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Der ProlixLetter
Das ist die Kommunikationsplattform aus dem PROLIX-Verlag, in dem wir über Neues von unserer Arbeit berichten, eigene Tipps geben oder Presseinfos anderer Gruppen und Organisationen weiterverbreiten.
Seit kurzem stellen wir zusätzlich zu unserem Newsletter, der in der rechten Spalte kostenlos bestellt werden kann, auch Meldungen direkt auf die Website. Wir laden auch dazu ein, im ProlixLetterArchiv von der neuesten bis zum ältesten Ausgabe herumzustöbern.
Über Anregungen unserer Leserschaft sind wir dankbar. Bitte das Kontaktformular aus der linke Spalte nutzen.
 Verschiedenes
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohan | | | | | Maßstäbe setzen für die Wilhelma von morgen | Wilhelma verabschiedet Masterplan 2035+ als fachbereichsübergreifende Zukunftsstrategie
Am Dienstag, den 28. Juli 2026 hat Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin im Rahmen einer Pressekonferenz den neuen Wilhelma Masterplan 2035+ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dr. Thomas Kölpin erklärt: „Seit ihrer Gründung hat sich die Wilhelma immer weiterentwickelt und auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert. Mit dem Masterplan 2035+ schlagen wir nun ein neues Kapitel unserer Geschichte auf. Erstmals haben alle Fachbereiche und Stabsstellen gemeinsam ein Zukunftsbild für die Wilhelma konzipiert. Unser Ziel ist es, Bewährtes zu bewahren, unsere besonderen Stärken weiter auszubauen und gleichzeitig den Mut zu haben, neue Maßstäbe zu setzen. Mein besonderer Dank gilt dem Land Baden-Württemberg als Träger der Wilhelma für die verlässliche Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit. Ebenso danke ich dem Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma und seiner mittlerweile rund 38.000 Mitglieder. Der Förderverein unterstützt uns schon seit Jahrzehnten mit außergewöhnlichem Engagement und erheblichen Summen. Damit hat er zahlreiche Projekte ermöglicht entscheidend zur Weiterentwicklung der Wilhelma und dem Artenschutz in aller Welt beigetragen.“
Der Masterplan versteht sich als strategischer Entwicklungsrahmen. Sämtliche dargestellten Projekte stehen dabei unter dem Vorbehalt der Finanzierung, zumal sie nur im Rahmen vorhandener finanzieller Mittel und personeller Kapazitäten vorangebracht werden können.
Weichenstellungen für die Zukunft
Der Masterplan beschreibt die Wilhelma gemäß der Welt- Zoo- Naturschutzstrategie Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) als international anerkanntes Zentrum für Artenschutz, Forschung, Bildung und Erholung und formuliert den Anspruch, ihre zoologischen und botanischen Sammlungen, den historischen Park sowie ihre wissenschaftlichen Aktivitäten gleichermaßen weiterzuentwickeln. Tierwohl, Nachhaltigkeit, Klimaanpassung, Biodiversität und moderne Infrastruktur gehören dabei ebenso zu den zentralen Handlungsfeldern wie eine zeitgemäße Besuchendenorientierung. Ziel ist es nicht nur, die Wilhelma weiterzuentwickeln, sondern neue Maßstäbe zu setzen. Fokus wird dabei auf Nachhaltigkeit gelegt, ganz besonders, was einen sorgsamen Umgang mit Ressourcen wie Wasser und Energie und der Vermeidung von Emissionen angeht. Die Vision der Wilhelma ist es, dass eine Zukunft in der Natur geschätzt, geschützt und bewahrt wird. Sie sieht es als ihre Mission, für Umwelt und Natur zu begeistern, um gemeinsam Arten zu schützen.
Vom Leitbild zur Umsetzung
Die strategischen Ziele werden im Masterplan durch konkrete Entwicklungsschritte ergänzt – von der bereits im Juli 2026 eröffneten Anlage für Kalifornische Strumpfbandnattern bis hin zu Zukunftsvisionen, die erst nach 2035 auf dem Plan stehen sollen. Gemeinsam verfolgen diese Projekte das Ziel, naturnahe Lebensräume zu schaffen, Tierwohl und Ex Situ-Artenschutz weiter zu stärken und den Besucherinnen und Besuchern ökologische Zusammenhänge noch anschaulicher zu vermitteln.
Aktuell ist die Entstehung der neuen Elefantenwelt „Kui Buri“, deren Spatenstich im Januar 2026 begangen wurde, ein wegweisendes Leuchtturmprojekt: Als erste so genannte Fission-Fusion-Anlage für Asiatische Elefanten wird sie nach einer Bauzeit von rund 3,5 bis 4 Jahren optimale Bedingungen für Zucht und Haltung der stark gefährdeten Art bieten. Sie wird dem Sozialverhalten der Tiere Rechnung tragen, bei dem sich Elefantengruppen immer wieder trennen und neu formieren. Um einen naturgetreuen Lebensraumausschnitt des namensgebenden Kui Buri Nationalpark in Thailand abbilden zu können, wurde schon 2020 mit der Aussaat und Anzucht von Baumarten begonnen, die in dem Gebiet natürlicherweise vorkommen. Das Gesamtprojekt umfasst ein modernes Elefantenhaus, großzügige Außenanlagen sowie Gastronomie- und Serviceangebote. Das Land Baden-Württemberg investiert in den Neubau rund 68,5 Millionen Euro. Hiervon werden 15 Millionen Euro durch den Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma übernommen.
Die bestehende Themenwelt Terra Australis wird zudem schon zeitnah mit den Bereichen Narawntapu und Tasmanien weiterentwickelt, u. a. mit einer teilweise begehbaren Anlage für Südliche Nacktnasenwombats, Tasmanische Östliche Graue Riesenkängurus und Bennett-Kängurus. Grundlage bleibt das Prinzip „100 % Habitat“, das natürliche Lebensräume mit den dazugehörigen Pflanzen- und Tierarten möglichst vollständig nachbildet. Vor dem Amazonienhaus ist zudem ein Krallenaffenbaum geplant, der Einblick in das Leben der possierlichen Primaten geben wird. Über die kommenden Jahre hinweg werden im Rahmen des Projekts „Luftige Bergwelten“ sukzessive neue Volieren für Greifvögel und Eulen entstehen.
Die Sanierung des Nashornhauses und die Gestaltung einer größeren Außenanlage wird erfolgen, sobald die benachbarte alte Elefantenanalage nicht mehr bewohnt ist. Mittelfristig soll auf der Fläche des heutigen Raubtierhauses mit der Themenwelt Gir Forest ein neuer Lebensraum für Asiatische Löwen, Streifenhyänen und Rostkatzen entstehen. Langfristig muss das noch aus dem Jahr 1960 stammende Gebäude des Aquariums/Terrariums umfassend modernisiert oder ggf. neu errichtet werden.
Ein wesentliches Ziel des Masterplans ist die behutsame Erhaltung und Weiterentwicklung der denkmalgeschützten Gebäude und Anlagen aus der Zeit von König Wilhelm I. Dazu gehören unter anderem die bereits begonnene stufenweise Sanierung der Subtropenterrassen und der dortigen Errichtung neuer Volieren sowie langfristig die Transformation des Maurischen Landhauses – eines der architektonischen Kleinode der Wilhelma – zu einem Madagaskar-Trockenwaldhaus mit Nachttierbereichen.
Perspektiven über 2035 hinaus
Der Masterplan endet bewusst nicht mit dem Jahr 2035. Er formuliert darüber hinaus Entwicklungsperspektiven für die Zeit danach. Dazu gehören unter anderem eine neue afrikanische Savanne, die Umgestaltung des heutigen Flusspferdhauses zu einer Südostasien-Anlage mit Schabrackentapiren, Hirschebern, Orang-Utans und Gibbons sowie eine vom Förderverein der Wilhelma geplante, frei zugängliche Anlage für Zwergflusspferde am Neckar.
Mit dem Masterplan 2035+ richtet die Wilhelma ihren Blick weit über einzelne Bauvorhaben hinaus. Er verbindet die Geschichte eines einzigartigen zoologisch-botanischen Gartens inmitten historischer Anlagen mit den Herausforderungen der Zukunft und formuliert einen klaren Anspruch: Die Wilhelma will Maßstäbe setzen – im Artenschutz, in der Umweltbildung, in der nachhaltigen Entwicklung und als moderne wissenschaftliche Einrichtung im Dienst der biologischen Vielfalt.
Eine Institution internationaler Bedeutung
Die Wilhelma ist der einzige zoologisch-botanische Garten Deutschlands. Auf dem historischen Gelände, dessen Wurzeln in einer privaten Parkanlage von König Wilhelm I. von Württemberg liegen, werden heute rund 1.200 Tierarten und mehr als 8.500 Pflanzenarten und -sorten gepflegt. Über 330 Beschäftigte in der Wilhelma selbst und den Außenstellen des Fachbereichs Parkpflege sorgen täglich dafür, dass Zoologie, Botanik, Parkpflege, Verwaltung, Technik, Umweltbildung und Artenschutz innerhalb und außerhalb der Wilhelma erfolgreich zusammenwirken. Mit mehr als 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich zählt der zoologisch-botanische Garten zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen Baden-Württembergs und ist zugleich der größte außerschulische Lernort der Landeshauptstadt Stuttgart. Darüber hinaus engagiert sich die Wilhelma weltweit mit jährlich mehr als einer Million Euro für über 40 internationale Artenschutzprojekte.
zum Bild oben:
Zu den Leuchtturmprojekten in der Wilhelma gehört die Elefantenwelt „Kui Buri“, deren Spatenstich im Januar 2026 erfolgt ist.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Arbeiten der Deutschen Bahn: FR2 auf kurzem Abschnitt voll gesperrt | | Freiburg. Ab Montag, 3. August, arbeitet die Deutsche Bahn im Bereich des Bahndamms entlang der Straße Hagelstauden. Währenddessen muss die Fahrradstraße und damit der FR2 voll gesperrt werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Wochen. Vor Ort gibt es eine kleinräumige Umleitung über die Gebhard-Kromer-Straße und die Alice-Salomon-Straße. | | | | | |
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Verschiedenes
(c) Wilhelma Stuttgart | | | | | Unsere nächsten Verwandten entdecken | Menschenaffen im Mittelpunkt der Wilden Wochenenden
Spannende Mitmachaktionen und Wissenswertes rund um Bonobos, Gorillas, Orang-Utans & Co.
Am Sonntag, 2. August 2026, dreht sich in der Wilhelma alles um unsere nächsten tierischen Verwandten. Im Rahmen der zoopädagogischen Veranstaltungsreihe „Wilde Wochenenden“ lädt das Team der Wilhelmaschule von 11 bis 17 Uhr zu einem abwechslungsreichen Thementag rund um die Großen Menschenaffen ein. Wie unterscheiden sie sich von anderen Primaten? Wo leben Bonobos, Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans in der Natur – und wie sieht ihr Alltag aus? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die Zoopädagoginnen und Zoopädagogen gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern nach. Dabei werden alle heute lebenden Menschenaffenarten vorgestellt, ihre natürlichen Lebensräume erläutert und spannende Einblicke in ihre Lebensweise vermittelt.
Auch ihre Ernährung hält manche Überraschung bereit: Während Gorillas sich überwiegend pflanzlich ernähren, gehören bei Schimpansen und Bonobos gelegentlich auch kleinere Tiere zum Speiseplan. Zudem erfahren die Besucherinnen und Besucher in der Wilhelmaschule, dass Menschenaffen gezielt Heilpflanzen einsetzen können – ein beeindruckendes Beispiel für ihre ausgeprägten Fähigkeiten. An zahlreichen Mitmachstationen wird das Wissen unmittelbar erlebbar. Abgüsse von Affenhänden laden zum Vergleichen ein, Beschäftigungsmaterialien können selbst ausprobiert werden. Außerdem lernt man, die Körpersprache der Menschenaffen zu entschlüsseln.
Der Thementag zeigt außerdem, wie eng das Leben der großen Primaten mit unserem eigenen Alltag verknüpft ist. Anhand von Palm- und Kokosöl erfährt man, in welchen Alltagsprodukten diese Rohstoffe stecken und welche Folgen ihr Anbau für die Regenwälder, besonders in Südostasien, haben kann. Gleichzeitig gibt das Team der Wilhelmaschule praktische Hinweise, wie jede und jeder Einzelne zum Schutz der bedrohten Tiere beitragen kann.
Menschenaffen zählen zu den intelligentesten Tieren der Welt und verfügen über bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten. Damit sie auch in menschlicher Obhut geistig und körperlich gefordert bleiben, sind abwechslungsreiche Gehege, das Leben in sozialen Gruppen und vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten unverzichtbar. Wie solche Beschäftigungsangebote entstehen, können die Gäste selbst ausprobieren: Gemeinsam gestalten sie aus Holzwolle, gesunden Leckerbissen und weiteren Materialien Beschäftigungselemente für die Menschenaffen der Wilhelma.
Alle heute lebenden Menschenaffenarten sind in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Deshalb engagiert sich die Wilhelma gemeinsam mit ihren Partnern weltweit für ihren Schutz. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützt die Orangutan Foundation jährlich mit 35.000 Euro, um auf Borneo gerodete Waldflächen wieder aufzuforsten und wertvollen Lebensraum für Orang-Utans zurückzugewinnen. Zusätzlich fließen durch den Artenschutz-Euro, den die Besucherinnen und Besucher mit ihrem Eintritt entrichten, jedes Jahr weitere Mittel in Projekte zum Schutz von Bonobos und Gorillas in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2026 bereits 40.000 €.
Der Thementag findet am Sonntag, 2. August 2026, von 11 bis 17 Uhr in der Wilhelmaschule statt. Die Teilnahme einschließlich des Bastelangebots für Tierbeschäftigung ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma kostenfrei und im regulären Eintrittspreis enthalten.
zum Bild oben:
Westliche Flachlandgorillas sind eine von zwei Menschenaffenarten in der Wilhelma.
(c) Wilhelma Stuttgart | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Alarmstufe grün! | Wald-Parcours mit Tablets rund um das Waldhaus am Sonntag, 2. August
Warum sind Wälder und naturnahe Landschaften in Zeiten des Klimawandels so wichtig? Das erfahren Groß und Klein bei der Familienveranstaltung „Alarmstufe grün“ am Sonntag, 2. August, zwischen 11 und 14 Uhr. Ausgestattet mit Tablets durchlaufen die Teilnehmer*innen einen Wald-Parcours rund um das Waldhaus. Er dauert eineinhalb bis zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Parcours ist geeignet für Familien oder Gruppen mit Kindern von 6 bis 15 Jahren. Mithilfe der Tablets lösen sie spannende Aufgaben, machen Experimente und fördern Kreativität und Teamwork. Spielerisch erfahren die Teilnehmenden dabei, welche Handlungen und Aktionen helfen, das Klima zu schützen und nachhaltiger zu konsumieren.
Während eventueller Wartezeiten gibt es am Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Spannendes zu entdecken. Bitte an wetterangepasste Kleidung, Getränke, gegebenenfalls Sonnenschutz und Verpflegung denken. Das Waldhaus-Café ist sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter franz.irrenberg@sdw-bw.de oder telefonisch unter 0176 50740721. Die Veranstaltung wird von der Baden-Württemberg Stiftung und der Heidehofstiftung gefördert.
Die Öffnungszeiten des Waldhauses mit Ausstellung: Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonntage und Feiertage 12 bis 17 Uhr. | | | | | |
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Veranstaltungen
Kunst im Gehege (c) Mundenhof Freiburg | | | | | Kreativ auf dem Mundenhof: Achttägiges Symposium | „Kunst im Gehege“ startet am Samstag, 1. August
Kunstschaffenden bei der Arbeit zuschauen: Diese Möglichkeit bietet das elfte Symposium „Kunst im Gehege“ von Samstag, 1. August, bis Samstag, 8. August, auf dem Mundenhof. Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der Bildenden Kunst arbeiten in dieser Zeit täglich von 10 bis 18 Uhr mit unterschiedlichen Materialien. Interessierte können dabei zusehen, wie daraus Werke entstehen. Gearbeitet wird rund um den Nistplatz vor dem Atelier „Kunstgehege“.
Das Symposium findet bereits zum elften Mal statt. Am letzten Tag endet „Kunst im Gehege“ mit einer gemeinsamen öffentlichen Ausstellung am Samstag, 8. August, von 16 bis 19 Uhr statt.
Besucher sind jederzeit willkommen, sowohl zur Schlussausstellung als auch während der Arbeitsphase in den Tagen davor. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Besonderes Ereignis über Freiburg: partielle Sonnenfinsternis am 12. August | Planetarium erklärt Verlauf der Finsternis in mehreren Vorführungen
Geeignete Schutzbrillen im Planetarium erhältlich
Es wird dunkel über Freiburg – und das, obwohl die Sonne scheint. Am Mittwochabend, 12. August, erleben wir eine partielle Sonnenfinsternis. Das Besondere: Bis zu 90 Prozent der Sonne werden vom Neumond verdeckt sein. Das ist der höchste Verfinsterungsgrad, den Beobachter*innen in den kommenden Jahrzehnten sehen werden. Die nächste totale Sonnenfinsternis wird erst wieder 2081 zu beobachten sein. Das Planetarium Freiburg, Bismarckallee 7g, widmet sich in seinem Sommerferienprogramm der kommenden Finsternis und informiert in mehreren Vorführungen über dieses besondere Ereignis.
Die Finsternis beginnt um 19.24 Uhr, die maximale Verfinsterung ist um 20.17 Uhr erreicht. Etwa eine halbe Stunde später geht die Sonne dann unter. Am besten zu sehen ist die Sonnenfinsternis im Nordwesten, eine freie Sicht zum Horizont ist nötig. Das Planetarium weist ausdrücklich darauf hin, dass die Beobachtung der Sonnenfinsternis ohne geeigneten Schutz schwere Augenschäden bis hin zur Erblindung verursachen kann. Wer das Ereignis beobachten will, kann eine spezielle Brille für drei Euro beim Planetarium kaufen. Das Verwaltungsbüro hat Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und mittwochs von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Auch während der öffentlichen Vorführungen können die Brillen erworben werden. Last-Minute-Verkauf ist bis 18 Uhr am Finsternistag.
Zur Vorbereitung auf die partielle Sonnenfinsternis gibt es im Planetarium mehrere Vorführungen. Die Reihe „Der aktuelle Sternenhimmel“ am Dienstag, 4. und 11. August, um 19.30 Uhr erklärt den Verlauf der Finsternis genauer. Im Programm „Eine Reise durch die Nacht“ wird ebenfalls darauf eingegangen. Die Vorführungen sind am Mittwoch, 29. Juli, 5. August, 12. August, um 15 Uhr, sowie am Samstag, 1. und 8. August, um 16.30 Uhr. Der Eintritt kostet regulär neun Euro, ermäßigt sechs Euro. Familienkarten gibt es ab zwölf Euro. Infos zum gesamten Programm des Planetariums, Kartenreservierung und zur Sonnenfinsternis gibt es zum Download unter www.planetarium-freiburg.de. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Brandschutzmaßnahmen im Innenstadtrathaus Freiburg | Die Bürgerberatung am Rathausplatz und die Tourist-Info der FWTM schließen vom 31. Juli bis 13. September
Im Sommer führt das Immobilienmanagement im „Alten Rathaus“ (rotes Gebäude) am Rathausplatz umfangreiche Brandschutzmaßnahmen durch. Deswegen bleibt die Bürgerberatung von Freitag, 31. Juli, bis Sonntag, 13. September, geschlossen. Die Dienstleistungen der Bürgerberatung werden in diesem Zeitraum an anderer Stelle angeboten:
Gelbe Säcke werden im weiterhin zugänglichen Eingangsbereich (Foyer zur Bürgerberatung) ausgelegt. Rote Müllsäcke gibt es in den Ortsverwaltungen und Ausgabestellen der ASF. Öffentliche Bekanntmachungen werden im zugänglichen Bereich im Innenstadtrathaus ausgehängt. Alle weiteren Leistungen der Bürgerberatung, zum Beispiel Beglaubigungen, bietet der Bürgerservice im Rathaus im Stühlinger (Fehrenbachallee 12) an. Die Tourist-Info der FWTM zieht von Freitag, 31. Juli, bis Freitag, 11. September, provisorisch in das Gebäude Rathausgasse 14.
Auf all diese Änderungen weist ein großes Schild im Eingangsbereich hin. Ab Montag, 14. September, sind die Bürgerberatung und die Tourist-Info wie gewohnt wieder vor Ort.
Der Zugang zu den Ämtern im Innenstadtrathaus ist über den Haupteingang und das Foyer zu den üblichen Öffnungszeiten weiterhin möglich.
Während der Schließung ist die Bürgerberatung telefonisch (0761/201-0) und per Mail (buergerberatung@freiburg.de) zu erreichen. | | | | | |
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Verschiedenes
Schellsch halt mol (c) Hochschwarzwald Tourismus GmbH / Chris Keller | | | | | Nahbare Locals: „Schellsch halt mol“ und „Stubede“ im Hochschwarzwald | | In jeder Region im Süden liegen versteckte Ecken, die nur die Einheimischen kennen. Ein Glück, dass es im Hochschwarzwald herzliche Gastgeber gibt, die dazu einladen, ihre Geheimtipps zu entdecken. Wo geklingelt werden darf, finden Gäste ein „Schellsch halt mol“-Schild vor der Haustür, denn „schellen“ ist das alemannische Wort für „klingeln“. Wenn der Winter Einzug hält, rückt man in der Region noch näher zusammen: Bei der „Stubede“ wird am Kachelofen gemeinsam Karten gespielt, musiziert, gewerkelt, erzählt und schnabuliert – ganz gleich ob einheimisch oder „neigschmeckt“. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Zum Schutz von Igeln und anderen Kleintieren | Stadt untersagt nächtlichen Betrieb von Mährobotern per Allgemeinverfügung
Die Stadt Freiburg hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die den nächtlichen Betrieb von Mährobotern untersagt, um Igel und andere dämmerungs- und nachtaktive kleine Wirbeltiere zu schützen. Das Nachtfahrverbot gilt im gesamten Stadtgebiet. Konkret heißt das: Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang ist für den Mähroboter Feierabend. Weitergemäht werden darf dann am Morgen des Folgetags eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang. Die Regelung tritt am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.
Eine Ausnahme gilt für Rasenflächen auf begrünten Dächern. Auf Antrag kann die Stadt außerdem eine Befreiung erteilen, wenn der Betrieb eines Mähroboters im öffentlichen Interesse liegt. Die Allgemeinverfügung ist online unter www.freiburg.de/bekanntmachungen einsehbar. Informationen gibt es außerdem unter www.freiburg.de/maehroboter.
Hintergrund für den Erlass der Allgemeinverfügung ist, dass es in Deutschland immer weniger Igel gibt. In den letzten 30 Jahren hat sich der Bestand fast halbiert. Intensive Landwirtschaft und Insektensterben machen ihm das Leben auf dem Land zunehmend schwer. Ein Großteil der verbliebenen Igel-Populationen hat sich aufgrund dessen in die Städte und Dörfer verlagert. Gärten bieten Igeln, anders als Ackerland, oft gute Bedingungen. Ein nächtliches Fahrverbot für Mähroboter ist daher eine einfache Möglichkeit, die bedrohten Tiere im urbanen Bereich zu schützen. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Südbadische Gebrauchtwagen Messe wird eingestellt | Die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) wird die Südbadische Gebrauchtwagen Messe nicht weiterführen. Die Entscheidung erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen sowie vor dem Hintergrund einer strategischen Weiterentwicklung des Messeportfolios.
In den vergangenen Jahren hat sich der Markt für Gebrauchtfahrzeuge deutlich gewandelt: Digitale Plattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung, die Verfügbarkeit von Fahrzeugen hat sich verändert und klassische Vertriebsformate vor Ort verlieren an Relevanz. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Gebrauchtwagen Messe wider, die zuletzt von einer deutlich geringeren Zahl teilnehmender Autohäuser und einer reduzierten Besucherzahl geprägt
war.
Die FWTM steht bereits im Austausch mit den zuletzt teilnehmenden Autohäusern und bedankt sich ausdrücklich für die langjährige Zusammenarbeit und das Engagement. | | | | | |
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Verschiedenes
Schwarzwaldberge und Belchen (c) TMBW / Achim Mende | | | | | Grüne Mystik: Spirituelle Touren im Nationalpark Schwarzwald | | Mit seinen dunklen Tannen, unergründlichen Seen und nebelverhangenen Anhöhen erscheint der Schwarzwald vielen als mystischer Ort. Wer hier gezielt nach spirituellen Angeboten sucht, wird auch schnell fündig. Etwa im Nationalpark: Verschiedene Touren führen zu den Kirchen und Kapellen entlang der Schwarzwaldhochstraße. Zwei „Schöpfungswege“ geben die Möglichkeit, „In himmlischer Ruhe“ und „Dem Himmel nahe“ zu wandern. Oder man begibt sich auf einen geistlichen Rundgang um den Mummelsee. Wer lieber in der Gruppe unterwegs ist, kann sich den Outdoorangeboten des ökumenischen Netzwerks „Kirche im Nationalpark Schwarzwald“ anschließen. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Verwaltung erweitert Bewohnerparkgebiet „Holbeinviertel“ | Neue Regelung gilt ab Ende Juli
Im Süden des Holbeinviertels ist es für Anwohner*innen schwierig, einen Parkplatz zu finden, weil dort viele Autos aus anderen Quartieren sowie Pendler*innen parken. Deshalb erweitert die Stadtverwaltung das bestehende Bewohnerparkgebiet ab Dienstag, 28. Juli, bis zur Hans-Thoma-Straße.
Das erweiterte Bewohnerparkgebiet Holbeinviertel wird künftig begrenzt durch die Lorettostraße im Norden, die Hans-Thoma-Straße und den Roßhaldeweg im Süden, den Roßhaldeweg und die Matthias-Grünewald-Straße im Westen sowie weiterhin durch die Günterstalstraße im Osten. In der Lorettostraße gibt es ebenfalls eine Änderung: Die Hausnummern 1 bis 35 und die Günterstalstraße 56 gehören künftig nicht mehr zum Bewohnerparkgebiet „Unterwiehre 2“, sondern ebenfalls zum „Holbeinviertel“. Die alten Ausweise bleiben aber bis zum regulären Ablaufdatum gültig und können bis dahin in beiden Gebieten genutzt werden. Bewohner*innen der Lorettostraße können auf beiden Straßenseiten parken, egal ob sie einen Ausweis für die „Unterwiehre 2“ oder das „Holbeinviertel“ haben.
Der Platz um das Holbeinpferd bleibt von der neuen Regel ausgenommen, damit Pendler*innen weiterhin auf den ÖPNV umsteigen können. Das bislang tolerierte Parken auf dem unbefestigten Seitenstreifen in der Matthias-Grünewald-Straße und in der Holbeinstraße ist nach der Erweiterung nicht länger erlaubt, um die Situation für Fußgänger*innen zu verbessern und den Grünstreifen wieder herzurichten.
Wer im bisherigen Bewohnerparkgebiet „Holbeinviertel“ wohnt, muss nichts unternehmen. Bestehende Parkausweise gelten ab Dienstag, 28. Juli, für das ganze Gebiet. Wer im Erweiterungsgebiet wohnt, also dort gemeldet ist und nicht über einen privaten Stellplatz verfügt, kann ab Dienstag, 28. Juli, unter www.freiburg.de/bewohnerparkausweis für sein Fahrzeug einen Bewohnerparkausweis beantragen. Dieser kostet 100 Euro für sechs Monate und 200 Euro für zwölf Monate.
Personen mit einem blauen Behindertenparkausweis brauchen keinen Bewohnerparkausweis. Dasselbe gilt für Motorräder, Mofas und Mopeds, die auf dafür ausgewiesenen Stellplätzen parken, sowie für Elektroautos, die während des Ladens an Ladesäulen stehen. Das geht allerdings nur für maximal vier Stunden mit Parkscheibe.
Wer keinen Bewohnerparkausweis hat, muss künftig werktags zwischen 9 und 19 Uhr einen Parkschein lösen – am Automaten oder per Handy-App. Das Holbeinviertel gehört zur Gebührenzone 3. Damit sind pro Stunde 1,80 Euro und neun Euro für bis zu 24 Stunden fällig. Nach 19 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ist das Parken kostenlos. Mehr Informationen auf online | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
Harlekinkröte © Stadt Karlsruhe, Zoologischer Stadtgarten, Timo Deible | | | | | Vier Millimeter große Hoffnung für eine bedrohte Art | Zoo Karlsruhe mit europaweit erster Nachzucht der Eleganten Harlekinkröte
Dem Zoo Karlsruhe ist die europaweit erste Nachzucht der Eleganten Harlekinkröte (Atelopus elegans) gelungen. Seit Anfang Juli haben rund 40 Jungtiere ihre Entwicklung von der Kaulquappe zur Kröte abgeschlossen und das Wasser verlassen. Mit einer Körpergröße von gerade einmal etwa vier Millimetern sind sie noch kaum größer als ein Reiskorn.
Die Elterntiere der stark gefährdeten Amphibienart kamen im Sommer 2024 von der ecuadorianischen Organisation Wikiri nach Europa. Wikiri und das zugehörige Centro Jambatu in der Nähe von Quito widmen sich der Erforschung, Haltung und Vermehrung bedrohter Amphibienarten. Die nach Europa gebrachten Tiere wurden auf den Zoo Karlsruhe und den Tierpark Hellabrunn in München verteilt. In Karlsruhe legten sie Mitte April zwei Gelege ab. Aus den Eiern entwickelten sich Kaulquappen, die nun nach und nach ihre Metamorphose abschließen.
„Diese europäische Erstnachzucht ist ein herausragender Erfolg für unseren Zoo und den Artenschutz. Sie zeigt, wie wichtig es ist, sich auch um Arten zu kümmern, die keine große Lobby haben“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. „Viele Zoogäste kommen verständlicherweise vor allem wegen Elefanten, Eisbären oder Giraffen zu uns. Gleichzeitig investieren wir sehr viel Zeit, Fachwissen und personelle Ressourcen in solche kleinen, hochbedrohten Arten. Mit Dr. Lukas Reese haben wir einen ausgewiesenen Amphibienspezialisten, der gemeinsam mit seinem Team im Exotenhaus hervorragende Arbeit leistet.“
Anspruchsvolle Aufzucht der winzigen Amphibien
Die Zucht von Harlekinkröten stellt hohe Anforderungen an Haltung und Pflege. Wasserqualität, Temperatur, Strömung und Futter müssen während der Entwicklung der Kaulquappen genau aufeinander abgestimmt sein. Eine besondere Herausforderung beginnt nach Abschluss der Metamorphose. Während sich die Kaulquappen von Algen ernähren, sind die nur wenige Millimeter großen Harlekinkröten auf entsprechend winzige Futterinsekten angewiesen.
„Dass rund 40 Tiere die Metamorphose geschafft haben, ist ein großartiges Ergebnis. Bis dahin sind jedoch viele einzelne Arbeitsschritte und sehr genaue Beobachtungen notwendig“, erläutert Dr. Lukas Reese, Zootierarzt sowie Kurator für das Exotenhaus. „Dieser Erfolg ist nur durch das große Engagement und die hohe Fachkompetenz unseres Tierpflege-Teams im Exotenhaus möglich geworden. Die Tiere und ihre Entwicklungsstadien werden intensiv betreut. Darauf können wir sehr stolz sein.“
Die Elegante Harlekinkröte kommt ursprünglich in Ecuador und Kolumbien vor. In Ecuador ist nur noch eine Population bekannt. Die Weltnaturschutzunion führt die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „stark gefährdet“. Neben dem Verlust geeigneter Lebensräume haben Krankheiten zu den massiven Bestandsrückgängen vieler Amphibien beigetragen. Besonders der Chytridpilz hat zahlreiche Arten der Gattung Atelopus stark dezimiert. Gesunde Reservepopulationen in menschlicher Obhut können deshalb für das langfristige Überleben dieser Tiere von entscheidender Bedeutung sein.
Zweite erfolgreiche Atelopus-Nachzucht in Karlsruhe
Für den Zoo Karlsruhe ist es bereits die zweite Art aus der Gattung der Harlekinkröten, die erfolgreich nachgezüchtet werden konnte. 2023 gelang hier erstmals in einem europäischen Zoo die Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Rio-Pescado-Stummelfußkröte (Atelopus balios). Die Art wird mittlerweile im Rahmen von Citizen Conservation, einem Netzwerk aus Zoos, wissenschaftlichen Einrichtungen und privaten Haltungen, an mehreren Standorten erfolgreich gehalten und weitervermehrt. Damit ist es gelungen, von wenigen ebenfalls aus einer Zuchtstation in Ecuador importierten Tieren eine rasch wachsende Reservepopulation aufzubauen.
„Die Entwicklung bei Atelopus balios zeigt, was aus einem ersten Zuchterfolg entstehen kann, wenn Wissen und Tiere verantwortungsvoll weitergegeben werden“, sagt Reese. Neben den beiden bereits erfolgreich vermehrten Arten hält der Zoo Karlsruhe auch Wampukrum-Harlekinkröten. Bei dieser wissenschaftlich noch nicht beschriebenen Art ist eine Nachzucht bislang noch nicht gelungen.
„Harlekinkröten stehen wie kaum eine andere Tiergruppe für das weltweite Amphibiensterben. Solche Arten fallen in der öffentlichen Wahrnehmung schnell durch das Raster“, betont Reinschmidt. „Für uns sind sie jedoch die kleinen Juwelen des Zoos. Ihr Erhalt gehört genauso zu unseren Aufgaben wie der Schutz großer und bekannter Tierarten.“
zum Bild oben:
Die jungen Eleganten Harlekinkröten sind kurz nach der Metamorphose kaum größer als ein Reiskorn.
© Stadt Karlsruhe, Zoologischer Stadtgarten, Timo Deible | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | „Klimafreundlich Wohnen“ | Für Kontinuität und Planungssicherheit des städtischen Förderprogramms mit besonderer Klimaschutzrelevanz
Nachfolgend ein Brief, den ein breites Bündnis aus Klima- und Umweltinitiativen, Genossenschaften, Stiftungen und Unternehmen aus der Energiebranche am 20.07.2026 an die Freiburger Gemeinderät:innen sowie die Bürgermeister:innen gerichtet haben. Der Brief entstand als Reaktion auf den plötzlichen Antragsstopp des Förderprogramms Klimafreundlich Wohnen und thematisiert die Notwendigkeit der Ausstattung ausreichender Fördermittel des Förderprogramms Klimafreundlich Wohnen, welches Freiburger Gebäudeeigentümer:innen finanziell hinsichtlich Sanierungsmaßnahmen und Mietende beim Thema Balkonsolar unterstützt. Kontinuität hinsichtlich des Förderprogramms ist unser Meinung nach essenziell für das Erreichen der ambitionierten Klimaziele der Stadt Freiburg im Bereich des privaten Gebäudebestandes.
Sehr geehrte Gemeinderät:innen, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Bürgermeister und Bürgermeisterinnen,
mit großer Sorge haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Gelder für das städtische Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ ausgeschöpft sind und ein sofortiger Antragsstopp verhängt wurde.
Als Zusammenschluss von Umwelt- und Klimainitiativen, Energieberatenden sowie Unternehmen aus den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und nachhaltiges Bauen appellieren wir eindringlich an Sie, diese Entscheidung zu überdenken und die Programme weiterhin finanziell auszustatten.
Der Gebäudesektor spielt eine Schlüsselrolle beim Erreichen der städtischen Klimaziele. Ein erheblicher Teil der CO₂-Emissionen entsteht im privaten Gebäudebestand. Kommunale Förderprogramme schaffen finanzielle Anreize, senken Investitionshürden und motivieren Eigentümer:innen, energetische Sanierungen, Photovoltaikanlagen oder Maßnahmen an der Gebäudehülle umzusetzen. Gleichzeitig schlagen sie über Beratungsangebote die wichtige Brücke zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft.
Die hohe Nachfrage zeigt den Erfolg der Programme: Allein in diesem Jahr wurden bereits 409 Förderanträge im Rahmen des Förderprogramms „Klimafreundlich Wohnen“ gestellt – überwiegend für Balkonsolar, Photovoltaik und Maßnahmen an der Gebäudehülle. Gleichzeitig wurde im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz dargestellt, dass durch Instrumente wie kostenfreie Energieberatungen, die direkte Ansprache der Bürger:innen und die städtischen Förderprogramme eine höhere Sanierungsrate als im Bundesdurchschnitt erreicht werden konnte.
Die Programme entfalten zudem eine erhebliche wirtschaftliche Wirkung. Jeder eingesetzte Förder-Euro löst ein Vielfaches an privaten Investitionen aus und stärkt regionale Handwerksbetriebe, Energieberatende, Planungsbüros sowie Unternehmen der Solar- und Sanierungsbranche.
Besonders kritisch sehen wir den kurzfristigen Antragsstopp im Hinblick auf die fehlende Planungssicherheit. Erst in den vergangenen Wochen wurden im Rahmen der Energiekarawane rund 100 Gebäudeeigentümer:innen umfassend beraten und gezielt auf die städtischen Förderprogramme hingewiesen. Viele dieser Menschen kalkulieren bei ihren Investitionsentscheidungen mit der angekündigten Unterstützung der Stadt. Teilweise werden Maßnahmen bereits umgesetzt oder stehen in den kommenden Monaten unmittelbar bevor. Ein plötzlicher Förderstopp gefährdet dieses Vertrauen erheblich und stellt die Verlässlichkeit kommunalen Handelns infrage. Dies trifft u.a. die einkommensschwachen Haushalte mit besonderer Härte, die sich ohne das Angebot der städtischen Förderung von 300 Euro pro Balkonsolaranlage, diese schlichtweg nicht leisten können. Diese Haushalte dürfen nach unserem Empfinden nun auf keinen Fall auf diesen Kosten sitzen bleiben.
Auch Unternehmen des regionalen Klimahandwerks informieren ihre Kundinnen und Kunden über die bestehenden Fördermöglichkeiten und berücksichtigen diese in der Beratung und Angebotsplanung. Fällt die Förderung kurzfristig weg, entstehen Unsicherheiten für alle Beteiligten und laufende Investitionsentscheidungen werden erschwert oder aufgeschoben.
Ebenso fehlt die notwendige Planungssicherheit für die mit der Durchführung der Programme beauftragten Institutionen. Für Energieberatungen, Bürger:innenansprache und Antragsbearbeitung wurden personelle Kapazitäten aufgebaut und bereitgestellt. Ein kurzfristiger Antragsstopp gefährdet diese Strukturen und erschwert eine kontinuierliche Umsetzung der kommunalen Klimaschutzmaßnahmen.
Wir erkennen ausdrücklich an, dass die angespannte Haushaltslage schwierige Entscheidungen verlangt. Gerade deshalb sollten diejenigen Maßnahmen erhalten bleiben, die nachweislich wirksam sind, erhebliche private Investitionen mobilisieren und gleichzeitig Klima, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen stärken. Bei relevanten Klimaschutzmaßnahmen zu sparen, während kostspielige Empfänge finanziert werden, halten wir für eine falsche Prioritätensetzung.
Wir bitten den Gemeinderat daher, sich insbesondere für folgende Punkte einzusetzen:
 das Förderprogramm „Klimafreundlich Wohnen“ für zukünftige Haushalte mit ausreichend Geldern zu versehen
 die Finanzierung für das laufende Jahr sicherzustellen,
 insbesondere die Förderung von Balkonsolaranlagen für Mieter:innen zu erhalten,
 die notwendige Kontinuität und Planungssicherheit für Bürger:innen, Unternehmen und die mit der Umsetzung beauftragten Institutionen zu gewährleisten sowie
 den privaten Gebäudebereich weiterhin als zentralen Baustein der Freiburger Klimastrategie zu stärken.
Die Förderprogramme sind zentrale Bausteine einer wirksamen, verlässlichen und sozial gerechten kommunalen Klimapolitik. Ein kurzfristiger Antragsstopp würde nicht nur den Klimaschutz in Freiburg zurückwerfen, sondern auch das Vertrauen in die Verlässlichkeit kommunaler Entscheidungen nachhaltig beschädigen.
Wir bitten Sie daher eindringlich, den Antragsstopp zurückzunehmen und ein klares Zeichen für Kontinuität, Planungssicherheit und einen wirksamen Klimaschutz in Freiburg zu setzen.
Mit freundlichen Grüßen | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Fördermittel für Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg | Jetzt Projektanträge für das Jahr 2027 stellen
Einrichtungen in Baden-Württemberg, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, können bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) Projektmittel für das Jahr 2027 beantragen. Bis zum 1. Oktober 2026 müssen die Anträge beim Fachbereich Gedenkstättenarbeit eingegangen sein. Der Förderbeirat, der paritätisch mit Vertreterinnen und Vertretern der LpB und der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG) besetzt ist, entscheidet im November 2026.
In Abstimmung mit der LAGG gelten folgende Förderschwerpunkte:
Vorrang haben Projekte der Archivierung und Digitalisierung an Gedenkstätten inklusive digitaler Lernangebote;
Vorrang haben zudem Projekte, die der Inklusion und Barrierefreiheit dienen;
Vorrang haben darüber hinaus Projekte, die der Gewinnung, Förderung und Ausbildung von Ehrenamtlichen dienen.
Der Bezug zur Gedenkstättenarbeit in Baden-Württemberg zählt zu den grundsätzlichen Voraussetzungen für die Bewilligung der Landesmittel durch den Förderbeirat.
Die Fördergrundsätze und die aktuellen Antragsformulare können abgerufen werden unter www.gedenkstaetten-bw.de.
Die Unterlagen können auch angefordert werden bei:
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
Fachbereich Gedenkstättenarbeit
Heilbronner Straße 35
(Postanschrift: Vordernbergstraße 6)
70191 Stuttgart
Telefon: 0711/164099-31, 0711/164099-56 und 0711/164099-704
E-Mail: gedenkstaettenfoerderung@lpb.bwl.de
Eine Beratung ist telefonisch oder per E-Mail möglich. | | Mehr | | | |
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Grüne Quellen
Amurtiger © Wilhelma Stuttgart/Jennifer Riexinger | | | | | Aktionstag der Wilhelmaschule | Welt-Tiger-Tag in der Wilhelma
Am 29. Juli stehen für Artenschützerinnen und Artenschützer in aller Welt die Tiger im Rampenlicht. Auch die Wilhelma beteiligt sich daran: An einem Stand an der vor fast genau einem Jahr eröffneten Anlage für Amurtiger informieren die Expertinnen und Experten der Wilhelmaschule über die gestreifte Großkatze. Hautnah kann man dabei anhand von Exponaten zum Anfassen erfahren, wie groß die Pfoten, Krallen und Zähne von Tigern sind – und sogar, wie sich ihre Zunge anfühlt. Es geht dabei nicht nur alleine um Tiger, sondern auch darum, was sie mit anderen Raubtieren gemeinsam haben und wie sich mit Fellmuster und anderen Merkmalen von ihnen unterscheiden. Außerdem können die kleinen Besucherinnen und Besucher vor Ort Masken basteln und damit selbst zum Tiger werden.
Am Welt-Tiger-Tag wird über das natürliche und heutige Verbreitungsgebiet der verschiedenen Unterarten des Tigers informiert und über ihre Gefährdung in den unterschiedlichen Lebensräumen aufgeklärt. Es wird aufgezeigt, was jeder Einzelne für den Schutz der majestätischen Großkatzen tun kann – und warum Tiger-Selfies im Urlaub keine gute Idee sind. In unterschiedlichen Regionen Asiens sind heute noch sechs Unterarten des Tigers beheimatet. Der Amur-Tiger aus dem äußersten Osten Russlands und dem Nordosten von China ist die größte Katze der Welt. Die Kater können bis zu 300 Kilogramm auf die Waage bringen. Sumatratiger dagegen, als kleinste Unterart, werden nicht einmal halb so schwer. Sowohl aufgrund von Lebensraumvernichtung als auch von Wilderei sind alle Tiger in ihren natürlichen Lebensräumen gefährdet. Drei Unterarten, der Javatiger, der Balitiger und der Kaspische Tiger wurden bereits durch den Menschen ausgerottet.
Die Wilhelma engagiert sich schon lange für die WildCats Conservation Alliance, welche sich für den Schutz des vom Aussterben bedrohten Sumatratigers im indonesischen Kerinci-Seblat-Nationalpark einsetzt. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützt das Projekt seit 2021 jedes Jahr mit einem Betrag von 20.000 €. Insgesamt sind über die Wilhelma und ihren Förderverein seit 2002 über 200.000 € zusammengekommen, mit deren Hilfe Ranger-Einheiten auf Sumatra finanziert werden.
Weitere Informationen gibt es am Mittwoch, 29. Juli von 11.00 bis 17.00 Uhr am Aktionstand zum Welt-Tiger-Tag, direkt vor der Anlage für Amurtiger. Das Angebot ist, wie bei allen Thementagen der Wilhelmaschule, bereits im Eintritt für die Wilhelma enthalten.
zum Bild oben:
Seit etwas mehr als einem Jahr sind in der Wilhelma Amurtiger zu beobachten.
© Wilhelma Stuttgart/Jennifer Riexinger | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Jetzt Förderung für Kulturprojekte beantragen | Bewerbungsfrist ist der 1. November
Kulturamt unterstützt Kunst- und Kulturschaffende
Ab sofort können Kunst- und Kulturschaffende mit zentralem Wirkungsort in Freiburg beim Kulturamt Anträge auf Projektförderung für 2027 stellen. Die Bewerbungsfrist endet am 1. November. Förderungen gibt es für folgende Bereiche:
Darstellende Künste
Gefördert werden zeitgenössische Produktionen freier Theater- und Tanzgruppen, die von hoher künstlerischer Qualität sind und in ihren vielfältigen Erscheinungsformen eine wesentliche Bereicherung des Angebotes an Theater, Tanz und Performance in Freiburg darstellen. Die Projekte können auch spartenübergreifend angelegt sein und mit experimentellen Formen neue Wege gehen. Antragsberechtigt sind professionelle Akteur*innen und Gruppen aus dem freien Theater und Tanz, die ihren Wirkungskreis in Freiburg haben.
Ansprechpartnerin im Kulturamt:
kathrin.feldhaus@freiburg.de (0761-201 2103)
Online-Beratung: 21.9. um 16 Uhr und 24.9. um 11 Uhr
Film
Gefördert werden Produktionen von freien Filmprojekten im Bereich der Stoffentwicklung, Produktion oder Postproduktion.
Ansprechpartnerin im Kulturamt:
ann-kathrin.harr@freiburg.de (0761-201 2104)
Online-Beratung: 24.9. und 8.10. jeweils um 17 Uhr
Kulturelle Bildung
Gefördert werden teilhabegerechte Projekte, die das künstlerische Schaffen der Teilnehmenden in den Mittelpunkt stellen und professionell begleitet werden. „Kulturelle Bildung“ meint insbesondere die Bildung in den Künsten und durch die Künste (zum Beispiel Literatur, Musik, Theater, Tanz). Die Projekte schaffen Gestaltungs- und Experimentierräume, in denen vor allem junge Menschen Kunst und Kultur nutzen, um selbstbestimmt ihre Themen zu verhandeln. Darüber hinaus fördern sie die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Kultur einerseits und Bildung, Jugend oder Soziales andererseits.
Ansprechpartner im Kulturamt
mario.willersinn@freiburg.de (0761-201 2106)
Online-Beratung: 15.9. um 16.30 Uhr und 25.9. um 10 Uhr
Kulturelle Teilhabe
Gefördert werden Projekte, die eine Teilhabe insbesondere für Menschen ermöglichen, denen ein Zugang zu Kunst und Kultur erschwert ist. Das schließt auch Themenangebote ein, die in der Kulturlandschaft noch unterpräsentiert sind. Die Projekte sollen die gesellschaftliche Diversität in der Freiburger Kulturlandschaft fördern und neue Zielgruppen aktivieren. Im Mittelpunkt stehen Auseinandersetzung und Wirkungen von Kunst und Kultur auf die Beteiligten. Kultureinrichtungen und die Zielgruppen müssen dafür eng zusammenarbeiten.
Ansprechpartnerin im Kulturamt
clementine.herzog@freiburg.de (0761-201-2112)
Online-Beratung: 22.9. um 12.30 Uhr und 7.10. um 16.30 Uhr
Musik
Gefördert werden Projekte von hoher künstlerischer Qualität, die das Freiburger Konzertleben wesentlich bereichern und mit fairen Honoraren durchgeführt werden. Projekte, die neue Formate erproben oder selten gehörtes Repertoire zur Aufführung bringen, werden besonders berücksichtigt. CD-Produktionen sind ausgeschlossen.
Ansprechpartnerin im Kulturamt:
sonja.kiefer-blickensdorfer@freiburg.de (0761-201 2111)
Online-Beratung: 30.9. um 16 Uhr und 13.10. um 9 Uhr
Nachtkultur, Streetart und digitale Kunst
Gefördert werden Projekte, die innovativ und von hoher künstlerischer Qualität sind, Kooperationen zwischen verschiedenen Kunstformen und Initiativen erproben oder die einen Beitrag zur Bildung nachhaltiger Strukturen leisten. Das Förderprogramm richtet sich an Kreative aus den genannten Bereichen und ist inhaltlich bewusst weit gefasst. Nicht gefördert werden Streamings konventioneller Konzerte, Umsetzungen bereits bestehender Produktionen sowie Projekte, deren Hauptaugenmerk auf nicht-künstlerischen, zum Beispiel technischen oder baulichen, Aspekten liegt.
Ansprechpartnerin im Kulturamt:
miriam.cheema@freiburg.de
kristina.muehlbach@freiburg.de
Online-Beratung: 28.09. und 12.10. jeweils um 17 Uhr
Jazz, Rock, Pop
In Freiburg gibt es eine lebendige Musikszene: Dazu gehören neben den oben genannten Hauptströmungen auch feiner verästelte und modernere Stilrichtungen, wie zum Beispiel Hip Hop oder Rap, oder seit langer Zeit etablierte Nischen wie Blues und Metal. Die Projektförderung soll den aktiv Musizierenden in Freiburg aus allen vorkommenden Stilrichtungen zu Gute kommen. Förderbar sind speziell Liveaufführungen und Projekte, die für möglichst viele Freiburger*innen erlebbar sein sollen. Nicht förderbar sind Tonträger- oder Videoproduktionen sowie reine Streamingprojekte.
Ansprechpartner im Kulturamt:
tilo.buchholz@freiburg.de
Online-Beratung: 29.9. und 14.10. jeweils um 17 Uhr
Weitere Infos
Für einen etwaigen Mehraufwand im Bereich Inklusion können Projekte in allen Förderbereichen ergänzend Fördermittel erhalten. Der Mehraufwand ist im Zuschussantrag und Finanzplan nachvollziehbar auszuweisen. Diese zusätzliche Förderung setzt einen Förderzuschuss des Projekts in einem der Förderbereiche voraus.
Die Entscheidungen des Kulturamtes orientieren sich an Förderkriterien, die der Gemeinderat der Stadt Freiburg beschlossen hat und werden mit Hilfe externer Jurys getroffen. Detaillierte Informationen zum Abgabeverfahren sowie die Antragsunterlagen finden sich unter www.freiburg.de/kulturamt.
Eine Beratung vor Antragstellung durch die zuständigen Mitarbeiter*innen ist zu empfehlen – besonders bei Erstanträgen. Grundsätzliche Fragen beantworten die FAQs auf der Website. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Tunnel der B31 Ost in den Nächten vom 27. bis 31. Juli abwechselnd vol | Das Garten- und Tiefbauamt kontrolliert, wartet und repariert die Tunnel der B31 Ost. Während der Arbeiten sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel nachts von 20 bis 6.30 Uhr voll gesperrt.
Die Sperrungen sind wie folgt geplant:
• von Montag, 27. Juli, auf Dienstag, 28. Juli: stadteinwärts
• von Dienstag, 28. Juli, auf Mittwoch, 29. Juli: stadteinwärts
• von Mittwoch, 29. Juli, auf Donnerstag, 30. Juli: stadtauswärts
• von Donnerstag, 30. Juli, auf Freitag, 31. Juli: stadtauswärts
Das Garten- und Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis. | | | | | |
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Grüne Quellen
Goldener Pfeilgiftfrosch © Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Bedrohte Vielfalt: Amphibien und Reptilien im Fokus | Thementag im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart
Am Sonntag, 26. Juli 2026 lädt die Wilhelmaschule im Rahmen der Wilden Wochenenden zum Thementag Amphibien und Reptilien ein. Unter der Anleitung von Zoopädagoginnen und Zoopädagogen gibt es an mehreren Stationen und einer Leseecke viel zu entdecken: Von Schlangen- und Froschhäuten bis hin zu Krokodileiern. Bei einem Quiz kann man sein neu erworbenes Wissen austesten. Mit vor Ort ist die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e. V., die ein von der Wilhelma finanziell unterstütztes Schutzprojekt für Meeresschildkröten in Kenia vorstellt und eine kreative Bastelaktion für Kinder anbietet.
Obwohl sich einige Amphibien und Reptilien auf den ersten Blick ähneln, handelt es sich um zwei komplett verschiedene Klassen von Tieren. Zu den Amphibien zählen beispielsweise Frösche, Kröten und Molche. Die meisten von ihnen sind auf feuchte Biotope angewiesen. Ihre dünne, empfindliche und drüsenreiche Haut schützt sie vor Krankheiten und unterstützt auch ihre Atmung. Zwar leben viele Arten einen Großteil des Jahres an Land – aber fast alle von ihnen legen ihren Laich im Wasser ab. Aus diesem schlüpfen zunächst die Kaulquappen. Diese atmen – ähnlich wie Fische – noch mit Kiemen und verwandeln sich durch Metamorphose in das vollständig entwickelte und lungenatmende Tier.
Zu den Reptilien gehören unter anderem Eidechsen, Warane, Krokodile, Schlangen und Schildkröten. Viele von ihnen sind an trockene Lebensräume angepasst. Ihr schützendes Schuppenkleid ermöglicht es einigen Arten sogar, extreme Wüstenregionen zu besiedeln. Andere, etwa Krokodile und viele Schildkröten, sind dagegen auf Gewässer angewiesen. Wie Amphibien legen auch die meisten Reptilien Eier. Es gibt jedoch zahlreiche Arten, bei denen die Jungtiere lebendgeboren werden oder bereits während der Eiablage schlüpfen.
Eines haben Amphibien und Reptilien gemeinsam: Sie sind wechselwarm – das heißt, ihre Körpertemperatur hängt unmittelbar von der Außentemperatur ab. Die Besucherinnen erfahren, wie genau die unterschiedlichen Arten an ihre jeweiligen Lebensräume angepasst sind und wie unterschiedlich ihre Entwicklung verläuft. Außerdem wird anschaulich vermittelt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Bestände vieler Arten hat und wie ihre Lebensräume geschützt werden können.
Der Aktionstag findet in der Wilhelmaschule von 11.00 bis 17.00 Uhr statt. Es gibt mehrmals am Tag die Möglichkeit, einem echten Königspython und anderen Reptilien aus nächster Nähe zu begegnen. Wie bei allen Terminen der Wilden Wochenenden ist das Programm bereits im Eintritt in die Wilhelma enthalten.
zum Bild oben:
Der aus Kolumbien stammende Goldene Pfeilgiftfrosch gehört zu den auffälligsten Amphibienarten im Amazonienhaus.
© Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Warum die Grünpflege keinen Sommerurlaub macht | Die Stadt mäht Wiesen auch bei Hitze und Trockenheit
In den heißen Sommermonaten wundern sich viele Bürger*innen, warum die städtischen Betriebe auch bei Trockenheit Langgraswiesen und artenreiche Blühflächen mähen. Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, folgt einem durchdachten Konzept, das Ökologie, Sicherheit und straffe logistische Abläufe vereint.
Die Hauptgründe für die Sommermahd:
- Ökologie und Artenvielfalt: Artenreiche Wiesen benötigen nährstoffarme Böden. Wird das Gras im Sommer nicht gemäht und abgeräumt, verrottet es im Herbst und überdüngt den Boden. Die Folge wäre, dass dominante, nährstoffliebende Gräser in den nächsten Jahren die seltenen Wildblumen verdrängen, welche nur auf nährstoffärmeren Standorten konkurrenzfähig sind.
- Verkehrssicherheit und Brandschutz: Sichtachsen an Kreuzungen, Kurven sowie Rad- und Gehwegen müssen für die Verkehrssicherheit dringend freigehalten werden. Zudem stellt vertrocknetes, hohes Gras eine erhebliche Brandgefahr dar – eine weggeworfene Zigarette reicht oft aus, um ein Feuer zu entfachen.
- Strikte Arbeitsabläufe im Jahresverlauf: Die Pflegeprogramme der Stadt sind personell und zeitlich genau durchgetaktet und an gesetzliche Fristen gebunden. Eine Verschiebung der Mahd nach hinten ist logistisch nicht möglich, da ab Herbst nahtlos andere Aufgaben anstehen. Dann macht das Herbstlaub viel Arbeit, der Winterdienst wird vorbereitet und ab Oktober ist der Gehölz- und Baumschnitt wieder erlaubt.
Die Stadt geht bei der Mahd so behutsam wie möglich vor. Wo das umsetzbar ist, werden Wiesen so gemäht, dass Langgrasstreifen über den Winter stehen bleiben. Das bietet Insekten Rückzugsräume und lässt Futter für Tiere wie zum Beispiel Vögel. Zudem wird die Schnitthöhe so hoch wie technisch möglich angesetzt. Der verbleibende Aufwuchs kann den Boden so weiterhin beschatten und vor extremer Austrocknung schützen. Zudem schont eine hohe Schnitthöhe die Insekten, Amphibien und Kleinsäuger, die sich am Boden aufhalten. Des Weiteren ist die Stadt dabei, die Mähwerke auf insektenfreundlichere Modelle umzustellen. Wo dies technisch und logistisch möglich ist, sind Balkenmäher statt Mulchern (Maschinen zum Mähen und gleichzeitigen Zerkleinern des Mahdguts) im Einsatz. Zudem werden nach und nach Insekten-Abstreifvorrichtungen nachgerüstet.
Wo Balkenmäher bereits genutzt werden, lassen die Mitarbeiter*innen das Mahdgut mehrere Tage liegen, bevor sie es aufnehmen. So haben die darin lebenden Insekten Zeit, herauszukrabbeln und Zuflucht in den Reststreifen oder am Wiesenrand zu suchen. | | | | | |
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Verschiedenes
(c) Ute Nostadt (DLRG) und Matthias Weyand (DRK Freiburg) | | | | | Sea You Festival Freiburg | DRK, Malteser und DLRG behandeln beim Sea You Festival wieder mehr Patientinnen und Patienten
– Zahl der Kliniktransporte bleibt auf niedrigem Niveau
– Mehr als 3.000 ehrenamtliche Einsatzstunden geleistet
Freiburg (DRK/DLRG). Hinter den Rettungs- und Hilfsorganisationen liegt erneut ein arbeitsreiches Wochenende beim Sea You Festival am Tunisee. Während die Zahl der Patientinnen und Patienten im Vergleich zum Vorjahr etwas anstieg, blieb die Zahl der notwendigen Transporte in umliegende Kliniken weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
An den ersten beiden Veranstaltungstagen verzeichneten die Einsatzkräfte eine deutlich höhere Zahl an Hilfeleistungen und umfangreicheren medizinischen Versorgungen in den beiden Medical Centern als noch im vergangenen Jahr. Gleichzeitig zeigte sich erneut die eingespielte und organisationsübergreifende Zusammenarbeit von Deutschem Roten Kreuz, Maltesern und der DLRG Wasserrettung im Bezirk Breisgau.
Die Johanniter waren währenddessen für die sanitätsdienstliche Betreuung des parallel stattfindenden Zelt-Musik-Festivals in Freiburg verantwortlich.
Von Freitag bis Sonntag (17. bis 19. Juli) waren beim Sea You Festival mehr als 300 ehrenamtliche Einsatzkräfte von DRK und Maltesern sowie rund 50 Wasserretterinnen und Wasserretter der DLRG Breisgau im Einsatz. Sie sorgten für die medizinische Versorgung und die Sicherheit der rund 70.000 Festivalbesucherinnen und -besucher an Land und auf dem Wasser.
Allein die DLRG leistete mit 85 Einsatzschichten mehr als 700 ehrenamtliche Einsatzstunden. Die Einsatzkräfte von DRK und Maltesern kamen gemeinsam auf rund 2.480 Stunden. Insgesamt wurden damit mehr als 3.180 Stunden ehrenamtlicher Dienst für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher erbracht.
Bis Sonntagabend wurden in den beiden Medical Centern 273 Patientinnen und Patienten behandelt. Zum Vergleich: 2025 waren es 199, 2024 insgesamt 329, 2023 206 und 2022 insgesamt 299 behandelte Personen. Teilweise wurden die Patientinnen und Patienten durch mehrere Ärztinnen, Ärzte und Notärzte gleichzeitig versorgt.
Lediglich fünf Patientinnen und Patienten mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken transportiert werden. Damit blieb die Zahl der Kliniktransporte trotz der gestiegenen Patientenzahlen weiterhin niedrig. Im Vorjahr waren zehn Transporte erforderlich, 2024 waren es acht und 2023 insgesamt zwölf.
Insgesamt verzeichneten die beteiligten Hilfsorganisationen und die DLRG 699 Patientenkontakte (2025: 670; 2024: 850; 2023: 759). In dieser Zahl sind auch kleinere Hilfeleistungen wie die Versorgung kleinerer Verletzungen oder die Ausgabe von Pflastern enthalten.
Behandelt wurden unter anderem Platz- und Schnittwunden, Insektenstiche, Erschöpfungszustände sowie alkohol- oder substanzbedingte Beschwerden.
Jochen Hilpert, Vorstand des DRK-Kreisverbands Freiburg, zeigte sich vor Ort beeindruckt vom Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen: „Ich bin den vielen Helferinnen und Helfern außerordentlich dankbar. Sie leisten an solchen Wochenenden Großartiges und verdienen höchsten Respekt.“
Auch Matthias Weyand, Gesamtverantwortlicher des DRK Freiburg für den Sanitätsdienst beim Festival, zog eine positive Bilanz: „Das intensive ehrenamtliche Engagement aller Einsatzkräfte und die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen, den Behörden und dem Veranstalter haben erneut maßgeblich zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen.“
Dieser Einschätzung schloss sich Mirko Bahr, Verantwortlicher Leiter Einsatz der DLRG im Bezirk Breisgau, an: „Dass eine Großveranstaltung dieser Größenordnung so reibungslos verläuft, ist das Ergebnis einer hervorragend funktionierenden Teamarbeit der 14 beteiligten DLRG-Ortsgruppen sowie der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen. Die kurzen Abstimmungswege und das große gegenseitige Vertrauen machen diesen gemeinsamen Einsatz jedes Jahr aufs Neue erfolgreich.“
Wie groß der personelle Aufwand inzwischen ist, zeigt auch der Blick auf die Herkunft der Einsatzkräfte: Unterstützt wurden die Freiburger Organisationen unter anderem von Helferinnen und Helfern aus den Landkreisen Ortenau, Rottweil, Lörrach, Waldshut und dem Schwarzwald-Baar-Kreis.
Für die Ehrenamtlichen von DRK und Maltesern geht der Einsatz bereits am kommenden Wochenende weiter. Beim Open-Air-Konzert der Toten Hosen in Freiburg werden sie erneut mit einem umfangreichen Sanitätsdienst für die Sicherheit von rund 50.000 Besucherinnen und Besuchern sorgen. | | | | | |
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Veranstaltungen
| | | | | Versammlungen am Samstag, 25. Juli, in der Freiburger Innenstadt | Am Samstag, 25. Juli, findet zwischen 14 und 16 Uhr in der Freiburger Innenstadt eine Demonstration mit dem Titel „Sozialabbau stoppen“ statt. Nach dem Auftakt auf dem Stühlinger Kirchplatz ziehen die erwarteten 500 Teilnehmer*innen über die Engelbergerstraße, die Wentzingerstraße und die WiwilÃbrücke über die Kreuzung Wilhelmstraße/Bismarckallee und von dort über die Bismarckallee, die Eisenbahnstraße, den Rotteckring, den Friedrichring, den Europaplatz, die Kaiser-Joseph-Straße und die Salzstraße zum Augustinerplatz.
Entlang der Aufzugsstrecke der Demonstration können der Straßenbahnverkehr und der motorisierte Individualverkehr kurzzeitig unterbrochen werden. Die Parkhäuser sind grundsätzlich erreichbar.
Darüber hinaus findet von 12 bis 13 Uhr am Bertoldsbrunnen eine demonstrative Aktion mit etwa 12 Teilnehmer*innen zum Thema „Frieden, Abrüstung“ statt. | | | | | |
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Verschiedenes
Team-Work im Weingut Makalié (c) TMBW / Gregor Lengler | | | | | Gastarbeit im Weinberg: Weingut Makalié Müllheim | | Seit 2019 bewirtschaften Max Frölich und Karoline Linka das Weingut Makalié im Markgräflerland. Der Name vereint das indigene Wort „Maka“ („Erde“) mit dem französischen „lié“ („verbunden“) und steht für ihre Philosophie, die einen respektvollen Umgang mit der Natur, Entschleunigung und Rückbesinnung auf das Wesentliche vereint. Passend dazu wird auf dem Weingut biodynamisch und mit wenig Technik gearbeitet. Helfende Hände sind daher immer gerne gesehen, vor allem zur Lesezeit. Fürs Mitanpacken gibt es Logis und Kost in Form gemeinsamer Mahlzeiten und dem einen oder anderen geteilten Glas Wein. So wird aus dem Weinberg ein echter Mitmach- und Begegnungsort. | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Einbürgerungsfeier im Juli | 168 Menschen haben im Historischen Kaufhaus die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten
Für 168 Freiburger*innen aus 46 Herkunftsländern war der Mittwoch, 22. Juli ein ganz besonderer Tag: Sie haben bei der Einbürgerungsfeier im Historischen Kaufhaus ihre deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 168 Eingebürgerten sind 11 Kinder und Jugendliche.
Bei der letzten Einbürgerungsfeier im Juni haben 155 Freiburger*innen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Der nächste Festakt mit Einbürgerung ist für Mittwoch, 30. September, geplant. | | | | | |
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Verschiedenes
Die Teufelsbrücke im Fürstlichen Park in Inzigkofen (c) Long-Nong Huang | | | | | Zwischen Himmel und Hölle: Fürstlicher Park Inzigkofen | | Amalienfelsen und Eremitage, Hänge- und Teufelsbrücke, Himmelsleiter und Höll-Schlucht: Der Inzigkofer Park bietet viele Highlights mit klingenden Namen. Im frühen 19. Jahrhundert von Fürstin Amalie Zephyrine von Salm-Kyrburg im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt, lädt der Park an der Donau auch heute noch zum Lustwandeln ein. Einen der schönsten Ausblicke über das Donautal bietet der Aussichtspunkt „Känzele“. Er liegt über den „Inzigkofer Grotten“, die über Jahrmillionen vom Wasser aus dem Kalkgestein gewaschen wurden. Auf verschiedenen Wander- und Spazierwegen kann man die spektakuläre Anlage erkunden. | | Mehr | | | |
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Öko plus
| | | | | Brand eines Stoppelfeldes mit mehreren Heuballen | Rauch und Feuer, vermutlich Heuballen
Freiburg, 22.07.2026. Meldungseingang: 10:50 Uhr: Von einem Piloten wurde ein Brand auf einem Feld zwischen FR-Landwasser und FR-Hochdorf gemeldet, welches auf einer Lichtung zwischen Waldstücken liegt. Auf einer Fläche von insgesamt ca. 1.000 qm brannte ein Stoppelfeld mit mehreren Heuballen. Die Ausbreitung auf dem Feld wurde mittels mehrerer Löschfahrzeuge gestoppt, das Ablöschen der einzelnen Heuballen ist arbeitsintensiv und wird von weiteren Tanklöschfahrzeugen als Wasserzubringer unterstützt.
Aktuell laufen noch Nachlöscharbeiten. Initial waren die Kräfte der Berufsfeuerwehr im Einsatz, welche im Verlauf durch die Taskforce Vegetationsbrandbekämpfung, die örtlich zuständige Abteilung und Tanklöschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt und abgelöst wurden.
Parallel zu diesem Brand wurde eine Ölspur und ein weiterer Kleinbrand bearbeitet. | | | | | | | Autor: Amt für Brand und Katastrophenschutz der Stadt FR |
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Grüne Quellen
San-Francisco-Strumpfbandnatter (c) Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | | | | Ein neues Zuhause für vom Aussterben bedrohte Schlangen | Leuchtend bunt und stark bedroht: San-Francisco-Strumpfbandnattern ziehen in die Wilhelma ein
In der Wilhelma wurde am Dienstag, 21. Juli 2026 die neue Anlage für San-Francisco-Strumpfbandnattern (Thamnophis sirtalis tetrataenia) eingeweiht. Es handelt es sich um eine Unterart der Gewöhnlichen Strumpfbandnatter (Thamnophis sirtalis). Von dieser hebt sie sich durch ihr leuchtend türkisblau und orange gefärbtes Streifenmuster ab. Die Unterart stammt aus einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet in Kalifornien, wo sie strukturreiche Feuchtgebiete besiedelt. Aufgrund von Lebensraumzerstörung sind mittlerweile viele Teilpopulation voneinander isoliert, sodass ein genetischer Austausch unterbrochen wurde. Invasive Arten und Krankheiten sowie illegaler Fang setzen den noch vorhandenen Beständen weiter zu. Die mit rund 1.300 Tieren größte Population beherbergt heute der Flughafen von San Francisco, dessen durch Umzäunung bestens geschütztes Gelände mit Wasserflächen, Röhrichten, Wiesen und Buschland noch optimale Lebensbedingungen bietet. Aus vielen anderen seiner früheren Habitate ist das hübsch gefärbte Reptil mittlerweile verschwunden.
In der Wilhelma wurde für die San-Francisco-Strumpfbandnattern in direkter Nachbarschaft zu den Kalifornischen Seelöwen ein 24 m² großes Freilandterrarium als Gemeinschaftsprojekt der Fachbereiche Zoologie, Botanik, Parkpflege, Technik und Umweltbildung realisiert. Die beiden Schlangen, die am Tag der Einweihung ihr neues Zuhause bezogen haben, sind Nachzuchten aus dem Allwetterzoo Münster. Sie werden sich ganzjährig in der Anlage aufhalten. Für die kalte Jahreszeit steht eine frostfreie Überwinterungsbox zur Verfügung, in welche sich die Tiere eigenständig zurückziehen können. Beim Bau der Anlage musste mit höchster Präzision vorgegangen werden, da Jungtiere der Strumpfbandnatter durch kleinste Spalte passen. Ein Schutznetz gegen Reiher und Rabenvögel sowie ein Grabschutz gegen Nagetiere beugen dem Eindringen von Beutegreifern vor.
Die Gestaltung und Bepflanzung der Anlage wurden dem natürlichen Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Schlange nachempfunden. Das Saatgut von 20 typischen Pflanzenarten wurde direkt aus Kalifornien importiert und in der Wilhelma herangezogen. Unter anderem findet man in der Wiesenfläche die Schmalblättrige Seidenpflanze. Sie ist in Nordamerika eine der der Hauptnahrungsquellen für die Raupen des Monarchfalters. Am Rand des Tümpels und in der an die Anlage angrenzenden Vegetation wächst das bis 1,8 Meter hohe silbergraue Amerikanische Moxakraut. In getrockneter Form ist die Pflanze ein wichtiger Bestandteil in den traditionellen Räucherzeremonien der indigenen Bevölkerung Nordamerikas.
Finanziert wurde das neue Großterrarium von der Ingrid Kandler Stiftung in der Stiftergemeinschaft der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, welche für den Bau der Anlage einen Betrag von 150.000 € zur Verfügung gestellt hat. Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin zeigt sich dankbar: „Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung hier aus der Region – zumal die Spende von der Ingrid Kandler Stiftung und der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen nicht nur der Wilhelma, sondern der Erhaltungszucht eines vom Aussterben bedrohten Reptils zugutekommt.“
Um den Erhalt einer Reservepopulation der San-Francisco-Strumpfbandnatter kümmern sich zoologische Gärten in Zusammenarbeit mit privaten Tierhaltenden. Die Organisation Citizen Conservation, mit der auch die Wilhelma eng zusammenarbeitet, koordiniert das gemeinsame Erhaltungszuchtprogramm und bildet das Bindeglied zwischen Zoos, Wissenschaft und Privathaltung.
zum Bild oben:
Eine von zwei San-Francisco-Strumpfbandnattern erkundet die neu eröffnete Anlage.
(c) Wilhelma Stuttgart/Birger Meierjohann | | Mehr | | | |
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Verschiedenes
| | | | | Freiburg: Dorfbrunnen Haslach – Stadt stellt zweite Bank wieder auf | Sitzen oder Nichtsitzen, das ist hier die Frage. Am Haslacher Dorfbrunnen waren im vergangenen Sommer Bänke verschwunden, nachdem es dort vermehrt zu Konflikten zwischen Platznutzenden gekommen war. Ob die Sitzgelegenheiten wieder aufgestellt werden sollen, darüber gab es im Stadtteil geteilte Meinungen. Zwischenzeitlich hat sich die Lage am Dorfbrunnen beruhigt. Die Bank in Richtung Uffhauser Straße hat die Stadt bereits im Herbst 2025 ersetzt.
Nun ist klar: Auch die zweite Bank wird zurückkehren. Bei einer Informationsveranstaltung des Lokalvereins Haslach am Montagabend hat das Amt für öffentliche Ordnung über die aktuelle Situation am Dorfbrunnen informiert. Lokalverein und viele Anwohner*innen haben sich dafür ausgesprochen, auch die zweite Bank in Richtung Kiosk wieder zu installieren. Der Platz soll so wieder hergestellt werden, wie es sich Haslacher*innen bei einer Bürgerbeteiligung im Jahr 2018 gewünscht hatten. Die Stadt wird die Bänke zunächst für eine Testphase aufstellen.
Das Amt für öffentliche Ordnung wird die Situation vor Ort weiter beobachten. Nicht nur am Dorfbrunnen, sondern auch auf anderen Plätzen ihres Stadtteils sollen sich die Haslacher*innen gerne aufhalten und sicher fühlen können. Dafür bleibt die Stadt weiterhin mit allen Akteur*innen im Austausch. Anregungen, Nachfragen und Hinweise sind willkommen an konfliktmanagement@freiburg.de. | | | | | |
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Verschiedenes
Ein Fleischgericht der Slow Food Chef Alliance @ Ingo Hilger | | | | | Genuss braucht Qualität und Qualität braucht nachhaltige Landwirtschaft | Slow Food Deutschland kritisiert die Kampagne 'Iss was dir schmeckt' der Initiative Fleisch
Juli 2026: Sind es wirklich die mahnenden Blicke von Vegetarier*innen und Veganer*innen, die vielen Menschen den Appetit auf Fleisch verderben? Wohl kaum. Dennoch baut die Kampagne „Iss was dir schmeckt“ des Deutschen Bauernverbandes und des Verbandes der Fleischwirtschaft genau auf diesem Bild auf. Damit lenkt sie vom eigentlichen Thema ab, denn gerade Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und handwerkliche Verarbeitung machen gutes Fleisch zu einem besonderen Genuss.
Entspann dich! Iss, was du willst, und denkt nicht nach! Dies ist in etwa der Ton der Kampagne „Iss was dir schmeckt“, hinter der die Initiative Fleisch steht. Sie möchte die anscheinend bedrohten Fleischliebenden in Schutz nehmen und sie ermuntern, sich von Bedenkenträger*innen aller Art den Geschmack nicht vermiesen zu lassen. „Freiheit“, „Vielfalt“ und „individuell“ sind die Begriffe, die am meisten bemüht werden, „Essen und essen lassen“ wird zum Schlüssel zu mehr „Genuss, Respekt und Miteinander“ erklärt. Kritische Gedanken über Fleischkonsum führen hingegen zu Konflikten in Familien und Gesellschaft und stehen Verständnis und Versöhnung im Wege - so die Botschaft.
Genießen braucht Wissen
Erstaunlich ist, zu welchen inhaltlichen Verbiegungen die Werbebranche fähig ist, um verunsicherte Verbraucher*innen im Auftrag der Fleischwirtschaft die Absolution zu erteilen. Besonders bemerkenswert erscheint uns die Aussage, Essen sei lediglich „eine Frage des Geschmacks“, als seien Genuss und Nachdenken Gegensätze. Als würde das Wissen um die Herkunft von Lebensmitteln die Freude daran verderben. Dabei gilt gerade das Gegenteil.
Weniger, dafür besser
Slow Food hat nie gefordert, auf Fleisch zu verzichten. Die Idee war immer eine andere: weniger, aber besser. Lieber ein gutes Stück Fleisch aus einer Landwirtschaft, die ihre Landschaft erhält, als industriell erzeugte Massenware aus der Intensivtierhaltung, die überall austauschbar ist und Böden sowie Klima auf Kosten künftiger Generationen belastet. Das Slow-Food-Motto „gut, sauber und fair“ ist kein moralischer Maßstab, sondern ein Genuss- und Qualitätsversprechen – für Verbraucher*innen ebenso wie für diejenigen, die Lebensmittel erzeugen.
Weide statt Megastall
Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V., ist praktizierender Tierarzt und weiß, was bei Fleisch von Rindern, Schweinen und Geflügel Qualität ausmacht:
„Wer einmal Fleisch von einem Tier gegessen hat, das langsam gewachsen ist, artgerecht gehalten, stressfrei geschlachtet und handwerklich verarbeitet wurde, kennt den Unterschied. Aroma, Struktur, Charakter und Vielfalt entstehen dort, wo Tiere unter guten Bedingungen gehalten werden – nicht in Megaställen. Deshalb geht es gar nicht um die Frage, ob wir Fleisch mit oder ohne schlechtes Gewissen essen. Die entscheidende Frage lautet: Welches Fleisch verspricht Genuss und Vielfalt, und welche Landwirtschaft macht diesen Genuss auch künftig möglich?“
Fleischwirtschaft unter Konkurrenzdruck
Sicher verdienen die Sorgen vieler deutscher Bäuerinnen und Bauern Respekt. Sie stehen unter enormem wirtschaftlichem Druck. Wenn Handelsabkommen wie Mercosur dazu führen, dass noch mehr preisgünstiges Fleisch aus Südamerika auf den europäischen Markt gelangt, wächst die Sorge, auf den eigenen Produkten sitzen zu bleiben. Diese Sorge ist real. Aber sie lässt sich nicht dadurch lösen, dass man allein an die nationale Herkunft appelliert, die Sorge um Umwelt, Klima und Tierwohl als unliebsames Streitthema bagatellisiert und um das entscheidende Thema der Qualität einen Bogen macht.
Qualität als Wettbewerbsvorteil
Qualität entsteht dort, wo Tiere artgerecht gehalten werden, wo Böden gepflegt statt ausgelaugt werden, wo Futter aus vielfältigen Fruchtfolgen wächst und wo Metzger*innen ihr Handwerk verstehen. Nachhaltiges Wirtschaften ist deshalb kein Luxus für gute Zeiten. Es ist die Voraussetzung dafür, sich dauerhaft von anonymer Massenware abzusetzen. Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V., sieht es so:
„Wer den Menschen Lust auf Fleisch machen will, sollte ihnen zeigen, wie gut Fleisch schmecken kann, wenn Landwirtschaft Natur erhält, statt sie zu verbrauchen. Was unsere Böden schützt, Tiere respektiert und bäuerliche Betriebe stärkt, schmeckt fast immer besser: nicht aus Prinzip, sondern weil Qualität dort entsteht, wo Menschen und Natur zusammen statt gegeneinander arbeiten. Wer die Zukunft der heimischen Landwirtschaft sichern will, sollte den besten Geschmack fördern. Denn Qualität ist der einzige Wettbewerbsvorteil, den niemand günstig importieren kann“.
Tierarzt Dr. Rupert Ebner aus Ingolstadt ist seit 2024 Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V. Er publizierte zuletzt "Pillen vor die Säue - Warum Antibiotika in der Massentierhaltung unser Gesundheitssystem gefährden" (oekom Verlag, 2021).
 Der studierte Tiermediziner war lange Zeit Vizepräsident der Bayerischen Landestierärztekammer sowie Umwelt- und Gesundheitsreferent der Stadt Ingolstadt. | | | | | |
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Verschiedenes
| | | | | VAG: Fahrplanänderungen in Opfingen und Gundelfingen | Linie 32: Umleitungen durch Bauarbeiten in Freiburg-Opfingen
Am 24. und 25. Juli 2026 finden Straßenarbeiten in Freiburg-Opfingen statt. Dadurch muss die Buslinie 32 umgeleitet werden.
Am Freitag, 24. Juli 2026, wird die L187 zwischen Opfingen und Tiengen für den Verkehr gesperrt. Die Busse der Linie 32 fahren von 6 bis 18 Uhr eine Umleitung über das Gewerbegebiet Opfingen. Die Haltestellen werden regulär angefahren, es kommt dadurch allerdings zu kleineren Verspätungen.
Am Samstag, 25. Juli 2026, wird die L187 zwischen Opfingen-Unterdorf und St. Nikolaus gesperrt. Die Busse der Linie 32 fahren zwischen 6 und 18 Uhr eine Umleitung über den Fänchelenweg. Die Haltestelle St. Nikolaus wird in die Schlossgasse verlegt. Die Haltestelle Opfingen Unterdorf wird in diesem Zeitraum nur noch von der Buslinie 33 angefahren.
Busumleitung durch Gundelfinger Dorffest
Für das Gundelfinger Dorffest wird die Ortsdurchfahrt gesperrt. Dadurch müssen vom 23. Juli 2026, 20 Uhr, bis 26. Juli 2026, 24 Uhr, die Buslinien 15 und 24 umgeleitet werden. Die Haltestelle Sonne Platz entfällt, dafür wird die Haltestelle Rathaus Ost angefahren.
Für die Linie 15 wird in Fahrtrichtung Wildtal zudem eine Ersatzhaltestelle in der Feldbergstraße eingerichtet. | | | | | |
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