Prolixletter
Dienstag, 22. September 2026
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 

(c) mitwelt.org
 
"Die Vergänglichkeit"
von Johann Peter Hebel (Eine Schwarzwald-Apokalypse)

Jetzt, am Dienstag, 22. September 2026 jährt sich der Todestag Johann Peter Hebels zum 200. Mal. Johann Peter Hebel (1760–1826) war weit mehr als nur ein alemannischer Mundartdichter; er gilt als wegweisender Literat, Theologe, Pädagoge, Moralist und Aufklärer, dessen Wirken manchmal visionäre Züge trug. Durch seine Kalendergeschichten und Gedichte schuf er eine volksnahe Literatur, die bis heute nachwirkt. Er war auch Wegbereiter der modernen Kurzgeschichte. Als Schulvisitator und Direktor des Karlsruher Gymnasiums setzte sich Hebel für Bildung und die Weiterentwicklung des Schulwesens ein. Er wollte Wissen für das einfache Volk zugänglich und verständlich machen. Franz Kafka, Elias Canetti, Walter Benjamin und Ernst Bloch lobten seine Werke.
Aufgrund seines Gedichtbands -Alemannische Gedichte- gilt er gemeinhin als Pionier der alemannischen Mundartliteratur. Heute ist er auch ein wenig ein "Säulenheiliger" des alemannischen Dialekts. Gerade die "Säulenheiligen" müssen ab und zu vom Denkmal geholt und ein wenig entstaubt werden, auch um die Aktualität von Dialekt zu zeigen und um Diskussionen anzustoßen.

"Die Vergänglichkeit"
Hebels Gedicht „Die Vergänglichkeit“ kann im 200. Todesjahr Hebels durchaus neu gelesen werden. Wenn heute der Schwarzwald von den Folgen des konzern- und menschengemachten Klimawandels geprägt ist – von Hitze, Dürre, Trockenheit und Waldsterben –, dann wirkt das Bild der verbrannten Welt im Gedicht unmittelbar gegenwärtig.
Besonders das eindringliche Bild „Lueg, dört isch d'Erde gsi, und selle Berg het Belche gheiße!“ entfaltet gerade im Hitzesommer 2026 eine starke emotionale Wirkung.
Aus dieser Perspektive lassen sich einzelne Textfragmente als erstaunlich „visionär“ empfinden: als dunkler, teilweise schwer zugänglicher, aber eindringlicher Text, der uns dazu bringt, über die Verletzlichkeit der Welt nachzudenken. Literatur darf und soll in neue Gegenwarten hineinsprechen.

Selbstverständlich konnte Hebel 1803 weder den konzern- und menschengemachten Klimawandel noch moderne Umweltkrisen kennen. Ihm, dem Theologen und Pädagogen, ging es nicht um ökologische Prognosen, sondern um eine grundlegende existenzielle Erfahrung: die Unausweichlichkeit der Vergänglichkeit.
Menschen, Tiere, Häuser, Dörfer und selbst ganze Städte sind in seinem Verständnis nicht dauerhaft. Das Gedicht entfaltet diese Einsicht in einer Steigerung: von der persönlichen Vergänglichkeit über das Dorf bis hin zur ganzen Welt. Der Dialog zwischen Vater und Sohn macht diese Erfahrung anschaulich und lebensnah. Er führt nicht zu einer politischen oder moralischen Handlungsanweisung, sondern zu einer existenziellen Einsicht.

Auch die Katastrophenszenen sind in ihrem historischen Kontext zu verstehen. Hebel denkt in Bildern, die stark von biblischen und frühneuzeitlichen Vorstellungen geprägt sind: Feuer, Erdbeben, kosmische Erschütterung. Hebels Leben (1760–1826) war geprägt von den Nachwirkungen des Siebenjährigen Kriegs, den Revolutions- und Napoleonischen Kriegen sowie Hunger- und Krisenjahren. Dazu kamen Naturkatastrophen wie das Erdbeben von Lissabon 1755 und extreme Witterungs- und Missernteperioden, insbesondere die Hungerjahre um 1770/71.

Eine heutige Lesart kann das Gedicht als Spiegel aktueller Krisen verstehen. Hebel hat aber keine ökologische Botschaft oder einen politischen Auftrag. Es geht ihm um das Verhältnis des Menschen zur Zeit, zur Endlichkeit und zur Welt. Seine Reflexion ist heute, im Zeitalter der Apokalypse-Blindheit ähnlich wichtig wie im Jahr 1803.

Auszug aus dem Gedicht "Die Vergänglichkeit"
(Gespräch auf der Straße nach Basel zwischen Steinen und Brombach, in der Nacht)

Alemannisch:
Der Belche stoht verchohlt,
der Blauen au, as wie zwee alti Türn,
und zwische drin isch alles use brennt,
bis tief in Boden abe.
D'Wiese het ke Wasser meh,
's isch alles öd und schwarz,
und totestill, so wit me luegtdas siehsch,
und seisch di'm Kamerad, wo mitder goht:
"Lueg, dört isch d'Erde gsi, und selle Berg het Belche gheiße!"

Schriftdeutsch:
Der Belchen steht verkohlt,
der Blauen auch, ganz wie 2 alte Türme,
und zwischendrin ist alles ausgebrannt,
bis tief in den Boden hinein.
Die Wiese hat kein Wasser mehr,
es ist alles öde und schwarz
und totenstill, so weit man schaut
und du sagst deinem Kameraden, der mit dir geht:
"Schau, dort ist die Erde gewesen, und dieser Berg hat Belchen geheißen! "
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Autor: Axel Mayer (spricht Kaiserstühler Alemannisch)

Verschiedenes 
 
 
Freiburgs Daten auf der Spur
Neuer Datenspaziergang macht digitale Stadtentwicklung an fünf Stationen erlebbar

Drei Kilometer lange Route führt vom Rathaus im Stühlinger bis in den Stadtgarten

Woher weiß die Anzeige an der Haltestelle, wann die nächste Straßenbahn kommt? Wie findet die VAG-App das nächste freie Frelo? Und woher kennt die Stadt die klimatischen Unterschiede zwischen einzelnen Stadtteilen? Antworten auf diese Fragen gibt der neue Freiburger Datenspaziergang. An fünf Stationen erfahren Interessierte ab sofort ganz konkret mehr darüber, welche Daten in Freiburg erhoben werden, wie die Technik dahinter funktioniert und welchen Nutzen die Daten für die Stadtgesellschaft haben.

Der rund drei Kilometer lange Spaziergang startet am Besucherparkplatz beim Rathaus im Stühlinger. Von dort führt die Route über die Stadtbahnhaltestelle Rathaus im Stühlinger und die Radzählstation an der Wiwilibrücke zur Frelo-Station am Europaplatz und schließlich zur meteorologischen Station im Stadtgarten. Hinweisschilder an den fünf Stationen erklären die jeweilige Technik und liefern Hintergrundwissen.

Die erste Station zeigt, wie im Boden eingelassene Sensoren freie und belegte Parkplätze erkennen. Die Informationen fließen unter anderem in das städtische Parkleitsystem ein. So finden Autofahrer*innen schneller einen freien Park-and-Ride-Platz. In Kürze werden auch Behindertenparkplätze in der Innenstadt erfasst. Gleichzeitig helfen die Daten der Stadt dabei, den tatsächlichen Bedarf an Parkplätzen besser einzuschätzen.

An der Stadtbahnhaltestelle beim Rathaus im Stühlinger geht es um Daten im öffentlichen Nahverkehr. Sensoren zählen die Ein- und Ausstiege, GPS-Antennen erfassen den aktuellen Standort der Fahrzeuge. Auf dieser Grundlage entstehen die Echtzeitangaben an den Haltestellen. Die Fahrgastzahlen helfen der VAG zudem, ihr Angebot bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Die Radzählstation an der Wiwilibrücke macht sichtbar, wie viele Menschen zu welcher Zeit mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Werte fließen in die städtische Verkehrsplanung ein und helfen dabei, die Radinfrastruktur am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

An der Frelo-Station am Europaplatz erfahren Besucher*innen, wie der Standort verfügbarer Leihräder ermittelt wird. Die Daten sorgen dafür, dass freie Frelos in der VAG-App angezeigt werden. Gleichzeitig können Stadt und VAG erkennen, an welchen Standorten besonders viele Leihräder gebraucht werden.

Die letzte Station liegt im Stadtgarten. Dort messen Sensoren unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag. Die Daten machen klimatische Unterschiede innerhalb Freiburgs sichtbar und unterstützen Stadt und Forschung dabei, auf Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels zu reagieren.

Der Datenspaziergang ist Teil des Projekts Smart City Freiburg. Er soll digitale Technologien verständlich und transparent machen und zeigen: Städtische Daten sind kein Selbstzweck. Sie helfen dabei, Mobilität besser zu organisieren, Ressourcen gezielter einzusetzen und Freiburg zukunftsfähig zu planen.

Die fünf Stationen können als zusammenhängender Spaziergang oder einzeln besucht werden. Die Informationen zu den Stationen sowie die vollständige Route des Spaziergangs sind zu finden unter www.freiburg.de/datenspaziergang.
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Veranstaltungen 
 
Bad Krozinger Gesundheitsmesse im Kurhaus mit Vorträgen und Outdoor-Aktiv-Tag
Gesundheitsmesse © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Bad Krozinger Gesundheitsmesse im Kurhaus mit Vorträgen und Outdoor-Aktiv-Tag
BAD KROZINGEN. Am Samstag, den 26. September 2026, und Sonntag, den 27. September 2026, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr, findet im Kurhaus Bad Krozingen die 32. Bad Krozinger Gesundheitsmesse statt. Zahlreiche Aussteller aus den Bereichen Medizin, Therapie, Prävention, Fitness und Wellness präsentieren ihre Angebote und informieren über aktuelle Entwicklungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden. Parallel dazu findet ein kleiner Kunsthandwerkermarkt statt. Am Sonntag wird zusätzlich ein Outdoor-Aktiv-Tag mit vielen Mitmachangeboten für die ganze Familie im Kurpark angeboten. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Für den Gesundheitsstandort Bad Krozingen stehen insbesondere das Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen sowie die Vita Classica Therme. Die ortsansässigen Kliniken und zahlreiche niedergelassene Ärzte verschiedenster Fachrichtungen runden das umfassende Gesundheitsangebot ab. Das Interesse am Thema Gesundheit ist ungebrochen hoch – auch in diesem Jahr informieren wieder zahlreiche Aussteller im und um das Kurhaus über neue Entwicklungen, Präventionsmöglichkeiten und Therapieansätze.

Die Gesundheitsmesse bietet eine breit gefächerte Palette an Expertenwissen und eine Fülle an Tipps und Anregungen bis hin zum „Markt der Möglichkeiten“ mit Angeboten aus den Bereichen Wellness, Fitness und Gesundheit.

Im Mittelpunkt der Gesundheitsmesse steht ein umfangreiches Vortragsprogramm, bei dem Chefärzte, Fachärzte, Therapeuten und weitere Referenten aus dem Gesundheitsbereich über aktuelle medizinische Themen informieren und wertvolle Hinweise für Prävention und Gesundheitsvorsorge geben:

Samstag, 26. September 2026:
• 11:45 Uhr: Schmerzfrei ohne Operation und Medikamente durch Biokinematik nach Packi
Claus Becker, Leitender Arzt, Packi Klinik - Erfinder der Biokinematik, Bad Krozingen
• 13:15 Uhr: Polarity Therapie in der Praxis (im Anschluss: Behandlungsvorführung live am Messestand / So: 15 Uhr Mitmach-Yoga)
Stefan Woike, Polarity Therapeut, Bad Krozingen
• 14:00 Uhr: Plötzlich Pflege – was nun?
Munawar Khan, Sofiapflege
• 14:45 Uhr: Welche Klangschale berührt dich? – Spüren, entspannen und ankommen
Klangschalenwelle, Nina Schlegel, Sozialpädagogin und Klangtherapeutin, Karlsruhe
• 15:30 Uhr: Tradition trifft Moderne: evidenzbasierte TCM in der Schmerzbehandlung
Dr. rer. nat. Ines Maria Brüntrup, Heilpraktikerin, Praxis für Chinesische Medizin, Bad Krozingen und Neuenburg
• 16:15 Uhr: 50 Jahre Rheuma-Liga Baden-Württemberg e. V. – Wer wir sind und was wir tun
Susanne Richter, Rheuma-Liga e. V., Arbeitsgemeinschaft Freiburg

Sonntag, 27. September 2026:
• 11:45 Uhr: Ihre Gesundheit verdient Aufmerksamkeit – bis in die kleinsten Blutgefäße. Lernen Sie im BEMER-Gesundheitsvortrag die Bedeutung der Mikrozirkulation kennen und erfahren Sie, wie Sie Ihren Körper auf natürliche Weise unterstützen können.
Silke Carbonari, Krankenschwester, Orthomolekular Coach, BEMER Fachexpertin
• 13:15 Uhr: Darm & Schmerz – Der unterschätzte Einfluss des Mikrobioms - Wie Veränderungen im Darm Entzündungsprozesse beeinflussen können
Brigitte Kälin, Heilpraktikerin für ganzheitliche Schmerztherapie, Darmgesundheit und Mikrobiomdiagnostik
• 14:00 Uhr: Orthopädische Rückenschule
Dr. Hans-Jürgen Hesselschwerdt, Chefarzt Orthopädie, Theresienklinik Bad Krozingen
• 14:45 Uhr: Moderne Bildgebung in der Gesundheitsvorsorge
Prof. Dr. Christopher Schlett, Ärztlicher Leiter der Radiologie am Campus Bad Krozingen, Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitäts-Herzzentrum, Bad Krozingen
• 15:30 Uhr: Eine Reise durch die moderne Herzchirurgie
PD Dr. Tim Berger, Funktionsoberarzt, Sektionsleiter Klinische Forschung, Facharzt für Herzchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Herz-, Thorax-, Gefäßchirurgie u. Aortenmedizin, Universitäts-Herzzentrum, Bad Krozingen
• 16:15 Uhr: Schmerzfrei von Kopf bis Fuß
Wolfgang Packi, Packi Klinik - Erfinder der Biokinematik, Bad Krozingen

Am Sonntag im Kurpark findet zusätzlich von 11 bis 18 Uhr ein Outdoor-Aktiv-Tag für die ganze Familie statt. Verschiedene Erlebnisstationen und Mitmachangebote laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, Bewegung und Gesundheit aktiv zu erleben:
• kidsMANIA Bewegungstour mit Hüpfburg, Bastelwerkstatt, Spaß- und
Seifenblasenfabrik
• Hummelhof-Alpakas inkl. kurzer Wanderungen
• Tischtennis für Jedermann - Tischtennisclub (TTC) e. V. Bad Krozingen
• Landesjagdverband e.V. - Tiere und Bäume entdecken
• Mitmach-Zirkus „BewegWas“ mit Barbara Brühl
• DRK-Kreisverband Müllheim e.V. mit Bärenhospital und Fahrzeugausstellung
• MobiGeist e.V.
• Sprachen-Parcours - Mein Bildungs-Atelier Bad Krozingen
• Gesundheitsorientiertes Karate mit dem Fudokan Karate Dojo Tunsel
• Boule Erklärung und Vorführung - BOULE-Pétanque-Abteilung-VIB
• Tai Chi / Qigong / Tanzvorführungen
• Kunstverein ART
• Bogenschießen auf der Bogenschießanlage von 13:30 bis 15:30 Uhr
• DISC GOLF inkl. Putt-Station - Heads Up Freiburg
• Übungsgolfen beim „Café am See“ von 11:00 bis 19:00 Uhr
• Alter Minigolfplatz im Kurpark von 13:00 bis 18:00 Uhr
• Minidisco um 17:00 Uhr

Änderungen vorbehalten!
Weitere Informationen sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: „Musik in Haslach“
Am Sonntag, 27. September, treten 32 Musikgruppen an sieben Freiluft-Spielstätten auf

Das Kulturamt organisiert die kostenlose Veranstaltungsreihe mit lokalen Partner*innen und dem Migrantinnenbeirat

Von Blasmusik bis Chorgesang, von Indie-Rock bis Jazz, von Irish Folk bis kubanischer Musik: Bei „Musik in Haslach“ am Sonntag, 27. September, ist Vielfalt Programm. Mehr als 30 Bands, Chöre, Musikvereine und Ensembles geben im Freiburger Südwesten kostenlose Konzerte. Detaillierte Informationen zum Ablauf und Aktuelles zur Veranstaltung gibt es unter www.freiburg.de/musik-im-stadtteil.

Kulturbürgermeister Roland Meder eröffnet die vierte Ausgabe von „Musik im Stadtteil“ um 13 Uhr vor dem Haupteingang der Staudinger-Gesamtschule. Da Haslach einer der größten Stadtteile Freiburgs ist, gibt es in diesem Jahr sieben Freiluft-Spielstätten, die zwischen 13 und 17.15 Uhr von Freizeitmusiker*innen bespielt werden.

Neben dem Neubau der Staudinger-Gesamtschule sind auch die Schenkendorfschule in der Gartenstadt, der Carlsbau und das inklusive Café St. Michael, der idyllische Kirchplatz der Melanchthonkirche sowie, etwas weiter entfernt, das Neubaugebiet Schildacker südlich der B3 und die obere Haslacher Straße östlich der Eschholzstraße dabei. Die letzten beiden sind städtische Entwicklungsgebiete, von denen selbst alteingesessene Haslacher*innen oftmals nicht wissen, dass sie ebenfalls noch zu ihrem Stadtteil gehören. Deshalb war es dem Lokalverein ein besonderes Anliegen, diese Gebiete einzubeziehen. Die Fußwege zwischen den Spielorten werden am Veranstaltungstag mit Luftballons gekennzeichnet sein.

Essen und Getränke stellen die zahlreichen Haslacher Vereine und die Kirchengemeinde St. Michael bereit. Bei Regenwetter gibt es an jedem Spielort eine Ausweichmöglichkeit mit weniger Platz, aber festem Dach.

Lokale Partner*innen von „Musik in Haslach“ sind der Haslacher Musikverein „Freiburger Blasorchester e.V.“, der Gesangsverein Liedertafel e.V., der Lokalverein Freiburg-Haslach sowie der Migrantinnenbeirat.

„Musik im Stadtteil“ ist eine Veranstaltungsreihe des Kulturamts. Gemeinsam mit Akteur*innen vor Ort organisiert es jedes Jahr in einem anderen Stadtteil ein lokales Musikfest. Dort gehört die Bühne Ensembles und Musikprojekten von Freizeitmusiker*innen. Bisherige Spielorte der Reihe waren Zähringen im Jahr 2023, St. Georgen im Jahr 2024 und Littenweiler im vergangenen Jahr. 2027 wird „Musik im Stadtteil“ in Freiburg-Hochdorf zu Gast sein.
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Fashion & Food Festival Freiburg 2026
(c) Fashion & Food Festivals Freiburg
 
Fashion & Food Festival Freiburg 2026
Erlebnisbühne für alle Generationen

Am 25. und 26. September 2026 wird die Freiburger Innenstadt wieder zur Erlebnisbühne für Fashion-Fans, Feinschmecker und Familien. Das 5. Fashion & Food Festival macht die Straßen, Gassen und Plätze der Altstadt mit über 70 Aktionen zu einem vielseitigen Open-Air-Event. Die Veranstaltung findet erstmalig im kompakteren Format an zwei Tagen statt. Das Programm steht für die Einladung, in stimmungsvoller Atmosphäre Modetrends zu entdecken, regionale Kulinarik zu genießen und bei Live-Musik zu feiern. Besonderes Highlight ist das Late Night Shopping am Samstag bis 22 Uhr.
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Veranstaltungen 
 
 
Weltrekordversuch im Steckersolar-Upcycling am Samstag, 26. September
Aus 600 gebrauchten Solarpanels sollen 300 neue Geräte entstehen

Gemeinsam mit dem Balkonsolarverein will die Stadt den Rekord im Steckersolar-Upcycling von 2024 nochmal übertreffen. Diesmal sollen aus 600 gebrauchten Solarpanels ganze 300 neue Steckersolargeräte gebaut werden. Der Versuch startet am Samstag, 26. September, um 10 Uhr auf dem Schulhof der Weiherhof-Realschule in Herdern. Alle Interessierten, die zuschauen wollen, sind herzlich eingeladen.

Ein*e Steckersolarmeister*in muss man allerdings nicht sein, um mitmachen zu können. Alle Teilnehmer*innen erhalten das benötigte Material kostenlos und werden vor Ort von Helfer*innen beim Basteln unterstützt. Zunächst werden die alten Solarpanels gereinigt und gemessen, dann mit neuen Steckern versehen und getestet. Wenn alles funktioniert geht es nach Hause, wo alle Bastler*innen ihr neues Gerät einstecken und selbst Solarstrom produzieren können. Die Geräte können zum Beispiel an den Balkon gehängt, in den Vorgarten gestellt oder an den Gartenzaun montiert werden.

Auf www.balkon.solar/weltrekord2026 gibt es weitere Informationen und Erklärungen. Schirmherrinnen des Events sind Rita Schwarzelühr-Sutter, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, sowie Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg. Der Rekordversuch ist Teil des „Solarsommers“ der Stadt Freiburg und wird aus Landesmitteln vom Land Baden-Württemberg gefördert. Das ganze Programm im Solarsommer gibt online.
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Freiburger Playdate wird beim bundesweiten Ko-Pionierpreis ausgezeichnet
Preis für erfolgreiche Nachnutzung in Kategorie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Veranstaltung bringt Menschen ins Gespräch

Das Freiburger Playdate war von Beginn an ein echter Erfolg: Mehr als 1000 Menschen trafen sich in diesem Jahr bereits bei den ersten vier Veranstaltungen zum Spielen und um neue Menschen kennenzulernen. Das Format eines großen und offenen Spieletreffs, dessen Idee ursprünglich aus Berlin kam, wurde in Freiburg damit sehr gut angenommen. Diese „Nachnutzung“ wurde jetzt auf dem Kommunalkongress in Leipzig ausgezeichnet. Mit dem Ko-Pionierpreis bekommt das Projekt ehrenamtlicher Spieletreffs aus den Stadtteilen, der Markthalle Freiburg, des Spieleladens FreiSpiel und des Nachhaltigkeitsmanagements der Stadt Freiburg bundesweite Anerkennung. In der Kategorie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ wurde das Playdate mit dem dritten Platz prämiert.

Der Ko-Pionierpreis zeichnet Verwaltungen aus, die durch die erfolgreiche Nachnutzung und Implementierung von Projekten aus anderen Städten besonders beeindruckt haben. Die Preisverleihung in den drei Kategorien „Digitalisierung der Verwaltung“, „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ und „Offene Standards und Open Source“ fand am 17. September in Leipzig statt.

In der Begründung der Jury heißt es: „Das Playdate Freiburg ist ein offener, kostenloser Spieletreff, der Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe zusammenbringt. Ziel ist es, Einsamkeit entgegenzuwirken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch gemeinsames Spielen zu stärken. Durch die Nachnutzung des erprobten Playdate-Formats konnte Freiburg mit geringem Entwicklungsaufwand und minimalem Risiko ein erfolgreiches Begegnungsangebot etablieren. Das Format fördert soziale Durchmischung, baut Barrieren ab und stärkt nachhaltige Netzwerke in der Stadt. Die unkomplizierte Organisation, hohe Akzeptanz und positive Rückmeldungen zeigen, dass bewährte Konzepte wirkungsvoll übertragen und weiterentwickelt werden können, um gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe zu fördern.“

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn: „Der Ko-Pionierpreis ist eine tolle Würdigung für die Arbeit und das Engagement aller Beteiligten des Freiburger Playdates. Innovative Formate, die gesellschaftliche Probleme wie Einsamkeit adressieren, dürfen wir uns gerne aus anderen Städten abschauen. Der Zusammenhalt in der Stadt wird gestärkt. Ich war selbst bei diesen besonderen Treffen vor Ort und war begeistert von der offenen und lockeren Stimmung unter vielen Menschen, die sich neu kennengelernt und beim Spielen einfach einen schönen Abend miteinander verbracht haben.“ Das nächste Playdate findet am 16. November in der Markthalle statt.

Weitere Infos gibt es online.
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Veranstaltungen 
 
125 Jahre Straßenbahn in Freiburg
(c) VAG Freiburg / Anja Thölking
 
125 Jahre Straßenbahn in Freiburg
Jubiläumsfest im historischen Betriebshof am Samstag, 26. September, und Sonntag, 27. September,

- Freunde der Freiburger Straßenbahn und VAG feiern gemeinsam
- Mit dem Shuttleservice stilecht zum Fest
- Festivalwochenende: Fashion and Food Festival findet parallel statt - Rabattcodes für den ÖPNV

Sie verbindet Stadtteile, begleitet Generationen und gehört für viele Freiburger*innen ganz selbstverständlich zum Alltag: die Straßenbahn. Vor 125 Jahren nahm sie in Freiburg ihren Betrieb auf. Dieses Jubiläum feiern die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und die Freunde der Freiburger Straßenbahn (FdFS) gemeinsam. Am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September, je von 10 bis 18 Uhr, steigt im Betriebshof Süd (Urachstraße 5 in der Wiehre) das Jubiläumsfest. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag um 10 Uhr eröffnen Oberbürgermeister Martin Horn, VAG-Vorstand Oliver Benz, sowie Jérôme Luge, Vorstand der Freunde der Freiburger Straßenbahn, die Feier. Im Anschluss sorgt der VAG-Musikverein für die musikalische Begleitung.

Führungen erklären den historischen Fuhrpark

An beiden Festtagen erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Programm rund um die Geschichte der Freiburger Straßenbahn. Eine Fotoausstellung zeigt die Entwicklung der Straßenbahn in den vergangenen 125 Jahren. Zudem können historische Straßenbahnen besichtigt werden, die von den Freunden der Freiburger Straßenbahn erhalten und gepflegt werden. Führungen durch den historischen Fuhrpark geben Einblicke in die Technik und Geschichte der Fahrzeuge. Ergänzt wird das Programm durch Verpflegungsstände mit Essen und Trinken sowie einem Biergarten.

Auch für die kleinen Gäste ist was dabei: Es gibt eine Malecke, am Samstag ist zudem das VAG-Maskottchen BaBu vor Ort. Eine Miniatureisenbahn lädt Besucher*innen jeden Alters an beiden Tagen dazu ein, die Welt des Schienenverkehrs im Kleinformat zu entdecken.

Am Samstag informiert der Bewerberbus der VAG über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Unternehmen. Interessierte können zudem am Simulator testen, wie es sich anfühlt, Straßenbahn zu fahren. Die Azubis und dual Studierenden der VAG beantworten Fragen rund um die Ausbildungsmöglichkeiten.

Zwei Veranstaltungen, ein Wochenende

Für die Anreise stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Die neuste Straßenbahn im Jubiläumsdesign sowie eine historische Straßenbahn aus dem Jahr 1927 bringen Besucher*innen kostenlos aus der Innenstadt zum Festgelände und zurück. Zusätzlich verkehren historische Busse zwischen Hauptbahnhof, Europaplatz und Urachstraße. Alternativ ist das Festgelände mit dem regulären ÖPNV über die Haltestelle Lorettostraße erreichbar.

Für die Anreise mit Bus und Bahn gibt es einen Festivalrabatt: Mit dem Gutscheincode FESTIVAL26 erhalten registrierte Nutzer*innen in den Apps VAG mobil oder RVF mobil eine kostenlose Tageskarte Solo+ (Preisstufe 1) für den 26. September. Alternativ gibt es in der FAIRTIQ-App mit demselben Code 7 Euro Fahrtguthaben. Die Angebote gelten, solange der Vorrat reicht

Zeitgleich findet am 25. und 26. September in der Freiburger Innenstadt das Fashion & Food Festival statt. Auch hier gilt der Gutscheincode.

Ausblick: Am 14. Oktober jährt sich die Einführung der Straßenbahn dann auf den Tag genau zum 125. Mal. Zu diesem Anlass lädt die VAG zu kostenlosen Sonderfahrten mit zwei historischen Straßenbahnen ein. Die als „Pepsi-Bahn“ bekannte Tram vom Typ GT8K (Baujahr 1983) sowie der historische Triebwagen 56 aus dem Jahr 1927 fahren mit kleinem Kulturprogramm durch verschiedene Freiburger Stadtteile. Die VAG informiert vor der Veranstaltung nochmals über die genauen Fahrzeiten und Streckenverläufe.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Stationäre Geschwindigkeitsmessanlage an neuem Standort in der Basler Straße
Die Stadt hat eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage an einem neuen Standort in Betrieb genommen. An der Basler Straße, Höhe Fichtestraße, steht seit dem 9. September eine neue Anlage. Insgesamt erhöht sich die Anzahl der Anlagen dadurch nicht. Der bereits in die Jahre gekommene „Blitzer“ in der Heinrich-von-Stephan-Straße wird mittelfristig außer Betrieb gehen. Der Gemeinderat hatte die neue Anlage als Ersatzmaßnahme bereits mit dem Doppelhaushalt 2025/26 beschlossen. Die Anlage ist technisch so ausgestattet, dass sie den Verkehr in beide Richtungen überwachen kann.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Bereit für eine Führungsposition?
Online-Workshop für Frauen zu Standortfindung und Entscheidungsfindung am Mittwoch, 23. September

Am Mittwoch, 23. September, veranstaltet die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg - Südlicher Oberrhein von 16 bis 18 Uhr einen Online-Workshop zu Standortfindung und Entscheidungsfindung. Unter dem Motto „Bereit für eine Führungsposition“ bietet er interessierten Frauen eine fundierte Orientierung darüber, was moderne Führung ausmacht, welche persönlichen Kompetenzen dafür relevant sind und welche Einstiegsmöglichkeiten es abseits formaler Hierarchien gibt.

Durch fachliche Impulse, Reflexionsaufgaben und gegenseitigen Austausch gewinnen die Teilnehmerinnen ein realistisches Bild ihrer eigenen Führungspotenziale. Der Workshop unterstützt sie dabei, eine klare Entscheidung zu treffen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Beruflich in Bewegung – Information und Austausch für Frauen", zu der die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg - Südlicher Oberrhein regelmäßig einlädt. Sie steht allen Frauen offen, die sich beruflich entwickeln wollen. Das Gesamtprogramm steht auf www.frauundberuf-bw/freiburg.
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Veranstaltungen 
 
17. Europäisches Filmfestival der Generationen startet
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
17. Europäisches Filmfestival der Generationen startet
Festival bringt erneut Filme in die Stadtteile

Gemeinsam Filme erleben, miteinander ins Gespräch kommen und neue Perspektiven entdecken – dazu lädt das Europäische Filmfestival der Generationen in Karlsruhe auch in diesem Jahr ein. Eröffnet wird das Festival am Freitag, 2. Oktober 2026, um 18:30 Uhr mit dem Film „Auf Augenhöhe“ im Kinder- und Familienzentrum Alb-Südwest St. Nikolaus.

Das Programm umfasst 16 Vorführungen bis Ende November - von Dokumentar- und Spielfilmen bis hin zu Kinderfilmen. Das betrifft Themen, die Menschen jeden Alters bewegen – vom Zusammenleben der Generationen über gesellschaftlichen Wandel bis hin zu Fragen von Familie, Freundschaft und Teilhabe.

Das Team Stadtteilkoordination und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe laden gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern dazu ein. Im Anschluss finden Publikumsgespräche und Austausch statt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das vollständige Programm und weitere Informationen unter karlsruhe.de/senioren

zum Bild oben:
Einer der Vorführorte des Festivals ist das ehemalige Stephanienbad in der Breiten Straße.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Verschiedenes 
 
 
Straßenbauarbeiten in Lehen: Umleitung der Linien 19 und 32
Wegen Straßenbauarbeiten ist Durchfahrt durch Lehen von Montag, 21. September, bis voraussichtlich Freitag, 18. Dezember, nicht möglich. Deshalb kommt es zu Einschränkungen und Umleitungen auf den Buslinien 19 und 32.

Von der Paduaallee fahren die Linie 19 und 32 in Richtung Lehen/Mundenhof sowie Umkirch direkt über die B31 zur Haltestelle „Ziegelhofstraße“. Die Haltestellen „Kirchbergstraße“ und „Gescheidstraße“ entfallen. Für Direktbusse der Linie 19 zum Mundenhof ist der erste reguläre Halt nach der Umleitung die Haltestelle „Am Sender“.

Die Umleitung über die B31 gilt in gleicher Weise auch für die Gegenrichtung.

Die Fahrpläne sind in der App VAG mobil oder auf der Webseite www.vag-freiburg.de/ angepasst.
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Verschiedenes 
 
 
Baden-Württemberg nach der Wahl
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg lädt zur Tagung über die politische Lage im Südwesten ein

Wie hat die Landtagswahl die politische Landschaft in Baden-Württemberg verändert? Welche Folgen hatte das neue Wahlrecht? Und vor welchen Herausforderungen steht die neue Landesregierung? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Tagung „Baden-Württemberg nach der Wahl – Perspektiven auf die Landespolitik im Südwesten“, zu der die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) einlädt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 22. September 2026 von 10 bis 19.30 Uhr in Stuttgart statt.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Journalismus beleuchten in ihren Vorträgen zentrale Fragen, die sich nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg stellen. Vormittags stehen Analyse und Einordnung des Wahlergebnisses im Mittelpunkt. Gefragt wird unter anderem, welche Auswirkungen das neue Wahlrecht hatte und wie Erstwählerinnen und Erstwähler politisch entschieden haben. Der Mittag widmet sich der Landespolitik nach der Wahl: Koalitionsbildung, Regierungsbildung sowie Herausforderungen und Chancen der kommenden Legislaturperiode werden diskutiert. Am Nachmittag rücken demokratische Beteiligung, politische Kommunikation und die Vermittlung landespolitischer Themen in den Fokus.

Den Abschluss bildet ab 18 Uhr ein Abendpodium unter dem Titel „Schweres Erbe? Eine Bilanz der Ära Kretschmann“. Es diskutieren Prof. Dr. Gabriele Abels, Politikwissenschaftlerin an der Universität Tübingen, die Journalistin Annika Grah, Leiterin des gemeinsamen landespolitischen Büros von Badischen Neuesten Nachrichten, Badischer Zeitung, Südwestpresse und Südkurier in Stuttgart, und Prof. Dr. Ulrich Eith, Direktor des Studienhauses Wiesneck, Institut für politische Bildung e. V. in Buchenbach bei Freiburg. Die Moderation hat Lena Angerer, Südwestpresse Ulm. Das Abendpodium kann auch unabhängig von der Tagung besucht werden.

Die Tagung richtet sich an alle politisch Interessierten.

Termin: Dienstag, 22. September 2026, 10 bis 19.30 Uhr
Ort: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Heilbronner Straße 35, 70191 Stuttgart
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung online
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Verschiedenes 
 
Nashörner im Fokus: Aktionstag in der Wilhelma
Bruno © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
Nashörner im Fokus: Aktionstag in der Wilhelma
Welt-Nashorn-Tag am 22. September

Wie schnell kann ein Nashorn laufen? Warum braucht es trotz seiner Kurzsichtigkeit keine Brille? Und was haben Nashörner eigentlich mit Zebras und Tapiren gemeinsam? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am Dienstag, 22. September, in der Wilhelma. Anlässlich des internationalen Welt-Nashorn-Tags lädt der Zoologisch-Botanische Garten Stuttgart von 11 bis 17 Uhr zu einem Aktionsstand vor der Nashornanlage ein.

Das Team der Wilhelmaschule bringt dabei nicht nur Wissenswertes über die Biologie der imposanten Großtiere mit, sondern auch reichlich Anschauungsmaterial. Unter anderem können die Besucherinnen und Besucher das naturgetreue Replikat eines Spitzmaulnashorn-Horns aus nächster Nähe betrachten. Beim Nashorn-Memory und einem Quiz lässt sich das neu erworbene Wissen gleich testen. Dabei dürften einige Fakten selbst ausgewiesene Tierfans verblüffen: Nashörner gehören wie Zebras und Tapire zu den Unpaarhufern. Nashornkälber kommen zunächst ohne Horn zur Welt, schon wenige Tage nach der Geburt beginnt es jedoch zu wachsen. Und behäbig sind die massigen Tiere keineswegs: Nashörner können Geschwindigkeiten von bis zu 55 Kilometern pro Stunde erreichen.

Auch ihre Sinne halten Überraschungen bereit. Nashörner sehen zwar nicht besonders gut, gleichen das aber durch ein ausgezeichnetes Gehör und einen ausgeprägten Geruchssinn aus. Kommunikation funktioniert zudem über gemeinsame Dungplätze: Anhand der dort hinterlassenen Duftinformationen können die Tiere feststellen, welche Artgenossen sich in der Umgebung aufhalten. Und selbst akustisch zeigen Nashörner eine unerwartete Seite – neben Keuchen und Zischen gehören auch hohe Quietschlaute zu ihrem Repertoire.

Hinter dem spielerischen Zugang steht allerdings ein ernstes Thema. Weltweit existieren heute fünf Nashornarten: Breitmaul- und Spitzmaulnashorn in Afrika sowie Panzernashorn, Sumatra-Nashorn und Java-Nashorn in Asien. Alle sind bedroht: Wilderei und Lebensraumverlust haben ihre Bestände massiv dezimiert. Begehrt ist vor allem das Horn. In pulverisierter Form wird ihm in Teilen Asiens eine angebliche medizinische Wirkung, z. B. in der Krebsbekämpfung, zugeschrieben. Außerdem wird gemahlenes Nashornhorn als Statussymbol konsumiert, einzig und allein, um den eigenen Reichtum zur Schau zur stellen. Dabei besteht es nur aus Keratin – demselben Stoff, aus dem auch menschliche Haare und Fingernägel aufgebaut sind.

Mit Mitteln aus dem Artenschutz-Euro engagiert sich die Wilhelma gleich bei drei Projekten für Nashörner in ihren natürlichen Lebensräumen. Im südafrikanischen Greater Kruger Nationalpark unterstützt sie die „Black Mambas“. Die rein weibliche Ranger-Einheit setzt sich gegen Wilderei ein und leistet zugleich wichtige Bildungsarbeit in den umliegenden Gemeinden. Als Teil der „Black Mamba Conservation Alliance“ hat die Wilhelma seit 2022 bereits mehr als 100.000 Euro zu ihrer Arbeit beigetragen.

Besonders dramatisch ist die Situation des Sumatra-Nashorns. Nur noch wenige Dutzend Tiere leben in freier Wildbahn. Seit 2019 ist die Wilhelma strategischer Partner der International Rhino Foundation und hat rund 270.000 Euro in das von der indonesischen Naturschutzorganisation YABI betriebene Sumatran Rhino Sanctuary investiert. Dort werden Sumatra-Nashörner gezielt nachgezüchtet. Fünf Kälber sind in dem Schutzzentrum bereits zur Welt gekommen – angesichts eines geschätzten weltweiten Bestands von nur noch rund 40 Tieren ist jede einzelne Geburt von enormer Bedeutung. Nach diesem Vorbild soll auch auf Java eine Zuchtstation für das ebenfalls vom Aussterben bedrohte Java-Nashorn entstehen. Die Namen Sumatra- und Java-Nashorn täuschen darüber hinweg, dass beide Arten einst über weite Teile Südostasiens verbreitet waren. Heute haben lediglich kleine Restbestände auf den beiden namensgebenden indonesischen Inseln überlebt. Ohne menschliche Hilfe drohen auch sie, zu verschwinden.

Einen lebenden Botschafter für seine bedrohten Verwandten können die Besucherinnen und Besucher der Wilhelma direkt neben dem Aktionsstand erleben: Panzernashorn Bruno. Der in der Wilhelma geborene Nashorn-Senior ist das älteste Panzernashorn, das derzeit in einem europäischen Zoo lebt. Bruno selbst hat einen wichtigen Beitrag zum Erhalt seiner Art in menschlicher Obhut geleistet. Mehrfach sorgte er in der Wilhelma für Nachwuchs. Seine mittlerweile 24 Nachkommen leben heute in verschiedenen europäischen Zoos, unter anderem in Frankreich, Spanien, Portugal, Polen und Großbritannien. Der Welt-Nashorn-Tag macht damit unmittelbar vor seiner Anlage deutlich, wie eng Zoohaltung, Umweltbildung und Artenschutz miteinander verbunden sein können.

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Bruno, ein über 40 Jahre altes Panzernashorn, hat in der Wilhelma schon mehrfach für Nachwuchs gesorgt.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Verschiedenes 
 
 
Klimaschutzpreis „Climate First“ und Naturschutzpreis
Bis zum 15. November bewerben

Im kommenden Jahr vergibt die Stadt Freiburg wieder den Klimaschutzpreis „Climate First“ und den Naturschutzpreis. Beide Preise sind in diesem Jahr mit insgesamt 16.000 Euro dotiert. Interessierte können sich ab sofort bis zum 15. November unter www.freiburg.de/umweltpreise bewerben.

Der Klimaschutzpreis ist mit 11.000 Euro dotiert und zeichnet ambitionierte und innovative Projektideen in den Bereichen Klimaschutz, Energiesparen, erneuerbare Energien und Verkehr aus. Wettbewerbsbeiträge können in Freiburg ansässige Firmen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen einreichen, aber auch Bürger*innen, Vereine, Verbände, Schulklassen und - gruppen. Neben neuen Projekten können auch laufende oder abgeschlossene Projekte honoriert werden.

Der Naturschutzpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt außergewöhnliche Leistungen im Naturschutz. Hier sind vor allem Freiburger Vereine, Verbände, Schulen, Unternehmen und einzelne Personen angesprochen. Bei beiden Preisen können auch Anerkennungen ausgesprochen werden.

Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury unter Leitung von Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. Ihr gehören Mitglieder des Gemeinderats und mehrere Umweltschutzverbände an.

Verliehen werden die Preise am 26. Februar 2027 im Rahmen der GETEC Freiburg.

Ausschreibungsunterlagen und Richtlinien zu beiden Preisen stehen ab sofort online auf www.freiburg.de/umweltpreise. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 15. November. Weitere Informationen gibt es im Umweltschutzamt bei Manuela Schillinger Telefon: 201-6110 oder per E-Mail unter manuela.schillinger@freiburg.de.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Versammlung am Sonntag, 20. September
Lorettostraße für den Durchfahrtsverkehr gesperrt – auch Schwimmbadstraße nicht befahrbar

Lorettokrankenhaus von der Merzhauser Straße aus erreichbar Am Sonntag, 20. September, ist von 11 bis 18 Uhr in der Wiehre eine Versammlung mit dem Titel „Sichere Schulwege für alle – Schulzone jetzt!“ angemeldet. Bereits ab 9 Uhr ist die Lorettostraße zwischen Mercy- und Goethestraße für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Ebenso ist der südliche Teil der Schwimmbadstraße zwischen Basler Straße und Lorettostraße für den motorisierten Verkehr nicht befahrbar. Die Sperrungen werden voraussichtlich um 20 Uhr aufgehoben.

Zum Lorettokrankenhaus ist die Zufahrt über die Merzhauser Straße – Lorettostraße – Mercystraße jederzeit möglich.
 
 

Veranstaltungen 
 

© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt
 
"Karlsruhe spielt!": spielen, toben, zusammen sein
Auch in diesem Jahr ist es zwischen Dienstag, 22., und Samstag, 26. September, wieder so weit: An rund vierzig Standorten – verteilt über die ganze Stadt – heißt es endlich wieder: „Karlsruhe spielt!“.

Gemeinsam mit vielen ehrenamtlich Engagierten lädt das städtische Kinderbüro die Karlsruher Kinder, ihre Familien und alle, die Lust haben dabei zu sein, zum gemeinsamen Spielen, Lachen und Spaß haben ein.
Rund um den Weltkindertag setzt „Karlsruhe spielt!“ auf eigens dafür gesperrten Straßen und Plätzen ein sichtbares Zeichen für Kinder und macht ihre Rechte erlebbar.

Gemeinschaft für Jung und Alt
Die vergangenen Jahre haben gezeigt: „Karlsruhe spielt!“ ist nicht nur eine Aktion für die Jüngsten. Gemeinsames Spielen bringt alle Menschen im Stadtteil zusammen. Eine Partie Schach, Gummitwist oder Ballspiele machen Jung und Alt Spaß und bringen Menschen zusammen.

Das städtische Kinderbüro freut sich über zahlreiche Besucherinnen und Besucher der kostenfreien Aktion. Weitere Informationen und alle Standorte finden sich unter: karlsruhe.de/ka_spielt. Hier werden auch kurzfristige Änderungen bekannt gegeben.

zum Bild oben:
Kinder zu beteiligen, ist der Stadt Karlsruhe ein wichtiges Anliegen – unter anderem bei der Aktion „Karlsruhe spielt!“, die für junge Karlsruherinnen und Karlsruher eigene Flächen schafft.
© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt
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Verschiedenes 
 
 
Allgemeinverfügung: Badeverbot im Kleinen Opfinger See aufgehoben
Gesundheitsamt rät aber weiterhin vom Baden ab

Die Stadt Freiburg hebt das Badeverbot am Kleinen Opfinger See auf. Zu einem Badeverbot kam es, nachdem bei einer Untersuchung der Wasserqualität im Auftrag des Landesgesundheitsamts ein deutlich erhöhter Wert für Cyanotoxine festgestellt wurde. Diese können beim Menschen Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und allergische Reaktionen hervorrufen und werden von Blaualgen produziert.

Eine erneute Untersuchung der Wasserqualität hat ergeben, dass der Wert für Cyanotoxine wieder gesunken ist und unterhalb des Leitwerts des Umweltbundesamts liegt. Eine geringe Belastung ist aber weiterhin vorhanden. Das Gesundheitsamt stuft das Risiko als gering ein, rät jedoch weiterhin vom Baden im Kleinen Opfinger See ab.
 
 

Grüne Quellen 
 
In der Wilhelma werden zwei Grünarassaris flügge
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
 
In der Wilhelma werden zwei Grünarassaris flügge
Zwei Grünschnäbel entdecken das Amazonienhaus

In der Wilhelma gibt es gefiederte Neuzugänge: Bei den Grünarassaris sind die ersten zwei Jungvögel des Jahres flügge geworden. In der zweiten Augusthälfte haben sie ihre Nisthöhle verlassen und erkunden mittlerweile selbstständig die tropische Waldlandschaft im 1.100 m² großen Amazonienhaus.

Bei Grünarassaris handelt es sich um einen im nördlichen Südamerika verbreiteten Tukan. Charakteristisch für diese Vogelfamilie ist der riesige Schnabel. Obwohl dieser so massiv wirkt, ist er federleicht, da er von Luftkammern durchzogen wird. Er dient als körpereigene Klimaanlage, durch die der Vogel überschüssige Wärme nach außen abgeben kann. Außerdem hilft er, Früchte von Bäumen zu pflücken und zu zerquetschen. Eine weitere Besonderheit von Tukanen ist ihre erstaunlich lange, ausgefranste Zunge, die dabei unterstützt, die Nahrung in den Hals zu befördern.

Tukane gehören zur Ordnung der Spechtvögel und sind damit Höhlenbrüter. Aufgrund ihres leichten Schnabels können Sie im Gegensatz zu den eigentlichen Spechten nur in morschem Holz selbst Nisthöhlen anlegen. Ansonsten nutzen sie zur Brut verlassene Spechthöhlen oder natürliche Hohlräume. In der Wilhelma stehen den Grünarassaris speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Nistkästen zur Verfügung. In diese werden zwei bis vier reinweiße Eier gelegt, aus denen nach 16 bis 17 Tagen Brutzeit die Jungvögel schlüpfen. Obwohl sich Grünarassaris als erwachsene Vögel vorwiegend von Früchten ernähren, wird zur Brutzeit ein hoher Anteil an proteinreicher tierischer Nahrung an den Nachwuchs verfüttert. Rund sechs Wochen nach dem Schlupf verlassen die flüggen Jungvögel ihren Nistkasten. Oft haben ihre Eltern zu dem Zeitpunkt schon längst in einer weiteren Höhle mit dem Brutgeschäft bekommen und ziehen bereits die nächste Generation Jungvögel groß. So auch aktuell in der Wilhelma: Während die ersten beiden Jungvögel des Sommers bereits ihre Runden durchs Amazonienhaus drehen, sprießen bei ihren beiden Geschwistern, die in einem anderen Nistkasten erbrütet worden sind, gerade einmal die Federkiele aus der Haut.

zum Bild oben:
Die lange, fransige Zunge hilft bei der Nahrungsaufnahme
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann
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Öko plus 
 
 
„Es tut sich was“ auf dem Mundenhof Freiburg
Einblicke hinter die Kulissen

Was passiert eigentlich in der Zukunftsschmiede? Was wächst im Zukunftsgarten? Wie entwickelt sich der Mundenhof? Bei der Führung am Donnerstag, 17. September, um 16 Uhr gibt es spannende Einblicke hinter die Kulissen. Interessierte erfahren, welche Projekte aktuell laufen und können die Zukunftsschmiede während der Bauphase besichtigen. Im Zukunftsgarten wartet außerdem etwas zum Naschen.

Die Führung „Es tut sich was“ kostet 10 Euro, Kinder sind frei. Treffpunkt ist am Verwaltungsgebäude gegenüber der Hofwirtschaft. Keine Anmeldung nötig. Die Führung ist Teil der Klima.Länd.Tage des Landes Baden-Württemberg. Mehr Informationen gibt es auf www.freiburg.de/mundenhof.
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Verschiedenes 
 
Saisonende für die Minigolfanlage am Kurhaus
Minigolf am Kurhaus (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen
 
Saisonende für die Minigolfanlage am Kurhaus
BAD KROZINGEN. Mit dem Beginn des Herbstes neigt sich die Freiluftsaison bei den Freizeiteinrichtungen im Bad Krozinger Kurpark langsam dem Ende zu. Für Minigolf-Freunde und Ausflugsgäste gibt es jedoch noch Gelegenheit, die spätsommerlichen Tage aktiv im Grünen zu genießen.

Endspurt auf der Minigolfanlage beim Kurhaus
Die Minigolfanlage direkt neben dem Kinderspielplatz beim Kurhaus hat noch bis einschließlich Sonntag, den 27. September 2026, geöffnet. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen können Schläger und Bälle jeweils von 13:00 bis 18:00 Uhr ausgeliehen werden (letzte Schlägerausgabe um 17:15 Uhr). Auch für Passanten und externe Gäste stehen der Eis- und Getränkeverkauf während der Spielzeiten offen. Bitte beachten Sie, dass wetterbedingte Änderungen der Öffnungszeiten vorbehalten sind.

Café am See und Übungsgolfanlage bis November geöffnet
Wer darüber hinaus den Goldener Herbst im Kurpark genießen möchte, findet am kleinen See den idealen Anlaufpunkt: Das Café am See mit seiner integrierten Übungsgolf-Anlage sowie dem Kinderspielplatz hat seine Türen noch bis zum 1. November 2026 geöffnet.

Die moderne 14-Bahnen-Übungsgolfanlage kombiniert Elemente des Rasengolfs mit klassischem Minigolf und bietet Spaß sowie Geschicklichkeitsherausforderungen für Jung und Alt. Das Café lockt mit italienischen Kaffeespezialitäten aus der Siebträgermaschine, hausgemachtem Kuchen, kühlen Erfrischungen sowie Eisköstlichkeiten. Zudem steht Familien ein Abenteuerspielplatz mit Wassermatschplatz und Kletterparcours zur Verfügung. Auch Frisbees für den beliebten DiscGolf-Parcours im Kurpark können hier gegen Pfand ausgeliehen werden.

Das Café am See und die Übungsgolfanlage sind dienstags bis freitags von 13:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 12:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (Montag Ruhetag). Die letzte Schlägerausgabe erfolgt jeweils 60 Minuten vor Schließung.
 
 

Öko plus 
 
 
Schnupperfahrt mit dem E-Auto oder E-Bike
Erster Testtag für Elektromobilität am Donnerstag, 17. September, in Freiburg

Fahrradparcours, Infostände und Ausstellungsmodelle –
Besucher*innen erwartet vielfältiges Programm zum Thema EMobilität

Wer gerne elektrisch mit dem praktischen Lastenfahrrad unterwegs sein möchte, in der Firma für die Dienstflotte zuständig ist oder sich über geeignete Ladeinfrastruktur in Freiburg informieren will, ist beim Testtag für E-Mobilität am Donnerstag, 17. September, genau richtig. Von 12 bis 20 Uhr informiert die Stadt gemeinsam mit 27 Kooperationspartner*innen auf dem Messegelände über E-Mobilität. Egal ob E-Auto, E-Bike oder E-Roller – Interessierte können sich informieren und verschiedene Modelle testen. Die Veranstaltung ist kostenlos; anmelden kann man sich unter www.freiburg.de/emobilitaet-testtag.

„Wir als Stadt möchten mit dem Testtag einen weiteren Impuls für den Umstieg auf E-Mobilität geben – sowohl für den privaten Alltag als auch für Unternehmen“, so Freiburgs Erster Bürgermeister Martin Haag. Und er ist zuversichtlich, dass das auch klappt: „Wir freuen uns, mit diesem unkomplizierten und vielfältigen Angebot die Möglichkeit zu schaffen, die ganze Bandbreite der Elektrofahrzeuge kennenzulernen und selbst auszuprobieren.“

Beim Testtag steht ein Fahrradparcours zur Probefahrt mit E-Bikes und E-Lastenrädern bereit. E-Autos, E-Transporter und E-Motorroller können außerhalb des Messegeländes getestet werden. Angeboten werden Kleinst-, Klein-, Kompakt-, Mittelklasse- und obere Mittelklasse-Fahrzeuge. Auf dem Programm stehen außerdem kostenlose Radchecks, das Spielmobil sorgt für Spiel und Spaß. Besucher*innen können sich über aktuelle Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich der E-Mobilität informieren und die neuesten Ausstellungsobjekte begutachten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Neben Probefahrten und Ausstellungsmodellen gibt es auch Informationen zu Ladeinfrastruktur und geteilter E-Mobilität in Freiburg, wie E-Carsharing, E-Bikesharing (Frelo) und E-Motorroller-Sharing. Auch ein E-Taxi ist vor Ort. Der Testtag E-Mobilität findet im Rahmen der Klima.Länd.Tage und als Teil der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) statt. Er soll die Vielfalt der Elektromobilität erlebbar machen und über die Möglichkeiten der privaten und gewerblichen Nutzung aufklären. Mehr Informationen zum Testtag gibt es auf www.freiburg.de/emobilitaet-testtag
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Veranstaltungen 
 
Filmtipp: Vaterland
 
Filmtipp: Vaterland
Deutschland 2026 | Ab 0 Jahren | 82 Minuten
Regie: Pawel Pawlikowski |
Darsteller: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow |

1949. Nach 16 Jahren Exil reist Thomas Mann mit seiner Tochter Erika durch ein geteiltes Deutschland in Trümmern, um in Frankfurt und Weimar den Goethepreis anzunehmen. Er wird hofiert, er wird beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert... In überragenden Bildern erzählt Oscarpreisträger Paweł Pawlikowski (IDA, COLD WAR) das Finale einer großen deutschen Familiensaga im Tumult der Nachkriegszeit. Ein bestechendes Werk über Heimat, Schuld und familiäre Verwundungen - in Cannes mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet!

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter Erika (Sandra Hüller) erstmalig nach 16-jährigem Exil auf eine Reise durch ein geteiltes Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Man wünscht sich zum Goethe-Jubiläum auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trosts, der Zustimmung und der Vergebung vom größten deutschen Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die für Erika und Thomas Mann zu einer Reise ins Innerste wird… In der Realität kehrte Thomas Mann mit seiner Frau Katia nach Deutschland zurück. Im Film wird er von Tochter Erika begleitet, ihres Zeichens emigrierte Autorin, Schauspielerin und Kabarettistin. Denn Maestro Pawlikowski verarbeitet die Historie keinesfalls zu einem konventionellen Biopic oder Geschichtsdrama, sondern macht daraus eine elegante, kühle Meditation über Heimat, Exil und moralische Verantwortung. Dabei vertraut der polnische Auteur auf kontrastreiches Schwarz-Weiß und streng komponierte Einstellungen. Ruinen, Hotelflure und repräsentative Säle werden zu Seelenlandschaften einer Nation, die äußerlich wieder funktioniert, ihre Vergangenheit jedoch keineswegs bewältigt hat. Im Zentrum steht weniger die Person Thomas Mann als das fragile Beziehungsgeflecht seiner Familie. Der glänzend besetzte Hanns Zischler spielt seine Rolle geistreich, selbstbewusst und eitel, zugleich verletzlich und so sehr auf Selbstkontrolle bedacht, dass auch Trauer zur puren Disziplinierungsübung wird. Sandra Hüller ihm gegenüber gibt die Erika mit jener verblüffenden Mischung aus Intelligenz, Härte und innerer Beweglichkeit, die sie derzeit zu einer der aufregendsten Schauspielerinnen des internationalen Kinos macht. Nach ANATOMIE EINES FALLS und THE ZONE OF INTEREST, dem Silbernen Bären für ROSE, dem weltweit erfolgreichen DER ASTRONAUT und ihrer ungewöhnlichen Annäherung an INGEBORG BACHMANN setzt sich ihr phänomenales Karrierehoch fort. Hüller benötigt kaum mehr als einen Blick oder eine minimale Verschiebung der Körperhaltung, um Erikas widersprüchliche Bindung an den Vater zu offenbaren – und zieht fast jede Szene an sich. Ein brillant gespieltes, herausragend inszeniertes, intensives Film-Ereignis!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg
 
 

Öko plus 
 
 
Klima.Länd.Tage 2026
20 Veranstaltungen für Klimaschutz, erneuerbare Energien und mehr Grün

Klimaschutz beginnt oft direkt vor der eigenen Haustür: beim Strom vom Dach, beim Essen, bei der Mobilität, im Garten, im Wald oder im Quartier. Genau darum geht es bei den Klima.Länd.Tagen 2026 in Freiburg. Von Donnerstag, 17. September, bis Samstag, 10. Oktober, organisieren Privatpersonen, Bildungseinrichtungen, Sportvereine, Unternehmen und Kommunen in ganz Baden-Württemberg viele verschiedene Aktionen rund um Klimaschutz, erneuerbare Energien und mehr Grün in der Stadt.

Gemeinsam mit Kooperationspartner*innen aus dem Freiburger Klimapakt bietet die Stadt ein breites Programm mit insgesamt 20 Veranstaltungen: Es gibt Vorträge, Führungen, Beratungen, Mitmach-Aktionen, Workshops und Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Klima.Länd.Tage, ehemals Nachhaltigkeitstage und Energiewendetage, sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs.

Do, 17. September, 12 bis 20 Uhr
Testtag E-Mobilität
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Messe Freiburg

Do, 17. September, 16 bis 17.30 Uhr
Es tut sich was auf dem Mundenhof - Einblick hinter die Kulissen
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Mundenhof

Fr, 18. September, 17 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Begrünungsspaziergang in Zähringen
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Start am Platz der Zähringer in Freiburg, Anmeldung unter
www.freiburg.de/gg3

Fr, 18. September, 10 bis 16 Uhr | Anmeldung erforderlich
Beratung zu Klimaanpassungsmaßnahmen am eigenen Gebäude
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Bürgerhaus Zähringen, Anmeldung unter www.freiburg.de/gg3

Fr, 18. September, 20.30 Uhr – 23:30 Uhr
Solar-Sommerkino „Die fetten Jahre sind vorbei“ und Vorfilm „Ein Bestiarium der Energielandschaft“
Veranstalter: Ökostation Freiburg
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstra. 21B

Sa u. So, 19. u. 20. September, 10 bis 18 Uhr
Wochenende der offenen Bauernhöfe / Bio-Musterregion
Veranstalter: Bio-Musterregion

Di, 22. September, 18 bis 19.30 Uhr
Vortrag „Klimaschutz ja, aber, nein, aber…“ mit anschließendem Gespräch
Veranstalter: Ökostation Freiburg
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstra. 21B

Di, 22. September, 15 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Beratungsnachmittag Photovoltaik
Veranstalter: Stadt Freiburg
Ort: Energieagentur Regio Freiburg, Wilhelmstraße 20a, Anmeldung unter
www.freiburg.de/pb/1077091.html#anker2126544

Do, 24. September, 17 bis 21 Uhr | Anmeldung erforderlich
Preisverleihung MakeItMatter-Award
Veranstalter: EWS Schönau und smart green
Ort: Kreativpark Lokhalle, Paul-Ehrlich-Str. 7, Anmeldung unter
www.makeitmatter-award.de

Fr, 25. September, 15 bis 17 Uhr | Anmeldung erforderlich
Führung durch den Stadtteil Vauban
Veranstalter: Innovation Academy
Ort: Treffpunkt am Paula-Modersohn-Platz im Vauban, Anmeldung unter
https://eveeno.com/ModellstadtteilVauban

Fr, 25. September, 15.30 bis 17.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Mitmachveranstaltung für Kinder und Jugendliche: Wald und Windkraft verstehen am Waldhaus
Veranstalter: Stiftung WaldHaus Freiburg
Ort: Stiftung WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6, Anmeldung unter
https://www.waldhaus-freiburg.de/veranstaltung/wald-und-windkraftverstehen/

So, 27. September, 13.30 bis 18 Uhr | Anmeldung erforderlich
Strom erzeugen und Kuchen essen: Ein Solartisch-Workshop
Veranstalter: Ökostation Freiburg und fesa e.V.
Ort: Ökostation Freiburg, Falkenbergstraße 21B, Anmeldung unter
https://oekostation.de/event/solartisch-workshop/

Di, 29. September, 12.30 bis 13.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Fachvortrag „ImSys & HEMS: Die Schlüssel zur intelligenten Energiewende“
Veranstalter: EWS Store Freiburg
Ort: EWS-Store, Bismarckallee 10, Anmeldung unter https://www.ewsschoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/imsys-hems-und-energysharing-schluessel-zur-intelligenten-energiewende/

Mi, 30. September, 17.30 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Führung: Klima und Ernährung – globale Zusammenhänge auf dem Weltacker entdecken
Veranstalter: Weltacker Freiburg e.V.
Ort: Weltacker Freiburg, Mundenhof, Anmeldung unter
https://eveeno.com/WeltackerKlima

Di, 6. Oktober, 15.30 bis 16.15 Uhr
Vorlesestunde: Von der Umweltfee und dem Umweltschreck
Veranstalter: Stadtbibliothek Freiburg
Ort: Stadtbibliothek am Münsterplatz

Di, 6. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Fachvortrag: Mit der Wärmepumpe unabhängig werden von fossilen Energien
Veranstalter: EWS Store Freiburg
Ort: EWS-Store, Bismarckallee 10, Anmeldung unter https://www.ewsschoenau.de/ews/veranstaltungen-und-termine/mit-der-waermepumpeunabhaengig-werden-von-fossilen-energien/

Mi, 7. Oktober, 14 Uhr | Anmeldung erforderlich
Dem Wind auf der Spur – Wanderung zu den Windenergieanlagen auf dem Rosskopf
Veranstalter: regiowind Freiburg
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter
https://eveeno.com/WindkraftFreiburg

Mi, 7. Oktober, 17 bis 19 Uhr
Waldspaziergang im Freiburger Stadtwald
Veranstalter: Stiftung WaldHaus Freiburg
Treffpunkt: Stiftung WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6

Mi, 7. Oktober, 17.30 bis 19.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Feierabend-Workshop: Proteinkick mit Bohne, Linse und Co
Veranstalter: Ernährungsrat Freiburg & Region e.V.
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben, Anmeldung unter
https://ernaehrungsrat-freiburg.de/events/feierabend-workshop-proteinkick/

Sa, 10. Oktober, 9.30 bis 12.30 Uhr | Anmeldung erforderlich
Landschaftspflegetag Kappel
Veranstalter: Stadt Freiburg, Biosphärengebiet Schwarzwald, Ortsverwaltung Kappel
Treffpunkt: Kappler Sportplatz in Freiburg-Kappel, Anmeldung per Mail an
biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de oder unter 0761 208 4370
 
 

Verschiedenes 
 
Erneute Förderung für das Ulmer Münster
Ulm: Münster (c) DSD / R.Rossner
 
Erneute Förderung für das Ulmer Münster
Die treuhänderische Julius Rohm-Stiftung in der DSD macht die Unterstützung möglich

Am Mittwoch, den 9. September 2026 um 13.30 Uhr übergab Dr. Julius Rohm im Ulmer Münster einen Fördervertrag in Höhe von 32.582,20 Euro für die dortigen Voruntersuchungen zur Restaurierung des Weltgerichtsgemäldes am Triumphbogen an Dekan Dr. Torsten Krannich. Rohm ist Stifter der Julius Rohm Stiftung zu Ehren von Julius Rohm, dem ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister von Neu-Ulm, in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, für die er den Vertrag aushändigt.

Die Untersuchung ist mit dem Aufbau eines Großgerüsts verbunden, dessen Kosten in Höhe von 370.000 Euro ebenfalls die Rohm-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz finanziert. Die Voruntersuchung schafft die Grundlage für die Erarbeitung eines Restaurierungskonzepts des gesamten Gemäldes, so dass auch die Kosten für die Gesamtrestaurierung ermittelt werden können. Die Julius Rohm-Stiftung möchte auch diese Restaurierung möglich machen.

Das Gemälde gilt als das größte mittelalterliche Wandgemälde nördlich der Alpen. Auftraggeber waren die Kaufmannsfamilie Rottengatter sowie der Rat der Stadt, der sich auch selbst dargestellt findet. Das Gemälde entstand 1471. In einer Höhe von 42 Metern beherrscht Christus als Weltenrichter das Bild, darunter umringen sieben heilige Jungfrauen ein Lamm. Dargestellt sind außerdem 24 Patriarchen und Propheten des Alten Bundes und die 12 Apostel, die Mutter Gottes und Johannes der Täufer. Auf der einen Bildseite werden Märtyrer und Bekenner von Petrus an der Paradiespforte empfangen, links vom Weltenrichter werden die Verdammten von Teufeln in den Höllenrachen gestoßen.

Die Rohm-Stiftung fördert neben Arbeiten im Ulmer Münster auch die Kirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm, deren Gesamtinstandsetzung, die vor einigen Jahren erfolgte, sie ermöglicht hat. Im Ulmer Münster förderte die Stiftung bisher vor allem die Restaurierung der wertvollen Innenausstattung.

Mit dem Bau des Ulmer Münster, der Pfarrkirche einer selbstbewussten Bürgerschaft, im Zentrum der Altstadt wurde 1377 begonnen. Zwischen 1844 und 1890 wurde das Bauvorhaben mit der Ausführung der beiden Osttürme sowie des 161 Meter hohen Westturms abgeschlossen. Die Dachstühle erneuerte man damals in Eisen. Der monumentale, spätgotische Kirchenbau besitzt den zweithöchsten Kirchturm der Welt.

Das Ulmer Münster gehört zu den über 440 Denkmalen, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Arbeiten am Brunnentürmchen: Baustelle an der B31 geht weiter
Die Baustelle am Brunnentürmchen startet in die letzte Phase: Ab Mittwoch, 16. September, laufen wieder Arbeiten für den Wiederaufbau des Brunnentürmchens. Die Baustelle befindet sich an der B31, Fahrtrichtung Autobahn im Bereich zwischen der Schwabentorbrücke und der Greiffeneggbrücke. Beide Fahrstreifen bleiben während der Bauzeit von rund zwei Monaten befahrbar.

Hintergrund: Das denkmalgeschützte Türmchen an der Nordseite der Dreisam ist über 120 Jahre alt und wurde im vergangenen Jahr abgebaut und umfassend saniert, weil es nicht mehr sicher stand.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Kanalarbeiten am Hauptfriedhof
Dammweg für zwei Wochen gesperrt

Der mittlerweile über hundert Jahre alte Mischwasserkanal entlang des Hauptfriedhofs muss saniert werden. Er weist altersbedingte Schäden auf. Um am Kanal arbeiten zu können, baut der Eigenbetrieb Stadtentwässerung (ESE) einen neuen begehbaren Schacht in den Fuß- und Radweg am Dammweg. Dafür muss der Dammweg komplett gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 15. September, und dauern bis Freitag, 2. Oktober. Der Eingang zum Hauptfriedhof bleibt zu Fuß erreichbar. Eine Umleitung für Radfahrende ist ausgeschildert.
 
 

Verschiedenes 
 
Eigener Sonnenstrom für den Nahverkehr: VAG baut Photovoltaik aus
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG
 
Eigener Sonnenstrom für den Nahverkehr: VAG baut Photovoltaik aus
- Ab 2032 wird die VAG bis zu 3,7 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen

- Das deckt rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse

- Es entsteht eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs

Auf dem Betriebshof West der VAG entsteht eine der größten Photovoltaik-Anlagen in Freiburg. Sie deckt ab 2031 rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse.

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) baut auf ihrem Betriebshof auf der Haid bis 2031 eine der größten Photovoltaikanlagen Freiburgs. Dafür werden in vier Ausbaustufen alle geeigneten Dächer des Betriebshofs mit PV-Anlagen bestückt. Es wird keine zusätzliche Fläche versiegelt. Mit einer Gesamtleistung von 3700 Kilowatt-Peak können 2031 bis zu 3,7 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Das wird rechnerisch rund die Hälfte des Strombedarfs der E-Busse decken.

In der aktuellen Projektstufe werden eine von drei Straßenbahnabstellhallen sowie das neue Verwaltungsgebäude mit PV-Anlagen ausgestattet. Ein neues Technikgebäude bündelt den erzeugten Solarstrom. Über Trafostationen wird er je nach Bedarf im Betriebshof genutzt oder ins Stromnetz eingespeist. Die Arbeiten der ersten Projektstufe sind im Februar gestartet, der Netzanschluss ist für November 2026 geplant.

Das Projekt wurde bei einem Medientermin mit Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorständen Stephan Bartosch und Oliver Benz sowie Projektleiter Markus Burger vorgestellt.

Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen rund 6,3 Millionen Euro. 4,1 Millionen fördert das Land Baden-Württemberg für Eigenerzeugung von erneuerbarer Energie, 1,3 Millionen Euro bezuschusst die Stadt Freiburg mit dem Zukunftsfonds Klimaschutz.

Zudem ist ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 1000 kWh geplant, der den produzierten Solarstrom speichern kann. Insgesamt können so zukünftig Schwankungen in der Stromproduktion und Preisschwankungen am Markt besser aufgefangen werden.

Lokaler Ökostrom unterstützt die Klimaziele Freiburgs

„Mit dem Projekt entsteht eine der größten Solaranlagen in Freiburg. Das zeigt, welches Potenzial vorhandene Dächer für die Energiewende haben“, sagte Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit. „Freiburg will bis 2035 klimaneutral sein. Mit unserer Solaroffensive und Zuschüssen aus dem Zukunftsfonds Klimaschutz unterstützen wir Investitionen in erneuerbare Energien ganz konkret vor Ort.“

„Durch die Umstellung der Busflotte auf Elektro – aber auch durch neue Stadtbahnstrecken wie Dietenbach – wird unser gesamter Strombedarf weiter steigen“, sagte VAG-Vorstand Stephan Bartosch. „Der Strom aus der PV-Anlage wird direkt dort verbraucht, wo er erzeugt wird: im Betriebshof für das Laden der E-Busse.“

„Wir beziehen bereits 100 Prozent Ökostrom. Unser langfristiges Ziel ist es, so viel regionalen Ökostrom wie möglich zu nutzen“, sagte VAG-Vorstand Oliver Benz. „Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach macht uns unabhängiger vom Energiemarkt und senkt langfristig die Energiekosten.“

PV-Anlagen in Ost-West-Richtung

Die PV-Anlagen sind nach Osten und Westen ausgerichtet. „Dadurch produzieren wir über den Tag verteilt mehr Strom als bei der klassischen Südausrichtung", sagte Projektleiter Markus Burger. „So kann etwa auch die Abendsonne genutzt werden, wenn viele Fahrzeuge auf dem Betriebshof sind.“

Einige Dachflächen sind aktuell von der VAG verpachtet. In den nächsten fünf Jahren laufen die Verträge aus, die alten Module werden von den Pächtern zurückgebaut und durch die VAG mit neuen und effektiveren Anlagen bestückt. Die PV-Module werden bei einem deutschen Unternehmen bestellt. Bei der Ausschreibung hat die VAG soziale und nachhaltige Kriterien berücksichtigt.

zum Bild oben:
Von links: VAG-Vorstand Stephan Bartosch, Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit, VAG-Vorstand Oliver Benz, VAG-Projektverantwortlicher Markus Burger
(c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg / VAG
 
 

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ASF bietet kompostierbare Laubsäcke an
Durch den heißen und trockenen Sommer liegt bereits viel Laub von den Straßenbäumen auf den Straßen. Deshalb bietet die ASF wieder kompostierbare Laubsäcke an, um das Laub umweltfreundlich zu entsorgen. Gemäß Gehwegreinigungssatzung müssen die Anwohner*innen für dessen Entfernung vom Gehweg sorgen.

Die Säcke bestehen aus stabilem Papier, fassen 80 Liter und kosten 1 Euro pro 2er-Set. Sie sind von Mitte September bis Dezember erhältlich bei der Bürgerberatung im Rathaus in der Innenstadt, den Recyclinghöfen, den Ortsverwaltungen sowie direkt bei der ASF in der Hermann-Mitsch-Straße 26. Im gleichen Zeitraum sammelt die Stadtreinigung die zugeschnürten Laubsäcke ein, wenn sie gut sichtbar am Gehwegrand bereitgestellt werden.

Wichtig: Über die Laubsäcke darf ausschließlich Laub von Straßenbäumen entsorgt werden – auch Kastanienlaub ist erlaubt. Die Larven der Kastanien-Miniermotte werden bei der Kompostierung durch die entstehenden Temperaturen zuverlässig abgetötet. Nicht erlaubt ist die Entsorgung von Grünschnitt wie Hecken- oder Baumschnitt. Dieser kann ganzjährig zu den städtischen Recyclinghöfen oder offiziellen Schnittgut-Sammelstellen gebracht oder über die separate Schnittgutsammlung entsorgt werden. Termine dazu finden sich in der Abfall-App, im Abfallkalender oder unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de.
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Exkursion des Freiburger Klimapakts
Solaranlagen genossenschaftlich realisieren - SolarGeno und Green Places in Bad Krozingen

Die Solar-Bürger-Genossenschaft Freiburg ist mittlerweile die älteste noch aktive PV-Energieproduktion in Deutschland. Sie engagiert sich auch als Akteurin im Freiburger Klimapakt. Mit diesem zusammen lädt sie aktive und zukünftige Engagierte im Rahmen der Angebote des Klimapakts ein, am 18. September 2026, 15:30-17:00 Uhr eine ihrer attraktiven gewerblichen PV-Projekte in Bad Krozingen zu besichtigen. Vorgestellt wird dort eine 382 kWp Solaranlage auf dem Dach der GreenPlaces GmbH. In dem in Holzbauweise errichteten Gewerbegebäude werden die dort angesiedelten kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Ökostrom vom Dach versorgt. Die Partner informieren vor Ort darüber, wie die dafür erforderliche Kooperation entstanden ist, wie die Planung der Energieanlage erfolgte und welche Vorteile ihre Zusammenarbeit hat. Besonders Interessierte, die selbst Gewerbeimmobilien mit Ökostrom versorgen wollen, können von den Erfahrungen profitieren und Anregungen gewinnen, wie sie solche Projekte selbst auf den Weg bringen. Um Anmeldung wird gebeten: https://eveeno.com/klimapaktausfahrt.
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