoo Karlsruhe
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Vollwertig Essen - Tipps fĂŒr eine gesunde ErnĂ€hrung
Das Ziel einer vollwertigen ErnĂ€hrung ist eine ausgeglichene Energiebilanz mit einer optimalen NĂ€hrstoffzufuhr. HierfĂŒr ist nicht nur die Lebensmittelauswahl, sondern auch die Menge entscheidend. Wie der Einstieg in eine vollwertige ErnĂ€hrung gelingen kann und wie ein tĂ€glicher Energiebedarf von 1600 bis 2400 kcal gedeckt wird, zeigen wir Ihnen im ErnĂ€hrungstipp ...
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Veranstaltungen 
 
 
Messewirtschaft in Zeiten von Corona
Messegesellschaften in Baden-WĂŒrttemberg formulieren VorschlĂ€ge zur Wiederaufnahme der GeschĂ€ftstĂ€tigkeit an die Landesregierung

In einem erstmalig gemeinsamen Schreiben vom 22. Mai 2020 wenden sich die Messegesellschaften Messe Freiburg, Messe Stuttgart, die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH, die Messe Friedrichshafen sowie die Hinte Messen und Ausstellungs GmbH an den baden-wĂŒrttembergischen MinisterprĂ€sidenten Winfried Kretschmann sowie an die Ministerin fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut und den Minister fĂŒr Soziales und Integration, Manfred Lucha. Darin formulieren die Messegesellschaften VorschlĂ€ge zur Wiederaufnahme der GeschĂ€ftstĂ€tigkeiten der baden-wĂŒrttembergischen Messewirtschaft wĂ€hrend der Zeit der Pandemie. Dies hatten die an der letzten GesprĂ€chsrunde der Messe-, Event-, Gastronomie- und Hotelbranche vertretenen Messegesellschaften mit Ministerin Hoffmeister-Kraut zugesagt. Die VorschlĂ€ge beinhalten allgemeine sowie spezifische Maßnahmen zu Gastronomie/Catering, der flexiblen rĂ€umlichen Planung von Veranstaltungen, Information und Kontrolle auf dem MessegelĂ€nde sowie zu Registrierung, Einlass und Abstandsregeln.

Der aufgrund der Corona-Pandemie erforderliche „shut-down“ hat seine Wirkung glĂŒcklicherweise nicht verfehlt. Dies erlaubt nun die vorsichtige Öffnung der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens. FĂŒr das Wiederanlaufen der Wirtschaft, die sich aktuell in einer Rezession von historischer Dimension befindet, können Messen als effiziente und sichere Marktplattformen eine wichtige Rolle spielen. Dazu möchte auch die Messewirtschaft in Baden-WĂŒrttemberg ihren Beitrag leisten, der insbesondere fĂŒr die mittelstĂ€ndisch geprĂ€gte Wirtschaftsstruktur von essentieller Bedeutung ist.

Die in dem Schreiben an die baden-wĂŒrttembergische Landesregierung vorgeschlagenen Maßnahmen beinhalten allgemeine Maßnahmen, wie die Ausstattung des MessegelĂ€ndes mit ausreichenden Desinfektionsspendern, die Einhaltung von MindestabstĂ€nden in AbhĂ€ngigkeit zur Quadratmeterzahl des VeranstaltungsgelĂ€ndes und die kontinuierliche Be- und EntlĂŒftung von Messehallen und KonferenzrĂ€umen sowie spezifischere Maßnahmen, beispielsweise bei der Bewirtung fĂŒr Veranstaltungen: Beim Catering sollen die jeweils gĂŒltigen branchenspezifischen Regelungen fĂŒr die Gastronomie eingehalten und das gastronomische Angebot durch die Bereitstellung von Außenbereichen und To-Go-Angeboten entzerrt werden. Um die Besucherfrequenz zu entzerren, sollen diese gleichmĂ€ĂŸig verteilt sowie Kreuzungspunkte vermieden und die Besucher mit Wegen durch das GelĂ€nde gefĂŒhrt werden. FĂŒr ausreichende Information aller Messeteilnehmer, Aussteller wie Besucher und alle weiteren Beteiligten, sollen diese außerdem bereits im Vorfeld der Veranstaltung ĂŒber die Hygiene- und Schutzmaßnahmen informiert werden. Plakate, Flyer sowie Lautsprecherdurchsagen sollen den Informationsfluss auf dem MessegelĂ€nde gewĂ€hrleisten. Beim Thema Schutz und Hygiene empfehlen die Messegesellschaften, speziell geschultes Personal vor Ort unterstĂŒtzen zu lassen. Der Eintritt auf das MessegelĂ€nde soll weitestgehend kontaktlos/digitalisiert erfolgen, die Bildung von Warteschlagen durch den Einsatz von Zusatzlenkungen und Abstandsmarkierungen vermieden werden. Außerdem könnten Besuchertickets im Bedarfsfall mit zeitlicher Zuordnung ausgegeben werden. Alle auf dem VeranstaltungsgelĂ€nde anwesenden Personen sollen außerdem verpflichtend eine (Online-)Registrierung vornehmen. Dadurch wĂ€re eine RĂŒckverfolgung aller Beteiligten im Bedarfsfall sichergestellt, so die Messegesellschaften in ihrem Schreiben an die Landesregierung.

„Die einzigartige Aktion der fĂŒhrenden Messeveranstalter im Land zeigt die Notwendigkeit, dass auch fĂŒr die Messen ab September eine Planbarkeit vorgegeben wird – ob fĂŒr Fach- oder Publikumsmessen. Die Veranstalter sind sich ihrer Verantwortung bewusst, wie man an den einzelnen vorgeschlagenen Maßnahmen sehen kann", so FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Daniel Strowitzki.

Aufgrund der langen Vorlaufzeiten ist es fĂŒr die gesamte Messebranche wichtig, dass baldmöglichst die Rahmenparameter definiert werden, mit denen in Baden-WĂŒrttemberg eine sichere Wiederaufnahme des Messebetriebs möglich wird. Ab September stehen viele wichtige Messen auf dem Kalender, zu denen die Aussteller eine Planungsgrundlage benötigen.
 
 



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