Prolixletter
Donnerstag, 4. März 2021
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Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂŒber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum Ă€ltesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Nachhaltige Ausrichtung der Messe Freiburg
Messe Freiburg: Messefront (c) FWTM
 
Nachhaltige Ausrichtung der Messe Freiburg
MessegebÀude an AbwÀrme des Industriegebiet Nord angeschlossen

Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) trĂ€gt als stĂ€dtische Gesellschaft die Marke „Green City Freiburg“ in die Welt. Daher ist es Anspruch der FWTM, sich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung stetig fortzuentwickeln und einen Beitrag zu den Freiburger Nachhaltigkeitszielen zu leisten sowie explizit auch zur Erreichung des Ziels der KlimaneutralitĂ€t beizutragen. Hierbei verfolgt die FWTM auch das Ziel, ihre eigenen GebĂ€ude energieeffizient und nachhaltig auszurichten. Seit Ende 2020 wird die Messe Freiburg von der badenovaWÄRMEPLUS mit NiedertemperaturwĂ€rme versorgt, die als CO2-neutrale AbwĂ€rme von der Cerdia GmbH im Industriegebiet Nord aus der Zelluloseproduktion stammt. Mit dieser Maßnahme geht die FWTM einen weiteren Schritt in Richtung KlimaneutralitĂ€t.

Die im Rahmen der Projekte Green Industry Park Freiburg (GIP) und des Netzwerkes „Lernendes Energie-Effizienznetzwerk“ (LEEN) bereits erfolgreich auf den Weg gebrachte quartiersbezogene Nutzung der industriellen AbwĂ€rme der Cerdia GmbH, versorgt das VerwaltungsgebĂ€ude der FWTM bereits seit Mitte 2018. Die Leitungen zu den Messehallen wurden verlegt und nun zur neuen Heizperiode Ende 2020 in Betrieb genommen. Die WĂ€rmeleitung, an die schon 2017 das Autohaus MĂ€rtin angeschlossen wurde, verlĂ€uft entlang der Vorderseite (Parkplatz) der Messe, derzeit bis zum FWTM-VerwaltungsgebĂ€ude. Durch wĂ€rmetechnische Optimierungen wird in der Messe und dem FWTMVerwaltungsgebĂ€ude die NiedertemperaturwĂ€rme direkt eingesetzt. Nur selten muss in der Messe mit einer WĂ€rmepumpe die NiedertemperaturwĂ€rme auf ein höheres Temperaturniveau angehoben werden. Durch den Wegfall des Erdgasverbrauchs werden bei der Messe jĂ€hrlich 350 Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Das sind 32 Prozent der Umweltentlastung bezogen auf den gesamten Energieverbrauch der Messe. Außerdem wurden umfangreiche Maßnahmen zur Reduktion des elektrischen Energieverbrauchs bei Heizungspumpen und Leuchtmitteln in der Messe umgesetzt.

Die FWTM hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend nachhaltig ausgerichtet und wird diesen Weg in den kommenden Jahren konsequent weiterverfolgen. Die von der FWTM bezogene elektrische Energie, ist zu 100 Prozent Ökostrom des regionalen Versorgers badenova. Bei der Messe wird aktuell ĂŒber die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung fĂŒr die vorhandenen Photovoltaik-Anlagen diskutiert. Mit der CO2-neutralen WĂ€rmeversorgung und einem Repowering der regenerativen ElektrizitĂ€tserzeugung auf den großen MessedachflĂ€chen kann die Messe vollstĂ€ndig klimaneutral werden.

Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement

Neben der Messe Freiburg sind auch die weiteren VeranstaltungshĂ€user der FWTM, das Konzerthaus Freiburg, das Historische Kaufhaus und das ETAGE Tagungscenter im Solar Info Center Austragungsgort zahlreicher Veranstaltungen, die Menschen zu Themen der ökologischen Nachhaltigkeit zusammenbringen. Dazu zĂ€hlen Eigenveranstaltungen wie die Messe GebĂ€ude.Energie.Technik (GETEC), der Kongress Klimaneutrale Kommunen oder auch Gastveranstaltungen, wie die alle zwei Jahre stattfindende „Lokal Renewables“ im historischen Kaufhaus – um nur einige zu nennen.

Bei der Organisation von Veranstaltungen arbeitet die FWTM bevorzugt mit regionalen Partnern und Dienstleistern zusammen, um die regionale Wirtschaft zu unterstĂŒtzen und lange Transportwege auszuschließen. Beispielsweise wird bei Anreise der Teilnehmer eines Kongresses in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn das „MICE-Veranstaltungsticket“ angeboten, das eine gĂŒnstige Anreise mit der Bahn von allen Bahnhöfen Deutschlands mit Ökostrom ermöglicht. Innerhalb Freiburgs arbeitet die FWTM mit dem Kongressticket/RVF-Ticket – diese bieten den Teilnehmern die nachhaltige und kostengĂŒnstige MobilitĂ€t vor Ort. Bei allen Eigenmessen der FWTM sowie den meisten konzertanten Gastveranstaltungen ist das RVF-Ticket im Eintrittspreis enthalten. Finanziert wird dies entweder durch die FWTM oder den jeweiligen Veranstalter.

Die Cateringpartner der FWTM legen großen Wert auf ein regionales und saisonales Angebot. Seit 2003 ist das inhabergefĂŒhrte Business-Catering Freiburg Exklusivpartner der Messe und produziert in Absprache mit den Veranstaltern bevorzugt so, dass die Menge der zubereiteten Speisen möglichst genau dem Bedarf entspricht, so dass nach der Veranstaltung idealerweise nichts entsorgt werden muss. Bei sĂ€mtlichen Veranstaltungen in den HĂ€usern der FWTM wird auf Einweggeschirr verzichtet. Auch bei Gastveranstaltungen ist der Einsatz von Einweggeschirr verboten. Sofern es seitens der Veranstalter gewĂŒnscht ist, unterstĂŒtzt die FWTM die Initiative der Bundesregierung: „restlos genießen“ und stellt Kartonboxen fĂŒr die Mitnahme der Reste kostenfrei zur VerfĂŒgung oder arbeitet mit regionalen Foodsharing-Plattformen zusammen.

Nachhaltigkeitsbericht

Die FWTM und andere stÀdtische Gesellschaften wurden im Jahr 2018 angehalten, einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Die Berichterstattung erfolgte in enger Abstimmung der Gesellschaften untereinander sowie mit der stÀdtischen Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement. Als gemeinsamer Berichtsstandard wurde der von der Bundesregierung empfohlene Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) gewÀhlt. Neben ökologischen Aspekten legt die FWTM im Rahmen des DNK auch soziale, wirtschaftliche, politische und strategische Aspekte zum Thema Nachhaltigkeit offen. Der Nachhaltigkeitsbericht der FWTM ist auf der Webseite des DNK online eingestellt ...
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Verschiedenes 
 
 
Tourismus in Freiburg
Auswirkungen von Corona: Übernachtungen im Jahr
2020 fallen auf das Niveau von 2007

Maßnahmen: Neue Restart-Kampagne, FortfĂŒhrung des Tourismuskonzeptes und Erstellung eines Beherbergungskonzeptes

Von Januar bis Dezember 2020 wurden in Freiburg 1,13 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Betten registriert, das entspricht einem Minus von 37,9 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Durch die Coronapandemie und dem damit verbundenen ersten und zweiten Lockdown, in denen eine Beherbergung zum Teil nur fĂŒr GeschĂ€ftsreisende zulĂ€ssig war, sind die Übernachtungszahlen nach dem kontinuierlichen Anstieg in den letzten 13 Jahren auf das Niveau des Jahres 2007 zurĂŒckgefallen. Um die Hotellerie und die Gastronomie in der Corona-Krise zu unterstĂŒtzen und Freiburg noch stĂ€rker als attraktive Reisedestination zu prĂ€sentieren, wird die FWTM nach dem Erfolg der ersten Restart-Kampagne, die rund 71,7 Mio. Impressionen verzeichnen konnte, im FrĂŒhjahr 2021 eine zweite Restart-Kampagne starten. Auch die fortlaufende Umsetzung der Maßnahmen aus dem Tourismuskonzept, wie zum Beispiel der touristische Markenprozess, der Online-Veranstaltungskalender, die Eröffnung der neuen Themenwege und Exponate auf dem Schlossberg sowie die Erneuerung des FußgĂ€nger-Leitsystems werden im laufenden Jahr umgesetzt. Um die rĂ€umliche Entwicklung von touristischen Beherbergungsbetrieben in Freiburg gezielt steuern zu können, wird derzeit ein Beherbergungskonzept entwickelt, das im Sommer 2021 vorgestellt werden soll.

Tourismuskennzahlen im Jahr 2020

Mit insgesamt 1.130.388 Übernachtungen verzeichnet der Freiburger Reiseverkehr, also die Summe aus Hotels, Gasthöfen, Pensionen, CampingplĂ€tzen und der Jugendherberge, fĂŒr das Jahr 2020 eine drastische Senkung. GegenĂŒber dem Vorjahr entspricht dies laut dem Statistischen Landesamt Baden-WĂŒrttemberg ein Minus von 37,9 Prozent.

Besonders deutlich werden die Auswirkungen der Coronapandemie bei der Zahl der auslĂ€ndischen ÜbernachtungsgĂ€ste: Der Anteil der internationalen GĂ€ste in Freiburg ist im Vergleich zu 2019 um 65,3 Prozent gesunken. Die Top Ten HerkunftslĂ€nder der Freiburger ÜbernachtungsgĂ€ste fĂŒhrt nach wie vor die Schweiz als Spitzenreiter mit insgesamt 62.057 Übernachtungen an (- 57,3 Prozent), gefolgt von den Niederlanden mit 27.352 Übernachtungen (- 26,4 Prozent). Auf Platz drei befindet sich Frankreich mit 19.703 Übernachtungen (-58,1 Prozent). Auf dem vierten Platz ist Italien mit 12.220 Übernachtungen (- 71,3 Prozent), auf Platz 5 befindet sich Belgien mit 8.217 (- 31,5 Prozent), dicht gefolgt von Österreich mit 8.189 Übernachtungen (- 41,9 Prozent). Platz 7 belegt das Vereinigte Königreich mit 7.247 Übernachtungen (- 73,8 Prozent). Platz 8 nehmen die USA mit 5.841 Übernachtungen ein (- 82,0 Prozent). Auf Platz 9 liegt Spanien mit insgesamt 5.643 Übernachtungen (- 88,6 Prozent). Platz 10 belegt DĂ€nemark mit 4.510 Übernachtungen (- 11,2 Prozent).

Die Hotellerie hat bei den Übernachtungszahlen gegenĂŒber dem Vorjahr ein Minus von 43,3 Prozent (751.460 Übernachtungen in 2020) zu verzeichnen. Die Bettenauslastung in der Hotellerie ist mit 35,4 Prozent im Jahr 2020 um 22,2 Prozentpunkte stark gesunken.

FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Hanna Böhme: „Die Coronapandemie hat bundesweit verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft. In der Krise wird die hohe Bedeutung des Tourismus als wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor fĂŒr Freiburg umso deutlicher. Von den Auswirkungen sind dabei nicht nur die Hotellerie und die Gastronomie betroffen, sondern alle Dienstleister, die vom Tourismus leben. Umso mehr gilt es jetzt, den Standort Freiburg als Reisedestination nachhaltig weiterzuentwickeln und Reisende fĂŒr unsere Stadt zu begeistern.“

Franziska Pankow, FWTM-Abteilungsleiterin Tourismus, Convention Bureau & Events: „Dass im Hinblick auf die Übernachtungszahlen ein RĂŒckgang auf das Niveau des Jahres 2007 verzeichnet werden muss, ist ein harter RĂŒckschlag fĂŒr die gesamte Tourismusbranche in Freiburg. Mit Maßnahmen wie der Restart-Kampagne hat die FWTM im vergangenen Jahr auf die Corona-Krise reagiert und die lokalen Hoteliers und Gastronomen aktiv bei der Gewinnung von GĂ€sten unterstĂŒtzt. Ebenso wurde die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem Tourismuskonzept vorangetrieben. Um verstĂ€rkt potenzielle Reisende anzusprechen, werden wir im FrĂŒhjahr an den Erfolg der ersten Kampagne anknĂŒpfen und eine zweite Restart-Kampagne umsetzen. Ein weiterer wichtiger Punkt fĂŒr den Tourismus in der Stadt stellt die Realisierung eines Beherbergungskonzeptes dar, das wir voraussichtlich im Sommer vorstellen werden.“

„Die Zahlen spiegeln eindrĂŒcklich wider, wie hart das Jahr 2020 fĂŒr die Hotellerie und die Gastronomie war. Bereits im Vorjahr konnte die Hotellerie nur eine geringe Steigung der Übernachtungszahlen verzeichnen. Hinzu kommen sinkende Margen und Zimmerpreise. Durch die Corona-Krise ist nunmehr die Existenz vieler Hoteliers und Gastronomen bedroht“, so Christoph GlĂŒck, 1. Vorsitzender DEHOGA Freiburg-Stadt. „Maßnahmen wie eine weitere Restart-Kampagne oder die kontinuierliche Umsetzung des Tourismuskonzeptes begrĂŒĂŸen wir daher sehr. Ein weiterer wichtiger Punkt fĂŒr die lokalen Hoteliers stellt die Erstellung des Beherbergungskonzeptes dar. Es ist aktuell wichtiger denn je, zu versuchen, den Bau zusĂ€tzlicher ÜbernachtungskapazitĂ€ten zu steuern – dafĂŒr wird das Beherbergungskonzept genau den richtigen Rahmen bieten.“

„Die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Gastgewerbe sind enorm. Den großen Einbußen stehen zwar staatliche Hilfsprogramme gegenĂŒber, diese können die Verluste aber nicht annĂ€hernd ausgleichen. Außerdem kommen die Hilfszahlungen nur zögerlich in der Branche an und sind nur vorlĂ€ufiger Natur. Stand Februar haben bisher 65 Prozent der Unternehmen von der Dezemberhilfe nur Abschlagzahlungen bekommen“, sagt Josef Dold, Vorsitzender FG Tourismus und Hotellerie, DEHOGA Freiburg-Stadt. „In naher und mittlerer Zukunft kommen weitere extreme Belastungen auf die Unternehmen zu. Denn die meisten Betriebe waren bzw. sind ĂŒber die Hilfen hinaus gezwungen, Kredite aufzunehmen, um zu ĂŒberleben. Was bedeutet, dass nun Stundungen zurĂŒckbezahlt und die Kredite ĂŒber Jahre getilgt werden mĂŒssen. Und das bei unsicheren Einnahmeaussichten“, so Josef Dold weiter. „Denn viele Veranstaltungen, Seminare und geschĂ€ftliche Meetings werden kĂŒnftig digital oder zumindest hybrid abgehalten. FĂŒr die Stadthotellerie bedeutet das, dass die UmsĂ€tze aus geschĂ€ftlichen Übernachtungen dauerhaft sinken werden. Laut einer DEHOGA-Umfrage sehen deshalb auch ĂŒber 60 Prozent der befragten Hoteliers ihre Betriebe in existenzieller Gefahr. Deshalb brauchen diese Unternehmer_innen auch weiterhin finanzielle UnterstĂŒtzung, Steuererhöhungen dagegen könnten fĂŒr noch mehr Betriebe das Aus bedeuten.“

Restart-Kampagne

Die Restart-Kampagne „Ab nach Freiburg“ wurde von Mitte Juli bis Mitte September realisiert und hat gezielt Paare ab 40 Jahren mit dem Fokus auf Natur und AktivitĂ€t sowie Paare ab 50 Jahren mit dem Fokus auf Kulinarik und Natur angesprochen. Eine weitere wichtige Zielgruppe waren junge Familien mit dem Fokus auf Natur, AktivitĂ€t und Abenteuer aus Deutschland und der Schweiz. Mit Witz und Charme hat die Kampagne potenziellen GĂ€sten aufgezeigt, warum sich ein Besuch in Freiburg lohnt und auch wĂ€hrend der Coronapandemie ein „Urlaub im SĂŒden“ möglich ist. Im Mittelpunkt der Kampagne standen die Themen „Stadt & Natur“, „Natur & Aktiv“ und „Entschleunigung“. Insgesamt konnte „Ab nach Freiburg“ 71.649.580 Impressionen und

139.415 Interaktionen ĂŒber Social Media, durch Influencer und Online-Werbung verzeichnen. Aufgrund des großen Erfolgs der ersten Kampagne, startet die FWTM im FrĂŒhjahr 2021 eine zweite Restart-Kampagne. Diese hat zum Ziel, die Hotellerie und die Gastronomie bei der Gewinnung zusĂ€tzlicher GĂ€ste aus dem Inland sowie der Nordschweiz und dem Elsass zu unterstĂŒtzen. Die Zielgruppen orientieren sich dabei an der ersten Restart-Kampagne. Die Leitidee der emotionalen Aktion ist, das sogenannte „Freiburg-GefĂŒhl“ zu adressieren. Die Website visit.freiburg.de wird dabei als zentrale Kommunikationsplattform fungieren. Um in der aktuellen Situation flexibel auf die sich verĂ€ndernden Rahmenbedingungen reagieren zu können, werden Bausteine entwickelt, die agil ausgespielt werden können (Social Media, Printmedien, GroßflĂ€chenplakaten etc.). FĂŒr die Umsetzung der Kampagne ist ein Budget in Höhe von 100.000 Euro vorgesehen.

Auch die Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) plant die Umsetzung einer Werbekampagne fĂŒr die gesamte Region. Die Schwarzwaldweite Kuck Kuck-Kampagne aus dem Jahr 2020 soll damit in 2021 fortgesetzt werden. Weitere landesweite Maßnahmen sollen durch Sondermittel fĂŒr den TMBW-StĂ€dtekreis realisiert werden. FĂŒr MarketingaktivitĂ€ten wurden dem StĂ€dtekreis Sondermittel im Wert von 200.000
Euro zugesagt.

WeinsĂŒden Weinort

Eine neue Möglichkeit fĂŒr eine noch gezieltere Ansprache von Weinliebhabern bietet jetzt das Siegel „Weinort WeinsĂŒden“. Seit Januar 2021 darf sich Freiburg, neben StĂ€dten wie Stuttgart und Heilbronn, offiziell zu den insgesamt 55 „WeinsĂŒden Weinorten“ zĂ€hlen. Das neue GĂŒtesiegel, das seit Oktober 2020 von der Tourismus Marketing GmbH Baden-WĂŒrttemberg (TMBW) verliehen wird, zeichnet StĂ€dte und Gemeinden aus, die ihren GĂ€sten eine vielfĂ€ltige Auswahl an weintouristischen Angeboten zur VerfĂŒgung stellen. Überzeugt hatten die Stadt Freiburg und die FWTM mit einer gemeinsamen Bewerbung, in der Freiburg als „Stadt des Weins“ prĂ€sentiert und die zahlreichen Angebote fĂŒr Weinfreunde aufgezeigt wurden. Damit interessierte GĂ€ste die vielfĂ€ltigen Möglichkeiten rund um das Thema Wein auch online ĂŒbersichtlich abrufen können, hat die FWTM zudem die Webseite www.visit.freiburg.de erweitert und die Rubrik „Badischer Wein“ erstellt.

Tourismuskonzept

Bisher konnten bereits 30 von 82 Maßnahmen aus dem Tourismuskonzept umgesetzt werden oder befinden sich aktuell in der Umsetzung. Dazu gehören zum Beispiel ein touristisches Aufwertungsprogramm fĂŒr den Schlossberg (TAPS), ein Online-Veranstaltungskalender fĂŒr Freiburg, die Weiterentwicklung des Gesundheitstourismus, ein touristischer Markenprozess sowie ĂŒbergreifend die Koordination und Kommunikation des Tourismuskonzeptes. Neben den priorisierten Maßnahmen versteht die FWTM das gesamte Tourismuskonzept als Handlungsauftrag, sodass die bestehenden Projekte und Aufgaben an den Zielen des Tourismuskonzeptes ausgerichtet werden.

Ziel des Touristischen Aufwertungsprogramms Schlossberg (TAPS) ist, den besonderen und stadtnahen Naturraum Schlossberg fĂŒr ortsfremde GĂ€ste, aber auch fĂŒr Einheimische einfacher zugĂ€nglich zu machen und die landschaftlichen und kulturhistorischen Besonderheiten attraktiv herauszustellen, ohne den naturrĂ€umlichen Charakter zu beintrĂ€chtigen. Das TAPS wird von der FWTM in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt, dem Garten- und Tiefbauamt, dem Umweltschutzamt und unter Einbezug von Vereinen, ortsansĂ€ssiger Gastronomie und anderen bĂŒrgerschaftlichen Akteuren umgesetzt.

Auf Wunsch und in Abstimmung mit vielen Kulturschaffenden und Veranstaltern stellt die FWTM eine Online-Veranstaltungsdatenbank fĂŒr Freiburg auf. Diese wird im Sinne der Digitalisierungsstrategie der Stadt Freiburg als Open Data Datenbank umgesetzt. An den Daten Interessierte, wie zum Beispiel Veranstaltungsmagazine, sollen Daten per Schnittstelle beziehen können. Die Dateneingabe kann ebenfalls automatisiert per Schnittstelle erfolgen oder fĂŒr kleinere Veranstalter oder Vereine auch per Eingabemaske. Die Daten werden an verschiedenen Stellen ausgespielt und dienen so der breiten Öffentlichkeit als Informationsquelle zum Veranstaltungsangebot in Freiburg. GĂ€ste sollen zentrale Veranstaltungsinformationen auf www.visit.freiburg.de erhalten. Ebenfalls können im Tourismusgewerbe tĂ€tige Unternehmen, wie zum Beispiel Hotels, die Veranstaltungsdaten in ihren eigenen Internetauftritt integrieren und so ihren GĂ€sten einen zusĂ€tzlichen Service zur VerfĂŒgung stellen. Der Onlinegang des Online-Veranstaltungskalenders ist fĂŒr das FrĂŒhjahr 2021 geplant.

Eine weitere priorisierte Maßnahme des Tourismuskonzeptes ist ein neuer touristischer Markenauftritt fĂŒr Freiburg im Rahmen eines partizipativen, zielgruppenorientierten Markenprozesses. Der Prozess wird in zwei Teilprojekten, der Entwicklung eines Markenkonzepts sowie der Entwicklung und Implementierung eines Marken-Designs, umgesetzt. Das erste Teilprojekt des Markenprozesses wurde Ende 2020 abgeschlossen. Dabei wurde mit einer Online-Befragung, die im Juli 2020 durchgefĂŒhrt wurde, ein wichtiger Beitrag zur VerstĂ€rkung der Kommunikation mit den BĂŒrger_innen sowie den touristischen LeistungstrĂ€gern geleistet.

Ziel der Erneuerung des bestehenden FußgĂ€nger-Leitsystems ist, die GĂ€ste von den sogenannten „Einfallstoren“, wie dem Hauptbahnhof dem Zentralen Busbahnhof oder den zentralen ParkhĂ€usern, in die Innenstadt zu leiten. Dabei soll in erster Linie ortsfremden Besucher_innen innerhalb der City „Orientierung gegeben und auf die SehenswĂŒrdigkeiten aufmerksam gemacht werden. Aktuell gibt es in der Innenstadt 13 Stelenstandorte mit 36 touristisch relevanten Detailzielen. Das aktuelle Leitsystem weist deutliche SchwĂ€chen in der WegefĂŒhrung im Design auf: Die Stelen sind veraltet und teilweise nicht mehr lesbar, es fehlen die heutzutage ĂŒblichen Entfernungsangaben in Minuten, das acht Jahre alte Design ist nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ und die Stelen sind nicht auffĂ€llig genug. Das im Tourismuskonzept festgeschriebene Ziel der Entzerrung der GĂ€stemenge in der Innenstadt wird durch das aktuelle Leitsystem nicht unterstĂŒtzt. Das Leitsystem besteht nur aus analogen Stelen. KĂŒnftig soll die Wegeleitung der Besucher_innen verbessert, die Standorte der Stelen angepasst, optimiert und die touristischen Detailziele beibehalten werden. Auch eine ErgĂ€nzung der analogen Stelen um neue, digitale Stelen ist geplant. Die Umsetzung der gesamten Maßnahme soll ab dem dritten Quartal 2021 erfolgen.

Beherbergungskonzept

In Freiburg wurden in den letzten Jahren zahlreiche Hotelneubauten realisiert oder befinden sich in der Planung. Hinzu kommt eine steigende Zahl an Ferienwohnungen, unter anderem auch auf dem wachsenden Sharing-Übernachtungsmarkt. Trotz der Zweckentfremdungssatzung geht die FWTM nach einer SchĂ€tzung des Baurechtsamts von ca. 800-900 AirBnB-UnterkĂŒnften in Freiburg aus. Unter Druck stehen dabei insbesondere privat gefĂŒhrte Beherbergungsbetriebe, die – unabhĂ€ngig von Corona – hierdurch möglicherweise in eine wirtschaftliche Schieflage geraten werden. Die Investitionsnachfrage insbesondere seitens der Kettenhotellerie hĂ€lt bundesweit an. Vor diesem Hintergrund haben eine Reihe deutscher StĂ€dte Beherbergungskonzepte beauftragt, die auf die gezielte rĂ€umliche Steuerung der Entwicklung von touristischer Beherbergung ausgerichtet sind. Eine solch „vertiefte“ Analyse des Beherbergungsstandorts Freiburg beantwortet nicht nur die Frage nach dem Bestand und den Entwicklungsmöglichkeiten, sondern auch die Steuerungsmöglichkeiten der Stadt bei Investoren- und Betreiberanfragen. In die Analyse fließen auch die Situation auf dem Wohn- und Gewerbeimmobilienmarkt, die Entwicklungsziele der Stadt sowie das Tourismuskonzept mit ein. In einem nĂ€chsten Schritt werden mögliche Steuerungsinstrumente bewertet, teilrĂ€umliche Problemschwerpunkte analysiert, Handlungsempfehlungen entwickelt und eine Checkliste zur Beurteilung von Beherbergungsvorhaben sowie Textbausteine fĂŒr B-PlĂ€ne erstellt. Die Fertigstellung des Beherbergungskonzeptes ist im Sommer geplant, der gemeinderĂ€tliche Beschluss im dritten Quartal 2021.
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Verschiedenes 
 
Kopfhörer fĂŒr Kinder: Keiner ist gut, vier sind mangelhaft
 
Kopfhörer fĂŒr Kinder: Keiner ist gut, vier sind mangelhaft
Mauer Klang, zu schnell kaputt, zu viele Schadstoffe, zu laut – im ï»żTest von Kinder-Kopfhörern konnte kein einziges Modell restlos ĂŒberzeugen. Kein einziger Kopfhörer schneidet gut ab, mehr als die HĂ€lfte nur ausreichend oder sogar mangelhaft.

Die getesteten Kopfhörer von Trust enthalten zu hohe Mengen an Naphthalin. Der polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff ist vermutlich krebserregend. Jeweils eins der Modelle von OTL, MPow und Onanoff ist zu laut fĂŒr Kinder. Es drohen GehörschĂ€den. Alle vier Kopfhörer bewertete die Stiftung Warentest daher mit mangelhaft.

Getestet wurde auch die Haltbarkeit, also wie stabil die Kabel sind und wie gut die Kopfhörer StĂŒrze ĂŒberstehen. Gleich sechs Modelle offenbarten hier grĂ¶ĂŸere SchwĂ€chen.

Eine weitere Kritik: Keiner der Kinder-Kopfhörer klingt gut. Das ĂŒberrascht beim Blick auf den Preis aber nicht. Die Kindermodelle kosten maximal 50 Euro, die meisten sind deutlich billiger. Auch bei ï»żErwachsenen-Kopfhörern finden die Tester in dieser Preisklasse fast nie BĂŒgelkopfhörer, die gut klingen.

Immerhin 7 der 19 getesteten Kopfhörer sind befriedigend und damit mit EinschrĂ€nkungen zu empfehlen. Alle Testergebnisse finden sich in der ï»żMĂ€rz-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter ï»żwww.test.de/kinderkopfhoerer. Ebenfalls in test: Die besten Kopfhörer fĂŒr Erwachsene in den Kategorien Klang, GerĂ€uschreduzierung und Sport (ï»żwww.test.de/kopfhoerer).
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Veranstaltungen 
 
 
Internationaler Frauentag am Montag, 8. MĂ€rz
Aktionstage bis zum 15. MĂ€rz finden diesmal vor allem online oder draußen statt

FĂŒr Frauen und MĂ€dchen auf der ganzen Welt ist der 8. MĂ€rz ein wichtiges Datum. Jahr fĂŒr Jahr wird an diesem Tag der Internationale Frauentag gefeiert, in manchen LĂ€ndern ist er sogar ein gesetzlicher Feiertag. Hier und weltweit gehen Frauen an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um Frauenrechte einzufordern.

Im Zeichen der Pandemie haben der Frauentag und die Aktionstage, die sich in Freiburg traditionell an den 8. MĂ€rz anschließen, diesmal aber ein anderes Gesicht als in all den Vorjahren, sogar noch 2020. Bisher bildete der 8. MĂ€rz stets den Auftakt fĂŒr acht bis zehn Aktionstage, die ein breites Spektrum an Veranstaltungen boten und das Engagement der Freiburger FrauenverbĂ€nde aufzeigten.

Dieses Engagement ist nach wie vor enorm und breit gefÀchert. In diesem Jahr kann es sich im Wesentlichen aber nur online oder unter freiem Himmel prÀsentieren. Veranstaltungen und persönliche Begegnungen, die sonst den 8. MÀrz und die Aktionstage bestimmen, können nicht oder nur per Video stattfinden.

Zugleich wird die Corona-Krise zum Brennglas fĂŒr Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, die jetzt noch deutlicher zu Tage treten. Geschlechtergerechtigkeit muss weiter und mit verstĂ€rkter Kraft dort eingefordert werden, wo sie noch nicht umgesetzt ist. Trotz widriger Gegebenheiten haben FrauenverbĂ€nde und -organisationen wieder ein vielfĂ€ltiges Programm auf die Beine gestellt, das unter www.freiburg.de/frauenbeauftragte zu finden ist. Die Aktionstage vom 8. bis 15. MĂ€rz umfassen Online-InfostĂ€nde, VortrĂ€ge, Workshops und Aktionen, Filme, Podcasts und Lesungen.
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Veranstaltungen 
 
 
Lörrach: NÀchste REGIO-Messe findet im MÀrz 2022 statt
Nach der Untersagung der REGIO-Messe 2020 und deren schmerzhaften Abwicklung hofften wir unsere Aussteller eines Tages mit einer ausschließlich positiven Nachricht zu erfreuen. Wir wollten möglichst schnell weiter machen und ihnen eine gewohnt gute Plattform fĂŒr den Absatz der Produkte und Leistungen bieten.

Die Entwicklung der COVID19-Pandemie zwang uns jedoch schon ein paar Monate spĂ€ter die PlĂ€ne fĂŒr die Messe im MĂ€rz 2021 ad acta zu legen. Die Geschichte gab uns in dieser Entscheidung Recht
 zum jetzigen Zeitpunkt hĂ€tten wir bereits beim Hallenaufbau sein mĂŒssen, was angesichts der aktuellen Lage wieder schief gelaufen wĂ€re.

So haben wir die nĂ€chste „Nach-der-Pandemie-Messe“ auf Oktober diesen Jahres verlegt und gehofft, dass bis dahin der Großteil der Bevölkerung geimpft sein wĂŒrde bzw. dass das Infektionsgeschehen keine Probleme fĂŒr Massenveranstaltung mehr bietet.

Nun jetzt knapp 8 Monate vor der geplanten Messe mĂŒssen wir zugeben, dass auch fĂŒr Oktober 2021 keine Veranstaltungssicherheit besteht. Die RĂŒcksprache mit der Stadt Lörrach hat uns in unserem Entschluss bestĂ€rkt, keine Messe im Herbst zu wagen und uns lieber auf den gewohnten Termin im FrĂŒhling zu konzentrieren.

Somit ist es raus
 es gibt keine REGIO-Messe im Oktober 2021!
Stattdessen bereiten wir die REGIO-Messe 2022, die vom 12. bis 20 MĂ€rz stattfinden wird. Wir hoffen sehr, dass die Aussteller und Partner uns in unserem Vorhaben unterstĂŒtzen werden und im FrĂŒhling 2022 wieder dabei sind.
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Verschiedenes 
 
 
Sharing-Angebote: Große Bekanntheit, geringe Nutzung
Umfrage belegt Handlungsbedarf bei MobilitÀtsangeboten

Professionelle Leihservices im Bereich MobilitĂ€t sind bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern bekannt: Angebote fĂŒr Bikesharing kennen 79 Prozent, fĂŒr Carsharing 87 Prozent und fĂŒr privates Autoleihen ĂŒber Internetplattformen 88 Prozent der Befragten. Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen diese MobilitĂ€tsangebote nach wie vor vergleichsweise selten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine reprĂ€sentative Umfrage von Kantar im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

„Um das Potenzial von Sharing-Angeboten voll auszuschöpfen, braucht es ein stĂ€rkeres Engagement der Politik“, sagt Marion Jungbluth, Leiterin Team MobilitĂ€t und Reisen beim vzbv. „Die HĂŒrden fĂŒr Sharing-Angebote sind immer noch viel zu hoch. Nach wie vor fehlen ĂŒbergreifende Plattformen, ĂŒber die Verbraucher einfach alle Car- und Bikesharing Anbieter buchen können. Die Bundesregierung ist immer noch in Verzug, Verbrauchern den Zugang zu digitalen MobilitĂ€tsplattformen zu erleichtert.“
 
 

Verschiedenes 
 
Matratzen: Insgesamt nur befriedigend
Testung der Modelle 140 mal 200 cm (c) Stiftung Warentest
 
Matratzen: Insgesamt nur befriedigend
Diesmal ist viel Mittelmaß dabei. FĂŒr den aktuellen ï»żTest von 14 absatzstarken Schaumstoffmatratzen prĂŒfte die Stiftung Warentest nicht nur die StandardgrĂ¶ĂŸe 90 mal 200 Zentimeter, sondern erstmals auch die 140 mal 200 Zentimeter breite Variante. Das Fazit: Die schmale und die breitere Version schneiden im Test Ă€hnlich ab. Allerdings sind alle Matratzen insgesamt nur befriedigend.

Etwa alle zwei Jahre passt die Stiftung Warentest das PrĂŒfprogramm an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse an. Die Tester prĂŒfen jetzt auch bei Duo-Matratzen mit unterschiedlichen LiegehĂ€rten beide Seiten, wenn es keine Hauptliegeseite gibt. FĂŒr alle Körpertypen, ob große, kleine, schwere oder leichte, ob in RĂŒcken- oder Seitenlage bewerten die Tester die Liegeeigenschaften. Außerdem wurde unter anderem auch die Haltbarkeit und auf Schadstoffe geprĂŒft.

Gute Alternativen sind die besten Matratzen aus den Tests seit Oktober 2019. Sie sind laut Anbieter unverĂ€ndert erhĂ€ltlich. Die Ergebnisse sind mit der aktuellen PrĂŒfung weitgehend vergleichbar. In einer Tabelle sind die Liegeeigenschaften fĂŒr verschiedene Körperbautypen aufgefĂŒhrt.

Der Test findet sich in der MĂ€rz-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter ï»żwww.test.de/matratzen abrufbar.
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Verschiedenes 
 
 
Film fĂŒr junge Menschen zur Landtagswahl 2021
Im GesprĂ€ch mit dem Ring politischer Jugend (RpJ) Baden-WĂŒrttemberg:

Über politisches Engagement und wichtige Themen zur anstehenden Landtagswahl am 14. MĂ€rz 2021 informiert ein neuer 45-minĂŒtiger Film fĂŒr junge Menschen. Er ist eine Gemeinschaftsproduktion des Rings politischer Jugend Baden-WĂŒrttemberg (RpJ), der Scala Kultur Live gGmbh Ludwigsburg und der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB).

An dem GesprĂ€ch nehmen die vier Jugendorganisationen teil, die dem Ring politischer Jugend Baden-WĂŒrttemberg angehören: die GrĂŒne Jugend, die Junge Union, die Jusos und die Jungen Liberalen. Ihre Vertreterinnen und Vertreter stellen sich in drei Talkrunden den Fragen von LpB-Referent Nico Oesterwind. Dabei interessieren politische Themen, die vor allem fĂŒr junge Leute von Bedeutung sind, wie etwa Bildung, Digitalisierung oder Klimaschutz. Unterschiedliche Positionen werden ausgetauscht und verdeutlicht. Der Film zeigt zudem Möglichkeiten auf, wie man sich als junger Mensch politisch engagieren kann. Kurzweilige und aufschlussreiche ErklĂ€r-Sequenzen ĂŒber den Landtag, die Briefwahl und ĂŒber Jugendbeteiligung ergĂ€nzen das Video.

Der Film „Informationen und Themen fĂŒr junge Menschen zur Landtagswahl in Baden-WĂŒrttemberg – Politische Bildung im GesprĂ€ch mit dem Ring politischer Jugend” eignet sich insbesondere fĂŒr Schulklassen, um im Vorfeld der Landtagswahl jugendgerecht zu informieren. Er ist auf eine Unterrichtsstunde konzipiert. Der Beitrag ist gleichermaßen auch fĂŒr Jugendliche und junge Erwachsene interessant, die sich politisch beteiligen oder engagieren möchten.

Der Film ist unter den folgenden Links abrufbar: https://youtu.be/pS-3ojvjF18 und https://tinyurl.com/BWLandtagswahl
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FFP2-Masken im Test: 3M schĂŒtzt am besten
Die Stiftung Warentest hat aktuell zehn ï»żFFP2-Masken getestet. Die Filterwirkung war bei allen hoch. Allerdings schĂŒtzten nicht alle Modelle gleich gut: Sie lagen teilweise nicht dicht genug am Gesicht an und ließen so Aerosole durch. Bei drei Masken bemĂ€ngelten die Tester den geringen Atemkomfort, durch sie bekommt man vergleichsweise schlecht Luft. Rundum empfehlenswert ist die Maske von 3M.

Die 3M-Maske erfĂŒllt als einzige ohne EinschrĂ€nkung die wichtigsten Testkriterien: Sie sitzt gut, ist dicht und ermöglicht komfortables Atmen. Sechs Masken sind nur eingeschrĂ€nkt empfehlenswert. Sie lassen sich nicht gut an unterschiedliche Gesichtsformen anpassen, liegen deshalb oft nicht dicht an und mindern so die Schutzwirkung.

Um einen bestmöglichen Schutz zu gewĂ€hrleisten, mĂŒssen Nutzerinnen und Nutzer bei ihnen unbedingt auf einen korrekten Sitz achten. Ein Anzeichen dafĂŒr, dass die Maske kein Leck hat: Beim Ausatmen blĂ€ht sie sich auf, beim Einatmen zieht sie sich zusammen. Passt die Maske nicht, sollte man besser ein anderes Modell kaufen.

Die Masken von Rossmann Altapharma, Hygisun und dm Mivolis sind wenig geeignet, weil sie zu sehr beim Atmen behindern.

Der Test FFP2-Masken ist kostenfrei online unter ï»żwww.test.de/masken abrufbar.
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CRISPR/Cas: Patentrezept fĂŒr die Landwirtschaft?
Kath. Akademie: CRISPR Cas (c) Tobias Arhelger / Shutterstock
 
CRISPR/Cas: Patentrezept fĂŒr die Landwirtschaft?
Die neuen Gentechniken in der Diskussion

Der Einsatz neuer Gentechniken in der Landwirtschaft ist das Thema des Studientags „CRISPR/Cas: Patentrezept fĂŒr die Landwirtschaft?“ am Samstag, 6. MĂ€rz von 9.30 bis 16 Uhr. Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren unter anderem folgende Fragen: Ist der Einsatz der neuen Gentechniken in der Landwirtschaft verantwortbar? Wie können Nutzen und möglicher Schaden, Potentiale und Risiken gegeneinander abgewogen werden? Braucht es die neuen Gentechniken fĂŒr eine nachhaltige Landwirtschaft?

Die Online-Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Katholischen Landvolkbewegung und dem AktivForum Gentechnik und Biopatentierung statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Konzerthaus Freiburg: Wechsel des Cateringkonzeptes in der zweiten JahreshÀlfte
Die Auswirkungen der Coronapandemie haben die Veranstaltungsbranche hart getroffen. Der Wegfall von Veranstaltungen betrifft dabei nicht nur die Veranstalter selbst, sondern auch eine Vielzahl an Dienstleistern. Dies wird aktuell durch eine VerĂ€nderung im Konzerthaus Freiburg, das von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) betrieben wird, deutlich: Zur JahreshĂ€lfte wird es eine VerĂ€nderung in der Zusammenarbeit mit den langjĂ€hrigen Cateringpartnern geben. Die Unternehmen Hans MĂŒller-Herkommer GmbH und Novotel Freiburg am Konzerthaus werden zum 31. August 2021 ihre TĂ€tigkeit fĂŒr die FWTM beenden. Die Bewirtung der im Konzerthaus stattfindenden Veranstaltungen werden kĂŒnftig die Firmen NaschhĂ€usle Catering und Partyservice sowie die Business-Catering
Freiburg GmbH ĂŒbernehmen.

Bisher waren im Konzerthaus Freiburg vier externe Dienstleister im Einsatz, die das Catering der jÀhrlich mehr als 260 Veranstaltungen sichergestellt haben. Durch die Corona-bedingten Absagen zahlreicher Veranstaltungen im vergangenen Jahr ist auch ein deutlicher Einbruch im Bereich Catering zu verzeichnen. So konnten den Vertragspartnern nicht mehr in gleichem Umfang AuftrÀge erteilt werden, die
fĂŒr die Generierung von UmsĂ€tzen auf dem Niveau der Vorjahre erforderlich gewesen wĂ€ren. Aus diesem Grund haben die Unternehmen Hans MĂŒller-Herkommer GmbH und Novotel Freiburg am Konzerthaus gemeinsam mit der FWTM entschieden, von einer VerlĂ€ngerung der VertrĂ€ge um weitere fĂŒnf Jahre abzusehen. Ein weiterer wichtiger Grund fĂŒr diese Entscheidung ist, dass das zu erwartende Veranstaltungsaufkommen im laufenden Jahr nicht ausreichen wird, um alle vier Cateringpartner wirtschaftlich sinnvoll auszulasten.

Die Firmen NaschhĂ€usle Catering und Partyservice sowie Business-Catering Freiburg sind bereits seit vielen Jahren als Cateringpartner in den VeranstaltungshĂ€usern der FWTM tĂ€tig. Die FWTM freut sich, beim gastronomischen Angebot auch kĂŒnftig auf kompetente Partner vertrauen zu können, die die vielseitigen KundenwĂŒnsche erfĂŒllen können: „FĂŒr die langjĂ€hrige vertrauensvolle und verlĂ€ssliche Zusammenarbeit sowie die hervorragende gastronomische Versorgung unserer Kunden sind wir den Teams der Hans MĂŒller-Herkommer GmbH und des Novotel Freiburg sehr dankbar“, so Daniela Stobert, Leiterin des Konzerthauses.

„Nach 25 Jahren werden wir im August unsere TĂ€tigkeit im Konzerthaus Freiburg beenden. Wir möchten uns bei allen GĂ€sten und Kunden sowie Partnern und Lieferanten fĂŒr die langjĂ€hrige Treue bedanken. Ebenso danken wir dem gesamten Team des Konzerthauses fĂŒr die langjĂ€hrige gute Zusammenarbeit“, erklĂ€rt GeschĂ€ftsfĂŒhrerin und Veranstaltungsleiterin Gerti Wende. Das HauptgeschĂ€ft der Metzgerei, das sich seit ĂŒber 130 Jahren in der Habsburger Straße befindet sowie das GeschĂ€ft in der Innenstadt, das seit ĂŒber 20 Jahren in der Salzstraße ansĂ€ssig ist, leiten nun die BrĂŒder Michael und Jochen Herkommer in der 5. Generation.

Xavier Chanrion, General Manager des Novotel Freiburg am Konzerthaus: „Mit viel Freude haben wir in den letzten Jahren einen Teil des Caterings fĂŒr die GĂ€ste des Konzerthauses ĂŒbernommen und konzentrieren uns nun wieder auf unser KerngeschĂ€ft. Gerne blicken wir aber auf diese Zeit zurĂŒck und bleiben dem Konzerthaus als direkter Nachbar eng verbunden.“
 
 

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Zentrales Impfzentrum Freiburg
Bis zu 16.500 Impftermine ab Kalenderwoche 10 möglich

Ab Kalenderwoche 10, beginnend am 8. MĂ€rz 2021, ist im Zentralen Impfzentrum Freiburg (ZIZ) eine grĂ¶ĂŸere Anzahl an Impfterminen möglich: In der Woche können dann bis zu 16.500 Termine vergeben werden. Geimpft werden die Impfstoffe des Unternehmens BioNTech/Pfizer sowie der Impfstoff von AstraZeneca. Die jeweiligen Impfstoffe werden an separaten Wochentagen geimpft, eine Durchmischung an einem Wochentag wird daher nicht erfolgen.

Aufgrund der Vielzahl an neuen Terminen werden diese in mehreren Blöcken auf der zentralen Terminvergabeplattform des Bundes eingestellt: FĂŒr den Impfstoff AstraZeneca sind am Freitag, 26.02., ab 15 Uhr sowie am Montag, 01.03., ab 15 Uhr neue Termine buchbar. FĂŒr den Impfstoff von BioNTech/Pfizer werden ab Samstag, 27.02., ab 10 Uhr sowie am Dienstag, 02.03., ab 15 Uhr neue Termine eingestellt.

Baden-WĂŒrttemberg beginnt ab sofort, alle Personen bis einschließlich 64 Jahren aus der zweiten PrioritĂ€t der Empfehlung der StĂ€ndigen Impfkommission zu impfen. ZusĂ€tzlich können sich Menschen, die in Schulen und Kitas im direkten Kontakt mit Kindern arbeiten, impfen lassen. Hierbei werden Sie nun mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft und können sich bei der Terminvergabe daher ausschließlich fĂŒr diesen Impfstoff registrieren. Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist hingegen weiterhin den Personen der Priorisierungsstufe 1 vorbehalten. Impfwillige sind daher aufgefordert, sich fĂŒr den fĂŒr sie zutreffenden Impfstoff einen Termin zu buchen. Die Buchung eines Termins fĂŒr einen Impfstoff, fĂŒr den man nicht berechtigt ist, fĂŒhrt vor Ort zur Verweigerung der Impfung.

Die Terminvergabe fĂŒr das Zentrale Impfzentrum Freiburg erfolgt ausschließlich ĂŒber die zentrale Terminvergabeplattform des Bundes, entweder telefonisch ĂŒber die Hotline 116 117, online ĂŒber die Webseite www.impfterminservice.de oder ĂŒber die App 116117.app.
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Karlsruhe: Neuer Briefwahlrekord bei Landtagswahl
StÀdtisches Wahlamt erinnert an Maskenpflicht bei der Urnenwahl

Das Interesse der Wahlberechtigten, ihre Stimme auf dem Weg der Briefwahl abzugeben, ist auch bei dieser Landtagswahl ungebrochen. Bereits bis Donnerstagvormittag, 25. Februar, haben die Mitarbeitenden des Wahlamtes etwa 77.000 Briefwahlunterlagen ausgestellt und versandt – so viele wie noch nie zuvor bei einer Wahl in der FĂ€cherstadt. Damit liegt die Zahl der AntrĂ€ge beim jetzigen Zwischenstand um mehr als 40.000 ĂŒber der Gesamtzahl von 2016, so dass ein neuer Höchststand deutlich jenseits der Marke von 90.000 AntrĂ€gen zu erwarten ist.

Auch bei der Landtagswahl 2021 ist das Stadtgebiet der Stadt Karlsruhe in die beiden Landtagswahlkreise 27 Karlsruhe I (Ost) und 28 Karlsruhe II (West) aufgeteilt. Zur Unterscheidung der Wahlkreise ist auch 2021 der Stimmzettel fĂŒr den Wahlkreis 27 wieder wie gewohnt in grĂŒner und der Stimmzettel fĂŒr den Wahlkreis 28 in gelber Farbe gehalten. Am rechten oberen Stimmzettelrand befindet sich ein eingestanztes Loch als Tasthilfe fĂŒr blinde und sehbehinderte WĂ€hlerinnen und WĂ€hler. Menschen mit einer SehbeeintrĂ€chtigung können sich darĂŒber hinaus auch bei dieser Wahl wieder einer Stimmzettelschablone zur Erleichterung der Stimmabgabe bedienen. AuskĂŒnfte zu Hilfsmitteln fĂŒr blinde und sehbehinderte Personen gibt es unter der Telefonnummer 0761/36122.

Wahlberechtigte, die per Briefwahl wĂ€hlen möchten, haben noch bis zum Freitag vor der Wahl, 12. MĂ€rz 2021, Gelegenheit, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Wer seine Briefwahlunterlagen persönlich beantragen und entgegennehmen möchte, kann sich dazu an das zentrale BriefwahlbĂŒro der Stadt Karlsruhe (Kriegsstraße 100, 76133 Karlsruhe) wenden. Die Öffnungszeiten des zentralen BriefwahlbĂŒros sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr und am letzten Öffnungstag, Freitag, 12. MĂ€rz 2021, bis 18 Uhr.

Wahlberechtigte, die den elektronischen Antragsweg bevorzugen, finden unter www.karlsruhe.de den entsprechenden Link zum Online-Antrag. Online im Internet kann die Briefwahl noch bis Dienstag, 9. MĂ€rz 2021, 12 Uhr beantragt werden. DarĂŒber hinaus bietet sich fĂŒr Smartphonenutzer auch bei dieser Landtagswahl die Möglichkeit, den Internetantrag mittels individualisiertem, auf der RĂŒckseite der Wahlbenachrichtigung abgedruckten QR-Code, aufzurufen.

Wahlbriefe rechzeitig zurĂŒcksenden

FĂŒr die RĂŒcksendung der Wahlbriefe an das Wahlamt sollte unbedingt ausreichend Zeit eingeplant werden. Damit die Wahlbriefe bei einem Postversand dem Wahlamt rechtzeitig vor der AuszĂ€hlung am Wahlsonntag, 18 Uhr, zugehen, empfiehlt es sich, diese bis spĂ€testens Mittwoch, 10. MĂ€rz 2021, zur Post zu geben. Danach sollten Wahlbriefe direkt in den entsprechend gekennzeichneten Briefkasten am BriefwahlbĂŒro in der Kriegsstraße 100 oder beim Wahlamt, ZĂ€hringerstraße 61 eingeworfen werden.

Zur KlĂ€rung von Fragen rund um die Briefwahl und Wahlberechtigung hat das Wahlamt eine zentrale Servicenummer eingerichtet. Unter der Telefonnummer 0721/133-1250 ist das BriefwahlbĂŒro montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr erreichbar. Alle wichtigen Infos zur Briefwahl finden sich auch unter www.karlsruhe.de/wahlen.

Sollten die beantragten Briefwahlunterlagen nicht zugestellt werden, kann nur noch bis Samstag, 13. MĂ€rz, 12 Uhr, Ersatz ausgestellt werden. Das Wahlamt bittet um frĂŒhzeitigen RĂŒckruf unter der oben genannten Nummer. Es ist nicht möglich, nach der Beantragung und dem Nichterhalt der Briefwahlunterlagen an der Urne zu wĂ€hlen.

Mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz an Wahlurne

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung besteht jetzt die Pflicht fĂŒr alle Wahlberechtigten, bei der Landtagswahl den Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen vor und im WahlgebĂ€ude einzuhalten und eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, wie auch beim Betreten von GeschĂ€ften oder der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, zu tragen. Im GebĂ€udeeingang sorgt ein Sicherheitsdienst fĂŒr das Einhalten der Maskenpflicht, der AbstĂ€nde und das Desinfizieren der HĂ€nde. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht besteht nur fĂŒr Personen, die durch Ă€rztliche Bescheinigung nachweisen, dass ihnen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht möglich ist.

Im Wahlraum selbst können sich nur so viele Wahlberechtigte aufhalten, wie der Wahlraum Wahlkabinen bereithĂ€lt. PlexiglaswĂ€nde schĂŒtzen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Sie regulieren auch den Zugang, lĂŒften regelmĂ€ĂŸig und reinigen die Wahlkabine in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden. Aus HygienegrĂŒnden liegt in der Wahlkabine selbst kein Schreibstift mehr bereit. Daher bittet das Wahlamt alle Wahlberechtigten, die an der Urne wĂ€hlen möchten, Folgendes mitzubringen: Medizinischer Mund-Nasen-Schutz, Wahlbenachrichtigung, Personalausweis oder Reisepass, Kugelschreiber.

Personen, die selbst in den vergangenen 14 Tagen positiv auf Covid-19 getestet wurden oder unter QuarantĂ€ne stehen, können faktisch nicht an die Urne treten, so dass auch sie umgehend Briefwahlunterlagen beantragen sollten. Der Zutritt zum WahlgebĂ€ude ist außerdem Personen untersagt, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Personen stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt nicht 10 Tage vergangen sind, typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns aufweisen oder keine Maske tragen, ohne dass eine Ausnahmebescheinigung vorliegt.

Bei auftretender Krankheit oder QuarantĂ€ne-Anordnung kurz vor dem Wahltag, steht das Wahlamt, in der ZĂ€hringerstraße 61, 76133 Karlsruhe, am Samstag, 13 MĂ€rz, von 8 bis 12 Uhr, sowie am Wahlsonntag von 8 bis 15 Uhr, zur Ausstellung von Wahlscheinen fĂŒr die Briefwahl zur VerfĂŒgung. Damit Briefwahlunterlagen ausgestellt werden können, wird ein Nachweis durch ein Ă€rztliches Attest oder eine Bescheinigung der QuarantĂ€ne-Anordnung benötigt. In den genannten FĂ€llen muss eine andere Person die Briefwahlunterlagen abholen; diese benötigt zur Abholung eine unterschriebene Vollmacht.
 
 

Veranstaltungen 
 
Erfolgreicher Start fĂŒr Testzentrum in Freiburg
Start Testzentrum MĂŒnsterplatz erfolgreich (c) Veranstalter
 
Erfolgreicher Start fĂŒr Testzentrum in Freiburg
Rund 100 Freiburger auf Covid 19 getestet – nun Tests fĂŒr alle

Freiburg, 23. Februar 2021. Heute Nachmittag war es endlich soweit, das Testzentrum im Freiburger Hotel „Rappen“ nahm erfolgreich seinen Betrieb auf. Rund 100 Freiburger haben damit vom Angebot der Initiative „Tests fĂŒr Freiburg – Freiburger Wirtschaft packt an“ profitiert. Ab sofort können sich alle Freiburger testen lassen.

Seit heute lĂ€uft es im eingerichteten Testzentrum im Hotel „Rappen“ wie am SchnĂŒrchen – frei nach dem Motto „Testen, testen, testen“. Innerhalb von nur einer Woche haben damit die Vereinigung Badischer UnternehmerverbĂ€nde (VBU), einige Unternehmer/-innen und Macher aus der Freiburger Wirtschaft alles Notwendige fĂŒr die Aktion auf die Beine gestellt – ein Testzentrum und ein mobiles Testteam, das in KindergĂ€rten und Schulen kommt.

Noch vor wenigen Tagen standen 1.000 Tests zur VerfĂŒgung. Durch die hohe Spendenbereitschaft der Wirtschaft, insbesondere dank zweier großer Einzelspenden in Höhe von je 5.000,00 €, ist Zahl der kostenlosen Schnelltests jetzt auf insgesamt 1.500 gestiegen.

Seit dem heutigen Tag können sich nun alle Freiburgerinnen und Freiburgern testen lassen.

Das Wichtigste im Überblick:

Testzentrum: Hotel „Rappen“, MĂŒnsterplatz 13, Freiburg
Testzeiten:
Donnerstag, 25.02.2021 15:00 bis 19:00 Uhr
Freitag, 26.02.2021 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 27.02.2021 10:00 bis 13:00 Uhr

Anmeldung im Internet (klicke unten auf "mehr")

Bei Fragen oder Hilfe bei der Anmeldung erreichen Sie uns unter Tel.: 0800 200 9048.

zum Bild oben:
Freuten sich ĂŒber den erfolgreichen Start des Testzentrums im Freiburger Hotel „Rappen“ (v. links): Franco Orlando, Martina Feierling-Rombach, Achim Wiehle, Sybille Koch-Göpfrich, Cornelia Rupp-Hafner, Toni Schlegel, Michael Hafner
Foto: presse
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Verschiedenes 
 
 
So viele BriefwahlantrÀge wie noch nie
Stadt Freiburg hat bereits 50.000 Mal Unterlagen versendet

Obwohl es noch zweieinhalb Wochen bis zur Landtagswahl sind, wurde heute, Mittwoch, der bisherige Freiburger Briefwahl-Rekord eingestellt. Exakt 50.000 Wahlberechtigte haben sich bereits jetzt dafĂŒr entschieden, vor dem eigentlichen Wahltag abzustimmen. Der bisherige Rekord lag bei 47.843 (Bundestagswahl 2017), bei der Landtagswahl vor fĂŒnf Jahren betrug die Zahl der AntrĂ€ge noch 33.421. Bis zum Fristende am Freitag, 12. MĂ€rz erwartet das Wahlamt rund 66.000 Wahlbriefe, das wĂ€ren doppelt so viele wie 2016.

Der Run auf die Briefwahl ist vor allem mit der Corona-Pandemie zu erklĂ€ren, da viele Wahlberechtigte den Gang ins Wahllokal scheuen und lieber kontaktlos abstimmen. Das ist aber nicht der einzige Grund: Bereits seit vielen Jahren nimmt der Anteil der BriefwĂ€hlenden zu. Was bei der Bundestagswahl 1957 mit einer Ausnahmeregelung fĂŒr Ältere und Kranke begann, war bei den letzten Wahlen fĂŒr rund ein Drittel der WĂ€hlenden der bevorzugte Weg der Stimmabgabe. Bei der Landtagswahl wird der Anteil nun wahrscheinlich sogar erstmals ĂŒber 50 Prozent liegen.

Die Stadt Freiburg ist gut auf den Briefwahlansturm vorbereitet: Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit einem regionalen Mailing-Dienstleister und der Deutschen Post ist es gelungen, den WĂ€hlenden die Briefwahlunterlagen trotz des hohen Aufkommens innerhalb von zwei bis drei Tagen nach Antragseingang zuzustellen. Dank zahlreicher Maßnahmen des Wahlamts zur QualitĂ€tssicherung wurden in Freiburg Unterlagen weder doppelt noch an falsche Adressen verschickt.

Wer noch Briefwahl beantragen möchte, kann das bis Freitag, 12. MĂ€rz, 18 Uhr tun. Da der Wahlbrief am Wahlsonntag bis 18 Uhr zurĂŒck in der Berliner Allee 1 sein muss, rĂ€t das Wahlamt, ab Mittwoch, 10. MĂ€rz, direkt vorbeizukommen und die Unterlagen persönlich zu beantragen. Bis dahin ist der Online-Antrag unter www.freiburg.de/briefwahl der schnellste Weg.

NatĂŒrlich ist auch der Gang ins Wahllokal am Wahlsonntag möglich. Dabei werden spezielle Sicherheitsvorkehrungen im Sinne der Corona-Verordnung des Landes getroffen:
Alle WĂ€hlenden sollen eigene Kugelschreiber zur Wahl mitbringen. Ins GebĂ€ude, in dem sich das Wahllokal befindet, dĂŒrfen nur Personen eintreten, die nicht ansteckungsverdĂ€chtig sind und eine medizinische Maske tragen. Außerdem muss ein Mindestabstand zu den anderen WĂ€hlenden und den Wahlhelfenden von 1,50 Metern eingehalten werden.
Vor dem Wahllokal gibt es die Möglichkeit, sich die HÀnde zu desinfizieren.
Im Wahllokal dĂŒrfen sich maximal vier WĂ€hlende gleichzeitig aufhalten, der Wahlraum wird mindestens alle 45 Minuten gelĂŒftet.

Kontrolliert werden diese „Corona-Regeln“ von den Wahlhelferinnen und –helfern vor Ort. Diese sind besonders geschĂŒtzt: Im Wahlraum sitzen sie hinter Acryl-SchutzwĂ€nden und bekommen von der Stadt Freiburg FFP2-Masken und Einweghandschuhe gestellt.

Es konnten bereits alle Positionen in den Wahllokalen und Briefwahlbezirken besetzt werden.
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Die Stadtverwaltung empfiehlt weiterhin konsequent Maske zu tragen
Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung besteht in der FußgĂ€ngerzone weiterhin, wenn Abstand nicht sicher gewahrt werden kann

Die generelle Maskenpflicht in der Freiburger Innenstadt gilt nicht mehr – doch das heißt nicht, dass keine Masken mehr getragen werden mĂŒssen. Eine kurze ErklĂ€rung und ein Appell:

Die Freiburger Regelung war eine frĂŒhe Reaktion auf die hohen Corona-Infektionszahlen. Jetzt, bei sinkenden Werten, wurde die entsprechende AllgemeinverfĂŒgung in Bezug auf die generelle Maskenpflicht in Freiburg nicht verlĂ€ngert. Das bedeutet, seit Samstag muss in der FußgĂ€ngerzone der Innenstadt nicht generell eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Allerdings gilt die Regelung des Landes weiterhin. Und in der Corona-Verordnung aus Stuttgart sind weitere Kriterien aufgefĂŒhrt, wann in FußgĂ€ngerzonen eine Maske getragen werden muss. Das ist vor allem dann der Fall, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen nicht sicher eingehalten werden kann. Und das ist schnell passiert, wenn viele Menschen in der Innenstadt unterwegs sind – dann gilt auch hier wieder die Pflicht, eine Maske zu tragen.

Bei dem Thema geht es nicht nur um Gesetze und Pflichten. Denn die Mund-Nasen-Bedeckung ist neben ausreichend Abstand derzeit immer noch der wirksamste Infektionsschutz. Die Stadtverwaltung appelliert deshalb eindringlich, weiterhin durchweg eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Freiburger FußgĂ€ngerzone zu tragen. Zum eigenen Schutz und dem Schutz der anderen.

Bei dem frĂŒhlingshaften Wetter dieser Tage treffen nicht nur in der Innenstadt viele Menschen zusammen. Die Freiburgerinnen und Freiburger zieht es nach draußen, an die Dreisam, in die Parks. Auch hier gelten laut der Corona-Verordnung Regeln, die es zu beachten gilt. So muss im öffentlichen Raum ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden. Ansammlungen, private ZusammenkĂŒnfte und private Veranstaltungen sind derzeit zudem nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie einer weiteren Person erlaubt. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zĂ€hlen dabei nicht mit.
 
 

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Treppauf, treppab auf Kesseltour: StÀffele-Wandern in Stuttgart
Stuttgart: Hasenbergs (c) Stuttgart-Marketing GmbH / Thomas NiedermĂŒller
 
Treppauf, treppab auf Kesseltour: StÀffele-Wandern in Stuttgart
Stuttgart ist eine der grĂŒnsten GroßstĂ€dte Deutschlands und geprĂ€gt von einer unverwechselbaren Topografie: Die Innenstadt liegt in einem Talkessel, umgeben von HĂŒgeln, WĂ€ldern, ObstgĂ€rten und Weinbergen. Rund 25 Prozent der baden-wĂŒrttembergischen Landeshauptstadt sind bewaldet und bieten damit beste Bedingungen fĂŒr urbane Wandererlebnisse im und um den Kessel. Besonders authentisch lĂ€sst sich der Großstadtdschungel zu Fuß auf einem besonderen Wahrzeichen der Stadt erkunden: Über 400 ehemalige Weinbergstaffeln durchziehen das Zentrum bis in die Höhenlagen. Eine Tour auf den „StĂ€ffele“ verlangt zwar etwas Kondition, dafĂŒr sind tolle Aussichten garantiert.
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Galanacht des Sports findet im MĂ€rz online statt
Die Stadt Freiburg vergibt 183 Auszeichnungen an Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften

Egal ob Schwimmen, Skifahren oder Schießen, ob Fechten, Fußball oder Futsal: Freiburgs erfolgreichste Athletinnen und Athleten haben in den beiden vergangenen Jahren in Deutschland und Europa viele Erfolge feiern können. Ihnen zu Ehren veranstaltet die Stadt nun am Samstag, 13. MĂ€rz, um 19 Uhr die 12. Galanacht des Sports.

Nach der corona-bedingten Absage im MĂ€rz 2020 kann das Event auch in diesem Jahr nicht im schmucken Konzerthaus stattfinden, sondern wird direkt in die Wohnzimmer der Freiburgerinnen und Freiburger ĂŒbertragen. Das Positive daran: Jede und Jeder kann die Galanacht ĂŒber https://www.infreiburgzuhause.de/galanacht-dessports live und kostenlos verfolgen.

„Freiburgs Sportlerinnen und Sportler verdienen eine wĂŒrdige und stilvolle Ehrung ihrer Leistungen. Dem wollen wir nun mit diesem außergewöhnlichen Format gerecht werden“, betont SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter.

Julica Goldschmidt moderiert die knapp 60-minĂŒtige Show, in der auch die Sonderehrungen „ElitschĂŒler/in“ und „Nachwuchssport/soziales Engagement“ vergeben werden. Außerdem verspricht das Organisationsteam die eine oder andere Überraschung. Das Programm steht rechtzeitig auf www.galanacht-des-sports.de.

Insgesamt werden 183 Sportmedaillen an 33 Sportvereine und in 37 Sportarten vergeben – alleine 158 fĂŒr das Rekordjahr 2019, aber nur 25 fĂŒr das „magere“ Sportjahr 2020. Mit 40 Auszeichnungen liegt die Freiburger Turnerschaft von 1844 vor dem SSV (32) und dem GSV (24). Die FT 1844 konnte 11 goldene Sportmedaillen gewinnen und liegt damit auch in dieser Kategorie vor dem SSV (10). Die gehörlose Badminton-Spielerin Helga Dießlin wird bereits zum 24. Mal von der Stadt Freiburg als Einzelsportlerin geehrt. Damit fĂŒhrt sie die „ewige Rangliste“ vor Bernhard Maier mit 23 Auszeichnungen, Tobias Plötze (19), Gabriele Engelhardt und Alexander King (je 17) an.

Auf dieser Galanacht wird auch endlich das Geheimnis gelĂŒftet, wer Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres 2019 geworden ist. Diese Wahl war bereits zur abgesagten MĂ€rz-Veranstaltung 2020 abgeschlossen. Zur Erinnerung: Die Jury, in der der Sportkreis Freiburg, der Freiburger Wochenbericht und das Sportreferat der Stadt Freiburg vertreten sind, hatte folgende Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften vorgeschlagen:

Sportlerin des Jahres: Victoria Ezebinyou (Fußball, SC Freiburg), Valerie Koppler (Leichtathletik, TV Munzingen), Julia Schmid (Rollkunstlauf, FT 1844), Sabine Storz (Mehrkampf, PTSV Jahn).

Sportler des Jahres: Moritz Dorau (Segeln, Segelverein Schluchsee), Martin Fleig (Ski nordisch, Ring der Körperbehinderten), Markus Görger (Leichtathletik, LAC), Simon Grimm (Schwimmen, SSV)

Mannschaft des Jahres: USC Eisvögel (Basketball), SC-Frauen (Fußball), Nuggets-Groupstunt der FT 1844 (Cheerleading), Red Sparrows der HSG (Handball)
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GrĂŒndung einer Genossenschaft KĂŒnstliche Intelligenz Baden-WĂŒrttemberg
Konkretisierte Planungen fĂŒr zweite Stufe des Landeswettbewerbs eingereicht / Weitere Etappen auf Weg zu KI-Innovationsparkt zurĂŒckgelegt

Die Regionen Karlsruhe, Stuttgart und Neckar-Alb haben jetzt zwei weitere wichtige Etappen auf ihrem Weg zu einem gemeinsamen Innovationspark KĂŒnstliche Intelligenz (KI) Baden-WĂŒrttemberg zurĂŒckgelegt. Am vergangenen Freitagabend (19. Februar) grĂŒndeten insgesamt elf Partner aus den drei Regionen eine Genossenschaft, unter deren Dach sie das zukunftweisende Gemeinschaftsprojekt zur StĂ€rkung Baden-WĂŒrttembergs als herausragender Standort von Wirtschaft und Wissenschaft weiter vorantreiben wollen.

Und am heutigen Montag (22. Februar) reichten die Partner beim Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ihre detaillierten Planungen zu Inhalten, FlĂ€chen und Finanzierung des Vorhabens ein. Damit erfĂŒllte die Allianz die in der zweiten Stufe des vom Land ausgeschriebenen Wettbewerbs "Innovationspark KĂŒnstliche Intelligenz Baden-WĂŒrttemberg" geforderten Vorgaben.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Die OberbĂŒrgermeister der beteiligten StĂ€dte Stuttgart, TĂŒbingen, Reutlingen, Böblingen und Karlsruhe lobten bei der GrĂŒndungsversammlung die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Augenhöhe. "Seit dem 3. Dezember vergangenen Jahres kennen wir erst die Ausschreibungsbedingungen des Landes, und heute grĂŒnden wir bereits eine regionenĂŒbergreifende Genossenschaft, die auf ein fundiertes Konzept fĂŒr den KI-Standort aufbauen kann - das ist eine enorme Leistung", sagte Dr. Frank Mentrup, Karlsruher OberbĂŒrgermeister und frisch gewĂ€hlter Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft. Mentrup ist sich sicher, "dass die von zahlreichen Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung unserer drei Regionen gemeinsam erstellten detaillierten Planungen auch in der zweiten Stufe ĂŒberzeugen können". Der Aufsichtsratsvorsitzende unterstrich dabei auch die Offenheit des BĂŒndnisses fĂŒr weitere Partner.

Neben der Innovationspark KĂŒnstliche Intelligenz Baden-WĂŒrttemberg eG gibt es auch Bewerbungen aus Heilbronn, Freiburg und Ulm um den Standort fĂŒr den KI-Innovationspark Baden-WĂŒrttemberg. Die endgĂŒltigen Gesamtkonzepte der Teilnehmer mĂŒssen dem Land bis zum 10. MĂ€rz vorgelegt werden. Welche Bewerbung als Sieger den Zuschlag und damit auch 47,5 Millionen Euro an Fördermitteln fĂŒr das Projekt vom Land erhĂ€lt, soll sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums abschließend im zweiten Quartal 2021 entscheiden.

Zusammenschluss bĂŒndelt hochkarĂ€tige KI-Kompetenzen

Der Zusammenschluss aus den Regionen Stuttgart, Karlsruhe und Neckar-Alb bĂŒndelt die hochkarĂ€tige KI-Kompetenzen der Standorte mit dem Ziel, ein europaweit und international wettbewerbsfĂ€higes und sichtbares Zentrum und Ökosystem fĂŒr KI fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg zu schaffen. Eine Genossenschaft als gemeinsames Dach verdeutlicht dabei die Überzeugung und den Willen der Kooperation sowie die Offenheit fĂŒr weitere Partner aus Kommunen, Regionen, Wirtschaft und Wissenschaft in Baden-WĂŒrttemberg und darĂŒber hinaus. Miteinander vernetzte Standorte sollen dabei einen gemeinsamen KI-Experimentier- und Datenraum ermöglichen.

Das Konzept deckt die gesamte KI-Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur industriellen und gesellschaftlichen Anwendung ab und ermöglicht die Umsetzung von KI-Innovationen unmittelbar vor Ort, sodass sie fĂŒr Unternehmen, insbesondere den Mittelstand, Hidden Champions und Start-ups erreichbar und greifbar werden. So wird ein Ökosystem mit internationaler Strahlkraft geschaffen, das neue Talente aus Hochschulen und Unternehmen, Start-ups und Investitionen weltweit anzieht sowie eigenstĂ€ndige inhaltliche BeitrĂ€ge fĂŒr europĂ€isch souverĂ€ne, nachhaltige und sichere KI-Technologien fĂŒr Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und öffentliche Hand hervorbringt.

OB Dr. Frank Mentrup ĂŒbernimmt zunĂ€chst Aufsichtsratsvorsitz

GrĂŒndungsgenossen sind fĂŒr die Region Karlsruhe die Stadt Karlsruhe, die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH sowie die Digitale Innovationszentrum GmbH (DIZ). FĂŒr die Region Neckar-Alb zeichneten zunĂ€chst die IHK Reutlingen neben den StĂ€dten TĂŒbingen und Reutlingen das GrĂŒndungsprotokoll. Die Region Stuttgart ist vertreten durch die StĂ€dte Stuttgart und Böblingen sowie durch den Verband Region Stuttgart und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Den Aufsichtsratsvorsitz ĂŒbernimmt zunĂ€chst der Karlsruher OberbĂŒrgermeister, Dr. Frank Mentrup. Seine Stellvertreter sind die OberbĂŒrgermeister aus Stuttgart und Reutlingen, Dr. Frank Nopper und Thomas Keck. Die GeschĂ€fte der jungen Genossenschaft fĂŒhrt der Vorstand. Der Aufsichtsrat wĂ€hlte hierzu am vergangenen Freitag die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DIZ in Karlsruhe und der WRS aus Stuttgart, David Hermanns und Dr. Walter Rogg. Die Sprecherrolle soll der noch zu benennende Vertreter aus der Region Neckar-Alb ĂŒbernehmen. Sitz der Genossenschaft ist Stuttgart.
 
 

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Podiumsdiskussion mit den Landtags-Kandidat*innen zur Klimawahl 2021
Die Landtagswahlen in Baden-WĂŒrttemberg stehen an und ihr wisst noch nicht was ihr wĂ€hlen sollt?

Am Freitag, dem 26. Februar diskutieren wir mit Freiburger Landtagskandidat*innen ĂŒber Klimagerechtigkeit und nachhaltige Politik. Hier könnt ihr erfahren, wie die Kandidierenden der CDU, der SPD, der GrĂŒnen, der FDP und der Linken zum 1.5 Gradziel stehen und wie wichtig ihnen unsere Zukunft wirklich ist. Mit dabei sind Nadyne Saint-Cast, Manuel Herder, Gabi Rolland, Pascal Blank, Helge Kaltenbach, Fridays for Future, KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg und Scientists for Future.

Freitag, 26. Februar um 19 Uhr

Aufgrund der Corona-Situation natĂŒrlich als Livestream.
Wenn du wissen willst, wie die Freiburger Landtagskandidat*innen zum Klima stehen, dann schau dir unsere Podiumsdiskussion am 26. Februar live via YouTube an:

Podiumsdiskussion #KlimaWĂ€hltGerechtigkeit - YouTube

Das Klima liegt dir am Herzen? Aber du weißt nicht, welche Partei sich am meisten dafĂŒr einsetzt? Mach dir ein eigenes Bild in unserer Live Podiumsdiskussion mit den Freiburger Kandidierenden.

Unter dem Motto #KlimaWĂ€hltGerechtigkeit haken wir bei den Kandidierenden nach, damit die nachfolgenden Generationen bei den Landtagswahlen nicht in Vergessenheit geraten.



Zum Hintergrund

„KlimaWĂ€hltGerechtigkeit“, so lautet das Motto der Fridays for Future Bewegung fĂŒr die anstehenden Landtagswahlen in Baden-WĂŒrttemberg am 14. MĂ€rz.

Bereits im Dezember 2020 haben wir im KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg damit begonnen, den Kandidat*innen der Landtagswahlkreise Freiburg I, Freiburg II und Breisgau fĂŒnf Fragen zu ihren Klimazielen zu stellen. Herausgekommen ist eine umfangreiche Sammlung von Antworten, die wir auf unserer Website klimaaktionsbuendnis.de unter dem Stichwort "Klimawahl" bereithalten.

Daran anknĂŒpfend nehmen das KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg und Fridays for Future die Wahlprogramme genau unter die Lupe: Wie viel Klimaschutz und Gerechtigkeit steckt da wirklich drin?

"Wenn wir einfach weiter machen wie bisher, steuern wir wohl wissend auf gefĂ€hrliche Kipppunkte zu .Das in Paris festgeschriebene 1,5°C-Ziel muss auch in Baden-WĂŒrttemberg endlich als das behandelt werden, was es ist: Eine absolute Obergrenze des global Ertragbaren. 2021 ist das entscheidende Jahr in dem die Politik endlich Überlebensnotwendige Entscheidungen treffen muss um einen Kollaps der Ökosysteme und eine drohende Klimakatastrophe aufzuhalten. Die Landtagswahl ist eine Klimagerechtigkeitswahl!" sagt Jule Pehnt, eine der Aktivistin von Fridays for Future in Freiburg.

Clara Sommer, frisch gewĂ€hltes Vorstandsmitglied vom KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg e.V. ergĂ€nzt: "Die jetzt gewĂ€hlten Abgeordneten sind die Letzten, die die entscheidenden Weichen fĂŒr das 1,5°C-Ziel stellen können und mĂŒssen. Jetzt muss ein klarer Kurswechsel stattfinden – von einem "ĂŒber die Krise reden" zu einem konsequenten Handeln!"

Wir wollen mit dieser Diskussion herausfinden, welche Kandidierenden Klimagerechtigkeit tatsÀchlich im Sinn haben und umsetzen wollen. WÀhrend der online stattfindenden Diskussion können auch die Teilnehmer*innen direkt Fragen stellen.

"WĂ€hlen ist dieses Jahr wichtiger denn je. Es ist die entscheidende Wahl fĂŒr globale Klimagerechtigkeit und unsere Zukunft." sagt Emma Fohler (FfF Freiburg) und weiter "Wir steigen mit Klimagerechtigkeit in diesen Wahlkampf ein. Wir brauchen alle Menschen, ihre Wahlentscheidung basierend auf Klimagerechtigkeit zu machen. Basierend auf unserer Zukunft. Dieses Jahr ist unsere letzte Chance."

#KlimaWĂ€hltGerechtigkeit

#KeineLeerenVersprechungenMehr

#Freiburg #Klima #Klimagerechtigkeit #Politik
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Verschiedenes 
 
 
Kreditkarten: FĂŒnf sind Trumpf
Kunden können sparen, wenn sie die richtige Kreditkarte wĂ€hlen. Die Stiftung Warentest hat fĂŒr ï»ż28 weit verbreitete Kreditkarten berechnet, was ihr Einsatz im Jahr kostet. FĂŒnf Kreditkarten ragen im Test heraus, weil ihr Einsatz nahezu keine Kosten verursacht. Die Ergebnisse fĂŒr Kreditkarten mit und ohne Girokonto sind in der MĂ€rz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest veröffentlicht. Die Preise reichen von 0 bis 136 Euro. Mit allen Karten im Test können Kunden auch kontaktlos bezahlen.

Eine Kreditkarte ist praktisch fĂŒr OnlinekĂ€ufe und sehr von Vorteil, wenn Urlaubsreisen wieder möglich sind. FĂŒr den Preisvergleich hat Finanztest zwei Modellkunden ausgewĂ€hlt: Die Standardnutzerin, die ihre Kreditkarte hauptsĂ€chlich fĂŒr EinkĂ€ufe im Internet einsetzt und den Reisenden, der die Karte hauptsĂ€chlich im Ausland zum Bezahlen und Geldabheben nutzt. Kreditkartenanbieter berechnen meist eine JahresgebĂŒhr und Kunden mĂŒssen etwas bezahlen, wenn sie mit der Karte Geld am Automaten abheben oder im Ausland mit fremder WĂ€hrung bezahlen. Einige Banken erheben noch zusĂ€tzlich eine WechselkursgebĂŒhr. FĂŒnf Karten im Test liegen vorn, weil sie kostenlos oder sehr preiswert im Einsatz sind.

Bei der Wahl sind Kunden nicht an ihre Hausbank gebunden und können eine gĂŒnstige Karte auch bei anderen Anbietern wĂ€hlen.

Der Test findet sich in der ï»żMĂ€rz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unterï»żwww.test.de/kreditkarten abrufbar.
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Verschiedenes 
 
WohngebĂ€udeversicherung: Ruinöse LĂŒcken
 
WohngebĂ€udeversicherung: Ruinöse LĂŒcken
Viele VertrĂ€ge fĂŒr WohngebĂ€udeversicherungen haben große LĂŒcken. Das kann den finanziellen Ruin fĂŒr Hausbesitzer bedeuten. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Finanztest nach einem ï»żTest von 178 Tarifen von 70 WohngebĂ€udeversicherern. 79 Tarife sind wegen des eingeschrĂ€nkten Versicherungsschutzes bei grober FahrlĂ€ssigkeit mangelhaft, EigentĂŒmer sollten daher dringend ihre Police checken.

Die WohngebĂ€udeversicherung ist unverzichtbar und greift bei Feuer, LeitungswasserschĂ€den, Sturm/Hagel und Naturgefahren wie Starkregen oder Überschwemmung. Dennoch stehen viele Versicherte im Ernstfall mit fast leeren HĂ€nden da. Das gilt, wenn sie schuldhaft den Schaden mitverursacht haben und dabei grob fahrlĂ€ssig waren. Das kann schnell passieren: GemĂŒtlich Kerzen angezĂŒndet und auf dem Sofa eingeschlafen? Die Kinder haben in der Schublade ein Feuerzeug gefunden? Wenn dann das Haus brennt, wollen viele Versicherer ihre EntschĂ€digung zumindest kĂŒrzen. Das Problem betrifft vor allem Ă€ltere VertrĂ€ge. Eine Checkliste von Finanztest zeigt, worauf man dabei achten sollte.

68 Tarife waren sehr gut, das sind vor allem Premiumtarife mit erweiterten Leistungen. Doch ein sehr guter Tarif muss nicht teuer sein. Das gĂŒnstigste sehr gute Angebot kostet fĂŒr einen Neubau in Dresden 191 Euro im Jahr. Der teuerste mangelhafte Tarif kostet 705 Euro.

Der Test WohngebĂ€udeversicherungen findet sich in der ï»żMĂ€rz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/wohngebaeudeversicherung abrufbar.
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Veranstaltungen 
 
 
Green City Dialogues 2021
Stadt Freiburg organisiert virtuelle Veranstaltungsreihe mit PartnerstÀdten

Reisen und persönliche Treffen in den PartnerstĂ€dten sind seit Monaten pandemiebedingt ausgeschlossen. Dennoch hĂ€lt die Stadt Freiburg Verbindung zu ihren PartnerstĂ€dten unter anderem auf digitalem Wege. Am nĂ€chsten Mittwoch, 24. Februar, beginnt nun eine virtuelle Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Green City Dialogues – Freiburg and its sister cities“ mit einer EinfĂŒhrungs-Veranstaltung. Das stĂ€dtische Green-City-BĂŒro Freiburg organisiert mit den Green-City-Partneragenturen einen Fachaustausch rund um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Bis zum Sommer sind fĂŒnf Veranstaltungen vorgesehen. Es gibt jeweils KurzvortrĂ€ge zu den Themen Energie und Klimaschutz, Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft, GrĂŒnflĂ€chen und Urbanes GĂ€rtnern sowie zu Stadtplanung und dem neuen Stadtteil Dietenbach. Die Fachleute aus den PartnerstĂ€dten können sich in den zweistĂŒndigen Treffen online austauschen und diskutieren.
 
 

Verschiedenes 
 
 
KfW-Kredit Heizungsmodernisierung: Durch die Bank schlecht
Viele Banken haben kein Interesse, ï»żKfW-Förderkredite fĂŒr eine energetische Sanierung zu vergeben. Das zeigt ein Praxistest von Finanztest bei 16 Banken und Bausparkassen. Alle lehnten eine entsprechende Anfrage der Testperson zur Finanzierung einer Heizungsmodernisierung ab. Der entsprechende Kredit der KfW, den die Banken an Interessenten weiterleiten sollen, lĂ€uft so meist ins Leere.

Der Aufwand zu groß, die Provision zu klein – diese BegrĂŒndung fĂŒr eine Absage bekam die Testerin öfter zu hören. Konkret angefragt hatte sie fĂŒr den Austausch einer alten Ölheizung durch eine effiziente Pelletheizung fĂŒr rund 25.000 Euro mithilfe des KfW-Kredits Nr. 167 und eines Bafa-Zuschusses.

Parallel dazu erkundigte sich Finanztest bei 72 Kreditinstituten per Fragebogen, ob sie diesen Kredit vergeben. Immerhin 27 Institute antworteten mit „ja“. Darunter allerdings auch einige Banken, die im Praxistest der Testerin dann doch eine Absage erteilten.

Unter ï»żwww.test.de/kfw-vermittlung haben die Tester aufgelistet, welche Banken KfW-Kredite zu welchen Bedingungen vergeben. In sechs BundeslĂ€ndern vermitteln auch die Landesförderinstitute die Kredite der KfW. Sanierungswillige haben zudem eine weitere Option: Statt eines Kredits können sie beim Bafa einen Zuschuss beantragen, ab Mitte des Jahres auch fĂŒr Vollsanierungen.

Der vollstĂ€ndige Test findet sich in der ï»żMĂ€rz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter ï»żwww.test.de/haussanierung abrufbar.
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Verschiedenes 
 
Maskenpflicht in Freiburger Innenstadt ab Samstag angepasst
FĂŒr jeden Tag eine neue Maske / Foto: Daniel JĂ€ger
 
Maskenpflicht in Freiburger Innenstadt ab Samstag angepasst
In FußgĂ€ngerzonen, auf WochenmĂ€rkten, bei Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen RĂ€umen bleibt MundNasen-Bedeckung vorgeschrieben

Von heute Mitternacht (19.2.) an besteht keine generelle Maskenpflicht mehr in der Freiburger Innenstadt. Die bisherige AllgemeinverfĂŒgung war bis zum heutigen Tag befristet. Sie regelte eine generelle Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Freiburger FußgĂ€ngerzone und bei Veranstaltungen.

Wie bei allen Corona-Maßnahmen gilt auch hier, dass bei der VerlĂ€ngerung die jeweils aktuelle Situation zu berĂŒcksichtigen ist. In Freiburg ist die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Dezember und zum Januar deutlich zurĂŒckgegangen. Hinzu kommt, dass in FußgĂ€ngerzonen bereits nach der baden-wĂŒrttembergischen Corona-Verordnung eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, außer wenn ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann. Auch auf WochenmĂ€rkten gilt nach der Corona-Verordnung des Landes eine generelle Maskenpflicht.

Angesichts der momentanen Inzidenz ist eine kommunale Regelung, die ĂŒber die erwĂ€hnte landesrechtliche Maskenpflicht in FußgĂ€ngerzonen hinausgeht, fĂŒr effektiven Infektionsschutz derzeit nicht erforderlich. Deshalb verlĂ€ngert die Stadt Freiburg die generelle Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in der FußgĂ€ngerzone vorerst nicht.

Die Stadtverwaltung rĂ€t dennoch eindringlich, weiterhin durchweg eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Freiburger FußgĂ€ngerzone zu tragen. Neben einem ausreichenden Abstand ist die Mund-Nasen-Bedeckung derzeit immer noch der wirksamste Infektionsschutz.

Anders sieht es bei Versammlungen in geschlossenen RĂ€umen und bei Veranstaltungen aus: Hier besteht immer noch ein erhöhtes Ansteckungsrisiko, weil in diesen FĂ€llen zum einen Menschen hĂ€ufig fĂŒr lĂ€ngere Zeit auf engem Raum zusammenkommen und zum anderen in geschlossenen RĂ€umen eine ausreichende BelĂŒftung oft nicht durchweg gewĂ€hrleistet ist.

Im Stadtgebiet sind bisher rund 90 Personen bekannt, die von einer Virusmutation betroffen sind. Die britische B.1.1.7-Variante gilt als erheblich ansteckender. Erste Auswertungen des Robert-Koch-Instituts deuten laut Medienberichten darauf hin, dass selbst bei den geltenden EinschrĂ€nkungen wieder ein exponentieller Anstieg der Infektionszahlen die Folge sein kann. Daher bedarf es fĂŒr einen umfassenden Schutz vor Ansteckungen bei diesen Ereignissen nach wie vor einer kommunalen Regelung, die ĂŒber die landesrechtlichen Vorgaben hinausgeht. In Freiburg gilt deshalb bei Versammlungen in geschlossenen RĂ€umen und bei Veranstaltungen weiterhin die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Bislang war das Gesundheitsamt, das im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald angesiedelt ist, fĂŒr den Erlass von AllgemeinverfĂŒgungen zustĂ€ndig. Da die Inzidenz in Freiburg seit Ende Januar weniger als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen betrĂ€gt, liegen infektionsschutzrechtliche Maßnahmen nun in der Verantwortung der Stadt Freiburg als Ortspolizeibehörde.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Equal Pay Day
Frauen verdienen 19 Prozent weniger als MĂ€nner

Kontaktstelle Frau und Beruf und Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg laden zum Online-Workshop ein

Am Mittwoch, 10. MĂ€rz ist Equal Pay Day. Das Datum markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen ab Jahresbeginn umsonst arbeiten, wenn man ihr durchschnittliches Jahresgehalt mit dem von MĂ€nnern gleichsetzt. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – SĂŒdlicher Oberrhein und die stĂ€dtische Frauenbeauftragte nehmen den Tag zum Anlass, auf den bestehenden Entgeltunterschied hinzuweisen.

Die aktuelle Entwicklung macht Hoffnung: Erstmals ist die LohnlĂŒcke zwischen Frauen und MĂ€nnern auf unter 20 Prozent gesunken. Das Datum des Equal Pay Days ist damit gegenĂŒber dem Vorjahr um vier Tage nach vorne gerĂŒckt. Dass die LohnlĂŒcke kleiner wird, ist sehr erfreulich. Dennoch unterstreichen Kontaktstelle und Frauenbeauftragte: 19 Prozent sind immer noch 19 Prozent zu viel – und deutlich mehr als der EU-Durchschnitt.

Daher laden die beiden Stellen am Equal Pay Day, Mittwoch, 10. MĂ€rz, auch zum Online-Workshop „Beim Geld hört der Spaß auf – Erfolgreich Honorare verhandeln!“ ein. Das Angebot findet im Rahmen der Aktionstage zum Internationalen Frauentag statt und unterstĂŒtzt Frauen dabei, angemessen bezahlt und finanziell unabhĂ€ngiger zu werden. Denn vielen GrĂŒnderinnen und SelbstĂ€ndigen sind GesprĂ€che ĂŒber das Honorar unangenehm. Damit vergeben sie die Chance, sich so zu prĂ€sentieren, dass sie ein angemessenes Einkommen erzielen. Die GrĂŒndungs- und Karriereberaterin Ilona Rau berĂ€t die Teilnehmerinnen des Workshops, wie sie Honorarverhandlungen souverĂ€ner angehen können. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der PlĂ€tze begrenzt. Eine Anmeldung ist ab sofort unter www.freiburg.de/frauundberuf möglich.

Die GrĂŒnde fĂŒr den „Gender Pay Gap“, also die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und MĂ€nner, sind vielfĂ€ltig. So arbeiten Frauen hĂ€ufiger in Berufen, in denen geringere GehĂ€lter bezahlt werden. Ein weiterer Grund ist, dass Berufe, die einen steigenden Frauenanteil aufweisen, an Status verlieren und es zu finanziellen Einbußen kommt. Frauen ĂŒben zudem hĂ€ufiger Teilzeitjobs aus, die oft schlechter bezahlt sind. Und auch bei gleicher Arbeit mit gleichen Qualifikationen erhalten Frauen in vielen FĂ€llen weniger Geld. FĂŒr dieses Problem bedarf es gesellschaftlicher und politischer Lösungen. Aber auch Frauen können etwas tun, in dem sie selbst die Initiative ergreifen, zielgerichtet vorgehen und die eigenen Leistungen gut prĂ€sentieren.
 
 

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Parship muss loslassen
vzbv prĂŒft Musterfeststellungsklage und sucht dafĂŒr Betroffene

Nicht nur am Valentinstag suchen viele Verbraucherinnen und Verbraucher ĂŒber das Online-Partnervermittlungsportal Parship nach der großen Liebe. Doch langfristig gebunden sind sie am Ende oft nur an den Anbieter. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) will deshalb feststellen lassen, dass die AGB-Klauseln zur VertragsverlĂ€ngerung von Parship unwirksam sind und dass Verbraucher jederzeit kĂŒndigen können. Zu diesem Zweck prĂŒft der vzbv die Erhebung einer Musterfeststellungsklage und ist dafĂŒr auf Fallschilderungen von Verbrauchern angewiesen.

„Wenn das Vertrauen nicht mehr da ist, muss man loslassen können – dazu ist auch Parship verpflichtet. Kunden geben Parship ihr Innerstes preis und mĂŒssen dann auch selbst entscheiden dĂŒrfen, ob sie bei dem Anbieter bleiben wollen. FĂŒr Irritationen hatten vor kurzem Parships geĂ€nderte Regeln zur Sichtbarkeit von Nutzerfotos gesorgt“, sagt Henning Fischer, Referent beim vzbv. „Gerade in den harten und einsamen Pandemiezeiten rechnen wir mit einer großen Zahl betroffener Verbraucher, denen wir mit der Musterfeststellungsklage helfen könnten.“
 
 

Veranstaltungen 
 
Netztheater
Kath. Akademie: Netztheater - Aktuelle Inszenierungen (c) Maurice Korbel
 
Netztheater
Nach Ausbruch der Corona-Krise haben die Theater in starkem Maße digitale Möglichkeiten erprobt. FĂŒr manche Akteure war es ein neues Feld, andere setzten ihre digitalen kĂŒnstlerischen Forschungen fort und intensivierten sie. Im Online-GesprĂ€ch am Donnerstag, 25. Februar um 19 Uhr diskutieren Dr. Bodo Blitz (Autor „Theater der Zeit“, Freiburg), Hanna Klessinger (Professorin fĂŒr Neuere Deutsche Literatur, Freiburg) und Dr. Bettina Schulte (Kulturredakteurin „Badisch Zeitung“, Freiburg) die kĂŒnstlerischen Ergebnisse und gehen der Frage nach, ob diese Erfahrungen auch fĂŒr andere Wirklichkeitsbereiche fruchtbar gemacht werden können.

Der Online-Abend findet in der Reihe „GesprĂ€che ĂŒber aktuelle Inszenierungen“ in Zusammenarbeit mit dem Studium generale der UniversitĂ€t statt.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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VAG: RĂŒckkehr zum Schulfahrplan
Nachtverkehr bleibt ausgesetzt

Die Bus- und Straßenbahnlinien der Freiburger Verkehrs AG kehren von kommendem Montag, 22. Februar, an wieder zum Schulfahrplan zurĂŒck. Mit diesem Schritt reagiert das Verkehrsunternehmen auf die stufenweise EinfĂŒhrung des PrĂ€senzunterrichts in den Schulen. Dank des vollstĂ€ndigen Fahrplanangebotes kann der mit den Schulöffnungen zu Erwartenden steigenden Zahl an FahrgĂ€sten mehr Platz in den Fahrzeugen zur VerfĂŒgung gestellt werden. Lediglich der durchgehende Nachtverkehr an den Wochenenden bleibt vorerst noch ausgesetzt.

In diesem Zusammenhang danken die Verantwortlichen der VAG allen FahrgĂ€sten fĂŒr die große Bereitschaft, in den Fahrzeugen und an den Haltestellen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies trĂ€gt ebenso wie das permanente LĂŒften durch TĂŒröffnungen und Klimaanlagen und die relativ kurzen Aufenthaltszeiten in den Fahrzeugen dazu bei, dass im Öffentlichen Nahverkehr nur ein sehr geringes Risiko besteht, sich zu infizieren. Diese EinschĂ€tzung wird immer wieder durch Studien belegt, so wie jĂŒngst durch eine Untersuchung der TU Berlin (DepositOnce: Covid-19 Ansteckung ĂŒber Aerosolpartikel – vergleichende Bewertung von InnenrĂ€umen hinsichtlich des situationsbedingten R-Wertes (tu-berlin.de)).

Auch die Regionalbuslinien im Gebiet des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg (RVF) kehren am 22. Februar wieder zum Schulfahrplan zurĂŒck.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan findet man in der App „VAGmobil“ sowie in der App des RVF „FahrPlan+“.
 
 

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GebÀude.Energie.Technik auf 2022 verschoben
GebÀude.Energie.Technik 2021
23. bis 25. April 2021, Messe Freiburg

Kongress Klimaneutrale Kommunen 2021 findet digital statt

Freiburg, Februar 2021 – Als Konsequenz aus den BeschlĂŒssen der MinisterprĂ€sidentenkonferenz vom 10. Februar 2021 haben sich die Veranstalter der GebĂ€ude.Energie.Technik (GETEC), Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG und Solar Promotion GmbH, entschieden, die Messe fĂŒr 2021 abzusagen. Zuvor war der Termin fĂŒr die auf dem Freiburger MessegelĂ€nde geplante 14. Auflage der GETEC infolge der Corona-Pandemie bereits um zwei Monate auf den 23. bis 25. April 2021 verlegt worden. „Leider können wir durch den erneut verlĂ€ngerten Lockdown und das weitere Absenken der Inzidenzgrenze den Ausstellern und unseren Partnern keine Planungssicherheit, auch fĂŒr den Termin im April, bieten, wozu auch der schleppende Fortschritt bei den Impfungen beitrĂ€gt. Dies ist jedoch eine unerlĂ€ssliche Voraussetzung fĂŒr eine erfolgreiche Messeveranstaltung. Deshalb haben wir schweren Herzens den Entschluss gefasst, die GETEC fĂŒr 2021 abzusagen“, betont Daniel Strowitzki, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG. Der Termin fĂŒr die nĂ€chste GETEC ist bereits fest eingeplant: Sie findet vom 4. - 6. Februar 2022 statt. Weitere Informationen unter www.getec-freiburg.de

Das Zentrale Impfzentrum Freiburg hatte Hallenverlegung notwendig gemacht

Aktuell belegt das Impfzentrum fĂŒr Freiburg und die Region die Halle 2 und Teile der Halle 1 des MessegelĂ€ndes, was natĂŒrlich einen wichtigen Beitrag zur BekĂ€mpfung der COVID-19 Pandemie leistet und den Grundstein fĂŒr mehr Bewegungsfreiheit legt. Da die ursprĂŒnglich bis Mitte April geplante Belegung jedoch ĂŒber diesen Zeitraum hinaus ausgeweitet wird, hĂ€tten die Messen GETEC und IMMO auf die Halle 4 (SICK-ARENA), Zentralfoyer und Halle 3 ausweichen mĂŒssen. Noch Anfang Februar hatten die Veranstalter der GETEC daher die Hallenplanung völlig neu aufgesetzt, was vom Großteil der angemeldeten Aussteller auch mitgetragen wurde.

Neue Kontaktangebote fĂŒr Aussteller und Besucher

Nach der Absage fĂŒr dieses Jahr wird den Ausstellern der GETEC auf der Messe-Webseite ĂŒber die Ausstellerliste eine Terminanfrage-Option eingerĂ€umt, ĂŒber welche Besucher direkt Kontakt zu einzelnen Ausstellern aufnehmen können. Im Besucher-Newsletter Ende Februar wird darĂŒber genauer informiert. Die Ausstellerliste wird voraussichtlich bis Ende August 2021 online bleiben. Weiterhin können alle angemeldeten Aussteller eine FirmenprĂ€sentation als Video kostenfrei auf der GETEC-Website einstellen lassen, wovon einige schon Gebrauch gemacht haben. Auch wird eine Kontaktmöglichkeit zu den Energieberatern des „Marktplatz Energieberatung“ geschaffen, sodass sich Interessierte ebenfalls direkt Infos von den entsprechenden Beratern zu Förderungen etc. holen können.

10. Kongress Klimaneutrale Kommunen ausschließlich online

Mit seinem aktualisierten Namen wird der Kongress „Klimaneutrale Kommunen“ zum 10. Mal stattfinden (frĂŒher: Kongress Energieautonome Kommunen). Aufgrund der Absage der GETEC sowie der unklaren Lage fĂŒr PrĂ€senzveranstaltungen mit rund 250 Teilnehmern infolge der Corona-Pandemie-Bestimmungen wird er diesmal als reine Online-Veranstaltung durchgefĂŒhrt. Der Online-Kongress wird aber auch eine Fachausstellung der Sponsoren und Partner, eine digitale Medienauslage der Medienpartner, Networking-Formate und ein Programm voller Diskussionsmöglichkeiten, Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Beispiele bieten. Das Ganze zwar ausschließlich virtuell, aber deswegen nicht weniger interessant. FĂŒr Kommunen gibt es ermĂ€ĂŸigte TeilnahmegebĂŒhren.
NĂ€heres unter https://www.klimaneutrale-kommunen.de/
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