Prolixletter
Sonntag, 27. November 2022
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Veranstaltungen 
 
Freiburg: Tag des Gedenkens an die Opfer des Holodomor in der Ukraine
 
Freiburg: Tag des Gedenkens an die Opfer des Holodomor in der Ukraine
Am Samstag, 26. November, ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Holodomor in der Ukraine. Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Freiburg e. V. hat ein Veranstaltungsprogramm vorbereitet, zu dem alle herzlich eingeladen sind:

⏩ um 15:00 Uhr laden wir Sie ein, den Film "Holodomor-Bittere Ernte" (Originaltitel: Bitter Harvest) zu sehen. Der Film des kanadischen Regisseurs ukrainischer Herkunft George Mendeluk erzĂ€hlt von den Schrecken, die sich 1932-1933 in der Ukraine ereigneten. Die VorfĂŒhrung findet in der UniversitĂ€t Freiburg, GebĂ€ude 1, Raum 1010, statt.

⏩ Im Anschluss an die VorfĂŒhrung findet eine Diskussion mit Geschichten ĂŒber den Holodomor statt.

⏩ um 18:00 Uhr werden wir auf dem Platz der alten Synagoge gemeinsam Kerzen anzĂŒnden und der unschuldigen ukrainischen Hungertoten gedenken. Ein gemeinsames Gebet ist geplant.

Der Holodomor ist eine kĂŒnstlich herbeigefĂŒhrte Hungersnot in der Ukraine, die Millionen von Ukrainern das Leben kostete... Jedes Jahr am vierten Samstag im November gedenken wir der Opfer des Holodomor. Die Ukrainer zĂŒnden eine Kerze auf der Fensterbank an und gedenken der Opfer des Völkermords mit einer Schweigeminute.

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Informationen auf dem Weihnachtsmarkt Freiburg

Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft e. V. stellt sich am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Dezember 2022, sowie am Sonntag, 18. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt Freiburg vor. Neben Informationen werden vor Ort auch einige Produkte aus der Ukraine verkauft. PrÀsent ist der Verein am Samstag von 10 Uhr bis 20.30 Uhr, Sonntag 11.30 Uhr bis 19.30 Uhr.

Mehr Informationen zur Arbeit auch im Internet
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Verschiedenes 
 
 
Abfallvermeidung: Freiburg arbeitet an Zero-Waste-Konzept
BĂŒrgerbeteiligung wird großgeschrieben: Workshops im Januar suchen Ideen fĂŒr Freiburg

Unternehmen sollen eingebunden werden

Freiburg ist Spitzenreiter beim Thema MĂŒlltrennung, doch pro Kopf erzeugt jede BĂŒrgerin und jeder BĂŒrger Jahr fĂŒr Jahr immer noch 113 Kilo Restabfall und SperrmĂŒll. Verglichen mit dem bundesweiten Durchschnitt von 194 Kilo zwar ein Spitzenwert – aber da geht noch mehr. Deshalb wird jetzt einem Zero-Waste-Konzept zur Abfallvermeidung auf den Weg gebracht. Mit diesem Konzept soll daran gearbeitet werden, dass MĂŒll gar nicht erst entsteht. Damit das funktionieren kann, sollen die Freiburgerinnen und Freiburger schon frĂŒh mit ins Boot geholt werden, BĂŒrgerbeteiligung wird bei diesem wichtigen Umweltthema großgeschrieben. Ende Januar soll ein Workshop dazu stattfinden, die Anmeldung dafĂŒr lĂ€uft ab jetzt (siehe Infos unten). Außerdem können die Menschen der Stadt ihre Ideen ĂŒber die Beteiligungsplattform mitmachen.freiburg.de einbringen. Auch Unternehmen sollen eng eingebunden werden.

Entwickelt wird das Konzept von der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Es ist ein notwendiger Prozess, um endliche Ressourcen zu schonen. Denn dafĂŒr muss dem Thema Abfallvermeidung ein höherer Stellenwert beigemessen werden als das derzeit der Fall ist. Zwar gibt es bereits Gesetze fĂŒr den Bereich. Weniger PlastiktĂŒten im Einzelhandel etwa, das Verbot von Plastiktrinkhalmen und die Pflicht auch Mehrweggeschirr in der Gastronomie (fĂŒr to-go-Angebote) vorzuhalten sind Schritte in die richtige Richtung. Aber Freiburg will weiter gehen.

Dazu muss beispielsweise auch das eigene Konsumverhalten neu gedacht und das Ziel, AbfĂ€lle zu vermeiden aktiv gelebt werden. Ist eine Neuanschaffung sinnvoll und notwendig? Muss ein alter Tisch wirklich ersetzt werden oder kann das Holz abgeschliffen und neu lackiert werden? Brauche ich das neueste Smartphone und wenn ja, kann das alte Telefon weitergegeben werden? HĂ€ufig werden brauchbare GegenstĂ€nde entsorgt, obwohl sie intakt sind oder mit wenig Aufwand repariert werden könnten – in der Konsequenz steigen auch die Abfallmengen.

Um Abfallmengen zu reduzieren, braucht es nicht nur die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. Auch Produktions- und Dienstleistungsunternehmen können Gebrauchtwaren anbieten, ihre Produktion ressourcenschonender gestalten und nachhaltige Rohstoffe einsetzen. An diesem Punkt setzt das Zero-Waste-Konzept der Stadt Freiburg an.

Workshops suchen passgenaue Ideen fĂŒr Freiburg

Mit einem Zero-Waste-Konzept folgt Freiburg anderen StĂ€dten wie MĂŒnchen, Kiel oder Köln. Besonders wichtig dabei ist die Beteiligung der Menschen und Unternehmen der Stadt. Sie sind zur Mitgestaltung aufgerufen: Bei einem vierstĂŒndigen Workshop geht es darum, gemeinsam VorschlĂ€ge zur Abfallvermeidung zu diskutieren, die in das Konzept einfließen können. Gesucht werden Ideen, die die Wiederverwendung fördern, AbfĂ€lle reduzieren oder Recycling stĂ€rken. Wenn der Gemeinderat das Konzept beschlossen hat, sollen die Ziele bei Zero-Waste-Projekten und durch die UnterstĂŒtzung von Akteurinnen und Akteuren in Freiburg in die Tat umgesetzt werden.

Die ASF und die Stadtverwaltung Freiburg laden alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, Unternehmen, Initiativen und weitere Akteurinnen und Akteure dazu ein, das Zero-Waste-Konzept mit kreativen, auf Freiburg zugeschnittenen Ideen mitzugestalten.

Die rund vierstĂŒndigen Workshops sollen am 18. und am 19. Januar stattfinden (je einer fĂŒr BĂŒrger und fĂŒr Unternehmen). Sie bietet die Chance zur Beteiligung und Mitgestaltung zukĂŒnftiger Abfallvermeidungsmaßnahmen. Anmeldung zum Workshop ist von heute an bis zum 21. Dezember ĂŒber das stĂ€dtische Beteiligungsportal mitmachen.freiburg.de möglich. Ab dem 10. Januar gibt es ĂŒber diese Plattform die Möglichkeit, Ideen und VorschlĂ€ge einzubringen. So werden auch die Menschen gehört, die nicht an dem Workshop teilnehmen können.
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Verschiedenes 
 
Neu in der Sportstadt Freiburg: Sportboxen
Sportboxen (c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Neu in der Sportstadt Freiburg: Sportboxen
Im Seepark und im Quartier Gutleutmatten stehen ab sofort zwei Sportboxen

Sportbox – nie gehört? Da wird sich fĂŒr die breitensportbegeisterte Community in Freiburg bald Ă€ndern. Denn die Sportstadt Freiburg besitzt seit heute ihre ersten beiden Sportboxen. Sie stehen im Seepark (neben dem Amphitheater) und im Quartier Gutleutmatten (GrĂŒnanlage zwischen Magdalena-Gerber-Straße und Dorfbach) – und sind jederzeit fĂŒr alle Interessierten verfĂŒgbar.

Die Idee ist neu und erschließt sich von selbst. Jede Box enthĂ€lt eine Vielzahl von Utensilien, mit denen man alleine, zu zweit oder in Gruppen Sport treiben kann. Das reicht vom Fußball, Volleyball, Spikeball, Springseil, Speed-Badminton bis zu Indiaca und Frisbee. Auch ein Blinden-Fußball ist enthalten. In Deutschland stehen bereits 68, in den Niederlanden 6, in der Schweiz 18 Sportboxen. In allen drei LĂ€ndern sind fĂŒr dieses Jahr noch weitere geplant.

Der Anfangs-Aufwand fĂŒr Nutzende ist minimal. Sie mĂŒssen sich in der App „SportBox-app and move“ registrieren, deren Herunterladen einmalig 0,50 Euro kostet. Die Nutzung der Sportbox und der GerĂ€te, die sie enthĂ€lt, ist dann kostenlos – und zwar deutschlandweit.

SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter meint: „Mit diesen Sportboxen fördern wir den informellen Sport, die GrĂŒnflĂ€chen können noch besser fĂŒr Sport und Bewegung genutzt werden. Ich selber bin gespannt, wie diese Sportboxen angenommen werden und habe mich von dem einfachen Handling ĂŒberzeugen lassen.“

Beide Sportboxen wurden von der Stadt Freiburg gekauft. Das kostet 40.000 Euro, inklusive der zweijĂ€hrigen GebĂŒhr fĂŒr die Nutzung der Plattform. Ab 2024 werden dann jĂ€hrliche Kosten von rund 2.000 Euro fĂ€llig. FĂŒr Ersatzbeschaffungen muss die Stadt sorgen. Die Boxen sind frei einsehbar, ihre RĂŒckseiten können mit Werbung versehen werden. Interessierte können sich beim Sportreferat melden.

Sportboxen sind imposante Erscheinungen, mit Außenmaßen von 137 cm Breite, 84 cm Tiefe und 125 cm Höhe. Samt Solarpanel erreichen sie eine Gesamthöhe von 135 cm und ein Leergewicht von 730 kg. Der monolithisch gegossene Korpus aus Betonwerkstein schließt mit einem EdelstahltĂŒrrahmen ab. Die pflegeleichte OberflĂ€che ist aus gewaschenem Sichtbeton in perlgrau.

Die TĂŒren sind aus Stahl, verzinkt und werden im Duplexverfahren nach EN 1090 pulverbeschichtet. Die Farbbeschichtung von verzinktem Stahl ist ein besonders hochwertiges Schutzsystem und sorgt fĂŒr eine hohe Licht- und WitterungsbestĂ€ndigkeit sowie eine besondere Stoß- und Kratzfestigkeit. Das bedeutet doppelten Korrosionsschutz mit deutlich lĂ€ngerer Haltbarkeit und Lebensdauer. Durch den Einsatz lösemittelfreier Pulver ist dies auch eine ausgesprochen umweltfreundliche Art der Farbgestaltung.

Die Schubladen haben eine hohe Tragkraft, sind aus verzinktem Stahl hergestellt und gegen unbeabsichtigtes Ausziehen gesichert. Leistungsstarke Teleskop-AuszĂŒge sorgen fĂŒr die leichtgĂ€ngige FĂŒhrung der Schubladen und folgen ergonomischen Anforderungen. Um unterschiedliche FachgrĂ¶ĂŸen einrichten zu können, verfĂŒgt die Stauraumschublade ĂŒber ein verstellbares System. Zur Innenausstattung gehören ein Technikfach, drei breite Schubladen (110 cm lang, 59 cm breit, 59 cm hoch), eine schmale Lastschublade (70 cm lang, 59 cm breit, 25 cm hoch) und ein USB-Anschluss. Das Schließsystem wird per SportBox-App gesteuert.

Ein speziell entwickeltes Sicherheitssystem schĂŒtzt den Innenraum und das Equipment vor Diebstahl und Vandalismus. Dank des integrierten Kamerasystems können BeschĂ€digungen oder Diebstahl auf die Verursacher zurĂŒckgefĂŒhrt werden. Das Sicherungssystem wurde in Kooperation mit dem Fraunhofer IIS-Institut entwickelt.

Die mit einem Plexiglas geschĂŒtzte Solarzelle bietet selbst an trĂŒben Wintertagen genug Ertrag zum Betrieb des Schließsystems. Da die Kanten des Plexiglases im Außenbereich besonderen Belastungen ausgesetzt sind, werden sie (wie auch die Solarzelle selbst) durch die umlaufende Einfassung aus Edelstahl zuverlĂ€ssig geschĂŒtzt.

Das gesamte elektrische System ist durch das integrierte Solarpanel (Nennleistung max. 100 Watt, Systemspannung 12 Volt) stromautark konzipiert und mit ausreichend Reserven kalkuliert, um auch bei langanhaltenden Schlechtwetterperioden, etwa im Winter, zuverlĂ€ssig Strom zur VerfĂŒgung zu stellen.

zum Bild oben:
Sport-BĂŒrgermeister Stefan Breiter (links) und Michael Thoma vom Sportreferat mit der neuen Sportbox im Seepark.
Quelle: Patrick Seeger, Stadt Freiburg.
 
 

Verschiedenes 
 
Kinderroller
Belastungstest © Stiftung Warentest
 
Kinderroller
Von gut bis mangelhaft – nicht jedes Modell bietet sicheren Fahrspaß

Einen Fuß aufs Brett und mit dem anderen Schwung holen – Kindertretroller bereiten Kids viel Spaß. Die Stiftung Warentest hat insgesamt 16 Modelle verglichen, und zwar elf fĂŒr Schulkinder und fĂŒnf fĂŒr die Kleineren ab zwei Jahren. Sieben Scooter schneiden dabei gut ab, ein Roller fĂŒr kleine Kinder erweist sich als wackelig, zwei fĂŒr Schulkinder fallen wegen Schadstoffbelastung durch.

Ein gutes Gesamturteil erhielten vier Tretroller fĂŒr Schulkinder und drei Modelle fĂŒr die Kleineren. 20 GrundschĂŒler und sieben Kinder im Kita-Alter halfen der Stiftung Warentest dabei, die Fahreigenschaften der Roller zu prĂŒfen. Dazu wurden zwei Test-Parcours gebaut, in denen die Roller fĂŒr die GrĂ¶ĂŸeren auch Bordsteine, Rasen und Sandwege meistern mussten. Der Fahrspaß mit den zwei- oder dreirĂ€drigen GefĂ€hrten kann Eltern zwischen 48,50 und 130 Euro kosten.

Zwei Roller fĂŒr Schulkinder fallen wegen Schadstoffen mit einem Mangelhaft durch. Im Griff des My Hood wiesen die Tester eine höhere Menge an kurzkettigen Chlorparaffinen nach, als der EU-Grenzwert zulĂ€sst. Beim Globber fanden sie im Trittbrettbelag eine höhere Menge des kritischen PAK Benzo(ghi)perylen, als das GS-Zeichen fĂŒr Kinderprodukte erlaubt.

Ein Roller fĂŒr Kinder ab zwei Jahren, der Decathlon Oxelo B1 500, ließ sich schlecht lenken und erwies sich im Test-Parcours als so wackelig, dass einige der kleinen Probanden umkippten. Das Modell kassiert ein Ausreichend.

Der Test „Kindertretroller“ findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test oder online unter www.test.de/kindertretroller.
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Veranstaltungen 
 
 
Veranstaltungen und Versammlungen in der Freiburger Innenstadt
Weihnachtsmarkt beginnt

Seit gestern Abend, 17. November, wird der Freiburger Weihnachtsmarkt mit ganz besonderer Stimmung die Menschen aus nah und fern in die Innenstadt locken. Zahlreiche StĂ€nde, DĂŒfte und KlĂ€nge zaubern eine vorweihnachtliche AtmosphĂ€re. Bis zum 23. Dezember ist der Weihnachtsmarkt tĂ€glich von 10 bis 20.30 Uhr geöffnet; sonntags von 11.30 Uhr bis 19.30 Uhr. Am Totensonntag (20. November) pausiert der Weihnachtsmarkt.

FĂŒr Samstag, 19. November, sind folgende Versammlungen in der Innenstadt angemeldet:

Um 14 Uhr beginnt auf dem Augustinerplatz erneut eine Kundgebung zu der Situation der Menschenrechte im Iran. Geplant ist ein Aufzug, der ĂŒber Salzstraße – Herrenstraße – Auf der Zinnen – Kaiser-Joseph-Straße – Salzstraße zurĂŒck zum Augustinerplatz fĂŒhrt.

Zudem findet zwischen 14.40 und 17 Uhr vom Platz der Alten Synagoge aus wiederum ein demonstrativer Aufzug mit dem Motto „FĂŒr Freiheit, Menschlichkeit und Vernunft“ statt. Die Route des Aufzugs fĂŒhrt ĂŒber Sedanstraße – Wilhelmstraße – Bismarckallee – Eisenbahnstraße – Rotteckring – Friedrichring – Kaiser-Joseph-Straße – Salzstraße – Augustinerplatz – Gerberau – Kaiser-Joseph-Straße – und Bertoldstraße wieder zum Platz der Alten Synagoge.

Durch die beiden AufzĂŒge kann es entlang der Strecke zu kurzzeitigen Unterbrechungen des Stadtbahnverkehr und des Individualverkehrs kommen.

Von 10 bis 13 Uhr möchte eine Gruppierung auf dem Platz der Alten Synagoge auf Menschenrechtsverletzungen im Zuge der Herren-Fußballweltmeisterschaft in Katar aufmerksam machen.

Von 11 bis 15 Uhr findet am Bertoldsbrunnen eine Mahnwache fĂŒr Frieden und AbrĂŒstung statt.

Am Sonntag, 20. November, findet von 15 bis 19 Uhr auf dem Augustinerplatz eine Versammlung zum Tag der Erinnerung an ermordete Trans*Personen statt.

Außer den genannten Versammlungen könnten noch weitere, auch kurzfristig angemeldete Kundgebungen und Demonstrationen hinzukommen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Smartwatches: Gute Uhren ab 140 Euro
Eine gute Smartwatch muss kein Vermögen kosten. Sehr gute Fitnessfunktionen gibt es schon fĂŒr rund 140 Euro, einen Testsieger in Sachen Kommunikation fĂŒr 340 Euro. Das zeigt der Smartwatch-Test der Stiftung Warentest.

Bestnoten fĂŒr Kommunikation und weitere Funktionen erhalten die Uhren von Apple. Telefonieren, Nachrichten beantworten, Musik steuern – bei derlei Aufgaben liegen Apple-Uhren an der Spitze. Bei den Fitnessfunktionen liegt allerdings ein anderer Anbieter vorn: Garmin. Zwei seiner getesteten Uhren liefern sehr gute Puls-, Schritt- und Streckenmesswerte.

Das ist keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. FĂŒnf Uhren liegen bei der Pulsmessung öfter ziemlich daneben. Bei den Streckenmessungen sind zwei Uhren nur ausreichend.

Große Unterschiede gibt es auch bei der LeistungsfĂ€higkeit der Akkus. So hĂ€lt eine Akkuladung der Apple Watch Series 8 im Normalbetrieb nur 58 Stunden durch. Akkusieger Amazfit schafft dagegen fast das zehnfache: 523 Stunden.

Bei den DatenschutzerklĂ€rungen patzen alle Uhren im Test: Kein einziger Anbieter erfĂŒllt die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung.

Der Test Smartwatches findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/smartwatches.
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Verschiedenes 
 
Buch:  Alles ĂŒber Bitcoin, Ethereum und Co.
 
Buch: Alles ĂŒber Bitcoin, Ethereum und Co.
Mehr Wissen ĂŒber KryptowĂ€hrungen

Geld nur digital, ohne Scheine? Vielen klingt das zu sehr nach „Des Kaisers neue Kleider“. Andere sind geflasht und glauben, Bitcoin könnte global ein harter Vermögenswert werden. An Kryptowerten scheiden sich die Geister. Zeit fĂŒr eine nĂŒchterne Einordnung, so die Stiftung Warentest. Heute erscheint ihr neuer Ratgeber: Alles ĂŒber Bitcoin, Ethereum und Co.

Die Idee ist faszinierend: ein dezentrales Finanzsystem, das weltweit allen Menschen offensteht. Aber sprechen ein hoher Energiebedarf, BetrugsfÀlle, GeldwÀsche et cetera nicht dagegen?

Die Expertinnen und Experten von Finanztest klĂ€ren auf und beantworten die zentralen Fragen: Wie funktionieren Bitcoin und Ethereum? Könnte es interessant sein, etwas Geld in Bitcoin & Co. zu stecken? Wie geht man dabei geschickt vor und was ist wichtig zu beachten? Wie verwahre ich Kryptowerte? Was muss ich in punkto Sicherheit beachten? Welche Risiken gehe ich ein, wenn ich Kryptowerte erwerbe? Muss ich Gewinne versteuern – und kann ich Verluste verrechnen?

Das Autorenteam erlĂ€utert außerdem Themen wie Energieverbrauch, KriminalitĂ€t und die Frage, was KryptowĂ€hrungen ĂŒberhaupt wert sein könnten. Auch die Blockchain-Technologie wird detailliert erklĂ€rt und Leserinnen und Leser erhalten einen kurzen Überblick ĂŒber die wichtigsten Kryptowerte. Sie erfahren, wofĂŒr die verschiedenen Kryptotoken genutzt werden und was es mit Smart Contracts, Non-fungible Token (NFT) und weiteren Neuerungen auf sich hat. Denn die Welt der Kryptowerte ist nicht starr: Zu etablierten Werten wie Bitcoin & Ethereum kommen stĂ€ndig weitere hinzu.

Das Buch ist nicht nur eine BasislektĂŒre fĂŒr Krypto-Interessierte, sondern auch fĂŒr Kritiker und all jene, die der jungen Technologie mit Neugier begegnen und mehr erfahren wollen.

Zu den Autoren:

Prof. Dr. Philipp Sandner ist Experte fĂŒr die Blockchain-Technologien und Kryptowerte wie Bitcoin und Ethereum. Er hat das Frankfurt School Blockchain Center (FSBC) gegrĂŒndet.

Antonie Klotz schreibt als freie Finanzjournalistin und Ratgeberautorin ĂŒber Themen rund um die Geldanlage und ist stets neuen Trends auf der Spur. Seit 2014 lebt und arbeitet sie im Silicon Valley.

Brigitte Wallstabe-Watermann ist Diplom-Volkswirtin und Diplom-Journalistin und arbeitet als freie Finanzjournalistin und Autorin fĂŒr renommierte, bundesweit bekannte Wirtschaftsmedien.

Das Buch Alles ĂŒber Bitcoin, Ethereum und Co. hat 160 Seiten, kostet 22,90 Euro und ist ab dem 15. November im Handel erhĂ€ltlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/bitcoin-ethereum.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Der neue amtliche Stadtplan 2022/23 ist erschienen
Der neue amtliche Stadtplan fĂŒr die Stadt Freiburg ist ab sofort fĂŒr 5 Euro im örtlichen Handel erhĂ€ltlich. Das stĂ€dtische Vermessungsamt hat die Ausgabe 2022/23 neu aufgelegt, farblich ĂŒberarbeitet und moderner gestaltet. Zuletzt war er 2019 aktualisiert worden. BĂŒrgermeister Stefan Breiter betont: „Auch im digitalen Zeitalter ist ein klassischer Stadtplan fĂŒr viele Touristen und Interessierte ein wichtiger Begleiter, um sich zu orientieren und unsere sehenswĂŒrdige und liebenswerte Stadt zu erkunden.“

Der amtliche Stadtplan verfĂŒgt ĂŒber ein Verzeichnis aller offiziell benannten Straßen, Wege, BrĂŒcken und Stege in Freiburg. Er entspricht weiterhin dem Maßstab 1:15.000, beinhaltet auch wieder einen detaillierten Innenstadtplan (Maßstab 1:7.500) und eine Karte fĂŒr den Bereich des Schauinslands (Maßstab 1:25.000).

Der Plan ist an folgenden Verkaufsstellen erhĂ€ltlich: Tourist-Information und BĂŒrgerberatung im Innenstadtrathaus (Rathausplatz 2-4), BĂŒrgerservice im Rathaus im StĂŒhlinger (Fehrenbachallee 12), Servicestelle des Vermessungsamtes (Berliner Allee 1), in den Ortsverwaltungen und auch im Freiburger Buchhandel.

Auf Anfrage ist der Stadtplan auch in ungefalteter Form (plano, 5 Euro) oder laminiert (35 Euro) erhÀltlich. Hierzu und zu weiteren kartographischen Daten und PlÀnen informiert das Vermessungsamt (Tel. 0761/201-4207, geodatenvertrieb@stadt.freiburg.de). Bestellungen können hier direkt aufgegeben werden.

Trotz grĂ¶ĂŸter Sorgfalt lĂ€sst sich nicht garantieren, dass alle Daten richtig und vollstĂ€ndig sind. Daher nimmt das Vermessungsamt gerne Anregungen, Fehlermitteilungen, Kritik und Lob entgegen, um den Stadtplan weiter zu verbessern und an die aktuellen BedĂŒrfnisse anzupassen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Musik: Sistanaglia
Sistanagila (c) Klunkerkranich Blau
 
Musik: Sistanaglia
Do 24.11. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker von Sistanaglia suchen mit ihrem Projekt den Dialog. Sie bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die unterschiedlichen Melodien und Motive, neu arrangiert mit EinflĂŒssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metal, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz Neues entstehen lĂ€sst und eine BrĂŒcke zwischen zwei Welten baut.

MIT
Yuval Halpern – Komponist/Gesang
Jawad Salkhordeh – Persische Perkussion
Hemad Mansouri – Gitarre
Avi Albers Ben Chamo – Kontrabass
Omri Abramov – Saxophon

Eintritt: 20,00€ / 17,00 €
 
 

Verschiedenes 
 
 
Groß-Thema Sportachse-Ost und Nachnutzung Dreisamstadion
Stadt möchte Mietvertrag mit dem Sportclub bis zum Juni 2033 verlÀngern und weitere Entwicklung der Sportachse fördern

SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter: „Jetzt geht es darum, die vorhandenen FlĂ€chen optimaler zu nutzen, um eine grĂ¶ĂŸere Öffnung fĂŒr den Breitensport zu ermöglichen“

Das MietverhĂ€ltnis zwischen der Stadt Freiburg und dem Sportclub Freiburg (SCF) fĂŒr das Dreisamstadion an der Schwarzwaldstraße soll um zehn Jahre verlĂ€ngert werden, mit einseitiger VerlĂ€ngerungsoption fĂŒr den SCF um maximal zwei Mal fĂŒnf Jahre. Diese Linie schlĂ€gt die Stadtverwaltung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung am 6. Dezember vor. Zugleich ist der Mietvertrag ein Baustein im Groß-Thema Sportachse-Ost, wie SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter hervorhebt:

„Die sportliche Weiterentwicklung im Freiburger Osten hat ein sehr großes Potential fĂŒr die dort angesiedelten Institutionen und Vereine. Mit der Nachnutzung des Dreisamstadions legen wir einen großen Baustein fĂŒr das Areal der Sportachse. Die bereits beschlossene Umsetzung des Vorhabens „FT-Sportparks“ und die Perspektive fĂŒr die Weiterentwicklung beim PTSV Jahn mit dem Konzept „Jahn 2032“ sind weitere entscheidende Bausteine. Jetzt geht es darum, die vorhandenen FlĂ€chen noch optimaler zu nutzen, um den großen Bedarfen gerecht zu werden und eine grĂ¶ĂŸere Öffnung des ganzen Areals fĂŒr die Öffentlichkeit und den Breitensport zu ermöglichen.“

Breiter betont, dass sich die Sportachse Ost, auch dank finanzieller UnterstĂŒtzung der Stadt fĂŒr die Vorhaben der FT von 1844, weiterentwickeln und zu weiteren Sportangeboten fĂŒhren werde. „Hier haben wir ein einmaliges und zu erhaltendes Sport- und Bewegungsband fĂŒr die Freiburger Bevölkerung. Das Dreisamstadion ist ein Teil davon, hat aber aufgrund seiner Funktion als SpielstĂ€tte fĂŒr den Profisport eine Sonderfunktion.“ Durch Vertrag vom 23.02.2011 und drei NachtragsvertrĂ€ge hatte die Stadt „ihr“ Stadion bis zum 30. Juni 2023 an den SC vermietet. Nun soll das langfristig geschehen, damit der SC dort seine Frauen- und MĂ€dchenfußballmannschaften und die Abteilung „Gesellschaftliches Engagement“ (GE) weiterentwickeln kann.

Seit der Eröffnung des Europa-Park-Stadions im Oktober 2021 finden Training und Spiele der ersten Herrenmannschaft am neuen Standort statt. Die Mannschaften Frauen I und Herren II trainieren und spielen dagegen im Dreisamstadion. Nach Abschluss eines langfristigen Mietvertrags sollen auch die MĂ€dchenteams des SCF, die aktuell bei Blau-Weiß Wiehre trainieren, an die Dreisam ziehen.

Neben dem SCF hatten auch die umliegenden Breitensportvereine Bedarfe fĂŒr die Nutzung von TrainingsflĂ€chen auf dem GelĂ€nde des Dreisamstadions angemeldet. Dazu fanden GesprĂ€che mit der Stadt und dem SCF statt. Grundlage der kĂŒnftigen Nutzungsabsichten fĂŒr das Dreisamstadion ist das Nachnutzungskonzept des SC Freiburg vom Februar 2022; demnach will der SCF das Areal insbesondere fĂŒr die Frauen- und MĂ€dchenabteilung, das GE und den Aufbau eines Kinder- und Jugendkompetenzzentrums nutzen, das auch dem Breitensport, dem Ausbau der „Sport-Quartiere Freiburg“ und der Sportstadt Freiburg zu Gute kommt. Ziel ist, dass alle Kinder gleichermaßen Zugang zu Sport- und Bewegungsangeboten haben.

Zudem plant der SCF den RĂŒckbau der Freianlagen, den Neubau eines Kunstrasenplatzes samt Rasenheizung und Flutlichtanlage, die Neuanlage eines Naturrasenplatzes samt Flutlicht, den Umbau der OsttribĂŒne zur ParkflĂ€che und den Umbau der Kabinen und NachwuchsrĂ€ume. Das Investitionsvolumen liegt nach Berechnung des SCF bei 6,5 Millionen Euro; dafĂŒr wird er keine stĂ€dtischen ZuschĂŒsse beantragen.

Vorbehaltlich der Genehmigung durch den Gemeinderat umfasst der neue Mietvertrag alle bisher an den SCF vermieteten FlĂ€chen und wird ĂŒber zehn Jahre fest geschlossen. Danach erhĂ€lt der SCF eingeschrĂ€nkt einseitig das Recht auf zwei Optionen jeweils mit einer VerlĂ€ngerung um fĂŒnf Jahre auf insgesamt 15 bzw. 20 Jahre. Die Stadt kann die Optionen aber bei stĂ€dtebaulichem Bedarf versagen, wenn eine konkretisierte Planung (z.B. Rahmenplan) vorliegt und sie den ErsatzflĂ€chenbedarf des SCF berĂŒcksichtigt. Sobald sie die FlĂ€chen in Anspruch nimmt, mĂŒsste die Stadt den SCF fĂŒr die aufzugebenden, von ihm geschaffenen Sportanlagen entschĂ€digen.

Je nach der weiteren Entwicklung im Frauen- und MĂ€dchenfußball sollen zwischen dem SCF, dem PTSV Jahn und der FT von 1844 jĂ€hrlich GesprĂ€che ĂŒber eine Nutzung von TrainingsflĂ€chen des Dreisamstadions durch den Breitensport stattfinden. Die letzte Entscheidung liegt beim SCF. Eine Festlegung ĂŒber mehrere Jahre ist aufgrund der nicht absehbaren Entwicklungen im Frauenfußball und der geplanten Investitionen nicht möglich.

In den vergangenen Monaten fanden mehrere GesprĂ€che zwischen Sportdezernat, dem SCF und den Breitensportvereinen statt. Sie ergaben, dass eine Vereinbarung mit verbindlichen Trainingszeiten fĂŒr PTSV und FT nicht mit dem Betriebskonzept des SCF in Einklang zu bringen wĂ€re. Die Vereine haben die Verwaltung darĂŒber informiert, dass diese Regelung zu keiner Entlastung hinsichtlich der angemeldeten Bedarfe fĂŒhre. Da PTSV und FT keine Zusage fĂŒr definierte Nutzungszeiten erhielten noch Planungssicherheit fĂŒr die Zukunft hĂ€tten, sei davon auszugehen, dass dies ihre nachhaltige Entwicklung bei Outdoor-Sportarten behindere. Im Gegensatz zum SCF halten PTSV und FT es fĂŒr möglich, nach dem RĂŒckbau der NordtribĂŒhne an ihrer Stelle eine weitere TrainingsflĂ€che zu schaffen. Alle drei Vereine sind sich einig, dass auch die bessere Nutzung bisher nicht vollumfĂ€nglich genutzter SportflĂ€chen an der Sportachse Ost oder der Bau eines zusĂ€tzlichen Trainingsplatzes nördlich der Dreisam die schwierige Situation lösen wĂŒrden. Auch die stĂ€rkere Nutzung des Ökosportplatzes der UniversitĂ€t könnte Entlastung bringen.

Der Mietzins betrĂ€gt fĂŒr den Gesamtkomplex Stadion (TribĂŒnen, VerwaltungsgebĂ€ude, Spielfeld, einschließlich TV Compound, unmittelbare ZugangsflĂ€chen) 6 Prozent aus einem Bodenwert von 155 Euro pro Quadratmeter. FĂŒr unbebaute TrainingsflĂ€chen und BegleitflĂ€chen wird der regelmĂ€ĂŸige Bodenwert fĂŒr SportflĂ€chen von 16,50 Euro/qm mit einer Verzinsung von ebenfalls 6% angesetzt, und zwar unabhĂ€ngig von der Art der Nutzung (Amateur, Profi, GE). Anders als wenn Amateurvereine SportflĂ€chen nutzen, erhĂ€lt der SCF keine ZuschĂŒsse fĂŒr die Miete. Angesetzt wird der ĂŒbliche Zinssatz von 6% fĂŒr GewerbeflĂ€chen, nicht der reduzierte Zinssatz von 4% fĂŒr SportflĂ€chen. Damit wird der SCF jĂ€hrlich insgesamt 255.000 bis 265.000 Euro (netto) Miete entrichten.

Nach Ende des Mietvertrages gehen die durch den SCF neu zu errichtenden Anlagen in das Eigentum der Stadt Freiburg ĂŒber. FĂŒr ihre EntschĂ€digung bei Auslaufen des Vertrages wird ein 20jĂ€hriger einheitlicher Abschreibungszeitraum zugrunde gelegt. Nach 20 Jahren gelten die Anlagen als abgeschrieben. Der SCF verpflichtet sich, die Anlagen binnen fĂŒnf Jahren zu realisieren.

Die Stadt behĂ€lt sich, mit Blick auf die Planungen zur Sportachse Ost, ein SonderkĂŒndigungsrecht (wĂ€hrend der Laufzeit des Mietvertrages) fĂŒr die OsttribĂŒne und deren RĂŒckbau vor. SCF und Stadt streben eine bestmögliche Ausnutzung der DĂ€cher zum Betrieb von PV-Anlagen an, ggf. auch als Repowering (Erneuerung) der bestehenden Anlage auf der SĂŒdtribĂŒne.

Das Namensrecht soll wie beim bisherigen Mietvertrag beim SCF liegen. Es unterliegt dem Zustimmungsvorbehalt durch den Gemeinderat. Sollte der SCF durch die Vermarktung des Namensrechts Einnahmen generieren, sollen sie in die Förderung des Breitensports und den Bereich GE fließen. Eine Änderung des Namens „Dreisamstadion“ ist vom SCF derzeit nicht beabsichtigt.

In ihrer Vorlage fĂŒr den Gemeinderat empfiehlt die Verwaltung die Fortsetzung des MietverhĂ€ltnisses Dreisamstadion mit dem SCF, um den Frauenfußball und die Nachwuchsarbeit im MĂ€dchenfußball maßgeblich zu stĂ€rken – zugleich sollen die anerkennenswerten Interessen der benachbarten Breitensportvereine im Rahmen der Sportachse Ost fortentwickelt werden.

Die Sportachse Ost ist ein einmaliges Sport- und Bewegungsband, dessen GelĂ€nde seit vielen Jahrzehnten von den dort ansĂ€ssigen Vereinen, der SportuniversitĂ€t, dem OlympiastĂŒtzpunkt und dem SĂŒdbadischen Fußballverband gestaltet wird. Die Stadt Freiburg will diesen einmaligen Bewegungsraum erhalten und optimieren, damit möglichst viele Menschen daran teilhaben können.

Der Großteil der FlĂ€chen auf der Sportachse Ost ist an Sportvereine vermietet. Die Freiburger Turnerschaft von 1844 (6.389 Mitglieder, alle aus Freiburg) hat 27.750 qm gemietet. Der PTSV Jahn Freiburg (2.223 Mitglieder, davon 2.111 aus Freiburg) hat 35.600 qm gemietet. Beim Freiburger Tennis-Club (818 Mitglieder, davon 709 aus Freiburg) sind es 14.240 qm, und beim SC Freiburg (40.000 Mitglieder, davon 6200 aus Freiburg) sind es 53.000 qm.

Im Juni und Oktober 2022 kamen alle Akteurinnen und Akteure der Sportachse Ost unter Leitung des Sportdezernates zusammen. Dabei ging es um aktuelle Entwicklungen auf der Sportachse, die Nachnutzung des Dreisamstadions, um Ideen fĂŒr die StĂ€rkung von Kooperationen zwischen den Vereinen und die stĂ€rkere Öffnung der gesamten Sportachse Ost nach außen. Alle Beteiligten waren sich einig im Wunsch nach Weiterentwicklung der Sportachse Ost aus sportfachlicher und stĂ€dtebaulicher Perspektive. Mehrere aktuelle Entwicklungen deuten bereits in diese Richtung:

Der PTSV Jahn Freiburg plant ein inklusives und ökologisches Konzept zur Weiterentwicklung des VereinsgelĂ€ndes („Jahn 2032“.) Der Bau einer neuen Sporthalle als Ersatz fĂŒr die abgĂ€ngige Karl-Burg-Halle wurde in der Mitgliederversammlung im Juli 2022 beschlossen. Entsprechende Mittel wurden beim Sportreferat fĂŒr den Doppelhaushalt 2023/2024 beantragt und werden dort beraten. Das Gesamtvolumen betrĂ€gt 13,7 Millionen Euro, davon 11,6 Millionen fĂŒr den Neubau der Halle. Außerdem steht auf dem VereinsgelĂ€nde der Bau einer Tennishalle, die Umwandlung des Tennen- in einen kleinen Kunstrasenplatz, die Anlage eines Multifunktionsfeldes und eines japanischen Dojos an.

Die Freiburger Turnerschaft von 1844 plant in ihrem Konzept „FT-Sportpark“ umfangreiche Sanierungen, Optimierungen und Weiterentwicklungen bei GebĂ€uden und FreiflĂ€chen des Vereins. Der Sportpark soll auch fĂŒr Nicht-Mitglieder stĂ€rker nutzbar werden. Ab dem DHH 2023/2024 bezuschusst die Stadt Freiburg das Konzept mit insgesamt 9 Millionen Euro. DarĂŒber hinaus plant die FT den Bau eines Sportkindergartens auf zwei der neun TennisplĂ€tze, die von der UniversitĂ€t angemietet sind. Aktuell ist er in Containern auf dem Parkplatz der FT untergebracht. Die Stadt unterstĂŒtzt diese PlĂ€ne.

Der Tennisclub Freiburg will vorrangig die HallenkapazitĂ€ten und damit seine Trainings- und Spielmöglichkeiten in Wintermonaten erhöhen, aber auch andere RĂŒckschlagsportarten anbieten, z.B. Padel (dabei spielen auf einem tennisĂ€hnlichen Feld vier Personen ĂŒber ein Netz bzw. ĂŒber die Banden). Auf zwei brachliegenden kleineren FlĂ€chen sollen Courts mit und ohne Überdachung entstehen, sowie ein ganzjĂ€hrig nutzbarer Multifunktionsplatz.

Alle Maßnahmen der genannten Vereine und auch des SC Freiburg tragen dazu bei, die VereinsgelĂ€nde besser auszulasten, leerstehende KleinflĂ€chen zu nutzen und die Angebote des Vereins attraktiver zu machen. Über die Verwendung ökologischer Baumaterialien und die UmrĂŒstung auf regenerative Energien wollen die Vereine ihren Beitrag zur angestrebten KlimaneutralitĂ€t leisten.

Im Gegensatz zu Vereinsanlagen ist das GelĂ€nde des Sportinstituts (IfSS) der UniversitĂ€t Freiburg in Landeseigentum. Es wird fĂŒr Lehre, Trainingszwecke un den Hochschulsport genutzt. Die UniversitĂ€t plant aktuell keine baulichen Änderungen und will die Nutzung ihrer SportflĂ€chen beibehalten. Unbefriedigend fĂŒr die UniversitĂ€t wie auch fĂŒr die Stadt ist der Zustand der WesttribĂŒne des Unistadions und der darunter liegenden Parkgarage; beides kann seit vielen Jahren nicht nutzbar. In GesprĂ€chen mit der UniversitĂ€t ging es zudem auch um den Ökosportplatz der UniversitĂ€t, der pro Woche nur rund sechs Stunden genutzt wird. Eine stĂ€rkere Belegung wĂŒrde zur Entlastung der FlĂ€chenproblematik an der Sportachse Ost beitragen; sie wird nun geprĂŒft, wie auch Möglichkeiten der Umgestaltung oder Reaktivierung der brach liegenden WesttribĂŒne.

Um die Sportachse Ost weiterzuentwickeln, fĂŒr die Bevölkerung zu öffnen und die FlĂ€chen optimal zu gestalten, sind einige PrĂŒfauftrĂ€ge zur Erstellung eines Gesamtkonzeptes notwendig. In den nĂ€chsten Jahren relevant werden voraussichtlich fĂŒnf davon: die baurechtliche PrĂŒfung und ggf. Genehmigung des Dreisamstadions z. B. bei Umbau/RĂŒckbau von TribĂŒnen oder beim Bau des Kunstrasenplatzes; ein LĂ€rmgutachten bei Umbaumaßnahmen; die Anlage eines durchgĂ€ngigen Bewegungsbandes (Laufparcours) ĂŒber die gesamte Sportachse Ost; die PrĂŒfung der StellplĂ€tze auf der gesamten Sportachse (mögliche BĂŒndelung) und ggf. Einbindung in ein MobilitĂ€tskonzept. Zu prĂŒfen ist auch der RĂŒckbau der OsttribĂŒne im Dreisamstadion. Der SCF hat keinen Bedarf fĂŒr diese FlĂ€che. Denkbar wĂ€re die Anlage von SportflĂ€chen fĂŒr die umliegenden Breitensportvereine, ErsatzflĂ€chen fĂŒr die Tennisanlage der UniversitĂ€t oder der Bau einer Halle.
 
 

Veranstaltungen 
 
Kindertheater: El Dorado | Cargo-Theater
Cargo-Theater: El Dorado / Foto: Leon Wierer
 
Kindertheater: El Dorado | Cargo-Theater
Ein Sandkasten-Western fĂŒr alle ab 4 Jahren

So 27.11. | 15:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg

El Dorado – das ist das Versprechen auf grenzenlose Freiheit in den Weiten der Sandberge. Hier lohnt es sich, nach einem Schatz zu graben. El Dorado. Das ist ein Ort fernab aller bekannten Regeln. Seine Helden und Heldinnen haben ihre eigenen Gesetze. Der Weg durch die WĂŒste ist weit und der Schatz liegt nicht da, wo er vermutet wurde. Nach wilder Verfolgungsjagd reiten die mutigen Schatzsuchenden durch den reißenden Fluss, trotzen endlosen Entfernungen und dem eisigen Gebirgspass. Und am Ende kommt es dann natĂŒrlich zum Showdown. Ganz ohne MĂ€nner mit Pistolen. Ein Spiel um Gerechtigkeit und Freundschaft.

MIT
Spiel: Margit Wierer u. Stefan Wiemers
Dramaturgie: Leon Wierer
Musik: Carla Wierer
Idee/Konzept: Ensemble

Gefördert von Kulturamt der Stadt Freiburg, LAFT Baden-WĂŒrttemberg aus Mitteln des Ministeriums fĂŒr Forschung, Wissenschaft und Kunst, Fonds Darstellende KĂŒnste

Eintritt: 8,00 € / 6,00 €
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Verwundete Seelen. Gewalt gegen Frauen weltweit
AnlĂ€sslich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist am Mittwoch, 23. November um 19 Uhr die Sozialethikerin Elke Mack in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zu Gast. Die Professorin fĂŒr christliche Sozialwissenschaft und Sozialethik der UniversitĂ€t Erfurt will in ihrem Vortrag „Verwundete Seelen. Gewalt gegen Frauen weltweit“ ĂŒber die vielfĂ€ltigen strukturellen GrĂŒnde fĂŒr Gewalt gegen Frauen aufklĂ€ren und diese sichtbar machen, um ein Umdenken und Handeln zu erreichen. Sie will dazu beitragen, dass Verwundungen gegenĂŒber Frauen als leidvolles Problem, als Verletzung von Menschenrechten erkannt werden, die nicht hinzunehmen sind, sondern die wir gemeinsam verhindern können.

Der Eintritt betrĂ€gt 6 €, ermĂ€ĂŸigt 3 €. Anmeldung bitte bis zum 18. November unter www.katholische-akademie-freiburg.de
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Veranstaltungen 
 
Karlsruhe: TĂŒrkrĂ€nze selber gestalten
© Stadt Karlsruhe, Monika MĂŒller-Gmelin
 
Karlsruhe: TĂŒrkrĂ€nze selber gestalten
Workshop in der Stadtteilbibliothek MĂŒhlburg am 14. November

Am Montag, 14. November findet in der Stadtteilbibliothek MĂŒhlburg ein "Do it yourself"-Workshop fĂŒr Erwachsene statt. Die Floristin Margit Kurz zeigt von 15 bis 17:30 Uhr wie man TĂŒrkrĂ€nze selber gestalten kann. Alle benötigten Materialien werden von der Floristin bereitgestellt. Gemeinsam wird ein weihnachtlich dekorativer Kranz gebunden. Zum Workshop wird Lebkuchen und alkoholfreier GlĂŒhwein gereicht. Die Anmeldung erfolgt telefonisch (0721/133-4270) oder per Mail bibliothek-muehlburg(at)kultur.karlsruhe.de. Die Anzahl der PlĂ€tze ist begrenzt. Die AnmeldegebĂŒhr betrĂ€gt 10 Euro.
 
 

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Freiburg hilft Partnerstadt in der Ukraine
Anschaffung von vier großen Generatoren zur Notstromversorgung der Bevölkerung von Freiburgs Partnerstadt Lviv

Förderzusage des Bundes ĂŒber 1,1 Millionen deckt die Kosten ab

Auch Freiburgs Partnerstadt Lviv (Lemberg) ist zunehmend von den Folgen des Krieges betroffen. Um die Stromversorgung der dortigen Bevölkerung zu unterstĂŒtzen, hat die Stadt Freiburg bei der Bundesregierung um Fördermittel nachgefragt. Jetzt kam die gute Nachricht aus Berlin: Das Bundesministerium fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die Finanzierung von Generatoren zur Aufrechterhaltung der Stromversorgung in Lviv zugesagt.

Der jetzt eingetroffene Zuwendungsbescheid umfasst rund 1,1 Millionen Euro, das entspricht der vollstĂ€ndigen Antragssumme. OberbĂŒrgermeister Horn freut sich ĂŒber die Zusage und erlĂ€utert: „Das ist in diesen schlimmen Zeiten mal eine richtig gute Nachricht fĂŒr unsere Partnerstadt. Ich freue mich sehr, dass wir dank der großzĂŒgigen Förderung vier dringend benötigte Stromgeneratoren besorgen können, um die mich mein Lemberger Amtskollege Sadovy gebeten hatte. Unsere ukrainischen Freundinnen und Freunde werden auch weiterhin unsere UnterstĂŒtzung brauchen.“

OberbĂŒrgermeister Horn hat die Neuigkeit seinem ukrainischen Kollegen bereits am Telefon ĂŒbermittelt. Die Generatoren wurden von der Freiburger Stadtverwaltung schon bestellt und sollen möglichst in den kommenden zwei Wochen auf den Weg nach Lviv gehen.
 
 

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Handyversicherung: Meist teuer und fast immer mit Haken
Eine Handyversicherung zahlt, wenn der Besitzer das Handy selbst beschĂ€digt, etwa durch Fallenlassen. So die Theorie. In der Praxis gibt es aber zahlreiche Haken im Kleingedruckten, so dass die Versicherung oft nicht das leistet, was sich die Kunden erwarten. Die Stiftung Warentest hat fĂŒr ihre Zeitschrift Finanztest 19 Handyversicherungen untersucht und stellt ĂŒbersichtlich dar, welche Versicherung wann tatsĂ€chlich leistet.

Im Kleingedruckten der Police steht, wann die Versicherung leistet – und in welcher Form. Ist ein Handy durch Sturz oder FlĂŒssigkeitsschaden zerstört, entscheidet meist der Versicherer, ob es Geld oder ein ErsatzgerĂ€t gibt. HĂ€ufig kann das Ersatzhandy auch ein gebrauchtes GerĂ€t sein. Oder ein anderes Handy „gleicher Art und GĂŒte“. Gibt es statt eines Ersatzhandys Geld, bekommt Kunde oder Kundin oft schon kurz nach dem Erwerb nur noch einen Bruchteil vom Kaufpreis des zerstörten Handys. Und bei fast allen Versicherern zahlt man eine Selbstbeteiligung, wenn die Versicherung in Anspruch genommen wird.

Teuer ist eine Handyversicherung außerdem. Je teurer das Smartphone, desto teurer die Versicherungspolice. Ein 580 Euro teures GerĂ€t fĂŒr zwei Jahre zu versichern, kostet zwischen 82 und 240 Euro. FĂŒr ein 1.300-Euro teures GerĂ€t liegen die Preise fĂŒr den zweijĂ€hrigen Versicherungsschutz zwischen 127 und 312 Euro.

FĂŒr alle, die ihre Handyversicherung mit einem Diebstahlschutz ergĂ€nzen wollen, wird es noch teurer – aber nicht besser. Denn die Bedingungen im Kleingedruckten, damit die Versicherung leistet, können die meisten Kunden nicht einhalten.

Fazit der Stiftung nach ihrem Test: Eine Handyversicherung hat hohes EnttÀuschungspotenzial und gehört nicht zu den wichtigen Versicherungspolicen.

Der Test Handyversicherung findet sich in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/handyversicherung.
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Kindertheater: Frida und das Wut
Frida und das Wut (c) Felix Groteloh
 
Kindertheater: Frida und das Wut
Vanessa Valk und Konrad Wiemann

So 20.11. & Mo 21.11. | So 15:30 Uhr & Mo 11:00 Uhr | Kammertheater im EWERK

Ein riesiger Pappkarton und ein Schlagzeug stehen auf der BĂŒhne. Papa liest Zeitung. Doch die Ruhe trĂŒgt: Gleich rappelt es im Karton...! Denn – Mutter, Vater, Kind und Wut – Streit ist in dieser Familie vorprogrammiert: „Nein!“ brĂŒllt das Wut. „Nein!“ brĂŒllt Frida.

Wie kann man das Wut bloß loswerden? Und wenn es weg ist, fehlt es dann? Fridas Familie durchlebt emotionale Höhen und Tiefen: Wilde Verfolgungen, WutausbrĂŒche und alptraumhaftes Schattenspiel wechseln sich mit witzigen Dialogen, FlugkunststĂŒcken, Tanzeinlagen und zĂ€rtlichen Momenten ab.

„Frida und das Wut“ ist ein turbulentes und doch feinfĂŒhliges Figurentheater fĂŒr große und kleine Menschen ab 4 Jahren. Detailverliebt arrangiert, mit Livemusik, viel Gesang, virtuosem Puppenspiel und dem Herz am rechten Fleck.

Eine Koproduktion mit dem Theater Zeppelin e.V. Hamburg nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Mia Grau.

MIT
Vanessa Valk und Konrad Wiemann
Text und Regie: Mia Grau
Puppenbau: Vanessa Valk und Arne Bustorff
BĂŒhne: Jens Burde
Musik: Konrad Wiemann

Eintritt: 8,00 €/6,00 €
 
 

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Umweltpolitik 1970-2050. Entwicklung zur Nachhaltigkeit.
ECOvalley, anlÀsslich 30 J. ECOtrinova e.V.

Bei der Gemeinschafts-Reihe 32 des Samstags-Forum Regio Freiburg zum Leitthema „Wie wollen und wie dĂŒrfen wir leben?“ am Samstag 12. November um 10:15 Uhr im Hörsaal 1015, KollegiengebĂ€ude 1 der UniversitĂ€t, Platz der UniversitĂ€t Freiburg trĂ€gt Prof. Dr. Rainer Grießhammer im Hauptvortrag vor zur "Umweltsituation und Umweltpolitik 1970 bis 2050 – ein perspektivischer RĂŒckblick". Prof. Grießhammer ist Vorstand der Stiftung Zukunftserbe, TrĂ€ger des Deutschen Umweltpreises (DBU) und Bundesverdienstkreuzes, Bestsellerautor und war vormals langjĂ€hriger GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Öko-Instituts e.V.. Zuvor berichtet der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser ĂŒber "Umweltkatastrophen und Hoffnungen. Und wo bitte geht's zur Nachhaltigkeit?". Die VortrĂ€ge werden umrahmt von Grußworten von Dr. Manfred Vohrer, vorm. MdEP, 1970 Co-GrĂŒnder des BUND-VorlĂ€ufervereins Aktion Umweltschutz Freiburg e.V., und von der BUND-Jugend Freiburg (tbc) sowie mit Kurzberichten von ECOtrinova-Mitgliedern zu Projekten "FĂŒr Mensch-Umwelt-Energiewende-ECOvalley". Ein Anlass ist das 30-jĂ€hrige Bestehen von ECOtrinova e.V..

Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist ECOtrinova e.V. ideell mit BUND RV und OG, NABU, BI Energiewende Waldkirch, FARBE e.V., AGUS MarkgrĂ€flerland und weiteren Vereinigungen des Samstags-Forums. Kontakt: Dr. Georg Löser, www.ecotrinova.de, ecotrinova@web.de. -Bisherige Vortragsdateien von 2022 und seit 2006 zu Klimaschutz und Energiewende konkret sowie u.a. zur 2020er Konferenz fĂŒr mehr Wohnungen und bessere Wohnraumnutzung sind online bei www.ecotrinova.de unter Samstags-Forum.
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Karlsruhe: Mahnwache erinnert an die Reichspogromnacht
© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt
 
Karlsruhe: Mahnwache erinnert an die Reichspogromnacht
Zum 9. November versammeln sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler am Gedenkort in der Kronenstraße

Am Mittwoch, 9. November, erinnern 84 Jahre nach der Reichspogromnacht SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Katholischen Fachschule fĂŒr SozialpĂ€dagogik Agneshaus mit einer Mahnwache an die verfolgten und ermordeten jĂŒdischen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Karlsruhes. Um 14 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, sich am Gedenkort fĂŒr die ehemalige Synagoge in der Kronenstraße 15 zu versammeln, wenn ein Gebet gesprochen und gesungen wird.

OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gesellschaft fĂŒr Christlich-JĂŒdische Zusammenarbeit Karlsruhe nehmen ebenfalls an der Gedenkveranstaltung teil.

Zur Geschichte der Karlsruher Synagogen

1806 wurde die wachsende jĂŒdische Gemeinde in Karlsruhe mit einer von Friedrich Weinbrenner entworfenen Synagoge mit einem Sakralbau im Stadtbild sichtbar. Jedoch fiel das im orientalistischen Stil gestaltete GebĂ€ude in der Kronenstraße schon 1871 einem Brand zum Opfer. An seine Stelle trat ein leicht zurĂŒckgesetzter Bau in romanischen und renaissancistischen Stilgemisch.

Diese Synagoge, wie auch die der orthodoxen Gemeinde in der Karl-Friedrich-Straße, zerstörten nationalsozialistische Brandstifter in der Nacht vom 9. November 1938.

Mehr Informationen zum Verlauf des Novemberprogroms in Karlsruhe in den Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Band 8 Juden in Karlsruhe und Band 9 Hakenkreuz und Judenstern.

zum Bild oben:
Die jĂ€hrlich stattfindenden Mahnwachen am 9. November erinnern jedes Jahr an die Zerstörung der Synagoge in der Kronenstraße.
© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt
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Verschiedenes 
 
 
Baustellenbedingte Änderungen im SC Verkehr am Sonntag
Durch die baustellenbedingten Unterbrechungen der Stadtbahnlinien 1 und 3 ergeben sich Änderungen bei der Fahrt zum Heimspiel des SC Freiburg am kommenden Sonntag.

Die Stadtbahnlinie 1 verkehrt ganztĂ€gig auf ihrem Baustellenfahrweg von Littenweiler ĂŒber „Bertoldsbrunnen“ und „Hauptbahnhof“ zur Haltestelle „Robert-Koch-Straße“ und weiter bis „Messe“.

Die Stadtbahnlinie 4 fĂ€hrt auf ihrem regulĂ€ren Linienfahrweg von ZĂ€hringen kommend ĂŒber „Bertoldsbrunnen“, „Hauptbahnhof“ und „Robert-Koch-Straße“ bis „Messe“.

Zudem werden SonderzĂŒge auf der Strecke „Bertoldsbrunnen“ – „Hauptbahnhof“ – „Robert-Koch-Straße“ – „Messe“ eingesetzt.

Auf dem Streckenabschnitt „Bertoldsbrunnen“ – „Messe“ fĂ€hrt dann alle vier Minuten ein Fahrzeug Richtung Stadion.

ZusĂ€tzlich zum Stadion-Sonderverkehr mit der Stadtbahn wird die Omnibuslinie 22 verstĂ€rkt. Der Zusatzbus fĂ€hrt – zusĂ€tzlich zu den regulĂ€ren Kursfahrzeugen - alle 15 Minuten im Streckenabschnitt „Bissierstraße“ – „Technische FakultĂ€t“, als Direktverbindung ohne Zwischenhalt. Die erste Sonderfahrt vor dem Spiel startet um 14.30 Uhr an der Bissierstraße, nach dem Spiel erfolgt die erste Fahrt ab „Technische FakultĂ€t“ um 19:38 Uhr.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Veranstaltungen und Versammlungen in der Freiburger Innenstadt
Aktionstag „Art & Design“ des örtlichen Handels sowie Kundgebungen, Mahnwachen und eine Demonstration

Am Samstag, 5. November lĂ€dt die Freiburger GeschĂ€ftswelt die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus der Stadt und dem Umland in die Innenstadt ein: Unter dem Motto „Art & Design“ prĂ€sentiert der Handel ab 10 Uhr attraktive Angebote in GeschĂ€ften und im öffentlichen Raum. Auf dem Kartoffelmarkt finden Mitmachaktionen und Geschicklichkeitsspiele statt. Außerdem sind an mehreren Stellen kĂŒnstlerische Fassadengestaltungen zu sehen.

Gleichzeitig sind am selben Tag etliche Versammlungen in der Innenstadt angemeldet:

Von 12 bis 14 Uhr ist der Platz der Alten Synagoge zunÀchst der Austragungsort einer Kundgebung zur aktuellen Situation im Iran.

Anschließend findet zwischen 14.40 Uhr und 17.00 Uhr wiederum ein demonstrativer Aufzug statt, bei dem die Teilnehmende unter anderem die Corona-Politik kritisch thematisieren. Die Route des Aufzugs fĂŒhrt ĂŒber Sedanstraße – Wilhelmstraße – Bismarckallee – Eisenbahnstraße – Rotteckring – Friedrichring – Kaiser-Joseph-Straße – Salzstraße – Augustinerplatz – Gerberau – KaiserJoseph-Straße – und Bertoldstraße wieder zum Platz der Alten Synagoge.

Durch den Aufzug kann es entlang der Strecke zu kurzzeitigen Unterbrechungen des Stadtbahnverkehr und des Individualverkehrs kommen.

Außerdem ist von 13 bis 17 Uhr am Bertoldsbrunnen eine Mahnwache fĂŒr den Frieden geplant.

Von 14 bis 17 Uhr veranstaltet eine Umweltschutzorganisation auf dem Europaplatz eine Versammlung zur KlimaneutralitÀt.

Auf dem Augustinerplatz ist zwischen 15 und 17 Uhr eine Kundgebung ĂŒber das Thema Freiheit fĂŒr Abdullah Öcalan angekĂŒndigt.

DarĂŒber hinaus wird von 16 bis 18 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz eine demonstrative Aktion gegen den Einsatz von Chemiewaffen erwartet.

Außer den genannten Versammlungen könnten noch weitere, auch kurzfristig angemeldete Kundgebungen und Demonstrationen hinzukommen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
ASF sammelt Schnittgut ein
Vom 7. bis 25. November sammelt die ASF im Freiburger Stadtgebiet Schnittgut aus privaten GĂ€rten ein. Die GartenabfĂ€lle werden gehĂ€ckselt und kompostiert. Die Abholtermine fĂŒr jede Straße sind im diesjĂ€hrigen Abfallkalender, in der ASF-Abfall-App oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de zu finden.

Das Strauchwerk soll am Abend vor der Abholung auf dem Gehweg bereitgestellt werden. Es muss zusammengebunden sein und darf eine LĂ€nge von maximal 120 Zentimetern haben. Kurzes Schnittgut, das sich nicht bĂŒndeln lĂ€sst, kann in Kartons oder PapiersĂ€cken bereitgestellt werden. Loses Schnittgut und Gartenabfall in PlastiksĂ€cken wird von der ASF nicht mitgenommen.
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Freiburg: StĂŒtzmauer am Schlossbergring wird ĂŒberprĂŒft
Die StĂŒtzmauer am Schlossbergring wird ab Montag, 7. November, ĂŒberprĂŒft. Es ist aus Stand- und VerkehrssicherheitsgrĂŒnden notwendig, dass eine Spezialbaufirma an der StĂŒtzwand Ankerlasten umverteilt.

In Fahrtrichtung Norden wird der Radverkehr im betroffenen Bereich auf den Kfz-Fahrstreifen umgeleitet. Als Alternativroute können Radfahrende auch die Querung am Schwabentor und anschließend die Herrenstraße nutzen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Tanz: CLUB UNIQUE
Club Unique (c) Foto: Jennifer Rohrbacher / Motiv: I-Fen Lin
 
Tanz: CLUB UNIQUE
Hybrides Clubformat von Tanznetz Freiburg

PREMIERE: Sa 19.11. | 21:00 – 02:00 Uhr | Saal im EWERRK Freiburg

Schicht um Schicht kollektiv versinken: Das Tanznetz Freiburg lÀdt zu einem hybriden performativen Clubformat ins E-WERK.

Das Feiern als kulturelle Praxis ist aufgrund pandemiebedingter EinschrĂ€nkungen in den letzten Jahren immer weniger kultiviert worden. Das Tanznetz Freiburg leistet nun einen Beitrag, um das Feiern neu zu entdecken. CLUB UNIQUE ist eine Ode an den Moment, an der GĂ€ste und Gastgeber gleichermaßen beteiligt sind. DJ-Acts, Live-Performances, Improvisationen und kleine Happenings schichten nach und nach einen Kunstraum voller Energie und Möglichkeiten. Eins ist sicher, die Party wird so bunt wie ihre GĂ€ste.

tanzwuchs#6 ist ein Format von Tanznetz Freiburg in Kooperation mit dem E-WERK Freiburg.

MIT
Konzept: Tanznetz Freiburg mit Loreto Valenzuela, Kevin Albancando, Dagmar Ottmann
Licht: Natalie Stark

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Bundesbeauftragten fĂŒr Kultur und Medien, des Ministeriums fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WĂŒrttemberg und der Stadt Freiburg.

Eintritt: 10,00 €
 
 

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Freiburg: Zwei WindrÀder in Kappel
Verwaltungsgerichtshof weist Widerspruch einer Initiative ab und gibt der Stadt Freiburg im Verfahren zum Taubenkopf Recht

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-WĂŒrttemberg hat in Sachen WindrĂ€der auf dem Taubenkopf in Freiburg-Kappel eine wichtige Etappen-Entscheidung getroffen.

Im Beschluss vom 20.10.2022 wird der Eilantrag der Landschafts- und Naturschutzinitiative Schwarzwald (LANA) zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung von Widerspruch und Klage abgelehnt. Inhaltlich erkennt der VGH insbesondere gegen artenschutzrechtliche Vorgaben keine VerstĂ¶ĂŸe. Außerdem sei die BeeintrĂ€chtigung des Landschaftsbilds gerechtfertigt. Damit hat die Stadt Freiburg, die den Bau zweier WindrĂ€der auf dem Taubenkopf politisch befĂŒrwortet und rechtlich genehmigt hat, einen Etappensieg errungen – und der Antragsteller könnte jederzeit mit den Bauarbeiten beginnen.

Ein endgĂŒltiges Urteil steht noch aus. Entscheidungen im vorlĂ€ufigen Rechtsschutz (wie in diesem Fall) besitzen aber eine erhebliche PrĂ€judizwirkung, weil der VGH auf Basis der ihm vorliegenden Informationen davon ausgeht, dass er voraussichtlich auch in der Hauptsache die Genehmigung fĂŒr rechtmĂ€ĂŸig halten wird.

Freiburg setzt in Sachen Energiewende auf Erneuerbare Energie und hier besonders auch die Windkraft. Aktuell laufen auf dem Rosskopf vier Windkraft-Anlagen Enercon E-66/18.70 mit jeweils 1,8 Megawatt (MW) Nennleistung und 98 Meter Nabenhöhe; eine der vier Anlagen liegt auf Gundelfinger Gemarkung.

Auf der HolzschlĂ€germatte laufen ebenfalls zwei WindrĂ€der Enercon E-66/18.70. Auch sie haben jeweils 1,8 MW Nennleistung und 98 m Nabenhöhe. Im August 2022 wurde die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr eine Anlage des Typs Enercon E-138 EP3 E2 mit 138 m Nabenhöhe (Gesamthöhe 229 m) und 4,2 MW Leistung erteilt. Die neue Anlage soll die beiden bestehenden ersetzen.

Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung fĂŒr den Taubenkopf in Freiburg-Kappel wurde am 7. Dezember 2021 erteilt. Sie gilt fĂŒr die Errichtung und den Betrieb von 2 Anlagen Enercon E-160 EP5 E2 mit jeweils 5,5 MW Leistung und 166 m Nabenhöhe (Gesamthöhe 246 m). Voraussichtlich werden beide Anlagen zusammen jĂ€hrliche 20 Mio Kilowattstunden (kwh) leisten. Der Stromverbrauch fĂŒr einen 4-Personen-Haushalt liegt zwischen 2.500 und 5.000 kWh pro Jahr. Die WindrĂ€der auf dem Taubenkopf wĂŒrden also den Stromverbrauch von 4000 bis 8000 vierköpfigen Familien oder WGs decken.

Nach Ablauf der Widerspruchsfrist liegen dem RegierungsprĂ€sidium Freiburg, das in der Hauptsache entscheiden muss, zwei WidersprĂŒche von betroffenen Anwohnern und drei WidersprĂŒche von UmweltverbĂ€nden vor. Über diese wird das RegierungsprĂ€sidium noch entscheiden. Einer der VerbĂ€nde, die Landschafts- und Naturschutzinitiative Schwarzwald, hatte zudem einen Eilantrag beim VGH zur Wiederherstellung der aufschiebenden Bedingung nach § 80 VwGO gestellt. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Amerikanischen Faulbrut bedroht Bienenvölker in Freiburg
Keine Gefahr fĂŒr andere Tiere oder Menschen – Sperrbezirk wird aufrechterhalten

Im Juni wurde bei einem Bienenstand im Stadtkreis Freiburg der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Dies ist eine bakterielle Infektionskrankheit der Bienenbrut, auch unter dem Namen „Bösartige Faulbrut“ bekannt. Der Erreger stellt keine Gefahr fĂŒr ausgewachsene Honigbienen, andere Tiere oder Menschen dar.

In den vergangenen Monaten wurden sĂ€mtliche Bienenvölker in einem Kilometer Radius (so genannter Sperrbezirk) um das seuchenkranke Volk von den BienensachverstĂ€ndigen und der VeterinĂ€rbehörde des Amtes fĂŒr öffentliche Ordnung auf Krankheitsanzeichen untersucht und Proben entnommen. Dabei wurde ein weiteres Volk festgestellt, dass die sehr resistenten Sporen der Amerikanischen Faulbrut in sich trĂ€gt. Somit muss der Sperrbezirk in der Stadt ĂŒber den Winter aufrechterhalten bleiben. Die Ende Juni erlassene AllgemeinverfĂŒgung gilt, bis im kommenden FrĂŒhjahr alle Bienenvölker ein weiteres Mal untersucht wurden.

Verschleppung vermeiden – Was jede und jeder tun kann:

Honig, der von befallenen Bienenvölkern gewonnen wurde, enthĂ€lt viele Bakterien-Sporen. Diese sind fĂŒr den Menschen ungefĂ€hrlich. Der Honig bleibt somit fĂŒr den menschlichen Verzehr geeignet. Da man eine Sporenbelastung jedoch nicht sehen kann, darf Honig unter keinen UmstĂ€nden an Bienen verfĂŒttert werden und ist stets bienensicher aufzubewahren.

Leider kommt es immer wieder zur achtlosen Entsorgung von HonigglĂ€sern im Glascontainer. Diese stellen fĂŒr Bienen eine leicht zugĂ€ngliche Nahrungsquelle dar und werden gezielt angeflogen. Der Bienengesundheitsdienst und die VeterinĂ€rbehörde bitten dringend darum, nicht gespĂŒlte HonigglĂ€ser keinesfalls einfach in den Glascontainer zu werfen! Honigreste sollten immer fĂŒr Bienen unzugĂ€nglich ĂŒber den RestmĂŒll entsorgt werden.

Sporenfund in unsachgemĂ€ĂŸ entsorgtem Honigglas in St. Georgen

Im Stadtteil St. Georgen wurde ein zum Teil noch gefĂŒlltes Honigglas im Altglascontainer bemerkt, das Bienen bereits als Futterquelle anflogen. Bei der Untersuchung bestĂ€tigte sich die BefĂŒrchtung: Eine hohe Sporenlast der Amerikanische Faulbrut wurde festgestellt. Aus diesem Grund wurden im Bereich der Schneeburgstraße Imker gebeten, auf klinische Erscheinungen bei ihren Völkern zu achten und im FrĂŒhjahr mit den zustĂ€ndigen BienensachverstĂ€ndigen eine Probe zu entnehmen.

Die AllgemeinverfĂŒgung der Stadt Freiburg steht zur allgemeinen Information online.
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Veranstaltungen 
 
Tanz: tanzwuchs#6
tanzwuchs (c) JĂŒrgen Gocke
 
Tanz: tanzwuchs#6
Tanznetz Freiburg

Sa 05.11. & So 06.11. | jew. 19:00 Uhr | SĂŒdufer Freiburg

"tanzwuchs#6" ist ein Abend mit sechs kurzen StĂŒcken aus der freien professionellen Tanzszene. Gezeigt werden Arbeiten, die von Nachwuchschoreograf*innen und TĂ€nzer*innen ohne hohen finanziellen und technischen Aufwand kreiert wurden. Die KĂŒnstler*innen erhalten innerhalb von drei Wochen Raum fĂŒr szenische Forschung sowie technischen Support. Sie werden ermutigt, mit zeitgenössischen Techniken zu experimentieren und neue Ideen auszuprobieren. Die teilnehmenden Gruppen erhalten intern Feedback anhand der DAS - Theatre Feedback Method. Die StĂŒcke sind voneinander unabhĂ€ngig abgeschlossene Arbeiten und werden an zwei Abenden öffentlich aufgefĂŒhrt. Im Anschluss ist das Publikum zum informellen GesprĂ€ch mit den KĂŒnstler*innen an der Bar eingeladen.

"tanzwuchs#" ist ein Format, welches sich seit 2018 in Freiburg etabliert hat. Das Tanznetz Freiburg unterstĂŒtzt damit in Kooperation mit dem E-WERK die berufliche Entwicklung angehender Choreograf*innen mit Wohnsitz in Freiburg und in der Region Baden.

MIT

Kuration: Irene Carreño, Andrea Lagos

Aus Freiburg:
Adélie Lavail
Sophia Coleen Barr
Elina Rommeley & Christian Dittmann
Jule Fuchs & Andrea Kreisel
Miriam Seifert & Nora Wyss

Aus Stuttgart:
Francisco LadrĂłn de Guevara RodrĂ­guez

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Bundesbeauftragten fĂŒr Kultur und Medien, des Ministeriums fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WĂŒrttemberg und der Stadt Freiburg.

Eintritt: 15,00 € / 10,00 €
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburger: Mobile Sitzgelegenheiten werden ĂŒber den Winter eingelagert
Am 02. November 2022 werden die lindgrĂŒnen, mobilen StĂŒhle in der Freiburger Innenstadt eingesammelt und ĂŒber den Winter eingelagert. Aktuell werden die 80 StĂŒhle tĂ€glich im Bereich des Fahnenbergplatzes, auf dem Kartoffelmarkt, auf dem Platz Am Schwarzen Kloster und im Colombipark aufgestellt. Die Sitzgelegenheiten werden vor dem Hintergrund der anstehenden Aufbauarbeiten fĂŒr den Freiburger Weihnachtsmarkt abgeholt. Im MĂ€rz 2023 werden die StĂŒhle, je nach Wetterlage, zu einem frĂŒheren oder spĂ€teren Zeitpunkt wieder auf die PlĂ€tze verteilt.

Im Juni 2022 hat die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt, dem Garten- und Tiefbauamt, dem Amt fĂŒr Liegenschaften und Wohnungswesen sowie dem Amt fĂŒr öffentliche Ordnung Sitzmöbel des französischen Herstellers Fermob zur Aufwertung der sogenannten nicht kommerziellen AufenthaltsqualitĂ€t aufstellen lassen. Die StĂŒhle stießen bei Freiburgerinnen und Freiburgern sowie GĂ€sten auf eine sehr positive Resonanz. Ziel des Projektes ist, die Verweildauer und damit die AttraktivitĂ€t der Innenstadt zu erhöhen.
 
 

Veranstaltungen 
 
KiNovember im Badeparadies Schwarzwald
Kinoabend fĂŒr Kids (c) Badeparadies Schwarzwald
 
KiNovember im Badeparadies Schwarzwald
Die beliebte Film-Eventreihe unter Palmen kehrt zurĂŒck. Jeden Samstag im November hĂ€lt das BADEPARADIES SCHWARZWALD jeweils ein unterhaltsames Filmhighlight fĂŒr kleine und große Film-Fans parat.

Kinoabend fĂŒr Kids
Alle fĂŒnf Event-Samstage starten um 15 Uhr mit einem unterhaltsamen Animationsprogramm und spritzigem WasserfontĂ€nen-Wettbewerb im GALAXY. Das Highlight fĂŒr die Kleinsten folgt um 17 Uhr: Im großen Wellenbecken des Rutschenuniversum kann der Überraschungsfilm von gemĂŒtlichen Badeinseln aus erlebt werden. FĂŒr Mitglieder des GALAXINO Club begeistert außerdem eine exklusive VIP-Lounge mit sĂŒĂŸen Extras.

Termine: 5. | 12. | 19. | 26. November 2022
Erlebniswelt: Galaxy

Alle Zusatzleistungen am Event-Tag sind im regulÀren Eintrittspreis enthalten.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg, StadtbahnbrĂŒcke: Erneuerung von Aufzug 1 startet
Bei der Erneuerung der AufzĂŒge an der HauptbahnhofbrĂŒcke kommt vom 2. November an Aufzug 1 an die Reihe. Dieser Fahrstuhl, der von und zu Gleis 1 fĂŒhrt, wird dann abgerissen und durch einen neuen, grĂ¶ĂŸeren ersetzt. Voraussichtlich im Juni 2023 wird er dann wieder zur VerfĂŒgung stehen.

Derweil gehen die Arbeiten an Aufzug 5 ihrem Ende entgegen. Er wird in wenigen Wochen einsatzbereit sein.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) erneuert derzeit alle AufzĂŒge und Rolltreppen an der StadtbahnbrĂŒcke ĂŒber den Hauptbahnhof. Bis voraussichtlich Ende 2024 werden die AufzĂŒge nacheinander erneuert.

Die AufzĂŒge und Rolltreppen an der StadtbahnbrĂŒcke sind 39 Jahre alt, von ihren Maßen hinsichtlich Barrierefreiheit nicht mehr zeitgerecht und zudem zunehmend störungsanfĂ€llig. Die letzte grundlegende Sanierung fand in den Jahren 2008 und 2009 statt.

Die VAG weist auch auf den eingerichteten Service der automatisierten Information im Internet ĂŒber Störungen der AufzĂŒge ( https://www.vag-freiburg.de/fahrplan/zustandsanzeige-aufzuege ) hin.
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Verschiedenes 
 
Dossier: Rohstoffe – auf ins grĂŒne GlĂŒck?
 
Dossier: Rohstoffe – auf ins grĂŒne GlĂŒck?
iz3w – Zeitschrift zwischen SĂŒd und Nord (Nov/Dez 2022)

Mit der Elektrifizierung des MobilitĂ€tssektors steigt der Bedarf nach Rohstoffen, die fĂŒr E-Auto-Batterien notwendig sind: Kobalt, Lithium & Co sind gefragt wie nie. Nachhaltigkeitsversprechen auf der einen Seite, Rohstoff-Boom auf der anderen. Passt das zusammen? In diesem Heft wollen wir der schönen neuen Rohstoffwelt auf den Zahn fĂŒhlen.

Denn was hier als ‚grĂŒn‘ bezeichnet wird, sieht bei der Förderung in den LĂ€ndern des Globalen SĂŒdens anders aus. Arbeitsunrecht, Steuervermeidung und Umweltverschmutzung bleiben aktuell. Gleichzeitig wird der Rohstoffboom teilweise als kurzfristige Chance gesehen, um aus der wirtschaftlichen Misere zu kommen. In Peru etwa explodiert der informelle Abbau von Kupfer geradezu, in der DR Kongo und in Sambia hofft man, aus der Rolle des reinen Rohstofflieferanten herauszutreten.

Uns interessiert, wie die steigende Nachfrage die VerhĂ€ltnisse in den rohstoffreichen LĂ€ndern des Globalen SĂŒdens verĂ€ndert. Mit welchen Kosten ist sie verbunden? Dazu blicken wir unter anderem auf die Arbeitsbedingungen in Indonesien, den informellen Abbau in Peru und auf das Rohstoffregime Chinas.
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