Prolixletter
Mittwoch, 21. Oktober 2020
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Der dicke Turm in Eibelstadt wird gefördert
Dicker Turm / Foto: DSD
 
Der dicke Turm in Eibelstadt wird gefördert
Gefahr für Fußgänger und Kinder wird beseitigt

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt dank zweckgebundener Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale für die Dachinstandsetzung des Dicken Turms in Eibelstadt 20.000 Euro zur Verfügung. Der spätmittelalterliche Rundturm gehört zu den über 420 Objekten, die die private DSD dank Spenden, Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Bayern fördern konnte.

In Eibelstadt blieb die 1,4 Kilometer lange Stadtmauer, die zwischen 1435 und 1580 entstand, nahezu geschlossen erhalten. Der Mauerring um die Altstadt wird von der breiten, mainparallel ausgerichteten Marktstrasse durchzogen, die das Stadtgebiet der Länge nach in südost-nordwestlicher Richtung durchschneidet. Von den einst vier Toren fehlt nur eines.

Die längsovale Stadtmauer wurde aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Sie zählt elf Rundtürme und drei Schalentürme. Zu den fünf vollrunden Türmen, mit denen die Stadtmauer zwischen dem Würzburger und dem Sommerhäuser Tor ausgestattet ist, gehört der Federolfsturm, der auch Dicker Turm genannt wird. Der Rundturm mit der welschen Haube wurde 1562 errichtet. Das Bruchsteinmauerwerk des massiven mönchnonnengedeckten Turms ist 1,50 Meter dick. Im Untergeschoss ist das Tonnengewölbe erhalten. Die Bedachung ist derzeit ernsthaft geschädigt, einzelne Ziegel sind bereits heruntergefallen. Besonders herabfallende Mörtelteile gefährden Fußgänger und spielende Kinder.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Fernseher: Gute Geräte für unter 500 Euro
Gut in Bild, Ton und Ausstattung – das sind viele der insgesamt 80 Fernseher im Test. Mit dabei sind kleine, mittelgroße und große Fernseher von insgesamt 24 bis 58 Zoll. Der günstigste der guten mittelgroßen Fernseher kostet nur 425 Euro.

Seit Juni hat die Zeitschrift test 80 Fernseher des Produktjahres 2020 geprĂĽft, die nicht mehr als 800 Euro kosten. Mit dabei waren kleine Fernseher mit 24 bis 32 Zoll und 43 Zoll, mittelgroĂźe Fernseher mit 49 bis 50 Zoll und groĂźe Fernseher mit 55 bis 58 Zoll. Das Ergebnis: AuĂźer bei den kleinen Fernsehern mit 24 bis 32 Zoll gibt es gĂĽnstige Modelle, die in den Bereichen Bild, Ton und Ausstattung mit Gut bewertet werden.

Wer mit einem kleinen Bild zufrieden ist, findet immerhin sieben Fernseher mit einer guten Bildqualität. Der günstigste unter ihnen ist für gerade mal 320 Euro zu haben. Noch mehr Auswahl gibt es bei größeren Modellen. Gleich zwölf Geräte mit Diagonalen von 49 bis 58 Zoll bieten ein gutes Bild, darunter auch der preiswerte mittelgroße Fernseher für 425 Euro. Der günstigste große Fernseher für 455 Euro schneidet beim Bild ebenfalls mit Gut ab.

Auch in den Bereichen Ton und Ausstattung punkten die preiswerten Modelle. Mit der Note 1,7 erzielt der günstigste unter den guten mittelgroßen Geräten ein bemerkenswertes Ergebnis. Hilfe von einer Soundbar braucht dieser nicht. Der günstigste große Fernseher ermöglicht Extras wie USB-Aufnahmen und zeitversetztes Fernsehen und ist damit besonders gut ausgestattet.

Der Test Fernseher findet sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/fernseher abrufbar.
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Verschiedenes 
 
 
Gleisbauarbeiten: Ă„nderungen bei den Linien 2 und 4
Wegen Gleisbauarbeiten in der Zähringer Straße ergeben sich vom 29. bis einschließlich 31. Oktober Änderungen bei den Stadtbahnlinien 2 und 4.

In dieser Zeit fährt die Linie 2 von Günterstal kommend bis zur „Eichstetter Straße“ und zurück.

Die Linie 4 von der Messe kommend endet an der „Okenstraße“.

Von der „Eichstetter Straße“ aus pendeln Ersatzbusse zur „Hornusstraße“.

Ein weiterer Schienenersatzverkehr fährt von der „Eichstetter Straße“ über „Rennweg“, „Nordstraße“ und „Hornusstraße“ zur Endhaltestelle „Gundelfinger Straße“ und zurück. Fahrgäste, die auf die Linie 4 umsteigen wollen, steigen an der „Nordstraße“ aus und gehen ein paar Schritte bis zur „Okenstraße“.

Durch die Ă„nderungen bei den Linien 2 und 4 ergeben sich auch Anpassungen bei den Buslinien 15, 16 und 24.

Alle Fahrplanänderungen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft und in der App VAGmobil hinterlegt.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Absage 48. Weihnachtsmarkt Freiburg 2020
Dezentrales Konzept kann aufgrund der hohen Infektionslage in Stadt und Region nicht stattfinden.

Weihnachtliches Ambiente wird durch Installation der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt sowie Weihnachtsbäume sichergestellt.

Sicherheit und Eindämmung der Infektionslage haben oberste Priorität.

Aufgrund der stark gestiegenen Fallzahlen in Stadt und Region und der aktuellen Fassung der Landesverordnung hat sich die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH &. Co. KG (FWTM) im Hinblick auf die Sicherheit der Teilnehmenden dazu entschieden, den 48. Weihnachtsmarkt Freiburg, der dezentral auf mehreren Plätzen geplant war, nicht stattfinden zu lassen. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt, die traditionell zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt montiert und in Betrieb genommen wird, wird dennoch für ein weihnachtliches Ambiente sorgen und die Innenstadt zum Leuchten bringen.

Die FWTM hat in den letzten Wochen gemeinsam mit den zuständigen Fachämtern, dem Gesundheitsamt sowie den Berufsverbänden der Schausteller und Marktkaufleute ein Konzept zur Durchführung eines dezentralen Weihnachtsmarktes erstellt beziehungsweise abgestimmt. Grundlage für die Beschlussfassung im Gemeinderat waren insbesondere die Annahmen, dass die Infektionslage in Freiburg und der Region stabil ist und der 7-Tages-Inzidenz-Wert im Stadtkreis sowie den benachbarten Landkreisen in einem vertretbaren Bereich liegt. Zudem hätten keine Einschränkungen in Bezug auf die zulässige Personenzahl bestehen, keine alkoholischen, weihnachtsmarktypischen Getränke (Glühwein) ausgeschenkt werden und keine Einzäunung mit Zugangskontrolle erforderlich sein dürfen. Oberbürgermeister Martin Horn: „In den letzten Wochen wurde viel Herzblut in die Planungen investiert, um in Freiburg einen Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen. Das von der FWTM erarbeitete dezentrale Konzept wurde von den Mitgliedern des Gemeinderates mehrheitlich getragen. Gleichzeitig war uns bewusst, dass ein Weihnachtsmarkt nur dann stattfinden kann, wenn die Infektionszahlen es zulassen. Aufgrund des aktuell starken Anstieges der Fallzahlen ist ein schnelles Handeln erforderlich, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Wir bedauern die Absage des Freiburger Weihnachtsmarktes und freuen uns auf eine gewohnte Fortführung im Winter 2021.“

In der Beschlussvorschlage des Gemeinderats hat die FWTM darauf hingewiesen, dass die Durchführung des Weihnachtsmarktes unter den bisher geltenden Regelungen der Landesverordnung nicht umsetzbar und wirtschaftlich nicht durchführbar wäre. Die Veranstaltung des Weihnachtsmarktes wäre daher nur möglich gewesen, wenn die Landesregierung die angekündigten Regelungen für Spezialmärkte, zu denen auch der Weihnachtsmarkt zählt, erlassen und keine Einschränkungen im Hinblick auf die zulässige Teilnehmendenzahl vorgesehen hätte. Insbesondere für die Schausteller und Marktkaufleute ist es wichtig, Klarheit zu erhalten, um sich auf eine Absage einstellen zu können. „Trotz aller Bemühungen müssen wir den Weihnachtsmarkt nun schweren Herzens absagen. Zum einen ist es aktuell fragwürdig, ob es gesonderte Regelungen für Spezialmärkte geben wird, zum anderen ist das Risiko aufgrund der aktuellen Entwicklung einfach zu hoch und die Sicherheit der Besucher_innen, der Beschicker_innen sowie der Mitarbeiter_innen vor Ort hat oberste Priorität“, so FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki. „Wir bedauern es sehr, dass den teilnehmenden Schaustellern und Marktkaufleuten sowie Kunsthandwerkern in dieser für sie sehr schwierigen Zeit eine weitere wichtige Einnahmequelle wegfällt, was für viele gleichzeitig mit einer ernsten Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz einhergehen wird."

Das weihnachtliche Ambiente wird durch die Weihnachtsbeleuchtung sowie das Aufstellen von Weihnachtsbäumen in der Innenstadt sichergestellt. „Auch in der durch die Corona-Pandemie geprägten Weihnachtszeit 2020 wird die Freiburger Innenstadt leuchten und zum Besuch einladen“, so Bürgermeister Breiter. „Wir sind uns alle der Verantwortung, was die Eindämmung der Infektionszahlen, aber auch die Sehnsucht der Bürger_innen nach einer weihnachtlichen Stimmung angeht, bewusst und wollen vor allem den Kindern in dieser speziellen Zeit etwas Gutes tun“, so Stefan Breiter weiter.
 
 

Veranstaltungen 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden / Foto: Veranstalter
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen – Biengen hat die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler und weiteren Waldbegeisterten für die Käppelehütte und den Käppeledobel ein Konzept entwickelt. Am Sonntag, den 25. Oktober 2020, ab 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, findet eine Führung durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil-St. Ulrich statt.

Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen bietet gemeinsam mit den Führerinnen Miriam Baldes (Naturcoach, syst. Coach, Dipl. Sozialpädagogin) und Andrea Kenk (systemische Beraterin/Naturcoach und Waldpädagogin) Führungen durch den Waldbadepfad im Käppeledobel Bollschweil-St. Ulrich an. Gestartet wird mit einem Input und Austausch über gesundheitsfördernde Aspekte des Waldes und der Natur, danach wird gemeinsam vollständig in die Waldatmosphäre eingetaucht. Meditatives Gehen und naturbezogene Achtsamkeitsübungen führen weiter in das Waldgebiet. Einige Atemübungen mit Qigong öffnen die Atmung/Lunge, weiter werden fünf Sinnesübungen durchgeführt sowie „Solozeit“ auf einer Waldliege verbracht. Am Ende werden Erfahrungen ausgetauscht und ein Jahresgetränk aus der Natur genossen.

Am Sonntag, den 25. Oktober 2020, ab 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, findet auf dem neuen Waldbadepfad eine Führung statt. Hier wird ein kleines Grill-Buffet mit Brot und Getränken organisiert. Angemessene Kleidung und eine Sitzunterlage sind mitzubringen. Jeder Teilnehmer erhält eine Gratis-Broschüre „Waldbadepfad – Im Käppeledobel“.

Der Preis beträgt 34,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/ Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhältlich.

Der Waldweg wird über die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt bei beiden Terminen eine Mitfahrgelegenheit bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 10.30 Uhr.
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Trauerfeier fĂĽr unbedacht Verstorbene wird abgesagt
Grund sind steigende Corona-Infektionszahlen
Termin soll nachgeholt werden

Die Trauerfeier fĂĽr unbedacht verstorbene, die fĂĽr Sonntag, 25. Oktober, geplant war, wird abgesagt. Grund ist der Anstieg der Corona-Infektionszahlen. Die Veranstaltung in der Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs wird deshalb nicht stattfinden.

Ursprünglich sollte an dem Tag Menschen gedacht werden, die vereinsamt gelebt haben oder keine Angehörigen haben, die für eine Bestattung aufkommen. In diesen Fällen übernimmt die Stadt die Bestattung und deren Kosten. Zwischen Juni 2019 und September 2020 sind 71 Menschen unbedacht verstorben. Die Trauerfeier ist auf Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche sowie der Stadt Freiburg ins Leben gerufen worden. So soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es allen Akteuren ein Anliegen ist, dieser Menschen zu gedenken und an sie zu erinnern. Die Veranstaltung soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werde
 
 

Verschiedenes 
 
Corona-Hilfen fĂĽr San Miguel de Los Bancos
© GADM San Miguel de Los Bancos
 
Corona-Hilfen fĂĽr San Miguel de Los Bancos
Karlsruhe unterstĂĽtzt Menschen in der ecuadorianischen Partnerkommune

Finanziert durch eine Spende der Stadt Karlsruhe konnten insgesamt 1.500 Lebensmittelrationen bestehend aus 750 Kilogramm Reis, 600 Kilogramm Linsen und 595 Liter Öl in der ecuadorianischen Partnerkommune San Miguel de Los Bancos an bedürftige Menschen ausgeliefert werden. Dazu gehören sowohl Familien mit vielen Kindern als auch behinderte und alte Menschen. Dringend benötigt wurden die Grundnahrungsmittel, da viele Familien durch eine dreimonatige Corona-bedingte Ausgangssperre ihre Lebensgrundlage verloren. "Daher unterstützen wir die Menschen, die es auch schon vor der Pandemie nicht leicht hatten, mit Lebensmittelspenden", erklärte eine freiwillige Helferin. Die Partnerschaft zwischen Karlsruhe und San Miguel de Los Bancos besteht seit 2015. Die Kommunen setzen gemeinsame Projekte in den Bereichen Aufforstung, Abfallmanagement und Umweltbildung um.

Im Juni hat Ecuador die Ausgangsbeschränkungen gelockert – und die Corona-Fallzahlen stiegen prompt steil an. "Wir müssen eine Balance finden zwischen den Präventionsmaßnahmen und der wirtschaftlichen Stabilität", so Gustavo Araujo, Verwaltungschef von San Miguel de Los Bancos. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, ist eine groß angelegte Informationskampagne geplant. Die lokalen Gesundheitszentren, die bereits an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiten, werden besser ausgestattet, um den Anforderungen gerecht zu werden. Auch Mitarbeitende der Bereiche Trinkwasserversorgung sowie Abwasser- und Abfallmanagement als besonders gefährdete Personengruppen sollen Schutzausrüstung erhalten, um eine funktionierende Grundversorgung sicherzustellen. Dafür wurden Anfang Oktober, auf gemeinsamen Antrag von Karlsruhe und San Miguel de Los Bancos, knapp 50.000 Euro aus dem "Corona-Solidarpaket" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bewilligt.

zum Bild oben:
LebensmittelĂĽbergabe in San Miguel de Los Bancos im September 2020.
© GADM San Miguel de Los Bancos
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Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Pandemiestufe 3
Vollzugsdienst kontrolliert verstärkt die Einhaltung der häuslichen Quarantänepflicht – Überwiegend telefonische Kontrollen, aber auch Kontrollen vor Ort

Weitere Kontrollen folgen

Der Vollzugsdienst (VD) wird verstärkt am Mittwoch, 21. und Donnerstag, 22. Oktober in einer landesweiten Schwerpunktaktion die Einhaltung der häuslichen Quarantänepflicht kontrollieren.

Bereits seit mehreren Wochen kontrolliert der VD stichprobenartig die Einhaltung der Quarantänepflicht vor Ort. Die häusliche Quarantäne ist ein wesentlicher Pfeiler im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Covid 19 Virus. Die präventive Überwachung der Einhaltung der Quarantäne, das heißt inwieweit die Betroffenen sich tatsächlich in der eigenen Häuslichkeit aufhalten, ist Aufgabe der Ortspolizeibehörden. Aufgrund des hohen personellen und zeitlichen Aufwands werden die Kontrollen überwiegend telefonisch durchgeführt, aber auch vor Ort wird kontrolliert.

Die flächendeckende Schwerpunktaktion, die in ganz Baden-Württemberg stattfindet, soll die Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren, die Quarantäneanordnung strikt zu beachten und gleichzeitig deutlich machen, dass ein Verstoß ein hohes Bußgeld und sogar eine Strafanzeige nach sich zieht.
 
 

Verschiedenes 
 
 
phoenix plus: Corona – Aufschrei der Einzelkämpfer!
Film von Mona Heck und Klaus Weidmann

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist bei der #Corona-Hilfe eine entscheidende Gruppe vergessen worden: #SoloSelbstständige. Das sind immerhin 2,1 Mio. Menschen.

Die phoenix-Reporter Mona Heck und Klaus Weidmann haben wochenlang recherchiert. Sie sprachen mit unzähligen Solo-Selbstständigen und recherchierten bei Behörden und Ministerien. Sie führten Interviews mit Dr. Andreas Lutz vom Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. und Prof. Dr. Alexander S. Kritikos, Forschungsdirektor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Im Mittelpunkt der #Reportage stehen politische Kabarettisten. Anny Hartmann, Christoph Sieber, Gerburg Jahnke und Bernd Stelter nehmen exklusiv für phoenix diesen unfassbaren Missstand aufs Korn.
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Verschiedenes 
 
 
Corona-Ausbreitung eindämmen !
FahrstuhltĂĽren zur BelĂĽftung und Reduzierung von Aerosolen im Ruhezustand offen halten !

Zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung ist u.a. der Übertragungsweg durch Aerosole im medizinisch-journalistischen Focus. Besonders in kleinen, schlecht gelüfteten Räumen besteht demnach ein erhöhtes Risiko.
Das bedeutet somit auch eine spezielle Gefahr im Personenaufzug („Lift“) mit meist kleiner Kabine. In großen Wohnanlagen werden die Fahrstühle vielfältig benützt und sind kaum belüftet.
Aus VorsichtsgrĂĽnden sollte somit auch im Fahrstuhl eine Mund-Nase-Bedeckung angelegt werden, besser noch:
Wer Treppen steigen kann sollte lieber die Treppe benützen und den Fahrstuhl meiden, was natürlich im Hochhaus zur Herausforderung werden kann. Aber gerade in Hochhäusern gab es erhöhte Infektionsquoten.
Die Betreiber von Fahrstühlen sollten dafür sorgen, daß bei nicht gegebener Benützung des Fahrstuhls die Türe zur besseren Belüftung geöffnet bleibt.
Abstand auf Rolltreppen: 5 Stufen
 
Autor: Hans Peter Schwarz

Verschiedenes 
 
Mehr Platz fĂĽr den Radverkehr an FriedrichstraĂźe und Friedrichring
Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
 
Mehr Platz fĂĽr den Radverkehr an FriedrichstraĂźe und Friedrichring
Straßenfläche wird umverteilt: Radfahrstreifen werden deutlich verbreitert

Freiburg, 16.10.2020. Mehr Platz für den Radverkehr am Friedrichring und der Friedrichstraße: Hier wurden Radfahrstreifen auf mehreren Abschnitten deutlich verbreitert. Vom Europaplatz bis zum Fahnenbergplatz gibt es jetzt einen stark vergrößerten Radfahrstreifen. Zwischen Habsburger- und Katharinenstraße wurde der Radfahrstreifen von zuvor 1,85 Meter auf 2,65 Meter verbreitert.

„Fläche, die bisher dem Autoverkehr gewidmet war, wird zugunsten des Radverkehrs neu verteilt. Diese Umwandlung ist ein weiterer Schritt in Richtung Verkehrswende und zeigt, wie die städtische Mobilitätsstrategie auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzt. Wir schaffen hier an einer zentralen Achse mehr Sicherheit und Attraktivität für Freiburgs Radfahrerinnen und Radfahrer", so Oberbürgermeister Martin Horn zusammen mit Baubürgermeister Martin Haag.

Auf der anderen Seite des Friedrichsrings, also in Fahrtrichtung zum Europaplatz, gibt einen so breiten Radfahrstreifen schon länger. Von Ende 2018 bis Mai 2020 gab es dort eine Testphase für den Radfahrstreifen in dieser Dimension. Im Mai 2020 hat das Garten- und Tiefbauamt ihn dann dauerhaft markiert. Die XL-Variante hat sich bewährt. Radfahrende haben genügend Platz einander zu überholen und auch Lastenräder oder Fahrräder mit Kinderanhänger können dort problemlos fahren. Die Sicherheit Aller ist gewährleistet – ebenso wie der Verkehrsfluss für andere Verkehrsteilnehmer auf der etwas schmaler gewordenen Straße.

Die Fahrbahnen für den motorisierten Verkehr haben nach der Verbreiterung der Radfahrstreifen jetzt in beide Fahrtrichtungen noch eine Breite von 5,5 Meter, es gibt keine Mittelmarkierung mehr. So können zwei Autos nebeneinander fahren, bei Lastwagen steht nur eine Fahrspur zur Verfügung. Das Garten- und Tiefbauamt erwartet einen weiterhin ausreichenden Verkehrsfluss.

Auch an anderen Stellen zwischen Stefan-Meier-Straße und Habsburgerstraße haben Radfahrende jetzt mehr Platz. Auf der Friedrichstraße in Richtung Westen, direkt im Anschluss an den Friedrichring, wurde der bislang sehr schmale Radfahrstreifen bis zur Hebelstraße auf 1,80 Meter verbreitert. Ab dieser Stelle wird der Radverkehr auf einen bestehenden Radweg geführt. Zudem wurde auch auf der Südseite, an der Friedrichstraße in Fahrtrichtung Europaplatz, der Radfahrstreifen von der Höhe Colombistraße – dort vom Radweg kommend – bis zum Fahnenbergplatz auf 1,85 Meter bis 2,65 Meter verbreitert.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Suchtprävention braucht Unterstützung – jetzt anmelden
Stadt Freiburg bildet im November kostenlos Peer-Berater und -Beraterinnen aus

Nebenjob im pädagogischen Bereich: Praxiserfahrung sammeln, fit werden in Gesprächsführung, Hilfe vermitteln

„Du bist interessiert an einem attraktiven Nebenjob, der sich gut in Dein Studium integrieren lässt? Außerdem möchtest Du was Neues ausprobieren und stellst dich gerne kleinen Herausforderungen? Dann bist Du genau richtig bei uns!“

Mit diesem Appell will das städtische Amt für Soziales und Senioren auch in diesem Herbst neue Peer-Berater und -Beraterinnen für die Suchtprävention gewinnen. Zunächst erhalten sie eine kostenlose 27-stündige Ausbildung. Dabei werden u.a. Wege der Suchtprävention, Möglichkeiten der Gesprächsführung und das örtliche Suchthilfenetzwerk erklärt. Die Einsätze in der Peer-Beratung folgen dann jeweils an Wochenenden (Freitag oder Samstag) etwa von 19 bis 24 Uhr.

Interessierte melden sich bis Freitag, 30. Oktober, bei Nora Elfgang (Tel. 0761/201-3834, nora.elfgang@stadt.freiburg.de).

Peer-Berater und -Beraterinnen gehen auf Menschen jedes Alters, bevorzugt aber Jugendliche und junge Erwachsene zu. Sie bieten Raum für Gespräche, stellen Fragen und sind bereit, mit den Angesprochenen auf Augenhöhe Erfahrungen und Ansichten zum Thema Alkohol zu teilen. Bei Einsätzen sind sie stets in Teams unterwegs, in der Straßenbahn oder zu Fuß in der Innenstadt. Eine professionelle Fachkraft mit Erfahrungen im Suchthilfebereich oder in der Suchtprävention steht ihnen bei Fragen zur Verfügung. Im Vordergrund steht nicht die Belehrung des Gegenübers. Bei Interesse wird aber gerne an professionelle Hilfe vermittelt.

In Freiburg findet die Arbeit der Suchtprävention und die kommunale Alkoholpolitik im Rahmen des Gesamtkonzeptes PräRIE statt. Diese Abkürzung steht für Prävention (langfristig wirksame Maßnahmen zur Verhinderung von Alkoholmissbrauch und Gewalt), Relaxation (Entspannung der Lage in der Innenstadt, auch durch Präsenz von Suchthilfe-Fachleuten und Peer-Beratern), Intervention und Evaluation durch Externe.

Bei PräRIE arbeitet die Stadt Freiburg mit den fünf psychosozialen Suchtberatungsstellen am Ort (AG Kinder- und Jugendhilfe/AGJ, Landesverband für Prävention und Rehabilitation/bwlv, Drogenhilfe, Stadtmission, Frauenzimmer) zusammen. Anhand verschiedener Bausteine werden Heranwachsende vor riskantem Alkoholkonsum geschützt und an einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol herangeführt. Ein Baustein sind die Peer-Berater, die an Wochenenden abends in der Innenstadt oder der Straßenbahn unterwegs sind und Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen.PräRIE will sie sensibilisieren und zur aktiven Mitarbeit einbeziehen.

Nach der Devise „Engagement ist die beste Prävention“ setzt PräRIE auf Jugendbeteiligung und Kreativität. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Peer-to-Peer-Ansatz. Sein Grundgedanke: Gleichaltrige lernen voneinander und tauschen Erfahrungen aus. Dafür durchlaufen die Peer-Beraterinnen eine fünftätige Ausbildung und arbeiten im Tandem mit Fachkräften aus der Suchtprävention. Zum Einsatz kommen vor allem Studierende der Fächer Soziale Arbeit, Pädagogik, Sozialwissenschaften oder Psychologie.

In der Ausbildung zum/zur Peer-Berater/in geht es um Grundlagen im Bereich Sucht und Suchtprävention, Aspekte der aufsuchenden niedrigschwelligen Arbeit, Besonderheiten in der Gesprächsführung und ein Deeskalationstraining mit externen Trainern. Peer-Beraterinnen werden praxisnah auf abendliche Einsätze vorbereitet. Ihre Schulung leiten qualifizierte Pädagog/innen. Auch nach der Schulung gibt es regelmäßig Reflexionstreffen und Events, um sich auszutauschen und die Präventionsarbeit weiter zu bringen.

Die Ausbildungsterminen 2020 zum/zur Peer-Berater/in sind:
Freitag, 6. November, 14 bis 18 Uhr;
Samstag, 7. November, 9 bis 17 Uhr;
Freitag, 20. November, 14 bis 17 Uhr;
Samstag, 21. November, 9 bis 17 Uhr (Deeskalationstraining);
und Sonntag, 22. November, 10 bis 14 Uhr.

Der Ort und alles Übrige wird auf www.praerie-freiburg.de bekannt gegeben. Zum neuen Instagram-Auftritt von PräRIE gelangt man per Insta-Button auf der genannten Webseite.
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Verschiedenes 
 
 
Steigende Corona-Zahlen: Bündnis sagt geplante Menschenkette am Dannenröder Wald
Fortsetzung der Räumung durch die Polizei ist unverantwortlich

Berlin/Dannenrod, 16. Oktober 2020. Neun Tage vor der geplanten Menschenkette am Dannenröder Wald sagt das NGO-Bündnis für den Wald und die Verkehrswende die angekündigte Protestaktion ab. Am 25. Oktober wollte es mit einer Menschenkette am Waldrand des Dannenröder Forst mit tausenden Menschen aus ganz Deutschland den sofortigen Stopp der Baumfällungen fordern. Aber die Entwicklung der Corona-Zahlen lässt eine überregionale Mobilisierung zur Protest-Aktion nun nicht mehr verantwortungsvoll zu.

Die Aktion selbst war mit großem Bedacht corona-konform geplant: Bei einer Menschenkette entsteht ein starkes gemeinsames Bild, gleichzeitig ist der Abstand zwischen den Demonstrierenden gut sicherzustellen durch die zwei Meter langen bedruckten Bändern und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz.

Doch bei der Anreise aus der gesamten Bundesrepublik könnte es zu Engstellen kommen, die es schwer bis unmöglich machen, Abstand zu halten. Da das Infektionsrisiko mittlerweile so hoch ist, haben sich das Aktionsbündnis „Keine A49“, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, Fridays for Future und die NaturFreunde Deutschland geeinigt, die Aktion abzusagen.

Die Corona-Zahlen lassen aber auch den Großeinsatz der Polizei mit über 1000 Beamt*innen nicht mehr zu. Diese kommen oftmals in zu engen Kontakt und können in Räumungs-Situationen Abstände nicht einhalten. Auch die Einhaltung von Hygieneauflagen bei der gemeinsamen Verpflegung und Unterkunft der Polizeibeamtinnen und -beamten gestaltet sich sehr problematisch. Die aus dem ganzen Bundesgebiet eingezogenen Beamt*innen können im schlimmsten Fall die Krankheit weiter verbreiten und zugleich als Einsatzkräfte ausfallen.

Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Wir handeln verantwortungsbewusst und sagen die überregionale Mobilisierung für diesen wichtigen Protest ab. Gleiches fordern wir jetzt aber auch von den Verantwortlichen für den Polizeieinsatz. Die Räumung muss aus Verantwortung für die Polizistinnen und Polizisten und die Aktivistinnen und Aktivisten im Wald sofort beendet werden.“

Uwe Hiksch, Naturfreunde und Anmelder der Veranstaltung: „Wir sagen die überregionale Mobilisierung ab, aber wir werden weiter gegen die Rodung des Dannenröder Waldes protestieren. Wir rufen für den 25.10. jetzt zu dezentralen Aktionen am Wald und in vielen deutschen Städten auf und wir sind weiter solidarisch mit den Aktivist*innen, die den Wald besetzt haben.“
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Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und Wildkräuterführung
Eselwanderung / Foto: Veranstalter
 
Eselwanderung und Wildkräuterführung
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH bietet am Freitag, den 23. Oktober 2020, ab 13.30 Uhr, eine Eselwanderung und Wildkräuterführung mit dem banu-zertifizierten Natur- und Landschaftsführer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel führen - Natur erspüren“. Die beiden 15-jährigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat präsentieren zu dürfen. In gemächlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken durch das Markgräflerland, erfährt viel über die Natur und insbesondere die heimischen Wildkräuter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und Heilkräuterpädagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren Wildkräuter für die heimische Küche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Am Freitag, den 23. Oktober 2020, ab 13.30 Uhr, führt die Eselwanderung und Wildkräuterführung über etwa 8 km in sowie um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener oder Schlatter Rebberg. Auf rund 40 Hektar lädt der Kurpark mit seinem seltenen Baumbestand und seiner Pflanzenpracht zum Flanieren und Genießen ein. Auf den beiden Rebbergen können Sie wunderschöne Ausblicke ins Markgräflerland genießen.

Eine weitere FĂĽhrung findet am Sonntag, den 22. November 2020, ab 13.30 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂĽckkehr gegen 18 Uhr.

Der Preis beträgt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit Gästekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. für Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Trauerfeier fĂĽr die unbedacht Verstorbenen
Auch in diesem Jahr soll den unbedacht Verstorbenen gedacht werden - Menschen, die vereinsamt gelebt haben oder keine Angehörigen haben, die für eine Bestattung aufkommen. In diesen Fällen übernimmt die Stadt die Bestattung und deren Kosten. Für die unbedacht Verstorbenen findet am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr eine Trauerfeier in der Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs statt. Das geschieht auf Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche sowie der Stadt Freiburg. So soll zum Ausdruck gebracht werden, dass es allen Akteuren ein Anliegen ist, dieser Menschen zu gedenken und an sie zu erinnern.

Ihnen allen noch einmal vernehmbar einen Namen zu geben, ist der zentrale Moment dieser Gedenkfeier. In diesem Jahr werden 71 Namen zu hören sein: so viele Freiburgerinnen und Freiburger sind im Zeitraum zwischen Juni 2019 und September 2020 unbedacht verstorben.

Gestaltet wird die Trauerfeier in diesem Jahr durch die beiden Dekane Markus Engelhardt (evangelisch) und Christoph Neubrand (katholisch) unter Mitwirkung des Ersten BĂĽrgermeisters Ulrich von Kirchbach. An der Harfe musiziert Doesjka van der Linden.

Vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie ist die Platzzahl in der Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs beschränkt. Besucher werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
„Kandidat-O-Mat“ zur OB-Wahl in Stuttgart wird freigeschaltet
Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) bietet zur Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart am 8. November 2020 einen „Kandidat-O-Mat“ an. Am Samstag, den 17. Oktober um 10 Uhr, wird er freigeschaltet.

Das spielerische Informationsangebot per Internet eröffnet die Möglichkeit, die eigenen politischen Positionen mit denen der Kandidierenden zu vergleichen. 22 Thesen aus verschiedenen kommunalpolitischen Politikbereichen stehen zur Auswahl. Soll Stuttgart bis 2035 klimaneutral werden? Sollen die Genehmigungsrichtlinien für Bordelle verschärft, der Bereich innerhalb des City-Rings autofrei, die Gewerbesteuer gesenkt, ein Konzerthaus gebaut und der ÖPNV in Stuttgart kostenlos werden? Diese und viele weitere Fragen zur Stuttgarter Kommunalpolitik können abgeglichen werden – zwischen den eigenen Standpunkten und den Argumenten der 14 Kandidatinnen und Kandidaten.

Der „Kandidat-O-Mat“ ist ein Projekt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk und der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten. Er steht für Stuttgart ab Samstag, den 17. Oktober um 10 Uhr, online unter www.kandidatomat.de zur Verfügung.
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Veranstaltungen 
 
 
Freiburg: Sirenenprobe
Signale „Rundfunkgeräte einschalten“ und „Entwarnung“

Am Samstag, 24. Oktober, findet von 10 bis 10.15 Uhr im gesamten Stadtkreis eine Sirenenprobe statt. Dabei sind zwei Signale zu hören. Ein 60 Sekunden lang auf- und abschwellender Heulton signalisiert „Rundfunkgerät einschalten, auf Durchsagen achten“. Mit der „Entwarnung“, einem Dauerton von 60 Sekunden Länge, wird der Test beendet. Da es sich nur um eine Erprobung der Warngeräte handelt, erfolgen im Rundfunk keine Durchsagen.

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz bittet die Bürgerschaft um Anrufe unter Tel. 0761/201-3315, falls eine Sirene nicht auslöst.

Sirenenproben finden zweimal jährlich statt, in der Regel Ende März und Ende Oktober. Damit werden die Warngeräte auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft, und die Bevölkerung wird über die Bedeutung der Signale informiert. Nur so kann das Amt für Brand- und Katastrophenschutz gewährleisten, dass die Bürger bei Großschadensereignissen gewarnt und für das Verhalten wichtige Informationen möglichst schnell weitergegeben werden.

Im Ernstfall soll man die Nachbarn ĂĽber die Sirenenwarnung informieren und das Radio einschalten. Je nach Schadenslage ĂĽbermitteln die regionalen Sender wichtige Informationen und VerhaltensmaĂźregeln.

Sirenensignale im Internet:
http://www.feuerwehr-freiburg.de/sirenen.html
Informationen bei Katastrophen oder größeren Schadensereignissen gibt es auch auf der Seite "Warnung der Bevölkerung" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Nutzer von Smartphones können sich die Bundes-Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) aufspielen; sie enthält dieselben Meldungen wie die Warnseite des BBK
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Corona-Virus: 7-Tages-Inzidenz von 35 in Freiburg erreicht
Stadt hat klares Handlungskonzept

Freiburg, 16.10.2020: Ab sofort gilt Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf dem Münstermarkt, den Wochenmärkten und bei öffentlichen Veranstaltungen

Morgiges SC-Spiel findet ohne Zuschauer statt, generelle Begrenzung der Personenzahl bei Feiern

OB Horn: „Corona können wir nur gemeinsam überwinden. Ich appelliere an alle Freiburgerinnen und Freiburger weiter vorsichtig zu sein und die Hygienevorschriften sowie den Abstand zu beachten“

Die 7-Tages-Inzidenz von 35 wurde in Freiburg erreicht. Das bedeutet 35 Neuinfektionen in der Woche pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Aufgrund der kontinuierlich ansteigenden Zahlen wurde der Verwaltungsstab in dieser Woche wieder einberufen. Er wird künftig regelmäßig unter Vorsitz von Oberbürgermeister Martin Horn tagen. Dem Stab gehören Vertreterinnen und Vertreter der Rettungsdienste, der Einsatzkräfte, des Gesundheitsamts, des Landkreises, der Polizei und der Stadtverwaltung an.

In den letzten Tagen haben sich die Zahlen der bestätigten Fälle von neuen Corona-Infektionen in Freiburg, dem Landkreis, aber auch im Elsass und in Schweiz erhöht. Am Samstag wird das Elsass zum Risikogebiet.

Angesichts dieses deutlichen Anstiegs appelliert Oberbürgermeister Martin Horn an die Freiburgerinnen und Freiburger: „Corona können wir nur gemeinsam überwinden. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger weiter vorsichtig zu sein und die Abstands- und Hygienevorschriften zu beachten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“

Aufgrund der steigenden Zahlen hat sich die Stadtverwaltung seit Wochen zusammen mit dem Gesundheitsamt und dem Landratsamt intensiv auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Bürgermeister Stefan Breiter: „Durch unsere Erfahrungen in der ersten Welle der Corona-Pandemie im Frühjahr und den fortgeschrittenen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind wir gut gerüstet. Wir haben verlässliche Strukturen und vorausschauend mit dem Landkreis ein gut gefülltes Lager an Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmittel angelegt. Mit dem jetzigen Einberufen des Verwaltungsstabs können wir schnell auf die Situation hier in der Stadt Freiburg mit Blick auf die Region sowie dem Grenzgebiet reagieren.“

Da die Inzidenzschwelle von 35 Neuerkrankten pro 100.000 Einwohner pro Woche erreicht ist, wird das Amt für öffentliche Ordnung eine Allgemeinverfügung mit Beschränkung der Teilnehmerzahl auf maximal 25 Teilnehmenden bei privaten Feierlichkeiten in öffentlichen Räumen, 15 Teilnehmende in privaten Räumen sowie einer Mund-Nasen-Bedeckung-Pflicht auf dem Münstermarkt, den Wochenmärkten sowie bei allen öffentlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem heute beginnenden Herbstvergnügen auf dem Messegelände erlassen. Ferner umfasst dies auch die Pflicht zum Tragen von einer Mund-Nasen-Bedeckung bei öffentlichen Veranstaltungen wie Theater, Kinos, Stadtführungen. Aufgrund der bestehenden Corona Verordnungen Sport findet das morgige SC-Spiel ohne Zuschauerinnen und Zuschauer statt.

Damit folgt die Stadt Freiburg dem Erlass des badenwĂĽrttembergischen Sozialministeriums sowie den Empfehlungen der Bundesregierung, die bei einer 7-Tages-Inzidenz von 35 infizierten Menschen vorgeschlagen wird.

In den Räumen der Stadtverwaltung gilt bereits die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht sowohl für die Besucherinnen und Besucher wie für die Beschäftigten. Ebenso im öffentlichen Personennahverkehr. Ebenso im öffentlichen Personennahverkehr.

Der Vollzugsdienst (VD) und der Gemeindevollzugsdienst (GVD) kontrollieren seit Mittwoch 14. Oktober, wieder gemeinsam die Einhaltung der Maßnahmen aus der Corona-Verordnung, insbesondere Gaststätten, den Einzelhandel oder Friseursalons. Damit kann die Kontrolldichte intensiviert werden.

Aktuell sind 11 Freiburger Schulen von insgesamt 60 sind derzeit von Corona betroffen. Bislang musste aber keine Einrichtung geschlossen werden, sondern es konnten einzelne Schulklassen in Quarantäne geschickt werden. An den Grundschulen hat es bisher noch keine Fälle gegeben. Die Hygienekonzepte an den Schulen haben sich bisher bewährt. Weitere Maßnahmen an den Schulen werden greifen müssen, so wird ab Montag, 19. Oktober das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen sowie beruflichen Schulen Pflicht. Bei den Kitas sind aktuell 2 Einrichtungen betroffen und einzelne Gruppen in Quarantäne.

OB Horn: „Wir haben ein klares gemeinsam von Stadt Freiburg und Landkreis erarbeitetes Handlungskonzept. Ich hoffe, dass allen Freiburgerinnen und Freiburgern bewusst ist, dass jeder und jede einzelne mithelfen muss, um die Lage im Griff zu behalten. Gemeinsam können wir diese kritische Phase meistern.“
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GefĂĽhrte E-Bike Tour
E-Bike Tour / Foto: Veranstalter
 
GefĂĽhrte E-Bike Tour
BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH bietet am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, um 14.00 Uhr, eine weitere geführte E-Bike Tour an. Bei der Tour entdecken die Teilnehmer das Markgräflerland um Bad Krozingen ganz bequem auf dem Elektrorad und erkunden die wunderschöne Landschaft am Rhein entlang.

Was vor einigen Jahren aus technischen Gründen undenkbar war, wird immer beliebter - Genussradeln mit dem E-Bike. Das Fahrrad mit Elektromotor spricht nicht nur die ältere Generation an, sondern wird auch bei jüngeren und technikbegeisterten Menschen immer beliebter.

Das Markgräflerland ist ein Rad-Eldorado mit wunderschönen Fleckchen, die mit dem E-Bike auch ohne großen Kraftaufwand zu entdecken sind. Da gibt es sanft bis stärker ansteigende Radstrecken, die z. B. durch die Reben und malerisch gelegenen Winzerorte oder am Rhein entlangführen.

Bei der gefĂĽhrten E-Bike Tour am Mittwoch, den 21. Oktober 2020 erkunden die Teilnehmer die
wunderschöne Landschaft und entdecken das Markgräflerland um Bad Krozingen ganz bequem auf dem Elektrorad mit einem einheimischen Guide. Bei den Touren kann ein E-Bike gemietet oder auch selbst mitgebracht werden.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info.
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Veranstaltungen 
 
LEBEN UND TOD Freiburg findet digital statt
© M3B GmbH/Stefan Giersch
 
LEBEN UND TOD Freiburg findet digital statt
Corona-Pandemie macht veränderte Planung erforderlich

14. Oktober 2020. „Wir müssen mal REDEN…“ lautet das Motto der ersten LEBEN UND TOD Freiburg am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020. Ins Gespräch kommen Veranstalter, Referenten und Besucher nun jedoch ausschließlich digital. Aufgrund der bundesweit wieder steigenden Corona-Infektionszahlen wollen die Organisatoren jedes Risiko für Aussteller, Referierende wie Teilnehmende vermeiden. Darum verlegen sie das Programm sowie die Messe komplett ins Internet.

„Ursprünglich hatten wir auch eine persönliche Teilnahme und Begegnungen vor Ort ermöglichen wollen und darum eine so genannte Hybrid-Veranstaltung geplant“, berichtet Projektleiterin Meike Wengler von der MESSE BREMEN, die die Kongressmesse erstmals nach Süddeutschland bringt. „Den inhaltlichen Austausch wird die neue Planung gewiss nicht schmälern – das wissen wir aus dem Mai dieses Jahres, als wir die Bremer LEBEN UND TOD mit viel Erfolg und Zuspruch rein virtuell veranstaltet haben.“ Seinerzeit beteiligten sich mehr als 38.000 Interessierte.

Zuversichtlich äußerte sich auch FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki: “Mit der LEBEN UND TOD wird es ein für Freiburg ganz neues Messeformat geben. Auch wenn es aufgrund der aktuellen Begebenheiten nicht möglich ist, die Messe als Präsenzveranstaltung stattfinden zu lassen, sind wir guter Dinge, dass die erste LEBEN UND TOD auch digital ein Erfolg wird.“

„Gerade die Corona-Pandemie hat die Auseinandersetzung mit dem eigenen Dasein in den Mittelpunkt gerückt. Eine Messe, die den Themen Sterben, Trauer und Tod einen besonderen Raum bietet, ist hier in der Region einmalig. Daher freue ich mich, dass Freiburg in diesem Jahr nicht auf die Premiere der LEBEN UND TOD verzichten muss, sondern als digitales Format stattfinden kann“, so Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach.

Der digitale Nachlass und Deutschlands erste Online-Trostpartner-Vermittlung

Zu den Themen der Vorträge gehören dabei Fragen mitten aus dem digitalen Zeitalter: Wir veröffentlichen Fotos in sozialen Netzwerken und kaufen Kleidung in Onlineshops – doch was passiert eigentlich mit all diesen Daten, wenn wir sterben? Den Vortrag von Referentin Birgit Aurelia Janetzky (Freitag, 13.30 bis 14.15 Uhr) über den richtigen Umgang mit dem digitalen Nachlass können Interessierte kostenlos und ohne Voranmeldung online verfolgen.

Im Rahmen der Messe präsentieren rund 55 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen mithilfe des Internet. Neben Vereinen und Beratungsstellen sind traditionelle ebenso wie junge Unternehmen vertreten. Darunter Jennifer Arndt-Lind und Hendrik Lind, die Gründer von „TrostHelden“, Deutschlands erster Online-Trostpartner-Vermittlung. Mit ihrem Programm möchten sie trauernde Menschen mit einem ähnlichen Schicksal zusammenzubringen. Ihre digitale Matching-Methode berücksichtigt die Art des Verlusts und die Lebensumstände des Hinterbliebenen. „Eine junge Frau, die ihren Verlobten verloren hat, trauert möglicherweise anders als ein Mann, der seine Frau nach 50 Jahren Ehe gehen lassen muss“, so die Gründer. Neben der Vermittlung eines persönlichen Trostpartners umfasst das Projekt fundierte Texte zum Thema Trauerarbeit sowie die Teilnahme an speziellen Trostgruppen.

Der Tod betrifft uns alle: Beratung und Information fĂĽr Jung und Alt

Doch auch wer auf der Suche nach klassischen Beratungsformen und Hilfsangeboten ist, wird auf der LEBEN UND TOD fündig. „So unterschiedlich unsere Bedürfnisse sind, so vielfältig ist auch unser Programm“, sagt Wengler. In der kostenfreien virtuellen Ausstellung präsentieren sich Bestattungsunternehmen, Hospiz- und Palliativvereine ebenso wie die regionalen Landeskirchen. Darüber hinaus sind aber auch Hersteller von Erinnerungsschmuck oder Anbieter von Urnen aus ökologischen Materialien wie Holz und Papier vertreten. Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist die Information. klartext! etwa ist ein kostenloses und anonym zu nutzendes Beratungsangebot speziell für trauernde junge Menschen, die über Telefon oder Internet Hilfe suchen.

Die 1. LEBEN UND TOD Freiburg findet am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2020, statt. Interessenten können die virtuelle Messe sowie die offenen Vorträge kostenfrei und ohne Voranmeldung ab dem 23. Oktober online verfolgen. Wer sich fortbilden möchte, kann sich zudem noch zum Online-Kongress (inkl. Pflegepunkten) anmelden. Mehr Informationen sowie das vollständige Programm gibt es unter: www.leben-und-tod.de.
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Verschiedenes 
 
 
Umbenennung von fĂĽnf StraĂźen
Schilder werden montiert – Anwohnende sind informiert

Freiburg, 14.10.2020. Ende 2016 hat der Gemeinderat die Umbenennung verschiedener Straßen und Plätzen beschlossen, nachdem eine Fachkommission Empfehlungen hierfür ausgesprochen hatte, weil die bisherigen Namen zumeist schwer belastet waren, in Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus, mit Rassismus, Militarismus oder Frauenfeindlichkeit. Diese und nächste Woche erhalten nun fünf Straßen ihre neuen Schilder. Die Montage der neuen Straßenschilder findet morgen, 15. Oktober, in der Denzlinger Straße (bisher Alban-Stolz-Straße) und der Otto-Wels-Straße (bisher Hindenburgstraße) statt.

Am Donnerstag, 22. Oktober, werden die neuen StraĂźenschilder am Heinrich-Rosenberg-Platz (bisher Ludwig-Aschoff-Platz), in der Else-Wagner-StraĂźe (bisher Sepp-Allgeier-StraĂźe; bitte beachten Sie auch unsere andere Pressemitteilung von heute zu dem Thema) und im Oberen Harbuckweg (bisher Martin Heidegger-Weg) montiert.

Die Anwohnenden sind ĂĽber die Umbenennung informiert. FĂĽr die Aktualisierung ihre Personalausweise fallen keine GebĂĽhren an. Die Aktualisierung im Grundbuchamt veranlasst die Stadtverwaltung automatisch
 
 

Veranstaltungen 
 
StĂĽhlinger wirALL: Kirchplatz quo vadis?
Erzählcafe / Foto: Bodo Kaiser
 
StĂĽhlinger wirALL: Kirchplatz quo vadis?
Veranstaltung des Verein Schwere(s)Los! am 17. Oktober

Der Verein Schwere(s)Los! lädt alle Freiburger Bürgerinnen und Mitbürger ein, am Samstag, 17. Oktober, von 14 bis 21 Uhr gemeinsam über die Zukunft des Stühlinger Kirchplatzes nachzudenken. Um 17 Uhr findet eine moderierte Diskussion zum Thema „Nutzungskonzept Stühlinger Kirchplatz“ statt. Eingerahmt wird das Diskussionsforum von einer Reihe kultureller Beiträge.

Seit vielen Jahren wird in verschiedenen Formaten und mit wechselnden Gesprächspartnerinnen und -partnern immer wieder darum gerungen, wie der Stühlinger Kirchplatz für alle attraktiv gestaltet werden kann. Mit einem "Image-Tisch" hat Schwere(s)Los! in den vergangenen Monaten auf dem Kirchplatz Stimmungsbilder zusammengetragen. Diese werden am 17. Oktober gebündelt: Welche Bedürfnisse treffen auf dem Kirchplatz aufeinander und wie können sie "unter einen Hut" gebracht werden? Wie kann die Infrastruktur des Platzes so gestaltet werden, dass klare Rahmenbedingungen ein Miteinander unterschiedlicher Bedürfnisse ermöglichen? Und wie kann für Begegnung Raum geschaffen werden?

Aufgrund der herrschenden Corona-Richtlinien findet bei dieser Veranstaltung leider kein Catering statt. Es wird Wasser in Flaschen zur Verfügung gestellt. Die umliegende Gastronomie freut sich sicherlich über viele hungrige Gäste.

Verein Schwere(s)Los!

Seit 2011 gibt es den Verein Schwere(s)Los! in Freiburg und erreicht mit unterschiedlichsten kostenfreien künstlerischen Angeboten wohnungslose, krisenerfahrene, geflüchtete, körperlich beeinträchtigte oder anderweitig an den gesellschaftlichen Rand gedrängt lebende Menschen. Das Anliegen des Vereins ist es zu verdeutlichen, dass künstlerische Aktivitäten den gleichen Wert und innere Notwendigkeit haben wie so genannte produktive Berufe und dass kulturelle Teilhabe allen zugänglich sein muss. Somit ist Schwere(s)Los! eine Plattform im Sinne der Inklusion und schafft nicht nur Raum für künstlerische Entfaltung, sondern auch Begegnung von Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Herkunft. Mit seinen zentral gelegenen Räumlichkeiten versteht sich der Verein als soziokulturelles Zentrum für den Stadtteil Stühlinger und alle anderen Interessierten.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Pop-up-Ausstellung zur Situation der Clubs in Corona-Zeiten
Musik und Tanz-Performance am Rande Zähringens Es bleibt bewegt im Keller der Karlsruher Straße 52. Hier, am Rande Zähringens, sollen wohl im kommenden Jahr neue Proberäume entstehen. Doch bis die Bauarbeiten beginnen, wird der Raum nicht leer stehen. Bereits im September hat das Kulturamt hier zusammen mit dem Kulturaggregat Pop-up-Kunst veranstaltet. Jetzt kommt es vom 16. bis zum 18. Oktober zu einer Neuauflage.

Unter dem Namen TEX 2 zeigt eine Pop-up-Ausstellung Arbeiten von Noémie Vidonne, Studentin an der HEAR Mulhouse und von Stefan Wäldele, Student der Kunstakademie in Karlsruhe. Das Kulturaggregat inszeniert in Zusammenarbeit mit der IG Subkultur eine begehbare Installation „FULL HOUSE“, die auf die von Covid-19 entstandene Situation der Clubs in der Stadt aufmerksam macht. Außerdem ist eine Ausstellung von subculture urban media zum Freiburger Nachtleben 1970-2020 im Rahmen von Soundcity (Stadtjubiläum) zu sehen. Die Ausstellungen sind geöffnet, Freitag, 16. Oktober, von 16 bis 22 Uhr, Samstag, 17. Oktober, von 14 bis 22 Uhr und Sonntag, 18. Oktober, von 14 bis 18 Uhr.

Am Freitagabend, 16. Oktober, legt die DJane Ella Straciatella von 20 bis 22 Uhr auf. Zudem laden Tim Weseloh und Anna Kempin zu einer Tanzperformance ein. Diese findet Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober, jeweils um 17 Uhr statt und dauert etwa 35 Minuten. Anmeldung unter: samuel.dangel@stadt.freiburg.de. Der AuĂźenbereich wird durch eine sitzbare Architektur von Jonathan Mink, Student an der Akademie Karlsruhe, entworfen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Karlsruhe: Maskenpflicht ab 15. Oktober
Mund-Nasen-Schutz ist in städtischen Gebäuden zu tragen

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt bei der Stadtverwaltung ab Donnerstag, 15. Oktober in Rathäusern und anderen städtischen Gebäuden auf allen Begegnungsflächen für Beschäftigte sowie Besucherinnen und Besucher eine Maskenpflicht. Der Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend beispielsweise in allen Foyers, Treppenaufgängen, Fluren, Aufzügen oder auch in Besprechungsräumen bis an den Sitzplatz zu tragen. Die Maskenpflicht soll mit dazu beitragen, die bislang niedrigen Infektionszahlen in Karlsruhe beizubehalten.

"Wir wollen weiterhin das Rathaus als infektionssicheren Ort anbieten und offen halten können", begründet Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup diesen Schritt. Allen Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besuchern der Stadtverwaltung solle das Gefühl gegeben werden, sich bei Begegnungen mit anderen Menschen nicht in eine möglicherweise unsichere Situation begeben zu müssen.
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Theater: Freiburger Theater Compagnie - Der Geizige
Freiburger Theater Compagnie: Der Geizige / Foto: Veranstalter
 
Theater: Freiburger Theater Compagnie - Der Geizige
Eine Komödie frei nach Molière

Do 22.10. | Fr 23.10. | jew. 20:30 Uhr| Kammertheater im EWERK Freiburg

Der reiche und geizige Witwer Harpagon hält seine Tochter Elise und seinen Sohn Cleante an sehr strengen Zügeln. Seine Tochter Elise liebt heimlich Valère, der sich bei Harpagon als Hausverwalter und Finanzberater hat einstellen lassen. Sein Sohn Cléante liebt ebenso heimlich die schöne Mariane, die in materiellen Nöten ist. Bevor jedoch die Kinder ihren Vater Harpagon ins Vertrauen ziehen können, eröffnet dieser ihnen, dass er demnächst selbst die schöne Mariane heiraten werde und dass er für seine beiden Kinder schon wohlhabende Kandidaten ausgewählt habe.
Doch Cleante gibt sich nicht so schnell geschlagen und sucht nun nach einem Weg, seine große Liebe – gegen seines Vaters Willen – doch noch für sich gewinnen zu können. Wären da nur nicht seine Schulden und dieser mysteriöse Kreditgeber, die ihm das Leben schwer machen …
Harpagons Welt besteht einzig und allein aus Geldvermehrung, Geldvermarktung und Geldsicherung. Und das nicht nur in seiner im Garten vergrabenen Geldkassette, sondern in Aktien, Wertpapieren, Krediten und Schuldscheinen, Anlagen in Investment Fonds, Gold und Silber. Alles dreht sich bei ihm ums Geld und er will eine schöne junge Frau an seiner Seite.
Die letzte Hoffnung scheint die Heirats- und Partnervermittlerin Frosine zu sein, die ein – unter strengem Sparzwang zusammengestelltes – Abendessen zum Anlass nimmt, um alle zusammenzuführen und die Weichen zu stellen. Als alle aufeinandertreffen, platzt die Bombe!
Eine heitere, turbulente Komödie um GELD und LIEBE.

MIT
Regie: Abel Aboualiten
Spiel: Bernd Lafrenz, Christine KallfaĂź, Olaf Creutzburg und Nicole Djandji-Stahl
Koproduktion mit dem Burgbachkellertheater Zug, Schweiz, mit freundlicher UnterstĂĽtzung der LBBW

Eintritt 16,00 / 12,00 €
 
 

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Smart City Index 2020
Freiburg verbessert sich um 10 Plätze auf Rang 15

Der Digitalverband Bitkom hat gestern den Smart City Index 2020 herausgegeben. In dem Digital-Ranking der 81 deutschen Großstädte hat die Stadt Freiburg im Vergleich zum vorherigen Jahr in der Gesamtbewertung zehn Plätze gut gemacht und stieg auf Platz 15. Der Smart City Index analysiert und bewertet die Städte in fünf Kategorien: Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft. Für jede Stadt wurden 136 Parameter untersucht – von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. In den fünf Kategorien wurden für jede Stadt Index-Werte errechnet, aus denen sich Gesamtwert und Gesamtrang ergeben.

Wie im Vorjahr auch ist Freiburg in der Kategorie Gesellschaft in dem Ranking unter den Top 10: Hier geht es um Bürgerbeteiligung und Transparenz. Dieses Jahr landete Freiburg in dieser Kategorie auf Platz 7 und hat sich um einen Platz verbessert. Den größten Sprung machte Freiburg in der Kategorie Mobilität: Innerhalb des vergangenen Jahres stieg hier die Bewertung um 20 Plätze (von 41 auf 21). Zweitstärkster Bereich ist Energie und Umwelt: Hier konnte die Stadt 14 Plätze gut machen und ist auf Platz 11 eingeordnet worden. Am wenigsten veränderten sich die Bereiche Verwaltung (Platz 25 unverändert) und IT und Kommunikation (Platz 35, +1).
 
 

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Freiburg: ver.di bestreikt die VAG
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) bedauert es sehr, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für den kommenden Mittwoch, 14. Oktober, von Betriebsbeginn bis Betriebsende, erneut zu einem Warnstreik aufgerufen hat. „Die Rückmeldungen von ersten Streiktag haben uns deutlich gezeigt, dass der Streik sehr stark auch ältere und in der Mobilität eingeschränkte Personen trifft, die auf Busse und Stadtbahnen angewiesen sind, um ihre Erledigungen zu machen oder einen schon lange terminierten Facharzttermin wahrzunehmen,“ stellen die VAG Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch fest.

Betroffen vom Streik sind neben den Bus- und Stadtbahnverkehren der VAG auch die Schauinslandbahn sowie der pluspunkt (Salzstraße 3) und das Kundenzentrum in der Radstation, das VAG-Fundbüro und die Abteilung für das erhöhte Beförderungsentgelt im VAG-Zentrum.

Während des Streiks wird es keine Stadtbahnverkehre in Freiburg geben. Im Omnibusbusbereich fahren nur die Linien 15 und 16 in Gundelfingen sowie die Linie 31 (Paduaallee – Niederrimsingen – Gündlingen – Breisach) nach dem üblichen Fahrplan. Bei der Linie 32 (Haid – Rieselfeld – Opfingen – Waltershofen – Paduaallee) entfallen einzelne Fahrten. Es werden auf dieser Linie all jene Fahrten durchgeführt, die im Auftrag der VAG durch private Subunternehmer gefahren werden.

Die VAG weist darauf hin, dass die trotz des Streiks verkehrenden Buslinien keinen Anschluss an andere Stadtbahn- oder Buslinien der VAG bieten.

Zudem wird darauf hingewiesen, dass mit den Linien der Breisgau-S-Bahn sowie über die innerstädtischen Haltepunkte des Regionalverkehrs der Deutschen Bahn und mit einigen Linien der im Umland verkehrenden Busgesellschaften Ziele in der Stadt Freiburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Start nach dem Lockdown im Konzerthaus Freiburg
Im Konzerthaus haben im September die ersten groĂźen Veranstaltungen stattgefunden.

Als eines von vier Veranstaltungshäusern der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) bietet das Konzerthaus vielseitige und flexible Möglichkeiten zur Durchführung von Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnungen. Seit seiner Eröffnung vor 24 Jahren wurden rund 10.000 Veranstaltungen durchgeführt und mehr als vier Millionen Gäste begrüßt. Für das Jahr 2020 hatte die FWTM als Pächterin und Betreiberin ursprünglich mit ca. 250 Veranstaltungen in den Bereichen Kongresse, Vorträge sowie Kulturelles und Konzerte geplant. Aufgrund des Corona-bedingten Lockdowns und der Verordnung des Landes Baden-Württemberg wurden rund sechs Monate keine größeren Veranstaltungen im Konzerthaus durchgeführt. Erstmals nach der Corona-Pause haben im September eine Fachtagung und vier Konzerte stattgefunden. Die positiven Rückmeldungen der Veranstalter und Teilnehmenden zeigen: Mit den entsprechenden Hygienekonzepten und der Disziplin der Besucherinnen und Besucher lassen sich größere Veranstaltungen auch in Corona-Zeiten sicher und erfolgreich umsetzen.

Neben den für das Konzerthaus symbolträchtigen und wichtigen Konzerten sind die Bereiche Tagungen und Kongresse ein fester Bestandteil im Programm des Hauses. So fand Anfang September mit der 55. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie e.V. der erste große Kongress unter Corona-Bedingungen statt, mit an der viertägigen Veranstaltung insgesamt 600 Teilnehmenden. In einer Vielzahl von Workshops, Vorträgen und einer begleitenden Fachausstellung haben sich Experten auf dem Gebiet der Epileptologie ausgetauscht. Der Tagungsleiter und Ärztliche Leiter des Epilepsiezentrums der Universitätsklinik Freiburg, Prof. Dr. med. Andreas Schulze-Bonhage, zieht ein Fazit: „Im Anschluss an unsere Jahrestagung haben wir die insgesamt 600 Teilnehmenden befragt, wie zufrieden diese mit der Durchführung der Veranstaltung unter Berücksichtigung der erforderlichen Hygiene- und Abstandsregeln sind. Es hat sich gezeigt, dass 93 Prozent zufrieden sind, dass sie teilgenommen haben. Darüber hinaus fühlten sich 92 Prozent sicher oder sehr sicher und 86 Prozent gaben an, unter den Hygiene-Vorgaben auch im kommenden Jahr an einer Tagung teilnehmen zu wollen. Die Ergebnisse haben uns bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war, die Veranstaltung auch in diesem Jahr physisch stattfinden zu lassen.“

Eine positive Resonanz konnte auch nach dem ersten Klassik-Konzert der Albert Konzerte verzeichnet werden. Da nach der Landesverordnung pro Veranstaltung maximal 500 Besucher zulässig sind, wurde das Konzert der Münchener Philharmoniker zweimal mit jeweils knapp 500 Zuschauerinnen und Zuschauern aufgeführt. „Auch wenn wir uns grundsätzlich ein größeres Publikum wünschen würden, sind wir mit dem Verlauf der beiden ausverkauften Konzerte sehr zufrieden“, so Dr. Leander Hotaki, Geschäftsführer der Albert Konzerte GmbH. „Die getroffenen Hygienevorkehrungen haben allen Beteiligten ein sicheres Gefühl vermittelt. Zudem waren die Besucherinnen und Besucher sehr diszipliniert, was die Umsetzung der Veranstaltung unter den strengen Auflagen erleichtert hat.“

Auch das SWR Symphonieorchester, das nach seiner Fusion in jeder Spielzeit verschiedene Abo-Konzerte, Kammerkonzerte sowie ein bis zwei Kinderkonzerte im Konzerthaus veranstaltet, hat Ende September wieder ein Konzert gegeben. Das Konzert unter der Leitung von Teodor Currentzis wurde ebenfalls zweimal gespielt, um möglichst vielen Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit zu geben, in den Genuss des Orchesters zu kommen.

Grundlage für die jeweiligen Hygienekonzepte der Veranstalter und damit für die sichere Durchführung von Veranstaltungen im Konzerthaus bildet ein Rahmenplan. Dieser wurde mit Unterstützung des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden erarbeitet. „Wir freuen uns sehr, neben der Messe Freiburg nun auch das Konzerthaus wieder mit Leben füllen zu können und langsam zum Tagesgeschäft zurückzukehren“, sagt Daniela Stobert, Leiterin des Konzerthauses. Hinter den Kulissen standen die Uhren trotz des Lockdowns und damit verbundener Kurzarbeit nicht still: „Die Zeit, in der keine größeren Veranstaltungen stattfinden durften, haben wir genutzt, um dringend erforderliche technische Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen und die jährlichen Wartungsarbeiten vorzuziehen, damit das Konzerthaus ab September wieder spielbereit sein konnte.“

Informationen zum Rahmenplan, zu den Hygieneregeln sowie den Veranstaltungen sind online unter www.konzerthaus.freiburg.de zu finden.
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EinfĂĽhrung Waldbadepfad
Waldbaden / Foto: Veranstalter
 
EinfĂĽhrung Waldbadepfad
Im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen – Biengen hat die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler und weiteren Waldbegeisterten für die Käppelehütte und den Käppeledobel ein Konzept entwickelt. Entstanden ist ein Waldbadepfad, welcher große und kleine Gäste zum Wohlfühlen und Bewegen in den Wald einlädt.

Bad Krozingen und die Vita Classica-Therme Bad Krozingen unterhalten eine Partnerschaft mit der Stadt Taketa und der Gozenyu-Therme. Daher liegt es nahe, dass sich die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen auch für das Thema „Waldbaden“ interessiert. „Shinrin Yoku“ bedeutet „Baden in Waldluft“ und stammt aus Japan. Dort wird das „Waldbaden“ von Ärzten empfohlen, um Stress und degenerative Erkrankungen entgegenzuwirken und das Immunsystem zu stärken. Durch das bewusste Eintreten und Begehen des Waldes werden alle Sinne wie Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken geweckt und die Wahrnehmung intensiviert. Ein längerer Aufenthalt allein an einem selbstgewählten Platz ermöglicht es zur Ruhe zu kommen, Abstand zu gewinnen und sich mehr mit der Natur zu verbinden. Neben den wesentlichen Gegenständen des Waldbadens, bietet der Pfad noch weitere Informationen auf befestigten Infotafeln zu aktuellen Themen wie Bienen, historischen Zeidlerei und der historischen Forst- und Holzwirtschaft.

Die Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen bietet gemeinsam mit den Führerinnen Miriam Baldes (Naturcoach, syst. Coach, Dipl. Sozialpädagogin) und Andrea Kenk (systemische Beraterin/Naturcoach und Waldpädagogin) an zwei Terminen einen geleiteten Waldbadegang an. Gestartet wird mit einem Input und Austausch über gesundheitsfördernde Aspekte des Waldes und der Natur, danach wird gemeinsam vollständig in die Waldatmosphäre eingetaucht. Meditatives Gehen und naturbezogene Achtsamkeitsübungen führen weiter in das Waldgebiet. Einige Atemübungen mit Qigong öffnen die Atmung/Lunge, weiter werden fünf Sinnesübungen durchgeführt sowie eine „Solozeit“ auf einer Waldliege. Am Ende werden Erfahrungen ausgetauscht und ein Jahresgetränk aus der Natur genossen.

An folgenden Sonntagen finden auf dem neuen Waldbadepfad die Termine mit den Führerinnen statt: 11. Oktober um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, hier bringt jeder Gast sein Getränk und Vesper selbst mit, sowie am 25. Oktober, 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, hier wird ein kleines GrillBuffet mit Brot und Getränken organisiert. Bei beiden Terminen sind angemessene Kleidung und eine Sitzunterlage mitzubringen. Jeder Teilnehmer erhält eine Gratis-Broschüre „Waldbadepfad – Im Käppeledobel“.

Die Preise betragen am 11. Oktober 2020 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr und am 25. Oktober 2020 34,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhältlich.

Der Waldweg wird über die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt bei beiden Terminen eine Mitfahrgelegenheit bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 10.30 Uhr.
 
 

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Drei Stadtbahnhaltestellen barrierefrei umgebaut
VAG: Bugginger Strasse barrierefrei / Foto: VAG
 
Drei Stadtbahnhaltestellen barrierefrei umgebaut
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) hat die Unterbrechung der Stadtbahnlinie 3 während der Sommerferien dazu genutzt, die in dieser Zeit nicht bedienten Haltestellen „Bugginger Straße“, „Rohrgraben“ und „Bissierstraße“ barrierefrei umzubauen. Mittlerweile sind auch hier alle Arbeiten beendet.

Die Bahnsteige an den drei aus dem Jahr 1994 stammenden Haltestellen wurden von ehemals rund 20 Zentimeter auf 24 Zentimeter angehoben, was einen wesentlich bequemeren und in den meisten Fällen selbstständigen Einstieg für Fahrgäste im Rollstuhl ermöglicht. Damit weisen jetzt entlang der Stadtbahnlinie 3 von „Am Lindenwäldle“ bis zu „Stadttheater“ alle Haltestellen einen 24-Zentimeter-Bord auf.

Im gleichen Zuge wurde an den drei Haltestellen das taktile Leitsystem erneuert und ergänzt. Sehbehinderten Fahrgästen wird auf diese Weise die Orientierung erheblich erleichtert.

Damit entsprechen diese Stationen nun den Standards für barrierefreie Haltestellen, die sich die VAG in enger Absprache mit den Organisationen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen gegeben hat.

Im Rahmen der Umbauarbeiten wurden auch die Fahrgastunterstände, die Beleuchtungseinrichtungen sowie die Geländer vollständig erneuert.
 
 



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