Prolixletter
Freitag, 7. August 2020
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr

Der ProlixLetter


Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir ĂĽber Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
 
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
 
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 


Verschiedenes 
 
Historischer Hängegarten Neufra in Riedlingen wird restauriert
Riedlingen: Historischer Hängegarten Neufra (c) Wegner / DSD
 
Historischer Hängegarten Neufra in Riedlingen wird restauriert
Renaissance nach italienischem Vorbild

In diesem Jahr unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 10.000 Euro die Wiederherstellung und Pflege des Parterregartens des historischen Hängegartens Neufra in Riedlingen. Die DSD leistet auf diese Weise ihren Beitrag zur Planungssicherheit für die Bauherren, ihre Architekten und hochqualifizierten Handwerksbetriebe, um diese wichtigen Arbeitsplätze erhalten zu helfen. Der Hängegarten gehört zu den über 360 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte.

Das Ortsbild von Neufra an der Donau wird von dem mächtigen Renaissanceschloss auf dem Berg oberhalb des Ortes geprägt. Das Schloss geht im Kern auf das frühe 15. Jahrhundert zurück und erfuhr zwischen 1569 und 1573 eine umfassende Erneuerung. In diesem Zusammenhang entstand ein Renaissancegarten nach italienischem Vorbild, der „Hängegarten“.

Der Dach- oder Terrassengarten wird auf einer eigens angelegten Erweiterung des natürlichen Schlossberges zwischen Schloss und Kirche von 16 zwischen 9 und 11 Meter hohen Gewölben getragen. Den Garten umgibt teilweise eine niedrige Mauer, in seiner Nord- und Westecke befindet sich jeweils ein Aussichtspavillon mit leicht geschwungenem Spitzdach, der eine Aussichtsplattform abschließt. Im Nordosten und Nordwesten sind mächtige Stützmauern sichtbar. Die Anlage diente auch dazu, den die Kirche und das Schloss tragenden Berg zu stabilisieren.

Trotz der Instandsetzung der zugleich Gartenkultur und Architektur vereinenden Anlage in den 1980er Jahren sind neuerlich wieder Schäden festzustellen. Bei deren Beseitigung sollen auch neue Überlegungen für die Grünanlagen greifen. Die bislang in Privatleistung durchgeführten Arbeiten sind aus Altersgründen künftig nicht mehr möglich. Daher wurde ein Gesamtkonzept entwickelt, das auch die verbesserte Nutzung der Gewölbe einbezieht.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg - eine Modellkommune des „Kompetenznetzes Klima Mobil“ des Landes
Bewerbung mit regionalem Park+Ride Projekt erfolgreich

Eine Bewerbung der Verkehrsplaner des Garten- und Tiefbauamtes beim Kompetenznetz Klima Mobil des Landes war erfolgreich: Mit dem Projekt zur Planung und Förderung von regionalen Park+Ride- sowie Bike+Ride-Konzepten ist Freiburg als Modellkommune für beispielhafte Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr ausgewählt worden. Es soll untersucht werden, wie Pendlerinnen und Pendlern bessere Rahmenbedingungen aus der Region bekommen können, wenn sie nach Freiburg ohne Auto beispielsweise zur Arbeit oder zu Freizeitzwecken einpendeln. Ergänzt werden soll dieses Angebot durch eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im Stadtgebiet, um die Nutzung des städtischen Raumes als (kostenlose) Pendlerparkfläche zu reduzieren. Damit soll nachhaltige Mobilität auch über die Grenzen Freiburgs hinaus gefördert werden und ein Beitrag zum Klimaschutz in Stadt und Region geleistet werden.

Das Kompetenznetz unterstützt Kommunen, die beim Klimaschutz im Verkehr neue Wege gehen wollen. Konkret sollen die Modellkommunen bei der Planung und Kommunikation vor Ort sowie bei der Akquise von Fördermitteln, die das Land bereitstellt, beraten werden.

Oberbürgermeister Martin Horn freut sich über die Auswahl des Kompetenznetzes Klima Mobil zur Modellkommune im Verkehr: „Das zeigt uns, dass wir mit unseren Ideen und unserem Konzept der nachhaltigen Mobilität auf dem richtigen Weg sind.“ Und Baubürgermeister Martin Haag ergänzt: „Das wird uns wieder einen kleinen Schub geben zur Umsetzung unserer Klimaziele. Wir haben schon viel erreicht aber auch noch viel zu tun im Sinne nachhaltiger Mobilität.“

Ăśber das Kompetenznetz Klima Mobil

Das Kompetenznetz wurde von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) in Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) ins Leben gerufen. Gefördert wir das Kompetenznetz Klima Mobil durch die Bundesrepublik Deutschland. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Die Fördersumme des Bundes beträgt 2,3 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg steuert einen finanziellen Eigenanteil in ähnlicher Höhe bei und unterstützt das Kompetenznetz inhaltlich.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Portionskaffeemaschinen: Der Kaffee ist gut aber teuer und verursacht viel MĂĽll
Von 13 Maschinen, die Kaffee mit Kapseln oder Pads zubereiten, sind 11 gut. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten der Stiftung Warentest in der August-Ausgabe der Zeitschrift test. Eine Maschine, die von ZipLux von Flytec, wurde zu heiß, hatte zudem ein Schadstoffproblem und fiel deshalb durch. Eine weitere, die Senseo von Philips, musste sich mit einem Befriedigend zufriedengeben, weil sie Nickel freisetzt.

„Lungo, Espresso und Caffè Crema sind aus den meisten Maschinen wirklich gut“, so test-Redakteur Roman Schukies. „Aber man verursacht doch eine ganze Menge Abfall.“ Kapseln bestehen aus Hülse, Sieb und einem beschichteten Deckel. Pads aus einem Filter. Beides ist auch noch verpackt – und da kommt einiges an Müll zusammen. Zwar haben manche Anbieter auch Eco-Caps entwickelt, die sich biologisch abbauen. Laut Umweltverbänden sind diese aber kaum kompostierbar. Nachfüllkapseln haben sich bisher nicht durchsetzen können. Für Wenigtrinker können Kapseln aber eine aromatische Wahl sein, denn anders als in großen Kaffeetüten bleibt der Kaffee in den kleinen Döschen lange frisch.

Kaffeefans können sich freuen. Das beste Gerät im Test kostet 115 Euro. Ebenbürtig ist eine weitere, die mit 54 Euro nur knapp die Hälfte kostet. Sparen kann auch, wer die Original-Kapseln oder -Pads durch die von Fremdanbietern ersetzt, was allerdings nicht bei allen Maschinen funktioniert.

Der Test Portionskaffeemaschinen findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online abrufbar unter www.test.de/portionskaffeemaschinen (kostenpflichtig).
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Gemeindekapelle spielt im Kurpark
BAD KROZINGEN. Auf Einladung der Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen spielt die Gemeindekapelle am Sonntag, dem 16. August 2020, um 15.00 Uhr, ein kleines Konzert vor der Konzertmuschel. Das Konzert dauert ca. 1 Stunde. Dirigent Mathias Fehr hat ein sehr unterhaltsames Programm zusammengestellt: Böhmische Polkas, Ragtime, Märsche und moderne Arrangements mit Musik von den Blues Brothers und ein Medley von Hits der Rolling Stones. Das Konzert findet nur bei gutem Wetter statt. Abstandsregeln sind unbedingt einzuhalten.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Kinder­wagen: Nur zwei von zwölf schaffen ein Gut
Nur zwei Kombi-Kinderwagen für den Trans­port von Kindern bis zu vier Jahren schneiden mit Gut ab. Mit 950 und 1.100 Euro sind sie die teuersten im Test. Die beiden güns­tigsten Modelle werden mit Mangelhaft bewertet – sie sind schad­stoff­belastet. Viele andere engen Babys ein oder sind unbe­quem.

Acht von zwölf getesteten Kinder­wagen sollen laut Anbieter für Kinder bis zu vier Jahren geeignet sein. Dafür müssen die Kinder­wagen mitwachsen. Die Ergeb­nisse der Tester zeigen: Keiner der Kinder­wagen schafft das. Groß­gewachsene Kinder stoßen bei einigen Modellen schon nach vier Monaten mit dem Kopf oder den Füßen an der Babywanne an. Eltern müssen die Kinder deshalb früh in den Sitz setzen – zu früh, denn die meisten Sitze eignen sich erst für Kinder ab neun Monaten. Und auch die Fußstützen lassen sich nur bei einem Modell verstellen. Bei allen anderen Kinder­wagen sind sie fest. Für Kinder wird das schnell unbe­quem.

Wenn Kinder­wagen bis zu vier Jahre halten sollen, müssen sie zudem mehr Gewicht und längere Wegstre­cken aushalten. Im Punkt Halt­barkeit schaffen sieben Modelle ein Sehr Gut, nur ein Modell erhält ein Mangelhaft. Elf der zwölf getesteten Modelle schaffen bei der Hand­habung ein Gut.

Der Matratzenbe­zug eines Modells und der Sicher­heits­gurt eines weiteren Modells beinhalten Schad­stoffe. Die Tester haben sie deshalb mit Mangelhaft bewertet. Ein Hersteller bot nach einer Stellung­nahme an, die belasteten Matratzen auszutauschen.

Der Test „Kinder­wagen“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/kinderwagen abruf­bar.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Erneut illegale Bodenmarkierungen in Freiburg
Illegal angebrachte Piktogramme / Bildquelle: Garten- und Tiefbauamt
 
Erneut illegale Bodenmarkierungen in Freiburg
Stadt bittet um Hinweise und hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet

Unbekannte haben letzte Woche erneut illegale Bodenmarkierungen auf der StadtstraĂźe, der OkenstraĂźe, der LortzingstraĂźe sowie am Konzerthausvorplatz und auf der Rampe zur WiwilibrĂĽcke aufgebracht. Fachleute des Garten- und Tiefbauamtes mussten die etwa 25 Markierungen aufwendig entfernen und konnten ihrer eigentlichen Arbeit im StraĂźenunterhalt nicht nachgehen. Zudem ist der Stadt ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro entstanden.

Die Stadtverwaltung erstattet Anzeige gegen Unbekannt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung per Mail an gut@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761 / 201-4600.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Open Air Kino im Kurpark
BAD KROZINGEN. Da das Open Air im Park aufgrund COVID-19 in diesem Jahr nicht stattfinden kann, hat die Kur und Bäder GmbH gemeinsam mit dem JOKI-Kino beschlossen, Open Air Kino-Abende an der Konzertmuschel im Kurpark Bad Krozingen zu veranstalten. Von Mittwoch, den 12. August bis Dienstag, den 18. August 2020 werden Musikfilm-Klassiker wie z. B. über Queen und Elton John gezeigt. In Anlehnung an das Klassik Open Air wird auch der Film „Zauberflöte“ zu sehen sein.

Vor über 20 Jahren hatte die Kur und Bäder GmbH schon einmal ein Open Air Kino veranstaltet und die Filme „Herr der Ringe 3“ und „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ gezeigt.

Auf dem Programm in diesem Jahr stehen am Mittwoch, den 12. August Mamma Mia 1, am onnerstag, den 13. August Zauberflöte (Bregenz), am Freitag, den 14. August Bohemian Rhapsody, am Samstag, den 15. August Rocketman, am Sonntag, den 16. August Zauberflöte (Bregenz), am Montag, den 17. August Yesterday und am Dienstag, den 18. August Bohemian Rhapsody. Es handelt sich dabei um ein silent cinema, das heißt, jeder Besucher erhält einen Ohrhörer gegen ein Pfand von 10,00 €.

Einlass ist jeweils ab 20.00 Uhr und Beginn bei Anbruch der Dunkelheit um ca. 20.45 Uhr. Getränke und Popcorn werden angeboten. Es wird empfohlen, Decken und Kissen mitzubringen. Die Plätze werden zugewiesen, bis zum Sitzplatz gilt Maskenpflicht.

Tickets sind online unter www.joki-kino.de oder an der Kinokasse im JOKI erhältlich. Der Eintritt kostet 8,50 € (Zauberflöte: 12,00 €). Bei Regen fällt das Open Air Kino aus.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Neues von der Freiburger Mundartgruppe
Edgar MĂĽller / Foto: privat
 
Neues von der Freiburger Mundartgruppe
Nach 20 Jahren hat sich Edgar Müller dazu entschlossen, sein Amt als „Präsi“ zur Verfügung zu stellen.

Edgar Müller ist vor 20 Jahren zur Freiburger Mundartgruppe gestoßen. Er war immer wieder ehrenamtlich tätig und so war dies für ihn eine reizvolle Aufgabe, die er gerne übernommen hat. Im Laufe seiner Amtszeit hat er die Aufführung von 20 Stücken begleitet und miterlebt. Begonnen hat es mit dem Stück „Riche Litt sin gizig“ und mit dem Stück zum Freiburger Stadtjubiläum „Nei, e Schwob kommt mer nid ins Huus“ seine ehrenamtliche Tätigkeit beendet. Er wird sein Amt als Präsi nicht weiter ausüben, der Gruppe jedoch, die in diesem Jahr keine Aufführungen im gewohnten Rahmen hat, weiterhin zur Seite stehen.

Edgar MĂĽller ist ĂĽber sein ehrenamtliches Engagement bei der Mundartgruppe hinaus Leiter der Abteilung Leichtathletik des FreibĂĽrger FC und ehrenamtlicher Sportabzeichenabnehmer. Er selbst hat bereits 45 Sportabzeichen erworben. Gemeinsam mit anderen Sportlern*innen hat er ĂĽber viele Jahre den Schauinslandberglauf mit organisiert, der jetzt 2 Mal als Kybfelsenlauf durchgefĂĽhrt wurde. Leider muĂźte der 3. Lauf in diesem Jahr Corona bedingt ausfallen.

In der Uniklinik ist Edgar MĂĽller ein guter Bekannter, dort hat er bereits 85 mal Blut gespendet.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
VVK-Start Offenburger Weihnachtscircus
Die durch Covid19 verursachte weltweite Krise hat natürlich auch die Planung für das größte Live-Event der Ortenau, den Offenburger Weihnachtscircus, getroffen.

Das festliche Jubiläumsprogramm zum 25-jährigen Bestehen soll vom 18. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021 auf dem Messeplatz präsentiert werden. Uns als Veranstalter sind dabei zwei Parameter besonders wichtig: Zum einen hat der Schutz der Gesundheit unserer Gäste höchste Priorität, und zum anderen dürfen bei der Programmqualität keine Abstriche gemacht werden. Da sich das Hygienekonzept noch in der Feinabstimmung befindet und noch nicht final feststeht, wie viele Besucher pro Vorstellung ins Zelt gelassen werden können, wird in diesem Jahr der Vorverkauf nicht traditionell am 1. August eröffnet, sondern der Start auf den 1. September 2020 verschoben. Eintrittskarten können dann und bis auf Weiteres nur im Ticket-Shop unter www.offenburger-weihnachtscircus.de erworben werden. Weitere Vorverkaufssysteme, Vorverkaufsstellen, sowie die direkte telefonische Reservierung von Tickets können zunächst nicht angeboten werden.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
 
Von Damaskus nach Isfahan
Do 06.08. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Das erste Duo des Abends nennt sich Dafa – auf Deutsch “Wärme“ und schlägt damit eine Brücke zum Orient und ihrem Repertoire: traditionelle Musik aus Syrien und klassische arabische Stücke.

Abdalhade Deb hat orientalische Gesang und die arabische Laute Oud an der Musikhochschule in Damaskus studiert. Seit 2016 lebt er in Deutschland und tritt in verschiedenen Ensembles bei Weltmusikfestivals sowie in Formaten der klassischen Musik auf.

Der syrische Perkussionist und Weltmusikabsolvent an der Popakademie Mannheim Amjad Sukar ist Spezialist für Arabische Perkussion. Nach seinem Studium in Damaskus unterrichtete er Perkussion und war als gefragter Musiker in vielen Bands aktiv (z.B. Syrian Youth Orchestra und Soul Band). In Deutschland ist er mit dem Ogaro Ensemble, Vigo, puls Band und Syriab Band zu hören und war im vergangenen Jahr bereits bei Tamburi Mundi zu Gast. Beide Musiker verbindet die Liebe zu Damaskus und den vielen Facetten der syrisch-arabischen Musik und so ist diese Duoformation zu einer musikalische Herzensangelegenheit geworden.

Silbrige Töne und erdige Rhythmen vereinen sich beim deutsch-persischen Duo Simin in Harmonie, Spannung und Einklang. Ramin Rahimis individuelle Bearbeitungen kurdischen und persischen Liedguts sind einzigartig in Ausdruck und Finesse. Vielfältige und unkonventionelle Klänge, die Simon Tressin der ägyptischen Doholla-Trommel entlockt, bilden Rhythmen und Phrasen die verwebt sind mit den atmosphärischen und lang anhaltenden Schwingungen der persischen Santur. Angelehnt an die persische klassische Musik improvisieren die beiden Musiker und gestalten so gemeinsam einen immer wieder einzigartigen Moment.

MIT:
Duo Dafa: Amjad Sukar - Rahmentrommeln, Perkussion
Abdalhade Deb - Oud, Gesang
Duo Simin: Simon Tressin - Perkussion, Darbuka, Doholla)
Ramin Rahimi - Santur

Eintritt: 16€/14€
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Algerische Musik
Tradition kĂĽsst die Moderne
Mi 05.08. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Kahina Afzim, französische Sängerin, Tänzerin und Multi-Instrumentalistin mit algerischen Wurzeln speist ihre Musik aus kabylischen Berber-Traditionen. Der algerisch-stämmige Perkussionist Salim Beltitane hegt eine tiefe Leidenschaft für die polyrhythmischen Lieder und Kompositionen Nordafrikas.

Gemeinsam geben sie dem Freiburger Publikum an diesem Abend die Gelegenheit, tiefer in den Reichtum, die Schönheit und die Wandelbarkeit algerischer Musik einzutauchen. Im ersten Teil liegt der Fokus auf traditioneller Musik aus Algerien – mit Einflüssen aus Andalusien, klassischer Musik, Folk und muslimisch-jüdischer Chaabi-Musik. Der zweite Teil dreht sich mehr um die Moderne, die Musiker*innen präsentieren eigene Kompositionen und im Zusammentreffen mit ihren Gästen Philipp Kurzke und Hadji Ahmed Abdelabi zeigt sich die ganze Fülle und Dynamik von maghrebinischer Percussion-Musik.

MIT
Salim Beltitane (Perkussion), Kahina Afzim (Kanun, Bendir, Stimme)
Gäste: Philipp Kurzke (Perkussion), Hadji Ahmad Abdelabi (Oud)

Eintritt: 16€/14€
 
 

Veranstaltungen 
 
Festival: Limited Edition
Von Damsakus nach Isfahan / Foto: Ellen Schmauss
 
Festival: Limited Edition
15. Internationales Festival fĂĽr Rahmentrommeln Tamburi Mundi

Mi 05. - So 09.08. | E-WERK Freiburg

Was als kleine Idee für diesen Festival-Sommer begann, hat sich nun zu einem respektablen Programm entwickelt: Um diesen Sommer nicht auf Trommeln und Rhythmus verzichten zu müssen, gibt es neben den ausgewählten Abendkonzerten Online-Kurse mit allen Rahmentrommel-Dozent*innen vom 1. bis 6. August. Inklusive zur Kursbuchung können die Gäste täglich ab 14 Uhr (mit insgesamt mehr als 20 Stunden Live-Programm!) spannende Themen auf dem Tamburi Mundi Channel verfolgen: Interviews, Rhythmustraining, Impuls-Vorträge, Live Acts, Rundgänge durch die Werkstätten verschiedener Trommelbauer und einiges anderes mehr!

Außerdem findet vom 5. bis 9. August jeden Abend um 19:00 Uhr bei freiem Eintritt „Tamburi Surprise“ live auf der Rampe im Rahmen des „Bier GARDEN“ auf dem E-WERK-Parkplatz statt.

Mehr Infos: www.tamburimundi.com
VVK: www.ewerk-freiburg.de; BZ-Karten-Service (Tel: 0761 496 88 88)

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des „Kultur Sommer 2020“
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Waldbrand in Freiburg-GĂĽnterstal
Freiburg, 31.07.2020, 21:04 Uhr. Etwa 100 Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle über die europaweite Notrufnummer 112 einen Waldbrand in Günterstal im Waldgebiet hinter dem Kloster St. Lioba. Sofort alarmierte der Disponent hauptamtliche und ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr Freiburg mit dem Stichwort „Vegetationsbrand mittel“. Bei diesem Einsatzstichwort wird neben der Berufsfeuerwehr und der örtlich zuständigen Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr auch die Task Force Waldbrandbekämpfung (bestehend aus Einsatzkräften der Abteilungen Waltershofen und Kappel) alarmiert, die nach dem speziellen Freiburger Einsatzkonzept für Vegetationsbrände in den Einsatz kommt. Weiterhin wurden zur Löschwasserversorgung sämtliche Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr Freiburg sowie der Fachberater Landschaftsbrände, Herr Prof. Dr. Goldammer vom GFMC, zur Einsatzstelle alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits mehrere Meter in die Höhe. Die Einsatzstelle befand sich etwa 200 Meter vom Waldweg entfernt – die Einsatzfahrzeuge mussten somit dort stehenbleiben. Es brannte im unwegsamen Gelände auf einer
ungefähr 300 Quadratmeter großen Waldfläche mit Douglasienbewuchs. Über einen Steilhang und unter großen Anstrengungen wurden die Löschleitungen und das notwendige Material nach oben zur Brandstelle getragen. Weitere Einheiten konnten über einen Waldweg oberhalb der Einsatzstelle zusätzlich Maßnahmen von oben einleiten und somit die bereits unten löschenden Kräfte unterstützen. Aber auch sie mussten sich zuvor einige hundert Meter durch unwegsames Gelände und bergab den Weg zum Feuer bahnen. Die Brandbekämpfung wurde mit mehreren Löschrohren sowie der Spezialausrüstung der Vegetationsbrandeinheiten (Löschrucksäcke und Feuerpatschen) zielgerichtet und erfolgreich durchgeführt.

Die zusätzlich alarmierten Tanklöschfahrzeuge gewährleisteten die notwendige Wasserversorgung um das Feuer schnell zu löschen. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr und die gute Zusammenarbeit mit dem städtischen Forstamt konnte eine Brandausbreitung auf ein noch größeres Waldareal verhindert werden. Die Feuerwehr Freiburg war mit 19 Fahrzeugen und ca. 70 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr durch Angehörige des städtischen Forstamts. Während des Einsatzes in Günterstal stellten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Rieselfeld und Lehen sowie dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr den Grundschutz für die Stadt Freiburg sicher.
 
Autor: Amt fĂĽr Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

Verschiedenes 
 
Karlsruhe: GroĂźherzog Ludwig ist zurĂĽck auf dem Marktplatz
GroĂźherzog Ludwig ist zurĂĽck auf Marktplatz (c) Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: GroĂźherzog Ludwig ist zurĂĽck auf dem Marktplatz
Restauriertes Standbild heute auf sein Postament im Brunnen gesetzt

Karlsruhe, 29. Juli 2020. Im Oktober 2013 musste er samt Brunnen den Arbeiten zum Bau der Kombilösung weichen, jetzt ist Großherzog Ludwig frisch restauriert auf seinem angestammten Platz zurück. Am heutigen Mittwoch (29. Juli) setzten Steinmetze das überlebensgroße Standbild des Fürsten, der von 1818 bis 1830 die Geschicke des damals noch jungen Großherzogtums Baden leitete, auf den Stock inmitten "seines" Brunnentrogs. Letzterer steht bereits seit einigen Wochen wieder auf dem Marktplatz zwischen Rathaus und Evangelischer Stadtkirche. Dort erfrischte und erfreute der nach Plänen von Friedrich Weinbrenner als Denkmal ausgebildete Großherzog-Ludwig-Brunnen bereits seit seiner Inbetriebnahme 1824 Einheimische und Gäste.

Mit der jetzigen Rückkehr des mit Uniform und Mantel bewehrten Großherzogs auf seinen ebenfalls aus Buntsandstein geschaffenen, architektonisch ausgebildeten Unterbau in der Mitte des Wasserbeckens ist der Brunnen allerdings noch nicht ganz fertig. Mitte August sollen die vier bronzenen Löwenmasken, die als Wasserspeier dienen, auf die als Würfel ausgebildete untere Hälfte des Postaments kommen. "Wasser marsch" heißt es dann zur Einweihung des neugestalteten Marktplatzes im Oktober.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg unterstützt befreundete Städte in Zeiten der Corona-Pandemie
Hilfslieferung mit medizinischem Schutzmaterial ist nach WiwilĂ­ unterwegs

Eine Freundschaft bewährt sich nicht in Schönwetterzeiten, sondern dann, wenn es stürmisch wird und alle zusammenhalten müssen. Das gilt nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich, sondern auch bei Städtepartnerschaften.

Freiburgs Partnerstadt Wiwilí braucht jetzt unsere Hilfe. Die Ortschaft liegt im Norden Nicaraguas, in einer der ärmsten Regionen des Landes. Dort leiden die Menschen nicht nur unter der Corona-Pandemie, sondern auch unter den schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen, die daraus hervorgehen.

Deshalb leistet die Stadt Freiburg den beiden Ortsteilen der Gemeinde Wiwilí, Jinotega und Nueva Segovia, Hilfe in dieser besonders schwierigen Zeit. Aber auch verschiedene bürgerschaftliche Initiativen, der Freiburger Wiwilí-Verein (Städtepartnerschaft Wiwilí-Freiburg e.V.), verschiedene Freiburger Schulen und zahlreiche private Spenderinnen und Spender engagieren sich und leisten ihren Beitrag, zum Beispiel über Schulpatenschaften. Derzeit wird auch ein Antrag an den Bund vorbereitet, mit dem weitere Fördergelder für Wiwilí abgerufen werden können.

„Die Stadt Freiburg hat eine Hilfslieferung mit Atemmasken, Schutzkleidung und medizinischen Thermometern auf den Weg nach Nicaragua geschickt“, so Oberbürgermeister Martin Horn. „Damit zeigen wir, dass unsere Städtepartnerschaft nicht nur auf zwei Unterschriften auf einer Urkunde basiert, sondern tatsächlich auf Solidarität und Freundschaft gründet. Echte Freundschaften beweisen sich gerade in Krisenzeiten.“ Zwei weitere Lieferungen gingen an befreundete Städte, nach Accra (Ghana) und San Jeronimo (Peru). Aus diesen beiden Städten waren letztes Jahr Delegationen nach Freiburg gekommen.

Freiburg engagiert sich seit Jahren in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit und arbeitet unter anderem in einem internationalen Netzwerk zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele mit.

Freiburg und Wiwilί sind bereits seit 1988 freundschaftlich miteinander verbunden. Im Jahr 2015 wurde diese Freundschaft schließlich offiziell in eine Städtepartnerschaft verwandelt, im Oktober 2018 waren die Bürgermeisterin und der Bürgermeister von Wiwilί in Freiburg zu Gast, um die Partnerschaftsurkunde zu unterzeichnen. Der Gegenbesuch einer Freiburger Delegation unter der Leitung von Oberbürgermeister Martin Horn war Anfang März dieses Jahr, unmittelbar vor dem flächendeckenden Ausbruch der Pandemie, in Nicaragua. Neben der Unterzeichnung der Urkunde haben die Teilnehmenden, darunter mehrere Freiburger Gemeinderätinnen und -räte, in Wiwilί eine neue Schule eingeweiht, die nach dem Freiburger Künstler Johann Christian Wentzinger benannt wurde. In Freiburg dagegen trägt die denkmalgeschützte blaue Eisenbrücke, die in Bahnhofsnähe täglich Tausende von Radfahrenden, Fußgängerinnen und Fußgänger sicher über die Gleise bringt, den Namen unserer Partnerstadt.

Ihren Anfang nahmen die Beziehungen zwischen Freiburg und Wiwilί mit zwei traurigen Nachrichten: 1983 war in Nicaragua der Freiburger Arzt Tonio Pflaum von rechtsgerichteten „Kontras“ ermordet worden, 1986 dann der Entwicklungshelfer Berndt Koberstein. Aus diesen zwei schrecklichen Taten sind über die Jahre Kontakte und Beziehungen hervorgegangen, die schließlich zur Gründung von Partnerschaftsvereinen in beiden Städten und zu zahlreichen bürgerschaftlichen Verbindungen führten. Aus diesen Grundlagen ging die Städtepartnerschaft hervor, die mit der Unterzeichnung im März 2020 eine verbindliche Form bekommen hat. Neben den privaten Initiativen unterstützt die Stadt Freiburg Wiwilί unter anderem in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser und Abfall, Landwirtschaft und Solarenergie.
 
 

Veranstaltungen 
 
Asphalt Sessions: Bier GARDEN
Bier GARDEN / Foto: Rosaly Magg
 
Asphalt Sessions: Bier GARDEN
Skulpturale Intervention von Jürgen Oschwald & künstlerische „Blind Dates“ zur Blauen Stunde
bis 12. September | Mi – Sa jew. 18:00-22:00 Uhr | Parkplatz E-WERK Freiburg

Ein Platz für Menschen – nicht für Autos … Der „Bier GARDEN“ auf dem Parkplatz des E-WERKs macht bis Mitte September einen neuen Ort im Stühlinger auf – Freunde und Familie treffen, chillen und Musik genießen. Der neu geschaffene „Bier GARDEN“ ist von dem bildenden Künstler Jürgen Oschwald als skulpturale Intervention konzipiert und wird gastronomisch vom Fluxus-Team betreut. Der Bier GARDEN ist bei gutem Wetter bis in den September hinein geöffnet, spontane Sessions und Kunstaktionen sollen als „Blind Date“ von jeweils 19 bis 20 Uhr stattfinden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Freiburg: Einsätze der Feuerwehr
In der Nacht von Montag auf Dienstag war die Feuerwehr mit mehreren Einsätzen beschäftigt. Der erste Einsatz war ein Kleinbrand auf dem Gelände einer Wagengruppe. Neben einem der Wagen brannte ein Grillplatz, dieser wurde durch die Berufsfeuerwehr gelöscht. Die ersten Löschmaßnahmen der Bewohner verhinderten ein Übergreifen auf einen direkt daneben stehenden Wagen.

Während dieser Einsatz anlief wurde ein Brandgeruch im Umfeld einer Energieversorgungsstation in Haslach gemeldet. Hier konnte vor Ort durch die Berufsfeuerwehr nichts augenscheinlich festgestellt werden, die Fa. Badenova wurde hinzugezogen.

Parallel zu diesem Brandgeruch lief in einem großen Industriebetrieb die Brandmeldeanlage ein. Hierzu wurde ein Führungsdienst der Berufsfeuerwehr mit Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr geschickt. Vor Ort wurde festgestellt, dass die Löschanlage einer großen Fräsmaschine ausgelöst hatte. Die Anlage wurde anschließend dem Schichtführer übergeben.

In Haslach wurden Minuten später Kleinbrände im Freien gemeldet, die möglicherweise auch den Brandgeruch im Bereich der Energieversorgungsstation ausgelöst hatten.
 
Autor: Amt fĂĽr Brand und Katastrophenschutz der Stadt Fre

Veranstaltungen 
 
 
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, 6. September 2020
Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung ein – Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert über Veranstaltungen

Europaweit steht der 6. September 2020 im Zeichen der jüdischen Kultur. An diesem Sonntag öffnen viele Länder die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur ein. Allein in Baden-Württemberg sind an mehr als 25 Orten Veranstaltungen geplant. Das Motto dieses Jahres lautet „Jewish Journeys/Jüdische Reisen“.

Das Programm im Elsass und in Baden-Württemberg verweist zugleich auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen, pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens. Auch diesem Anliegen widmen sich am 6. September Vorträge, Friedhofs- und Synagogenführungen, Ausstellungen und Filmvorführungen.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur setzt sich seit mehr als zwanzig Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Sonntag mit ihrem großen Engagement. Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur in Baden-Württemberg wird ausschließlich online veröffentlicht. Die Orte können so bei etwaigen Absagen ihrer Veranstaltungen schnell und unkompliziert informieren. Das baden-württembergische Programm und aktuelle Hinweise stehen ab sofort unter www.gedenkstaetten-bw.de/etjk zur Verfügung. Diese Seite informiert rechtzeitig auch über Veranstaltungen im Elsass.
Mehr
 

Veranstaltungen 
 
FerienspaĂź im Planetarium: Premiere am Sonntag, 2. August
Räuber Hotzenplotz (c) Planetarium Freiburg
 
FerienspaĂź im Planetarium: Premiere am Sonntag, 2. August
Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Schwarzer Hut mit roter Feder, große Nase, sieben Messer und eine Pfefferpistole: Wer kennt nicht den Räuber Hotzenplotz? Ab Beginn der Sommerferien ist er im Planetarium, Bismarckallee 7g, zu Besuch. Am Sonntag, 2. August um 14.30 Uhr, ist dort die Premiere von „Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ zu sehen.

Danach zeigt das Planetarium die Vorstellung immer sonntags um 14.30 Uhr und während der Sommerferien zusätzlich ab 6. August immer donnerstags um 11 Uhr. Die liebevoll umgesetzte Geschichte ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet und natürlich auch für alle älteren Hotzenplotz-Fans, die mit auf die Räuberjagd gehen möchten.

Einmal mehr ist der durchtriebene Räuber aus dem Spritzenhaus ausgebrochen. Umgehend verhängt Wachtmeister Dimpfelmoser eine amtliche Ausgangssperre bis der Unhold wieder gefasst ist. Kasperl und Seppel sind fest entschlossen, ihn wieder einzufangen. Mit einer List wollen sie den Räuber Hotzenplotz an seiner schwächsten Stelle treffen: seiner unstillbaren Gier nach Schätzen. Dabei kommt ihnen der Mond in den Sinn, der ja bekanntlich aus purem Silber sein soll. Mit dem Bau einer ausgeklügelten Mondrakete nimmt ihr Plan Formen an. Ob es ihnen gelingt, den Räuber dingfest zu machen?

Über diese und viele andere Veranstaltungen, die es während der Sommerferien gibt, informiert die Homepage des Planetariums: www.planetarium-freiburg.de. Platzreservierungen sind online (info@planetarium-freiburg.de) und telefonisch 0761 / 38906-30 (Mo bis Fr: 8.30 bis 12 Uhr) möglich. Der Eintritt ins Planetarium Freiburg kostet für Kinder 5 Euro, für Erwachsene 7,50 Euro. Familienkarten sind ab acht Euro (ein Erw./ein Kind) bzw. ab 12 Euro (zwei Erw./ein Kind) erhältlich.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Mieterstrom bleibt die Ausnahme
Bundesregierung muss Mieterstromgesetz ĂĽberarbeiten

Photovoltaikanlagen auf Dächern in den Städten sind auch heute noch fast nirgendwo zu sehen, Bewohner von Mehrfamilienhäusern können nur im Ausnahmefall kostengünstigen Solarstrom als Mieterstrom beziehen. Ein Bündnis aus elf Verbänden, darunter der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Deutsche Mieterbund und der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DRGV), fordern die Bundesregierung deshalb auf, das wirkungslose Mieterstromgesetz grundlegend zu überarbeiten.

„Seit Inkrafttreten des Mieterstromgesetzes vor drei Jahren hat sich wenig getan. Das Modell ist zu bürokratisch und rechnet sich einfach nicht. Das ist nicht im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher“, sagt Thomas Engelke, Leiter Team Energie und Bauen im vzbv. „Die Bundesregierung muss nachbessern, wenn die Energiewende auch von privaten Verbrauchern vorangetrieben werden soll.“ Nur gut ein Prozent des gesetzlich möglichen Mieterstrompotenzials sei in der Praxis tatsächlich umgesetzt worden.
 
 

Verschiedenes 
 
Ratgeber: Richtig dämmen
 
Ratgeber: Richtig dämmen
Alles, was Bauherren wissen mĂĽssen

Wärmedämmung spielt bei der Energiewende im Baubereich eine Schlüsselrolle. In mehrfacher Hinsicht: Wer dämmt, kann sich meist über staatliche Zuschüsse freuen und spart Energie und Heizkosten. Doch viele Verfahren und Materialien sind kaum bekannt. Zudem wird Dämmung auch kontrovers diskutiert: Viele Menschen glauben, Wärmedämmung sei zu teuer, würde nicht wirken oder erzeuge Schimmel. In ihrem neuen Ratgeber Richtig dämmen gibt die Stiftung Warentest Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Bei der Dämmung sind Eigenheimbesitzer von den Informationen der Baufirmen bzw. der Architekten abhängig, die oft nur Standarddämmstoffe oder -methoden anpreisen. Tatsächlich steht eine große Auswahl an Materialien und Verfahren zur Wahl – für jede Situation gibt es je nach Bauaufgabe, Budget und persönlichen Vorlieben eine passende Lösung, wie dieser Ratgeber für private Bauherren zeigt.

Richtig dämmen bietet Bauherren umfassende Informationen zur Hausdämmung sowohl bei Neubauten als auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden. Das Buch erklärt mit Schemazeichnungen für alle Bauteile vom Dach bis zum Keller, wie sie am effektivsten gedämmt werden. 22 Dämmstoffe werden ausführlich und mit den wichtigsten Kennzahlen im Hinblick auf Umwelt, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vorgestellt. Kosten- und Wirtschaftlichkeitsvergleiche helfen, das beste und preisgünstigste Verfahren sowie die richtige Dämmstoffdicke und -qualität zu finden. Hier finden Interessierte alle Informationen, um Ihre Dämmung richtig zu planen und häufige Fehler zu vermeiden.

Der Autor Arnold Drewer ist seit 1990 als ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Wärmedämmung unterwegs und gründete 2010 das IPEG-Institut als Kompetenzzentrum für Dämmstoffe und Dämmverfahren aller Art.

Richtig dämmen hat 192 Seiten und ist ab dem 23. Juni für 29,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/richtig-daemmen
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
VAG Freiburg: Jahresbilanz 2019 und Ausblick
„Der Start ins E-Bus-Zeitalter, war eine der wichtigen strategischen Weichenstellungen im Jahr 2019“ hebt VAG Vorstand Stephan Bartosch hervor. Sein Vorstandskollege Oliver Benz ergänzt: „Weiter hat die zunehmende Digitalisierung unserer Angebote sowie die Weiterentwicklung zur multimodalen Mobilitätsdienstleisterin im vergangenen Jahr viel Raum eingenommen.“ „Diesen Weg,“ da sind sich beide Vorstände einig, „wollen wir auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen.“

Insgesamt gesehen war 2019 ein erfolgreiches Jahr für die Freiburger Verkehrs AG (VAG). Die – statistisch ermittelten – Fahrgastzahlen sind auf einen neuen Rekordwert von 81,6 Millionen gestiegen und die Erlösentwicklung lag mit 64,5 Millionen Euro um knapp 1,8 Millionen über Plan und um etwa 2,6 Millionen über dem Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag belief sich auf rund 20,11 Millionen Euro und liegt damit deutlich unter Plan sowie knapp unter dem Vorjahresergebnis.

Meilensteine 2019

Digitalisierung

Im Rahmen einer Förderzusage des Bundes über eine Millionen Euro im Rahmen des Projektes „Green City Masterplan“ arbeitet die VAG intensiv daran, ihre App „VAG mobil“ zu einer multimodalen Mobilitäts-App weiterzuentwickeln, aus der heraus man seine Wege mit allen umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten einfach planen, und in Teilen auch buchen und bezahlen kann. Im Laufe des Jahres 2019 wurde zum Beispiel das Fahrradverleihsystem Frelo in die App miteinbezogen.

Um das neue Informationsangebot verwirklichen zu können sind viele vorbereitende Schritte notwendig. Eine Voraussetzung ist der Ausbau digitaler Vertriebswege und die Entwicklung kundenfreundlicher Prozesse für eine einfache Handhabung und Kommunikation.

Ziel des Projektes ist es, den Zugang zu Verkehrsmitteln des sogenannten Umweltverbundes erheblich zu vereinfachen. Zum Umweltverbund zählen in diesem Sinne neben dem ÖPNV auch Bikesharing- und Carsharing-Angebote. Durch einen vereinfachten Zugang soll die Nutzung der umweltfreundlicheren Verkehrsmittel verstärkt und damit die Luft-Schadstoffbelastung – insbesondere bei den Stickoxiden – verringert werden.

Das Elektrobus Zeitalter beginnt

Nach langer und ausfĂĽhrlicher Vorbereitung haben Ende 2019 die beiden ersten Busse mit Elektroantrieb im Betriebshof West eine Heimat gefunden. Die beiden Solobusse mit Batteriespeichern und Stromabnehmer fĂĽr Gelegenheitsladungen auf der Strecke, sammeln derzeit auf der Pilotlinie 27 erste Erfahrungen mit dieser Antriebstechnologie. Dazu wurde auch auf dem Betriebshof und am Europlatz eine entsprechende Ladetechnik installiert. Die Elektrobusse sind deutlich leiser unterwegs und emittieren Dank zertifiziertem Ă–kostrom keine verbrennungsmotorischen Schadstoffe.

Und ein Förderbescheid des Bundesumweltministeriums, welcher vor Weihnahten übergeben wurde, ebnet den Weg für die weitere Umstellung auf Elektroantrieb im Omnibusbereich.

Netzausbau

Ein Paukenschlag im Jahr 2019 war die Eröffnung der Stadtbahn Rotteckring. Sie erschließt die bis zur Bismarckallee gewachsene Innenstadt flächig mit Öffentlichem Nahverkehr. An der Haltestelle „Stadttheater“ ist ein neuer barrierefreier Umsteigknoten entstanden, der den Bertoldsbrunnen als zentralen Straßenbahnknotenpunkt Freiburgs entlastet.

Dabei ist die Stadtbahn Rotteckring nicht nur ein wesentlicher Meilenstein bei der Westerweiterung der Freiburger Innenstadt. Auch aus betrieblicher und „netzstrategischer“ Sicht ist der neue Stadtbahnabschnitt für die VAG von großer Bedeutung. Mit der zusätzlichen Süd-Nord-Strecke in der Innenstadt wird der Bereich am Bertoldsbrunnen entlastet und erlaubt nun im ganzen Netz engere Fahrplantaktungen. Mit dem neuen Streckenabschnitt ergibt sich für den Stadtbahnverkehr zudem mehr Flexibilität im Falle von Störungen und Veranstaltungen.

Die Umgestaltung des Rotteck- und Friedrichrings mitsamt dem Platz rund um das ehemalige Siegesdenkmal ist zweifellos eines der wichtigsten stadtgestalterischen und Stadtbild prägenden Projekte in Freiburg seit Einführung der Fußgängerzone in den frühen siebziger Jahren. Der ehemalige, trennende Innenstadtring wurde für die Menschen zurückgewonnen und zugleich entstanden viele urbane Flächen. Entlang der Stadtbahnstrecke entwickelten sich Plätze und verkehrsberuhigte Stadträume mit idealen Bedingungen für Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende. Erneut wurde deutlich, wie die Entscheidung für den Bau einer Stadtbahn zu vielen Folgeinvestitionen entlang der Strecke und zu einer Aufwertung großer Bereiche der Stadt führt.

Daneben schritt auch der Bau der Stadtbahn Messe im Jahr 2019 weiter voran und wird voraussichtlich Ende 2020 in Betrieb genommen.

Neben dem Bau neuer Strecken sind die Pflege des bestehenden Netzes und Verbesserung an den Haltestellen von Bedeutung.

Im Jahr 2019 stand dabei der barrierefreie Ausbau von Stadtbahnhaltestellen im Fokus. So erhielten die Haltestellen „Am Lindenwäldle“, „Dorfbrunnen“ und „Scherrerplatz“ neue und vergrößerte Fahrgastunterstände, taktile Leitsysteme, angehobene Bahnsteige und teilweise wurden die Bahnsteige auch verbreitert: „All das, was an Neubauhaltestellen der VAG seit langem zum üblichen VAG Baustandard gehört, wurde an den Haltestellen „Am Lindenwäldle“, „Dorfbrunnen“ und „Scherrerplatz“ im Jahr 2019 nachträglich eingebaut“ informieren die Vorstände und erläuterten den Stellenwert der Umbauarbeiten: “Die VAG bemüht sich seit Jahren darum den unterschiedlichen Belangen von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden und steht dabei in regelmäßigem Austausch mit dem Behindertenbeirat und der kommunalen Behindertenbeauftragten.“

Der barrierefreie Ausbau von Haltestellen geht auch in diesem Jahr weiter. So stehen bei der VAG in den Sommerferien die Stadtbahnhaltestellen „Bugginger Straße“ und „Rohrgraben“ sowie der Haltestellenbereich „Bissierstraße“ auf dem Programm.

Frelo

Das Mitte Mai 2019 gestartete Freiburger Fahrradverleihsystem Frelo gehört mittlerweile bundesweit zu einem der erfolgreichsten Bike-Sharing-Angebote. Im Schnitt wird jedes der 400 Räder zwei Mal pro Tag ausgeliehen. Und auch die Corona-Pandemie konnte die flotten Räder nur kurz abbremsen: Im Juni 2020 wurde nach einer zwischenzeitlichen Halbierung der Ausleihzahlen ein neuer Rekordmonat mit über 28.000 Fahrten gefeiert. Die Strategie, die urbane nachhaltige Mobilität weiter voranzutreiben, geht offensichtlich auf.

Für die VAG Vorstände ist dies ein Signal, dass ihre strategischen Pläne aufgehen: „Die VAG ist auf dem Weg zur multimodalen Mobilitätsdienstleisterin. Spätestens seit Frelo werden wir nun nicht mehr nur als Unternehmen gesehen, das Busse und Bahnen betreibt, sondern auch als universelle Ansprechpartnerin für Mobilität in Freiburg.“

Mittlerweile ist das Netz der Ausleihstationen auch in die Tunibergortsteile, nach Hochdorf und nach Umkirch ausgeweitet worden. Und in den kommenden Monaten werden im Stadtgebiet voraussichtlich 17 weitere Standorte mit zusätzlichen Rädern hinzukommen.

Schauinlandbahn

Die Beliebtheit der Schauinslandbahn ist seit dem Umbau im Jahr 2012/2013 ungebrochen: Mit 367.516 Berg- und Talfahrten wurde das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Schauinslandbahn erzielt.

Wie schon in den vorangegangenen Jahren wurde erneut in die Attraktivität und in die Barrierefreiheit investiert.

Lage und Ausblick 2020

Neben dem AbschluĂź der Stadtbahn Messe in diesem Jahr, wird der Bau der Stadtbahn Waldkircher StraĂźe Fahrt aufnehmen.

Die Erhaltung und Erneuerung des bestehenden Netzes beinhaltet in den kommenden Sommerferien eine größere Baumaßnahme. Vom 25. Juli bis zum 13. September werden Gleise und Weichen zwischen der Bissierstraße und dem Runzmattenweg erneuert. Dabei kommt es zu einer Unterbrechung der Stadtbahnlinie 3 und zeitweise auch der Linie 1. Im Schatten dieser Unterbrechung werden die Haltestellen Bugginger Straße“ und „Rohrgraben“ sowie der Haltestellenbereich „Bissierstraße“ barrierefrei gestaltet.

Natürlich wird das Jahr 2020 von der Corona-Krise überschattet, die auch die VAG schwer getroffen hat. Zeitweise sind die Fahrgastzahlen um über 80 Prozent gesunken, was sich auch auf die Umsatzerlöse deutlich ausgewirkt hat. Mittlerweile ist hier eine erste Trendwende zu beobachten. Die Fahrzeuge füllen sich langsam wieder. Umso wichtiger ist es, dass die getroffenen Schutzmaßnahmen weiterhin ernst genommen werden.

Die VAG wird über verschiedene Kanäle die Fahrgäste auch weiterhin auf die Tragepflicht eines Nasen-Mund-Schutzes hinweisen. Gut bewährt hat sich das Öffnen aller Türen an jeder Haltestelle sowie die Durchlüftung während der Fahrt mittels geöffneter Fenster und die Frischluftzuführung und Trocknung der Luft durch die Klimaanlagen. Die VAG Vorstände bedanken sich in diesem Zusammenhang bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens. „Diese außergewöhnliche Zeit hat uns allen viel Umsicht, viel Geduld und zum Teil auch das Beschreiten neuer, bisher weniger bekannter Wege abverlangt. Zusammen haben wird das bisher gemeistert und wir sind sehr froh, dass wir durch den Zusammenhalt der Kolleginnen und Kollegen Kurzarbeit vermeiden und die vergangenen Wochen erfolgreich meistern konnten.“

Auch die Schauinslandbahn kam im 90. Jahr ihres Bestehens nicht ungeschoren durch die Pandemie. Viele Wochen lang musste sie stillstehen. Gelitten hat unter dem Stillstand der laufende Bau der Aussichtsplattform, die eigentlich dieser Tage hätte eingeweiht werden sollen. Und auch die eigentlichen Geburtstagsfeierlichkeiten mussten leider abgesagt werden.

Seit Anfang Mai hat die Schauinslandbahn den Betrieb wiederaufgenommen und verzeichnet zunehmend steigende Fahrgastzahlen.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Trotz Corona ein voller Erfolg
Der Klimafit-Kurs der Volkshochschule ging gestern zu Ende UmweltbĂĽrgermeisterin Gerda Stuchlik wĂĽrdigt Teilnehmende bei letztem Kurstermin

Freiburg, 23. Juli 2020. Zum Abschluss doch wieder als Präsenzkurs: Nach einer Online-Phase des Klimafit-Volkshochschulkurses fanden die Teilnehmenden gestern am Mittwoch, 22. Juli, zum letzten Termin im Theatersaal der VHS zusammen. Der Kurs Klimafit richtet sich an Bürger und Bürgerinnen, die mithelfen möchten, ihre Städte und Gemeinden klimafreundlich auszurichten. Sie lernen, wie sich der Klimawandel in der Region auswirkt, was sie selbst zum Klimaschutz beitragen können und was die Kommune gegen den Klimawandel unternimmt.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und Eva von Rekowski, Leiterin der VHS Freiburg, haben gestern den Teilnehmenden die Zertifikate überreicht. Dabei betonte Stuchlik: „Schon kleine Änderungen im Alltag machen einen großen Unterschied für die Umwelt. Ich möchte mich bei den Teilnehmenden herzlich für ihr Interesse und ihren Einsatz bedanken.“

Von Greifswald über Berlin bis nach Freiburg: Mehr als 400 Menschen haben sich seit Februar bundesweit an 34 Standorten „klimafit“ gemacht. Auch 20 Freiburger und Freiburgerinnen haben teilgenommen. Der Kurs ist vom WWF Deutschland und dem Helmholtz-Verbund „Regionale Klimaänderungen“ initiiert und hat in Freiburg nun zum zweiten Mal stattgefunden.

Vier Präsenztreffen und zwei Online-Termine waren geplant. Doch das Verhältnis hat sich wegen Corona umgekehrt. Ob virtuell oder in Präsenz – in dem Kurs wurde vermittelt, was die Ursachen und Folgen der Klimakrise auf globaler und auf lokaler Ebene sind. Über den Klimaschutz auf kommunaler Ebene sprachen die Teilnehmenden mit Sandra Hook und Klaus von Zahn vom Umweltschutzamt Freiburg.

Die Teilnehmenden haben darüber hinaus aktiv zum Klimaschutz beigetragen und ihren Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck deutlich gesenkt. Parallel zum Kurs änderten sie bei der „Klimaschutz-Challenge“ ihre Verhaltensmuster in den Bereichen Energie, Ernährung und Mobilität. Sie haben zum Beispiel die Heiztemperatur in ihrer Wohnung gesenkt, häufiger auf Fleisch oder andere Tierprodukte verzichtet und regelmäßig das Fahrrad statt des Autos genommen. Das lohnt sich: Die Teilnehmenden der 34 Kurse in Deutschland senkten ihre Emissionen durchschnittlich um 18 Prozent.

„Besonders wichtig ist es uns, dass wir die Teilnehmenden auch über das Kursende hinaus motivieren und vernetzen. So entsteht langfristiges Engagement für den Klimaschutz“, ergänzt Eva von Rekowski. So gab es beim gestrigen Kursabschluss nicht nur Lob und Zertifikate; es ging auch darum, wie sich die Teilnehmenden weiter engagieren können. Bestehende Initiativen und Institutionen wie der Fuß- und Fahrradentscheid sowie die Freiburger Solarbürgergenossenschaft haben sich vorgestellt und zum Mitmachen eingeladen. Der aus dem letztjährigen Klimafit-Kurs heraus entstandene Stammtisch war ebenfalls vor Ort und hat für Mitarbeit geworben.

Zu Beginn des FrĂĽhjahrssemesters 2021 ist der dritte Klimafit-Kurs in Freiburg geplant.
 
 

Veranstaltungen 
 
EinfĂĽhrungstermine Disc Golf
Disc Golf / Foto: Veranstalter
 
EinfĂĽhrungstermine Disc Golf
Betreutes Training mit Vereinsmitgliedern von Heads Up Freiburg

BAD KROZINGEN. Im Kurpark wird in Kooperation mit dem Verein Heads Up Freiburg e.V. das Disc Golf angeboten. Bei dieser Outdoor-Aktivität werden spezielle Wurfscheiben (Discs) verwendet. Als Ziel dient ein Metallkorb, der die Scheiben mit Ketten auffängt. Jeder Spieler versucht mit möglichst wenigen Würfen den Korb zu treffen. Der Parcours startet beim Café am See. Die Discs sind dort gegen ein Pfand erhältlich.

Disc Golf stammt aus den USA und ist ein Outdoor-Sport, dessen Spielprinzip mit Golf zu vergleichen ist. Im Kurpark können insgesamt neun Bahnen nacheinander bespielt werden. Dem Abwurf „Drive“ folgt die Annäherung „Approach“ zum Korb. Der drauffolgende Wurf wird von der Stelle ausgeführt, an dem der vorherige Wurf zum Liegen kam. Liegt die Golf Scheibe in unmittelbarer Nähe des Korbes, wird versucht diese „einzuputten“, d. h. die Scheibe in die Ketten des Korbes zu werfen. Disc Golf wird mit einer speziellen Scheibe, nicht mit einer Standardfrisbee, durchgeführt, da diese in der Regel weiter fliegt und nicht so windanfällig ist. Eine ideale Anfängerscheibe wäre der „Putter“.

Der Verein Heads Up Freiburg e.V. existiert in seiner offiziellen Form seit Juni 2009. Ziel ist es, Disc Golf in Freiburg und der Umgebung zu etablieren. Das Spielen ist, im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Leichtathletik oder Fußball, für Menschen jeden Alters und Fitness-Grades möglich. Es kommt vor allem auf Koordination und Konzentration an.

An folgenden Sonntagen finden im Kurpark Bad Krozingen Einführungstermine mit Vereinsmitgliedern von Heads Up Freiburg statt: 26. Juli, 9. August sowie 16. und 30. August. Die Termine finden jeweils um 13.00 Uhr mit Treffpunkt beim Café am See statt. Die erfahrenen Disc Golfer stehen Einsteigern mit wertvollen Tipps und Tricks zur Seite. Beim gemeinsamen Spiel werden die besten Wurftechniken besonders schnell erlernt.

Die Öffnungszeiten vom Café am See sind, je nach Wetterlage, von Montag bis Freitag, 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr, sowie Samstag, Sonn- und Feiertag und in den Schulferien von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Kostenloses Parken ist mit Parkscheibe auf den Parkplätzen der „Vita Classica-Therme“ und auf dem großen Kurhaus-Parkplatz möglich. Von hier aus kann ein entspannender Spaziergang durch den Park mit 800 bis 1.000 m Entfernung unternommen werden.
 
 

Verschiedenes 
 
 
FWTM startet Förderprogramm für Crowdfunding-Kampagnen
Ab dem 17. August 2020 startet die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) ein Förderprogramm in Form eines Zuschusses für Crowdfunding-Kampagnen: Gefördert werden Kreativleistungen von Unternehmen und Selbstständigen aus Gewerbe und Handwerk, die zur Durchführung von Crowdfunding-Kampagnen notwendig sind. Dafür werden bei der FWTM Mittel von insgesamt 20.000 Euro bereitgestellt, die nach dem Prinzip „first come, first served“ an die Antragsstellenden vergeben werden. Das Förderprogramm basiert auf einer Vorlage des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt München sowie dem Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München.

FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme: „Mit dem neuen Förderprogramm möchten wir einen weiteren Baustein im Rahmen der Wirtschafts- und Gründungsförderung am Standort Freiburg schaffen, um so Crowdfunding als zusätzliches Finanzierungs- und Marketinginstrument noch erfolgreicher nutzen zu können.“

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige aus Gewerbe und Handwerk, freiberuflich Tätige und soziale Unternehmen, die gewinnorientiert arbeiten, nicht auf Spenden- oder Sponsoring angewiesen sind und deren Gründung noch nicht länger zurückliegt als 5 Jahre – mit Sitz im Freiburger Stadtgebiet. Gefördert werden Kreativleistungen, die zur Durchführung von Crowdfunding-Kampagnen (Rewardbased-Crowdfunding) notwendig sind. Förderfähig sind beispielsweise Grafikleistungen, Fotos, Texte und Lektorat, Videos sowie Kommunikationsplanung und Storytelling-Beratung. Die Kreativleistungen können ausschließlich von Unternehmen durchgeführt werden, die ihren Sitz im Freiburger Stadtgebiet haben und einem der elf Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft zuzuordnen sind. Konkret wird mit dem Förderprogramm in Form eines Zuschusses eine Förderung mit zweifacher Wirkung umgesetzt: Gründende erhalten einen Zuschuss für kreative Dienstleistungen, die für die Umsetzung der Kampagne nötig sind. Der Zuschuss ist gekoppelt an Aufträge für die lokale Kultur- und Kreativwirtschaft. Durch diesen Zuschuss soll die Qualität des Crowdfunding-Projekts unterstützt werden.

Die Zuschüsse werden nach dem Prinzip „first come, first served“ vergeben, die Anteilsfinanzierung liegt bis Ende 2020 bei bis zu 90 Prozent der Gesamt-Nettokosten, danach liegt sie regulär bei 50 Prozent. Dabei beträgt die maximale Förderhöhe 1.500 Euro / Netto pro Projekt bzw. Crowdfunding-Kampagne. Je Antragsteller können pro Kalenderjahr jeweils bis zu zwei Projekte gefördert werden.

Anträge für einen Zuschuss können ab 17. August 2020 an die FWTM gestellt und per E-Mail an kreativwirtschaft@fwtm.de geschickt werden. Den Förderantrag, die Zusatzformulare sowie weitere Informationen gibt es unter www.kreativwirtschaft-freiburg.de .
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Arbeitskraft versichern: Die Existenz sinnvoll schĂĽtzen
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist die erste Wahl, wenn man das Risiko finanziell absichern möchte, den Beruf gesundheitsbedingt nicht mehr oder nur teilweise ausüben zu können. Aber nicht jeder bekommt diesen Schutz. Der Versicherungsmarkt bietet jedoch Alternativen wie Erwerbsunfähigkeits-, Dread-Disease- und Unfallversicherungen, die Finanztest vorstellt. Bislang wenig bekannt sind die Grundfähigkeits- und die Funktionsinvaliditätsversicherung. Diese Versicherungsarten sind kompliziert und für Laien schwer zu durchschauen. Finanztest nennt in ihrer August-Ausgabe die Vor- und Nachteile dieser beiden Versicherungsvarianten, sagt was sie leisten und welche Angebote sich lohnen.

Vor allem für Menschen, die körperlich arbeiten, kann die Grundfähigkeitsversicherung sinnvoll sein. Sie zahlen oft niedrigere Versicherungsbeiträge und können so unter Umständen eine höhere Rente als mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vereinbaren. Wer keinen Grundfähigkeitsschutz bekommt, kann eventuell auf einen Funktionsinvaliditätsschutz ausweichen.

Grundfähigkeits- und Funktionsinvaliditätspolicen bieten Schutz für den Verlust wichtiger Fähigkeiten und Fertigkeiten, zum Beispiel Sehen, Hören oder den Gebrauch der Hände. Gehen sie über einen längeren Zeitraum verloren, erhalten die Versicherten eine Rente, egal ob sie noch arbeiten können oder nicht. Beide Versicherungen leisten nur, wenn die Gesundheit des Versicherten stark beeinträchtigt ist. Zu beachten ist, dass die Funktionsinvaliditätsversicherung nur beim Verlust mehrerer motorischer Grundfähigkeiten, zum Teil auch bei Unfällen oder schweren Krankheiten leistet. Leider sind bei dieser Versicherungsvariante die Hürden, Leistungen zu erhalten, in der Regel enorm hoch.

Der Test findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/invaliditaetsschutz abrufbar.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
Camper achten auf die Umwelt – WVD-Südcaravan tut es auch!
Foto: Stefanie Salzer-Deckert
 
Camper achten auf die Umwelt – WVD-Südcaravan tut es auch!
Freiburger Unternehmen investiert rund 1 Million Euro in E-Flotte
Fahrzeuge stehen fĂĽr Mitarbeiter und Kunden bereit

Der Sommer ist da, die Ferien stehen vor der TĂĽr, und die Lockerungen der Corona-Verordnung machen den Urlaub im Wohnmobil oder im Wohnwagen mehr denn je zu einem attraktiven Urlaubsangebot. Dabei ist immer schon klar: Camper lieben es, nah an der Natur unterwegs zu sein. Sie achten auf die Umwelt. Und das tut WVD-SĂĽdcaravan, eines der fĂĽhrenden Unternehmen der Camping- und Wohnmobil-Branche im SĂĽdwesten, ebenso.

„Unserem Unternehmen liegt sehr viel daran, uns und unseren Kunden eine möglichst gesunde und wenig belastete Umwelt zu erhalten und diese auch für kommende Generationen in einem guten Zustand zu hinterlassen“, so WVD-Geschäftsleiter Uwe Boch. „Dazu kam zuletzt noch der Gedanke: Wie können wir unseren langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Treue zu unserem Haus honorieren?“ Die Antwort lag für Boch und seine Familie schnell nah: „Wir setzen künftig verstärkt auf Mobilität ohne CO2-Emmissionen!“ Mit einer Investition von über 1 Million Euro und gefördert vom Bund (3.000,- €/PKW*) wurden 30 Volkswagen e-Golf angeschafft. Ferner wurden die WVD-Standorte in Freiburg-Hochdorf mit Solaranlagen mit einer Leistung von 35.000 kWh/Jahr ausgestattet. „Damit stellen wir den Vollzeitbeschäftigten in unserem Team die Möglichkeit bereit, elektrisch und kostenfrei mobil zu werden. Auch Geschäftsfahrten werden soweit wie möglich mit den Elektrofahrzeugen getätigt.“

Aber nicht nur das WVD-Team profitiert von dieser Investition: „Wer sein Wohnmobil zu uns in die Inspektion oder zur Reparatur bringt, bekommt natürlich auch einen VW e-Golf als Werkstattersatzfahrzeug bereitgestellt“, so Uwe Boch weiter. Ein Service, mit dem das Unternehmen auch hofft, möglichst viele Verbraucher auf die Vorteile von Elektromobilität aufmerksam zu machen. „Wir sind überzeugt: Die Zukunft gehört der E-Mobilität“, sagt Boch. „Und diese Überzeugung wollen wir auch in die Breite tragen helfen.“ Der Strom für die 30 Elektrofahrzeuge wird übrigens mit der hauseigenen Solaranlage produziert und an den WVD-Standorten ins Netz eingespeist!

INFO: WVD-Südcaravan verfügt über mehr als ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Camper- und Wohnwagen-Branche. Das über 30-köpfige Team des Familienunternehmens in Freiburg ist spezialisiert auf den Verkauf und die Vermietung, aber auch auf den Werkstattservice für Wohnmobile der Hersteller Knaus, VanTourer und Weinsberg und Wohnwagen von Branchenführern wie Tabbert und T@B. Dazu kommt eine breite Palette an Zubehörangeboten. Im vergangenen Jahr wurde WVD-Südcaravan zum wiederholten Mal mit dem Qualitätssiegel „Das Goldene C“ des Deutschen Caravaning Handels-Verbands e.V. für seine besonderen Leistungen in den Kategorien Fahrzeugverkauf und -vermietung, Werkstatt- und Serviceleistungen, Zubehörverkauf und Warenwirtschaft sowie für sein Umwelt- und Qualitätsmanagement ausgezeichnet.

*: Die öffentlichen Fördermittel in Höhe von 90.000,- € hat das Unternehmen bisher noch nicht ausgezahlt bekommen, da beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) derzeit offenbar alle verfügbaren Sachbearbeiter für die Bewältigung der Corona-Krise abgezogen worden sind.
Mehr
 

Verschiedenes 
 
 
Sommerbaustelle der VAG
Gleiserneuerung und barrierefreie Haltestellen

Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) nutzt die Zeit der Sommerferien, um die rund 26 Jahre alten Gleise und Weichen im Abschnitt „Runzmattenweg“ – „Bissierstraße“ zu erneuern und gleichzeitig die Haltestellen „Bissierstraße“, „Rohrgraben“ und „Bugginger Straße“ barrierefrei auszubauen.

Vom 25. Juli bis zum 13. September ist das Liniennetz der VAG von der BaumaĂźnahme betroffen.

In einer ersten Bauphase die bis zum 5. September andauert, fährt die Stadtbahnlinie 3 nicht ins Gewerbegebiet Haid, sondern stattdessen zur Paduaallee.

Vom Runzmattenweg bis zur Munzinger Straße wird ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Dabei wird es zum einen Busse geben, die alle gewohnten Stadtbahnhaltestellen bedienen. Zum anderen aber wird es auch Eilbusse geben, die die Haltestellen „Rohrgraben“, „Bugginger Straße“ und „Am Lindenwäldle“ auslassen.

Die Buswendeschleife an der Bissierstraße steht bis einschließlich 4. September nicht zur Verfügung. Deshalb halten die Linien 10 und 22 stattdessen am Runzmattenweg. Die Linie 36 fährt dann nur zwischen Hochdorf und Landwasser. Um die dadurch ausfallenden Fahrten im Bereich Mooswald auszugleichen wird der Fahrplantakt der Linie 10 verdichtet.

Bei weiteren Buslinien gibt es teilweise geänderte Fahrzeiten; dies ist in der App VAGmobil entsprechend abgebildet.

In einer zweiten Bauphase, die von 5. bis zum 13. September dauert, ist auch die Stadtbahnlinie 1 unterbrochen. Dann enden die Linien 1 und 3 aus der Stadt kommend an der Haltestelle „Runzmattenweg“. In dieser Zeit wird für die Linie 1 ein Schienenersatzverkehr zwischen Runzmattenweg und Moosweiher eingerichtet. Der SEV für die Stadtbahnlinie 3 bleibt wie in der ersten Bauphase.
Die Buslinien 10,22 und 36 können in der zweiten Bauphase wieder zur Bissierstraße fahren.

Extra-Frelo

Während der Bauzeit weitet die VAG ihr Angebot an Frelo-Leihfahrrädern aus und wird provisorische Ausleihstationen im Bereich der Haltestellen „Runzmattenweg“, „Bugginger Straße“ und „Am Lindenwäldle“ anbieten.
 
 

Verschiedenes 
 
Erinnerung an die Namensgeberin der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule
(c) Stadt Freiburg/Patrick Seeger
 
Erinnerung an die Namensgeberin der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule
„Haltestelle“ in neuem Licht: Stadtverwaltung saniert Kunstwerk von Richard Schindler am Berufsschulzentrum Bissierstraße

„Dieses Bauwerk dient in Würde, Achtung und Respekt dem Gedenken an Gertrud Luckner“: Das steht auf der Gedenktafel in dem begehbaren Kunstwerk „Haltestelle“ von Richard Schindler. Mehrfach wurde es in der Vergangenheit zur Zielscheibe von Vandalismus. Nun hat das Gebäudemanagement (GMF) es in neunmonatiger Bauzeit aufwändig saniert.

Seit kurzem ist es vollständig wiederhergestellt. In Abstimmung mit dem Künstler hat das GMF eine Beleuchtung installiert. Mit Einbruch der Dämmerung erhellt sie den Innenraum mit indirektem Licht. So werden Einblicke möglich, die zu einem besseren Verständnis des Kunstwerks und damit – so die Hoffnung – auch zu einem wertschätzenderen Umgang damit führen sollen. Neue Glaswände, Bänke und Bilder und die Überarbeitung der Wandflächen, des Bodens und der Stahlkonstruktion haben 60.000 Euro gekostet.

Im Jahr 1995 war die „Haltestelle“ als Sieger aus einem Wettbewerb zu Kunst am Bau hervorgegangen. Im Laufe der Zeit erlitt sie aber immer mehr Beschädigungen. Unbekannte entfernten die Bänke, beschmierten die Bilder, zerkratzten die Wände und zerschlugen die Glasscheiben, die den Innenraum zu beiden Seiten der Haltestelle abschlossen. Zuletzt hatte der Bau, der seine Wirkung als Kunstwerk ohnehin erst auf den zweiten Blick offenbart, verwahrlost gewirkt.
 
 

Verschiedenes 
 
 
Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg
Jetzt Projektanträge für das Jahr 2021 stellen

Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2021 beantragen. Bis zum 1. Oktober 2020 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) besetzt ist, entscheidet im November 2020.

In Abstimmung mit der LAGG gelten folgende Förderschwerpunkte:

- Vorrang haben Projekte der Archivierung an Gedenkstätten;

- Vorrang haben zudem Maßnahmen, mit denen digitale Lernangebote entwickelt und ermöglicht werden;

- Vorrang haben darüber hinaus Projekte, die der Gewinnung, Förderung und Ausbildung von Ehrenamtlichen dienen.

Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat. Die Gedenkstättenförderung sieht auch die Förderung von Gedenkstättenverbünden in Baden-Württemberg vor. Über die Förderung von Verbünden entscheidet der Förderbeirat. Die Fördergrundsätze und die aktuellen Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de.

Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:

Landeszentrale fĂĽr politische Bildung Baden-WĂĽrttemberg
Gedenkstättenarbeit
LautenschlagerstraĂźe 20
70173 Stuttgart
Telefon 0711/164099-31 und 0711/164099-56, Fax -55,
erika.riegg@lpb.bwl.de
christina.schneider@lpb.bwl.de
Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich.
 
 



Seite 1 2 

ProlixLetter Bestellen/Abbestellen

bestellen
abbestellen
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere sie.
2014-09_Imagekampagne_300x250px.jpg
modo2.jpg
schlossreinach2.png
burkheim_winzer_banner2015.jpg
Rainbow_DV.jpg
oekoplus.gif
kieser_banner1.jpg

 

Werbung

Mittagstisch-in-Freiburg




Copyright 2010 - 2020 Benjamin Jäger